FC.Finanzen
09.08.2012 - 18:49 Uhr
09.09.2014 - 23:37 Uhr
Zitat von KSKChris
Alles ne Frage der Erwartungshaltung. Nach Jahren der zum Teil hohen Jahresfehlbeträge ist ne schwarze Null bzw. leichtes Plus wie in der letzten Spielzeit ein signifikante Verbesserung und aller Ehren wert, zumal ein Zweitligajahr. Die vier (!) davor waren Erstligajahre, in denen sich unser EK katastrophal entwickelt hat.
Wehrle hat doch bestätigt dass wir ein leicht positives Ergebnis geschrieben haben 2013/14. Versteh daher die Diskussion gerade nicht. Was war sonst noch wesentlich anders fragst du? Es konnte dank Übergangsjahr und Konsolidierung ne Aufstiegsmannschaft zusammengestellt werden.
Zitat von Valen
JETZT ist ein Jahr nach 2012/2013. (Nach GmbH ommt 14 ;) ) und du kannst davon ausgehen, dass weder die Bilanzsumme der konzernbilanz massiv gestiegen sein wird noch dass die Unterdeckung im Eigenkapital signifikant verändert ist. Dazu wäre schließlich ein deutlicher konsolidierter gewinn im Konzern von Nöten. Wo soll der aber bitte hergekommen sein? Irgenwelche vermarktungsrechte helfe da nicht da diese nicht in die guv gebucht würden sondern sich über die perioden bemerkbar machen. Aus dem operativen geschäft sind auch keine wunder zu erwarten. Dfb pokal bis runde 3 ist keine goldgrube und riesige transferüberschüsse gab es auch nicht.
Was soll also letztes jahr so wesentlich anders gewesen sein als vorletztes jahr, dass da kein Verlust von 3 Mio. Im Konzern steht sonder eine schwarze null oder gar ein Gewinn? Dabei ist zu bedenken, dass allein der podolskiverkauf mit 9,5 Mio. In die guv eingeflossen sein müsste (Ablöse abzgl. Restbuchwert).
Zitat von KSKChris
Ja, JETZT. Jetzt haben wir 2014, das ist zwei Jahre nach 2012/13.
Zitat von Valen
Natürlich überrascht. Auf Grund der Höhe, auf Grund der Tendenz und erst recht auf Grund der Quote unterdeckung zur Bilanzsumme. Das hätte ich so nicht erwartet zumal ja suggeriert wird, die Finanzen wären jetzt sortiert.
Zitat von schrummel
Warum so überrascht?!?
Wehrle hat doch erst Anfang 2013 übernommen und Spinner Mitte 2012.
Beide haben bei Amtsantritt gesagt, dass es alles andere als rosig aussieht.
Dementsprechend konnte man 2013 keine positive Entwicklung in der 2.Liga erwarten aus meiner Sicht
Ohne Zahlen zu kennen, würde ich aber sagen, dass wir 2013/2014 trotz 2.Liga eine leicht positive Entwicklung genommen haben
2014/2015 dürfen wir wieder keine Sprünge erwarten. Aber ich denke man wird unabhängig vom Abschneiden auch wieder eine leicht positive finanzielle Tendenz erkennen.
Warum so überrascht?!?
Wehrle hat doch erst Anfang 2013 übernommen und Spinner Mitte 2012.
Beide haben bei Amtsantritt gesagt, dass es alles andere als rosig aussieht.
Dementsprechend konnte man 2013 keine positive Entwicklung in der 2.Liga erwarten aus meiner Sicht
Ohne Zahlen zu kennen, würde ich aber sagen, dass wir 2013/2014 trotz 2.Liga eine leicht positive Entwicklung genommen haben
2014/2015 dürfen wir wieder keine Sprünge erwarten. Aber ich denke man wird unabhängig vom Abschneiden auch wieder eine leicht positive finanzielle Tendenz erkennen.
Natürlich überrascht. Auf Grund der Höhe, auf Grund der Tendenz und erst recht auf Grund der Quote unterdeckung zur Bilanzsumme. Das hätte ich so nicht erwartet zumal ja suggeriert wird, die Finanzen wären jetzt sortiert.
Ja, JETZT. Jetzt haben wir 2014, das ist zwei Jahre nach 2012/13.
JETZT ist ein Jahr nach 2012/2013. (Nach GmbH ommt 14 ;) ) und du kannst davon ausgehen, dass weder die Bilanzsumme der konzernbilanz massiv gestiegen sein wird noch dass die Unterdeckung im Eigenkapital signifikant verändert ist. Dazu wäre schließlich ein deutlicher konsolidierter gewinn im Konzern von Nöten. Wo soll der aber bitte hergekommen sein? Irgenwelche vermarktungsrechte helfe da nicht da diese nicht in die guv gebucht würden sondern sich über die perioden bemerkbar machen. Aus dem operativen geschäft sind auch keine wunder zu erwarten. Dfb pokal bis runde 3 ist keine goldgrube und riesige transferüberschüsse gab es auch nicht.
Was soll also letztes jahr so wesentlich anders gewesen sein als vorletztes jahr, dass da kein Verlust von 3 Mio. Im Konzern steht sonder eine schwarze null oder gar ein Gewinn? Dabei ist zu bedenken, dass allein der podolskiverkauf mit 9,5 Mio. In die guv eingeflossen sein müsste (Ablöse abzgl. Restbuchwert).
Alles ne Frage der Erwartungshaltung. Nach Jahren der zum Teil hohen Jahresfehlbeträge ist ne schwarze Null bzw. leichtes Plus wie in der letzten Spielzeit ein signifikante Verbesserung und aller Ehren wert, zumal ein Zweitligajahr. Die vier (!) davor waren Erstligajahre, in denen sich unser EK katastrophal entwickelt hat.
Wehrle hat doch bestätigt dass wir ein leicht positives Ergebnis geschrieben haben 2013/14. Versteh daher die Diskussion gerade nicht. Was war sonst noch wesentlich anders fragst du? Es konnte dank Übergangsjahr und Konsolidierung ne Aufstiegsmannschaft zusammengestellt werden.
Nicht dank: trotz! Die finanzielle Situation des Vereins ist seit mindestens 25 Jahren schlecht. Auch Overath hat kein kerngesundes wirtschaftsunternehmen übernommen. Schon vor seinen finanziellen Eskapaden bestand das Eigenkapital des Clubs aus den Genusscheinen. (Ich habe da was von 5 Mio im Kopf. ) Schaut man sich die konzernbilanzen an, dann bewegt sich das fehlende Eigenkapital nach Auflösung der Genussscheine zwischen 6 und 9 Mio. Wohlgemerkt zu buli Zeiten mit entsprechend höheren bilanzsummen und einnahmen. Nach Overath stehen wir bei 8 Mio. Unterdeckung. Ohne frage ein katastrophaler wert. Da hilft es auch nicht, dass im letzten Jahr die Unterdeckung um eine Mio. Abgebaut wurde. Trotzdem ist die erneute Steigerung des themas um 3 Mio. Problematisch. Ich habe in den verfügbaren konzernbilanzen keine vergleichbare Steigerung in einem Jahr gefunden. Mir macht das sorgen und ehrlich gesagt glaube ich, dass das leicht positive Ergebnis von dem wehrle berichtet nur die fußball gmbh betreffen wird und das konzernergebnis auch in der letzten Saison deutlich negativ ausfallen wird.
10.09.2014 - 01:49 Uhr
Was sich mit Sicherheit sehr positiv auswirken wird ist auch das sehr gute Funktionieren der Mitgliederwerbekampagne - 10.000 neue Mitglieder zahlen nicht unwesentlich wenig ein, und das jährlich.
Außerdem kann ich mir vorstellen, dass durch die steigende Bindung des Umfeldes an den Club auch die Einnahmen durch Merchandising und Ticketverkäufe (wo zurzeit eher ein Raumproblem im Sinne von teilweise deutlich zu wenigen Plätzen als das zu weniger verkaufter Tickets besteht) steigen wird, was unter Garantie auch langfristig auf die Bilanz einwirken wird.
Außerdem kann ich mir vorstellen, dass durch die steigende Bindung des Umfeldes an den Club auch die Einnahmen durch Merchandising und Ticketverkäufe (wo zurzeit eher ein Raumproblem im Sinne von teilweise deutlich zu wenigen Plätzen als das zu weniger verkaufter Tickets besteht) steigen wird, was unter Garantie auch langfristig auf die Bilanz einwirken wird.
10.09.2014 - 07:56 Uhr
Quelle: www.rundschau-online.de
Dass nicht nur an diesem Wochenende und nicht nur im übertragenen Sinne Ruhe eingekehrt ist beim einst als extrem unruhig verschrienen Geißbock-Club, genießt auch Alexander Wehrle. Das Image sei auch in der Außenwirkung angekommen.
""Wir sind noch am Anfang und erst ein paar Schritte gelaufen. Aber wir werden uns nicht von dem Weg abbringen lassen, den wir hier gemeinsam vereinbart haben. Auch nicht, wenn es sportlich mal nicht so gut läuft wie zuletzt und auch aktuell. Und diese Phasen werden ganz sicher kommen", warnt Wehrle. Augenblicklich aber läuft es rund beim FC. Nach einer Ergebnislücke von 6,8 Millionen Euro im vergangenen Jahr, wird Wehrle im Oktober ein positives Gesamtergebnis für 2014 vermelden. "Wir hatten deutlich mehr Zuschauereinnahmen, im Merchandising trotz 2. Liga das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte, höhere TV-Einnahmen und mehr Sponsorengelder." Einen "kleinen Schritt in Richtung Eigenkapitalgründung", nennt es der FC-Geschäftsführer. Zudem gibt es in allen finanziell relevanten Segmenten (Public, Business, Hospitality) eine fast 100-prozentige Auslastung."
Natürlich spricht auch Wehrle, wie die meisten User hier, nicht davon dass der FC finanziell gut da steht. Das kann auch nicht sein, da der Verein nach dem letzten Abstieg so schlecht da stand wie nie in seiner Geschichte und seine Miesen (seien es nun Verbindlichkeiten, Schulden oder sonst was) von 30 Mio in 2 Jahren 2. Liga nicht abgebaut werden können.
Aber um liquide zu sein wurden Summen eben (höchstwahrscheinlich) geschickt verschoben oder geparkt (Geißbockheim, Vermarktung, Transferrechte, etc etc) um per Erstligazugehörigkeit die Schulden auch abbauen zu können. Ich denke niemand zweifelt daran, dass Liga 1 Grundvoraussetzung für das mittelfristige wirtschaftliche Überleben des Vereins ist! Dass dann positive Zahlen genannt werden, die irgendwo in der Bilanz auftauchen wo sie Außenwirkung und Einfluss auf die Handlungsfähigkeit haben, ist doch auch vollkommen logisch.
Unterm Strich kann der Verein kaum besser da stehen als vor 2 Jahren, das zweifelt wohl keiner an. Merchandising, Auflösung alter Verträge und die gestiegenen Mitgliedzahlen werden keinen erheblichen Teil der 30 Mio Schulden aufwiegen können. Wie die Details dabei aussehen wird aber kein Aussenstehender wissen. Jedenfalls finde ich es richtig, durch Umschulden oder was weiß ich so viel negatives Kapital auf die lange Bank geschoben zu haben, dass der Erstligaklassenerhalt angepeilt werden kann. Alles andere wäre ökonomischer Selbstmord.
10.09.2014 - 09:17 Uhr
Zitat von Valen
Die finanzielle Situation des Vereins ist seit mindestens 25 Jahren schlecht. Auch Overath hat kein kerngesundes wirtschaftsunternehmen übernommen. Schon vor seinen finanziellen Eskapaden bestand das Eigenkapital des Clubs aus den Genusscheinen...
Die finanzielle Situation des Vereins ist seit mindestens 25 Jahren schlecht. Auch Overath hat kein kerngesundes wirtschaftsunternehmen übernommen. Schon vor seinen finanziellen Eskapaden bestand das Eigenkapital des Clubs aus den Genusscheinen...
Unter Caspers und Rettig war der Verein konsolidiert und gesund, nur der sportliche Erfolg blieb aus, deshalb die Inthronisierung vom "alleinigen Machtinhaber" Overath bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung. Die Genussscheine in Höhe von 10 Mio € wurden übrigens erst unter der Amtsherrschaft Overaths rausgegeben, ein Jahr später eine weitere Anleihe von 5 Mio €. Stell doch nicht immer was in den Raum, was gar nicht auf Tatsachen beruht.
10.09.2014 - 10:26 Uhr
Zitat von DonMarvel
Unter Caspers und Rettig war der Verein konsolidiert und gesund, nur der sportliche Erfolg blieb aus, deshalb die Inthronisierung vom "alleinigen Machtinhaber" Overath bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung. Die Genussscheine in Höhe von 10 Mio € wurden übrigens erst unter der Amtsherrschaft Overaths rausgegeben, ein Jahr später eine weitere Anleihe von 5 Mio €. Stell doch nicht immer was in den Raum, was gar nicht auf Tatsachen beruht.
Zitat von Valen
Die finanzielle Situation des Vereins ist seit mindestens 25 Jahren schlecht. Auch Overath hat kein kerngesundes wirtschaftsunternehmen übernommen. Schon vor seinen finanziellen Eskapaden bestand das Eigenkapital des Clubs aus den Genusscheinen...
Die finanzielle Situation des Vereins ist seit mindestens 25 Jahren schlecht. Auch Overath hat kein kerngesundes wirtschaftsunternehmen übernommen. Schon vor seinen finanziellen Eskapaden bestand das Eigenkapital des Clubs aus den Genusscheinen...
Unter Caspers und Rettig war der Verein konsolidiert und gesund, nur der sportliche Erfolg blieb aus, deshalb die Inthronisierung vom "alleinigen Machtinhaber" Overath bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung. Die Genussscheine in Höhe von 10 Mio € wurden übrigens erst unter der Amtsherrschaft Overaths rausgegeben, ein Jahr später eine weitere Anleihe von 5 Mio €. Stell doch nicht immer was in den Raum, was gar nicht auf Tatsachen beruht.
Der fc hatte unter caspers auch schon 12 Mio. € schulden und das bei einer deutlich schlechteren einahmesituation. Das die Genussscheine von caspers ausgegeben sein sollen habe ich nicht behauptet. Diese wurde nach dem rapolder abstieg notwendig. Die finanziellen Themen beginnen erst mit Saum wobei selbst das noch nicht schuldenfinanziert war. Der schuldenanstieg kommt mit Podolski. Davor war man im Rahmen der caspers schulden unterwegs. Schau dir die Bilanzen doch einfach mal an.
Ich wage die These, dass die Situation heute deutlich dramatischer ist als bei overaths flucht. Einfach weil die Schulden geblieben sind, die spärlichen Werte die diesen Schulden entgegenstanden aber komplett aufgezehrt sind. Overaths fc war zu nah an der Klippe unterwegs als das man den Abstieg verkraften konnte. Das habe ich schon vor Jahren kritisiert. Das man die ligazugehörigkeit leichtfertig hergeschenkt hat ist schon dramatisch. Das man sich dann noch einen soften Neuaufbaus für 7 Mio. Defizit ohne direkten Wiederaufstieg gegönnt hat geht an die letzten Reserven. Und das man dann ausgabetechnisch mit einem nur um 7 Mio. Geringeren Etat an die Sache rangeht als 2012 empfinde ich jetzt auch nicht gerade als sparsam.
10.09.2014 - 13:00 Uhr
Zitat von Valen
Der fc hatte unter caspers auch schon 12 Mio. € schulden und das bei einer deutlich schlechteren einahmesituation. Das die Genussscheine von caspers ausgegeben sein sollen habe ich nicht behauptet. Diese wurde nach dem rapolder abstieg notwendig. Die finanziellen Themen beginnen erst mit Saum wobei selbst das noch nicht schuldenfinanziert war. Der schuldenanstieg kommt mit Podolski. Davor war man im Rahmen der caspers schulden unterwegs. Schau dir die Bilanzen doch einfach mal an...
Der fc hatte unter caspers auch schon 12 Mio. € schulden und das bei einer deutlich schlechteren einahmesituation. Das die Genussscheine von caspers ausgegeben sein sollen habe ich nicht behauptet. Diese wurde nach dem rapolder abstieg notwendig. Die finanziellen Themen beginnen erst mit Saum wobei selbst das noch nicht schuldenfinanziert war. Der schuldenanstieg kommt mit Podolski. Davor war man im Rahmen der caspers schulden unterwegs. Schau dir die Bilanzen doch einfach mal an...
Die Aussagen Overaths nehme ich nicht für bare Münze. Gib mir die Bilanzen aus der Caspers-Ära und ich revidiere meine Aussage.
Du hast behauptet, dass das Eigenkapital vor Overaths finanziellen Eskapaden aus den ausgegebenen Genusscheinen bestand. Die ersten Genusscheine wurden unmittelbar nach Overaths Amtsübernahme ausgegeben, um damit die finanziellen Narrheiten, die Finanzierung des Koller-Rauswurfs (Abfindung) und der Verpflichtung Stevens tragen zu können. Dann kam Meier, der Höhepunkt aber dann mit Daum, 1 1/2 Jahre später und die zweite Ausgabe von weiteren Genussscheinen. Der durfte schalten und walten, wie er lustig war. Berater wurden ordentlich gefüttert, damit man Nulpen wie Akin, Johnson, Thiago und Konsorten verpflichten konnte ... Wenn wir damals nicht aufgestiegen wären (zweites Jahr unter Daum), behaupte ich, hätte man den Karren an die Wand gefahren, weil man da nämlich absoluten finanziellen Harakiri betrieb, ohne wenn und aber.
10.09.2014 - 18:19 Uhr
Zitat von DonMarvel
Die Aussagen Overaths nehme ich nicht für bare Münze. Gib mir die Bilanzen aus der Caspers-Ära und ich revidiere meine Aussage.
Du hast behauptet, dass das Eigenkapital vor Overaths finanziellen Eskapaden aus den ausgegebenen Genusscheinen bestand. Die ersten Genusscheine wurden unmittelbar nach Overaths Amtsübernahme ausgegeben, um damit die finanziellen Narrheiten, die Finanzierung des Koller-Rauswurfs (Abfindung) und der Verpflichtung Stevens tragen zu können. Dann kam Meier, der Höhepunkt aber dann mit Daum, 1 1/2 Jahre später und die zweite Ausgabe von weiteren Genussscheinen. Der durfte schalten und walten, wie er lustig war. Berater wurden ordentlich gefüttert, damit man Nulpen wie Akin, Johnson, Thiago und Konsorten verpflichten konnte ... Wenn wir damals nicht aufgestiegen wären (zweites Jahr unter Daum), behaupte ich, hätte man den Karren an die Wand gefahren, weil man da nämlich absoluten finanziellen Harakiri betrieb, ohne wenn und aber.
Zitat von Valen
Der fc hatte unter caspers auch schon 12 Mio. € schulden und das bei einer deutlich schlechteren einahmesituation. Das die Genussscheine von caspers ausgegeben sein sollen habe ich nicht behauptet. Diese wurde nach dem rapolder abstieg notwendig. Die finanziellen Themen beginnen erst mit Saum wobei selbst das noch nicht schuldenfinanziert war. Der schuldenanstieg kommt mit Podolski. Davor war man im Rahmen der caspers schulden unterwegs. Schau dir die Bilanzen doch einfach mal an...
Der fc hatte unter caspers auch schon 12 Mio. € schulden und das bei einer deutlich schlechteren einahmesituation. Das die Genussscheine von caspers ausgegeben sein sollen habe ich nicht behauptet. Diese wurde nach dem rapolder abstieg notwendig. Die finanziellen Themen beginnen erst mit Saum wobei selbst das noch nicht schuldenfinanziert war. Der schuldenanstieg kommt mit Podolski. Davor war man im Rahmen der caspers schulden unterwegs. Schau dir die Bilanzen doch einfach mal an...
Die Aussagen Overaths nehme ich nicht für bare Münze. Gib mir die Bilanzen aus der Caspers-Ära und ich revidiere meine Aussage.
Du hast behauptet, dass das Eigenkapital vor Overaths finanziellen Eskapaden aus den ausgegebenen Genusscheinen bestand. Die ersten Genusscheine wurden unmittelbar nach Overaths Amtsübernahme ausgegeben, um damit die finanziellen Narrheiten, die Finanzierung des Koller-Rauswurfs (Abfindung) und der Verpflichtung Stevens tragen zu können. Dann kam Meier, der Höhepunkt aber dann mit Daum, 1 1/2 Jahre später und die zweite Ausgabe von weiteren Genussscheinen. Der durfte schalten und walten, wie er lustig war. Berater wurden ordentlich gefüttert, damit man Nulpen wie Akin, Johnson, Thiago und Konsorten verpflichten konnte ... Wenn wir damals nicht aufgestiegen wären (zweites Jahr unter Daum), behaupte ich, hätte man den Karren an die Wand gefahren, weil man da nämlich absoluten finanziellen Harakiri betrieb, ohne wenn und aber.
Wir müssen nicht darüber streiten das die Ära overath in Gänze unbefriedigend und am Ende existenzbedrohend war. Überhaupt keine Einwände. Trotzdem übertreibst du in deinem Urteil. Kollers Entlassung war finanziell eher der marke peanuts. Die fehleinkäufe sind das Produkt hilflosen sportlichen Handelns. Eine derartige Liste kannst du auch über die caspers Zeit machen und gemessen an dem wie man den ein oder anderen Neuzugang gesehen hat fallen mir auch bei Spinner hier schon 2, 3 Namen ein. Aber was kann Spinner dafür?
Das finanzielle harakieri, dass du damals in Liga 2 gesehen hast gilt heutzutage ebenfalls genau so. Selbst die Zahlen was den Verlust angeht sind vergleichbar. Auch hier hilft ein Blick in die Bilanzen.
Bei den Genussscheinen habe ich mich tatsächlich vertan. Sorry dafür.
Was overaths Zahl zum schuldenstand angeht: die Bilanz gibt es noch nicht als onlineveröffentluchung. Ich kann das daher nicht mit vertretbarem Aufwand nachprüfen. Diejenigen die overath damals mit dem Interview angegangen hat, hätten die Zahl aber per Knopfdruck gehabt. Ich denke die hätten overath korrigiert wenn die Zahl falsch gewesen wäre. Ich denke deshalb das sie stimmt.
10.09.2014 - 18:55 Uhr
Zitat von Valen
Ich wage die These, dass die Situation heute deutlich dramatischer ist als bei overaths flucht. Einfach weil die Schulden geblieben sind, die spärlichen Werte die diesen Schulden entgegenstanden aber komplett aufgezehrt sind. Overaths fc war zu nah an der Klippe unterwegs als das man den Abstieg verkraften konnte. Das habe ich schon vor Jahren kritisiert. Das man die ligazugehörigkeit leichtfertig hergeschenkt hat ist schon dramatisch. Das man sich dann noch einen soften Neuaufbaus für 7 Mio. Defizit ohne direkten Wiederaufstieg gegönnt hat geht an die letzten Reserven. Und das man dann ausgabetechnisch mit einem nur um 7 Mio. Geringeren Etat an die Sache rangeht als 2012 empfinde ich jetzt auch nicht gerade als sparsam.
Ich wage die These, dass die Situation heute deutlich dramatischer ist als bei overaths flucht. Einfach weil die Schulden geblieben sind, die spärlichen Werte die diesen Schulden entgegenstanden aber komplett aufgezehrt sind. Overaths fc war zu nah an der Klippe unterwegs als das man den Abstieg verkraften konnte. Das habe ich schon vor Jahren kritisiert. Das man die ligazugehörigkeit leichtfertig hergeschenkt hat ist schon dramatisch. Das man sich dann noch einen soften Neuaufbaus für 7 Mio. Defizit ohne direkten Wiederaufstieg gegönnt hat geht an die letzten Reserven. Und das man dann ausgabetechnisch mit einem nur um 7 Mio. Geringeren Etat an die Sache rangeht als 2012 empfinde ich jetzt auch nicht gerade als sparsam.
Im Leben nicht! Ich bin jetzt kein BWLer und hab mit manchen Begriffen so meine Schwierigkeiten. Aber ich weiß wie damals der Schuldenstand war und wieviel wofür ausgegeben wurde! Als handelnde Personen haben ein Meier massig Geld ausgegeben, wurde mit einem dubiosen Wernze Geschäfte gemacht und faselte ein debiler Overath von der Rückkehr ins große Geschäft.
Sorry wenn ich jetzt keine Zahlen nenne, aber nach der einfältigen Ausgaben-Politik a la Overath (welche "Werte" sollen unter ihm den Schulden gegenübergestanden haben?) kann sich die Situation mit den aktuell nachhaltig handelnden Personen unmöglich verschlechtert haben. Vielleicht sind irgendwelche Negativposten unvermeidlich noch ein wenig gestiegen, aber insgesamt lässt sich an den Taten ablesen, dass es nach Overath finanziell (dazu zählt auch ´ne Einpreisung der Zukunftsprognose) nur aufwärts gegangen sein kann!
10.09.2014 - 19:28 Uhr
Zitat von Jeckimraen
Im Leben nicht! Ich bin jetzt kein BWLer und hab mit manchen Begriffen so meine Schwierigkeiten. Aber ich weiß wie damals der Schuldenstand war und wieviel wofür ausgegeben wurde! Als handelnde Personen haben ein Meier massig Geld ausgegeben, wurde mit einem dubiosen Wernze Geschäfte gemacht und faselte ein debiler Overath von der Rückkehr ins große Geschäft.
Sorry wenn ich jetzt keine Zahlen nenne, aber nach der einfältigen Ausgaben-Politik a la Overath (welche "Werte" sollen unter ihm den Schulden gegenübergestanden haben?) kann sich die Situation mit den aktuell nachhaltig handelnden Personen unmöglich verschlechtert haben. Vielleicht sind irgendwelche Negativposten unvermeidlich noch ein wenig gestiegen, aber insgesamt lässt sich an den Taten ablesen, dass es nach Overath finanziell (dazu zählt auch ´ne Einpreisung der Zukunftsprognose) nur aufwärts gegangen sein kann!
Zitat von Valen
Ich wage die These, dass die Situation heute deutlich dramatischer ist als bei overaths flucht. Einfach weil die Schulden geblieben sind, die spärlichen Werte die diesen Schulden entgegenstanden aber komplett aufgezehrt sind. Overaths fc war zu nah an der Klippe unterwegs als das man den Abstieg verkraften konnte. Das habe ich schon vor Jahren kritisiert. Das man die ligazugehörigkeit leichtfertig hergeschenkt hat ist schon dramatisch. Das man sich dann noch einen soften Neuaufbaus für 7 Mio. Defizit ohne direkten Wiederaufstieg gegönnt hat geht an die letzten Reserven. Und das man dann ausgabetechnisch mit einem nur um 7 Mio. Geringeren Etat an die Sache rangeht als 2012 empfinde ich jetzt auch nicht gerade als sparsam.
Ich wage die These, dass die Situation heute deutlich dramatischer ist als bei overaths flucht. Einfach weil die Schulden geblieben sind, die spärlichen Werte die diesen Schulden entgegenstanden aber komplett aufgezehrt sind. Overaths fc war zu nah an der Klippe unterwegs als das man den Abstieg verkraften konnte. Das habe ich schon vor Jahren kritisiert. Das man die ligazugehörigkeit leichtfertig hergeschenkt hat ist schon dramatisch. Das man sich dann noch einen soften Neuaufbaus für 7 Mio. Defizit ohne direkten Wiederaufstieg gegönnt hat geht an die letzten Reserven. Und das man dann ausgabetechnisch mit einem nur um 7 Mio. Geringeren Etat an die Sache rangeht als 2012 empfinde ich jetzt auch nicht gerade als sparsam.
Im Leben nicht! Ich bin jetzt kein BWLer und hab mit manchen Begriffen so meine Schwierigkeiten. Aber ich weiß wie damals der Schuldenstand war und wieviel wofür ausgegeben wurde! Als handelnde Personen haben ein Meier massig Geld ausgegeben, wurde mit einem dubiosen Wernze Geschäfte gemacht und faselte ein debiler Overath von der Rückkehr ins große Geschäft.
Sorry wenn ich jetzt keine Zahlen nenne, aber nach der einfältigen Ausgaben-Politik a la Overath (welche "Werte" sollen unter ihm den Schulden gegenübergestanden haben?) kann sich die Situation mit den aktuell nachhaltig handelnden Personen unmöglich verschlechtert haben. Vielleicht sind irgendwelche Negativposten unvermeidlich noch ein wenig gestiegen, aber insgesamt lässt sich an den Taten ablesen, dass es nach Overath finanziell (dazu zählt auch ´ne Einpreisung der Zukunftsprognose) nur aufwärts gegangen sein kann!
Es tut mit leid dich da zu desillusuonieren, aber platt gesagt hatten wir nach Overath 8 mio
. € mehr verbraten als der schuppen wert war und stehen jetzt bzw. Am ende des Geschäftsjahres 12/13 bei 11 Mio. Daran gibt es nicht zu rütteln. Die Hoffnung ist natürlich da, dass mit spinner, wehrle und schmadtke der Tanker nun auf Kurs ist und die zahlen bald schrumpfen. Sowas weiß man aber immer erst hinter her.
10.09.2014 - 19:29 Uhr
Zitat von Valen
Trotzdem übertreibst du in deinem Urteil. Kollers Entlassung war finanziell eher der marke peanuts. Die fehleinkäufe sind das Produkt hilflosen sportlichen Handelns. Eine derartige Liste kannst du auch über die caspers Zeit machen und gemessen an dem wie man den ein oder anderen Neuzugang gesehen hat fallen mir auch bei Spinner hier schon 2, 3 Namen ein. Aber was kann Spinner dafür? ...
Trotzdem übertreibst du in deinem Urteil. Kollers Entlassung war finanziell eher der marke peanuts. Die fehleinkäufe sind das Produkt hilflosen sportlichen Handelns. Eine derartige Liste kannst du auch über die caspers Zeit machen und gemessen an dem wie man den ein oder anderen Neuzugang gesehen hat fallen mir auch bei Spinner hier schon 2, 3 Namen ein. Aber was kann Spinner dafür? ...
Kollers Vertrag hätte zum Zeitpunkt seiner Entlassung noch zwei Jahre Laufzeit gehabt. Da man ihn nicht weiter auf der Gehaltsliste haben wollte, hat man ihn abgefunden. Bei einer Restlaufzeit von zwei Jahren kommt einiges zusammen, das werfe ich jetzt einfach mal in den Raum. Allein Friedhelm Funkel hat damals kolportierte 350 Tsd € bekommen, obwohl sein Vertrag nur noch ein halbes Jahr lief.
Natürlich wurden unter Caspers auch "Graupen" verpflichtet, aber dabei hatte man mit Rettig jmd., der sehr gut wirtschaften konnte und nie über den Verhältnissen lebte. Das kreidete man ihm doch immer an, kein Risiko zu gehen.
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