Es ist mal wieder soweit. Der Trainerspekulationsthread
01.12.2020 - 09:34 Uhr
08.02.2022 - 11:28 Uhr
Herzlichen Glückwunsch! DT ist ein richtig guter Kerl, authentisch, bodenständig und hat klare Vorstellungen davon, wie seine Mannschaften spielen sollen.
Ich bin sicher, dass er euch aus dem Tabellenkeller raus holt!
Ich bin sicher, dass er euch aus dem Tabellenkeller raus holt!
08.02.2022 - 11:29 Uhr
Zitat von Tafelberg
die Offiziellen lassen sich Zeit mit der Verkündung des Trainerwechsel.
die Offiziellen lassen sich Zeit mit der Verkündung des Trainerwechsel.
Ich denke man möchte den Eindruck schaffen, dass der Trainerwechsel Ergebnis der heutigen Krisensitzung ist, was aber völlig absurd ist. Da man die Meldungen vom Kicker (und Express) gestern nicht dementiert hat weiß eh jeder, was uns erwartet.
08.02.2022 - 11:29 Uhr
Zitat von dtownrebel
Warum verschwendest du dann hier deine Zeit, wenn‘s dich nicht interessiert?
Zitat von Ferris_Bueller
Nö, ich werde mir weder die Mühe machen, noch bin ich wirklich daran interessiert. Bin ich wirklich nicht
Nö, ich werde mir weder die Mühe machen, noch bin ich wirklich daran interessiert. Bin ich wirklich nicht
Warum verschwendest du dann hier deine Zeit, wenn‘s dich nicht interessiert?

Du missinterpretierst nicht nur das von mir geschriebene, sondern auch meine eigentliche Intention.
08.02.2022 - 11:40 Uhr
Zitat von Block26
Erstens sind viele Spieler keine gestandenen Männer mit großer Lebenserfahrung, sondern noch Jugendliche und junge Männer, die noch einiges an Lebenserfahrung erlernen müssen. Zweitens ist eine gesunde und selbstkritische Selbstreflektion bei vielen Profis offensichtlich auch nicht eine herausragende Eigenschaft.
Die Spieler sind nicht auf Augenhöhe mit einem Trainer. Es herrscht keine Demokratie in der Kabine, der Trainer / das Trainerteam trifft eine Entscheidung (und in letzter Instanz wahrscheinlich der Cheftrainer alleine) und die Spieler haben es umzusetzen. Ja, die Spieler brauchen Vertrauen, aber sie sind trotzdem Empfänger von Anweisungen und stehen eine Stufe unter dem Trainer.
Deshalb (das war der Kern meines o. Beitrags) ist es gerade die Kunst eines Trainers/Lehrers/Vorgesetzten eine gute Personalführung zu etablieren, die die besonderen Strömungen und Interessenlagen der Spieler, des Vereins, etc. unter einen Hut bringt. Funkel sagte dazu mal die Hygiene in der Kabine. Das gelingt aber m.E. nicht, wenn alle gleich sind und der Trainer everybody´s Darling sein will und die Spieler wie Kumpels behandelt.
PS: Zu verweigerst die Arbeit, wenn Dein Arbeitgeber dir Arbeitsanweisungen gibt, die nicht nach Deinem Gusto sind oder nicht vorher in aller Breite mit dir abgesprochen und diskutiert wurde? Also, der Trainer streicht Dich aus den Kader und Deine Reaktion ist Arbeitsverweigerung? Du ziehst im Training dann nicht mehr mit oder gibst im nächsten Spiel nicht 100%? Ich persönlich würde diese Einstellung nochmal überdenken!
Zitat von 93_94_95
Was für ein Durcheinander. Da muss man mal etwas Ordnung reinbringen. Arten ein Team zu führen und erfolgreich zu machen gibt es viele. Was du da als einzige wahre Art darstellst ist eine etwas veraltete Art. Würde ich in einem so geführten Team arbeiten, würde ich das mit Arbeitsverqeigerung quittieren. Ich bin erwachsen, ein gestanderner Mann und brauche keinen der mich erzieht oder belehrt.
Ich will einen Leiter der mir zeigt wie ich mit den Mannschaftskammerden Erfolg haben kann. Denn den wollen wir alle. Wenn einer den nicht haben will wird er vom Team eh aussortiert.
Also ich brauche Vertrauen, Augenhöhe in einigen Situationen und das Gefühl verstanden und gebraucht zu werden. Was zum Beispiel FF immer sehr betont hat.
Erfahre ich das, ist der Trainer auch respektiert.
Zitat von Block26
Neuer Trainer, neues Glück.
Ich hoffe, dass Thioune mittlerweile genügend Erfahrung gesammelt hat, bei uns die Kurve mit der Mannschaft zu bekommen.
Bei der fussballerischen Qualität mache ich mir da keine Sorgen, bei der Personalführung bin ich noch ein wenig skeptisch
Thioune hat bereits negative Erfahrungen gesammelt, die Preusser bei uns jetzt erst sammeln musste und wird hoffentlich seine Erkenntnisse daraus gezogen haben.
Hoffentlich, denn das wichtigste bei Fortuna in der jetzigen Situation ist m.M.n. die Qualität der Führungsstärke.
Klar strukturierte Richtung, mit klar definierten Lösungen und auf keinen Fall irgendwelche Experimente bei Aufstellungen, Taktiken, etc.
Vom ersten Tag an müssen die Spieler das Gefühl haben, dass er weiß wovon er redet und nicht nur irgendwas auswendig gelerntes zum Besten gibt.
Das Profis hinter dem Rücken des Trainers lästern, wird doch auf der Tagesordnung jedes Vereins stehen. Wer lästert/ mault nicht mal über seinen Chef, Kollegen oder Auftraggeber - gerade wenn man unzufrieden ist?!
Wichtig ist aber, dass eine grundsätzliche Akzeptanz und Respekt voreinander vorhanden ist.
Als Trainer kann man nicht der beste Kumpel von jedem Spieler sein, man ist Vorgesetzter, also der Chef der Spieler. Als Trainer gibt man Anweisungen und Arbeitsaufträge und die Spieler haben zu folgen und diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten umzusetzen.
Passiert dies nicht erfolgen Sanktionen.
Damit diese zum Erfolg führen, darf ein Trainer kein Maulheld sein! Sprich, ständig was erzählen und nicht umsetzen! Damit macht man sich unglaubwürdig.
Das ist wie bei der Hunde oder Kindererziehung. Konsequnet, beständig und fordernd dabei aber auch authentisch, freundlich und fair. Nicht umsonst heißen die Trainer auch Fussballlehrer.
Zusätzlich muss er sich auch gegenüber seinen neue Vorgesetzten positionieren und durchsetzen. Vielleicht ist es ganz gut, dass jetzt Weber zwischen dem Trainer und dem Vorstandsport steht.
Hoffentlich hat Allofs verstanden, dass er einem Trainer schadet, wenn er ständig öffentlich seine Ratschläge und Meinungen an den Mann bringt. Als Chef hat er natürlich das Recht, diese seinem Trainer mitzuteilen, aber am Besten unter 4 Augen.
Hoffen wir für Fortuna, dass alle Beteiligten sich hinterfragen und die richtige Schlüsse daraus ziehen, damit der Verein und vor allem die Spieler auf dem Platz endlich ihr volles Potential abrufen können.
Neuer Trainer, neues Glück.
Ich hoffe, dass Thioune mittlerweile genügend Erfahrung gesammelt hat, bei uns die Kurve mit der Mannschaft zu bekommen.
Bei der fussballerischen Qualität mache ich mir da keine Sorgen, bei der Personalführung bin ich noch ein wenig skeptisch
Thioune hat bereits negative Erfahrungen gesammelt, die Preusser bei uns jetzt erst sammeln musste und wird hoffentlich seine Erkenntnisse daraus gezogen haben.
Hoffentlich, denn das wichtigste bei Fortuna in der jetzigen Situation ist m.M.n. die Qualität der Führungsstärke.
Klar strukturierte Richtung, mit klar definierten Lösungen und auf keinen Fall irgendwelche Experimente bei Aufstellungen, Taktiken, etc.
Vom ersten Tag an müssen die Spieler das Gefühl haben, dass er weiß wovon er redet und nicht nur irgendwas auswendig gelerntes zum Besten gibt.
Das Profis hinter dem Rücken des Trainers lästern, wird doch auf der Tagesordnung jedes Vereins stehen. Wer lästert/ mault nicht mal über seinen Chef, Kollegen oder Auftraggeber - gerade wenn man unzufrieden ist?!
Wichtig ist aber, dass eine grundsätzliche Akzeptanz und Respekt voreinander vorhanden ist.
Als Trainer kann man nicht der beste Kumpel von jedem Spieler sein, man ist Vorgesetzter, also der Chef der Spieler. Als Trainer gibt man Anweisungen und Arbeitsaufträge und die Spieler haben zu folgen und diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten umzusetzen.
Passiert dies nicht erfolgen Sanktionen.
Damit diese zum Erfolg führen, darf ein Trainer kein Maulheld sein! Sprich, ständig was erzählen und nicht umsetzen! Damit macht man sich unglaubwürdig.
Das ist wie bei der Hunde oder Kindererziehung. Konsequnet, beständig und fordernd dabei aber auch authentisch, freundlich und fair. Nicht umsonst heißen die Trainer auch Fussballlehrer.
Zusätzlich muss er sich auch gegenüber seinen neue Vorgesetzten positionieren und durchsetzen. Vielleicht ist es ganz gut, dass jetzt Weber zwischen dem Trainer und dem Vorstandsport steht.
Hoffentlich hat Allofs verstanden, dass er einem Trainer schadet, wenn er ständig öffentlich seine Ratschläge und Meinungen an den Mann bringt. Als Chef hat er natürlich das Recht, diese seinem Trainer mitzuteilen, aber am Besten unter 4 Augen.
Hoffen wir für Fortuna, dass alle Beteiligten sich hinterfragen und die richtige Schlüsse daraus ziehen, damit der Verein und vor allem die Spieler auf dem Platz endlich ihr volles Potential abrufen können.
Was für ein Durcheinander. Da muss man mal etwas Ordnung reinbringen. Arten ein Team zu führen und erfolgreich zu machen gibt es viele. Was du da als einzige wahre Art darstellst ist eine etwas veraltete Art. Würde ich in einem so geführten Team arbeiten, würde ich das mit Arbeitsverqeigerung quittieren. Ich bin erwachsen, ein gestanderner Mann und brauche keinen der mich erzieht oder belehrt.
Ich will einen Leiter der mir zeigt wie ich mit den Mannschaftskammerden Erfolg haben kann. Denn den wollen wir alle. Wenn einer den nicht haben will wird er vom Team eh aussortiert.
Also ich brauche Vertrauen, Augenhöhe in einigen Situationen und das Gefühl verstanden und gebraucht zu werden. Was zum Beispiel FF immer sehr betont hat.
Erfahre ich das, ist der Trainer auch respektiert.
Erstens sind viele Spieler keine gestandenen Männer mit großer Lebenserfahrung, sondern noch Jugendliche und junge Männer, die noch einiges an Lebenserfahrung erlernen müssen. Zweitens ist eine gesunde und selbstkritische Selbstreflektion bei vielen Profis offensichtlich auch nicht eine herausragende Eigenschaft.
Die Spieler sind nicht auf Augenhöhe mit einem Trainer. Es herrscht keine Demokratie in der Kabine, der Trainer / das Trainerteam trifft eine Entscheidung (und in letzter Instanz wahrscheinlich der Cheftrainer alleine) und die Spieler haben es umzusetzen. Ja, die Spieler brauchen Vertrauen, aber sie sind trotzdem Empfänger von Anweisungen und stehen eine Stufe unter dem Trainer.
Deshalb (das war der Kern meines o. Beitrags) ist es gerade die Kunst eines Trainers/Lehrers/Vorgesetzten eine gute Personalführung zu etablieren, die die besonderen Strömungen und Interessenlagen der Spieler, des Vereins, etc. unter einen Hut bringt. Funkel sagte dazu mal die Hygiene in der Kabine. Das gelingt aber m.E. nicht, wenn alle gleich sind und der Trainer everybody´s Darling sein will und die Spieler wie Kumpels behandelt.
PS: Zu verweigerst die Arbeit, wenn Dein Arbeitgeber dir Arbeitsanweisungen gibt, die nicht nach Deinem Gusto sind oder nicht vorher in aller Breite mit dir abgesprochen und diskutiert wurde? Also, der Trainer streicht Dich aus den Kader und Deine Reaktion ist Arbeitsverweigerung? Du ziehst im Training dann nicht mehr mit oder gibst im nächsten Spiel nicht 100%? Ich persönlich würde diese Einstellung nochmal überdenken!
Es geht darum möglichst 100% aus jedem Spieler und dem Team herauszuholen. Und ja, wenn mir ein Chef ständig meint erzählen zu müssen wie ich meinen Fuß zu halten habe um einen Pass zu spielen, weil er mir nicht zutraut, dass ich nach 15 Jahre Fußball, auch wenn ich erst 22 Jahre wäre, das beherrsche, dann ist es etwas was mich dazu bringt ihn nicht ernst zu nehmen. Wenn er mit die Taktik, seine Spiel oder vermittelt, höre ich zu. Es ist aber auch seine Aufgabe mich davon zu überzeugen, dass ich und das Team damit erfolgreich sein wird. Natürlich hat er ein Vertrauensvorschuss. Geht es dann aber in die Hose wie gerade hier erlebt, sinkt meine Leistungsbereitschaft. Das ist nichts worüber ich nachdenken muss oder mich reflektieren muss. So funktioniert die menschliche Psyche.
Autorität muss man sich in jedem Team verdienen. Nur weil ich den Titel Fußballlehrer habe, kann ich nicht davon ausgehen auch die Autorität automatisch mitzubekommen. Earn leadership heißt das zu neudeutsch und das bekommst du nicht , gerade bei den von dir angeführten jungen Spielern, mit Bildern und Methoden von vor 50 Jahren.
Ein aktuelles Buch zum Thema leadership, Teamführung etc. liefert weitere Einblicke in modernes und erfolgreiches Arbeiten im Team.
08.02.2022 - 12:12 Uhr
Zitat von 93_94_95
Es geht darum möglichst 100% aus jedem Spieler und dem Team herauszuholen. Und ja, wenn mir ein Chef ständig meint erzählen zu müssen wie ich meinen Fuß zu halten habe um einen Pass zu spielen, weil er mir nicht zutraut, dass ich nach 15 Jahre Fußball, auch wenn ich erst 22 Jahre wäre, das beherrsche, dann ist es etwas was mich dazu bringt ihn nicht ernst zu nehmen. Wenn er mit die Taktik, seine Spiel oder vermittelt, höre ich zu. Es ist aber auch seine Aufgabe mich davon zu überzeugen, dass ich und das Team damit erfolgreich sein wird. Natürlich hat er ein Vertrauensvorschuss. Geht es dann aber in die Hose wie gerade hier erlebt, sinkt meine Leistungsbereitschaft. Das ist nichts worüber ich nachdenken muss oder mich reflektieren muss. So funktioniert die menschliche Psyche.
Autorität muss man sich in jedem Team verdienen. Nur weil ich den Titel Fußballlehrer habe, kann ich nicht davon ausgehen auch die Autorität automatisch mitzubekommen. Earn leadership heißt das zu neudeutsch und das bekommst du nicht , gerade bei den von dir angeführten jungen Spielern, mit Bildern und Methoden von vor 50 Jahren.
Ein aktuelles Buch zum Thema leadership, Teamführung etc. liefert weitere Einblicke in modernes und erfolgreiches Arbeiten im Team.
Zitat von Block26
(...)
Die Spieler sind nicht auf Augenhöhe mit einem Trainer. Es herrscht keine Demokratie in der Kabine, der Trainer / das Trainerteam trifft eine Entscheidung (und in letzter Instanz wahrscheinlich der Cheftrainer alleine) und die Spieler haben es umzusetzen. Ja, die Spieler brauchen Vertrauen, aber sie sind trotzdem Empfänger von Anweisungen und stehen eine Stufe unter dem Trainer.
Deshalb (das war der Kern meines o. Beitrags) ist es gerade die Kunst eines Trainers/Lehrers/Vorgesetzten eine gute Personalführung zu etablieren, die die besonderen Strömungen und Interessenlagen der Spieler, des Vereins, etc. unter einen Hut bringt. Funkel sagte dazu mal die Hygiene in der Kabine. Das gelingt aber m.E. nicht, wenn alle gleich sind und der Trainer everybody´s Darling sein will und die Spieler wie Kumpels behandelt.
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Zitat von 93_94_95
Was für ein Durcheinander. Da muss man mal etwas Ordnung reinbringen. (...).
Zitat von Block26
Neuer Trainer, neues Glück.
(...)
Hoffentlich, denn das wichtigste bei Fortuna in der jetzigen Situation ist m.M.n. die Qualität der Führungsstärke.
Klar strukturierte Richtung, mit klar definierten Lösungen und auf keinen Fall irgendwelche Experimente bei Aufstellungen, Taktiken, etc.
Vom ersten Tag an müssen die Spieler das Gefühl haben, dass er weiß wovon er redet und nicht nur irgendwas auswendig gelerntes zum Besten gibt.
Das Profis hinter dem Rücken des Trainers lästern, wird doch auf der Tagesordnung jedes Vereins stehen. Wer lästert/ mault nicht mal über seinen Chef, Kollegen oder Auftraggeber - gerade wenn man unzufrieden ist?!
Wichtig ist aber, dass eine grundsätzliche Akzeptanz und Respekt voreinander vorhanden ist.
Als Trainer kann man nicht der beste Kumpel von jedem Spieler sein, man ist Vorgesetzter, also der Chef der Spieler. Als Trainer gibt man Anweisungen und Arbeitsaufträge und die Spieler haben zu folgen und diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten umzusetzen.
Passiert dies nicht erfolgen Sanktionen.
Damit diese zum Erfolg führen, darf ein Trainer kein Maulheld sein! Sprich, ständig was erzählen und nicht umsetzen! Damit macht man sich unglaubwürdig.
Das ist wie bei der Hunde oder Kindererziehung. Konsequnet, beständig und fordernd dabei aber auch authentisch, freundlich und fair. Nicht umsonst heißen die Trainer auch Fussballlehrer.
(...).
Neuer Trainer, neues Glück.
(...)
Hoffentlich, denn das wichtigste bei Fortuna in der jetzigen Situation ist m.M.n. die Qualität der Führungsstärke.
Klar strukturierte Richtung, mit klar definierten Lösungen und auf keinen Fall irgendwelche Experimente bei Aufstellungen, Taktiken, etc.
Vom ersten Tag an müssen die Spieler das Gefühl haben, dass er weiß wovon er redet und nicht nur irgendwas auswendig gelerntes zum Besten gibt.
Das Profis hinter dem Rücken des Trainers lästern, wird doch auf der Tagesordnung jedes Vereins stehen. Wer lästert/ mault nicht mal über seinen Chef, Kollegen oder Auftraggeber - gerade wenn man unzufrieden ist?!
Wichtig ist aber, dass eine grundsätzliche Akzeptanz und Respekt voreinander vorhanden ist.
Als Trainer kann man nicht der beste Kumpel von jedem Spieler sein, man ist Vorgesetzter, also der Chef der Spieler. Als Trainer gibt man Anweisungen und Arbeitsaufträge und die Spieler haben zu folgen und diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten umzusetzen.
Passiert dies nicht erfolgen Sanktionen.
Damit diese zum Erfolg führen, darf ein Trainer kein Maulheld sein! Sprich, ständig was erzählen und nicht umsetzen! Damit macht man sich unglaubwürdig.
Das ist wie bei der Hunde oder Kindererziehung. Konsequnet, beständig und fordernd dabei aber auch authentisch, freundlich und fair. Nicht umsonst heißen die Trainer auch Fussballlehrer.
(...).
Was für ein Durcheinander. Da muss man mal etwas Ordnung reinbringen. (...).
(...)
Die Spieler sind nicht auf Augenhöhe mit einem Trainer. Es herrscht keine Demokratie in der Kabine, der Trainer / das Trainerteam trifft eine Entscheidung (und in letzter Instanz wahrscheinlich der Cheftrainer alleine) und die Spieler haben es umzusetzen. Ja, die Spieler brauchen Vertrauen, aber sie sind trotzdem Empfänger von Anweisungen und stehen eine Stufe unter dem Trainer.
Deshalb (das war der Kern meines o. Beitrags) ist es gerade die Kunst eines Trainers/Lehrers/Vorgesetzten eine gute Personalführung zu etablieren, die die besonderen Strömungen und Interessenlagen der Spieler, des Vereins, etc. unter einen Hut bringt. Funkel sagte dazu mal die Hygiene in der Kabine. Das gelingt aber m.E. nicht, wenn alle gleich sind und der Trainer everybody´s Darling sein will und die Spieler wie Kumpels behandelt.
(...)
Es geht darum möglichst 100% aus jedem Spieler und dem Team herauszuholen. Und ja, wenn mir ein Chef ständig meint erzählen zu müssen wie ich meinen Fuß zu halten habe um einen Pass zu spielen, weil er mir nicht zutraut, dass ich nach 15 Jahre Fußball, auch wenn ich erst 22 Jahre wäre, das beherrsche, dann ist es etwas was mich dazu bringt ihn nicht ernst zu nehmen. Wenn er mit die Taktik, seine Spiel oder vermittelt, höre ich zu. Es ist aber auch seine Aufgabe mich davon zu überzeugen, dass ich und das Team damit erfolgreich sein wird. Natürlich hat er ein Vertrauensvorschuss. Geht es dann aber in die Hose wie gerade hier erlebt, sinkt meine Leistungsbereitschaft. Das ist nichts worüber ich nachdenken muss oder mich reflektieren muss. So funktioniert die menschliche Psyche.
Autorität muss man sich in jedem Team verdienen. Nur weil ich den Titel Fußballlehrer habe, kann ich nicht davon ausgehen auch die Autorität automatisch mitzubekommen. Earn leadership heißt das zu neudeutsch und das bekommst du nicht , gerade bei den von dir angeführten jungen Spielern, mit Bildern und Methoden von vor 50 Jahren.
Ein aktuelles Buch zum Thema leadership, Teamführung etc. liefert weitere Einblicke in modernes und erfolgreiches Arbeiten im Team.
Du scheinst in meinen Beiträge etwas zu lesen, was da nicht steht.
Ich habe nicht gefordert, dass Thioune einen antiquierten Führungsstil anzuwenden hat (wie z.B. Magath), sondern dass er hoffentlich einen konsequenten und authentischen Führungsstil anwendet. Aber er darf sich auch nicht auf der Nase (vom Vorstand, Spielern, Trainerstab, Umfeld) rumtanzen lassen und muss entsprechende Maßnahmen / Sanktionen ebenfalls konsequent und authentisch durchsetzen. Halt etwas, was Funkel trotz seines Alters, bei den Spielern und gegenüber dem Vorstand, sehr gut umgesetzt hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Block26 am 08.02.2022 um 12:14 Uhr bearbeitet
08.02.2022 - 12:15 Uhr
Thioune habe ich bisher als einen Trainer wahrgenommen, der sehr stark über seine authentische Art und seine Motivationsfähigkeit kommt. Und ganz ehrlich, genau da läuft er bei mir aktuell offene Türen ein. Die Mannschaft kann ja kicken, aber der Mut ist abhanden gekommen. Den gilt es jetzt schnell wieder zu finden und nach Möglichkeit auch schnell Erfolge einzufahren. Machen wir uns nichts vor, gegen Aue blüht in Kürze ein Spiel mit Endspielcharakter und da will ich jemand haben, der die Jungs vorher richtig einpeitschen kann.
Der neue Weg mit Preusser ist leider gescheitert, aber wir leben noch. Es ist ja auch nicht so, alsob uns Kiel 90 Min durch die Manege gezogen hätte... Und am Ende hat Preusser dann auch das Glück gefehlt, da waren einfach zu viele last Minute Knockouts diese Saison dabei...
Der neue Weg mit Preusser ist leider gescheitert, aber wir leben noch. Es ist ja auch nicht so, alsob uns Kiel 90 Min durch die Manege gezogen hätte... Und am Ende hat Preusser dann auch das Glück gefehlt, da waren einfach zu viele last Minute Knockouts diese Saison dabei...
08.02.2022 - 12:26 Uhr
Zitat von MountiF95
Und am Ende hat Preusser dann auch das Glück gefehlt, da waren einfach zu viele last Minute Knockouts diese Saison dabei...
Und am Ende hat Preusser dann auch das Glück gefehlt, da waren einfach zu viele last Minute Knockouts diese Saison dabei...
So oft wie das diese Saison schon passiert ist, hat das nichts mehr mit Glück oder Pech zu tuen. Ein aktives coaching hätte vielleicht geholfen, den ein oder anderen Punkt zu sichern…
08.02.2022 - 12:48 Uhr
Zitat von dtownrebel
So oft wie das diese Saison schon passiert ist, hat das nichts mehr mit Glück oder Pech zu tuen. Ein aktives coaching hätte vielleicht geholfen, den ein oder anderen Punkt zu sichern…
Zitat von MountiF95
Und am Ende hat Preusser dann auch das Glück gefehlt, da waren einfach zu viele last Minute Knockouts diese Saison dabei...
Und am Ende hat Preusser dann auch das Glück gefehlt, da waren einfach zu viele last Minute Knockouts diese Saison dabei...
So oft wie das diese Saison schon passiert ist, hat das nichts mehr mit Glück oder Pech zu tuen. Ein aktives coaching hätte vielleicht geholfen, den ein oder anderen Punkt zu sichern…
Das sehe ich auch so!
Wenn Glück zur Gewohnheit wird, ist es können. Das kann man 1:1 umdrehen.
08.02.2022 - 12:55 Uhr
Quelle: www.f95.de
DANIEL THIOUNE FOLGT AUF CHRISTIAN PREUSSER
VEREIN REAGIERT AUF NIEDERLAGENSERIE
Daniel Thioune ist neuer Cheftrainer von Fortuna Düsseldorf. Der 47-jährige Fußballlehrer wird am Mittwoch das erste Training leiten und erhält einen Vertrag bis zum Juni 2023. Christian Preußer, der im Sommer das Team übernommen hatte, wurde durch den Vorstand von seinen Aufgaben entbunden und freigestellt.
Offiziell bestätigt. VEREIN REAGIERT AUF NIEDERLAGENSERIE
Daniel Thioune ist neuer Cheftrainer von Fortuna Düsseldorf. Der 47-jährige Fußballlehrer wird am Mittwoch das erste Training leiten und erhält einen Vertrag bis zum Juni 2023. Christian Preußer, der im Sommer das Team übernommen hatte, wurde durch den Vorstand von seinen Aufgaben entbunden und freigestellt.
Außerdem bringt Thioune Jan Hoepner als weiteren Co-Trainer mit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Block__8 am 08.02.2022 um 12:57 Uhr bearbeitet
09.02.2022 - 10:23 Uhr
Quelle: www.nau.ch
Fortuna Düsseldorf aus der 2. Bundesliga wollte Uli Forte (47) als neuen Trainer installieren. Doch der Zürcher bekennt sich zu seinem Klub Yverdon-Sport.
Anscheinend war Uli Forte ebenfalls in der engen Auswahl. Sollte er sogar die Version A gewesen sein sollen, bin ich doch mit Daniel Thioune deutlich glücklicher. Alles nur ne Bauchgefühlssache.Dieser Beitrag wurde zuletzt von Don321 am 09.02.2022 um 10:24 Uhr bearbeitet
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