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Finanzen

22.07.2015 - 22:13 Uhr
Finanzen |#251
17.09.2015 - 18:05 Uhr
Zitat von running-man


Ich vermute eher, die Gefährdung der Gemeinnützigkeit resultiert aus der Frage, ob den Profivereinen eine Gewinnerzielungsabsicht zu unterstellen ist. Wenn das der Fall ist (was druchaus schlüssig klingt,) wäre die Gemeinnützigkeit wohl zu verneinen.


Was dann aber auch Mainz und Freiburg beträfe. Insofern wäre ich irritiert, wenn du Recht behieltest.


Mehr zum Thema

Siehe Punkt 6, etwa auf halber Höhe. Punkt 7 ist das, worauf du dich beziehst. Da kriegen wir meines Erachtens erst Probleme, wenn die Anzahl an Mitgliedern, speziell aktiven, die Anzahl an Profispielern übersteigt. So lange wir eine Jugendabteilung haben, wird das aber nicht passieren.

Punkt 3 sollte den Berti interessieren. Zwinkernd

Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 17.09.2015 um 18:14 Uhr bearbeitet
Finanzen |#252
17.09.2015 - 20:29 Uhr
Ich bin auch kein Freund der Ausgliederung um der Ausgliederung willen. Mich stört allerdings immer der Verweis auf Freiburg und Mainz. Denn dann kann man leicht die Gegenfrage stellen. Wieso sind von 18 Bundesligisten 14 keine eingetragenen Vereine?

Und es ist nicht wahr, dass die anderen nicht darüber nachdenken:
http://www.zeit.de/news/2014-12/10/fussball-heidel-gruendung-einer-kapitalgesellschaft-auf-dauer-alternativlos-10185405
http://www.spiegel.de/sport/fussball/ausgliederung-von-schalkes-profi-abteilung-moeglich-a-1028939.html
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.geaenderter-plan-beim-vfb-stuttgart-die-ausgliederung-muss-warten.78945c28-3066-422f-819b-8ed95484e8e7.html
http://www.echo-online.de/sport/top-clubs/darmstadt98/ausgliederung-ist-beim-sv-98-weiter-ein-thema_15221922.htm

Wie gesagt, ich bin momentan auch nicht von der Notwendigkeit einer Ausgliederung überzeugt. Ich frage mich nur: Wieso machen es denn alle anderen? Und darunter durchaus auch Vereine, die zumindest bisher nicht eines Investors verdächtig sind.

•     •     •

The pen is mightier than the sword ... if the sword is very short, and the pen is very sharp. (T. Pratchett)
Finanzen |#253
17.09.2015 - 21:55 Uhr
Zitat von mondragor
Ich bin auch kein Freund der Ausgliederung um der Ausgliederung willen. Mich stört allerdings immer der Verweis auf Freiburg und Mainz. Denn dann kann man leicht die Gegenfrage stellen. Wieso sind von 18 Bundesligisten 14 keine eingetragenen Vereine?

Kapitalbeschaffung ist das Zauberwort. Ich hab mal etwas gegooglet, und keiner hat mit den Kuntz´chen Argumenten "steuerliche Gründe" und "verlust der Gemeinnützigkeit" die Ausgliederung begründet, sondern eben Kapitalbeschaffung.
Und darunter durchaus auch Vereine, die zumindest bisher nicht eines Investors verdächtig sind.

Vieleicht gibt es auch andere Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung, die nix mit einem Investor zu tun haben? Oder haben vieleicht "normale" Sponsoren vorteile?
Auf jeden Fall bin ich mir sicher, das dieses Thema Ausgliederung bei uns noch viel viel heißer wäre, wenn unser VV jemanden hätte, der in den FCK investieren würde. Ich denk auch, das Schenken und Grünewalt das ebenfalls so sehen und daher entweder aufhören, oder erst garnicht zur Verfügung stehen.
Finanzen |#254
18.09.2015 - 07:39 Uhr
Das ziehe ich stark in Zweifel. Ich könnte mir sehrwohl jede Menge Gründe vorstellen, warum uns Fritz Grünewalt verlassen will. Die Ausgliederung ist eher nicht darunter.

Trotzdem gehe ich immer noch davon aus, dass die Ausgliederung in jedem Fall kommen soll. Und sie wird kommen. Wir können lediglich zum jetzigen Zeitpunkt bestimmen, unter welchen Regeln sie stattfindet. Und genau das sollte die JHV auch tun. Einem Verein mit negativem Eigenkapital der zwischenzeitlich nicht einmal seinen Verpflichtungen bei der öffentlichen Hand nachkommt davor zu schützen vom Finanzamt die Gewinnerzielungsabsicht unterstellt zu bekommen und DESHALB quasi proaktiv auszugliedern, ist in meinen Augen wenig glaubwürdig. Es geht zumindest mittelfristig um den Verkauf. Davon bin ich überzeugt. Leider haben sich Rombach und Kuntz für das mittlerweile übliche Drehbuch entschieden:

a) Niemals würden wir!

b) Wir denken nicht darüber nach.

c) Die Situation erfordert es.

d) Es war eine Gelegenheit.

e) Wir mussten um Schaden vom Verein abzuwenden.


Und wenn ich das so unterstelle, dann ist es umso wichtiger, dem Verein ein paar Regeln mit an die Hand zu geben, die eine "1860 München Situation" bestmöglich verhindern. Und genau das werde ich versuchen. Wozu ich eure Hilfe brauchen werde.

Gruß Berti

•     •     •

Bertikoks - Transfermarkt since 2003. Originalmitgliedsnummer 1686. Keine anonyme Kritik: FCK MGLD 2151
Finanzen |#255
18.09.2015 - 09:06 Uhr
@michel21: Vielen Dank für die Klarstellung, darauf wollte ich auch hinweisen. Mir wird von keinem Verein eine Ausgliederung aus steuerlichen Gründen diskutiert. Entweder hat denen noch niemand mitgeteilt, dass vom Finanzamt eine Gefahr droht, oder der steuerliche Aspekt ist wesentlich unbedeutender.

Bezüglich Mitgliederrabatten geht es -soweit mir bekannt- darum, dass auch die gewährten Rabatte vom Verein als Einnahme zu betrachten sind. Verkauft der Verein bspw. ein Trikot, dass normalerweise 100 EUR kostet, an seine Mitglieder für 90 EUR, muss er in der GuV trotzdem 100 EUR als Umsatz ausweisen.
D.h. es steigt ggf. der zu versteuernde Gewinn.

Sollte es bei der Ausgliederungsdebatte um die daraus resultierende höhere Steuerzahlung gehen, kann ich nur den Kopf schütteln. Der Aufwand für die Ausgliederung wäre wesentlich höher, als der Einsparungseffekt.

Aber wie gesagt, bevor man weiter im Dunkeln herum rät, sollten die Befürworter (Vorstand etc.) konkret die Gründe kommunizieren. Ansonsten möchte ich sinngemäß Fischers Joschka zitieren: "Sorry, I am not convinced"

•     •     •

"I spent a lot of my money on booze, birds and fast cars - the rest I just squandered"


"Winning isn´t everything. It´s the only thing!"- Vince Lombardi
Finanzen |#256
18.09.2015 - 10:31 Uhr
Ob die Ausgliederung sinnvoll ist hängt auch davon ab WIE sie strukturiert wird und wer einsteigt. Ich kann mir eine Ausgliederung und eine Kapitalinfusion durch Kleinanleger (analog Betzeanleihe wohl insbesondere Fans und kleinere Unternehmen in der Pfalz mit Regionalbezug) durchaus vorstellen. Dass aber ein Investor auch weniger schöne Dinge tun kann, zeigt nicht nur unser nächster Gegner aus München.

Da ich zur steuerlichen Thematik zu wenig Sachkenntnisse habe nur so viel: Die Gemeinnützigkeit KANN durch Fehlwirtschaften gefährdet werden. Voraussetzung der Gewährung der Gemeinnützigkeit ist ein Wirtschaftsnachweis (das durfte ich als Kassenwart eines Sportvereins auch schon machen) in dem auch eine sinnvolle und angemessene Mittelverwendung und ein Nachweis der Mittelverwendung für satzungsgemäße Zwecke nachgewiesen wird. Hier können Profivereine auf Dauer in Schwierigkeiten geraten, gerade wenn es wirtschaftlich nicht ideal läuft oder größere Investorenmodelle gefahren werden sollen.

Möglich erscheint mir zudem, dass es ein Thema im Bereich Verlustvorträge gibt, da bin ich aber steuerlich zu wenig drin.

Wozu ich mich aber etwas dezidierter äußern könnte wäre das Thema "Stadionrückerwerb":

Wenn wir, wie hier angegeben wurde, davon ausgehen, dass das Stadion einen Buchwert von 47 Mio. EURO hat, dann könnte man bei einem Rückerwerb inklusive Erwerbsnebenkosten von etwas über 50 Mio. EURO ausgehen (Grunderwerbsteuer, Notarkosten, ggf. Kosten rechtlicher Beratung).

Dem stünden aber nur Mieteinnahmen von rund 1,5 Mio. EURO gegenüber. Der Kaufpreis wäre damit rund das 35-fache der Jahresmiete. Nun beschränkt sich meine Erfahrung bei Immobilien im Gewerbebereich auf Büro- und Retailtransaktionen, aber das erscheint mir sehr viel. Für Innenstadtflächen in Frankfurt oder München können teilweise Werte >30-fach aufgerufen werden bei neuwertigen Gebäuden oder extrem guten Lagen, aber für ein Stadion in Kaiserslautern mit praktisch nur einem Mieter? Da wäre meiner Ansicht nach eher mit einem Fachmarktzentrum auf der grünen Wiese vergleichbar, wo Werte zwischen dem 15 und 20-fachen schon nicht unanspruchsvoll sind. Ergo müsste man Mieteinnahmen von rund 2,5-3 Mio. EURO haben, um das ganze wirtschaftlich sinnvoll zurückerwerben zu können.

Ich halte daher den Stadionrückerwerb für eher unwahrscheinlich auf kürzere Zeit.
Finanzen |#257
18.09.2015 - 10:42 Uhr
Zitat von BenMic
Dem stünden aber nur Mieteinnahmen von rund 1,5 Mio. EURO gegenüber.


Die aktuellen Mietkosten betragen 2,4 Millionen Euro plus erfolgsabhängiger Boni. In der ersten Liga wären es erfolgsabhängig 3,6 bis 4,1 Millionen.

Ein Rückkauf kann eigentlich nur bei einigermaßen dauerhaftem Erstligaaufenthalt Thema werden.

Beste Grüße
Lullaby
Finanzen |#258
18.09.2015 - 11:09 Uhr
Zitat von Lullaby

Zitat von BenMic


Dem stünden aber nur Mieteinnahmen von rund 1,5 Mio. EURO gegenüber.


Die aktuellen Mietkosten betragen 2,4 Millionen Euro plus erfolgsabhängiger Boni. In der ersten Liga wären es erfolgsabhängig 3,6 bis 4,1 Millionen.

Ein Rückkauf kann eigentlich nur bei einigermaßen dauerhaftem Erstligaaufenthalt Thema werden.

Beste Grüße
Lullaby


..die dir keiner garantieren kann. Ein Risiko ist immer dabei.

Bzgl. einer Ausgliederung würde ich mich erst entscheiden, wenn mir ..

1. einer genau aufschlüsseln und erläutern kann, um was es da vollumfänglich geht.
2. Nach dem alle Vor- und Nachteile genannt und ggf. aufgelöst wurden, mein Baugefühl "Ja" sagt.

Stand jetzt hätte ich große Bauschmerzen diesen Verantwortlichen bzw. unserem Überwachungsorgan eine größere Summe zur Verfügung zu stellen. Diese Gedanken könnten sie mit einem reibungslosen Anleihe-Ablauf milder Stimmen, aber schon hier hat man sich nicht mit Ruhm bekleckert.

Vor allem wünsche ich mir mehr Transparenz, man weiß nicht woran man ist. Kurz: Es fehlt Vertrauen.

•     •     •

Ich habe so viele Beiträge bei tm.de, ich könnte dein Leben kaufen.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mittelschichtler am 18.09.2015 um 11:10 Uhr bearbeitet
Finanzen |#259
18.09.2015 - 11:24 Uhr
Zitat von BenMic

...Der Kaufpreis wäre damit rund das 35-fache der Jahresmiete. Nun beschränkt sich meine Erfahrung bei Immobilien im Gewerbebereich auf Büro- und Retailtransaktionen, aber das erscheint mir sehr viel. Für Innenstadtflächen in Frankfurt oder München können teilweise Werte >30-fach aufgerufen werden bei neuwertigen Gebäuden oder extrem guten Lagen, aber für ein Stadion in Kaiserslautern mit praktisch nur einem Mieter? Da wäre meiner Ansicht nach eher mit einem Fachmarktzentrum auf der grünen Wiese vergleichbar, wo Werte zwischen dem 15 und 20-fachen schon nicht unanspruchsvoll sind. Ergo müsste man Mieteinnahmen von rund 2,5-3 Mio. EURO haben, um das ganze wirtschaftlich sinnvoll zurückerwerben zu können.


Der Fröhnerhofdeal (verkaufen für 6 Mio, Rückkaufen für 2 Mio) war vielleicht rechtens, ruft aber nicht zu unrecht Konsorten wie Quante auf den Plan.
Die Stadt hat dem FCK das Stadion und den Fröhnerhof ja nicht zum Vergnügen abgekauft, sondern um ihm zu helfen. Mit Geldern der öffentlichen Hand.
Ich denke, es würde dem FCK im Gegenzug gut zu Gesicht stehen, wenn nun zumindest bei einem Rückkauf des Stadions die Stadt nicht nur rechtlich schadlos zurückgelassen wird.

Ein Rückkauf wird eh erst in Frage kommen, wenn es beim FCK nicht mehr auf 800.000 ankommt...
Oder wenn das Stadion auf Seiten der Stadiongesellschaft abgeschrieben ist und diese alle Kredite zurückgezahlt hat und nicht mehr auf Mieteinnahmen zur Kostendeckung angewiesen ist.

•     •     •

Nichts ersetzt die Romantik eines Flutlichtspiels im Regen... ...und siegen!!

Wir denken nur noch von Grätsche zu Grätsche!

Hate the Game, not the Player!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hegermeister am 18.09.2015 um 11:27 Uhr bearbeitet
Finanzen |#260
18.09.2015 - 11:24 Uhr
Zitat von BenMic
Ob die Ausgliederung sinnvoll ist hängt auch davon ab WIE sie strukturiert wird und wer einsteigt. Ich kann mir eine Ausgliederung und eine Kapitalinfusion durch Kleinanleger (analog Betzeanleihe wohl insbesondere Fans und kleinere Unternehmen in der Pfalz mit Regionalbezug) durchaus vorstellen. Dass aber ein Investor auch weniger schöne Dinge tun kann, zeigt nicht nur unser nächster Gegner aus München.

Da ich zur steuerlichen Thematik zu wenig Sachkenntnisse habe nur so viel: Die Gemeinnützigkeit KANN durch Fehlwirtschaften gefährdet werden. Voraussetzung der Gewährung der Gemeinnützigkeit ist ein Wirtschaftsnachweis (das durfte ich als Kassenwart eines Sportvereins auch schon machen) in dem auch eine sinnvolle und angemessene Mittelverwendung und ein Nachweis der Mittelverwendung für satzungsgemäße Zwecke nachgewiesen wird. Hier können Profivereine auf Dauer in Schwierigkeiten geraten, gerade wenn es wirtschaftlich nicht ideal läuft oder größere Investorenmodelle gefahren werden sollen.

Möglich erscheint mir zudem, dass es ein Thema im Bereich Verlustvorträge gibt, da bin ich aber steuerlich zu wenig drin.

Wozu ich mich aber etwas dezidierter äußern könnte wäre das Thema "Stadionrückerwerb":

Wenn wir, wie hier angegeben wurde, davon ausgehen, dass das Stadion einen Buchwert von 47 Mio. EURO hat, dann könnte man bei einem Rückerwerb inklusive Erwerbsnebenkosten von etwas über 50 Mio. EURO ausgehen (Grunderwerbsteuer, Notarkosten, ggf. Kosten rechtlicher Beratung).

Dem stünden aber nur Mieteinnahmen von rund 1,5 Mio. EURO gegenüber. Der Kaufpreis wäre damit rund das 35-fache der Jahresmiete. Nun beschränkt sich meine Erfahrung bei Immobilien im Gewerbebereich auf Büro- und Retailtransaktionen, aber das erscheint mir sehr viel. Für Innenstadtflächen in Frankfurt oder München können teilweise Werte >30-fach aufgerufen werden bei neuwertigen Gebäuden oder extrem guten Lagen, aber für ein Stadion in Kaiserslautern mit praktisch nur einem Mieter? Da wäre meiner Ansicht nach eher mit einem Fachmarktzentrum auf der grünen Wiese vergleichbar, wo Werte zwischen dem 15 und 20-fachen schon nicht unanspruchsvoll sind. Ergo müsste man Mieteinnahmen von rund 2,5-3 Mio. EURO haben, um das ganze wirtschaftlich sinnvoll zurückerwerben zu können.

Ich halte daher den Stadionrückerwerb für eher unwahrscheinlich auf kürzere Zeit.


Bei einem Stadionrückerwerb wäre nicht der Buchwert ( Welcher Buchwert ? Der Buchwert des Anlage-
vermögens ? ) die Bemessungsgrundlage, sondern das derzeitige Darlehensvolumen mit dem der
damalige Kauf des Stadions und des Fröhnerhofs finanziert wurde.

Ich habe da eine Zahl von 126 Mios. für Stadion und Fröhnerhof im Kopf. Der Fröhnerhof war da in einer
Größenordnung von 20 Mios. im Gesamtpaket enthalten, der Rückkaufswert lag dann aber bei nur ca. 2 Mios.. In der Zwischenzeit wurde wahrscheinlich niedrig, sehr niedrig getilgt, sodass ich von einem
objektbezogenen Darlehensvolumen von 80-100 Mios. ausgehe.

Wenn die Stadt KL dann also für 50 Mios. an den FCK verkaufen würde, würde sie bei 80 Mios. Darlehens-
volumen auf 30 Mios.. sitzen bleiben. Da könnte man vielleicht in München oder Frankfurt Lösungen
finden, aber wohl nicht im armen Kaiserslautern.

Das Stadion ist von der Bewertung her eine Sonderimmobilie, die nicht mit einem Gewerbezentrum und
schon gar nicht mit einer städtischen Topimmobilie vergleichbar ist.
Warum: Der einzige Mieter dieses Stadions ist der FCK. Fällt der Mieter FCK aus, ist die Immobilie nahezu
wertlos, denn kein anderer Verein kann die Miete zahlen und der Kreditgeber muss mit einem Totalausfall
des Darlehens rechnen. Das ist dann aber das Problem der Stadt Kaiserslautern.

Die derzeit vom FCK gezahlte Miete deckt wahrscheinlich gerade mal die Zinsen und eine Minimal-
tilgung und da soll ein Investor ( Geldgeber ) einsteigen.

Tut mit leid, man sagt zwar "es steht jeden Tag ein Dummer auf, man muss ihn nur finden ", aber
auch in Kaiserslautern sind Investoren " scheue Rehe " und nicht immer findet sich eine caritative
Lottogesellschaft.
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