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Der Konkurrenzthread der Saison 2017/18

09.06.2017 - 13:24 Uhr
Zitat von neogil

Red Bull

“Insgesamt gab der Verein 18,6 Millionen Euro für neue Spieler aus und damit 2,1 Millionen Euro mehr als alle anderen 17 Zweitligisten zusammen, was dementsprechend kritisch betrachtet wurde (Quelle: Wikipedia)“

Ich gönne den Ossis fußballerisch das Allerbeste, bin selber dort Familär verwoben, jedoch das 'Konzept zur Verbreitung des Produktes Red Bull' sogenannt 'rb Leipzig', wird in meinem Fußballherz keine Anerkennung finden.

Die Summen die hier fließen, stellen kein normales Wachstum dar, sondern sind künstlich hinein gepumpt.

Der ganze Ablauf, wie strategisch RedBull, rb Leipzig am Reissbrett plante, hat für mich aber auch gar nix mit Fuppes zu schaffen, sondern ist eine geschickte erfolgreiche Unternehmensstrategie.

Aus der Sicht des BWL'ers, könnte man nur den Hut vor der RedBull Gmbh ziehen. Großartige Spieler eingekauft, kluges Management, großartig funktionierender Trainer. Alles ist exzellent umgesetzt, so wie sie es bei allen anderen Sportarten genauso machen. Auf dem Schachbrett von RedBull ist der Fußball nur eine weitere Figur die fehlte.

Ärgern bringt ja nix und ich hoffe, dass sie wenigstens so erfolgreich werden, dass die Deutsche Meisterschaft wieder spannend wird.


Moin

absolut bei Dir.....mich freut es für die Fans in Leipzig, dass die eine echt geile Saison verwöhnt wurden. Ich gönne dem team (bis auf Hasenhüttl, der mir tierisch unsympatisch ist aber das ist mein Problem) auch die CL Teilnahme...Mich freut es für das ein oder andere Talent, welches sich dort präsentieren und verbessern konnte... und mich stört auch nicht, dass es einen Sponsor oder Mäzen oder Investor gibt,...denn das wird bald die Regel sein.

Was mich aber stört und was Red Bull einzigartig mit den Invest gegenüber den deutschen Mäzen (Kind, Hopp, Kühne...) und sogar international mit anderen Scheichs, Oligarchen oder Fonds macht, ist die reine Marketingausrichtung. Es geht dem Brausisten einzig und allein darum, den Fußball als Werbearena zu nutzen, um die Plörre loszuwerden. Da seht Null Emotion hinter, null Identifikation, sondern einzig und allein Wirtschaftliche Interessen. Andersdenke werden diffamiert und als Neider hingestellt....das ist bei mir nicht. Ihc hätte auch gerne einen strategischen Investor. Aber eben einen mit fussballkulturellen Interesse...das geht Red Bull komplett ab.

Und es ist so wie es ist,..da werden mehr Spieler eingekauft oder nenneswerte Transfereinnahmenob die dann einschlagen oder nicht ist egal (Selke, etc)....gehen die halt später wieder weg. Wa ssoll´s, Kohle ist ja da. Und die Geschwindigkeit der Entwicklung hat das NLZ komplett überfordert, somit haben die Talente dort kaum eine Chance auf Einsatzzeiten....Das war sicher anders geplant, um Marketingstrategie (jung, wild, erfolgreich) umzusetzen.

Problem wird nur sein, wenn es eine Saison nicht läuft und das überhaupt nicht zur Marke passt....(siehe erste 2.Ligasaison, als dort ordentlicher Wind pfiff). Denn die Organsisationsstrukturen (psychologischer Natur, informelle Hierarchien) haben der Entwicklung mit sicherheit nicht folgen können. Dazu gehört eine Identifikation mit dem "Verein" der ja faktisch keiner ist. Nicht umsonst verlängert Forsberg den vertrag mit verbesserten bezügen und will nun doch weg, trotz erfolgreicher Saison. Was passiert nach Platz 12 in der Hinrunde?

Welches Image wird dann vertreten? Verlieren auf hohem Niveau? Auch mit der PLörre gibt es Niederlagen? Das passt nicht ins Konzept. Und da bin ich wirklich gespannt drauf, wie die nächste Saison...

Edith sagt noch ...läuft!

•     •     •

Nur der VFL!!!!!!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von BorussiaOL am 21.06.2017 um 08:04 Uhr bearbeitet
Ist mir sowas von schnuppe ob RBL in der CL ran darf oder nicht, habe schon letzte Saison keine CL mehr geschaut.
Fussball ist jetzt schon nur noch Gelddruckmaschine und RBL halt das Sahnehäubchen oben drauf.
Hat irgendjemand wirklich gezweifelt, dass die UEFA so ne Weltmarke vor den Kopf stösst?
Ich wette das der nächste Hauptsponsor genau diese Plörre wird.

Ich begnüge mich mit den Gladbachpartien die im Free-TV gezeigt werden (Pokal + Liga), was leider nicht mehr viel ist. ugly
Für den Rest geb ich keinen Cent mehr aus.
Zitat von chris1612

Zitat von Koalakoning

Zitat von marvinb91

Tja, Nordtveit hat leider schwache Charakter und will mehr Geld in England statt bei uns verdienen. Aber ich glaube nicht, dass er auch bei Hoffenheim nicht durchsetzen wird. rolleyes

Du bist auch immer nur am ätzen und herablassend. Hast du auch mal gute Laune!? rolleyes

Es wurde doch schon gesagt: Er stand ständig mit uns in Kontakt und wäre am liebsten wieder hergekommen. Aber wir haben einfach keinen Platz (und Geld) mehr für ihn. Im Endeffekt haben wir quasi Strobl und ihn getauscht, nur dass er mit einem Jahr Verspätung und dem Umweg England in Hoffenheim angekommen ist. Sein ehemaliger Traum hat sich wohl nicht als so traumhaft herausgestellt.

Wieso empfindest du Nordtveit denn überhaupt als charakterschwach? Würdest du Nordtveit auch als so charakterschwach betiteln, wenn er nicht zu den bösen Hoppenheimern sondern z.B. nach Dortmund gegangen wäre? Oder wann wäre er nicht charakterschwach gewesen?


Die Charakterschwäche kann ich auch absolut nicht nachvollziehen.

Du wechselst zu einem neuen Arbeitgeber und der Job ist nicht so wie Du Dir dies erhofft hast. Was ist dagegen zu sagen, dass Du dort weggehst und nach einem neuen Arbeitgeber ausschau hälst?

Bitte seht solche Entscheidungen nicht immer aus einer Fanbrille, für die Fußballer ist es in erster Linie Ihr Job. Nur weil Nordi ein paar Jahre in Gladbach gespielt hat, darf er zu keinem anderen Bundesligisten wechseln? Er hat seinen Vertrag bei den Fohlen pflichtgemäß erfüllt und hat einen neuen Vertrag in England unterschrieben, ich kann daran nichts ehrenrüriges finden.

Zumal es ja auch Nordtveits Traum war PL zu spielen. Das hat er nun ein Jahr getan, zudem ordentlich verdient und wohl gemerkt, dass es doch nicht sein Traum ist und er zurück in die Bundesliga wollte. Er soll ja schon länger auch mit Max im Kontakt gestanden haben, wie ein User hier schrieb. Das kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Nordtveit hat sogar Gehaltseinbußen in Kauf genommen, um zurück zu kommen. Ebenso hätte er noch ein paar Jahre auf der Insel gut verdienen können.

Sich seinen Traum offenbar als Fehler einzugestehen, zurück zu kommen und dafür noch auf Geld zu verzichten, das empfinde ich ehrlich gesagt eher als charakterSTARK!

P.S.: Ich vermute auch mal, dass die angebliche Charakterschwäche, die ihm jetzt nachgesagt wird, eine Enttäuschung daraus ist, dass er uns für England verlassen hat, um nur ein Jahr später bei einem Konkurrenten zu spielen. Zudem heißt dieser Konkurrent dann auch noch Hoffenheim und ist nach RB Leipzig ja sowieso der seelenloseste Verein im deutschen Fußball und eigentlich auch das personifizierte Böse. Wer da hingeht, kann ja nur charakterschwach und geldgeil sein... rolleyes
Dieser Beitrag wurde zuletzt von AlexFromTheGalax am 21.06.2017 um 08:31 Uhr bearbeitet
Ich denke RB Leipzig war ein Experiment mit verschiedenen Intentionen. Aus der Sicht von Mateschitz ist es natürlich überragend gelaufen, da innerhalb kürzester Zeit ein Verein, der mit seiner Marke RedBull verknüpft ist, in die Profiligen des populärsten Sportes geführt wurde in einer Liga, die eine große Aufmerksamkeit auf dem ganzen Planeten bekommt. Aus Marketing Sicht natürlich ein Geniestreich, besonders durch die CL Qualifikation, wo man nochmal mehr die Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann.

Seit Tag 1 der Gründung hatte man eine klare Marschroute und eine Strategie, die man seitdem verfolgt hat. Natürlich hatte RB hier den Vorteil des Geldes, welches über Mateschitz floß. Ich bin mir auch sehr sicher, dass allen Beteiligten bewusst war, dass man auf viel Ablehnung stoßen würde mit dem Projekt und der Vorgehensweise. Allerdings musste man ja doch irgendwo anfangen und schnellstmöglich den Aufstieg in eine Profiliga sichern.

Den Standort Leipzig zu wählen war natürlich auch eine gute Entscheidung, da es in den meisten Regionen einige Vereine gibt die bereits große Anhängerschaften und Fans besitzen, welche sicherlich nicht den Verein "gewechselt" hätten. Leipzig an sich bietet ja auch gute Vorteile.
1. Die Stadt wurde immer weiter modernisiert und ist auch für Touristen ein Ziel.
2. In Leipzig und Umgebung gibt es keine Teams in der 1. oder 2. Liga. Teams wie CZ Jena, Lok Leipzig, Dynamo Dresden, Chemnitz, Zwickau etc. sind meistens ja in Liga 3, 4 oder 5 vertreten.
==> Zieht viele Leute aus der Umgebung an, besonders Familien, da viele der obengenannten "Ost-Clubs" keine wirklich familienfreundliche Atmosphäre bieten.

Dadurch ist das Stadion überwiegend gut gefüllt jedoch lässt die Atmosphäre etwas an einen Kindergeburtstag erinnern oder Club Urlaub auf Mallorca, wo man seine Kinder zum Animateur schickt. Ein Antreiber der den Leuten vor dem Spiel einflößt was gesungen wird und vor dem Spiel "probt". Es scheint etwas gekünstelt aber für die Zielgruppe ist dies wahrscheinlich passend.
Auch diese mMn amerikanische Art des Einlaufens mit Rauch etc. wie man es sonst von den Football Arenen in der NFL gewohnt ist, war gewöhnungsbedürftig.

Man kann Leipzig jetzt vorwerfen, dass der sportliche Erfolg gekauft wurde. Man merkt aber deutlich, dass sich Fankultur und Atmosphäre nicht kaufen lassen.

Finde dieses mainstream Leipzig-Bashing auch völlig übertrieben. Ja, es ist kein Traditionsclub der seit über Anno Knack existiert. Ja, Leipzig hat keine wirkliche Fankultur und nur ein paar hundert Mitglieder aber trotzdem kriegen sie ihr Stadion voll.
Trotzdem finde ich persönlich RB Leipzig mit ihrer Strategie besser als den HSV. Die schaffen es jedes Jahr grottenschlecht zu spielen, kaufen mit externen Millionen Spieler die von vielen Fans hochgelobt werden, erzeugen unwahrscheinliche Erwartungen bei Fans und Verein, um am Ende doch wieder knapp am Abstieg vorbei zu rauschen. Bei RB wird gewirtschaftet. Initial musste natürlich Geld investiert werden aber ich bin mir sicher, dass sich Leipzig überwiegend so entwickeln wird, dass der Verein auf eigenen Beinen stehen wird. Wo man sich sportlich einpendelt wird die Zeit zeigen. Die Gehälter die gezahlt werden waren Stand letzte Saison im Ligaweiten Vergleich eher niedrig.
Die verpflichteten Spieler sind überwiegend jung und haben großes Potenzial.

MMn hat RB Leipzig durchaus seine Da-Seins Berechtigung. Wenn nicht förderlich für Tradition (von der man sich nicht auch nicht wirklich was kaufen kann) dann für die Familien im Osten die sich mit ihren Kindern mal ein Bayern Spiel angucken können ohne hundert KM dafür zu fahren.
Versteht mich nicht falls ich liebe unsere Borussia und seit meinem Opa ist meine gesamte Familie Gladbach-Fan. Aber man sollte RB Leipzig respektieren für das was sie geschafft haben. Man kommt beim Thema Fussball eben nicht mehr um den Kommerz herum. Ob es ein Trikotsponsor ist, ein Mäzen oder chinesische Investoren. Fussball ist ein großes Geschäft und jeder will sein Stückchen Kuchen von abhaben.
Wir können uns glücklich schätzen, dass unsere Borussia es nicht nötig hat sich zu verkaufen aber man sollte mmer im Blick behalten was denn sein könnte wenn es doch dazu kommen würde und wie viele extra Millionen zur Verfügung stehen könnten.
Zitat von ForenTroll


Man kann Leipzig jetzt vorwerfen, dass der sportliche Erfolg gekauft wurde. Man merkt aber deutlich, dass sich Fankultur und Atmosphäre nicht kaufen lassen.


Enthalte dem Menschen nur etwas lange genug und du wirst dich wundern was plötzlich mobilisiert werden kann. Ein etwas krasses Beispiel, aber ein Mensch kurz vorm verdursten wird bei der Auswahl seines Durstlöschers auch nicht mehr wählerisch sein...

Ob die Fans Treue halten, wird sich zeigen. Letzte Saison hat das Beispiel Hoffenheim aber gezeigt dass selbst solche Mechanismen nicht von Dauer sind. Trotz Hammersaison wenn ich mich nicht irre der niedrigste Zuschauerdurchschnitt seit dem Aufstieg in die 1. Liga.
Zitat von dendefan
Zitat von ForenTroll

Man kann Leipzig jetzt vorwerfen, dass der sportliche Erfolg gekauft wurde. Man merkt aber deutlich, dass sich Fankultur und Atmosphäre nicht kaufen lassen.


Enthalte dem Menschen nur etwas lange genug und du wirst dich wundern was plötzlich mobilisiert werden kann. Ein etwas krasses Beispiel, aber ein Mensch kurz vorm verdursten wird bei der Auswahl seines Durstlöschers auch nicht mehr wählerisch sein...

Ob die Fans Treue halten, wird sich zeigen. Letzte Saison hat das Beispiel Hoffenheim aber gezeigt dass selbst solche Mechanismen nicht von Dauer sind. Trotz Hammersaison wenn ich mich nicht irre der niedrigste Zuschauerdurchschnitt seit dem Aufstieg in die 1. Liga.


Du musst aber auch den Standort betrachten. Leipzig hat in der Region ein Alleinstellungsmerkmal in großen Umkreis. Alleine deshalb hat man Zuschauerzuspruch. Was mir allerdings gefallen hat ist das auftreten der Fans. Lieber den Gästeblock voller RB fans als mit solchen aus Frankfurt oder anderen "Chaotenhochburgen"
Zitat von franko1904

Zitat von dendefan

Zitat von ForenTroll

Man kann Leipzig jetzt vorwerfen, dass der sportliche Erfolg gekauft wurde. Man merkt aber deutlich, dass sich Fankultur und Atmosphäre nicht kaufen lassen.


Enthalte dem Menschen nur etwas lange genug und du wirst dich wundern was plötzlich mobilisiert werden kann. Ein etwas krasses Beispiel, aber ein Mensch kurz vorm verdursten wird bei der Auswahl seines Durstlöschers auch nicht mehr wählerisch sein...

Ob die Fans Treue halten, wird sich zeigen. Letzte Saison hat das Beispiel Hoffenheim aber gezeigt dass selbst solche Mechanismen nicht von Dauer sind. Trotz Hammersaison wenn ich mich nicht irre der niedrigste Zuschauerdurchschnitt seit dem Aufstieg in die 1. Liga.


Du musst aber auch den Standort betrachten. Leipzig hat in der Region ein Alleinstellungsmerkmal in großen Umkreis. Alleine deshalb hat man Zuschauerzuspruch. Was mir allerdings gefallen hat ist das auftreten der Fans. Lieber den Gästeblock voller RB fans als mit solchen aus Frankfurt oder anderen "Chaotenhochburgen"


100% Agree. Der Standort ist perfekt gewählt, das meinte ich ja mit meiner Verdursten-Analogie.
Die Leute sind einfach nur happy endlich mal wieder guten und lokalen Profifussball zu sehen.
Und auch die Fans sind nicht Schuld an der Situation und sind letzendlich ja auch nur Konsumenten wie jeder andere Fan auch.
Von was man Fan ist, das kann man sich aussuchen oder nicht, egal...
Aber trotz der Symphatie für die Fans im Osten und dem Positiven für die Region, kann man trotzdem RBL kritisch gegenüber stehen. Es läuft etwas gehörig falsch im Fussball, im Sport, in der Welt und das muss auch mal öfters gesagt werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dendefan am 21.06.2017 um 08:58 Uhr bearbeitet
Moin, moin,

für mich ist es schon sehr bemerkenswert, dass die UEFA beide Vereine starten lässt. Leipzig gehört zu fast 100% RB und Salzburg heißt Red Bull. Das da der gleiche Macher hinter sitzt würde ich auch mal völlig ausschließen. Aber die hätten doch schon gar nicht in die zweite Liga aufsteigen dürfen mit ihrer "Vereinsstruktur". Aber was soll man von solchen Satzungen schon halten, wenn deren Ethik zu Bestechung und Vorteilsannahme der Spitzenfunktionäre geeignet ist.
Normale moralische Maßstäbe sind leider völlig abgeschafft worden. Ehrlichkeit und Redlichkeit gelten höchstens noch als Schwäche. Unser Maxi versucht sich immer loyal seinem gegenüber zu verhalten und oft wird ihm dies auch hier negativ angekreidet. Er hat Mo zu günstig abgegeben, Nico Schulz viel zu teuer verpflichtet, MAtS an Barca verschenkt usw.
Auch hier wird immer wieder gefordert, dass man nur auf den eigenen Vorteil aus sein muss. Aber wohin wird uns eine solche Gesellschaft noch führen? im Fußball sehr wahrscheinlich zu Red Bull Leipzig gegen Allianz München, als Taxidienst Uber, Fernsehen nur noch über Sky oder Netflix, die Pflanzengene sind Eigentum von Monsanto oder Bayer, und eines Tages werden wir dann noch für die Luft zum Atmen an Exxon bezahlen, da sie die andere Luft mit den Abgasen aus Mineralölprodukten vergiftet haben( Die könnten auch noch Klimageräte gegen die Erderwärmung verkaufen).
Nicht nur der Fußball sondern die gesamte Gesellschaft entwickelt sich in eine sehr merkwürdige Richtung. Alles was keinen Profit bringt wird madig geredet. Erst wenn es wieder jemandem gelingt mit einem "Wert" Geld zu verdienen wird er wieder interessant. Zum Beispiel diese sehr merkwürdige Idee der Share Economy. Es wird mit Nachhaltigkeit geworben, aber erst als man mit dieser Nummer Geld verdienen konnte wird in diese Nummer auch Geld investiert. Heute hat man dann so tolle Vertreter wie Uber, die mit diesem Konzept nur auf Kosten anderer Geld verdienen und zumindest erträgliche und von Behörden kontrollierte Arbeitsplätze vernichten wollen. Der Fahrer von Uber bekommt nur Geld, wenn er dann auch einen Kunden fährt. Fragt kein Kunde nach oder bekommt er nicht Nachfrage der Kunden von Uber nicht mehr mitgeteilt verdient er nichts. Sozialversicherungsbeiträge und Arbeitnehmerrecht sind einfach abgeschafft.
Wenn sich die Veranstaltung nicht mehr rentiert wird der Laden dann einfach platt gemacht, die hinterlassenen Schäden darf dann die Gesellschaft beseitigen.
Genauso wird dies auch mit Sportveranstaltungen wie Red Bull passieren. Wenn auf andere Art und Weise ein besserer Werbeeffekt oder ein besserer Gewinn zu erzielen ist ziehen diese Heuschrecken weiter und fallen über das nächst Objekt der Begierde her. Der Fußballverein in Leipzig ist dann Pleite und wird aufgelöst. In Leipzig kann man dann wieder Oberligafußball bei Lok schauen.
Hoffenheim und Hannover sind da doch ein wenig besser dran. Beide haben dann immer noch einen Verein mit Tradition, ihnen wird nur Geld fehlen, wird für sie bedeuten vielleicht kein Profifußball mehr, aber der Verein wird weiterleben und vielleicht später wiederkommen.
Leipzig wird ganz sicher wieder von der Fußballbühne verschwinden. In der Formel 1 standen sie schon kurz vor dem Rückzug im Jahr 1 nach Vettel, da der Erfolg dann nicht mehr gegeben war. Also selbst der Gönner macht dieses Projekt nicht nur aus Liebe zum Sport. Klar dürfte sein. dass es sehr schwer wird nach Matteschitz diese Sportprojekt weiterzuführen oder aber wenn Red Bull mal nicht mehr ist oder von einem anderen gekauft wird und dann die Firmenpolitik z.B. in Atlanta gemacht wird und dann vielleicht Basketball die Trendsportart ist oder aber vielleicht Rollerball oder Running Man.
Der Fußball wird bleiben, aber FIFA und UEFA werden entweder sich deutlich verändern müssen oder aber in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Und der DFB muss sehr stark aufpassen, dass ihm nicht das gleiche passiert.
Der Profifußball muss sich reformieren oder aber er wird sterben. Der Amateurfußball wird bleiben, weil das Spiel einfach fasziniert. Regeländerungen wie Torlinientechnik und Videobeweis haben keine Chance, da ich keine Bolzplätze kenne, die mit solch einer Technik ausgerüstet sind oder werden. Man kann auch nicht einfach unterschiedliche Regeln für Amateur- und Profisport einführen. Die Fans haben selbst gespielt oder spielen noch und sie wollen die gleich Regeln für alle, sonst ist es nicht mehr das gleich Spiel.
Fußball lebt eben auch von der Faszination, das man das gleiche Spiel auch selber gespielt hat und man nachfühlen kann wie es ist ein Tor zu erzielen. Man hat sich immer über blinde Schiedsrichter aufgeregt, aber man wusste auch, dass man diesen Job nicht selber machen wollte, da man es vermutlich noch schlechter gemacht hätte. Der Unfug von objektiven Entscheidungen, mit denen man jetzt auch noch den Videobeweis einführen wird und als nächstes dann vielleicht noch die Nettospielzeit wird immer noch zu unterschiedlichen Entscheidungen führen, die dann immer noch von der einen Gruppe als Fehlentscheidungen empfunden werden, da die Regeln eben häufig einer Auslegung bedürfen. Beispiele sollen hier einmal Abseits und Handspiel sein. Die gleiche Szene wird von unterschiedlichen Schiedsrichtern häufig unterschiedlich bewertet. Diese Regeln sind eben nicht objektiv und somit wird die gleiche Szene nicht immer gleich bewertet. Hier nehme ich mal die Torlinientechnik aus, aber diese disqualifiziert sich weil sie ca 100.000 E pro Spielfeld kostet. Für Bolzplätze unsinnig und auch für die meisten Amateur und Jugendspiel nicht finanzierbar, also Blödsinn.
Bitte lasst im Fussball die gleichen Regeln gelten, auf jedem Platz. Sonst sind es unterschiedliche Spiele.
Aber zurück zu Leipzig. Ich erinnere mich noch an das erste Jahr CL für Dortmund unter Klopp. Die sind richtig dumm verdroschen worden. Auch Leipzig wird wohl kaum eine Chance haben die KO-Runde zu erreichen. Wie Dortmund werden sie wohl Offensiv sehr brauchbar auftreten, aber ihre Defensive wird zerlegt werden. Deswegen wundere ich mich sehr stark ,dass man hier nicht deutlich den Schwerpunkt bei den Verstärkungen legt. Auch unsere Borussia hat deutlich zu spüren bekommen, dass man in der Defensive diese Spiele verliert.
Hoffenheim hat nach einem starken Jahr dann deutlich schwächere Jahre erlebt und Leipzig wird auch noch lernen, dass sie nicht am Ende der Nahrungskette stehen. Gute Spieler werden jetzt nicht mehr von Köln oder Freiburg oder uns abgeworben, sondern von München, Mailand Manchester, London, Madrid oder Barcelona. Da steckt dann doch noch etwas mehr Geld hinter und auch mehr Name und Ruhm als bei Brause Leipzig Spätestens wenn es in der CL richtig auf die Glocke gibt und in der Bundesliga auch nicht mehr regelmäßig das 1:0 nach drei Minutengefallen ist werden sich die Spieler so ihre Gedanken machen ob sie bei dem für sie richtigen Verein sind. Kaiserslautern ist übrigens mal nach einem Aufstieg gleich Meister geworden und dies ohne einen kräftigen Sponsor.
Übrigens Hoffenheim wäre letztes Jahr noch fast abgestiegen, Hopp wäre dann noch dabei geblieben. Ob Matteschitz dies auch so macht möchte ich doch stark bezweifeln, da er in der Formel 1 auch mit Rückzug gedroht hat.
RB Leipzig ist im Fußball sicherlich nur eine zeitlich begrenzte Erscheinung, Es ist mehr ein Start-up als ein Verein. Und die gehen entweder Pleite oder werden gefressen. CC Leipzig hätte wohl besser Chancen gehabt, aber dafür ist Fußball wohl die falsche Sportart und Leipzig liegt wohl auf dem falschen Kontinent. Allianz München wird sich schon durchsetzen.

Sorry für die Länge, aber es musste mal raus.

Gruß

•     •     •

Borussia 25/26
Nicolas
Scally Elvedi Diks Ullrich
Sander Reitz
Honorat Stöger Hack
Kleindienst
Zitat von Dembouzbro

Zitat von Pumuckel65

Zitat von Dembouzbro

Die Kaufen für viel Geld gut ein mehr nicht!

So pauschalisiert darf man das auch nicht stehen lassen (bei allem Mißfallen gegen diesen "Club"). Es stimmt, dass sie bereits ab der 4. Liga immer recht viel Geld für die jeweilige Spielklasse in die Hand genommen haben, aber sie haben nie "fertige" Spieler gekauft, sondern immer nur relativ unbekannte aber hoch begabte Talente. Dies immer so zu erkennen und so konsequent umzusetzen, hat schon Respekt verdient --> Wer kannte denn vor drei Jahren Spieler wie Keita, Forsberg. Poulsen oder Kaiser?

Das fußballerische Projekt ist schon klasse ... der Verein ist das Letzte unter dem Fußballhimmel


Aber wenn du immer unendlich Geld im Rücken hast ist es um welten einfacher zu arbeiten! Wenn ein 10mio Transfer nicht funktioniert wird halt der nächste gekauft (sagt dir Nukan was? Bruno? da gibts unendlich viele von).. Andere Vereine müssen nach fem Geld schauen da tut solch ein Transfer weh wenn der nicht funktioniert bei RB wird da nicht mal gezuckt.. Und ja ich kannte zumindest Forsberg vor RB und Keita von Salzburg! Kaiser spielt nicht mal mehr Stamm.. und der ist von Liga 4 mit gewachsen!


Das sehe ich auch als Hauptproblem. Mach als Borussia Mönchengladbach drei schlechte Transfers für je 10 Mio. und es wirft dich auf Jahre zurück, vielleicht bringt es dich in eine Abwärtsspirale über 5 Jahre gesehen, die dich in die zweite Liga bringt. Mach das als Wolfsburg oder RB und dann zuck mit den Schultern und kauf halt wen anders. Wohlgemerkt in einer Phase, in der es um Investitionen für den Anschluss nach oben geht, nicht als FC Bayern mit dicker Geldbörse, dem sowas einfach wegen seiner Kapitaldecke nicht weh tut. Das ist Fußball im godmode, man tritt gegen Cheater an.

Heribert Bruchhagen hat das schon vor 10 Jahren gesagt, bei der Eintracht, sinngemäß sagte er: "Wir haben kein Netz und keinen doppelten Boden, bei uns muss jeder ambitionierte Transfer passen, wenn wir nach oben wollen und das ist schon rein von der Wahrscheinlichkeit her nicht möglich."

•     •     •

"Everybody has a plan until they get punched in the mouth." (Mike Tyson)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von WindomEarle am 21.06.2017 um 10:46 Uhr bearbeitet
Zitat von WindomEarle

Das sehe ich auch als Hauptproblem. Mach als Borussia Mönchengladbach drei schlechte Transfers für je 10 Mio. und es wirft dich auf Jahre zurück, vielleicht bringt es dich in eine Abwärtsspirale über 5 Jahre gesehen, die dich in die zweite Liga bringt. Mach das als Wolfsburg oder RB und dann zuck mit den Schultern und kauf halt wen anders. Wohlgemerkt in einer Phase, in der es um Investitionen für den Anschluss nach oben geht, nicht als FC Bayern mit dicker Geldbörse, dem sowas einfach wegen seiner Kapitaldecke nicht weh tut. Das ist Fußball im godmode, man tritt gegen Cheater an.


Cheater sind es jetzt nicht mMn. Erstens ist ja alles legitim laut Regularien, zweitens steht ja jedem Verein diese Möglichkeit offen.

Und wie man am Beispiel Wolfsburg gesehen hat ist die Rechnung eben nicht Geld = Erfolg. RBs Philosophie hinter ihrem Spiel ist sehr gut und führt junge Spieler in die Mannschaft. Und das mit Erfolg!
Das lässt RB begehrlich werden für junge Nachwuchsspieler. Nicht jeder Spieler wechselt "wegen des Geldes" zu RB, vor allem wenn gar nicht mal ein absurdes Gehalt gezahlt wird. Man bietet einfach eine attraktive Möglichkeit Spielzeit zu bekommen in einer der besten Ligen der Welt. Ein Renato Sanches der bei Bayern auf der Bank versauert würde bei RB sicherlich spielen und eine tragende Rolle spielen.
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