Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Zitat von K4terR
Ein Netz sehe ich dort zwar nicht, aber ändert an der Sache nichts.
Tragischer und trauriger Unfall.
RIP Moritz.
Zitat von MatrosenMeute
Die Tribüne ist relativ neu, sodass die geltenden Normen angewandt werden mussten. Zusätzlich wurde ein Fangnetz für Wurfgeschosse installiert. Man kann dort als „normaler“ Stadionbesucher nicht herunterfallen, also bitte nicht mit solchen Vorwürfen an Saarbrücken kommen..
Hier ein Bild:
https://sechzger.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG-20211023-WA0121.jpg
Zitat von K4terR
Auf der Mauer ist noch ein Zaun. Keine Ahnung wie hoch. Dort ist er ja hoch.
Zitat von TomS99
Habe auch überwiesen eigentlich 19,65! Ging aber leider nicht.
Gerade gesehen Spendenziel wurde erhöht auf 65.000 Euro.
Echt bitter! Warum hat Saarbrücken dort keine Zaun, wenigstens 1,50 m?
Das ist Fahrlässige Tötung!
Habe auch überwiesen eigentlich 19,65! Ging aber leider nicht.
Gerade gesehen Spendenziel wurde erhöht auf 65.000 Euro.
Echt bitter! Warum hat Saarbrücken dort keine Zaun, wenigstens 1,50 m?
Das ist Fahrlässige Tötung!
Auf der Mauer ist noch ein Zaun. Keine Ahnung wie hoch. Dort ist er ja hoch.
Die Tribüne ist relativ neu, sodass die geltenden Normen angewandt werden mussten. Zusätzlich wurde ein Fangnetz für Wurfgeschosse installiert. Man kann dort als „normaler“ Stadionbesucher nicht herunterfallen, also bitte nicht mit solchen Vorwürfen an Saarbrücken kommen..
Hier ein Bild:
https://sechzger.de/wp-content/uploads/2021/11/IMG-20211023-WA0121.jpg
Ein Netz sehe ich dort zwar nicht, aber ändert an der Sache nichts.
Tragischer und trauriger Unfall.
RIP Moritz.
Ist auf neueren Bildern zu sehen - will ungern Dynamo-Bilder hier reinstellen.
Zitat von TomS99
Habe auch überwiesen eigentlich 19,65! Ging aber leider nicht.
Gerade gesehen Spendenziel wurde erhöht auf 65.000 Euro.
Echt bitter! Warum hat Saarbrücken dort keine Zaun, wenigstens 1,50 m?
Das ist Fahrlässige Tötung!
Habe auch überwiesen eigentlich 19,65! Ging aber leider nicht.
Gerade gesehen Spendenziel wurde erhöht auf 65.000 Euro.
Echt bitter! Warum hat Saarbrücken dort keine Zaun, wenigstens 1,50 m?
Das ist Fahrlässige Tötung!
Das Geschehene ist schon schlimm genug, aber sowas hier zu schreiben finde ich schon etwas grenzwertig.
Eher hat der junge Mann höchstwahrscheinlich selbst aktiv dazu beigetragen.
Die Gedanken sind bei seiner Familie, welche diesen sinnlosen Verlust nun verarbeiten muss.
Zitat von HansaTH
Das Geschehene ist schon schlimm genug, aber sowas hier zu schreiben finde ich schon etwas grenzwertig.
Eher hat der junge Mann höchstwahrscheinlich selbst aktiv dazu beigetragen.
Die Gedanken sind bei seiner Familie, welche diesen sinnlosen Verlust nun verarbeiten muss.
Zitat von TomS99
Habe auch überwiesen eigentlich 19,65! Ging aber leider nicht.
Gerade gesehen Spendenziel wurde erhöht auf 65.000 Euro.
Echt bitter! Warum hat Saarbrücken dort keine Zaun, wenigstens 1,50 m?
Das ist Fahrlässige Tötung!
Habe auch überwiesen eigentlich 19,65! Ging aber leider nicht.
Gerade gesehen Spendenziel wurde erhöht auf 65.000 Euro.
Echt bitter! Warum hat Saarbrücken dort keine Zaun, wenigstens 1,50 m?
Das ist Fahrlässige Tötung!
Das Geschehene ist schon schlimm genug, aber sowas hier zu schreiben finde ich schon etwas grenzwertig.
Eher hat der junge Mann höchstwahrscheinlich selbst aktiv dazu beigetragen.
Die Gedanken sind bei seiner Familie, welche diesen sinnlosen Verlust nun verarbeiten muss.
Ich finde solche Anschuldigungen auch unangebracht. Es gibt Sicherheitskonzepte in Stadien, sonst dürfen dort gar keine Spiele stattfinden. Da ist am Ende des Tages ein tragisches Unglück passiert, dessen Umstände fernab der Öffentlichkeit geklärt werden. Saarbrücken hier fahrlässige Tötung vorzuwerfen ist einfach nur dumm - mehr fällt mir dazu Nicht ein. Den Hinterbliebenen kann man nur alles Gute wünschen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von pan-o-rama am 22.05.2026 um 10:06 Uhr bearbeitet
Was für mich bisher total untergeht ist, dass wenig Reflexion seitens Verein und Fanszene kam, um solche Unglücke zu verhindern und einen Denkanstoß für ein neues, sicheres Erlebnis „Hansa Rostock“ zu schaffen.
Ob es das Unglück am Olympiastadion (2023?) ist, Saarbrücken, der verletzte Junge bei der Verabschiedung der Flutlichter, fliegende Schottersteine auf einen Fanzug, der schwerverletzte Paderborner beim Sturz auf der Treppe oder die beiden Pyro-Wars gegen Pauli und Dresden - es gibt ein Klima, welches Gewaltbereitschaft und unüberlegte Handlungen ermöglicht, bestärkt und teils unreflektiert stehen lässt. Bei einigen Vorkommnissen hätten bedeutend schlimmere Folgen einkehren können. Es wird auf meterhohe Pfeiler geklettert, Essensstände bestiegen und Gästeblockinfrastruktur zerstört. Menschen mit Fanutensilien anderer Teams werden bedroht und körperlich angegangen. Trotz mehrerer Hinweise wird auf den Märschen geböllert, was das Zeug hält. Eine Leuchtspur wird in einen Saarbrücker Block geschossen, die die Stimmung für Auseinandersetzung erst entfacht. All das passierte in wenigen Jahren des Hansa-Hypes.
Bisherige Stellungnahmen und Crowdfundings reichen mMn nicht, um ehrenvoll an die Vorfälle zu gedenken bzw. zu mahnen. Das Crowdfunding für den verletzten Jungen (Flutlichter) ist nur ein Bruchteil von der aktuellen Spendensumme - dabei hat er/seine Mutter das Unglück nicht herausgefordert. Man muss daraus lernen, Dinge hinterfragen, evolutionär wachsen. Keine Ahnung, ob Hansa Rostock das kann. Würde es mir wünschen.
Ob es das Unglück am Olympiastadion (2023?) ist, Saarbrücken, der verletzte Junge bei der Verabschiedung der Flutlichter, fliegende Schottersteine auf einen Fanzug, der schwerverletzte Paderborner beim Sturz auf der Treppe oder die beiden Pyro-Wars gegen Pauli und Dresden - es gibt ein Klima, welches Gewaltbereitschaft und unüberlegte Handlungen ermöglicht, bestärkt und teils unreflektiert stehen lässt. Bei einigen Vorkommnissen hätten bedeutend schlimmere Folgen einkehren können. Es wird auf meterhohe Pfeiler geklettert, Essensstände bestiegen und Gästeblockinfrastruktur zerstört. Menschen mit Fanutensilien anderer Teams werden bedroht und körperlich angegangen. Trotz mehrerer Hinweise wird auf den Märschen geböllert, was das Zeug hält. Eine Leuchtspur wird in einen Saarbrücker Block geschossen, die die Stimmung für Auseinandersetzung erst entfacht. All das passierte in wenigen Jahren des Hansa-Hypes.
Bisherige Stellungnahmen und Crowdfundings reichen mMn nicht, um ehrenvoll an die Vorfälle zu gedenken bzw. zu mahnen. Das Crowdfunding für den verletzten Jungen (Flutlichter) ist nur ein Bruchteil von der aktuellen Spendensumme - dabei hat er/seine Mutter das Unglück nicht herausgefordert. Man muss daraus lernen, Dinge hinterfragen, evolutionär wachsen. Keine Ahnung, ob Hansa Rostock das kann. Würde es mir wünschen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MatrosenMeute am 22.05.2026 um 10:38 Uhr bearbeitet Zitat von TomS99
Echt bitter! Warum hat Saarbrücken dort keine Zaun, wenigstens 1,50 m?
Das ist Fahrlässige Tötung!
Echt bitter! Warum hat Saarbrücken dort keine Zaun, wenigstens 1,50 m?
Das ist Fahrlässige Tötung!
Was soll der Quatsch? Die Ermittlungen haben doch eindeutig ergeben, dass es ausnahmslos Eigenverschulden war. Es gab genug klare Aufnahmen des Unglücks.
Da es so dramatische Folgen hatte, wurde da nicht groß drauf rumgeklopft - aus Sicht der Pietät auch absolut richtig. Die Fragen auf die Schlussfolgerungen, die eben gestellte wurden, sollte man aber in Zukunft eingehen.
Zitat von MatrosenMeute
Was für mich bisher total untergeht ist, dass wenig Reflexion seitens Verein und Fanszene kam, um solche Unglücke zu verhindern und einen Denkanstoß für ein neues, sicheres Erlebnis „Hansa Rostock“ zu schaffen.
Ob es das Unglück am Olympiastadion (2023?) ist, Saarbrücken, der verletzte Junge bei der Verabschiedung der Flutlichter, fliegende Schottersteine auf einen Fanzug, der schwerverletzte Paderborner beim Sturz auf der Treppe oder die beiden Pyro-Wars gegen Pauli und Dresden - es gibt ein Klima, welches Gewaltbereitschaft und unüberlegte Handlungen ermöglicht, bestärkt und teils unreflektiert stehen lässt. Bei einigen Vorkommnissen hätten bedeutend schlimmere Folgen einkehren können. Es wird auf meterhohe Pfeiler geklettert, Essensstände bestiegen und Gästeblockinfrastruktur zerstört. Menschen mit Fanutensilien anderer Teams werden bedroht und körperlich angegangen. Trotz mehrerer Hinweise wird auf den Märschen geböllert, was das Zeug hält. Eine Leuchtspur wird in einen Saarbrücker Block geschossen, die die Stimmung für Auseinandersetzung erst entfacht. All das passierte in wenigen Jahren des Hansa-Hypes.
Bisherige Stellungnahmen und Crowdfundings reichen mMn nicht, um ehrenvoll an die Vorfälle zu gedenken bzw. zu mahnen. Das Crowdfunding für den verletzten Jungen (Flutlichter) ist nur ein Bruchteil von der aktuellen Spendensumme - dabei hat er/seine Mutter das Unglück nicht herausgefordert. Man muss daraus lernen, Dinge hinterfragen, evolutionär wachsen. Keine Ahnung, ob Hansa Rostock das kann. Würde es mir wünschen.
Was für mich bisher total untergeht ist, dass wenig Reflexion seitens Verein und Fanszene kam, um solche Unglücke zu verhindern und einen Denkanstoß für ein neues, sicheres Erlebnis „Hansa Rostock“ zu schaffen.
Ob es das Unglück am Olympiastadion (2023?) ist, Saarbrücken, der verletzte Junge bei der Verabschiedung der Flutlichter, fliegende Schottersteine auf einen Fanzug, der schwerverletzte Paderborner beim Sturz auf der Treppe oder die beiden Pyro-Wars gegen Pauli und Dresden - es gibt ein Klima, welches Gewaltbereitschaft und unüberlegte Handlungen ermöglicht, bestärkt und teils unreflektiert stehen lässt. Bei einigen Vorkommnissen hätten bedeutend schlimmere Folgen einkehren können. Es wird auf meterhohe Pfeiler geklettert, Essensstände bestiegen und Gästeblockinfrastruktur zerstört. Menschen mit Fanutensilien anderer Teams werden bedroht und körperlich angegangen. Trotz mehrerer Hinweise wird auf den Märschen geböllert, was das Zeug hält. Eine Leuchtspur wird in einen Saarbrücker Block geschossen, die die Stimmung für Auseinandersetzung erst entfacht. All das passierte in wenigen Jahren des Hansa-Hypes.
Bisherige Stellungnahmen und Crowdfundings reichen mMn nicht, um ehrenvoll an die Vorfälle zu gedenken bzw. zu mahnen. Das Crowdfunding für den verletzten Jungen (Flutlichter) ist nur ein Bruchteil von der aktuellen Spendensumme - dabei hat er/seine Mutter das Unglück nicht herausgefordert. Man muss daraus lernen, Dinge hinterfragen, evolutionär wachsen. Keine Ahnung, ob Hansa Rostock das kann. Würde es mir wünschen.
Alles richtige und wichtige Themen. Aber den Tod eines Menschen zum Anlass für diese Diskussion zu nehmen und mit allen anderen Dingen zu vermengen, kommt mir persönlich recht pietätlos vor.
Zitat von Mel14Siegtorson
Alles richtige und wichtige Themen. Aber den Tod eines Menschen zum Anlass für diese Diskussion zu nehmen und mit allen anderen Dingen zu vermengen, kommt mir persönlich recht pietätlos vor.
Zitat von MatrosenMeute
Was für mich bisher total untergeht ist, dass wenig Reflexion seitens Verein und Fanszene kam, um solche Unglücke zu verhindern und einen Denkanstoß für ein neues, sicheres Erlebnis „Hansa Rostock“ zu schaffen.
Ob es das Unglück am Olympiastadion (2023?) ist, Saarbrücken, der verletzte Junge bei der Verabschiedung der Flutlichter, fliegende Schottersteine auf einen Fanzug, der schwerverletzte Paderborner beim Sturz auf der Treppe oder die beiden Pyro-Wars gegen Pauli und Dresden - es gibt ein Klima, welches Gewaltbereitschaft und unüberlegte Handlungen ermöglicht, bestärkt und teils unreflektiert stehen lässt. Bei einigen Vorkommnissen hätten bedeutend schlimmere Folgen einkehren können. Es wird auf meterhohe Pfeiler geklettert, Essensstände bestiegen und Gästeblockinfrastruktur zerstört. Menschen mit Fanutensilien anderer Teams werden bedroht und körperlich angegangen. Trotz mehrerer Hinweise wird auf den Märschen geböllert, was das Zeug hält. Eine Leuchtspur wird in einen Saarbrücker Block geschossen, die die Stimmung für Auseinandersetzung erst entfacht. All das passierte in wenigen Jahren des Hansa-Hypes.
Bisherige Stellungnahmen und Crowdfundings reichen mMn nicht, um ehrenvoll an die Vorfälle zu gedenken bzw. zu mahnen. Das Crowdfunding für den verletzten Jungen (Flutlichter) ist nur ein Bruchteil von der aktuellen Spendensumme - dabei hat er/seine Mutter das Unglück nicht herausgefordert. Man muss daraus lernen, Dinge hinterfragen, evolutionär wachsen. Keine Ahnung, ob Hansa Rostock das kann. Würde es mir wünschen.
Was für mich bisher total untergeht ist, dass wenig Reflexion seitens Verein und Fanszene kam, um solche Unglücke zu verhindern und einen Denkanstoß für ein neues, sicheres Erlebnis „Hansa Rostock“ zu schaffen.
Ob es das Unglück am Olympiastadion (2023?) ist, Saarbrücken, der verletzte Junge bei der Verabschiedung der Flutlichter, fliegende Schottersteine auf einen Fanzug, der schwerverletzte Paderborner beim Sturz auf der Treppe oder die beiden Pyro-Wars gegen Pauli und Dresden - es gibt ein Klima, welches Gewaltbereitschaft und unüberlegte Handlungen ermöglicht, bestärkt und teils unreflektiert stehen lässt. Bei einigen Vorkommnissen hätten bedeutend schlimmere Folgen einkehren können. Es wird auf meterhohe Pfeiler geklettert, Essensstände bestiegen und Gästeblockinfrastruktur zerstört. Menschen mit Fanutensilien anderer Teams werden bedroht und körperlich angegangen. Trotz mehrerer Hinweise wird auf den Märschen geböllert, was das Zeug hält. Eine Leuchtspur wird in einen Saarbrücker Block geschossen, die die Stimmung für Auseinandersetzung erst entfacht. All das passierte in wenigen Jahren des Hansa-Hypes.
Bisherige Stellungnahmen und Crowdfundings reichen mMn nicht, um ehrenvoll an die Vorfälle zu gedenken bzw. zu mahnen. Das Crowdfunding für den verletzten Jungen (Flutlichter) ist nur ein Bruchteil von der aktuellen Spendensumme - dabei hat er/seine Mutter das Unglück nicht herausgefordert. Man muss daraus lernen, Dinge hinterfragen, evolutionär wachsen. Keine Ahnung, ob Hansa Rostock das kann. Würde es mir wünschen.
Alles richtige und wichtige Themen. Aber den Tod eines Menschen zum Anlass für diese Diskussion zu nehmen und mit allen anderen Dingen zu vermengen, kommt mir persönlich recht pietätlos vor.
Das ist dein Eindruck, den ich dir nicht nehmen werde. Ich fühle mit den Angehörigen sehr wohl mit, kann mir nur vorstellen, was ihnen durch den Kopf geht.
Ich sage aber klar mit dem Text, dass dies nicht im luftleeren Raum passiert ist. Niemand muss da hochklettern und sich in Gefahr begeben, aber die Umwelt und Einflüsse in der Situation und die Sozialisation „Hansa“ bedingen anscheinend solche traurigen Momente, die ich aufgezählt habe. So gab es bereits Vorfälle, in denen Opfer entstanden sind bzw. es in Kauf genommen wurde, dass es Opfer geben könnte.
Das Beispiel mit der Anteilnahme mit dem verletzten Jungen zeigt zudem, dass dort weder eine vergleichbare Summe zusammenkam (obwohl er keinen Anteil an seinem Leid hatte) noch gab es bedingungslose Solidarität in den Medien (im Schwesterforum erinnere ich mich an Vorwürfe gegen die Berichterstattung mit der Mutter). Ich hab kein Vereinsstatement gesehen a la „wir haben es verbockt, haben die Gefahr unterschätzt und keine Profis engagiert, wir kommen für alles erdenkliche auf“.
Passiert unseren Leuten etwas, sind wir alle da (was auch sehr wichtig ist). Passiert Leuten auf Grund von unseren Leuten etwas, scheint der solidarische Gedanke leider ein anderer zu sein.
Zur Leuchtspur, die anscheinend diese Situation entfacht hat, kam bisher keine Selbstkritik.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MatrosenMeute am 22.05.2026 um 15:04 Uhr bearbeitet Zitat von Camaro626
Vielleicht kann man wenigstens bis nach der Beerdigung die F. halten.
Zitat von MatrosenMeute
Das ist dein Eindruck, den ich dir nicht nehmen werde. Ich fühle mit den Angehörigen sehr wohl mit, kann mir nur vorstellen, was ihnen durch den Kopf geht.
Ich sage aber klar mit dem Text, dass dies nicht im luftleeren Raum passiert ist. Niemand muss da hochklettern und sich in Gefahr begeben, aber die Umwelt und Einflüsse in der Situation und die Sozialisation „Hansa“ bedingen anscheinend solche traurigen Momente, die ich aufgezählt habe. So gab es bereits Vorfälle, in denen Opfer entstanden sind bzw. es in Kauf genommen wurde, dass es Opfer geben könnte.
Das Beispiel mit der Anteilnahme mit dem verletzten Jungen zeigt zudem, dass dort weder eine vergleichbare Summe zusammenkam (obwohl er keinen Anteil an seinem Leid hatte) noch gab es bedingungslose Solidarität in den Medien (im Schwesterforum erinnere ich mich an Vorwürfe gegen die Berichterstattung mit der Mutter). Ich hab kein Vereinsstatement gesehen a la „wir haben es verbockt, haben die Gefahr unterschätzt und keine Profis engagiert, wir kommen für alles erdenkliche auf“.
Passiert unseren Leuten etwas, sind wir alle da (was auch sehr wichtig ist). Passiert Leuten auf Grund von unseren Leuten etwas, scheint der solidarische Gedanke leider ein anderer zu sein.
Zur Leuchtspur, die anscheinend diese Situation entfacht hat, kam bisher keine Selbstkritik.
Zitat von Mel14Siegtorson
Alles richtige und wichtige Themen. Aber den Tod eines Menschen zum Anlass für diese Diskussion zu nehmen und mit allen anderen Dingen zu vermengen, kommt mir persönlich recht pietätlos vor.
Zitat von MatrosenMeute
Was für mich bisher total untergeht ist, dass wenig Reflexion seitens Verein und Fanszene kam, um solche Unglücke zu verhindern und einen Denkanstoß für ein neues, sicheres Erlebnis „Hansa Rostock“ zu schaffen.
Ob es das Unglück am Olympiastadion (2023?) ist, Saarbrücken, der verletzte Junge bei der Verabschiedung der Flutlichter, fliegende Schottersteine auf einen Fanzug, der schwerverletzte Paderborner beim Sturz auf der Treppe oder die beiden Pyro-Wars gegen Pauli und Dresden - es gibt ein Klima, welches Gewaltbereitschaft und unüberlegte Handlungen ermöglicht, bestärkt und teils unreflektiert stehen lässt. Bei einigen Vorkommnissen hätten bedeutend schlimmere Folgen einkehren können. Es wird auf meterhohe Pfeiler geklettert, Essensstände bestiegen und Gästeblockinfrastruktur zerstört. Menschen mit Fanutensilien anderer Teams werden bedroht und körperlich angegangen. Trotz mehrerer Hinweise wird auf den Märschen geböllert, was das Zeug hält. Eine Leuchtspur wird in einen Saarbrücker Block geschossen, die die Stimmung für Auseinandersetzung erst entfacht. All das passierte in wenigen Jahren des Hansa-Hypes.
Bisherige Stellungnahmen und Crowdfundings reichen mMn nicht, um ehrenvoll an die Vorfälle zu gedenken bzw. zu mahnen. Das Crowdfunding für den verletzten Jungen (Flutlichter) ist nur ein Bruchteil von der aktuellen Spendensumme - dabei hat er/seine Mutter das Unglück nicht herausgefordert. Man muss daraus lernen, Dinge hinterfragen, evolutionär wachsen. Keine Ahnung, ob Hansa Rostock das kann. Würde es mir wünschen.
Was für mich bisher total untergeht ist, dass wenig Reflexion seitens Verein und Fanszene kam, um solche Unglücke zu verhindern und einen Denkanstoß für ein neues, sicheres Erlebnis „Hansa Rostock“ zu schaffen.
Ob es das Unglück am Olympiastadion (2023?) ist, Saarbrücken, der verletzte Junge bei der Verabschiedung der Flutlichter, fliegende Schottersteine auf einen Fanzug, der schwerverletzte Paderborner beim Sturz auf der Treppe oder die beiden Pyro-Wars gegen Pauli und Dresden - es gibt ein Klima, welches Gewaltbereitschaft und unüberlegte Handlungen ermöglicht, bestärkt und teils unreflektiert stehen lässt. Bei einigen Vorkommnissen hätten bedeutend schlimmere Folgen einkehren können. Es wird auf meterhohe Pfeiler geklettert, Essensstände bestiegen und Gästeblockinfrastruktur zerstört. Menschen mit Fanutensilien anderer Teams werden bedroht und körperlich angegangen. Trotz mehrerer Hinweise wird auf den Märschen geböllert, was das Zeug hält. Eine Leuchtspur wird in einen Saarbrücker Block geschossen, die die Stimmung für Auseinandersetzung erst entfacht. All das passierte in wenigen Jahren des Hansa-Hypes.
Bisherige Stellungnahmen und Crowdfundings reichen mMn nicht, um ehrenvoll an die Vorfälle zu gedenken bzw. zu mahnen. Das Crowdfunding für den verletzten Jungen (Flutlichter) ist nur ein Bruchteil von der aktuellen Spendensumme - dabei hat er/seine Mutter das Unglück nicht herausgefordert. Man muss daraus lernen, Dinge hinterfragen, evolutionär wachsen. Keine Ahnung, ob Hansa Rostock das kann. Würde es mir wünschen.
Alles richtige und wichtige Themen. Aber den Tod eines Menschen zum Anlass für diese Diskussion zu nehmen und mit allen anderen Dingen zu vermengen, kommt mir persönlich recht pietätlos vor.
Das ist dein Eindruck, den ich dir nicht nehmen werde. Ich fühle mit den Angehörigen sehr wohl mit, kann mir nur vorstellen, was ihnen durch den Kopf geht.
Ich sage aber klar mit dem Text, dass dies nicht im luftleeren Raum passiert ist. Niemand muss da hochklettern und sich in Gefahr begeben, aber die Umwelt und Einflüsse in der Situation und die Sozialisation „Hansa“ bedingen anscheinend solche traurigen Momente, die ich aufgezählt habe. So gab es bereits Vorfälle, in denen Opfer entstanden sind bzw. es in Kauf genommen wurde, dass es Opfer geben könnte.
Das Beispiel mit der Anteilnahme mit dem verletzten Jungen zeigt zudem, dass dort weder eine vergleichbare Summe zusammenkam (obwohl er keinen Anteil an seinem Leid hatte) noch gab es bedingungslose Solidarität in den Medien (im Schwesterforum erinnere ich mich an Vorwürfe gegen die Berichterstattung mit der Mutter). Ich hab kein Vereinsstatement gesehen a la „wir haben es verbockt, haben die Gefahr unterschätzt und keine Profis engagiert, wir kommen für alles erdenkliche auf“.
Passiert unseren Leuten etwas, sind wir alle da (was auch sehr wichtig ist). Passiert Leuten auf Grund von unseren Leuten etwas, scheint der solidarische Gedanke leider ein anderer zu sein.
Zur Leuchtspur, die anscheinend diese Situation entfacht hat, kam bisher keine Selbstkritik.
Vielleicht kann man wenigstens bis nach der Beerdigung die F. halten.
Ich weiß nicht, ob deine Nachricht oder der schräge Vorwurf gegen Saarbrücken paar Nachrichten davor respektloser im Umgang mit dem Thema ist.
Mir liegt alles daran, dass jeder zu unserer Leidenschaft gehen und gesund zurückkommen kann.
Und trotzdem ist es aktuell ein sensibles Thema, hier ist nunmal jemand zu Tode gekommen und das vergessen hier wohl Einige...
Wie man Zusammenhält sieht man doch an der Spendenaktion...
Also einfach mal ein bisschen runter fahren Jungs.
Wie man Zusammenhält sieht man doch an der Spendenaktion...
Also einfach mal ein bisschen runter fahren Jungs.
Ich habe das Video vom Fall gesehen und dort ist deutlich zu sehen, dass er leider auf den Zaun geklettert ist und dann das Gleichgewicht verloren hat. Wieso weis ich nicht, aber das hat nichts mit den Aktionen der Fanszene zu tun und man braucht es auch nicht mit dem Paderbornspiel oder dem Vorfall gegen 1860 vergleichen. Er war ein Familienmensch, sah sehr positiv aus und war absolut freundlich(nach dem was ich im Internet gelesen habe https://www.bild.de/sport/fussball/toter-hansa-fan-moritz-war-beliebter-schiedsrichter-aus-thueringen-6a1028fbf0f7eb608db7a62c). Er wollte nicht pöbeln, zünden oder was anderes tun. Es war einfach ein tragischer Unfall und man sollte hier aufhören Saarbrücken oder Sonstwem die Schuld zu geben.
Ruhe in Frieden!
Ruhe in Frieden!
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