Finanzen
22.07.2015 - 22:13 Uhr
Zitat von Lullaby
Heubach, Löwe, Karl, Jenssen und Ring dürften zusammen zu Abschreibungen in Höhe von ca. 500k Euro führen. Mehr sind es nicht. Wenn man nicht im Winter noch mal nachlegt, oder im Sommer groß einkauft und die Ablösesummen allesamt ins aktuelle Geschäftsjahr verbucht, muss entweder die aktuelle oder die nächste Bilanz einen großen Gewinn ausweisen.
Beste Grüße
Lullaby
Heubach, Löwe, Karl, Jenssen und Ring dürften zusammen zu Abschreibungen in Höhe von ca. 500k Euro führen. Mehr sind es nicht. Wenn man nicht im Winter noch mal nachlegt, oder im Sommer groß einkauft und die Ablösesummen allesamt ins aktuelle Geschäftsjahr verbucht, muss entweder die aktuelle oder die nächste Bilanz einen großen Gewinn ausweisen.
Beste Grüße
Lullaby
Gab es nicht einmal das Thema, dass ein Spieler bei uns nicht mehr eingesetzt wurde weil er abgeschrieben wurde? Also bilanztechnisch versteht sich
. Das wiederum würde bedeuten das aktiv spielende Spieler nicht abgeschrieben werden können?
Orban wird aufgrund der Terminierung der Ausstiegsklausel und dem Wechsel bereits im Juni vermutlich in 14/15 auftauchen, Borysiuk aus ähnlichen Gründen ebenfalls. Hofmann und Mugosa landen wohl eher im neuen Geschäftsjahr. Die Rückdatierung über eineinhalb Monate dürfte sich schwer vermitteln lassen. Offen ist vor allem Heintz.
Beste Grüße
Lullaby
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von DustinKL
Gab es nicht einmal das Thema, dass ein Spieler bei uns nicht mehr eingesetzt wurde weil er abgeschrieben wurde? Also bilanztechnisch versteht sich
. Das wiederum würde bedeuten das aktiv spielende Spieler nicht abgeschrieben werden können?
Zitat von Lullaby
Heubach, Löwe, Karl, Jenssen und Ring dürften zusammen zu Abschreibungen in Höhe von ca. 500k Euro führen. Mehr sind es nicht. Wenn man nicht im Winter noch mal nachlegt, oder im Sommer groß einkauft und die Ablösesummen allesamt ins aktuelle Geschäftsjahr verbucht, muss entweder die aktuelle oder die nächste Bilanz einen großen Gewinn ausweisen.
Beste Grüße
Lullaby
Heubach, Löwe, Karl, Jenssen und Ring dürften zusammen zu Abschreibungen in Höhe von ca. 500k Euro führen. Mehr sind es nicht. Wenn man nicht im Winter noch mal nachlegt, oder im Sommer groß einkauft und die Ablösesummen allesamt ins aktuelle Geschäftsjahr verbucht, muss entweder die aktuelle oder die nächste Bilanz einen großen Gewinn ausweisen.
Beste Grüße
Lullaby
Gab es nicht einmal das Thema, dass ein Spieler bei uns nicht mehr eingesetzt wurde weil er abgeschrieben wurde? Also bilanztechnisch versteht sich
. Das wiederum würde bedeuten das aktiv spielende Spieler nicht abgeschrieben werden können?Das ist so nicht ganz richtig.
Ich kann mich an den Einzelfall nicht mehr erinnern, vermute aber, dass man den Spieler aussortiert und parallel dazu komplett abgeschrieben hat, anstatt ihn linear über die Vertragslaufzeit abzuschreiben. Ich vermute allerdings, dass so eine Komplettabschreibung verdamme gut begründet sein will.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von DustinKL
Gab es nicht einmal das Thema, dass ein Spieler bei uns nicht mehr eingesetzt wurde weil er abgeschrieben wurde? Also bilanztechnisch versteht sich
. Das wiederum würde bedeuten das aktiv spielende Spieler nicht abgeschrieben werden können?
Gab es nicht einmal das Thema, dass ein Spieler bei uns nicht mehr eingesetzt wurde weil er abgeschrieben wurde? Also bilanztechnisch versteht sich
. Das wiederum würde bedeuten das aktiv spielende Spieler nicht abgeschrieben werden können?Das Gerücht gab es, wenn ich mich richtig erinnere, bei der Suspendierung von Dzaka. Er wurde unter Sasic/Schwartz suspendiert wurde und anschließend von Kurz angeblich nicht mehr berücksicht werden "durfte". Weil bereits eine Sonderabschreibung gebildet wurde.... Wie gesagt, eins der vielen Gerüchte rund um den Betzenberg.
Tatsächlich war es Stiven Rivic:
http://www.der-betze-brennt.de/spieler/stiven-rivic.php
" Im darauffolgenden Sommer wurde er dann ausgemustert und aufgrund einer Abschreibung vom Finanzamt auch langfristig - trotz Vertrag bis 2014 - aus dem Kader verbannt..."
Scheint eine Sonderabschreibung gewesen zu sein. Wie auch immer sich das bei einem Mensch erklären lässt.
http://www.der-betze-brennt.de/spieler/stiven-rivic.php
" Im darauffolgenden Sommer wurde er dann ausgemustert und aufgrund einer Abschreibung vom Finanzamt auch langfristig - trotz Vertrag bis 2014 - aus dem Kader verbannt..."
Scheint eine Sonderabschreibung gewesen zu sein. Wie auch immer sich das bei einem Mensch erklären lässt.
Zitat von Waterhead
Grundsätzlich besteht bei der Zurechnung von Transfers ein Abgrenzungsproblem. Die meisten Transfers finden genau dann statt, wenn auch unser Geschäftsjahr wechselt. Sollten die von dir genannten Spieler bilanziell im Jahr 14/15 gewechselt sein, müsste der Jahresabschluss auf der nächsten JHV entsprechend positiv sein. Vielleicht als "Abschiedgeschenk" für unseren scheidenden Finanzvorstand...
@running-man: Wie gesagt, ich betrachte lediglich bei meiner Rechnung die GuV. Entsprechend ist bei einigen Spielern der Wertverlust in den vorherigen Jahren realisiert worden. Bei Borysiuk bspw. lag die Ablösesumme bei ca. 2 Mio. EUR. Ich habe jetzt -grob über den Daumen- drei Mal 500.000 EUR abgeschrieben, sodass er zum Transferzeitpunkt mit noch mit 500.000 EUR in der Bilanz stand.
Es geht mir dabei nur um die ungefähren Größenordnungen. Aus GuV-Perspektive müsste die REchnung methodisch korrekt sein, über einzelne Werte lässt sich streiten.
Zitat von Bertikoks
Und genau da wirst Du Orban, Heintz und Borysiuk (Drazan) vermutlich auch finden. Hofmann hingegen wird wohl in 15/16 liegen.
Gruß Berti
Und genau da wirst Du Orban, Heintz und Borysiuk (Drazan) vermutlich auch finden. Hofmann hingegen wird wohl in 15/16 liegen.
Gruß Berti
Grundsätzlich besteht bei der Zurechnung von Transfers ein Abgrenzungsproblem. Die meisten Transfers finden genau dann statt, wenn auch unser Geschäftsjahr wechselt. Sollten die von dir genannten Spieler bilanziell im Jahr 14/15 gewechselt sein, müsste der Jahresabschluss auf der nächsten JHV entsprechend positiv sein. Vielleicht als "Abschiedgeschenk" für unseren scheidenden Finanzvorstand...
@running-man: Wie gesagt, ich betrachte lediglich bei meiner Rechnung die GuV. Entsprechend ist bei einigen Spielern der Wertverlust in den vorherigen Jahren realisiert worden. Bei Borysiuk bspw. lag die Ablösesumme bei ca. 2 Mio. EUR. Ich habe jetzt -grob über den Daumen- drei Mal 500.000 EUR abgeschrieben, sodass er zum Transferzeitpunkt mit noch mit 500.000 EUR in der Bilanz stand.
Es geht mir dabei nur um die ungefähren Größenordnungen. Aus GuV-Perspektive müsste die REchnung methodisch korrekt sein, über einzelne Werte lässt sich streiten.
Ich empfinde die Betrachtung trotzdem als optisch verfälschend.
Anders als ein Auto verliert ein Fußballer nicht zwingend linear an Wert (im Gegenteil: von einem jungen Spieler erwartet man zunächst eher eine Steigerung). Bilanztechnisch ist aber die Restnutzungsdauer die ausschlaggebende Größe, die die Abschreibung festlegt, d.h. beim Fußballer die Vertragslaufzeit. Das ist aber nur dann eine realistische Betrachtungsweise, wenn der Vertrag ausläuft. Nur dann ist die gezahlte Ablöse nach Ablauf der Vertragslaufzeit futsch.
Wenn ich einen 20-jährigen Perspektivspieler für 2 Millionen hole und ihn mit einem 4-Jahresvertrag ausstatte, ihn dann nach 3 Jahren im Alter von 23 Jahren für 1 Millon verkaufe, habe ich selbstverständlich GuV-technisch eine stille Reserve aufgelöst und über diesen außerordentlichen Ertrag einen Gewinn eingefahren. Das ändert aber nichts daran, dass ich tatsächlich 1 Miilion weniger erhalten als gezahlt habe und das innerhalb eines Zeitraumes, in dem der Wert des Spielers eher hätte steigen sollen. Solange ein Spieler seinen Zenit noch nicht klar überschritten hat, ist ein Transfer zum Buchwert in meinen Augen ein schlechtes Geschäft, auch wenn er in der Vermögensbilanz und der GuV als Gewinn auszuweisen ist.
Dementsprechend sehe ich z.B. Borysiuk trotz bilanztechnischem Gewinn als Transferverlust an.
Und deshalb vermisse ich bei Deiner Betrachtung die Abschreibungen des gesamten Kaders. Wenn ich die letztlich aus Abschreibungen resultierende bilanztechnische Vermögensmehrung darstelle, muß ich auch den aus Abschreibungen resultierenden Wertverlust mit einbeziehen, was mir hier fehlt.
Gruß aus der Pfalz
Ehrlich Jungs, ich bewundere euch immer wieder, dass ihr dazu beitragt jemandem wie mir, der das Wort "Bilanz" gern mit "Steuerberater" übersetzt, die Fallstricke zu erklären, die in diesem Abbild berücksichtigt werden müssen. Und tatsächlich, ich lerne auch was dabei.
Nichtsdestotrotz ist in meinem Tagesgeschäft am Ende entscheidend, was tatsächlich in der Kasse ist. Und nicht was theoretisch drin sein müsste. Sonst kann ich weder die Gehälter noch die sonstigen Verpflichtungen bedienen. Und in diesem Punkt scheint es ja die eine oder andere Differenz zwischen Prognose & Planung auf der einen Seite und dem Griff in die angeblich unantastbare Fananleihe, zur Überbrückung von Liquiditätslücken auf der anderen Seite, gegeben zu haben.
Die entscheidende Frage lautet für mich deshalb nicht, welcher Gewinn in der Bilanz in welcher Höhe ausgewiesen wird, sondern ganz simpel: Erwirtschaftet das operative Geschäft ohne nicht planbare Sondereffekte ein Defizit oder werden die Sondereffekte (Ablösen, DFB Pokal, etc.) dazu benutzt die Fehler der Vergangenheit zu heilen (den Kuntz'schen Schuldenberg abzutragen)?
Das ist der Kern der Sache. Und für mich deutet vieles auf die erste Variante. Und Lullaby, es ist richtig, dass der Etat für die Lizenzspieler von unsinnigen Katastrophen der Vergangenheit oder finanziellen Mühlsteinen befreit wurde. Aber der Etat sinkt nicht. Warum? Weil mittlerweile andere Posten dazu gekommen sind. Ich gehe davon aus, dass sich inzwischen Schupp und Notzon und wer weiß wer noch, in diesem Topf wiederfinden. Da stellt sich doch ernsthaft die Frage, wer dann noch im anderen Topf (Gesamtetat) so alles anzutreffen ist. Schon mal drüber nachgedacht?
Gruß Berti
Nichtsdestotrotz ist in meinem Tagesgeschäft am Ende entscheidend, was tatsächlich in der Kasse ist. Und nicht was theoretisch drin sein müsste. Sonst kann ich weder die Gehälter noch die sonstigen Verpflichtungen bedienen. Und in diesem Punkt scheint es ja die eine oder andere Differenz zwischen Prognose & Planung auf der einen Seite und dem Griff in die angeblich unantastbare Fananleihe, zur Überbrückung von Liquiditätslücken auf der anderen Seite, gegeben zu haben.
Die entscheidende Frage lautet für mich deshalb nicht, welcher Gewinn in der Bilanz in welcher Höhe ausgewiesen wird, sondern ganz simpel: Erwirtschaftet das operative Geschäft ohne nicht planbare Sondereffekte ein Defizit oder werden die Sondereffekte (Ablösen, DFB Pokal, etc.) dazu benutzt die Fehler der Vergangenheit zu heilen (den Kuntz'schen Schuldenberg abzutragen)?
Das ist der Kern der Sache. Und für mich deutet vieles auf die erste Variante. Und Lullaby, es ist richtig, dass der Etat für die Lizenzspieler von unsinnigen Katastrophen der Vergangenheit oder finanziellen Mühlsteinen befreit wurde. Aber der Etat sinkt nicht. Warum? Weil mittlerweile andere Posten dazu gekommen sind. Ich gehe davon aus, dass sich inzwischen Schupp und Notzon und wer weiß wer noch, in diesem Topf wiederfinden. Da stellt sich doch ernsthaft die Frage, wer dann noch im anderen Topf (Gesamtetat) so alles anzutreffen ist. Schon mal drüber nachgedacht?
Gruß Berti
Wann ein tatsächlicher Liquiditätszu- oder -abfluss statt findet, ist letzten Endes Teil der Transfervereinbarung. Tatsächlich dürfte es bei Proficlubs aber alles andere als unüblich sein, bilanzielle Verluste bzw. Geringe Gewine auszuweisen, während sich die Liquidität deutlich positiver entwickelt.
Dass man bei 15 Millionen Euro Verbindlichkeiten Möglichkeiten findet, durch Umbuchungen von einem Konto auf andere Dispokreditzinsen zu sparen, ist allerdings höchst wahrscheinlich.
ich gehe tatsächlich davon aus, dass Grünewalt bei seiner Demission ein bestelltes Feld hinterlässt, und dass Schupps recht rigide Einkauspolitik dazu in hohem Maße beiträgt. So richtig aufwärts wird es aber erst gehen, wenn wir entweder aufsteigen oder klar ist, dass größere Teile der Anleihe nicht zurück gezahlt werden müssen.
Beste Grüße
Lullaby
Dass man bei 15 Millionen Euro Verbindlichkeiten Möglichkeiten findet, durch Umbuchungen von einem Konto auf andere Dispokreditzinsen zu sparen, ist allerdings höchst wahrscheinlich.
ich gehe tatsächlich davon aus, dass Grünewalt bei seiner Demission ein bestelltes Feld hinterlässt, und dass Schupps recht rigide Einkauspolitik dazu in hohem Maße beiträgt. So richtig aufwärts wird es aber erst gehen, wenn wir entweder aufsteigen oder klar ist, dass größere Teile der Anleihe nicht zurück gezahlt werden müssen.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von Bertikoks
Aber der Etat sinkt nicht. Warum? Weil mittlerweile andere Posten dazu gekommen sind. Ich gehe davon aus, dass sich inzwischen Schupp und Notzon und wer weiß wer noch, in diesem Topf wiederfinden. Da stellt sich doch ernsthaft die Frage, wer dann noch im anderen Topf (Gesamtetat) so alles anzutreffen ist. Schon mal drüber nachgedacht?
Gruß Berti
Aber der Etat sinkt nicht. Warum? Weil mittlerweile andere Posten dazu gekommen sind. Ich gehe davon aus, dass sich inzwischen Schupp und Notzon und wer weiß wer noch, in diesem Topf wiederfinden. Da stellt sich doch ernsthaft die Frage, wer dann noch im anderen Topf (Gesamtetat) so alles anzutreffen ist. Schon mal drüber nachgedacht?
Gruß Berti
Dieser Frage hatten wir uns ab #158 schon mal angenommen, ohne aber auf ausreichende Positionen und deren belastbare Größen zu kommen...
Und ich fürchte, wir drehen uns hier weiter im Kreis, solange die GuV etc. nicht offen sind.
Aber wäre das nicht auch eine gute Frage für die JHV?
"Warum sinkt der Etat nicht (deutlich), wenn man doch die Großverdiener nach und nach abgegeben hat?"
Aufgrund ihrer vordergründigen Naivität hätte die doch ganz gute Chancen auf Aufnahme, oder schätze ich das falsch ein?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hegermeister am 15.09.2015 um 11:44 Uhr bearbeitet Quelle: www.der-betze-brennt.de
Ansgar Schwenken wird nicht Grünewalt-Nachfolger
Ansgar Schwenken wird nicht Nachfolger von FCK-Vorstand Fritz Grünewalt. Wie die Deutsche Fußball-Liga (DFL) mitteilt, übernimmt der 45-Jährige ab dem 30. November 2015 das Amt als Direktor für "Fußball-Angelegenheiten und Fans" und gehört damit zur Geschäftsführung der DFL.
Schwenken war seit Juli 2014 für den 1. FC Kaiserslautern in beratender Funktion tätig und galt als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge von Fritz Grünewalt, der den FCK zum 31. März 2016 verlassen wird.
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