Der Schiri Thread
08.08.2011 - 15:46 Uhr
20.06.2013 - 19:03 Uhr
Grundsätzlich steht der Stürmer nicht im Abseits, wenn der Ausgangspunkt der Situation ein Gegenspieler war. Bisher war es allerdings so, dass, wenn ein Mitspieler Stürmer A, der nicht im Abseits steht, anspielen will, ein Abwehrspieler durch eine Abwehraktion allerdings Stürmer B, der im Abseits steht/stand, ins Spiel bringt, Abseits gegeben werden sollte. Das wird in Zukunft nicht mehr der Fall sein.
Beste Grüße
Lullaby
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Lullaby
20.06.2013 - 19:33 Uhr
Ich finde einen extra "Zeitstopper" wird man in den untersten Ligen nicht bekommen können.
Man braucht doch auch gar keinen externen Zeitstopper. Ich als Schiri habe eine Uhr um, die auf 00:00:00 steht. Bei Spielbeginn drücke ich auf Start, nach 45min+x auf Stopp. Wenn ich nun exakt stoppen sollte würde ich einfach auch bei jeder Unterbrechung auf Stopp drücken und wenn es weiter geht die Uhr auch wieder weiter laufen lassen. Bei 45:00 wäre dann Schluss, sobald es die Spielsituation erlaubt. Dazu brauche ich keine Unterstützung von draußen, die Knöpfchen selbst zu drücken sollte jeder Schiri schaffen.
Grundsätzlich steht der Stürmer nicht im Abseits, wenn der Ausgangspunkt der Situation ein Gegenspieler war. Bisher war es allerdings so, dass, wenn ein Mitspieler Stürmer A, der nicht im Abseits steht, anspielen will, ein Abwehrspieler durch eine Abwehraktion allerdings Stürmer B, der im Abseits steht/stand, ins Spiel bringt, Abseits gegeben werden sollte. Das wird in Zukunft nicht mehr der Fall sein.
Beste Grüße
Lullaby
Deine korrekte Erklärung der angestrebten Regeländerung beinhaltet gleich auch einen Punkt der Regelkunde meinerseits.
Die FIFA gibt folgende Definition vor:
Zitat
"Aus seiner Position einen Vorteil ziehen" heißt, dass der Spieler aus der Abseitsstellung einen Vorteil erlangt, indem er den Ball spielt, der vom Pfosten oder der Querlatte oder von einem gegnerischen Spieler zu ihm springt
siehe z.B. hier, 2. Seite: http://de.fifa.com/mm/document/worldfootball/clubfootball/01/37/04/27/interpretation_law11_de.pdf
Rein vom Wortlaut des Vergehens wäre deine Interpretation des strafbaren in Position Laufens natürlich vollkommen korrekt. Die Vorgegebene Definition der FIFA schließt das aber aus, bzw beinhaltet dies nicht.
Diese Passage wurde im Rahmen der Regeländerungen 2013/2014 natürlich auch verändert, jedoch nur hinsichtlich des "von einem gegnerischen Spieler zu ihm springt". Hier gibt es nun eine Fallunterscheidung zwischen absichtlichem und unabsichtlichem spielen des Balles:
http://de.fifa.com/mm/document/affederation/administration/02/10/67/39/zirkularnr.1362-%C3%A4nderungderspielregeln2013-2014_german.pdf (S.2)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von -Cloud- am 20.06.2013 um 19:40 Uhr bearbeitet
20.06.2013 - 19:45 Uhr
Der ergänzende Regeltext war mir bisher nicht bekannt. Danke.
Ich bleibe aber bei der Meinung, dass Tore wie das von van Nistelrooy verhindert werden müssen.
Beste Grüße
Lullaby
Ich bleibe aber bei der Meinung, dass Tore wie das von van Nistelrooy verhindert werden müssen.
Beste Grüße
Lullaby
20.06.2013 - 20:26 Uhr
Die Ergänzunngen, Erklärungen und Defintionen, die im DFB- und FIFA-Regelheft am Ende jeder Regel stehen, kennt auch auch so gut niemand. Ich würde sogar behaupten, dass selbst ein Großteil der Amateur-Schiedsrichter die meisten nicht kennt (die Regel zum Großteil aber wenigstens dennoch korrekt auslegt).
Was das Tor angeht, laut Regel war es vollkommen korrekt. Die Tschechen müssen sich da auch ein bisschen an die eigene Nase fassen.
Was das Tor angeht, laut Regel war es vollkommen korrekt. Die Tschechen müssen sich da auch ein bisschen an die eigene Nase fassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von -Cloud- am 20.06.2013 um 20:48 Uhr bearbeitet
20.06.2013 - 20:46 Uhr
Zitat von -Cloud-:
Was das Tor angeht, laut Regel war es vollkommen korrekt.
Darüber muss man nicht diskutieren. Es ist trotzdem verquer, dass so ein Tor zählt, zumindest in meinem Kopf.
Beste Grüße
Lullaby
Was das Tor angeht, laut Regel war es vollkommen korrekt.
Darüber muss man nicht diskutieren. Es ist trotzdem verquer, dass so ein Tor zählt, zumindest in meinem Kopf.
Beste Grüße
Lullaby
03.07.2013 - 12:57 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Der Ausnahmestatus der Torhüter bei einer Notbremse, die in diesen Situationen unter gewissen Voraussetzungen mit Gelb davonkommen konnten, wird gestrichen. Sie werden künftig genau wie Feldspieler behandelt, sehen also bei der Vereitelung einer klaren Torchance durch ein Foul zwingend Rot.
Und wieder was Neues... Da muss sich Sippel diese Saison mal zurückhalten, sonst hätte er gegen Köln und Hertha auch den roten Karton gesehen.
03.07.2013 - 13:07 Uhr
... und hoffenheim... und... viel zu oft in den letzten Jahren -> aber das gehört nicht hier her...
03.07.2013 - 15:14 Uhr
Was für ein Schwachsinn. Vereitelung einer klaren Torchance? Danach gibt es 11 Meter. Viel klarer kann eine Torchance nicht sein. Wenn das im Kampf um den Ball geschieht und auch sonst nur gelb geben würde, ist gelb die einzig vernünftige persönliche Strafe.
Als Ausnahme von mir aus noch, wenn der Spieler sonst das leere Tor vor sich hätte. Aber gerade bei diesen knappen Zweikämpfen ausserhalb der Tormitte ist das nicht richtig.
Als Ausnahme von mir aus noch, wenn der Spieler sonst das leere Tor vor sich hätte. Aber gerade bei diesen knappen Zweikämpfen ausserhalb der Tormitte ist das nicht richtig.
06.11.2013 - 15:58 Uhr
http://www.wahretabelle.de/news/schiedsrichterball-mutter-courage-und-ihre-kinder/5731
Zitat
In der 42. Minute des Freitagsspiels zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart (6:1) kam es zu einer Szene, die jeden Zuschauer zunächst verwirrte. Stuttgarts Timo Werner kommt nach einem Zweikampf mit Kevin Großkreutz zu Fall. Schiedsrichter Florian Meyer pfeift, läuft in den Strafraum, deutet halbherzig in Richtung Elfmeterpunkt. Er erhält dann, während er von einem Rudel meckernder Spieler umringt ist, einen Funkspruch via Headset und setzt das Spiel mit Schiedsrichterball fort.
wahretabelle.de beschäftigt sich mit dem zurück genommenen Elfmeter beim Spiel BVB - VfB.
Ich finde so oft wie man Schiris kritisiert, muss man an solchen Stellen dann auch mal ein Lob aussprechen. Durchaus gibt es auch immer wieder sehr schwere Situationen die die Schiris sehr stark beurteilen.
Aber Meyer ist für mich sowieso einer der Schiris die ich am besten finde.
Zitat
In der 42. Minute des Freitagsspiels zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart (6:1) kam es zu einer Szene, die jeden Zuschauer zunächst verwirrte. Stuttgarts Timo Werner kommt nach einem Zweikampf mit Kevin Großkreutz zu Fall. Schiedsrichter Florian Meyer pfeift, läuft in den Strafraum, deutet halbherzig in Richtung Elfmeterpunkt. Er erhält dann, während er von einem Rudel meckernder Spieler umringt ist, einen Funkspruch via Headset und setzt das Spiel mit Schiedsrichterball fort.
wahretabelle.de beschäftigt sich mit dem zurück genommenen Elfmeter beim Spiel BVB - VfB.
Ich finde so oft wie man Schiris kritisiert, muss man an solchen Stellen dann auch mal ein Lob aussprechen. Durchaus gibt es auch immer wieder sehr schwere Situationen die die Schiris sehr stark beurteilen.
Aber Meyer ist für mich sowieso einer der Schiris die ich am besten finde.
06.11.2013 - 16:03 Uhr
Zitat von Phoenix115:
http://www.wahretabelle.de/news/schiedsrichterball-mutter-courage-und-ihre-kinder/5731
Zitat
In der 42. Minute des Freitagsspiels zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart (6:1) kam es zu einer Szene, die jeden Zuschauer zunächst verwirrte. Stuttgarts Timo Werner kommt nach einem Zweikampf mit Kevin Großkreutz zu Fall. Schiedsrichter Florian Meyer pfeift, läuft in den Strafraum, deutet halbherzig in Richtung Elfmeterpunkt. Er erhält dann, während er von einem Rudel meckernder Spieler umringt ist, einen Funkspruch via Headset und setzt das Spiel mit Schiedsrichterball fort.
wahretabelle.de beschäftigt sich mit dem zurück genommenen Elfmeter beim Spiel BVB - VfB.
Ich finde so oft wie man Schiris kritisiert, muss man an solchen Stellen dann auch mal ein Lob aussprechen. Durchaus gibt es auch immer wieder sehr schwere Situationen die die Schiris sehr stark beurteilen.
Aber Meyer ist für mich sowieso einer der Schiris die ich am besten finde.
Florian Meyer ist einer der wenigen Schiedsrichter, der sich nicht als Nabel der Welt/des Spiels betrachtet, sondern lediglich eine Nebenrolle auf dem Platz hat.
Entsprechend ruhig und souverän leitet er das Spiel und gesteht auch eine Fehlentscheidung ein und korrigiert sie.
http://www.wahretabelle.de/news/schiedsrichterball-mutter-courage-und-ihre-kinder/5731
Zitat
In der 42. Minute des Freitagsspiels zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart (6:1) kam es zu einer Szene, die jeden Zuschauer zunächst verwirrte. Stuttgarts Timo Werner kommt nach einem Zweikampf mit Kevin Großkreutz zu Fall. Schiedsrichter Florian Meyer pfeift, läuft in den Strafraum, deutet halbherzig in Richtung Elfmeterpunkt. Er erhält dann, während er von einem Rudel meckernder Spieler umringt ist, einen Funkspruch via Headset und setzt das Spiel mit Schiedsrichterball fort.
wahretabelle.de beschäftigt sich mit dem zurück genommenen Elfmeter beim Spiel BVB - VfB.
Ich finde so oft wie man Schiris kritisiert, muss man an solchen Stellen dann auch mal ein Lob aussprechen. Durchaus gibt es auch immer wieder sehr schwere Situationen die die Schiris sehr stark beurteilen.
Aber Meyer ist für mich sowieso einer der Schiris die ich am besten finde.
Florian Meyer ist einer der wenigen Schiedsrichter, der sich nicht als Nabel der Welt/des Spiels betrachtet, sondern lediglich eine Nebenrolle auf dem Platz hat.
Entsprechend ruhig und souverän leitet er das Spiel und gesteht auch eine Fehlentscheidung ein und korrigiert sie.
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