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Gib mich die Kirsche! Der Talkthread

17.09.2022 - 17:48 Uhr
Was bringe ich Euch heute mit zum Jahresanfang?
Ein Hufeisen, das bringt Glück. Und was hängt dran?
Der nächste Teil meiner DDR-Zeitreise, von der es 2025 viele weitere Teile geben wird.

Wie immer geht es los mit Nachträgen:

Handel:
Für Westdeutsche gab es die Intershops. Darin konnte man für Westgeld einkaufen. Hier in meiner Nähe gab es zwei davon. Die Räume waren nicht so riesengroß. Und darin standen Waren, die man nur aus der Werbung des Westfernsehens kannte - oder als Mitbringsel der Westverwandtschaft. Und es roch so wunderbar nach Seife. So einen Geruch habe ich später nie wieder empfunden. Das sagen aber andere Leute auch. Auch als DDR-Bürger konnte man dort einkaufen, wenn man Westgeld hatte. Am Ende der DDR musste man das aber als Ostdeutscher in Forumschecks umtauschen. Wir hatten gelegentlich von Omas Schwägerin jeweils mal einen 5-DM-Schein bekommen, um im Intershop einkaufen zu gehen. Wir gingen mit dem Westgeld um wie mit einem Schatz. Das war harte Währung! Ich war mit meinen Eltern mal drin in den Intershops. Ob wir da aber etwas gekauft haben und wenn ja was, weiß ich nicht mehr. Omas Schwägerin aus NRW starb 1984.
Als Westdeutscher musste man in der DDR den Zwangsumtausch vornehmen. Da musste man pro Tag und Person Westgeld in Ostmark tauschen im Kurs 1:1. Ich habe mich vor ein paar Tagen mal mit meinen Eltern darüber unterhalten, was unsere Westverwandtschaft mit dem ganzen Ostgeld gemacht hat. Das konnten mir meine Eltern nicht beantworten. Ich denke, das hat vielleicht die andere Verwandtschaft im Osten bekommen. Ich weiß nur, dass die Frau von Opas Kumpel aus NRW hier mal beim Friseur war.
In den Blumenläden war die Auswahl lange nicht so groß wie heute. Grabschmuck zu den Totengedenktagen im November konnte man hier nur als Kränze kaufen. Steckmasse kenne ich von damals gar nicht. Und die Utensilien wie heute gab es auch nicht. Zum Frauentag am 8. März wurden immer viele Blumen gebraucht. Aber den Valentinstag gab es damals nicht.
Kosmetik gab es. Es gab Kosmetikerinnen, aber lange nicht so viele wie heute. Ich kenne nur eine, die das damals machte. Und die Auswahl in den Geschäften war auch begrenzt. Als Deo gab es Action, das roch nach Apfel. Die anderen Deos mochte ich nicht, da brachte man 8x4 oder Fa aus dem Westen mit.
Das Spielzeug damals war nicht schlecht. Aber auch hier fehlte die Auswahl. Alles war damals sehr markant, denn das Spielzeug hatten die anderen Kinder genauso auch. Aus dem Westen hatten Mädchen ein Monchichi und Jungen ein Matchbox-Auto. Das war so das Mindestmaß. Manche Kinder hatten da auch mehr. Ich kenne ein Mädchen, das eine Barbie-Puppe hatte. Was ich sehr geliebt habe in der DDR, war mein Schaukelpferd. Das war ein Pferd aus Holz, das den Namen auch verdient hatte, Das gefiel mir viel besser als sowas, was ich da später in den 90ern sah.
Im Dorf-Konsum gab es das Markenbuch. Da klebten wir fleißig Konsum-Marken. Die gab es bei jedem Einkauf. Und am Ende des Jahres konnte man die einlösen, da gab es Bargeld zurück.

Gastronomie:
In Kindereinrichtungen und Schulen gab es Mittagessen. In der Krippe sicher auch, da war ich aber nicht. Im Kindergarten gab es eine Küche, da kochte eine Frau aus unserem Dorf. Frühstück mussten wir in der Brottasche mitbringen.
In den Schulen gab es keine Küchen. Da wurde jeweils ein Betrieb (VEB) verpflichtet, eine Schule zu beliefern. Da lieferte ein Kraftfahrer des Betriebes das Essen an. Und in der Schule waren mehrere Frauen angestellt, die das Essen ausgaben. Meine Schule hat es da schlecht getroffen. Klar, damals war die Auswahl an Zutaten sehr beschränkt, aber was wir in der Schule an Essen vorgesetzt bekamen, war meistens ungenießbar. Ich frage mich, ob die Küchenfrauen in diesem VEB nicht kochen konnten. Man musste dafür Essenmarken kaufen, eine Portion kostete 55 Pfennig. Ich sollte erst dort essen, aber das stellten wir schnell um. Oma kochte sowieso zu Hause, da aß ich dort mit. Das machten die anderen Kinder hier im Dorf genauso bei ihren Omas. Frühstück mussten wir mitbringen, Schulkioske gab es nicht. Aber in der Schule gab es kostenlose Schulmilch in Flaschen. Die schmeckte und war auch in mehreren Sorten vorrätig.
Die Betriebe (VEB) hatten alle eine Kantine und eine Küche. Die Kantine war für damalige Verhältnisse hervorragend ausgestattet. Papa war Kraftfahrer und war u. a. dafür zuständig, beim Bäcker und beim Fleischer einzukaufen. Jeden Tag gab es zum Frühstück frische Brötchen mit Wurst, und das alles spottbillig. Eigentlich sollte ich ja Brot von zu Hause mitnehmen mit Wurst vom eigenen Schlachten, aber ich wollte lieber frische Brötchen. Man konnte dort auch Getränke in Pfandflaschen kaufen. Und es gab mittags leckeren Kuchen. In der Küche wurde jeden Tag gekocht. Und hier schmeckte das Essen. Es gab Essenmarken, eine kostete 70 oder 80 Pfennig. Man musste aus dem etwas machen, was man hatte. Denn viele Zutaten gab es in der DDR einfach nicht.
In der Berufsschule gab es auch Schulessen. Aber man konnte auch in die Stadt gehen. Dort hatten Bäcker eine gute Auswahl. Und es gab auch einen Würstchenstand.

Thema heute ist
Rentner in der DDR.

Wenn ich heute höre, man bekomme ja so wenig Rente, dann sollte man das mal mit der DDR vergleichen. Da war die Rente nämlich auch an den damaligen Verhältnissen gemessen sehr niedrig. In den 80ern stieg die Mindestrente von 270 auf 300 Mark. Meine Großeltern bekamen alle nur die Mindestrente. Witwenrente bekam man 50 Mark im Monat. Kriegerwitwenrente wie im Westen gab es überhaupt nicht. Da kenne ich sogar eine Frau, die wegen der Kriegerwitwenrente als Rentnerin in den Westen übersiedelte. Sie hatte viele DDR-Arbeitsjahre. Sie muss sehr hohe Rente bekommen haben, denn danach bekamen ihre Kinder in der DDR Autos, Baumaterial und die Frauen einen Platz in der Fahrschule - alles über GENEX.
Und der Lebensstandard war damals viel niedriger als heute. Da gab es keine Fitnessstudios, keinen Zahnersatz, keine Busreisen und sehr viel weniger Vereine als heute.
Wer als Rentner den Ehepartner verlor, heiratete hier nicht wieder. Das war anders, als wenn man noch im Erwerbsleben stand, da wurde schnell gesagt: So kann er oder sie nicht bleiben! Und dann wurde auch schnell zur neuen Ehe gedrängt hier auf dem Dorf. Omas beste Freundin wurde mit Anfang 60 Witwe. Es zog sie mal einer auf, sie solle doch wieder heiraten. Da lachte sie laut: Sie habe ihre Enkel und brauche keinen neuen Mann. Alles anders als seit der Wende. Heute haben viele Rentner wieder einen neuen Partner, wenn sie verwitwet sind.
Hier auf dem Dorf sahen die Rentner ihren Lebenssinn in der Betreuung der Enkel. Meistens wohnte man mit mehreren Generationen unter einem Dach, ansonsten meistens im Dorf. Die Omas brachten morgens die Enkel in den Kindergarten, gingen dann zum Bäcker und in den Konsum. Dann kochten sie. Und nachmittags beaufsichtigten sie die Hausaufgaben, fütterten das Vieh, gingen in den Garten und spielten mit den Enkeln. In den Ferien betreuten sie uns den ganzen Tag,
Ich kenne keinen Rentner, der damals in den Urlaub fuhr. Nur in den Westen zur Verwandtschaft fuhr man.
Rentner zahlten damals keine Krankenversicherungsbeiträge. Und die Pflegeversicherung wurde auch im Westen erst in den 90ern eingeführt. Steuern auf Renten gab es nicht. Aber Rentner mussten Kirchensteuern zahlen, wenn sie Mitglieder waren. Die wurden aber damals nicht von der Rente abgezogen, auch nicht vom Lohn und Gehalt. Die musste die Kirche selber eintreiben.
Rente bekam man als Frau mit 60, als Mann mit 65 Jahren. Um überhaupt Rente zu bekommen, musste man mindestens 15 Jahre gearbeitet haben. Selbstständige zahlten nur geringe Beiträge, deren Betriebe wurden dann später meistens enteignet. Frauen waren oftmals bei Selbstständigen mithelfende Ehefrauen, die gar keine Beiträge zahlten. So ging es meinen Großeltern. Oma hatte gerade ihre 15 Jahre voll, als sie 60 wurde. Omas Tante war ebenfalls von der Enteignung betroffen. Ihr Mann starb gleich danach, und die Tante stand mit 52 Jahren mit null Arbeitsjahren da. Sie ging dann noch 15 Jahre arbeiten. Erst mit 67 bekam sie Rente. Davon hatte sie aber noch etwas, sie wurde 91 Jahre alt, war immer rüstig und starb erst nach der Wende. Sie kam immer in den Sommerferien zu uns ins Dorf und besuchte ihre Schwester. Ich liebte diese Tante.
Frühzeitige Rente hieß Invalidenrente. Und Invalidenrentner musste man mit der Lupe suchen. Da kenne ich nur ganze 5 Leute, denen das damals bewilligt wurde. Davon waren 2 Männer mit Kriegsverletzungen.
Behinderte erhielten gleich nach der Schule Rente. Sie gingen an Extra-Schulen. Arbeiten in Behinderteneinrichtungen wie heute kenne ich von damals nicht.
Vorfristige Renten waren nicht befristet.
Heiratete ein Kind und ging dann ins Elternhaus rein, bekamen das Kind und der Ehepartner in der Regel das Haus überschrieben. Die Eltern erhielten das Wohnrecht - genauso wie unverheiratete Geschwisterkinder. Und die Eltern ließen in die Formalitäten auch einschreiben, dass dieses Kind, das das Haus bekam, die Eltern auch pflegen musste. Sowas gibt es heute überhaupt nicht mehr.
Wer pflegte, konnte damals im Betrieb die Arbeitszeit verkürzen lassen oder sich unbezahlt freistellen lassen. Das war die Chance für Frauen, deren Teilzeitanträge vorher abgelehnt wurden wegen anderen Gründen, denn ein Arbeitsvertrag war in der DDR unbefristet. Wenn der Pflegebedürftige starb, dann galt der Teilzeitvertrag weiter. Es sei denn, man wollte selber wieder voll arbeiten, dann wurde wieder hochgestuft. Wer komplett freigestellt war, konnte jederzeit wieder anfangen zu arbeiten.
Es gab auch Pflegegeld in der DDR. Wie hoch das war, weiß ich nicht. Oma pflegte meine Uroma, sie hatte dadurch eine verkürzte Arbeitszeit.
In den 90er Jahren waren viele Frauen arbeitslos. Da wurde man auch noch zu Hause gepflegt. Das änderte sich aber nach der Jahrtausendwende schrittweise. Heute müssen viele Leute ins Pflegeheim.
Ich kenne aus DDR-Zeiten nur eine Frau hier aus dem Dorf, die ins Pflegeheim musste. Da hieß es immer: Ins Altersheim müssen nur die, die keine Kinder haben.
Pflegeheime hießen in der DDR offiziell Feierabendheime, ein furchtbarer Begriff. Wir sagten aber: Altersheime. Wenn man heute über Pflegeheime schimpft, dann muss man sagen, dass es damals noch schlimmer war. Denn da gab es gar keine Einzelzimmer, es waren mehrere Personen, die sich dort ein Zimmer teilten. Opas Schwester wohnte in der Stadt und musste ins Altersheim. Von Beschäftigungstherapeuten wie heute habe ich damals nichts gehört. Aber hohe Pflegeheim-Eigenanteile waren da nicht. Rentner aus der Stadt mussten allerdings öfter dorthin.
Das vermissen heute viele alte Leute hier: dass die Familie mit im Haus oder in der Nähe lebt und man zu Hause gepflegt wird. Wir haben aber meine Großeltern nach der Wende zu Hause gepflegt, die brauchten nicht ins Pflegeheim. Und die anderen Großeltern waren beide keine Pflegefälle.
In der DDR gab es im Dorf die Gemeindeschwester und die wöchentliche Arztsprechstunde im Gemeindehaus. Nach der Wende dann nicht mehr, das wurde durch ambulante Pflegedienste und Hausbesuche des Arztes ersetzt. Neu nach der Wende kam das betreute Wohnen hinzu.
Um die Grabpflege kümmerten sich dann die, die das Elternhaus bekommen hatten. Ich habe da keinen gehört, dem das zu viel wurde. Heute meckern viele, und sehr viele lassen die Grabstätten auch schon vor Ablauf der Frist einebnen gegen Zahlung eines Entgeltes. Hier war damals nur die Erdbestattung und manchmal auch die Urnen. Heute gibt es auch auf den Dörfern Rasengräber.
Rentner hatten damals keine Autos. Ich kenne nur einen, der damals am Steuer saß. Opas hatten Mopeds, Omas Fahrräder. Omas trugen am Tag eine Kittelschürze, die aus der DDR Kunstfaser DeDeRon bestand. Daraus wurden auch andere Kleidungsstücke gefertigt. Arbeitskittel für Männer waren auch daraus.
Frauen trugen meistens Dauerwelle, die aber viele gar nicht richtig pflegen konnten. Manche trugen Dutt - wie meine beiden Omas.
Vereine boten damals nicht viel an. Das war wegen der Enkelbetreuung bei den Rentnern wohl auch nicht nachgefragt. In den größeren Städten veranstaltete die Volkssolidarität da manchmal etwas. Veranstaltungen hier kenne ich da gar nicht.
Heute leben Rentner ganz anders als damals. Viele sind mit den Enkeln überfordert. Ich kenne keine, die sich heute so um die Enkel kümmern wie damals. Heute gehen auch die Dorfkinder meistens in die Krippe und in den Hort.
In den DDR-Städten war das anders als auf dem Dorf. Meine beste Freundin wohnte in der Nachbarstadt im Plattenbau. Sie hat die komplette Sache durchlaufen: Krippe-Kindergarten-Hort.

Das war der Jahresauftakt 2025 zur Zeitreise.

•     •     •

Ich wünsche mir hier faire Gespräche und einen fachkundigen Austausch von Meinungen.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von CocoBall am 03.01.2025 um 23:10 Uhr bearbeitet
Zitat von Darek22

Littler einfach der Wahnsinn bislang.


Wenn der 17 Jahre alt ist, ist Moukoko weit über 30. ugly

Ich orakel mal ins Jahr 2040 und sehe die bisher einzigartige Legacy von Phil Taylor ins Straucheln kommen (was nicht heißt, dass Luke Phil bis dahin überholt hat, aber er wird unter normalen Umständen auf einem guten Weg sein und dann immernoch "erst" Anfang 30 sein). Der bisher jüngste PDC Champion war der gestrige Gegner MvG im Alter von 24 (!) Jahren.

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@Borussenpower die Blumen kann ich nur zurückreichen. zwinker

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Man lernt by the way hier nie aus, heute in einem der Transferthreads den schönen Neologismus "Likeklicker" kennengelernt.

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R.I.P. - Robert Enke

* 24.08.1977
+ 10.11.2009

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Borusse91 am 04.01.2025 um 02:11 Uhr bearbeitet
Zitat von Borusse91
Zitat von Darek22

Littler einfach der Wahnsinn bislang.


Wenn der 17 Jahre alt ist, ist Moukoko weit über 30. ugly

Ich orakel mal ins Jahr 2040 und sehe die bisher einzigartige Legacy von Phil Taylor ins Straucheln kommen (was nicht heißt, dass Luke Phil bis dahin überholt hat, aber er wird unter normalen Umständen auf einem guten Weg sein und dann immernoch "erst" Anfang 30 sein). Der bisher jüngste PDC Champion war der gestrige Gegner MvG im Alter von 24 (!) Jahren.


Auf der Tour sind sich jetzt schon viele Spieler einig, dass Littlers A-Game das beste aller Spieler ist. Was ihm hier und da fehlt ist die Konsequenz auf den Doppeln. Das war bei der WM auch stellenweise zu beobachten.

Alles aber Aspekte, die mit dem Alter bei ihm vermutlich nur besser werden. Ich fand seinen WM Auftritt in diesem Jahr auch schon viel reifer (respektvoller, geerdeter, konzentrierter) als bei letztjährigen Weltmeisterschaft.

Littler ist auf dem besten Wege die Legacy von Taylor zu pulverisieren, aber auch da ist erst noch am Anfang und muss konsequent dran bleiben!
Zitat von poschigoal
Zitat von Borusse91

Zitat von Darek22

Littler einfach der Wahnsinn bislang.


Wenn der 17 Jahre alt ist, ist Moukoko weit über 30. ugly

Ich orakel mal ins Jahr 2040 und sehe die bisher einzigartige Legacy von Phil Taylor ins Straucheln kommen (was nicht heißt, dass Luke Phil bis dahin überholt hat, aber er wird unter normalen Umständen auf einem guten Weg sein und dann immernoch "erst" Anfang 30 sein). Der bisher jüngste PDC Champion war der gestrige Gegner MvG im Alter von 24 (!) Jahren.


Auf der Tour sind sich jetzt schon viele Spieler einig, dass Littlers A-Game das beste aller Spieler ist. Was ihm hier und da fehlt ist die Konsequenz auf den Doppeln. Das war bei der WM auch stellenweise zu beobachten.

Alles aber Aspekte, die mit dem Alter bei ihm vermutlich nur besser werden. Ich fand seinen WM Auftritt in diesem Jahr auch schon viel reifer (respektvoller, geerdeter, konzentrierter) als bei letztjährigen Weltmeisterschaft.

Littler ist auf dem besten Wege die Legacy von Taylor zu pulverisieren, aber auch da ist erst noch am Anfang und muss konsequent dran bleiben!


Ich finde diese Vergleiche generell im Darts schwierig. Verglichen mit den Zeiten, in denen Taylor seine Hochzeit hatte, ist das jetzt praktisch eine andere Sportart. Und dann ist die Frage, ab wann man Taylors Legacy als "abgelöst" oder gar "pulverisiert" betrachtet. Alleine seine 14 WM-Titel dürften mMn auf Ewig unerreicht bleiben aus mehreren Gründen.
Die Spitze ist deutlich breiter geworden, es gibt nicht mehr den einen Dominator, der alles gewinnt, wie es zu Taylors Zeiten lange der Fall war. Selbst van Gerwen, der seit über 10 Jahren konstant zur absoluten Weltspitze gehört und über den man vor 5-6 Jahren auch gesagt hat, dass er in den nächsten Jahren alles dominieren wird, hat in dieser Zeit "nur" 3 WM-Titel gewonnen. Littler ist 2024 in drei Major-Turnieren direkt in der ersten Runde rausgeflogen. Sowas gab es zu Taylors Zeiten nie.
Die Karrieren der neuen Spielergenration werden bei weitem nicht mehr so lange dauern wie die der Generation Taylor oder van Barneveld. Es wird keine Spieler mehr geben, die mit über 50 noch Major-Turniere spielen. Zum einen, weil es finanziell nicht mehr nötig ist, aufgrund der enorm steigenden Preisgelder, zum anderen, weil die Reisestrapazen immer größer werden.
Bei Littler z.B. könnte ich mir ein Karriereende mit Mitte 30 gut vorstellen.
Also ich halte solche Prognosen für schweirig. Sicher wird Littler den Dartsport in den kommenden Jahren mit prägen, allein aufgrund seiner Spielweise, seiner neuen Wege etc., aber es kann auch sein, dass das nächste ""Wunderkind" schon in den Startlöchern steht.
Morgen ist Dreikönigstag. Sie brachten Gold, Weihrauch und Myrrhe mit.
Ich bringe Euch heute auch etwas mit. Klar, den nächsten Teil meiner DDR-Zeitreise.

Und die Nachträge sind heute kurz:

Handel:
Ein Artikel in gleicher Größe hatte in der gesamten DDR denselben Preis. Wenn ich also eine Flasche Vita Cola kaufte, dann kostete die in der Kantine meines Lehrbetriebes dasselbe wie in einer Kaufhalle in Rostock. Der vom Staat festgelegte Preis war als EVP=Endverbraucherpreis auf dem Etikett aufgedruckt. Preisvergleiche lernten wir erst nach der Wende kennen.

Renten:
In der DDR waren die Rentenversicherungsbeiträge für die Werktätigen (offizieller Begriff damals für Leute, die arbeiteten) gedeckelt. Bis 600 Mark Lohn/Gehalt zahlte man dann. 1971 aber führte die DDR die FZR ein, die freiwillige Zusatzrentenversicherung. Da konnte man sich freiwillig melden, auch für höhere Einkommen Rentenversicherungsbeiträge zu zahlen. Da hatte man dann weniger netto. Ob sich das aber deutlich in der späteren Rentenzahlung auswirkte, weiß ich nicht.

Heute habe ich zwei neue Themen:
Telefon und Fahrzeuge in der DDR.

Telefon:
Dieses Thema allein zeigt, wo es hinführt, wenn man den Sozialismus einführt: nämlich zu Mangelwirtschaft und Unzufriedenheit.
Kaum eine Privatperson hatte in der DDR einen Telefonanschluss.
Betriebe (VEB) hatten eine Telefonzentrale. Jede Abteilung hatte ein Telefon, das war hellgrau mit Wählscheibe. Man konnte damit aber nur innerbetrieblich telefonieren. Nur die Bereichsleiter und der Betriebsdirektor konnten selbstständig rauswählen. Die meldeten aber auch meistens die Gespräche in der Telefonzentrale an. Als Lehrling Industriekauffrau war das meine erste Station, wenn auch nur kurz, um den Betrieb kennenzulernen. Die Telefonistin wurde sofort meine beste Freundin im Betrieb. Und diese Arbeit gefiel mir auch am besten. Die Telefonistin war aber oft krank, da wurde eine zweite eingestellt, die fast das ganze Jahr auf die Kinder krankgeschrieben war. Also musste oft eine Bürokraft dort ran. Ich habe mich immer freiwillig dafür gemeldet. Das war aber nicht gern gesehen, weil das mit meiner eigentlichen Ausbildung nichts zu tun hatte. Ich bin dort aber gern hin, denn da ging die Arbeitszeit schnell rum. Telefoniert wurde immer, während man in den anderen Abteilungen ab Mittag nur noch wenig zu tun hatte, weil es eine deutliche Überbesetzung an Personal gab. In der Telefonzentrale nahmen die Anrufe zwar nachmittags auch ab, aber sie waren noch da.
Hier im Dorf hatten Konsum, Bäcker, Poststelle, Gemeindeverwaltung, die damals Rat der Gemeinde hieß, und Kneipe Telefon. Aber die DDR war dafür bekannt, dass sie einen Telefonanschluss mit zwei Abnehmern belegte. Das hieß, dass der Konsum nach Ladenschluss, der in der DDR wochentags bei 18 Uhr lag, umgestellt wurde auf einen Privatanschluss. Diese Familie konnte dann aber nur abends oder in der Nacht telefonieren. Als ich im Kindergarten war, fehlte mal ein Dokument von mir zu einer Arztuntersuchung. Oma wusste nicht, wo das war. Da musste sie Mutti im Betrieb anrufen. Auch dazu ging sie in den Konsum.
Ich kann gar nicht genau sagen, wer damals in meinem Dorf Telefon hatte. Wo wollte man denn anrufen, wenn kaum jemand eins hatte? Das war mal, wenn man in der wöchentlichen Arztsprechstunde im Dorf krankgeschrieben wurde und den Betrieb informieren musste. Dazu ging ich mal in den Konsum. Mutti erledigte ihre Anrufe vom Betrieb aus. Das war aber kostenpflichtig. Das wurde in den VEB unterschiedlich geregelt. In meinem Lehrbetrieb mussten Privatanrufe nicht bezahlt werden.
Ich weiß auch nicht, ob es möglich war, vom Westen in den Osten anzurufen oder umgekehrt.
Papa war Kraftfahrer. Er musste manchmal Personal von zu Hause abholen, wenn sie Termine hatten, die außerhalb der normalen Arbeitszeiten lagen. Deshalb beantragte er über den Betrieb Mitte der 70er Jahre einen Telefonanschluss. Da schrieb der Betriebsdirektor einen Brief, dass Papa dringend ein Telefon zu Hause brauche. Das wiederholte er jährlich. Und immer kam bei uns dieselbe Antwort an: Der Antrag sei vorgemerkt, aber man habe keine Kapazitäten. Das war so bis zum Ende der DDR. Ich kenne auch keinen, der in dieser Zeit einen Anschluss bekam.
In der Nachbarstadt gab es eine Telefonzelle. Aber bestand die schon zu DDR-Zeiten? Das weiß ich nicht mehr.
Wenn man heute nach Leipzig telefonieren will, nutzt man die Vorwahl 0341. In der DDR gab es da keine einheitliche Regelung. Das richtete sich nach dem Ortsnetz, von wo aus man telefonieren wollte. Da war die Vorwahl von Erfurt aus eine andere als wie von Cottbus aus.
Erst nach dem Mauerfall erhielt unser Dorf eine gelbe Telefonzelle. Dafür hatte sich der neue ehrenamtliche Bürgermeister eingesetzt. Die ist aber heute längst wieder verschwunden. Aber nach der Wende bildete sich dort oft eine lange Schlange. Ich rief da auch mal an wegen Bewerbungen. Und meine damalige beste Freundin, die ich durch die Berufsschule kannte. Sie wohnte etwa 25 km von mir entfernt. Diese Familie hatte Telefon, der Vater war zu DDR-Zeiten selbstständig mit einem kleinen Baubetrieb.
1992 wurden in meinem Dorf dann Telefonkabel gelegt, gemeinsam mit den Erdgasrohren. Und im Januar 1993 hatten wir dann endlich einen Telefonanschluss mit einem lila Tastentelefon.

Fahrzeuge:
Los ging es auch für mich mit einem Dreirad. Dann kam der typische DDR-Kinder-Roller in blau mit dem langen weißen Sitz. Es folgte ein Kinderfahrrad. Und später hatte ich dann wie die anderen auch ein Klappfahrrad. Das gab es nur von den Marken Diamant und Mifa. Geklappt habe ich das nie. Papa hatte das mal vor, um meine Oma im Nachbarkreis zu überraschen. Gemacht haben wir das aber nie.
Mit 15 konnte man die Mopedprüfung machen. Das wollten die meisten, ich aber nicht. Papa kannte einen Fahrlehrer in einem VEB gut. Plätze in Autofahrschulen waren sehr rar. Auch darauf musste man jahrelang warten. Wir hofften, dass ich da etwas nach vorn rücken konnte. Dazu kam es aber nicht, weil vorher die Mauer fiel.
Was sollte ich mit einem Moped? Das öffentliche Netz an Bus und Bahn war sehr gut ausgebaut. Die DDR-Disko war damals nicht mein Fall. Ich war dort mal mit 13 mit meiner zweiten besten Freundin hier aus dem Dorf. Dieses Mädchen kam erst später in meine Klasse. Sie war mal länger krank und deshalb sitzen geblieben. Diskoalter in der DDR war etwa 13 bis 18. Wir besuchten mal eine Disko in meinem Dorf. Die gab es nur einmal jährlich. Meine beste Freundin aus der Stadt wollte da nicht mit. Und uns beiden gefiel es da überhaupt nicht. Die Westmusik konnte ich auch zu Hause hören von den selbst aufgenommenen Kassetten. Und bei der Disko liefen meist nur Angeber rum, die ihre neuesten Sachen aus den Westpaketen präsentierten. Da war ein deutlicher Mädchen-Überhang. Es tanzte niemand, weil gleich neben der Tanzfläche die Jungen saßen, die sofort spotteten, wenn sich jemand bewegte. Wir beide sind zu DDR-Zeiten dort nie wieder hin. Erst nach der Wende fuhr ich mit anderen in die dann neuen großen Diskos mit dem Auto.
Die DDR war aber daran interessiert, dass man den Moped-Führerschein erwerben konnte. Dazu kam ein Fahrlehrer nachmittags in die Schule und gab Unterricht und nahm auch die Prüfung ab. Der war aber zu der Zeit in der 9. Klasse länger krank. Und Ersatzpersonal hatten sie nicht. Also wurde das um ein Jahr verschoben und dann für zwei Jahrgänge angeboten.
Man bekam danach ein Simson-Moped. Das ist sehr robust. Das wird auch heute noch von den Jugendlichen gefahren.
Andere Mopeds waren aus der Vogel-Reihe. Mutti hatte einen Spatz. Und Opa fuhr, glaube ich, einen Star. Der Vater meiner besten Freundin aus dem Plattenbau hatte eine Schwalbe.
Und ein Auto hatte nicht jede Familie. Die meiner beiden besten Freundinnen hatten beide keins. Und auch mein Onkel und meine Tante hatten keins. Für sie ging es mit dem Zug in den Urlaub.
Gebrauchte Autos waren auch rar in der DDR und auf dem Gebrauchtmärkten enorm teuer. Meine Eltern hatten als junges Ehepaar einen gebrauchten Wartburg. Der war aber ständig kaputt. Nun war damals die Technik primitiv. Und die Männer lagen da oft drunter, um zu reparieren. Aber problematisch wurde es, wenn man ein Ersatzteil brauchte. Das musste man nämlich erstmal bekommen. Aber Dinge, die es gab, waren auch auf Lager. Da achtete niemand darauf, ob sich das auch verkaufen ließ. Heute muss man es meist erstmal bestellen. Meine Eltern wollten danach nie wieder einen Gebrauchtwagen in der DDR haben.
Es gab Autowerkstätten staatlich als PGH. Aber es gab auch kleine private. Eigentlich wollte die DDR gar keine private Selbstständigkeiten mehr zulassen, aber man sah dann auch ein, dass staatlich organisiert nicht viel klappte. Aber die privaten Betriebe blieben sehr klein und auch sehr beschränkt und mit Preisvorgaben.
Die Wartezeiten auf ein Auto lagen in den 80ern längst nicht mehr bei 10 Jahren. 1989 betrug die Wartezeit hier auf einen neuen Wartburg 18 Jahre. Mutti rief regelmäßig beim IFA-Vertrieb an, wie weit sie sind mit der Auslieferung. Wir hätten auch einen Lada genommen, aber da war die Wartezeit noch länger. Man konnte pro Person nur eine Bestellung haben, gab man eine zweite auf, wurde die ältere gestrichen. Selbst Oma und Opa hatten je eine laufen, obwohl sie nie einen Autoführerschein hatten. Für mich war eine zum 18. Geburtstag vorgesehen. Dazu kam es aber nicht mehr, da kurz vorher die Mauer fiel. Gleich danach wollte keiner mehr ein DDR-Auto haben. Man konnte dann schnell seinen Neuwagen sofort abholen. Das wollte aber keiner mehr.
Wer GENEX-Verwandte hatte, die in Westgeld bezahlen konnten, kamen sofort in der DDR an ein Auto und an einen Platz in der Fahrschule.
Trabi und Wartburg dominierten die Straßen. Die Abgase hat man gar nicht mehr gerochen. Die DDR litt an großem Mangel an Werkstoffen, so auch an Stahl. Deshalb wurde der Trabi aus Duroplast gebaut. Papa wollte nie einen Trabi haben. Er wurde in Zwickau gebaut.
Der Wartburg wurde hier im Bezirk Erfurt in Eisenach gebaut. Die Farben waren immer sehr limitiert. Unserer war in samtocker, das weiß ich noch genau.
Der Kleinbus hieß Barkas B1000. Den fuhr Papa manchmal im Betrieb, wenn er Personal fahren musste. Ansonsten hatte er auch einen Wartburg. Ich glaube, Privatleute bekamen so einen B1000 gar nicht, auch wenn sie kinderreich waren. Ich kenne da jedenfalls keinen.
Den B1000 nutzte man auch als Volkspolizeiwagen, als Krankenwagen, als Feuerwehrfahrzeug und für die Polizei.
Pkws waren noch der Lada, der Skoda, der damals ganz anders aussah als heute, auch selten mal ein Moskwitsch, ein Saporosch, den viele Zappelfrosch nannten, ein Wolga, ein Polski Fiat und sogar ein Citroen. Im Urlaub an der Ostsee habe ich mal eine Familie gesehen, die einen Citroen fuhr.
Nach der Wende wollte man dann Westautos haben. Wir hatten 1991 unser erstes Westauto gekauft, einen Audi 80 in einem Autohaus in Niedersachsen, was von uns aus relativ schnell zu erreichen war. Ich fuhr dann den Wartburg noch ein paar Jahre weiter, bis er auseinander fiel. Sonderlich lange hatte der aber nicht gehalten: 14 Jahre.
LKW war der W50.
Und das einzige Fahrzeug aus DDR-Zeiten, was heute noch gebaut wird, ist der Multicar, der, nicht das Multicar. Er wird hier in Thüringen in Waltershausen hergestellt.
Sehr gut ausgebaut war in der DDR der öffentliche Verkehrsmittelsektor. Busse und Bahnen fuhren oft und die Fahrpreise waren stark subventioniert. Eine Bus- oder Bahnfahrt zu meiner Berufsschule im Nachbarkreis kostete 55 bis 60 Pfennig. Ich musste als Lehrling da auch nur 5 Mark monatlich selber zahlen, den Rest bekam ich vom Betrieb von der Kassenfrau ausgezahlt. Das Schalterpersonal war damals aber auch schon unfreundlich. Ich bekam da nur eine Fahrkarte für den selbigen Tag, sonst solle ich eine Wochenkarte nehmen. Wieso denn? Ich hatte im 1. Lehrjahr Montag bis Mittwoch Berufsschule, im 2. Lehrjahr Donnerstag und Freitag. Die Zeit war nämlich immer sehr knapp zwischen Berufsschulschluss und Abfahrtszeit des Zuges. Und der Fußweg dazwischen war so kurz nicht. Der Rückweg war mit dem Zug, hinwärts ging es mit dem Bus.
VEBs waren nie klein. Aber es gab auch nochmals deutlich größere. Arbeiteten die im Schichtbetrieb, gab es sogar Werksbusse. Da waren die Schichten so eingeteilt, dass die Wohnorte der Beschäftigten auf einer Buslinie lagen. Und die wurde dann so angefahren je nach Schicht. Da konnte man aber auch als Außenstehender mitfahren. In unser Dorf kamen diese Busse also dreiwöchig gestaffelt nach Früh-, Spät- und Nachtschicht.
Die Bahn hatte über die ganze DDR-Zeit noch den Namen Reichsbahn. Man sagte uns in der Schule, man habe einfach nicht die Zeit gehabt, den Namen zu ändern. Nach der Wende kam heraus, dass das finanzielle Gründe hatte.
Manche Städte hatten Straßenbahnen. Und in Ost-Berlin fuhren U- und S-Bahnen.
An Fahrern mangelte es damals nie. Und alle öffentlichen Verkehrsmittel waren damals richtig voll.
Nach der Wende änderte sich das. Da fuhren deutlich mehr Autos. Ich kenne keine Familie in der DDR-Zeit, die damals mehr als ein Auto hatte. Linien wurden nach der Wende stillgelegt. Das betraf auch die Bahn, das Netz wurde deutlich ausgedünnt. Bei mir hier geht es noch.
Ich kann mich noch erinnern, dass ich als kleines Kind in einem DDR-Bus gefahren bin. Die gab es aber später nicht mehr. In der DDR fuhren dann die ungarischen Ikarus-Busse. Das waren Gelenkbusse, ideal auch für die Schulbusse. Schwenkt stark aus - stand da immer!
Fluglinie war die Interflug. Aber wer flog schon als DDR-Bürger? Ich nicht. Wir sind aber im Urlaub zum Flughafen Schönefeld in Ost-Berlin gefahren und haben uns die Flugzeuge angeguckt. Da gab es auch so eine schöne Ansichtskarte: eine Interflug-Maschine bei strahlend blauem Himmel.
Ausflugsschiffe gab es auch. Ich erinnere mich da an die Weiße Flotte in Dresden, da sind wir mal nach Pillnitz gefahren. Da hatten wir mal Bockwurst bestellt. Da blaffte uns der Kellner an, die haben sie nicht. Auch in Ost-Berlin fuhren wir mit dem Schiff.
Es gab wohl auch für Privatpersonen Boote. Mir fällt da aber jetzt keiner ein, der so eines hatte. Seit der Wende ist das anders.
In Freizeitgebieten gab es auch Tretboote. Dafür waren meine Eltern nicht zu haben. Ich wäre aber gern mal gefahren.
Privatflugzeuge aus der DDR kenne ich gar nicht.
Taxis gab es auch in der DDR, ich kann mich aber nicht erinnern, da mal mitgefahren zu sein. Ob die rar waren, weiß ich nicht.
Die NVA, die Armee, hatte wohl immer ausreichend Fahrzeuge. Schon in der Schule, in der Unterstufe (die heutige Grundschule), mussten wir als Schulklassen dorthin fahren. Da sahen wir sie.
In Parks gab es manchmal die Pioniereisenbahnen. Heute läuft die z.B. in Dresden als Parkeisenbahn. In der DDR waren dort Schüler aktiv in Pionierkleidung. Das waren kleine Eisenbahnen auf Schienen für Touristen. Wir haben diese Pioniereisenbahnen auch genutzt.
Rollatoren oder andere Hilfsmittel für Rentner kenne ich aus der DDR-Zeit nicht.

Höchst ergiebiges Thema - auch heute wieder.

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Ich wünsche mir hier faire Gespräche und einen fachkundigen Austausch von Meinungen.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von CocoBall am 05.01.2025 um 22:16 Uhr bearbeitet
Zitat von Borussenpower1

Zitat von Faxenmann

Willkommen 2025!

Lasst uns was draus machen Küssend


Wir sind kurz nach 1 Uhr mit dem Westfalenstadion-Puzzle fertig geworden. Das Jahr könnte schlechter beginnen. Dafür hat der Kleine weitgehend durchgeschlafen.

Danke an alle die das Lesen so angenehm und informativ machen, besonders an @CocoBall, @Borusse91, @UlmerBVB1986, @BVBBC, @TheInternational und an alle anderen die ich vergessen hab (sry).

Und an die Moderatoren @DortmunderJunge und @{savarez03}.

Vielen lieben Dank und auf ein erfolgreiches, gesundes und optimistisches Jahr.


Ich feier mein Comeback und melde mich offiziell aus dem Weihnachtsurlaub zurück: Frohes neues Jahr 2025 Borussen!

Danke für die Blumen (und Ehre genannt zu werden), ich möchte noch @WalterFroschsErbe und dich unbedingt auf die Liste setzen.

Auf ein erfolgreiches, gesundes Jahr 2025 für unseren BVB und für alle im privaten Bereich natürlich ebenso. stark

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--------------Lewandowski/Riedle&Chapuisat

---Reus/Kagawa----------------Möller/Rosicky/Ricken-----------Sancho/Kuba

--------------Sahin/Kehl&Gündogan---------Zorc/Sammer (wennDM)/Bender

Dede/Schmelzer - Hummels/Wörns - Kohler/Subotic - Piszczek/Reuter

--------------------Kobel/Weidenfeller/Klos

Dieser Beitrag wurde zuletzt von UlmerBVB1986 am 07.01.2025 um 11:57 Uhr bearbeitet
Trump ist noch nicht im Amt und man kommt aus dem Kotzen kaum noch heraus. Das werden harte Jahre.

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Borussia Dortmund - Für immer Deutscher Meister

Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokal: 1965, 1989, 2012, 2017, 2021
Deutscher Supercup: 1989, 1995, 1996, 2008, 2013, 2014, 2019
Pokal der Pokalsieger: 1966
UEFA Champions League: 1997
Weltpokal: 1997

Es gibt nie nie nie einen anderen Verein
Zitat von Borsigplatz
Trump ist noch nicht im Amt und man kommt aus dem Kotzen kaum noch heraus. Das werden harte Jahre.


Er und Musk sind das Schlimmste Übel für eine Demokratie.

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Alle Menschen sind gleich - mir jedenfalls!
Zitat von Borsigplatz
Trump ist noch nicht im Amt und man kommt aus dem Kotzen kaum noch heraus. Das werden harte Jahre.

Unfassbare Pressekonferenz. Toppt ja noch mal, was er vor der Wahl gemacht hat. Dänemark mit dem Militär zu drohen ....

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"Der natürliche Grundzustand des Fußballfans ist bittere Enttäuschung, egal wie es steht." - Nick Hornby (Fever Pitch)

Nur der BVB!
Zitat von KiwiDenny
Zitat von Borsigplatz

Trump ist noch nicht im Amt und man kommt aus dem Kotzen kaum noch heraus. Das werden harte Jahre.

Unfassbare Pressekonferenz. Toppt ja noch mal, was er vor der Wahl gemacht hat. Dänemark mit dem Militär zu drohen ....


Nato 5%... warum sollte man überhaupt annähernd 2% ausgeben? Nur weil die Amis das so machen, der Kerl ist sowas von daneben. Zerstört in 8 Jahren Freundschaften und Bündnisse die zuvor die USA in 70 Jahren aufgebaut haben. Immerhin scheinen noch viele Senatoren ihren Kontrollauftrag ernst zu nehmen.

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