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Finanzen, Stadionname und Merchandising

15.05.2015 - 20:31 Uhr
Zitat von Buffel
Mal eine Frage an die Runde .viele reden von den CL Mio ,die wir ausgeben könnten ,aber was haben wir den bekommen ?startgeld schon überwiesen?Es wurde auch noch kein ticket verkauft .Also können wir mit dem Geld doch frühestens im Winter oder nächsten Sommer planen.
In dieser transferphase können wir doch "nur"die EL Millionen verpulvern,die wir letzte Saison erspielt haben.oder irre ich mich ?
Lg


Du bekommst als CL-Teilnehmer ein Startgeld von 12 Millionen. Dazu kannst du bei den sicheren 3 CL-Heimspielen in jedem Fall mit etwa 40.000 Zuschauer kalkulieren. Dieser Zuschauerschnitt wurde in der EL (Trotz Gegner wie z.B. Limassol) erreicht. Dazu kommen die erfolgsabhängigen Zahlungen der Sponsoren ect....

Das Geld hast du zwar noch nicht, wird aber im Laufe der Vorunde sicher aufs Konto überwiesen. Ablösesummen, Jahresgehälter sowie Bonuszahlungen oder Handgelder werden auch nicht komplett auf einem Schlag fällig. Somit kannst du trotzdem bei Bedarf dein Budget erhöhen. Je nach dem, ob Borussia von diesem "Zusatzbrot" zehren will....

Das Borussia eher die konservative Methode in Sachen Transferverhalten an den Tag legt, ist aber nachhaltig die weitaus bessere Variante, sich langfristig im oberen Tabellendrittel zu etablieren.

Gruß aus dem Schwarzwald
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schwarzwaldborusse am 27.06.2015 um 09:40 Uhr bearbeitet
Zitat von AusstiegsKlaus


Selbst dann, wenn z.B. apple lediglich als Ideen- und Produktgeber in ein solches Projekt als Sponsor einstiege, es wäre für Borussia ein großer Prestigeerfolg. Eine inspirierende Innovation lässt sich indirekt vermutlich auch monetär erfolgreicher vermarkten, als es die konservative Hierarchie "Sponsor = Geldgeber" leisten könnte. Und dabei möchte ich gar nicht einmal so weit denken, wie sehr ein vergleichsweise kleiner Verein, wie Borussia, von den Strukturen eines Weltunternehmens im Auslandsmarketing profitieren könnte.


Bleiben wir mal beim Beispiel Apple und einem Vorteil aus der Verbindung von Name,Produkt und Anwendung als Erlebnis im Borussia IT Park.
Zuerst kommt mir alleine schon beim nennen das Namens Apple als Partnerunternehmen der blanke Horror.
Mal abgesehen davon das sich die CEO, CFO und Bio und Geo und wie sie alle heißen nur noch mit Staatsoberhäuptern treffen, sind selbst die kleinen Ansprechpartner für unseren Geschmack wohl drei Nummern zu, wie soll ich es ausdrücken, galaktisch trifft es wohl ganz gut.
Dazu kommt das diese Firma um ihre Produkte im Sportpark zu integrieren wohl einen Ratenschwanz an anderen Firmen benötigt um hier etwas auf die Beine zu stellen. Wer setzt sich mit denen auseinander? Wer bezahlt das?
Auch kann man getrost vergessen das ein US Unternehmen dieser Größe eine Sportart ernsthaft fördert die in den USA als Ausgeburt das Kommunismus angesehen wird oder noch schlimmer als Mädchensport verschrien ist. Mit einem deutschen Fussballklub den kein, wirklich kein englischsprachiger Erdenbewohner auch nur ansatzweise richtig aussprechen kann?
Aber weiter, man schafft es trotz allem Apple ins Boot zu holen und den Borussia IT Park als Anwendungsbeispiel für die neuesten IT Spielereien weltweit zu vermarkten.
Wer hat was davon? Die 50000 Glücklichen welche im Besitz einer Karte sind um die Borussia zu erleben? Die kommen so oder so. Die Mitarbeiter und Spieler vom Verein? Ich denke mal wenn das Ding wirklich als Innovationsort vermarktet werden soll, dürfte das eine Menge hektischer Leute auf den Hof spülen, die da eigentlich nicht hingehören und nur allen die an viel wichtigeren Dingen arbeiten, zb. Fussballzwinker, im Weg stehen.
Man stelle sich vor ein Apple Officer schiebt in der Kantine einen grau melierten Herrn mit schweizer Dialekt zu Seite mit dem Hinweis das er es eilig hat.ugly
Ok, ich breche hier mal ab. Was ich zum Ausdruck bringen will sind die Grenzen die so ein greifen nach den Sternen hat.Internationale oder gar weltweite Beachtung ist ein zweischneidiges Schwert, extrem Komplex und seien wir doch mal ehrlich was für Summen wären denn nötig um tatsächlich eine Mannschaft zu "besitzen" um sich in Europa beachtenswert zu präsentieren. Jährliches Achtel oder Viertelfinale ist doch auf die Dauer nur für die Fans eine Superleistung. Der Rest winkt da doch gelangweilt ab.
Bei aller liebe aber mehr Geld aus innovativen Idee könnten vom Pfad abführen. Gladbach ist ein Fussballklub und will man sich halten muss man die Basics voranbringen. Mannschaft, Stadion und die Fans daraus besteht ein Klub.
Für die Zukunft sehe ich da zb. Veränderungen in der Jugendarbeit, Leihgeschäfte, Frauenfussball im Borussiapark vor 10-15k , neues Stadion bis 2025, Trainer und Spielphilosophie (Favre einbinden).
Innovatives sehe ich da nicht so als Bringer sondern eher als Risiko.
Und jetzt, Achtung, ich schließe den Kreiszwinker Apple ist hier ein super Beispiel. Völlig Neues wirst du von denen nie erleben, viel zu gefährlich. Die schauen sich immer an was machen die anderen und übernehmen es dann verbessert.
Für Gladbach hieße das im Moment sich anzuschauen wie sich die Leverkusener Nummer entwickelt mit der Jugendarbeit nach abschaffen der U23 um vielleicht groß in die Leihe einzusteigen. Bayerns Frauenmannschaft, bringt das Geld? ManU, Fergusons weiterwirken unter die Lupe nehmen.
Was Marketinginnovationen im Fussball angeht, sehe ich da im Moment nichts was wirklich kurz oder mittelfristig was bringt. Chinareisen, Apps, Firmenanteile verkaufen, Trainingsleibchen mit Werbung auf dem Rücken alles nett aber bisher habe ich da noch nichts gesehen was wirklich "Spielverändernd" ist.
Zitat von siemner
Zitat von AusstiegsKlaus


Selbst dann, wenn z.B. apple lediglich als Ideen- und Produktgeber in ein solches Projekt als Sponsor einstiege, es wäre für Borussia ein großer Prestigeerfolg. Eine inspirierende Innovation lässt sich indirekt vermutlich auch monetär erfolgreicher vermarkten, als es die konservative Hierarchie "Sponsor = Geldgeber" leisten könnte. Und dabei möchte ich gar nicht einmal so weit denken, wie sehr ein vergleichsweise kleiner Verein, wie Borussia, von den Strukturen eines Weltunternehmens im Auslandsmarketing profitieren könnte.


Bleiben wir mal beim Beispiel Apple und einem Vorteil aus der Verbindung von Name,Produkt und Anwendung als Erlebnis im Borussia IT Park.
Zuerst kommt mir alleine schon beim nennen das Namens Apple als Partnerunternehmen der blanke Horror.
Mal abgesehen davon das sich die CEO, CFO und Bio und Geo und wie sie alle heißen nur noch mit Staatsoberhäuptern treffen, sind selbst die kleinen Ansprechpartner für unseren Geschmack wohl drei Nummern zu, wie soll ich es ausdrücken, galaktisch trifft es wohl ganz gut.
Dazu kommt das diese Firma um ihre Produkte im Sportpark zu integrieren wohl einen Ratenschwanz an anderen Firmen benötigt um hier etwas auf die Beine zu stellen. Wer setzt sich mit denen auseinander? Wer bezahlt das?
Auch kann man getrost vergessen das ein US Unternehmen dieser Größe eine Sportart ernsthaft fördert die in den USA als Ausgeburt das Kommunismus angesehen wird oder noch schlimmer als Mädchensport verschrien ist. Mit einem deutschen Fussballklub den kein, wirklich kein englischsprachiger Erdenbewohner auch nur ansatzweise richtig aussprechen kann?
Aber weiter, man schafft es trotz allem Apple ins Boot zu holen und den Borussia IT Park als Anwendungsbeispiel für die neuesten IT Spielereien weltweit zu vermarkten.
Wer hat was davon? Die 50000 Glücklichen welche im Besitz einer Karte sind um die Borussia zu erleben? Die kommen so oder so. Die Mitarbeiter und Spieler vom Verein? Ich denke mal wenn das Ding wirklich als Innovationsort vermarktet werden soll, dürfte das eine Menge hektischer Leute auf den Hof spülen, die da eigentlich nicht hingehören und nur allen die an viel wichtigeren Dingen arbeiten, zb. Fussballzwinker, im Weg stehen.
Man stelle sich vor ein Apple Officer schiebt in der Kantine einen grau melierten Herrn mit schweizer Dialekt zu Seite mit dem Hinweis das er es eilig hat.ugly
Ok, ich breche hier mal ab. Was ich zum Ausdruck bringen will sind die Grenzen die so ein greifen nach den Sternen hat.Internationale oder gar weltweite Beachtung ist ein zweischneidiges Schwert, extrem Komplex und seien wir doch mal ehrlich was für Summen wären denn nötig um tatsächlich eine Mannschaft zu "besitzen" um sich in Europa beachtenswert zu präsentieren. Jährliches Achtel oder Viertelfinale ist doch auf die Dauer nur für die Fans eine Superleistung. Der Rest winkt da doch gelangweilt ab.
Bei aller liebe aber mehr Geld aus innovativen Idee könnten vom Pfad abführen. Gladbach ist ein Fussballklub und will man sich halten muss man die Basics voranbringen. Mannschaft, Stadion und die Fans daraus besteht ein Klub.
Für die Zukunft sehe ich da zb. Veränderungen in der Jugendarbeit, Leihgeschäfte, Frauenfussball im Borussiapark vor 10-15k , neues Stadion bis 2025, Trainer und Spielphilosophie (Favre einbinden).
Innovatives sehe ich da nicht so als Bringer sondern eher als Risiko.
Und jetzt, Achtung, ich schließe den Kreiszwinker Apple ist hier ein super Beispiel. Völlig Neues wirst du von denen nie erleben, viel zu gefährlich. Die schauen sich immer an was machen die anderen und übernehmen es dann verbessert.
Für Gladbach hieße das im Moment sich anzuschauen wie sich die Leverkusener Nummer entwickelt mit der Jugendarbeit nach abschaffen der U23 um vielleicht groß in die Leihe einzusteigen. Bayerns Frauenmannschaft, bringt das Geld? ManU, Fergusons weiterwirken unter die Lupe nehmen.
Was Marketinginnovationen im Fussball angeht, sehe ich da im Moment nichts was wirklich kurz oder mittelfristig was bringt. Chinareisen, Apps, Firmenanteile verkaufen, Trainingsleibchen mit Werbung auf dem Rücken alles nett aber bisher habe ich da noch nichts gesehen was wirklich "Spielverändernd" ist.


ich hatte den Borussia-IT-Park tatsächlich nur als Beispiel für Überlegungen zu einer innovativen Form der Stadionvermarktung angeführt. Im Detail durchdacht ist dieser Ansatz sicher nicht. Und ich stimme Dir auch darin zu, dass in solchen Innovationen immer auch ein nicht zu unterschätzendes Risikopotential schlummert (Kosten- bzw. Ressourcenexplosion oder unterschiedliche Erwartungen der Vertragspartner usw.)

Allerdings finde ich die "kleine Frechheit", dass ein Verein wie Borussia mit einem inspirierenden Konzept einen Weltkonzern wie apple oder Samsung auf Kooperation anspricht, weder aussichtlos noch vermessen oder gar reizlos.

Die Amis haben sich doch längst für Fußball geöffnet. Der Präsident ist Fan, nike investiert ein fettes Budget, Coca Cola und Mc Donalds sind zwei der wichtigsten FIFA-Sponsoren. Da ist der Weg zu apple gar nicht soo weit, insbesondere wenn er thematisch motiviert ist.

Die Idee IT-Park hatte ich mit Blick auf die - höchst unwirtschaftliche - Auslastung. Bis auf vielleicht verschiedene Stadionführungen wird der Bau doch an 300 Tagen des Jahres kaum genutzt, oder?
Mit einer wirklichen Innovation könnte man zum einen das Interesse an Führungen vergrößern und vermarkten, hätte aber vor allem das Potential, um alltags Firmen für Kongresse, Versammlungen, Feiern und Incentives anzulocken. Gerade im Zusammenhang mit dem Hotel muss es doch um die Alltagsauslastung gehen.

Wenn man die Standards für TV und Internet-TV optimiert oder sogar weiterentwickelt, dann wird der Borussia-Park z.B. auch häufiger für Länderspiele interessant.

Ob eine Kooperation mit einem "Weltunternehmen" möglich wäre und ob dabei überhaupt Innovatives entstehen könnte, was Du ja bezweifelst, ist Spekulation. Ich persönlich finde es so herausfordernd wie notwendig für eine gute Entwicklung (das ist nicht allein auf den Fußball bezogen), wenn man auch mal mit etwas Übermut an "heiße Eisen" herantritt und riskiert, ausgelacht zu werden, wie Eberl vom Berater de Bruynes.
Aus dem Blickwinkel einer Jägermeister-gesponsorten Kickerbrust ist eine Veltinsarena oder ein prominenter Aufsichtsrat, wie jener der Bayern, auch...sagen wir mal... galaktischZwinkernd

•     •     •

"Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken."
Lothar Matthäus
Zitat von AusstiegsKlaus
Die Idee IT-Park hatte ich mit Blick auf die - höchst unwirtschaftliche - Auslastung. Bis auf vielleicht verschiedene Stadionführungen wird der Bau doch an 300 Tagen des Jahres kaum genutzt, oder?
Mit einer wirklichen Innovation könnte man zum einen das Interesse an Führungen vergrößern und vermarkten, hätte aber vor allem das Potential, um alltags Firmen für Kongresse, Versammlungen, Feiern und Incentives anzulocken. Gerade im Zusammenhang mit dem Hotel muss es doch um die Alltagsauslastung gehen.


Ich mische mich einfach mal in eure angeregte Unterhaltung ein.smile

Also die Idee von dir ist im Ansatz schon sehr interessant. Allerdings muss man auch immer bedenken, das wir einen eindeutigen Standortnachteil haben. Weltbekannte Firmen wie Apple, Samsung etc legen ihren Fokus sicherich eher auf Weltstädte wie Berlin, Hamburg, München anstatt ins beschauliche Mönchengladbach zu blicken. Für Internationale Kongresse ist es sicherlich auch eher von Vorteil, wenn für die bessere Verbindung Flughäfen in unmittelbarer Nähe sind.
Aber mal davon abgesehen wird auch der Borussia Park jährlich desöfteren für Veranstaltungen, Kongresse etc genutzt (war heute zufällig bei der Stadionführung dabeizwinker)
Ich zitiere einfach mal von Borussias Website:

Zitat von usernick
Seit der Eröffnung des BORUSSIA-PARK finden jährlich mehr als 400 Veranstaltungen abseits der Spieltage statt. In verschiedenen Veranstaltungs- und Tagungsräumen der Westtribüne können Events für bis zu 2.000 Personen durchgeführt werden. Die Logen bieten Platz für kleinere Veranstaltungen, der Raum Büchsenwurf, der VIP-Club Bökelberg und der Presseraum für Tagungen und Vorträge, die Business Lounge für große Events. Auch die Sportsbar mit ihrem besonderen Ambiente kann in den Abendstunden oder an spielfreien Wochenenden für jeden Anlass gemietet werden.


Jährlich 400 Veranstaltungen sind doch schon beachtlich finde ich. Darunter fallen auch Hochzeiten oder wie der Stadionguide sagte,sogar auch eine Scheidung wurde gefeiert.Lachend
Auch die Sportsbar "Gladbach" finde ich, wenn ich mal am Park zum Training schauen oder wieder mal im Fanshop bin, doch eigentlich sehr gut besucht. (Heute Mittag 13 Uhr war es dort prall gefüllt)
Viele umliegende Firmen gehen dort auch immer zum Mittagessen hin.
Man kann sicherlich noch etwas mehr "rausholen", aber an sich finde ich das die Auslastung doch schon ganz gut ist. Ich denke mit dem neuen Hotel, dem Museum, und dem Riesen Biergarten wird es nochmal ein bisschen mehr Privatpersonen und Firmen in den Park locken. Aber immer "Schritt für Schritt"zwinker

Gruß
Dieser Beitrag wurde zuletzt von EifelBorusse80 am 28.06.2015 um 16:57 Uhr bearbeitet
Sehe gerade auf fussball-geld.de die Einnahmen durch Trikotsponsoren für die folgende Saison. Einfach mal davon ausgehend, dass alle Zahlen stimmen, erachte ich den Betrag von 7,5 Mio. von der Postbank an uns für dezent zu gering, vor allem durch die Relation, dass der HSV genauso viel bekommt, Schalke sogar mehr als das Doppelte (17 Mio.). Ich sehe allerdings den Zuschauerschnitt und damit verbundenen Marketingeffekt bei Schalke als maximal doppelt so groß an, beim HSV sogar deutlich geringer. Aber vermutlich liegt das an den in der BuLi extrem großen Diskrepanzen im Generellen, vor allem aber im Finanziellen?
Bei einer Vertragslaufzeit bis 2020, wie sie dort vermerkt ist, frage ich mich auch, was passiert, wenn die Postbank verkauft wird? Das langfristige Planen mit diesem Sponsor wirkt für mich aufgrund der Verkaufspläne sehr fahrlässig.
Zitat von Arbur
Sehe gerade auf fussball-geld.de die Einnahmen durch Trikotsponsoren für die folgende Saison. Einfach mal davon ausgehend, dass alle Zahlen stimmen, erachte ich den Betrag von 7,5 Mio. von der Postbank an uns für dezent zu gering, vor allem durch die Relation, dass der HSV genauso viel bekommt, Schalke sogar mehr als das Doppelte (17 Mio.). Ich sehe allerdings den Zuschauerschnitt und damit verbundenen Marketingeffekt bei Schalke als maximal doppelt so groß an, beim HSV sogar deutlich geringer. Aber vermutlich liegt das an den in der BuLi extrem großen Diskrepanzen im Generellen, vor allem aber im Finanziellen?
Bei einer Vertragslaufzeit bis 2020, wie sie dort vermerkt ist, frage ich mich auch, was passiert, wenn die Postbank verkauft wird? Das langfristige Planen mit diesem Sponsor wirkt für mich aufgrund der Verkaufspläne sehr fahrlässig.


Du kannst aber nicht davon ausgehen, dass die Beträge stimmen, da fußball-geld mit Schätzungen, Vermutungen und in Medien genannten Spekulationen arbeitet.

Die in den Verträgen vereinbarten Summen sind streng geheim; daher kann nur spekuliert werden. Zudem enthalten die jeweils sehr individuell verfassten Verträge in der Regel neben einem Sockelbetrag einige stark erfolgsabhängige Komponenten (sportlicher Erfolg, Medienpräsenz des Sponsorenlogos, Verkaufssteigerungen des jeweiligen Produkts, Ergebnisse aus Marktforschung etc.), so dass in der Praxis die Beträge sehr variieren. Da diese Komponenten aber öffentlich nicht bekannt sind, kann eine Seite wie fußball-geld nicht wissen, wieviel real überwiesen wird. Daher darf man solchen Zahlen nicht vertrauen.

Wenn die Postbank verkauft wird, ändert sich erstmal gar nichts, denn Vertrag ist Vertrag und auch unter einem neuen Eigentümer macht die Firma ja weiterhin Werbung und Sponsoring und stellt nicht alles ein. Im Gegenteil: Eigentlich muss dann sogar noch mehr Werbung betrieben werden, damit nach außen hin Stabilität und Vertrauen ausgestrahlt werden kann.

•     •     •

Warum denn so ernst, he? Zaubern wir ein Lächeln auf dieses Gesicht! Warum denn so ernst?
Den Vertrag kann man ja nur bewerten, wenn man die ganzen Bonuszahlungen im Erfolgsfalle kennt. Die kennen wir alle nicht, aber Gerüchten zu Folge soll das schon ein sehr guter Vertrag sein smile
Man muss ja auch die Laufzeit bedenken. Der Vertrag wurde bis 2020 abgeschlossen. Damit hat Borussia große Planungssicherheit. Außerdem ist die Postbank ein solventes Unternehmen. Das ist auch wichtig. Ich erinnere an Leverkusen, die mit Teldafax (ich glaube, die waren es) Probleme hatten.
Das es im Erfolgsfall Bonuszahlungen gibt, davon kann man ausgehen.
Zitat von Holgerfohlen
Man muss ja auch die Laufzeit bedenken. Der Vertrag wurde bis 2020 abgeschlossen. Damit hat Borussia große Planungssicherheit. Außerdem ist die Postbank ein solventes Unternehmen. Das ist auch wichtig. Ich erinnere an Leverkusen, die mit Teldafax (ich glaube, die waren es) Probleme hatten.
Das es im Erfolgsfall Bonuszahlungen gibt, davon kann man ausgehen.


Denke auch, dass die Postbank rein finanziell nen ganz guter Deal ist. Der Vergleich mit Schalke o.a. hinkt auch. Gerade da darf man nicht vergessen wo wir herkommen. Schalke hat mit Gazprom nicht nur einen sehr finanzkräftigen Sponsor sondern auch einen einflussreichen und vorallem internationalen Sponsor. Zudem ist Schalke auch, zumindest bisher viel öfter und regelmäßiger international vertreten. Sprich das Logo wird viel häufiger von der Mannschaft präsentiert. Da ist es für mich auch völlig verständlich, dass die mehr zahlen. Wenn Gladbach heute in neue Verhandlungen treten würde, würden die sicherlich auch andere, möglicherweise noch bessere Angebote erhalten.
Aber für Gladbachs Verhältnisse denke ich haben wir einen ganz guten Sponsor, bis auf die optische Integrierung smile

Halte darüberhinaus unsere Chefetage im finanziellen Bereich für äußerst fähig, sonst wäre der Verein auch nicht so gesund. Denke wir sind da völlig im Rahmen und wir werden sicher durch die CL-Teilnahme noch die ein oder andere Summe on-Top bekommen.
Zum Thema Finanzen gibt es im heutigen Kicker in einem Interview mit Wolfgang Steubing, AR-Vorsitzender von Eintracht Frankfurt, seltsame Andeutungen. Er wurde gefragt:

Jahrzehntelang hat sich die Eintracht an Bayern orientiert. Was ist heute der Fixpunkt? Mönchengladbach?

"Wir orientieren uns nicht an einem speziellen Verein. Natürlich nehmen wir zur Kenntnis, dass es Gladbach sehr gut gemacht hat. Wir wissen auch warum: Gladbach nutzte Finanzierungsmodelle, die gutgegangen sind, z.B. bei Dante. Das war mit Risiko verbunden. Ich bin mir nicht sicher, ob wir diese Konstruktion in Frankfurt gewollt hätten."

Setzt Frankfurt auf ähnliche Modelle?

"Es gibt drei Wege. Crowdfunding, Farmteam und eines, das die Persönlichkeitsrechte betrifft. Ob es der eine oder andere Verein macht, ist nicht verbrieft. Die Modelle sind nicht populär, deshalb will keiner darüber sprechen. Und wie überall ist auch hier ein Risiko dabei."

Was genau Steubing damit nun sagen wollte, wird nicht ganz klar. Aber wenn man die Andeutung entsprechend interpretiert, hat Gladbach demnach den Dante-Transfer damals und andere Spieler mithilfe von externen Geldgebern finanziert. Ob dieser Steubing aber wirklich so gut über Gladbach Bescheid weiß, dass er sich dazu öffentlich äußern kann und darf, steht auf einem anderen Blatt rolleyes

•     •     •

Warum denn so ernst, he? Zaubern wir ein Lächeln auf dieses Gesicht! Warum denn so ernst?
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