Ehemalige Borussen
28.01.2014 - 09:02 Uhr
01.02.2026 - 09:48 Uhr
Nun ja, nun ist er auf jeden Fall Top-Fit, nach all der muskulären Verletzung aufgrund von Trainingsrückstand am Anfang der Saison.
Angeblich hätte Chelsea Aaròn so oder so niemals verkauft.
Jetzt gibt es für Kehli viel zu tun und er hat wenigstens genug Zeit passablen Ersatz für die neue Saison zu finden.
Angeblich hätte Chelsea Aaròn so oder so niemals verkauft.
Jetzt gibt es für Kehli viel zu tun und er hat wenigstens genug Zeit passablen Ersatz für die neue Saison zu finden.
01.02.2026 - 09:57 Uhr
Zitat von TU_yanik
Anselmino steht vor einem Leihweichsel zu Partnerklub Strassbourg 😅
Anselmino steht vor einem Leihweichsel zu Partnerklub Strassbourg 😅
Und im gegenzug wird die Leihe von Sarr zu Strasbourg aufgelöst. Fast ein Spielertausch.
01.02.2026 - 10:17 Uhr
Zitat von Inquisitor
Und im gegenzug wird die Leihe von Sarr zu Strasbourg aufgelöst. Fast ein Spielertausch.
Und im gegenzug wird die Leihe von Sarr zu Strasbourg aufgelöst. Fast ein Spielertausch.
Nach den ganzen Deals mit Chelsea (Maatsen, Carney, Gittens, Anselmino) wäre ich nicht böse, wenn man mit denen mal 1,2 Jahre keinen Deal mehr macht.
Wahrscheinlich ein frommer Wunsch, aber ich hoffe der ein oder andere Jugendspieler checkt, dass man bei Chelsea defakto die Entscheidungsgewalt über seine eigene Karriere abgibt. Anselmino muss einfach zu Straßburg und wird nicht gefragt (Wahrscheinlich wieder unter Androhung von Traingingsgruppe 2 wie vor seinem Dortmundwechsel).
Und ich gehe gerne Wetten ein, dass die den NIEMALS als die Zukunft von Chelsea sehen und den bei erstbesten Angebot von Nottingham Forrest oder Wolverhampton für 45 Mio verkaufen und ihre 30 Mio Gewinn mitnehmen.
Ich mein gerade sind bei Chelsea Fofana, Chalobah und Badiashile fit und er kriegt nichtmal ne Chance und MUSS zu Straßburg. Da scheint sich niemand für ihn bei Chelsea zu interessieren...sonst wüssten sie, dass der sich vor den dreien nicht zu verstecken braucht...
Aber naja...ist jetzt auch wurscht. Zum Glück versuchen wir siehe Lerma (und hoffentlich Prates) jetzt auch wieder rechtzeitig an Talenten dran zu sein bevor sie bis 2087 bei Chelsea unterschreiben. Hoffentlich machen wir um die mit ihren Deals jetzt mal einen Bogen, auch wenn Kehl das irgendwie geil findet was die so haben.
01.02.2026 - 11:22 Uhr
Also hatte Anselmino im Endeffekt nichts zu melden. Selbst wenn er den Wunsch geäußert hat, zu unserem BVB zurückzukehren zu wollen.
Für mich schon fast moderner Menschenhandel was Chelsea hier macht.
Für mich schon fast moderner Menschenhandel was Chelsea hier macht.
01.02.2026 - 11:34 Uhr
Felix Passlack steht nach Sky Informationen kurz vor einem Wechsel nach Schottland zum Hibernian FC. Er soll für dreieinhalb Jahre unterschreiben und eine niedrige sechsstellige Ablöse einbringen.
01.02.2026 - 11:41 Uhr
Zitat von Borusse-Bgk
Also hatte Anselmino im Endeffekt nichts zu melden. Selbst wenn er den Wunsch geäußert hat, zu unserem BVB zurückzukehren zu wollen.
Für mich schon fast moderner Menschenhandel was Chelsea hier macht.
Also hatte Anselmino im Endeffekt nichts zu melden. Selbst wenn er den Wunsch geäußert hat, zu unserem BVB zurückzukehren zu wollen.
Für mich schon fast moderner Menschenhandel was Chelsea hier macht.
Mit dem kleinen Detail das der Spieler sich selbst aktiv für seinen Vertrag entschieden hat und sicherlich fürstlich dafür entlohnt wird. Drum prüfe wer sich so lange bindet...
01.02.2026 - 12:08 Uhr
Zitat von Borusse-Bgk
Also hatte Anselmino im Endeffekt nichts zu melden. Selbst wenn er den Wunsch geäußert hat, zu unserem BVB zurückzukehren zu wollen.
Für mich schon fast moderner Menschenhandel was Chelsea hier macht.
Also hatte Anselmino im Endeffekt nichts zu melden. Selbst wenn er den Wunsch geäußert hat, zu unserem BVB zurückzukehren zu wollen.
Für mich schon fast moderner Menschenhandel was Chelsea hier macht.
So wird aus dem Traum von „Karriere auf Topniveau“ im Zweifel ganz schnell ein absurder Verwaltungsakt. Der Klub zieht eine Klausel, die Leihe ist beendet, und damit ist die Frage „was will der Spieler eigentlich“ praktisch schon erledigt. Du kannst mit 20 zwar theoretisch entscheiden, was du willst, aber wenn du dich langfristig bindest, sitzt die echte Entscheidungsmacht am Ende bei dem Verein, der deinen Vertrag hält. Chelsea hat das ja selbst so gestaltet, Siebenjahresvertrag, Kontrolle, Option ziehen, fertig.
Selbst die FIFA schreibt ja inzwischen schwarz auf weiß in ihre Regeln, dass es Grenzen geben muss, wie viele Profis man gleichzeitig verleihen und ausleihen darf, plus Begrenzungen zwischen denselben Klubs, genau damit dieses „Spieler auf Halde“ nicht ausufert. Das allein zeigt doch, dass das Problem bekannt ist. Nur ändert das am Grundgefühl nichts, weil die Mechanik bleibt: Wenn ein Spieler nicht in den Plan passt, dann wird er verwaltet. Im besten Fall bekommt er Minuten irgendwo anders, im schlechtesten Fall wird es ein Jahr Warten, ohne echte Perspektive. Die Auswahl an wirklich talentierten Perspektivspielern ist ja nicht größer geworden, nur der Preis ist teurer. Und da haben alle anderen Vereine, die nicht entweder unfassbar gut gewirtschaftet haben in den letzten 20 Jahren, oder einen dicken Investor im Nacken sitzen haben, einfach das Nachsehen. Da gehört Dortmund dann dazu.
Dass man so etwas überhaupt nur über Klauseln, Kontingente und Begrenzungen einfangen kann, sagt alles über den Zustand des Systems und muss nochmal klar verschärft werden, sonst geht das mittelfristig alles den Bach 'runter und wir reden in ein paar Jahren ernsthaft über ein Drafting-System. Das wäre wirklich übel.
Und wir reden jetzt gerade nur über Anselmino: Der Junge bringt alles mit, um ein Top-Verteidiger zu werden und ist bereits individuell auf einem Niveau, dass er problemlos auf CL-Niveau agieren kann. Wie viele können das nicht mit 20, sondern erst mit 23, 24?! Wenn dann genau in dieser Zeit nichts passiert, ist die Karriere schon vorbei, bevor sie eigentlich begonnen hat und 24-jährige kommen auf 1000 Einsatzminuten in fünf Jahren. Das kann einfach nicht im Sinne des Sports sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Coq-au-vin am 01.02.2026 um 12:15 Uhr bearbeitet
01.02.2026 - 12:15 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
So wird aus dem Traum von „Karriere auf Topniveau“ im Zweifel ganz schnell ein absurder Verwaltungsakt. Der Klub zieht eine Klausel, die Leihe ist beendet, und damit ist die Frage „was will der Spieler eigentlich“ praktisch schon erledigt. Du kannst mit 20 zwar theoretisch entscheiden, was du willst, aber wenn du dich langfristig bindest, sitzt die echte Entscheidungsmacht am Ende bei dem Verein, der deinen Vertrag hält. Chelsea hat das ja selbst so gestaltet, Siebenjahresvertrag, Kontrolle, Option ziehen, fertig.
Selbst die FIFA schreibt ja inzwischen schwarz auf weiß in ihre Regeln, dass es Grenzen geben muss, wie viele Profis man gleichzeitig verleihen und ausleihen darf, plus Begrenzungen zwischen denselben Klubs, genau damit dieses „Spieler auf Halde“ nicht ausufert. Das allein zeigt doch, dass das Problem bekannt ist. Nur ändert das am Grundgefühl nichts, weil die Mechanik bleibt: Wenn ein Spieler nicht in den Plan passt, dann wird er verwaltet. Im besten Fall bekommt er Minuten irgendwo anders, im schlechtesten Fall wird es ein Jahr Warten, ohne echte Perspektive. Die Auswahl an wirklich talentierten Perspektivspielern ist ja nicht größer geworden, nur der Preis ist teurer. Und da haben alle anderen Vereine, die nicht entweder unfassbar gut gewirtschaftet haben in den letzten 20 Jahren, oder einen dicken Investor im Nacken sitzen haben, einfach das Nachsehen. Da gehört Dortmund dann dazu.
Dass man so etwas überhaupt nur über Klauseln, Kontingente und Begrenzungen einfangen kann, sagt alles über den Zustand des Systems und muss nochmal klar verschärft werden, sonst geht das mittelfristig alles den Bach 'runter und wir reden in ein paar Jahren ernsthaft über ein Drafting-System. Das wäre wirklich übel.
Zitat von Borusse-Bgk
Also hatte Anselmino im Endeffekt nichts zu melden. Selbst wenn er den Wunsch geäußert hat, zu unserem BVB zurückzukehren zu wollen.
Für mich schon fast moderner Menschenhandel was Chelsea hier macht.
Also hatte Anselmino im Endeffekt nichts zu melden. Selbst wenn er den Wunsch geäußert hat, zu unserem BVB zurückzukehren zu wollen.
Für mich schon fast moderner Menschenhandel was Chelsea hier macht.
So wird aus dem Traum von „Karriere auf Topniveau“ im Zweifel ganz schnell ein absurder Verwaltungsakt. Der Klub zieht eine Klausel, die Leihe ist beendet, und damit ist die Frage „was will der Spieler eigentlich“ praktisch schon erledigt. Du kannst mit 20 zwar theoretisch entscheiden, was du willst, aber wenn du dich langfristig bindest, sitzt die echte Entscheidungsmacht am Ende bei dem Verein, der deinen Vertrag hält. Chelsea hat das ja selbst so gestaltet, Siebenjahresvertrag, Kontrolle, Option ziehen, fertig.
Selbst die FIFA schreibt ja inzwischen schwarz auf weiß in ihre Regeln, dass es Grenzen geben muss, wie viele Profis man gleichzeitig verleihen und ausleihen darf, plus Begrenzungen zwischen denselben Klubs, genau damit dieses „Spieler auf Halde“ nicht ausufert. Das allein zeigt doch, dass das Problem bekannt ist. Nur ändert das am Grundgefühl nichts, weil die Mechanik bleibt: Wenn ein Spieler nicht in den Plan passt, dann wird er verwaltet. Im besten Fall bekommt er Minuten irgendwo anders, im schlechtesten Fall wird es ein Jahr Warten, ohne echte Perspektive. Die Auswahl an wirklich talentierten Perspektivspielern ist ja nicht größer geworden, nur der Preis ist teurer. Und da haben alle anderen Vereine, die nicht entweder unfassbar gut gewirtschaftet haben in den letzten 20 Jahren, oder einen dicken Investor im Nacken sitzen haben, einfach das Nachsehen. Da gehört Dortmund dann dazu.
Dass man so etwas überhaupt nur über Klauseln, Kontingente und Begrenzungen einfangen kann, sagt alles über den Zustand des Systems und muss nochmal klar verschärft werden, sonst geht das mittelfristig alles den Bach 'runter und wir reden in ein paar Jahren ernsthaft über ein Drafting-System. Das wäre wirklich übel.
Ändern wird sich da kaum was. Das liegt eher an den Spielern und den Beratern das zu erkennen und nicht zu bedienen.
Denn kein Spieler wird dazu gezwungen einen 7 Jahres Vertrag, der gut dotiert ist, bei Chelsea zu unterschreiben.
Da steht aber, wie immer, das Geld im Vordergrund, sowie der Klang der Premier League.
Das System ist in sich schon komplett kaputt, da helfen dann auch Beschränkungen nichts, die sowieso immer ein Schlupfloch bieten.
Daher kann es nur über die Spieler reguliert werden, die sowas nicht mehr mitmachen, sondern wieder einen anderen Karriereweg einschlagen.
01.02.2026 - 12:16 Uhr
Zitat von Dominho82
Leute, jetzt mal ehrlixh: Man kann doch jetzt Aaron die Schuld zuschieben mit dem Argument: "Ja, dann soll er nicht zu Chelsea gehen!"
Das kann nicht euer Ernst sein!?
Da wird ein junger Kerl von einem der Top 20 Europäischen Clubs angesprochen und ihm wird ein 7 Jahre vertraglich zugesichertes Gehalt von 1,5 Mio€ p.a. geboten, was btw. dem 227-fachem entspricht, was du in Argentinien durchschnittlich verdienst, und er soll das Ablehnen!? Ein Angebot, welches seine gesamte Familie auf Generationen absichert!?
Ja ne, is klar!
.Lüftet mal ein wenig bei euch, glaub es mangelt an Sauerstoff ...
Stellt euch doch mal selbst die Frage: Du kommst aus einem sozialen Brennpunkt in D und ihr bekommt ein Angebot von McDonalds, wo ihr das 227-fache verdienen könnt (garantiert für die nächsten 7 Jahre) und das lehnt ihr ab, weil ihr lieber auf ein Angebot von Burger King warten möchtet!?
Um das mal plakativ nochmals zu verdeutlichen:
Ihr bekommt Bsp. 3000€ im Monat und das Angebot von McD lautet 580.000€ / pro Monat, und das garantiert . NIEMAND würde das ausschlagen.
Leute, jetzt mal ehrlixh: Man kann doch jetzt Aaron die Schuld zuschieben mit dem Argument: "Ja, dann soll er nicht zu Chelsea gehen!"
Das kann nicht euer Ernst sein!?
Da wird ein junger Kerl von einem der Top 20 Europäischen Clubs angesprochen und ihm wird ein 7 Jahre vertraglich zugesichertes Gehalt von 1,5 Mio€ p.a. geboten, was btw. dem 227-fachem entspricht, was du in Argentinien durchschnittlich verdienst, und er soll das Ablehnen!? Ein Angebot, welches seine gesamte Familie auf Generationen absichert!?
Ja ne, is klar!
.Lüftet mal ein wenig bei euch, glaub es mangelt an Sauerstoff ...
Stellt euch doch mal selbst die Frage: Du kommst aus einem sozialen Brennpunkt in D und ihr bekommt ein Angebot von McDonalds, wo ihr das 227-fache verdienen könnt (garantiert für die nächsten 7 Jahre) und das lehnt ihr ab, weil ihr lieber auf ein Angebot von Burger King warten möchtet!?
Um das mal plakativ nochmals zu verdeutlichen:
Ihr bekommt Bsp. 3000€ im Monat und das Angebot von McD lautet 580.000€ / pro Monat, und das garantiert . NIEMAND würde das ausschlagen.
Und dann muss ich noch nicht mal vorne an die Kasse oder an den Burgerbrater, sondern übe es nur jeden Tag im Brattrainingszentrum.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von prueglbueschl am 01.02.2026 um 12:18 Uhr bearbeitet
01.02.2026 - 12:23 Uhr
Zitat von MrSimpson
Ändern wird sich da kaum was. Das liegt eher an den Spielern und den Beratern das zu erkennen und nicht zu bedienen.
Denn kein Spieler wird dazu gezwungen einen 7 Jahres Vertrag, der gut dotiert ist, bei Chelsea zu unterschreiben.
Da steht aber, wie immer, das Geld im Vordergrund, sowie der Klang der Premier League.
Das System ist in sich schon komplett kaputt, da helfen dann auch Beschränkungen nichts, die sowieso immer ein Schlupfloch bieten.
Daher kann es nur über die Spieler reguliert werden, die sowas nicht mehr mitmachen, sondern wieder einen anderen Karriereweg einschlagen.
Zitat von Coq-au-vin
So wird aus dem Traum von „Karriere auf Topniveau“ im Zweifel ganz schnell ein absurder Verwaltungsakt. Der Klub zieht eine Klausel, die Leihe ist beendet, und damit ist die Frage „was will der Spieler eigentlich“ praktisch schon erledigt. Du kannst mit 20 zwar theoretisch entscheiden, was du willst, aber wenn du dich langfristig bindest, sitzt die echte Entscheidungsmacht am Ende bei dem Verein, der deinen Vertrag hält. Chelsea hat das ja selbst so gestaltet, Siebenjahresvertrag, Kontrolle, Option ziehen, fertig.
Selbst die FIFA schreibt ja inzwischen schwarz auf weiß in ihre Regeln, dass es Grenzen geben muss, wie viele Profis man gleichzeitig verleihen und ausleihen darf, plus Begrenzungen zwischen denselben Klubs, genau damit dieses „Spieler auf Halde“ nicht ausufert. Das allein zeigt doch, dass das Problem bekannt ist. Nur ändert das am Grundgefühl nichts, weil die Mechanik bleibt: Wenn ein Spieler nicht in den Plan passt, dann wird er verwaltet. Im besten Fall bekommt er Minuten irgendwo anders, im schlechtesten Fall wird es ein Jahr Warten, ohne echte Perspektive. Die Auswahl an wirklich talentierten Perspektivspielern ist ja nicht größer geworden, nur der Preis ist teurer. Und da haben alle anderen Vereine, die nicht entweder unfassbar gut gewirtschaftet haben in den letzten 20 Jahren, oder einen dicken Investor im Nacken sitzen haben, einfach das Nachsehen. Da gehört Dortmund dann dazu.
Dass man so etwas überhaupt nur über Klauseln, Kontingente und Begrenzungen einfangen kann, sagt alles über den Zustand des Systems und muss nochmal klar verschärft werden, sonst geht das mittelfristig alles den Bach 'runter und wir reden in ein paar Jahren ernsthaft über ein Drafting-System. Das wäre wirklich übel.
Zitat von Borusse-Bgk
Also hatte Anselmino im Endeffekt nichts zu melden. Selbst wenn er den Wunsch geäußert hat, zu unserem BVB zurückzukehren zu wollen.
Für mich schon fast moderner Menschenhandel was Chelsea hier macht.
Also hatte Anselmino im Endeffekt nichts zu melden. Selbst wenn er den Wunsch geäußert hat, zu unserem BVB zurückzukehren zu wollen.
Für mich schon fast moderner Menschenhandel was Chelsea hier macht.
So wird aus dem Traum von „Karriere auf Topniveau“ im Zweifel ganz schnell ein absurder Verwaltungsakt. Der Klub zieht eine Klausel, die Leihe ist beendet, und damit ist die Frage „was will der Spieler eigentlich“ praktisch schon erledigt. Du kannst mit 20 zwar theoretisch entscheiden, was du willst, aber wenn du dich langfristig bindest, sitzt die echte Entscheidungsmacht am Ende bei dem Verein, der deinen Vertrag hält. Chelsea hat das ja selbst so gestaltet, Siebenjahresvertrag, Kontrolle, Option ziehen, fertig.
Selbst die FIFA schreibt ja inzwischen schwarz auf weiß in ihre Regeln, dass es Grenzen geben muss, wie viele Profis man gleichzeitig verleihen und ausleihen darf, plus Begrenzungen zwischen denselben Klubs, genau damit dieses „Spieler auf Halde“ nicht ausufert. Das allein zeigt doch, dass das Problem bekannt ist. Nur ändert das am Grundgefühl nichts, weil die Mechanik bleibt: Wenn ein Spieler nicht in den Plan passt, dann wird er verwaltet. Im besten Fall bekommt er Minuten irgendwo anders, im schlechtesten Fall wird es ein Jahr Warten, ohne echte Perspektive. Die Auswahl an wirklich talentierten Perspektivspielern ist ja nicht größer geworden, nur der Preis ist teurer. Und da haben alle anderen Vereine, die nicht entweder unfassbar gut gewirtschaftet haben in den letzten 20 Jahren, oder einen dicken Investor im Nacken sitzen haben, einfach das Nachsehen. Da gehört Dortmund dann dazu.
Dass man so etwas überhaupt nur über Klauseln, Kontingente und Begrenzungen einfangen kann, sagt alles über den Zustand des Systems und muss nochmal klar verschärft werden, sonst geht das mittelfristig alles den Bach 'runter und wir reden in ein paar Jahren ernsthaft über ein Drafting-System. Das wäre wirklich übel.
Ändern wird sich da kaum was. Das liegt eher an den Spielern und den Beratern das zu erkennen und nicht zu bedienen.
Denn kein Spieler wird dazu gezwungen einen 7 Jahres Vertrag, der gut dotiert ist, bei Chelsea zu unterschreiben.
Da steht aber, wie immer, das Geld im Vordergrund, sowie der Klang der Premier League.
Das System ist in sich schon komplett kaputt, da helfen dann auch Beschränkungen nichts, die sowieso immer ein Schlupfloch bieten.
Daher kann es nur über die Spieler reguliert werden, die sowas nicht mehr mitmachen, sondern wieder einen anderen Karriereweg einschlagen.
Niemand wird gezwungen, klar. Nur ist das Argument trotzdem eine bequeme Verschiebung der Verantwortung auf den Schwächsten in der Kette.
Was erwartest du denn realistisch von einem 18jährigen Argentinier, der von einer großen Karriere träumt. Natürlich berät der Berater. Natürlich schaut man auf Geld und Perspektive. Und ein extrem langer Vertrag ist für so jemanden zuerst einmal Sicherheit, nicht „Systemdebatte“. Du weißt nicht, aus welchen Verhältnissen er kommt, ich weiß es auch nicht, aber ganz ehrlich: In dem Alter, mit dieser Chance, unterschreiben die meisten sofort. Wenn dir jemand mit 18 ein Paket hinstellt, das deine Familie finanziell auf Jahre absichert, dann ist das keine moralische Grundsatzentscheidung, sondern ein Instinkt. Und selbst wenn du es anders machst, machen es zehn andere.
Genau deshalb funktioniert „Regulierung über die Spieler“ nicht. Das ist kein Kollektiv, das gemeinsam sagt: Wir machen da nicht mehr mit. Das ist ein Markt mit Austauschbarkeit. Wenn der eine nein sagt, unterschreibt der nächste. Und Berater haben zudem einen klaren Anreiz, solche Deals zu bedienen. Das ist keine Charakterfrage, das ist ein Anreizsystem.
Der eigentliche Skandal ist doch, dass es überhaupt möglich ist, dass einzelne Vereine jedes Jahr im zweistelligen Bereich Spieler für zweistellige Millionenbeträge kaufen, sie mit langen Verträgen ausstatten und dann verwalten, verleihen, parken, wie es gerade passt. Und das hat nichts mit gesund gewachsener Vereinsstärke zu tun, sondern mit einer Finanzkraft, die in vielen Fällen weit über das hinausgeht, was andere Ligen oder Klubs jemals abbilden können. Wenn Aufsteiger hierzulande erst einmal rechnen müssen, ob sie überhaupt Transfers tätigen können, während anderswo Aufsteiger in einer Saison Summen ausgeben, die bei uns eine halbe Dekade Planung wären, dann ist das ein strukturelles Ungleichgewicht, kein „die Spieler sind gierig“ Thema.
Du sagst selbst, das System sei kaputt. Eben. Dann kann die Lösung nicht sein, dass ein 18jähriger das System repariert, indem er auf den großen Vertrag verzichtet. Wenn man da ran will, dann nur über Regeln und Rahmenbedingungen, die dieses Horten und diese Kaderverwaltung unattraktiv machen und die Wettbewerbsbedingungen wieder näher zusammenziehen. Alles andere ist moralischer Appell an Einzelne, und der läuft in so einem Geschäft ins Leere.
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