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Ewald Lienen
Geburtsdatum 28.11.1953
Alter 72
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Karriereende

Ewald Lienen [Technischer Direktor]

16.12.2014 - 13:52 Uhr
Ewald Lienen [Technischer Direktor] |#191
23.10.2016 - 23:17 Uhr
Zitat von Abstiegssorgen
In der Zeitung "Der Tagesspiegel" (Berlin) gibt es ein Interview mit ihm zu lesen. Ich weiß nicht, ob es online verfügbar ist.


Ewald Lienen vom @fcstpauli streitlustig wie eh und je. Großes Interview, jetzt am Kiosk.


also nur im Kiosk und dafür ein geiles Bild. Schade nur, dass man das bisher nicht auf dem Platz sieht...

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Artikel 5 Grundgesetz

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.
Ewald Lienen [Technischer Direktor] |#192
24.10.2016 - 12:11 Uhr
Wenn der Trainer nicht in Frage gestellt wird und man ihm den Ruecken staerkt, woher will die Bild dann wissen, oder vernommen haben, dass man mit Luhukay gesprochen hat. In vielerlei Hinsicht macht die Bild ja eine gute Arbeite (Transfers und Geruechte etc.) aber das sieht in meinen Augen nur nach Hetze aus.
Ewald Lienen [Technischer Direktor] |#193
24.10.2016 - 12:41 Uhr
' Lienen glaubt weiter an die Wende: „Hätte ich kein Feuer oder keinen Glauben mehr, müsste ich Konsequenzen ziehen. Davon bin ich sehr, sehr weit entfernt.“ '

Der wird ganz sicher nicht zurücktreten. Dafür bräuchte es wahrscheinlich noch weitere 5 Niederlagen damit er ungefähr weiß, dass es vielleicht doch nicht nur an der Mannschaft liegt sondern auch er einen Großteil zu verschulden hat.
Ewald Lienen [Technischer Direktor] |#194
24.10.2016 - 13:35 Uhr
Quelle: www.bild.de
Wie lange hält St. Paulis Geduld mit Lienen? Der in Stuttgart entlassene Trainer Jos Luhukay (53) wurde als möglicher Nachfolger intern schon diskutiert. Fakt ist auch: Lienen hielt nur bei einer seiner acht Trainerstationen in Deutschland länger als zwei Jahre durch (Köln 1999 bis 2002). Bei St. Pauli fing er am 16. 12. 2014 an.
Zitat von Schnuersenkel
Wenn der Trainer nicht in Frage gestellt wird und man ihm den Ruecken staerkt, woher will die Bild dann wissen, oder vernommen haben, dass man mit Luhukay gesprochen hat. In vielerlei Hinsicht macht die Bild ja eine gute Arbeite (Transfers und Geruechte etc.) aber das sieht in meinen Augen nur nach Hetze aus.


"Intern schon diskutiert." Klingt eher nach "hab ich in einem Forum gelesen".

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Scary times call for a scared man.

Clowns to the left, Jokers to the right.
Ewald Lienen [Technischer Direktor] |#195
24.10.2016 - 13:49 Uhr
Zitat von Tobster
Quelle: www.bild.de
Wie lange hält St. Paulis Geduld mit Lienen? Der in Stuttgart entlassene Trainer Jos Luhukay (53) wurde als möglicher Nachfolger intern schon diskutiert. Fakt ist auch: Lienen hielt nur bei einer seiner acht Trainerstationen in Deutschland länger als zwei Jahre durch (Köln 1999 bis 2002). Bei St. Pauli fing er am 16. 12. 2014 an.
Zitat von Schnuersenkel

Wenn der Trainer nicht in Frage gestellt wird und man ihm den Ruecken staerkt, woher will die Bild dann wissen, oder vernommen haben, dass man mit Luhukay gesprochen hat. In vielerlei Hinsicht macht die Bild ja eine gute Arbeite (Transfers und Geruechte etc.) aber das sieht in meinen Augen nur nach Hetze aus.


"Intern schon diskutiert." Klingt eher nach "hab ich in einem Forum gelesen".


Wurde hier ja auch schon diskutiert und somit wäre das richtig... ugly

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Wahre Liebe kennt keine Liga!

FORZA!
Ewald Lienen [Technischer Direktor] |#196
24.10.2016 - 15:15 Uhr
Jetzt kommt auch öffentlich mal ein wenig Klartext.

https://twitter.com/SkySportNewsHD/status/790524750263091200
Dieser Beitrag wurde zuletzt von VoodooUdo am 24.10.2016 um 15:17 Uhr bearbeitet
Ewald Lienen [Technischer Direktor] |#197
24.10.2016 - 18:20 Uhr
Zitat von VoodooUdo

Jetzt kommt auch öffentlich mal ein wenig Klartext.

https://twitter.com/SkySportNewsHD/status/790524750263091200


Sorry das ich das jetzt so sage, aber da geht mir ja fast einer ab bei. DAS ist genau die Leidenschaft die ich auf dem Platz sehen will. Einfach mal die Klapp aufreissen und auch mal den Scheiss addressieren. Gas geben! ***** aufreissen.

Genau DAS fehlt uns momentan.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schnuersenkel am 24.10.2016 um 18:21 Uhr bearbeitet
Ewald Lienen [Technischer Direktor] |#198
24.10.2016 - 19:50 Uhr
Wurde auch mal Zeit, dass er diese "letzte Patrone" zündet.

Wutreden kommen häufig zu spät, wenn der Trainer die Mannschaft eh nicht mehr erreicht. War bei Trapattoni so, auch bei anderen Trainern war es zu sehen, dass sie damit den Bock nicht mehr umstoßen konnten.

Ob es bei ihm jetzt zu spät ist schon, wird sich nun zeigen.
Der Zeitpunkt ist jedenfalls klug gewählt, denn das Spiel morgen ist enorm wichtig, da man a) eigentlich befreit aufspielen kann (eine Niederlage gegen die Hertha ist nun einmal das normale Ergebnis) und b) genau deswegen zeigen kann, dass man sich den Schuh, des Trainers zuliebe, auch anzieht. Die dann wirklich alle 11 rennen, und zwar FÜR den Trainer. Ihm zeigen möchten, dass er sich in ihnen getäuscht hat.

Er ist auch klug gewählt, weil er noch rechtzeitig uns, die Fans, hinter die Mannschaft bringt. Denn das große Schweigen zum Schluss gegen Sandhausen ist die Höchststrafe bei uns (und btw. viel, viel wirkungsvoller als jedes Pfeifkonzert). So aber schreien alle für Ewald morgen, auch aus Dankbarkeit, dass er endlich solch klaren Worte gefunden hat.

Alles andere wird sich dann die nächsten 2 Spiele dann zeigen.

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Fußball ist das, was passiert, während Trainer andere Pläne machen.
Ewald Lienen [Technischer Direktor] |#199
15.11.2016 - 13:32 Uhr
Die Abgänge der Doppel-Sechs Alushi und Rzatkowski sowie der Offensivakteure Maier und Thy wiegen unzweifelhaft sehr schwer. Natürlich sind diese Faktoren aber kaum mal alleinerklärend, zumal der Verlust von Schlüsselspielern neben den individuellen Qualitäten auch deren vormalige Rolle im Gesamtsystem berührt. Bei St. Pauli reagierte Trainer Ewald Lienen auf die Abgänge gerade in den ersten Saisonspielen mit etwas größeren Anpassungen innerhalb des taktischen Systems. Ein zentrales Problem lag und liegt darin, dass jene Ausrichtung insgesamt nicht so gut umgesetzt wird, wie die Spielweise der Vorsaison umgesetzt wurde.

Schon zum Heimauftakt gegen Eintracht Braunschweig wurde bei der 0:2-Niederlage sehr augenscheinlich, dass es bei den Mannen vom Millerntor zunächst vor allem am Spielaufbau hakte. Auf das sehr weite Vorrücken der Außenverteidiger gab es im Zentrum der 4-4-2-Formation keine optimale Rollenverteilung.

Weiterhin prägt immer noch eine gewisse und in einigen Ausprägungen problematische Weiträumigkeit die Spielanlage. Kontraproduktive Folgen entstehen daraus auch deshalb, weil die Spieler diese unterbewusst zu sehr zu forcieren scheinen. Nach intensiven Balleroberungen oder losen Bällen geht der erste Versuch häufig in Richtung einer sehr raumgreifenden Öffnung des Spiels. Es wirkt teilweise so, als wollten die Paulianer unbedingt immer Aktivität und Engagement zeigen, würden das aber zu sehr erzwingen und dann unnötig aufgedreht werden. Insgesamt wird dadurch die ohnehin schon wirkende Hektik noch befeuert. Die Lienen-Jungs machen sich viele Szenen und Ansätze mit überambitionierten Entscheidungen im Passspiel und zu vertikalem Vorwärtsdrang selbst zunichte.
So sieht man oft, wie Spieler nach einem Ballbesitzwechsel, kleinem Raumgewinn oder einer Richtungsänderung im Spielgeschehen das Leder schlagartig nach vorne treiben – teilweise ohne auf die Kollegen und die Stabilität der Situationen zu warten. So können sich aber die Strukturen nicht aufbauen. Desweiteren gibt es viele Szenen, in denen Mitspieler bestimmte kluge Bewegungen andeuten oder starten, der Ballführende dann aber – statt noch kurz die Entwicklung der Dynamik abzuwarten – sofort den Pass spielt, wenn der Kollege noch nichts damit anfangen kann. Überhastete Entscheidungsfindung und frühzeitig gewählte Vorwärtspässe brachten St. Pauli zuletzt viele Ungenauigkeiten im Passspiel ein.

Abseits der geringer gewordenen Kaderqualität liegt das Hauptproblem der (und auch anderer) Hamburger im Spielaufbau. Nach der weiträumigen Offensivausrichtung des Saisonstarts suchte Trainer Lienen zuletzt mehr horizontale Bindung, so dass der vertikale Aspekt derzeit noch der Knackpunkt ist. Hinzu kam in den vergangenen Partien häufig eine überambitionierte Hektik zum frühen Vorwärtsdrang. Dass es sich bei den Aufbauproblemen um eher grundlegend strukturelle Aspekte handelt, spräche gegen die Hoffnung auf eine „irgendwann schon sich vollziehende“ Trendwende.
Andererseits hat Lienen auch schon einige Veränderungen und Anpassungen versucht und sich gerade bei strategischen Maßnahmen vielseitig und flexibel gezeigt. Zudem waren selbst in dieser „Krise“ die Negativ-Ergebnisse und Leistungsunterschiede häufig nur gering, was man als Ausgewogenheit der zweiten Liga deuten mag, was aber auch darauf verweist, dass einige andere dort nicht unähnliche Probleme haben. Von daher war St. Pauli auch zuletzt gar nicht so weit weg zumindest von den (oberen) Mittelfeldteams, erwischte einige Male auch unglückliche Spielverläufe. Vor diesem Hintergrund „kann es dann doch schnell plötzlich ganz anders aussehen“…
Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass es anders aussieht künftig, speziell von den Ergebnissen. Ich drücke euch die Daumen.

Grüße aus Darmstadt

ein St. Pauli-Sympathisant!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lilienfieber am 15.11.2016 um 13:33 Uhr bearbeitet
Ewald Lienen [Technischer Direktor] |#200
15.11.2016 - 13:44 Uhr
Das haste schön abgeschrieben ! uglyZunge raus

http://spielverlagerung.de/2016/10/15/kleine-krise-der-kiezkicker/
Dieser Beitrag wurde zuletzt von sao-paulo am 15.11.2016 um 13:44 Uhr bearbeitet
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