1. FC Heidenheim 1846 1. FC Heidenheim 1846
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Frank Schmidt
Geburtsdatum 03.01.1974
Alter 52
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein 1.FC Heidenheim 1846

Frank Schmidt & das Trainerteam [Trainer]

25.05.2013 - 17:51 Uhr
Zitat von Albstadion:
Zitat von Haintal:
Rangnick immer wieder Rangnick. Ja, den find ich gut, jedoch steht er für mich sinnbildlich für einen Trainer, der eine Spielphilosophie hat und der in der Lage ist, diese einer Mannschaft zu vermitteln. Genauso gut könnte ich Gisdol oder Tuchel anführen. Alle diese Trainer haben eine Idee vom Fußball. Auch wenn es auf dem Spielfeld mal nicht läuft, sieht man doch immer eine Handschrift, eine Grundordnung. Beim FCH irrlichtert ein Titsch-Rivero neunzig Minuten wie eine ungesicherte Bordkanone planlos über das Spielfeld. Allen gemeinsam ist die Fähigkeit Spieler zu entwickeln. Wer außer dem intrinsisch motivierten MS hat sich unter Schmidt in letzter Zeit entwickelt? Darüber hinaus sind diese Trainer intelligent und rhetorisch geschult. Es ist eine Freude ihnen zuzuhören. Es tut mir leid, aber Schmidts Rhetorik ist in den neunziger Jahren steckengeblieben. Abteilung "Gras fressen". Ich jedenfalls habe von ihm noch keinen Satz gehört, über den man länger als eine halbe Minute hätte nachdenken müssen.


a) Kann man mit einem Konzept nur erfolgreich sein, wenn man das Material dazu hat.
b) Muss man das Konzept flexibel anpassen, an die Bedingungen.
c) Ist bei den wenigsten Trainern eine "eindeutige Handschrift" zu erkennen. Das sind leere Phrasen, die ausgegraben werden, um im Fall des Misserfolges darauf herumzureiten.
d) Welches ach so großartige Konzepte haben denn Trainer wie Tuchel und Rangnick? Und welche supertollen Erfolge haben die denn damit gefeiert?


a) Das ist an sich schon richtig, allerdings hatte der FCH sowohl die finanziellen Mittel, als auch die Zeit eine Mannschaft nach Schmidts Wünschen aufzubauen. Demnach verkörpert unsere Mannschaft wohl entweder das Konzept Frank Schmidts oder es gibt kein klares Konzept.

b) Das trifft mMn eher auf neue Trainer zu. Ziel eines Trainers sollte es doch sein über einen gewissen Zeitraum hinweg die Mannschaft nach den eigenen Vorstellungen aufzubauen und dem eigenen Konzept immer näher zu kommen.

Finanzielle Bedingungen: Die finanziellen Bedingungen beim FCH sind geradezu ideal um als Trainer sein Konzept auf einem vergleichsmäßig hohen 3.Liga-Niveau zu verwirklichen.

Bedingungen in der 3.Liga: Betrachtet man die Bedingungen in der 3.Liga fällt auf, dass im Vergleich zu der Bundesliga und 2.Bundesliga weniger Tore pro Spiel fallen (im Schnitt: BL: 2,92 - 2.BL: 2,58 – 3.L: 2,5) besonders die Anzahl der Tore, die über die Außen eingeleitet werden nimmt in den höheren Ligen deutlich zu. So verhält es sich auch mit den Durchschnittsmarktwerten auf den Außenpositionen im Vergleich zu den anderen Positionen. Daran liegt es auch, dass in der 3.Liga weniger Tore über Außen fallen. Das liegt sowohl an den im Durchschnitt schwachen Außenverteidigern als auch an den schwächeren offensiven Außen. Somit wäre es für einen Trainer wohl ratsam sein Konzept der Tatsache anzupassen, dass man in der 3.Liga mit starken offensiven Außen relativ leicht zum Erfolg kommen kann. Der FCH hat das Spielermaterial um über die Außen sehr stark zu sein. Man hat sowohl offensivstarke Außenverteidiger als auch gute Außenstürmer im Kader. Doch das zuletzt gespielte 4-3-2-1 macht gerade diese Stärke zunichte, da praktisch das gesamte Offensivspiel durch die Zentrale des Spiels läuft.
Weitere Bedingungen an die sich Frank Schmidt halten muss gibt es kaum. So gibt es in Heidenheim keine überragenden Spieler auf die ein System zugeschnitten werden muss oder eine bestimmte Vereinsphilosophie die den Trainer dazu anhält besonders junge Spieler etc spielen zu lassen.

c.) Allerdings liegt das dann eher an der Tatsache, dass diese Trainer erst kurz im Amt sind. Bei allen anderen Trainern die schon länger im selben Verein sind und einigermaßen erfolgreich sind ist eine Handschrift zu erkennen. Natürlich ist die bei manchen stärker als bei anderen. Aber das als leere Phrase darzustellen halte ich für falsch.

d) Das Konzept von Tuchel kann ich schlecht beurteilen da ich nur sehr wenige Spiele von Mainz über die gesamte Länge sehe. Aber ich denke das hat Heidenheimer schon ganz gut erläutert. Bei Rangnick ist das Konzept auf schnelle Spieler ausgelegt. Dabei spielt besonders das Offensivpressing als auch das Umschaltspiel eine wichtige Rolle. Bei Ballgewinn starten die Außenspieler ziemlich schnell durch und werden aus der Zentrale bedient während alle Mannschaftsteile schnell aufrücken. Dabei versucht auch meist ein defensiver Mittelfeldspieler bei Kontern als zurückgezogener 10er eine Anspielstation zu sein während der eigentliche 10er sehr weit nach vorne rückt. Der zweite 6er bildet mit den Innenverteidigern eine 3er-Kette die defensiv absichern soll während auch die Außenverteidiger ziemlich offensiv stehen. Noch heute profitiert Schalke von dem Konzept das Rangnick damals einführte.
Andere Beispiele von Konzepttrainern mit eindeutiger Handschrift sind in Deutschland: Mirko Slomka mit seinem schnellen vertikalen Offensivspiel, Gisdol mit seinem schnellen Konterspiel über die außen, Jürgen Klopp mit seinem ebenfalls sehr starken Pressing und dem blitzartigen Umschaltspiel der Dortmunder, Lucien Favre mit seinem Konzept des langsameren Spielaufbaus durch einen starken Spielmacher aus einer sicheren Abwehr heraus, Van Gaal/Heynckes mit dem Konzept des dominanten Ballbesitzes, Sami Hyppiä mit dem auch eher vertikalen Offensivspiel mit früh einrückenden Außen und relativ defensiven Außenverteidigern,…
Die Erfolge die diese Trainer verbuchen können ist der, dass diese Mannschaften in der Regel deutlich Konstanter sind, deutlich besser als unter den Vorgängern und sich immer weiter entwickeln. Dazu sind diese Trainer mit die gefragtesten im Deutschen Fußball und können sich in dem doch sehr schnelllebigen Fußballgeschäft ihres Jobs ziemlich sicher sein.

Auch der FCH hat ein Spielsystem, für das Frank Schmidt verantwortlich ist und das er über die Jahre immer mehr aufgebaut hat. Dass dieses System das bestmögliche ist glaube ich nicht aber die Tatsache, dass wir die Tabelle der 3.Liga doch ziemlich unangefochten anführen zeigt dass wohl nicht alles falsch war. ;) Nun gilt es nur die richtigen Schlüsse zu ziehen und an den notwendigen Stellen anzusetzen.

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"In Regensburg wird noch gespielt"
Lieber Bln,

"er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand". Nein - das kann man Dir wirklich nicht vorwerfen. Ich schätze Deine originellen Beiträge sehr. Manchmal wirken sie bemüht, oft auch konstruiert, aber sie sind immer gut zu lesen. Was mir aber fehlt, ist eine kritische Distanz, die man sich auch und gerade als intelligenter Fan eines Vereins bewahren sollte. Du bist schnell bei der Hand, wenn es gilt juristisch mit Kanonen auf Spatzen zu schießen - siehe "Banner-Affäre".
Die staatsmännische Pose muss herhalten, um ein paar (naive) Jugendliche über die Menschenrechte zu belehren. Dort wo Deine juristische Expertise gefragt wäre, bleibst Du vornehmlich stumm. Wasch mir den Pelz, aber mach mich bitte nicht nass! Es gibt bestimmte Fehlentwicklungen im Verein, die man gerne in diesem Forum ansprechen darf. Ich möchte nennen - fehlende Transparenz, explodierende Baukosten, fehlender Aufsichtsratvorsitzender
und damit fehlende Kontrolle, selbstherrliche Entscheidungen, Verflechtung von Verein und HZ etc.. Oder kurz - Compliance. Zu all diesen Themen könnte man sich äußern - tut man aber nicht.
Nein - alles soll so bleiben, wie es ist. Früher war alles besser. Dies ist eine Mentalität, die vornehmlich in Altenheimen anzutreffen ist. Ich kann Dir ein gutes Altenheim empfehlen:

Linie 3: ZOH -> Haintal -> Altenheim

P.S.: Der Verfasser weist ausdrücklich darauf hin, dass der Name Ralf Rangnick nicht einmal erwähnt wurde.

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Erfolgsfans: "Sie können nicht perspektivisch denken - weder in die Zukunft noch in die Vergangenheit (Line 70-Aalen Fan)".
Guter Beitrag von unserem Ausie. ;)

Auf eine Sache will ich mal eingehen. In den vergangenen Jahren haben wir doch meist mit Schnatterer und Bagceci/Strauß über Außen gespielt. Doch der Erfolg war damals auch nicht viel größer. Nämlich, wenn man über die Außen kommt, braucht man in der Mitte auch einen Spieler, der mal einen Kopfballtreffer erzielen kann und in der 3. Liga konnte dies nur Mayer. Andere Spieler fallen mir spontan nicht ein. Natürlich kann auch ein Außen in die Mitte ziehen und den Abschluss suchen, aber 1.) sucht bei uns kaum ein Spieler den Abschluss jenseites des Sechzehnmetersraum und 2.) braucht man die Qualität eines Robben, Ribery oder Reus. Und diese Qualität gibt es in der 3. Liga einfach nicht. Bei Schnatterer erkenn ich manchmal, dass er genau das versucht. In die Mitte zu ziehen und draufzuhalten, doch meist landen dann die Schüsse im Fangnetz oder bleiben an einem Verteidiger hängen. Dafür wird in der 3. Liga einfach zu viel geackert und gekämpft. Spielerisch kommen nur die wenigstens Mannschaften zu Erfolg. Bielefeld hat sich auch mehr in die 2.Liga gekämpft, statt gespielt.

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1846. Beitrag am 05.05.2012!
Zitat von Heidenheimer_1846:
Dafür wird in der 3. Liga einfach zu viel geackert und gekämpft. Spielerisch kommen nur die wenigstens Mannschaften zu Erfolg. Bielefeld hat sich auch mehr in die 2.Liga gekämpft, statt gespielt.

Meine Rede.
Du kannst versuchen so schön zu spielen, wie du willst. Was zählt, sind die Punkte.
Und genau so und nicht anders, sind 90 % aus der 3. Liga aufgestiegen. Wenn die Mannschaften gegen dich keinen Fußball spielen wollen, dann musst du kämpfen.

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Fan von: VfB Stuttgart, 1. FC Heidenheim, Bryne FK
Sympathie zu: AS Rom, FC Liverpool, Valencia,
Zitat von Haintal:
Es gibt bestimmte Fehlentwicklungen im Verein, die man gerne in diesem Forum ansprechen darf. Ich möchte nennen - fehlende Transparenz, explodierende Baukosten, fehlender Aufsichtsratvorsitzender
und damit fehlende Kontrolle, selbstherrliche Entscheidungen, Verflechtung von Verein und HZ etc.. Oder kurz - Compliance.

Ja, das ist vollkommen richtig. Natürlich gibt es auch in unserem Verein Fehlentwicklungen, die in einer gewünschten Fußball-Fabelwelt doch eigentlich gar nicht bestehen sollten. Gerade die von Dir angesprochenen Mehrkosten beim Stadionausbau scheinen für mich die Grenze des Zumutbaren zu erreichen. Für noch bedeutsamer halte ich aber den Rückzug von Hans Kahlich. Sein Rücktritt hat nicht nur eine schwer zu füllende Lücke im Aufsichtsrat nach sich gezogen, sondern lässt zugleich auch die Frage nach dem Warum dieser Entscheidung stellen. Ein guter Indikator sieht jedenfalls anders aus.

Aber auch hier gilt es, die Kirche im Dorf zu lassen. Viele der Kritikpunkte scheinen mir die geradezu zwangsläufige Kehrseite von Eigenschaften zu sein, die unseren FCH im ganz positiven Sinne ausmachen: Der beeindruckende, rasche Aufstieg von der Verbandsliga an die Schwelle zur 2. Bundesliga bringt es nun mal mit sich, dass viele Entscheidungen noch in Manier kleinerer Vereine kurz und schmerzlos gefällt werden. Die beeindruckende personelle Konstanz und die noch aus Oberliga-Zeiten erhaltene familiäre Atmosphäre im Verein führen kehrseitig eben dazu, dass sich ein wirkliches System des Checks and Balances noch nicht ausgebildet hat. Und auch das sinnstiftende Moment, dass Verein und Stadt, regionale Unternehmen und Medien an einem Strang ziehen und den FCH somit zu einer wirklichen Heidenheimer Gemeinschaftssache machen, geschieht letztlich wohl um den Preis unzureichender Transparenz. All das soll nicht bedeuten, dass an diesen Baustellen nicht noch Arbeit zu verrichten sei. Es soll aber aufzeigen, dass alles doch nicht so schlecht ist, wie es hier häufig dargestellt wird.

Und damit will ich den Bogen zum eigentlichen Thread-Thema zurückspannen. Natürlich darf auch Unmut gegenüber der sportlichen Leitung verspürt werden und selbstverständlich darf dieser auch zum Ausdruck gebracht werden. Aber solange die Kritik hier derart überzogen wird, sehe ich keinen Anlass dafür, diese Kritik noch weiter zu befeuern. Nein, vielmehr fühle ich mach dann dazu aufgerufen, die positiven Seiten unseres Vereins noch deutlicher aufzuzeigen - vielleicht auch ab und an zu deutlich. Dass dies aber notwendig ist, zeigt mir jedes Mal der Sturm der Entrüstung, der hier regelmäßig bei jedem noch so kleinen Misserfolg aufzieht.

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"I couldn't settle in Italy - it was like living in a foreign country." (Ian Rush, Juventus F.C. 1987/88)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCH_Bln am 30.10.2013 um 00:53 Uhr bearbeitet
Sehr schön geschrieben Tippspielführender ;)

Bemerkenswert sicher auch die drei Leserbriefe heute in der HZ. Allesamt kritisierten das Auspfeifen des Teams. Dabei war auch zu vernehmen, dass dies meist von den allzeitbekannten Südtribünlern kommt, die auch während des Spieles nicht mit "Verbesserungsvorschlägen" gegenüber FS geizen. Einer hat sich vorgestellt, wie es wohl wäre, wenn einer solcher "Pfeifen" unser Trainer wäre. Doch statt den Gedanken auszuführen war er sichtlich froh, dass es dann doch lieber unser FS macht.

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1846. Beitrag am 05.05.2012!
Sehr schön geschrieben Tippspielführender!

Wenn Baukosten explodieren, hat dies in der Regel folgende Ursachen - Planungsänderungen durch Nutzerwünsche während der Bauzeit und/oder eine fehlerhafte Planung seitens des verantwortlichen Architeken. Wäre Punkt zwei ursächlich, würde ein Bauherr anderenorts die Thematik der Architekten-Haftung juristisch prüfen lassen. Nicht so in HDH, dort empfindet es sogar ein Volljurist als sinnstiftendes Moment, dass der verantwortliche Architekt beim FCH als Club-Sponsor fungiert und somit ein Durchgriff beinahe unmöglich ist. Aber was interessiert es einen Heidenheimer, wenn mit dem Steuergroschen eventuell nicht sorgsam genug umgegangen wurde. Alles ist egal - solange nur unser FS in Amt und Würden bleibt! Gute Nacht!

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Erfolgsfans: "Sie können nicht perspektivisch denken - weder in die Zukunft noch in die Vergangenheit (Line 70-Aalen Fan)".
Zitat von Haintal:
Sehr schön geschrieben Tippspielführender!

Wenn Baukosten explodieren, hat dies in der Regel folgende Ursachen - Planungsänderungen durch Nutzerwünsche während der Bauzeit und/oder eine fehlerhafte Planung seitens des verantwortlichen Architeken. Wäre Punkt zwei ursächlich, würde ein Bauherr anderenorts die Thematik der Architekten-Haftung juristisch prüfen lassen. Nicht so in HDH, dort empfindet es sogar ein Volljurist als sinnstiftendes Moment, dass der verantwortliche Architekt beim FCH als Club-Sponsor fungiert und somit ein Durchgriff beinahe unmöglich ist. Aber was interessiert es einen Heidenheimer, wenn mit dem Steuergroschen eventuell nicht sorgsam genug umgegangen wurde. Alles ist egal - solange nur unser FS in Amt und Würden bleibt! Gute Nacht!

Du hast vergessen Ralf Rangnick zu erwähnen.

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+++ FCH-Tippspielsieger 2015/16 +++
Guten Morgen,

die aus dem Ruder geratenen Baukosten versuche ich von anderer Stelle zu beleuchten und so den Zusammenhang zum Fußball herzustellen.
RR habe übrigens ich hier vor ca. zwei Jahren ins Spiel gebracht.
Die explodierten Baukosten beziehen sich meines Wissens vor allem auf das Nachwuchsleistungszentrum, speziell um den Bereich Sanitär und Elektroinstallation. Bei einem dermaßen kleinen Bauprojekt hätten also Abweichungen nicht den unteren fünfstelligen Bereich überschreiten dürfen, dies aber nur zur Erinnerung.
Jüngst beauftragte die Stadtverwaltung Heidenheim ein in Stuttgart ansässiges Wirtschaftsprüfungsunternehmen. Die Prüfer zogen also von Liegenschaft zu Liegenschaft, mit dem Auftrag, " Einsparpotenziale " festzustellen. Ergebnisse dieser Prüfung waren jüngst in der lokalen Presse nachzulesen. So soll zum Beispiel die Rauhbuchschule dem Rotstift zum Opfer fallen. Die Westschule soll mit der Adalbert-Stifter-Realschule eine Gemeinschaftsschule bilden. Die als modernes Schulkonzept bezeichneten Maßnahmen haben allerdings nur ein Ziel, Stellenstreichungen sowie Unterhaltskosteneinsparungen. In dem Erdboden plattgemachten und zusammengelegten Schulen braucht es keine Schulsekretärinnen und Hausverwalter.
Das einstige Aushängeschild des Heidenheimer Sports, das Fechtzentrum, musste Anfang des Jahres eine Teilzeitphysiotherapeutin entlassen. Der verbleibende Physio, der auch für internationale Wettkämpfe abgestellt werden muss, kann die Sportler alleine nicht mehr bedienen. Jüngst musste an der Stelle, wo Heidenheimer Weltmeister und Olympiasieger geschaffen wurden, ein vollamtlicher Berufstrainer dem Rotstift weichen, zur Zeit hat das Fechtzentrum Heidenheim zwei aktuell Vizeweltmeisterinnen im Mannschaftsdamendegen, R. Multerer und M. Sozanska, dies nur nebenbei.
Um wieder zurück zum Verwaltungshaushalt und den Schulen zu kommen. Es ist nicht so, dass man aus dem Vollen schöpft. Um jede Schraube und jedes Blatt Papier muss jetzt, zum Jahresende gekämpft werden. Grössere Reparaturarbeiten werden auf die lange Bank geschoben oder provisorisch zusammengeschustert.
Vor diesem Hintergrund empfinde ich es als beschämend, mich von einem Stadionsprecher ermahnen lassen zu müssen, ich möge doch bitte nicht pfeifen. Vor diesem Hintergrund empfinde ich es als Beleidigung, was mir die auf Rosen gebetteten Heidenheimer " Unerfolgskicker " bieten.
Ich möchte das hier ganz klar formulieren und denen, die hier von einer Erfolgsgeschichte sondersgleichen faseln, von dem ach so tollen Durchmarsch von der Verbandsliga bis in die dritte Liga, sagen, das ist gar nichts, das haben andere an anderen Stellen schon zigfacht erreicht. Nichts ist geschafft. Der Heidenheimer erwartet ein Zerreißen von seinen Fussballern vor dem Hintergrund des hier Niedergeschriebenen.
Hätte jeder Heidenheimer Schüler Unterrichtsmöglichkeiten, wie die Fussballer des FCH Trainingsbedingungen auf dem Schlossberg, dann gäb`s in Heidenheim nur noch Schulabgänger mit Abitur.
Da dies aber nicht der Fall ist, sollte man sich an der Vereinsspitze endlich klar machen, dass die Luft nach oben dünner wird, ein gegenseitiges Abklopfen der Schultern birgt die Gefahr des tiefen Falls.
Ich habe fertig.

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1846. Beitrag am 12. 09. 2013
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Aufstieg in die zweite Bundesliga Saison `13 / `14

Dieser Beitrag wurde zuletzt von disahdh am 31.10.2013 um 08:18 Uhr bearbeitet
Das Schulthema ist mir viel zu heikel, da gehe ich nur am Rande drauf ein. Sofern der Trend zu Ganztagsschulen nicht nur ein bildungspolitisches Strohfeuer, sondern eine langfristige Umwälzung darstellt, muss man abwägen, ob wenige qualitativ hohe Ganztagsschulen einem inhomogenen Schulmix vorzuziehen sind.

Die Stadionmehrkosten in Höhe von 700.000 EUR beziehen sich meines angelesenen Wissens auf einen bisher nicht kalkulierten - extra breiten - Zuweg hinter der Südtribüne, den die Polizei nun fordert (300.000 €). Der Großteil der anderen 400.000 € bezieht sich auf zusätzliche Statik- und Aushubkosten wegen des felsigen Untergrunds auf dem Schlossberg. Inwiefern das nun überraschende Tatsachen oder Planungsfehler sind - was weiß ich denn. ;)

Zu den angeführten ungleichen Bedingungen bei Fechtzentrum und FCH. Naaaaaja. Ziel der Stadt und der angesprochenen Vereine ist ja, den Stützpunktstatus zu erhalten. Hierfür gibt es Auflagen. Und die sind im Fußball offensichtlich deutlich höher. Während der FCH "nur" Landesstützpunkt ist, dürfen sich die Fechter immer noch den "Bundesstützpunkt" auf die Fahnen schreiben.

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11freunde.de/mein-verein/1-fc-heidenheim-1846
archiv.magazin-forum.de/griff-nach-den-sternen
spox.com/de/sport/fussball/dritte-liga/1204/Artikel/fc-heidenheim-aufstiegskampf-michael-thurk.html
liga3-online.de/vom-albstadion-uber-die-gagfah-arena-bis-hin-zur-heutigen-voith-arena
3-liga.com/news-3liga-heidenheims-trainer-frank-schmidt--?unser-ziel-ist-die-2--liga?-1943.html
fr-online.de/sport/1-fc-heidenheim-netzwerker-aus-der-provinz,1472784,26154862.html
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