Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von Josh_Simpson
https://www.kicker.de/diskussion-ueber-verteilung-der-tv-milliarden-am-16-januar-1075255/artikel
Also das kommt aus meiner Sicht schon einer Revolte gleich. Die Ausgangslage ist folgende. 20 Prozent der TV Einnahmen landen in Liga 2 und 80 Prozent in Liga 1.
Die Traditionsclubs haben quasi einen außerordentlichen Parteitag durchgesetzt, indem sie mehr Geld für die Traditionsvereine fordern. Laut Kicker sind die Antragssteller alle aus der zweiten Liga.
Es ist überhaupt nicht schwer sich zusammenzurechnen wer daran beteiligt ist:
Hamburg
Hannover
Schalke
Nürnberg
Braunschweig
Düsseldorf
Hertha
Köln
Karlsruhe
Kaiserslautern
Da gleichzeitig die großen Clubs wie Bayern, Dortmund oder RB gerne mehr Geld haben möchten, dürften vor allem die Diskussionen um die Zentralvermarktung noch heftiger geführt werden.
Aus der Bundesliga sollten vor allem Bochum und St.Pauli noch ein Interesse an einer Umverteilung haben. Ich rechne daher aktuell nicht mit einer Mehrheit. Aber für uns sind da unabhängig vom Aufstieg Millionen Summen im Spiel.
https://www.kicker.de/diskussion-ueber-verteilung-der-tv-milliarden-am-16-januar-1075255/artikel
Zitat von Kicker
Demnach hat die nötige Anzahl von mindestens zehn Klubs mit entsprechend gleichlautenden Anträgen auf eine "Diskussion und Beschlussfassung über empfehlende Leitplanken für die Verteilungsdebatte" eine solche Zusammenkunft notwendig gemacht. Eigentlich liegt es laut Liga-Satzung im Aufgabenbereich des Präsidiums, den Verteilerschlüssel zu verabschieden.
Demnach hat die nötige Anzahl von mindestens zehn Klubs mit entsprechend gleichlautenden Anträgen auf eine "Diskussion und Beschlussfassung über empfehlende Leitplanken für die Verteilungsdebatte" eine solche Zusammenkunft notwendig gemacht. Eigentlich liegt es laut Liga-Satzung im Aufgabenbereich des Präsidiums, den Verteilerschlüssel zu verabschieden.
Also das kommt aus meiner Sicht schon einer Revolte gleich. Die Ausgangslage ist folgende. 20 Prozent der TV Einnahmen landen in Liga 2 und 80 Prozent in Liga 1.
Die Traditionsclubs haben quasi einen außerordentlichen Parteitag durchgesetzt, indem sie mehr Geld für die Traditionsvereine fordern. Laut Kicker sind die Antragssteller alle aus der zweiten Liga.
Es ist überhaupt nicht schwer sich zusammenzurechnen wer daran beteiligt ist:
Hamburg
Hannover
Schalke
Nürnberg
Braunschweig
Düsseldorf
Hertha
Köln
Karlsruhe
Kaiserslautern
Da gleichzeitig die großen Clubs wie Bayern, Dortmund oder RB gerne mehr Geld haben möchten, dürften vor allem die Diskussionen um die Zentralvermarktung noch heftiger geführt werden.
Aus der Bundesliga sollten vor allem Bochum und St.Pauli noch ein Interesse an einer Umverteilung haben. Ich rechne daher aktuell nicht mit einer Mehrheit. Aber für uns sind da unabhängig vom Aufstieg Millionen Summen im Spiel.
Am Ende landet trotzdem leider wieder nur ein Bruchteil in Liga 2.
Es ist ein Jammer das die TV Rechte für Liga 1 + 2 nicht separat ausgeschrieben und entsprechend verteilt werden.
Tja unser ganzes Geld das die Fans für Sky usw ausgeben geht nach Hoffenheim Heidenheim oder ähnliches . Hat aber lange gedauert bis man drauf gekommen ist.
Zitat von Namprikong
Am Ende landet trotzdem leider wieder nur ein Bruchteil in Liga 2.
Es ist ein Jammer das die TV Rechte für Liga 1 + 2 nicht separat ausgeschrieben und entsprechend verteilt werden.
Zitat von Josh_Simpson
https://www.kicker.de/diskussion-ueber-verteilung-der-tv-milliarden-am-16-januar-1075255/artikel
Also das kommt aus meiner Sicht schon einer Revolte gleich. Die Ausgangslage ist folgende. 20 Prozent der TV Einnahmen landen in Liga 2 und 80 Prozent in Liga 1.
Die Traditionsclubs haben quasi einen außerordentlichen Parteitag durchgesetzt, indem sie mehr Geld für die Traditionsvereine fordern. Laut Kicker sind die Antragssteller alle aus der zweiten Liga.
Es ist überhaupt nicht schwer sich zusammenzurechnen wer daran beteiligt ist:
Hamburg
Hannover
Schalke
Nürnberg
Braunschweig
Düsseldorf
Hertha
Köln
Karlsruhe
Kaiserslautern
Da gleichzeitig die großen Clubs wie Bayern, Dortmund oder RB gerne mehr Geld haben möchten, dürften vor allem die Diskussionen um die Zentralvermarktung noch heftiger geführt werden.
Aus der Bundesliga sollten vor allem Bochum und St.Pauli noch ein Interesse an einer Umverteilung haben. Ich rechne daher aktuell nicht mit einer Mehrheit. Aber für uns sind da unabhängig vom Aufstieg Millionen Summen im Spiel.
https://www.kicker.de/diskussion-ueber-verteilung-der-tv-milliarden-am-16-januar-1075255/artikel
Zitat von Kicker
Demnach hat die nötige Anzahl von mindestens zehn Klubs mit entsprechend gleichlautenden Anträgen auf eine "Diskussion und Beschlussfassung über empfehlende Leitplanken für die Verteilungsdebatte" eine solche Zusammenkunft notwendig gemacht. Eigentlich liegt es laut Liga-Satzung im Aufgabenbereich des Präsidiums, den Verteilerschlüssel zu verabschieden.
Demnach hat die nötige Anzahl von mindestens zehn Klubs mit entsprechend gleichlautenden Anträgen auf eine "Diskussion und Beschlussfassung über empfehlende Leitplanken für die Verteilungsdebatte" eine solche Zusammenkunft notwendig gemacht. Eigentlich liegt es laut Liga-Satzung im Aufgabenbereich des Präsidiums, den Verteilerschlüssel zu verabschieden.
Also das kommt aus meiner Sicht schon einer Revolte gleich. Die Ausgangslage ist folgende. 20 Prozent der TV Einnahmen landen in Liga 2 und 80 Prozent in Liga 1.
Die Traditionsclubs haben quasi einen außerordentlichen Parteitag durchgesetzt, indem sie mehr Geld für die Traditionsvereine fordern. Laut Kicker sind die Antragssteller alle aus der zweiten Liga.
Es ist überhaupt nicht schwer sich zusammenzurechnen wer daran beteiligt ist:
Hamburg
Hannover
Schalke
Nürnberg
Braunschweig
Düsseldorf
Hertha
Köln
Karlsruhe
Kaiserslautern
Da gleichzeitig die großen Clubs wie Bayern, Dortmund oder RB gerne mehr Geld haben möchten, dürften vor allem die Diskussionen um die Zentralvermarktung noch heftiger geführt werden.
Aus der Bundesliga sollten vor allem Bochum und St.Pauli noch ein Interesse an einer Umverteilung haben. Ich rechne daher aktuell nicht mit einer Mehrheit. Aber für uns sind da unabhängig vom Aufstieg Millionen Summen im Spiel.
Am Ende landet trotzdem leider wieder nur ein Bruchteil in Liga 2.
Es ist ein Jammer das die TV Rechte für Liga 1 + 2 nicht separat ausgeschrieben und entsprechend verteilt werden.
Die Interessensäule beträgt aktuell 3 Prozent. Bei etwa 1 Milliarden Euro sind das rund 30 Millionen Euro, die verteilt werden. Wenn die Säule stattdessen 10 Prozent beträgt, erhöht sich der Beitrag auf rund 100 Millionen Euro. Ich habe keine Ahnung wie dieser Betrag verteilt wird, aber ich schätze da geht es um 2-3 Millionen Euro pro Saison mehr für uns. Das ist natürlich theoretisch...
Sollte im Zuge dieses Streits die Zentralvermarktung fallen, reden wir über ganz andere Summen..
Deshalb ist das aus meiner Sicht ein sehr wichtiger Termin für den FCK.
Zitat von LauternLunatic
Tja unser ganzes Geld das die Fans für Sky usw ausgeben geht nach Hoffenheim Heidenheim oder ähnliches . Hat aber lange gedauert bis man drauf gekommen ist.
Tja unser ganzes Geld das die Fans für Sky usw ausgeben geht nach Hoffenheim Heidenheim oder ähnliches . Hat aber lange gedauert bis man drauf gekommen ist.
Falsch. Die TV-Gelder gehen größtenteils an die Bundesligisten, und hier vor allem an Bayern München (ca. 101 Millionen), Borussia Dortmund (ca. 90), Bayer Leverkusen (ca. 89), Red Bull Plörre Leipzig (ca. 86) und Eintracht Frankfurt (ca. 80). Hoffenheim folgt erst im Mittelfeld und Heidenheim auf Platz 16.
Ich bin da vollkommen beim Kollegen @Josh_Simpson , das sieht schon sehr stark nach einer Revolte der Traditionsclubs aus. Wir hatten das Problem der TV-Vermarktung bereits an anderer Stelle diskutiert als es um die Zuschauerzahlen ging. Und hier gilt es auch wieder anzusetzen, die 2. Liga ist drauf und dran, die Bundesliga bei den Zuschauerzahlen zu überholen oder zumindest nah ranzurücken. Auch der Unterhaltungswert der Ligen verändert sich stark. Die 2. Liga macht Spaß, ist spannend und mit extrem viel Emotionen - sprich Stimmung - versehen. Dagegen wird die Bundesliga immer langweiliger. Ich kenne jetzt keine Zahlen, bin mir aber sicher, dass auch Sky und DAZN das mittlerweile spüren dürften. Ich vergleiche diese Entwicklung einmal mit zwei Kinos. In dem einen laufen aufgewärmte Filmchen aus den Achtzigern, der Eintritt kostet 30 Euro. Im anderen laufen die aktuellen Blockbuster, hier kostet der Platz 15 Euro. Dies ist zwar (noch) übertrieben, aber die Entwicklung dorthin ist bereits sichtbar.
Ich habe das an anderer Stelle bereits geschrieben, ich habe nichts gegen Kiel, Heidenheim oder Elversberg, die machen tolle Arbeit und stehen verdient da, wo sie stehen. Diese Vereine haben aber auch den großen Vorteil, dass sie in Ruhe arbeiten können - ohne den großen Druck aus dem Umfeld und den Medien. Das sieht in Hamburg, auf Schalke, Köln und den anderen Traditionsclubs der 2. Liga anders aus. Die stehen unter dem besonderen Druck, rauf zu müssen, weil sie in der 2. Liga nicht überleben können. Natürlich werden Kritiker dieser Vereine jetzt sagen, dass eine neue Verteilung der TV-Gelder die Traditionsvereine nur in die Lage bringen, noch mehr Geld aus dem Fenster zu feuern. Das kann sicherlich passieren, trotzdem wäre es nur gerecht, wenn die 2. Liga entsprechend ihrer Attraktivität mehr Geld aus dem Topf bekommt. Die Verteilung der TV-Gelder muss gerechter werden. Vor allem muss man davon wegkommen, dass ein paar Vereine richtig viel bekommen und der Rest deutlich weniger. Denn selbst innerhalb der Bundesliga herrscht in Bezug auf die TV-Gelder eine Zweiklassen-Gesellschaft, denn zwischen dem Krösus Bayern und dem Zwölften Mainz liegen bereits 50 Millionen Euro Unterschied.
Ich glaube bzw. befürchte allerdings auch, dass sich keine Mehrheit für eine Anpassung der Verteilung finden wird. Aber immerhin begehren die Zweitligisten auf, und das ist gut so.
Die Situation ist echt eine Zwickmühle.
Klar wollen Sky und Co den HSV, Schalke,Köln ggf. auch uns, Hertha und Düsseldorf wieder in der ersten Liga haben. Das ist gut fürs Geschäft
Andererseits schaffen es viele Traditionsvereine seit nun mehr 20 Jahren nicht, sich professionelle Strukturen zu verpassen. Wenn man an diese Vereine nun noch mehr Geld ausschüttet ist das auch irgendwie Perlen vor die Säue, solange das Geld wieder überall versickert. Das wird auch keine Lösung sein.
Man müsste das zusätzliche Geld irgendwie zweckgebunden für Schulungsmaßnamen und Professionalisierung ausschütten, vll zusammen mit einem Lehrgang bei Eintracht Frankfurt 😁
Klar wollen Sky und Co den HSV, Schalke,Köln ggf. auch uns, Hertha und Düsseldorf wieder in der ersten Liga haben. Das ist gut fürs Geschäft
Andererseits schaffen es viele Traditionsvereine seit nun mehr 20 Jahren nicht, sich professionelle Strukturen zu verpassen. Wenn man an diese Vereine nun noch mehr Geld ausschüttet ist das auch irgendwie Perlen vor die Säue, solange das Geld wieder überall versickert. Das wird auch keine Lösung sein.
Man müsste das zusätzliche Geld irgendwie zweckgebunden für Schulungsmaßnamen und Professionalisierung ausschütten, vll zusammen mit einem Lehrgang bei Eintracht Frankfurt 😁
Wenn wir unsere Interessen verfolgen, dann sollten wir im selben Boot wie die Bayern und der BVB sitzen. Für den fairen Wettbewerb innerhalb einer Liga ist es sicherlich von Nachteil, dass die sportlich besten Clubs jedes Jahr mehr Kohle bekommen als die Clubs nach ihnen. So vergrößert sich die Lücke zunehmend. Die TV-Gelder sind an der Spitze eh zweitrangig. Bayern bekommt da seine 10-15 Millionen mehr, hat aber beim Gesamtumsatz hunderte Millionen mehr. Die 10 Millionen mehr gegenüber Dortmund langen ja nicht mal für einen halben Neuer.
Ich hab mal einen SportBild-Artikel zur letzten Saison angeschaut und vorweg muss ich sagen, dass die Zahlen nur bedingt aussagekräftig sind, da sich auch damit nicht korrekt ermitteln lässt, wie viele Zuschauer die einzelnen Vereine vor die Fernseher locken.
In Modell 1 wurden die durchschnittlichen Zuschauerzahlen pro Verein ermittelt. Da kommt Bayern auf 926.000, Mainz auf 244.000 oder 15,3 Prozent zu 4 Prozent.
Im Modell zwei werden nur die Einzelspiele der 15:30-Partien ausgewertet und dabei die 4 Duelle gegen FCB&BVB pro Saison weggelassen, da die als Zuschauermagnet die restlichen Ergebnisse verfälschen. Der Wert für Bayern-Spiele an sich lag bei 462.000, Mainz bei 63.000 oder 21 zu 3 Prozent.
Nimmt man das als Grundlage der Verteilung für die grob 1,125 Milliarden Euro TV-Gelder, dann kann Mainz froh sein, dass sie aktuell knapp halb so viel bekommt wie die Bayern. In Modell 1 würden die Bayern ihre TV-Gelder von 101 Millionen auf 172 Millionen steigern, in Modell zwei sogar auf 236 Millionen mehr als verdoppeln. Mainz hingegen würde bei Modell 1 etwa 7 Millionen verlieren und hätte nur noch 45 Millionen, in Modell sogar mit 34 Millionen insgesamt sogar 18 Millionen Euro weniger.
Soweit ich die von der SportBild ermittelten Zahlen verstanden habe, fließen in diese Zahlen beide am Spiel beteiligten Fangruppen ein. Da Mainz mit 244.000 Zuschauern in Modell 1 deutlich unterm Schnitt von 336.000 liegt, müsste deren reale Quote ohne die Fans des Gegners nochmal deutlich tiefer sein und entsprechend auch die eigentlich verdienten TV-Prämien. Ebenso in Modell zwei, wo sie mit 63.000 Zuschauern deutlich unterm Schnitt von 85.000 liegen, wo Bayern und Dortmund schon rausgerechnet sind.
Egal ob meine schnell hingetippte Rechnung jetzt hundertprozentig stimmt oder nicht, die Richtung sollte auf jeden Fall stimmen. Und da erkennt man ganz schnell, dass eine im Sinne der Zuschauerquote faire Verteilung der TV-Gelder enorme Auswirkungen hätte. Wenn man jetzt keinen Unterschied zwischen Liga 1 und 2 machen würde, sondern alle 36 Vereine nur nach Quote bezahlen würde, dann dürfte sich da binnen kürzester Zeit vieles verschieben, zumindest ab Platz 2 oder den CL-Plätzen. In der Rechnung spielen die sportliche Leistungen der letzten Jahre zwar gar keine Rolle, aber ob das fair ist oder nicht, soll jeder für sich entscheiden. Meiner Meinung nach zahlen wir dafür, unseren Club und andere interessante Spiele zu sehen und nicht dafür, dass andere Clubs in den letzten 10 Jahren erfolgreicher waren. Zumal dieser sportliche Erfolg ohne diesen ziemlich vom Zuschauerinteresse abgekoppelten Geldregen durch die TV-Prämien überhaupt nicht möglich gewesen wäre.
Wenn man an der Langeweile und den wenigen Zuschauern in Liga 1 etwas ändern möchte, muss man nur die Interessensäule deutlich mehr gewichten und am besten noch die Einschaltquoten pro Verein genauer messen als mit so einer schnellen Rechnung wie von mir.
Ich hab mal einen SportBild-Artikel zur letzten Saison angeschaut und vorweg muss ich sagen, dass die Zahlen nur bedingt aussagekräftig sind, da sich auch damit nicht korrekt ermitteln lässt, wie viele Zuschauer die einzelnen Vereine vor die Fernseher locken.
In Modell 1 wurden die durchschnittlichen Zuschauerzahlen pro Verein ermittelt. Da kommt Bayern auf 926.000, Mainz auf 244.000 oder 15,3 Prozent zu 4 Prozent.
Im Modell zwei werden nur die Einzelspiele der 15:30-Partien ausgewertet und dabei die 4 Duelle gegen FCB&BVB pro Saison weggelassen, da die als Zuschauermagnet die restlichen Ergebnisse verfälschen. Der Wert für Bayern-Spiele an sich lag bei 462.000, Mainz bei 63.000 oder 21 zu 3 Prozent.
Nimmt man das als Grundlage der Verteilung für die grob 1,125 Milliarden Euro TV-Gelder, dann kann Mainz froh sein, dass sie aktuell knapp halb so viel bekommt wie die Bayern. In Modell 1 würden die Bayern ihre TV-Gelder von 101 Millionen auf 172 Millionen steigern, in Modell zwei sogar auf 236 Millionen mehr als verdoppeln. Mainz hingegen würde bei Modell 1 etwa 7 Millionen verlieren und hätte nur noch 45 Millionen, in Modell sogar mit 34 Millionen insgesamt sogar 18 Millionen Euro weniger.
Soweit ich die von der SportBild ermittelten Zahlen verstanden habe, fließen in diese Zahlen beide am Spiel beteiligten Fangruppen ein. Da Mainz mit 244.000 Zuschauern in Modell 1 deutlich unterm Schnitt von 336.000 liegt, müsste deren reale Quote ohne die Fans des Gegners nochmal deutlich tiefer sein und entsprechend auch die eigentlich verdienten TV-Prämien. Ebenso in Modell zwei, wo sie mit 63.000 Zuschauern deutlich unterm Schnitt von 85.000 liegen, wo Bayern und Dortmund schon rausgerechnet sind.
Egal ob meine schnell hingetippte Rechnung jetzt hundertprozentig stimmt oder nicht, die Richtung sollte auf jeden Fall stimmen. Und da erkennt man ganz schnell, dass eine im Sinne der Zuschauerquote faire Verteilung der TV-Gelder enorme Auswirkungen hätte. Wenn man jetzt keinen Unterschied zwischen Liga 1 und 2 machen würde, sondern alle 36 Vereine nur nach Quote bezahlen würde, dann dürfte sich da binnen kürzester Zeit vieles verschieben, zumindest ab Platz 2 oder den CL-Plätzen. In der Rechnung spielen die sportliche Leistungen der letzten Jahre zwar gar keine Rolle, aber ob das fair ist oder nicht, soll jeder für sich entscheiden. Meiner Meinung nach zahlen wir dafür, unseren Club und andere interessante Spiele zu sehen und nicht dafür, dass andere Clubs in den letzten 10 Jahren erfolgreicher waren. Zumal dieser sportliche Erfolg ohne diesen ziemlich vom Zuschauerinteresse abgekoppelten Geldregen durch die TV-Prämien überhaupt nicht möglich gewesen wäre.
Wenn man an der Langeweile und den wenigen Zuschauern in Liga 1 etwas ändern möchte, muss man nur die Interessensäule deutlich mehr gewichten und am besten noch die Einschaltquoten pro Verein genauer messen als mit so einer schnellen Rechnung wie von mir.
Zitat von LauternLunatic
Tja unser ganzes Geld das die Fans für Sky usw ausgeben geht nach Hoffenheim Heidenheim oder ähnliches . Hat aber lange gedauert bis man drauf gekommen ist.
Tja unser ganzes Geld das die Fans für Sky usw ausgeben geht nach Hoffenheim Heidenheim oder ähnliches . Hat aber lange gedauert bis man drauf gekommen ist.
Ich finde dieser Satz sagt im Endeffekt alles aus! So gut Heidenheim, Hoffenheim und Co. auch arbeiten, werden die niemals das Interesse wecken wie HSV, Schalke oder auch wie der FCK. Mir geht es doch als Sky-Abonnent genauso. Wenn in der Konferenz am Samstag Hoffenheim-Heidenheim, Augsburg-Leipzig, Kiel-Wolfsburg, Mainz-St.Pauli läuft, werde ich mir das nicht anschauen. Und schon gar nicht würde ich auf die Idee kommen, mir davon auch noch ein Einzelspiel auszusuchen. Und jetzt stellt euch mal vor, es würden jetzt noch Elversberg und Paderborn aufsteigen…
Natürlich kann man jetzt sagen, dass es den chinesischen Zuschauern vielleicht egal ist, wer da spielt. Aber auch die wollen doch Stimmung im Stadion haben, wenn sie ein Spiel anschauen.
Ich finde es tatsächlich eher absurd, bei der Frage der Verteilung der Gelder so rein auf sportliche Platzierungen innerhalb der Liga abzuzielen. Das System war an der Stelle schon immer eher unlogisch.
Sky, DAZN und Co können Abos verkaufen, weil die Fans das bezahlen. Die meisten Abonnenten geben das Geld für das Abo weniger für ein abstraktes Produkt Bundesliga ("Möge der Bessere gewinnen!") aus, sondern weil sie sich für ihre(n) Lieblingsclub(s) interessieren. Man sieht ja auch eindeutig an den Quoten der Einzelspiele, dass es keineswegs ein gleich verteiltes Interesse gibt.
Weitgehend zu ignorieren, woher Sky das Geld hat, was also das Verkaufsargument für das Produkt ist, finde ich falsch. Und es gefährdet auch das Produkt Bundesliga.
Sicherlich spielt Bayer Leverkusen schöneren Fußball als Schalke 04, aber die TV-Gelder werden ja nicht eingenommen für den schönen und erfolgreichen Fußball. Sondern weil sich Menschen für den Club so stark interessieren, dass sie ein Abo abschließen. Tom Cruise kassiert auch seine gewaltigen Gagen nicht für gutes Schauspiel, sondern weil die Menschen wegen ihm ins Kino gehen und bereit sind, Geld für Top Gun und Mission Impossible auszugeben.
Ich finde die Zentralvermarktung gut und bin auch weiter für ein Solidarsystem bei der Verteilung, aber um das Produkt Bundesliga attraktiv zu halten und auch die Einnahmen zu erhalten oder sogar zu steigern, muss der jeweilige Anteil der Clubs an der Attraktivität des Produkts stärker gewichtet werden. Ob man das über diese Erhebungen macht oder z.B. allen Abonnenten die Möglichkeit gibt, 1-3 Clubs zu faven, kann man ja noch diskutieren. Aber irgendwas muss da halt geschehen.
Sky, DAZN und Co können Abos verkaufen, weil die Fans das bezahlen. Die meisten Abonnenten geben das Geld für das Abo weniger für ein abstraktes Produkt Bundesliga ("Möge der Bessere gewinnen!") aus, sondern weil sie sich für ihre(n) Lieblingsclub(s) interessieren. Man sieht ja auch eindeutig an den Quoten der Einzelspiele, dass es keineswegs ein gleich verteiltes Interesse gibt.
Weitgehend zu ignorieren, woher Sky das Geld hat, was also das Verkaufsargument für das Produkt ist, finde ich falsch. Und es gefährdet auch das Produkt Bundesliga.
Sicherlich spielt Bayer Leverkusen schöneren Fußball als Schalke 04, aber die TV-Gelder werden ja nicht eingenommen für den schönen und erfolgreichen Fußball. Sondern weil sich Menschen für den Club so stark interessieren, dass sie ein Abo abschließen. Tom Cruise kassiert auch seine gewaltigen Gagen nicht für gutes Schauspiel, sondern weil die Menschen wegen ihm ins Kino gehen und bereit sind, Geld für Top Gun und Mission Impossible auszugeben.
Ich finde die Zentralvermarktung gut und bin auch weiter für ein Solidarsystem bei der Verteilung, aber um das Produkt Bundesliga attraktiv zu halten und auch die Einnahmen zu erhalten oder sogar zu steigern, muss der jeweilige Anteil der Clubs an der Attraktivität des Produkts stärker gewichtet werden. Ob man das über diese Erhebungen macht oder z.B. allen Abonnenten die Möglichkeit gibt, 1-3 Clubs zu faven, kann man ja noch diskutieren. Aber irgendwas muss da halt geschehen.
Der Fck sollte einfach garnicht erst Rechte abgeben sondern wie Real oder Barcelona seine Spiele selbst ausstrahlen auf einer eigenen Plattform und die Fans zahlen dann weiß man auch dass das Geld sicher ankommt beim Fck auf dem Konto und nicht über Umwege von Wolfsburg über Leverkusen Heidenheim und Sinsheim nur ein kleiner krümmel Bruchteil auf dem Konto von uns landet. Dann können uns nämlich mal alle Fans von Elversberg und Co ordentlich am A***h lecken. Abo kostet 20€ im Monat und wir bekommen 2 mille im Monat. Deal?
Klar bestimmt alles bürokratisch und rechtlich nicht so machbar aber wäre für mich das beste Modell.
Klar bestimmt alles bürokratisch und rechtlich nicht so machbar aber wäre für mich das beste Modell.
Zitat von LauternLunatic
Der Fck sollte einfach garnicht erst Rechte abgeben sondern wie Real oder Barcelona seine Spiele selbst ausstrahlen auf einer eigenen Plattform und die Fans zahlen dann weiß man auch dass das Geld sicher ankommt beim Fck auf dem Konto und nicht über Umwege von Wolfsburg über Leverkusen Heidenheim und Sinsheim nur ein kleiner krümmel Bruchteil auf dem Konto von uns landet. Dann können uns nämlich mal alle Fans von Elversberg und Co ordentlich am A***h lecken. Abo kostet 20€ im Monat und wir bekommen 2 mille im Monat. Deal?
Klar bestimmt alles bürokratisch und rechtlich nicht so machbar aber wäre für mich das beste Modell.
Der Fck sollte einfach garnicht erst Rechte abgeben sondern wie Real oder Barcelona seine Spiele selbst ausstrahlen auf einer eigenen Plattform und die Fans zahlen dann weiß man auch dass das Geld sicher ankommt beim Fck auf dem Konto und nicht über Umwege von Wolfsburg über Leverkusen Heidenheim und Sinsheim nur ein kleiner krümmel Bruchteil auf dem Konto von uns landet. Dann können uns nämlich mal alle Fans von Elversberg und Co ordentlich am A***h lecken. Abo kostet 20€ im Monat und wir bekommen 2 mille im Monat. Deal?
Klar bestimmt alles bürokratisch und rechtlich nicht so machbar aber wäre für mich das beste Modell.
Na dann handel doch mal schnell die Verteilung der Einnahmen mit den Gegnern aus, wenn diese zB. Hertha oder Elversberg heißen.
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