Der Ausgliederungs-Thread
28.05.2014 - 14:24 Uhr
04.04.2017 - 12:46 Uhr
Zitat von taduli
Wenn wir tatsächlich als Anschub eine ordentliche Summe brauchen, dann wäre in der derzeitigen Situation eine ernstzunehmende Alternativoption, auf die Bank zu gehen und 100 Mio Kredit aufzunehmen. Die Zinsen für die nächsten 10 Jahre werden mit einem einzigen kostic locker bezahlt und man hätte komplett die eigene Unabhängigkeit erhalten (die üblicherweise bei Unternehmensführern eine wichtige Rolle spielt).
Wobei wir wieder an den entscheidenden 2 Punkten wären: Voraussetzung sind Kompetenz, auch regelmäßig kostics zu produzieren und der Wille, die Unabhängigkeit zu erhalten. Beides ist wohl nicht vorhanden bzw. es sind eben andere Leute als unsere Vereinsführung, die den Takt vorgeben...
Wenn wir tatsächlich als Anschub eine ordentliche Summe brauchen, dann wäre in der derzeitigen Situation eine ernstzunehmende Alternativoption, auf die Bank zu gehen und 100 Mio Kredit aufzunehmen. Die Zinsen für die nächsten 10 Jahre werden mit einem einzigen kostic locker bezahlt und man hätte komplett die eigene Unabhängigkeit erhalten (die üblicherweise bei Unternehmensführern eine wichtige Rolle spielt).
Wobei wir wieder an den entscheidenden 2 Punkten wären: Voraussetzung sind Kompetenz, auch regelmäßig kostics zu produzieren und der Wille, die Unabhängigkeit zu erhalten. Beides ist wohl nicht vorhanden bzw. es sind eben andere Leute als unsere Vereinsführung, die den Takt vorgeben...
letzteres ist klar.
Eigentlich naheliegend sollte man mal fragen.
geld ist billig wie nie.
04.04.2017 - 13:03 Uhr
Zitat von 1893
stimme dir zu. Aber was zum letzten Satz. Sie geben nicht der Initiative nach sonder der Chef wurde extra von den käufern dafür engagiert.
Das daimler ggf. erfolg sehen will ist naheliegend, warum die aber an den anteilen so interessiert sind???
vermutlich weil der verein grad billig ist
Zitat von BoogalooShrimp
Das Argument, dass Geld aus der Ausgliederung keinen Erfolg garantiert aber ihn wahrscheinlicher macht halte icj für sehr problematisch. Das bedeutet nämlich letztendlich, dass man anstatt erst einmal Missstände zu beseitigen die verhindern, dass man dem vorhandenen finanziell gerecht wird, die Missstände einfach mit noch mehr Geld kaschiert.
Zudem konnte mit noch immer niemand erklären weshalb die potentiellen Anteilskäufer, deren bereits lange stark involvierten verlängerten Arme in meinen Augen maßgeblich am Absturz und den schlechten Strukturen beteiligt waren, jetzt plötzlich der Schlüssel zur diesbezüglichen Verbesserung sein sollen.
Alle Argumente die ich für eine zeitnahe Ausgliederung lese sind auf Ungeduld, Kurzsichtigkeit, Naivität und das Prinzip Hoffnung zurückzuführen.
Ich bleibe dabei, dass für den VfB eine Ausgliederung nur Sinn macht um.sich tatsächlichen, nachhaltigen Erfolg vergolden zu lassen. Der Weg zu diesem Erfolg muss sich halt erst ehrlich und mühsam erarbeitet und dabei alle Missstände aufgearbeitet werden.
Dass die Verantwortlichen versuchen der Initiative der möglichen Käufer nachzugeben und die kurzsichtige Abkürzung über schnelles Geld nehmen wollen ist vielleicht menschlich, jedoch darf das von uns Mitgliedern nicht zugelassen werden.
Das Argument, dass Geld aus der Ausgliederung keinen Erfolg garantiert aber ihn wahrscheinlicher macht halte icj für sehr problematisch. Das bedeutet nämlich letztendlich, dass man anstatt erst einmal Missstände zu beseitigen die verhindern, dass man dem vorhandenen finanziell gerecht wird, die Missstände einfach mit noch mehr Geld kaschiert.
Zudem konnte mit noch immer niemand erklären weshalb die potentiellen Anteilskäufer, deren bereits lange stark involvierten verlängerten Arme in meinen Augen maßgeblich am Absturz und den schlechten Strukturen beteiligt waren, jetzt plötzlich der Schlüssel zur diesbezüglichen Verbesserung sein sollen.
Alle Argumente die ich für eine zeitnahe Ausgliederung lese sind auf Ungeduld, Kurzsichtigkeit, Naivität und das Prinzip Hoffnung zurückzuführen.
Ich bleibe dabei, dass für den VfB eine Ausgliederung nur Sinn macht um.sich tatsächlichen, nachhaltigen Erfolg vergolden zu lassen. Der Weg zu diesem Erfolg muss sich halt erst ehrlich und mühsam erarbeitet und dabei alle Missstände aufgearbeitet werden.
Dass die Verantwortlichen versuchen der Initiative der möglichen Käufer nachzugeben und die kurzsichtige Abkürzung über schnelles Geld nehmen wollen ist vielleicht menschlich, jedoch darf das von uns Mitgliedern nicht zugelassen werden.
stimme dir zu. Aber was zum letzten Satz. Sie geben nicht der Initiative nach sonder der Chef wurde extra von den käufern dafür engagiert.
Das daimler ggf. erfolg sehen will ist naheliegend, warum die aber an den anteilen so interessiert sind???
vermutlich weil der verein grad billig ist
Die Vernutung liegt nah. Mal ehrlich, die Wahrscheinlichkeit, dass der Verein noch weniger aus seinen Möglichkeiten macht als in den letzten Jahren ist gering. Schau dir an wo wir mit unserer ziemlich dürftigen Saison in der Tabelle stehen. Nach den in der jüngeren Vergangenheit veranstalteten Katastrophen ist es zudem nicht so unglaiblich schwer in nahet Zukunft wenigstens einigermaßen aus dem Knick zu kommen und dem Etat eher gerecht zu werden. Wenn das passiert haben sie schon gewonnen auch wenn ihre Leute bei uns weiterhin so verfahren wie vorher (was ja ziemlich wahrscheinlich ist) und somit keine großen Veränderungen vornehmen.
04.04.2017 - 13:04 Uhr
Zitat von Antizipation
Eine Ausgliederung muss gute, kontinuierliche Arbeit doch nicht automatisch ausschließen. Hertha hat übrigens auf dem Weg dahin auch Anteile verkauft und in Liga 2 vorbeigeschaut. Früher oder später muss die Ausgliederung meiner Meinung nach kommen denn neben den hier genannten positiv Beispielen gibt es auch genug negativ Beispiele von ehemals etablierten Bundesliga Vereinen die den Anschluss verloren haben und in Liga 2 festsitzen (Lautern, Nürnberg). Zudem sieht man ja an Vereinen wie Hoffenheim Leipzig in welche Richtung der Fußball sich (leider) entwickelt und da wird sicher noch mehr kommen die nächsten Jahre. Also entweder man geht diesen Weg wohl oder übel mit und versucht neue Gelder zu generieren oder man bleibt ganz traditionell gibt sich dann aber auch mit unterer Hälfte Bundesliga- 2.Liga zufrieden. Eine zeitnahe Ausgliederung um sich erstmal wieder im Mittelfeld der Bundesliga zu etablieren und aus dieser Position mit weniger Druck solide weiterzuarbeiten halte ich daher für sinnvoll. Eine Garantie für Erfolg gibt es natürlich weder mit noch ohne Ausgliederung, aber die Wahrscheinlichkeit mit halte ich für höher. Muss allerdings auch sagen das ich den gewählten Zeitpunkt etwas unglücklich finde, da das Fass jetzt in der entscheidenden Phase der Saison aufgemacht wird.
Eine Ausgliederung muss gute, kontinuierliche Arbeit doch nicht automatisch ausschließen. Hertha hat übrigens auf dem Weg dahin auch Anteile verkauft und in Liga 2 vorbeigeschaut. Früher oder später muss die Ausgliederung meiner Meinung nach kommen denn neben den hier genannten positiv Beispielen gibt es auch genug negativ Beispiele von ehemals etablierten Bundesliga Vereinen die den Anschluss verloren haben und in Liga 2 festsitzen (Lautern, Nürnberg). Zudem sieht man ja an Vereinen wie Hoffenheim Leipzig in welche Richtung der Fußball sich (leider) entwickelt und da wird sicher noch mehr kommen die nächsten Jahre. Also entweder man geht diesen Weg wohl oder übel mit und versucht neue Gelder zu generieren oder man bleibt ganz traditionell gibt sich dann aber auch mit unterer Hälfte Bundesliga- 2.Liga zufrieden. Eine zeitnahe Ausgliederung um sich erstmal wieder im Mittelfeld der Bundesliga zu etablieren und aus dieser Position mit weniger Druck solide weiterzuarbeiten halte ich daher für sinnvoll. Eine Garantie für Erfolg gibt es natürlich weder mit noch ohne Ausgliederung, aber die Wahrscheinlichkeit mit halte ich für höher. Muss allerdings auch sagen das ich den gewählten Zeitpunkt etwas unglücklich finde, da das Fass jetzt in der entscheidenden Phase der Saison aufgemacht wird.
Also Hoffenheim ist jetzt seit fast 9 Jahren (2008) in der 1. Liga und haben nie plötzlich angefangen größere Geldsummen zu investieren. Im Gegenteil wenn ich es richtig im Kopf habe hat sich Hopp sogar eher weiter zurück gezogen und der Verein trägt sich mittlerweile zu großen Teilen selbst.
Der einzige Grund warum sie jetzt genannt werden und plötzlich Erfolgreich sind ist ein herausragender Trainer und eine sehr starke Manschaft. Zur Erinnerung hätten wir den Schlussspurt nicht völlig in den Sand gesetzt wäre Hoffenheim zumindest in der Relegation gelandet letzte Saison. Das ist kein neuer großer Player der mit viel Geld vorne mitmischt, sondern ein Provinzclub der durch einen Mäzen in die Bundesliga gehoben wurde und jetzt gerade sehr gute Arbeit macht.
Auch Leverkusen oder Wolfsburg sind keine neuen entwicklungen. Leverkusen war schon um die 2000er rum ganz vorne mit dabei ("Vize-kusen") und bei Wolfsburg sieht es er dannach aus das man etwas kürzer treten möchte als die letzten Jahre.
Es gibt genau einen Verein der neu hinzugekommen ist und uns einen Platz vorne streitig macht. Nämlich RB Leipzig und bei denen ist noch überhaupt nicht abzusehen wie sich das langfristig entwickelt. Werden sie nach der Euphorie wieder etwas abrutschten, werden sie gigantische Summen investieren sodass wir eh nicht mithalten können?
Jetzt aber an diesem Verein abzulesen wohin sich der Fußball entwickelt ist in meinen Augen völlig übertrieben. Denn im gleichen Zeitraum kann man zich Vereine aufzählen die eine völlig andere Entwicklung aufzeigen.
Köln, Frankfurt, Gladbach, Hertha, Mainz und Freiburg. Alle diese Vereine haben gezeigt das man es mit guter Arbeit locker von der 2. Liga Richtung Europa schaffen kann. Nur ein einziger dieser Vereine hat dafür Anteile verkauft (Hertha BSC).
In der 2. Liga ist das ganze sogar noch deutlicher. Während die genannten Tradionsclubs trotz finanzieller Vorteile immer weiter abrutschten (Nürnberg, 1860, 1.FCK, Bochum usw.), arbeiten sich etliche Vereine seit Jahren mit überschaubaren Mitteln Stück für Stück nach oben. Sandhausen, Heidenheim, Union, Braunschweig usw.
Und warum sollten wir eine Ausgliederung benötigen um uns wieder in der Bundesliga zu etablieren. Da gehören wir unserem Eta und Umfeld sowieso hin. Selbst wenn wir durschnittliche Arbeit leisten muss das mittelfristig das Ziel sein und dafür brauch ich nicht 1/4 der Clubs zu verkaufen.
Wenn diese Verantwortlichen es mit unseren Mitteln nicht schaffen uns ins gesicherte Mittelfeld der Bundesliga zu führen, dann sind sie schlicht und ergreifend nicht gut genug! Dafür braucht man keine Ausgliederung oder jedes 25 Mio. investieren. Das machen Freiburg, Augsburg, Mainz, Frankfurt, Köln usw. auch nicht.
Wir haben genau 2 mal die Chance 25% der Anteile zu verkaufen auf alle Zeiten. Und hier sind Leute tatsächlich der Meinung man sollte diese nahezu einmalige Gelgenheit verschwenden um dann im gesicherten Mittelfeld zu stehen? Und was passiert dannach? Das gesicherte Mittelfeld bringt uns keine zusätzliche Kohle das heißt nach diesen 4 Jahren kann man entweder die restlichen 25% verkaufen oder man hat wieder weniger Geld zur verfügung und rutscht im schlimmsten Fall wieder ab.
Generell finde ich es bedenklich wie schnell hier viele schon wieder völlig vergessen haben was seit dem Abstieg passiert ist und welche Personen da Hauptverantwortlich sind. Ja Schindelmeiser und Wolf sind für mich Hoffnungsträger und ich verpreche mir viel von ihnen. Aber der eine ist Trainer und hat eh nichts zu sagen und ist im Zweifel in einem Jahr wieder weg, wenn nicht schon früher. Und der andere ist eben nur 1/3 unseres Vorstanden. Die anderen 2/3 haben unter anderem das Chaos letzten Sommer mit Luhukay zu verantworten und diesen Personen vertraut man jetzt, nach einem für unsere Ansprüche durschnittlichen dreivirtel Jahr 2. Liga, blind die Ausgliederung an und das sie uns in gloreiche Zeiten führen.
Lass uns gegen 1860 unentschieden spielen und gegen den KSC verlieren und wir reden über einen Nachfolger für Wolf und unsere Verantwortlichen und scheinbar auch einige Fans denken über Europa nach.
04.04.2017 - 13:06 Uhr
Stimmt aber wir sind nunmal abgestürzt, da wird das Geld dann automatisch weniger. Mit jedem Jahre zusätzlich zweite Liga erst recht. Deswegen lieber jetzt alles daran setzen sich wieder zu etablieren und ein Pendeln zwischen den Ligen zu verhindern (Aufstieg vorausgesetzt
). Nächste Saison dürfte der Abstiegskampf ohne klare Kandidaten wie Darmstadt und mit Abstrichen Ingolstadt wieder extrem hart werden. Kann halt auch passieren, dass man auf den hier als Hauptargument genutzten besseren/optimalen Zeitpunkt wartet, der dann aber nie mehr kommt.
). Nächste Saison dürfte der Abstiegskampf ohne klare Kandidaten wie Darmstadt und mit Abstrichen Ingolstadt wieder extrem hart werden. Kann halt auch passieren, dass man auf den hier als Hauptargument genutzten besseren/optimalen Zeitpunkt wartet, der dann aber nie mehr kommt.
04.04.2017 - 13:09 Uhr
Zitat von 1893
Zum einen sind 5 Jahre lang, so lange hat kaum eine Führungsperson beim VfB sich mal halten können.
Darüber jetzt zu reden ist sinnlos.
Er hat nicht von superstars geredet, was er sagt und tut wissen wir nicht. Jedenfalls wird der Druck von aussen ggf. groß, so dass er den Plan "keine superstars" kurzfristig überdenken muss.
Ich habe weder was gegen Schindelmeiser noch gegen Wolf, aber mir ist das einfach zu kurz und auch zu wenig bisher. Ich weiß garnicht wo diese euphorie schon wieder herkommt. Ich glaub wir haben das naiveste Publikum. Da hat ja schon mal ein tolles Testspiel gegen ManCity gereicht um bei nem Jahrelangen Abstiegskandidat von europa zu träumen oder 5 gute Spiele nach dem Rückrundenauftakt.
Das ist echt erschreckend.
ich befürchte eine ausgliederung wird das nächste waterloo nach der "CL-Falle".
f
Zitat von TheMagneticField
Der Punkt "Europa" wurde meines Erachtens aber anders kommuniziert. Schindelmeiser sagte, dass man auf kurz oder lang auch um die jungen Spieler (auch deutsche), die dieses Jahr für 10-12 Millionen über den Ladentisch gegangen sind, mitbuhlen möchte. Und das ginge nur mit Ambitionen. Man muss sich klare Ziele stecken und klare Erfolge einfahren WOLLEN. Und das man da in 5 Jahren vielleicht zumindest das gesichterte Mittelfeld mit Ambition EL-Platz anpeilt, finde ich in dem Zusammenhang nicht verkehrt. Ist mir deutlich lieber als noch 20 Jahre diese Demuts-Schiene zu fahren. Ich traue ihm (und mittlerweile auch den anderen im Bunde) da durchaus einen klaren Plan zu.
Er hat übrigens auch nichts von Superstars gesagt, dafür hat er explizit erwähnt, dass man das Geld sicher nicht in überteuerte Gehälter stecken wird. Ich gehe schon stark davon aus, dass man da auch weiterhin genau auf die Zusammensetzung des Teams achten wird.
Zitat von poetschi92
Bin zwar grundätzlich eher pro Ausgliederung geneigt, was unerheblich ist, da ich durch den tollen Termin nicht da sein kann, aber der Punkt mit Europa ist mir auch sehr sauer aufgestoßen. Vor allem der genannte Zeitraum, der glaube ich mit 5-6 Jahren beziffert wurde.
Ansonsten fand ich die Veranstaltung durchaus gelungen, einige Punkte durchaus plausibel und überzeugend verkauft.
Zitat von 1893
Eine Plötzliche Finanzspritze ist auch gefährlich, ich finde wir sollten erstmal auf dem boden bleiben.
Aber der Vorstand spricht vom Europapokal obwohl wir 2. ligist sind. Wahler lässt grüßen....
Das nach der "CL Falle" die " ausgliederungs falle" greift halte ich für nicht so abwegig.
Mit dem Geld muss man sehr bedacht umgehen aber der druck steigt. Spieler wollen bei erfolg was abhaben, fans wollen stars sehen. Der etat steigt zusätzlich was nicht der fall sein sollte.
Wenn wir mit dieser jungen hungrigen truppe aufsteigen sollten wir das nutzen und nicht in alte muster verfallen....
Zitat von stefan-VfB
Natürlich sollen wir das glauben, sonst würde ja niemand für die Ausgliederung stimmen. Aber nur weil der Verein das von einem will, heißt es ja nicht, dass das eine eingeimpfte Meinung ist, man kann es auch so glauben.
...Ich tu mich schwer mit dem Thema Ausgliederung. Abstimmen werde ich sicher, ob mit ja oder nein ist aber völlig offen.
Ich seh die Ausgliederung (ja, auch zum jetzigen Zeitpunkt) als erfolgsversprechende Alternative, es kommt aber auf die Rahmenbedingungen an.
...Es ist sicher richtig, dass wir bei einer Qualifikation für den Europapokal deutlich höhere Summen erreichen könnten, aber es ist eben auch schwerer, ohne Finanzspritzen dort hin zu kommen. Da musst du nahezu perfekte Arbeit leisten!!
...Und außerdem heißt eine Ausgliederung zum jetzigen Zeitpunkt nicht, dass wir auch die kompletten 24,9% der Anteile sofort verkaufen.
Ich will hier keine Werbung für die Ausgliederung machen (ich weiß ja selbst noch nicht mal, ob ich wirklich dafür stimmen werde), aber nur weil der Verein versucht, uns in unserer Meinung zu manipulieren, ist das noch lange kein Grund, dagegen zu stimmen. Ist doch ein legitimes Mittel, Wahlkampf in der Politik funktioniert nicht anders, Marketing auch nicht, also ich seh da kein Problem dahinter...
Zitat von 1893
genau das sollst du glauben
Zitat von stefan-VfB
Ist halt schwierig. Das Warten auf das "natürliche Maximum" könnte uns am Ende auch das Genick brechen...
Zitat von 1893
dietrich sagt richtigerweise, der wert ist am höchsten wenn der sportliche erfolg am größten ist. dies spricht aber komplett gegen eine ausgliederung zu diesem zeitpunkt.
wenn ein klub ausgliedern will sollte er das tun wenn er
am "natürlichen maximum" stagniert.
ein aktuelles beispiel wäre gladbach.
dietrich sagt richtigerweise, der wert ist am höchsten wenn der sportliche erfolg am größten ist. dies spricht aber komplett gegen eine ausgliederung zu diesem zeitpunkt.
wenn ein klub ausgliedern will sollte er das tun wenn er
am "natürlichen maximum" stagniert.
ein aktuelles beispiel wäre gladbach.
Ist halt schwierig. Das Warten auf das "natürliche Maximum" könnte uns am Ende auch das Genick brechen...
genau das sollst du glauben
Natürlich sollen wir das glauben, sonst würde ja niemand für die Ausgliederung stimmen. Aber nur weil der Verein das von einem will, heißt es ja nicht, dass das eine eingeimpfte Meinung ist, man kann es auch so glauben.
...Ich tu mich schwer mit dem Thema Ausgliederung. Abstimmen werde ich sicher, ob mit ja oder nein ist aber völlig offen.
Ich seh die Ausgliederung (ja, auch zum jetzigen Zeitpunkt) als erfolgsversprechende Alternative, es kommt aber auf die Rahmenbedingungen an.
...Es ist sicher richtig, dass wir bei einer Qualifikation für den Europapokal deutlich höhere Summen erreichen könnten, aber es ist eben auch schwerer, ohne Finanzspritzen dort hin zu kommen. Da musst du nahezu perfekte Arbeit leisten!!
...Und außerdem heißt eine Ausgliederung zum jetzigen Zeitpunkt nicht, dass wir auch die kompletten 24,9% der Anteile sofort verkaufen.
Ich will hier keine Werbung für die Ausgliederung machen (ich weiß ja selbst noch nicht mal, ob ich wirklich dafür stimmen werde), aber nur weil der Verein versucht, uns in unserer Meinung zu manipulieren, ist das noch lange kein Grund, dagegen zu stimmen. Ist doch ein legitimes Mittel, Wahlkampf in der Politik funktioniert nicht anders, Marketing auch nicht, also ich seh da kein Problem dahinter...
Eine Plötzliche Finanzspritze ist auch gefährlich, ich finde wir sollten erstmal auf dem boden bleiben.
Aber der Vorstand spricht vom Europapokal obwohl wir 2. ligist sind. Wahler lässt grüßen....
Das nach der "CL Falle" die " ausgliederungs falle" greift halte ich für nicht so abwegig.
Mit dem Geld muss man sehr bedacht umgehen aber der druck steigt. Spieler wollen bei erfolg was abhaben, fans wollen stars sehen. Der etat steigt zusätzlich was nicht der fall sein sollte.
Wenn wir mit dieser jungen hungrigen truppe aufsteigen sollten wir das nutzen und nicht in alte muster verfallen....
Bin zwar grundätzlich eher pro Ausgliederung geneigt, was unerheblich ist, da ich durch den tollen Termin nicht da sein kann, aber der Punkt mit Europa ist mir auch sehr sauer aufgestoßen. Vor allem der genannte Zeitraum, der glaube ich mit 5-6 Jahren beziffert wurde.
Ansonsten fand ich die Veranstaltung durchaus gelungen, einige Punkte durchaus plausibel und überzeugend verkauft.
Der Punkt "Europa" wurde meines Erachtens aber anders kommuniziert. Schindelmeiser sagte, dass man auf kurz oder lang auch um die jungen Spieler (auch deutsche), die dieses Jahr für 10-12 Millionen über den Ladentisch gegangen sind, mitbuhlen möchte. Und das ginge nur mit Ambitionen. Man muss sich klare Ziele stecken und klare Erfolge einfahren WOLLEN. Und das man da in 5 Jahren vielleicht zumindest das gesichterte Mittelfeld mit Ambition EL-Platz anpeilt, finde ich in dem Zusammenhang nicht verkehrt. Ist mir deutlich lieber als noch 20 Jahre diese Demuts-Schiene zu fahren. Ich traue ihm (und mittlerweile auch den anderen im Bunde) da durchaus einen klaren Plan zu.
Er hat übrigens auch nichts von Superstars gesagt, dafür hat er explizit erwähnt, dass man das Geld sicher nicht in überteuerte Gehälter stecken wird. Ich gehe schon stark davon aus, dass man da auch weiterhin genau auf die Zusammensetzung des Teams achten wird.
Zum einen sind 5 Jahre lang, so lange hat kaum eine Führungsperson beim VfB sich mal halten können.
Darüber jetzt zu reden ist sinnlos.
Er hat nicht von superstars geredet, was er sagt und tut wissen wir nicht. Jedenfalls wird der Druck von aussen ggf. groß, so dass er den Plan "keine superstars" kurzfristig überdenken muss.
Ich habe weder was gegen Schindelmeiser noch gegen Wolf, aber mir ist das einfach zu kurz und auch zu wenig bisher. Ich weiß garnicht wo diese euphorie schon wieder herkommt. Ich glaub wir haben das naiveste Publikum. Da hat ja schon mal ein tolles Testspiel gegen ManCity gereicht um bei nem Jahrelangen Abstiegskandidat von europa zu träumen oder 5 gute Spiele nach dem Rückrundenauftakt.
Das ist echt erschreckend.
ich befürchte eine ausgliederung wird das nächste waterloo nach der "CL-Falle".
f
Wenn 5 Jahre zu lang sind für einen klar strukturierten Plan, dann ist dieses Argument mit dem erst mal 3 Jahre Stabilisieren bevor man ausgliedert auch Unsinn. Welcher Trainer bei welchem Verein in Deutschland war denn so lange erfolgreich am Ruder? Favre fällt mir da ein, aber selbst dann könnte man sagen, oh oh, wenn wir jetzt Ausgliedern, stellt sich wahrscheinlich gerade dieser Sättigungseffekt ein (der bei Favre ja auch kam) und der Trainer erreicht die Mannschaft nicht mehr. Und dann kämen die Bedenkenträger damit, dass man ja nicht weiß, ob der Nachfolger auch einschlägt (auch sehr gut an Gladbach zu sehen. Sorry, alles überspitzt, aber wenn man mit diesen unberechenbaren langen Zeiten im Fußball argumentiert, dann bitte sowohl auf Pro als auch Contra Ebene. Was mich dazu führt zu behaupten, dass es in erster Linie darum geht dagegen zu sein. Oder anders, und ich bitte um eine ehrliche Antwort von z.B. @fainmor oder @1893: Gäbe es Szenarien bei denen ihr für eine Ausgliederung stimmen würdet? Wenn ja, welche (und wovor hat man eigentlich solch große Angst?)? Wenn nein, ist ja eigentlich jede Diskussion unnötig verschwendete Zeit, oder? Und jedes Aufregen über Aussagen des Vorstands eigentlich auch.
04.04.2017 - 13:10 Uhr
Zitat von 1893
Zum einen sind 5 Jahre lang, so lange hat kaum eine Führungsperson beim VfB sich mal halten können.
Darüber jetzt zu reden ist sinnlos.
Er hat nicht von superstars geredet, was er sagt und tut wissen wir nicht. Jedenfalls wird der Druck von aussen ggf. groß, so dass er den Plan "keine superstars" kurzfristig überdenken muss.
Ich habe weder was gegen Schindelmeiser noch gegen Wolf, aber mir ist das einfach zu kurz und auch zu wenig bisher. Ich weiß garnicht wo diese euphorie schon wieder herkommt. Ich glaub wir haben das naiveste Publikum. Da hat ja schon mal ein tolles Testspiel gegen ManCity gereicht um bei nem Jahrelangen Abstiegskandidat von europa zu träumen oder 5 gute Spiele nach dem Rückrundenauftakt.
Das ist echt erschreckend.
ich befürchte eine ausgliederung wird das nächste waterloo nach der "CL-Falle".
f
Zitat von TheMagneticField
Der Punkt "Europa" wurde meines Erachtens aber anders kommuniziert. Schindelmeiser sagte, dass man auf kurz oder lang auch um die jungen Spieler (auch deutsche), die dieses Jahr für 10-12 Millionen über den Ladentisch gegangen sind, mitbuhlen möchte. Und das ginge nur mit Ambitionen. Man muss sich klare Ziele stecken und klare Erfolge einfahren WOLLEN. Und das man da in 5 Jahren vielleicht zumindest das gesichterte Mittelfeld mit Ambition EL-Platz anpeilt, finde ich in dem Zusammenhang nicht verkehrt. Ist mir deutlich lieber als noch 20 Jahre diese Demuts-Schiene zu fahren. Ich traue ihm (und mittlerweile auch den anderen im Bunde) da durchaus einen klaren Plan zu.
Er hat übrigens auch nichts von Superstars gesagt, dafür hat er explizit erwähnt, dass man das Geld sicher nicht in überteuerte Gehälter stecken wird. Ich gehe schon stark davon aus, dass man da auch weiterhin genau auf die Zusammensetzung des Teams achten wird.
Zitat von poetschi92
Bin zwar grundätzlich eher pro Ausgliederung geneigt, was unerheblich ist, da ich durch den tollen Termin nicht da sein kann, aber der Punkt mit Europa ist mir auch sehr sauer aufgestoßen. Vor allem der genannte Zeitraum, der glaube ich mit 5-6 Jahren beziffert wurde.
Ansonsten fand ich die Veranstaltung durchaus gelungen, einige Punkte durchaus plausibel und überzeugend verkauft.
Zitat von 1893
Eine Plötzliche Finanzspritze ist auch gefährlich, ich finde wir sollten erstmal auf dem boden bleiben.
Aber der Vorstand spricht vom Europapokal obwohl wir 2. ligist sind. Wahler lässt grüßen....
Das nach der "CL Falle" die " ausgliederungs falle" greift halte ich für nicht so abwegig.
Mit dem Geld muss man sehr bedacht umgehen aber der druck steigt. Spieler wollen bei erfolg was abhaben, fans wollen stars sehen. Der etat steigt zusätzlich was nicht der fall sein sollte.
Wenn wir mit dieser jungen hungrigen truppe aufsteigen sollten wir das nutzen und nicht in alte muster verfallen....
Zitat von stefan-VfB
Natürlich sollen wir das glauben, sonst würde ja niemand für die Ausgliederung stimmen. Aber nur weil der Verein das von einem will, heißt es ja nicht, dass das eine eingeimpfte Meinung ist, man kann es auch so glauben.
...Ich tu mich schwer mit dem Thema Ausgliederung. Abstimmen werde ich sicher, ob mit ja oder nein ist aber völlig offen.
Ich seh die Ausgliederung (ja, auch zum jetzigen Zeitpunkt) als erfolgsversprechende Alternative, es kommt aber auf die Rahmenbedingungen an.
...Es ist sicher richtig, dass wir bei einer Qualifikation für den Europapokal deutlich höhere Summen erreichen könnten, aber es ist eben auch schwerer, ohne Finanzspritzen dort hin zu kommen. Da musst du nahezu perfekte Arbeit leisten!!
...Und außerdem heißt eine Ausgliederung zum jetzigen Zeitpunkt nicht, dass wir auch die kompletten 24,9% der Anteile sofort verkaufen.
Ich will hier keine Werbung für die Ausgliederung machen (ich weiß ja selbst noch nicht mal, ob ich wirklich dafür stimmen werde), aber nur weil der Verein versucht, uns in unserer Meinung zu manipulieren, ist das noch lange kein Grund, dagegen zu stimmen. Ist doch ein legitimes Mittel, Wahlkampf in der Politik funktioniert nicht anders, Marketing auch nicht, also ich seh da kein Problem dahinter...
Zitat von 1893
genau das sollst du glauben
Zitat von stefan-VfB
Ist halt schwierig. Das Warten auf das "natürliche Maximum" könnte uns am Ende auch das Genick brechen...
Zitat von 1893
dietrich sagt richtigerweise, der wert ist am höchsten wenn der sportliche erfolg am größten ist. dies spricht aber komplett gegen eine ausgliederung zu diesem zeitpunkt.
wenn ein klub ausgliedern will sollte er das tun wenn er
am "natürlichen maximum" stagniert.
ein aktuelles beispiel wäre gladbach.
dietrich sagt richtigerweise, der wert ist am höchsten wenn der sportliche erfolg am größten ist. dies spricht aber komplett gegen eine ausgliederung zu diesem zeitpunkt.
wenn ein klub ausgliedern will sollte er das tun wenn er
am "natürlichen maximum" stagniert.
ein aktuelles beispiel wäre gladbach.
Ist halt schwierig. Das Warten auf das "natürliche Maximum" könnte uns am Ende auch das Genick brechen...
genau das sollst du glauben
Natürlich sollen wir das glauben, sonst würde ja niemand für die Ausgliederung stimmen. Aber nur weil der Verein das von einem will, heißt es ja nicht, dass das eine eingeimpfte Meinung ist, man kann es auch so glauben.
...Ich tu mich schwer mit dem Thema Ausgliederung. Abstimmen werde ich sicher, ob mit ja oder nein ist aber völlig offen.
Ich seh die Ausgliederung (ja, auch zum jetzigen Zeitpunkt) als erfolgsversprechende Alternative, es kommt aber auf die Rahmenbedingungen an.
...Es ist sicher richtig, dass wir bei einer Qualifikation für den Europapokal deutlich höhere Summen erreichen könnten, aber es ist eben auch schwerer, ohne Finanzspritzen dort hin zu kommen. Da musst du nahezu perfekte Arbeit leisten!!
...Und außerdem heißt eine Ausgliederung zum jetzigen Zeitpunkt nicht, dass wir auch die kompletten 24,9% der Anteile sofort verkaufen.
Ich will hier keine Werbung für die Ausgliederung machen (ich weiß ja selbst noch nicht mal, ob ich wirklich dafür stimmen werde), aber nur weil der Verein versucht, uns in unserer Meinung zu manipulieren, ist das noch lange kein Grund, dagegen zu stimmen. Ist doch ein legitimes Mittel, Wahlkampf in der Politik funktioniert nicht anders, Marketing auch nicht, also ich seh da kein Problem dahinter...
Eine Plötzliche Finanzspritze ist auch gefährlich, ich finde wir sollten erstmal auf dem boden bleiben.
Aber der Vorstand spricht vom Europapokal obwohl wir 2. ligist sind. Wahler lässt grüßen....
Das nach der "CL Falle" die " ausgliederungs falle" greift halte ich für nicht so abwegig.
Mit dem Geld muss man sehr bedacht umgehen aber der druck steigt. Spieler wollen bei erfolg was abhaben, fans wollen stars sehen. Der etat steigt zusätzlich was nicht der fall sein sollte.
Wenn wir mit dieser jungen hungrigen truppe aufsteigen sollten wir das nutzen und nicht in alte muster verfallen....
Bin zwar grundätzlich eher pro Ausgliederung geneigt, was unerheblich ist, da ich durch den tollen Termin nicht da sein kann, aber der Punkt mit Europa ist mir auch sehr sauer aufgestoßen. Vor allem der genannte Zeitraum, der glaube ich mit 5-6 Jahren beziffert wurde.
Ansonsten fand ich die Veranstaltung durchaus gelungen, einige Punkte durchaus plausibel und überzeugend verkauft.
Der Punkt "Europa" wurde meines Erachtens aber anders kommuniziert. Schindelmeiser sagte, dass man auf kurz oder lang auch um die jungen Spieler (auch deutsche), die dieses Jahr für 10-12 Millionen über den Ladentisch gegangen sind, mitbuhlen möchte. Und das ginge nur mit Ambitionen. Man muss sich klare Ziele stecken und klare Erfolge einfahren WOLLEN. Und das man da in 5 Jahren vielleicht zumindest das gesichterte Mittelfeld mit Ambition EL-Platz anpeilt, finde ich in dem Zusammenhang nicht verkehrt. Ist mir deutlich lieber als noch 20 Jahre diese Demuts-Schiene zu fahren. Ich traue ihm (und mittlerweile auch den anderen im Bunde) da durchaus einen klaren Plan zu.
Er hat übrigens auch nichts von Superstars gesagt, dafür hat er explizit erwähnt, dass man das Geld sicher nicht in überteuerte Gehälter stecken wird. Ich gehe schon stark davon aus, dass man da auch weiterhin genau auf die Zusammensetzung des Teams achten wird.
Zum einen sind 5 Jahre lang, so lange hat kaum eine Führungsperson beim VfB sich mal halten können.
Darüber jetzt zu reden ist sinnlos.
Er hat nicht von superstars geredet, was er sagt und tut wissen wir nicht. Jedenfalls wird der Druck von aussen ggf. groß, so dass er den Plan "keine superstars" kurzfristig überdenken muss.
Ich habe weder was gegen Schindelmeiser noch gegen Wolf, aber mir ist das einfach zu kurz und auch zu wenig bisher. Ich weiß garnicht wo diese euphorie schon wieder herkommt. Ich glaub wir haben das naiveste Publikum. Da hat ja schon mal ein tolles Testspiel gegen ManCity gereicht um bei nem Jahrelangen Abstiegskandidat von europa zu träumen oder 5 gute Spiele nach dem Rückrundenauftakt.
Das ist echt erschreckend.
ich befürchte eine ausgliederung wird das nächste waterloo nach der "CL-Falle".
f
Wenn 5 Jahre zu lang sind für einen klar strukturierten Plan, dann ist dieses Argument mit dem erst mal 3 Jahre Stabilisieren bevor man ausgliedert auch Unsinn. Welcher Trainer bei welchem Verein in Deutschland war denn so lange erfolgreich am Ruder? Favre fällt mir da ein, aber selbst dann könnte man sagen, oh oh, wenn wir jetzt Ausgliedern, stellt sich wahrscheinlich gerade dieser Sättigungseffekt ein (der bei Favre ja auch kam) und der Trainer erreicht die Mannschaft nicht mehr. Und dann kämen die Bedenkenträger damit, dass man ja nicht weiß, ob der Nachfolger auch einschlägt (auch sehr gut an Gladbach zu sehen. Sorry, alles überspitzt, aber wenn man mit diesen unberechenbaren langen Zeiten im Fußball argumentiert, dann bitte sowohl auf Pro als auch Contra Ebene. Was mich dazu führt zu behaupten, dass es in erster Linie darum geht dagegen zu sein. Oder anders, und ich bitte um eine ehrliche Antwort von z.B. @fainmor oder @1893: Gäbe es Szenarien bei denen ihr für eine Ausgliederung stimmen würdet? Wenn ja, welche (und wovor hat man eigentlich solch große Angst?)? Wenn nein, ist ja eigentlich jede Diskussion unnötig verschwendete Zeit, oder? Und jedes Aufregen über Aussagen des Vorstands eigentlich auch.
04.04.2017 - 13:20 Uhr
Zitat von BoogalooShrimp
Das Argument, dass Geld aus der Ausgliederung keinen Erfolg garantiert aber ihn wahrscheinlicher macht halte icj für sehr problematisch. Das bedeutet nämlich letztendlich, dass man anstatt erst einmal Missstände zu beseitigen die verhindern, dass man dem vorhandenen finanziell gerecht wird, die Missstände einfach mit noch mehr Geld kaschiert...
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Das Argument, dass Geld aus der Ausgliederung keinen Erfolg garantiert aber ihn wahrscheinlicher macht halte icj für sehr problematisch. Das bedeutet nämlich letztendlich, dass man anstatt erst einmal Missstände zu beseitigen die verhindern, dass man dem vorhandenen finanziell gerecht wird, die Missstände einfach mit noch mehr Geld kaschiert...
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Komisch genau diesen Eindruck hatte ich bei dem gestern Gehörten nicht. Wahrscheinlich hört man (damit meine ich jetzt beide Seiten) tatsächlich eher das, was man hören will. Oder setzt das Gehörte einfach in den eigenen vorherrschenden Kontext.
Ich hatte schon den Eindruck, dass man das Gesamtkonzept betrachtet und dass man alte Fehler eben nicht wiederholen will (Stichwort Gehälter).
Und dass Geld Erfolg wahrscheinlicher macht halte ich für absolut klar, wahrscheinlicher heißt ja nicht, dass man damit einen Automatismus hat der 100%igen Erfolg garantiert.
Es ist ja auch nicht so, dass all die Mannschaften, die hier ständig (zu Recht) genannt werden, weil sie es zuletzt besser gemacht haben als der VfB, diesen Erfolg auch dauerhaft haben. Augsburg und Mainz sehe ich diese Saison weiterhin in großer Gefahr. Auch Freiburg, die ja sowieso ständig rauf und runter gehen (ich hoffe, dass ist nicht der Erfolg, den man anpeilt, wenn man mit Freiburg argumentiert), können durchaus noch in den Kampf um Platz 16 reinrutschen. Ja, diese Mannschaften haben temporär deutlichst besser gearbeitet wie der VfB, aber mal schauen, als wie beständig sich das erweist.
04.04.2017 - 13:22 Uhr
Zitat von Antizipation
Stimmt aber wir sind nunmal abgestürzt, da wird das Geld dann automatisch weniger. Mit jedem Jahre zusätzlich zweite Liga erst recht. Deswegen lieber jetzt alles daran setzen sich wieder zu etablieren und ein Pendeln zwischen den Ligen zu verhindern (Aufstieg vorausgesetzt
). Nächste Saison dürfte der Abstiegskampf ohne klare Kandidaten wie Darmstadt und mit Abstrichen Ingolstadt wieder extrem hart werden. Kann halt auch passieren, dass man auf den hier als Hauptargument genutzten besseren/optimalen Zeitpunkt wartet, der dann aber nie mehr kommt.
Stimmt aber wir sind nunmal abgestürzt, da wird das Geld dann automatisch weniger. Mit jedem Jahre zusätzlich zweite Liga erst recht. Deswegen lieber jetzt alles daran setzen sich wieder zu etablieren und ein Pendeln zwischen den Ligen zu verhindern (Aufstieg vorausgesetzt
). Nächste Saison dürfte der Abstiegskampf ohne klare Kandidaten wie Darmstadt und mit Abstrichen Ingolstadt wieder extrem hart werden. Kann halt auch passieren, dass man auf den hier als Hauptargument genutzten besseren/optimalen Zeitpunkt wartet, der dann aber nie mehr kommt.Wenn gute Arbeit geleistet wird und man dem vorhandenen Etat gerecht wird, dann wird man sich auch so etablieren und sportliche Entwicklung konstant weiterführen. Ist ja nicht so, dass unsere finanziellen Möglichkeiten nicht reichen um im oberen Mittelfeld der Bundesliga zu landen.
Wenn keine gute Arbeit geleistet wird und man dem Etat nicht gerecht wird sollte man den Leuten auch kein Geld aus einer Ausgliederung in die Hand geben, oder?
Mal abgesehen davon, dass Geld aus einer Ausgliederung sowieso nicht direkt in den Kader fließen sollte.
Wie gesagt, erst der nachhaltige Erfolg und dann die Ausgliederung ist die richtige Reihenfolge. Nicht umgekehrt.
04.04.2017 - 13:25 Uhr
Zitat von TheMagneticField
Wenn 5 Jahre zu lang sind für einen klar strukturierten Plan, dann ist dieses Argument mit dem erst mal 3 Jahre Stabilisieren bevor man ausgliedert auch Unsinn. Welcher Trainer bei welchem Verein in Deutschland war denn so lange erfolgreich am Ruder? Favre fällt mir da ein, aber selbst dann könnte man sagen, oh oh, wenn wir jetzt Ausgliedern, stellt sich wahrscheinlich gerade dieser Sättigungseffekt ein (der bei Favre ja auch kam) und der Trainer erreicht die Mannschaft nicht mehr. Und dann kämen die Bedenkenträger damit, dass man ja nicht weiß, ob der Nachfolger auch einschlägt (auch sehr gut an Gladbach zu sehen. Sorry, alles überspitzt, aber wenn man mit diesen unberechenbaren langen Zeiten im Fußball argumentiert, dann bitte sowohl auf Pro als auch Contra Ebene. Was mich dazu führt zu behaupten, dass es in erster Linie darum geht dagegen zu sein. Oder anders, und ich bitte um eine ehrliche Antwort von z.B. @fainmor oder @1893: Gäbe es Szenarien bei denen ihr für eine Ausgliederung stimmen würdet? Wenn ja, welche (und wovor hat man eigentlich solch große Angst?)? Wenn nein, ist ja eigentlich jede Diskussion unnötig verschwendete Zeit, oder? Und jedes Aufregen über Aussagen des Vorstands eigentlich auch.
Wenn 5 Jahre zu lang sind für einen klar strukturierten Plan, dann ist dieses Argument mit dem erst mal 3 Jahre Stabilisieren bevor man ausgliedert auch Unsinn. Welcher Trainer bei welchem Verein in Deutschland war denn so lange erfolgreich am Ruder? Favre fällt mir da ein, aber selbst dann könnte man sagen, oh oh, wenn wir jetzt Ausgliedern, stellt sich wahrscheinlich gerade dieser Sättigungseffekt ein (der bei Favre ja auch kam) und der Trainer erreicht die Mannschaft nicht mehr. Und dann kämen die Bedenkenträger damit, dass man ja nicht weiß, ob der Nachfolger auch einschlägt (auch sehr gut an Gladbach zu sehen. Sorry, alles überspitzt, aber wenn man mit diesen unberechenbaren langen Zeiten im Fußball argumentiert, dann bitte sowohl auf Pro als auch Contra Ebene. Was mich dazu führt zu behaupten, dass es in erster Linie darum geht dagegen zu sein. Oder anders, und ich bitte um eine ehrliche Antwort von z.B. @fainmor oder @1893: Gäbe es Szenarien bei denen ihr für eine Ausgliederung stimmen würdet? Wenn ja, welche (und wovor hat man eigentlich solch große Angst?)? Wenn nein, ist ja eigentlich jede Diskussion unnötig verschwendete Zeit, oder? Und jedes Aufregen über Aussagen des Vorstands eigentlich auch.
Wir kommst du den darauf das der Trainer ausschlaggebend ist?
Entscheidend ist wer das Konzept ausarbeitet, umsetzt und am Ende über den Einsatz der Geldmittelt bestimmt. Das heißt wichtig ist vorallem der Präsident und der Vorstand. Der Trainer setzt weder das Konzept um noch hat er Einfluss darauf was mit dem Geld passiert.
Und bei den anderen Personen ist es eben durchaus normal das die im besten Fall über sehr viele Jahre im Verein sind und man dadurch ihre Arbeitsweise bewerten kann und auch ein gewisses Vertrauen sich aufgebaut hat. Bei uns sind Heim und Röttgermann seit 2015 auf ihren Posten und haben damit einen erheblichen Anteil am Abstieg. Schindelmeiser und Dietrich sind noch nichteinmal 1 Jahr für den Verein tätig und es fällt schwer ihre Arbeit vernünftig zu bewerten.
Also ja ich sehe es als absolut berechtigte Kritik wenn man verlangt das diese Personen sich erstmal beweisen und zeigen das sie den Verein voranbringen können bevor man ihnen quasi 25% des Vereins in die Hand gibt und hofft das schon was gutes dabei rauskommen wird.
Auch wenn du mich nicht angesprochen hast, ja es gäbe Szenarien wo ich eine Ausgliederung + Anteilsverkäufe für Sinnvoll halten würde. Z.B. in genau der Situation in der sich Gladbach die letzten beiden Jahre befand. Man steht sportlich so zwischen den Plätzen 5-7 und schnuppert immer wieder an der CL, kann das internationale Geschäft aber auch mal verpassen. Wirtschaftlich steht man gut da kann aber Leistungsträger nicht lange halten und schon gar nicht gleichwertig ersetzten.
Das wäre für mich der Punkt wo wenn die Rahmenbediengungen stimmen es Sinn macht Anteile zu verkaufen um die nächsten Schritte zu machen. Andere Szenarien wäre z.B. das man Ausgliederung um hohe Schulden abzubauen oder um große Infrastrukturprojekte zu verwirklichen. Aber Auszugliederung um sich dort hinzubringen wo man finanziell sowieso schon hingehört ist für mich Verschwendung und hat vorallem langfrsitig keinen Mehrwert.
04.04.2017 - 13:31 Uhr
Was mich gestern auch noch sehr gestört hat:
Wie die Herren sich da hinstellen und nach 4 sieglosen Spielen in Folge und akutellem Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz von genau einem einzigen Pünktchen ganz locker und geschmeidig vom sicheren Aufstieg ausgehen und sogar noch von Zielen wie "Europa in 4-5 Jahren" sprechen.
Da könnte ich wirklich kotzen.
Es kommen jetzt die 8 richtungsweisendsten Spiele der jüngeren Vereinsgeschichte auf uns zu.
Wir MÜSSEN morgen endlich den Bock wieder umstoßen, denn bei Nichtaufstieg ist das Geld einer Ausgliederung quasi allein schon dadurch wieder verbraten.
Und was macht unsere Führung?
Stellt sich hin, spricht von 100 Mio., vom Aufstieg und von Europa, statt alle Kräfte für diese wichtigen 2 Monate zu bündeln.
Wie die Herren sich da hinstellen und nach 4 sieglosen Spielen in Folge und akutellem Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz von genau einem einzigen Pünktchen ganz locker und geschmeidig vom sicheren Aufstieg ausgehen und sogar noch von Zielen wie "Europa in 4-5 Jahren" sprechen.
Da könnte ich wirklich kotzen.
Es kommen jetzt die 8 richtungsweisendsten Spiele der jüngeren Vereinsgeschichte auf uns zu.
Wir MÜSSEN morgen endlich den Bock wieder umstoßen, denn bei Nichtaufstieg ist das Geld einer Ausgliederung quasi allein schon dadurch wieder verbraten.
Und was macht unsere Führung?
Stellt sich hin, spricht von 100 Mio., vom Aufstieg und von Europa, statt alle Kräfte für diese wichtigen 2 Monate zu bündeln.
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