Der Kader - Saison 2022/2023
22.02.2022 - 20:49 Uhr
13.04.2022 - 02:31 Uhr
Auch beim Kader verhält sich die Situation ähnlich wie in der Saison 19/20. Damals war der Kader ziemlich groß, aber qualitativ ziemlich ausbaufähig, vor allem defensiv. Tatsächlich haben wir in diesem Jahr genauso viele Spieler im Kader wie 19/20, nämlich 29. Die Lösung waren für Stöver einige Leihen. Hanslik, Baku, Lauberbach und Atanga wurden verliehen, so schaffte man Platz für neues Personal. Das ist auch für diesen Sommer eine Option, weil man dadurch viel Gehalt einsparen könnte. Aber vereinzelt löste Stöver auch Verträge auf. Den von Michi Eberwein auf jeden Fall und den von Fleckstein meiner Erinnerung nach auch. Vertragsauflösungen könnten auch in diesem Sommer zum Einsatz kommen. Bei den Härtefällen, die man nicht verleihen kann. Wichtig ist nur, dass Stöver frühzeitig Platz schafft, damit die qualitativen Baustellen schnell geschlossen werden.
15.04.2022 - 21:45 Uhr
Zitat von Kieler_Storch
Auch beim Kader verhält sich die Situation ähnlich wie in der Saison 19/20. Damals war der Kader ziemlich groß, aber qualitativ ziemlich ausbaufähig, vor allem defensiv. Tatsächlich haben wir in diesem Jahr genauso viele Spieler im Kader wie 19/20, nämlich 29. Die Lösung waren für Stöver einige Leihen. Hanslik, Baku, Lauberbach und Atanga wurden verliehen, so schaffte man Platz für neues Personal. Das ist auch für diesen Sommer eine Option, weil man dadurch viel Gehalt einsparen könnte. Aber vereinzelt löste Stöver auch Verträge auf. Den von Michi Eberwein auf jeden Fall und den von Fleckstein meiner Erinnerung nach auch. Vertragsauflösungen könnten auch in diesem Sommer zum Einsatz kommen. Bei den Härtefällen, die man nicht verleihen kann. Wichtig ist nur, dass Stöver frühzeitig Platz schafft, damit die qualitativen Baustellen schnell geschlossen werden.
Auch beim Kader verhält sich die Situation ähnlich wie in der Saison 19/20. Damals war der Kader ziemlich groß, aber qualitativ ziemlich ausbaufähig, vor allem defensiv. Tatsächlich haben wir in diesem Jahr genauso viele Spieler im Kader wie 19/20, nämlich 29. Die Lösung waren für Stöver einige Leihen. Hanslik, Baku, Lauberbach und Atanga wurden verliehen, so schaffte man Platz für neues Personal. Das ist auch für diesen Sommer eine Option, weil man dadurch viel Gehalt einsparen könnte. Aber vereinzelt löste Stöver auch Verträge auf. Den von Michi Eberwein auf jeden Fall und den von Fleckstein meiner Erinnerung nach auch. Vertragsauflösungen könnten auch in diesem Sommer zum Einsatz kommen. Bei den Härtefällen, die man nicht verleihen kann. Wichtig ist nur, dass Stöver frühzeitig Platz schafft, damit die qualitativen Baustellen schnell geschlossen werden.
Ich finde schon, dass es da einen wesentlichen Unterschied gibt.Im Prinzip haben wir, bis auf zwei Spiele unter André Schubert, der auch ein Liebhaber der Dreierkette ist, immer mit einer Viererkette gespielt. Es gab noch nie die Situation, bei Schubert hätte es so eintreten können, wenn er hätte weitermachen dürfen, dass ein Trainer den Kader im Sommer auf die Dreierkette ausrichten möchte, wie es bei Rapp der Fall sein könnte. Da würde es nicht ausreichen, ein paar Spieler zu verleihen und ein oder zwei Verträge aufzulösen. Hier sehe ich den Unterschied zur Saison 2019/2020. Der Kader muss, im Prinzip, von Grund auf umgebaut und neu ausgerichtet werden. Eher sehe ich Paralellen zur Saison 2017/2018.
16.04.2022 - 08:43 Uhr
Zitat von henry78
Ich finde schon, dass es da einen wesentlichen Unterschied gibt.Im Prinzip haben wir, bis auf zwei Spiele unter André Schubert, der auch ein Liebhaber der Dreierkette ist, immer mit einer Viererkette gespielt. Es gab noch nie die Situation, bei Schubert hätte es so eintreten können, wenn er hätte weitermachen dürfen, dass ein Trainer den Kader im Sommer auf die Dreierkette ausrichten möchte, wie es bei Rapp der Fall sein könnte. Da würde es nicht ausreichen, ein paar Spieler zu verleihen und ein oder zwei Verträge aufzulösen. Hier sehe ich den Unterschied zur Saison 2019/2020. Der Kader muss, im Prinzip, von Grund auf umgebaut und neu ausgerichtet werden. Eher sehe ich Paralellen zur Saison 2017/2018.
Zitat von Kieler_Storch
Auch beim Kader verhält sich die Situation ähnlich wie in der Saison 19/20. Damals war der Kader ziemlich groß, aber qualitativ ziemlich ausbaufähig, vor allem defensiv. Tatsächlich haben wir in diesem Jahr genauso viele Spieler im Kader wie 19/20, nämlich 29. Die Lösung waren für Stöver einige Leihen. Hanslik, Baku, Lauberbach und Atanga wurden verliehen, so schaffte man Platz für neues Personal. Das ist auch für diesen Sommer eine Option, weil man dadurch viel Gehalt einsparen könnte. Aber vereinzelt löste Stöver auch Verträge auf. Den von Michi Eberwein auf jeden Fall und den von Fleckstein meiner Erinnerung nach auch. Vertragsauflösungen könnten auch in diesem Sommer zum Einsatz kommen. Bei den Härtefällen, die man nicht verleihen kann. Wichtig ist nur, dass Stöver frühzeitig Platz schafft, damit die qualitativen Baustellen schnell geschlossen werden.
Auch beim Kader verhält sich die Situation ähnlich wie in der Saison 19/20. Damals war der Kader ziemlich groß, aber qualitativ ziemlich ausbaufähig, vor allem defensiv. Tatsächlich haben wir in diesem Jahr genauso viele Spieler im Kader wie 19/20, nämlich 29. Die Lösung waren für Stöver einige Leihen. Hanslik, Baku, Lauberbach und Atanga wurden verliehen, so schaffte man Platz für neues Personal. Das ist auch für diesen Sommer eine Option, weil man dadurch viel Gehalt einsparen könnte. Aber vereinzelt löste Stöver auch Verträge auf. Den von Michi Eberwein auf jeden Fall und den von Fleckstein meiner Erinnerung nach auch. Vertragsauflösungen könnten auch in diesem Sommer zum Einsatz kommen. Bei den Härtefällen, die man nicht verleihen kann. Wichtig ist nur, dass Stöver frühzeitig Platz schafft, damit die qualitativen Baustellen schnell geschlossen werden.
Ich finde schon, dass es da einen wesentlichen Unterschied gibt.Im Prinzip haben wir, bis auf zwei Spiele unter André Schubert, der auch ein Liebhaber der Dreierkette ist, immer mit einer Viererkette gespielt. Es gab noch nie die Situation, bei Schubert hätte es so eintreten können, wenn er hätte weitermachen dürfen, dass ein Trainer den Kader im Sommer auf die Dreierkette ausrichten möchte, wie es bei Rapp der Fall sein könnte. Da würde es nicht ausreichen, ein paar Spieler zu verleihen und ein oder zwei Verträge aufzulösen. Hier sehe ich den Unterschied zur Saison 2019/2020. Der Kader muss, im Prinzip, von Grund auf umgebaut und neu ausgerichtet werden. Eher sehe ich Paralellen zur Saison 2017/2018.
Ich glaube, wir müssen - völlig unabhängig vom System - ohnehin komplett umbauen. Unsere Leistungsträger werden aufgrund von Perspektivlosigkeit gehen (wenn sie können). Die Qualität ist auf den meisten Positionen unzureichend (IV, 6, 8, AV/Schienenspieler). Eigentlich müsste ein Riesenumbruch her - und wir haben Stöver...
Übrigens verlassen uns auch einige aus dem Funktionsteam und leider wieder diejenigen, die man eigentlich halten sollte.
Ich fürchte wirklich, dass wenn es diese Saison klappen sollte mit dem Klassenerhalt, wir in der nächsten Saison fällig sind. Holstein verschläft und verschludert die Zukunft.
21.04.2022 - 05:09 Uhr
Zitat von pallmall78
Ich glaube, wir müssen - völlig unabhängig vom System - ohnehin komplett umbauen. Unsere Leistungsträger werden aufgrund von Perspektivlosigkeit gehen (wenn sie können). Die Qualität ist auf den meisten Positionen unzureichend (IV, 6, 8, AV/Schienenspieler). Eigentlich müsste ein Riesenumbruch her - und wir haben Stöver...
Übrigens verlassen uns auch einige aus dem Funktionsteam und leider wieder diejenigen, die man eigentlich halten sollte.
Ich fürchte wirklich, dass wenn es diese Saison klappen sollte mit dem Klassenerhalt, wir in der nächsten Saison fällig sind. Holstein verschläft und verschludert die Zukunft.
Zitat von henry78
Ich finde schon, dass es da einen wesentlichen Unterschied gibt.Im Prinzip haben wir, bis auf zwei Spiele unter André Schubert, der auch ein Liebhaber der Dreierkette ist, immer mit einer Viererkette gespielt. Es gab noch nie die Situation, bei Schubert hätte es so eintreten können, wenn er hätte weitermachen dürfen, dass ein Trainer den Kader im Sommer auf die Dreierkette ausrichten möchte, wie es bei Rapp der Fall sein könnte. Da würde es nicht ausreichen, ein paar Spieler zu verleihen und ein oder zwei Verträge aufzulösen. Hier sehe ich den Unterschied zur Saison 2019/2020. Der Kader muss, im Prinzip, von Grund auf umgebaut und neu ausgerichtet werden. Eher sehe ich Paralellen zur Saison 2017/2018.
Zitat von Kieler_Storch
Auch beim Kader verhält sich die Situation ähnlich wie in der Saison 19/20. Damals war der Kader ziemlich groß, aber qualitativ ziemlich ausbaufähig, vor allem defensiv. Tatsächlich haben wir in diesem Jahr genauso viele Spieler im Kader wie 19/20, nämlich 29. Die Lösung waren für Stöver einige Leihen. Hanslik, Baku, Lauberbach und Atanga wurden verliehen, so schaffte man Platz für neues Personal. Das ist auch für diesen Sommer eine Option, weil man dadurch viel Gehalt einsparen könnte. Aber vereinzelt löste Stöver auch Verträge auf. Den von Michi Eberwein auf jeden Fall und den von Fleckstein meiner Erinnerung nach auch. Vertragsauflösungen könnten auch in diesem Sommer zum Einsatz kommen. Bei den Härtefällen, die man nicht verleihen kann. Wichtig ist nur, dass Stöver frühzeitig Platz schafft, damit die qualitativen Baustellen schnell geschlossen werden.
Auch beim Kader verhält sich die Situation ähnlich wie in der Saison 19/20. Damals war der Kader ziemlich groß, aber qualitativ ziemlich ausbaufähig, vor allem defensiv. Tatsächlich haben wir in diesem Jahr genauso viele Spieler im Kader wie 19/20, nämlich 29. Die Lösung waren für Stöver einige Leihen. Hanslik, Baku, Lauberbach und Atanga wurden verliehen, so schaffte man Platz für neues Personal. Das ist auch für diesen Sommer eine Option, weil man dadurch viel Gehalt einsparen könnte. Aber vereinzelt löste Stöver auch Verträge auf. Den von Michi Eberwein auf jeden Fall und den von Fleckstein meiner Erinnerung nach auch. Vertragsauflösungen könnten auch in diesem Sommer zum Einsatz kommen. Bei den Härtefällen, die man nicht verleihen kann. Wichtig ist nur, dass Stöver frühzeitig Platz schafft, damit die qualitativen Baustellen schnell geschlossen werden.
Ich finde schon, dass es da einen wesentlichen Unterschied gibt.Im Prinzip haben wir, bis auf zwei Spiele unter André Schubert, der auch ein Liebhaber der Dreierkette ist, immer mit einer Viererkette gespielt. Es gab noch nie die Situation, bei Schubert hätte es so eintreten können, wenn er hätte weitermachen dürfen, dass ein Trainer den Kader im Sommer auf die Dreierkette ausrichten möchte, wie es bei Rapp der Fall sein könnte. Da würde es nicht ausreichen, ein paar Spieler zu verleihen und ein oder zwei Verträge aufzulösen. Hier sehe ich den Unterschied zur Saison 2019/2020. Der Kader muss, im Prinzip, von Grund auf umgebaut und neu ausgerichtet werden. Eher sehe ich Paralellen zur Saison 2017/2018.
Ich glaube, wir müssen - völlig unabhängig vom System - ohnehin komplett umbauen. Unsere Leistungsträger werden aufgrund von Perspektivlosigkeit gehen (wenn sie können). Die Qualität ist auf den meisten Positionen unzureichend (IV, 6, 8, AV/Schienenspieler). Eigentlich müsste ein Riesenumbruch her - und wir haben Stöver...
Übrigens verlassen uns auch einige aus dem Funktionsteam und leider wieder diejenigen, die man eigentlich halten sollte.
Ich fürchte wirklich, dass wenn es diese Saison klappen sollte mit dem Klassenerhalt, wir in der nächsten Saison fällig sind. Holstein verschläft und verschludert die Zukunft.
Das Spiel in Dresden ist ja jetzt auch absolviert. Wir haben dort, wie auch im Spiel gegen Hamburg, defensiv überzeugt. Von daher hat die Mannschaft gezeigt, dass die die Basics auch auf den Platz bringen kann. Ich habe daran teilweise gezweifelt. Wir sind fussballerisch natürlich etwas Anderes gewohnt und ich möchte den fussballerischen Ansatz, auf längere Zeit, nicht missen, aber wenn die Mannschaft die Basics abruft, dann ist eigentlich alles in Ordnung und sie kann in dieser Liga, das war ja teilweise. Ich denke allerdings, dass so ein krasser Umbau nicht von Nöten sein wird, Das, was ich gesagt habe, dass der Kader von Grund auf umgebaut werden muss, ist sicherlich etwas übertrieben, aber es gibt schon, da stimme ich mit A. Geidel und M. Nehmer überein, schon gewisse Schrauben, an denen gedreht werden muss.
Die erste Schraube ist die Kadergrösse. Wir haben jetzt 26 Mann unter Vertrag. Von diesen 26 Mann haben allerdings nur 11 Spieler längere Verträge. 2023 laufen 15 Verträge aus. Wie A. Geidel richtig sagt, muss es Vertragsauflösungen geben. Er spricht von 4 oder 5. Bei Iggy deutet sich so eine Vertragsauflösung ja jetzt schon an. Wenn da dann noch der eine oder andere Spieler dazukommt, verringert sich die Kadergrösse schon. Da kann man dann auch den einen oder anderen Neuzugang mehr verpflichten, ohne einen aufgeblähten Kader zu haben. Wir sollten schauen, dass die Kadergrösse im Rahmen bleibt. Kader mit über 30 Spielern sind eigentlich immer, es sei denn man spielt international, das Produkt von Fehlplanungen. Ein Kader mit 26 oder 27 Spielern ist eine gute Grösse. Sonst leidet am Ende auch die Trainingsqualität.
Eine andere Stellschraube, die geht eigentlich mit dem vorherigen Absatz ein her, ist die der Transfererlöse. Holstein hat schon seit Jahren keine wirklichen Transfererlöse mehr eingefahren. Transferlöse ware immer eine Säule des Geschäftsmodells von Holstein Kiel und das ist wirtschaftlich auch vernüpftig. Seit Stöver da ist, ist die Säule praktisch weggebrochen. Ich glaube nicht, dass Holstein es sich wirtschaftlich leisten kann, komplett auf Transfererlöse zu verzichten. Bei 15 Spielern, deren Vertrag 2023 ausläuft, gibt es bei dem einen oder anderen sicherlich die Möglichkeit, das zu tun. Ich denke da an Reese oder auch an Porath. Auch hier würden dann wieder Kaderplätze frei werden. Stöver hat sonst auch noch die Möglicheit, Spieler wie Benger oder Sterner zu verleihen. Auch das würde Platz im Kader schaffen. Ich denke also schon, dass es möglich ist, Platz im Kader zu schaffen, sei es durch Vertragsauflösungen, Transfers oder auch Leihen. So festgefahren sehe ich die Situation inzwischen nicht mehr.
Neumann, Arp und Gelios gehen sicherlich. Wenn von den 26 Spielern die Verträge von Iggy, Erras, Mees, Berti, Skrzybski und Lorenz aufgelöst werden, Spieler wie Sterner oder Benger verliehen werden und ein Reese und ein Porath möglicherweise verkauft werden, dann sprechen wir auf einmal nur von einem 16er Kader, inklusive zwei Torhütern. Dann könnten plötzlich 6 oder 7 Neuzugänge kommen. Viel wird von Stöver abhängen und letzten Endes, auch da stimme ich mit A. Geidel und M. Nehmer überein, wird auch viel davon abhängen, wie sich der Verein selbst in den nächsten Jahren sieht. Stöver spricht ja schon wieder vom Saisonziel Etablierung. Wir gehen in der 2. Liga ins 6. Jahr und sind damit einer der ältesten Zweitligisten. Ist man da nicht etabliert? Von den Antworten auf diese Fragen wird das Ganze abhängen. Der Sommer wird es zeigen, aber ein totaler Umbruch ist sicherlich nicht notwenig. Wir brauchen, meiner Meinung nach, einen Torwart, 2 Innenverteidiger einen Links- und einen Rechtsfuss, einen Sechser, 2 Schienenspieler und einen Stürmer. Wenn es finanziell noch geht, sollte man auch sehen, ob man einen Spielmacher verpflichten kann. Mit dem Spielmacher wären es 8 Neuzugänge. Ohne den Spielmacher wären es 7, aber das reicht dann auch. So viel braucht es dann also nicht. 8 Neuzugänge, bei 8 Abgängen, ist jetzt kein wirklicher Umbruch.
21.04.2022 - 13:36 Uhr
Zitat von henry78
Das Spiel in Dresden ist ja jetzt auch absolviert. Wir haben dort, wie auch im Spiel gegen Hamburg, defensiv überzeugt. Von daher hat die Mannschaft gezeigt, dass die die Basics auch auf den Platz bringen kann. Ich habe daran teilweise gezweifelt. Wir sind fussballerisch natürlich etwas Anderes gewohnt und ich möchte den fussballerischen Ansatz, auf längere Zeit, nicht missen, aber wenn die Mannschaft die Basics abruft, dann ist eigentlich alles in Ordnung und sie kann in dieser Liga, das war ja teilweise. Ich denke allerdings, dass so ein krasser Umbau nicht von Nöten sein wird, Das, was ich gesagt habe, dass der Kader von Grund auf umgebaut werden muss, ist sicherlich etwas übertrieben, aber es gibt schon, da stimme ich mit A. Geidel und M. Nehmer überein, schon gewisse Schrauben, an denen gedreht werden muss.
Die erste Schraube ist die Kadergrösse. Wir haben jetzt 26 Mann unter Vertrag. Von diesen 26 Mann haben allerdings nur 11 Spieler längere Verträge. 2023 laufen 15 Verträge aus. Wie A. Geidel richtig sagt, muss es Vertragsauflösungen geben. Er spricht von 4 oder 5. Bei Iggy deutet sich so eine Vertragsauflösung ja jetzt schon an. Wenn da dann noch der eine oder andere Spieler dazukommt, verringert sich die Kadergrösse schon. Da kann man dann auch den einen oder anderen Neuzugang mehr verpflichten, ohne einen aufgeblähten Kader zu haben. Wir sollten schauen, dass die Kadergrösse im Rahmen bleibt. Kader mit über 30 Spielern sind eigentlich immer, es sei denn man spielt international, das Produkt von Fehlplanungen. Ein Kader mit 26 oder 27 Spielern ist eine gute Grösse. Sonst leidet am Ende auch die Trainingsqualität.
Eine andere Stellschraube, die geht eigentlich mit dem vorherigen Absatz ein her, ist die der Transfererlöse. Holstein hat schon seit Jahren keine wirklichen Transfererlöse mehr eingefahren. Transferlöse ware immer eine Säule des Geschäftsmodells von Holstein Kiel und das ist wirtschaftlich auch vernüpftig. Seit Stöver da ist, ist die Säule praktisch weggebrochen. Ich glaube nicht, dass Holstein es sich wirtschaftlich leisten kann, komplett auf Transfererlöse zu verzichten. Bei 15 Spielern, deren Vertrag 2023 ausläuft, gibt es bei dem einen oder anderen sicherlich die Möglichkeit, das zu tun. Ich denke da an Reese oder auch an Porath. Auch hier würden dann wieder Kaderplätze frei werden. Stöver hat sonst auch noch die Möglicheit, Spieler wie Benger oder Sterner zu verleihen. Auch das würde Platz im Kader schaffen. Ich denke also schon, dass es möglich ist, Platz im Kader zu schaffen, sei es durch Vertragsauflösungen, Transfers oder auch Leihen. So festgefahren sehe ich die Situation inzwischen nicht mehr.
Neumann, Arp und Gelios gehen sicherlich. Wenn von den 26 Spielern die Verträge von Iggy, Erras, Mees, Berti, Skrzybski und Lorenz aufgelöst werden, Spieler wie Sterner oder Benger verliehen werden und ein Reese und ein Porath möglicherweise verkauft werden, dann sprechen wir auf einmal nur von einem 16er Kader, inklusive zwei Torhütern. Dann könnten plötzlich 6 oder 7 Neuzugänge kommen. Viel wird von Stöver abhängen und letzten Endes, auch da stimme ich mit A. Geidel und M. Nehmer überein, wird auch viel davon abhängen, wie sich der Verein selbst in den nächsten Jahren sieht. Stöver spricht ja schon wieder vom Saisonziel Etablierung. Wir gehen in der 2. Liga ins 6. Jahr und sind damit einer der ältesten Zweitligisten. Ist man da nicht etabliert? Von den Antworten auf diese Fragen wird das Ganze abhängen. Der Sommer wird es zeigen, aber ein totaler Umbruch ist sicherlich nicht notwenig. Wir brauchen, meiner Meinung nach, einen Torwart, 2 Innenverteidiger einen Links- und einen Rechtsfuss, einen Sechser, 2 Schienenspieler und einen Stürmer. Wenn es finanziell noch geht, sollte man auch sehen, ob man einen Spielmacher verpflichten kann. Mit dem Spielmacher wären es 8 Neuzugänge. Ohne den Spielmacher wären es 7, aber das reicht dann auch. So viel braucht es dann also nicht. 8 Neuzugänge, bei 8 Abgängen, ist jetzt kein wirklicher Umbruch.
Ich finde die neueste Podcast-Folge der KN erfrischend ehrlich. Solch konstruktive Kritik würde ich mir das ganze Jahr über von den Holstein-Reportern wünschen, aber Besserung ist in Sicht. Geidel und Nehmer wünschen sich höhere Ambitionen. Da kann nun jeder das interpretieren, was er will, aber zumindest die Zielsetzung oberes Drittel würde eine gewisse Wirkung haben und gleichzeitig nicht zu viel Druck aufbauen. Potentielle Neuzugänge wären dann sicherlich empfänglicher für Holstein, wenn es zumindest eine geringfügig größere Ambition als „Etablierung in der 2.Liga“ gäbe. Zitat von pallmall78
Ich glaube, wir müssen - völlig unabhängig vom System - ohnehin komplett umbauen. Unsere Leistungsträger werden aufgrund von Perspektivlosigkeit gehen (wenn sie können). Die Qualität ist auf den meisten Positionen unzureichend (IV, 6, 8, AV/Schienenspieler). Eigentlich müsste ein Riesenumbruch her - und wir haben Stöver...
Übrigens verlassen uns auch einige aus dem Funktionsteam und leider wieder diejenigen, die man eigentlich halten sollte.
Ich fürchte wirklich, dass wenn es diese Saison klappen sollte mit dem Klassenerhalt, wir in der nächsten Saison fällig sind. Holstein verschläft und verschludert die Zukunft.
Zitat von henry78
Ich finde schon, dass es da einen wesentlichen Unterschied gibt.Im Prinzip haben wir, bis auf zwei Spiele unter André Schubert, der auch ein Liebhaber der Dreierkette ist, immer mit einer Viererkette gespielt. Es gab noch nie die Situation, bei Schubert hätte es so eintreten können, wenn er hätte weitermachen dürfen, dass ein Trainer den Kader im Sommer auf die Dreierkette ausrichten möchte, wie es bei Rapp der Fall sein könnte. Da würde es nicht ausreichen, ein paar Spieler zu verleihen und ein oder zwei Verträge aufzulösen. Hier sehe ich den Unterschied zur Saison 2019/2020. Der Kader muss, im Prinzip, von Grund auf umgebaut und neu ausgerichtet werden. Eher sehe ich Paralellen zur Saison 2017/2018.
Zitat von Kieler_Storch
Auch beim Kader verhält sich die Situation ähnlich wie in der Saison 19/20. Damals war der Kader ziemlich groß, aber qualitativ ziemlich ausbaufähig, vor allem defensiv. Tatsächlich haben wir in diesem Jahr genauso viele Spieler im Kader wie 19/20, nämlich 29. Die Lösung waren für Stöver einige Leihen. Hanslik, Baku, Lauberbach und Atanga wurden verliehen, so schaffte man Platz für neues Personal. Das ist auch für diesen Sommer eine Option, weil man dadurch viel Gehalt einsparen könnte. Aber vereinzelt löste Stöver auch Verträge auf. Den von Michi Eberwein auf jeden Fall und den von Fleckstein meiner Erinnerung nach auch. Vertragsauflösungen könnten auch in diesem Sommer zum Einsatz kommen. Bei den Härtefällen, die man nicht verleihen kann. Wichtig ist nur, dass Stöver frühzeitig Platz schafft, damit die qualitativen Baustellen schnell geschlossen werden.
Auch beim Kader verhält sich die Situation ähnlich wie in der Saison 19/20. Damals war der Kader ziemlich groß, aber qualitativ ziemlich ausbaufähig, vor allem defensiv. Tatsächlich haben wir in diesem Jahr genauso viele Spieler im Kader wie 19/20, nämlich 29. Die Lösung waren für Stöver einige Leihen. Hanslik, Baku, Lauberbach und Atanga wurden verliehen, so schaffte man Platz für neues Personal. Das ist auch für diesen Sommer eine Option, weil man dadurch viel Gehalt einsparen könnte. Aber vereinzelt löste Stöver auch Verträge auf. Den von Michi Eberwein auf jeden Fall und den von Fleckstein meiner Erinnerung nach auch. Vertragsauflösungen könnten auch in diesem Sommer zum Einsatz kommen. Bei den Härtefällen, die man nicht verleihen kann. Wichtig ist nur, dass Stöver frühzeitig Platz schafft, damit die qualitativen Baustellen schnell geschlossen werden.
Ich finde schon, dass es da einen wesentlichen Unterschied gibt.Im Prinzip haben wir, bis auf zwei Spiele unter André Schubert, der auch ein Liebhaber der Dreierkette ist, immer mit einer Viererkette gespielt. Es gab noch nie die Situation, bei Schubert hätte es so eintreten können, wenn er hätte weitermachen dürfen, dass ein Trainer den Kader im Sommer auf die Dreierkette ausrichten möchte, wie es bei Rapp der Fall sein könnte. Da würde es nicht ausreichen, ein paar Spieler zu verleihen und ein oder zwei Verträge aufzulösen. Hier sehe ich den Unterschied zur Saison 2019/2020. Der Kader muss, im Prinzip, von Grund auf umgebaut und neu ausgerichtet werden. Eher sehe ich Paralellen zur Saison 2017/2018.
Ich glaube, wir müssen - völlig unabhängig vom System - ohnehin komplett umbauen. Unsere Leistungsträger werden aufgrund von Perspektivlosigkeit gehen (wenn sie können). Die Qualität ist auf den meisten Positionen unzureichend (IV, 6, 8, AV/Schienenspieler). Eigentlich müsste ein Riesenumbruch her - und wir haben Stöver...
Übrigens verlassen uns auch einige aus dem Funktionsteam und leider wieder diejenigen, die man eigentlich halten sollte.
Ich fürchte wirklich, dass wenn es diese Saison klappen sollte mit dem Klassenerhalt, wir in der nächsten Saison fällig sind. Holstein verschläft und verschludert die Zukunft.
Das Spiel in Dresden ist ja jetzt auch absolviert. Wir haben dort, wie auch im Spiel gegen Hamburg, defensiv überzeugt. Von daher hat die Mannschaft gezeigt, dass die die Basics auch auf den Platz bringen kann. Ich habe daran teilweise gezweifelt. Wir sind fussballerisch natürlich etwas Anderes gewohnt und ich möchte den fussballerischen Ansatz, auf längere Zeit, nicht missen, aber wenn die Mannschaft die Basics abruft, dann ist eigentlich alles in Ordnung und sie kann in dieser Liga, das war ja teilweise. Ich denke allerdings, dass so ein krasser Umbau nicht von Nöten sein wird, Das, was ich gesagt habe, dass der Kader von Grund auf umgebaut werden muss, ist sicherlich etwas übertrieben, aber es gibt schon, da stimme ich mit A. Geidel und M. Nehmer überein, schon gewisse Schrauben, an denen gedreht werden muss.
Die erste Schraube ist die Kadergrösse. Wir haben jetzt 26 Mann unter Vertrag. Von diesen 26 Mann haben allerdings nur 11 Spieler längere Verträge. 2023 laufen 15 Verträge aus. Wie A. Geidel richtig sagt, muss es Vertragsauflösungen geben. Er spricht von 4 oder 5. Bei Iggy deutet sich so eine Vertragsauflösung ja jetzt schon an. Wenn da dann noch der eine oder andere Spieler dazukommt, verringert sich die Kadergrösse schon. Da kann man dann auch den einen oder anderen Neuzugang mehr verpflichten, ohne einen aufgeblähten Kader zu haben. Wir sollten schauen, dass die Kadergrösse im Rahmen bleibt. Kader mit über 30 Spielern sind eigentlich immer, es sei denn man spielt international, das Produkt von Fehlplanungen. Ein Kader mit 26 oder 27 Spielern ist eine gute Grösse. Sonst leidet am Ende auch die Trainingsqualität.
Eine andere Stellschraube, die geht eigentlich mit dem vorherigen Absatz ein her, ist die der Transfererlöse. Holstein hat schon seit Jahren keine wirklichen Transfererlöse mehr eingefahren. Transferlöse ware immer eine Säule des Geschäftsmodells von Holstein Kiel und das ist wirtschaftlich auch vernüpftig. Seit Stöver da ist, ist die Säule praktisch weggebrochen. Ich glaube nicht, dass Holstein es sich wirtschaftlich leisten kann, komplett auf Transfererlöse zu verzichten. Bei 15 Spielern, deren Vertrag 2023 ausläuft, gibt es bei dem einen oder anderen sicherlich die Möglichkeit, das zu tun. Ich denke da an Reese oder auch an Porath. Auch hier würden dann wieder Kaderplätze frei werden. Stöver hat sonst auch noch die Möglicheit, Spieler wie Benger oder Sterner zu verleihen. Auch das würde Platz im Kader schaffen. Ich denke also schon, dass es möglich ist, Platz im Kader zu schaffen, sei es durch Vertragsauflösungen, Transfers oder auch Leihen. So festgefahren sehe ich die Situation inzwischen nicht mehr.
Neumann, Arp und Gelios gehen sicherlich. Wenn von den 26 Spielern die Verträge von Iggy, Erras, Mees, Berti, Skrzybski und Lorenz aufgelöst werden, Spieler wie Sterner oder Benger verliehen werden und ein Reese und ein Porath möglicherweise verkauft werden, dann sprechen wir auf einmal nur von einem 16er Kader, inklusive zwei Torhütern. Dann könnten plötzlich 6 oder 7 Neuzugänge kommen. Viel wird von Stöver abhängen und letzten Endes, auch da stimme ich mit A. Geidel und M. Nehmer überein, wird auch viel davon abhängen, wie sich der Verein selbst in den nächsten Jahren sieht. Stöver spricht ja schon wieder vom Saisonziel Etablierung. Wir gehen in der 2. Liga ins 6. Jahr und sind damit einer der ältesten Zweitligisten. Ist man da nicht etabliert? Von den Antworten auf diese Fragen wird das Ganze abhängen. Der Sommer wird es zeigen, aber ein totaler Umbruch ist sicherlich nicht notwenig. Wir brauchen, meiner Meinung nach, einen Torwart, 2 Innenverteidiger einen Links- und einen Rechtsfuss, einen Sechser, 2 Schienenspieler und einen Stürmer. Wenn es finanziell noch geht, sollte man auch sehen, ob man einen Spielmacher verpflichten kann. Mit dem Spielmacher wären es 8 Neuzugänge. Ohne den Spielmacher wären es 7, aber das reicht dann auch. So viel braucht es dann also nicht. 8 Neuzugänge, bei 8 Abgängen, ist jetzt kein wirklicher Umbruch.
Zudem sprechen sich die beiden für eine Verjüngung des Kaders aus. Auch das ist enorm wichtig, die Entwicklung unter Stöver ist mehr als bedenklich. Vom zweitjüngsten Kader der Liga 18/19 zum drittältesten Kader der Liga 21/22. Da muss dringend ein Mittelweg gefunden werden. Holstein muss wieder zeigen, dass es eine Topadresse für junge Spieler mit Potenzial ist. Dafür müssen aber einige ältere Spieler den Kader verlassen.
Verlassen ist auch ein sehr gutes Stichwort, für die allerschwächsten Spieler dieser insgesamt schwachen Saison. Opa Geidel spricht von 3-4 Spielern, von denen man sich trennen muss. Dann könnten tatsächlich 7 Neuzugänge kommen, so wie in den letzten beiden Jahren auch. Das wird wahrscheinlich auch so kommen, das ist Stövers Richtwert. Genau bei der Einschätzung war ich auch, einigen wir uns auf 4 Spieler, die den Verein verlassen. Ich denke mit Die ersten, die meiner Einschätzung nach dran glauben müssen, sind Ignjovski und Erras. Das hatte ich zuletzt schon geschrieben, sie spielen quasi nie, nehmen aber mit die wertvollsten Plätze im Kader weg, nämlich auf der Sechs. Skrzybski spielt auch keine Rolle bei Holstein, gehört auch zu den vier absoluten Streichkandidaten. Und dann würde ich eher temposchwache Spieler nehmen, weil Rapps System viel Tempo und Laufbereitschaft fordert. Thesker und Lorenz können gerne beide gehen, aber wenn es auf einen der beiden hinauslaufen sollte, dann sollte es Thesker sein, weil er einfach deutlich weniger Tempo als Lorenz mitbringt. Berti ist mit Kaufoption bis Ende des Jahres an Lillestrøm verliehen, da wird sich jetzt im Sommer nichts ändern. Aber der geht dann im Winter und macht dann Platz für einen Wintertransfer.
Wo wir gerade bei Leihspielern sind, ist das mein einziger Kritikpunkt bei Geidels Ausführungen. Wir haben gute Erfahrungen mit Leihspielern gemacht, was die Qualität betraf. Aber kein Leihspieler war dazu bereit, dauerhaft in Kiel zu bleiben. Daran wird sich auch nichts ändern. Was dann dazu führt, dass man schon nach einer Saison die entsprechenden Positionen von Leihspielern neu besetzen muss. So entsteht keine Kontinuität. Sicherlich ist die aktuelle Kontinuität auch mehr als bedenklich, es braucht die Essenz aus beidem. Junge, entwicklungsfähige Spieler, die langfristig an den Verein gebunden werden. Gerade in Stövers Fachgebiet, der 3.Liga, laufen jedes Jahr dermaßen viele Spieler dieser Kategorie rum, weil die Verträge in der 3.Liga oftmals nur auf 2 Jahre angelegt sind.
Im Prinzip muss man Geidels und Nehmers Aussage zusammenfügen, dann hat man das perfekte Match. Junge, entwicklungsfähige Spieler, aber mit mehr Fantasie als in den vergangenen Transferperioden Spieler dieser Kategorie finden, die sich fest an den Verein binden und nicht bloß leihen lassen. Da finde ich es dann wieder gut, dass Uwe Stöver kein Freund von Leihverpflichtungen ist. Aber er muss dann eben auch ein Mindestmaß an Kreativität zeigen und bei festen Neuverpflichtungen nicht gleich das Naheliegendste nehmen. Wobei es in diesem Jahr sogar für seine Verhältnisse einfach ist, solche Spieler zu finden. In der 3.Liga gibt es soviel Qualität wie vielleicht noch nie, vor allem auf den Positionen, auf denen Holstein Bedarf hat. Da muss Stöver dann aber auch schneller sein als die Konkurrenz, angeblich soll Pauli schon seine Pfoten nach Dressel ausgestreckt haben, während Stöver wahrscheinlich noch nicht mal weiß, wer das ist. Stöver muss in diesem Sommer gar nicht so kreativ sein, weil der Pool an ablösefreien, jungen Spielern mit Qualität in Deutschland dieses Jahr sehr groß ist. Stöver muss vor allem aber schnell sein, darauf kommt es in diesem Jahr an. Er muss es wie im Sommer 2020 machen. Da stand der Kader schon eine Woche nach Saisonende und es waren 5 neue Spieler gekommen. Wenn dann wie damals unter 5 Neuzugängen ein Leihspieler dabei ist, sage ich nichts, aber Leihspieler sollten die Ausnahme bleiben.
Schlussendlich wird manches auch eine Frage des Geldes sein. Geidel spricht sich im Podcast für eine Erhöhung des Etats aus. Wenn ich sehe, dass wir trotz Corona und ablösefreien Abgängen von Leistungsträgern in 20/21 4 Millionen Gewinn gemacht haben, dann kann man sich auch nur dafür aussprechen. Wir sind also bisher mit 4 Millionen Euro Gewinn durch die Pandemie gekommen und gehören diesbezüglich zu den wenigen Vereinen, die das geschafft haben. Zudem haben wir ja auch noch einiges an Geld aus den Jahren 2018 und 2019. Da sind also einige Rücklagen, von denen man auch einiges für die sportliche Abteilung abzweigen könnte. Geidel ist ein vernünftiger Mensch, wenn der sich für eine Erhöhung des Etats ausspricht, dann hat das auch Hand und Fuß und sollte von den Verantwortlichen dann auch umgesetzt werden.
21.04.2022 - 13:50 Uhr
Zitat von henry78
Wenn es finanziell noch geht, sollte man auch sehen, ob man einen Spielmacher verpflichten kann. Mit dem Spielmacher wären es 8 Neuzugänge. Ohne den Spielmacher wären es 7, aber das reicht dann auch. So viel braucht es dann also nicht. 8 Neuzugänge, bei 8 Abgängen, ist jetzt kein wirklicher Umbruch.
Warum ist denn ausgerechnet ein neuer Spielmacher für dich kein Muss? Für mich ist ein Neuzugang auf der 8/10 im Prinzip genauso so wichtig, wie ein neuer Sechser. Das sind die beiden wichtigsten Positionen, auf denen man sich im Sommer verstärken muss. Geidel und Nehmer haben es auch nochmal in ihrem Podcast gesagt, wir haben mit Pichler und Wriedt zwei Topstürmer, die aber besser in Szene gesetzt werden müssen. Dafür braucht es dringend einen neuen Spielmacher. Man sieht ja in dieser Saison, dass wir nicht nur defensiv enorm schwach sind, sondern dass auch offensiv oftmals der Schuh drückt. Deshalb ist das zentrale Mittelfeld im Sommer am wichtigsten sowohl defensiv als auch offensiv.
Wenn es finanziell noch geht, sollte man auch sehen, ob man einen Spielmacher verpflichten kann. Mit dem Spielmacher wären es 8 Neuzugänge. Ohne den Spielmacher wären es 7, aber das reicht dann auch. So viel braucht es dann also nicht. 8 Neuzugänge, bei 8 Abgängen, ist jetzt kein wirklicher Umbruch.
21.04.2022 - 16:13 Uhr
Zitat von Kieler_Storch
Zitat von henry78
Wenn es finanziell noch geht, sollte man auch sehen, ob man einen Spielmacher verpflichten kann. Mit dem Spielmacher wären es 8 Neuzugänge. Ohne den Spielmacher wären es 7, aber das reicht dann auch. So viel braucht es dann also nicht. 8 Neuzugänge, bei 8 Abgängen, ist jetzt kein wirklicher Umbruch.
Warum ist denn ausgerechnet ein neuer Spielmacher für dich kein Muss? Für mich ist ein Neuzugang auf der 8/10 im Prinzip genauso so wichtig, wie ein neuer Sechser. Das sind die beiden wichtigsten Positionen, auf denen man sich im Sommer verstärken muss. Geidel und Nehmer haben es auch nochmal in ihrem Podcast gesagt, wir haben mit Pichler und Wriedt zwei Topstürmer, die aber besser in Szene gesetzt werden müssen. Dafür braucht es dringend einen neuen Spielmacher. Man sieht ja in dieser Saison, dass wir nicht nur defensiv enorm schwach sind, sondern dass auch offensiv oftmals der Schuh drückt. Deshalb ist das zentrale Mittelfeld im Sommer am wichtigsten sowohl defensiv als auch offensiv.Wenn es finanziell noch geht, sollte man auch sehen, ob man einen Spielmacher verpflichten kann. Mit dem Spielmacher wären es 8 Neuzugänge. Ohne den Spielmacher wären es 7, aber das reicht dann auch. So viel braucht es dann also nicht. 8 Neuzugänge, bei 8 Abgängen, ist jetzt kein wirklicher Umbruch.
Wir haben mit Holtby einen Spieler, der die offensive Position ausfüllen kann. Holtby ist nur notdürftig auf der Sechs gebunden, weil wir die Idealbesetzung hier nie gefunden haben. Die steht definitiv an erster Stelle. Der Sechser hat also definitiv für mich Priorität, aber wenn wir den haben, wird Holtby frei und kann nach vorne rücken. Nach dem Sechser haben für mich die Schienenspieler und dann die Innenverteidiger Priorität. Achter brauchen wir, meiner Meinung nach, nicht, es sei denn Mühling oder Porath verlassen den Verein. Wir haben mit Porath, Mühling und Arslan hier genügend Optionen. Holtby kann das auch spielen. Wenn einer wechselt, und Holtby vorne eingeplant wird, ist das wieder was Anderes. Meine Prioritäten sind in dieser Reihenfolge. Ein Spielmacher, als Backup für Holtby, wäre nicht schlecht, aber eben nicht oberste Priorität.
21.04.2022 - 21:46 Uhr
Zitat von henry78
Wir haben mit Holtby einen Spieler, der die offensive Position ausfüllen kann. Holtby ist nur notdürftig auf der Sechs gebunden, weil wir die Idealbesetzung hier nie gefunden haben. Die steht definitiv an erster Stelle. Der Sechser hat also definitiv für mich Priorität, aber wenn wir den haben, wird Holtby frei und kann nach vorne rücken. Nach dem Sechser haben für mich die Schienenspieler und dann die Innenverteidiger Priorität. Achter brauchen wir, meiner Meinung nach, nicht, es sei denn Mühling oder Porath verlassen den Verein. Wir haben mit Porath, Mühling und Arslan hier genügend Optionen. Holtby kann das auch spielen. Wenn einer wechselt, und Holtby vorne eingeplant wird, ist das wieder was Anderes. Meine Prioritäten sind in dieser Reihenfolge. Ein Spielmacher, als Backup für Holtby, wäre nicht schlecht, aber eben nicht oberste Priorität.
Ich sehe in Holtby nicht den Filigrantechniker, den wir als Pendant zu Mühling brauchen. Holtby hat schon eine gute Technik, aber von ihm geht für meinen Geschmack zu wenig Kreativität aus. Das war auch schon zu HSV-Zeiten der Fall. Holtby ist eher der Kämpfer und der Agressive Leader, der für die Verhältnisse dieser Rolle über eine sehr gute Technik verfügt. Aber ich traue ihm nicht zu, unsere Außen und Stürmer adäquat mit Bällen zu versorgen. Da muss schon noch was kommen. Arslan ist da die beste Alternative, der ist ein richtiger Straßenfußballer. Aber ob er dauerhaft eine Chance für die 2.Liga erhält, weiß ich nicht. Rapp scheint eher nicht mit ihm zu planen, schickt ihn kerngesund und nach wochenlangem Mannschaftstraining zur U23. Ansonsten wird es auf der Acht dünn. Sterner sehe ich auf der Schiene, da hat er seine besten Spiele gemacht. Sander ist ein guter Passspieler, aber mehr auch nicht. Bleibt Porath, der sich in diesem Jahr gut weiterentwickelt hat, aber auch noch nicht über die Klasse verfügt, um ein Zugpferd auf der Acht mit der nötigen Kreativität zu sein. Die Acht ist eigentlich unsere größte Baustelle. Im Gegensatz zur IV läuft da nämlich kein Vertrag aus. Aber die Spieler haben nur maximal durchschnittliche Zweitligaqualität, abgesehen von Mühling. Man kann natürlich aufgrund der katastrophalen Defensivleistung in dieser Saison die Schiene und IV priorisieren. Für mich ist das Defensivproblem aber schon mit einem neuen Sechser behoben, sofern dieser wirklich gut ist. Für Neumann kommt sowieso ein Ersatz, darüber brauchen wir nicht reden. Es geht um Positionen, auf denen wir keinen quantitativen Bedarf haben (wie auf der Schiene und in der IV), sondern um Positionen, auf denen wir erheblichen qualitativen Bedarf haben und das sind auch in diesem Jahr die Sechs und direkt danach die Acht. Selbstmurmelnd kommt da einer für die IV und die Schiene, aber neue Sechser und Achter sind für Stöver wahrscheinlich keine Selbstverständlichkeit und deshalb muss er diesbezüglich dringend aufwachen.
Zitat von Kieler_Storch
Zitat von henry78
Wenn es finanziell noch geht, sollte man auch sehen, ob man einen Spielmacher verpflichten kann. Mit dem Spielmacher wären es 8 Neuzugänge. Ohne den Spielmacher wären es 7, aber das reicht dann auch. So viel braucht es dann also nicht. 8 Neuzugänge, bei 8 Abgängen, ist jetzt kein wirklicher Umbruch.
Warum ist denn ausgerechnet ein neuer Spielmacher für dich kein Muss? Für mich ist ein Neuzugang auf der 8/10 im Prinzip genauso so wichtig, wie ein neuer Sechser. Das sind die beiden wichtigsten Positionen, auf denen man sich im Sommer verstärken muss. Geidel und Nehmer haben es auch nochmal in ihrem Podcast gesagt, wir haben mit Pichler und Wriedt zwei Topstürmer, die aber besser in Szene gesetzt werden müssen. Dafür braucht es dringend einen neuen Spielmacher. Man sieht ja in dieser Saison, dass wir nicht nur defensiv enorm schwach sind, sondern dass auch offensiv oftmals der Schuh drückt. Deshalb ist das zentrale Mittelfeld im Sommer am wichtigsten sowohl defensiv als auch offensiv.Wenn es finanziell noch geht, sollte man auch sehen, ob man einen Spielmacher verpflichten kann. Mit dem Spielmacher wären es 8 Neuzugänge. Ohne den Spielmacher wären es 7, aber das reicht dann auch. So viel braucht es dann also nicht. 8 Neuzugänge, bei 8 Abgängen, ist jetzt kein wirklicher Umbruch.
Wir haben mit Holtby einen Spieler, der die offensive Position ausfüllen kann. Holtby ist nur notdürftig auf der Sechs gebunden, weil wir die Idealbesetzung hier nie gefunden haben. Die steht definitiv an erster Stelle. Der Sechser hat also definitiv für mich Priorität, aber wenn wir den haben, wird Holtby frei und kann nach vorne rücken. Nach dem Sechser haben für mich die Schienenspieler und dann die Innenverteidiger Priorität. Achter brauchen wir, meiner Meinung nach, nicht, es sei denn Mühling oder Porath verlassen den Verein. Wir haben mit Porath, Mühling und Arslan hier genügend Optionen. Holtby kann das auch spielen. Wenn einer wechselt, und Holtby vorne eingeplant wird, ist das wieder was Anderes. Meine Prioritäten sind in dieser Reihenfolge. Ein Spielmacher, als Backup für Holtby, wäre nicht schlecht, aber eben nicht oberste Priorität.
21.04.2022 - 23:30 Uhr
Zitat von Kieler_Storch
Zitat von henry78
Wir haben mit Holtby einen Spieler, der die offensive Position ausfüllen kann. Holtby ist nur notdürftig auf der Sechs gebunden, weil wir die Idealbesetzung hier nie gefunden haben. Die steht definitiv an erster Stelle. Der Sechser hat also definitiv für mich Priorität, aber wenn wir den haben, wird Holtby frei und kann nach vorne rücken. Nach dem Sechser haben für mich die Schienenspieler und dann die Innenverteidiger Priorität. Achter brauchen wir, meiner Meinung nach, nicht, es sei denn Mühling oder Porath verlassen den Verein. Wir haben mit Porath, Mühling und Arslan hier genügend Optionen. Holtby kann das auch spielen. Wenn einer wechselt, und Holtby vorne eingeplant wird, ist das wieder was Anderes. Meine Prioritäten sind in dieser Reihenfolge. Ein Spielmacher, als Backup für Holtby, wäre nicht schlecht, aber eben nicht oberste Priorität.
Ich sehe in Holtby nicht den Filigrantechniker, den wir als Pendant zu Mühling brauchen. Holtby hat schon eine gute Technik, aber von ihm geht für meinen Geschmack zu wenig Kreativität aus. Das war auch schon zu HSV-Zeiten der Fall. Holtby ist eher der Kämpfer und der Agressive Leader, der für die Verhältnisse dieser Rolle über eine sehr gute Technik verfügt. Aber ich traue ihm nicht zu, unsere Außen und Stürmer adäquat mit Bällen zu versorgen. Da muss schon noch was kommen. Arslan ist da die beste Alternative, der ist ein richtiger Straßenfußballer. Aber ob er dauerhaft eine Chance für die 2.Liga erhält, weiß ich nicht. Rapp scheint eher nicht mit ihm zu planen, schickt ihn kerngesund und nach wochenlangem Mannschaftstraining zur U23. Ansonsten wird es auf der Acht dünn. Sterner sehe ich auf der Schiene, da hat er seine besten Spiele gemacht. Sander ist ein guter Passspieler, aber mehr auch nicht. Bleibt Porath, der sich in diesem Jahr gut weiterentwickelt hat, aber auch noch nicht über die Klasse verfügt, um ein Zugpferd auf der Acht mit der nötigen Kreativität zu sein. Die Acht ist eigentlich unsere größte Baustelle. Im Gegensatz zur IV läuft da nämlich kein Vertrag aus. Aber die Spieler haben nur maximal durchschnittliche Zweitligaqualität, abgesehen von Mühling. Man kann natürlich aufgrund der katastrophalen Defensivleistung in dieser Saison die Schiene und IV priorisieren. Für mich ist das Defensivproblem aber schon mit einem neuen Sechser behoben, sofern dieser wirklich gut ist. Für Neumann kommt sowieso ein Ersatz, darüber brauchen wir nicht reden. Es geht um Positionen, auf denen wir keinen quantitativen Bedarf haben (wie auf der Schiene und in der IV), sondern um Positionen, auf denen wir erheblichen qualitativen Bedarf haben und das sind auch in diesem Jahr die Sechs und direkt danach die Acht. Selbstmurmelnd kommt da einer für die IV und die Schiene, aber neue Sechser und Achter sind für Stöver wahrscheinlich keine Selbstverständlichkeit und deshalb muss er diesbezüglich dringend aufwachen.Zitat von Kieler_Storch
Zitat von henry78
Wenn es finanziell noch geht, sollte man auch sehen, ob man einen Spielmacher verpflichten kann. Mit dem Spielmacher wären es 8 Neuzugänge. Ohne den Spielmacher wären es 7, aber das reicht dann auch. So viel braucht es dann also nicht. 8 Neuzugänge, bei 8 Abgängen, ist jetzt kein wirklicher Umbruch.
Warum ist denn ausgerechnet ein neuer Spielmacher für dich kein Muss? Für mich ist ein Neuzugang auf der 8/10 im Prinzip genauso so wichtig, wie ein neuer Sechser. Das sind die beiden wichtigsten Positionen, auf denen man sich im Sommer verstärken muss. Geidel und Nehmer haben es auch nochmal in ihrem Podcast gesagt, wir haben mit Pichler und Wriedt zwei Topstürmer, die aber besser in Szene gesetzt werden müssen. Dafür braucht es dringend einen neuen Spielmacher. Man sieht ja in dieser Saison, dass wir nicht nur defensiv enorm schwach sind, sondern dass auch offensiv oftmals der Schuh drückt. Deshalb ist das zentrale Mittelfeld im Sommer am wichtigsten sowohl defensiv als auch offensiv.Wenn es finanziell noch geht, sollte man auch sehen, ob man einen Spielmacher verpflichten kann. Mit dem Spielmacher wären es 8 Neuzugänge. Ohne den Spielmacher wären es 7, aber das reicht dann auch. So viel braucht es dann also nicht. 8 Neuzugänge, bei 8 Abgängen, ist jetzt kein wirklicher Umbruch.
Wir haben mit Holtby einen Spieler, der die offensive Position ausfüllen kann. Holtby ist nur notdürftig auf der Sechs gebunden, weil wir die Idealbesetzung hier nie gefunden haben. Die steht definitiv an erster Stelle. Der Sechser hat also definitiv für mich Priorität, aber wenn wir den haben, wird Holtby frei und kann nach vorne rücken. Nach dem Sechser haben für mich die Schienenspieler und dann die Innenverteidiger Priorität. Achter brauchen wir, meiner Meinung nach, nicht, es sei denn Mühling oder Porath verlassen den Verein. Wir haben mit Porath, Mühling und Arslan hier genügend Optionen. Holtby kann das auch spielen. Wenn einer wechselt, und Holtby vorne eingeplant wird, ist das wieder was Anderes. Meine Prioritäten sind in dieser Reihenfolge. Ein Spielmacher, als Backup für Holtby, wäre nicht schlecht, aber eben nicht oberste Priorität.
Ok, dann nehme ich Holtby vielleicht falsch wahr. Ich empfinde ihn als jemanden, der von hinten heraus, logisch, weil er auf der Sechs gespielt hat, die Strippen zieht und die Bälle verteilt. Er verteilt sie teilweise horizontal und auch vertikal. Er ist also ein Ballverteiler und ein Antreiber.
Deswegen traue ich ihm das auch zu, das offensiv zu tun, aber vielleicht überschätze ich ihn da auch. Dass er eher einer ist, der über die Einstellung kommt, ist richtig. Er ist eine Art aggressiver Leader. Technisch habe ich ihn nie so schlecht gesehen, aber er ist jetzt kein Edeltechniker. Das ist richtig. Ich denke, dass er das Offensivspiel, wenn er weiter vorne spielt, ordnen könnte. Im Prinzip macht er das ja jetzt auch defensiv schon und das Defensivspiel ist gar nicht seine Stärke. Er ist Offensivspieler, aber vielleicht überschätze ich ihn. Das kann sein.
21.04.2022 - 23:56 Uhr
Zitat von henry78
Ok, dann nehme ich Holtby vielleicht falsch wahr. Ich empfinde ihn als jemanden, der von hinten heraus, logisch, weil er auf der Sechs gespielt hat, die Strippen zieht und die Bälle verteilt. Er verteilt sie teilweise horizontal und auch vertikal. Er ist also ein Ballverteiler und ein Antreiber.
Deswegen traue ich ihm das auch zu, das offensiv zu tun, aber vielleicht überschätze ich ihn da auch. Dass er eher einer ist, der über die Einstellung kommt, ist richtig. Er ist eine Art aggressiver Leader. Technisch habe ich ihn nie so schlecht gesehen, aber er ist jetzt kein Edeltechniker. Das ist richtig. Ich denke, dass er das Offensivspiel, wenn er weiter vorne spielt, ordnen könnte. Im Prinzip macht er das ja jetzt auch defensiv schon und das Defensivspiel ist gar nicht seine Stärke. Er ist Offensivspieler, aber vielleicht überschätze ich ihn. Das kann sein.
Bei Holtby ist es wirklich schwierig, weil er in dieser Saison kaum auf seiner Paradeposition zum Einsatz gekommen ist. Er war aber nie der Edeltechniker, das ist einfach so. Er ist im Prinzip ein Box-to-Box-Spieler wie Mühling, zumindest sehe ich ihn so. Solchen Spielern wird dann ja auch eine ordnende Rolle zuteil. Das Problem ist, dass wir auf der Acht schon so einen Spieler haben, der sich in 6 Jahren den Spitznamen „Toni Kroos von Holstein Kiel“ verdient hat und dazu noch sehr torgefährlich ist. Auch in dieser Saison ist Mühling mit Pichler zusammen unser bester Scorer, war es auch schon letzte Saison. Mühling spielt einfach immer gut. Auch in den Saisons, in denen es bei uns mal schlecht läuft, so wie in dieser, ist er unser bester Scorer. Deshalb ziehe ich Mühling Holtby vor, er ist wichtiger für uns. Neben einem Box-to-Box-Spieler braucht es auf der Acht aber auch jemanden mit Kreativität. Das fehlt uns in dieser Saison massiv. Wie oft habe ich in dieser Saison von Kommentatoren, Moderatoren oder KN-Journalisten gehört, dass unsere Stürmer viel zu wenig Bälle bekommen, weil der Input aus dem Mittelfeld fehlt?! Es fehlt ein Typ wie Lee. Natürlich ist es nahezu unmöglich einen Spieler von der Qualität eines Lees zu verpflichten, aber zumindest der gleiche Spieltyp wird in unserem System dringend benötigt, weil wir ihn momentan nicht haben. Das ist sozusagen neben der IV und der Schiene die dritte quantitative Baustelle. Denke aber eher nicht, dass Stöver diese Baustelle erkennt, weil wir nominell genug Achter im Kader haben. Aber er hat bisher keinen Lee-Ersatz geholt. Das muss er mal erkennen!
Zitat von Kieler_Storch
Zitat von henry78
Wir haben mit Holtby einen Spieler, der die offensive Position ausfüllen kann. Holtby ist nur notdürftig auf der Sechs gebunden, weil wir die Idealbesetzung hier nie gefunden haben. Die steht definitiv an erster Stelle. Der Sechser hat also definitiv für mich Priorität, aber wenn wir den haben, wird Holtby frei und kann nach vorne rücken. Nach dem Sechser haben für mich die Schienenspieler und dann die Innenverteidiger Priorität. Achter brauchen wir, meiner Meinung nach, nicht, es sei denn Mühling oder Porath verlassen den Verein. Wir haben mit Porath, Mühling und Arslan hier genügend Optionen. Holtby kann das auch spielen. Wenn einer wechselt, und Holtby vorne eingeplant wird, ist das wieder was Anderes. Meine Prioritäten sind in dieser Reihenfolge. Ein Spielmacher, als Backup für Holtby, wäre nicht schlecht, aber eben nicht oberste Priorität.
Ich sehe in Holtby nicht den Filigrantechniker, den wir als Pendant zu Mühling brauchen. Holtby hat schon eine gute Technik, aber von ihm geht für meinen Geschmack zu wenig Kreativität aus. Das war auch schon zu HSV-Zeiten der Fall. Holtby ist eher der Kämpfer und der Agressive Leader, der für die Verhältnisse dieser Rolle über eine sehr gute Technik verfügt. Aber ich traue ihm nicht zu, unsere Außen und Stürmer adäquat mit Bällen zu versorgen. Da muss schon noch was kommen. Arslan ist da die beste Alternative, der ist ein richtiger Straßenfußballer. Aber ob er dauerhaft eine Chance für die 2.Liga erhält, weiß ich nicht. Rapp scheint eher nicht mit ihm zu planen, schickt ihn kerngesund und nach wochenlangem Mannschaftstraining zur U23. Ansonsten wird es auf der Acht dünn. Sterner sehe ich auf der Schiene, da hat er seine besten Spiele gemacht. Sander ist ein guter Passspieler, aber mehr auch nicht. Bleibt Porath, der sich in diesem Jahr gut weiterentwickelt hat, aber auch noch nicht über die Klasse verfügt, um ein Zugpferd auf der Acht mit der nötigen Kreativität zu sein. Die Acht ist eigentlich unsere größte Baustelle. Im Gegensatz zur IV läuft da nämlich kein Vertrag aus. Aber die Spieler haben nur maximal durchschnittliche Zweitligaqualität, abgesehen von Mühling. Man kann natürlich aufgrund der katastrophalen Defensivleistung in dieser Saison die Schiene und IV priorisieren. Für mich ist das Defensivproblem aber schon mit einem neuen Sechser behoben, sofern dieser wirklich gut ist. Für Neumann kommt sowieso ein Ersatz, darüber brauchen wir nicht reden. Es geht um Positionen, auf denen wir keinen quantitativen Bedarf haben (wie auf der Schiene und in der IV), sondern um Positionen, auf denen wir erheblichen qualitativen Bedarf haben und das sind auch in diesem Jahr die Sechs und direkt danach die Acht. Selbstmurmelnd kommt da einer für die IV und die Schiene, aber neue Sechser und Achter sind für Stöver wahrscheinlich keine Selbstverständlichkeit und deshalb muss er diesbezüglich dringend aufwachen.Zitat von Kieler_Storch
Zitat von henry78
Wenn es finanziell noch geht, sollte man auch sehen, ob man einen Spielmacher verpflichten kann. Mit dem Spielmacher wären es 8 Neuzugänge. Ohne den Spielmacher wären es 7, aber das reicht dann auch. So viel braucht es dann also nicht. 8 Neuzugänge, bei 8 Abgängen, ist jetzt kein wirklicher Umbruch.
Warum ist denn ausgerechnet ein neuer Spielmacher für dich kein Muss? Für mich ist ein Neuzugang auf der 8/10 im Prinzip genauso so wichtig, wie ein neuer Sechser. Das sind die beiden wichtigsten Positionen, auf denen man sich im Sommer verstärken muss. Geidel und Nehmer haben es auch nochmal in ihrem Podcast gesagt, wir haben mit Pichler und Wriedt zwei Topstürmer, die aber besser in Szene gesetzt werden müssen. Dafür braucht es dringend einen neuen Spielmacher. Man sieht ja in dieser Saison, dass wir nicht nur defensiv enorm schwach sind, sondern dass auch offensiv oftmals der Schuh drückt. Deshalb ist das zentrale Mittelfeld im Sommer am wichtigsten sowohl defensiv als auch offensiv.Wenn es finanziell noch geht, sollte man auch sehen, ob man einen Spielmacher verpflichten kann. Mit dem Spielmacher wären es 8 Neuzugänge. Ohne den Spielmacher wären es 7, aber das reicht dann auch. So viel braucht es dann also nicht. 8 Neuzugänge, bei 8 Abgängen, ist jetzt kein wirklicher Umbruch.
Wir haben mit Holtby einen Spieler, der die offensive Position ausfüllen kann. Holtby ist nur notdürftig auf der Sechs gebunden, weil wir die Idealbesetzung hier nie gefunden haben. Die steht definitiv an erster Stelle. Der Sechser hat also definitiv für mich Priorität, aber wenn wir den haben, wird Holtby frei und kann nach vorne rücken. Nach dem Sechser haben für mich die Schienenspieler und dann die Innenverteidiger Priorität. Achter brauchen wir, meiner Meinung nach, nicht, es sei denn Mühling oder Porath verlassen den Verein. Wir haben mit Porath, Mühling und Arslan hier genügend Optionen. Holtby kann das auch spielen. Wenn einer wechselt, und Holtby vorne eingeplant wird, ist das wieder was Anderes. Meine Prioritäten sind in dieser Reihenfolge. Ein Spielmacher, als Backup für Holtby, wäre nicht schlecht, aber eben nicht oberste Priorität.
Ok, dann nehme ich Holtby vielleicht falsch wahr. Ich empfinde ihn als jemanden, der von hinten heraus, logisch, weil er auf der Sechs gespielt hat, die Strippen zieht und die Bälle verteilt. Er verteilt sie teilweise horizontal und auch vertikal. Er ist also ein Ballverteiler und ein Antreiber.
Deswegen traue ich ihm das auch zu, das offensiv zu tun, aber vielleicht überschätze ich ihn da auch. Dass er eher einer ist, der über die Einstellung kommt, ist richtig. Er ist eine Art aggressiver Leader. Technisch habe ich ihn nie so schlecht gesehen, aber er ist jetzt kein Edeltechniker. Das ist richtig. Ich denke, dass er das Offensivspiel, wenn er weiter vorne spielt, ordnen könnte. Im Prinzip macht er das ja jetzt auch defensiv schon und das Defensivspiel ist gar nicht seine Stärke. Er ist Offensivspieler, aber vielleicht überschätze ich ihn. Das kann sein.
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