| Geburtsdatum | 03.05.2003 |
|---|---|
| Alter | 23 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,77m |
| Vertrag bis | 30.06.2030 |
| Position | Offensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | FC Liverpool |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 2 | - | 1 | ||
![]() | Premier League | 2 | - | 1 | |
Florian Wirtz
18.05.2020 - 20:20 Uhr
12.05.2025 - 18:50 Uhr
Zitat von Raumgewinn
Am Ende des Tages wird eine Liga für internationale Fans aus diversen Aspekten interessant - dazu gehört mit Sicherheit auch die Qualität des Fußballs (und ich bin selbst gar kein Fan vom vor allem laufbasierten Pressing- und Umschaltfußball nach RB-Schule), aber nicht in dem Maßstab, den du annimmst. Die Bundesliga ist die Top-Liga mit dem höchsten Toreschnitt, aber wenn du nach England schaust, interessiert die das wenig - die Fans sehen das primär als Beispiel dafür, dass in der Bundesliga kein Team verteidigen kann, weil bis auf Bayern eh keine Mannschaft Qualität hat. Und wenn wenig Tore fallen würden, würden sie es auf dasselbe zurückführen. Das ist natürlich nicht korrekt, liegt aber daran, dass die extreme Dominanz der Bayern, was Titelgewinne angeht, alles andere überstrahlt.
Bayern hat es somit, wie du richtig sagst, nicht alleine in der Hand. Sie brauchen mindestens ein gleichwertiges Team, damit die Liga eine Narrative hat, die sie verkaufen kann. In den Phasen, in denen ein anderes Team mal kurz mit den Bayern mithalten kann, sind die direkten Aufeinandertreffen auch immer so etwas wie "Mini-Clasicos", die in fast alle Länder übertragen werden und zu denen die Übertragungsmedien aus allen Nationen Sonderteams schicken. Nur verebbt das immer schnell wieder bevor es richtig aufkommt.
Und das ist der Moment, in dem Bayern ins Spiel kommt. Natürlich kann immer argumentieren "so einen Spieler wie Götze oder Wirtz kannst du dir nicht durch die Lappen gehen lassen", aber am Ende des Tages hat Bayern durch diese Transfers die Bundesliga eines gewaltigen Einschaltarguments beraubt als sie in der Phase zwischen 2013 und 2015 Götze, Hummels und Lewandowski verpflichtet haben. In einer Phase, in der die ganze Welt auf die deutsche Liga geschaut hat wie vermutlich seit Jahrzehnten nicht mehr, hat Bayern auf dem Transfermarkt ein Exempel an Dortmund statuiert und jetzt sind sie im Begriff, dasselbe wieder zu tun. Im Moment der größten Aufmerksamkeit bestätigt die Bundesliga also wieder jedes negative Klischee, das über sie existiert. Wenn Bayern sich in diesem Moment woanders umsehen würde, würden wir Wirtz vermutlich trotzdem verlieren, aber das würde international ganz anders aufgenommen werden.
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Selbstverständlich ist das kein Zufall und dass der Meisterschaft hinsichtlich der Spannung ein enormer Faktor sein kann, auch das würde ich niemals bestreiten, aber, und ich bilde mir ein, das sagen zu können, weil ich die Bundesliga seit Bestehen verfolgen konnte, dass eben ein spannender Meisterschaftskampf nicht diese Auswirkungen hat, wie du ihm beimisst, denn, auch wenn das viele nicht mehr zu wissen scheinen, gab es diesen früher und dennoch war es der Bundesliga nicht möglich, mit anderen Ligen mitzuhalten oder auf diese aufzuholen.
Bezüglich der Ligue 1 und PSG mit Neymar, Mbappé und Messi muss ich sagen, dass ich natürlich diese Spiele geschaut habe, natürlich nicht alle, aber ich hätte diese nicht geschaut, wenn es diese Spieler in einer Mannschaft nicht gegeben hätte. Ich habe auch diese Saison mehr als genug Spiele von PSG geschaut, die jetzt eine Mannschaft haben, die dieses Prädikat auch wirklich verdient, die eben nicht mehr von Superstars gehemmt wird, sondern die dadurch wirklich als Einheit auftretend guten und erfolgreichen Fußball spielen. Ich habe auch Spiele von Real mit CR7 und Barca mit Messi deutlich häufiger verfolgt als ohne sie und schaue gerade in dieser Saison viel mehr Spiele von Barca als von Real, einfach weil dieser Fußball viel schöner und ansehnlicher ist. Ich fühle mich einfach mehr unterhalten, obwohl mein Verein mit diesen Vereinen nicht mithalten kann, mir bewusst ist, dass wir aktuell und in absehbarer Zukunft gegen diese keine Chance auf eine Meisterschaft haben.
Ich mag eher eine Ausnahme darstellen, als jemand, der Aversionen nicht so einfach entwickelt, der stets versucht, auch wenn das natürlich nicht immer gelingt, möglichst neutral und objektiv zu sein, der den Fokus auf den Fußball auf dem Rasen legt, auf den Sport an sich und sich nicht zu sehr von fehlgeleiteten Emotionen und übermoralischen Werten leiten lässt. Ich bin kein Traditionalist, obwohl ich, den Fußball seit vielen, vielen Jahren verfolge, wo Kommerz noch ein Fremdwort war, aber dennoch mitbekommen hat, wie die Traditionsvereine den Kommerz in den Fußball gebracht haben, aber mit den Jahren das zur Normalität haben werden lassen, worauf dann folgte, dass alles subversiv ist, was dieser Norm nicht entspricht, und wird als gefährlich eingestuft und stigmatisiert.
Es gibt aber nicht nur Fans, die so denken wie ich oder wie du, sondern aus vielerlei Gründen schauen diese Fußball. Bayern ist hierzulande nicht wirklich beliebt, aber dennoch schauen viele Fans, obwohl sie Fans von anderen Vereinen sind, deren Spiele an, weil die in Summe schon attraktiven Fußball spielen und all die Jahre gespielt haben. So wird es auch sein, sollte Wirtz zu Bayern wechseln. Klar werden da einige dann die Spiele boykottieren, evtl. zuerst nicht schauen, aber ich würde behaupten, wenn sie mitbekommen würden, dass das mit Wirtz bei Bayern gemeinsam mit Musiala, Olise und Kane gut funktioniert, dann werden jene evtl. doch mal reinschauen.
Wenn Wirtz zu City oder Real wechselt und Bayern dafür einen N. Williams verpflichten würde bzw. einen namhaften Spieler aus dem Ausland, würde sich nichts am Status Quo verändern. Bayern wird nicht urplötzlich relevanter und die Bundesliga erst recht nicht, was auch deiner eigentlichen Argumentation im Wege stehen würde, da du einen spannenden Meisterschaftskampf als den wichtigsten Faktor erachtest, was aber nicht durch Bayern veränderbar ist, denn dieser entstünde ja nicht dadurch, sollte Bayern Wirtz nicht verpflichten, da dieser ja Leverkusen dennoch verlassen würde.
Es gibt kein realistisches Szenario, welches kurz- bzw. mittelfristig eintreten könnte, um das zu ermöglichen, weil dazu zum einen eine oder mehrere Mannschaft/en konstant gute Arbeit leisten müsste und zudem Bayern schlechtere, und dazu kann man sie schlichtweg nicht zwingen.
Wenn man neutral an die Sache herangeht und auch Fußball schaut, der nicht von seinem Lieblingsverein gespielt wird, dann macht man das primär aus bestimmten Gründen, wie z. B. dass man noch für einen anderen Verein Sympathien hegt, oder aber, dass man eben Fußball schaut, der unterhaltsam ist, sei es wegen der Spannung oder der Qualität , die dargeboten wird. Manche schauen evtl. auch die Bayern oder andere Vereine, weil sie hoffen, sie verlieren zu sehen. Es gibt so viele Gründe, aber statistisch gesehen schauen jetzt nicht weniger Fußball, obwohl Bayern quasi ein Dauermeister geworden ist.
Es schauen einfach viele mittlerweile internationaler Fußball, weil es die Möglichkeit dazu gibt und dementsprechend hat sich auch das Fandasein internationalisiert. Du kannst seit einigen Jahren nahezu jeden Verein und jede Liga verfolgen und auch Live spielen sehen. Da wären früher auch mehr Fans abgewandert, wenn das möglich gewesen wäre, als die Bundesliga wechselnde Meister hatte. Das Klientel verändert sich halt einfach auch, weil sich die Interessen verändern. Früher sind die Kinder nach der Schule auf den Bolzplatz gegangen, oder haben sich anderen Hobbies gewidmet, während mittlerweile die Zeit anders vertrieben wird.
Bei den internationalen Fans ist es ja doch letztendlich auch nicht anders und die verfolgen eben die großen Ligen, die seit jeher an die relevantesten wahrgenommen werden. Da kann eine Liga wie die Bundesliga nicht mithalten, keinen Rückstand aufholen, nur weil es womöglich einen spannenderen Meisterschaftskampf gibt. Wenn der Fußball nicht ansehnlich ist, dann schauen die Menschen nicht zu, sondern eben woanders, denn Spannung hast du in den Ligen wie PL und La Liga auch.
Wie soll die Bundesliga da bitte bevorzugt werden, nur mittels eines spannenderen Meisterschaftskampf, wenn es das in anderen Ligen auch gibt und dazu noch bekannte Vereine, mit guten Spielern und gutem Fußball?
Nehmen wir mal die Serie A. Die war früher mal das Maß aller Dinge, weil sich dort die Stars versammelt haben. Dann wanderten diese vermehrt Richtung La Liga ab bzw. diese gingen sofort dahin und die Seria A verlor an Bedeutung, obwohl dort die Meisterschaft noch spannend war, denn das war, bevor Juve Serienmeister wurde. Da war die PL auch noch nicht auf dem heutigen Stand, der kam erst, als man dort professioneller wurde, sich sportliches Know How in den englischen Fußball holte, durch Trainer im Profi- und Nachwuchsbereich, in dem man sich mehr an Strukturen aus dem Ausland orientierte, anstatt weiterhin zu glauben, es wäre alles richtig so, wie man es macht, weil man das Mutterland des Fußballs ist, denn man erkannte, dass man Rückstand hatte.
Du kannst doch nur aufholen bzw. die Aufmerksamkeit erlangen, wenn du dich abheben kannst und da sehe ich einfach nicht, wie der Bundesliga das gelingen sollte, spannender Meisterschaftskampf hin und Wirtz bei Bayern her.
Entsprechend bin ich der Meinung, dass man Aufmerksamkeit vorrangig nur erlangen kann, als deutscher Verein, als die Bundesliga, wenn man sportlich überzeugen kann, wenn man gerade international für Aufsehen sorgen kann, denn vor allem als die Bayern international in aller Munde waren, als "La Bestia Negra", stieg auch die Aufmerksamkeit der Bundesliga, aber in der Vergangenheit eben auch dadurch, als noch die ehemals großen Vereine in der 1. Liga waren, dadurch hohe Zuschauerzahlen erzielt werden konnten, es so häufig zu stimmungsvollen Stadien kam, weshalb sogar aus dem Ausland Fans diese Spiele live besuchten, dieses Erlebnis genießen wollten.
Wie gesagt: das hast du heute nicht mehr, weil du so viele Spiele hast, die einfach keinen interessieren, nicht nur international, sondern auch national, und das völlig unabhängig von den Bayern und dem Meisterschaftskampf.
Da schauen selbst deutsche Fans eher andere Ligen, als Wolfsburg gegen Hoffenheim, Augsburg gegen Kiel, St. Pauli gegen Bochum oder Mainz gegen Union, wenn sie die Möglichkeit haben, Spiele in anderen Ligen zu schauen.
Das alles auf die Bayern zu projizieren, stellt für mich tendenziöses und verzehrendes Darstellen der aktuellen Gegebenheiten dar, die so eben nicht primär oder sogar ausschließlich von den Bayern herbeigeführt wurden, sondern viele Faktoren eine entscheidende Rolle gespielt haben, wo eben andere Vereine deutlich mehr Anteile daran hatten und haben, dass die Bundesliga eben so ist, wie sie ist, nicht spannend und nicht so populär wie andere Ligen.
Selbst die Seria A, die nach der Dynastie von Juve wieder deutlich spannender geworden ist, die so viele Traditionsvereine besitzt, wie Inter, Milan, Juve, Napoli, Lazio, Roma, Fiorentina etc. und die auch nicht mit der PL und La Liga mithalten können.
Spannender Meisterschaftskampf bringt dir im Vergleich eben nichts, weil damit andere Ligen auch dienen können...
Sollte aber Wirtz zu Bayern wechseln, die wieder einen Kader zusammenstellen, der international erfolgreich sein kann, aber zumindest einmal auf internationalem Boden guten und ansehnlichen Fußball bieten kann, dann werden internationale Fans eher den Fokus auf Bayern und folgend die Liga legen, denn niemand würde die Bundesliga einer anderen Liga vorziehen, wenn die Meisterschaft wieder spannender wäre.
Leverkusen und die Bundesliga wurde ja auch letzte Saison nicht mehr verfolgt, weil die Bundesliga spannend war, denn das war sie ja eigentlich nicht, denn wenn eine andere Mannschaft so viel Vorsprung hat, erzeugt das ja keine Spannung, sondern die Art und Weise wie Leverkusen Fußball gespielt hat, hat Fans angezogen, weil das ansehnlich und unterhaltsam war. Deshalb war auch der BVB international relevanter in der Wahrnehmung, weil sie in der CL ins Finale kamen, während sie in der Liga kaum einen durch den Fußball, den sie spielten, vor den Fernseher lockten.
Das muss das Ziel sein. Wieder mehr Fußball zu spielen, anstatt das so viele Mannschaften eher über Laufen/Rennen und Pressing/Gegenpressing kommen. Das mag unter Klopp damals beim BVB und auch zum Teil bei RB noch Zuschauer angelockt haben, aber mittlerweile ist das einfach langweilig und gewöhnlich.
Solange du in der Bundesliga nur Bayern und den BVB hast, aktuell sicher auch teilweise Leverkusen, die weltweit einen gewissen Bekanntheitsgrad besitzen, obwohl Leverkusen vor der Doublesaison eher primär in Südamerika und dort Brasilien, Mexiko etc. bekannter waren, wird die Bundesliga nicht an Renommee gewinnen. Leipzig, Frankfurt, Freiburg, Mainz etc. kennen doch zu wenige und HSV, Schalke, Köln, Kaiserslautern, Bremen etc. haben viele nicht mehr auf dem Schirm, maximal noch ältere Generationen.
Dort ist eher das Problem zu verorten und das zu verleugnen, es nicht zu erwähnen, und den Fokus auf die Bayern zu legen, den nicht vorhandenen Meisterschaftskampf, hilft da überhaupt nicht, außer dahingehend, dass es dem eigenen Seelenfrieden dienlich ist, weil man der Aversion Ausdruck verleihen konnte.
Zitat von Raumgewinn
Also hältst du es für Zufall, dass die beiden Ligen mit dem größten Abstand zwischen Ligaprimus und Verfolgern (Bundesliga und Ligue 1) die niedrigsten Umsätze aus dem Verkauf internationaler Übertragungsrechte generieren?
Davon ab haben wir viele Auslandsreisen gemacht. Das ist nur logischerweise nichts weiter als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Zu der Erfolgsgeschichte und dem wahrgenommen werden: Mbappe ist Weltmeister geworden und hat ein weiteres Finale erreicht, während er bei PSG war. Gleiches gilt für Messi und ein Neymar war in der Zeit auch noch da. Hast du dir Ligue 1-Spiele angeschaut? Das hab nicht mal ich gemacht und ich bin ein riesiger Fan von Messi und Neymar und hab extra für diese zwei La Liga-Spiele angeschaut - zuerst die Clasicos, später dann auch Spiele gegen andere Teams. Die Ligue 1 hat sich aber sinnlos angefühlt, weil PSG sowieso jedem Team haushoch überlegen war.
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Dafür, dass die Bundesliga bereits seit vielen Jahren auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit ist, steht sie erstaunlich stabil da. Das wird doch stets nur von denen proklamiert, die die Bundesliga, dessen Spannung und folgende Bedeutung im internationalen Vergleich nur auf den Meisterschaftskampf reduzieren, während die Bundesliga weiterhin viele, viele Zuschauer in die Stadien und vor die Empfangsgeräte locken kann, während die Bundesliga auch weiterhin international konkurrenzfähig geblieben ist.
Dein Narrativ ist einfach nur eines aus einer sehr subjektiv einseitigen Position heraus, wo du gebetsmühlenartig erklären möchtest, dass es ja besser wäre, wenn Bayern keine deutschen Spieler verpflichtet, nicht mehr auf dem nationalen Markt tätig wird, sondern sich internationaler aufstellt, weil er nur dadurch wachsen könne, weil die Bundesliga nur dadurch international an Wahrnehmung gewinnen könne. Seit Götze, Lewandowski und Hummels hat Bayern nicht mehr wirklich in der Liga gewildert, mal von Nagelsmann, Upamecano, und Sabitzer abgesehen, oder Verpflichtungen wie Pavard oder Ito, während sie primär Spieler aus dem Ausland verpflichtet haben. Dennoch kam es zu einer Serie von 11 Meisterschaften in der Liga und zu keinem signifikanten Wachstum des Vereins und der Bundesliga, weil das schlicht so einfach nicht geht, denn die PL und die La Liga haben eine Menge Vorteile, durch Sprache und ehemaliger Kolonialmacht etc., durch einen Vorsprung auch auf dem Gebiet der Internationalisierung, dass das schlicht nicht aufzuholen ist. Selbst eine Reduzierung ist mMn nicht möglich, weil dazu die PL und La Liga eigens enorme Fehler begehen müsste.
Der Topf ist bereits vor Jahren, eigentlich Jahrzehnten in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen, denn neben Bayern ist eben kein weiterer Verein ansatzweise so gewachsen und dazu haben sich eben keine Vereine konstant und stabil auf den internationalen Plätzen behaupten können, sondern immer wieder kam es zu Schwankungen und Durststrecken, die nicht nur durch den natürlichen Markt entstanden sind, sondern durch nicht konstant gute Arbeit.
Bayern und der BVB sind mit die einzigen Vereine, die jährlich zu Promotionzwecken Auslandsreisen unternehmen, natürlich vorrangig um eigene Vorteile daraus zu ziehen, aber das hilft sicher auch der Bundesliga. Das machen Vereine aus anderen Ligen aber eben auch, entweder zahlreicher oder in Form von Vereinen, die eine gewisse Historie besitzen, die weltweit bekannt sind, seit Jahrzehnten ein gewisses Renommee sich erarbeitet haben. In der Bundesliga hingegen gibt es davon immer weniger, denn viele, die früher dieses Renommee besaßen, sind international nicht mehr so relevant, wie Bremen, Gladbach, Stuttgart, aber vor allem eben wie der HSV, Köln, Schalke, Karlsruhe (Edgar Schmitt...), Kaiserlautern oder Hertha etc., die mittlerweile sogar in der 2. Liga sind, während in der Bundesliga, bei allem Respekt und ohne es despektierlich zu meinen, Kiel, Heidenheim, St. Pauli etc. unterwegs sind, die eben auch neben Vereinen wie Wolfsburg oder Hoffenheim jetzt nicht die Publikumsmagneten sind.
In keiner anderen der großen Ligen hat es diesen Schwund an ehemaligen Größen gegeben und das findet nie bis kaum Erwähnung, sondern immer und immer wieder wird das gängige Narrativ verbreitet, wie eben von dir auch, dass Bayern in den Vordergrund stellt und dabei wird es so dargestellt, dass die kontraproduktiv für die Bundesliga handeln würden, obwohl die legitimerweise vorrangig nur auf sich schauen. Zeit wird es, dass sich der Rest mal auf sich selbst fokussiert, was er besser machen kann, was er für die bessere Darstellung und Vermarktbarkeit der Bundesliga leisten kann, statt immer mit dem Finger auf andere zu zeigen und es sich damit aber verdammt leicht zu machen.
Auch, wenn du das anders sehen mögest, wenn Wirtz zu Bayern wechselt und das dort eine Erfolgsgeschichte auf Vereins- und N11-Ebene wird, dann wird das im Ausland auch so wahrgenommen, ob es dir letztendlich gefällt oder nicht, denn es gibt genügend Fans, die sich Spiele wegen der Unterhaltung anschauen, weil sie gute Spieler sehen wollen, die Dinge machen, die nur wenige können.
Zitat von Raumgewinn
Wenn man 2014 als Momentaufnahme betrachtet, vielleicht. Aber es ist kein Zufall, dass Bayern ihr höchstes Niveau unmittelbar nach der Doppelmeisterschaft des BVB erreichte. Genau die Konkurrenz hat sie erst zu diesen Höchstleistungen angestachelt.
Alles andere wurde hier schon widerlegt. Ein besserer Wettbewerb führt sogar national zu höherem Zuschauerinteresse, international erst recht. Ich glaube, die Diskussion brauchen wir nicht erneut aufzumachen - ein paar Seiten zurück gibt es genug Belege und Argumente dafür. Das schöne (oder in dem Fall eher Unschöne) ist, dass wir es früher oder später ja eh erfahren werden, wer recht hatte, Wirtz-Transfer zu Bayern hin oder her. Die Bundesliga ist in meinen Augen so oder so auf direktem Kurs in die Bedeutungslosigkeit und Wirtz wäre denke ich gut beraten, das in seine Entscheidung miteinfließen zu lassen.
Zitat von Vielarbeit2
Ehrlich gesagt ergibt sich auch aus Deinen Aussagen für mich zur Nationalmannschaft kein Sinn. Also gar nicht. Die stärkste deutsche Nationalmannschaft der vergangenen 30 Jahre, die WM-Sieger-Mannschaft von 2014, war gespickt von Bayern-Spielern. War mehr oder weniger ein ergänzter FC Bayern, jedenfalls auf dem Feld. Und der FC Bayern war nebenher so dominant wie nie zuvor und nie danach in der Bundesliga. Sehe also den Schaden einer absoluten Dominanz nicht. Das Geheimnis einer Nationalmannschaft ist wohl eher folgendes: Starke Spieler, starker Trainer, starker Clubtrainer. Dann könnten die fast auch in der niederländischen Liga zusammenspielen.
Dass die Bundesliga wegen Bayern oder Bayern-Dominanz nicht interessant für das Ausland wäre, ist ehrlich gesagt ziemlich objektiv auch nicht richtig. Jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Die Reichweite der PL ist a) historisch bedingt - s. Asien, b) ergänzend unternehmensbedingt, s. vor vielen Jahren schon Murdoch-Media-Unternehmen ebenfalls in Asien, c) sprachlich bedingt, dürfte selbsterklärend sein eine ganz andere. Ähnliches, nicht ganz so ausgeprägt, gilt für den spanischen Fussball mit Verbreitung u.a. in Lateinamerika und Nordamerika. As simple as that. Erst aus diesem Reichweiten-Unterschied heraus haben sich entsprechend ergänzend noch die Kapitalstrukturen (PL) herausgebildet.
Wenn man glaubt, die Bundesliga über sportliche Anziehungskraft attraktiver machen zu können, dann sicher nicht über einen besseren Wettbewerb mit Leipzig, Leverkusen, München und Dortmund. Interessiert in der oben genannten Welt nur keinen Menschen. Wenn überhaupt, geht es über Heldenstati. So wie Oliver Kahn in Asien extrem bekannt geworden ist. So wie Bayern insgesamt weltweit eine unter den Rahmenbedingungen bekannte Marke ist. Also: Je mehr Starkult, je mehr Silberware für Bayern, desto "besser" für die Bundesliga (wenn man denn allgemein daran interessiert wäre).
Aus dieser Sicht wäre ein Wirtz-Transfer für Bayern tendenziell m.E. sogar "besser" für die BL. Aber diese Argumentationsebene ist ohnehin Bullshit.
Denn sowohl Bayer wie auch Bayern wird jeweils schlicht und ergreifend das Beste für sich herausholen wollen. Und das ist auch gut so. Insofern ist Bayers Forderung (z. B. 150 Mio.) vollkommen nachvollziehbar und im Sinne des Clubs richtig.
Zitat von Raumgewinn
Ich hätte keinen Frust, wenn Wirtz den Verein verlässt. Den Frust hätte ich, wenn er zu Bayern wechselt
Und der Bundesliga mangelt es vor allem an ausländischem Faninteresse. Ihr wäre viel mehr geholfen, wenn Bayern sich auf den internationalen Transfermarkt konzentriert und über den Transfer ausländischer Top Stars Fans in die Liga holt.
Die Aussage zur Nationalmannschaft ergibt für mich auch keinen Sinn. Bei Niederländern oder Brasilianern würde niemand auf die Idee kommen, dass es für deren Nationalmannschaften besser wäre, wenn sie in der heimischen Liga spielen würden. Für die Nationalmannschaft ist es logischerweise am besten, wenn die Spieler am besten sind, und das werden sie, wenn sie auch im Ligaalltag Höchstleistung bringen müssen, weil sich verschiedene Verine gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Das ist definitiv nicht der Fall, wenn Bayern in 34 Spiele die Saison als haushoher Favorit geht. Die Bundesliga kann einfach keinen Wettbewerb auf hohem Niveau mehr anbieten.
Zitat von Nightflash
Macht ja auch Sinn. Für die Medien und den deutschen Fußball ist es doch gut, wenn die Topstars der deutschen NM auch in der eigenen Liga kicken. Ist zum einen Werbung für die eigene Liga, wenn man die absoluten Topspieler in der Liga halten kann, zum anderen ist eben das mediale Interesse an einem Spieler in Deutschland deutlich höher, wenn dieser auch in Deutschland kickt und damit verdienen die Medien eben hierzulande auch ihr Geld.
Die Nationalmannschaft wird sicherlich auch eher besser da stehen, wenn Spieler wie Wirtz, Musiala, Kimmich und Pavlovic tagtäglich auch im Verein zusammen spielen, einen Nachteil sehe ich da jedenfalls nicht.
Ich verstehe ja den Unmut, enn ein Spieler den Verein verlässt. Wieso man aber so eine Wiut ins besondere auf die Bayern hat, ist dann auch wieder übertrieben. Letzte Saison hat man noch durch eine Stanisic-Leihe profitiert und sich bedankt, heute sind sie wieder die Buh-Männer, weil sie einen der zwei großen Fußballstars unseres Landes in der Liga halten. Es ist ja nicht so, als würde Bayern Jahr ein Jahr aus Spieler aus der BL kaufen, das trifft dann schon eher auf Vereine wie Dortmund zu, die gefühlt 2 BL Spieler pro Jahr transferieren. Bei Bayern waren es in den letzten 5 Jahren Upamecano und Ito.
Aber wie oben erwähnt, ich verstehe den Frust, wenn ein Spieler den Verein verlässt, nun liegt es eben als Leverkusen, mit den weiteren Abgängen i.H.v vernutlich knappen 200Mio Euro einen Kader aufzustellen, der die CL Quali problemlos erreichen kann. Das ist wieder eine neue Chance, einen Schritt weiter zu gehen.
Zitat von Rince
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
Macht ja auch Sinn. Für die Medien und den deutschen Fußball ist es doch gut, wenn die Topstars der deutschen NM auch in der eigenen Liga kicken. Ist zum einen Werbung für die eigene Liga, wenn man die absoluten Topspieler in der Liga halten kann, zum anderen ist eben das mediale Interesse an einem Spieler in Deutschland deutlich höher, wenn dieser auch in Deutschland kickt und damit verdienen die Medien eben hierzulande auch ihr Geld.
Die Nationalmannschaft wird sicherlich auch eher besser da stehen, wenn Spieler wie Wirtz, Musiala, Kimmich und Pavlovic tagtäglich auch im Verein zusammen spielen, einen Nachteil sehe ich da jedenfalls nicht.
Ich verstehe ja den Unmut, enn ein Spieler den Verein verlässt. Wieso man aber so eine Wiut ins besondere auf die Bayern hat, ist dann auch wieder übertrieben. Letzte Saison hat man noch durch eine Stanisic-Leihe profitiert und sich bedankt, heute sind sie wieder die Buh-Männer, weil sie einen der zwei großen Fußballstars unseres Landes in der Liga halten. Es ist ja nicht so, als würde Bayern Jahr ein Jahr aus Spieler aus der BL kaufen, das trifft dann schon eher auf Vereine wie Dortmund zu, die gefühlt 2 BL Spieler pro Jahr transferieren. Bei Bayern waren es in den letzten 5 Jahren Upamecano und Ito.
Aber wie oben erwähnt, ich verstehe den Frust, wenn ein Spieler den Verein verlässt, nun liegt es eben als Leverkusen, mit den weiteren Abgängen i.H.v vernutlich knappen 200Mio Euro einen Kader aufzustellen, der die CL Quali problemlos erreichen kann. Das ist wieder eine neue Chance, einen Schritt weiter zu gehen.
Ich hätte keinen Frust, wenn Wirtz den Verein verlässt. Den Frust hätte ich, wenn er zu Bayern wechselt
Und der Bundesliga mangelt es vor allem an ausländischem Faninteresse. Ihr wäre viel mehr geholfen, wenn Bayern sich auf den internationalen Transfermarkt konzentriert und über den Transfer ausländischer Top Stars Fans in die Liga holt.
Die Aussage zur Nationalmannschaft ergibt für mich auch keinen Sinn. Bei Niederländern oder Brasilianern würde niemand auf die Idee kommen, dass es für deren Nationalmannschaften besser wäre, wenn sie in der heimischen Liga spielen würden. Für die Nationalmannschaft ist es logischerweise am besten, wenn die Spieler am besten sind, und das werden sie, wenn sie auch im Ligaalltag Höchstleistung bringen müssen, weil sich verschiedene Verine gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Das ist definitiv nicht der Fall, wenn Bayern in 34 Spiele die Saison als haushoher Favorit geht. Die Bundesliga kann einfach keinen Wettbewerb auf hohem Niveau mehr anbieten.
Ehrlich gesagt ergibt sich auch aus Deinen Aussagen für mich zur Nationalmannschaft kein Sinn. Also gar nicht. Die stärkste deutsche Nationalmannschaft der vergangenen 30 Jahre, die WM-Sieger-Mannschaft von 2014, war gespickt von Bayern-Spielern. War mehr oder weniger ein ergänzter FC Bayern, jedenfalls auf dem Feld. Und der FC Bayern war nebenher so dominant wie nie zuvor und nie danach in der Bundesliga. Sehe also den Schaden einer absoluten Dominanz nicht. Das Geheimnis einer Nationalmannschaft ist wohl eher folgendes: Starke Spieler, starker Trainer, starker Clubtrainer. Dann könnten die fast auch in der niederländischen Liga zusammenspielen.
Dass die Bundesliga wegen Bayern oder Bayern-Dominanz nicht interessant für das Ausland wäre, ist ehrlich gesagt ziemlich objektiv auch nicht richtig. Jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Die Reichweite der PL ist a) historisch bedingt - s. Asien, b) ergänzend unternehmensbedingt, s. vor vielen Jahren schon Murdoch-Media-Unternehmen ebenfalls in Asien, c) sprachlich bedingt, dürfte selbsterklärend sein eine ganz andere. Ähnliches, nicht ganz so ausgeprägt, gilt für den spanischen Fussball mit Verbreitung u.a. in Lateinamerika und Nordamerika. As simple as that. Erst aus diesem Reichweiten-Unterschied heraus haben sich entsprechend ergänzend noch die Kapitalstrukturen (PL) herausgebildet.
Wenn man glaubt, die Bundesliga über sportliche Anziehungskraft attraktiver machen zu können, dann sicher nicht über einen besseren Wettbewerb mit Leipzig, Leverkusen, München und Dortmund. Interessiert in der oben genannten Welt nur keinen Menschen. Wenn überhaupt, geht es über Heldenstati. So wie Oliver Kahn in Asien extrem bekannt geworden ist. So wie Bayern insgesamt weltweit eine unter den Rahmenbedingungen bekannte Marke ist. Also: Je mehr Starkult, je mehr Silberware für Bayern, desto "besser" für die Bundesliga (wenn man denn allgemein daran interessiert wäre).
Aus dieser Sicht wäre ein Wirtz-Transfer für Bayern tendenziell m.E. sogar "besser" für die BL. Aber diese Argumentationsebene ist ohnehin Bullshit.
Denn sowohl Bayer wie auch Bayern wird jeweils schlicht und ergreifend das Beste für sich herausholen wollen. Und das ist auch gut so. Insofern ist Bayers Forderung (z. B. 150 Mio.) vollkommen nachvollziehbar und im Sinne des Clubs richtig.
Wenn man 2014 als Momentaufnahme betrachtet, vielleicht. Aber es ist kein Zufall, dass Bayern ihr höchstes Niveau unmittelbar nach der Doppelmeisterschaft des BVB erreichte. Genau die Konkurrenz hat sie erst zu diesen Höchstleistungen angestachelt.
Alles andere wurde hier schon widerlegt. Ein besserer Wettbewerb führt sogar national zu höherem Zuschauerinteresse, international erst recht. Ich glaube, die Diskussion brauchen wir nicht erneut aufzumachen - ein paar Seiten zurück gibt es genug Belege und Argumente dafür. Das schöne (oder in dem Fall eher Unschöne) ist, dass wir es früher oder später ja eh erfahren werden, wer recht hatte, Wirtz-Transfer zu Bayern hin oder her. Die Bundesliga ist in meinen Augen so oder so auf direktem Kurs in die Bedeutungslosigkeit und Wirtz wäre denke ich gut beraten, das in seine Entscheidung miteinfließen zu lassen.
Dafür, dass die Bundesliga bereits seit vielen Jahren auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit ist, steht sie erstaunlich stabil da. Das wird doch stets nur von denen proklamiert, die die Bundesliga, dessen Spannung und folgende Bedeutung im internationalen Vergleich nur auf den Meisterschaftskampf reduzieren, während die Bundesliga weiterhin viele, viele Zuschauer in die Stadien und vor die Empfangsgeräte locken kann, während die Bundesliga auch weiterhin international konkurrenzfähig geblieben ist.
Dein Narrativ ist einfach nur eines aus einer sehr subjektiv einseitigen Position heraus, wo du gebetsmühlenartig erklären möchtest, dass es ja besser wäre, wenn Bayern keine deutschen Spieler verpflichtet, nicht mehr auf dem nationalen Markt tätig wird, sondern sich internationaler aufstellt, weil er nur dadurch wachsen könne, weil die Bundesliga nur dadurch international an Wahrnehmung gewinnen könne. Seit Götze, Lewandowski und Hummels hat Bayern nicht mehr wirklich in der Liga gewildert, mal von Nagelsmann, Upamecano, und Sabitzer abgesehen, oder Verpflichtungen wie Pavard oder Ito, während sie primär Spieler aus dem Ausland verpflichtet haben. Dennoch kam es zu einer Serie von 11 Meisterschaften in der Liga und zu keinem signifikanten Wachstum des Vereins und der Bundesliga, weil das schlicht so einfach nicht geht, denn die PL und die La Liga haben eine Menge Vorteile, durch Sprache und ehemaliger Kolonialmacht etc., durch einen Vorsprung auch auf dem Gebiet der Internationalisierung, dass das schlicht nicht aufzuholen ist. Selbst eine Reduzierung ist mMn nicht möglich, weil dazu die PL und La Liga eigens enorme Fehler begehen müsste.
Der Topf ist bereits vor Jahren, eigentlich Jahrzehnten in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen, denn neben Bayern ist eben kein weiterer Verein ansatzweise so gewachsen und dazu haben sich eben keine Vereine konstant und stabil auf den internationalen Plätzen behaupten können, sondern immer wieder kam es zu Schwankungen und Durststrecken, die nicht nur durch den natürlichen Markt entstanden sind, sondern durch nicht konstant gute Arbeit.
Bayern und der BVB sind mit die einzigen Vereine, die jährlich zu Promotionzwecken Auslandsreisen unternehmen, natürlich vorrangig um eigene Vorteile daraus zu ziehen, aber das hilft sicher auch der Bundesliga. Das machen Vereine aus anderen Ligen aber eben auch, entweder zahlreicher oder in Form von Vereinen, die eine gewisse Historie besitzen, die weltweit bekannt sind, seit Jahrzehnten ein gewisses Renommee sich erarbeitet haben. In der Bundesliga hingegen gibt es davon immer weniger, denn viele, die früher dieses Renommee besaßen, sind international nicht mehr so relevant, wie Bremen, Gladbach, Stuttgart, aber vor allem eben wie der HSV, Köln, Schalke, Karlsruhe (Edgar Schmitt...), Kaiserlautern oder Hertha etc., die mittlerweile sogar in der 2. Liga sind, während in der Bundesliga, bei allem Respekt und ohne es despektierlich zu meinen, Kiel, Heidenheim, St. Pauli etc. unterwegs sind, die eben auch neben Vereinen wie Wolfsburg oder Hoffenheim jetzt nicht die Publikumsmagneten sind.
In keiner anderen der großen Ligen hat es diesen Schwund an ehemaligen Größen gegeben und das findet nie bis kaum Erwähnung, sondern immer und immer wieder wird das gängige Narrativ verbreitet, wie eben von dir auch, dass Bayern in den Vordergrund stellt und dabei wird es so dargestellt, dass die kontraproduktiv für die Bundesliga handeln würden, obwohl die legitimerweise vorrangig nur auf sich schauen. Zeit wird es, dass sich der Rest mal auf sich selbst fokussiert, was er besser machen kann, was er für die bessere Darstellung und Vermarktbarkeit der Bundesliga leisten kann, statt immer mit dem Finger auf andere zu zeigen und es sich damit aber verdammt leicht zu machen.
Auch, wenn du das anders sehen mögest, wenn Wirtz zu Bayern wechselt und das dort eine Erfolgsgeschichte auf Vereins- und N11-Ebene wird, dann wird das im Ausland auch so wahrgenommen, ob es dir letztendlich gefällt oder nicht, denn es gibt genügend Fans, die sich Spiele wegen der Unterhaltung anschauen, weil sie gute Spieler sehen wollen, die Dinge machen, die nur wenige können.
Also hältst du es für Zufall, dass die beiden Ligen mit dem größten Abstand zwischen Ligaprimus und Verfolgern (Bundesliga und Ligue 1) die niedrigsten Umsätze aus dem Verkauf internationaler Übertragungsrechte generieren?
Davon ab haben wir viele Auslandsreisen gemacht. Das ist nur logischerweise nichts weiter als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Zu der Erfolgsgeschichte und dem wahrgenommen werden: Mbappe ist Weltmeister geworden und hat ein weiteres Finale erreicht, während er bei PSG war. Gleiches gilt für Messi und ein Neymar war in der Zeit auch noch da. Hast du dir Ligue 1-Spiele angeschaut? Das hab nicht mal ich gemacht und ich bin ein riesiger Fan von Messi und Neymar und hab extra für diese zwei La Liga-Spiele angeschaut - zuerst die Clasicos, später dann auch Spiele gegen andere Teams. Die Ligue 1 hat sich aber sinnlos angefühlt, weil PSG sowieso jedem Team haushoch überlegen war.
Selbstverständlich ist das kein Zufall und dass der Meisterschaft hinsichtlich der Spannung ein enormer Faktor sein kann, auch das würde ich niemals bestreiten, aber, und ich bilde mir ein, das sagen zu können, weil ich die Bundesliga seit Bestehen verfolgen konnte, dass eben ein spannender Meisterschaftskampf nicht diese Auswirkungen hat, wie du ihm beimisst, denn, auch wenn das viele nicht mehr zu wissen scheinen, gab es diesen früher und dennoch war es der Bundesliga nicht möglich, mit anderen Ligen mitzuhalten oder auf diese aufzuholen.
Bezüglich der Ligue 1 und PSG mit Neymar, Mbappé und Messi muss ich sagen, dass ich natürlich diese Spiele geschaut habe, natürlich nicht alle, aber ich hätte diese nicht geschaut, wenn es diese Spieler in einer Mannschaft nicht gegeben hätte. Ich habe auch diese Saison mehr als genug Spiele von PSG geschaut, die jetzt eine Mannschaft haben, die dieses Prädikat auch wirklich verdient, die eben nicht mehr von Superstars gehemmt wird, sondern die dadurch wirklich als Einheit auftretend guten und erfolgreichen Fußball spielen. Ich habe auch Spiele von Real mit CR7 und Barca mit Messi deutlich häufiger verfolgt als ohne sie und schaue gerade in dieser Saison viel mehr Spiele von Barca als von Real, einfach weil dieser Fußball viel schöner und ansehnlicher ist. Ich fühle mich einfach mehr unterhalten, obwohl mein Verein mit diesen Vereinen nicht mithalten kann, mir bewusst ist, dass wir aktuell und in absehbarer Zukunft gegen diese keine Chance auf eine Meisterschaft haben.
Ich mag eher eine Ausnahme darstellen, als jemand, der Aversionen nicht so einfach entwickelt, der stets versucht, auch wenn das natürlich nicht immer gelingt, möglichst neutral und objektiv zu sein, der den Fokus auf den Fußball auf dem Rasen legt, auf den Sport an sich und sich nicht zu sehr von fehlgeleiteten Emotionen und übermoralischen Werten leiten lässt. Ich bin kein Traditionalist, obwohl ich, den Fußball seit vielen, vielen Jahren verfolge, wo Kommerz noch ein Fremdwort war, aber dennoch mitbekommen hat, wie die Traditionsvereine den Kommerz in den Fußball gebracht haben, aber mit den Jahren das zur Normalität haben werden lassen, worauf dann folgte, dass alles subversiv ist, was dieser Norm nicht entspricht, und wird als gefährlich eingestuft und stigmatisiert.
Es gibt aber nicht nur Fans, die so denken wie ich oder wie du, sondern aus vielerlei Gründen schauen diese Fußball. Bayern ist hierzulande nicht wirklich beliebt, aber dennoch schauen viele Fans, obwohl sie Fans von anderen Vereinen sind, deren Spiele an, weil die in Summe schon attraktiven Fußball spielen und all die Jahre gespielt haben. So wird es auch sein, sollte Wirtz zu Bayern wechseln. Klar werden da einige dann die Spiele boykottieren, evtl. zuerst nicht schauen, aber ich würde behaupten, wenn sie mitbekommen würden, dass das mit Wirtz bei Bayern gemeinsam mit Musiala, Olise und Kane gut funktioniert, dann werden jene evtl. doch mal reinschauen.
Wenn Wirtz zu City oder Real wechselt und Bayern dafür einen N. Williams verpflichten würde bzw. einen namhaften Spieler aus dem Ausland, würde sich nichts am Status Quo verändern. Bayern wird nicht urplötzlich relevanter und die Bundesliga erst recht nicht, was auch deiner eigentlichen Argumentation im Wege stehen würde, da du einen spannenden Meisterschaftskampf als den wichtigsten Faktor erachtest, was aber nicht durch Bayern veränderbar ist, denn dieser entstünde ja nicht dadurch, sollte Bayern Wirtz nicht verpflichten, da dieser ja Leverkusen dennoch verlassen würde.
Es gibt kein realistisches Szenario, welches kurz- bzw. mittelfristig eintreten könnte, um das zu ermöglichen, weil dazu zum einen eine oder mehrere Mannschaft/en konstant gute Arbeit leisten müsste und zudem Bayern schlechtere, und dazu kann man sie schlichtweg nicht zwingen.
Wenn man neutral an die Sache herangeht und auch Fußball schaut, der nicht von seinem Lieblingsverein gespielt wird, dann macht man das primär aus bestimmten Gründen, wie z. B. dass man noch für einen anderen Verein Sympathien hegt, oder aber, dass man eben Fußball schaut, der unterhaltsam ist, sei es wegen der Spannung oder der Qualität , die dargeboten wird. Manche schauen evtl. auch die Bayern oder andere Vereine, weil sie hoffen, sie verlieren zu sehen. Es gibt so viele Gründe, aber statistisch gesehen schauen jetzt nicht weniger Fußball, obwohl Bayern quasi ein Dauermeister geworden ist.
Es schauen einfach viele mittlerweile internationaler Fußball, weil es die Möglichkeit dazu gibt und dementsprechend hat sich auch das Fandasein internationalisiert. Du kannst seit einigen Jahren nahezu jeden Verein und jede Liga verfolgen und auch Live spielen sehen. Da wären früher auch mehr Fans abgewandert, wenn das möglich gewesen wäre, als die Bundesliga wechselnde Meister hatte. Das Klientel verändert sich halt einfach auch, weil sich die Interessen verändern. Früher sind die Kinder nach der Schule auf den Bolzplatz gegangen, oder haben sich anderen Hobbies gewidmet, während mittlerweile die Zeit anders vertrieben wird.
Bei den internationalen Fans ist es ja doch letztendlich auch nicht anders und die verfolgen eben die großen Ligen, die seit jeher an die relevantesten wahrgenommen werden. Da kann eine Liga wie die Bundesliga nicht mithalten, keinen Rückstand aufholen, nur weil es womöglich einen spannenderen Meisterschaftskampf gibt. Wenn der Fußball nicht ansehnlich ist, dann schauen die Menschen nicht zu, sondern eben woanders, denn Spannung hast du in den Ligen wie PL und La Liga auch.
Wie soll die Bundesliga da bitte bevorzugt werden, nur mittels eines spannenderen Meisterschaftskampf, wenn es das in anderen Ligen auch gibt und dazu noch bekannte Vereine, mit guten Spielern und gutem Fußball?
Nehmen wir mal die Serie A. Die war früher mal das Maß aller Dinge, weil sich dort die Stars versammelt haben. Dann wanderten diese vermehrt Richtung La Liga ab bzw. diese gingen sofort dahin und die Seria A verlor an Bedeutung, obwohl dort die Meisterschaft noch spannend war, denn das war, bevor Juve Serienmeister wurde. Da war die PL auch noch nicht auf dem heutigen Stand, der kam erst, als man dort professioneller wurde, sich sportliches Know How in den englischen Fußball holte, durch Trainer im Profi- und Nachwuchsbereich, in dem man sich mehr an Strukturen aus dem Ausland orientierte, anstatt weiterhin zu glauben, es wäre alles richtig so, wie man es macht, weil man das Mutterland des Fußballs ist, denn man erkannte, dass man Rückstand hatte.
Du kannst doch nur aufholen bzw. die Aufmerksamkeit erlangen, wenn du dich abheben kannst und da sehe ich einfach nicht, wie der Bundesliga das gelingen sollte, spannender Meisterschaftskampf hin und Wirtz bei Bayern her.
Entsprechend bin ich der Meinung, dass man Aufmerksamkeit vorrangig nur erlangen kann, als deutscher Verein, als die Bundesliga, wenn man sportlich überzeugen kann, wenn man gerade international für Aufsehen sorgen kann, denn vor allem als die Bayern international in aller Munde waren, als "La Bestia Negra", stieg auch die Aufmerksamkeit der Bundesliga, aber in der Vergangenheit eben auch dadurch, als noch die ehemals großen Vereine in der 1. Liga waren, dadurch hohe Zuschauerzahlen erzielt werden konnten, es so häufig zu stimmungsvollen Stadien kam, weshalb sogar aus dem Ausland Fans diese Spiele live besuchten, dieses Erlebnis genießen wollten.
Wie gesagt: das hast du heute nicht mehr, weil du so viele Spiele hast, die einfach keinen interessieren, nicht nur international, sondern auch national, und das völlig unabhängig von den Bayern und dem Meisterschaftskampf.
Da schauen selbst deutsche Fans eher andere Ligen, als Wolfsburg gegen Hoffenheim, Augsburg gegen Kiel, St. Pauli gegen Bochum oder Mainz gegen Union, wenn sie die Möglichkeit haben, Spiele in anderen Ligen zu schauen.
Das alles auf die Bayern zu projizieren, stellt für mich tendenziöses und verzehrendes Darstellen der aktuellen Gegebenheiten dar, die so eben nicht primär oder sogar ausschließlich von den Bayern herbeigeführt wurden, sondern viele Faktoren eine entscheidende Rolle gespielt haben, wo eben andere Vereine deutlich mehr Anteile daran hatten und haben, dass die Bundesliga eben so ist, wie sie ist, nicht spannend und nicht so populär wie andere Ligen.
Selbst die Seria A, die nach der Dynastie von Juve wieder deutlich spannender geworden ist, die so viele Traditionsvereine besitzt, wie Inter, Milan, Juve, Napoli, Lazio, Roma, Fiorentina etc. und die auch nicht mit der PL und La Liga mithalten können.
Spannender Meisterschaftskampf bringt dir im Vergleich eben nichts, weil damit andere Ligen auch dienen können...
Sollte aber Wirtz zu Bayern wechseln, die wieder einen Kader zusammenstellen, der international erfolgreich sein kann, aber zumindest einmal auf internationalem Boden guten und ansehnlichen Fußball bieten kann, dann werden internationale Fans eher den Fokus auf Bayern und folgend die Liga legen, denn niemand würde die Bundesliga einer anderen Liga vorziehen, wenn die Meisterschaft wieder spannender wäre.
Leverkusen und die Bundesliga wurde ja auch letzte Saison nicht mehr verfolgt, weil die Bundesliga spannend war, denn das war sie ja eigentlich nicht, denn wenn eine andere Mannschaft so viel Vorsprung hat, erzeugt das ja keine Spannung, sondern die Art und Weise wie Leverkusen Fußball gespielt hat, hat Fans angezogen, weil das ansehnlich und unterhaltsam war. Deshalb war auch der BVB international relevanter in der Wahrnehmung, weil sie in der CL ins Finale kamen, während sie in der Liga kaum einen durch den Fußball, den sie spielten, vor den Fernseher lockten.
Das muss das Ziel sein. Wieder mehr Fußball zu spielen, anstatt das so viele Mannschaften eher über Laufen/Rennen und Pressing/Gegenpressing kommen. Das mag unter Klopp damals beim BVB und auch zum Teil bei RB noch Zuschauer angelockt haben, aber mittlerweile ist das einfach langweilig und gewöhnlich.
Solange du in der Bundesliga nur Bayern und den BVB hast, aktuell sicher auch teilweise Leverkusen, die weltweit einen gewissen Bekanntheitsgrad besitzen, obwohl Leverkusen vor der Doublesaison eher primär in Südamerika und dort Brasilien, Mexiko etc. bekannter waren, wird die Bundesliga nicht an Renommee gewinnen. Leipzig, Frankfurt, Freiburg, Mainz etc. kennen doch zu wenige und HSV, Schalke, Köln, Kaiserslautern, Bremen etc. haben viele nicht mehr auf dem Schirm, maximal noch ältere Generationen.
Dort ist eher das Problem zu verorten und das zu verleugnen, es nicht zu erwähnen, und den Fokus auf die Bayern zu legen, den nicht vorhandenen Meisterschaftskampf, hilft da überhaupt nicht, außer dahingehend, dass es dem eigenen Seelenfrieden dienlich ist, weil man der Aversion Ausdruck verleihen konnte.
Am Ende des Tages wird eine Liga für internationale Fans aus diversen Aspekten interessant - dazu gehört mit Sicherheit auch die Qualität des Fußballs (und ich bin selbst gar kein Fan vom vor allem laufbasierten Pressing- und Umschaltfußball nach RB-Schule), aber nicht in dem Maßstab, den du annimmst. Die Bundesliga ist die Top-Liga mit dem höchsten Toreschnitt, aber wenn du nach England schaust, interessiert die das wenig - die Fans sehen das primär als Beispiel dafür, dass in der Bundesliga kein Team verteidigen kann, weil bis auf Bayern eh keine Mannschaft Qualität hat. Und wenn wenig Tore fallen würden, würden sie es auf dasselbe zurückführen. Das ist natürlich nicht korrekt, liegt aber daran, dass die extreme Dominanz der Bayern, was Titelgewinne angeht, alles andere überstrahlt.
Bayern hat es somit, wie du richtig sagst, nicht alleine in der Hand. Sie brauchen mindestens ein gleichwertiges Team, damit die Liga eine Narrative hat, die sie verkaufen kann. In den Phasen, in denen ein anderes Team mal kurz mit den Bayern mithalten kann, sind die direkten Aufeinandertreffen auch immer so etwas wie "Mini-Clasicos", die in fast alle Länder übertragen werden und zu denen die Übertragungsmedien aus allen Nationen Sonderteams schicken. Nur verebbt das immer schnell wieder bevor es richtig aufkommt.
Und das ist der Moment, in dem Bayern ins Spiel kommt. Natürlich kann immer argumentieren "so einen Spieler wie Götze oder Wirtz kannst du dir nicht durch die Lappen gehen lassen", aber am Ende des Tages hat Bayern durch diese Transfers die Bundesliga eines gewaltigen Einschaltarguments beraubt als sie in der Phase zwischen 2013 und 2015 Götze, Hummels und Lewandowski verpflichtet haben. In einer Phase, in der die ganze Welt auf die deutsche Liga geschaut hat wie vermutlich seit Jahrzehnten nicht mehr, hat Bayern auf dem Transfermarkt ein Exempel an Dortmund statuiert und jetzt sind sie im Begriff, dasselbe wieder zu tun. Im Moment der größten Aufmerksamkeit bestätigt die Bundesliga also wieder jedes negative Klischee, das über sie existiert. Wenn Bayern sich in diesem Moment woanders umsehen würde, würden wir Wirtz vermutlich trotzdem verlieren, aber das würde international ganz anders aufgenommen werden.
Letztendlich entstehen die Reputation dieser "Classicos" durch eine dauerhafte Rivalität. Es gab den "deutschen Classico" zwischen Bayern und BVB", der aber letztendlich nur für eine gewisse, kurze Zeit in aller Munde war, weil dort Kloppo mit dem BVB den Bayern Paroli bieten konnte, weil es das Deutsche CL-Finale gab. Danach aber verlor das doch immer mehr an Bedeutung, weil der BVB nicht konkurrenzfähig bleiben konnte.
Hätte also diese Saison Leverkusen im direkten CL-Duell an die Leistungen aus dem Liga-Heimspiel anknüpfen können, wäre das auch der Wahrnehmung der Liga zuträglich gewesen. Da man aber in Summe mehr als verdient 0:5 ausgeschieden ist, hat man dadurch deutlich signalisiert, dass Bayern konkurrenzlos ist, ohne dass Bayern Spieler von Bayer verpflichtet hat. Das hat Bayer selbst getan und damit womöglich auch Wirtz und anderen Spielern die Erkenntnis gegeben, dass man trotz des Erfolges der letzten Saison an eine Grenze gestoßen ist, die die Spieler aber durchstoßen wollen, weshalb es für sie dazu führt, den Verein zu verlassen.
Somit mag zwar Wirtz evtl. zu Bayern gehen, aber sicher auch zu einem gewissen Teil dessen geschuldet, weil er Leverkusen entwachsen ist und er für sich erkannt hat, dass eine weitere Saison nicht förderlich wäre. Dass Bayern zu diesem Umdenken beigetragen haben dürfte, ist wahrscheinlich, aber man hätte den Transfer womöglich hinauszögern können, wenn Wirtz hätte aufgezeigt werden können, dass man mit Bayern weiterhin auf Augenhöhe agieren kann.
Kurzum: durch das nahezu chancenlose Ausscheiden in der CL gegen Bayern hat man letztendlich ein deutliches Signal an die internationalen Fans gesendet, was entscheidender dafür sein könnte, als das, was du Bayern zuschreibst, um Fans für den Deutschen Fußball gewinnen zu können.
Diese Fokussierung auf die Bayern ist für mich ein Musterbeispiel an Ablenkung der eigentlichen Probleme. Ist halt einfacher, vor allem wenn man die Bayern nicht mag. Damit kann man immer punkten.
Wie gesagt: wenn man in der CL nicht mithalten kann, den Trainer verliert, wichtige Spieler verliert, die Meisterschale abgeben muss, dann ist das soweit erwartbar, weil Leverkusen eben (noch) nicht diese Stellung im Fußball besitzt, aber es ist eben ein deutliches Zeichen nach außen und da die Schuld gen München zu schieben, ist nicht nur zu einfach, sondern mMn einfach unfair. Diese Unfairness ist nur nicht relevant, weil es halt mit Bayern als dem ultimativ Bösen vermeintlich den Richtigen trifft.
Persönlich habe ich es lieber, zumindest den Versuch zu unternehmen, einen Sachverhalt, ein Thema möglichst objektiv und neutral zu betrachten. Bayern ist das sicher ein Mosaikstein, warum die Bundesliga hinter anderen Ligen einzuordnen ist, aber sicherlich nicht der Hauptgrund, als der er so oft dargestellt wird.
12.05.2025 - 19:05 Uhr
Zitat von Raumgewinn
Also wenn Bayern für internationale Superstars zu zahlen bereit wäre, was sie für Wirtz zu zahlen bereit sind, und diese mit derselben Persistenz versuchen zu überzeugen, könnten sie diese natürlich auch nach München locken, siehe Harry Kane. Du sagst ja selbst, dass sie für diese Summen nicht an Wirtz interessiert wären, wenn er Italiener wäre.
Und ich finde es ehrlich gesagt sehr kritisch, dass du - wie in deinem letzten Absatz - immer wieder ins persönliche abdriftest, während du selbst immer wieder zur Sachlichkeit aufrufst. Ich empfinde deine Argumentation ebenfalls als sehr einseitig. Du behauptest zwar immer, dass du neutral auf die Sache blickst, aber nur weil du dich grundsätzlich in beide Perspektiven hineinversetzt, heißt das nicht, dass du das mit adäquater Repräsentation machst. Nur erwähne ich das nicht in jedem Beitrag. Also lass uns doch bitte auf der inhaltlichen Ebene bleiben.
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Warum Bayern das nicht macht? Ist doch selbsterklärend, weil sie es nicht können.
Kane stellt da eine absolute Ausnahme dar und der Rest wurde von ihnen selbst dahin entwickelt, egal, ob das internationale oder deutsche Spieler waren. Ribery, Robben, Thiago, oder in der näheren Vergangenheit mit L. Hernandez, de Ligt oder aktuell Olise, das waren bzw. sind Spieler, die bereits eine gewisse Reputation hatten, aber bei Bayern noch größer werden sollten, die auch international die Wahrnehmung steigern sollten. Dazu kamen eben Spieler aus dem eigenen Nachwuchs bzw. als Verpflichtung in jungem Alter wie Lahm, Schweinsteiger, Müller, Alaba, oder aktuell Davies, Musiala, Pavlovic, und eben Spieler, die national verpflichtet wurden, mal weniger oder mehr entwickelt, wie Götze, Kimmich, Goretzka oder evtl. bald Wirtz.
Du suggerierst, als würde Bayern nur national die Spieler verpflichten und gar nicht versuchen, sich internationale Spieler zu holen, die einen Schub bewirken sollen. Da zeigt die Transferstatistik ein ganz anderen Bild, nur bekommen die Bayern eben die bereits fertigen Stars nicht und haben die früher auch nicht bekommen. An Haaland war man dran, im Sommer wollte man mit Simmons und/oder Doué eine nächste Generation der Robbens und Riberys "züchten", was neben Olise gerade durch Doué hätte gut funktionieren können, aber dennoch wären die Bayern dadurch nicht an Real vorbeigezogen und wären auf dem Niveau geblieben, auf dem sie international einzuordnen sind, hinter Real mit einigen anderen Vereinen.
Hätten sie z. B. Haaland bekommen, hätten Fans wie du wieder dasselbe Narrativ rausgeholt, wie jetzt bei Wirtz auch, obwohl dieser das bewirkt hätte, was du forderst, obwohl er nicht aus dem Ausland gekommen wäre.
Du verdrehst halt viele Dinge und bist dabei noch sehr einseitig unterwegs. Du übergewichtest, sicherlich nicht rein zufällig, die Dinge, die dir gelegen kommen, die so aber nicht halt- und belegbar sind, einfach nur, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Zitat von Raumgewinn
Also ich will hier nicht mehr hören, dass die Leverkusener mit den Provokationen starten würden - Begriffe wie "Schlaumeier" habe ich jedenfalls nicht benutzt
"Spannung" ist vielleicht der falsche Begriff. Nicht alle Titelrennen spannend, aber Abwechslung ist ein entscheidender Faktor. Die hast du in fast allen Ligen außer der Ligue 1 ausgeprägter als in Deutschland. Und dass fehlende Abwechslung im Titelkampf die Zuschauerquoten negativ beeinflusst, sogar national, ist ein Fakt. Das hat die Sportschau so zum besten gegeben.
Und wenn nur die Spieler so entscheidend sind, wieso rangiert die Ligue 1 dann sogar noch hinter der Bundesliga? Mit Mbappe, Neymar und Messi haben dort zwischenzeitlich drei der vier größten Namen des Weltfußballs zusammen gespielt. Natürlich spielen Namen eine Rolle, aber sie spielen diese Rolle nur in Kombination mit einem spannenden/abwechslungsreichen Wettbewerb. Denn wenn ihnen Titel garantiert sind, wird ihr Wirken in der Liga nicht als Herausforderung wahrgenommen. Das wird dann wiederum zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Auch für Bayern wird es viel schwieriger, Stars zu verpflichten, wenn diese die Bundesliga nicht mehr als geeignete Plattform wahrnehmen, um sich der Welt zu präsentieren.
Was du richtig erkannt hast, ist, dass die EPL ausländische Stars kauft, um Interesse zu generieren. Warum macht Bayern das nicht genauso? Wenn Bayern weniger auf die eigene Liga aus wäre und mehr Transfers wie Luca Toni, Ribery, Robben, Thiago und Kane tätigen würde, gäbe es hier nicht diese Kritik. Die tätigen so gut wie gar keine La Liga-internen Transfers.
Zitat von roqueFort
Du drehst dir wirklich alles wie es dir gefällt.
Und ziemlich sicher ist die Kluft in La Liga größer und auch in der Serie A einziger Unterschied ist das es dort mehr Vereine vom Format Dortmund gibt, während Schalke, Hamburg, Köln, Hertha, Düsseldorf, Hannover, Nürnberg große Vereine mit großem Fanaufkommen in der zweiten Liga dümpeln.
Die Auslandsvermarktung der Bundesliga ist durch die Sprache schon immer schlechter, egal wie spannend die Liga ist.
Englisch ist Weltsprache und zusätzliche hat die Premier League endlos Investoren ins Boot geholt und auf Kredit gebaut und damit Aufmerksamkeit erkauft. Wenn du den Grund wissen willst warum deren TV Geld so enteilt ist, Sprache und das sie anderen Ligen 90% der Stars wegkaufen. An der Spannung liegt es jedenfalls nicht.
Spanisch wird in 24 Ländern oder so gesprochen plus viele Länder die verwandte Sprachen sprechen und zudem auch in Ländern wo Fußball populär ist. Plus Messi und Ronaldo über eine Dekade. Aber besondere Schlaumeier glauben ja dass es für die Liga besser wäre Wirtz ins Ausland zu verkaufen, damit noch mehr Leute Premier League oder Real Madrid gucken statt Bundesliga.
Wo ist denn die Auslandsvermarktung der Serie A? Hauptsache einfach drauf los erzählen.
Die Bundesliga hat höhere TV Einnahmen als die Serie A und La Liga trotz der sprachlichen Vorteile nimmt nicht viel mehr ein, einzig die Premier Leauge enteilt und das hat nichts mit der "Spannung" zu tun. Im Gegensatz zu La Liga, Serie A und Ligue 1 ist in Deutschland der TV Vertrag gewachsen und nicht geschrumpft.
Ist schon einfach über die Verteilung zu schwadronieren, als Premier League kann man es sich leisten so zu verteilen wenn der Tabellenletzte immer noch mehr TV Geld bekommt als Bayern München. Wie man sich hier im Leverkusen Forum aber beschweren kann obwohl Leverkusen und Leipzig zb fast die gleiche Summe aus dem Topf der Fernsehrechte ziehen wie Bayern, keine Ahnung..
Zitat von Raumgewinn
Also hältst du es für Zufall, dass die beiden Ligen mit dem größten Abstand zwischen Ligaprimus und Verfolgern (Bundesliga und Ligue 1) die niedrigsten Umsätze aus dem Verkauf internationaler Übertragungsrechte generieren?
Davon ab haben wir viele Auslandsreisen gemacht. Das ist nur logischerweise nichts weiter als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Zu der Erfolgsgeschichte und dem wahrgenommen werden: Mbappe ist Weltmeister geworden und hat ein weiteres Finale erreicht, während er bei PSG war. Gleiches gilt für Messi und ein Neymar war in der Zeit auch noch da. Hast du dir Ligue 1-Spiele angeschaut? Das hab nicht mal ich gemacht und ich bin ein riesiger Fan von Messi und Neymar und hab extra für diese zwei La Liga-Spiele angeschaut - zuerst die Clasicos, später dann auch Spiele gegen andere Teams. Die Ligue 1 hat sich aber sinnlos angefühlt, weil PSG sowieso jedem Team haushoch überlegen war.
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Dafür, dass die Bundesliga bereits seit vielen Jahren auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit ist, steht sie erstaunlich stabil da. Das wird doch stets nur von denen proklamiert, die die Bundesliga, dessen Spannung und folgende Bedeutung im internationalen Vergleich nur auf den Meisterschaftskampf reduzieren, während die Bundesliga weiterhin viele, viele Zuschauer in die Stadien und vor die Empfangsgeräte locken kann, während die Bundesliga auch weiterhin international konkurrenzfähig geblieben ist.
Dein Narrativ ist einfach nur eines aus einer sehr subjektiv einseitigen Position heraus, wo du gebetsmühlenartig erklären möchtest, dass es ja besser wäre, wenn Bayern keine deutschen Spieler verpflichtet, nicht mehr auf dem nationalen Markt tätig wird, sondern sich internationaler aufstellt, weil er nur dadurch wachsen könne, weil die Bundesliga nur dadurch international an Wahrnehmung gewinnen könne. Seit Götze, Lewandowski und Hummels hat Bayern nicht mehr wirklich in der Liga gewildert, mal von Nagelsmann, Upamecano, und Sabitzer abgesehen, oder Verpflichtungen wie Pavard oder Ito, während sie primär Spieler aus dem Ausland verpflichtet haben. Dennoch kam es zu einer Serie von 11 Meisterschaften in der Liga und zu keinem signifikanten Wachstum des Vereins und der Bundesliga, weil das schlicht so einfach nicht geht, denn die PL und die La Liga haben eine Menge Vorteile, durch Sprache und ehemaliger Kolonialmacht etc., durch einen Vorsprung auch auf dem Gebiet der Internationalisierung, dass das schlicht nicht aufzuholen ist. Selbst eine Reduzierung ist mMn nicht möglich, weil dazu die PL und La Liga eigens enorme Fehler begehen müsste.
Der Topf ist bereits vor Jahren, eigentlich Jahrzehnten in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen, denn neben Bayern ist eben kein weiterer Verein ansatzweise so gewachsen und dazu haben sich eben keine Vereine konstant und stabil auf den internationalen Plätzen behaupten können, sondern immer wieder kam es zu Schwankungen und Durststrecken, die nicht nur durch den natürlichen Markt entstanden sind, sondern durch nicht konstant gute Arbeit.
Bayern und der BVB sind mit die einzigen Vereine, die jährlich zu Promotionzwecken Auslandsreisen unternehmen, natürlich vorrangig um eigene Vorteile daraus zu ziehen, aber das hilft sicher auch der Bundesliga. Das machen Vereine aus anderen Ligen aber eben auch, entweder zahlreicher oder in Form von Vereinen, die eine gewisse Historie besitzen, die weltweit bekannt sind, seit Jahrzehnten ein gewisses Renommee sich erarbeitet haben. In der Bundesliga hingegen gibt es davon immer weniger, denn viele, die früher dieses Renommee besaßen, sind international nicht mehr so relevant, wie Bremen, Gladbach, Stuttgart, aber vor allem eben wie der HSV, Köln, Schalke, Karlsruhe (Edgar Schmitt...), Kaiserlautern oder Hertha etc., die mittlerweile sogar in der 2. Liga sind, während in der Bundesliga, bei allem Respekt und ohne es despektierlich zu meinen, Kiel, Heidenheim, St. Pauli etc. unterwegs sind, die eben auch neben Vereinen wie Wolfsburg oder Hoffenheim jetzt nicht die Publikumsmagneten sind.
In keiner anderen der großen Ligen hat es diesen Schwund an ehemaligen Größen gegeben und das findet nie bis kaum Erwähnung, sondern immer und immer wieder wird das gängige Narrativ verbreitet, wie eben von dir auch, dass Bayern in den Vordergrund stellt und dabei wird es so dargestellt, dass die kontraproduktiv für die Bundesliga handeln würden, obwohl die legitimerweise vorrangig nur auf sich schauen. Zeit wird es, dass sich der Rest mal auf sich selbst fokussiert, was er besser machen kann, was er für die bessere Darstellung und Vermarktbarkeit der Bundesliga leisten kann, statt immer mit dem Finger auf andere zu zeigen und es sich damit aber verdammt leicht zu machen.
Auch, wenn du das anders sehen mögest, wenn Wirtz zu Bayern wechselt und das dort eine Erfolgsgeschichte auf Vereins- und N11-Ebene wird, dann wird das im Ausland auch so wahrgenommen, ob es dir letztendlich gefällt oder nicht, denn es gibt genügend Fans, die sich Spiele wegen der Unterhaltung anschauen, weil sie gute Spieler sehen wollen, die Dinge machen, die nur wenige können.
Zitat von Raumgewinn
Wenn man 2014 als Momentaufnahme betrachtet, vielleicht. Aber es ist kein Zufall, dass Bayern ihr höchstes Niveau unmittelbar nach der Doppelmeisterschaft des BVB erreichte. Genau die Konkurrenz hat sie erst zu diesen Höchstleistungen angestachelt.
Alles andere wurde hier schon widerlegt. Ein besserer Wettbewerb führt sogar national zu höherem Zuschauerinteresse, international erst recht. Ich glaube, die Diskussion brauchen wir nicht erneut aufzumachen - ein paar Seiten zurück gibt es genug Belege und Argumente dafür. Das schöne (oder in dem Fall eher Unschöne) ist, dass wir es früher oder später ja eh erfahren werden, wer recht hatte, Wirtz-Transfer zu Bayern hin oder her. Die Bundesliga ist in meinen Augen so oder so auf direktem Kurs in die Bedeutungslosigkeit und Wirtz wäre denke ich gut beraten, das in seine Entscheidung miteinfließen zu lassen.
Zitat von Vielarbeit2
Ehrlich gesagt ergibt sich auch aus Deinen Aussagen für mich zur Nationalmannschaft kein Sinn. Also gar nicht. Die stärkste deutsche Nationalmannschaft der vergangenen 30 Jahre, die WM-Sieger-Mannschaft von 2014, war gespickt von Bayern-Spielern. War mehr oder weniger ein ergänzter FC Bayern, jedenfalls auf dem Feld. Und der FC Bayern war nebenher so dominant wie nie zuvor und nie danach in der Bundesliga. Sehe also den Schaden einer absoluten Dominanz nicht. Das Geheimnis einer Nationalmannschaft ist wohl eher folgendes: Starke Spieler, starker Trainer, starker Clubtrainer. Dann könnten die fast auch in der niederländischen Liga zusammenspielen.
Dass die Bundesliga wegen Bayern oder Bayern-Dominanz nicht interessant für das Ausland wäre, ist ehrlich gesagt ziemlich objektiv auch nicht richtig. Jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Die Reichweite der PL ist a) historisch bedingt - s. Asien, b) ergänzend unternehmensbedingt, s. vor vielen Jahren schon Murdoch-Media-Unternehmen ebenfalls in Asien, c) sprachlich bedingt, dürfte selbsterklärend sein eine ganz andere. Ähnliches, nicht ganz so ausgeprägt, gilt für den spanischen Fussball mit Verbreitung u.a. in Lateinamerika und Nordamerika. As simple as that. Erst aus diesem Reichweiten-Unterschied heraus haben sich entsprechend ergänzend noch die Kapitalstrukturen (PL) herausgebildet.
Wenn man glaubt, die Bundesliga über sportliche Anziehungskraft attraktiver machen zu können, dann sicher nicht über einen besseren Wettbewerb mit Leipzig, Leverkusen, München und Dortmund. Interessiert in der oben genannten Welt nur keinen Menschen. Wenn überhaupt, geht es über Heldenstati. So wie Oliver Kahn in Asien extrem bekannt geworden ist. So wie Bayern insgesamt weltweit eine unter den Rahmenbedingungen bekannte Marke ist. Also: Je mehr Starkult, je mehr Silberware für Bayern, desto "besser" für die Bundesliga (wenn man denn allgemein daran interessiert wäre).
Aus dieser Sicht wäre ein Wirtz-Transfer für Bayern tendenziell m.E. sogar "besser" für die BL. Aber diese Argumentationsebene ist ohnehin Bullshit.
Denn sowohl Bayer wie auch Bayern wird jeweils schlicht und ergreifend das Beste für sich herausholen wollen. Und das ist auch gut so. Insofern ist Bayers Forderung (z. B. 150 Mio.) vollkommen nachvollziehbar und im Sinne des Clubs richtig.
Zitat von Raumgewinn
Ich hätte keinen Frust, wenn Wirtz den Verein verlässt. Den Frust hätte ich, wenn er zu Bayern wechselt
Und der Bundesliga mangelt es vor allem an ausländischem Faninteresse. Ihr wäre viel mehr geholfen, wenn Bayern sich auf den internationalen Transfermarkt konzentriert und über den Transfer ausländischer Top Stars Fans in die Liga holt.
Die Aussage zur Nationalmannschaft ergibt für mich auch keinen Sinn. Bei Niederländern oder Brasilianern würde niemand auf die Idee kommen, dass es für deren Nationalmannschaften besser wäre, wenn sie in der heimischen Liga spielen würden. Für die Nationalmannschaft ist es logischerweise am besten, wenn die Spieler am besten sind, und das werden sie, wenn sie auch im Ligaalltag Höchstleistung bringen müssen, weil sich verschiedene Verine gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Das ist definitiv nicht der Fall, wenn Bayern in 34 Spiele die Saison als haushoher Favorit geht. Die Bundesliga kann einfach keinen Wettbewerb auf hohem Niveau mehr anbieten.
Zitat von Nightflash
Macht ja auch Sinn. Für die Medien und den deutschen Fußball ist es doch gut, wenn die Topstars der deutschen NM auch in der eigenen Liga kicken. Ist zum einen Werbung für die eigene Liga, wenn man die absoluten Topspieler in der Liga halten kann, zum anderen ist eben das mediale Interesse an einem Spieler in Deutschland deutlich höher, wenn dieser auch in Deutschland kickt und damit verdienen die Medien eben hierzulande auch ihr Geld.
Die Nationalmannschaft wird sicherlich auch eher besser da stehen, wenn Spieler wie Wirtz, Musiala, Kimmich und Pavlovic tagtäglich auch im Verein zusammen spielen, einen Nachteil sehe ich da jedenfalls nicht.
Ich verstehe ja den Unmut, enn ein Spieler den Verein verlässt. Wieso man aber so eine Wiut ins besondere auf die Bayern hat, ist dann auch wieder übertrieben. Letzte Saison hat man noch durch eine Stanisic-Leihe profitiert und sich bedankt, heute sind sie wieder die Buh-Männer, weil sie einen der zwei großen Fußballstars unseres Landes in der Liga halten. Es ist ja nicht so, als würde Bayern Jahr ein Jahr aus Spieler aus der BL kaufen, das trifft dann schon eher auf Vereine wie Dortmund zu, die gefühlt 2 BL Spieler pro Jahr transferieren. Bei Bayern waren es in den letzten 5 Jahren Upamecano und Ito.
Aber wie oben erwähnt, ich verstehe den Frust, wenn ein Spieler den Verein verlässt, nun liegt es eben als Leverkusen, mit den weiteren Abgängen i.H.v vernutlich knappen 200Mio Euro einen Kader aufzustellen, der die CL Quali problemlos erreichen kann. Das ist wieder eine neue Chance, einen Schritt weiter zu gehen.
Zitat von Rince
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
Macht ja auch Sinn. Für die Medien und den deutschen Fußball ist es doch gut, wenn die Topstars der deutschen NM auch in der eigenen Liga kicken. Ist zum einen Werbung für die eigene Liga, wenn man die absoluten Topspieler in der Liga halten kann, zum anderen ist eben das mediale Interesse an einem Spieler in Deutschland deutlich höher, wenn dieser auch in Deutschland kickt und damit verdienen die Medien eben hierzulande auch ihr Geld.
Die Nationalmannschaft wird sicherlich auch eher besser da stehen, wenn Spieler wie Wirtz, Musiala, Kimmich und Pavlovic tagtäglich auch im Verein zusammen spielen, einen Nachteil sehe ich da jedenfalls nicht.
Ich verstehe ja den Unmut, enn ein Spieler den Verein verlässt. Wieso man aber so eine Wiut ins besondere auf die Bayern hat, ist dann auch wieder übertrieben. Letzte Saison hat man noch durch eine Stanisic-Leihe profitiert und sich bedankt, heute sind sie wieder die Buh-Männer, weil sie einen der zwei großen Fußballstars unseres Landes in der Liga halten. Es ist ja nicht so, als würde Bayern Jahr ein Jahr aus Spieler aus der BL kaufen, das trifft dann schon eher auf Vereine wie Dortmund zu, die gefühlt 2 BL Spieler pro Jahr transferieren. Bei Bayern waren es in den letzten 5 Jahren Upamecano und Ito.
Aber wie oben erwähnt, ich verstehe den Frust, wenn ein Spieler den Verein verlässt, nun liegt es eben als Leverkusen, mit den weiteren Abgängen i.H.v vernutlich knappen 200Mio Euro einen Kader aufzustellen, der die CL Quali problemlos erreichen kann. Das ist wieder eine neue Chance, einen Schritt weiter zu gehen.
Ich hätte keinen Frust, wenn Wirtz den Verein verlässt. Den Frust hätte ich, wenn er zu Bayern wechselt
Und der Bundesliga mangelt es vor allem an ausländischem Faninteresse. Ihr wäre viel mehr geholfen, wenn Bayern sich auf den internationalen Transfermarkt konzentriert und über den Transfer ausländischer Top Stars Fans in die Liga holt.
Die Aussage zur Nationalmannschaft ergibt für mich auch keinen Sinn. Bei Niederländern oder Brasilianern würde niemand auf die Idee kommen, dass es für deren Nationalmannschaften besser wäre, wenn sie in der heimischen Liga spielen würden. Für die Nationalmannschaft ist es logischerweise am besten, wenn die Spieler am besten sind, und das werden sie, wenn sie auch im Ligaalltag Höchstleistung bringen müssen, weil sich verschiedene Verine gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Das ist definitiv nicht der Fall, wenn Bayern in 34 Spiele die Saison als haushoher Favorit geht. Die Bundesliga kann einfach keinen Wettbewerb auf hohem Niveau mehr anbieten.
Ehrlich gesagt ergibt sich auch aus Deinen Aussagen für mich zur Nationalmannschaft kein Sinn. Also gar nicht. Die stärkste deutsche Nationalmannschaft der vergangenen 30 Jahre, die WM-Sieger-Mannschaft von 2014, war gespickt von Bayern-Spielern. War mehr oder weniger ein ergänzter FC Bayern, jedenfalls auf dem Feld. Und der FC Bayern war nebenher so dominant wie nie zuvor und nie danach in der Bundesliga. Sehe also den Schaden einer absoluten Dominanz nicht. Das Geheimnis einer Nationalmannschaft ist wohl eher folgendes: Starke Spieler, starker Trainer, starker Clubtrainer. Dann könnten die fast auch in der niederländischen Liga zusammenspielen.
Dass die Bundesliga wegen Bayern oder Bayern-Dominanz nicht interessant für das Ausland wäre, ist ehrlich gesagt ziemlich objektiv auch nicht richtig. Jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Die Reichweite der PL ist a) historisch bedingt - s. Asien, b) ergänzend unternehmensbedingt, s. vor vielen Jahren schon Murdoch-Media-Unternehmen ebenfalls in Asien, c) sprachlich bedingt, dürfte selbsterklärend sein eine ganz andere. Ähnliches, nicht ganz so ausgeprägt, gilt für den spanischen Fussball mit Verbreitung u.a. in Lateinamerika und Nordamerika. As simple as that. Erst aus diesem Reichweiten-Unterschied heraus haben sich entsprechend ergänzend noch die Kapitalstrukturen (PL) herausgebildet.
Wenn man glaubt, die Bundesliga über sportliche Anziehungskraft attraktiver machen zu können, dann sicher nicht über einen besseren Wettbewerb mit Leipzig, Leverkusen, München und Dortmund. Interessiert in der oben genannten Welt nur keinen Menschen. Wenn überhaupt, geht es über Heldenstati. So wie Oliver Kahn in Asien extrem bekannt geworden ist. So wie Bayern insgesamt weltweit eine unter den Rahmenbedingungen bekannte Marke ist. Also: Je mehr Starkult, je mehr Silberware für Bayern, desto "besser" für die Bundesliga (wenn man denn allgemein daran interessiert wäre).
Aus dieser Sicht wäre ein Wirtz-Transfer für Bayern tendenziell m.E. sogar "besser" für die BL. Aber diese Argumentationsebene ist ohnehin Bullshit.
Denn sowohl Bayer wie auch Bayern wird jeweils schlicht und ergreifend das Beste für sich herausholen wollen. Und das ist auch gut so. Insofern ist Bayers Forderung (z. B. 150 Mio.) vollkommen nachvollziehbar und im Sinne des Clubs richtig.
Wenn man 2014 als Momentaufnahme betrachtet, vielleicht. Aber es ist kein Zufall, dass Bayern ihr höchstes Niveau unmittelbar nach der Doppelmeisterschaft des BVB erreichte. Genau die Konkurrenz hat sie erst zu diesen Höchstleistungen angestachelt.
Alles andere wurde hier schon widerlegt. Ein besserer Wettbewerb führt sogar national zu höherem Zuschauerinteresse, international erst recht. Ich glaube, die Diskussion brauchen wir nicht erneut aufzumachen - ein paar Seiten zurück gibt es genug Belege und Argumente dafür. Das schöne (oder in dem Fall eher Unschöne) ist, dass wir es früher oder später ja eh erfahren werden, wer recht hatte, Wirtz-Transfer zu Bayern hin oder her. Die Bundesliga ist in meinen Augen so oder so auf direktem Kurs in die Bedeutungslosigkeit und Wirtz wäre denke ich gut beraten, das in seine Entscheidung miteinfließen zu lassen.
Dafür, dass die Bundesliga bereits seit vielen Jahren auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit ist, steht sie erstaunlich stabil da. Das wird doch stets nur von denen proklamiert, die die Bundesliga, dessen Spannung und folgende Bedeutung im internationalen Vergleich nur auf den Meisterschaftskampf reduzieren, während die Bundesliga weiterhin viele, viele Zuschauer in die Stadien und vor die Empfangsgeräte locken kann, während die Bundesliga auch weiterhin international konkurrenzfähig geblieben ist.
Dein Narrativ ist einfach nur eines aus einer sehr subjektiv einseitigen Position heraus, wo du gebetsmühlenartig erklären möchtest, dass es ja besser wäre, wenn Bayern keine deutschen Spieler verpflichtet, nicht mehr auf dem nationalen Markt tätig wird, sondern sich internationaler aufstellt, weil er nur dadurch wachsen könne, weil die Bundesliga nur dadurch international an Wahrnehmung gewinnen könne. Seit Götze, Lewandowski und Hummels hat Bayern nicht mehr wirklich in der Liga gewildert, mal von Nagelsmann, Upamecano, und Sabitzer abgesehen, oder Verpflichtungen wie Pavard oder Ito, während sie primär Spieler aus dem Ausland verpflichtet haben. Dennoch kam es zu einer Serie von 11 Meisterschaften in der Liga und zu keinem signifikanten Wachstum des Vereins und der Bundesliga, weil das schlicht so einfach nicht geht, denn die PL und die La Liga haben eine Menge Vorteile, durch Sprache und ehemaliger Kolonialmacht etc., durch einen Vorsprung auch auf dem Gebiet der Internationalisierung, dass das schlicht nicht aufzuholen ist. Selbst eine Reduzierung ist mMn nicht möglich, weil dazu die PL und La Liga eigens enorme Fehler begehen müsste.
Der Topf ist bereits vor Jahren, eigentlich Jahrzehnten in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen, denn neben Bayern ist eben kein weiterer Verein ansatzweise so gewachsen und dazu haben sich eben keine Vereine konstant und stabil auf den internationalen Plätzen behaupten können, sondern immer wieder kam es zu Schwankungen und Durststrecken, die nicht nur durch den natürlichen Markt entstanden sind, sondern durch nicht konstant gute Arbeit.
Bayern und der BVB sind mit die einzigen Vereine, die jährlich zu Promotionzwecken Auslandsreisen unternehmen, natürlich vorrangig um eigene Vorteile daraus zu ziehen, aber das hilft sicher auch der Bundesliga. Das machen Vereine aus anderen Ligen aber eben auch, entweder zahlreicher oder in Form von Vereinen, die eine gewisse Historie besitzen, die weltweit bekannt sind, seit Jahrzehnten ein gewisses Renommee sich erarbeitet haben. In der Bundesliga hingegen gibt es davon immer weniger, denn viele, die früher dieses Renommee besaßen, sind international nicht mehr so relevant, wie Bremen, Gladbach, Stuttgart, aber vor allem eben wie der HSV, Köln, Schalke, Karlsruhe (Edgar Schmitt...), Kaiserlautern oder Hertha etc., die mittlerweile sogar in der 2. Liga sind, während in der Bundesliga, bei allem Respekt und ohne es despektierlich zu meinen, Kiel, Heidenheim, St. Pauli etc. unterwegs sind, die eben auch neben Vereinen wie Wolfsburg oder Hoffenheim jetzt nicht die Publikumsmagneten sind.
In keiner anderen der großen Ligen hat es diesen Schwund an ehemaligen Größen gegeben und das findet nie bis kaum Erwähnung, sondern immer und immer wieder wird das gängige Narrativ verbreitet, wie eben von dir auch, dass Bayern in den Vordergrund stellt und dabei wird es so dargestellt, dass die kontraproduktiv für die Bundesliga handeln würden, obwohl die legitimerweise vorrangig nur auf sich schauen. Zeit wird es, dass sich der Rest mal auf sich selbst fokussiert, was er besser machen kann, was er für die bessere Darstellung und Vermarktbarkeit der Bundesliga leisten kann, statt immer mit dem Finger auf andere zu zeigen und es sich damit aber verdammt leicht zu machen.
Auch, wenn du das anders sehen mögest, wenn Wirtz zu Bayern wechselt und das dort eine Erfolgsgeschichte auf Vereins- und N11-Ebene wird, dann wird das im Ausland auch so wahrgenommen, ob es dir letztendlich gefällt oder nicht, denn es gibt genügend Fans, die sich Spiele wegen der Unterhaltung anschauen, weil sie gute Spieler sehen wollen, die Dinge machen, die nur wenige können.
Also hältst du es für Zufall, dass die beiden Ligen mit dem größten Abstand zwischen Ligaprimus und Verfolgern (Bundesliga und Ligue 1) die niedrigsten Umsätze aus dem Verkauf internationaler Übertragungsrechte generieren?
Davon ab haben wir viele Auslandsreisen gemacht. Das ist nur logischerweise nichts weiter als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Zu der Erfolgsgeschichte und dem wahrgenommen werden: Mbappe ist Weltmeister geworden und hat ein weiteres Finale erreicht, während er bei PSG war. Gleiches gilt für Messi und ein Neymar war in der Zeit auch noch da. Hast du dir Ligue 1-Spiele angeschaut? Das hab nicht mal ich gemacht und ich bin ein riesiger Fan von Messi und Neymar und hab extra für diese zwei La Liga-Spiele angeschaut - zuerst die Clasicos, später dann auch Spiele gegen andere Teams. Die Ligue 1 hat sich aber sinnlos angefühlt, weil PSG sowieso jedem Team haushoch überlegen war.
Du drehst dir wirklich alles wie es dir gefällt.
Und ziemlich sicher ist die Kluft in La Liga größer und auch in der Serie A einziger Unterschied ist das es dort mehr Vereine vom Format Dortmund gibt, während Schalke, Hamburg, Köln, Hertha, Düsseldorf, Hannover, Nürnberg große Vereine mit großem Fanaufkommen in der zweiten Liga dümpeln.
Die Auslandsvermarktung der Bundesliga ist durch die Sprache schon immer schlechter, egal wie spannend die Liga ist.
Englisch ist Weltsprache und zusätzliche hat die Premier League endlos Investoren ins Boot geholt und auf Kredit gebaut und damit Aufmerksamkeit erkauft. Wenn du den Grund wissen willst warum deren TV Geld so enteilt ist, Sprache und das sie anderen Ligen 90% der Stars wegkaufen. An der Spannung liegt es jedenfalls nicht.
Spanisch wird in 24 Ländern oder so gesprochen plus viele Länder die verwandte Sprachen sprechen und zudem auch in Ländern wo Fußball populär ist. Plus Messi und Ronaldo über eine Dekade. Aber besondere Schlaumeier glauben ja dass es für die Liga besser wäre Wirtz ins Ausland zu verkaufen, damit noch mehr Leute Premier League oder Real Madrid gucken statt Bundesliga.
Wo ist denn die Auslandsvermarktung der Serie A? Hauptsache einfach drauf los erzählen.
Die Bundesliga hat höhere TV Einnahmen als die Serie A und La Liga trotz der sprachlichen Vorteile nimmt nicht viel mehr ein, einzig die Premier Leauge enteilt und das hat nichts mit der "Spannung" zu tun. Im Gegensatz zu La Liga, Serie A und Ligue 1 ist in Deutschland der TV Vertrag gewachsen und nicht geschrumpft.
Ist schon einfach über die Verteilung zu schwadronieren, als Premier League kann man es sich leisten so zu verteilen wenn der Tabellenletzte immer noch mehr TV Geld bekommt als Bayern München. Wie man sich hier im Leverkusen Forum aber beschweren kann obwohl Leverkusen und Leipzig zb fast die gleiche Summe aus dem Topf der Fernsehrechte ziehen wie Bayern, keine Ahnung..
Also ich will hier nicht mehr hören, dass die Leverkusener mit den Provokationen starten würden - Begriffe wie "Schlaumeier" habe ich jedenfalls nicht benutzt
"Spannung" ist vielleicht der falsche Begriff. Nicht alle Titelrennen spannend, aber Abwechslung ist ein entscheidender Faktor. Die hast du in fast allen Ligen außer der Ligue 1 ausgeprägter als in Deutschland. Und dass fehlende Abwechslung im Titelkampf die Zuschauerquoten negativ beeinflusst, sogar national, ist ein Fakt. Das hat die Sportschau so zum besten gegeben.
Und wenn nur die Spieler so entscheidend sind, wieso rangiert die Ligue 1 dann sogar noch hinter der Bundesliga? Mit Mbappe, Neymar und Messi haben dort zwischenzeitlich drei der vier größten Namen des Weltfußballs zusammen gespielt. Natürlich spielen Namen eine Rolle, aber sie spielen diese Rolle nur in Kombination mit einem spannenden/abwechslungsreichen Wettbewerb. Denn wenn ihnen Titel garantiert sind, wird ihr Wirken in der Liga nicht als Herausforderung wahrgenommen. Das wird dann wiederum zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Auch für Bayern wird es viel schwieriger, Stars zu verpflichten, wenn diese die Bundesliga nicht mehr als geeignete Plattform wahrnehmen, um sich der Welt zu präsentieren.
Was du richtig erkannt hast, ist, dass die EPL ausländische Stars kauft, um Interesse zu generieren. Warum macht Bayern das nicht genauso? Wenn Bayern weniger auf die eigene Liga aus wäre und mehr Transfers wie Luca Toni, Ribery, Robben, Thiago und Kane tätigen würde, gäbe es hier nicht diese Kritik. Die tätigen so gut wie gar keine La Liga-internen Transfers.
Warum Bayern das nicht macht? Ist doch selbsterklärend, weil sie es nicht können.
Kane stellt da eine absolute Ausnahme dar und der Rest wurde von ihnen selbst dahin entwickelt, egal, ob das internationale oder deutsche Spieler waren. Ribery, Robben, Thiago, oder in der näheren Vergangenheit mit L. Hernandez, de Ligt oder aktuell Olise, das waren bzw. sind Spieler, die bereits eine gewisse Reputation hatten, aber bei Bayern noch größer werden sollten, die auch international die Wahrnehmung steigern sollten. Dazu kamen eben Spieler aus dem eigenen Nachwuchs bzw. als Verpflichtung in jungem Alter wie Lahm, Schweinsteiger, Müller, Alaba, oder aktuell Davies, Musiala, Pavlovic, und eben Spieler, die national verpflichtet wurden, mal weniger oder mehr entwickelt, wie Götze, Kimmich, Goretzka oder evtl. bald Wirtz.
Du suggerierst, als würde Bayern nur national die Spieler verpflichten und gar nicht versuchen, sich internationale Spieler zu holen, die einen Schub bewirken sollen. Da zeigt die Transferstatistik ein ganz anderen Bild, nur bekommen die Bayern eben die bereits fertigen Stars nicht und haben die früher auch nicht bekommen. An Haaland war man dran, im Sommer wollte man mit Simmons und/oder Doué eine nächste Generation der Robbens und Riberys "züchten", was neben Olise gerade durch Doué hätte gut funktionieren können, aber dennoch wären die Bayern dadurch nicht an Real vorbeigezogen und wären auf dem Niveau geblieben, auf dem sie international einzuordnen sind, hinter Real mit einigen anderen Vereinen.
Hätten sie z. B. Haaland bekommen, hätten Fans wie du wieder dasselbe Narrativ rausgeholt, wie jetzt bei Wirtz auch, obwohl dieser das bewirkt hätte, was du forderst, obwohl er nicht aus dem Ausland gekommen wäre.
Du verdrehst halt viele Dinge und bist dabei noch sehr einseitig unterwegs. Du übergewichtest, sicherlich nicht rein zufällig, die Dinge, die dir gelegen kommen, die so aber nicht halt- und belegbar sind, einfach nur, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Also wenn Bayern für internationale Superstars zu zahlen bereit wäre, was sie für Wirtz zu zahlen bereit sind, und diese mit derselben Persistenz versuchen zu überzeugen, könnten sie diese natürlich auch nach München locken, siehe Harry Kane. Du sagst ja selbst, dass sie für diese Summen nicht an Wirtz interessiert wären, wenn er Italiener wäre.
Und ich finde es ehrlich gesagt sehr kritisch, dass du - wie in deinem letzten Absatz - immer wieder ins persönliche abdriftest, während du selbst immer wieder zur Sachlichkeit aufrufst. Ich empfinde deine Argumentation ebenfalls als sehr einseitig. Du behauptest zwar immer, dass du neutral auf die Sache blickst, aber nur weil du dich grundsätzlich in beide Perspektiven hineinversetzt, heißt das nicht, dass du das mit adäquater Repräsentation machst. Nur erwähne ich das nicht in jedem Beitrag. Also lass uns doch bitte auf der inhaltlichen Ebene bleiben.
Ja, aber erkennst du eben die Unterschiede zwischen einer Bereitschaft für einen Transfer von Kane, nachdem die Bayern Lewandowski verloren und 50 Mio eingenommen haben, ein Kane, der bereits seit Jahren seine Qualität nachgewiesen hat, und einem potenziell 22jährigen Italiener, der zwar richtig viel Talent hat und bereits auch eine hohe Qualität nachweisen konnte, wo aber eben nicht klar ist, wie er in der Bundesliga, in Deutschland funktioniert? Das war ja auch bei Kane ein Risiko, ein Risiko, was du immer hast, bei jedem Transfer, aber ein Risiko, was mMn eben geringer ist, wenn du einen Spieler aus der Liga holst.
Hätte Levy von Tottenham Kane in der PL wechseln lassen, wäre der mMn nie zu Bayern gewechselt. Der war aber dazu nicht bereit und wollte zu Beginn auch eine deutlich höhere Ablösesumme haben. Da war es immer zu hören, unter 120, unter 100 fix plus Boni wird der Transfer nicht stattfinden. Es wurden mEn 95 Mio.
Unabhängig davon wird scheinbar von dir der Faktor ignoriert, dass es Bayern eben nicht möglich ist, jeden Spieler zu bekommen, nur weil sie gut zahlen, denn nicht jeder möchte zu Bayern, nach Deutschland, während dieser Wille bei einem deutschen Spieler oder einem, der in der Bundesliga spielt, größer sein kann, denn auch wenn das einige nicht für möglich erachten mögen, so kann es noch immer so sein, dass für einige Bayern ein großes Karriereziel ist, eben für deutsche Spieler oder für jene, die hier auch ein Stück-weit sozialisiert wurden, in dem sie bereits einige Zeit in Deutschland verbracht und gespielt haben.
Ein Spieler aus dem Ausland, der die Bundesliga potenziell weniger verfolgt als andere Ligen, für den ist Bayern dann auch automatisch weniger interessant, Bayern bekommt den nicht oder ist erst gar nicht bereit, gewisse hohe Summen zu zahlen, denn bei einer Summe oberhalb der 100 Mio, selbst schon über 50 Mio, musst/solltest du dir sehr sicher sein und gute Argumente auf deiner Seite haben.
Ein Transfer eines Flo Wirtz für über 100 Mio ist somit einfach aus vielerlei Gründen deutlich wahrscheinlich und realisierbarer als ein vergleichbarer Spieler aus dem Ausland. Da haben wir noch gar nicht darüber gesprochen, ob es aktuell so einen Spieler überhaupt geben würde...
Für etwaige persönliche Nuancen in meinen Beiträgen entschuldige ich mich, das ist nicht so gemeint, wie es womöglich rüberkommt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 3-Ecken-Elfer am 12.05.2025 um 19:06 Uhr bearbeitet
12.05.2025 - 19:21 Uhr
Zitat von Raumgewinn
Wenn meine Aussagen auf wackeligen Füßen stehen, was tun dann deine? Du sagst doch selbst, dass Bayern nicht an Wirtz interessiert wäre, wenn er Italiener wäre - was ist das denn sonst als ein strategischer Fokus auf den deutschen Markt? Wie kann man das überhaupt abstreiten, wenn Hoeneß selbst schon mehrfach öffentlich gesagt hat, dass der FC Bayern den Anspruch hat, dass deutsche Nationalspieler in München spielen?
Und natürlich fängt Bayern jetzt nicht an, schlechtere Spieler zu kaufen, nur weil sie deutsch sind. Die Spieler müssen selbstverständlich den qualitativen Ansprüchen genügen, was bedeutet, sie müssen den Kader verstärken oder zumindest sinnvoll ergänzen. Aber wenn sie es tun, kannst du dir sicher sein, dass Bayern auf eben diese Spieler geht und eben nicht auf internationale Alternativen.
Ach ja, und bitte ermahne niemandem hier nochmal zu Sachlichkeit. Deine Beiträge sind komplett unprovoziert in einen völlig herablassenden Tonfall ausgeartet. Unglaublich, wie du hier die Moralkeule schwinkst und Neutralität vorgibst, aber dann solche Beiträge raushaust. Was für eine komplette inhaltliche Bankrotterklärung.
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Du findest das viel, an Transfers innerhalb der Liga in 12 Jahren, um damit zu untermauern, dass Bayern eine "besonders starke Ausrichtung auf den deutschen Markt" zu besitzen scheint, obwohl in dieser Zeit gleichwohl viel mehr Transfers aus dem Ausland getätigt wurden?
Wahnsinnig viel für einen Verein, der weniger national wildern soll, sondern internationale Transfers priorisieren habe, um der Liga zu helfen...
Merkst du wirklich nicht, dass deine Argumente auf so wackeligem Boden stehen, teilweise sogar bereits im Wasser schwimmen?
Dir ist lieber, dass Wirtz nicht zu Bayern wechselt, soweit so ok. Da aber jetzt eine Verdeutschung/Vernationalisierung zu konstruieren, obwohl in den erwähnten 12 Jahren viel mehr internationale Transfers getätigt wurden, zeigt halt deutlich auf, dass es dir nicht um eine offene Diskussion gehst, sondern möglichst etwas zu finden, was zu deinem Narrativ passt.
Bayern ist ein deutscher Verein, der in der Bundesliga spielt. Dass dieser auch deutsche Spieler verpflichtet, Spieler aus der Liga, die mit dem hiesigen Fußball vertraut sind, willst du ihnen zum Vorwurf machen und damit suggerieren, dass sie damit der Liga und deren Reputation schaden?
Was forderst du jetzt genau? Einen deutschen Spieler alle 5 Jahre zu verpflichten und einen aus der Liga ale 3 Jahre, oder was ist jetzt genau dein Vorwurf?
Das nimmt wirklich langsam bizarre Gründe an. Schreib doch einfach, dass du Bayern doof findest und du deshalb nicht möchtest, dass Wirtz zu Bayern wechselt, aber konstruiere doch bitte keine seltsamen Geschichten, damit du ja nicht das Offensichtliche sagen musst.
In den 80er und 90er gab es diese Fokussierung der Bayern auf den nationalen Markt, ohne Frage, aber wie bei allen anderen Vereinen auch, weil es da noch verhältnismäßig seltener der Fall war, dass Spieler aus dem Ausland verpflichtet wurden. Wenn du diese Zeiten mit denen der letzten 12 Jahre vergleichst, wirst du enorme Unterschiede feststellen, die deiner These widersprechen.
Nationales Transferverbot für die Bayern oder maximal Spieler von Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte verpflichten, während der Rest machen darf, was er will!
Ist dir das genehm?
Zitat von Raumgewinn
In England gibt es auch Cricket und vieles mehr und trotzdem schadet das nicht den nationalen TV-Rechteverkäufen oder gar den internationalen. Warum sollten asiatische Zuschauer keine Ligue 1 schauen, weil in Frankreich auch Rugby gespielt wird?
Bayern hat seit 2013 Götze, Hummels, Lewandowski, Goretzka, Upamecano, Laimer, Sabitzer, Nagelsmann und Guerreiro von deutschen CL-Teams verpflichtet und versucht(e) es jetzt bei Alonso, Wirtz, Tah und Schick. Mag sein, dass Dortmund mehr Spieler aus der Bundesliga verpflichtet hat, aber a) lassen die auch mehr Spieler ziehen und brauchen Ersatz und b) wart ihr nur deshalb nicht an den Spielern dran, weil die nicht die Qualität für euch besaßen. Ich bin mir sehr sicher, dass du keinen anderen Top-Verein auf der Welt findest, der eine solche Transferbilanz mit direkten Rivalen (oder eher: Das, was direkten Rivalen am nächsten kommt) hat, wie Bayern München.
Ich weiß auch gar nicht, warum wir darüber diskutieren, dass ihr eine besonders starke Ausrichtung auf den deutschen Markt habt. Hoeneß selbst hat doch schon mehrmals gesagt, dass er den Anspruch hat, das die besten deutschen Spieler beim FC Bayern spielen.
Zitat von roqueFort
Weil Fußball in Frankreich trotz der vielen Talente und Qualität nicht den selben Stellenwert hat wie in Deutschland, das ist einfach Fakt und jeder der sich etwas auskennt weiß das. In Deutschland gibt es keinen ernsthaften Konkurrenten als Volkssport, in Frankreich gibt es mindestens Rugby und auch Basketball, das sagen selbst französische Journalisten.
Woher kommen denn bitte Olise, Kane, Sane, Kim, Palhinha etc? Aus Bayerns Kader kommt eine Handvoll Spieler nur aus der ersten Bundesliga und die Teilweise vor 7-10 Jahren.
Den Faktor das die Premier League und La Liga einen enormen Sprachvorteil haben, hast du wohlwollend wieder ignoriert und das die Serie A deine ganzen Thesen ad absurdum führt ebenfalls.
Das der TV Deal der Bundesliga hoch geht und der von La Liga runter geht, wie erklärst du dir das?
Zitat von Raumgewinn
Also ich will hier nicht mehr hören, dass die Leverkusener mit den Provokationen starten würden - Begriffe wie "Schlaumeier" habe ich jedenfalls nicht benutzt
"Spannung" ist vielleicht der falsche Begriff. Nicht alle Titelrennen spannend, aber Abwechslung ist ein entscheidender Faktor. Die hast du in fast allen Ligen außer der Ligue 1 ausgeprägter als in Deutschland. Und dass fehlende Abwechslung im Titelkampf die Zuschauerquoten negativ beeinflusst, sogar national, ist ein Fakt. Das hat die Sportschau so zum besten gegeben.
Und wenn nur die Spieler so entscheidend sind, wieso rangiert die Ligue 1 dann sogar noch hinter der Bundesliga? Mit Mbappe, Neymar und Messi haben dort zwischenzeitlich drei der vier größten Namen des Weltfußballs zusammen gespielt. Natürlich spielen Namen eine Rolle, aber sie spielen diese Rolle nur in Kombination mit einem spannenden/abwechslungsreichen Wettbewerb. Denn wenn ihnen Titel garantiert sind, wird ihr Wirken in der Liga nicht als Herausforderung wahrgenommen. Das wird dann wiederum zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Auch für Bayern wird es viel schwieriger, Stars zu verpflichten, wenn diese die Bundesliga nicht mehr als geeignete Plattform wahrnehmen, um sich der Welt zu präsentieren.
Was du richtig erkannt hast, ist, dass die EPL ausländische Stars kauft, um Interesse zu generieren. Warum macht Bayern das nicht genauso? Wenn Bayern weniger auf die eigene Liga aus wäre und mehr Transfers wie Luca Toni, Ribery, Robben, Thiago und Kane tätigen würde, gäbe es hier nicht diese Kritik. Die tätigen so gut wie gar keine La Liga-internen Transfers.
Zitat von roqueFort
Du drehst dir wirklich alles wie es dir gefällt.
Und ziemlich sicher ist die Kluft in La Liga größer und auch in der Serie A einziger Unterschied ist das es dort mehr Vereine vom Format Dortmund gibt, während Schalke, Hamburg, Köln, Hertha, Düsseldorf, Hannover, Nürnberg große Vereine mit großem Fanaufkommen in der zweiten Liga dümpeln.
Die Auslandsvermarktung der Bundesliga ist durch die Sprache schon immer schlechter, egal wie spannend die Liga ist.
Englisch ist Weltsprache und zusätzliche hat die Premier League endlos Investoren ins Boot geholt und auf Kredit gebaut und damit Aufmerksamkeit erkauft. Wenn du den Grund wissen willst warum deren TV Geld so enteilt ist, Sprache und das sie anderen Ligen 90% der Stars wegkaufen. An der Spannung liegt es jedenfalls nicht.
Spanisch wird in 24 Ländern oder so gesprochen plus viele Länder die verwandte Sprachen sprechen und zudem auch in Ländern wo Fußball populär ist. Plus Messi und Ronaldo über eine Dekade. Aber besondere Schlaumeier glauben ja dass es für die Liga besser wäre Wirtz ins Ausland zu verkaufen, damit noch mehr Leute Premier League oder Real Madrid gucken statt Bundesliga.
Wo ist denn die Auslandsvermarktung der Serie A? Hauptsache einfach drauf los erzählen.
Die Bundesliga hat höhere TV Einnahmen als die Serie A und La Liga trotz der sprachlichen Vorteile nimmt nicht viel mehr ein, einzig die Premier Leauge enteilt und das hat nichts mit der "Spannung" zu tun. Im Gegensatz zu La Liga, Serie A und Ligue 1 ist in Deutschland der TV Vertrag gewachsen und nicht geschrumpft.
Ist schon einfach über die Verteilung zu schwadronieren, als Premier League kann man es sich leisten so zu verteilen wenn der Tabellenletzte immer noch mehr TV Geld bekommt als Bayern München. Wie man sich hier im Leverkusen Forum aber beschweren kann obwohl Leverkusen und Leipzig zb fast die gleiche Summe aus dem Topf der Fernsehrechte ziehen wie Bayern, keine Ahnung..
Zitat von Raumgewinn
Also hältst du es für Zufall, dass die beiden Ligen mit dem größten Abstand zwischen Ligaprimus und Verfolgern (Bundesliga und Ligue 1) die niedrigsten Umsätze aus dem Verkauf internationaler Übertragungsrechte generieren?
Davon ab haben wir viele Auslandsreisen gemacht. Das ist nur logischerweise nichts weiter als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Zu der Erfolgsgeschichte und dem wahrgenommen werden: Mbappe ist Weltmeister geworden und hat ein weiteres Finale erreicht, während er bei PSG war. Gleiches gilt für Messi und ein Neymar war in der Zeit auch noch da. Hast du dir Ligue 1-Spiele angeschaut? Das hab nicht mal ich gemacht und ich bin ein riesiger Fan von Messi und Neymar und hab extra für diese zwei La Liga-Spiele angeschaut - zuerst die Clasicos, später dann auch Spiele gegen andere Teams. Die Ligue 1 hat sich aber sinnlos angefühlt, weil PSG sowieso jedem Team haushoch überlegen war.
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Dafür, dass die Bundesliga bereits seit vielen Jahren auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit ist, steht sie erstaunlich stabil da. Das wird doch stets nur von denen proklamiert, die die Bundesliga, dessen Spannung und folgende Bedeutung im internationalen Vergleich nur auf den Meisterschaftskampf reduzieren, während die Bundesliga weiterhin viele, viele Zuschauer in die Stadien und vor die Empfangsgeräte locken kann, während die Bundesliga auch weiterhin international konkurrenzfähig geblieben ist.
Dein Narrativ ist einfach nur eines aus einer sehr subjektiv einseitigen Position heraus, wo du gebetsmühlenartig erklären möchtest, dass es ja besser wäre, wenn Bayern keine deutschen Spieler verpflichtet, nicht mehr auf dem nationalen Markt tätig wird, sondern sich internationaler aufstellt, weil er nur dadurch wachsen könne, weil die Bundesliga nur dadurch international an Wahrnehmung gewinnen könne. Seit Götze, Lewandowski und Hummels hat Bayern nicht mehr wirklich in der Liga gewildert, mal von Nagelsmann, Upamecano, und Sabitzer abgesehen, oder Verpflichtungen wie Pavard oder Ito, während sie primär Spieler aus dem Ausland verpflichtet haben. Dennoch kam es zu einer Serie von 11 Meisterschaften in der Liga und zu keinem signifikanten Wachstum des Vereins und der Bundesliga, weil das schlicht so einfach nicht geht, denn die PL und die La Liga haben eine Menge Vorteile, durch Sprache und ehemaliger Kolonialmacht etc., durch einen Vorsprung auch auf dem Gebiet der Internationalisierung, dass das schlicht nicht aufzuholen ist. Selbst eine Reduzierung ist mMn nicht möglich, weil dazu die PL und La Liga eigens enorme Fehler begehen müsste.
Der Topf ist bereits vor Jahren, eigentlich Jahrzehnten in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen, denn neben Bayern ist eben kein weiterer Verein ansatzweise so gewachsen und dazu haben sich eben keine Vereine konstant und stabil auf den internationalen Plätzen behaupten können, sondern immer wieder kam es zu Schwankungen und Durststrecken, die nicht nur durch den natürlichen Markt entstanden sind, sondern durch nicht konstant gute Arbeit.
Bayern und der BVB sind mit die einzigen Vereine, die jährlich zu Promotionzwecken Auslandsreisen unternehmen, natürlich vorrangig um eigene Vorteile daraus zu ziehen, aber das hilft sicher auch der Bundesliga. Das machen Vereine aus anderen Ligen aber eben auch, entweder zahlreicher oder in Form von Vereinen, die eine gewisse Historie besitzen, die weltweit bekannt sind, seit Jahrzehnten ein gewisses Renommee sich erarbeitet haben. In der Bundesliga hingegen gibt es davon immer weniger, denn viele, die früher dieses Renommee besaßen, sind international nicht mehr so relevant, wie Bremen, Gladbach, Stuttgart, aber vor allem eben wie der HSV, Köln, Schalke, Karlsruhe (Edgar Schmitt...), Kaiserlautern oder Hertha etc., die mittlerweile sogar in der 2. Liga sind, während in der Bundesliga, bei allem Respekt und ohne es despektierlich zu meinen, Kiel, Heidenheim, St. Pauli etc. unterwegs sind, die eben auch neben Vereinen wie Wolfsburg oder Hoffenheim jetzt nicht die Publikumsmagneten sind.
In keiner anderen der großen Ligen hat es diesen Schwund an ehemaligen Größen gegeben und das findet nie bis kaum Erwähnung, sondern immer und immer wieder wird das gängige Narrativ verbreitet, wie eben von dir auch, dass Bayern in den Vordergrund stellt und dabei wird es so dargestellt, dass die kontraproduktiv für die Bundesliga handeln würden, obwohl die legitimerweise vorrangig nur auf sich schauen. Zeit wird es, dass sich der Rest mal auf sich selbst fokussiert, was er besser machen kann, was er für die bessere Darstellung und Vermarktbarkeit der Bundesliga leisten kann, statt immer mit dem Finger auf andere zu zeigen und es sich damit aber verdammt leicht zu machen.
Auch, wenn du das anders sehen mögest, wenn Wirtz zu Bayern wechselt und das dort eine Erfolgsgeschichte auf Vereins- und N11-Ebene wird, dann wird das im Ausland auch so wahrgenommen, ob es dir letztendlich gefällt oder nicht, denn es gibt genügend Fans, die sich Spiele wegen der Unterhaltung anschauen, weil sie gute Spieler sehen wollen, die Dinge machen, die nur wenige können.
Zitat von Raumgewinn
Wenn man 2014 als Momentaufnahme betrachtet, vielleicht. Aber es ist kein Zufall, dass Bayern ihr höchstes Niveau unmittelbar nach der Doppelmeisterschaft des BVB erreichte. Genau die Konkurrenz hat sie erst zu diesen Höchstleistungen angestachelt.
Alles andere wurde hier schon widerlegt. Ein besserer Wettbewerb führt sogar national zu höherem Zuschauerinteresse, international erst recht. Ich glaube, die Diskussion brauchen wir nicht erneut aufzumachen - ein paar Seiten zurück gibt es genug Belege und Argumente dafür. Das schöne (oder in dem Fall eher Unschöne) ist, dass wir es früher oder später ja eh erfahren werden, wer recht hatte, Wirtz-Transfer zu Bayern hin oder her. Die Bundesliga ist in meinen Augen so oder so auf direktem Kurs in die Bedeutungslosigkeit und Wirtz wäre denke ich gut beraten, das in seine Entscheidung miteinfließen zu lassen.
Zitat von Vielarbeit2
Ehrlich gesagt ergibt sich auch aus Deinen Aussagen für mich zur Nationalmannschaft kein Sinn. Also gar nicht. Die stärkste deutsche Nationalmannschaft der vergangenen 30 Jahre, die WM-Sieger-Mannschaft von 2014, war gespickt von Bayern-Spielern. War mehr oder weniger ein ergänzter FC Bayern, jedenfalls auf dem Feld. Und der FC Bayern war nebenher so dominant wie nie zuvor und nie danach in der Bundesliga. Sehe also den Schaden einer absoluten Dominanz nicht. Das Geheimnis einer Nationalmannschaft ist wohl eher folgendes: Starke Spieler, starker Trainer, starker Clubtrainer. Dann könnten die fast auch in der niederländischen Liga zusammenspielen.
Dass die Bundesliga wegen Bayern oder Bayern-Dominanz nicht interessant für das Ausland wäre, ist ehrlich gesagt ziemlich objektiv auch nicht richtig. Jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Die Reichweite der PL ist a) historisch bedingt - s. Asien, b) ergänzend unternehmensbedingt, s. vor vielen Jahren schon Murdoch-Media-Unternehmen ebenfalls in Asien, c) sprachlich bedingt, dürfte selbsterklärend sein eine ganz andere. Ähnliches, nicht ganz so ausgeprägt, gilt für den spanischen Fussball mit Verbreitung u.a. in Lateinamerika und Nordamerika. As simple as that. Erst aus diesem Reichweiten-Unterschied heraus haben sich entsprechend ergänzend noch die Kapitalstrukturen (PL) herausgebildet.
Wenn man glaubt, die Bundesliga über sportliche Anziehungskraft attraktiver machen zu können, dann sicher nicht über einen besseren Wettbewerb mit Leipzig, Leverkusen, München und Dortmund. Interessiert in der oben genannten Welt nur keinen Menschen. Wenn überhaupt, geht es über Heldenstati. So wie Oliver Kahn in Asien extrem bekannt geworden ist. So wie Bayern insgesamt weltweit eine unter den Rahmenbedingungen bekannte Marke ist. Also: Je mehr Starkult, je mehr Silberware für Bayern, desto "besser" für die Bundesliga (wenn man denn allgemein daran interessiert wäre).
Aus dieser Sicht wäre ein Wirtz-Transfer für Bayern tendenziell m.E. sogar "besser" für die BL. Aber diese Argumentationsebene ist ohnehin Bullshit.
Denn sowohl Bayer wie auch Bayern wird jeweils schlicht und ergreifend das Beste für sich herausholen wollen. Und das ist auch gut so. Insofern ist Bayers Forderung (z. B. 150 Mio.) vollkommen nachvollziehbar und im Sinne des Clubs richtig.
Zitat von Raumgewinn
Ich hätte keinen Frust, wenn Wirtz den Verein verlässt. Den Frust hätte ich, wenn er zu Bayern wechselt
Und der Bundesliga mangelt es vor allem an ausländischem Faninteresse. Ihr wäre viel mehr geholfen, wenn Bayern sich auf den internationalen Transfermarkt konzentriert und über den Transfer ausländischer Top Stars Fans in die Liga holt.
Die Aussage zur Nationalmannschaft ergibt für mich auch keinen Sinn. Bei Niederländern oder Brasilianern würde niemand auf die Idee kommen, dass es für deren Nationalmannschaften besser wäre, wenn sie in der heimischen Liga spielen würden. Für die Nationalmannschaft ist es logischerweise am besten, wenn die Spieler am besten sind, und das werden sie, wenn sie auch im Ligaalltag Höchstleistung bringen müssen, weil sich verschiedene Verine gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Das ist definitiv nicht der Fall, wenn Bayern in 34 Spiele die Saison als haushoher Favorit geht. Die Bundesliga kann einfach keinen Wettbewerb auf hohem Niveau mehr anbieten.
Zitat von Nightflash
Macht ja auch Sinn. Für die Medien und den deutschen Fußball ist es doch gut, wenn die Topstars der deutschen NM auch in der eigenen Liga kicken. Ist zum einen Werbung für die eigene Liga, wenn man die absoluten Topspieler in der Liga halten kann, zum anderen ist eben das mediale Interesse an einem Spieler in Deutschland deutlich höher, wenn dieser auch in Deutschland kickt und damit verdienen die Medien eben hierzulande auch ihr Geld.
Die Nationalmannschaft wird sicherlich auch eher besser da stehen, wenn Spieler wie Wirtz, Musiala, Kimmich und Pavlovic tagtäglich auch im Verein zusammen spielen, einen Nachteil sehe ich da jedenfalls nicht.
Ich verstehe ja den Unmut, enn ein Spieler den Verein verlässt. Wieso man aber so eine Wiut ins besondere auf die Bayern hat, ist dann auch wieder übertrieben. Letzte Saison hat man noch durch eine Stanisic-Leihe profitiert und sich bedankt, heute sind sie wieder die Buh-Männer, weil sie einen der zwei großen Fußballstars unseres Landes in der Liga halten. Es ist ja nicht so, als würde Bayern Jahr ein Jahr aus Spieler aus der BL kaufen, das trifft dann schon eher auf Vereine wie Dortmund zu, die gefühlt 2 BL Spieler pro Jahr transferieren. Bei Bayern waren es in den letzten 5 Jahren Upamecano und Ito.
Aber wie oben erwähnt, ich verstehe den Frust, wenn ein Spieler den Verein verlässt, nun liegt es eben als Leverkusen, mit den weiteren Abgängen i.H.v vernutlich knappen 200Mio Euro einen Kader aufzustellen, der die CL Quali problemlos erreichen kann. Das ist wieder eine neue Chance, einen Schritt weiter zu gehen.
Zitat von Rince
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
Macht ja auch Sinn. Für die Medien und den deutschen Fußball ist es doch gut, wenn die Topstars der deutschen NM auch in der eigenen Liga kicken. Ist zum einen Werbung für die eigene Liga, wenn man die absoluten Topspieler in der Liga halten kann, zum anderen ist eben das mediale Interesse an einem Spieler in Deutschland deutlich höher, wenn dieser auch in Deutschland kickt und damit verdienen die Medien eben hierzulande auch ihr Geld.
Die Nationalmannschaft wird sicherlich auch eher besser da stehen, wenn Spieler wie Wirtz, Musiala, Kimmich und Pavlovic tagtäglich auch im Verein zusammen spielen, einen Nachteil sehe ich da jedenfalls nicht.
Ich verstehe ja den Unmut, enn ein Spieler den Verein verlässt. Wieso man aber so eine Wiut ins besondere auf die Bayern hat, ist dann auch wieder übertrieben. Letzte Saison hat man noch durch eine Stanisic-Leihe profitiert und sich bedankt, heute sind sie wieder die Buh-Männer, weil sie einen der zwei großen Fußballstars unseres Landes in der Liga halten. Es ist ja nicht so, als würde Bayern Jahr ein Jahr aus Spieler aus der BL kaufen, das trifft dann schon eher auf Vereine wie Dortmund zu, die gefühlt 2 BL Spieler pro Jahr transferieren. Bei Bayern waren es in den letzten 5 Jahren Upamecano und Ito.
Aber wie oben erwähnt, ich verstehe den Frust, wenn ein Spieler den Verein verlässt, nun liegt es eben als Leverkusen, mit den weiteren Abgängen i.H.v vernutlich knappen 200Mio Euro einen Kader aufzustellen, der die CL Quali problemlos erreichen kann. Das ist wieder eine neue Chance, einen Schritt weiter zu gehen.
Ich hätte keinen Frust, wenn Wirtz den Verein verlässt. Den Frust hätte ich, wenn er zu Bayern wechselt
Und der Bundesliga mangelt es vor allem an ausländischem Faninteresse. Ihr wäre viel mehr geholfen, wenn Bayern sich auf den internationalen Transfermarkt konzentriert und über den Transfer ausländischer Top Stars Fans in die Liga holt.
Die Aussage zur Nationalmannschaft ergibt für mich auch keinen Sinn. Bei Niederländern oder Brasilianern würde niemand auf die Idee kommen, dass es für deren Nationalmannschaften besser wäre, wenn sie in der heimischen Liga spielen würden. Für die Nationalmannschaft ist es logischerweise am besten, wenn die Spieler am besten sind, und das werden sie, wenn sie auch im Ligaalltag Höchstleistung bringen müssen, weil sich verschiedene Verine gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Das ist definitiv nicht der Fall, wenn Bayern in 34 Spiele die Saison als haushoher Favorit geht. Die Bundesliga kann einfach keinen Wettbewerb auf hohem Niveau mehr anbieten.
Ehrlich gesagt ergibt sich auch aus Deinen Aussagen für mich zur Nationalmannschaft kein Sinn. Also gar nicht. Die stärkste deutsche Nationalmannschaft der vergangenen 30 Jahre, die WM-Sieger-Mannschaft von 2014, war gespickt von Bayern-Spielern. War mehr oder weniger ein ergänzter FC Bayern, jedenfalls auf dem Feld. Und der FC Bayern war nebenher so dominant wie nie zuvor und nie danach in der Bundesliga. Sehe also den Schaden einer absoluten Dominanz nicht. Das Geheimnis einer Nationalmannschaft ist wohl eher folgendes: Starke Spieler, starker Trainer, starker Clubtrainer. Dann könnten die fast auch in der niederländischen Liga zusammenspielen.
Dass die Bundesliga wegen Bayern oder Bayern-Dominanz nicht interessant für das Ausland wäre, ist ehrlich gesagt ziemlich objektiv auch nicht richtig. Jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Die Reichweite der PL ist a) historisch bedingt - s. Asien, b) ergänzend unternehmensbedingt, s. vor vielen Jahren schon Murdoch-Media-Unternehmen ebenfalls in Asien, c) sprachlich bedingt, dürfte selbsterklärend sein eine ganz andere. Ähnliches, nicht ganz so ausgeprägt, gilt für den spanischen Fussball mit Verbreitung u.a. in Lateinamerika und Nordamerika. As simple as that. Erst aus diesem Reichweiten-Unterschied heraus haben sich entsprechend ergänzend noch die Kapitalstrukturen (PL) herausgebildet.
Wenn man glaubt, die Bundesliga über sportliche Anziehungskraft attraktiver machen zu können, dann sicher nicht über einen besseren Wettbewerb mit Leipzig, Leverkusen, München und Dortmund. Interessiert in der oben genannten Welt nur keinen Menschen. Wenn überhaupt, geht es über Heldenstati. So wie Oliver Kahn in Asien extrem bekannt geworden ist. So wie Bayern insgesamt weltweit eine unter den Rahmenbedingungen bekannte Marke ist. Also: Je mehr Starkult, je mehr Silberware für Bayern, desto "besser" für die Bundesliga (wenn man denn allgemein daran interessiert wäre).
Aus dieser Sicht wäre ein Wirtz-Transfer für Bayern tendenziell m.E. sogar "besser" für die BL. Aber diese Argumentationsebene ist ohnehin Bullshit.
Denn sowohl Bayer wie auch Bayern wird jeweils schlicht und ergreifend das Beste für sich herausholen wollen. Und das ist auch gut so. Insofern ist Bayers Forderung (z. B. 150 Mio.) vollkommen nachvollziehbar und im Sinne des Clubs richtig.
Wenn man 2014 als Momentaufnahme betrachtet, vielleicht. Aber es ist kein Zufall, dass Bayern ihr höchstes Niveau unmittelbar nach der Doppelmeisterschaft des BVB erreichte. Genau die Konkurrenz hat sie erst zu diesen Höchstleistungen angestachelt.
Alles andere wurde hier schon widerlegt. Ein besserer Wettbewerb führt sogar national zu höherem Zuschauerinteresse, international erst recht. Ich glaube, die Diskussion brauchen wir nicht erneut aufzumachen - ein paar Seiten zurück gibt es genug Belege und Argumente dafür. Das schöne (oder in dem Fall eher Unschöne) ist, dass wir es früher oder später ja eh erfahren werden, wer recht hatte, Wirtz-Transfer zu Bayern hin oder her. Die Bundesliga ist in meinen Augen so oder so auf direktem Kurs in die Bedeutungslosigkeit und Wirtz wäre denke ich gut beraten, das in seine Entscheidung miteinfließen zu lassen.
Dafür, dass die Bundesliga bereits seit vielen Jahren auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit ist, steht sie erstaunlich stabil da. Das wird doch stets nur von denen proklamiert, die die Bundesliga, dessen Spannung und folgende Bedeutung im internationalen Vergleich nur auf den Meisterschaftskampf reduzieren, während die Bundesliga weiterhin viele, viele Zuschauer in die Stadien und vor die Empfangsgeräte locken kann, während die Bundesliga auch weiterhin international konkurrenzfähig geblieben ist.
Dein Narrativ ist einfach nur eines aus einer sehr subjektiv einseitigen Position heraus, wo du gebetsmühlenartig erklären möchtest, dass es ja besser wäre, wenn Bayern keine deutschen Spieler verpflichtet, nicht mehr auf dem nationalen Markt tätig wird, sondern sich internationaler aufstellt, weil er nur dadurch wachsen könne, weil die Bundesliga nur dadurch international an Wahrnehmung gewinnen könne. Seit Götze, Lewandowski und Hummels hat Bayern nicht mehr wirklich in der Liga gewildert, mal von Nagelsmann, Upamecano, und Sabitzer abgesehen, oder Verpflichtungen wie Pavard oder Ito, während sie primär Spieler aus dem Ausland verpflichtet haben. Dennoch kam es zu einer Serie von 11 Meisterschaften in der Liga und zu keinem signifikanten Wachstum des Vereins und der Bundesliga, weil das schlicht so einfach nicht geht, denn die PL und die La Liga haben eine Menge Vorteile, durch Sprache und ehemaliger Kolonialmacht etc., durch einen Vorsprung auch auf dem Gebiet der Internationalisierung, dass das schlicht nicht aufzuholen ist. Selbst eine Reduzierung ist mMn nicht möglich, weil dazu die PL und La Liga eigens enorme Fehler begehen müsste.
Der Topf ist bereits vor Jahren, eigentlich Jahrzehnten in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen, denn neben Bayern ist eben kein weiterer Verein ansatzweise so gewachsen und dazu haben sich eben keine Vereine konstant und stabil auf den internationalen Plätzen behaupten können, sondern immer wieder kam es zu Schwankungen und Durststrecken, die nicht nur durch den natürlichen Markt entstanden sind, sondern durch nicht konstant gute Arbeit.
Bayern und der BVB sind mit die einzigen Vereine, die jährlich zu Promotionzwecken Auslandsreisen unternehmen, natürlich vorrangig um eigene Vorteile daraus zu ziehen, aber das hilft sicher auch der Bundesliga. Das machen Vereine aus anderen Ligen aber eben auch, entweder zahlreicher oder in Form von Vereinen, die eine gewisse Historie besitzen, die weltweit bekannt sind, seit Jahrzehnten ein gewisses Renommee sich erarbeitet haben. In der Bundesliga hingegen gibt es davon immer weniger, denn viele, die früher dieses Renommee besaßen, sind international nicht mehr so relevant, wie Bremen, Gladbach, Stuttgart, aber vor allem eben wie der HSV, Köln, Schalke, Karlsruhe (Edgar Schmitt...), Kaiserlautern oder Hertha etc., die mittlerweile sogar in der 2. Liga sind, während in der Bundesliga, bei allem Respekt und ohne es despektierlich zu meinen, Kiel, Heidenheim, St. Pauli etc. unterwegs sind, die eben auch neben Vereinen wie Wolfsburg oder Hoffenheim jetzt nicht die Publikumsmagneten sind.
In keiner anderen der großen Ligen hat es diesen Schwund an ehemaligen Größen gegeben und das findet nie bis kaum Erwähnung, sondern immer und immer wieder wird das gängige Narrativ verbreitet, wie eben von dir auch, dass Bayern in den Vordergrund stellt und dabei wird es so dargestellt, dass die kontraproduktiv für die Bundesliga handeln würden, obwohl die legitimerweise vorrangig nur auf sich schauen. Zeit wird es, dass sich der Rest mal auf sich selbst fokussiert, was er besser machen kann, was er für die bessere Darstellung und Vermarktbarkeit der Bundesliga leisten kann, statt immer mit dem Finger auf andere zu zeigen und es sich damit aber verdammt leicht zu machen.
Auch, wenn du das anders sehen mögest, wenn Wirtz zu Bayern wechselt und das dort eine Erfolgsgeschichte auf Vereins- und N11-Ebene wird, dann wird das im Ausland auch so wahrgenommen, ob es dir letztendlich gefällt oder nicht, denn es gibt genügend Fans, die sich Spiele wegen der Unterhaltung anschauen, weil sie gute Spieler sehen wollen, die Dinge machen, die nur wenige können.
Also hältst du es für Zufall, dass die beiden Ligen mit dem größten Abstand zwischen Ligaprimus und Verfolgern (Bundesliga und Ligue 1) die niedrigsten Umsätze aus dem Verkauf internationaler Übertragungsrechte generieren?
Davon ab haben wir viele Auslandsreisen gemacht. Das ist nur logischerweise nichts weiter als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Zu der Erfolgsgeschichte und dem wahrgenommen werden: Mbappe ist Weltmeister geworden und hat ein weiteres Finale erreicht, während er bei PSG war. Gleiches gilt für Messi und ein Neymar war in der Zeit auch noch da. Hast du dir Ligue 1-Spiele angeschaut? Das hab nicht mal ich gemacht und ich bin ein riesiger Fan von Messi und Neymar und hab extra für diese zwei La Liga-Spiele angeschaut - zuerst die Clasicos, später dann auch Spiele gegen andere Teams. Die Ligue 1 hat sich aber sinnlos angefühlt, weil PSG sowieso jedem Team haushoch überlegen war.
Du drehst dir wirklich alles wie es dir gefällt.
Und ziemlich sicher ist die Kluft in La Liga größer und auch in der Serie A einziger Unterschied ist das es dort mehr Vereine vom Format Dortmund gibt, während Schalke, Hamburg, Köln, Hertha, Düsseldorf, Hannover, Nürnberg große Vereine mit großem Fanaufkommen in der zweiten Liga dümpeln.
Die Auslandsvermarktung der Bundesliga ist durch die Sprache schon immer schlechter, egal wie spannend die Liga ist.
Englisch ist Weltsprache und zusätzliche hat die Premier League endlos Investoren ins Boot geholt und auf Kredit gebaut und damit Aufmerksamkeit erkauft. Wenn du den Grund wissen willst warum deren TV Geld so enteilt ist, Sprache und das sie anderen Ligen 90% der Stars wegkaufen. An der Spannung liegt es jedenfalls nicht.
Spanisch wird in 24 Ländern oder so gesprochen plus viele Länder die verwandte Sprachen sprechen und zudem auch in Ländern wo Fußball populär ist. Plus Messi und Ronaldo über eine Dekade. Aber besondere Schlaumeier glauben ja dass es für die Liga besser wäre Wirtz ins Ausland zu verkaufen, damit noch mehr Leute Premier League oder Real Madrid gucken statt Bundesliga.
Wo ist denn die Auslandsvermarktung der Serie A? Hauptsache einfach drauf los erzählen.
Die Bundesliga hat höhere TV Einnahmen als die Serie A und La Liga trotz der sprachlichen Vorteile nimmt nicht viel mehr ein, einzig die Premier Leauge enteilt und das hat nichts mit der "Spannung" zu tun. Im Gegensatz zu La Liga, Serie A und Ligue 1 ist in Deutschland der TV Vertrag gewachsen und nicht geschrumpft.
Ist schon einfach über die Verteilung zu schwadronieren, als Premier League kann man es sich leisten so zu verteilen wenn der Tabellenletzte immer noch mehr TV Geld bekommt als Bayern München. Wie man sich hier im Leverkusen Forum aber beschweren kann obwohl Leverkusen und Leipzig zb fast die gleiche Summe aus dem Topf der Fernsehrechte ziehen wie Bayern, keine Ahnung..
Also ich will hier nicht mehr hören, dass die Leverkusener mit den Provokationen starten würden - Begriffe wie "Schlaumeier" habe ich jedenfalls nicht benutzt
"Spannung" ist vielleicht der falsche Begriff. Nicht alle Titelrennen spannend, aber Abwechslung ist ein entscheidender Faktor. Die hast du in fast allen Ligen außer der Ligue 1 ausgeprägter als in Deutschland. Und dass fehlende Abwechslung im Titelkampf die Zuschauerquoten negativ beeinflusst, sogar national, ist ein Fakt. Das hat die Sportschau so zum besten gegeben.
Und wenn nur die Spieler so entscheidend sind, wieso rangiert die Ligue 1 dann sogar noch hinter der Bundesliga? Mit Mbappe, Neymar und Messi haben dort zwischenzeitlich drei der vier größten Namen des Weltfußballs zusammen gespielt. Natürlich spielen Namen eine Rolle, aber sie spielen diese Rolle nur in Kombination mit einem spannenden/abwechslungsreichen Wettbewerb. Denn wenn ihnen Titel garantiert sind, wird ihr Wirken in der Liga nicht als Herausforderung wahrgenommen. Das wird dann wiederum zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Auch für Bayern wird es viel schwieriger, Stars zu verpflichten, wenn diese die Bundesliga nicht mehr als geeignete Plattform wahrnehmen, um sich der Welt zu präsentieren.
Was du richtig erkannt hast, ist, dass die EPL ausländische Stars kauft, um Interesse zu generieren. Warum macht Bayern das nicht genauso? Wenn Bayern weniger auf die eigene Liga aus wäre und mehr Transfers wie Luca Toni, Ribery, Robben, Thiago und Kane tätigen würde, gäbe es hier nicht diese Kritik. Die tätigen so gut wie gar keine La Liga-internen Transfers.
Weil Fußball in Frankreich trotz der vielen Talente und Qualität nicht den selben Stellenwert hat wie in Deutschland, das ist einfach Fakt und jeder der sich etwas auskennt weiß das. In Deutschland gibt es keinen ernsthaften Konkurrenten als Volkssport, in Frankreich gibt es mindestens Rugby und auch Basketball, das sagen selbst französische Journalisten.
Woher kommen denn bitte Olise, Kane, Sane, Kim, Palhinha etc? Aus Bayerns Kader kommt eine Handvoll Spieler nur aus der ersten Bundesliga und die Teilweise vor 7-10 Jahren.
Den Faktor das die Premier League und La Liga einen enormen Sprachvorteil haben, hast du wohlwollend wieder ignoriert und das die Serie A deine ganzen Thesen ad absurdum führt ebenfalls.
Das der TV Deal der Bundesliga hoch geht und der von La Liga runter geht, wie erklärst du dir das?
In England gibt es auch Cricket und vieles mehr und trotzdem schadet das nicht den nationalen TV-Rechteverkäufen oder gar den internationalen. Warum sollten asiatische Zuschauer keine Ligue 1 schauen, weil in Frankreich auch Rugby gespielt wird?
Bayern hat seit 2013 Götze, Hummels, Lewandowski, Goretzka, Upamecano, Laimer, Sabitzer, Nagelsmann und Guerreiro von deutschen CL-Teams verpflichtet und versucht(e) es jetzt bei Alonso, Wirtz, Tah und Schick. Mag sein, dass Dortmund mehr Spieler aus der Bundesliga verpflichtet hat, aber a) lassen die auch mehr Spieler ziehen und brauchen Ersatz und b) wart ihr nur deshalb nicht an den Spielern dran, weil die nicht die Qualität für euch besaßen. Ich bin mir sehr sicher, dass du keinen anderen Top-Verein auf der Welt findest, der eine solche Transferbilanz mit direkten Rivalen (oder eher: Das, was direkten Rivalen am nächsten kommt) hat, wie Bayern München.
Ich weiß auch gar nicht, warum wir darüber diskutieren, dass ihr eine besonders starke Ausrichtung auf den deutschen Markt habt. Hoeneß selbst hat doch schon mehrmals gesagt, dass er den Anspruch hat, das die besten deutschen Spieler beim FC Bayern spielen.
Du findest das viel, an Transfers innerhalb der Liga in 12 Jahren, um damit zu untermauern, dass Bayern eine "besonders starke Ausrichtung auf den deutschen Markt" zu besitzen scheint, obwohl in dieser Zeit gleichwohl viel mehr Transfers aus dem Ausland getätigt wurden?
Wahnsinnig viel für einen Verein, der weniger national wildern soll, sondern internationale Transfers priorisieren habe, um der Liga zu helfen...
Merkst du wirklich nicht, dass deine Argumente auf so wackeligem Boden stehen, teilweise sogar bereits im Wasser schwimmen?
Dir ist lieber, dass Wirtz nicht zu Bayern wechselt, soweit so ok. Da aber jetzt eine Verdeutschung/Vernationalisierung zu konstruieren, obwohl in den erwähnten 12 Jahren viel mehr internationale Transfers getätigt wurden, zeigt halt deutlich auf, dass es dir nicht um eine offene Diskussion gehst, sondern möglichst etwas zu finden, was zu deinem Narrativ passt.
Bayern ist ein deutscher Verein, der in der Bundesliga spielt. Dass dieser auch deutsche Spieler verpflichtet, Spieler aus der Liga, die mit dem hiesigen Fußball vertraut sind, willst du ihnen zum Vorwurf machen und damit suggerieren, dass sie damit der Liga und deren Reputation schaden?
Was forderst du jetzt genau? Einen deutschen Spieler alle 5 Jahre zu verpflichten und einen aus der Liga ale 3 Jahre, oder was ist jetzt genau dein Vorwurf?
Das nimmt wirklich langsam bizarre Gründe an. Schreib doch einfach, dass du Bayern doof findest und du deshalb nicht möchtest, dass Wirtz zu Bayern wechselt, aber konstruiere doch bitte keine seltsamen Geschichten, damit du ja nicht das Offensichtliche sagen musst.
In den 80er und 90er gab es diese Fokussierung der Bayern auf den nationalen Markt, ohne Frage, aber wie bei allen anderen Vereinen auch, weil es da noch verhältnismäßig seltener der Fall war, dass Spieler aus dem Ausland verpflichtet wurden. Wenn du diese Zeiten mit denen der letzten 12 Jahre vergleichst, wirst du enorme Unterschiede feststellen, die deiner These widersprechen.
Nationales Transferverbot für die Bayern oder maximal Spieler von Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte verpflichten, während der Rest machen darf, was er will!
Ist dir das genehm?
Wenn meine Aussagen auf wackeligen Füßen stehen, was tun dann deine? Du sagst doch selbst, dass Bayern nicht an Wirtz interessiert wäre, wenn er Italiener wäre - was ist das denn sonst als ein strategischer Fokus auf den deutschen Markt? Wie kann man das überhaupt abstreiten, wenn Hoeneß selbst schon mehrfach öffentlich gesagt hat, dass der FC Bayern den Anspruch hat, dass deutsche Nationalspieler in München spielen?
Und natürlich fängt Bayern jetzt nicht an, schlechtere Spieler zu kaufen, nur weil sie deutsch sind. Die Spieler müssen selbstverständlich den qualitativen Ansprüchen genügen, was bedeutet, sie müssen den Kader verstärken oder zumindest sinnvoll ergänzen. Aber wenn sie es tun, kannst du dir sicher sein, dass Bayern auf eben diese Spieler geht und eben nicht auf internationale Alternativen.
Ach ja, und bitte ermahne niemandem hier nochmal zu Sachlichkeit. Deine Beiträge sind komplett unprovoziert in einen völlig herablassenden Tonfall ausgeartet. Unglaublich, wie du hier die Moralkeule schwinkst und Neutralität vorgibst, aber dann solche Beiträge raushaust. Was für eine komplette inhaltliche Bankrotterklärung.
Ja, das habe ich als Vermutung geäußert und dabei bleibe ich, dass sie das nicht machen würden, weil ihnen das Risiko zu groß wäre.
Die Frage ist zudem, was mit "strategischer Fokus" gemeint ist. Ist damit gemeint, dass man zuerst schaut, ob es einen Spieler in der Bundesliga gibt, der zum einen interessant ist und zum anderen realisierbar, dann ist das so. Ist damit aber gemeint, dass man unbedingt auf dem nationalen Markt aktiv sein möchte und primär auch nur von dort Spieler transferiert, dabei den Fokus nicht auf andere Ligen und Länder legt, dann würde ich das bestreiten.
Ich erkenne da einfach eine Entwicklung bei den Bayern zwischen früheren Zeiten und der Gegenwart, denn früher wurden deutlich mehr Spieler aus der Liga verpflichtet und man hat sich eher gescheut, Spieler aus dem Ausland zu verpflichten, weil man damit durchaus schlechte Erfahrungen gesammelt hat. Aber seit einigen Jahren hat sich das deutlich verändert und es werden viel häufiger Spieler aus dem Ausland verpflichtet anstatt aus der Liga.
Wenn man dieser Entwicklung aber nicht erkennt und anmerkt, dabei weiter altgediente Narrative bedient, dann ist das für mich ein bewusste Verzerren der Realität. Zudem halte ich es für fragwürdig in Bezug auf Bayern von einem strategischen Fokus auf die nationale Liga zu sprechen, in negativem Kontext wohlgemerkt, während das auch so auf alle anderen Vereine der Liga zutrifft, es also keineswegs ein Alleinstellungsmerkmal darstellt, weshalb das so herauszustellen wäre.
12.05.2025 - 19:40 Uhr
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Ja, das habe ich als Vermutung geäußert und dabei bleibe ich, dass sie das nicht machen würden, weil ihnen das Risiko zu groß wäre.
Die Frage ist zudem, was mit "strategischer Fokus" gemeint ist. Ist damit gemeint, dass man zuerst schaut, ob es einen Spieler in der Bundesliga gibt, der zum einen interessant ist und zum anderen realisierbar, dann ist das so. Ist damit aber gemeint, dass man unbedingt auf dem nationalen Markt aktiv sein möchte und primär auch nur von dort Spieler transferiert, dabei den Fokus nicht auf andere Ligen und Länder legt, dann würde ich das bestreiten.
Ich erkenne da einfach eine Entwicklung bei den Bayern zwischen früheren Zeiten und der Gegenwart, denn früher wurden deutlich mehr Spieler aus der Liga verpflichtet und man hat sich eher gescheut, Spieler aus dem Ausland zu verpflichten, weil man damit durchaus schlechte Erfahrungen gesammelt hat. Aber seit einigen Jahren hat sich das deutlich verändert und es werden viel häufiger Spieler aus dem Ausland verpflichtet anstatt aus der Liga.
Wenn man dieser Entwicklung aber nicht erkennt und anmerkt, dabei weiter altgediente Narrative bedient, dann ist das für mich ein bewusste Verzerren der Realität. Zudem halte ich es für fragwürdig in Bezug auf Bayern von einem strategischen Fokus auf die nationale Liga zu sprechen, in negativem Kontext wohlgemerkt, während das auch so auf alle anderen Vereine der Liga zutrifft, es also keineswegs ein Alleinstellungsmerkmal darstellt, weshalb das so herauszustellen wäre.
Zitat von Raumgewinn
Wenn meine Aussagen auf wackeligen Füßen stehen, was tun dann deine? Du sagst doch selbst, dass Bayern nicht an Wirtz interessiert wäre, wenn er Italiener wäre - was ist das denn sonst als ein strategischer Fokus auf den deutschen Markt? Wie kann man das überhaupt abstreiten, wenn Hoeneß selbst schon mehrfach öffentlich gesagt hat, dass der FC Bayern den Anspruch hat, dass deutsche Nationalspieler in München spielen?
Und natürlich fängt Bayern jetzt nicht an, schlechtere Spieler zu kaufen, nur weil sie deutsch sind. Die Spieler müssen selbstverständlich den qualitativen Ansprüchen genügen, was bedeutet, sie müssen den Kader verstärken oder zumindest sinnvoll ergänzen. Aber wenn sie es tun, kannst du dir sicher sein, dass Bayern auf eben diese Spieler geht und eben nicht auf internationale Alternativen.
Ach ja, und bitte ermahne niemandem hier nochmal zu Sachlichkeit. Deine Beiträge sind komplett unprovoziert in einen völlig herablassenden Tonfall ausgeartet. Unglaublich, wie du hier die Moralkeule schwinkst und Neutralität vorgibst, aber dann solche Beiträge raushaust. Was für eine komplette inhaltliche Bankrotterklärung.
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Du findest das viel, an Transfers innerhalb der Liga in 12 Jahren, um damit zu untermauern, dass Bayern eine "besonders starke Ausrichtung auf den deutschen Markt" zu besitzen scheint, obwohl in dieser Zeit gleichwohl viel mehr Transfers aus dem Ausland getätigt wurden?
Wahnsinnig viel für einen Verein, der weniger national wildern soll, sondern internationale Transfers priorisieren habe, um der Liga zu helfen...
Merkst du wirklich nicht, dass deine Argumente auf so wackeligem Boden stehen, teilweise sogar bereits im Wasser schwimmen?
Dir ist lieber, dass Wirtz nicht zu Bayern wechselt, soweit so ok. Da aber jetzt eine Verdeutschung/Vernationalisierung zu konstruieren, obwohl in den erwähnten 12 Jahren viel mehr internationale Transfers getätigt wurden, zeigt halt deutlich auf, dass es dir nicht um eine offene Diskussion gehst, sondern möglichst etwas zu finden, was zu deinem Narrativ passt.
Bayern ist ein deutscher Verein, der in der Bundesliga spielt. Dass dieser auch deutsche Spieler verpflichtet, Spieler aus der Liga, die mit dem hiesigen Fußball vertraut sind, willst du ihnen zum Vorwurf machen und damit suggerieren, dass sie damit der Liga und deren Reputation schaden?
Was forderst du jetzt genau? Einen deutschen Spieler alle 5 Jahre zu verpflichten und einen aus der Liga ale 3 Jahre, oder was ist jetzt genau dein Vorwurf?
Das nimmt wirklich langsam bizarre Gründe an. Schreib doch einfach, dass du Bayern doof findest und du deshalb nicht möchtest, dass Wirtz zu Bayern wechselt, aber konstruiere doch bitte keine seltsamen Geschichten, damit du ja nicht das Offensichtliche sagen musst.
In den 80er und 90er gab es diese Fokussierung der Bayern auf den nationalen Markt, ohne Frage, aber wie bei allen anderen Vereinen auch, weil es da noch verhältnismäßig seltener der Fall war, dass Spieler aus dem Ausland verpflichtet wurden. Wenn du diese Zeiten mit denen der letzten 12 Jahre vergleichst, wirst du enorme Unterschiede feststellen, die deiner These widersprechen.
Nationales Transferverbot für die Bayern oder maximal Spieler von Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte verpflichten, während der Rest machen darf, was er will!
Ist dir das genehm?
Zitat von Raumgewinn
In England gibt es auch Cricket und vieles mehr und trotzdem schadet das nicht den nationalen TV-Rechteverkäufen oder gar den internationalen. Warum sollten asiatische Zuschauer keine Ligue 1 schauen, weil in Frankreich auch Rugby gespielt wird?
Bayern hat seit 2013 Götze, Hummels, Lewandowski, Goretzka, Upamecano, Laimer, Sabitzer, Nagelsmann und Guerreiro von deutschen CL-Teams verpflichtet und versucht(e) es jetzt bei Alonso, Wirtz, Tah und Schick. Mag sein, dass Dortmund mehr Spieler aus der Bundesliga verpflichtet hat, aber a) lassen die auch mehr Spieler ziehen und brauchen Ersatz und b) wart ihr nur deshalb nicht an den Spielern dran, weil die nicht die Qualität für euch besaßen. Ich bin mir sehr sicher, dass du keinen anderen Top-Verein auf der Welt findest, der eine solche Transferbilanz mit direkten Rivalen (oder eher: Das, was direkten Rivalen am nächsten kommt) hat, wie Bayern München.
Ich weiß auch gar nicht, warum wir darüber diskutieren, dass ihr eine besonders starke Ausrichtung auf den deutschen Markt habt. Hoeneß selbst hat doch schon mehrmals gesagt, dass er den Anspruch hat, das die besten deutschen Spieler beim FC Bayern spielen.
Zitat von roqueFort
Weil Fußball in Frankreich trotz der vielen Talente und Qualität nicht den selben Stellenwert hat wie in Deutschland, das ist einfach Fakt und jeder der sich etwas auskennt weiß das. In Deutschland gibt es keinen ernsthaften Konkurrenten als Volkssport, in Frankreich gibt es mindestens Rugby und auch Basketball, das sagen selbst französische Journalisten.
Woher kommen denn bitte Olise, Kane, Sane, Kim, Palhinha etc? Aus Bayerns Kader kommt eine Handvoll Spieler nur aus der ersten Bundesliga und die Teilweise vor 7-10 Jahren.
Den Faktor das die Premier League und La Liga einen enormen Sprachvorteil haben, hast du wohlwollend wieder ignoriert und das die Serie A deine ganzen Thesen ad absurdum führt ebenfalls.
Das der TV Deal der Bundesliga hoch geht und der von La Liga runter geht, wie erklärst du dir das?
Zitat von Raumgewinn
Also ich will hier nicht mehr hören, dass die Leverkusener mit den Provokationen starten würden - Begriffe wie "Schlaumeier" habe ich jedenfalls nicht benutzt
"Spannung" ist vielleicht der falsche Begriff. Nicht alle Titelrennen spannend, aber Abwechslung ist ein entscheidender Faktor. Die hast du in fast allen Ligen außer der Ligue 1 ausgeprägter als in Deutschland. Und dass fehlende Abwechslung im Titelkampf die Zuschauerquoten negativ beeinflusst, sogar national, ist ein Fakt. Das hat die Sportschau so zum besten gegeben.
Und wenn nur die Spieler so entscheidend sind, wieso rangiert die Ligue 1 dann sogar noch hinter der Bundesliga? Mit Mbappe, Neymar und Messi haben dort zwischenzeitlich drei der vier größten Namen des Weltfußballs zusammen gespielt. Natürlich spielen Namen eine Rolle, aber sie spielen diese Rolle nur in Kombination mit einem spannenden/abwechslungsreichen Wettbewerb. Denn wenn ihnen Titel garantiert sind, wird ihr Wirken in der Liga nicht als Herausforderung wahrgenommen. Das wird dann wiederum zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Auch für Bayern wird es viel schwieriger, Stars zu verpflichten, wenn diese die Bundesliga nicht mehr als geeignete Plattform wahrnehmen, um sich der Welt zu präsentieren.
Was du richtig erkannt hast, ist, dass die EPL ausländische Stars kauft, um Interesse zu generieren. Warum macht Bayern das nicht genauso? Wenn Bayern weniger auf die eigene Liga aus wäre und mehr Transfers wie Luca Toni, Ribery, Robben, Thiago und Kane tätigen würde, gäbe es hier nicht diese Kritik. Die tätigen so gut wie gar keine La Liga-internen Transfers.
Zitat von roqueFort
Du drehst dir wirklich alles wie es dir gefällt.
Und ziemlich sicher ist die Kluft in La Liga größer und auch in der Serie A einziger Unterschied ist das es dort mehr Vereine vom Format Dortmund gibt, während Schalke, Hamburg, Köln, Hertha, Düsseldorf, Hannover, Nürnberg große Vereine mit großem Fanaufkommen in der zweiten Liga dümpeln.
Die Auslandsvermarktung der Bundesliga ist durch die Sprache schon immer schlechter, egal wie spannend die Liga ist.
Englisch ist Weltsprache und zusätzliche hat die Premier League endlos Investoren ins Boot geholt und auf Kredit gebaut und damit Aufmerksamkeit erkauft. Wenn du den Grund wissen willst warum deren TV Geld so enteilt ist, Sprache und das sie anderen Ligen 90% der Stars wegkaufen. An der Spannung liegt es jedenfalls nicht.
Spanisch wird in 24 Ländern oder so gesprochen plus viele Länder die verwandte Sprachen sprechen und zudem auch in Ländern wo Fußball populär ist. Plus Messi und Ronaldo über eine Dekade. Aber besondere Schlaumeier glauben ja dass es für die Liga besser wäre Wirtz ins Ausland zu verkaufen, damit noch mehr Leute Premier League oder Real Madrid gucken statt Bundesliga.
Wo ist denn die Auslandsvermarktung der Serie A? Hauptsache einfach drauf los erzählen.
Die Bundesliga hat höhere TV Einnahmen als die Serie A und La Liga trotz der sprachlichen Vorteile nimmt nicht viel mehr ein, einzig die Premier Leauge enteilt und das hat nichts mit der "Spannung" zu tun. Im Gegensatz zu La Liga, Serie A und Ligue 1 ist in Deutschland der TV Vertrag gewachsen und nicht geschrumpft.
Ist schon einfach über die Verteilung zu schwadronieren, als Premier League kann man es sich leisten so zu verteilen wenn der Tabellenletzte immer noch mehr TV Geld bekommt als Bayern München. Wie man sich hier im Leverkusen Forum aber beschweren kann obwohl Leverkusen und Leipzig zb fast die gleiche Summe aus dem Topf der Fernsehrechte ziehen wie Bayern, keine Ahnung..
Zitat von Raumgewinn
Also hältst du es für Zufall, dass die beiden Ligen mit dem größten Abstand zwischen Ligaprimus und Verfolgern (Bundesliga und Ligue 1) die niedrigsten Umsätze aus dem Verkauf internationaler Übertragungsrechte generieren?
Davon ab haben wir viele Auslandsreisen gemacht. Das ist nur logischerweise nichts weiter als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Zu der Erfolgsgeschichte und dem wahrgenommen werden: Mbappe ist Weltmeister geworden und hat ein weiteres Finale erreicht, während er bei PSG war. Gleiches gilt für Messi und ein Neymar war in der Zeit auch noch da. Hast du dir Ligue 1-Spiele angeschaut? Das hab nicht mal ich gemacht und ich bin ein riesiger Fan von Messi und Neymar und hab extra für diese zwei La Liga-Spiele angeschaut - zuerst die Clasicos, später dann auch Spiele gegen andere Teams. Die Ligue 1 hat sich aber sinnlos angefühlt, weil PSG sowieso jedem Team haushoch überlegen war.
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Dafür, dass die Bundesliga bereits seit vielen Jahren auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit ist, steht sie erstaunlich stabil da. Das wird doch stets nur von denen proklamiert, die die Bundesliga, dessen Spannung und folgende Bedeutung im internationalen Vergleich nur auf den Meisterschaftskampf reduzieren, während die Bundesliga weiterhin viele, viele Zuschauer in die Stadien und vor die Empfangsgeräte locken kann, während die Bundesliga auch weiterhin international konkurrenzfähig geblieben ist.
Dein Narrativ ist einfach nur eines aus einer sehr subjektiv einseitigen Position heraus, wo du gebetsmühlenartig erklären möchtest, dass es ja besser wäre, wenn Bayern keine deutschen Spieler verpflichtet, nicht mehr auf dem nationalen Markt tätig wird, sondern sich internationaler aufstellt, weil er nur dadurch wachsen könne, weil die Bundesliga nur dadurch international an Wahrnehmung gewinnen könne. Seit Götze, Lewandowski und Hummels hat Bayern nicht mehr wirklich in der Liga gewildert, mal von Nagelsmann, Upamecano, und Sabitzer abgesehen, oder Verpflichtungen wie Pavard oder Ito, während sie primär Spieler aus dem Ausland verpflichtet haben. Dennoch kam es zu einer Serie von 11 Meisterschaften in der Liga und zu keinem signifikanten Wachstum des Vereins und der Bundesliga, weil das schlicht so einfach nicht geht, denn die PL und die La Liga haben eine Menge Vorteile, durch Sprache und ehemaliger Kolonialmacht etc., durch einen Vorsprung auch auf dem Gebiet der Internationalisierung, dass das schlicht nicht aufzuholen ist. Selbst eine Reduzierung ist mMn nicht möglich, weil dazu die PL und La Liga eigens enorme Fehler begehen müsste.
Der Topf ist bereits vor Jahren, eigentlich Jahrzehnten in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen, denn neben Bayern ist eben kein weiterer Verein ansatzweise so gewachsen und dazu haben sich eben keine Vereine konstant und stabil auf den internationalen Plätzen behaupten können, sondern immer wieder kam es zu Schwankungen und Durststrecken, die nicht nur durch den natürlichen Markt entstanden sind, sondern durch nicht konstant gute Arbeit.
Bayern und der BVB sind mit die einzigen Vereine, die jährlich zu Promotionzwecken Auslandsreisen unternehmen, natürlich vorrangig um eigene Vorteile daraus zu ziehen, aber das hilft sicher auch der Bundesliga. Das machen Vereine aus anderen Ligen aber eben auch, entweder zahlreicher oder in Form von Vereinen, die eine gewisse Historie besitzen, die weltweit bekannt sind, seit Jahrzehnten ein gewisses Renommee sich erarbeitet haben. In der Bundesliga hingegen gibt es davon immer weniger, denn viele, die früher dieses Renommee besaßen, sind international nicht mehr so relevant, wie Bremen, Gladbach, Stuttgart, aber vor allem eben wie der HSV, Köln, Schalke, Karlsruhe (Edgar Schmitt...), Kaiserlautern oder Hertha etc., die mittlerweile sogar in der 2. Liga sind, während in der Bundesliga, bei allem Respekt und ohne es despektierlich zu meinen, Kiel, Heidenheim, St. Pauli etc. unterwegs sind, die eben auch neben Vereinen wie Wolfsburg oder Hoffenheim jetzt nicht die Publikumsmagneten sind.
In keiner anderen der großen Ligen hat es diesen Schwund an ehemaligen Größen gegeben und das findet nie bis kaum Erwähnung, sondern immer und immer wieder wird das gängige Narrativ verbreitet, wie eben von dir auch, dass Bayern in den Vordergrund stellt und dabei wird es so dargestellt, dass die kontraproduktiv für die Bundesliga handeln würden, obwohl die legitimerweise vorrangig nur auf sich schauen. Zeit wird es, dass sich der Rest mal auf sich selbst fokussiert, was er besser machen kann, was er für die bessere Darstellung und Vermarktbarkeit der Bundesliga leisten kann, statt immer mit dem Finger auf andere zu zeigen und es sich damit aber verdammt leicht zu machen.
Auch, wenn du das anders sehen mögest, wenn Wirtz zu Bayern wechselt und das dort eine Erfolgsgeschichte auf Vereins- und N11-Ebene wird, dann wird das im Ausland auch so wahrgenommen, ob es dir letztendlich gefällt oder nicht, denn es gibt genügend Fans, die sich Spiele wegen der Unterhaltung anschauen, weil sie gute Spieler sehen wollen, die Dinge machen, die nur wenige können.
Zitat von Raumgewinn
Wenn man 2014 als Momentaufnahme betrachtet, vielleicht. Aber es ist kein Zufall, dass Bayern ihr höchstes Niveau unmittelbar nach der Doppelmeisterschaft des BVB erreichte. Genau die Konkurrenz hat sie erst zu diesen Höchstleistungen angestachelt.
Alles andere wurde hier schon widerlegt. Ein besserer Wettbewerb führt sogar national zu höherem Zuschauerinteresse, international erst recht. Ich glaube, die Diskussion brauchen wir nicht erneut aufzumachen - ein paar Seiten zurück gibt es genug Belege und Argumente dafür. Das schöne (oder in dem Fall eher Unschöne) ist, dass wir es früher oder später ja eh erfahren werden, wer recht hatte, Wirtz-Transfer zu Bayern hin oder her. Die Bundesliga ist in meinen Augen so oder so auf direktem Kurs in die Bedeutungslosigkeit und Wirtz wäre denke ich gut beraten, das in seine Entscheidung miteinfließen zu lassen.
Zitat von Vielarbeit2
Ehrlich gesagt ergibt sich auch aus Deinen Aussagen für mich zur Nationalmannschaft kein Sinn. Also gar nicht. Die stärkste deutsche Nationalmannschaft der vergangenen 30 Jahre, die WM-Sieger-Mannschaft von 2014, war gespickt von Bayern-Spielern. War mehr oder weniger ein ergänzter FC Bayern, jedenfalls auf dem Feld. Und der FC Bayern war nebenher so dominant wie nie zuvor und nie danach in der Bundesliga. Sehe also den Schaden einer absoluten Dominanz nicht. Das Geheimnis einer Nationalmannschaft ist wohl eher folgendes: Starke Spieler, starker Trainer, starker Clubtrainer. Dann könnten die fast auch in der niederländischen Liga zusammenspielen.
Dass die Bundesliga wegen Bayern oder Bayern-Dominanz nicht interessant für das Ausland wäre, ist ehrlich gesagt ziemlich objektiv auch nicht richtig. Jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Die Reichweite der PL ist a) historisch bedingt - s. Asien, b) ergänzend unternehmensbedingt, s. vor vielen Jahren schon Murdoch-Media-Unternehmen ebenfalls in Asien, c) sprachlich bedingt, dürfte selbsterklärend sein eine ganz andere. Ähnliches, nicht ganz so ausgeprägt, gilt für den spanischen Fussball mit Verbreitung u.a. in Lateinamerika und Nordamerika. As simple as that. Erst aus diesem Reichweiten-Unterschied heraus haben sich entsprechend ergänzend noch die Kapitalstrukturen (PL) herausgebildet.
Wenn man glaubt, die Bundesliga über sportliche Anziehungskraft attraktiver machen zu können, dann sicher nicht über einen besseren Wettbewerb mit Leipzig, Leverkusen, München und Dortmund. Interessiert in der oben genannten Welt nur keinen Menschen. Wenn überhaupt, geht es über Heldenstati. So wie Oliver Kahn in Asien extrem bekannt geworden ist. So wie Bayern insgesamt weltweit eine unter den Rahmenbedingungen bekannte Marke ist. Also: Je mehr Starkult, je mehr Silberware für Bayern, desto "besser" für die Bundesliga (wenn man denn allgemein daran interessiert wäre).
Aus dieser Sicht wäre ein Wirtz-Transfer für Bayern tendenziell m.E. sogar "besser" für die BL. Aber diese Argumentationsebene ist ohnehin Bullshit.
Denn sowohl Bayer wie auch Bayern wird jeweils schlicht und ergreifend das Beste für sich herausholen wollen. Und das ist auch gut so. Insofern ist Bayers Forderung (z. B. 150 Mio.) vollkommen nachvollziehbar und im Sinne des Clubs richtig.
Zitat von Raumgewinn
Ich hätte keinen Frust, wenn Wirtz den Verein verlässt. Den Frust hätte ich, wenn er zu Bayern wechselt
Und der Bundesliga mangelt es vor allem an ausländischem Faninteresse. Ihr wäre viel mehr geholfen, wenn Bayern sich auf den internationalen Transfermarkt konzentriert und über den Transfer ausländischer Top Stars Fans in die Liga holt.
Die Aussage zur Nationalmannschaft ergibt für mich auch keinen Sinn. Bei Niederländern oder Brasilianern würde niemand auf die Idee kommen, dass es für deren Nationalmannschaften besser wäre, wenn sie in der heimischen Liga spielen würden. Für die Nationalmannschaft ist es logischerweise am besten, wenn die Spieler am besten sind, und das werden sie, wenn sie auch im Ligaalltag Höchstleistung bringen müssen, weil sich verschiedene Verine gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Das ist definitiv nicht der Fall, wenn Bayern in 34 Spiele die Saison als haushoher Favorit geht. Die Bundesliga kann einfach keinen Wettbewerb auf hohem Niveau mehr anbieten.
Zitat von Nightflash
Macht ja auch Sinn. Für die Medien und den deutschen Fußball ist es doch gut, wenn die Topstars der deutschen NM auch in der eigenen Liga kicken. Ist zum einen Werbung für die eigene Liga, wenn man die absoluten Topspieler in der Liga halten kann, zum anderen ist eben das mediale Interesse an einem Spieler in Deutschland deutlich höher, wenn dieser auch in Deutschland kickt und damit verdienen die Medien eben hierzulande auch ihr Geld.
Die Nationalmannschaft wird sicherlich auch eher besser da stehen, wenn Spieler wie Wirtz, Musiala, Kimmich und Pavlovic tagtäglich auch im Verein zusammen spielen, einen Nachteil sehe ich da jedenfalls nicht.
Ich verstehe ja den Unmut, enn ein Spieler den Verein verlässt. Wieso man aber so eine Wiut ins besondere auf die Bayern hat, ist dann auch wieder übertrieben. Letzte Saison hat man noch durch eine Stanisic-Leihe profitiert und sich bedankt, heute sind sie wieder die Buh-Männer, weil sie einen der zwei großen Fußballstars unseres Landes in der Liga halten. Es ist ja nicht so, als würde Bayern Jahr ein Jahr aus Spieler aus der BL kaufen, das trifft dann schon eher auf Vereine wie Dortmund zu, die gefühlt 2 BL Spieler pro Jahr transferieren. Bei Bayern waren es in den letzten 5 Jahren Upamecano und Ito.
Aber wie oben erwähnt, ich verstehe den Frust, wenn ein Spieler den Verein verlässt, nun liegt es eben als Leverkusen, mit den weiteren Abgängen i.H.v vernutlich knappen 200Mio Euro einen Kader aufzustellen, der die CL Quali problemlos erreichen kann. Das ist wieder eine neue Chance, einen Schritt weiter zu gehen.
Zitat von Rince
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
Macht ja auch Sinn. Für die Medien und den deutschen Fußball ist es doch gut, wenn die Topstars der deutschen NM auch in der eigenen Liga kicken. Ist zum einen Werbung für die eigene Liga, wenn man die absoluten Topspieler in der Liga halten kann, zum anderen ist eben das mediale Interesse an einem Spieler in Deutschland deutlich höher, wenn dieser auch in Deutschland kickt und damit verdienen die Medien eben hierzulande auch ihr Geld.
Die Nationalmannschaft wird sicherlich auch eher besser da stehen, wenn Spieler wie Wirtz, Musiala, Kimmich und Pavlovic tagtäglich auch im Verein zusammen spielen, einen Nachteil sehe ich da jedenfalls nicht.
Ich verstehe ja den Unmut, enn ein Spieler den Verein verlässt. Wieso man aber so eine Wiut ins besondere auf die Bayern hat, ist dann auch wieder übertrieben. Letzte Saison hat man noch durch eine Stanisic-Leihe profitiert und sich bedankt, heute sind sie wieder die Buh-Männer, weil sie einen der zwei großen Fußballstars unseres Landes in der Liga halten. Es ist ja nicht so, als würde Bayern Jahr ein Jahr aus Spieler aus der BL kaufen, das trifft dann schon eher auf Vereine wie Dortmund zu, die gefühlt 2 BL Spieler pro Jahr transferieren. Bei Bayern waren es in den letzten 5 Jahren Upamecano und Ito.
Aber wie oben erwähnt, ich verstehe den Frust, wenn ein Spieler den Verein verlässt, nun liegt es eben als Leverkusen, mit den weiteren Abgängen i.H.v vernutlich knappen 200Mio Euro einen Kader aufzustellen, der die CL Quali problemlos erreichen kann. Das ist wieder eine neue Chance, einen Schritt weiter zu gehen.
Ich hätte keinen Frust, wenn Wirtz den Verein verlässt. Den Frust hätte ich, wenn er zu Bayern wechselt
Und der Bundesliga mangelt es vor allem an ausländischem Faninteresse. Ihr wäre viel mehr geholfen, wenn Bayern sich auf den internationalen Transfermarkt konzentriert und über den Transfer ausländischer Top Stars Fans in die Liga holt.
Die Aussage zur Nationalmannschaft ergibt für mich auch keinen Sinn. Bei Niederländern oder Brasilianern würde niemand auf die Idee kommen, dass es für deren Nationalmannschaften besser wäre, wenn sie in der heimischen Liga spielen würden. Für die Nationalmannschaft ist es logischerweise am besten, wenn die Spieler am besten sind, und das werden sie, wenn sie auch im Ligaalltag Höchstleistung bringen müssen, weil sich verschiedene Verine gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Das ist definitiv nicht der Fall, wenn Bayern in 34 Spiele die Saison als haushoher Favorit geht. Die Bundesliga kann einfach keinen Wettbewerb auf hohem Niveau mehr anbieten.
Ehrlich gesagt ergibt sich auch aus Deinen Aussagen für mich zur Nationalmannschaft kein Sinn. Also gar nicht. Die stärkste deutsche Nationalmannschaft der vergangenen 30 Jahre, die WM-Sieger-Mannschaft von 2014, war gespickt von Bayern-Spielern. War mehr oder weniger ein ergänzter FC Bayern, jedenfalls auf dem Feld. Und der FC Bayern war nebenher so dominant wie nie zuvor und nie danach in der Bundesliga. Sehe also den Schaden einer absoluten Dominanz nicht. Das Geheimnis einer Nationalmannschaft ist wohl eher folgendes: Starke Spieler, starker Trainer, starker Clubtrainer. Dann könnten die fast auch in der niederländischen Liga zusammenspielen.
Dass die Bundesliga wegen Bayern oder Bayern-Dominanz nicht interessant für das Ausland wäre, ist ehrlich gesagt ziemlich objektiv auch nicht richtig. Jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Die Reichweite der PL ist a) historisch bedingt - s. Asien, b) ergänzend unternehmensbedingt, s. vor vielen Jahren schon Murdoch-Media-Unternehmen ebenfalls in Asien, c) sprachlich bedingt, dürfte selbsterklärend sein eine ganz andere. Ähnliches, nicht ganz so ausgeprägt, gilt für den spanischen Fussball mit Verbreitung u.a. in Lateinamerika und Nordamerika. As simple as that. Erst aus diesem Reichweiten-Unterschied heraus haben sich entsprechend ergänzend noch die Kapitalstrukturen (PL) herausgebildet.
Wenn man glaubt, die Bundesliga über sportliche Anziehungskraft attraktiver machen zu können, dann sicher nicht über einen besseren Wettbewerb mit Leipzig, Leverkusen, München und Dortmund. Interessiert in der oben genannten Welt nur keinen Menschen. Wenn überhaupt, geht es über Heldenstati. So wie Oliver Kahn in Asien extrem bekannt geworden ist. So wie Bayern insgesamt weltweit eine unter den Rahmenbedingungen bekannte Marke ist. Also: Je mehr Starkult, je mehr Silberware für Bayern, desto "besser" für die Bundesliga (wenn man denn allgemein daran interessiert wäre).
Aus dieser Sicht wäre ein Wirtz-Transfer für Bayern tendenziell m.E. sogar "besser" für die BL. Aber diese Argumentationsebene ist ohnehin Bullshit.
Denn sowohl Bayer wie auch Bayern wird jeweils schlicht und ergreifend das Beste für sich herausholen wollen. Und das ist auch gut so. Insofern ist Bayers Forderung (z. B. 150 Mio.) vollkommen nachvollziehbar und im Sinne des Clubs richtig.
Wenn man 2014 als Momentaufnahme betrachtet, vielleicht. Aber es ist kein Zufall, dass Bayern ihr höchstes Niveau unmittelbar nach der Doppelmeisterschaft des BVB erreichte. Genau die Konkurrenz hat sie erst zu diesen Höchstleistungen angestachelt.
Alles andere wurde hier schon widerlegt. Ein besserer Wettbewerb führt sogar national zu höherem Zuschauerinteresse, international erst recht. Ich glaube, die Diskussion brauchen wir nicht erneut aufzumachen - ein paar Seiten zurück gibt es genug Belege und Argumente dafür. Das schöne (oder in dem Fall eher Unschöne) ist, dass wir es früher oder später ja eh erfahren werden, wer recht hatte, Wirtz-Transfer zu Bayern hin oder her. Die Bundesliga ist in meinen Augen so oder so auf direktem Kurs in die Bedeutungslosigkeit und Wirtz wäre denke ich gut beraten, das in seine Entscheidung miteinfließen zu lassen.
Dafür, dass die Bundesliga bereits seit vielen Jahren auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit ist, steht sie erstaunlich stabil da. Das wird doch stets nur von denen proklamiert, die die Bundesliga, dessen Spannung und folgende Bedeutung im internationalen Vergleich nur auf den Meisterschaftskampf reduzieren, während die Bundesliga weiterhin viele, viele Zuschauer in die Stadien und vor die Empfangsgeräte locken kann, während die Bundesliga auch weiterhin international konkurrenzfähig geblieben ist.
Dein Narrativ ist einfach nur eines aus einer sehr subjektiv einseitigen Position heraus, wo du gebetsmühlenartig erklären möchtest, dass es ja besser wäre, wenn Bayern keine deutschen Spieler verpflichtet, nicht mehr auf dem nationalen Markt tätig wird, sondern sich internationaler aufstellt, weil er nur dadurch wachsen könne, weil die Bundesliga nur dadurch international an Wahrnehmung gewinnen könne. Seit Götze, Lewandowski und Hummels hat Bayern nicht mehr wirklich in der Liga gewildert, mal von Nagelsmann, Upamecano, und Sabitzer abgesehen, oder Verpflichtungen wie Pavard oder Ito, während sie primär Spieler aus dem Ausland verpflichtet haben. Dennoch kam es zu einer Serie von 11 Meisterschaften in der Liga und zu keinem signifikanten Wachstum des Vereins und der Bundesliga, weil das schlicht so einfach nicht geht, denn die PL und die La Liga haben eine Menge Vorteile, durch Sprache und ehemaliger Kolonialmacht etc., durch einen Vorsprung auch auf dem Gebiet der Internationalisierung, dass das schlicht nicht aufzuholen ist. Selbst eine Reduzierung ist mMn nicht möglich, weil dazu die PL und La Liga eigens enorme Fehler begehen müsste.
Der Topf ist bereits vor Jahren, eigentlich Jahrzehnten in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen, denn neben Bayern ist eben kein weiterer Verein ansatzweise so gewachsen und dazu haben sich eben keine Vereine konstant und stabil auf den internationalen Plätzen behaupten können, sondern immer wieder kam es zu Schwankungen und Durststrecken, die nicht nur durch den natürlichen Markt entstanden sind, sondern durch nicht konstant gute Arbeit.
Bayern und der BVB sind mit die einzigen Vereine, die jährlich zu Promotionzwecken Auslandsreisen unternehmen, natürlich vorrangig um eigene Vorteile daraus zu ziehen, aber das hilft sicher auch der Bundesliga. Das machen Vereine aus anderen Ligen aber eben auch, entweder zahlreicher oder in Form von Vereinen, die eine gewisse Historie besitzen, die weltweit bekannt sind, seit Jahrzehnten ein gewisses Renommee sich erarbeitet haben. In der Bundesliga hingegen gibt es davon immer weniger, denn viele, die früher dieses Renommee besaßen, sind international nicht mehr so relevant, wie Bremen, Gladbach, Stuttgart, aber vor allem eben wie der HSV, Köln, Schalke, Karlsruhe (Edgar Schmitt...), Kaiserlautern oder Hertha etc., die mittlerweile sogar in der 2. Liga sind, während in der Bundesliga, bei allem Respekt und ohne es despektierlich zu meinen, Kiel, Heidenheim, St. Pauli etc. unterwegs sind, die eben auch neben Vereinen wie Wolfsburg oder Hoffenheim jetzt nicht die Publikumsmagneten sind.
In keiner anderen der großen Ligen hat es diesen Schwund an ehemaligen Größen gegeben und das findet nie bis kaum Erwähnung, sondern immer und immer wieder wird das gängige Narrativ verbreitet, wie eben von dir auch, dass Bayern in den Vordergrund stellt und dabei wird es so dargestellt, dass die kontraproduktiv für die Bundesliga handeln würden, obwohl die legitimerweise vorrangig nur auf sich schauen. Zeit wird es, dass sich der Rest mal auf sich selbst fokussiert, was er besser machen kann, was er für die bessere Darstellung und Vermarktbarkeit der Bundesliga leisten kann, statt immer mit dem Finger auf andere zu zeigen und es sich damit aber verdammt leicht zu machen.
Auch, wenn du das anders sehen mögest, wenn Wirtz zu Bayern wechselt und das dort eine Erfolgsgeschichte auf Vereins- und N11-Ebene wird, dann wird das im Ausland auch so wahrgenommen, ob es dir letztendlich gefällt oder nicht, denn es gibt genügend Fans, die sich Spiele wegen der Unterhaltung anschauen, weil sie gute Spieler sehen wollen, die Dinge machen, die nur wenige können.
Also hältst du es für Zufall, dass die beiden Ligen mit dem größten Abstand zwischen Ligaprimus und Verfolgern (Bundesliga und Ligue 1) die niedrigsten Umsätze aus dem Verkauf internationaler Übertragungsrechte generieren?
Davon ab haben wir viele Auslandsreisen gemacht. Das ist nur logischerweise nichts weiter als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Zu der Erfolgsgeschichte und dem wahrgenommen werden: Mbappe ist Weltmeister geworden und hat ein weiteres Finale erreicht, während er bei PSG war. Gleiches gilt für Messi und ein Neymar war in der Zeit auch noch da. Hast du dir Ligue 1-Spiele angeschaut? Das hab nicht mal ich gemacht und ich bin ein riesiger Fan von Messi und Neymar und hab extra für diese zwei La Liga-Spiele angeschaut - zuerst die Clasicos, später dann auch Spiele gegen andere Teams. Die Ligue 1 hat sich aber sinnlos angefühlt, weil PSG sowieso jedem Team haushoch überlegen war.
Du drehst dir wirklich alles wie es dir gefällt.
Und ziemlich sicher ist die Kluft in La Liga größer und auch in der Serie A einziger Unterschied ist das es dort mehr Vereine vom Format Dortmund gibt, während Schalke, Hamburg, Köln, Hertha, Düsseldorf, Hannover, Nürnberg große Vereine mit großem Fanaufkommen in der zweiten Liga dümpeln.
Die Auslandsvermarktung der Bundesliga ist durch die Sprache schon immer schlechter, egal wie spannend die Liga ist.
Englisch ist Weltsprache und zusätzliche hat die Premier League endlos Investoren ins Boot geholt und auf Kredit gebaut und damit Aufmerksamkeit erkauft. Wenn du den Grund wissen willst warum deren TV Geld so enteilt ist, Sprache und das sie anderen Ligen 90% der Stars wegkaufen. An der Spannung liegt es jedenfalls nicht.
Spanisch wird in 24 Ländern oder so gesprochen plus viele Länder die verwandte Sprachen sprechen und zudem auch in Ländern wo Fußball populär ist. Plus Messi und Ronaldo über eine Dekade. Aber besondere Schlaumeier glauben ja dass es für die Liga besser wäre Wirtz ins Ausland zu verkaufen, damit noch mehr Leute Premier League oder Real Madrid gucken statt Bundesliga.
Wo ist denn die Auslandsvermarktung der Serie A? Hauptsache einfach drauf los erzählen.
Die Bundesliga hat höhere TV Einnahmen als die Serie A und La Liga trotz der sprachlichen Vorteile nimmt nicht viel mehr ein, einzig die Premier Leauge enteilt und das hat nichts mit der "Spannung" zu tun. Im Gegensatz zu La Liga, Serie A und Ligue 1 ist in Deutschland der TV Vertrag gewachsen und nicht geschrumpft.
Ist schon einfach über die Verteilung zu schwadronieren, als Premier League kann man es sich leisten so zu verteilen wenn der Tabellenletzte immer noch mehr TV Geld bekommt als Bayern München. Wie man sich hier im Leverkusen Forum aber beschweren kann obwohl Leverkusen und Leipzig zb fast die gleiche Summe aus dem Topf der Fernsehrechte ziehen wie Bayern, keine Ahnung..
Also ich will hier nicht mehr hören, dass die Leverkusener mit den Provokationen starten würden - Begriffe wie "Schlaumeier" habe ich jedenfalls nicht benutzt
"Spannung" ist vielleicht der falsche Begriff. Nicht alle Titelrennen spannend, aber Abwechslung ist ein entscheidender Faktor. Die hast du in fast allen Ligen außer der Ligue 1 ausgeprägter als in Deutschland. Und dass fehlende Abwechslung im Titelkampf die Zuschauerquoten negativ beeinflusst, sogar national, ist ein Fakt. Das hat die Sportschau so zum besten gegeben.
Und wenn nur die Spieler so entscheidend sind, wieso rangiert die Ligue 1 dann sogar noch hinter der Bundesliga? Mit Mbappe, Neymar und Messi haben dort zwischenzeitlich drei der vier größten Namen des Weltfußballs zusammen gespielt. Natürlich spielen Namen eine Rolle, aber sie spielen diese Rolle nur in Kombination mit einem spannenden/abwechslungsreichen Wettbewerb. Denn wenn ihnen Titel garantiert sind, wird ihr Wirken in der Liga nicht als Herausforderung wahrgenommen. Das wird dann wiederum zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Auch für Bayern wird es viel schwieriger, Stars zu verpflichten, wenn diese die Bundesliga nicht mehr als geeignete Plattform wahrnehmen, um sich der Welt zu präsentieren.
Was du richtig erkannt hast, ist, dass die EPL ausländische Stars kauft, um Interesse zu generieren. Warum macht Bayern das nicht genauso? Wenn Bayern weniger auf die eigene Liga aus wäre und mehr Transfers wie Luca Toni, Ribery, Robben, Thiago und Kane tätigen würde, gäbe es hier nicht diese Kritik. Die tätigen so gut wie gar keine La Liga-internen Transfers.
Weil Fußball in Frankreich trotz der vielen Talente und Qualität nicht den selben Stellenwert hat wie in Deutschland, das ist einfach Fakt und jeder der sich etwas auskennt weiß das. In Deutschland gibt es keinen ernsthaften Konkurrenten als Volkssport, in Frankreich gibt es mindestens Rugby und auch Basketball, das sagen selbst französische Journalisten.
Woher kommen denn bitte Olise, Kane, Sane, Kim, Palhinha etc? Aus Bayerns Kader kommt eine Handvoll Spieler nur aus der ersten Bundesliga und die Teilweise vor 7-10 Jahren.
Den Faktor das die Premier League und La Liga einen enormen Sprachvorteil haben, hast du wohlwollend wieder ignoriert und das die Serie A deine ganzen Thesen ad absurdum führt ebenfalls.
Das der TV Deal der Bundesliga hoch geht und der von La Liga runter geht, wie erklärst du dir das?
In England gibt es auch Cricket und vieles mehr und trotzdem schadet das nicht den nationalen TV-Rechteverkäufen oder gar den internationalen. Warum sollten asiatische Zuschauer keine Ligue 1 schauen, weil in Frankreich auch Rugby gespielt wird?
Bayern hat seit 2013 Götze, Hummels, Lewandowski, Goretzka, Upamecano, Laimer, Sabitzer, Nagelsmann und Guerreiro von deutschen CL-Teams verpflichtet und versucht(e) es jetzt bei Alonso, Wirtz, Tah und Schick. Mag sein, dass Dortmund mehr Spieler aus der Bundesliga verpflichtet hat, aber a) lassen die auch mehr Spieler ziehen und brauchen Ersatz und b) wart ihr nur deshalb nicht an den Spielern dran, weil die nicht die Qualität für euch besaßen. Ich bin mir sehr sicher, dass du keinen anderen Top-Verein auf der Welt findest, der eine solche Transferbilanz mit direkten Rivalen (oder eher: Das, was direkten Rivalen am nächsten kommt) hat, wie Bayern München.
Ich weiß auch gar nicht, warum wir darüber diskutieren, dass ihr eine besonders starke Ausrichtung auf den deutschen Markt habt. Hoeneß selbst hat doch schon mehrmals gesagt, dass er den Anspruch hat, das die besten deutschen Spieler beim FC Bayern spielen.
Du findest das viel, an Transfers innerhalb der Liga in 12 Jahren, um damit zu untermauern, dass Bayern eine "besonders starke Ausrichtung auf den deutschen Markt" zu besitzen scheint, obwohl in dieser Zeit gleichwohl viel mehr Transfers aus dem Ausland getätigt wurden?
Wahnsinnig viel für einen Verein, der weniger national wildern soll, sondern internationale Transfers priorisieren habe, um der Liga zu helfen...
Merkst du wirklich nicht, dass deine Argumente auf so wackeligem Boden stehen, teilweise sogar bereits im Wasser schwimmen?
Dir ist lieber, dass Wirtz nicht zu Bayern wechselt, soweit so ok. Da aber jetzt eine Verdeutschung/Vernationalisierung zu konstruieren, obwohl in den erwähnten 12 Jahren viel mehr internationale Transfers getätigt wurden, zeigt halt deutlich auf, dass es dir nicht um eine offene Diskussion gehst, sondern möglichst etwas zu finden, was zu deinem Narrativ passt.
Bayern ist ein deutscher Verein, der in der Bundesliga spielt. Dass dieser auch deutsche Spieler verpflichtet, Spieler aus der Liga, die mit dem hiesigen Fußball vertraut sind, willst du ihnen zum Vorwurf machen und damit suggerieren, dass sie damit der Liga und deren Reputation schaden?
Was forderst du jetzt genau? Einen deutschen Spieler alle 5 Jahre zu verpflichten und einen aus der Liga ale 3 Jahre, oder was ist jetzt genau dein Vorwurf?
Das nimmt wirklich langsam bizarre Gründe an. Schreib doch einfach, dass du Bayern doof findest und du deshalb nicht möchtest, dass Wirtz zu Bayern wechselt, aber konstruiere doch bitte keine seltsamen Geschichten, damit du ja nicht das Offensichtliche sagen musst.
In den 80er und 90er gab es diese Fokussierung der Bayern auf den nationalen Markt, ohne Frage, aber wie bei allen anderen Vereinen auch, weil es da noch verhältnismäßig seltener der Fall war, dass Spieler aus dem Ausland verpflichtet wurden. Wenn du diese Zeiten mit denen der letzten 12 Jahre vergleichst, wirst du enorme Unterschiede feststellen, die deiner These widersprechen.
Nationales Transferverbot für die Bayern oder maximal Spieler von Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte verpflichten, während der Rest machen darf, was er will!
Ist dir das genehm?
Wenn meine Aussagen auf wackeligen Füßen stehen, was tun dann deine? Du sagst doch selbst, dass Bayern nicht an Wirtz interessiert wäre, wenn er Italiener wäre - was ist das denn sonst als ein strategischer Fokus auf den deutschen Markt? Wie kann man das überhaupt abstreiten, wenn Hoeneß selbst schon mehrfach öffentlich gesagt hat, dass der FC Bayern den Anspruch hat, dass deutsche Nationalspieler in München spielen?
Und natürlich fängt Bayern jetzt nicht an, schlechtere Spieler zu kaufen, nur weil sie deutsch sind. Die Spieler müssen selbstverständlich den qualitativen Ansprüchen genügen, was bedeutet, sie müssen den Kader verstärken oder zumindest sinnvoll ergänzen. Aber wenn sie es tun, kannst du dir sicher sein, dass Bayern auf eben diese Spieler geht und eben nicht auf internationale Alternativen.
Ach ja, und bitte ermahne niemandem hier nochmal zu Sachlichkeit. Deine Beiträge sind komplett unprovoziert in einen völlig herablassenden Tonfall ausgeartet. Unglaublich, wie du hier die Moralkeule schwinkst und Neutralität vorgibst, aber dann solche Beiträge raushaust. Was für eine komplette inhaltliche Bankrotterklärung.
Ja, das habe ich als Vermutung geäußert und dabei bleibe ich, dass sie das nicht machen würden, weil ihnen das Risiko zu groß wäre.
Die Frage ist zudem, was mit "strategischer Fokus" gemeint ist. Ist damit gemeint, dass man zuerst schaut, ob es einen Spieler in der Bundesliga gibt, der zum einen interessant ist und zum anderen realisierbar, dann ist das so. Ist damit aber gemeint, dass man unbedingt auf dem nationalen Markt aktiv sein möchte und primär auch nur von dort Spieler transferiert, dabei den Fokus nicht auf andere Ligen und Länder legt, dann würde ich das bestreiten.
Ich erkenne da einfach eine Entwicklung bei den Bayern zwischen früheren Zeiten und der Gegenwart, denn früher wurden deutlich mehr Spieler aus der Liga verpflichtet und man hat sich eher gescheut, Spieler aus dem Ausland zu verpflichten, weil man damit durchaus schlechte Erfahrungen gesammelt hat. Aber seit einigen Jahren hat sich das deutlich verändert und es werden viel häufiger Spieler aus dem Ausland verpflichtet anstatt aus der Liga.
Wenn man dieser Entwicklung aber nicht erkennt und anmerkt, dabei weiter altgediente Narrative bedient, dann ist das für mich ein bewusste Verzerren der Realität. Zudem halte ich es für fragwürdig in Bezug auf Bayern von einem strategischen Fokus auf die nationale Liga zu sprechen, in negativem Kontext wohlgemerkt, während das auch so auf alle anderen Vereine der Liga zutrifft, es also keineswegs ein Alleinstellungsmerkmal darstellt, weshalb das so herauszustellen wäre.
Meinst du nicht, dass du deinen Standpunkt langsam ausführlich genug vertreten hast? Dies ist das Diskussionsforum zu Florian Wirtz, nicht zu der Transfertaktik des FC Bayern München. Ich glaube wirklich jeder hier hat deinen Standpunkt nun verstanden, wird aber nicht mit dir auf eine Wellenlänge kommen. Ganz davon abgesehen dass Thesen wie die angebliche Subventionierung durch die Bayer AG durchscheinen lassen, dass es dir nicht unbedingt um eine konstruktive Auseinandersetzung geht. Bin mir nicht sicher was die Regeln des Forums angeht, aber sind Doppelposts nicht eigentlich verboten? Du haust einfach drei hintereinander raus..
Sei doch einfach so erwachsen und erkenne an, dass man sich nicht einig wird oder verschiebe die Diskussion in das passende Forum und den passenden Thread.
Kleiner Tipp: nicht jede Meinung welche von der eigenen abweicht muss kommentiert werden.
Hab nen schönen Abend
12.05.2025 - 20:19 Uhr
Zitat von Rince
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
Genau das Gegenteil ist der Fall.
Bis vor kurzem haben fast alle "Experten" Wirtz im Ausland gesehen (oder Verbleib). War bei Dopa so und das zdf hat sogar eine kleine Reportage gemacht, der eine Experte hat Wirtz einen Verbleib empfohlen und ging auch davon aus, dass er bleibt. Die anderen haben ihm zu einem Wechsel zu Real/City geraten und dachten er geht zu Real.
Keiner hat gesagt er soll zu Bayern gehen, obwohl es der logische Schritt wäre und so sieht es ja auch die Famiele und Wirtz zum Glück.
Jetzt wo es stark nach Bayern Wechsel aussieht, wollen uns die "Experten" erzählen, dass Wirtz zu Bayern nicht richtig passt (vor allem wegen Musiala).
Und das soll pro Bayern sein?
Wenn die Medien herausfinden, dass sich Wirtz mit Bayern geeinigt hat und nur zu Bayern diesen Sommer will schreiben sie halt "Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern". Was sollen sie sonst schreiben? Das heißt doch nicht, dass die sich über Bayern freuen. Die Medien freuen sich über Schlagzeilen, so wie letzte Saison. Wenn es bei uns nicht gut läuft, reiben die sich die Hände und können einiges berichten.
12.05.2025 - 23:27 Uhr
https://www.ksta.de/sport/bayer-04-leverkusen/bayer-04-leverkusen-wechsel-von-florian-wirtz-voellig-offen-1022618
Liverpool laut KstA auch mit im Rennen. Insgesamt ein guter Artikel, der für mich recht schlüssig scheint
Liverpool laut KstA auch mit im Rennen. Insgesamt ein guter Artikel, der für mich recht schlüssig scheint
12.05.2025 - 23:53 Uhr
Zitat von RS-SVB
https://www.ksta.de/sport/bayer-04-leverkusen/bayer-04-leverkusen-wechsel-von-florian-wirtz-voellig-offen-1022618
Liverpool laut KstA auch mit im Rennen. Insgesamt ein guter Artikel, der für mich recht schlüssig scheint
https://www.ksta.de/sport/bayer-04-leverkusen/bayer-04-leverkusen-wechsel-von-florian-wirtz-voellig-offen-1022618
Liverpool laut KstA auch mit im Rennen. Insgesamt ein guter Artikel, der für mich recht schlüssig scheint

Liverpool hatte ich gar nicht mehr auf dem Zettel, aber ich könnte mir Wirtz da wahnsinnig gut vorstellen. Ob die eine Ablöse im Bereich 120 - 150 Mio zahlen, fällt mir im Moment aber noch eher schwer zu glauben. Gibt eigentlich nichts was dagegen spricht, einzig mein eigenes Bauchgefühl suggeriert es mir.
Interessant aus dem Artikel finde ich auch, dass Real Madrid so gar keine Rolle spielen soll. Es bleibt spannend zu verfolgen. Nur was mich trotzdem, ja schon bestürzt, ist, dass ein Verbleib + VVL nahezu ausgeschlossen zu sein scheint - zumindest den Berichten nach.
Ein Fünkchen Resthoffnung hätte ich noch, wenn Rolfes und Carro und alle die da mitwirken, schnell den neuen Trainer präsentieren können und mit verheißungsvollen Transfers Wirtz nochmal überzeugen könnten.
12.05.2025 - 23:56 Uhr
Zitat von SERRES-PAO13
Genau das Gegenteil ist der Fall.
Bis vor kurzem haben fast alle "Experten" Wirtz im Ausland gesehen (oder Verbleib). War bei Dopa so und das zdf hat sogar eine kleine Reportage gemacht, der eine Experte hat Wirtz einen Verbleib empfohlen und ging auch davon aus, dass er bleibt. Die anderen haben ihm zu einem Wechsel zu Real/City geraten und dachten er geht zu Real.
Keiner hat gesagt er soll zu Bayern gehen, obwohl es der logische Schritt wäre und so sieht es ja auch die Famiele und Wirtz zum Glück.
Jetzt wo es stark nach Bayern Wechsel aussieht, wollen uns die "Experten" erzählen, dass Wirtz zu Bayern nicht richtig passt (vor allem wegen Musiala).
Und das soll pro Bayern sein?
Wenn die Medien herausfinden, dass sich Wirtz mit Bayern geeinigt hat und nur zu Bayern diesen Sommer will schreiben sie halt "Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern". Was sollen sie sonst schreiben? Das heißt doch nicht, dass die sich über Bayern freuen. Die Medien freuen sich über Schlagzeilen, so wie letzte Saison. Wenn es bei uns nicht gut läuft, reiben die sich die Hände und können einiges berichten.
Zitat von Rince
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
Genau das Gegenteil ist der Fall.
Bis vor kurzem haben fast alle "Experten" Wirtz im Ausland gesehen (oder Verbleib). War bei Dopa so und das zdf hat sogar eine kleine Reportage gemacht, der eine Experte hat Wirtz einen Verbleib empfohlen und ging auch davon aus, dass er bleibt. Die anderen haben ihm zu einem Wechsel zu Real/City geraten und dachten er geht zu Real.
Keiner hat gesagt er soll zu Bayern gehen, obwohl es der logische Schritt wäre und so sieht es ja auch die Famiele und Wirtz zum Glück.
Jetzt wo es stark nach Bayern Wechsel aussieht, wollen uns die "Experten" erzählen, dass Wirtz zu Bayern nicht richtig passt (vor allem wegen Musiala).
Und das soll pro Bayern sein?
Wenn die Medien herausfinden, dass sich Wirtz mit Bayern geeinigt hat und nur zu Bayern diesen Sommer will schreiben sie halt "Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern". Was sollen sie sonst schreiben? Das heißt doch nicht, dass die sich über Bayern freuen. Die Medien freuen sich über Schlagzeilen, so wie letzte Saison. Wenn es bei uns nicht gut läuft, reiben die sich die Hände und können einiges berichten.
In deinem Sprachgebraucht findet der Passus "die da oben" unter Umständen auch häufiger Platz.
Nur zum Nachempfinden deiner selektiven Akzeptanz: als die Medien schrieben, 'Wirtz ins Ausland', war das alles Kokolores und jetzt sobald sie schreiben 'Wirtz zum FCB' ergründet es sich auf einmal darauf, dass sie es in journalistischer Manier "herausgefunden haben"?
Jetzt haben wir zwei Alternativen: A, deine selektive Akzeptanz zu einem Ereignis, was du vielleicht mehr herbeisehnst (?; unabhängig davon sehe ich einen Wechsel zum FCB auch als wohl wahrscheinlichste Option an, aber eben nicht in der Deutlichkeit der Medien) oder B, das Rennen ist noch komplett offen, weil eben mehrere Gespräche gleichzeitig laufen und die Medien dann eben doch nicht bei jedem Gespräch mit am Tisch sitzen (Achtung Ironie) und sich eben die letzten 15, vielleicht auch manchmal 25% je nach Kontext zusammenreimen ("er hat unterschrieben", "will nur zum FCB").
13.05.2025 - 00:40 Uhr
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Ja, das habe ich als Vermutung geäußert und dabei bleibe ich, dass sie das nicht machen würden, weil ihnen das Risiko zu groß wäre.
Die Frage ist zudem, was mit "strategischer Fokus" gemeint ist. Ist damit gemeint, dass man zuerst schaut, ob es einen Spieler in der Bundesliga gibt, der zum einen interessant ist und zum anderen realisierbar, dann ist das so. Ist damit aber gemeint, dass man unbedingt auf dem nationalen Markt aktiv sein möchte und primär auch nur von dort Spieler transferiert, dabei den Fokus nicht auf andere Ligen und Länder legt, dann würde ich das bestreiten.
Ich erkenne da einfach eine Entwicklung bei den Bayern zwischen früheren Zeiten und der Gegenwart, denn früher wurden deutlich mehr Spieler aus der Liga verpflichtet und man hat sich eher gescheut, Spieler aus dem Ausland zu verpflichten, weil man damit durchaus schlechte Erfahrungen gesammelt hat. Aber seit einigen Jahren hat sich das deutlich verändert und es werden viel häufiger Spieler aus dem Ausland verpflichtet anstatt aus der Liga.
Wenn man dieser Entwicklung aber nicht erkennt und anmerkt, dabei weiter altgediente Narrative bedient, dann ist das für mich ein bewusste Verzerren der Realität. Zudem halte ich es für fragwürdig in Bezug auf Bayern von einem strategischen Fokus auf die nationale Liga zu sprechen, in negativem Kontext wohlgemerkt, während das auch so auf alle anderen Vereine der Liga zutrifft, es also keineswegs ein Alleinstellungsmerkmal darstellt, weshalb das so herauszustellen wäre.
Zitat von Raumgewinn
Wenn meine Aussagen auf wackeligen Füßen stehen, was tun dann deine? Du sagst doch selbst, dass Bayern nicht an Wirtz interessiert wäre, wenn er Italiener wäre - was ist das denn sonst als ein strategischer Fokus auf den deutschen Markt? Wie kann man das überhaupt abstreiten, wenn Hoeneß selbst schon mehrfach öffentlich gesagt hat, dass der FC Bayern den Anspruch hat, dass deutsche Nationalspieler in München spielen?
Und natürlich fängt Bayern jetzt nicht an, schlechtere Spieler zu kaufen, nur weil sie deutsch sind. Die Spieler müssen selbstverständlich den qualitativen Ansprüchen genügen, was bedeutet, sie müssen den Kader verstärken oder zumindest sinnvoll ergänzen. Aber wenn sie es tun, kannst du dir sicher sein, dass Bayern auf eben diese Spieler geht und eben nicht auf internationale Alternativen.
Ach ja, und bitte ermahne niemandem hier nochmal zu Sachlichkeit. Deine Beiträge sind komplett unprovoziert in einen völlig herablassenden Tonfall ausgeartet. Unglaublich, wie du hier die Moralkeule schwinkst und Neutralität vorgibst, aber dann solche Beiträge raushaust. Was für eine komplette inhaltliche Bankrotterklärung.
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Du findest das viel, an Transfers innerhalb der Liga in 12 Jahren, um damit zu untermauern, dass Bayern eine "besonders starke Ausrichtung auf den deutschen Markt" zu besitzen scheint, obwohl in dieser Zeit gleichwohl viel mehr Transfers aus dem Ausland getätigt wurden?
Wahnsinnig viel für einen Verein, der weniger national wildern soll, sondern internationale Transfers priorisieren habe, um der Liga zu helfen...
Merkst du wirklich nicht, dass deine Argumente auf so wackeligem Boden stehen, teilweise sogar bereits im Wasser schwimmen?
Dir ist lieber, dass Wirtz nicht zu Bayern wechselt, soweit so ok. Da aber jetzt eine Verdeutschung/Vernationalisierung zu konstruieren, obwohl in den erwähnten 12 Jahren viel mehr internationale Transfers getätigt wurden, zeigt halt deutlich auf, dass es dir nicht um eine offene Diskussion gehst, sondern möglichst etwas zu finden, was zu deinem Narrativ passt.
Bayern ist ein deutscher Verein, der in der Bundesliga spielt. Dass dieser auch deutsche Spieler verpflichtet, Spieler aus der Liga, die mit dem hiesigen Fußball vertraut sind, willst du ihnen zum Vorwurf machen und damit suggerieren, dass sie damit der Liga und deren Reputation schaden?
Was forderst du jetzt genau? Einen deutschen Spieler alle 5 Jahre zu verpflichten und einen aus der Liga ale 3 Jahre, oder was ist jetzt genau dein Vorwurf?
Das nimmt wirklich langsam bizarre Gründe an. Schreib doch einfach, dass du Bayern doof findest und du deshalb nicht möchtest, dass Wirtz zu Bayern wechselt, aber konstruiere doch bitte keine seltsamen Geschichten, damit du ja nicht das Offensichtliche sagen musst.
In den 80er und 90er gab es diese Fokussierung der Bayern auf den nationalen Markt, ohne Frage, aber wie bei allen anderen Vereinen auch, weil es da noch verhältnismäßig seltener der Fall war, dass Spieler aus dem Ausland verpflichtet wurden. Wenn du diese Zeiten mit denen der letzten 12 Jahre vergleichst, wirst du enorme Unterschiede feststellen, die deiner These widersprechen.
Nationales Transferverbot für die Bayern oder maximal Spieler von Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte verpflichten, während der Rest machen darf, was er will!
Ist dir das genehm?
Zitat von Raumgewinn
In England gibt es auch Cricket und vieles mehr und trotzdem schadet das nicht den nationalen TV-Rechteverkäufen oder gar den internationalen. Warum sollten asiatische Zuschauer keine Ligue 1 schauen, weil in Frankreich auch Rugby gespielt wird?
Bayern hat seit 2013 Götze, Hummels, Lewandowski, Goretzka, Upamecano, Laimer, Sabitzer, Nagelsmann und Guerreiro von deutschen CL-Teams verpflichtet und versucht(e) es jetzt bei Alonso, Wirtz, Tah und Schick. Mag sein, dass Dortmund mehr Spieler aus der Bundesliga verpflichtet hat, aber a) lassen die auch mehr Spieler ziehen und brauchen Ersatz und b) wart ihr nur deshalb nicht an den Spielern dran, weil die nicht die Qualität für euch besaßen. Ich bin mir sehr sicher, dass du keinen anderen Top-Verein auf der Welt findest, der eine solche Transferbilanz mit direkten Rivalen (oder eher: Das, was direkten Rivalen am nächsten kommt) hat, wie Bayern München.
Ich weiß auch gar nicht, warum wir darüber diskutieren, dass ihr eine besonders starke Ausrichtung auf den deutschen Markt habt. Hoeneß selbst hat doch schon mehrmals gesagt, dass er den Anspruch hat, das die besten deutschen Spieler beim FC Bayern spielen.
Zitat von roqueFort
Weil Fußball in Frankreich trotz der vielen Talente und Qualität nicht den selben Stellenwert hat wie in Deutschland, das ist einfach Fakt und jeder der sich etwas auskennt weiß das. In Deutschland gibt es keinen ernsthaften Konkurrenten als Volkssport, in Frankreich gibt es mindestens Rugby und auch Basketball, das sagen selbst französische Journalisten.
Woher kommen denn bitte Olise, Kane, Sane, Kim, Palhinha etc? Aus Bayerns Kader kommt eine Handvoll Spieler nur aus der ersten Bundesliga und die Teilweise vor 7-10 Jahren.
Den Faktor das die Premier League und La Liga einen enormen Sprachvorteil haben, hast du wohlwollend wieder ignoriert und das die Serie A deine ganzen Thesen ad absurdum führt ebenfalls.
Das der TV Deal der Bundesliga hoch geht und der von La Liga runter geht, wie erklärst du dir das?
Zitat von Raumgewinn
Also ich will hier nicht mehr hören, dass die Leverkusener mit den Provokationen starten würden - Begriffe wie "Schlaumeier" habe ich jedenfalls nicht benutzt
"Spannung" ist vielleicht der falsche Begriff. Nicht alle Titelrennen spannend, aber Abwechslung ist ein entscheidender Faktor. Die hast du in fast allen Ligen außer der Ligue 1 ausgeprägter als in Deutschland. Und dass fehlende Abwechslung im Titelkampf die Zuschauerquoten negativ beeinflusst, sogar national, ist ein Fakt. Das hat die Sportschau so zum besten gegeben.
Und wenn nur die Spieler so entscheidend sind, wieso rangiert die Ligue 1 dann sogar noch hinter der Bundesliga? Mit Mbappe, Neymar und Messi haben dort zwischenzeitlich drei der vier größten Namen des Weltfußballs zusammen gespielt. Natürlich spielen Namen eine Rolle, aber sie spielen diese Rolle nur in Kombination mit einem spannenden/abwechslungsreichen Wettbewerb. Denn wenn ihnen Titel garantiert sind, wird ihr Wirken in der Liga nicht als Herausforderung wahrgenommen. Das wird dann wiederum zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Auch für Bayern wird es viel schwieriger, Stars zu verpflichten, wenn diese die Bundesliga nicht mehr als geeignete Plattform wahrnehmen, um sich der Welt zu präsentieren.
Was du richtig erkannt hast, ist, dass die EPL ausländische Stars kauft, um Interesse zu generieren. Warum macht Bayern das nicht genauso? Wenn Bayern weniger auf die eigene Liga aus wäre und mehr Transfers wie Luca Toni, Ribery, Robben, Thiago und Kane tätigen würde, gäbe es hier nicht diese Kritik. Die tätigen so gut wie gar keine La Liga-internen Transfers.
Zitat von roqueFort
Du drehst dir wirklich alles wie es dir gefällt.
Und ziemlich sicher ist die Kluft in La Liga größer und auch in der Serie A einziger Unterschied ist das es dort mehr Vereine vom Format Dortmund gibt, während Schalke, Hamburg, Köln, Hertha, Düsseldorf, Hannover, Nürnberg große Vereine mit großem Fanaufkommen in der zweiten Liga dümpeln.
Die Auslandsvermarktung der Bundesliga ist durch die Sprache schon immer schlechter, egal wie spannend die Liga ist.
Englisch ist Weltsprache und zusätzliche hat die Premier League endlos Investoren ins Boot geholt und auf Kredit gebaut und damit Aufmerksamkeit erkauft. Wenn du den Grund wissen willst warum deren TV Geld so enteilt ist, Sprache und das sie anderen Ligen 90% der Stars wegkaufen. An der Spannung liegt es jedenfalls nicht.
Spanisch wird in 24 Ländern oder so gesprochen plus viele Länder die verwandte Sprachen sprechen und zudem auch in Ländern wo Fußball populär ist. Plus Messi und Ronaldo über eine Dekade. Aber besondere Schlaumeier glauben ja dass es für die Liga besser wäre Wirtz ins Ausland zu verkaufen, damit noch mehr Leute Premier League oder Real Madrid gucken statt Bundesliga.
Wo ist denn die Auslandsvermarktung der Serie A? Hauptsache einfach drauf los erzählen.
Die Bundesliga hat höhere TV Einnahmen als die Serie A und La Liga trotz der sprachlichen Vorteile nimmt nicht viel mehr ein, einzig die Premier Leauge enteilt und das hat nichts mit der "Spannung" zu tun. Im Gegensatz zu La Liga, Serie A und Ligue 1 ist in Deutschland der TV Vertrag gewachsen und nicht geschrumpft.
Ist schon einfach über die Verteilung zu schwadronieren, als Premier League kann man es sich leisten so zu verteilen wenn der Tabellenletzte immer noch mehr TV Geld bekommt als Bayern München. Wie man sich hier im Leverkusen Forum aber beschweren kann obwohl Leverkusen und Leipzig zb fast die gleiche Summe aus dem Topf der Fernsehrechte ziehen wie Bayern, keine Ahnung..
Zitat von Raumgewinn
Also hältst du es für Zufall, dass die beiden Ligen mit dem größten Abstand zwischen Ligaprimus und Verfolgern (Bundesliga und Ligue 1) die niedrigsten Umsätze aus dem Verkauf internationaler Übertragungsrechte generieren?
Davon ab haben wir viele Auslandsreisen gemacht. Das ist nur logischerweise nichts weiter als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Zu der Erfolgsgeschichte und dem wahrgenommen werden: Mbappe ist Weltmeister geworden und hat ein weiteres Finale erreicht, während er bei PSG war. Gleiches gilt für Messi und ein Neymar war in der Zeit auch noch da. Hast du dir Ligue 1-Spiele angeschaut? Das hab nicht mal ich gemacht und ich bin ein riesiger Fan von Messi und Neymar und hab extra für diese zwei La Liga-Spiele angeschaut - zuerst die Clasicos, später dann auch Spiele gegen andere Teams. Die Ligue 1 hat sich aber sinnlos angefühlt, weil PSG sowieso jedem Team haushoch überlegen war.
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Dafür, dass die Bundesliga bereits seit vielen Jahren auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit ist, steht sie erstaunlich stabil da. Das wird doch stets nur von denen proklamiert, die die Bundesliga, dessen Spannung und folgende Bedeutung im internationalen Vergleich nur auf den Meisterschaftskampf reduzieren, während die Bundesliga weiterhin viele, viele Zuschauer in die Stadien und vor die Empfangsgeräte locken kann, während die Bundesliga auch weiterhin international konkurrenzfähig geblieben ist.
Dein Narrativ ist einfach nur eines aus einer sehr subjektiv einseitigen Position heraus, wo du gebetsmühlenartig erklären möchtest, dass es ja besser wäre, wenn Bayern keine deutschen Spieler verpflichtet, nicht mehr auf dem nationalen Markt tätig wird, sondern sich internationaler aufstellt, weil er nur dadurch wachsen könne, weil die Bundesliga nur dadurch international an Wahrnehmung gewinnen könne. Seit Götze, Lewandowski und Hummels hat Bayern nicht mehr wirklich in der Liga gewildert, mal von Nagelsmann, Upamecano, und Sabitzer abgesehen, oder Verpflichtungen wie Pavard oder Ito, während sie primär Spieler aus dem Ausland verpflichtet haben. Dennoch kam es zu einer Serie von 11 Meisterschaften in der Liga und zu keinem signifikanten Wachstum des Vereins und der Bundesliga, weil das schlicht so einfach nicht geht, denn die PL und die La Liga haben eine Menge Vorteile, durch Sprache und ehemaliger Kolonialmacht etc., durch einen Vorsprung auch auf dem Gebiet der Internationalisierung, dass das schlicht nicht aufzuholen ist. Selbst eine Reduzierung ist mMn nicht möglich, weil dazu die PL und La Liga eigens enorme Fehler begehen müsste.
Der Topf ist bereits vor Jahren, eigentlich Jahrzehnten in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen, denn neben Bayern ist eben kein weiterer Verein ansatzweise so gewachsen und dazu haben sich eben keine Vereine konstant und stabil auf den internationalen Plätzen behaupten können, sondern immer wieder kam es zu Schwankungen und Durststrecken, die nicht nur durch den natürlichen Markt entstanden sind, sondern durch nicht konstant gute Arbeit.
Bayern und der BVB sind mit die einzigen Vereine, die jährlich zu Promotionzwecken Auslandsreisen unternehmen, natürlich vorrangig um eigene Vorteile daraus zu ziehen, aber das hilft sicher auch der Bundesliga. Das machen Vereine aus anderen Ligen aber eben auch, entweder zahlreicher oder in Form von Vereinen, die eine gewisse Historie besitzen, die weltweit bekannt sind, seit Jahrzehnten ein gewisses Renommee sich erarbeitet haben. In der Bundesliga hingegen gibt es davon immer weniger, denn viele, die früher dieses Renommee besaßen, sind international nicht mehr so relevant, wie Bremen, Gladbach, Stuttgart, aber vor allem eben wie der HSV, Köln, Schalke, Karlsruhe (Edgar Schmitt...), Kaiserlautern oder Hertha etc., die mittlerweile sogar in der 2. Liga sind, während in der Bundesliga, bei allem Respekt und ohne es despektierlich zu meinen, Kiel, Heidenheim, St. Pauli etc. unterwegs sind, die eben auch neben Vereinen wie Wolfsburg oder Hoffenheim jetzt nicht die Publikumsmagneten sind.
In keiner anderen der großen Ligen hat es diesen Schwund an ehemaligen Größen gegeben und das findet nie bis kaum Erwähnung, sondern immer und immer wieder wird das gängige Narrativ verbreitet, wie eben von dir auch, dass Bayern in den Vordergrund stellt und dabei wird es so dargestellt, dass die kontraproduktiv für die Bundesliga handeln würden, obwohl die legitimerweise vorrangig nur auf sich schauen. Zeit wird es, dass sich der Rest mal auf sich selbst fokussiert, was er besser machen kann, was er für die bessere Darstellung und Vermarktbarkeit der Bundesliga leisten kann, statt immer mit dem Finger auf andere zu zeigen und es sich damit aber verdammt leicht zu machen.
Auch, wenn du das anders sehen mögest, wenn Wirtz zu Bayern wechselt und das dort eine Erfolgsgeschichte auf Vereins- und N11-Ebene wird, dann wird das im Ausland auch so wahrgenommen, ob es dir letztendlich gefällt oder nicht, denn es gibt genügend Fans, die sich Spiele wegen der Unterhaltung anschauen, weil sie gute Spieler sehen wollen, die Dinge machen, die nur wenige können.
Zitat von Raumgewinn
Wenn man 2014 als Momentaufnahme betrachtet, vielleicht. Aber es ist kein Zufall, dass Bayern ihr höchstes Niveau unmittelbar nach der Doppelmeisterschaft des BVB erreichte. Genau die Konkurrenz hat sie erst zu diesen Höchstleistungen angestachelt.
Alles andere wurde hier schon widerlegt. Ein besserer Wettbewerb führt sogar national zu höherem Zuschauerinteresse, international erst recht. Ich glaube, die Diskussion brauchen wir nicht erneut aufzumachen - ein paar Seiten zurück gibt es genug Belege und Argumente dafür. Das schöne (oder in dem Fall eher Unschöne) ist, dass wir es früher oder später ja eh erfahren werden, wer recht hatte, Wirtz-Transfer zu Bayern hin oder her. Die Bundesliga ist in meinen Augen so oder so auf direktem Kurs in die Bedeutungslosigkeit und Wirtz wäre denke ich gut beraten, das in seine Entscheidung miteinfließen zu lassen.
Zitat von Vielarbeit2
Ehrlich gesagt ergibt sich auch aus Deinen Aussagen für mich zur Nationalmannschaft kein Sinn. Also gar nicht. Die stärkste deutsche Nationalmannschaft der vergangenen 30 Jahre, die WM-Sieger-Mannschaft von 2014, war gespickt von Bayern-Spielern. War mehr oder weniger ein ergänzter FC Bayern, jedenfalls auf dem Feld. Und der FC Bayern war nebenher so dominant wie nie zuvor und nie danach in der Bundesliga. Sehe also den Schaden einer absoluten Dominanz nicht. Das Geheimnis einer Nationalmannschaft ist wohl eher folgendes: Starke Spieler, starker Trainer, starker Clubtrainer. Dann könnten die fast auch in der niederländischen Liga zusammenspielen.
Dass die Bundesliga wegen Bayern oder Bayern-Dominanz nicht interessant für das Ausland wäre, ist ehrlich gesagt ziemlich objektiv auch nicht richtig. Jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Die Reichweite der PL ist a) historisch bedingt - s. Asien, b) ergänzend unternehmensbedingt, s. vor vielen Jahren schon Murdoch-Media-Unternehmen ebenfalls in Asien, c) sprachlich bedingt, dürfte selbsterklärend sein eine ganz andere. Ähnliches, nicht ganz so ausgeprägt, gilt für den spanischen Fussball mit Verbreitung u.a. in Lateinamerika und Nordamerika. As simple as that. Erst aus diesem Reichweiten-Unterschied heraus haben sich entsprechend ergänzend noch die Kapitalstrukturen (PL) herausgebildet.
Wenn man glaubt, die Bundesliga über sportliche Anziehungskraft attraktiver machen zu können, dann sicher nicht über einen besseren Wettbewerb mit Leipzig, Leverkusen, München und Dortmund. Interessiert in der oben genannten Welt nur keinen Menschen. Wenn überhaupt, geht es über Heldenstati. So wie Oliver Kahn in Asien extrem bekannt geworden ist. So wie Bayern insgesamt weltweit eine unter den Rahmenbedingungen bekannte Marke ist. Also: Je mehr Starkult, je mehr Silberware für Bayern, desto "besser" für die Bundesliga (wenn man denn allgemein daran interessiert wäre).
Aus dieser Sicht wäre ein Wirtz-Transfer für Bayern tendenziell m.E. sogar "besser" für die BL. Aber diese Argumentationsebene ist ohnehin Bullshit.
Denn sowohl Bayer wie auch Bayern wird jeweils schlicht und ergreifend das Beste für sich herausholen wollen. Und das ist auch gut so. Insofern ist Bayers Forderung (z. B. 150 Mio.) vollkommen nachvollziehbar und im Sinne des Clubs richtig.
Zitat von Raumgewinn
Ich hätte keinen Frust, wenn Wirtz den Verein verlässt. Den Frust hätte ich, wenn er zu Bayern wechselt
Und der Bundesliga mangelt es vor allem an ausländischem Faninteresse. Ihr wäre viel mehr geholfen, wenn Bayern sich auf den internationalen Transfermarkt konzentriert und über den Transfer ausländischer Top Stars Fans in die Liga holt.
Die Aussage zur Nationalmannschaft ergibt für mich auch keinen Sinn. Bei Niederländern oder Brasilianern würde niemand auf die Idee kommen, dass es für deren Nationalmannschaften besser wäre, wenn sie in der heimischen Liga spielen würden. Für die Nationalmannschaft ist es logischerweise am besten, wenn die Spieler am besten sind, und das werden sie, wenn sie auch im Ligaalltag Höchstleistung bringen müssen, weil sich verschiedene Verine gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Das ist definitiv nicht der Fall, wenn Bayern in 34 Spiele die Saison als haushoher Favorit geht. Die Bundesliga kann einfach keinen Wettbewerb auf hohem Niveau mehr anbieten.
Zitat von Nightflash
Macht ja auch Sinn. Für die Medien und den deutschen Fußball ist es doch gut, wenn die Topstars der deutschen NM auch in der eigenen Liga kicken. Ist zum einen Werbung für die eigene Liga, wenn man die absoluten Topspieler in der Liga halten kann, zum anderen ist eben das mediale Interesse an einem Spieler in Deutschland deutlich höher, wenn dieser auch in Deutschland kickt und damit verdienen die Medien eben hierzulande auch ihr Geld.
Die Nationalmannschaft wird sicherlich auch eher besser da stehen, wenn Spieler wie Wirtz, Musiala, Kimmich und Pavlovic tagtäglich auch im Verein zusammen spielen, einen Nachteil sehe ich da jedenfalls nicht.
Ich verstehe ja den Unmut, enn ein Spieler den Verein verlässt. Wieso man aber so eine Wiut ins besondere auf die Bayern hat, ist dann auch wieder übertrieben. Letzte Saison hat man noch durch eine Stanisic-Leihe profitiert und sich bedankt, heute sind sie wieder die Buh-Männer, weil sie einen der zwei großen Fußballstars unseres Landes in der Liga halten. Es ist ja nicht so, als würde Bayern Jahr ein Jahr aus Spieler aus der BL kaufen, das trifft dann schon eher auf Vereine wie Dortmund zu, die gefühlt 2 BL Spieler pro Jahr transferieren. Bei Bayern waren es in den letzten 5 Jahren Upamecano und Ito.
Aber wie oben erwähnt, ich verstehe den Frust, wenn ein Spieler den Verein verlässt, nun liegt es eben als Leverkusen, mit den weiteren Abgängen i.H.v vernutlich knappen 200Mio Euro einen Kader aufzustellen, der die CL Quali problemlos erreichen kann. Das ist wieder eine neue Chance, einen Schritt weiter zu gehen.
Zitat von Rince
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
Macht ja auch Sinn. Für die Medien und den deutschen Fußball ist es doch gut, wenn die Topstars der deutschen NM auch in der eigenen Liga kicken. Ist zum einen Werbung für die eigene Liga, wenn man die absoluten Topspieler in der Liga halten kann, zum anderen ist eben das mediale Interesse an einem Spieler in Deutschland deutlich höher, wenn dieser auch in Deutschland kickt und damit verdienen die Medien eben hierzulande auch ihr Geld.
Die Nationalmannschaft wird sicherlich auch eher besser da stehen, wenn Spieler wie Wirtz, Musiala, Kimmich und Pavlovic tagtäglich auch im Verein zusammen spielen, einen Nachteil sehe ich da jedenfalls nicht.
Ich verstehe ja den Unmut, enn ein Spieler den Verein verlässt. Wieso man aber so eine Wiut ins besondere auf die Bayern hat, ist dann auch wieder übertrieben. Letzte Saison hat man noch durch eine Stanisic-Leihe profitiert und sich bedankt, heute sind sie wieder die Buh-Männer, weil sie einen der zwei großen Fußballstars unseres Landes in der Liga halten. Es ist ja nicht so, als würde Bayern Jahr ein Jahr aus Spieler aus der BL kaufen, das trifft dann schon eher auf Vereine wie Dortmund zu, die gefühlt 2 BL Spieler pro Jahr transferieren. Bei Bayern waren es in den letzten 5 Jahren Upamecano und Ito.
Aber wie oben erwähnt, ich verstehe den Frust, wenn ein Spieler den Verein verlässt, nun liegt es eben als Leverkusen, mit den weiteren Abgängen i.H.v vernutlich knappen 200Mio Euro einen Kader aufzustellen, der die CL Quali problemlos erreichen kann. Das ist wieder eine neue Chance, einen Schritt weiter zu gehen.
Ich hätte keinen Frust, wenn Wirtz den Verein verlässt. Den Frust hätte ich, wenn er zu Bayern wechselt
Und der Bundesliga mangelt es vor allem an ausländischem Faninteresse. Ihr wäre viel mehr geholfen, wenn Bayern sich auf den internationalen Transfermarkt konzentriert und über den Transfer ausländischer Top Stars Fans in die Liga holt.
Die Aussage zur Nationalmannschaft ergibt für mich auch keinen Sinn. Bei Niederländern oder Brasilianern würde niemand auf die Idee kommen, dass es für deren Nationalmannschaften besser wäre, wenn sie in der heimischen Liga spielen würden. Für die Nationalmannschaft ist es logischerweise am besten, wenn die Spieler am besten sind, und das werden sie, wenn sie auch im Ligaalltag Höchstleistung bringen müssen, weil sich verschiedene Verine gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Das ist definitiv nicht der Fall, wenn Bayern in 34 Spiele die Saison als haushoher Favorit geht. Die Bundesliga kann einfach keinen Wettbewerb auf hohem Niveau mehr anbieten.
Ehrlich gesagt ergibt sich auch aus Deinen Aussagen für mich zur Nationalmannschaft kein Sinn. Also gar nicht. Die stärkste deutsche Nationalmannschaft der vergangenen 30 Jahre, die WM-Sieger-Mannschaft von 2014, war gespickt von Bayern-Spielern. War mehr oder weniger ein ergänzter FC Bayern, jedenfalls auf dem Feld. Und der FC Bayern war nebenher so dominant wie nie zuvor und nie danach in der Bundesliga. Sehe also den Schaden einer absoluten Dominanz nicht. Das Geheimnis einer Nationalmannschaft ist wohl eher folgendes: Starke Spieler, starker Trainer, starker Clubtrainer. Dann könnten die fast auch in der niederländischen Liga zusammenspielen.
Dass die Bundesliga wegen Bayern oder Bayern-Dominanz nicht interessant für das Ausland wäre, ist ehrlich gesagt ziemlich objektiv auch nicht richtig. Jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Die Reichweite der PL ist a) historisch bedingt - s. Asien, b) ergänzend unternehmensbedingt, s. vor vielen Jahren schon Murdoch-Media-Unternehmen ebenfalls in Asien, c) sprachlich bedingt, dürfte selbsterklärend sein eine ganz andere. Ähnliches, nicht ganz so ausgeprägt, gilt für den spanischen Fussball mit Verbreitung u.a. in Lateinamerika und Nordamerika. As simple as that. Erst aus diesem Reichweiten-Unterschied heraus haben sich entsprechend ergänzend noch die Kapitalstrukturen (PL) herausgebildet.
Wenn man glaubt, die Bundesliga über sportliche Anziehungskraft attraktiver machen zu können, dann sicher nicht über einen besseren Wettbewerb mit Leipzig, Leverkusen, München und Dortmund. Interessiert in der oben genannten Welt nur keinen Menschen. Wenn überhaupt, geht es über Heldenstati. So wie Oliver Kahn in Asien extrem bekannt geworden ist. So wie Bayern insgesamt weltweit eine unter den Rahmenbedingungen bekannte Marke ist. Also: Je mehr Starkult, je mehr Silberware für Bayern, desto "besser" für die Bundesliga (wenn man denn allgemein daran interessiert wäre).
Aus dieser Sicht wäre ein Wirtz-Transfer für Bayern tendenziell m.E. sogar "besser" für die BL. Aber diese Argumentationsebene ist ohnehin Bullshit.
Denn sowohl Bayer wie auch Bayern wird jeweils schlicht und ergreifend das Beste für sich herausholen wollen. Und das ist auch gut so. Insofern ist Bayers Forderung (z. B. 150 Mio.) vollkommen nachvollziehbar und im Sinne des Clubs richtig.
Wenn man 2014 als Momentaufnahme betrachtet, vielleicht. Aber es ist kein Zufall, dass Bayern ihr höchstes Niveau unmittelbar nach der Doppelmeisterschaft des BVB erreichte. Genau die Konkurrenz hat sie erst zu diesen Höchstleistungen angestachelt.
Alles andere wurde hier schon widerlegt. Ein besserer Wettbewerb führt sogar national zu höherem Zuschauerinteresse, international erst recht. Ich glaube, die Diskussion brauchen wir nicht erneut aufzumachen - ein paar Seiten zurück gibt es genug Belege und Argumente dafür. Das schöne (oder in dem Fall eher Unschöne) ist, dass wir es früher oder später ja eh erfahren werden, wer recht hatte, Wirtz-Transfer zu Bayern hin oder her. Die Bundesliga ist in meinen Augen so oder so auf direktem Kurs in die Bedeutungslosigkeit und Wirtz wäre denke ich gut beraten, das in seine Entscheidung miteinfließen zu lassen.
Dafür, dass die Bundesliga bereits seit vielen Jahren auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit ist, steht sie erstaunlich stabil da. Das wird doch stets nur von denen proklamiert, die die Bundesliga, dessen Spannung und folgende Bedeutung im internationalen Vergleich nur auf den Meisterschaftskampf reduzieren, während die Bundesliga weiterhin viele, viele Zuschauer in die Stadien und vor die Empfangsgeräte locken kann, während die Bundesliga auch weiterhin international konkurrenzfähig geblieben ist.
Dein Narrativ ist einfach nur eines aus einer sehr subjektiv einseitigen Position heraus, wo du gebetsmühlenartig erklären möchtest, dass es ja besser wäre, wenn Bayern keine deutschen Spieler verpflichtet, nicht mehr auf dem nationalen Markt tätig wird, sondern sich internationaler aufstellt, weil er nur dadurch wachsen könne, weil die Bundesliga nur dadurch international an Wahrnehmung gewinnen könne. Seit Götze, Lewandowski und Hummels hat Bayern nicht mehr wirklich in der Liga gewildert, mal von Nagelsmann, Upamecano, und Sabitzer abgesehen, oder Verpflichtungen wie Pavard oder Ito, während sie primär Spieler aus dem Ausland verpflichtet haben. Dennoch kam es zu einer Serie von 11 Meisterschaften in der Liga und zu keinem signifikanten Wachstum des Vereins und der Bundesliga, weil das schlicht so einfach nicht geht, denn die PL und die La Liga haben eine Menge Vorteile, durch Sprache und ehemaliger Kolonialmacht etc., durch einen Vorsprung auch auf dem Gebiet der Internationalisierung, dass das schlicht nicht aufzuholen ist. Selbst eine Reduzierung ist mMn nicht möglich, weil dazu die PL und La Liga eigens enorme Fehler begehen müsste.
Der Topf ist bereits vor Jahren, eigentlich Jahrzehnten in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen, denn neben Bayern ist eben kein weiterer Verein ansatzweise so gewachsen und dazu haben sich eben keine Vereine konstant und stabil auf den internationalen Plätzen behaupten können, sondern immer wieder kam es zu Schwankungen und Durststrecken, die nicht nur durch den natürlichen Markt entstanden sind, sondern durch nicht konstant gute Arbeit.
Bayern und der BVB sind mit die einzigen Vereine, die jährlich zu Promotionzwecken Auslandsreisen unternehmen, natürlich vorrangig um eigene Vorteile daraus zu ziehen, aber das hilft sicher auch der Bundesliga. Das machen Vereine aus anderen Ligen aber eben auch, entweder zahlreicher oder in Form von Vereinen, die eine gewisse Historie besitzen, die weltweit bekannt sind, seit Jahrzehnten ein gewisses Renommee sich erarbeitet haben. In der Bundesliga hingegen gibt es davon immer weniger, denn viele, die früher dieses Renommee besaßen, sind international nicht mehr so relevant, wie Bremen, Gladbach, Stuttgart, aber vor allem eben wie der HSV, Köln, Schalke, Karlsruhe (Edgar Schmitt...), Kaiserlautern oder Hertha etc., die mittlerweile sogar in der 2. Liga sind, während in der Bundesliga, bei allem Respekt und ohne es despektierlich zu meinen, Kiel, Heidenheim, St. Pauli etc. unterwegs sind, die eben auch neben Vereinen wie Wolfsburg oder Hoffenheim jetzt nicht die Publikumsmagneten sind.
In keiner anderen der großen Ligen hat es diesen Schwund an ehemaligen Größen gegeben und das findet nie bis kaum Erwähnung, sondern immer und immer wieder wird das gängige Narrativ verbreitet, wie eben von dir auch, dass Bayern in den Vordergrund stellt und dabei wird es so dargestellt, dass die kontraproduktiv für die Bundesliga handeln würden, obwohl die legitimerweise vorrangig nur auf sich schauen. Zeit wird es, dass sich der Rest mal auf sich selbst fokussiert, was er besser machen kann, was er für die bessere Darstellung und Vermarktbarkeit der Bundesliga leisten kann, statt immer mit dem Finger auf andere zu zeigen und es sich damit aber verdammt leicht zu machen.
Auch, wenn du das anders sehen mögest, wenn Wirtz zu Bayern wechselt und das dort eine Erfolgsgeschichte auf Vereins- und N11-Ebene wird, dann wird das im Ausland auch so wahrgenommen, ob es dir letztendlich gefällt oder nicht, denn es gibt genügend Fans, die sich Spiele wegen der Unterhaltung anschauen, weil sie gute Spieler sehen wollen, die Dinge machen, die nur wenige können.
Also hältst du es für Zufall, dass die beiden Ligen mit dem größten Abstand zwischen Ligaprimus und Verfolgern (Bundesliga und Ligue 1) die niedrigsten Umsätze aus dem Verkauf internationaler Übertragungsrechte generieren?
Davon ab haben wir viele Auslandsreisen gemacht. Das ist nur logischerweise nichts weiter als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Zu der Erfolgsgeschichte und dem wahrgenommen werden: Mbappe ist Weltmeister geworden und hat ein weiteres Finale erreicht, während er bei PSG war. Gleiches gilt für Messi und ein Neymar war in der Zeit auch noch da. Hast du dir Ligue 1-Spiele angeschaut? Das hab nicht mal ich gemacht und ich bin ein riesiger Fan von Messi und Neymar und hab extra für diese zwei La Liga-Spiele angeschaut - zuerst die Clasicos, später dann auch Spiele gegen andere Teams. Die Ligue 1 hat sich aber sinnlos angefühlt, weil PSG sowieso jedem Team haushoch überlegen war.
Du drehst dir wirklich alles wie es dir gefällt.
Und ziemlich sicher ist die Kluft in La Liga größer und auch in der Serie A einziger Unterschied ist das es dort mehr Vereine vom Format Dortmund gibt, während Schalke, Hamburg, Köln, Hertha, Düsseldorf, Hannover, Nürnberg große Vereine mit großem Fanaufkommen in der zweiten Liga dümpeln.
Die Auslandsvermarktung der Bundesliga ist durch die Sprache schon immer schlechter, egal wie spannend die Liga ist.
Englisch ist Weltsprache und zusätzliche hat die Premier League endlos Investoren ins Boot geholt und auf Kredit gebaut und damit Aufmerksamkeit erkauft. Wenn du den Grund wissen willst warum deren TV Geld so enteilt ist, Sprache und das sie anderen Ligen 90% der Stars wegkaufen. An der Spannung liegt es jedenfalls nicht.
Spanisch wird in 24 Ländern oder so gesprochen plus viele Länder die verwandte Sprachen sprechen und zudem auch in Ländern wo Fußball populär ist. Plus Messi und Ronaldo über eine Dekade. Aber besondere Schlaumeier glauben ja dass es für die Liga besser wäre Wirtz ins Ausland zu verkaufen, damit noch mehr Leute Premier League oder Real Madrid gucken statt Bundesliga.
Wo ist denn die Auslandsvermarktung der Serie A? Hauptsache einfach drauf los erzählen.
Die Bundesliga hat höhere TV Einnahmen als die Serie A und La Liga trotz der sprachlichen Vorteile nimmt nicht viel mehr ein, einzig die Premier Leauge enteilt und das hat nichts mit der "Spannung" zu tun. Im Gegensatz zu La Liga, Serie A und Ligue 1 ist in Deutschland der TV Vertrag gewachsen und nicht geschrumpft.
Ist schon einfach über die Verteilung zu schwadronieren, als Premier League kann man es sich leisten so zu verteilen wenn der Tabellenletzte immer noch mehr TV Geld bekommt als Bayern München. Wie man sich hier im Leverkusen Forum aber beschweren kann obwohl Leverkusen und Leipzig zb fast die gleiche Summe aus dem Topf der Fernsehrechte ziehen wie Bayern, keine Ahnung..
Also ich will hier nicht mehr hören, dass die Leverkusener mit den Provokationen starten würden - Begriffe wie "Schlaumeier" habe ich jedenfalls nicht benutzt
"Spannung" ist vielleicht der falsche Begriff. Nicht alle Titelrennen spannend, aber Abwechslung ist ein entscheidender Faktor. Die hast du in fast allen Ligen außer der Ligue 1 ausgeprägter als in Deutschland. Und dass fehlende Abwechslung im Titelkampf die Zuschauerquoten negativ beeinflusst, sogar national, ist ein Fakt. Das hat die Sportschau so zum besten gegeben.
Und wenn nur die Spieler so entscheidend sind, wieso rangiert die Ligue 1 dann sogar noch hinter der Bundesliga? Mit Mbappe, Neymar und Messi haben dort zwischenzeitlich drei der vier größten Namen des Weltfußballs zusammen gespielt. Natürlich spielen Namen eine Rolle, aber sie spielen diese Rolle nur in Kombination mit einem spannenden/abwechslungsreichen Wettbewerb. Denn wenn ihnen Titel garantiert sind, wird ihr Wirken in der Liga nicht als Herausforderung wahrgenommen. Das wird dann wiederum zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Auch für Bayern wird es viel schwieriger, Stars zu verpflichten, wenn diese die Bundesliga nicht mehr als geeignete Plattform wahrnehmen, um sich der Welt zu präsentieren.
Was du richtig erkannt hast, ist, dass die EPL ausländische Stars kauft, um Interesse zu generieren. Warum macht Bayern das nicht genauso? Wenn Bayern weniger auf die eigene Liga aus wäre und mehr Transfers wie Luca Toni, Ribery, Robben, Thiago und Kane tätigen würde, gäbe es hier nicht diese Kritik. Die tätigen so gut wie gar keine La Liga-internen Transfers.
Weil Fußball in Frankreich trotz der vielen Talente und Qualität nicht den selben Stellenwert hat wie in Deutschland, das ist einfach Fakt und jeder der sich etwas auskennt weiß das. In Deutschland gibt es keinen ernsthaften Konkurrenten als Volkssport, in Frankreich gibt es mindestens Rugby und auch Basketball, das sagen selbst französische Journalisten.
Woher kommen denn bitte Olise, Kane, Sane, Kim, Palhinha etc? Aus Bayerns Kader kommt eine Handvoll Spieler nur aus der ersten Bundesliga und die Teilweise vor 7-10 Jahren.
Den Faktor das die Premier League und La Liga einen enormen Sprachvorteil haben, hast du wohlwollend wieder ignoriert und das die Serie A deine ganzen Thesen ad absurdum führt ebenfalls.
Das der TV Deal der Bundesliga hoch geht und der von La Liga runter geht, wie erklärst du dir das?
In England gibt es auch Cricket und vieles mehr und trotzdem schadet das nicht den nationalen TV-Rechteverkäufen oder gar den internationalen. Warum sollten asiatische Zuschauer keine Ligue 1 schauen, weil in Frankreich auch Rugby gespielt wird?
Bayern hat seit 2013 Götze, Hummels, Lewandowski, Goretzka, Upamecano, Laimer, Sabitzer, Nagelsmann und Guerreiro von deutschen CL-Teams verpflichtet und versucht(e) es jetzt bei Alonso, Wirtz, Tah und Schick. Mag sein, dass Dortmund mehr Spieler aus der Bundesliga verpflichtet hat, aber a) lassen die auch mehr Spieler ziehen und brauchen Ersatz und b) wart ihr nur deshalb nicht an den Spielern dran, weil die nicht die Qualität für euch besaßen. Ich bin mir sehr sicher, dass du keinen anderen Top-Verein auf der Welt findest, der eine solche Transferbilanz mit direkten Rivalen (oder eher: Das, was direkten Rivalen am nächsten kommt) hat, wie Bayern München.
Ich weiß auch gar nicht, warum wir darüber diskutieren, dass ihr eine besonders starke Ausrichtung auf den deutschen Markt habt. Hoeneß selbst hat doch schon mehrmals gesagt, dass er den Anspruch hat, das die besten deutschen Spieler beim FC Bayern spielen.
Du findest das viel, an Transfers innerhalb der Liga in 12 Jahren, um damit zu untermauern, dass Bayern eine "besonders starke Ausrichtung auf den deutschen Markt" zu besitzen scheint, obwohl in dieser Zeit gleichwohl viel mehr Transfers aus dem Ausland getätigt wurden?
Wahnsinnig viel für einen Verein, der weniger national wildern soll, sondern internationale Transfers priorisieren habe, um der Liga zu helfen...
Merkst du wirklich nicht, dass deine Argumente auf so wackeligem Boden stehen, teilweise sogar bereits im Wasser schwimmen?
Dir ist lieber, dass Wirtz nicht zu Bayern wechselt, soweit so ok. Da aber jetzt eine Verdeutschung/Vernationalisierung zu konstruieren, obwohl in den erwähnten 12 Jahren viel mehr internationale Transfers getätigt wurden, zeigt halt deutlich auf, dass es dir nicht um eine offene Diskussion gehst, sondern möglichst etwas zu finden, was zu deinem Narrativ passt.
Bayern ist ein deutscher Verein, der in der Bundesliga spielt. Dass dieser auch deutsche Spieler verpflichtet, Spieler aus der Liga, die mit dem hiesigen Fußball vertraut sind, willst du ihnen zum Vorwurf machen und damit suggerieren, dass sie damit der Liga und deren Reputation schaden?
Was forderst du jetzt genau? Einen deutschen Spieler alle 5 Jahre zu verpflichten und einen aus der Liga ale 3 Jahre, oder was ist jetzt genau dein Vorwurf?
Das nimmt wirklich langsam bizarre Gründe an. Schreib doch einfach, dass du Bayern doof findest und du deshalb nicht möchtest, dass Wirtz zu Bayern wechselt, aber konstruiere doch bitte keine seltsamen Geschichten, damit du ja nicht das Offensichtliche sagen musst.
In den 80er und 90er gab es diese Fokussierung der Bayern auf den nationalen Markt, ohne Frage, aber wie bei allen anderen Vereinen auch, weil es da noch verhältnismäßig seltener der Fall war, dass Spieler aus dem Ausland verpflichtet wurden. Wenn du diese Zeiten mit denen der letzten 12 Jahre vergleichst, wirst du enorme Unterschiede feststellen, die deiner These widersprechen.
Nationales Transferverbot für die Bayern oder maximal Spieler von Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte verpflichten, während der Rest machen darf, was er will!
Ist dir das genehm?
Wenn meine Aussagen auf wackeligen Füßen stehen, was tun dann deine? Du sagst doch selbst, dass Bayern nicht an Wirtz interessiert wäre, wenn er Italiener wäre - was ist das denn sonst als ein strategischer Fokus auf den deutschen Markt? Wie kann man das überhaupt abstreiten, wenn Hoeneß selbst schon mehrfach öffentlich gesagt hat, dass der FC Bayern den Anspruch hat, dass deutsche Nationalspieler in München spielen?
Und natürlich fängt Bayern jetzt nicht an, schlechtere Spieler zu kaufen, nur weil sie deutsch sind. Die Spieler müssen selbstverständlich den qualitativen Ansprüchen genügen, was bedeutet, sie müssen den Kader verstärken oder zumindest sinnvoll ergänzen. Aber wenn sie es tun, kannst du dir sicher sein, dass Bayern auf eben diese Spieler geht und eben nicht auf internationale Alternativen.
Ach ja, und bitte ermahne niemandem hier nochmal zu Sachlichkeit. Deine Beiträge sind komplett unprovoziert in einen völlig herablassenden Tonfall ausgeartet. Unglaublich, wie du hier die Moralkeule schwinkst und Neutralität vorgibst, aber dann solche Beiträge raushaust. Was für eine komplette inhaltliche Bankrotterklärung.
Ja, das habe ich als Vermutung geäußert und dabei bleibe ich, dass sie das nicht machen würden, weil ihnen das Risiko zu groß wäre.
Die Frage ist zudem, was mit "strategischer Fokus" gemeint ist. Ist damit gemeint, dass man zuerst schaut, ob es einen Spieler in der Bundesliga gibt, der zum einen interessant ist und zum anderen realisierbar, dann ist das so. Ist damit aber gemeint, dass man unbedingt auf dem nationalen Markt aktiv sein möchte und primär auch nur von dort Spieler transferiert, dabei den Fokus nicht auf andere Ligen und Länder legt, dann würde ich das bestreiten.
Ich erkenne da einfach eine Entwicklung bei den Bayern zwischen früheren Zeiten und der Gegenwart, denn früher wurden deutlich mehr Spieler aus der Liga verpflichtet und man hat sich eher gescheut, Spieler aus dem Ausland zu verpflichten, weil man damit durchaus schlechte Erfahrungen gesammelt hat. Aber seit einigen Jahren hat sich das deutlich verändert und es werden viel häufiger Spieler aus dem Ausland verpflichtet anstatt aus der Liga.
Wenn man dieser Entwicklung aber nicht erkennt und anmerkt, dabei weiter altgediente Narrative bedient, dann ist das für mich ein bewusste Verzerren der Realität. Zudem halte ich es für fragwürdig in Bezug auf Bayern von einem strategischen Fokus auf die nationale Liga zu sprechen, in negativem Kontext wohlgemerkt, während das auch so auf alle anderen Vereine der Liga zutrifft, es also keineswegs ein Alleinstellungsmerkmal darstellt, weshalb das so herauszustellen wäre.
Was genau ist in diesem Forum eigentlich deine Mission? Hier geht es um Florian Wirtz, unseren Spieler, und nicht um tausend abweichende Themen, die du deinen in deinen etlichen Walls of Text in unnötiger Ausführlichkeit besprichst. Wetter ist gerade schön draußen, nutz deine Zeit doch sinnvoller anstatt hier seit einer Woche immer wieder dieselben Argumente und Narrative zu verbreiten, nur immer anders umformuliert und ausgeschmückt. Wir haben deinen Standpunkt jetzt alle verstanden.
13.05.2025 - 07:55 Uhr
Zitat von Raumgewinn
Was das zeigt, ist, dass das internationale Interesse an Spielen steigt, wenn beide Teams vor kurzem Meister geworden sind. Ich weiß, steile These, völlig absurd
Ich würde endlich gerne mal wieder La Liga schauen, aber solange Real Madrid nicht 5 mal in Serie Meister geworden ist und Barca Lamine Yamal nicht abgeben möchte, hab ich da halt einfach keinen Bock drauf.
Zitat von roqueFort
Was willst du uns damit sagen? Bayern Topspiele werden seit Jahren weltweit übertragen, des weiteren beantwortet dieser Link nicht mal ansatzweise meine Frage.
Die Diskussion wird mir zu dumm, du bist halt komplett resistent gegenüber Argumenten.
Wie kannst du auf den vorherigen Post dann auch wieder mit dem Argument kommen, dass in England Cricket populär ist .
Das England mehr TV Geld generiert als die Ligue 1 hat einfach nichts damit zu tun das PSG die Liga dominiert, vielleicht zu 0.1%.
Die Premier League ist enteilt weil sie durch Investoren und Sprache international über 3 Jahrzehnte der Marktführer ist, da kommt die Lücke her.
Nicht weil die Premier League spannender ist. Es ist Geld mit dem die Premier League anderen Ligen die Stars wegkauft und Reichweite durch die Sprache, nichts anderes.
Die Bundesliga wird nicht weniger attraktiv weil Bayern München im Schnitt 1 Spieler aus der Bundesliga pro Jahr kauft , die Liga wird uninteressanter weil selbst Teams wie Brighton, Brentford und West Ham anderen Bundesligisten Spieler wie Füllkrug, Gruda, Schade wegkaufen. Wer kauft denn Dortmund in den letzten 10 Jahren die Spieler weg? Bayern oder vielleicht doch eher Manchester United und Real?
Als ob es gut für die Bundesliga war das man Kevin DeBruyne an Manchester City verloren hat.
Aber das realisiert man vielleicht nicht wenn man so fokussiert auf sein Feindbild Bayern München ist.
Das Geld was die Premier League ausgibt übt nun mal auch Marktdruck auf Real Madrid, Barcelona, Bayern etc auf.
Zitat von Raumgewinn
https://www.sueddeutsche.de/sport/bundesliga-gipfel-global-bayer-gegen-bayern-weltweit-zu-sehen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-240209-99-930125
Zitat von roqueFort
Wie wär es mal Fakten zu bringen und nicht ständig allen die Welt erklären wollen mit nichts anderem als deiner Meinung?
Beleg doch mal deine Aussagen dazu was internationale Fans interessiert.
Zitat von Raumgewinn
Am Ende des Tages wird eine Liga für internationale Fans aus diversen Aspekten interessant - dazu gehört mit Sicherheit auch die Qualität des Fußballs (und ich bin selbst gar kein Fan vom vor allem laufbasierten Pressing- und Umschaltfußball nach RB-Schule), aber nicht in dem Maßstab, den du annimmst. Die Bundesliga ist die Top-Liga mit dem höchsten Toreschnitt, aber wenn du nach England schaust, interessiert die das wenig - die Fans sehen das primär als Beispiel dafür, dass in der Bundesliga kein Team verteidigen kann, weil bis auf Bayern eh keine Mannschaft Qualität hat. Und wenn wenig Tore fallen würden, würden sie es auf dasselbe zurückführen. Das ist natürlich nicht korrekt, liegt aber daran, dass die extreme Dominanz der Bayern, was Titelgewinne angeht, alles andere überstrahlt.
Bayern hat es somit, wie du richtig sagst, nicht alleine in der Hand. Sie brauchen mindestens ein gleichwertiges Team, damit die Liga eine Narrative hat, die sie verkaufen kann. In den Phasen, in denen ein anderes Team mal kurz mit den Bayern mithalten kann, sind die direkten Aufeinandertreffen auch immer so etwas wie "Mini-Clasicos", die in fast alle Länder übertragen werden und zu denen die Übertragungsmedien aus allen Nationen Sonderteams schicken. Nur verebbt das immer schnell wieder bevor es richtig aufkommt.
Und das ist der Moment, in dem Bayern ins Spiel kommt. Natürlich kann immer argumentieren "so einen Spieler wie Götze oder Wirtz kannst du dir nicht durch die Lappen gehen lassen", aber am Ende des Tages hat Bayern durch diese Transfers die Bundesliga eines gewaltigen Einschaltarguments beraubt als sie in der Phase zwischen 2013 und 2015 Götze, Hummels und Lewandowski verpflichtet haben. In einer Phase, in der die ganze Welt auf die deutsche Liga geschaut hat wie vermutlich seit Jahrzehnten nicht mehr, hat Bayern auf dem Transfermarkt ein Exempel an Dortmund statuiert und jetzt sind sie im Begriff, dasselbe wieder zu tun. Im Moment der größten Aufmerksamkeit bestätigt die Bundesliga also wieder jedes negative Klischee, das über sie existiert. Wenn Bayern sich in diesem Moment woanders umsehen würde, würden wir Wirtz vermutlich trotzdem verlieren, aber das würde international ganz anders aufgenommen werden.
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Selbstverständlich ist das kein Zufall und dass der Meisterschaft hinsichtlich der Spannung ein enormer Faktor sein kann, auch das würde ich niemals bestreiten, aber, und ich bilde mir ein, das sagen zu können, weil ich die Bundesliga seit Bestehen verfolgen konnte, dass eben ein spannender Meisterschaftskampf nicht diese Auswirkungen hat, wie du ihm beimisst, denn, auch wenn das viele nicht mehr zu wissen scheinen, gab es diesen früher und dennoch war es der Bundesliga nicht möglich, mit anderen Ligen mitzuhalten oder auf diese aufzuholen.
Bezüglich der Ligue 1 und PSG mit Neymar, Mbappé und Messi muss ich sagen, dass ich natürlich diese Spiele geschaut habe, natürlich nicht alle, aber ich hätte diese nicht geschaut, wenn es diese Spieler in einer Mannschaft nicht gegeben hätte. Ich habe auch diese Saison mehr als genug Spiele von PSG geschaut, die jetzt eine Mannschaft haben, die dieses Prädikat auch wirklich verdient, die eben nicht mehr von Superstars gehemmt wird, sondern die dadurch wirklich als Einheit auftretend guten und erfolgreichen Fußball spielen. Ich habe auch Spiele von Real mit CR7 und Barca mit Messi deutlich häufiger verfolgt als ohne sie und schaue gerade in dieser Saison viel mehr Spiele von Barca als von Real, einfach weil dieser Fußball viel schöner und ansehnlicher ist. Ich fühle mich einfach mehr unterhalten, obwohl mein Verein mit diesen Vereinen nicht mithalten kann, mir bewusst ist, dass wir aktuell und in absehbarer Zukunft gegen diese keine Chance auf eine Meisterschaft haben.
Ich mag eher eine Ausnahme darstellen, als jemand, der Aversionen nicht so einfach entwickelt, der stets versucht, auch wenn das natürlich nicht immer gelingt, möglichst neutral und objektiv zu sein, der den Fokus auf den Fußball auf dem Rasen legt, auf den Sport an sich und sich nicht zu sehr von fehlgeleiteten Emotionen und übermoralischen Werten leiten lässt. Ich bin kein Traditionalist, obwohl ich, den Fußball seit vielen, vielen Jahren verfolge, wo Kommerz noch ein Fremdwort war, aber dennoch mitbekommen hat, wie die Traditionsvereine den Kommerz in den Fußball gebracht haben, aber mit den Jahren das zur Normalität haben werden lassen, worauf dann folgte, dass alles subversiv ist, was dieser Norm nicht entspricht, und wird als gefährlich eingestuft und stigmatisiert.
Es gibt aber nicht nur Fans, die so denken wie ich oder wie du, sondern aus vielerlei Gründen schauen diese Fußball. Bayern ist hierzulande nicht wirklich beliebt, aber dennoch schauen viele Fans, obwohl sie Fans von anderen Vereinen sind, deren Spiele an, weil die in Summe schon attraktiven Fußball spielen und all die Jahre gespielt haben. So wird es auch sein, sollte Wirtz zu Bayern wechseln. Klar werden da einige dann die Spiele boykottieren, evtl. zuerst nicht schauen, aber ich würde behaupten, wenn sie mitbekommen würden, dass das mit Wirtz bei Bayern gemeinsam mit Musiala, Olise und Kane gut funktioniert, dann werden jene evtl. doch mal reinschauen.
Wenn Wirtz zu City oder Real wechselt und Bayern dafür einen N. Williams verpflichten würde bzw. einen namhaften Spieler aus dem Ausland, würde sich nichts am Status Quo verändern. Bayern wird nicht urplötzlich relevanter und die Bundesliga erst recht nicht, was auch deiner eigentlichen Argumentation im Wege stehen würde, da du einen spannenden Meisterschaftskampf als den wichtigsten Faktor erachtest, was aber nicht durch Bayern veränderbar ist, denn dieser entstünde ja nicht dadurch, sollte Bayern Wirtz nicht verpflichten, da dieser ja Leverkusen dennoch verlassen würde.
Es gibt kein realistisches Szenario, welches kurz- bzw. mittelfristig eintreten könnte, um das zu ermöglichen, weil dazu zum einen eine oder mehrere Mannschaft/en konstant gute Arbeit leisten müsste und zudem Bayern schlechtere, und dazu kann man sie schlichtweg nicht zwingen.
Wenn man neutral an die Sache herangeht und auch Fußball schaut, der nicht von seinem Lieblingsverein gespielt wird, dann macht man das primär aus bestimmten Gründen, wie z. B. dass man noch für einen anderen Verein Sympathien hegt, oder aber, dass man eben Fußball schaut, der unterhaltsam ist, sei es wegen der Spannung oder der Qualität , die dargeboten wird. Manche schauen evtl. auch die Bayern oder andere Vereine, weil sie hoffen, sie verlieren zu sehen. Es gibt so viele Gründe, aber statistisch gesehen schauen jetzt nicht weniger Fußball, obwohl Bayern quasi ein Dauermeister geworden ist.
Es schauen einfach viele mittlerweile internationaler Fußball, weil es die Möglichkeit dazu gibt und dementsprechend hat sich auch das Fandasein internationalisiert. Du kannst seit einigen Jahren nahezu jeden Verein und jede Liga verfolgen und auch Live spielen sehen. Da wären früher auch mehr Fans abgewandert, wenn das möglich gewesen wäre, als die Bundesliga wechselnde Meister hatte. Das Klientel verändert sich halt einfach auch, weil sich die Interessen verändern. Früher sind die Kinder nach der Schule auf den Bolzplatz gegangen, oder haben sich anderen Hobbies gewidmet, während mittlerweile die Zeit anders vertrieben wird.
Bei den internationalen Fans ist es ja doch letztendlich auch nicht anders und die verfolgen eben die großen Ligen, die seit jeher an die relevantesten wahrgenommen werden. Da kann eine Liga wie die Bundesliga nicht mithalten, keinen Rückstand aufholen, nur weil es womöglich einen spannenderen Meisterschaftskampf gibt. Wenn der Fußball nicht ansehnlich ist, dann schauen die Menschen nicht zu, sondern eben woanders, denn Spannung hast du in den Ligen wie PL und La Liga auch.
Wie soll die Bundesliga da bitte bevorzugt werden, nur mittels eines spannenderen Meisterschaftskampf, wenn es das in anderen Ligen auch gibt und dazu noch bekannte Vereine, mit guten Spielern und gutem Fußball?
Nehmen wir mal die Serie A. Die war früher mal das Maß aller Dinge, weil sich dort die Stars versammelt haben. Dann wanderten diese vermehrt Richtung La Liga ab bzw. diese gingen sofort dahin und die Seria A verlor an Bedeutung, obwohl dort die Meisterschaft noch spannend war, denn das war, bevor Juve Serienmeister wurde. Da war die PL auch noch nicht auf dem heutigen Stand, der kam erst, als man dort professioneller wurde, sich sportliches Know How in den englischen Fußball holte, durch Trainer im Profi- und Nachwuchsbereich, in dem man sich mehr an Strukturen aus dem Ausland orientierte, anstatt weiterhin zu glauben, es wäre alles richtig so, wie man es macht, weil man das Mutterland des Fußballs ist, denn man erkannte, dass man Rückstand hatte.
Du kannst doch nur aufholen bzw. die Aufmerksamkeit erlangen, wenn du dich abheben kannst und da sehe ich einfach nicht, wie der Bundesliga das gelingen sollte, spannender Meisterschaftskampf hin und Wirtz bei Bayern her.
Entsprechend bin ich der Meinung, dass man Aufmerksamkeit vorrangig nur erlangen kann, als deutscher Verein, als die Bundesliga, wenn man sportlich überzeugen kann, wenn man gerade international für Aufsehen sorgen kann, denn vor allem als die Bayern international in aller Munde waren, als "La Bestia Negra", stieg auch die Aufmerksamkeit der Bundesliga, aber in der Vergangenheit eben auch dadurch, als noch die ehemals großen Vereine in der 1. Liga waren, dadurch hohe Zuschauerzahlen erzielt werden konnten, es so häufig zu stimmungsvollen Stadien kam, weshalb sogar aus dem Ausland Fans diese Spiele live besuchten, dieses Erlebnis genießen wollten.
Wie gesagt: das hast du heute nicht mehr, weil du so viele Spiele hast, die einfach keinen interessieren, nicht nur international, sondern auch national, und das völlig unabhängig von den Bayern und dem Meisterschaftskampf.
Da schauen selbst deutsche Fans eher andere Ligen, als Wolfsburg gegen Hoffenheim, Augsburg gegen Kiel, St. Pauli gegen Bochum oder Mainz gegen Union, wenn sie die Möglichkeit haben, Spiele in anderen Ligen zu schauen.
Das alles auf die Bayern zu projizieren, stellt für mich tendenziöses und verzehrendes Darstellen der aktuellen Gegebenheiten dar, die so eben nicht primär oder sogar ausschließlich von den Bayern herbeigeführt wurden, sondern viele Faktoren eine entscheidende Rolle gespielt haben, wo eben andere Vereine deutlich mehr Anteile daran hatten und haben, dass die Bundesliga eben so ist, wie sie ist, nicht spannend und nicht so populär wie andere Ligen.
Selbst die Seria A, die nach der Dynastie von Juve wieder deutlich spannender geworden ist, die so viele Traditionsvereine besitzt, wie Inter, Milan, Juve, Napoli, Lazio, Roma, Fiorentina etc. und die auch nicht mit der PL und La Liga mithalten können.
Spannender Meisterschaftskampf bringt dir im Vergleich eben nichts, weil damit andere Ligen auch dienen können...
Sollte aber Wirtz zu Bayern wechseln, die wieder einen Kader zusammenstellen, der international erfolgreich sein kann, aber zumindest einmal auf internationalem Boden guten und ansehnlichen Fußball bieten kann, dann werden internationale Fans eher den Fokus auf Bayern und folgend die Liga legen, denn niemand würde die Bundesliga einer anderen Liga vorziehen, wenn die Meisterschaft wieder spannender wäre.
Leverkusen und die Bundesliga wurde ja auch letzte Saison nicht mehr verfolgt, weil die Bundesliga spannend war, denn das war sie ja eigentlich nicht, denn wenn eine andere Mannschaft so viel Vorsprung hat, erzeugt das ja keine Spannung, sondern die Art und Weise wie Leverkusen Fußball gespielt hat, hat Fans angezogen, weil das ansehnlich und unterhaltsam war. Deshalb war auch der BVB international relevanter in der Wahrnehmung, weil sie in der CL ins Finale kamen, während sie in der Liga kaum einen durch den Fußball, den sie spielten, vor den Fernseher lockten.
Das muss das Ziel sein. Wieder mehr Fußball zu spielen, anstatt das so viele Mannschaften eher über Laufen/Rennen und Pressing/Gegenpressing kommen. Das mag unter Klopp damals beim BVB und auch zum Teil bei RB noch Zuschauer angelockt haben, aber mittlerweile ist das einfach langweilig und gewöhnlich.
Solange du in der Bundesliga nur Bayern und den BVB hast, aktuell sicher auch teilweise Leverkusen, die weltweit einen gewissen Bekanntheitsgrad besitzen, obwohl Leverkusen vor der Doublesaison eher primär in Südamerika und dort Brasilien, Mexiko etc. bekannter waren, wird die Bundesliga nicht an Renommee gewinnen. Leipzig, Frankfurt, Freiburg, Mainz etc. kennen doch zu wenige und HSV, Schalke, Köln, Kaiserslautern, Bremen etc. haben viele nicht mehr auf dem Schirm, maximal noch ältere Generationen.
Dort ist eher das Problem zu verorten und das zu verleugnen, es nicht zu erwähnen, und den Fokus auf die Bayern zu legen, den nicht vorhandenen Meisterschaftskampf, hilft da überhaupt nicht, außer dahingehend, dass es dem eigenen Seelenfrieden dienlich ist, weil man der Aversion Ausdruck verleihen konnte.
Zitat von Raumgewinn
Also hältst du es für Zufall, dass die beiden Ligen mit dem größten Abstand zwischen Ligaprimus und Verfolgern (Bundesliga und Ligue 1) die niedrigsten Umsätze aus dem Verkauf internationaler Übertragungsrechte generieren?
Davon ab haben wir viele Auslandsreisen gemacht. Das ist nur logischerweise nichts weiter als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Zu der Erfolgsgeschichte und dem wahrgenommen werden: Mbappe ist Weltmeister geworden und hat ein weiteres Finale erreicht, während er bei PSG war. Gleiches gilt für Messi und ein Neymar war in der Zeit auch noch da. Hast du dir Ligue 1-Spiele angeschaut? Das hab nicht mal ich gemacht und ich bin ein riesiger Fan von Messi und Neymar und hab extra für diese zwei La Liga-Spiele angeschaut - zuerst die Clasicos, später dann auch Spiele gegen andere Teams. Die Ligue 1 hat sich aber sinnlos angefühlt, weil PSG sowieso jedem Team haushoch überlegen war.
Zitat von 3-Ecken-Elfer
Dafür, dass die Bundesliga bereits seit vielen Jahren auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit ist, steht sie erstaunlich stabil da. Das wird doch stets nur von denen proklamiert, die die Bundesliga, dessen Spannung und folgende Bedeutung im internationalen Vergleich nur auf den Meisterschaftskampf reduzieren, während die Bundesliga weiterhin viele, viele Zuschauer in die Stadien und vor die Empfangsgeräte locken kann, während die Bundesliga auch weiterhin international konkurrenzfähig geblieben ist.
Dein Narrativ ist einfach nur eines aus einer sehr subjektiv einseitigen Position heraus, wo du gebetsmühlenartig erklären möchtest, dass es ja besser wäre, wenn Bayern keine deutschen Spieler verpflichtet, nicht mehr auf dem nationalen Markt tätig wird, sondern sich internationaler aufstellt, weil er nur dadurch wachsen könne, weil die Bundesliga nur dadurch international an Wahrnehmung gewinnen könne. Seit Götze, Lewandowski und Hummels hat Bayern nicht mehr wirklich in der Liga gewildert, mal von Nagelsmann, Upamecano, und Sabitzer abgesehen, oder Verpflichtungen wie Pavard oder Ito, während sie primär Spieler aus dem Ausland verpflichtet haben. Dennoch kam es zu einer Serie von 11 Meisterschaften in der Liga und zu keinem signifikanten Wachstum des Vereins und der Bundesliga, weil das schlicht so einfach nicht geht, denn die PL und die La Liga haben eine Menge Vorteile, durch Sprache und ehemaliger Kolonialmacht etc., durch einen Vorsprung auch auf dem Gebiet der Internationalisierung, dass das schlicht nicht aufzuholen ist. Selbst eine Reduzierung ist mMn nicht möglich, weil dazu die PL und La Liga eigens enorme Fehler begehen müsste.
Der Topf ist bereits vor Jahren, eigentlich Jahrzehnten in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen, denn neben Bayern ist eben kein weiterer Verein ansatzweise so gewachsen und dazu haben sich eben keine Vereine konstant und stabil auf den internationalen Plätzen behaupten können, sondern immer wieder kam es zu Schwankungen und Durststrecken, die nicht nur durch den natürlichen Markt entstanden sind, sondern durch nicht konstant gute Arbeit.
Bayern und der BVB sind mit die einzigen Vereine, die jährlich zu Promotionzwecken Auslandsreisen unternehmen, natürlich vorrangig um eigene Vorteile daraus zu ziehen, aber das hilft sicher auch der Bundesliga. Das machen Vereine aus anderen Ligen aber eben auch, entweder zahlreicher oder in Form von Vereinen, die eine gewisse Historie besitzen, die weltweit bekannt sind, seit Jahrzehnten ein gewisses Renommee sich erarbeitet haben. In der Bundesliga hingegen gibt es davon immer weniger, denn viele, die früher dieses Renommee besaßen, sind international nicht mehr so relevant, wie Bremen, Gladbach, Stuttgart, aber vor allem eben wie der HSV, Köln, Schalke, Karlsruhe (Edgar Schmitt...), Kaiserlautern oder Hertha etc., die mittlerweile sogar in der 2. Liga sind, während in der Bundesliga, bei allem Respekt und ohne es despektierlich zu meinen, Kiel, Heidenheim, St. Pauli etc. unterwegs sind, die eben auch neben Vereinen wie Wolfsburg oder Hoffenheim jetzt nicht die Publikumsmagneten sind.
In keiner anderen der großen Ligen hat es diesen Schwund an ehemaligen Größen gegeben und das findet nie bis kaum Erwähnung, sondern immer und immer wieder wird das gängige Narrativ verbreitet, wie eben von dir auch, dass Bayern in den Vordergrund stellt und dabei wird es so dargestellt, dass die kontraproduktiv für die Bundesliga handeln würden, obwohl die legitimerweise vorrangig nur auf sich schauen. Zeit wird es, dass sich der Rest mal auf sich selbst fokussiert, was er besser machen kann, was er für die bessere Darstellung und Vermarktbarkeit der Bundesliga leisten kann, statt immer mit dem Finger auf andere zu zeigen und es sich damit aber verdammt leicht zu machen.
Auch, wenn du das anders sehen mögest, wenn Wirtz zu Bayern wechselt und das dort eine Erfolgsgeschichte auf Vereins- und N11-Ebene wird, dann wird das im Ausland auch so wahrgenommen, ob es dir letztendlich gefällt oder nicht, denn es gibt genügend Fans, die sich Spiele wegen der Unterhaltung anschauen, weil sie gute Spieler sehen wollen, die Dinge machen, die nur wenige können.
Zitat von Raumgewinn
Wenn man 2014 als Momentaufnahme betrachtet, vielleicht. Aber es ist kein Zufall, dass Bayern ihr höchstes Niveau unmittelbar nach der Doppelmeisterschaft des BVB erreichte. Genau die Konkurrenz hat sie erst zu diesen Höchstleistungen angestachelt.
Alles andere wurde hier schon widerlegt. Ein besserer Wettbewerb führt sogar national zu höherem Zuschauerinteresse, international erst recht. Ich glaube, die Diskussion brauchen wir nicht erneut aufzumachen - ein paar Seiten zurück gibt es genug Belege und Argumente dafür. Das schöne (oder in dem Fall eher Unschöne) ist, dass wir es früher oder später ja eh erfahren werden, wer recht hatte, Wirtz-Transfer zu Bayern hin oder her. Die Bundesliga ist in meinen Augen so oder so auf direktem Kurs in die Bedeutungslosigkeit und Wirtz wäre denke ich gut beraten, das in seine Entscheidung miteinfließen zu lassen.
Zitat von Vielarbeit2
Ehrlich gesagt ergibt sich auch aus Deinen Aussagen für mich zur Nationalmannschaft kein Sinn. Also gar nicht. Die stärkste deutsche Nationalmannschaft der vergangenen 30 Jahre, die WM-Sieger-Mannschaft von 2014, war gespickt von Bayern-Spielern. War mehr oder weniger ein ergänzter FC Bayern, jedenfalls auf dem Feld. Und der FC Bayern war nebenher so dominant wie nie zuvor und nie danach in der Bundesliga. Sehe also den Schaden einer absoluten Dominanz nicht. Das Geheimnis einer Nationalmannschaft ist wohl eher folgendes: Starke Spieler, starker Trainer, starker Clubtrainer. Dann könnten die fast auch in der niederländischen Liga zusammenspielen.
Dass die Bundesliga wegen Bayern oder Bayern-Dominanz nicht interessant für das Ausland wäre, ist ehrlich gesagt ziemlich objektiv auch nicht richtig. Jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Die Reichweite der PL ist a) historisch bedingt - s. Asien, b) ergänzend unternehmensbedingt, s. vor vielen Jahren schon Murdoch-Media-Unternehmen ebenfalls in Asien, c) sprachlich bedingt, dürfte selbsterklärend sein eine ganz andere. Ähnliches, nicht ganz so ausgeprägt, gilt für den spanischen Fussball mit Verbreitung u.a. in Lateinamerika und Nordamerika. As simple as that. Erst aus diesem Reichweiten-Unterschied heraus haben sich entsprechend ergänzend noch die Kapitalstrukturen (PL) herausgebildet.
Wenn man glaubt, die Bundesliga über sportliche Anziehungskraft attraktiver machen zu können, dann sicher nicht über einen besseren Wettbewerb mit Leipzig, Leverkusen, München und Dortmund. Interessiert in der oben genannten Welt nur keinen Menschen. Wenn überhaupt, geht es über Heldenstati. So wie Oliver Kahn in Asien extrem bekannt geworden ist. So wie Bayern insgesamt weltweit eine unter den Rahmenbedingungen bekannte Marke ist. Also: Je mehr Starkult, je mehr Silberware für Bayern, desto "besser" für die Bundesliga (wenn man denn allgemein daran interessiert wäre).
Aus dieser Sicht wäre ein Wirtz-Transfer für Bayern tendenziell m.E. sogar "besser" für die BL. Aber diese Argumentationsebene ist ohnehin Bullshit.
Denn sowohl Bayer wie auch Bayern wird jeweils schlicht und ergreifend das Beste für sich herausholen wollen. Und das ist auch gut so. Insofern ist Bayers Forderung (z. B. 150 Mio.) vollkommen nachvollziehbar und im Sinne des Clubs richtig.
Zitat von Raumgewinn
Ich hätte keinen Frust, wenn Wirtz den Verein verlässt. Den Frust hätte ich, wenn er zu Bayern wechselt
Und der Bundesliga mangelt es vor allem an ausländischem Faninteresse. Ihr wäre viel mehr geholfen, wenn Bayern sich auf den internationalen Transfermarkt konzentriert und über den Transfer ausländischer Top Stars Fans in die Liga holt.
Die Aussage zur Nationalmannschaft ergibt für mich auch keinen Sinn. Bei Niederländern oder Brasilianern würde niemand auf die Idee kommen, dass es für deren Nationalmannschaften besser wäre, wenn sie in der heimischen Liga spielen würden. Für die Nationalmannschaft ist es logischerweise am besten, wenn die Spieler am besten sind, und das werden sie, wenn sie auch im Ligaalltag Höchstleistung bringen müssen, weil sich verschiedene Verine gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Das ist definitiv nicht der Fall, wenn Bayern in 34 Spiele die Saison als haushoher Favorit geht. Die Bundesliga kann einfach keinen Wettbewerb auf hohem Niveau mehr anbieten.
Zitat von Nightflash
Macht ja auch Sinn. Für die Medien und den deutschen Fußball ist es doch gut, wenn die Topstars der deutschen NM auch in der eigenen Liga kicken. Ist zum einen Werbung für die eigene Liga, wenn man die absoluten Topspieler in der Liga halten kann, zum anderen ist eben das mediale Interesse an einem Spieler in Deutschland deutlich höher, wenn dieser auch in Deutschland kickt und damit verdienen die Medien eben hierzulande auch ihr Geld.
Die Nationalmannschaft wird sicherlich auch eher besser da stehen, wenn Spieler wie Wirtz, Musiala, Kimmich und Pavlovic tagtäglich auch im Verein zusammen spielen, einen Nachteil sehe ich da jedenfalls nicht.
Ich verstehe ja den Unmut, enn ein Spieler den Verein verlässt. Wieso man aber so eine Wiut ins besondere auf die Bayern hat, ist dann auch wieder übertrieben. Letzte Saison hat man noch durch eine Stanisic-Leihe profitiert und sich bedankt, heute sind sie wieder die Buh-Männer, weil sie einen der zwei großen Fußballstars unseres Landes in der Liga halten. Es ist ja nicht so, als würde Bayern Jahr ein Jahr aus Spieler aus der BL kaufen, das trifft dann schon eher auf Vereine wie Dortmund zu, die gefühlt 2 BL Spieler pro Jahr transferieren. Bei Bayern waren es in den letzten 5 Jahren Upamecano und Ito.
Aber wie oben erwähnt, ich verstehe den Frust, wenn ein Spieler den Verein verlässt, nun liegt es eben als Leverkusen, mit den weiteren Abgängen i.H.v vernutlich knappen 200Mio Euro einen Kader aufzustellen, der die CL Quali problemlos erreichen kann. Das ist wieder eine neue Chance, einen Schritt weiter zu gehen.
Zitat von Rince
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
ist schon unheimlich wie sehr sich die Medien freuen wenn Wirtz zum FC Bayern wechselt
"Wirtz will nur zum FC Bayern" "Wirtz einigt sich mit Bayern" "Wirtz hat schon unterschrieben"
da fragt man sich echt wie die nächsten Meldungen aussehen könnten :
"Wirtz schläft schon in FC Bayern Bettwäsche" , "Wirtz bekommt eigene HoWe Gesichtswurst" (HoWe Hoeneß Wurstfirma) usw 🤡
Macht ja auch Sinn. Für die Medien und den deutschen Fußball ist es doch gut, wenn die Topstars der deutschen NM auch in der eigenen Liga kicken. Ist zum einen Werbung für die eigene Liga, wenn man die absoluten Topspieler in der Liga halten kann, zum anderen ist eben das mediale Interesse an einem Spieler in Deutschland deutlich höher, wenn dieser auch in Deutschland kickt und damit verdienen die Medien eben hierzulande auch ihr Geld.
Die Nationalmannschaft wird sicherlich auch eher besser da stehen, wenn Spieler wie Wirtz, Musiala, Kimmich und Pavlovic tagtäglich auch im Verein zusammen spielen, einen Nachteil sehe ich da jedenfalls nicht.
Ich verstehe ja den Unmut, enn ein Spieler den Verein verlässt. Wieso man aber so eine Wiut ins besondere auf die Bayern hat, ist dann auch wieder übertrieben. Letzte Saison hat man noch durch eine Stanisic-Leihe profitiert und sich bedankt, heute sind sie wieder die Buh-Männer, weil sie einen der zwei großen Fußballstars unseres Landes in der Liga halten. Es ist ja nicht so, als würde Bayern Jahr ein Jahr aus Spieler aus der BL kaufen, das trifft dann schon eher auf Vereine wie Dortmund zu, die gefühlt 2 BL Spieler pro Jahr transferieren. Bei Bayern waren es in den letzten 5 Jahren Upamecano und Ito.
Aber wie oben erwähnt, ich verstehe den Frust, wenn ein Spieler den Verein verlässt, nun liegt es eben als Leverkusen, mit den weiteren Abgängen i.H.v vernutlich knappen 200Mio Euro einen Kader aufzustellen, der die CL Quali problemlos erreichen kann. Das ist wieder eine neue Chance, einen Schritt weiter zu gehen.
Ich hätte keinen Frust, wenn Wirtz den Verein verlässt. Den Frust hätte ich, wenn er zu Bayern wechselt
Und der Bundesliga mangelt es vor allem an ausländischem Faninteresse. Ihr wäre viel mehr geholfen, wenn Bayern sich auf den internationalen Transfermarkt konzentriert und über den Transfer ausländischer Top Stars Fans in die Liga holt.
Die Aussage zur Nationalmannschaft ergibt für mich auch keinen Sinn. Bei Niederländern oder Brasilianern würde niemand auf die Idee kommen, dass es für deren Nationalmannschaften besser wäre, wenn sie in der heimischen Liga spielen würden. Für die Nationalmannschaft ist es logischerweise am besten, wenn die Spieler am besten sind, und das werden sie, wenn sie auch im Ligaalltag Höchstleistung bringen müssen, weil sich verschiedene Verine gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen. Das ist definitiv nicht der Fall, wenn Bayern in 34 Spiele die Saison als haushoher Favorit geht. Die Bundesliga kann einfach keinen Wettbewerb auf hohem Niveau mehr anbieten.
Ehrlich gesagt ergibt sich auch aus Deinen Aussagen für mich zur Nationalmannschaft kein Sinn. Also gar nicht. Die stärkste deutsche Nationalmannschaft der vergangenen 30 Jahre, die WM-Sieger-Mannschaft von 2014, war gespickt von Bayern-Spielern. War mehr oder weniger ein ergänzter FC Bayern, jedenfalls auf dem Feld. Und der FC Bayern war nebenher so dominant wie nie zuvor und nie danach in der Bundesliga. Sehe also den Schaden einer absoluten Dominanz nicht. Das Geheimnis einer Nationalmannschaft ist wohl eher folgendes: Starke Spieler, starker Trainer, starker Clubtrainer. Dann könnten die fast auch in der niederländischen Liga zusammenspielen.
Dass die Bundesliga wegen Bayern oder Bayern-Dominanz nicht interessant für das Ausland wäre, ist ehrlich gesagt ziemlich objektiv auch nicht richtig. Jedenfalls meiner Meinung nach nicht. Die Reichweite der PL ist a) historisch bedingt - s. Asien, b) ergänzend unternehmensbedingt, s. vor vielen Jahren schon Murdoch-Media-Unternehmen ebenfalls in Asien, c) sprachlich bedingt, dürfte selbsterklärend sein eine ganz andere. Ähnliches, nicht ganz so ausgeprägt, gilt für den spanischen Fussball mit Verbreitung u.a. in Lateinamerika und Nordamerika. As simple as that. Erst aus diesem Reichweiten-Unterschied heraus haben sich entsprechend ergänzend noch die Kapitalstrukturen (PL) herausgebildet.
Wenn man glaubt, die Bundesliga über sportliche Anziehungskraft attraktiver machen zu können, dann sicher nicht über einen besseren Wettbewerb mit Leipzig, Leverkusen, München und Dortmund. Interessiert in der oben genannten Welt nur keinen Menschen. Wenn überhaupt, geht es über Heldenstati. So wie Oliver Kahn in Asien extrem bekannt geworden ist. So wie Bayern insgesamt weltweit eine unter den Rahmenbedingungen bekannte Marke ist. Also: Je mehr Starkult, je mehr Silberware für Bayern, desto "besser" für die Bundesliga (wenn man denn allgemein daran interessiert wäre).
Aus dieser Sicht wäre ein Wirtz-Transfer für Bayern tendenziell m.E. sogar "besser" für die BL. Aber diese Argumentationsebene ist ohnehin Bullshit.
Denn sowohl Bayer wie auch Bayern wird jeweils schlicht und ergreifend das Beste für sich herausholen wollen. Und das ist auch gut so. Insofern ist Bayers Forderung (z. B. 150 Mio.) vollkommen nachvollziehbar und im Sinne des Clubs richtig.
Wenn man 2014 als Momentaufnahme betrachtet, vielleicht. Aber es ist kein Zufall, dass Bayern ihr höchstes Niveau unmittelbar nach der Doppelmeisterschaft des BVB erreichte. Genau die Konkurrenz hat sie erst zu diesen Höchstleistungen angestachelt.
Alles andere wurde hier schon widerlegt. Ein besserer Wettbewerb führt sogar national zu höherem Zuschauerinteresse, international erst recht. Ich glaube, die Diskussion brauchen wir nicht erneut aufzumachen - ein paar Seiten zurück gibt es genug Belege und Argumente dafür. Das schöne (oder in dem Fall eher Unschöne) ist, dass wir es früher oder später ja eh erfahren werden, wer recht hatte, Wirtz-Transfer zu Bayern hin oder her. Die Bundesliga ist in meinen Augen so oder so auf direktem Kurs in die Bedeutungslosigkeit und Wirtz wäre denke ich gut beraten, das in seine Entscheidung miteinfließen zu lassen.
Dafür, dass die Bundesliga bereits seit vielen Jahren auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit ist, steht sie erstaunlich stabil da. Das wird doch stets nur von denen proklamiert, die die Bundesliga, dessen Spannung und folgende Bedeutung im internationalen Vergleich nur auf den Meisterschaftskampf reduzieren, während die Bundesliga weiterhin viele, viele Zuschauer in die Stadien und vor die Empfangsgeräte locken kann, während die Bundesliga auch weiterhin international konkurrenzfähig geblieben ist.
Dein Narrativ ist einfach nur eines aus einer sehr subjektiv einseitigen Position heraus, wo du gebetsmühlenartig erklären möchtest, dass es ja besser wäre, wenn Bayern keine deutschen Spieler verpflichtet, nicht mehr auf dem nationalen Markt tätig wird, sondern sich internationaler aufstellt, weil er nur dadurch wachsen könne, weil die Bundesliga nur dadurch international an Wahrnehmung gewinnen könne. Seit Götze, Lewandowski und Hummels hat Bayern nicht mehr wirklich in der Liga gewildert, mal von Nagelsmann, Upamecano, und Sabitzer abgesehen, oder Verpflichtungen wie Pavard oder Ito, während sie primär Spieler aus dem Ausland verpflichtet haben. Dennoch kam es zu einer Serie von 11 Meisterschaften in der Liga und zu keinem signifikanten Wachstum des Vereins und der Bundesliga, weil das schlicht so einfach nicht geht, denn die PL und die La Liga haben eine Menge Vorteile, durch Sprache und ehemaliger Kolonialmacht etc., durch einen Vorsprung auch auf dem Gebiet der Internationalisierung, dass das schlicht nicht aufzuholen ist. Selbst eine Reduzierung ist mMn nicht möglich, weil dazu die PL und La Liga eigens enorme Fehler begehen müsste.
Der Topf ist bereits vor Jahren, eigentlich Jahrzehnten in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen, denn neben Bayern ist eben kein weiterer Verein ansatzweise so gewachsen und dazu haben sich eben keine Vereine konstant und stabil auf den internationalen Plätzen behaupten können, sondern immer wieder kam es zu Schwankungen und Durststrecken, die nicht nur durch den natürlichen Markt entstanden sind, sondern durch nicht konstant gute Arbeit.
Bayern und der BVB sind mit die einzigen Vereine, die jährlich zu Promotionzwecken Auslandsreisen unternehmen, natürlich vorrangig um eigene Vorteile daraus zu ziehen, aber das hilft sicher auch der Bundesliga. Das machen Vereine aus anderen Ligen aber eben auch, entweder zahlreicher oder in Form von Vereinen, die eine gewisse Historie besitzen, die weltweit bekannt sind, seit Jahrzehnten ein gewisses Renommee sich erarbeitet haben. In der Bundesliga hingegen gibt es davon immer weniger, denn viele, die früher dieses Renommee besaßen, sind international nicht mehr so relevant, wie Bremen, Gladbach, Stuttgart, aber vor allem eben wie der HSV, Köln, Schalke, Karlsruhe (Edgar Schmitt...), Kaiserlautern oder Hertha etc., die mittlerweile sogar in der 2. Liga sind, während in der Bundesliga, bei allem Respekt und ohne es despektierlich zu meinen, Kiel, Heidenheim, St. Pauli etc. unterwegs sind, die eben auch neben Vereinen wie Wolfsburg oder Hoffenheim jetzt nicht die Publikumsmagneten sind.
In keiner anderen der großen Ligen hat es diesen Schwund an ehemaligen Größen gegeben und das findet nie bis kaum Erwähnung, sondern immer und immer wieder wird das gängige Narrativ verbreitet, wie eben von dir auch, dass Bayern in den Vordergrund stellt und dabei wird es so dargestellt, dass die kontraproduktiv für die Bundesliga handeln würden, obwohl die legitimerweise vorrangig nur auf sich schauen. Zeit wird es, dass sich der Rest mal auf sich selbst fokussiert, was er besser machen kann, was er für die bessere Darstellung und Vermarktbarkeit der Bundesliga leisten kann, statt immer mit dem Finger auf andere zu zeigen und es sich damit aber verdammt leicht zu machen.
Auch, wenn du das anders sehen mögest, wenn Wirtz zu Bayern wechselt und das dort eine Erfolgsgeschichte auf Vereins- und N11-Ebene wird, dann wird das im Ausland auch so wahrgenommen, ob es dir letztendlich gefällt oder nicht, denn es gibt genügend Fans, die sich Spiele wegen der Unterhaltung anschauen, weil sie gute Spieler sehen wollen, die Dinge machen, die nur wenige können.
Also hältst du es für Zufall, dass die beiden Ligen mit dem größten Abstand zwischen Ligaprimus und Verfolgern (Bundesliga und Ligue 1) die niedrigsten Umsätze aus dem Verkauf internationaler Übertragungsrechte generieren?
Davon ab haben wir viele Auslandsreisen gemacht. Das ist nur logischerweise nichts weiter als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Zu der Erfolgsgeschichte und dem wahrgenommen werden: Mbappe ist Weltmeister geworden und hat ein weiteres Finale erreicht, während er bei PSG war. Gleiches gilt für Messi und ein Neymar war in der Zeit auch noch da. Hast du dir Ligue 1-Spiele angeschaut? Das hab nicht mal ich gemacht und ich bin ein riesiger Fan von Messi und Neymar und hab extra für diese zwei La Liga-Spiele angeschaut - zuerst die Clasicos, später dann auch Spiele gegen andere Teams. Die Ligue 1 hat sich aber sinnlos angefühlt, weil PSG sowieso jedem Team haushoch überlegen war.
Selbstverständlich ist das kein Zufall und dass der Meisterschaft hinsichtlich der Spannung ein enormer Faktor sein kann, auch das würde ich niemals bestreiten, aber, und ich bilde mir ein, das sagen zu können, weil ich die Bundesliga seit Bestehen verfolgen konnte, dass eben ein spannender Meisterschaftskampf nicht diese Auswirkungen hat, wie du ihm beimisst, denn, auch wenn das viele nicht mehr zu wissen scheinen, gab es diesen früher und dennoch war es der Bundesliga nicht möglich, mit anderen Ligen mitzuhalten oder auf diese aufzuholen.
Bezüglich der Ligue 1 und PSG mit Neymar, Mbappé und Messi muss ich sagen, dass ich natürlich diese Spiele geschaut habe, natürlich nicht alle, aber ich hätte diese nicht geschaut, wenn es diese Spieler in einer Mannschaft nicht gegeben hätte. Ich habe auch diese Saison mehr als genug Spiele von PSG geschaut, die jetzt eine Mannschaft haben, die dieses Prädikat auch wirklich verdient, die eben nicht mehr von Superstars gehemmt wird, sondern die dadurch wirklich als Einheit auftretend guten und erfolgreichen Fußball spielen. Ich habe auch Spiele von Real mit CR7 und Barca mit Messi deutlich häufiger verfolgt als ohne sie und schaue gerade in dieser Saison viel mehr Spiele von Barca als von Real, einfach weil dieser Fußball viel schöner und ansehnlicher ist. Ich fühle mich einfach mehr unterhalten, obwohl mein Verein mit diesen Vereinen nicht mithalten kann, mir bewusst ist, dass wir aktuell und in absehbarer Zukunft gegen diese keine Chance auf eine Meisterschaft haben.
Ich mag eher eine Ausnahme darstellen, als jemand, der Aversionen nicht so einfach entwickelt, der stets versucht, auch wenn das natürlich nicht immer gelingt, möglichst neutral und objektiv zu sein, der den Fokus auf den Fußball auf dem Rasen legt, auf den Sport an sich und sich nicht zu sehr von fehlgeleiteten Emotionen und übermoralischen Werten leiten lässt. Ich bin kein Traditionalist, obwohl ich, den Fußball seit vielen, vielen Jahren verfolge, wo Kommerz noch ein Fremdwort war, aber dennoch mitbekommen hat, wie die Traditionsvereine den Kommerz in den Fußball gebracht haben, aber mit den Jahren das zur Normalität haben werden lassen, worauf dann folgte, dass alles subversiv ist, was dieser Norm nicht entspricht, und wird als gefährlich eingestuft und stigmatisiert.
Es gibt aber nicht nur Fans, die so denken wie ich oder wie du, sondern aus vielerlei Gründen schauen diese Fußball. Bayern ist hierzulande nicht wirklich beliebt, aber dennoch schauen viele Fans, obwohl sie Fans von anderen Vereinen sind, deren Spiele an, weil die in Summe schon attraktiven Fußball spielen und all die Jahre gespielt haben. So wird es auch sein, sollte Wirtz zu Bayern wechseln. Klar werden da einige dann die Spiele boykottieren, evtl. zuerst nicht schauen, aber ich würde behaupten, wenn sie mitbekommen würden, dass das mit Wirtz bei Bayern gemeinsam mit Musiala, Olise und Kane gut funktioniert, dann werden jene evtl. doch mal reinschauen.
Wenn Wirtz zu City oder Real wechselt und Bayern dafür einen N. Williams verpflichten würde bzw. einen namhaften Spieler aus dem Ausland, würde sich nichts am Status Quo verändern. Bayern wird nicht urplötzlich relevanter und die Bundesliga erst recht nicht, was auch deiner eigentlichen Argumentation im Wege stehen würde, da du einen spannenden Meisterschaftskampf als den wichtigsten Faktor erachtest, was aber nicht durch Bayern veränderbar ist, denn dieser entstünde ja nicht dadurch, sollte Bayern Wirtz nicht verpflichten, da dieser ja Leverkusen dennoch verlassen würde.
Es gibt kein realistisches Szenario, welches kurz- bzw. mittelfristig eintreten könnte, um das zu ermöglichen, weil dazu zum einen eine oder mehrere Mannschaft/en konstant gute Arbeit leisten müsste und zudem Bayern schlechtere, und dazu kann man sie schlichtweg nicht zwingen.
Wenn man neutral an die Sache herangeht und auch Fußball schaut, der nicht von seinem Lieblingsverein gespielt wird, dann macht man das primär aus bestimmten Gründen, wie z. B. dass man noch für einen anderen Verein Sympathien hegt, oder aber, dass man eben Fußball schaut, der unterhaltsam ist, sei es wegen der Spannung oder der Qualität , die dargeboten wird. Manche schauen evtl. auch die Bayern oder andere Vereine, weil sie hoffen, sie verlieren zu sehen. Es gibt so viele Gründe, aber statistisch gesehen schauen jetzt nicht weniger Fußball, obwohl Bayern quasi ein Dauermeister geworden ist.
Es schauen einfach viele mittlerweile internationaler Fußball, weil es die Möglichkeit dazu gibt und dementsprechend hat sich auch das Fandasein internationalisiert. Du kannst seit einigen Jahren nahezu jeden Verein und jede Liga verfolgen und auch Live spielen sehen. Da wären früher auch mehr Fans abgewandert, wenn das möglich gewesen wäre, als die Bundesliga wechselnde Meister hatte. Das Klientel verändert sich halt einfach auch, weil sich die Interessen verändern. Früher sind die Kinder nach der Schule auf den Bolzplatz gegangen, oder haben sich anderen Hobbies gewidmet, während mittlerweile die Zeit anders vertrieben wird.
Bei den internationalen Fans ist es ja doch letztendlich auch nicht anders und die verfolgen eben die großen Ligen, die seit jeher an die relevantesten wahrgenommen werden. Da kann eine Liga wie die Bundesliga nicht mithalten, keinen Rückstand aufholen, nur weil es womöglich einen spannenderen Meisterschaftskampf gibt. Wenn der Fußball nicht ansehnlich ist, dann schauen die Menschen nicht zu, sondern eben woanders, denn Spannung hast du in den Ligen wie PL und La Liga auch.
Wie soll die Bundesliga da bitte bevorzugt werden, nur mittels eines spannenderen Meisterschaftskampf, wenn es das in anderen Ligen auch gibt und dazu noch bekannte Vereine, mit guten Spielern und gutem Fußball?
Nehmen wir mal die Serie A. Die war früher mal das Maß aller Dinge, weil sich dort die Stars versammelt haben. Dann wanderten diese vermehrt Richtung La Liga ab bzw. diese gingen sofort dahin und die Seria A verlor an Bedeutung, obwohl dort die Meisterschaft noch spannend war, denn das war, bevor Juve Serienmeister wurde. Da war die PL auch noch nicht auf dem heutigen Stand, der kam erst, als man dort professioneller wurde, sich sportliches Know How in den englischen Fußball holte, durch Trainer im Profi- und Nachwuchsbereich, in dem man sich mehr an Strukturen aus dem Ausland orientierte, anstatt weiterhin zu glauben, es wäre alles richtig so, wie man es macht, weil man das Mutterland des Fußballs ist, denn man erkannte, dass man Rückstand hatte.
Du kannst doch nur aufholen bzw. die Aufmerksamkeit erlangen, wenn du dich abheben kannst und da sehe ich einfach nicht, wie der Bundesliga das gelingen sollte, spannender Meisterschaftskampf hin und Wirtz bei Bayern her.
Entsprechend bin ich der Meinung, dass man Aufmerksamkeit vorrangig nur erlangen kann, als deutscher Verein, als die Bundesliga, wenn man sportlich überzeugen kann, wenn man gerade international für Aufsehen sorgen kann, denn vor allem als die Bayern international in aller Munde waren, als "La Bestia Negra", stieg auch die Aufmerksamkeit der Bundesliga, aber in der Vergangenheit eben auch dadurch, als noch die ehemals großen Vereine in der 1. Liga waren, dadurch hohe Zuschauerzahlen erzielt werden konnten, es so häufig zu stimmungsvollen Stadien kam, weshalb sogar aus dem Ausland Fans diese Spiele live besuchten, dieses Erlebnis genießen wollten.
Wie gesagt: das hast du heute nicht mehr, weil du so viele Spiele hast, die einfach keinen interessieren, nicht nur international, sondern auch national, und das völlig unabhängig von den Bayern und dem Meisterschaftskampf.
Da schauen selbst deutsche Fans eher andere Ligen, als Wolfsburg gegen Hoffenheim, Augsburg gegen Kiel, St. Pauli gegen Bochum oder Mainz gegen Union, wenn sie die Möglichkeit haben, Spiele in anderen Ligen zu schauen.
Das alles auf die Bayern zu projizieren, stellt für mich tendenziöses und verzehrendes Darstellen der aktuellen Gegebenheiten dar, die so eben nicht primär oder sogar ausschließlich von den Bayern herbeigeführt wurden, sondern viele Faktoren eine entscheidende Rolle gespielt haben, wo eben andere Vereine deutlich mehr Anteile daran hatten und haben, dass die Bundesliga eben so ist, wie sie ist, nicht spannend und nicht so populär wie andere Ligen.
Selbst die Seria A, die nach der Dynastie von Juve wieder deutlich spannender geworden ist, die so viele Traditionsvereine besitzt, wie Inter, Milan, Juve, Napoli, Lazio, Roma, Fiorentina etc. und die auch nicht mit der PL und La Liga mithalten können.
Spannender Meisterschaftskampf bringt dir im Vergleich eben nichts, weil damit andere Ligen auch dienen können...
Sollte aber Wirtz zu Bayern wechseln, die wieder einen Kader zusammenstellen, der international erfolgreich sein kann, aber zumindest einmal auf internationalem Boden guten und ansehnlichen Fußball bieten kann, dann werden internationale Fans eher den Fokus auf Bayern und folgend die Liga legen, denn niemand würde die Bundesliga einer anderen Liga vorziehen, wenn die Meisterschaft wieder spannender wäre.
Leverkusen und die Bundesliga wurde ja auch letzte Saison nicht mehr verfolgt, weil die Bundesliga spannend war, denn das war sie ja eigentlich nicht, denn wenn eine andere Mannschaft so viel Vorsprung hat, erzeugt das ja keine Spannung, sondern die Art und Weise wie Leverkusen Fußball gespielt hat, hat Fans angezogen, weil das ansehnlich und unterhaltsam war. Deshalb war auch der BVB international relevanter in der Wahrnehmung, weil sie in der CL ins Finale kamen, während sie in der Liga kaum einen durch den Fußball, den sie spielten, vor den Fernseher lockten.
Das muss das Ziel sein. Wieder mehr Fußball zu spielen, anstatt das so viele Mannschaften eher über Laufen/Rennen und Pressing/Gegenpressing kommen. Das mag unter Klopp damals beim BVB und auch zum Teil bei RB noch Zuschauer angelockt haben, aber mittlerweile ist das einfach langweilig und gewöhnlich.
Solange du in der Bundesliga nur Bayern und den BVB hast, aktuell sicher auch teilweise Leverkusen, die weltweit einen gewissen Bekanntheitsgrad besitzen, obwohl Leverkusen vor der Doublesaison eher primär in Südamerika und dort Brasilien, Mexiko etc. bekannter waren, wird die Bundesliga nicht an Renommee gewinnen. Leipzig, Frankfurt, Freiburg, Mainz etc. kennen doch zu wenige und HSV, Schalke, Köln, Kaiserslautern, Bremen etc. haben viele nicht mehr auf dem Schirm, maximal noch ältere Generationen.
Dort ist eher das Problem zu verorten und das zu verleugnen, es nicht zu erwähnen, und den Fokus auf die Bayern zu legen, den nicht vorhandenen Meisterschaftskampf, hilft da überhaupt nicht, außer dahingehend, dass es dem eigenen Seelenfrieden dienlich ist, weil man der Aversion Ausdruck verleihen konnte.
Am Ende des Tages wird eine Liga für internationale Fans aus diversen Aspekten interessant - dazu gehört mit Sicherheit auch die Qualität des Fußballs (und ich bin selbst gar kein Fan vom vor allem laufbasierten Pressing- und Umschaltfußball nach RB-Schule), aber nicht in dem Maßstab, den du annimmst. Die Bundesliga ist die Top-Liga mit dem höchsten Toreschnitt, aber wenn du nach England schaust, interessiert die das wenig - die Fans sehen das primär als Beispiel dafür, dass in der Bundesliga kein Team verteidigen kann, weil bis auf Bayern eh keine Mannschaft Qualität hat. Und wenn wenig Tore fallen würden, würden sie es auf dasselbe zurückführen. Das ist natürlich nicht korrekt, liegt aber daran, dass die extreme Dominanz der Bayern, was Titelgewinne angeht, alles andere überstrahlt.
Bayern hat es somit, wie du richtig sagst, nicht alleine in der Hand. Sie brauchen mindestens ein gleichwertiges Team, damit die Liga eine Narrative hat, die sie verkaufen kann. In den Phasen, in denen ein anderes Team mal kurz mit den Bayern mithalten kann, sind die direkten Aufeinandertreffen auch immer so etwas wie "Mini-Clasicos", die in fast alle Länder übertragen werden und zu denen die Übertragungsmedien aus allen Nationen Sonderteams schicken. Nur verebbt das immer schnell wieder bevor es richtig aufkommt.
Und das ist der Moment, in dem Bayern ins Spiel kommt. Natürlich kann immer argumentieren "so einen Spieler wie Götze oder Wirtz kannst du dir nicht durch die Lappen gehen lassen", aber am Ende des Tages hat Bayern durch diese Transfers die Bundesliga eines gewaltigen Einschaltarguments beraubt als sie in der Phase zwischen 2013 und 2015 Götze, Hummels und Lewandowski verpflichtet haben. In einer Phase, in der die ganze Welt auf die deutsche Liga geschaut hat wie vermutlich seit Jahrzehnten nicht mehr, hat Bayern auf dem Transfermarkt ein Exempel an Dortmund statuiert und jetzt sind sie im Begriff, dasselbe wieder zu tun. Im Moment der größten Aufmerksamkeit bestätigt die Bundesliga also wieder jedes negative Klischee, das über sie existiert. Wenn Bayern sich in diesem Moment woanders umsehen würde, würden wir Wirtz vermutlich trotzdem verlieren, aber das würde international ganz anders aufgenommen werden.
Wie wär es mal Fakten zu bringen und nicht ständig allen die Welt erklären wollen mit nichts anderem als deiner Meinung?
Beleg doch mal deine Aussagen dazu was internationale Fans interessiert.
https://www.sueddeutsche.de/sport/bundesliga-gipfel-global-bayer-gegen-bayern-weltweit-zu-sehen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-240209-99-930125
Was willst du uns damit sagen? Bayern Topspiele werden seit Jahren weltweit übertragen, des weiteren beantwortet dieser Link nicht mal ansatzweise meine Frage.
Die Diskussion wird mir zu dumm, du bist halt komplett resistent gegenüber Argumenten.
Wie kannst du auf den vorherigen Post dann auch wieder mit dem Argument kommen, dass in England Cricket populär ist .
Das England mehr TV Geld generiert als die Ligue 1 hat einfach nichts damit zu tun das PSG die Liga dominiert, vielleicht zu 0.1%.
Die Premier League ist enteilt weil sie durch Investoren und Sprache international über 3 Jahrzehnte der Marktführer ist, da kommt die Lücke her.
Nicht weil die Premier League spannender ist. Es ist Geld mit dem die Premier League anderen Ligen die Stars wegkauft und Reichweite durch die Sprache, nichts anderes.
Die Bundesliga wird nicht weniger attraktiv weil Bayern München im Schnitt 1 Spieler aus der Bundesliga pro Jahr kauft , die Liga wird uninteressanter weil selbst Teams wie Brighton, Brentford und West Ham anderen Bundesligisten Spieler wie Füllkrug, Gruda, Schade wegkaufen. Wer kauft denn Dortmund in den letzten 10 Jahren die Spieler weg? Bayern oder vielleicht doch eher Manchester United und Real?
Als ob es gut für die Bundesliga war das man Kevin DeBruyne an Manchester City verloren hat.
Aber das realisiert man vielleicht nicht wenn man so fokussiert auf sein Feindbild Bayern München ist.
Das Geld was die Premier League ausgibt übt nun mal auch Marktdruck auf Real Madrid, Barcelona, Bayern etc auf.
Was das zeigt, ist, dass das internationale Interesse an Spielen steigt, wenn beide Teams vor kurzem Meister geworden sind. Ich weiß, steile These, völlig absurd
Ich würde endlich gerne mal wieder La Liga schauen, aber solange Real Madrid nicht 5 mal in Serie Meister geworden ist und Barca Lamine Yamal nicht abgeben möchte, hab ich da halt einfach keinen Bock drauf.
Also das passt doch nicht zusammen. Das Interesse steigt also wenn beide Teams vor kurzen Meister geworden sind okay. Also warum sollte nach dieser These dann England weiterhin DIE Liga sein? Hast du mal angeguckt wie einseitig die "Meisterverteilung" da in den letzten Jahren war? Und auch mit welchem Vorsprung ManC da teilweise gewonnen hat? Scheinbar nicht. Nach dieser These müsste Italien mehr Medieninteresse hervorrufen als die Premier League. Tut sie das? Natürlich nicht. Eine spannender Meisterschaftskampf bis zum letzten Spieltag ist toll, aber ist es ein Muss für die Liga? Nein. Am letzten Wochenende haben trotzdem zig Millionen Menschen sich weltweit Liverpool vs. Arsenal angeguckt. Oder eben auch Leverkusen vs. Dortmund um mal den Bogen zurückzuspannen. Die aller aller meisten Leute gucken Fußball um guten Fußball zu sehen. Ob das Meisterschaftrennen dann 3-4 Spieltage vor Ende schon entschieden ist oder eben nicht. Ich gehe mal davon aus, du hast letzte Saison auch die Leverkusen Spiele weiterverfolgt als die Meisterschaft schon entschieden war oder hast du dann auch aufgehört weil die Spannung raus war? Ich glaube wir beide wissen die Antwort. Und wenn wir schon bei Spannung sind, dieses Jahr war die Meisterschaft enger als letztes Jahr. Also müsste es dann dieser Logik folgend doch ein spannenderes Jahr zum verfolgen gewesen sein oder?
Das die Premier League Dominant ist, hat halt auch einfach viel mit der Sprache zu tun. Bzw. Der fehlenden Sprachbarriere mit Englisch als Weltsprache. Diesen Vorteil kann und wird die Bundesliga, die Ligue 1 oder die Serie A NIEMALS überwinden können dazu eben auch noch keine 50+1 Regel. Gleiches gilt im kleineren Maßstab für die La Liga mit viel größerer Zielgruppe in Südamerika. Denn wenn wir mal ehrlich sind gibt es in Spanien auch nur 3 große Teams. Valencia ist k. O., Sevilla immer weiter auf dem absteigenden Ast und Real Sociedad und Bilbao sind aufgrund ihrer Vereinsphisophie immer im Wellental zwischen Mittelmaß und internationalem Wettbewerb aber eben auch keine Meisterschaftskonkurrenten. Und der Rest der Liga ist eben halt auch nicht besser sondern eher sogar noch schlechter als die Mittelklasse bis Abstiegskandidaten der Bundesliga.
Der Pull der Liga liegt also nicht wirklich an einem spannenden Meisterschaftskampf, sondern mMn eher an der Qualität auf dem Platz gepaart mit der Strahlkraft der Vereine. Und bedingt dadurch eben auch ob Superstars als Zugpferde vorhanden sind. Und ich glaube das Beispiel mit Haaland würde bestimmt schon gebracht hier. Wäre er zu Bayern gewechselt hätte es international keine Sau interessiert, dass er vorher für Dortmund gespielt hätte, sondern nur das Bayern durch dieses Zugpferd international gesehen deutlich an Fans dazugewonnen hätte und somit auch mehr Leute die Bundesliga verfolgt hätten. Das kann ich natürlich nicht mit Fakten belegen, aber ich glaube dieser These würden die aller meisten hier zustimmen. Falls nicht würde ich gerne wissen warum nicht. Und bei de Bruyne wäre es ein ähnlicher Fall gewesen, weniger Strahlkraft natürlich, ABER de Bruyne war jetzt über Jahre eigentlich das Aushängeschild der Premier League zusammen mit Salah. Dann wären wir damit wieder bei Wirtz angekommen und das wäre für mich fast 1 zu 1 das gleiche. Interessiert es etwa einen internationalen Fan aus den USA, Südkorea oder Kenia ob Wirtz vorher bei Leverkusen gespielt hat oder bei Atalanta oder Basel? Ich wette nein. Das ist einfach ein zu einfaches Weltbild. Zu sehr auf Deutschland alleine fixiert. Den Fans hierzulange stößt es vielleicht sauer auf, je nachdem ob sie eben Leverkusen Fan sind oder nicht, aber in den USA oder China interessiert es halt quasi keinen. Und ich als Pauli Fan kann dazu nur sagen, yep so ist das halt es gibt immer einen größeren Fisch. Uns wurde letztes Jahr unser toller Trainer von Brighton weggekauft. Euch wird er dann halt von Real weggekauft. Und bei Spielern genauso. Und wird vermutlich im Sommer unser bester Spieler mit Smith weggekauft, ob nun von Stuttgart oder Freiburg oder sonst wem. Und bei euch eben Wirtz vermutlich von den Bayern. Sind die Bayern deswegen böser als Stuttgart oder Freiburg in diesem Beispiel? Natürlich nicht. Es ist eben alles eine Sache der Perspektive. Wenn ihr jetzt beschließen solltet, Smith als Tah Ersatz zu holen, dann wärt offensichtlich ihr für mich der deutlich schlimmere Bösewicht. Und ich für meinen Teil würde Wirtz lieber weiter in der Bundesliga sehen können, als bei ManC oder dem Starensamble von Real als wenn's blöd läuft erweiterter Stammspieler.
Wie gesagt alles eine Frage der Perspektive. Aber seid doch einfach froh, dass Wirtz euch so viel Geld einspielen wird, dass es dafür reichen wird seinen Ersatzmann zu verpflichten, den von Tah, einen neuen Keeper und am Ende bleiben dann trotzdem noch XX Millionen übrig. Eure Probleme würde fast jeder Verein dieser Welt liebend gerne haben und falls ihr nicht mehr wisst wohin mit dem Geld, wenn ihr 30 Mio für Smith bezahlen wollt, würde ich auch darüber hinwegsehen euch als Bösewichte zu beschimpfen.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland





