Dieter Schneider [ehemaliger Präsident]
13.01.2011 - 11:12 Uhr
18.02.2013 - 14:24 Uhr
''...dann wäre das die Insolvenz.''
http://www.dieblaue24.com/2013/02/18/dann-waere-das-die-insolvenz/
"Sein Geld hat 1860 gerettet. Aber wir müssen die Spielregeln des Gesetzgebers und der DFL berücksichtigen und stehen damit in der Verantwortung. Wenn die Schulden mehr würden als das eigene Vermögen mit Spielerwerten und wenige Gebäudekapital, wäre das die Insolvenz."
Recht hat er ja, fragt sich nur, ob Ismaik oder irgendjemanden das überhaupt interessiert.
http://www.dieblaue24.com/2013/02/18/dann-waere-das-die-insolvenz/
"Sein Geld hat 1860 gerettet. Aber wir müssen die Spielregeln des Gesetzgebers und der DFL berücksichtigen und stehen damit in der Verantwortung. Wenn die Schulden mehr würden als das eigene Vermögen mit Spielerwerten und wenige Gebäudekapital, wäre das die Insolvenz."
Recht hat er ja, fragt sich nur, ob Ismaik oder irgendjemanden das überhaupt interessiert.
18.02.2013 - 15:06 Uhr
Zitat von paddl1860:
''...dann wäre das die Insolvenz.''
http://www.dieblaue24.com/2013/02/18/dann-waere-das-die-insolvenz/
"Sein Geld hat 1860 gerettet. Aber wir müssen die Spielregeln des Gesetzgebers und der DFL berücksichtigen und stehen damit in der Verantwortung. Wenn die Schulden mehr würden als das eigene Vermögen mit Spielerwerten und wenige Gebäudekapital, wäre das die Insolvenz."
Recht hat er ja, fragt sich nur, ob Ismaik oder irgendjemanden das überhaupt interessiert.
So ein dummes Argument.
Wofür würden die Darlehen oder - um in Schneiders Wortwahl zu bleiben - "die neuen Schulden" aufgenommen?
Antwort: Natürlich für die Finanzierung von Spielern. Was passiert mit der Verpflichtung von x Nationalspielern für y an "neuen Schulden"
Richtig! Damit steigt das Vermögen an Spielerwerten (O-Ton Schneider).
Es liegt also keine bilanzielle Überschuldung vor.
Zumal bis dato die "Darlehen mit Rangrücktritt" gegeben wurden, was bekanntlich Eigenkapitalcharakter hat. Insofern ist das Wort "Schulden" anstelle "Darlehen" schlichtweg falsch.
''...dann wäre das die Insolvenz.''
http://www.dieblaue24.com/2013/02/18/dann-waere-das-die-insolvenz/
"Sein Geld hat 1860 gerettet. Aber wir müssen die Spielregeln des Gesetzgebers und der DFL berücksichtigen und stehen damit in der Verantwortung. Wenn die Schulden mehr würden als das eigene Vermögen mit Spielerwerten und wenige Gebäudekapital, wäre das die Insolvenz."
Recht hat er ja, fragt sich nur, ob Ismaik oder irgendjemanden das überhaupt interessiert.
So ein dummes Argument.
Wofür würden die Darlehen oder - um in Schneiders Wortwahl zu bleiben - "die neuen Schulden" aufgenommen?
Antwort: Natürlich für die Finanzierung von Spielern. Was passiert mit der Verpflichtung von x Nationalspielern für y an "neuen Schulden"
Richtig! Damit steigt das Vermögen an Spielerwerten (O-Ton Schneider).
Es liegt also keine bilanzielle Überschuldung vor.
Zumal bis dato die "Darlehen mit Rangrücktritt" gegeben wurden, was bekanntlich Eigenkapitalcharakter hat. Insofern ist das Wort "Schulden" anstelle "Darlehen" schlichtweg falsch.
18.02.2013 - 15:22 Uhr
Zitat von vonfreytag:
Zitat von paddl1860:
''...dann wäre das die Insolvenz.''
http://www.dieblaue24.com/2013/02/18/dann-waere-das-die-insolvenz/
"Sein Geld hat 1860 gerettet. Aber wir müssen die Spielregeln des Gesetzgebers und der DFL berücksichtigen und stehen damit in der Verantwortung. Wenn die Schulden mehr würden als das eigene Vermögen mit Spielerwerten und wenige Gebäudekapital, wäre das die Insolvenz."
Recht hat er ja, fragt sich nur, ob Ismaik oder irgendjemanden das überhaupt interessiert.
So ein dummes Argument.
Wofür würden die Darlehen oder - um in Schneiders Wortwahl zu bleiben - "die neuen Schulden" aufgenommen?
Antwort: Natürlich für die Finanzierung von Spielern. Was passiert mit der Verpflichtung von x Nationalspielern für y an "neuen Schulden"
Richtig! Damit steigt das Vermögen an Spielerwerten (O-Ton Schneider).
Es liegt also keine bilanzielle Überschuldung vor.
Zumal bis dato die "Darlehen mit Rangrücktritt" gegeben wurden, was bekanntlich Eigenkapitalcharakter hat. Insofern ist das Wort "Schulden" anstelle "Darlehen" schlichtweg falsch.
Er mobilisiert halt seine Jünger, der wird auch in 5 Jahren nichts anderes ablassen, weils nichts anders gibt.
Zitat von paddl1860:
''...dann wäre das die Insolvenz.''
http://www.dieblaue24.com/2013/02/18/dann-waere-das-die-insolvenz/
"Sein Geld hat 1860 gerettet. Aber wir müssen die Spielregeln des Gesetzgebers und der DFL berücksichtigen und stehen damit in der Verantwortung. Wenn die Schulden mehr würden als das eigene Vermögen mit Spielerwerten und wenige Gebäudekapital, wäre das die Insolvenz."
Recht hat er ja, fragt sich nur, ob Ismaik oder irgendjemanden das überhaupt interessiert.
So ein dummes Argument.
Wofür würden die Darlehen oder - um in Schneiders Wortwahl zu bleiben - "die neuen Schulden" aufgenommen?
Antwort: Natürlich für die Finanzierung von Spielern. Was passiert mit der Verpflichtung von x Nationalspielern für y an "neuen Schulden"
Richtig! Damit steigt das Vermögen an Spielerwerten (O-Ton Schneider).
Es liegt also keine bilanzielle Überschuldung vor.
Zumal bis dato die "Darlehen mit Rangrücktritt" gegeben wurden, was bekanntlich Eigenkapitalcharakter hat. Insofern ist das Wort "Schulden" anstelle "Darlehen" schlichtweg falsch.
Er mobilisiert halt seine Jünger, der wird auch in 5 Jahren nichts anderes ablassen, weils nichts anders gibt.
18.02.2013 - 15:28 Uhr
Naja.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man Spielerwerte Bilanzieren kann. Ob sie überhaupt ausgewiesen und wenn ja wie hoch.
Gute Frage eigentlich wie ein Fußballclub sowas bilanziert, wenn dann würde aber auf jeden Falle gelten: Keine selbstgeschaffenen Transferwerte (weil nicht durch Markt objektiviert) und abschreibung auf laufzeit (sowieso). Eigentlich sind transferwerte, aber viel zu unsicher um sie angemessen bilanzieren zu können. aber wie gesagt, ich habe keine ahnung und reime mir das grad selbst zusammen. wenn jemand was weiß, nur raus damit.
beim letzten absatz haben wir aber das problem, dass es ermessensspielraum seitens der dfl gibt.
Wie das letztlich bei der Lizensierung behandelt wird, wurde doch bisher nie geklärt.
Mal ganz davon abgesehen, dass Darlehen immer auch Schulden sind - schlicht und einfach weil Schulden ein Überbegriff ist.
Der Punkt ist eben: man weiß nicht so recht, wie diese Darlehen bei der EK-Quote berücksichtigt werden - und das ist anscheinend das strittige Kriterium dabei.
Aber Alles sehr vage. So unkritisch wie du das darstellst, kann ich mir das aber nicht vorstellen. Würde mich wundern wenn man Transferrechte einfach so in die Bilanz aufnehmen kann.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man Spielerwerte Bilanzieren kann. Ob sie überhaupt ausgewiesen und wenn ja wie hoch.
Gute Frage eigentlich wie ein Fußballclub sowas bilanziert, wenn dann würde aber auf jeden Falle gelten: Keine selbstgeschaffenen Transferwerte (weil nicht durch Markt objektiviert) und abschreibung auf laufzeit (sowieso). Eigentlich sind transferwerte, aber viel zu unsicher um sie angemessen bilanzieren zu können. aber wie gesagt, ich habe keine ahnung und reime mir das grad selbst zusammen. wenn jemand was weiß, nur raus damit.
beim letzten absatz haben wir aber das problem, dass es ermessensspielraum seitens der dfl gibt.
Wie das letztlich bei der Lizensierung behandelt wird, wurde doch bisher nie geklärt.
Mal ganz davon abgesehen, dass Darlehen immer auch Schulden sind - schlicht und einfach weil Schulden ein Überbegriff ist.
Der Punkt ist eben: man weiß nicht so recht, wie diese Darlehen bei der EK-Quote berücksichtigt werden - und das ist anscheinend das strittige Kriterium dabei.
Aber Alles sehr vage. So unkritisch wie du das darstellst, kann ich mir das aber nicht vorstellen. Würde mich wundern wenn man Transferrechte einfach so in die Bilanz aufnehmen kann.
18.02.2013 - 15:52 Uhr
Zitat von tsv_ftw:
Aber Alles sehr vage. So unkritisch wie du das darstellst, kann ich mir das aber nicht vorstellen. Würde mich wundern wenn man Transferrechte einfach so in die Bilanz aufnehmen kann.
Zitat
Der Wert des „Spielervermögens“ als zentraler Vermögensgegenstand kann bisweilen 50% der
Bilanzsumme der Profivereine übersteigen. Daher dient das „Spielervermögen“ häufig als Sicherheit zur
Unterlegung von Kreditengagements, da den Vereinen -
Zitat
Die Bewertung einer Spielerlaubnis bzw. Transferentschädigungszahlung („Spielervermögen“) spielt bei
Rechnungslegungs- sowie Finanzierungsfragen für Vereine und Verbände im professionellen Teamsport
eine wesentliche Rolle, da hieraus ein erheblicher Einfluss auf das Bilanzbild und somit auf die
Vermögenssituation resultiert.
http://www.ak-spooek.de/HSB_Bewertung.pdf
Lg
Blauer_Esel
Aber Alles sehr vage. So unkritisch wie du das darstellst, kann ich mir das aber nicht vorstellen. Würde mich wundern wenn man Transferrechte einfach so in die Bilanz aufnehmen kann.
Zitat
Der Wert des „Spielervermögens“ als zentraler Vermögensgegenstand kann bisweilen 50% der
Bilanzsumme der Profivereine übersteigen. Daher dient das „Spielervermögen“ häufig als Sicherheit zur
Unterlegung von Kreditengagements, da den Vereinen -
Zitat
Die Bewertung einer Spielerlaubnis bzw. Transferentschädigungszahlung („Spielervermögen“) spielt bei
Rechnungslegungs- sowie Finanzierungsfragen für Vereine und Verbände im professionellen Teamsport
eine wesentliche Rolle, da hieraus ein erheblicher Einfluss auf das Bilanzbild und somit auf die
Vermögenssituation resultiert.
http://www.ak-spooek.de/HSB_Bewertung.pdf
Lg
Blauer_Esel
18.02.2013 - 16:26 Uhr
Das Problem ist eher die Bewertung von Nachrangdarlehen
Zitat aus dem LF:
Die tz-online macht weiter einen auf Wahlberichterstatter:
Hier verstehe ich eine Aussage des Präsidenten nicht ganz:
Dieter Schneider hat Folgendes geschrieben:
"Wenn die Schulden mehr würden als das eigene Vermögen mit Spielerwerten und ein wenig Gebäudekapital, wäre das die Insolvenz."
Nach dieser Logik dürfte sich doch der Verein beim Herrn Ismaik für 100 Mio. € mit einem zinslosen, nachrangigen Darlehen verschulden und dafür den Herrn Messi verpflichten. Nachdem dieser dann ja auch wieder auf der Habenseite mit 100 Mio. € stehen würde sehe ich nach dieser Argumentation keinen Regelverstoß gegen die DFL Statuten oder aber eine Insolvenzgefahr.................
Insolvenz ist falsch, da die Darlehen incl. Zinsen als "Nachrangdarlehen" angelegt sind und nur aus Gewinnen der KgaA bezahlt werden müssten.
Problem mit der DFL wäre lt. den Statuten der DFL gegeben, da Nachrangdarlehen (oder eine ähnliche Finanzierung) nicht als Eigenkapital gewertet werden aber als Darlehen die Eigenkapitalquote verschlechtern, was wiederum die DFL, zumindest nach mehreren "Verstößen" mit Strafen bis hin zu Punktabzug ahndet.
PS: Da Hr. Schneider den Sachverhalt sehr gut kennt und auch richtig beurteilt, gehe ich davon aus, dass hier falsch zitiert wird oder evtl. schon der Zuhörer etwas falsch verstanden hat.
Zitat aus dem LF:
Die tz-online macht weiter einen auf Wahlberichterstatter:
Hier verstehe ich eine Aussage des Präsidenten nicht ganz:
Dieter Schneider hat Folgendes geschrieben:
"Wenn die Schulden mehr würden als das eigene Vermögen mit Spielerwerten und ein wenig Gebäudekapital, wäre das die Insolvenz."
Nach dieser Logik dürfte sich doch der Verein beim Herrn Ismaik für 100 Mio. € mit einem zinslosen, nachrangigen Darlehen verschulden und dafür den Herrn Messi verpflichten. Nachdem dieser dann ja auch wieder auf der Habenseite mit 100 Mio. € stehen würde sehe ich nach dieser Argumentation keinen Regelverstoß gegen die DFL Statuten oder aber eine Insolvenzgefahr.................
Insolvenz ist falsch, da die Darlehen incl. Zinsen als "Nachrangdarlehen" angelegt sind und nur aus Gewinnen der KgaA bezahlt werden müssten.
Problem mit der DFL wäre lt. den Statuten der DFL gegeben, da Nachrangdarlehen (oder eine ähnliche Finanzierung) nicht als Eigenkapital gewertet werden aber als Darlehen die Eigenkapitalquote verschlechtern, was wiederum die DFL, zumindest nach mehreren "Verstößen" mit Strafen bis hin zu Punktabzug ahndet.
PS: Da Hr. Schneider den Sachverhalt sehr gut kennt und auch richtig beurteilt, gehe ich davon aus, dass hier falsch zitiert wird oder evtl. schon der Zuhörer etwas falsch verstanden hat.
18.02.2013 - 17:07 Uhr
Zitat von ecker:
Das Problem ist eher die Bewertung von Nachrangdarlehen
Zitat aus dem LF:
Die tz-online macht weiter einen auf Wahlberichterstatter:
Hier verstehe ich eine Aussage des Präsidenten nicht ganz:
Dieter Schneider hat Folgendes geschrieben:
"Wenn die Schulden mehr würden als das eigene Vermögen mit Spielerwerten und ein wenig Gebäudekapital, wäre das die Insolvenz."
Nach dieser Logik dürfte sich doch der Verein beim Herrn Ismaik für 100 Mio. € mit einem zinslosen, nachrangigen Darlehen verschulden und dafür den Herrn Messi verpflichten. Nachdem dieser dann ja auch wieder auf der Habenseite mit 100 Mio. € stehen würde sehe ich nach dieser Argumentation keinen Regelverstoß gegen die DFL Statuten oder aber eine Insolvenzgefahr.................
Insolvenz ist falsch, da die Darlehen incl. Zinsen als "Nachrangdarlehen" angelegt sind und nur aus Gewinnen der KgaA bezahlt werden müssten.
Problem mit der DFL wäre lt. den Statuten der DFL gegeben, da Nachrangdarlehen (oder eine ähnliche Finanzierung) nicht als Eigenkapital gewertet werden aber als Darlehen die Eigenkapitalquote verschlechtern, was wiederum die DFL, zumindest nach mehreren "Verstößen" mit Strafen bis hin zu Punktabzug ahndet.
PS: Da Hr. Schneider den Sachverhalt sehr gut kennt und auch richtig beurteilt, gehe ich davon aus, dass hier falsch zitiert wird oder evtl. schon der Zuhörer etwas falsch verstanden hat.
Die Wertung der Nachrangdarlehen als Eigenkapital oder nicht ist nicht eindeutig festgelegt. Daher kann es hier zu subjektiven Auslegungen kommen.
Daher ist man ja dazu übergegangen dies Darlehen in Genussrechte umzuwandeln, die eindeutig dem Eigenkapital zugerechnet werden können.
Das ist aber schon ein ganzes Weilchen so und ist wohl auch trotz des großen Knatsches nochmal fixiert worden. Daher ist das ein alter Hut.
Dass die EK-Quote nicht sinken darf ist allseits akzeptierte Vorgabe durch die dfl. Ich gehe daher davon aus, dass Schneider diese zitierten Äußerungen eher allgemein gemeint hat.
Dass Spielerrechte sehr wohl Buchwerte darstellen ist nicht neu. Wie die genau bewertet werden ist aber wohl nicht so einfach. Real kann man ja nur Transfererlöse erzielen. Und das bedeutet, dass jedes Jahr Spieler je nach Vertragslänge und Marktwert (?) neu eintaxiert werden müssten. Das sind natürlich keine belastbaren Größen.
Das Problem ist eher die Bewertung von Nachrangdarlehen
Zitat aus dem LF:
Die tz-online macht weiter einen auf Wahlberichterstatter:
Hier verstehe ich eine Aussage des Präsidenten nicht ganz:
Dieter Schneider hat Folgendes geschrieben:
"Wenn die Schulden mehr würden als das eigene Vermögen mit Spielerwerten und ein wenig Gebäudekapital, wäre das die Insolvenz."
Nach dieser Logik dürfte sich doch der Verein beim Herrn Ismaik für 100 Mio. € mit einem zinslosen, nachrangigen Darlehen verschulden und dafür den Herrn Messi verpflichten. Nachdem dieser dann ja auch wieder auf der Habenseite mit 100 Mio. € stehen würde sehe ich nach dieser Argumentation keinen Regelverstoß gegen die DFL Statuten oder aber eine Insolvenzgefahr.................
Insolvenz ist falsch, da die Darlehen incl. Zinsen als "Nachrangdarlehen" angelegt sind und nur aus Gewinnen der KgaA bezahlt werden müssten.
Problem mit der DFL wäre lt. den Statuten der DFL gegeben, da Nachrangdarlehen (oder eine ähnliche Finanzierung) nicht als Eigenkapital gewertet werden aber als Darlehen die Eigenkapitalquote verschlechtern, was wiederum die DFL, zumindest nach mehreren "Verstößen" mit Strafen bis hin zu Punktabzug ahndet.
PS: Da Hr. Schneider den Sachverhalt sehr gut kennt und auch richtig beurteilt, gehe ich davon aus, dass hier falsch zitiert wird oder evtl. schon der Zuhörer etwas falsch verstanden hat.
Die Wertung der Nachrangdarlehen als Eigenkapital oder nicht ist nicht eindeutig festgelegt. Daher kann es hier zu subjektiven Auslegungen kommen.
Daher ist man ja dazu übergegangen dies Darlehen in Genussrechte umzuwandeln, die eindeutig dem Eigenkapital zugerechnet werden können.
Das ist aber schon ein ganzes Weilchen so und ist wohl auch trotz des großen Knatsches nochmal fixiert worden. Daher ist das ein alter Hut.
Dass die EK-Quote nicht sinken darf ist allseits akzeptierte Vorgabe durch die dfl. Ich gehe daher davon aus, dass Schneider diese zitierten Äußerungen eher allgemein gemeint hat.
Dass Spielerrechte sehr wohl Buchwerte darstellen ist nicht neu. Wie die genau bewertet werden ist aber wohl nicht so einfach. Real kann man ja nur Transfererlöse erzielen. Und das bedeutet, dass jedes Jahr Spieler je nach Vertragslänge und Marktwert (?) neu eintaxiert werden müssten. Das sind natürlich keine belastbaren Größen.
18.02.2013 - 20:30 Uhr
Zitat von Leo Nero:
Zitat von ecker:
Das Problem ist eher die Bewertung von Nachrangdarlehen
Zitat aus dem LF:
Die tz-online macht weiter einen auf Wahlberichterstatter:
Hier verstehe ich eine Aussage des Präsidenten nicht ganz:
Dieter Schneider hat Folgendes geschrieben:
"Wenn die Schulden mehr würden als das eigene Vermögen mit Spielerwerten und ein wenig Gebäudekapital, wäre das die Insolvenz."
Nach dieser Logik dürfte sich doch der Verein beim Herrn Ismaik für 100 Mio. € mit einem zinslosen, nachrangigen Darlehen verschulden und dafür den Herrn Messi verpflichten. Nachdem dieser dann ja auch wieder auf der Habenseite mit 100 Mio. € stehen würde sehe ich nach dieser Argumentation keinen Regelverstoß gegen die DFL Statuten oder aber eine Insolvenzgefahr.................
Insolvenz ist falsch, da die Darlehen incl. Zinsen als "Nachrangdarlehen" angelegt sind und nur aus Gewinnen der KgaA bezahlt werden müssten.
Problem mit der DFL wäre lt. den Statuten der DFL gegeben, da Nachrangdarlehen (oder eine ähnliche Finanzierung) nicht als Eigenkapital gewertet werden aber als Darlehen die Eigenkapitalquote verschlechtern, was wiederum die DFL, zumindest nach mehreren "Verstößen" mit Strafen bis hin zu Punktabzug ahndet.
PS: Da Hr. Schneider den Sachverhalt sehr gut kennt und auch richtig beurteilt, gehe ich davon aus, dass hier falsch zitiert wird oder evtl. schon der Zuhörer etwas falsch verstanden hat.
Die Wertung der Nachrangdarlehen als Eigenkapital oder nicht ist nicht eindeutig festgelegt. Daher kann es hier zu subjektiven Auslegungen kommen.
Daher ist man ja dazu übergegangen dies Darlehen in Genussrechte umzuwandeln, die eindeutig dem Eigenkapital zugerechnet werden können.
Das ist aber schon ein ganzes Weilchen so und ist wohl auch trotz des großen Knatsches nochmal fixiert worden. Daher ist das ein alter Hut.
Dass die EK-Quote nicht sinken darf ist allseits akzeptierte Vorgabe durch die dfl. Ich gehe daher davon aus, dass Schneider diese zitierten Äußerungen eher allgemein gemeint hat.
Dass Spielerrechte sehr wohl Buchwerte darstellen ist nicht neu. Wie die genau bewertet werden ist aber wohl nicht so einfach. Real kann man ja nur Transfererlöse erzielen. Und das bedeutet, dass jedes Jahr Spieler je nach Vertragslänge und Marktwert (?) neu eintaxiert werden müssten. Das sind natürlich keine belastbaren Größen.
Ich habe bisher nur in den Medien gelesen, daß man evtl. die folgenden Darlehen in Genußrechte umwandeln will. Ob dies wirklich schon passiert ist, bzw. wie die zukünftigen Investitionen von Ismaik jetzt ablaufen sollen weiß ich nicht. Wurde da schon was veröffentlicht?
Zitat von ecker:
Das Problem ist eher die Bewertung von Nachrangdarlehen
Zitat aus dem LF:
Die tz-online macht weiter einen auf Wahlberichterstatter:
Hier verstehe ich eine Aussage des Präsidenten nicht ganz:
Dieter Schneider hat Folgendes geschrieben:
"Wenn die Schulden mehr würden als das eigene Vermögen mit Spielerwerten und ein wenig Gebäudekapital, wäre das die Insolvenz."
Nach dieser Logik dürfte sich doch der Verein beim Herrn Ismaik für 100 Mio. € mit einem zinslosen, nachrangigen Darlehen verschulden und dafür den Herrn Messi verpflichten. Nachdem dieser dann ja auch wieder auf der Habenseite mit 100 Mio. € stehen würde sehe ich nach dieser Argumentation keinen Regelverstoß gegen die DFL Statuten oder aber eine Insolvenzgefahr.................
Insolvenz ist falsch, da die Darlehen incl. Zinsen als "Nachrangdarlehen" angelegt sind und nur aus Gewinnen der KgaA bezahlt werden müssten.
Problem mit der DFL wäre lt. den Statuten der DFL gegeben, da Nachrangdarlehen (oder eine ähnliche Finanzierung) nicht als Eigenkapital gewertet werden aber als Darlehen die Eigenkapitalquote verschlechtern, was wiederum die DFL, zumindest nach mehreren "Verstößen" mit Strafen bis hin zu Punktabzug ahndet.
PS: Da Hr. Schneider den Sachverhalt sehr gut kennt und auch richtig beurteilt, gehe ich davon aus, dass hier falsch zitiert wird oder evtl. schon der Zuhörer etwas falsch verstanden hat.
Die Wertung der Nachrangdarlehen als Eigenkapital oder nicht ist nicht eindeutig festgelegt. Daher kann es hier zu subjektiven Auslegungen kommen.
Daher ist man ja dazu übergegangen dies Darlehen in Genussrechte umzuwandeln, die eindeutig dem Eigenkapital zugerechnet werden können.
Das ist aber schon ein ganzes Weilchen so und ist wohl auch trotz des großen Knatsches nochmal fixiert worden. Daher ist das ein alter Hut.
Dass die EK-Quote nicht sinken darf ist allseits akzeptierte Vorgabe durch die dfl. Ich gehe daher davon aus, dass Schneider diese zitierten Äußerungen eher allgemein gemeint hat.
Dass Spielerrechte sehr wohl Buchwerte darstellen ist nicht neu. Wie die genau bewertet werden ist aber wohl nicht so einfach. Real kann man ja nur Transfererlöse erzielen. Und das bedeutet, dass jedes Jahr Spieler je nach Vertragslänge und Marktwert (?) neu eintaxiert werden müssten. Das sind natürlich keine belastbaren Größen.
Ich habe bisher nur in den Medien gelesen, daß man evtl. die folgenden Darlehen in Genußrechte umwandeln will. Ob dies wirklich schon passiert ist, bzw. wie die zukünftigen Investitionen von Ismaik jetzt ablaufen sollen weiß ich nicht. Wurde da schon was veröffentlicht?
18.02.2013 - 21:09 Uhr
Zitat von Blauer_Esel:
Zitat
Der Wert des „Spielervermögens“ als zentraler Vermögensgegenstand kann bisweilen 50% der
Bilanzsumme der Profivereine übersteigen. Daher dient das „Spielervermögen“ häufig als Sicherheit zur
Unterlegung von Kreditengagements, da den Vereinen -
Zitat
Die Bewertung einer Spielerlaubnis bzw. Transferentschädigungszahlung („Spielervermögen“) spielt bei
Rechnungslegungs- sowie Finanzierungsfragen für Vereine und Verbände im professionellen Teamsport
eine wesentliche Rolle, da hieraus ein erheblicher Einfluss auf das Bilanzbild und somit auf die
Vermögenssituation resultiert.
http://www.ak-spooek.de/HSB_Bewertung.pdf
Danke. Ändert aber an sich ja nichts am großen Risiko. Mal angenommen, du holst Messi für 100 Mio. und er verletzt sich nach einem Spiel und wird in der Folge Sportinvalide. Dann kannst die 100 Mio. abschreiben und bist auf einen Schlag insolvent.
Zitat
Der Wert des „Spielervermögens“ als zentraler Vermögensgegenstand kann bisweilen 50% der
Bilanzsumme der Profivereine übersteigen. Daher dient das „Spielervermögen“ häufig als Sicherheit zur
Unterlegung von Kreditengagements, da den Vereinen -
Zitat
Die Bewertung einer Spielerlaubnis bzw. Transferentschädigungszahlung („Spielervermögen“) spielt bei
Rechnungslegungs- sowie Finanzierungsfragen für Vereine und Verbände im professionellen Teamsport
eine wesentliche Rolle, da hieraus ein erheblicher Einfluss auf das Bilanzbild und somit auf die
Vermögenssituation resultiert.
http://www.ak-spooek.de/HSB_Bewertung.pdf
Danke. Ändert aber an sich ja nichts am großen Risiko. Mal angenommen, du holst Messi für 100 Mio. und er verletzt sich nach einem Spiel und wird in der Folge Sportinvalide. Dann kannst die 100 Mio. abschreiben und bist auf einen Schlag insolvent.
21.02.2013 - 19:10 Uhr
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.tsv-1860-abu-dhabi-hier-entscheidet-sich-das-schicksal.81e9a41f-bca6-4777-b99f-a91c9242ee3b.html
Interessant finde ich vor allem den Satz:
''Am Ende wird jedes Präsidium vor demselben Problem stehen wie Dieter Schneider und seine Leute jetzt. Wenn der Jordanier seinen Willen auch gegen Steiner nicht durchsetzen kann, wird wohl auch der mit Liebesentzug bestraft werden.''
Interessant finde ich vor allem den Satz:
''Am Ende wird jedes Präsidium vor demselben Problem stehen wie Dieter Schneider und seine Leute jetzt. Wenn der Jordanier seinen Willen auch gegen Steiner nicht durchsetzen kann, wird wohl auch der mit Liebesentzug bestraft werden.''
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