FCK im TV
19.07.2015 - 22:34 Uhr
Kurze Frage...... Wenn die Stadt das Stadion plus Gelände verkauft, dann kann der Besitzer damit ja machen was er will oder nicht? Da wir nur Mieter des Stadion sind und nicht Besitzer könnten wir ja nichts machen, wenn das FWS abgerissen wird?
Zitat von X DanowarX
Kurze Frage...... Wenn die Stadt das Stadion plus Gelände verkauft, dann kann der Besitzer damit ja machen was er will oder nicht? Da wir nur Mieter des Stadion sind und nicht Besitzer könnten wir ja nichts machen, wenn das FWS abgerissen wird?
Kurze Frage...... Wenn die Stadt das Stadion plus Gelände verkauft, dann kann der Besitzer damit ja machen was er will oder nicht? Da wir nur Mieter des Stadion sind und nicht Besitzer könnten wir ja nichts machen, wenn das FWS abgerissen wird?
Kommt auf den Mietvertrag an. Kauf bricht Miete nicht heißt es in der Regel. Also muss der Käufer erstmal den Mietvertrag übernehmen, soweit keine Aufhebung mit uns vereinbart wird.
Grundsätzlich gilt bei Eigentümerwechsel bei Mietverträgen wohl nach §566 BGB eine Art Bestandsschutz, sprich das Mietverhältnis gilt weiter. In meinen Augen kann der FCK aber nicht Mieter sein, sondern Pächter. Ob das dann 1:1 so angewandt wird? Da bin ich dann überfragt.
Zitat von martinf112
Grundsätzlich gilt bei Eigentümerwechsel bei Mietverträgen wohl nach §566 BGB eine Art Bestandsschutz, sprich das Mietverhältnis gilt weiter. In meinen Augen kann der FCK aber nicht Mieter sein, sondern Pächter. Ob das dann 1:1 so angewandt wird? Da bin ich dann überfragt.
Grundsätzlich gilt bei Eigentümerwechsel bei Mietverträgen wohl nach §566 BGB eine Art Bestandsschutz, sprich das Mietverhältnis gilt weiter. In meinen Augen kann der FCK aber nicht Mieter sein, sondern Pächter. Ob das dann 1:1 so angewandt wird? Da bin ich dann überfragt.
Bei Pachtverträgen gilt das auch so. Ist halt nur die Frage, wie lange der Pachtvertrag noch läuft bzw. ob es Rücktrittsmöglichkeiten bzw. Ausstiegsklauseln des Eigentümers gibt. Danach kann der Eigentümer natürlich machen was er will.
Zitat von martinf112
Grundsätzlich gilt bei Eigentümerwechsel bei Mietverträgen wohl nach §566 BGB eine Art Bestandsschutz, sprich das Mietverhältnis gilt weiter. In meinen Augen kann der FCK aber nicht Mieter sein, sondern Pächter. Ob das dann 1:1 so angewandt wird? Da bin ich dann überfragt.
Grundsätzlich gilt bei Eigentümerwechsel bei Mietverträgen wohl nach §566 BGB eine Art Bestandsschutz, sprich das Mietverhältnis gilt weiter. In meinen Augen kann der FCK aber nicht Mieter sein, sondern Pächter. Ob das dann 1:1 so angewandt wird? Da bin ich dann überfragt.
Nach 593b BGB findet 566 BGB Anwendung auf Pachtverhältnisse.
Das "Problem" wird sich allerdings praktisch sehr schnell erledigen. Ab Sommer 2020 steigt die Stadionmiete nämlich wieder auf 3,2 Millionen Euro. Spätestens dann ist der FCK von Wohl und Wehe des neuen Eigentümers abhängig. Hat der dann keinen Bock auf den Verein, wars das wohl.
Ich habe gestern Abend Pizza gegessen und Schorle getrunken, da ein Geburtstag auch unter der Woche ein wenig gefeiert werden möchte - nicht meiner, aber immerhin ein Geburtstag. Aus diesem Grund habe ich auch die anscheinend monumentale Kacka-Schlacht im SWR verpasst.
War es denn wirklich so schlimm oder seid ihr hier alle nur etwas überemotionalisiert?
Falls es wirklich so schlimm war, dann sollten wir uns zumindest mit einem großen Knall verabschieden, alles andere passt nicht zum FCK. Ansonsten wäre eine AOMV tatsächlich eine gangbare Alternative bzw. müssen im AR mindestens zwei P(f)osten neu besetzt werden.
Was einem wirklich Sorgen bereiten sollte, ist der Umstand, dass ein derart infantiles öffentliches Bekriegen entweder bedeutet, dass man aktuell mit niemandem ernsthaft als Investor verhandelt ("Ist der Ruf erst ruiniert, streitet sich's ganz ungeniert") oder dass die Egos aufgeblasener sind als Bibendus - im schlimmsten Fall sogar beides gleichzeitig.
Ist schon so ein bisschen wie bei diesen üblen Horrorfilmen: Eigentlich will das Publikum wegschauen, aber es geht irgendwie nicht. Man gruselt sich halt gerne.
War es denn wirklich so schlimm oder seid ihr hier alle nur etwas überemotionalisiert?
Falls es wirklich so schlimm war, dann sollten wir uns zumindest mit einem großen Knall verabschieden, alles andere passt nicht zum FCK. Ansonsten wäre eine AOMV tatsächlich eine gangbare Alternative bzw. müssen im AR mindestens zwei P(f)osten neu besetzt werden.
Was einem wirklich Sorgen bereiten sollte, ist der Umstand, dass ein derart infantiles öffentliches Bekriegen entweder bedeutet, dass man aktuell mit niemandem ernsthaft als Investor verhandelt ("Ist der Ruf erst ruiniert, streitet sich's ganz ungeniert") oder dass die Egos aufgeblasener sind als Bibendus - im schlimmsten Fall sogar beides gleichzeitig.
Ist schon so ein bisschen wie bei diesen üblen Horrorfilmen: Eigentlich will das Publikum wegschauen, aber es geht irgendwie nicht. Man gruselt sich halt gerne.
Hier mal ein Bericht mit kleinen Bild-Ausschnitten zu gestern Abend: https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc-kaiserslautern/3,fck-diskussion-finanzen-100.html
Gruß
Chio
Gruß
Chio
Spätestens seit dem gestrigen Abend dürfte auch dem Letzten klar geworden sein, dass in dieser Zusammensetzung des Aufsichtsrats gepaart mit dem Verhalten der Geschäftsführung keine progressive, zielführende und nachhaltige Ausrichtung des Vereins möglich ist. Es ist ein Armutszeugnis aller erster Güte wie sich der Verein nach außen präsentiert und es erscheint u.a. in diesem Zusammenhang auch absolut nicht verwunderlich, dass die Säulen des Eigenkapitals noch nicht gefüllt sind. Sich innerhalb eines Gremiums öffentlich derart uneins zu zeigen und die ganze Öffentlichkeit daran teilhaben zu lassen ist von einer derartigen Unprofessionalität geprägt, dass es spätestens jetzt dringend notwendig ist, dass jeder einzelne innerhalb des Aufsichtsrats für einen Moment seine persönlichen Eitelkeiten bei Seite legt und die entscheidenden Schlüsse im Sinne des Vereins zieht - spätestens seit gestern Abend kann dies nämlich nur noch AOMV heißen. Der jetzige Weg mit diesen Persönlichkeiten ist ein sicherer Tod auf Raten, eine AOMV birgt zwar das Ungewisse, aber wie viel schlimmer kann es denn noch werden?
Die gestrige Diskussion lässt echt tief blicken.
Das meiste wurde hier ja schon erwähnt, laut Banf konnte man erst seit der Ausgliederung "so richtig" auf Investorensuche gehen und man ist daher noch am Anfang, Herr Littig spricht jeden mit großem Geldbeutel in Berlin an und Harry Berg hat leider nicht die Mittel, als weißer Ritter zu agieren.
Viel interessanter fand ich die Kommentare von Daniel Weimar. Da steckt echt viel dahinter. Ein Augenöffner war, dass im Hinblick auf das Risiko eine Fananleihe mit etwa 15-18 % verzinst werden müsste, er es für moralisch nicht vertretbar hält, die Emotionalität der Fans erneut zu schröpfen und das Mittel an sich als zweckentfremdet sieht. Eine Anleihe müsse eigentlich so investiert werden, dass direkt Gewinne erwirtschaftet werden können. Das werde jedoch so nicht gehandhabt. Er sprach beinahe nebenbei noch einen weiteren Missstand an, der nahezu untergegangen ist. Der FCK muss sich für die Zukunft definieren. Es gibt nach seiner Meinung in der 1. Liga keine Familienvereine mehr. Um dort bestehen zu können muss alles kommerzialisiert werden , was möglich ist (Stadionname,...). Alternativ sollte man sich mit der 3. bzw. maximal 2. Liga zufrieden geben. Muss denn erst ein ein Wirtschaftsexperte aus dem Ruhrpott anreisen, um uns Fans derart reinen Wein einzuschenken? Ich war bis vor kurzem trotz allem noch recht optimistisch, aber wenn ein Experte für Insolvenzen im Profifußball einen idealtypischen Verlaug beim FCK sieht, dann treibt mir das schier die Tränen in die Augen. Gepaart mit den nun öffentlich dargestellten Differenzen in der Vereinsführung scheint keine Rettung mehr möglich.
Abschließend möchte ich noch die hervorragende Moderation von Thomas Meyer erwähnen. Wie er deutlich aber höflich belanglose Ausschweifungen der Anwesenden unterbunden hat war hochgradig professionell und zielführend.
Das meiste wurde hier ja schon erwähnt, laut Banf konnte man erst seit der Ausgliederung "so richtig" auf Investorensuche gehen und man ist daher noch am Anfang, Herr Littig spricht jeden mit großem Geldbeutel in Berlin an und Harry Berg hat leider nicht die Mittel, als weißer Ritter zu agieren.
Viel interessanter fand ich die Kommentare von Daniel Weimar. Da steckt echt viel dahinter. Ein Augenöffner war, dass im Hinblick auf das Risiko eine Fananleihe mit etwa 15-18 % verzinst werden müsste, er es für moralisch nicht vertretbar hält, die Emotionalität der Fans erneut zu schröpfen und das Mittel an sich als zweckentfremdet sieht. Eine Anleihe müsse eigentlich so investiert werden, dass direkt Gewinne erwirtschaftet werden können. Das werde jedoch so nicht gehandhabt. Er sprach beinahe nebenbei noch einen weiteren Missstand an, der nahezu untergegangen ist. Der FCK muss sich für die Zukunft definieren. Es gibt nach seiner Meinung in der 1. Liga keine Familienvereine mehr. Um dort bestehen zu können muss alles kommerzialisiert werden , was möglich ist (Stadionname,...). Alternativ sollte man sich mit der 3. bzw. maximal 2. Liga zufrieden geben. Muss denn erst ein ein Wirtschaftsexperte aus dem Ruhrpott anreisen, um uns Fans derart reinen Wein einzuschenken? Ich war bis vor kurzem trotz allem noch recht optimistisch, aber wenn ein Experte für Insolvenzen im Profifußball einen idealtypischen Verlaug beim FCK sieht, dann treibt mir das schier die Tränen in die Augen. Gepaart mit den nun öffentlich dargestellten Differenzen in der Vereinsführung scheint keine Rettung mehr möglich.
Abschließend möchte ich noch die hervorragende Moderation von Thomas Meyer erwähnen. Wie er deutlich aber höflich belanglose Ausschweifungen der Anwesenden unterbunden hat war hochgradig professionell und zielführend.
Puh, da wacht man morgens auf und wundert sich, wieso man einen Kater hat, obwohl man gar nicht unterwegs war. Schleichend kommt dann die Erinnerung an dieses Gruselkabinett bei SWR4 wieder hoch und man möchte sich am liebsten direkt wieder hinlegen. Im Ernst: Hatte ein bisschen was von Tic Tac Toe. Dazu hätte nur noch gefehlt, dass einer der Verantwortlichen heulend den Saal verlässt. Grundsätzlich meide ich SWR4 allein schon wegen der Musik, gestern hätte ich mir stattdessen liebend gerne zwei Stunden lang die Schlagerhitparade angehört.
Eben ganau das. Und auch hier sehe ich die Verantwortlichen in einer beschissenen Position. Denn es ist quasi unmöglich hier eindeutig (und mehrheitstauglich) Stellung zu beziehen.
Kommuniziert man die totale Kommerzialisierung, melden sich die zahlreichen "Saschas" der Fangemeinde und fangen an zu poltern. Verkündet man stattdessen den "Familienweg" in Liga zwei oder drei, käme sicherlich direkt der Vorwurf man würde nicht alles versuchen und den Verein sehenden Auges versenken. Hier ergibt sich für Banf und Co. ein klassisches Politiker-Dilemma, dass man versuchen muss es allen Fraktionen recht zu machen. Was dabei herauskommt haben wir gestern gesehen. Breiiges Geschwurbel. Aber wie gesagt: Hier würden mindestens genau so viele meckern, würde man eines der beiden Zukunftsszenarios klar kommunizieren.
Wie geht's jetzt weiter? AOMV? Fackeln und Mistgabeln? Weiter so? Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht. Aus dem Bauch heraus halte ich es allerdings für falsch, jetzt alle Verantwortlichen direkt abzusägen und wieder ganz von vorne zu beginnen. Die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, dass es selten besser geworden ist. Ich meine, wer soll den da nachfolgen? Fuchs? Briegel? Dann lieber weiter so und auf ein Wunder hoffen.
Zitat von Arakorn
Er sprach beinahe nebenbei noch einen weiteren Missstand an, der nahezu untergegangen ist. Der FCK muss sich für die Zukunft definieren. Es gibt nach seiner Meinung in der 1. Liga keine Familienvereine mehr. Um dort bestehen zu können muss alles kommerzialisiert werden , was möglich ist (Stadionname,...). Alternativ sollte man sich mit der 3. bzw. maximal 2. Liga zufrieden geben. Muss denn erst ein ein Wirtschaftsexperte aus dem Ruhrpott anreisen, um uns Fans derart reinen Wein einzuschenken?
Er sprach beinahe nebenbei noch einen weiteren Missstand an, der nahezu untergegangen ist. Der FCK muss sich für die Zukunft definieren. Es gibt nach seiner Meinung in der 1. Liga keine Familienvereine mehr. Um dort bestehen zu können muss alles kommerzialisiert werden , was möglich ist (Stadionname,...). Alternativ sollte man sich mit der 3. bzw. maximal 2. Liga zufrieden geben. Muss denn erst ein ein Wirtschaftsexperte aus dem Ruhrpott anreisen, um uns Fans derart reinen Wein einzuschenken?
Eben ganau das. Und auch hier sehe ich die Verantwortlichen in einer beschissenen Position. Denn es ist quasi unmöglich hier eindeutig (und mehrheitstauglich) Stellung zu beziehen.
Kommuniziert man die totale Kommerzialisierung, melden sich die zahlreichen "Saschas" der Fangemeinde und fangen an zu poltern. Verkündet man stattdessen den "Familienweg" in Liga zwei oder drei, käme sicherlich direkt der Vorwurf man würde nicht alles versuchen und den Verein sehenden Auges versenken. Hier ergibt sich für Banf und Co. ein klassisches Politiker-Dilemma, dass man versuchen muss es allen Fraktionen recht zu machen. Was dabei herauskommt haben wir gestern gesehen. Breiiges Geschwurbel. Aber wie gesagt: Hier würden mindestens genau so viele meckern, würde man eines der beiden Zukunftsszenarios klar kommunizieren.
Wie geht's jetzt weiter? AOMV? Fackeln und Mistgabeln? Weiter so? Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht. Aus dem Bauch heraus halte ich es allerdings für falsch, jetzt alle Verantwortlichen direkt abzusägen und wieder ganz von vorne zu beginnen. Die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, dass es selten besser geworden ist. Ich meine, wer soll den da nachfolgen? Fuchs? Briegel? Dann lieber weiter so und auf ein Wunder hoffen.
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