Der Weg zur WM 2026
07.07.2024 - 10:16 Uhr
07.06.2026 - 01:35 Uhr
Da haben sich dann also doch noch Nmecha und Brown gegenüber Goretzka und Raum durchgesetzt. Zumindest kann man erstmal davon ausgehen. Das hätte ich bei Nmecha vielleicht noch gehofft, bei Brown aber definitiv erst nach der WM erwartet.
Über Goretzka wurde wochenlang genug diskutiert. Nmecha ist ihm auf jeden Fall überlegen.
Und Brown finde ich halte wirklich spannend. Ich glaube, dass wir seit Jahren keinen so talentierten Linksverteidiger im Team hatten. Er ist deutlich spielstärker als Raum und bringt vor allem auch mit seinem Tempo eine Komponente auf die linke Außenbahn, die uns sonst ziemlich abgegangen wäre.
Das sind positive Erkenntnisse.
Offensiv überzeugt mich das dagegen noch nicht. Ich glaube definitiv nicht an den WM-Titel (das war auch nicht meine Erwartung) und bin der Meinung, dass uns dafür die individuelle Klasse etwas abgeht. Die ist vorhanden, klar. Aber Wirtz und Musiala haben es verpasst, sich in die absolute Weltklasse zu spielen. Nach der EM24 hatte ich wirklich die Hoffnung, dass sie zu den absoluten Topstars aufsteigen können. Dann hätten uns alleine diese beiden Spieler offensiv tragen können. So wirkt es eher wieder wie meistens in der Nationalmannschaft: mam muss über das Kollektiv kommen. Problem ist, dass das mitunter etwas schwierig ist. Vor allem die Nationen, die aktuell über uns anzusiedeln sind, haben Spieler, die ein Spiel allein entscheiden können. Und ich habe bei solchen Teams öfter das Gefühl, dass sie sich schlechte Spiele erlauben können, weil dann ein oder zwei Aktionen ihrer Superstars doch den Unterschied machen.
Ich hoffe, dass El Mala und Karl in diesem Punkt nach der WM vielleicht etwas Abhilfe schaffen können. Aber es sind halt nicht viele, die sich für solche Rollen aufdrängen.
Generell dürfte es nach der WM aber eher besser werden. Die Alterstruktur verspricht eigentlich, dass unser Leistungsniveau zunehmen sollte.
Brown etabliert sich gerade hinten links, Nmecha fasst erstmals in der Nationalelf Fuß. Beide dürften auf Sicht stärker und vor allem noch eingespielter mit der Mannschaft. Bei Brown dürfte das Potenzial mit 22 auch bei weitem noch nicht ausgeschöpft sein. Das gilt hoffentlich auch für Wirtz und Musiala. Wirtz unter neuem Trainer, Musiala mit mehr Zeit nach seiner Verletzung.
Im Mittelfeld ist Pavlovic noch jung und dürfte ebenfalls noch besser werden. Ouédraogo, Bischof und Eichhorn könnte hier super Optionen werden.
Ich denke, dass die WM 26 tatsächlich doch noch etwas zu früh kommt, wir in den darauffolgenden Jahren aber vielleicht wieder oben anklopfen könnten.
Aktuell wiegt der Ausfall von Karl schwer, da er Spielfreude und Unbekümmertheit nimmt. Havertz scheint ganz gut in Form zu sein. Bei Wirtz und Musiala hoffe ich, auf Erfolgserlebnisse gegen Curaçao. Wer weiß, vielleicht ist ein solcher Start ins Turnier (man gehe von einem deutlichen Sieg aus) auch wirklich mal gut geeignet, um auf einer Welle zu surfen. Bei den letzten beiden WM-Turnieren war ja direkt nach den Auftaktspielen enorm Druck auf dem Kessel.
Über Goretzka wurde wochenlang genug diskutiert. Nmecha ist ihm auf jeden Fall überlegen.
Und Brown finde ich halte wirklich spannend. Ich glaube, dass wir seit Jahren keinen so talentierten Linksverteidiger im Team hatten. Er ist deutlich spielstärker als Raum und bringt vor allem auch mit seinem Tempo eine Komponente auf die linke Außenbahn, die uns sonst ziemlich abgegangen wäre.
Das sind positive Erkenntnisse.
Offensiv überzeugt mich das dagegen noch nicht. Ich glaube definitiv nicht an den WM-Titel (das war auch nicht meine Erwartung) und bin der Meinung, dass uns dafür die individuelle Klasse etwas abgeht. Die ist vorhanden, klar. Aber Wirtz und Musiala haben es verpasst, sich in die absolute Weltklasse zu spielen. Nach der EM24 hatte ich wirklich die Hoffnung, dass sie zu den absoluten Topstars aufsteigen können. Dann hätten uns alleine diese beiden Spieler offensiv tragen können. So wirkt es eher wieder wie meistens in der Nationalmannschaft: mam muss über das Kollektiv kommen. Problem ist, dass das mitunter etwas schwierig ist. Vor allem die Nationen, die aktuell über uns anzusiedeln sind, haben Spieler, die ein Spiel allein entscheiden können. Und ich habe bei solchen Teams öfter das Gefühl, dass sie sich schlechte Spiele erlauben können, weil dann ein oder zwei Aktionen ihrer Superstars doch den Unterschied machen.
Ich hoffe, dass El Mala und Karl in diesem Punkt nach der WM vielleicht etwas Abhilfe schaffen können. Aber es sind halt nicht viele, die sich für solche Rollen aufdrängen.
Generell dürfte es nach der WM aber eher besser werden. Die Alterstruktur verspricht eigentlich, dass unser Leistungsniveau zunehmen sollte.
Brown etabliert sich gerade hinten links, Nmecha fasst erstmals in der Nationalelf Fuß. Beide dürften auf Sicht stärker und vor allem noch eingespielter mit der Mannschaft. Bei Brown dürfte das Potenzial mit 22 auch bei weitem noch nicht ausgeschöpft sein. Das gilt hoffentlich auch für Wirtz und Musiala. Wirtz unter neuem Trainer, Musiala mit mehr Zeit nach seiner Verletzung.
Im Mittelfeld ist Pavlovic noch jung und dürfte ebenfalls noch besser werden. Ouédraogo, Bischof und Eichhorn könnte hier super Optionen werden.
Ich denke, dass die WM 26 tatsächlich doch noch etwas zu früh kommt, wir in den darauffolgenden Jahren aber vielleicht wieder oben anklopfen könnten.
Aktuell wiegt der Ausfall von Karl schwer, da er Spielfreude und Unbekümmertheit nimmt. Havertz scheint ganz gut in Form zu sein. Bei Wirtz und Musiala hoffe ich, auf Erfolgserlebnisse gegen Curaçao. Wer weiß, vielleicht ist ein solcher Start ins Turnier (man gehe von einem deutlichen Sieg aus) auch wirklich mal gut geeignet, um auf einer Welle zu surfen. Bei den letzten beiden WM-Turnieren war ja direkt nach den Auftaktspielen enorm Druck auf dem Kessel.
07.06.2026 - 07:51 Uhr
Der Ausfall von Karl wiegt schwer und eine Offensive mit Wirtz, Musiala, Sane und Havertz fehlt die Kreativität, das Unberechenbare. Havertz und Wirtz sind gesetzt, Musiala und/oder Sane sollten durch Undav und/oder Quedraogo ersetzt werden.
Das ZM mit Pavlovic und Nmecha überzeugt defensiv nicht und eine Umstellung von doppel-6 + 10 auf 6 + doppel-8 ist eine Option. D.h. Pavlovic als 6er und davor Nmecha+Quedraogo als doppel-8. Damit wäre das ZM kompakter und Quedraogo hat zudem die Schnelligkeit um situativ auf den rechten Flügel zu schieben, wenn Havertz in die Mitte zieht und mit Undav eine Doppel-Spitze bildet.
Kimmich-----Tah----Schlotterbeck---Brown
---------------------Pavlovic-------------------
----------Quedraogo-----Nmecha----------
Havertz-----------Undav-----------Wirtz
Das ZM mit Pavlovic und Nmecha überzeugt defensiv nicht und eine Umstellung von doppel-6 + 10 auf 6 + doppel-8 ist eine Option. D.h. Pavlovic als 6er und davor Nmecha+Quedraogo als doppel-8. Damit wäre das ZM kompakter und Quedraogo hat zudem die Schnelligkeit um situativ auf den rechten Flügel zu schieben, wenn Havertz in die Mitte zieht und mit Undav eine Doppel-Spitze bildet.
Kimmich-----Tah----Schlotterbeck---Brown
---------------------Pavlovic-------------------
----------Quedraogo-----Nmecha----------
Havertz-----------Undav-----------Wirtz
07.06.2026 - 08:25 Uhr
Ich würde mich bei der Leistung der Kreativabteilung doch eher auf die Spiele gegen Schweiz und Ghana beziehen, als auf ein Spiel unter Einfluss von Jetlag und (noch ungewohnter) schwüler Hitze. Viel kann man aus dem Spiel gestern nicht ziehen, aber schon, dass die Mannschaft ein wenig widerstandsfähiger ist als in den letzten Jahren. Die USA wollten das gestern ganz sicher unter keinen Umständen verlieren. Ansonsten...dass Wirtz Spiele allein entscheiden kann, hat er schon mehrfach bewiesen...ich gebe die Hoffnugn noch nicht auf, dass er das bei der WM wieder zeigen wird. Bei Musiala ist es einfach nur traurig, wie die letzten zwei Jahre abgelaufen sind. Wenn überhaupt, braucht der wohl nochmal ne ganze verletzungsfreie Saison, um an früher anzuknüpfen. Schade, schade...
07.06.2026 - 14:11 Uhr
Meine Vermutung ist, dass Julian Nagelsmann das System zeitnah anpassen wird. Das Spiel gegen die USA hat deutlich gezeigt, dass die Defensive bei schnellen Umschaltmomenten enorme Probleme bekommen kann. Nmecha wird offensiv stark eingebunden, fehlt dadurch aber häufig in der Absicherung. Pavlović wird im Zentrum oft alleingelassen, was auf höherem Niveau schwierig werden kann. Dazu kommen Kimmichs Tempodefizite, die gegen Topgegner ebenfalls zum Problem werden könnten. Insgesamt wirkte die Defensive über weite Strecken erstaunlich anfällig.
Und am Ende gilt bei Turnieren noch immer: Die Basis für Erfolg ist eine stabile Defensive. Gleichzeitig fehlt mir auf den offensiven Außenbahnen die echte Eins-gegen-eins-Qualität. Sané wird oft als solcher Spieler genannt, doch für mich reicht das nicht mehr. Er besitzt zwar weiterhin Tempo und Abschlussstärke, aber seine Dribbelstärke und seine Fähigkeit, Gegenspieler im direkten Duell zu überwinden, haben deutlich nachgelassen. Das Tor war schön, aber auch etwas glücklich zustande gekommen.
Mit Musiala, Wirtz, Havertz, Undav und Woltemade verfügt Deutschland über viele Spieler, die ihre größten Stärken eher im Zentrum haben. Leweling kann zwar auf dem Flügel agieren, ist aber ebenfalls kein klassischer, wendiger Dribbler. Für mich wäre er sogar ein interessanter Spieler für ein System mit Dreierkette.
Auffällig war, dass Nagelsmann in der Schlussphase bereits eine Dreierkette testete. Dort sehe ich aktuell sogar mehr passendes Spielermaterial. Obwohl diese Formation derzeit nicht unbedingt im Fokus steht, könnte sie sowohl offensiv als auch defensiv besser zu diesem Kader passen.
Generell wirft die Kaderzusammenstellung für mich einige Fragen auf. Welchen konkreten Mehrwert soll Pascal Groß bringen? Seine Rückrunde in England war solide, aber gerade in puncto Geschwindigkeit hatte er schon in Dortmund klare Defizite. Auch bei Maximilian Beier habe ich Zweifel. Körperlich wirkt er noch nicht robust genug, um im Zentrum konstant Bälle festzumachen, und technisch fehlt ihm aus meiner Sicht etwas, um auf höchstem Niveau den Unterschied zu machen.
Vor allem fehlt mir das Überraschungsmoment von der Bank. Doch gestern fand ich ehrlich gesagt eher ernüchternd, was insgesamt an Alternativen nachkam.
Natürlich lasse ich mich gerne positiv überraschen. Aber aktuell sehe ich einige strukturelle Defizite, die gegen absolute Topmannschaften schonungslos offengelegt werden könnten. Deshalb bin ich sehr gespannt, wie die Mannschaft in einer Woche dasteht. Stand heute bleiben für mich jedenfalls mehr Fragezeichen als Antworten.
Und am Ende gilt bei Turnieren noch immer: Die Basis für Erfolg ist eine stabile Defensive. Gleichzeitig fehlt mir auf den offensiven Außenbahnen die echte Eins-gegen-eins-Qualität. Sané wird oft als solcher Spieler genannt, doch für mich reicht das nicht mehr. Er besitzt zwar weiterhin Tempo und Abschlussstärke, aber seine Dribbelstärke und seine Fähigkeit, Gegenspieler im direkten Duell zu überwinden, haben deutlich nachgelassen. Das Tor war schön, aber auch etwas glücklich zustande gekommen.
Mit Musiala, Wirtz, Havertz, Undav und Woltemade verfügt Deutschland über viele Spieler, die ihre größten Stärken eher im Zentrum haben. Leweling kann zwar auf dem Flügel agieren, ist aber ebenfalls kein klassischer, wendiger Dribbler. Für mich wäre er sogar ein interessanter Spieler für ein System mit Dreierkette.
Auffällig war, dass Nagelsmann in der Schlussphase bereits eine Dreierkette testete. Dort sehe ich aktuell sogar mehr passendes Spielermaterial. Obwohl diese Formation derzeit nicht unbedingt im Fokus steht, könnte sie sowohl offensiv als auch defensiv besser zu diesem Kader passen.
Generell wirft die Kaderzusammenstellung für mich einige Fragen auf. Welchen konkreten Mehrwert soll Pascal Groß bringen? Seine Rückrunde in England war solide, aber gerade in puncto Geschwindigkeit hatte er schon in Dortmund klare Defizite. Auch bei Maximilian Beier habe ich Zweifel. Körperlich wirkt er noch nicht robust genug, um im Zentrum konstant Bälle festzumachen, und technisch fehlt ihm aus meiner Sicht etwas, um auf höchstem Niveau den Unterschied zu machen.
Vor allem fehlt mir das Überraschungsmoment von der Bank. Doch gestern fand ich ehrlich gesagt eher ernüchternd, was insgesamt an Alternativen nachkam.
Natürlich lasse ich mich gerne positiv überraschen. Aber aktuell sehe ich einige strukturelle Defizite, die gegen absolute Topmannschaften schonungslos offengelegt werden könnten. Deshalb bin ich sehr gespannt, wie die Mannschaft in einer Woche dasteht. Stand heute bleiben für mich jedenfalls mehr Fragezeichen als Antworten.
07.06.2026 - 14:28 Uhr
Zitat von Block-West-26
Meine Vermutung ist, dass Julian Nagelsmann das System zeitnah anpassen wird. Das Spiel gegen die USA hat deutlich gezeigt, dass die Defensive bei schnellen Umschaltmomenten enorme Probleme bekommen kann. Nmecha wird offensiv stark eingebunden, fehlt dadurch aber häufig in der Absicherung. Pavlović wird im Zentrum oft alleingelassen, was auf höherem Niveau schwierig werden kann. Dazu kommen Kimmichs Tempodefizite, die gegen Topgegner ebenfalls zum Problem werden könnten. Insgesamt wirkte die Defensive über weite Strecken erstaunlich anfällig.
Und am Ende gilt bei Turnieren noch immer: Die Basis für Erfolg ist eine stabile Defensive. Gleichzeitig fehlt mir auf den offensiven Außenbahnen die echte Eins-gegen-eins-Qualität. Sané wird oft als solcher Spieler genannt, doch für mich reicht das nicht mehr. Er besitzt zwar weiterhin Tempo und Abschlussstärke, aber seine Dribbelstärke und seine Fähigkeit, Gegenspieler im direkten Duell zu überwinden, haben deutlich nachgelassen. Das Tor war schön, aber auch etwas glücklich zustande gekommen.
Mit Musiala, Wirtz, Havertz, Undav und Woltemade verfügt Deutschland über viele Spieler, die ihre größten Stärken eher im Zentrum haben. Leweling kann zwar auf dem Flügel agieren, ist aber ebenfalls kein klassischer, wendiger Dribbler. Für mich wäre er sogar ein interessanter Spieler für ein System mit Dreierkette.
Auffällig war, dass Nagelsmann in der Schlussphase bereits eine Dreierkette testete. Dort sehe ich aktuell sogar mehr passendes Spielermaterial. Obwohl diese Formation derzeit nicht unbedingt im Fokus steht, könnte sie sowohl offensiv als auch defensiv besser zu diesem Kader passen.
Generell wirft die Kaderzusammenstellung für mich einige Fragen auf. Welchen konkreten Mehrwert soll Pascal Groß bringen? Seine Rückrunde in England war solide, aber gerade in puncto Geschwindigkeit hatte er schon in Dortmund klare Defizite. Auch bei Maximilian Beier habe ich Zweifel. Körperlich wirkt er noch nicht robust genug, um im Zentrum konstant Bälle festzumachen, und technisch fehlt ihm aus meiner Sicht etwas, um auf höchstem Niveau den Unterschied zu machen.
Vor allem fehlt mir das Überraschungsmoment von der Bank. Doch gestern fand ich ehrlich gesagt eher ernüchternd, was insgesamt an Alternativen nachkam.
Natürlich lasse ich mich gerne positiv überraschen. Aber aktuell sehe ich einige strukturelle Defizite, die gegen absolute Topmannschaften schonungslos offengelegt werden könnten. Deshalb bin ich sehr gespannt, wie die Mannschaft in einer Woche dasteht. Stand heute bleiben für mich jedenfalls mehr Fragezeichen als Antworten.
Meine Vermutung ist, dass Julian Nagelsmann das System zeitnah anpassen wird. Das Spiel gegen die USA hat deutlich gezeigt, dass die Defensive bei schnellen Umschaltmomenten enorme Probleme bekommen kann. Nmecha wird offensiv stark eingebunden, fehlt dadurch aber häufig in der Absicherung. Pavlović wird im Zentrum oft alleingelassen, was auf höherem Niveau schwierig werden kann. Dazu kommen Kimmichs Tempodefizite, die gegen Topgegner ebenfalls zum Problem werden könnten. Insgesamt wirkte die Defensive über weite Strecken erstaunlich anfällig.
Und am Ende gilt bei Turnieren noch immer: Die Basis für Erfolg ist eine stabile Defensive. Gleichzeitig fehlt mir auf den offensiven Außenbahnen die echte Eins-gegen-eins-Qualität. Sané wird oft als solcher Spieler genannt, doch für mich reicht das nicht mehr. Er besitzt zwar weiterhin Tempo und Abschlussstärke, aber seine Dribbelstärke und seine Fähigkeit, Gegenspieler im direkten Duell zu überwinden, haben deutlich nachgelassen. Das Tor war schön, aber auch etwas glücklich zustande gekommen.
Mit Musiala, Wirtz, Havertz, Undav und Woltemade verfügt Deutschland über viele Spieler, die ihre größten Stärken eher im Zentrum haben. Leweling kann zwar auf dem Flügel agieren, ist aber ebenfalls kein klassischer, wendiger Dribbler. Für mich wäre er sogar ein interessanter Spieler für ein System mit Dreierkette.
Auffällig war, dass Nagelsmann in der Schlussphase bereits eine Dreierkette testete. Dort sehe ich aktuell sogar mehr passendes Spielermaterial. Obwohl diese Formation derzeit nicht unbedingt im Fokus steht, könnte sie sowohl offensiv als auch defensiv besser zu diesem Kader passen.
Generell wirft die Kaderzusammenstellung für mich einige Fragen auf. Welchen konkreten Mehrwert soll Pascal Groß bringen? Seine Rückrunde in England war solide, aber gerade in puncto Geschwindigkeit hatte er schon in Dortmund klare Defizite. Auch bei Maximilian Beier habe ich Zweifel. Körperlich wirkt er noch nicht robust genug, um im Zentrum konstant Bälle festzumachen, und technisch fehlt ihm aus meiner Sicht etwas, um auf höchstem Niveau den Unterschied zu machen.
Vor allem fehlt mir das Überraschungsmoment von der Bank. Doch gestern fand ich ehrlich gesagt eher ernüchternd, was insgesamt an Alternativen nachkam.
Natürlich lasse ich mich gerne positiv überraschen. Aber aktuell sehe ich einige strukturelle Defizite, die gegen absolute Topmannschaften schonungslos offengelegt werden könnten. Deshalb bin ich sehr gespannt, wie die Mannschaft in einer Woche dasteht. Stand heute bleiben für mich jedenfalls mehr Fragezeichen als Antworten.
Ich hab da keine 3er Kette gesehen, sondern einen Anton auf RV wie zu 14er Zeiten einen Mustafi
07.06.2026 - 14:38 Uhr
Zitat von Block-West-26
Meine Vermutung ist, dass Julian Nagelsmann das System zeitnah anpassen wird. Das Spiel gegen die USA hat deutlich gezeigt, dass die Defensive bei schnellen Umschaltmomenten enorme Probleme bekommen kann. Nmecha wird offensiv stark eingebunden, fehlt dadurch aber häufig in der Absicherung. Pavlović wird im Zentrum oft alleingelassen, was auf höherem Niveau schwierig werden kann. Dazu kommen Kimmichs Tempodefizite, die gegen Topgegner ebenfalls zum Problem werden könnten. Insgesamt wirkte die Defensive über weite Strecken erstaunlich anfällig.
Und am Ende gilt bei Turnieren noch immer: Die Basis für Erfolg ist eine stabile Defensive. Gleichzeitig fehlt mir auf den offensiven Außenbahnen die echte Eins-gegen-eins-Qualität. Sané wird oft als solcher Spieler genannt, doch für mich reicht das nicht mehr. Er besitzt zwar weiterhin Tempo und Abschlussstärke, aber seine Dribbelstärke und seine Fähigkeit, Gegenspieler im direkten Duell zu überwinden, haben deutlich nachgelassen. Das Tor war schön, aber auch etwas glücklich zustande gekommen.
Mit Musiala, Wirtz, Havertz, Undav und Woltemade verfügt Deutschland über viele Spieler, die ihre größten Stärken eher im Zentrum haben. Leweling kann zwar auf dem Flügel agieren, ist aber ebenfalls kein klassischer, wendiger Dribbler. Für mich wäre er sogar ein interessanter Spieler für ein System mit Dreierkette.
Auffällig war, dass Nagelsmann in der Schlussphase bereits eine Dreierkette testete. Dort sehe ich aktuell sogar mehr passendes Spielermaterial. Obwohl diese Formation derzeit nicht unbedingt im Fokus steht, könnte sie sowohl offensiv als auch defensiv besser zu diesem Kader passen.
Generell wirft die Kaderzusammenstellung für mich einige Fragen auf. Welchen konkreten Mehrwert soll Pascal Groß bringen? Seine Rückrunde in England war solide, aber gerade in puncto Geschwindigkeit hatte er schon in Dortmund klare Defizite. Auch bei Maximilian Beier habe ich Zweifel. Körperlich wirkt er noch nicht robust genug, um im Zentrum konstant Bälle festzumachen, und technisch fehlt ihm aus meiner Sicht etwas, um auf höchstem Niveau den Unterschied zu machen.
Vor allem fehlt mir das Überraschungsmoment von der Bank. Doch gestern fand ich ehrlich gesagt eher ernüchternd, was insgesamt an Alternativen nachkam.
Natürlich lasse ich mich gerne positiv überraschen. Aber aktuell sehe ich einige strukturelle Defizite, die gegen absolute Topmannschaften schonungslos offengelegt werden könnten. Deshalb bin ich sehr gespannt, wie die Mannschaft in einer Woche dasteht. Stand heute bleiben für mich jedenfalls mehr Fragezeichen als Antworten.
Meine Vermutung ist, dass Julian Nagelsmann das System zeitnah anpassen wird. Das Spiel gegen die USA hat deutlich gezeigt, dass die Defensive bei schnellen Umschaltmomenten enorme Probleme bekommen kann. Nmecha wird offensiv stark eingebunden, fehlt dadurch aber häufig in der Absicherung. Pavlović wird im Zentrum oft alleingelassen, was auf höherem Niveau schwierig werden kann. Dazu kommen Kimmichs Tempodefizite, die gegen Topgegner ebenfalls zum Problem werden könnten. Insgesamt wirkte die Defensive über weite Strecken erstaunlich anfällig.
Und am Ende gilt bei Turnieren noch immer: Die Basis für Erfolg ist eine stabile Defensive. Gleichzeitig fehlt mir auf den offensiven Außenbahnen die echte Eins-gegen-eins-Qualität. Sané wird oft als solcher Spieler genannt, doch für mich reicht das nicht mehr. Er besitzt zwar weiterhin Tempo und Abschlussstärke, aber seine Dribbelstärke und seine Fähigkeit, Gegenspieler im direkten Duell zu überwinden, haben deutlich nachgelassen. Das Tor war schön, aber auch etwas glücklich zustande gekommen.
Mit Musiala, Wirtz, Havertz, Undav und Woltemade verfügt Deutschland über viele Spieler, die ihre größten Stärken eher im Zentrum haben. Leweling kann zwar auf dem Flügel agieren, ist aber ebenfalls kein klassischer, wendiger Dribbler. Für mich wäre er sogar ein interessanter Spieler für ein System mit Dreierkette.
Auffällig war, dass Nagelsmann in der Schlussphase bereits eine Dreierkette testete. Dort sehe ich aktuell sogar mehr passendes Spielermaterial. Obwohl diese Formation derzeit nicht unbedingt im Fokus steht, könnte sie sowohl offensiv als auch defensiv besser zu diesem Kader passen.
Generell wirft die Kaderzusammenstellung für mich einige Fragen auf. Welchen konkreten Mehrwert soll Pascal Groß bringen? Seine Rückrunde in England war solide, aber gerade in puncto Geschwindigkeit hatte er schon in Dortmund klare Defizite. Auch bei Maximilian Beier habe ich Zweifel. Körperlich wirkt er noch nicht robust genug, um im Zentrum konstant Bälle festzumachen, und technisch fehlt ihm aus meiner Sicht etwas, um auf höchstem Niveau den Unterschied zu machen.
Vor allem fehlt mir das Überraschungsmoment von der Bank. Doch gestern fand ich ehrlich gesagt eher ernüchternd, was insgesamt an Alternativen nachkam.
Natürlich lasse ich mich gerne positiv überraschen. Aber aktuell sehe ich einige strukturelle Defizite, die gegen absolute Topmannschaften schonungslos offengelegt werden könnten. Deshalb bin ich sehr gespannt, wie die Mannschaft in einer Woche dasteht. Stand heute bleiben für mich jedenfalls mehr Fragezeichen als Antworten.
So würde ich auch aufstellen, mal abgesehen davon, dass ich Neuer und Rüdiger nicht nominiert hätte.
Ggf. kann man auch Woltemade hinter der Spitze bringen und Wirtz für Nmecha spielen, wenn man mehr über Flanken kommen will.
So wäre man zumindest kombinationsstark und auch für den direkteren Weg mit Flanken aufgestellt.
Kimmich geht aber ja leider trotzdem oft in die Mitte, wobei das auch an der Aufgabenverteilung mit dem RA liegen kann. Davon bin ich auch kein Fan.
Sané ist im 1vs1 in etwa so wie Führich: er dribbelt zwar an, geht aber selten tatsächlich vorbei oder macht iwas überraschendes. Das höchste der Gefühle ist, wenn er dann tatsächlich mal ein paar schnelle Schritte in die Mitte macht und abschließt.
Statt Beier und Amiri hätte man natürlich mit El Mala und Schade auch echte Linksaußen nominieren können und Wirtz auf die Musiala-Position setzen, weil der einfach noch braucht nach seiner Verletzung.
Aber jetzt muss man halt mit dem arbeiten, was man nominiert hat.
07.06.2026 - 15:16 Uhr
Als Lennart Karl verletzt ausfiel, habe ich mir gedacht: Wenn schon kein Rechtsaußen nachnominiert wird, wäre ich sogar einverstanden, wenn Nagelsmann einen Mittelstürmer (oder vielleicht sogar einen defensiven Mittelfeldspieler wie Anton Stach) bringt.
Ich finde nämlich, dass Woltemade, Havertz und Undav alle als hängende Spitze oder sogar als Zehner (bei Havertz/Undav) spielen können.
Aus verschiedenen Gründen haben Füllkrug (katastrophale Form) und Tim Kleindienst (Verletzung) es beide nicht in den WM-Kader 2026 geschafft – obwohl sie echte Neuner sind. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir unbedingt einen richtigen klassischen Neuner im Kader brauchen, der uns im gegnerischen Strafraum dieses „Extra“ gibt
Ich finde Havertz als False 9 eigentlich ganz okay, weil er eine herausragende Fußballintelligenz hat, viel Erfahrung auf großer Bühne mitbringt, stark im Kopfball ist und sich in Zweikämpfen reinhängt. Klar, seine Schwächen im Abschluss und mit dem rechten Fuß kennen wir alle.
Woltemade hat gewisse Ähnlichkeiten mit Havertz, ist aber deutlich schwächer im Kopfballspiel und scheut Zweikämpfe und Luftduelle gegen große, physische Innenverteidiger. Ich habe einfach das Gefühl, ihm fehlt die Aggressivität, die Zähigkeit und die Kämpfermentalität eines typischen Neuners. Woltemade spielt sehr weich – fast wie ein viel kleinerer Spieler.
Wenn wir aber einen Mittelstürmer wollen, der Zweikämpfe und Kopfballduelle sucht, sich vor physischen Gefechten nicht scheut, kopfballstark, groß, physisch und energisch ist, Killerinstinkt hat und wie ein echter Neuner spielt…
Dann würde ich sogar Dzenan Pejcinovic vor Nicolo Tresoldi bevorzugen. Ich weiß, Tresoldi hat viele Tore für Brugge geschossen und viel Aufmerksamkeit bekommen, aber wir brauchen genau das Profil von Pejcinovic deutlich dringender.
Diese Physis, das Wandspiel und die Fähigkeit, Kopfballduelle zu gewinnen und dann weiterzuleiten… Ich finde, Pejcinovic ist genau der ideale Mittelstürmer-Typ, den die DFB-A-Nationalmannschaft entwickeln sollte.
Klar, Pejcinovic hat in dieser Bundesligasaison „nur“ acht Tore geschossen, aber er ist jung und hungrig – er wird sich noch steigern. Außerdem hat er im Relegations-Rückspiel gegen Paderborn ein wichtiges Tor für Wolfsburg erzielt.
Leider hat es nicht gereicht, um den Abstieg zu verhindern. Ich sehe aber großes Potenzial in ihm, solange ihn keine schwerwiegenden Verletzungen zurückwerfen.
Es überrascht mich überhaupt nicht, dass Benfica an Dzenan Pejcinovic interessiert ist. Er ist einfach eine seltene Gattung auf der Mittelstürmerposition in der jungen Generation.
Und weil es bei Nick Woltemade so viele Fragezeichen gibt („Wie spielt man ihn eigentlich sinnvoll?“ „Ist er wirklich eine 10 oder eine 9?“), denke ich, dass auch er gerade eine Identitätskrise hat – nicht nur Eddie Howe bei Newcastle und Julian Nagelsmann beim DFB, sondern auch bei sich selbst. Kein Selbstvertrauen, zu langsam in der Entscheidungsfindung, braucht zu viele Ballkontakte, fehlende Aggressivität und Zähigkeit…
Woltemade fehlt der Killerinstinkt im Sturm, und vor allem fehlt ihm die Kämpfermentalität. Er wird nie ein Top-Neuner werden, und wir brauchen ihn viel dringender als „9“ statt als „10“ (als Zehner haben wir ohnehin deutlich bessere Optionen).
Deshalb halte ich es gar nicht für die schlechteste Idee, Dzenan Pejcinovic für die DFB-Nationalmannschaft zu nominieren. Ehrlich gesagt gefällt mir sein Profil deutlich besser als das des aktuellen Woltemade (kein Selbstvertrauen und Positionsunsicherheit) und sogar besser als das von Nicolo Tresoldi.
Ich hoffe sehr, dass Dzenan Pejcinovic bei Benfica spielt und dort viele Tore schießt.
Gleichzeitig hoffe ich, dass der DFB merkt, dass sowohl Montenegro als auch Bosnien hinter Pejcinovic her sind. Die Bosnien-Fans sind sich offenbar sehr sicher, dass er für sie auflaufen wird. Ich habe da meine Zweifel, aber wir werden sehen. Um eine Igor-Matanović-Situation zu vermeiden, hoffe ich, dass der DFB früher und proaktiver handelt. Wir brauchen echte Neuner, und in Deutschland herrscht da gerade Mangel – wir können es uns nicht leisten, schon wieder einen jungen Mittelstürmer an eine andere Nation zu verlieren
Ich finde nämlich, dass Woltemade, Havertz und Undav alle als hängende Spitze oder sogar als Zehner (bei Havertz/Undav) spielen können.
Aus verschiedenen Gründen haben Füllkrug (katastrophale Form) und Tim Kleindienst (Verletzung) es beide nicht in den WM-Kader 2026 geschafft – obwohl sie echte Neuner sind. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir unbedingt einen richtigen klassischen Neuner im Kader brauchen, der uns im gegnerischen Strafraum dieses „Extra“ gibt
Ich finde Havertz als False 9 eigentlich ganz okay, weil er eine herausragende Fußballintelligenz hat, viel Erfahrung auf großer Bühne mitbringt, stark im Kopfball ist und sich in Zweikämpfen reinhängt. Klar, seine Schwächen im Abschluss und mit dem rechten Fuß kennen wir alle.
Woltemade hat gewisse Ähnlichkeiten mit Havertz, ist aber deutlich schwächer im Kopfballspiel und scheut Zweikämpfe und Luftduelle gegen große, physische Innenverteidiger. Ich habe einfach das Gefühl, ihm fehlt die Aggressivität, die Zähigkeit und die Kämpfermentalität eines typischen Neuners. Woltemade spielt sehr weich – fast wie ein viel kleinerer Spieler.
Wenn wir aber einen Mittelstürmer wollen, der Zweikämpfe und Kopfballduelle sucht, sich vor physischen Gefechten nicht scheut, kopfballstark, groß, physisch und energisch ist, Killerinstinkt hat und wie ein echter Neuner spielt…
Dann würde ich sogar Dzenan Pejcinovic vor Nicolo Tresoldi bevorzugen. Ich weiß, Tresoldi hat viele Tore für Brugge geschossen und viel Aufmerksamkeit bekommen, aber wir brauchen genau das Profil von Pejcinovic deutlich dringender.
Diese Physis, das Wandspiel und die Fähigkeit, Kopfballduelle zu gewinnen und dann weiterzuleiten… Ich finde, Pejcinovic ist genau der ideale Mittelstürmer-Typ, den die DFB-A-Nationalmannschaft entwickeln sollte.
Klar, Pejcinovic hat in dieser Bundesligasaison „nur“ acht Tore geschossen, aber er ist jung und hungrig – er wird sich noch steigern. Außerdem hat er im Relegations-Rückspiel gegen Paderborn ein wichtiges Tor für Wolfsburg erzielt.
Leider hat es nicht gereicht, um den Abstieg zu verhindern. Ich sehe aber großes Potenzial in ihm, solange ihn keine schwerwiegenden Verletzungen zurückwerfen.
Es überrascht mich überhaupt nicht, dass Benfica an Dzenan Pejcinovic interessiert ist. Er ist einfach eine seltene Gattung auf der Mittelstürmerposition in der jungen Generation.
Und weil es bei Nick Woltemade so viele Fragezeichen gibt („Wie spielt man ihn eigentlich sinnvoll?“ „Ist er wirklich eine 10 oder eine 9?“), denke ich, dass auch er gerade eine Identitätskrise hat – nicht nur Eddie Howe bei Newcastle und Julian Nagelsmann beim DFB, sondern auch bei sich selbst. Kein Selbstvertrauen, zu langsam in der Entscheidungsfindung, braucht zu viele Ballkontakte, fehlende Aggressivität und Zähigkeit…
Woltemade fehlt der Killerinstinkt im Sturm, und vor allem fehlt ihm die Kämpfermentalität. Er wird nie ein Top-Neuner werden, und wir brauchen ihn viel dringender als „9“ statt als „10“ (als Zehner haben wir ohnehin deutlich bessere Optionen).
Deshalb halte ich es gar nicht für die schlechteste Idee, Dzenan Pejcinovic für die DFB-Nationalmannschaft zu nominieren. Ehrlich gesagt gefällt mir sein Profil deutlich besser als das des aktuellen Woltemade (kein Selbstvertrauen und Positionsunsicherheit) und sogar besser als das von Nicolo Tresoldi.
Ich hoffe sehr, dass Dzenan Pejcinovic bei Benfica spielt und dort viele Tore schießt.
Gleichzeitig hoffe ich, dass der DFB merkt, dass sowohl Montenegro als auch Bosnien hinter Pejcinovic her sind. Die Bosnien-Fans sind sich offenbar sehr sicher, dass er für sie auflaufen wird. Ich habe da meine Zweifel, aber wir werden sehen. Um eine Igor-Matanović-Situation zu vermeiden, hoffe ich, dass der DFB früher und proaktiver handelt. Wir brauchen echte Neuner, und in Deutschland herrscht da gerade Mangel – wir können es uns nicht leisten, schon wieder einen jungen Mittelstürmer an eine andere Nation zu verlieren
07.06.2026 - 16:32 Uhr
Zitat von LucasPodolski
Als Lennart Karl verletzt ausfiel, habe ich mir gedacht: Wenn schon kein Rechtsaußen nachnominiert wird, wäre ich sogar einverstanden, wenn Nagelsmann einen Mittelstürmer (oder vielleicht sogar einen defensiven Mittelfeldspieler wie Anton Stach) bringt.
Ich finde nämlich, dass Woltemade, Havertz und Undav alle als hängende Spitze oder sogar als Zehner (bei Havertz/Undav) spielen können.
Aus verschiedenen Gründen haben Füllkrug (katastrophale Form) und Tim Kleindienst (Verletzung) es beide nicht in den WM-Kader 2026 geschafft – obwohl sie echte Neuner sind. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir unbedingt einen richtigen klassischen Neuner im Kader brauchen, der uns im gegnerischen Strafraum dieses „Extra“ gibt
Ich finde Havertz als False 9 eigentlich ganz okay, weil er eine herausragende Fußballintelligenz hat, viel Erfahrung auf großer Bühne mitbringt, stark im Kopfball ist und sich in Zweikämpfen reinhängt. Klar, seine Schwächen im Abschluss und mit dem rechten Fuß kennen wir alle.
Woltemade hat gewisse Ähnlichkeiten mit Havertz, ist aber deutlich schwächer im Kopfballspiel und scheut Zweikämpfe und Luftduelle gegen große, physische Innenverteidiger. Ich habe einfach das Gefühl, ihm fehlt die Aggressivität, die Zähigkeit und die Kämpfermentalität eines typischen Neuners. Woltemade spielt sehr weich – fast wie ein viel kleinerer Spieler.
Wenn wir aber einen Mittelstürmer wollen, der Zweikämpfe und Kopfballduelle sucht, sich vor physischen Gefechten nicht scheut, kopfballstark, groß, physisch und energisch ist, Killerinstinkt hat und wie ein echter Neuner spielt…
Dann würde ich sogar Dzenan Pejcinovic vor Nicolo Tresoldi bevorzugen. Ich weiß, Tresoldi hat viele Tore für Brugge geschossen und viel Aufmerksamkeit bekommen, aber wir brauchen genau das Profil von Pejcinovic deutlich dringender.
Diese Physis, das Wandspiel und die Fähigkeit, Kopfballduelle zu gewinnen und dann weiterzuleiten… Ich finde, Pejcinovic ist genau der ideale Mittelstürmer-Typ, den die DFB-A-Nationalmannschaft entwickeln sollte.
Klar, Pejcinovic hat in dieser Bundesligasaison „nur“ acht Tore geschossen, aber er ist jung und hungrig – er wird sich noch steigern. Außerdem hat er im Relegations-Rückspiel gegen Paderborn ein wichtiges Tor für Wolfsburg erzielt.
Leider hat es nicht gereicht, um den Abstieg zu verhindern. Ich sehe aber großes Potenzial in ihm, solange ihn keine schwerwiegenden Verletzungen zurückwerfen.
Es überrascht mich überhaupt nicht, dass Benfica an Dzenan Pejcinovic interessiert ist. Er ist einfach eine seltene Gattung auf der Mittelstürmerposition in der jungen Generation.
Und weil es bei Nick Woltemade so viele Fragezeichen gibt („Wie spielt man ihn eigentlich sinnvoll?“ „Ist er wirklich eine 10 oder eine 9?“), denke ich, dass auch er gerade eine Identitätskrise hat – nicht nur Eddie Howe bei Newcastle und Julian Nagelsmann beim DFB, sondern auch bei sich selbst. Kein Selbstvertrauen, zu langsam in der Entscheidungsfindung, braucht zu viele Ballkontakte, fehlende Aggressivität und Zähigkeit…
Woltemade fehlt der Killerinstinkt im Sturm, und vor allem fehlt ihm die Kämpfermentalität. Er wird nie ein Top-Neuner werden, und wir brauchen ihn viel dringender als „9“ statt als „10“ (als Zehner haben wir ohnehin deutlich bessere Optionen).
Deshalb halte ich es gar nicht für die schlechteste Idee, Dzenan Pejcinovic für die DFB-Nationalmannschaft zu nominieren. Ehrlich gesagt gefällt mir sein Profil deutlich besser als das des aktuellen Woltemade (kein Selbstvertrauen und Positionsunsicherheit) und sogar besser als das von Nicolo Tresoldi.
Ich hoffe sehr, dass Dzenan Pejcinovic bei Benfica spielt und dort viele Tore schießt.
Gleichzeitig hoffe ich, dass der DFB merkt, dass sowohl Montenegro als auch Bosnien hinter Pejcinovic her sind. Die Bosnien-Fans sind sich offenbar sehr sicher, dass er für sie auflaufen wird. Ich habe da meine Zweifel, aber wir werden sehen. Um eine Igor-Matanović-Situation zu vermeiden, hoffe ich, dass der DFB früher und proaktiver handelt. Wir brauchen echte Neuner, und in Deutschland herrscht da gerade Mangel – wir können es uns nicht leisten, schon wieder einen jungen Mittelstürmer an eine andere Nation zu verlieren
Als Lennart Karl verletzt ausfiel, habe ich mir gedacht: Wenn schon kein Rechtsaußen nachnominiert wird, wäre ich sogar einverstanden, wenn Nagelsmann einen Mittelstürmer (oder vielleicht sogar einen defensiven Mittelfeldspieler wie Anton Stach) bringt.
Ich finde nämlich, dass Woltemade, Havertz und Undav alle als hängende Spitze oder sogar als Zehner (bei Havertz/Undav) spielen können.
Aus verschiedenen Gründen haben Füllkrug (katastrophale Form) und Tim Kleindienst (Verletzung) es beide nicht in den WM-Kader 2026 geschafft – obwohl sie echte Neuner sind. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir unbedingt einen richtigen klassischen Neuner im Kader brauchen, der uns im gegnerischen Strafraum dieses „Extra“ gibt
Ich finde Havertz als False 9 eigentlich ganz okay, weil er eine herausragende Fußballintelligenz hat, viel Erfahrung auf großer Bühne mitbringt, stark im Kopfball ist und sich in Zweikämpfen reinhängt. Klar, seine Schwächen im Abschluss und mit dem rechten Fuß kennen wir alle.
Woltemade hat gewisse Ähnlichkeiten mit Havertz, ist aber deutlich schwächer im Kopfballspiel und scheut Zweikämpfe und Luftduelle gegen große, physische Innenverteidiger. Ich habe einfach das Gefühl, ihm fehlt die Aggressivität, die Zähigkeit und die Kämpfermentalität eines typischen Neuners. Woltemade spielt sehr weich – fast wie ein viel kleinerer Spieler.
Wenn wir aber einen Mittelstürmer wollen, der Zweikämpfe und Kopfballduelle sucht, sich vor physischen Gefechten nicht scheut, kopfballstark, groß, physisch und energisch ist, Killerinstinkt hat und wie ein echter Neuner spielt…
Dann würde ich sogar Dzenan Pejcinovic vor Nicolo Tresoldi bevorzugen. Ich weiß, Tresoldi hat viele Tore für Brugge geschossen und viel Aufmerksamkeit bekommen, aber wir brauchen genau das Profil von Pejcinovic deutlich dringender.
Diese Physis, das Wandspiel und die Fähigkeit, Kopfballduelle zu gewinnen und dann weiterzuleiten… Ich finde, Pejcinovic ist genau der ideale Mittelstürmer-Typ, den die DFB-A-Nationalmannschaft entwickeln sollte.
Klar, Pejcinovic hat in dieser Bundesligasaison „nur“ acht Tore geschossen, aber er ist jung und hungrig – er wird sich noch steigern. Außerdem hat er im Relegations-Rückspiel gegen Paderborn ein wichtiges Tor für Wolfsburg erzielt.
Leider hat es nicht gereicht, um den Abstieg zu verhindern. Ich sehe aber großes Potenzial in ihm, solange ihn keine schwerwiegenden Verletzungen zurückwerfen.
Es überrascht mich überhaupt nicht, dass Benfica an Dzenan Pejcinovic interessiert ist. Er ist einfach eine seltene Gattung auf der Mittelstürmerposition in der jungen Generation.
Und weil es bei Nick Woltemade so viele Fragezeichen gibt („Wie spielt man ihn eigentlich sinnvoll?“ „Ist er wirklich eine 10 oder eine 9?“), denke ich, dass auch er gerade eine Identitätskrise hat – nicht nur Eddie Howe bei Newcastle und Julian Nagelsmann beim DFB, sondern auch bei sich selbst. Kein Selbstvertrauen, zu langsam in der Entscheidungsfindung, braucht zu viele Ballkontakte, fehlende Aggressivität und Zähigkeit…
Woltemade fehlt der Killerinstinkt im Sturm, und vor allem fehlt ihm die Kämpfermentalität. Er wird nie ein Top-Neuner werden, und wir brauchen ihn viel dringender als „9“ statt als „10“ (als Zehner haben wir ohnehin deutlich bessere Optionen).
Deshalb halte ich es gar nicht für die schlechteste Idee, Dzenan Pejcinovic für die DFB-Nationalmannschaft zu nominieren. Ehrlich gesagt gefällt mir sein Profil deutlich besser als das des aktuellen Woltemade (kein Selbstvertrauen und Positionsunsicherheit) und sogar besser als das von Nicolo Tresoldi.
Ich hoffe sehr, dass Dzenan Pejcinovic bei Benfica spielt und dort viele Tore schießt.
Gleichzeitig hoffe ich, dass der DFB merkt, dass sowohl Montenegro als auch Bosnien hinter Pejcinovic her sind. Die Bosnien-Fans sind sich offenbar sehr sicher, dass er für sie auflaufen wird. Ich habe da meine Zweifel, aber wir werden sehen. Um eine Igor-Matanović-Situation zu vermeiden, hoffe ich, dass der DFB früher und proaktiver handelt. Wir brauchen echte Neuner, und in Deutschland herrscht da gerade Mangel – wir können es uns nicht leisten, schon wieder einen jungen Mittelstürmer an eine andere Nation zu verlieren
Hallo GER90, wie geht es dir?
07.06.2026 - 17:28 Uhr
Zitat von LucasPodolski
Als Lennart Karl verletzt ausfiel, habe ich mir gedacht: Wenn schon kein Rechtsaußen nachnominiert wird, wäre ich sogar einverstanden, wenn Nagelsmann einen Mittelstürmer (oder vielleicht sogar einen defensiven Mittelfeldspieler wie Anton Stach) bringt.
Ich finde nämlich, dass Woltemade, Havertz und Undav alle als hängende Spitze oder sogar als Zehner (bei Havertz/Undav) spielen können.
Aus verschiedenen Gründen haben Füllkrug (katastrophale Form) und Tim Kleindienst (Verletzung) es beide nicht in den WM-Kader 2026 geschafft – obwohl sie echte Neuner sind. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir unbedingt einen richtigen klassischen Neuner im Kader brauchen, der uns im gegnerischen Strafraum dieses „Extra“ gibt
Ich finde Havertz als False 9 eigentlich ganz okay, weil er eine herausragende Fußballintelligenz hat, viel Erfahrung auf großer Bühne mitbringt, stark im Kopfball ist und sich in Zweikämpfen reinhängt. Klar, seine Schwächen im Abschluss und mit dem rechten Fuß kennen wir alle.
Woltemade hat gewisse Ähnlichkeiten mit Havertz, ist aber deutlich schwächer im Kopfballspiel und scheut Zweikämpfe und Luftduelle gegen große, physische Innenverteidiger. Ich habe einfach das Gefühl, ihm fehlt die Aggressivität, die Zähigkeit und die Kämpfermentalität eines typischen Neuners. Woltemade spielt sehr weich – fast wie ein viel kleinerer Spieler.
Wenn wir aber einen Mittelstürmer wollen, der Zweikämpfe und Kopfballduelle sucht, sich vor physischen Gefechten nicht scheut, kopfballstark, groß, physisch und energisch ist, Killerinstinkt hat und wie ein echter Neuner spielt…
Dann würde ich sogar Dzenan Pejcinovic vor Nicolo Tresoldi bevorzugen. Ich weiß, Tresoldi hat viele Tore für Brugge geschossen und viel Aufmerksamkeit bekommen, aber wir brauchen genau das Profil von Pejcinovic deutlich dringender.
Diese Physis, das Wandspiel und die Fähigkeit, Kopfballduelle zu gewinnen und dann weiterzuleiten… Ich finde, Pejcinovic ist genau der ideale Mittelstürmer-Typ, den die DFB-A-Nationalmannschaft entwickeln sollte.
Klar, Pejcinovic hat in dieser Bundesligasaison „nur“ acht Tore geschossen, aber er ist jung und hungrig – er wird sich noch steigern. Außerdem hat er im Relegations-Rückspiel gegen Paderborn ein wichtiges Tor für Wolfsburg erzielt.
Leider hat es nicht gereicht, um den Abstieg zu verhindern. Ich sehe aber großes Potenzial in ihm, solange ihn keine schwerwiegenden Verletzungen zurückwerfen.
Es überrascht mich überhaupt nicht, dass Benfica an Dzenan Pejcinovic interessiert ist. Er ist einfach eine seltene Gattung auf der Mittelstürmerposition in der jungen Generation.
Und weil es bei Nick Woltemade so viele Fragezeichen gibt („Wie spielt man ihn eigentlich sinnvoll?“ „Ist er wirklich eine 10 oder eine 9?“), denke ich, dass auch er gerade eine Identitätskrise hat – nicht nur Eddie Howe bei Newcastle und Julian Nagelsmann beim DFB, sondern auch bei sich selbst. Kein Selbstvertrauen, zu langsam in der Entscheidungsfindung, braucht zu viele Ballkontakte, fehlende Aggressivität und Zähigkeit…
Woltemade fehlt der Killerinstinkt im Sturm, und vor allem fehlt ihm die Kämpfermentalität. Er wird nie ein Top-Neuner werden, und wir brauchen ihn viel dringender als „9“ statt als „10“ (als Zehner haben wir ohnehin deutlich bessere Optionen).
Deshalb halte ich es gar nicht für die schlechteste Idee, Dzenan Pejcinovic für die DFB-Nationalmannschaft zu nominieren. Ehrlich gesagt gefällt mir sein Profil deutlich besser als das des aktuellen Woltemade (kein Selbstvertrauen und Positionsunsicherheit) und sogar besser als das von Nicolo Tresoldi.
Ich hoffe sehr, dass Dzenan Pejcinovic bei Benfica spielt und dort viele Tore schießt.
Gleichzeitig hoffe ich, dass der DFB merkt, dass sowohl Montenegro als auch Bosnien hinter Pejcinovic her sind. Die Bosnien-Fans sind sich offenbar sehr sicher, dass er für sie auflaufen wird. Ich habe da meine Zweifel, aber wir werden sehen. Um eine Igor-Matanović-Situation zu vermeiden, hoffe ich, dass der DFB früher und proaktiver handelt. Wir brauchen echte Neuner, und in Deutschland herrscht da gerade Mangel – wir können es uns nicht leisten, schon wieder einen jungen Mittelstürmer an eine andere Nation zu verlieren
Als Lennart Karl verletzt ausfiel, habe ich mir gedacht: Wenn schon kein Rechtsaußen nachnominiert wird, wäre ich sogar einverstanden, wenn Nagelsmann einen Mittelstürmer (oder vielleicht sogar einen defensiven Mittelfeldspieler wie Anton Stach) bringt.
Ich finde nämlich, dass Woltemade, Havertz und Undav alle als hängende Spitze oder sogar als Zehner (bei Havertz/Undav) spielen können.
Aus verschiedenen Gründen haben Füllkrug (katastrophale Form) und Tim Kleindienst (Verletzung) es beide nicht in den WM-Kader 2026 geschafft – obwohl sie echte Neuner sind. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir unbedingt einen richtigen klassischen Neuner im Kader brauchen, der uns im gegnerischen Strafraum dieses „Extra“ gibt
Ich finde Havertz als False 9 eigentlich ganz okay, weil er eine herausragende Fußballintelligenz hat, viel Erfahrung auf großer Bühne mitbringt, stark im Kopfball ist und sich in Zweikämpfen reinhängt. Klar, seine Schwächen im Abschluss und mit dem rechten Fuß kennen wir alle.
Woltemade hat gewisse Ähnlichkeiten mit Havertz, ist aber deutlich schwächer im Kopfballspiel und scheut Zweikämpfe und Luftduelle gegen große, physische Innenverteidiger. Ich habe einfach das Gefühl, ihm fehlt die Aggressivität, die Zähigkeit und die Kämpfermentalität eines typischen Neuners. Woltemade spielt sehr weich – fast wie ein viel kleinerer Spieler.
Wenn wir aber einen Mittelstürmer wollen, der Zweikämpfe und Kopfballduelle sucht, sich vor physischen Gefechten nicht scheut, kopfballstark, groß, physisch und energisch ist, Killerinstinkt hat und wie ein echter Neuner spielt…
Dann würde ich sogar Dzenan Pejcinovic vor Nicolo Tresoldi bevorzugen. Ich weiß, Tresoldi hat viele Tore für Brugge geschossen und viel Aufmerksamkeit bekommen, aber wir brauchen genau das Profil von Pejcinovic deutlich dringender.
Diese Physis, das Wandspiel und die Fähigkeit, Kopfballduelle zu gewinnen und dann weiterzuleiten… Ich finde, Pejcinovic ist genau der ideale Mittelstürmer-Typ, den die DFB-A-Nationalmannschaft entwickeln sollte.
Klar, Pejcinovic hat in dieser Bundesligasaison „nur“ acht Tore geschossen, aber er ist jung und hungrig – er wird sich noch steigern. Außerdem hat er im Relegations-Rückspiel gegen Paderborn ein wichtiges Tor für Wolfsburg erzielt.
Leider hat es nicht gereicht, um den Abstieg zu verhindern. Ich sehe aber großes Potenzial in ihm, solange ihn keine schwerwiegenden Verletzungen zurückwerfen.
Es überrascht mich überhaupt nicht, dass Benfica an Dzenan Pejcinovic interessiert ist. Er ist einfach eine seltene Gattung auf der Mittelstürmerposition in der jungen Generation.
Und weil es bei Nick Woltemade so viele Fragezeichen gibt („Wie spielt man ihn eigentlich sinnvoll?“ „Ist er wirklich eine 10 oder eine 9?“), denke ich, dass auch er gerade eine Identitätskrise hat – nicht nur Eddie Howe bei Newcastle und Julian Nagelsmann beim DFB, sondern auch bei sich selbst. Kein Selbstvertrauen, zu langsam in der Entscheidungsfindung, braucht zu viele Ballkontakte, fehlende Aggressivität und Zähigkeit…
Woltemade fehlt der Killerinstinkt im Sturm, und vor allem fehlt ihm die Kämpfermentalität. Er wird nie ein Top-Neuner werden, und wir brauchen ihn viel dringender als „9“ statt als „10“ (als Zehner haben wir ohnehin deutlich bessere Optionen).
Deshalb halte ich es gar nicht für die schlechteste Idee, Dzenan Pejcinovic für die DFB-Nationalmannschaft zu nominieren. Ehrlich gesagt gefällt mir sein Profil deutlich besser als das des aktuellen Woltemade (kein Selbstvertrauen und Positionsunsicherheit) und sogar besser als das von Nicolo Tresoldi.
Ich hoffe sehr, dass Dzenan Pejcinovic bei Benfica spielt und dort viele Tore schießt.
Gleichzeitig hoffe ich, dass der DFB merkt, dass sowohl Montenegro als auch Bosnien hinter Pejcinovic her sind. Die Bosnien-Fans sind sich offenbar sehr sicher, dass er für sie auflaufen wird. Ich habe da meine Zweifel, aber wir werden sehen. Um eine Igor-Matanović-Situation zu vermeiden, hoffe ich, dass der DFB früher und proaktiver handelt. Wir brauchen echte Neuner, und in Deutschland herrscht da gerade Mangel – wir können es uns nicht leisten, schon wieder einen jungen Mittelstürmer an eine andere Nation zu verlieren
Schau dir doch mal Paris an: 2 mal hintereinander die CL ohne deine "echte" 9 gewonnen. Im Finale stand für Arsenal Havertz auf der 9 und traf. Undav ist soweit ich weiß trotz seiner 1,79 der Spieler mit den meisten scorern in der aktuellen DFB Auswahl.
07.06.2026 - 20:51 Uhr
Zitat von Oronil
Hallo GER90, wie geht es dir?
Zitat von LucasPodolski
Als Lennart Karl verletzt ausfiel, habe ich mir gedacht: Wenn schon kein Rechtsaußen nachnominiert wird, wäre ich sogar einverstanden, wenn Nagelsmann einen Mittelstürmer (oder vielleicht sogar einen defensiven Mittelfeldspieler wie Anton Stach) bringt.
Ich finde nämlich, dass Woltemade, Havertz und Undav alle als hängende Spitze oder sogar als Zehner (bei Havertz/Undav) spielen können.
Aus verschiedenen Gründen haben Füllkrug (katastrophale Form) und Tim Kleindienst (Verletzung) es beide nicht in den WM-Kader 2026 geschafft – obwohl sie echte Neuner sind. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir unbedingt einen richtigen klassischen Neuner im Kader brauchen, der uns im gegnerischen Strafraum dieses „Extra“ gibt
Ich finde Havertz als False 9 eigentlich ganz okay, weil er eine herausragende Fußballintelligenz hat, viel Erfahrung auf großer Bühne mitbringt, stark im Kopfball ist und sich in Zweikämpfen reinhängt. Klar, seine Schwächen im Abschluss und mit dem rechten Fuß kennen wir alle.
Woltemade hat gewisse Ähnlichkeiten mit Havertz, ist aber deutlich schwächer im Kopfballspiel und scheut Zweikämpfe und Luftduelle gegen große, physische Innenverteidiger. Ich habe einfach das Gefühl, ihm fehlt die Aggressivität, die Zähigkeit und die Kämpfermentalität eines typischen Neuners. Woltemade spielt sehr weich – fast wie ein viel kleinerer Spieler.
Wenn wir aber einen Mittelstürmer wollen, der Zweikämpfe und Kopfballduelle sucht, sich vor physischen Gefechten nicht scheut, kopfballstark, groß, physisch und energisch ist, Killerinstinkt hat und wie ein echter Neuner spielt…
Dann würde ich sogar Dzenan Pejcinovic vor Nicolo Tresoldi bevorzugen. Ich weiß, Tresoldi hat viele Tore für Brugge geschossen und viel Aufmerksamkeit bekommen, aber wir brauchen genau das Profil von Pejcinovic deutlich dringender.
Diese Physis, das Wandspiel und die Fähigkeit, Kopfballduelle zu gewinnen und dann weiterzuleiten… Ich finde, Pejcinovic ist genau der ideale Mittelstürmer-Typ, den die DFB-A-Nationalmannschaft entwickeln sollte.
Klar, Pejcinovic hat in dieser Bundesligasaison „nur“ acht Tore geschossen, aber er ist jung und hungrig – er wird sich noch steigern. Außerdem hat er im Relegations-Rückspiel gegen Paderborn ein wichtiges Tor für Wolfsburg erzielt.
Leider hat es nicht gereicht, um den Abstieg zu verhindern. Ich sehe aber großes Potenzial in ihm, solange ihn keine schwerwiegenden Verletzungen zurückwerfen.
Es überrascht mich überhaupt nicht, dass Benfica an Dzenan Pejcinovic interessiert ist. Er ist einfach eine seltene Gattung auf der Mittelstürmerposition in der jungen Generation.
Und weil es bei Nick Woltemade so viele Fragezeichen gibt („Wie spielt man ihn eigentlich sinnvoll?“ „Ist er wirklich eine 10 oder eine 9?“), denke ich, dass auch er gerade eine Identitätskrise hat – nicht nur Eddie Howe bei Newcastle und Julian Nagelsmann beim DFB, sondern auch bei sich selbst. Kein Selbstvertrauen, zu langsam in der Entscheidungsfindung, braucht zu viele Ballkontakte, fehlende Aggressivität und Zähigkeit…
Woltemade fehlt der Killerinstinkt im Sturm, und vor allem fehlt ihm die Kämpfermentalität. Er wird nie ein Top-Neuner werden, und wir brauchen ihn viel dringender als „9“ statt als „10“ (als Zehner haben wir ohnehin deutlich bessere Optionen).
Deshalb halte ich es gar nicht für die schlechteste Idee, Dzenan Pejcinovic für die DFB-Nationalmannschaft zu nominieren. Ehrlich gesagt gefällt mir sein Profil deutlich besser als das des aktuellen Woltemade (kein Selbstvertrauen und Positionsunsicherheit) und sogar besser als das von Nicolo Tresoldi.
Ich hoffe sehr, dass Dzenan Pejcinovic bei Benfica spielt und dort viele Tore schießt.
Gleichzeitig hoffe ich, dass der DFB merkt, dass sowohl Montenegro als auch Bosnien hinter Pejcinovic her sind. Die Bosnien-Fans sind sich offenbar sehr sicher, dass er für sie auflaufen wird. Ich habe da meine Zweifel, aber wir werden sehen. Um eine Igor-Matanović-Situation zu vermeiden, hoffe ich, dass der DFB früher und proaktiver handelt. Wir brauchen echte Neuner, und in Deutschland herrscht da gerade Mangel – wir können es uns nicht leisten, schon wieder einen jungen Mittelstürmer an eine andere Nation zu verlieren
Als Lennart Karl verletzt ausfiel, habe ich mir gedacht: Wenn schon kein Rechtsaußen nachnominiert wird, wäre ich sogar einverstanden, wenn Nagelsmann einen Mittelstürmer (oder vielleicht sogar einen defensiven Mittelfeldspieler wie Anton Stach) bringt.
Ich finde nämlich, dass Woltemade, Havertz und Undav alle als hängende Spitze oder sogar als Zehner (bei Havertz/Undav) spielen können.
Aus verschiedenen Gründen haben Füllkrug (katastrophale Form) und Tim Kleindienst (Verletzung) es beide nicht in den WM-Kader 2026 geschafft – obwohl sie echte Neuner sind. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir unbedingt einen richtigen klassischen Neuner im Kader brauchen, der uns im gegnerischen Strafraum dieses „Extra“ gibt
Ich finde Havertz als False 9 eigentlich ganz okay, weil er eine herausragende Fußballintelligenz hat, viel Erfahrung auf großer Bühne mitbringt, stark im Kopfball ist und sich in Zweikämpfen reinhängt. Klar, seine Schwächen im Abschluss und mit dem rechten Fuß kennen wir alle.
Woltemade hat gewisse Ähnlichkeiten mit Havertz, ist aber deutlich schwächer im Kopfballspiel und scheut Zweikämpfe und Luftduelle gegen große, physische Innenverteidiger. Ich habe einfach das Gefühl, ihm fehlt die Aggressivität, die Zähigkeit und die Kämpfermentalität eines typischen Neuners. Woltemade spielt sehr weich – fast wie ein viel kleinerer Spieler.
Wenn wir aber einen Mittelstürmer wollen, der Zweikämpfe und Kopfballduelle sucht, sich vor physischen Gefechten nicht scheut, kopfballstark, groß, physisch und energisch ist, Killerinstinkt hat und wie ein echter Neuner spielt…
Dann würde ich sogar Dzenan Pejcinovic vor Nicolo Tresoldi bevorzugen. Ich weiß, Tresoldi hat viele Tore für Brugge geschossen und viel Aufmerksamkeit bekommen, aber wir brauchen genau das Profil von Pejcinovic deutlich dringender.
Diese Physis, das Wandspiel und die Fähigkeit, Kopfballduelle zu gewinnen und dann weiterzuleiten… Ich finde, Pejcinovic ist genau der ideale Mittelstürmer-Typ, den die DFB-A-Nationalmannschaft entwickeln sollte.
Klar, Pejcinovic hat in dieser Bundesligasaison „nur“ acht Tore geschossen, aber er ist jung und hungrig – er wird sich noch steigern. Außerdem hat er im Relegations-Rückspiel gegen Paderborn ein wichtiges Tor für Wolfsburg erzielt.
Leider hat es nicht gereicht, um den Abstieg zu verhindern. Ich sehe aber großes Potenzial in ihm, solange ihn keine schwerwiegenden Verletzungen zurückwerfen.
Es überrascht mich überhaupt nicht, dass Benfica an Dzenan Pejcinovic interessiert ist. Er ist einfach eine seltene Gattung auf der Mittelstürmerposition in der jungen Generation.
Und weil es bei Nick Woltemade so viele Fragezeichen gibt („Wie spielt man ihn eigentlich sinnvoll?“ „Ist er wirklich eine 10 oder eine 9?“), denke ich, dass auch er gerade eine Identitätskrise hat – nicht nur Eddie Howe bei Newcastle und Julian Nagelsmann beim DFB, sondern auch bei sich selbst. Kein Selbstvertrauen, zu langsam in der Entscheidungsfindung, braucht zu viele Ballkontakte, fehlende Aggressivität und Zähigkeit…
Woltemade fehlt der Killerinstinkt im Sturm, und vor allem fehlt ihm die Kämpfermentalität. Er wird nie ein Top-Neuner werden, und wir brauchen ihn viel dringender als „9“ statt als „10“ (als Zehner haben wir ohnehin deutlich bessere Optionen).
Deshalb halte ich es gar nicht für die schlechteste Idee, Dzenan Pejcinovic für die DFB-Nationalmannschaft zu nominieren. Ehrlich gesagt gefällt mir sein Profil deutlich besser als das des aktuellen Woltemade (kein Selbstvertrauen und Positionsunsicherheit) und sogar besser als das von Nicolo Tresoldi.
Ich hoffe sehr, dass Dzenan Pejcinovic bei Benfica spielt und dort viele Tore schießt.
Gleichzeitig hoffe ich, dass der DFB merkt, dass sowohl Montenegro als auch Bosnien hinter Pejcinovic her sind. Die Bosnien-Fans sind sich offenbar sehr sicher, dass er für sie auflaufen wird. Ich habe da meine Zweifel, aber wir werden sehen. Um eine Igor-Matanović-Situation zu vermeiden, hoffe ich, dass der DFB früher und proaktiver handelt. Wir brauchen echte Neuner, und in Deutschland herrscht da gerade Mangel – wir können es uns nicht leisten, schon wieder einen jungen Mittelstürmer an eine andere Nation zu verlieren
Hallo GER90, wie geht es dir?
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