Finanzsituation bei 1860 München
06.03.2007 - 10:04 Uhr
03.02.2010 - 15:25 Uhr
Zitat von rimuc:
Zitat von Tegernseer:
Morgen am 3.2. ist der Gerichtstermin mit dem FCB wegen der Cateringkosten in der AA.
http://www.merkur-online.de/sport/tsv-1860/derby-gerichtssaal-allianz-arena-613790.html
Laut SZ heute ist nach dem ersten Verhandluungstag die Sache zumindest nicht vollkommen aussichtslos.
Sie spricht von einem Teilerfolg da die Richterin ankündigte, dass sie prüfen werde, ob der Mietvertrag der Löwen mit der Arena GmbH kartellrechtswidrig ist. „Dieser Gedanke ist nicht so abwegig“, wird die Richterin zitiert.
Das wäre ja grandios, wenn wir in dem Rechtsstreit einen Teilerfolg verbuchen könnten, aber der Weg ist noch lang.
Da saß ein Journalist der dpa im Gerichtssaal, weil die Medienberichterstattung quer Beet wortgleich ist, einschließlich der Überschrift (!"Teilerfolg")
Ärgerlich ist, dass das Hauptargument der SIttenwidrigkeit vom Gericht anders gesehen wird. "Nicht so abwegig" ist eine typische Formulierung, wenn ein Gericht einen Vergleich zwischen den Parteien herbeireden möchte oder sich rechtlich bedeckt halten möchte, weil man sich noch keine abschließende rechtliche Meinung gebildet hat bzw. noch Infos notwendig sind. Insofern liegt ein Teilerfolg nur darin, dass das Gericht den Löwen nicht sofort dazu geraten hat, den Klageanspruch anzuerkennen, weil die Argumente sittenwidrig und kartellrechtwidrig beide aussichtslos sind. Gewonnen ist der Prozess aber damit noch lange nicht.
Zitat von Tegernseer:
Morgen am 3.2. ist der Gerichtstermin mit dem FCB wegen der Cateringkosten in der AA.
http://www.merkur-online.de/sport/tsv-1860/derby-gerichtssaal-allianz-arena-613790.html
Laut SZ heute ist nach dem ersten Verhandluungstag die Sache zumindest nicht vollkommen aussichtslos.
Sie spricht von einem Teilerfolg da die Richterin ankündigte, dass sie prüfen werde, ob der Mietvertrag der Löwen mit der Arena GmbH kartellrechtswidrig ist. „Dieser Gedanke ist nicht so abwegig“, wird die Richterin zitiert.
Das wäre ja grandios, wenn wir in dem Rechtsstreit einen Teilerfolg verbuchen könnten, aber der Weg ist noch lang.
Da saß ein Journalist der dpa im Gerichtssaal, weil die Medienberichterstattung quer Beet wortgleich ist, einschließlich der Überschrift (!"Teilerfolg")
Ärgerlich ist, dass das Hauptargument der SIttenwidrigkeit vom Gericht anders gesehen wird. "Nicht so abwegig" ist eine typische Formulierung, wenn ein Gericht einen Vergleich zwischen den Parteien herbeireden möchte oder sich rechtlich bedeckt halten möchte, weil man sich noch keine abschließende rechtliche Meinung gebildet hat bzw. noch Infos notwendig sind. Insofern liegt ein Teilerfolg nur darin, dass das Gericht den Löwen nicht sofort dazu geraten hat, den Klageanspruch anzuerkennen, weil die Argumente sittenwidrig und kartellrechtwidrig beide aussichtslos sind. Gewonnen ist der Prozess aber damit noch lange nicht.
03.02.2010 - 15:42 Uhr
Gewonnen ist der Prozeß noch lange nicht, aber eben auch noch nicht verloren!
Das sind jetzt die Fakten!
Das 1860 mit der kartellrechtlichen Frage Erfolg haben könnte, ist nicht ausgeschlossen und könnte zum Erfolg führen!
Langfristig müssen aber die Überlegungen weitergeführt werden, um den größten Irrtum in der fat 150jährigen Vereinsgeschichte zu korrigieren!!!
Das sind jetzt die Fakten!
Das 1860 mit der kartellrechtlichen Frage Erfolg haben könnte, ist nicht ausgeschlossen und könnte zum Erfolg führen!
Langfristig müssen aber die Überlegungen weitergeführt werden, um den größten Irrtum in der fat 150jährigen Vereinsgeschichte zu korrigieren!!!
03.02.2010 - 16:12 Uhr
Zitat von Loewenzahn:
Glaubt mir, das läuft auf einen Vergleich raus nach allem, was aus der Meldungen zwischen den Zeilen zu lesen ist.
Das zu beurteilen können aber nur die Leute, die bei der Verhandlung dabei sind. Einem Richter am Handelsgericht ist der Vergleich immer die liebste Lösung, weil er dann kein Urteil fällen muss; aus diesem Grund hat die Richterin wohl beiden seiten ein bissl recht gegeben, was einen Vergleich geradezu fordert
Mal angenommen, es käme tatsächlich dazu, was würde dies in Zahlen ausgedrückt bedeuten?
Glaubt mir, das läuft auf einen Vergleich raus nach allem, was aus der Meldungen zwischen den Zeilen zu lesen ist.
Das zu beurteilen können aber nur die Leute, die bei der Verhandlung dabei sind. Einem Richter am Handelsgericht ist der Vergleich immer die liebste Lösung, weil er dann kein Urteil fällen muss; aus diesem Grund hat die Richterin wohl beiden seiten ein bissl recht gegeben, was einen Vergleich geradezu fordert
Mal angenommen, es käme tatsächlich dazu, was würde dies in Zahlen ausgedrückt bedeuten?
03.02.2010 - 16:14 Uhr
Zitat von BeKa60:
Zitat von Loewenzahn:
Glaubt mir, das läuft auf einen Vergleich raus nach allem, was aus der Meldungen zwischen den Zeilen zu lesen ist.
Das zu beurteilen können aber nur die Leute, die bei der Verhandlung dabei sind. Einem Richter am Handelsgericht ist der Vergleich immer die liebste Lösung, weil er dann kein Urteil fällen muss; aus diesem Grund hat die Richterin wohl beiden seiten ein bissl recht gegeben, was einen Vergleich geradezu fordert
Mal angenommen, es käme tatsächlich dazu, was würde dies in Zahlen ausgedrückt bedeuten?
Irgendwo in der Mitte!
Zitat von Loewenzahn:
Glaubt mir, das läuft auf einen Vergleich raus nach allem, was aus der Meldungen zwischen den Zeilen zu lesen ist.
Das zu beurteilen können aber nur die Leute, die bei der Verhandlung dabei sind. Einem Richter am Handelsgericht ist der Vergleich immer die liebste Lösung, weil er dann kein Urteil fällen muss; aus diesem Grund hat die Richterin wohl beiden seiten ein bissl recht gegeben, was einen Vergleich geradezu fordert
Mal angenommen, es käme tatsächlich dazu, was würde dies in Zahlen ausgedrückt bedeuten?
Irgendwo in der Mitte!
03.02.2010 - 16:36 Uhr
Zitat von Leo Nero:
Zitat von BeKa60:
Zitat von Loewenzahn:
Glaubt mir, das läuft auf einen Vergleich raus nach allem, was aus der Meldungen zwischen den Zeilen zu lesen ist.
Das zu beurteilen können aber nur die Leute, die bei der Verhandlung dabei sind. Einem Richter am Handelsgericht ist der Vergleich immer die liebste Lösung, weil er dann kein Urteil fällen muss; aus diesem Grund hat die Richterin wohl beiden seiten ein bissl recht gegeben, was einen Vergleich geradezu fordert
Mal angenommen, es käme tatsächlich dazu, was würde dies in Zahlen ausgedrückt bedeuten?
Irgendwo in der Mitte!
Ja,schon klar, aber werden nun auch die "neuen Klagen"( zB. Rückzahlung der 2,5 Millionen) der Löwen mit eingerechnet, oder hat das Eine mit dem Anderen nichts zu tun? In jedem Fall wäre ein Vergleich zumindest ein kleiner Sieg.
Zitat von BeKa60:
Zitat von Loewenzahn:
Glaubt mir, das läuft auf einen Vergleich raus nach allem, was aus der Meldungen zwischen den Zeilen zu lesen ist.
Das zu beurteilen können aber nur die Leute, die bei der Verhandlung dabei sind. Einem Richter am Handelsgericht ist der Vergleich immer die liebste Lösung, weil er dann kein Urteil fällen muss; aus diesem Grund hat die Richterin wohl beiden seiten ein bissl recht gegeben, was einen Vergleich geradezu fordert
Mal angenommen, es käme tatsächlich dazu, was würde dies in Zahlen ausgedrückt bedeuten?
Irgendwo in der Mitte!
Ja,schon klar, aber werden nun auch die "neuen Klagen"( zB. Rückzahlung der 2,5 Millionen) der Löwen mit eingerechnet, oder hat das Eine mit dem Anderen nichts zu tun? In jedem Fall wäre ein Vergleich zumindest ein kleiner Sieg.
03.02.2010 - 16:43 Uhr
Zitat von Tiefblauer:
Gewonnen ist der Prozeß noch lange nicht, aber eben auch noch nicht verloren!
Das sind jetzt die Fakten!
Das 1860 mit der kartellrechtlichen Frage Erfolg haben könnte, ist nicht ausgeschlossen und könnte zum Erfolg führen!
Was heißt noch nicht verloren? Der FC Bayern stützt seinen Anspruch auf einen Vertrag, der eine Zahlungspflicht regelt. Das Argument der Sittenwidrigkeit ist in der I.Instanz vom Tisch. Wenn es ein Urteil geben sollte, wird einer der beiden Seiten wohl in Berufung gehen, egal wer.
Und zu dem Argument kartellrechtswidrig wissen wir nur ein paar Wortfetzen, die ein Journalist aufgeschnappt und zitiert hat. Das bringt nicht viel weiter. Klar ist nur, dass das Gericht sich nun mit der Argumentation der Löwen weiter beschäftigt und sie nicht von Anfang an für Nonsens hält. Das Gericht hat nicht gesagt, dass vieles für ein kartellrechtliches Problem des FC Säbener Straße spricht.
Gewonnen ist der Prozeß noch lange nicht, aber eben auch noch nicht verloren!
Das sind jetzt die Fakten!
Das 1860 mit der kartellrechtlichen Frage Erfolg haben könnte, ist nicht ausgeschlossen und könnte zum Erfolg führen!
Was heißt noch nicht verloren? Der FC Bayern stützt seinen Anspruch auf einen Vertrag, der eine Zahlungspflicht regelt. Das Argument der Sittenwidrigkeit ist in der I.Instanz vom Tisch. Wenn es ein Urteil geben sollte, wird einer der beiden Seiten wohl in Berufung gehen, egal wer.
Und zu dem Argument kartellrechtswidrig wissen wir nur ein paar Wortfetzen, die ein Journalist aufgeschnappt und zitiert hat. Das bringt nicht viel weiter. Klar ist nur, dass das Gericht sich nun mit der Argumentation der Löwen weiter beschäftigt und sie nicht von Anfang an für Nonsens hält. Das Gericht hat nicht gesagt, dass vieles für ein kartellrechtliches Problem des FC Säbener Straße spricht.
03.02.2010 - 16:46 Uhr
Zitat von Leo Nero:
Zitat von BeKa60:
Zitat von Loewenzahn:
Glaubt mir, das läuft auf einen Vergleich raus nach allem, was aus der Meldungen zwischen den Zeilen zu lesen ist.
Das zu beurteilen können aber nur die Leute, die bei der Verhandlung dabei sind. Einem Richter am Handelsgericht ist der Vergleich immer die liebste Lösung, weil er dann kein Urteil fällen muss; aus diesem Grund hat die Richterin wohl beiden seiten ein bissl recht gegeben, was einen Vergleich geradezu fordert
Mal angenommen, es käme tatsächlich dazu, was würde dies in Zahlen ausgedrückt bedeuten?
Irgendwo in der Mitte!
Nee warum? Es kann auch 80 - 20 oder 90-10 ausgehen
Zitat von BeKa60:
Zitat von Loewenzahn:
Glaubt mir, das läuft auf einen Vergleich raus nach allem, was aus der Meldungen zwischen den Zeilen zu lesen ist.
Das zu beurteilen können aber nur die Leute, die bei der Verhandlung dabei sind. Einem Richter am Handelsgericht ist der Vergleich immer die liebste Lösung, weil er dann kein Urteil fällen muss; aus diesem Grund hat die Richterin wohl beiden seiten ein bissl recht gegeben, was einen Vergleich geradezu fordert
Mal angenommen, es käme tatsächlich dazu, was würde dies in Zahlen ausgedrückt bedeuten?
Irgendwo in der Mitte!
Nee warum? Es kann auch 80 - 20 oder 90-10 ausgehen
03.02.2010 - 17:06 Uhr
Zitat von loewenmartin67:
Nee warum? Es kann auch 80 - 20 oder 90-10 ausgehen
Deswegen ja "irgendwo". ;)
Nee warum? Es kann auch 80 - 20 oder 90-10 ausgehen
Deswegen ja "irgendwo". ;)
03.02.2010 - 18:31 Uhr
Zitat
Der Kaufpreis war unserer Ansicht nach zu niedrig.“ Der Verkehrswert der Allianz Arena habe zum damaligen Zeitpunkt bei knapp über 40 Millionen Euro gelegen, weshalb die vom Lokalrivalen gezahlte Summe nicht hinreichend sei. Der Vertrag sei deshalb „sittenwidrig“.
die behauptung ist schon sehr gewagt!
verkauft ist verkauft - und unterschrieben, unterschrieben ; einzige ausnahme ist wohl wenn ziffzer damals noch keine 18 gewesen wäre - aber so alt war er glaube ich schon ^^
Der Kaufpreis war unserer Ansicht nach zu niedrig.“ Der Verkehrswert der Allianz Arena habe zum damaligen Zeitpunkt bei knapp über 40 Millionen Euro gelegen, weshalb die vom Lokalrivalen gezahlte Summe nicht hinreichend sei. Der Vertrag sei deshalb „sittenwidrig“.
die behauptung ist schon sehr gewagt!
verkauft ist verkauft - und unterschrieben, unterschrieben ; einzige ausnahme ist wohl wenn ziffzer damals noch keine 18 gewesen wäre - aber so alt war er glaube ich schon ^^
03.02.2010 - 18:40 Uhr
Zitat von 1966:
immerhin hat Stoffers damit etwas zum Wohle des Vereins bewegt, zumindest im ersten Schritt.
Stillhalten und Däumchendrehen war vorher, eine angebrachte und letztendlich gerechte Lösung zu finden ist jetzt.
Man kann die Entscheidungen eines Gerichts wohl nie voraussehen, aber Hoffnung auf Gerechtigkeit macht das schon
Zustimmen würde/werde ich Dir, wenn es zu einem Vergleich kommt, der den Streit wert war, vorher nicht. Stoffers war übrigens bei den letzten Gesprächen mit dem FC Bayern nicht mit dabei. Rummenigge und Hopfner, Beeck und Maget.
immerhin hat Stoffers damit etwas zum Wohle des Vereins bewegt, zumindest im ersten Schritt.
Stillhalten und Däumchendrehen war vorher, eine angebrachte und letztendlich gerechte Lösung zu finden ist jetzt.
Man kann die Entscheidungen eines Gerichts wohl nie voraussehen, aber Hoffnung auf Gerechtigkeit macht das schon
Zustimmen würde/werde ich Dir, wenn es zu einem Vergleich kommt, der den Streit wert war, vorher nicht. Stoffers war übrigens bei den letzten Gesprächen mit dem FC Bayern nicht mit dabei. Rummenigge und Hopfner, Beeck und Maget.
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