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Gruppenphase
Daten
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|
|---|---|---|
H. Flick |
Trainer |
J. Mendilibar |
| 1,28 Mrd. € | Gesamtmarktwert | 164,60 Mio. € |
| 23,6 | ø-Alter | 28,4 |
Wunschaufstellung der User
Champions League: FC Barcelona - Olympiakos Piräus
20.10.2025 - 12:06 Uhr
22.10.2025 - 16:10 Uhr
Mir fällt was Grundlegendes im Aufbau auf
In den letzten Spielen sieht man deutlich, dass wir kaum einen sauberen Weg aus der Defensive ins Mittelfeld finden. Das zieht sich durchs ganze Spiel – und erklärt, warum vorne oft gar nichts mehr ankommt.
⸻
1. Pressing frisst unseren Aufbau
Sobald der Torwart auf die Innenverteidiger spielt, läuft das gegnerische Pressing sofort an.
Dann bleiben eigentlich nur drei Möglichkeiten:
• Pass auf die Aussenverteidiger,
• Pass auf die Sechser,
• oder ein langer Ball.
Das Problem: Alle drei Varianten sind vorhersehbar.
Die AV stehen meist tief, haben kaum Zeit, und verlieren unter Druck zu oft den Ball.
Bei Balde fällt besonders auf, dass ihm nicht nur der Ball zu oft verspringt, sondern dass er sich zu selten traut, die Drucksituation einfach mit seinem Tempo aufzulösen. Eigentlich wäre er mit seiner Dynamik genau der Spieler, der solche 1-gegen-1-Situationen nutzen und die erste Pressinglinie durchbrechen könnte – aber er spielt viel zu häufig den Sicherheitspass zurück, anstatt das Risiko zu suchen und Raum zu gewinnen.
Koundé wiederum wirkt diese Saison im Passspiel ungewohnt unsauber. Vor allem sein Zusammenspiel mit Lamine ist längst nicht mehr auf dem Level der letzten Saison. Die Gegner wissen genau, wie sie diese Seite zustellen müssen – und dadurch kommt Lamine kaum noch in Aktionen. Das ist ein massiver Verlust, weil ein grosser Teil unserer offensiven Durchschlagskraft über ihn läuft.
⸻
2. Wenn’s über die Sechser läuft
Über Pedri und de Jong sieht es etwas besser aus, weil beide mit Druck umgehen können und Lösungen finden.
Aber genau das wissen die Gegner inzwischen.
Sobald wir versuchen, über die Mitte aufzubauen, wird dort so aggressiv gepresst, dass wieder nur der Rückpass oder der hohe Ball bleibt.
Und mit bestimmten Mittelfeldbesetzungen wird’s dann sogar noch schwieriger, weil der Ball nicht sauber festgemacht oder weiterverteilt wird.
⸻
3. Strukturelles Problem statt Einzelkritik
Das Ganze ist für mich weniger ein Technik- als ein Strukturproblem.
Die Staffelung im Aufbau stimmt einfach nicht:
• AV zu tief und zu breit,
• 6er zu nah an den IV,
• Flügelspieler bieten sich kaum kurz an.
So entsteht keine dritte Linie, die das Pressing brechen kann.
Das Resultat: vorhersehbar, leicht zuzustellen, kaum Raumgewinn.
⸻
4. Fehlende Aggressivität gegen den Ball
Ein weiteres grosses Problem: unser Verhalten ohne Ball.
Bei gegnerischem Ballbesitz schauen viele Spieler nur noch zu – sie stellen, aber sie greifen nicht an.
Das macht es für jeden Gegner, egal wie stark, viel zu einfach, sich Zeit zu verschaffen, den Kopf zu heben und die Lücke zu finden.
Beispiel: Fermin hat gestern genau das Gegenteil gezeigt – sich in jeden Ball geworfen, Druck gemacht, Räume zugelaufen.
Balde dagegen beim Ausgleich: schaut den Gegenspieler an, wartet, bis der Pass kommt – null Aggressivität, kein Druck, keine Präsenz.
Das ist im Vergleich zur letzten Saison ein klarer Rückschritt. Damals waren Spieler wie Raphinha, Gavi oder Iñigo echte Antreiber, die mit ihrer Intensität die ganze Mannschaft mitgezogen haben. Jetzt fehlt diese Energie komplett.
Ob das an fehlenden Leadern liegt oder an mangelnder Kondition – schwer zu sagen. Aber aktuell wirkt das Team lethargisch, ohne Biss und ohne Angstfaktor für den Gegner.
⸻
5. Was sich ändern muss
Wenn der Gegner hoch steht, brauchen wir mehr als den langen Ball oder den Rückpass.
Konkret:
• AV müssen höher und enger stehen, um die erste Pressinglinie zu überspielen.
• Einer der 6er kann abkippen, der andere muss höher bleiben, damit die Verbindung nach vorn nicht abreißt.
• Flügelspieler wie Lamine oder Rashford sollten sich tiefer anbieten, um kurze Auswege zu schaffen.
• Die ganze Mannschaft muss als Einheit agieren – gemeinsam raus, gemeinsam nachrücken.
• Und defensiv: viel schneller, härter und konsequenter in die Zweikämpfe gehen, statt nur Räume zu begleiten.
⸻
Fazit
Unser Aufbau ist momentan zu eindimensional – und unser Verhalten gegen den Ball zu passiv.
Jeder Gegner weiss, wie man uns packt: früh pressen, aggressiv anlaufen, und abwarten, bis wir wieder quer oder zurück spielen.
Solange wir das Pressing nur überstehen wollen statt es aktiv zu bespielen – und solange wir dem Gegner keine Angst machen – wird’s schwer, wieder Kontrolle und Wucht ins Spiel zu bringen.
In den letzten Spielen sieht man deutlich, dass wir kaum einen sauberen Weg aus der Defensive ins Mittelfeld finden. Das zieht sich durchs ganze Spiel – und erklärt, warum vorne oft gar nichts mehr ankommt.
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1. Pressing frisst unseren Aufbau
Sobald der Torwart auf die Innenverteidiger spielt, läuft das gegnerische Pressing sofort an.
Dann bleiben eigentlich nur drei Möglichkeiten:
• Pass auf die Aussenverteidiger,
• Pass auf die Sechser,
• oder ein langer Ball.
Das Problem: Alle drei Varianten sind vorhersehbar.
Die AV stehen meist tief, haben kaum Zeit, und verlieren unter Druck zu oft den Ball.
Bei Balde fällt besonders auf, dass ihm nicht nur der Ball zu oft verspringt, sondern dass er sich zu selten traut, die Drucksituation einfach mit seinem Tempo aufzulösen. Eigentlich wäre er mit seiner Dynamik genau der Spieler, der solche 1-gegen-1-Situationen nutzen und die erste Pressinglinie durchbrechen könnte – aber er spielt viel zu häufig den Sicherheitspass zurück, anstatt das Risiko zu suchen und Raum zu gewinnen.
Koundé wiederum wirkt diese Saison im Passspiel ungewohnt unsauber. Vor allem sein Zusammenspiel mit Lamine ist längst nicht mehr auf dem Level der letzten Saison. Die Gegner wissen genau, wie sie diese Seite zustellen müssen – und dadurch kommt Lamine kaum noch in Aktionen. Das ist ein massiver Verlust, weil ein grosser Teil unserer offensiven Durchschlagskraft über ihn läuft.
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2. Wenn’s über die Sechser läuft
Über Pedri und de Jong sieht es etwas besser aus, weil beide mit Druck umgehen können und Lösungen finden.
Aber genau das wissen die Gegner inzwischen.
Sobald wir versuchen, über die Mitte aufzubauen, wird dort so aggressiv gepresst, dass wieder nur der Rückpass oder der hohe Ball bleibt.
Und mit bestimmten Mittelfeldbesetzungen wird’s dann sogar noch schwieriger, weil der Ball nicht sauber festgemacht oder weiterverteilt wird.
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3. Strukturelles Problem statt Einzelkritik
Das Ganze ist für mich weniger ein Technik- als ein Strukturproblem.
Die Staffelung im Aufbau stimmt einfach nicht:
• AV zu tief und zu breit,
• 6er zu nah an den IV,
• Flügelspieler bieten sich kaum kurz an.
So entsteht keine dritte Linie, die das Pressing brechen kann.
Das Resultat: vorhersehbar, leicht zuzustellen, kaum Raumgewinn.
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4. Fehlende Aggressivität gegen den Ball
Ein weiteres grosses Problem: unser Verhalten ohne Ball.
Bei gegnerischem Ballbesitz schauen viele Spieler nur noch zu – sie stellen, aber sie greifen nicht an.
Das macht es für jeden Gegner, egal wie stark, viel zu einfach, sich Zeit zu verschaffen, den Kopf zu heben und die Lücke zu finden.
Beispiel: Fermin hat gestern genau das Gegenteil gezeigt – sich in jeden Ball geworfen, Druck gemacht, Räume zugelaufen.
Balde dagegen beim Ausgleich: schaut den Gegenspieler an, wartet, bis der Pass kommt – null Aggressivität, kein Druck, keine Präsenz.
Das ist im Vergleich zur letzten Saison ein klarer Rückschritt. Damals waren Spieler wie Raphinha, Gavi oder Iñigo echte Antreiber, die mit ihrer Intensität die ganze Mannschaft mitgezogen haben. Jetzt fehlt diese Energie komplett.
Ob das an fehlenden Leadern liegt oder an mangelnder Kondition – schwer zu sagen. Aber aktuell wirkt das Team lethargisch, ohne Biss und ohne Angstfaktor für den Gegner.
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5. Was sich ändern muss
Wenn der Gegner hoch steht, brauchen wir mehr als den langen Ball oder den Rückpass.
Konkret:
• AV müssen höher und enger stehen, um die erste Pressinglinie zu überspielen.
• Einer der 6er kann abkippen, der andere muss höher bleiben, damit die Verbindung nach vorn nicht abreißt.
• Flügelspieler wie Lamine oder Rashford sollten sich tiefer anbieten, um kurze Auswege zu schaffen.
• Die ganze Mannschaft muss als Einheit agieren – gemeinsam raus, gemeinsam nachrücken.
• Und defensiv: viel schneller, härter und konsequenter in die Zweikämpfe gehen, statt nur Räume zu begleiten.
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Fazit
Unser Aufbau ist momentan zu eindimensional – und unser Verhalten gegen den Ball zu passiv.
Jeder Gegner weiss, wie man uns packt: früh pressen, aggressiv anlaufen, und abwarten, bis wir wieder quer oder zurück spielen.
Solange wir das Pressing nur überstehen wollen statt es aktiv zu bespielen – und solange wir dem Gegner keine Angst machen – wird’s schwer, wieder Kontrolle und Wucht ins Spiel zu bringen.
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