Finanzen
22.07.2015 - 22:13 Uhr
Quelle: www.rheinpfalz.de
„Wir brauchen Geduld. Die Rädchen greifen noch nicht alle ineinander. Eine Mannschaft zu formen, braucht Zeit. Es sind 13 Spieler gegangen, elf andere haben wir geholt. Wir haben Transfererlöse von knapp sieben Millionen Euro erzielt, für knapp zwei Millionen Euro haben wir Spieler geholt“, sagte Schupp.
„Wir wissen alle, wie die finanzielle Situation ist“, ergänzte er. Aber: Nach den Transfers von Philipp Hofmann für knapp zwei Millionen Euro zum englischen FC Brentford und Stefan Mugosa für knapp 500.000 Euro zu 1860 München hatte Vereinschef Kuntz deutlich gemacht, dass rund 2,4 Millionen Euro im Sommerschlussverkauf zur Verfügung stehen.
Damit sind endlich mal offizielle Zahlen vorhanden, die sehr böses ahnen lassen, falls wir diese Saison wie vorhersehbar unterdurchschnittlich abschneiden. „Wir wissen alle, wie die finanzielle Situation ist“, ergänzte er. Aber: Nach den Transfers von Philipp Hofmann für knapp zwei Millionen Euro zum englischen FC Brentford und Stefan Mugosa für knapp 500.000 Euro zu 1860 München hatte Vereinschef Kuntz deutlich gemacht, dass rund 2,4 Millionen Euro im Sommerschlussverkauf zur Verfügung stehen.
Dass man wieder einmal das Argument der Eingespieltheit zur Relativierung des Misserfolges heranzieht, tue ich als Randnotiz ab, welche mir höchstens ein Schmunzeln entlockt. "The same procedure as every year."
Zitat von Butduma
Dass man wieder einmal das Argument der Eingespieltheit zur Relativierung des Misserfolges heranzieht, tue ich als Randnotiz ab, welche mir höchstens ein Schmunzeln entlockt. "The same procedure as every year."
Quelle: www.rheinpfalz.de
„Wir brauchen Geduld. Die Rädchen greifen noch nicht alle ineinander. Eine Mannschaft zu formen, braucht Zeit. Es sind 13 Spieler gegangen, elf andere haben wir geholt. Wir haben Transfererlöse von knapp sieben Millionen Euro erzielt, für knapp zwei Millionen Euro haben wir Spieler geholt“, sagte Schupp.
„Wir wissen alle, wie die finanzielle Situation ist“, ergänzte er. Aber: Nach den Transfers von Philipp Hofmann für knapp zwei Millionen Euro zum englischen FC Brentford und Stefan Mugosa für knapp 500.000 Euro zu 1860 München hatte Vereinschef Kuntz deutlich gemacht, dass rund 2,4 Millionen Euro im Sommerschlussverkauf zur Verfügung stehen.
Damit sind endlich mal offizielle Zahlen vorhanden, die sehr böses ahnen lassen, falls wir diese Saison wie vorhersehbar unterdurchschnittlich abschneiden. „Wir wissen alle, wie die finanzielle Situation ist“, ergänzte er. Aber: Nach den Transfers von Philipp Hofmann für knapp zwei Millionen Euro zum englischen FC Brentford und Stefan Mugosa für knapp 500.000 Euro zu 1860 München hatte Vereinschef Kuntz deutlich gemacht, dass rund 2,4 Millionen Euro im Sommerschlussverkauf zur Verfügung stehen.
Dass man wieder einmal das Argument der Eingespieltheit zur Relativierung des Misserfolges heranzieht, tue ich als Randnotiz ab, welche mir höchstens ein Schmunzeln entlockt. "The same procedure as every year."
Schupp's Kontrast bezüglich der Einnahmen und Ausgaben klingt schon sehr nach einer Rechtfertigung des bisherigen Misserfolgs. Und nach einer Rechtfertigung seiner Arbeit.
Dass er allerdings so offen die finanzielle Situation anprangert, überrascht mich dann doch. Schließlich ist die ja von den aktuellen Verantwortlich hausgemacht. Und basiert nicht auf Verfehlungen von den Vorgängern. Also ist es im Grunde ein Kritik an Kuntz&Grünewalt.
Passt eben alles zu dem Bild der intransparenten Finanzen. Keiner weiß, wie es wirklich aussieht, außer dass jeder die (gerechtfertigte) Befürchtung hat, dass es düster aussieht.
Zitat von Butduma
Dass man wieder einmal das Argument der Eingespieltheit zur Relativierung des Misserfolges heranzieht, tue ich als Randnotiz ab, welche mir höchstens ein Schmunzeln entlockt. "The same procedure as every year."
Quelle: www.rheinpfalz.de
„Wir brauchen Geduld. Die Rädchen greifen noch nicht alle ineinander. Eine Mannschaft zu formen, braucht Zeit. Es sind 13 Spieler gegangen, elf andere haben wir geholt. Wir haben Transfererlöse von knapp sieben Millionen Euro erzielt, für knapp zwei Millionen Euro haben wir Spieler geholt“, sagte Schupp.
„Wir wissen alle, wie die finanzielle Situation ist“, ergänzte er. Aber: Nach den Transfers von Philipp Hofmann für knapp zwei Millionen Euro zum englischen FC Brentford und Stefan Mugosa für knapp 500.000 Euro zu 1860 München hatte Vereinschef Kuntz deutlich gemacht, dass rund 2,4 Millionen Euro im Sommerschlussverkauf zur Verfügung stehen.
Damit sind endlich mal offizielle Zahlen vorhanden, die sehr böses ahnen lassen, falls wir diese Saison wie vorhersehbar unterdurchschnittlich abschneiden. „Wir wissen alle, wie die finanzielle Situation ist“, ergänzte er. Aber: Nach den Transfers von Philipp Hofmann für knapp zwei Millionen Euro zum englischen FC Brentford und Stefan Mugosa für knapp 500.000 Euro zu 1860 München hatte Vereinschef Kuntz deutlich gemacht, dass rund 2,4 Millionen Euro im Sommerschlussverkauf zur Verfügung stehen.
Dass man wieder einmal das Argument der Eingespieltheit zur Relativierung des Misserfolges heranzieht, tue ich als Randnotiz ab, welche mir höchstens ein Schmunzeln entlockt. "The same procedure as every year."
Aus diesen Zahlen kann man ablesen, wie unsere finanzielle Lage ist. Man hat nach Aussage von Schupp 9,4 Mio. EUR an Ablösesummen erzielt. Zur Reinvestition in den Kader stehen bzw. standen 4,4 Mio EUR (2, 0 Mio bereits ausgegeben, 2,4 Mio. noch übrig) zur Verfügung. D.h. es wurden von den Transfererlösen 5,0 Mio. EUR nicht wieder reinvestiert. Sofern kein Gewinn (annähernd) in dieser Höhe ausgewiesen wird, wurden die 5,0 Mio. EUR benötigt um den Etat darzustellen. Sonderausgaben sind in dieser Saison nicht angefallen. Bei einem (Lizenzsspieleretat von 11 Mio. EUR bzw. einem Gesamtetat von 40 Mio. EUR fallen diese 5,0 Mio. deutlich ins Gewicht. Perspektivisch zeigt es auch, in welcher Größenordnung sich der Etat in Zukunft verändern muss. Sofern, wo von ich ausgehe, Transfererlöse in dieser Größenordnung nicht in jeder Saison erzielt werden.
Nur zur Klarstellung: Sollten aus den 5,0 Mio. EUR Rücklagen für die Tilgung der Anleihe gebildet werden, muss dieser Betrag ungefähr im Jahresgewinn ausgewiesen werden.
Zitat von Schupp
(...) Wir haben Transfererlöse von knapp sieben Millionen Euro erzielt (...)
(...) Wir haben Transfererlöse von knapp sieben Millionen Euro erzielt (...)
Ich glaube, die knapp 7 Mio Transfererlöse sind die Gesamtsumme, von daher bezweifle ich Waterheads 9,4 Mio.
Zitat von martinf112
Ich glaube, die knapp 7 Mio Transfererlöse sind die Gesamtsumme, von daher bezweifle ich Waterheads 9,4 Mio.
Zitat von Schupp
(...) Wir haben Transfererlöse von knapp sieben Millionen Euro erzielt (...)
(...) Wir haben Transfererlöse von knapp sieben Millionen Euro erzielt (...)
Ich glaube, die knapp 7 Mio Transfererlöse sind die Gesamtsumme, von daher bezweifle ich Waterheads 9,4 Mio.
Stimmt, die Transfererlöse von Hofmann und Mugosa sind Teil der 7 Mio. EUR ablöse. D.h. die 5 Mio. kann man auf 2,6 Mio. EUR reduzieren. Auch 2,6 Mio. EUR sind im Verhältnis zum Etat eine stolze Summe.
In Anlehnung an waterheads Beitrag und um das Ganze mal übersichtlich darzustellen, hier die Transfers im Sommer (Zahlen von TM):
Kauf Halfar (500.000,–)
Kauf Görtler (50.000,–)
Kauf Pich (300.000,–)
Kauf Piossek (350.000,–)
Kauf Pritsche (400.000,–)
Kauf Ziegler (800.000,–)
Verkauf Borysiuk (600.000,–)
Verkauf Heintz (1.500.000,–)
Verkauf Hofmann (2.000.000,–)
Verkauf Mugosa (400.000,–)
Verkauf Orban (2.000.000,–)
Vor den Verkäufen von Hofmann und Mugosa wurden demnach 4.100.000,– eingenommen, davon wurden 1.750.000,– in Spieler reinvestiert.
Nach den Abgängen von Hofmann und Mugosa standen dann laut Kuntz 2.400.000,– zur Verfügung, investiert wurden davon lediglich 650.000,–.
Schupp hat demnach sein zum im Schlussverkauf zur Verfügung stehendes Budget nicht einmal annähernd ausgeschöpft. Man fragt sich unwillkürlich warum? Und vom zuvor erlösten Geld hat man auch nicht einmal die Hälfte reinvestiert.
Ich bin ja eigentlich ein Freund von sparsamem Handeln, wenn ich allerdings angesichts dieses recht simplen und sehr eindimensionalen Rechenspiels trotzdem annehmen muss, dass die nicht ausgegebenen Gelder (immerhin 4.100.000,–) primär dazu genutzt wurden, um irgendwelche Finanzlöcher zu stopfen, dann wird mir Angst und Bange um den Verein.
Kauf Halfar (500.000,–)
Kauf Görtler (50.000,–)
Kauf Pich (300.000,–)
Kauf Piossek (350.000,–)
Kauf Pritsche (400.000,–)
Kauf Ziegler (800.000,–)
Verkauf Borysiuk (600.000,–)
Verkauf Heintz (1.500.000,–)
Verkauf Hofmann (2.000.000,–)
Verkauf Mugosa (400.000,–)
Verkauf Orban (2.000.000,–)
Vor den Verkäufen von Hofmann und Mugosa wurden demnach 4.100.000,– eingenommen, davon wurden 1.750.000,– in Spieler reinvestiert.
Nach den Abgängen von Hofmann und Mugosa standen dann laut Kuntz 2.400.000,– zur Verfügung, investiert wurden davon lediglich 650.000,–.
Schupp hat demnach sein zum im Schlussverkauf zur Verfügung stehendes Budget nicht einmal annähernd ausgeschöpft. Man fragt sich unwillkürlich warum? Und vom zuvor erlösten Geld hat man auch nicht einmal die Hälfte reinvestiert.
Ich bin ja eigentlich ein Freund von sparsamem Handeln, wenn ich allerdings angesichts dieses recht simplen und sehr eindimensionalen Rechenspiels trotzdem annehmen muss, dass die nicht ausgegebenen Gelder (immerhin 4.100.000,–) primär dazu genutzt wurden, um irgendwelche Finanzlöcher zu stopfen, dann wird mir Angst und Bange um den Verein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Devil_till_Death am 14.09.2015 um 10:24 Uhr bearbeitet Zitat von Waterhead
Aus diesen Zahlen kann man ablesen, wie unsere finanzielle Lage ist. Man hat nach Aussage von Schupp 9,4 Mio. EUR an Ablösesummen erzielt. Zur Reinvestition in den Kader stehen bzw. standen 4,4 Mio EUR (2, 0 Mio bereits ausgegeben, 2,4 Mio. noch übrig) zur Verfügung. D.h. es wurden von den Transfererlösen 5,0 Mio. EUR nicht wieder reinvestiert. Sofern kein Gewinn (annähernd) in dieser Höhe ausgewiesen wird, wurden die 5,0 Mio. EUR benötigt um den Etat darzustellen. Sonderausgaben sind in dieser Saison nicht angefallen. Bei einem (Lizenzsspieleretat von 11 Mio. EUR bzw. einem Gesamtetat von 40 Mio. EUR fallen diese 5,0 Mio. deutlich ins Gewicht. Perspektivisch zeigt es auch, in welcher Größenordnung sich der Etat in Zukunft verändern muss. Sofern, wo von ich ausgehe, Transfererlöse in dieser Größenordnung nicht in jeder Saison erzielt werden.
Nur zur Klarstellung: Sollten aus den 5,0 Mio. EUR Rücklagen für die Tilgung der Anleihe gebildet werden, muss dieser Betrag ungefähr im Jahresgewinn ausgewiesen werden.
Zitat von Butduma
Dass man wieder einmal das Argument der Eingespieltheit zur Relativierung des Misserfolges heranzieht, tue ich als Randnotiz ab, welche mir höchstens ein Schmunzeln entlockt. "The same procedure as every year."
Quelle: www.rheinpfalz.de
„Wir brauchen Geduld. Die Rädchen greifen noch nicht alle ineinander. Eine Mannschaft zu formen, braucht Zeit. Es sind 13 Spieler gegangen, elf andere haben wir geholt. Wir haben Transfererlöse von knapp sieben Millionen Euro erzielt, für knapp zwei Millionen Euro haben wir Spieler geholt“, sagte Schupp.
„Wir wissen alle, wie die finanzielle Situation ist“, ergänzte er. Aber: Nach den Transfers von Philipp Hofmann für knapp zwei Millionen Euro zum englischen FC Brentford und Stefan Mugosa für knapp 500.000 Euro zu 1860 München hatte Vereinschef Kuntz deutlich gemacht, dass rund 2,4 Millionen Euro im Sommerschlussverkauf zur Verfügung stehen.
Damit sind endlich mal offizielle Zahlen vorhanden, die sehr böses ahnen lassen, falls wir diese Saison wie vorhersehbar unterdurchschnittlich abschneiden. „Wir wissen alle, wie die finanzielle Situation ist“, ergänzte er. Aber: Nach den Transfers von Philipp Hofmann für knapp zwei Millionen Euro zum englischen FC Brentford und Stefan Mugosa für knapp 500.000 Euro zu 1860 München hatte Vereinschef Kuntz deutlich gemacht, dass rund 2,4 Millionen Euro im Sommerschlussverkauf zur Verfügung stehen.
Dass man wieder einmal das Argument der Eingespieltheit zur Relativierung des Misserfolges heranzieht, tue ich als Randnotiz ab, welche mir höchstens ein Schmunzeln entlockt. "The same procedure as every year."
Aus diesen Zahlen kann man ablesen, wie unsere finanzielle Lage ist. Man hat nach Aussage von Schupp 9,4 Mio. EUR an Ablösesummen erzielt. Zur Reinvestition in den Kader stehen bzw. standen 4,4 Mio EUR (2, 0 Mio bereits ausgegeben, 2,4 Mio. noch übrig) zur Verfügung. D.h. es wurden von den Transfererlösen 5,0 Mio. EUR nicht wieder reinvestiert. Sofern kein Gewinn (annähernd) in dieser Höhe ausgewiesen wird, wurden die 5,0 Mio. EUR benötigt um den Etat darzustellen. Sonderausgaben sind in dieser Saison nicht angefallen. Bei einem (Lizenzsspieleretat von 11 Mio. EUR bzw. einem Gesamtetat von 40 Mio. EUR fallen diese 5,0 Mio. deutlich ins Gewicht. Perspektivisch zeigt es auch, in welcher Größenordnung sich der Etat in Zukunft verändern muss. Sofern, wo von ich ausgehe, Transfererlöse in dieser Größenordnung nicht in jeder Saison erzielt werden.
Nur zur Klarstellung: Sollten aus den 5,0 Mio. EUR Rücklagen für die Tilgung der Anleihe gebildet werden, muss dieser Betrag ungefähr im Jahresgewinn ausgewiesen werden.
Dieses finanzielle Desaster ist ja nun keine wirkliche Überraschung, das ist doch nur die erste Kurzzusammenfassung zur Rechtfertigung der Transferpolitik. Ich gehe davon aus, dass die
finanzielle Situation noch weit schlechter ist, weil ich vermute, dass die 5 Mio. Rücklagen nicht
ausreichen und der angestrebte Jahresgewinn ist ja auch nur eine Planzahl.
Deshalb glaube ich auch nicht, dass das Geld für Hofmann und Mugosa, wie es Kuntz ausgesagt hat,
für Transfers zur Verfügung stand. Ich denke, aber das ist wirklich spekuliert anhand der Ereignisse,
dass das Geld in den Fröhnerhof geflossen ist oder fließen wird und/oder auch noch Geld benötigt wurde,
um die Rücklage für die Anleihe zu erhöhen.
Ansonsten hast Du recht, die Rechtfertigungsgründe von Schupp sind nicht stichhaltig und auch für
mich nicht nachvollziehbar.
Zitat von Devil_till_Death
In Anlehnung an waterheads Beitrag und um das Ganze mal übersichtlich darzustellen, hier die Transfers im Sommer (Zahlen von TM):
Kauf Halfar (500.000,–)
Kauf Görtler (50.000,–)
Kauf Pich (300.000,–)
Kauf Piossek (350.000,–)
Kauf Pritsche (400.000,–)
Kauf Ziegler (800.000,–)
Verkauf Borysiuk (600.000,–)
Verkauf Heintz (1.500.000,–)
Verkauf Hofmann (2.000.000,–)
Verkauf Mugosa (400.000,–)
Verkauf Orban (2.000.000,–)
Vor den Verkäufen von Hofmann und Mugosa wurden demnach 4.100.000,– eingenommen, davon wurden 1.750.000,– in Spieler reinvestiert.
Nach den Abgängen von Hofmann und Mugosa standen dann laut Kuntz 2.400.000,– zur Verfügung, investiert wurden davon lediglich 650.000,–.
Schupp hat demnach sein zum im Schlussverkauf zur Verfügung stehendes Budget nicht einmal annähernd ausgeschöpft. Man fragt sich unwillkürlich warum? Und vom zuvor erlösten Geld hat man auch nicht einmal die Hälfte reinvestiert.
Ich bin ja eigentlich ein Freund von sparsamem Handeln, wenn ich allerdings angesichts dieses recht simplen und sehr eindimensionalen Rechenspiels trotzdem annehmen muss, dass die nicht ausgegebenen Gelder (immerhin 4.100.000,–) primär dazu genutzt wurden, um irgendwelche Finanzlöcher zu stopfen, dann wird mir Angst und Bange um den Verein.
In Anlehnung an waterheads Beitrag und um das Ganze mal übersichtlich darzustellen, hier die Transfers im Sommer (Zahlen von TM):
Kauf Halfar (500.000,–)
Kauf Görtler (50.000,–)
Kauf Pich (300.000,–)
Kauf Piossek (350.000,–)
Kauf Pritsche (400.000,–)
Kauf Ziegler (800.000,–)
Verkauf Borysiuk (600.000,–)
Verkauf Heintz (1.500.000,–)
Verkauf Hofmann (2.000.000,–)
Verkauf Mugosa (400.000,–)
Verkauf Orban (2.000.000,–)
Vor den Verkäufen von Hofmann und Mugosa wurden demnach 4.100.000,– eingenommen, davon wurden 1.750.000,– in Spieler reinvestiert.
Nach den Abgängen von Hofmann und Mugosa standen dann laut Kuntz 2.400.000,– zur Verfügung, investiert wurden davon lediglich 650.000,–.
Schupp hat demnach sein zum im Schlussverkauf zur Verfügung stehendes Budget nicht einmal annähernd ausgeschöpft. Man fragt sich unwillkürlich warum? Und vom zuvor erlösten Geld hat man auch nicht einmal die Hälfte reinvestiert.
Ich bin ja eigentlich ein Freund von sparsamem Handeln, wenn ich allerdings angesichts dieses recht simplen und sehr eindimensionalen Rechenspiels trotzdem annehmen muss, dass die nicht ausgegebenen Gelder (immerhin 4.100.000,–) primär dazu genutzt wurden, um irgendwelche Finanzlöcher zu stopfen, dann wird mir Angst und Bange um den Verein.
Halfar ist mit Heintz verrechnet worden und hat de facto nichts gekostet. Aus emotionale Transfer von Trapp nach Paris haben wir noch ca. 300k erhalten. Der aktuelle Transferüberschuss liegt bei etwa 5 Millionen.
Es geht allerdings nicht nur um Transfersummen. Es geht auch um Gehälter. Transferbeträge sind Sondereinnahmen und -ausgaben. Wenn man wie wir keine Reserven hat, muss es erstes Ziel sein, kein strukturelles Defizit zu erwirtschaften. Und das war in denn letzten Jahren nun mal der Fall. Bilanziell geht es darüber hinaus um Abschreibungen. Verkauft man einen Spieler für weniger als den aktuellen Buchwert, entsteht dadurch ein bilanziellen Verlust. Da wir allerdings mehrere Spieler über Buchwert verkauft haben, darf das nicht das Problem sein.
In der Tat ist, wie waterhead konstatiert hat, ein hoher Gewinn im laufenden Geschäftsjahr zu erwarten. Ob das so eintrifft, werden wir allerdings erst im Herbst 2016 erfahren.
Beste Grüße
Lullaby
Lullaby, das alles ist mir schon klar. Meine Absicht war ja, anhand einer Gegenüberstellung von Transfereinnahmen und -ausgaben zu zeigen, dass der Großteil der erlösten Einnahmen nicht in Neuverpflichtungen geflossen sind, sondern – wie du ja korrekt ausführst – primär dem Bilanzausgleich dienen. Und genau da liegt doch auch das Problem: Wir decken unsere Ausgaben offensichtlich nicht durch laufende Einnahmen, sondern durch nicht planbare weil höchst unregelmäßige Sondereffekte wie eben die Transfererlöse. Das sollte uns zu denken geben.
Zitat von Devil_till_Death
ondern – wie du ja korrekt ausführst – primär dem Bilanzausgleich dienen.
ondern – wie du ja korrekt ausführst – primär dem Bilanzausgleich dienen.
Ich führe da gar nichts aus. Es ist sehr gut möglich, dass Schupp in der Tat ein siebenstelliger Betrag für Ablösesummen zur Verfügung steht, unser SD allerdings klare Grenzen bezüglich der Jahresgehälter hat bzw. sich diese setzt, um strukturell nicht ins Minus zu kommen und damit die Handlungsfähigkeit in der Zukunft einzuschränken.
Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 14.09.2015 um 12:38 Uhr bearbeitet
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