Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Zitat von Tomminho:
Ich kann die Gegen-Nord-Argumente schon nachvollziehen. Wenn es auf der Süd Ärger gibt, können Polizei und sonstige Sicherheitskräfte sich relativ frei bewegen und das auf einem vergleichsweise weitläufigen Areal.
Wenn das, was beim letzten Spiel auf der Süd passiert ist, aber auf der Nord stattfinden würde - wer will da noch für Sicherheit sorgen? Es kommen die Zuschauer von West, Nord und Ost über die Eingänge auf der Nordseite in den Stadionbereich. Von den Eingängen bis zu den Treppen sind es vielleicht 10m. Wie sollen sich Sicherheitskräfte dort bewegen? Wo sollen Leute hin, die Angst haben (kleine Kinder?) oder einfach das Stadiongelände verlassen wollen?
Auf der Süd weiß jeder, was passieren kann, und man hat auch wenn etwas passiert durchaus Möglichkeiten, dem auszuweichen. Auf der Nord ist das so nicht gegeben und es würde eine Vermischung der Fans geben, wie es sie auf der Süd nicht gibt.
Und wenn dann das erste Kind verletzt wird oder mal eine Massenpanik auf einer der Treppen ausbricht, müssen die Sicherheitsbehörden dafür gerade stehen... Ganz so einfach sehe ich die ganze Sache nicht - und das meine ich nur auf das Stadiongelände bezogen.
Das ist eine nachvollziehbare Argumentation.
Meiner Meinung nach sollte sich trotzdem eine neue, intelligentere Fanszene auf der Nord bilden. Als Gegengewicht zur Süd versteht sich. Ich kenne viele Fans, die auch nur auf die Süd gehen, weil sie keine andere Möglichkeit zum Supporten im Stadion finden, sich auf der Süd zwischen diesen ganzen kaputten Menschen aber auch nicht wirklich wohl fühlen. ACAB und der ganze Scheiß mögen viele doch auch nicht.
Die Fanszene hat für mich alle Chancen auf eine Selbstreinigung verwirkt. Wer daran noch glaubt, der muss mMn zutiefst religiös sein und einen starken Glauben an höhere Mächte pflegen ;)
Ich kann die Gegen-Nord-Argumente schon nachvollziehen. Wenn es auf der Süd Ärger gibt, können Polizei und sonstige Sicherheitskräfte sich relativ frei bewegen und das auf einem vergleichsweise weitläufigen Areal.
Wenn das, was beim letzten Spiel auf der Süd passiert ist, aber auf der Nord stattfinden würde - wer will da noch für Sicherheit sorgen? Es kommen die Zuschauer von West, Nord und Ost über die Eingänge auf der Nordseite in den Stadionbereich. Von den Eingängen bis zu den Treppen sind es vielleicht 10m. Wie sollen sich Sicherheitskräfte dort bewegen? Wo sollen Leute hin, die Angst haben (kleine Kinder?) oder einfach das Stadiongelände verlassen wollen?
Auf der Süd weiß jeder, was passieren kann, und man hat auch wenn etwas passiert durchaus Möglichkeiten, dem auszuweichen. Auf der Nord ist das so nicht gegeben und es würde eine Vermischung der Fans geben, wie es sie auf der Süd nicht gibt.
Und wenn dann das erste Kind verletzt wird oder mal eine Massenpanik auf einer der Treppen ausbricht, müssen die Sicherheitsbehörden dafür gerade stehen... Ganz so einfach sehe ich die ganze Sache nicht - und das meine ich nur auf das Stadiongelände bezogen.
Das ist eine nachvollziehbare Argumentation.
Meiner Meinung nach sollte sich trotzdem eine neue, intelligentere Fanszene auf der Nord bilden. Als Gegengewicht zur Süd versteht sich. Ich kenne viele Fans, die auch nur auf die Süd gehen, weil sie keine andere Möglichkeit zum Supporten im Stadion finden, sich auf der Süd zwischen diesen ganzen kaputten Menschen aber auch nicht wirklich wohl fühlen. ACAB und der ganze Scheiß mögen viele doch auch nicht.
Die Fanszene hat für mich alle Chancen auf eine Selbstreinigung verwirkt. Wer daran noch glaubt, der muss mMn zutiefst religiös sein und einen starken Glauben an höhere Mächte pflegen ;)
Ich denke auch, dass es schon Sinn hat, die Fanszene auf der Süd zu lassen, wenn man sie nicht generell sperren will. Wäre es nicht eine Möglichkeit, die Gästefans in die Kurve zw. Nord- und Osttribüne zu verlagern, damit die sich nicht direkt gegenüber sitzen? Dieser Bereich müsste doch auch von der Eishalle zugänglich sein!
Zitat von spence:
Zitat von Blaues-Wunder:
Zitat von spence:
Zitat von mistertobihro:
Zitat von und1und2:
kann mir jemand relativ ausführlich erklären, warum es logistische probleme gibt, wenn der fanblock auf die nord verlegt wird?
früher war die nord komplett avk (inklusive der ecken) und man hat es logistisch hinbekommen...
vielen dank!
Genau das würde ich auch gerne mal wissen.
Ich kann mir das echt nicht vorstellen.
Was soll denn das jetzt noch werden auf der Süd? Irgendwie fand ich die PK merkwürdig. ..
Ich begrüße es, das der Verein versucht, dieser beschissenen Situation endlich entgegenzuwirken,
aber etwas eigenartig kam mir die PK auch vor. Vielleicht liegt das bei mir daran, dass ich unserer Vereinsführung generell nicht viel zutraue und ich da inzwischen auch schon etwas allergisch reagiere. Über Herrn Dahlmann möchte ich hier nichts mehr sagen, aber auch Herr Friedrich wirkte wenig überzeugend. Nach dem Verlesen des 7-Punkteprogramms war doch nur noch Eiertanz angesagt. Wenn der mit unseren Fans aus den Sonderschulen so verzwackt redet, dann denken die doch, der spricht eine ganz andere Sprache. Lustig finde ich auch, wie schwer es doch sein muss, die entsprechenden Leute, die unserem Verein jedes mal derart schaden, zu identifizieren. Man benötige ein Gesicht und eine Adresse! Aha, so ist das also. Ist doch zu dumm, dass die Jungs nicht ihre Personalausweise hinterlassen haben, das hätte offenbar echt weiter geholfen. Und die Polizei hatte ja auch nicht viel Zeit, denn die haben sich ja auf den ersten Mai vorbereitet.
Ist das alles eigentlich ernst gemeint, oder wollen die uns verarschen? Mir kann doch keiner erzählen, dass die Leute in der Szene gänzlich unbekannt sind.
Mir fehlt einfach der klare Wille, diese Chaoten wirklich auszusperren. Mit der Schließung der Süd, wie lange auch immer, hat man doch nicht viel erreicht, wenn sich dann diese Typen dann woanders breit machen und dort für Ärger sorgen. Und wenn eine härtere Strafe als drei Jahre Stadionverbot nach der Stadionverordnung nicht möglich ist, während man in anderen Ländern für einen Bananenwurf lebenslang ausgesperrt werden kann, dann sollte man überlegen, ob die Stadionordnung nicht mal Überarbeitet werden sollte.
Spence - man kanns auch übertreiben. Ein Alibi-Satz und dann gleich wieder in's alte Horn stoßen :/: Dein Standpunkt gegenüber der Vereinsführung und insgesamt einer Person ist nun hinlänglich bekannt. Deine Sache. Ich denke aber, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen schon ein erkennbarer Schritt nach vorn sind, welchen man nicht gleich wieder übergehen sollte. Hier sind endlich Sanktionen beinhaltet die Allen und darunter auch den Verursachern weh tun werden. Das erzeugt sicherlich auch etwas Druck innerhalb der FSR erzeugen.
Krimineller persönlich und vor allem juristisch habhaft zu werden, ist dann doch kein exklusives Problem bei Hansa. Hier müssen verschiedene Punkte greifen. Friedrich hat doch das Ziel klar benannt, die Täter künftig strafrechtlich dingfest machen zu wollen. Auch, dass verschiedene Maßnahmen mit Sicherheitsbehörden abgestimmt wurden, ist für mich ganz wesentlich. Eine Südschließung verlagert die Probleme nur. Wenns dann allerdings an Choreo-Material, eigene Fanartikel (auch als Einnahmequelle), erhöhte Kontrollen, verstärkte Videotechnik und perspektivisch personalisierte Tickets geht, gehen die Sanktionen klar in die richtige Richtung. Der Wille war meiner Meinung nach sehr deutlich erkennbar. Jeder weiß doch, dass durch den offenen Schuldenschnitt die wirtschaftliche Existenz des Vereins an der Glaubwürdigkeit der Aktionen und Ihrer Wirkung hängt. Keine Ahnung, welche viel besseren Maßnahmen Dir im Kopf herum schwirren. Nenn Sie doch mal, statt hier ewig lang Deiner persönlichen Aversion Ausdruck zu verleihen. Wir hatten den Konfrontationkurs = dauerhafte Sperrung der Süd und Null Kommunikation mit der FSR. Hats gefruchtet? Wir hatten Reden und einen Kodex, welcher mit Füßen getreten wurde. Dazu kommt eine Szene, die offensichtlich kopflos und dadurch teilweise unberechenbar agiert. Auch scheinen früher gefürchtete Konsequenzen für verschiedene Krawallos heute keine Abschreckungspotential mehr zu haben. Wie soll man denn nach Deiner Vorstellung der Id.oten überführen und langfristig fernhalten können? Recht gebe ich Dir bei der notwendigen Diskussion auf Bundesebene. Der Strafkatalog und das Strafmaß der aktuellen Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten sollten ausgelotet und Änderungspotential hin geprüft werden. Den Vereinen und der Justiz müssen hier möglichst scharfe Waffen in die Hand gegeben werden. (http://www.dfb.de/uploads/media/Richtlinien_zur_einheitlichen_Behandlung_von_Stadionverboten_-_ab_01.01.2014.pdf) Ich würde mich freuen, wenn man in Zukunft endlich einige Leute greifen, Sie Ihrer vollen Taten überführen und dann vollumfassend belangen könnte.
Ich stelle fest, dass wir bis auf unsere Meinung über die Fähigkeiten unserer Verantwortungsträger doch eigentlich in vielen Dingen übereinstimmen. Ich finde auch gut, dass Du meine Meinung zu diesem Thema akzeptierst und sachlich die ganze Problematik diskutierst.
Vielleicht stelle ich mir vieles auch zu einfach vor, aber ich kann und will mir einfach nicht vorstellen, dass man als Veranstalter keinen Einfluss darauf hat, wer diese Veranstaltung besucht. Für mich gibt es nur ein Mittel, diese besagten Leute auszubremsen. Man darf sie erst gar nicht ins Stadion lassen. Und das kann doch nicht unmöglich sein. Auf jedem Flughafen muss man fast im wörtlichen Sinn die Hosen runter lassen, um durch die Sicherheitskontrolle zu kommen. Und das passiert täglich bei Tausenden Menschen. Warum soll das bei einem Fußballstadion nicht gehen! Und wenn an jedem Eingang ein Bewaffneter steht, der die Ordner bei Problemen unterstützt. Das hört sich sicher drastisch an, aber was da abging, war auch drastisch. Das hört sich auch teuer an, aber nicht so teuer wie der Untergang unseres Vereins, den ich befürchte, wenn das so weiter geht.
Für uns sind die Dinge vermeintlich oftmals ganz einfach und ein Versagen der Verantwortlichen schnell herbeigeholt. In der Praxis und kleinteiligen Auseinandersetzung mit den Themen ist es dann oftmals deutlich schwieriger. Das soll so gar keine Ausrede sein. Allerdings sind die Prozesse bis zum Erreichen von sichtbaren Erfolgen häufig sehr vielschichtig und langatmig. Um nur mal ein paar Aspekte zu nennen.
Gefahrenübergänge = Wo beginnt/endet der Handlungsspielraum der beteiligten Sicherheitskräfte (juristisch)? Wie können evtl. ausfindig gemachte Straftäter während eines Spiels separiert, in Gewahrsam genommen und Ihre Strafe zugeführt werden, ohne die Sicherheits- und Einsatzkräfte einer übermäßigen/nicht zu kontrollierenden Gefahr auszusetzen? Wie kann noch effektiver und umfangreicher (später verwertbares) Beweismaterial gesammelt werden? Welche organisatorischen und räumlichen Auflagen/Bedingungen/Voraussetzungen bestehen u.a. seitens der Polizei (Aufstellflächen für Einsatzkräfte und Gerät, Rückzugsräume Zugriffszeiten- und -wege, Überwachbarkeit des Areals ...)? Natürlich hat ein Veranstalter Einfluss auf den Zutritt zu seiner Veranstaltungen. Für den Ausschluss braucht es jedoch: eines Ausschlussgrundes (nachweislicher Verstoß gegen geltende Gesetze, Richtlinien, Verordnungen..) und dem notwendigen Instrumentarium zur Durchsetzung (bspw. personalisierte Tickets). Letzteres wäre allerdings auch mit Kosten verbunden, die Hansa derzeit nicht einfach so berappen kann. Hier schlage ich vor, notwendiges und nützliches miteinander zu verbinden. Sofern sich DFB/DFL finanziell beteiligen, könnte Hansa hier einen Pilot-Selbstversuch starten. Ich denke, dass wäre auch ein weiterer Schritt, die Glaubwürdigkeit und den Willen zur Veränderung nach außen zu signalisieren.
Was Deinen Vorschlag des Bewaffneten angeht. Aus sicht des MI und der Polizei ist die Stadionsicherheit in erster Linie eine private Angelegenheit. Dort besteht berechtigterweise keine Veranlassung, weitere finanziellen (Steuer)Mittel für Einsätze aufzubringen. Eher wird man den Druck in den kommenden Jahren erhöhen und die Vereine in die Pflicht nehmen wollen. Verschiedene Politiker, Verbände oder auch die Gewerkschaft der Polizei fordern das schon länger. Nüchtern haben sie auch absolut Recht, denn was allein für Polizeieinsätze von Hansaspielen in den letzten Jahren aufgebracht wurde, sprengt jeden Rahmen. Bund, Länder, Gemeinden .... unterliegen bei der Haushaltsaufstellung und Haushaltsausführung verschiedenen Regelungen und Prinzipien (HGrG, BHO) w.z.B. dem Grundsatz der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit. Dies ist beim Thema Fußball- und Stadiensicherheit schon seit einiger Zeit aus dem Lot. Ich glaube, viele wissen gar nicht, was da gerade für ein Tanz auf der Rasierklinge stattfindet. Wenn die Meinung in der Öffentlichkeit allmählich kippt, ist da bei vielen Clubs ganz schnell das Licht aus.
Zitat von Blaues-Wunder:
Zitat von spence:
Zitat von mistertobihro:
Zitat von und1und2:
kann mir jemand relativ ausführlich erklären, warum es logistische probleme gibt, wenn der fanblock auf die nord verlegt wird?
früher war die nord komplett avk (inklusive der ecken) und man hat es logistisch hinbekommen...
vielen dank!
Genau das würde ich auch gerne mal wissen.
Ich kann mir das echt nicht vorstellen.
Was soll denn das jetzt noch werden auf der Süd? Irgendwie fand ich die PK merkwürdig. ..
Ich begrüße es, das der Verein versucht, dieser beschissenen Situation endlich entgegenzuwirken,
aber etwas eigenartig kam mir die PK auch vor. Vielleicht liegt das bei mir daran, dass ich unserer Vereinsführung generell nicht viel zutraue und ich da inzwischen auch schon etwas allergisch reagiere. Über Herrn Dahlmann möchte ich hier nichts mehr sagen, aber auch Herr Friedrich wirkte wenig überzeugend. Nach dem Verlesen des 7-Punkteprogramms war doch nur noch Eiertanz angesagt. Wenn der mit unseren Fans aus den Sonderschulen so verzwackt redet, dann denken die doch, der spricht eine ganz andere Sprache. Lustig finde ich auch, wie schwer es doch sein muss, die entsprechenden Leute, die unserem Verein jedes mal derart schaden, zu identifizieren. Man benötige ein Gesicht und eine Adresse! Aha, so ist das also. Ist doch zu dumm, dass die Jungs nicht ihre Personalausweise hinterlassen haben, das hätte offenbar echt weiter geholfen. Und die Polizei hatte ja auch nicht viel Zeit, denn die haben sich ja auf den ersten Mai vorbereitet.
Ist das alles eigentlich ernst gemeint, oder wollen die uns verarschen? Mir kann doch keiner erzählen, dass die Leute in der Szene gänzlich unbekannt sind.
Mir fehlt einfach der klare Wille, diese Chaoten wirklich auszusperren. Mit der Schließung der Süd, wie lange auch immer, hat man doch nicht viel erreicht, wenn sich dann diese Typen dann woanders breit machen und dort für Ärger sorgen. Und wenn eine härtere Strafe als drei Jahre Stadionverbot nach der Stadionverordnung nicht möglich ist, während man in anderen Ländern für einen Bananenwurf lebenslang ausgesperrt werden kann, dann sollte man überlegen, ob die Stadionordnung nicht mal Überarbeitet werden sollte.
Spence - man kanns auch übertreiben. Ein Alibi-Satz und dann gleich wieder in's alte Horn stoßen :/: Dein Standpunkt gegenüber der Vereinsführung und insgesamt einer Person ist nun hinlänglich bekannt. Deine Sache. Ich denke aber, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen schon ein erkennbarer Schritt nach vorn sind, welchen man nicht gleich wieder übergehen sollte. Hier sind endlich Sanktionen beinhaltet die Allen und darunter auch den Verursachern weh tun werden. Das erzeugt sicherlich auch etwas Druck innerhalb der FSR erzeugen.
Krimineller persönlich und vor allem juristisch habhaft zu werden, ist dann doch kein exklusives Problem bei Hansa. Hier müssen verschiedene Punkte greifen. Friedrich hat doch das Ziel klar benannt, die Täter künftig strafrechtlich dingfest machen zu wollen. Auch, dass verschiedene Maßnahmen mit Sicherheitsbehörden abgestimmt wurden, ist für mich ganz wesentlich. Eine Südschließung verlagert die Probleme nur. Wenns dann allerdings an Choreo-Material, eigene Fanartikel (auch als Einnahmequelle), erhöhte Kontrollen, verstärkte Videotechnik und perspektivisch personalisierte Tickets geht, gehen die Sanktionen klar in die richtige Richtung. Der Wille war meiner Meinung nach sehr deutlich erkennbar. Jeder weiß doch, dass durch den offenen Schuldenschnitt die wirtschaftliche Existenz des Vereins an der Glaubwürdigkeit der Aktionen und Ihrer Wirkung hängt. Keine Ahnung, welche viel besseren Maßnahmen Dir im Kopf herum schwirren. Nenn Sie doch mal, statt hier ewig lang Deiner persönlichen Aversion Ausdruck zu verleihen. Wir hatten den Konfrontationkurs = dauerhafte Sperrung der Süd und Null Kommunikation mit der FSR. Hats gefruchtet? Wir hatten Reden und einen Kodex, welcher mit Füßen getreten wurde. Dazu kommt eine Szene, die offensichtlich kopflos und dadurch teilweise unberechenbar agiert. Auch scheinen früher gefürchtete Konsequenzen für verschiedene Krawallos heute keine Abschreckungspotential mehr zu haben. Wie soll man denn nach Deiner Vorstellung der Id.oten überführen und langfristig fernhalten können? Recht gebe ich Dir bei der notwendigen Diskussion auf Bundesebene. Der Strafkatalog und das Strafmaß der aktuellen Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten sollten ausgelotet und Änderungspotential hin geprüft werden. Den Vereinen und der Justiz müssen hier möglichst scharfe Waffen in die Hand gegeben werden. (http://www.dfb.de/uploads/media/Richtlinien_zur_einheitlichen_Behandlung_von_Stadionverboten_-_ab_01.01.2014.pdf) Ich würde mich freuen, wenn man in Zukunft endlich einige Leute greifen, Sie Ihrer vollen Taten überführen und dann vollumfassend belangen könnte.
Ich stelle fest, dass wir bis auf unsere Meinung über die Fähigkeiten unserer Verantwortungsträger doch eigentlich in vielen Dingen übereinstimmen. Ich finde auch gut, dass Du meine Meinung zu diesem Thema akzeptierst und sachlich die ganze Problematik diskutierst.
Vielleicht stelle ich mir vieles auch zu einfach vor, aber ich kann und will mir einfach nicht vorstellen, dass man als Veranstalter keinen Einfluss darauf hat, wer diese Veranstaltung besucht. Für mich gibt es nur ein Mittel, diese besagten Leute auszubremsen. Man darf sie erst gar nicht ins Stadion lassen. Und das kann doch nicht unmöglich sein. Auf jedem Flughafen muss man fast im wörtlichen Sinn die Hosen runter lassen, um durch die Sicherheitskontrolle zu kommen. Und das passiert täglich bei Tausenden Menschen. Warum soll das bei einem Fußballstadion nicht gehen! Und wenn an jedem Eingang ein Bewaffneter steht, der die Ordner bei Problemen unterstützt. Das hört sich sicher drastisch an, aber was da abging, war auch drastisch. Das hört sich auch teuer an, aber nicht so teuer wie der Untergang unseres Vereins, den ich befürchte, wenn das so weiter geht.
Für uns sind die Dinge vermeintlich oftmals ganz einfach und ein Versagen der Verantwortlichen schnell herbeigeholt. In der Praxis und kleinteiligen Auseinandersetzung mit den Themen ist es dann oftmals deutlich schwieriger. Das soll so gar keine Ausrede sein. Allerdings sind die Prozesse bis zum Erreichen von sichtbaren Erfolgen häufig sehr vielschichtig und langatmig. Um nur mal ein paar Aspekte zu nennen.
Gefahrenübergänge = Wo beginnt/endet der Handlungsspielraum der beteiligten Sicherheitskräfte (juristisch)? Wie können evtl. ausfindig gemachte Straftäter während eines Spiels separiert, in Gewahrsam genommen und Ihre Strafe zugeführt werden, ohne die Sicherheits- und Einsatzkräfte einer übermäßigen/nicht zu kontrollierenden Gefahr auszusetzen? Wie kann noch effektiver und umfangreicher (später verwertbares) Beweismaterial gesammelt werden? Welche organisatorischen und räumlichen Auflagen/Bedingungen/Voraussetzungen bestehen u.a. seitens der Polizei (Aufstellflächen für Einsatzkräfte und Gerät, Rückzugsräume Zugriffszeiten- und -wege, Überwachbarkeit des Areals ...)? Natürlich hat ein Veranstalter Einfluss auf den Zutritt zu seiner Veranstaltungen. Für den Ausschluss braucht es jedoch: eines Ausschlussgrundes (nachweislicher Verstoß gegen geltende Gesetze, Richtlinien, Verordnungen..) und dem notwendigen Instrumentarium zur Durchsetzung (bspw. personalisierte Tickets). Letzteres wäre allerdings auch mit Kosten verbunden, die Hansa derzeit nicht einfach so berappen kann. Hier schlage ich vor, notwendiges und nützliches miteinander zu verbinden. Sofern sich DFB/DFL finanziell beteiligen, könnte Hansa hier einen Pilot-Selbstversuch starten. Ich denke, dass wäre auch ein weiterer Schritt, die Glaubwürdigkeit und den Willen zur Veränderung nach außen zu signalisieren.
Was Deinen Vorschlag des Bewaffneten angeht. Aus sicht des MI und der Polizei ist die Stadionsicherheit in erster Linie eine private Angelegenheit. Dort besteht berechtigterweise keine Veranlassung, weitere finanziellen (Steuer)Mittel für Einsätze aufzubringen. Eher wird man den Druck in den kommenden Jahren erhöhen und die Vereine in die Pflicht nehmen wollen. Verschiedene Politiker, Verbände oder auch die Gewerkschaft der Polizei fordern das schon länger. Nüchtern haben sie auch absolut Recht, denn was allein für Polizeieinsätze von Hansaspielen in den letzten Jahren aufgebracht wurde, sprengt jeden Rahmen. Bund, Länder, Gemeinden .... unterliegen bei der Haushaltsaufstellung und Haushaltsausführung verschiedenen Regelungen und Prinzipien (HGrG, BHO) w.z.B. dem Grundsatz der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit. Dies ist beim Thema Fußball- und Stadiensicherheit schon seit einiger Zeit aus dem Lot. Ich glaube, viele wissen gar nicht, was da gerade für ein Tanz auf der Rasierklinge stattfindet. Wenn die Meinung in der Öffentlichkeit allmählich kippt, ist da bei vielen Clubs ganz schnell das Licht aus.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Blaues-Wunder am 03.05.2014 um 11:42 Uhr bearbeitet
Zitat von Blaues-Wunder:
Eher wird man den Druck in den kommenden Jahren erhöhen und die Vereine in die Pflicht nehmen wollen. Verschiedene Politiker, Verbände oder auch die Gewerkschaft der Polizei fordern das schon länger. Nüchtern haben sie auch absolut Recht, denn was allein für Polizeieinsätze von Hansaspielen in den letzten Jahren aufgebracht wurde, sprengt jeden Rahmen.
Das ist bestenfalls ein schwaches Argument. Wenn ein Veranstalter jedesmal fürchten muss, dass ein paar Provokateure ausreichen, um ihm eine unbezahlbare Rechnung für Polizeieinsätze ins Haus flattern zu lassen, dann kann man die Versammlungsfreiheit eigentlich auch gleich abschaffen.
Eher wird man den Druck in den kommenden Jahren erhöhen und die Vereine in die Pflicht nehmen wollen. Verschiedene Politiker, Verbände oder auch die Gewerkschaft der Polizei fordern das schon länger. Nüchtern haben sie auch absolut Recht, denn was allein für Polizeieinsätze von Hansaspielen in den letzten Jahren aufgebracht wurde, sprengt jeden Rahmen.
Das ist bestenfalls ein schwaches Argument. Wenn ein Veranstalter jedesmal fürchten muss, dass ein paar Provokateure ausreichen, um ihm eine unbezahlbare Rechnung für Polizeieinsätze ins Haus flattern zu lassen, dann kann man die Versammlungsfreiheit eigentlich auch gleich abschaffen.
Zitat von Schreiberling83:
Zitat von Blaues-Wunder:
Eher wird man den Druck in den kommenden Jahren erhöhen und die Vereine in die Pflicht nehmen wollen. Verschiedene Politiker, Verbände oder auch die Gewerkschaft der Polizei fordern das schon länger. Nüchtern haben sie auch absolut Recht, denn was allein für Polizeieinsätze von Hansaspielen in den letzten Jahren aufgebracht wurde, sprengt jeden Rahmen.
Das ist bestenfalls ein schwaches Argument. Wenn ein Veranstalter jedesmal fürchten muss, dass ein paar Provokateure ausreichen, um ihm eine unbezahlbare Rechnung für Polizeieinsätze ins Haus flattern zu lassen, dann kann man die Versammlungsfreiheit eigentlich auch gleich abschaffen.
Das ist doch auch auch nur eine Halbwahrheit. Es handelt sich hier nicht um "einen" Veranstalter, sondern um eine "Branche", die aus Sicht Ihrer Gegner in den vergangenen Jahren zu viel zugelassen/unterlassen haben. Was ist denn innerhalb der letzten 10 Jahre seitens der Vereine und des Verbandes an harten Maßnahmen umgesetzt worden? Statt dessen sind die Eskalationen, Gewalttaten, Übergriffe und damit verbunden auch die Aufwendungen (personell und finanziell) im gleichen Zeitraum nachweislich in abstrakte Höhen geschnellt. Das angeführte Argument ist nicht mein persönliches, sondern das immer zahlreicherer Partei-, Verbands-, und Polizei-Vertreter. Wenn es denen gelingt, eine breite Öffentlichkeit vom "unnützen" Aufwand für Fußball zu überzeugen, ist das Realität. Gearbeitet und versucht wird sich daran immer wieder - steter Tropfen höhlt den Stein
Zitat von Blaues-Wunder:
Eher wird man den Druck in den kommenden Jahren erhöhen und die Vereine in die Pflicht nehmen wollen. Verschiedene Politiker, Verbände oder auch die Gewerkschaft der Polizei fordern das schon länger. Nüchtern haben sie auch absolut Recht, denn was allein für Polizeieinsätze von Hansaspielen in den letzten Jahren aufgebracht wurde, sprengt jeden Rahmen.
Das ist bestenfalls ein schwaches Argument. Wenn ein Veranstalter jedesmal fürchten muss, dass ein paar Provokateure ausreichen, um ihm eine unbezahlbare Rechnung für Polizeieinsätze ins Haus flattern zu lassen, dann kann man die Versammlungsfreiheit eigentlich auch gleich abschaffen.
Das ist doch auch auch nur eine Halbwahrheit. Es handelt sich hier nicht um "einen" Veranstalter, sondern um eine "Branche", die aus Sicht Ihrer Gegner in den vergangenen Jahren zu viel zugelassen/unterlassen haben. Was ist denn innerhalb der letzten 10 Jahre seitens der Vereine und des Verbandes an harten Maßnahmen umgesetzt worden? Statt dessen sind die Eskalationen, Gewalttaten, Übergriffe und damit verbunden auch die Aufwendungen (personell und finanziell) im gleichen Zeitraum nachweislich in abstrakte Höhen geschnellt. Das angeführte Argument ist nicht mein persönliches, sondern das immer zahlreicherer Partei-, Verbands-, und Polizei-Vertreter. Wenn es denen gelingt, eine breite Öffentlichkeit vom "unnützen" Aufwand für Fußball zu überzeugen, ist das Realität. Gearbeitet und versucht wird sich daran immer wieder - steter Tropfen höhlt den Stein
Noch ein Tropfen ...
von : http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/index.html
Schwerin: Hansa- gegen Hertha-Fans
"Mit mehreren Hubschraubern, Streifenwagen und 100 Einsatzkräfte im gesamten Stadtgebiet hat die Bundespolizei in Schwerin am Samstagabend die Rückreise zweier Fußball-Fangruppen begleitet. Nach Auskunft der Beamten waren rund 300 Fans von Hertha BSC und von Hansa Rostock nahezu zeitgleich durch die Landeshauptstadt gereist. Sie kamen von Spielen in Bremen und Erfurt. Nach einem etwa 15-minütigen gewalttätigen Konflikt der Fans konnte die Polizei die Lage beruhigen. | 04.05.2014 09:24"
Und natürlich ist das auch irgendwo ein Versagen der Polizei, wenn sie mit der Vorgeschichte von sowas "überrascht" wird. Als Entschuldigung taugt es trotzdem nicht.
Der Originalkommentar im Radio beschreibt übrigens klar die Hansa-Seite als Auslöser der Auseinandersetzungen.
von : http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/index.html
Schwerin: Hansa- gegen Hertha-Fans
"Mit mehreren Hubschraubern, Streifenwagen und 100 Einsatzkräfte im gesamten Stadtgebiet hat die Bundespolizei in Schwerin am Samstagabend die Rückreise zweier Fußball-Fangruppen begleitet. Nach Auskunft der Beamten waren rund 300 Fans von Hertha BSC und von Hansa Rostock nahezu zeitgleich durch die Landeshauptstadt gereist. Sie kamen von Spielen in Bremen und Erfurt. Nach einem etwa 15-minütigen gewalttätigen Konflikt der Fans konnte die Polizei die Lage beruhigen. | 04.05.2014 09:24"
Und natürlich ist das auch irgendwo ein Versagen der Polizei, wenn sie mit der Vorgeschichte von sowas "überrascht" wird. Als Entschuldigung taugt es trotzdem nicht.
Der Originalkommentar im Radio beschreibt übrigens klar die Hansa-Seite als Auslöser der Auseinandersetzungen.
Zitat von Kassandra:
Noch ein Tropfen ...
von : http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/index.html
Schwerin: Hansa- gegen Hertha-Fans
"Mit mehreren Hubschraubern, Streifenwagen und 100 Einsatzkräfte im gesamten Stadtgebiet hat die Bundespolizei in Schwerin am Samstagabend die Rückreise zweier Fußball-Fangruppen begleitet. Nach Auskunft der Beamten waren rund 300 Fans von Hertha BSC und von Hansa Rostock nahezu zeitgleich durch die Landeshauptstadt gereist. Sie kamen von Spielen in Bremen und Erfurt. Nach einem etwa 15-minütigen gewalttätigen Konflikt der Fans konnte die Polizei die Lage beruhigen. | 04.05.2014 09:24"
Und natürlich ist das auch irgendwo ein Versagen der Polizei, wenn sie mit der Vorgeschichte von sowas "überrascht" wird. Als Entschuldigung taugt es trotzdem nicht.
Der Originalkommentar im Radio beschreibt übrigens klar die Hansa-Seite als Auslöser der Auseinandersetzungen.
Aber wenn wir tatsächlich erwarten, dass irgendein Verein der Welt auch noch die Verantwortung für die An- und Abreise übernimmt, führt das wirklich zu weit. So seltsam es klingt, im Zug sitzend ist jeder Fußballfan ein normaler Bundesbürger mit Fanschal, der bei Übertretung von Gesetzen bitte von Polizei und Staatsanwaltschaft zu Verantwortung zu ziehen ist.
Noch ein Tropfen ...
von : http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/index.html
Schwerin: Hansa- gegen Hertha-Fans
"Mit mehreren Hubschraubern, Streifenwagen und 100 Einsatzkräfte im gesamten Stadtgebiet hat die Bundespolizei in Schwerin am Samstagabend die Rückreise zweier Fußball-Fangruppen begleitet. Nach Auskunft der Beamten waren rund 300 Fans von Hertha BSC und von Hansa Rostock nahezu zeitgleich durch die Landeshauptstadt gereist. Sie kamen von Spielen in Bremen und Erfurt. Nach einem etwa 15-minütigen gewalttätigen Konflikt der Fans konnte die Polizei die Lage beruhigen. | 04.05.2014 09:24"
Und natürlich ist das auch irgendwo ein Versagen der Polizei, wenn sie mit der Vorgeschichte von sowas "überrascht" wird. Als Entschuldigung taugt es trotzdem nicht.
Der Originalkommentar im Radio beschreibt übrigens klar die Hansa-Seite als Auslöser der Auseinandersetzungen.
Aber wenn wir tatsächlich erwarten, dass irgendein Verein der Welt auch noch die Verantwortung für die An- und Abreise übernimmt, führt das wirklich zu weit. So seltsam es klingt, im Zug sitzend ist jeder Fußballfan ein normaler Bundesbürger mit Fanschal, der bei Übertretung von Gesetzen bitte von Polizei und Staatsanwaltschaft zu Verantwortung zu ziehen ist.
Diese Situation wirds an Spieltagen auf vielen Bahnhöfen geben, gestern hat es auch vereinzelte Hansafans "erwischt" in Hamburg gegen eine Horde Hallenser...traurig aber wahr
Zitat von OmarHimself:
Diese Situation wirds an Spieltagen auf vielen Bahnhöfen geben, gestern hat es auch vereinzelte Hansafans "erwischt" in Hamburg gegen eine Horde Hallenser...traurig aber wahr
Stimmt...
Diese Situation wirds an Spieltagen auf vielen Bahnhöfen geben, gestern hat es auch vereinzelte Hansafans "erwischt" in Hamburg gegen eine Horde Hallenser...traurig aber wahr
Stimmt...
Zitat von Mel14Siegtorson:
Aber wenn wir tatsächlich erwarten, dass irgendein Verein der Welt auch noch die Verantwortung für die An- und Abreise übernimmt, führt das wirklich zu weit.
Mir ging es in keiner Weise um juristische Verantwortung des Vereins. Wir haben in den Beiträgen vorher von öffentlicher Wahrnehmung gesprochen.
Zitat von Mel14Siegtorson:
So seltsam es klingt, im Zug sitzend ist jeder Fußballfan ein normaler Bundesbürger mit Fanschal, der bei Übertretung von Gesetzen bitte von Polizei und Staatsanwaltschaft zu Verantwortung zu ziehen ist.
Das ist doch blankes Wunschdenken. Natürlich ist das Sanktionieren in so einem Fall Aufgabe der staatlichen Gewalt und nicht des Vereines. Trotzdem hat den Schaden in erster Linie der Verein. Hansa rückt immer weiter aus der Mitte der Gesellschaft heraus. Normale Passanten, die sowas miterleben, sind zu großen Teilen als Besucher eines Fußballspiels bei Hansa verloren.
Aber wenn wir tatsächlich erwarten, dass irgendein Verein der Welt auch noch die Verantwortung für die An- und Abreise übernimmt, führt das wirklich zu weit.
Mir ging es in keiner Weise um juristische Verantwortung des Vereins. Wir haben in den Beiträgen vorher von öffentlicher Wahrnehmung gesprochen.
Zitat von Mel14Siegtorson:
So seltsam es klingt, im Zug sitzend ist jeder Fußballfan ein normaler Bundesbürger mit Fanschal, der bei Übertretung von Gesetzen bitte von Polizei und Staatsanwaltschaft zu Verantwortung zu ziehen ist.
Das ist doch blankes Wunschdenken. Natürlich ist das Sanktionieren in so einem Fall Aufgabe der staatlichen Gewalt und nicht des Vereines. Trotzdem hat den Schaden in erster Linie der Verein. Hansa rückt immer weiter aus der Mitte der Gesellschaft heraus. Normale Passanten, die sowas miterleben, sind zu großen Teilen als Besucher eines Fußballspiels bei Hansa verloren.
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