| Geburtsdatum | 29.01.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | FC Hansa Rostock |
Daniel Brinkmann [Trainer]
02.11.2024 - 18:50 Uhr
10.05.2026 - 10:58 Uhr
Was natürlich auffällt ist das die Vereine ganz oben auf erfahrene Trainer setzen.
Schultz, Wollitz, Hirsch und Koschinat haben ihren Teams nicht nur den berühmten Killerinstinkt eingeimpft, sodass sie in der "crunchtime" der Saison punktemäßig abliefern. Sie zeigen neben aller Emotionalität auch etwas sehr Nahbares und Zugängliches für die Spieler und sie gelangen in deren Unterbewusstsein. Sie sind also sozusagen auch Psychologen.
Brinkmann hingegen scheint mir eher nüchtern, fußballtaktisch-sachlich und daher auch etwas distanziert zu wirken. Ein typischer Deutscher, Ostwestfale. Junge Trainer wie er haben zwar taktisch einiges drauf, schaffen es aber oft nicht durch Emotionalität eine Energie-Explosion bei Spielern freizusetzen und in entscheidenden Phasen on point zu liefern. Das sieht man auch am Verler Trainer Tobias Strobl der nach jedem verlorenen Spiel die "Art und Weise", also die spezifische Spielweise seiner Mannschaft in den Himmel lobt, die schließlich sein Werk ist und die die Mannschaft ja so weit gebracht hätte.
Ich denke das stört viele an Brinkmann. Die fehlende Nahbarkeit oder das man auch mal sieht das Spieler den Trainer abfeiern. Denn das sieht man bspw. bei Cottbus regelmäßig. Tolga Cigerci sagt zu Wollitz er habe noch nie einem Trainer so an den Lippen gehangen wie ihm. Brinkmann hingegen analysiert nüchtern und setzt auf Distanz/ Inhalt.
Auf der anderen Seit steht das wir in der Tabelle seit Spieltag 10 auf Platz 2 sind. Nicht zu unterschätzen ist auch Brinkmanns Support durch die FSR. Er wird in der neuen Saison noch eine Chance bekommen, aber wenn die ersten 10 Spieltage so verlaufen wie in dieser Saison wird er hier nicht überleben. Und er muss die Mannschaft dahin bekommen das sie die letzten Spiele der Saison liefert.
Schultz, Wollitz, Hirsch und Koschinat haben ihren Teams nicht nur den berühmten Killerinstinkt eingeimpft, sodass sie in der "crunchtime" der Saison punktemäßig abliefern. Sie zeigen neben aller Emotionalität auch etwas sehr Nahbares und Zugängliches für die Spieler und sie gelangen in deren Unterbewusstsein. Sie sind also sozusagen auch Psychologen.
Brinkmann hingegen scheint mir eher nüchtern, fußballtaktisch-sachlich und daher auch etwas distanziert zu wirken. Ein typischer Deutscher, Ostwestfale. Junge Trainer wie er haben zwar taktisch einiges drauf, schaffen es aber oft nicht durch Emotionalität eine Energie-Explosion bei Spielern freizusetzen und in entscheidenden Phasen on point zu liefern. Das sieht man auch am Verler Trainer Tobias Strobl der nach jedem verlorenen Spiel die "Art und Weise", also die spezifische Spielweise seiner Mannschaft in den Himmel lobt, die schließlich sein Werk ist und die die Mannschaft ja so weit gebracht hätte.
Ich denke das stört viele an Brinkmann. Die fehlende Nahbarkeit oder das man auch mal sieht das Spieler den Trainer abfeiern. Denn das sieht man bspw. bei Cottbus regelmäßig. Tolga Cigerci sagt zu Wollitz er habe noch nie einem Trainer so an den Lippen gehangen wie ihm. Brinkmann hingegen analysiert nüchtern und setzt auf Distanz/ Inhalt.
Auf der anderen Seit steht das wir in der Tabelle seit Spieltag 10 auf Platz 2 sind. Nicht zu unterschätzen ist auch Brinkmanns Support durch die FSR. Er wird in der neuen Saison noch eine Chance bekommen, aber wenn die ersten 10 Spieltage so verlaufen wie in dieser Saison wird er hier nicht überleben. Und er muss die Mannschaft dahin bekommen das sie die letzten Spiele der Saison liefert.
10.05.2026 - 12:02 Uhr
Man kann die Diskussion natürlich verstehen wenn es um den Trainer des Lieblingsvereins geht.
Ein richtig oder falsch was die Weiterbeschäftigung oder Trennung angeht gibt es nicht, was richtig oder falsch war wird man sehen wenn DB die Ziele des Vereins erreicht, oder eben nicht.
Wichtig wird auch sein wie es um seine Lernfähigkeit aussieht, ob er weiter vielleicht eine etwas emotionalere Linie fährt, aber zu sehr verstellen darf er sich als Trainer auch nicht, das merken Spieler schnell.
Euer Trainer kommt ja aus der selben Ecke wie unser Übungsleiter, die beiden Orte trennen keine 30min.
Aber alleine schon altersmäßig kann man da keine Gemeinsamkeiten erkennen, ich dachte anfangs er sei ein "Ossi", direkt aus Meckpomm, da er so ruhig und bodenständig ist. Hätte irgendwie gepasst.
Ich bin sehr gespannt wie es mit ihm weitergeht.
Sehr wichtig könnte auch sein dass der Saison-Start mal glückt, so dass man nicht schon im Winter 10 Punkte hinter Platz 3 steckt, denn das ist sicherlich schwierig aufzuholen wenn mind. 3-5 Teams wie diesen Jahr überperformen und es nur 2 direkte Aufsteiger gibt.
Und solche Mannschaften wird es auch kommende Saison geben. Aus dieser Liga wollen sicherlich 10 jedes Jahr nach oben. Also jede Menge Konkurrenten.
Ein richtig oder falsch was die Weiterbeschäftigung oder Trennung angeht gibt es nicht, was richtig oder falsch war wird man sehen wenn DB die Ziele des Vereins erreicht, oder eben nicht.
Wichtig wird auch sein wie es um seine Lernfähigkeit aussieht, ob er weiter vielleicht eine etwas emotionalere Linie fährt, aber zu sehr verstellen darf er sich als Trainer auch nicht, das merken Spieler schnell.
Euer Trainer kommt ja aus der selben Ecke wie unser Übungsleiter, die beiden Orte trennen keine 30min.
Aber alleine schon altersmäßig kann man da keine Gemeinsamkeiten erkennen, ich dachte anfangs er sei ein "Ossi", direkt aus Meckpomm, da er so ruhig und bodenständig ist. Hätte irgendwie gepasst.
Ich bin sehr gespannt wie es mit ihm weitergeht.
Sehr wichtig könnte auch sein dass der Saison-Start mal glückt, so dass man nicht schon im Winter 10 Punkte hinter Platz 3 steckt, denn das ist sicherlich schwierig aufzuholen wenn mind. 3-5 Teams wie diesen Jahr überperformen und es nur 2 direkte Aufsteiger gibt.
Und solche Mannschaften wird es auch kommende Saison geben. Aus dieser Liga wollen sicherlich 10 jedes Jahr nach oben. Also jede Menge Konkurrenten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Uebungsleiter am 10.05.2026 um 12:04 Uhr bearbeitet
10.05.2026 - 17:31 Uhr
Zitat von HR0yal
Was natürlich auffällt ist das die Vereine ganz oben auf erfahrene Trainer setzen.
Schultz, Wollitz, Hirsch und Koschinat haben ihren Teams nicht nur den berühmten Killerinstinkt eingeimpft, sodass sie in der "crunchtime" der Saison punktemäßig abliefern. Sie zeigen neben aller Emotionalität auch etwas sehr Nahbares und Zugängliches für die Spieler und sie gelangen in deren Unterbewusstsein. Sie sind also sozusagen auch Psychologen.
Brinkmann hingegen scheint mir eher nüchtern, fußballtaktisch-sachlich und daher auch etwas distanziert zu wirken. Ein typischer Deutscher, Ostwestfale. Junge Trainer wie er haben zwar taktisch einiges drauf, schaffen es aber oft nicht durch Emotionalität eine Energie-Explosion bei Spielern freizusetzen und in entscheidenden Phasen on point zu liefern. Das sieht man auch am Verler Trainer Tobias Strobl der nach jedem verlorenen Spiel die "Art und Weise", also die spezifische Spielweise seiner Mannschaft in den Himmel lobt, die schließlich sein Werk ist und die die Mannschaft ja so weit gebracht hätte.
Ich denke das stört viele an Brinkmann. Die fehlende Nahbarkeit oder das man auch mal sieht das Spieler den Trainer abfeiern. Denn das sieht man bspw. bei Cottbus regelmäßig. Tolga Cigerci sagt zu Wollitz er habe noch nie einem Trainer so an den Lippen gehangen wie ihm. Brinkmann hingegen analysiert nüchtern und setzt auf Distanz/ Inhalt.
Auf der anderen Seit steht das wir in der Tabelle seit Spieltag 10 auf Platz 2 sind. Nicht zu unterschätzen ist auch Brinkmanns Support durch die FSR. Er wird in der neuen Saison noch eine Chance bekommen, aber wenn die ersten 10 Spieltage so verlaufen wie in dieser Saison wird er hier nicht überleben. Und er muss die Mannschaft dahin bekommen das sie die letzten Spiele der Saison liefert.
Was natürlich auffällt ist das die Vereine ganz oben auf erfahrene Trainer setzen.
Schultz, Wollitz, Hirsch und Koschinat haben ihren Teams nicht nur den berühmten Killerinstinkt eingeimpft, sodass sie in der "crunchtime" der Saison punktemäßig abliefern. Sie zeigen neben aller Emotionalität auch etwas sehr Nahbares und Zugängliches für die Spieler und sie gelangen in deren Unterbewusstsein. Sie sind also sozusagen auch Psychologen.
Brinkmann hingegen scheint mir eher nüchtern, fußballtaktisch-sachlich und daher auch etwas distanziert zu wirken. Ein typischer Deutscher, Ostwestfale. Junge Trainer wie er haben zwar taktisch einiges drauf, schaffen es aber oft nicht durch Emotionalität eine Energie-Explosion bei Spielern freizusetzen und in entscheidenden Phasen on point zu liefern. Das sieht man auch am Verler Trainer Tobias Strobl der nach jedem verlorenen Spiel die "Art und Weise", also die spezifische Spielweise seiner Mannschaft in den Himmel lobt, die schließlich sein Werk ist und die die Mannschaft ja so weit gebracht hätte.
Ich denke das stört viele an Brinkmann. Die fehlende Nahbarkeit oder das man auch mal sieht das Spieler den Trainer abfeiern. Denn das sieht man bspw. bei Cottbus regelmäßig. Tolga Cigerci sagt zu Wollitz er habe noch nie einem Trainer so an den Lippen gehangen wie ihm. Brinkmann hingegen analysiert nüchtern und setzt auf Distanz/ Inhalt.
Auf der anderen Seit steht das wir in der Tabelle seit Spieltag 10 auf Platz 2 sind. Nicht zu unterschätzen ist auch Brinkmanns Support durch die FSR. Er wird in der neuen Saison noch eine Chance bekommen, aber wenn die ersten 10 Spieltage so verlaufen wie in dieser Saison wird er hier nicht überleben. Und er muss die Mannschaft dahin bekommen das sie die letzten Spiele der Saison liefert.
Die ärmste Sau in der Konstellation ist leider Amir. Unter den Voraussetzungen kann er kaum den Schnitt machen und mit einem anderen Trainer in die Saison gehen, wenn er es denn als richtig ansehen würde. Klappt der Saisonstart wieder nicht, werden diejenigen, die unbedingt jetzt mit Brinkmann weiter machen wollen, ganz schnell auch seinen Kopf fordern.
Der verpatzte Saisonstart dieser Saison war aus meiner Sicht vor allem ein Fehler von Brinkmann. Wallner hat ganz nebenbei gestern im MagentaTV Interview nach dem Spiel gesagt, dass der dritte IV zu lasten, des OM geht, in der Brinkmanntaktik. Er wurde auf die Dreierkette im Aachen Spiel angesprochen und sagte, die Taktik kennen sie noch, da sie vom Anfang der Hinrunde war und eben genau der OM für den dritten IV geopfert wird. Ich denke, dass genau diese Wunschtaktik mit drei IVs dazu führte, dass auf der Verstärkung der OM Position letzten Sommer weniger Priorität lag. Genauso wenig auf Flügelspielern, da ja hier die Schienenspieler vorgesehen waren. Das wird man sicherlich versuchen zu korrigieren, aber besitzt Brinkmann die Fähigkeiten den Kader taktisch und mental so einzustellen, dass wir den Aufstieg angehen können?
10.05.2026 - 19:21 Uhr
Zitat von Enno00
Ich denke, dass genau diese Wunschtaktik mit drei IVs dazu führte, dass auf der Verstärkung der OM Position letzten Sommer weniger Priorität lag. Genauso wenig auf Flügelspielern, da ja hier die Schienenspieler vorgesehen waren. Das wird man sicherlich versuchen zu korrigieren, aber besitzt Brinkmann die Fähigkeiten den Kader taktisch und mental so einzustellen, dass wir den Aufstieg angehen können?
Ich denke, dass genau diese Wunschtaktik mit drei IVs dazu führte, dass auf der Verstärkung der OM Position letzten Sommer weniger Priorität lag. Genauso wenig auf Flügelspielern, da ja hier die Schienenspieler vorgesehen waren. Das wird man sicherlich versuchen zu korrigieren, aber besitzt Brinkmann die Fähigkeiten den Kader taktisch und mental so einzustellen, dass wir den Aufstieg angehen können?
Theoretisch sollte Stock ein OM sein.
Ein OM hat auch nicht zwingend etwas mit Flügelspieler zu tun.
Die Kaderzusammenstellung wirft allerdings schon fragen auf.
Wer sollte denn neben Lebeau ein Halbraum-10er sein?
Unserer 10er Harenbrock der glaube ich vor der Saison abgegeben werden sollte, kann z.B. nicht viel mit Flügelspieler anfangen.
In welche Formation wollt ihr denn Flügelspieler integrieren. Weder das 4-2-3-1 noch das 4-3-3 lief sonderlich rund. Und das 4-4-2 mit Flügeln verzichtet auch auf einen OM.
Vielleicht erstmal abwarten mit wem noch die Verträge verlängert werden.
10.05.2026 - 19:45 Uhr
Zitat von Rambo-Tux
Theoretisch sollte Stock ein OM sein.
Ein OM hat auch nicht zwingend etwas mit Flügelspieler zu tun.
Die Kaderzusammenstellung wirft allerdings schon fragen auf.
Wer sollte denn neben Lebeau ein Halbraum-10er sein?
Unserer 10er Harenbrock der glaube ich vor der Saison abgegeben werden sollte, kann z.B. nicht viel mit Flügelspieler anfangen.
In welche Formation wollt ihr denn Flügelspieler integrieren. Weder das 4-2-3-1 noch das 4-3-3 lief sonderlich rund. Und das 4-4-2 mit Flügeln verzichtet auch auf einen OM.
Vielleicht erstmal abwarten mit wem noch die Verträge verlängert werden.
Zitat von Enno00
Ich denke, dass genau diese Wunschtaktik mit drei IVs dazu führte, dass auf der Verstärkung der OM Position letzten Sommer weniger Priorität lag. Genauso wenig auf Flügelspielern, da ja hier die Schienenspieler vorgesehen waren. Das wird man sicherlich versuchen zu korrigieren, aber besitzt Brinkmann die Fähigkeiten den Kader taktisch und mental so einzustellen, dass wir den Aufstieg angehen können?
Ich denke, dass genau diese Wunschtaktik mit drei IVs dazu führte, dass auf der Verstärkung der OM Position letzten Sommer weniger Priorität lag. Genauso wenig auf Flügelspielern, da ja hier die Schienenspieler vorgesehen waren. Das wird man sicherlich versuchen zu korrigieren, aber besitzt Brinkmann die Fähigkeiten den Kader taktisch und mental so einzustellen, dass wir den Aufstieg angehen können?
Theoretisch sollte Stock ein OM sein.
Ein OM hat auch nicht zwingend etwas mit Flügelspieler zu tun.
Die Kaderzusammenstellung wirft allerdings schon fragen auf.
Wer sollte denn neben Lebeau ein Halbraum-10er sein?
Unserer 10er Harenbrock der glaube ich vor der Saison abgegeben werden sollte, kann z.B. nicht viel mit Flügelspieler anfangen.
In welche Formation wollt ihr denn Flügelspieler integrieren. Weder das 4-2-3-1 noch das 4-3-3 lief sonderlich rund. Und das 4-4-2 mit Flügeln verzichtet auch auf einen OM.
Vielleicht erstmal abwarten mit wem noch die Verträge verlängert werden.
Meintest Du die Aussage mit dem 10er und den Flügelspielern auf uns oder allgemein bezogen? Wenn allgemein, könnte ein Cigerci in Cottbus nicht funktionieren. Lebeau wurde vom Trainer nie als Flügelspieler angesehen. Das mit Stock verstehe ich ja auch nicht. Ansonsten hat Harenbrock einmal neben Lebeau als Halbraum 10er in Havelse gespielt. Ergebnis bekannt! Weder das 4-2-3-1 noch das 4-3-3 lief sonderlich rund (Deine Aussage). Häh? Soweit ich mich erinnern kann, haben wir es einmal zu Hause gegen Osnabrück ausprobiert, wo man nach Führung in den 5er Ketten Verteidigungs- und Verwaltungsmodus gegangen ist.
Nachtrag: Okay, in München auch. Also haben wir es 2x ausprobiert. Da ja dann mit "Korrektur" im Spiel zur 3er Kette hinten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mattes_FCH am 10.05.2026 um 19:51 Uhr bearbeitet
10.05.2026 - 20:11 Uhr
Zitat von Mattes_FCH
Meintest Du die Aussage mit dem 10er und den Flügelspielern auf uns oder allgemein bezogen?
Meintest Du die Aussage mit dem 10er und den Flügelspielern auf uns oder allgemein bezogen?
Ich weiß jetzt nicht so genau worauf du dich beziehst. Harenbrock nimmt z.B. gerne nachrückende Spieler mit. Gegen Osnabrück kam er mit den Außenbahnspielern überhaupt nicht zurecht. Im 4-2-3-1 wäre vermutlich Lebeau noch besser in der Mitte aufgehoben.
Man braucht auch nicht zwingend Flügelspieler, wenn ich da z.B. an Johan Micoud bei Bremen oder an Balakov bei Stuttgart denke.
Das hängt von den Stärken des Spielers ab.
Zwei Zentrale Stürmer haben auch ihre Vorteile, wenn sie jemand richtig einsetzen kann.
Die Spielweise als OM mit zwei Flügelapielern ist schon ein wenig anders und ein OM kann nicht unbedingt beides wirklich gut.
10.05.2026 - 20:21 Uhr
Zitat von Rambo-Tux
Ich weiß jetzt nicht so genau worauf du dich beziehst. Harenbrock nimmt z.B. gerne nachrückende Spieler mit. Gegen Osnabrück kam er mit den Außenbahnspielern überhaupt nicht zurecht. Im 4-2-3-1 wäre vermutlich Lebeau noch besser in der Mitte aufgehoben.
Man braucht auch nicht zwingend Flügelspieler, wenn ich da z.B. an Johan Micoud bei Bremen oder an Balakov bei Stuttgart denke.
Das hängt von den Stärken des Spielers ab.
Zwei Zentrale Stürmer haben auch ihre Vorteile, wenn sie jemand richtig einsetzen kann.
Die Spielweise als OM mit zwei Flügelapielern ist schon ein wenig anders und ein OM kann nicht unbedingt beides wirklich gut.
Zitat von Mattes_FCH
Meintest Du die Aussage mit dem 10er und den Flügelspielern auf uns oder allgemein bezogen?
Meintest Du die Aussage mit dem 10er und den Flügelspielern auf uns oder allgemein bezogen?
Ich weiß jetzt nicht so genau worauf du dich beziehst. Harenbrock nimmt z.B. gerne nachrückende Spieler mit. Gegen Osnabrück kam er mit den Außenbahnspielern überhaupt nicht zurecht. Im 4-2-3-1 wäre vermutlich Lebeau noch besser in der Mitte aufgehoben.
Man braucht auch nicht zwingend Flügelspieler, wenn ich da z.B. an Johan Micoud bei Bremen oder an Balakov bei Stuttgart denke.
Das hängt von den Stärken des Spielers ab.
Zwei Zentrale Stürmer haben auch ihre Vorteile, wenn sie jemand richtig einsetzen kann.
Die Spielweise als OM mit zwei Flügelapielern ist schon ein wenig anders und ein OM kann nicht unbedingt beides wirklich gut.
Das mit Harenbrock machst Du anhand eines Spiels fest? Ja, natürlich hat alles Vor- und Nachteile. Darum ging es mir ja auch nicht. Nur die "Erkenntnis" dass das System bei uns nicht funktionieren würde, halte ich für nicht richtig. Diese Saison kann ich auch auf Grund der Verletzungen da noch mitgehen. Aber wenn wir uns die passenden Spieler holen, sehe ich das "Experiment" keinesfalls als gescheitert an. Lebeau sehe ich tatsächlich eher auf der rechten Seite. In all den 2 Jahren war er von dieser Position aus am gefährlichsten und am effektivsten, letzte Saison aber auch einige Male über die linke Seite nach innen ziehend.
10.05.2026 - 20:48 Uhr
Zitat von Rambo-Tux
Ich weiß jetzt nicht so genau worauf du dich beziehst. Harenbrock nimmt z.B. gerne nachrückende Spieler mit. Gegen Osnabrück kam er mit den Außenbahnspielern überhaupt nicht zurecht. Im 4-2-3-1 wäre vermutlich Lebeau noch besser in der Mitte aufgehoben.
Man braucht auch nicht zwingend Flügelspieler, wenn ich da z.B. an Johan Micoud bei Bremen oder an Balakov bei Stuttgart denke.
Das hängt von den Stärken des Spielers ab.
Zwei Zentrale Stürmer haben auch ihre Vorteile, wenn sie jemand richtig einsetzen kann.
Die Spielweise als OM mit zwei Flügelapielern ist schon ein wenig anders und ein OM kann nicht unbedingt beides wirklich gut.
Zitat von Mattes_FCH
Meintest Du die Aussage mit dem 10er und den Flügelspielern auf uns oder allgemein bezogen?
Meintest Du die Aussage mit dem 10er und den Flügelspielern auf uns oder allgemein bezogen?
Ich weiß jetzt nicht so genau worauf du dich beziehst. Harenbrock nimmt z.B. gerne nachrückende Spieler mit. Gegen Osnabrück kam er mit den Außenbahnspielern überhaupt nicht zurecht. Im 4-2-3-1 wäre vermutlich Lebeau noch besser in der Mitte aufgehoben.
Man braucht auch nicht zwingend Flügelspieler, wenn ich da z.B. an Johan Micoud bei Bremen oder an Balakov bei Stuttgart denke.
Das hängt von den Stärken des Spielers ab.
Zwei Zentrale Stürmer haben auch ihre Vorteile, wenn sie jemand richtig einsetzen kann.
Die Spielweise als OM mit zwei Flügelapielern ist schon ein wenig anders und ein OM kann nicht unbedingt beides wirklich gut.
Ceddi hat ein Spiel als 10er im 4-2-3-1 bei uns gemacht und davon lässt sich ableiten, dass er das nicht kann?
Man möge sich mal 3 min nehmen um die Formation von RW Essen aus der Saison 23/24 rauszusuchen, in der Ceddi sich mit Scorern/Leistung empfohlen hat. 4-2-3-1, 10er, 35 Spiele, 8 Tore, 4 Vorlagen und galt als „Hidden Hero“:
„Goalimpact traut dem früheren deutschen U17-Nationalspieler Cedric Harenbrock von Rot-Weiss Essen, der bei Bayer Leverkusen ausgebildet wurde, deutlich mehr zu als die 3. Liga, in der der offensive Mittelfeldspieler bis jetzt spielt. "Sehr spannende Vita, hochintelligenter Spieler, antizipativ", sagt May. "Seit 2020 hat er sich drastisch verbessert, da geht der Chart nach oben."
Ich halte das 4-2-3-1 schon für möglich, je nach Spiel auch gerne ein 4-4-2 mit abkippender 9. Ein 4-3-3 hat sich bei Aufsteigern aus der dritten Liga auch mehrfach bewährt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MatrosenMeute am 10.05.2026 um 20:50 Uhr bearbeitet
10.05.2026 - 21:48 Uhr
Zitat von HR0yal
Was natürlich auffällt ist das die Vereine ganz oben auf erfahrene Trainer setzen.
Schultz, Wollitz, Hirsch und Koschinat haben ihren Teams nicht nur den berühmten Killerinstinkt eingeimpft, sodass sie in der "crunchtime" der Saison punktemäßig abliefern. Sie zeigen neben aller Emotionalität auch etwas sehr Nahbares und Zugängliches für die Spieler und sie gelangen in deren Unterbewusstsein. Sie sind also sozusagen auch Psychologen.
Brinkmann hingegen scheint mir eher nüchtern, fußballtaktisch-sachlich und daher auch etwas distanziert zu wirken. Ein typischer Deutscher, Ostwestfale. Junge Trainer wie er haben zwar taktisch einiges drauf, schaffen es aber oft nicht durch Emotionalität eine Energie-Explosion bei Spielern freizusetzen und in entscheidenden Phasen on point zu liefern. Das sieht man auch am Verler Trainer Tobias Strobl der nach jedem verlorenen Spiel die "Art und Weise", also die spezifische Spielweise seiner Mannschaft in den Himmel lobt, die schließlich sein Werk ist und die die Mannschaft ja so weit gebracht hätte.
Ich denke das stört viele an Brinkmann. Die fehlende Nahbarkeit oder das man auch mal sieht das Spieler den Trainer abfeiern. Denn das sieht man bspw. bei Cottbus regelmäßig. Tolga Cigerci sagt zu Wollitz er habe noch nie einem Trainer so an den Lippen gehangen wie ihm. Brinkmann hingegen analysiert nüchtern und setzt auf Distanz/ Inhalt.
Auf der anderen Seit steht das wir in der Tabelle seit Spieltag 10 auf Platz 2 sind. Nicht zu unterschätzen ist auch Brinkmanns Support durch die FSR. Er wird in der neuen Saison noch eine Chance bekommen, aber wenn die ersten 10 Spieltage so verlaufen wie in dieser Saison wird er hier nicht überleben. Und er muss die Mannschaft dahin bekommen das sie die letzten Spiele der Saison liefert.
Was natürlich auffällt ist das die Vereine ganz oben auf erfahrene Trainer setzen.
Schultz, Wollitz, Hirsch und Koschinat haben ihren Teams nicht nur den berühmten Killerinstinkt eingeimpft, sodass sie in der "crunchtime" der Saison punktemäßig abliefern. Sie zeigen neben aller Emotionalität auch etwas sehr Nahbares und Zugängliches für die Spieler und sie gelangen in deren Unterbewusstsein. Sie sind also sozusagen auch Psychologen.
Brinkmann hingegen scheint mir eher nüchtern, fußballtaktisch-sachlich und daher auch etwas distanziert zu wirken. Ein typischer Deutscher, Ostwestfale. Junge Trainer wie er haben zwar taktisch einiges drauf, schaffen es aber oft nicht durch Emotionalität eine Energie-Explosion bei Spielern freizusetzen und in entscheidenden Phasen on point zu liefern. Das sieht man auch am Verler Trainer Tobias Strobl der nach jedem verlorenen Spiel die "Art und Weise", also die spezifische Spielweise seiner Mannschaft in den Himmel lobt, die schließlich sein Werk ist und die die Mannschaft ja so weit gebracht hätte.
Ich denke das stört viele an Brinkmann. Die fehlende Nahbarkeit oder das man auch mal sieht das Spieler den Trainer abfeiern. Denn das sieht man bspw. bei Cottbus regelmäßig. Tolga Cigerci sagt zu Wollitz er habe noch nie einem Trainer so an den Lippen gehangen wie ihm. Brinkmann hingegen analysiert nüchtern und setzt auf Distanz/ Inhalt.
Auf der anderen Seit steht das wir in der Tabelle seit Spieltag 10 auf Platz 2 sind. Nicht zu unterschätzen ist auch Brinkmanns Support durch die FSR. Er wird in der neuen Saison noch eine Chance bekommen, aber wenn die ersten 10 Spieltage so verlaufen wie in dieser Saison wird er hier nicht überleben. Und er muss die Mannschaft dahin bekommen das sie die letzten Spiele der Saison liefert.
Ich verstehe absolut was du meinst - Brinkmann wirkt von außen wie der Typ Strobl/Thomas Stamm/Robert Klauß, ein moderner Trainer mit guten taktischen Ideen der aber an der Seitenlinie kein Hampelmann ist sondern eher den stoischen Beobachter seines Teams gibt. Natürlich wissen wir nicht wie er intern auf die Mannschaft wirkt und als außenstehender Laie fällt es mir schwer zu bewerten bis zu welchem Grad ein Trainer psychologisch das "Feuer" in der Mannschaft wecken kann oder ob ein ruhiger, analytischer Typ (wie es z.B. auch ein Härtel war) dir als Team mit seiner Unaufgeregtheit sogar eher hilft. Es wird wahrscheinlich auch von den Spielern abhängen welche Art von Trainer besser funktioniert, die Cigerci Brüder scheinen mit einem CDW offenbar gut klarzukommen.
Nun sind Eindrücke zwar das eine, statistisch schlägt sich das aber nicht unbedingt wieder. Auch wenn wir auf Siege der Konkurrenz natürlich stärker reagieren und das Gras ja bekanntlich immer beim Nachbarn grüner ist, so gewinnen sie eben auch nicht alle Spiele. Tatsächlich bewegen wir uns statistisch in den letzten 10 bzw. 5 Spielen (die sogenannte "Crunchtime") eigentlich relativ ähnlich wie die Konkurrenz mit ihren "erfahreneren"/"lauteren" Trainern (wobei ich bei Hirsch einschränken würde dass er zwar mehr Erfahrung insgesamt als Trainer hat im Vergleich zu DB, im Profifussball aber nur die Erfahrung jetzt in der Saison in Duisburg und vor 10 Jahren mal ein Intermezzo in Elversberg hat, also da auch eher noch "grün" ist):
Osnabrück: 25 Punkte in den letzten 10 Spielen (+13 Tordifferenz) / 13 Punkte in den letzten 5 Spielen (+4 Tordifferenz)
Cottbus: 17 (+6) / 9 (+3)
MSV: 19 (+3) / 10 (+4)
RWE: 21 (+4) / 6 (-4)
Hansa: 18 (+8) / 8 (+3)
Verl: 16 (+10) / 7 (+4)
Bis auf Osnabrück, die wirklich beeindruckendes in dieser Rückrunde geschafft haben, bewegen sich unsere Werte eigentlich sehr im Durchschnitt der anderen Mitbewerber. Unser Problem ist halt, dass wir stets einen Punkterückstand nach vorne hatten. Aber zu sagen wir wären in der Crunchtime nicht "on fire" so wie die Konkurrenz lässt sich zumindest statisch nicht belegen
10.05.2026 - 22:17 Uhr
Zitat von Hafenstadt65
Ich verstehe absolut was du meinst - Brinkmann wirkt von außen wie der Typ Strobl/Thomas Stamm/Robert Klauß, ein moderner Trainer mit guten taktischen Ideen der aber an der Seitenlinie kein Hampelmann ist sondern eher den stoischen Beobachter seines Teams gibt. Natürlich wissen wir nicht wie er intern auf die Mannschaft wirkt und als außenstehender Laie fällt es mir schwer zu bewerten bis zu welchem Grad ein Trainer psychologisch das "Feuer" in der Mannschaft wecken kann oder ob ein ruhiger, analytischer Typ (wie es z.B. auch ein Härtel war) dir als Team mit seiner Unaufgeregtheit sogar eher hilft. Es wird wahrscheinlich auch von den Spielern abhängen welche Art von Trainer besser funktioniert, die Cigerci Brüder scheinen mit einem CDW offenbar gut klarzukommen.
Nun sind Eindrücke zwar das eine, statistisch schlägt sich das aber nicht unbedingt wieder. Auch wenn wir auf Siege der Konkurrenz natürlich stärker reagieren und das Gras ja bekanntlich immer beim Nachbarn grüner ist, so gewinnen sie eben auch nicht alle Spiele. Tatsächlich bewegen wir uns statistisch in den letzten 10 bzw. 5 Spielen (die sogenannte "Crunchtime") eigentlich relativ ähnlich wie die Konkurrenz mit ihren "erfahreneren"/"lauteren" Trainern (wobei ich bei Hirsch einschränken würde dass er zwar mehr Erfahrung insgesamt als Trainer hat im Vergleich zu DB, im Profifussball aber nur die Erfahrung jetzt in der Saison in Duisburg und vor 10 Jahren mal ein Intermezzo in Elversberg hat, also da auch eher noch "grün" ist):
Osnabrück: 25 Punkte in den letzten 10 Spielen (+13 Tordifferenz) / 13 Punkte in den letzten 5 Spielen (+4 Tordifferenz)
Cottbus: 17 (+6) / 9 (+3)
MSV: 19 (+3) / 10 (+4)
RWE: 21 (+4) / 6 (-4)
Hansa: 18 (+8) / 8 (+3)
Verl: 16 (+10) / 7 (+4)
Bis auf Osnabrück, die wirklich beeindruckendes in dieser Rückrunde geschafft haben, bewegen sich unsere Werte eigentlich sehr im Durchschnitt der anderen Mitbewerber. Unser Problem ist halt, dass wir stets einen Punkterückstand nach vorne hatten. Aber zu sagen wir wären in der Crunchtime nicht "on fire" so wie die Konkurrenz lässt sich zumindest statisch nicht belegen
Zitat von HR0yal
Was natürlich auffällt ist das die Vereine ganz oben auf erfahrene Trainer setzen.
Schultz, Wollitz, Hirsch und Koschinat haben ihren Teams nicht nur den berühmten Killerinstinkt eingeimpft, sodass sie in der "crunchtime" der Saison punktemäßig abliefern. Sie zeigen neben aller Emotionalität auch etwas sehr Nahbares und Zugängliches für die Spieler und sie gelangen in deren Unterbewusstsein. Sie sind also sozusagen auch Psychologen.
Brinkmann hingegen scheint mir eher nüchtern, fußballtaktisch-sachlich und daher auch etwas distanziert zu wirken. Ein typischer Deutscher, Ostwestfale. Junge Trainer wie er haben zwar taktisch einiges drauf, schaffen es aber oft nicht durch Emotionalität eine Energie-Explosion bei Spielern freizusetzen und in entscheidenden Phasen on point zu liefern. Das sieht man auch am Verler Trainer Tobias Strobl der nach jedem verlorenen Spiel die "Art und Weise", also die spezifische Spielweise seiner Mannschaft in den Himmel lobt, die schließlich sein Werk ist und die die Mannschaft ja so weit gebracht hätte.
Ich denke das stört viele an Brinkmann. Die fehlende Nahbarkeit oder das man auch mal sieht das Spieler den Trainer abfeiern. Denn das sieht man bspw. bei Cottbus regelmäßig. Tolga Cigerci sagt zu Wollitz er habe noch nie einem Trainer so an den Lippen gehangen wie ihm. Brinkmann hingegen analysiert nüchtern und setzt auf Distanz/ Inhalt.
Auf der anderen Seit steht das wir in der Tabelle seit Spieltag 10 auf Platz 2 sind. Nicht zu unterschätzen ist auch Brinkmanns Support durch die FSR. Er wird in der neuen Saison noch eine Chance bekommen, aber wenn die ersten 10 Spieltage so verlaufen wie in dieser Saison wird er hier nicht überleben. Und er muss die Mannschaft dahin bekommen das sie die letzten Spiele der Saison liefert.
Was natürlich auffällt ist das die Vereine ganz oben auf erfahrene Trainer setzen.
Schultz, Wollitz, Hirsch und Koschinat haben ihren Teams nicht nur den berühmten Killerinstinkt eingeimpft, sodass sie in der "crunchtime" der Saison punktemäßig abliefern. Sie zeigen neben aller Emotionalität auch etwas sehr Nahbares und Zugängliches für die Spieler und sie gelangen in deren Unterbewusstsein. Sie sind also sozusagen auch Psychologen.
Brinkmann hingegen scheint mir eher nüchtern, fußballtaktisch-sachlich und daher auch etwas distanziert zu wirken. Ein typischer Deutscher, Ostwestfale. Junge Trainer wie er haben zwar taktisch einiges drauf, schaffen es aber oft nicht durch Emotionalität eine Energie-Explosion bei Spielern freizusetzen und in entscheidenden Phasen on point zu liefern. Das sieht man auch am Verler Trainer Tobias Strobl der nach jedem verlorenen Spiel die "Art und Weise", also die spezifische Spielweise seiner Mannschaft in den Himmel lobt, die schließlich sein Werk ist und die die Mannschaft ja so weit gebracht hätte.
Ich denke das stört viele an Brinkmann. Die fehlende Nahbarkeit oder das man auch mal sieht das Spieler den Trainer abfeiern. Denn das sieht man bspw. bei Cottbus regelmäßig. Tolga Cigerci sagt zu Wollitz er habe noch nie einem Trainer so an den Lippen gehangen wie ihm. Brinkmann hingegen analysiert nüchtern und setzt auf Distanz/ Inhalt.
Auf der anderen Seit steht das wir in der Tabelle seit Spieltag 10 auf Platz 2 sind. Nicht zu unterschätzen ist auch Brinkmanns Support durch die FSR. Er wird in der neuen Saison noch eine Chance bekommen, aber wenn die ersten 10 Spieltage so verlaufen wie in dieser Saison wird er hier nicht überleben. Und er muss die Mannschaft dahin bekommen das sie die letzten Spiele der Saison liefert.
Ich verstehe absolut was du meinst - Brinkmann wirkt von außen wie der Typ Strobl/Thomas Stamm/Robert Klauß, ein moderner Trainer mit guten taktischen Ideen der aber an der Seitenlinie kein Hampelmann ist sondern eher den stoischen Beobachter seines Teams gibt. Natürlich wissen wir nicht wie er intern auf die Mannschaft wirkt und als außenstehender Laie fällt es mir schwer zu bewerten bis zu welchem Grad ein Trainer psychologisch das "Feuer" in der Mannschaft wecken kann oder ob ein ruhiger, analytischer Typ (wie es z.B. auch ein Härtel war) dir als Team mit seiner Unaufgeregtheit sogar eher hilft. Es wird wahrscheinlich auch von den Spielern abhängen welche Art von Trainer besser funktioniert, die Cigerci Brüder scheinen mit einem CDW offenbar gut klarzukommen.
Nun sind Eindrücke zwar das eine, statistisch schlägt sich das aber nicht unbedingt wieder. Auch wenn wir auf Siege der Konkurrenz natürlich stärker reagieren und das Gras ja bekanntlich immer beim Nachbarn grüner ist, so gewinnen sie eben auch nicht alle Spiele. Tatsächlich bewegen wir uns statistisch in den letzten 10 bzw. 5 Spielen (die sogenannte "Crunchtime") eigentlich relativ ähnlich wie die Konkurrenz mit ihren "erfahreneren"/"lauteren" Trainern (wobei ich bei Hirsch einschränken würde dass er zwar mehr Erfahrung insgesamt als Trainer hat im Vergleich zu DB, im Profifussball aber nur die Erfahrung jetzt in der Saison in Duisburg und vor 10 Jahren mal ein Intermezzo in Elversberg hat, also da auch eher noch "grün" ist):
Osnabrück: 25 Punkte in den letzten 10 Spielen (+13 Tordifferenz) / 13 Punkte in den letzten 5 Spielen (+4 Tordifferenz)
Cottbus: 17 (+6) / 9 (+3)
MSV: 19 (+3) / 10 (+4)
RWE: 21 (+4) / 6 (-4)
Hansa: 18 (+8) / 8 (+3)
Verl: 16 (+10) / 7 (+4)
Bis auf Osnabrück, die wirklich beeindruckendes in dieser Rückrunde geschafft haben, bewegen sich unsere Werte eigentlich sehr im Durchschnitt der anderen Mitbewerber. Unser Problem ist halt, dass wir stets einen Punkterückstand nach vorne hatten. Aber zu sagen wir wären in der Crunchtime nicht "on fire" so wie die Konkurrenz lässt sich zumindest statisch nicht belegen
Und doch stehen wir da wo wir stehen.
Wie oft hatten wir uns wieder heran gekämpft, um dann wieder unnötig Punkte liegen zu lassen.
In 1 3/4 Saison nicht auf den ersten drei Tabellenplätzen gestanden.
Letzte Saison nicht die direkte Qualifikation zum DFB-Pokal geschafft und selbst mit dem Kader dieser Saison sieht es nicht so aus.
Da kann man tatsächlich heilfroh sein, dass wir in MV keine ernsthafte Konkurrenz haben, sonst wäre DB wahrscheinlich schon längst Geschichte.
Warum hätte man sich nicht zum Saisonende zusammensetzen und die aktuelle oder auch die letzten zwei Saisons bewerten können?
RM hat neulich im Halbzeit-Interview gemeint, dass das Saisonziel Aufstieg zwangsläufig formuliert wurde, weil es ja Blödsinn gewesen wäre, wenn man gesagt hätte man will Fünfter oder Vierter werden.
Stimmt aber der erste Halbsatz macht dann für mich keinen Sinn, wenn die Ergebnisse nicht unter diesem Blick betrachtet werden.
Ich erwarte vor der neuen Saison wieder einen größeren Umbruch und man kann DB nur wünschen, dass er in der neuen Saison einen deutlich besseren Start hinlegt.
Denn wenn es nicht so kommt wird es sicher schnell unruhig und wenn wir dann früh den Trainer wechseln müssten, hätten wir richtig was gekonnt.
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