BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
23.08.2026 - 18:43 Uhr
Zitat von Vossy09
Volle Zustimmung! Einzig bei Gadou bin ich der Meinung, dass sein Profil und auch seine bisherigen Leistungen nicht gegen eine 4er Kette sprechen. Schließlich musste er gestern vor allem deshalb in derart viele Diaz Duelle weil unsere Schienenspieler meist wie Flügelstürmer eingesetzt werden, obwohl ihr Profil eigentlich klar der Unterstützung für genau diese Duelle dienen. In einer 4er Kette würde die Steifheit Gadous mMn. gar nicht so sehr ins Gewicht fallen wie wir es gestern gesehen haben, da seine direkten Duelle da eher gegen ähnlich wenig wendige und antrittsstarke Spieler stattfinden. Und dafür, dass er diese Steifheit besitzt sah er meines Erachtens sogar noch recht gut gegen Diaz aus. Jedenfalls wüsste ich wenige IVs die in diesen Duellen ein deutlich besseres Bild abgegeben hätten. Kommt nun noch Hector Fort sehe ich die letzte Kette gar nicht als Hauptargument gegen die 4er Kette, sondern eher alles was davor im Kader ist oder dazu gekauft wurde.
Grundsätzlich halte ich nichts davon bei einem Bensebaini Ausfall einen weiteren IV zu verpflichten. Zum einen weil Mané gezeigt hat, dass er weit genug ist um die Herausforderungen unseres Startprogramms zu meistern. Zum anderen weil es ökonomisch wenig Sinn macht in einer derartigen Ausnahemsituation von gleich 3 Verletzten auf einer Position weiteres Kapital auf der Position zu binden - gerade wenn man ein solches Talent in der Hinterhand hat. Den Fehler haben wir jahrelang u.a. auf der RV-Position gemacht wo wir dachten, dass genug Risikodiversifizierung und x-fache Absicherung aus Passlack, Morey, Wolf und Meunier uns am Ende helfen würden - und wir dann erstaunlicherweise auf anderen Positionen den Spargürtel anlegen mussten.
Zitat von BVBBC
Auf 4er Kette umstellen, das hat sich meines Erachtens wieder angedeutet, wird schwer. Diaz war zu beweglich für Gadou, der dadurch dann nicht so einfach seinen Körper in den Zweikampf bringt und zu oft auch zu viel Abstand hält. Bei Bensebaini war es ähnlich, wobei es da mehr so war, dass Olise zu schnell für ihn war, obwohl der nicht gerade elitär in diesem Bereich ist. Bensebaini hat aber leider schon an Geschwindigkeit verloren und einige taktische Baustellen in seinem Spiel trotzdem nicht verbessert. Wir sahen daher oft, auch durch Antons Stärken-Schwächen-Profil begründet, eine Kette die lieber absank als in Pressingsituationen ebenfalls aggressiv mitzumachen. Mit 4er Kette wird das schwieriger, weil man einen Mann weniger Absicherung hat. Dadurch müssen die Zweikämpfe eigentlich umso mehr sitzen und man kann, gerade auch bedingt durch das Tempodefizit auf AV, leider nicht sicherstellen, dass das so sein würde.
Um das zu rechtfertigen, müsste man also offensiv durch den zusätzlichen Spieler mehr gewinnen als man defensiv verliert. Dafür haben wir aber aktuell im Kader weiterhin zu viele strukturelle Probleme, was Bedrohung der Tiefe und Besetzung der Breite betrifft. Dazu gibt es Fragen, wie effizient wir die Offensivreihe aufeinander abgestimmt haben. Die Gefahr ist daher in meinen Augen groß, dass man defensiv mit 4er Ketter gerade zu viel verliert, was man nicht kompensieren könnte. Damit die 4er Kette schließlich ähnlich gut in der defensiven Effizienz zu vermuten wäre, hätte man das Veerman Profil denke ich mit mehr defensiver Kompetenz wählen müssen, bräuchte wenigstens einen fitten IV, der am Mann richtig stark ist und weniger auf Absicherung spielt, während nur noch der Couto Nachfolger in der Schwebe ist, den es ebenfalls noch benötigt. Mit Schlotterbeck und einem starken Couto Nachfolger, der sich durchsetzen kann, wäre es daher zwar in der Kette denkbar, dass das homogen genug besetzt wäre, um zu funktionieren, aber selbst dann blieben im Mittelfeld Fragezeichen bei Ballsicherheit (hat schließlich auch einen defensiven Hebel) und Qualität in den Abräumerfähigkeiten.
Trotzdem weite Teile des Kaders individuell ihre Idealposition innerhalb eines 4-3-3 haben, führen eben auch individuelle Schwächen und fehlende Komplementäre dazu, dass dieses System nicht so recht spielbar ist. Unabhängig vom Trainer, der natürlich auch noch einen Einfluss darauf hätte, wie groß der Gewinn im Ballbesitz sein könnte, um sowohl defensiv den einen Mann weniger kompensieren zu können als auch eben offensiv davon profitieren zu können. Das ist leider auch kein Automatismus.
Zitat von Vampiro
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Auf 4er Kette umstellen, das hat sich meines Erachtens wieder angedeutet, wird schwer. Diaz war zu beweglich für Gadou, der dadurch dann nicht so einfach seinen Körper in den Zweikampf bringt und zu oft auch zu viel Abstand hält. Bei Bensebaini war es ähnlich, wobei es da mehr so war, dass Olise zu schnell für ihn war, obwohl der nicht gerade elitär in diesem Bereich ist. Bensebaini hat aber leider schon an Geschwindigkeit verloren und einige taktische Baustellen in seinem Spiel trotzdem nicht verbessert. Wir sahen daher oft, auch durch Antons Stärken-Schwächen-Profil begründet, eine Kette die lieber absank als in Pressingsituationen ebenfalls aggressiv mitzumachen. Mit 4er Kette wird das schwieriger, weil man einen Mann weniger Absicherung hat. Dadurch müssen die Zweikämpfe eigentlich umso mehr sitzen und man kann, gerade auch bedingt durch das Tempodefizit auf AV, leider nicht sicherstellen, dass das so sein würde.
Um das zu rechtfertigen, müsste man also offensiv durch den zusätzlichen Spieler mehr gewinnen als man defensiv verliert. Dafür haben wir aber aktuell im Kader weiterhin zu viele strukturelle Probleme, was Bedrohung der Tiefe und Besetzung der Breite betrifft. Dazu gibt es Fragen, wie effizient wir die Offensivreihe aufeinander abgestimmt haben. Die Gefahr ist daher in meinen Augen groß, dass man defensiv mit 4er Ketter gerade zu viel verliert, was man nicht kompensieren könnte. Damit die 4er Kette schließlich ähnlich gut in der defensiven Effizienz zu vermuten wäre, hätte man das Veerman Profil denke ich mit mehr defensiver Kompetenz wählen müssen, bräuchte wenigstens einen fitten IV, der am Mann richtig stark ist und weniger auf Absicherung spielt, während nur noch der Couto Nachfolger in der Schwebe ist, den es ebenfalls noch benötigt. Mit Schlotterbeck und einem starken Couto Nachfolger, der sich durchsetzen kann, wäre es daher zwar in der Kette denkbar, dass das homogen genug besetzt wäre, um zu funktionieren, aber selbst dann blieben im Mittelfeld Fragezeichen bei Ballsicherheit (hat schließlich auch einen defensiven Hebel) und Qualität in den Abräumerfähigkeiten.
Trotzdem weite Teile des Kaders individuell ihre Idealposition innerhalb eines 4-3-3 haben, führen eben auch individuelle Schwächen und fehlende Komplementäre dazu, dass dieses System nicht so recht spielbar ist. Unabhängig vom Trainer, der natürlich auch noch einen Einfluss darauf hätte, wie groß der Gewinn im Ballbesitz sein könnte, um sowohl defensiv den einen Mann weniger kompensieren zu können als auch eben offensiv davon profitieren zu können. Das ist leider auch kein Automatismus.
Volle Zustimmung! Einzig bei Gadou bin ich der Meinung, dass sein Profil und auch seine bisherigen Leistungen nicht gegen eine 4er Kette sprechen. Schließlich musste er gestern vor allem deshalb in derart viele Diaz Duelle weil unsere Schienenspieler meist wie Flügelstürmer eingesetzt werden, obwohl ihr Profil eigentlich klar der Unterstützung für genau diese Duelle dienen. In einer 4er Kette würde die Steifheit Gadous mMn. gar nicht so sehr ins Gewicht fallen wie wir es gestern gesehen haben, da seine direkten Duelle da eher gegen ähnlich wenig wendige und antrittsstarke Spieler stattfinden. Und dafür, dass er diese Steifheit besitzt sah er meines Erachtens sogar noch recht gut gegen Diaz aus. Jedenfalls wüsste ich wenige IVs die in diesen Duellen ein deutlich besseres Bild abgegeben hätten. Kommt nun noch Hector Fort sehe ich die letzte Kette gar nicht als Hauptargument gegen die 4er Kette, sondern eher alles was davor im Kader ist oder dazu gekauft wurde.
Grundsätzlich halte ich nichts davon bei einem Bensebaini Ausfall einen weiteren IV zu verpflichten. Zum einen weil Mané gezeigt hat, dass er weit genug ist um die Herausforderungen unseres Startprogramms zu meistern. Zum anderen weil es ökonomisch wenig Sinn macht in einer derartigen Ausnahemsituation von gleich 3 Verletzten auf einer Position weiteres Kapital auf der Position zu binden - gerade wenn man ein solches Talent in der Hinterhand hat. Den Fehler haben wir jahrelang u.a. auf der RV-Position gemacht wo wir dachten, dass genug Risikodiversifizierung und x-fache Absicherung aus Passlack, Morey, Wolf und Meunier uns am Ende helfen würden - und wir dann erstaunlicherweise auf anderen Positionen den Spargürtel anlegen mussten.
Grundsätzlich bin ich bei euch und würde eine Viererkette ebenfalls bevorzugen. Allerdings scheint man sich ja doch recht klar auf Dreier-/Fünferkette festgelegt zu haben.
Was mich in eurer Diskussion daher interessieren würde: Warum scheint es eigentlich keine Option zu sein, dass man den Kader wirklich darauf ausrichtet und die Schienenpositionen passgenauer und hochkarätig zu besetzen? Vielleicht stelle ich mir das zu simpel vor, aber wenn man auf den Außenbahnen Spieler vom Typ Hakimi hätte (natürlich im Rahmen dessen, was für den BVB realistisch ist), also Schienenspieler, die konstant in der Lage sind, vorne zu hinterlaufen und an die Grundlinie durchzubrechen:
Erstens würde das das Spiel extrem breit machen und den enormen Pressingdruck auf unsere Zentrale (Bellingham/Nmecha/Veerman) spürbar reduzieren. Gerade für einen tiefen Spielgestalter wie Veerman müsste es doch eigentlich die absolute Paradedisziplin sein, genau solche durchstartenden Schienenspieler mit seinen Pässen in die Tiefe und auf den Flügel zu füttern.
Zweitens öffnen sich vorne ganz andere Möglichkeiten: Flanken auf Guirassy, der dadurch einen echten Grund hätte, tiefer in der Box gebunden zu bleiben, oder präzise Rückpässe auf einrückende Kreativspieler wie Karetsas (bzw. auf der Gegenseite Konstantelias/Inacio), die dann selbst abschließen oder den finalen Schnittstellenpass spielen können.
Das löst natürlich nicht die von euch beiden treffend beschriebenen Probleme in den isolierten Duellen unserer IVs mit schnellen Außenspielern des Gegners, macht uns aber offensiv zumindest (meiner Meinung nach) signifikant stärker, sodass diese defensive Schwäche durch mehr eigene Spielkontrolle und Torgefahr weniger ins Gewicht fallen sollte.
Warum ist das sowohl für euch, aber scheinbar auch für die Vereinsführung keine Option? Sind solche Profile in der benötigten Qualität schlicht zu teuer bzw. auf dem Markt nicht verfügbar? Oder scheut man sich vereinsseitig auch davor, sich damit taktisch komplett auf das System mit Dreierkette festzulegen?
Sorry, falls es zu offensichtich ist und hier schon häufig diskutiert wurde, aber mich würde da mal eine Einschätzung interessieren.
23.08.2026 - 18:51 Uhr
Zitat von -adi-
So ist es. Wie soll man die denn "heranführen", wenn man sie nicht spielen lässt.
Reggiani hat letzte Saison in CL und Bundesliga einige Spiele von Anfang an gemacht, und das nicht schlecht. Ich sehe nicht, wie man ihn oder Mane jetzt "heranführen" müsste.
Entweder man hält sie für tauglich beim BVB zu spielen, oder man verleiht/ verkauft sie. Alles andere macht keinen Sinn. Wenn man ihnen jetzt noch jemand vor die Nase setzt, muss man sie abgeben. Dann sehen sie, sobald Schlotterbeck wieder fit ist und Can auch bald zurück kommt, keine Minute mehr.
Zitat von Fehlerteufel
Das einzige, was dafür sprechen würde, wäre eine komplette Aussortierung von Bensebaini im letzten Vertragsjahr. Das wird man aber mit Sicherheit nicht machen.
Ansonsten stehste dann im November mit 3 LIVs da, von denen einer wsl. fast durchspielt. Das wäre rausgeschmissenes Geld.
"Ihr" wollt auf Talente setzen, dann muss man das eben auch ertragen, dass die Talente halt mal früher ranmüssen als vllt. geplant.
Zitat von Vampiro
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Das einzige, was dafür sprechen würde, wäre eine komplette Aussortierung von Bensebaini im letzten Vertragsjahr. Das wird man aber mit Sicherheit nicht machen.
Ansonsten stehste dann im November mit 3 LIVs da, von denen einer wsl. fast durchspielt. Das wäre rausgeschmissenes Geld.
"Ihr" wollt auf Talente setzen, dann muss man das eben auch ertragen, dass die Talente halt mal früher ranmüssen als vllt. geplant.
So ist es. Wie soll man die denn "heranführen", wenn man sie nicht spielen lässt.
Reggiani hat letzte Saison in CL und Bundesliga einige Spiele von Anfang an gemacht, und das nicht schlecht. Ich sehe nicht, wie man ihn oder Mane jetzt "heranführen" müsste.
Entweder man hält sie für tauglich beim BVB zu spielen, oder man verleiht/ verkauft sie. Alles andere macht keinen Sinn. Wenn man ihnen jetzt noch jemand vor die Nase setzt, muss man sie abgeben. Dann sehen sie, sobald Schlotterbeck wieder fit ist und Can auch bald zurück kommt, keine Minute mehr.
Danke! Dieses ewige „Heranführen“ kann ich langsam nicht mehr hören. Ein junger Spieler entwickelt sich vor allem durch Minuten auf dem Platz und nicht dadurch, dass man ihn behutsam über Monate in der U23 parkt.
Wenn es für die erste Mannschaft noch nicht reicht, dann muss man ihn verleihen – in die 2. Bundesliga oder in eine Liga wie Belgien oder die Niederlande. Dort soll er regelmäßig spielen und zeigen, dass er auf diesem Niveau bestehen kann. Und wenn er sich dort keine Spielzeit erarbeitet, muss man irgendwann auch ehrlich sagen, dass es für Dortmunder Ansprüche vielleicht einfach nicht reicht.
Pavlovic wurde bei Bayern reingeworfen und hat geliefert. Musiala genauso. Natürlich ist nicht jeder sofort auf deren Niveau, aber außergewöhnliche Qualität erkennt man eben häufig ziemlich schnell. Solche Spieler brauchen nicht erst fünf Pflichtspiele, um überhaupt auf dem Platz stattzufinden.
Reggiani hat letzte Saison ebenfalls gute Spiele gemacht. Trotzdem wird es einen Grund geben, warum gestern Gadou und Bensebaini gespielt haben.
Bei Inacio sehe ich aktuell ebenfalls noch nicht das Niveau, das der BVB braucht, wenn man ernsthaft um Titel spielen will. Ich vergleiche ihn jetzt einfach mal kackendreist mit Karetsas: Karetsas spielt mit seinen 19 Jahren teilweise, als wäre er 26. Eine unglaubliche Selbstverständlichkeit, technische Klasse und Präsenz. Bei Inacio ist mir gestern dagegen – überspitzt gesagt – hauptsächlich die Szene im Kopf geblieben, in der er beim Einwurf von Svensson dem Ball hinterherschaut.
Das soll überhaupt kein Bashing sein. Natürlich kann und wird der Junge noch lernen. Aber diese Entwicklung wird er meiner Meinung nach nicht im Schatten von Karetsas, Konstantelias und anderen Spielern schaffen, die ihm aktuell deutlich voraus sind. Er muss spielen. Woche für Woche.
Deshalb: verleihen, entwickeln lassen und danach neu bewerten. Entweder kommt er zurück und kann dem BVB wirklich helfen – oder man erzielt mit ihm eine vernünftige Ablöse und konzentriert sich weiter auf externe Talente, die bereits regelmäßig auf höherem Niveau spielen.
Das Gleiche gilt für Mane, Albert – den ich persönlich sogar deutlich stärker als Inacio einschätze – und grundsätzlich für die Jungs aus der U19. Talent allein reicht nicht. Irgendwann brauchen sie echten Männerfußball und regelmäßige Spielzeit.
Zeit haben sie woanders zum entwickeln, in Dortmund aber nicht! Dafür ist der Verein und die Verantwortung ggü. eigenen Mitarbeitern zu groß als dass man die CL verspielt.
23.08.2026 - 19:30 Uhr
Zitat von Vampiro
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
24.08.2026 - 09:06 Uhr
Zitat von DAZAGADOU
Grundsätzlich bin ich bei euch und würde eine Viererkette ebenfalls bevorzugen. Allerdings scheint man sich ja doch recht klar auf Dreier-/Fünferkette festgelegt zu haben.
Was mich in eurer Diskussion daher interessieren würde: Warum scheint es eigentlich keine Option zu sein, dass man den Kader wirklich darauf ausrichtet und die Schienenpositionen passgenauer und hochkarätig zu besetzen? Vielleicht stelle ich mir das zu simpel vor, aber wenn man auf den Außenbahnen Spieler vom Typ Hakimi hätte (natürlich im Rahmen dessen, was für den BVB realistisch ist), also Schienenspieler, die konstant in der Lage sind, vorne zu hinterlaufen und an die Grundlinie durchzubrechen:
Erstens würde das das Spiel extrem breit machen und den enormen Pressingdruck auf unsere Zentrale (Bellingham/Nmecha/Veerman) spürbar reduzieren. Gerade für einen tiefen Spielgestalter wie Veerman müsste es doch eigentlich die absolute Paradedisziplin sein, genau solche durchstartenden Schienenspieler mit seinen Pässen in die Tiefe und auf den Flügel zu füttern.
Zweitens öffnen sich vorne ganz andere Möglichkeiten: Flanken auf Guirassy, der dadurch einen echten Grund hätte, tiefer in der Box gebunden zu bleiben, oder präzise Rückpässe auf einrückende Kreativspieler wie Karetsas (bzw. auf der Gegenseite Konstantelias/Inacio), die dann selbst abschließen oder den finalen Schnittstellenpass spielen können.
Das löst natürlich nicht die von euch beiden treffend beschriebenen Probleme in den isolierten Duellen unserer IVs mit schnellen Außenspielern des Gegners, macht uns aber offensiv zumindest (meiner Meinung nach) signifikant stärker, sodass diese defensive Schwäche durch mehr eigene Spielkontrolle und Torgefahr weniger ins Gewicht fallen sollte.
Warum ist das sowohl für euch, aber scheinbar auch für die Vereinsführung keine Option? Sind solche Profile in der benötigten Qualität schlicht zu teuer bzw. auf dem Markt nicht verfügbar? Oder scheut man sich vereinsseitig auch davor, sich damit taktisch komplett auf das System mit Dreierkette festzulegen?
Sorry, falls es zu offensichtich ist und hier schon häufig diskutiert wurde, aber mich würde da mal eine Einschätzung interessieren.
Grundsätzlich bin ich bei euch und würde eine Viererkette ebenfalls bevorzugen. Allerdings scheint man sich ja doch recht klar auf Dreier-/Fünferkette festgelegt zu haben.
Was mich in eurer Diskussion daher interessieren würde: Warum scheint es eigentlich keine Option zu sein, dass man den Kader wirklich darauf ausrichtet und die Schienenpositionen passgenauer und hochkarätig zu besetzen? Vielleicht stelle ich mir das zu simpel vor, aber wenn man auf den Außenbahnen Spieler vom Typ Hakimi hätte (natürlich im Rahmen dessen, was für den BVB realistisch ist), also Schienenspieler, die konstant in der Lage sind, vorne zu hinterlaufen und an die Grundlinie durchzubrechen:
Erstens würde das das Spiel extrem breit machen und den enormen Pressingdruck auf unsere Zentrale (Bellingham/Nmecha/Veerman) spürbar reduzieren. Gerade für einen tiefen Spielgestalter wie Veerman müsste es doch eigentlich die absolute Paradedisziplin sein, genau solche durchstartenden Schienenspieler mit seinen Pässen in die Tiefe und auf den Flügel zu füttern.
Zweitens öffnen sich vorne ganz andere Möglichkeiten: Flanken auf Guirassy, der dadurch einen echten Grund hätte, tiefer in der Box gebunden zu bleiben, oder präzise Rückpässe auf einrückende Kreativspieler wie Karetsas (bzw. auf der Gegenseite Konstantelias/Inacio), die dann selbst abschließen oder den finalen Schnittstellenpass spielen können.
Das löst natürlich nicht die von euch beiden treffend beschriebenen Probleme in den isolierten Duellen unserer IVs mit schnellen Außenspielern des Gegners, macht uns aber offensiv zumindest (meiner Meinung nach) signifikant stärker, sodass diese defensive Schwäche durch mehr eigene Spielkontrolle und Torgefahr weniger ins Gewicht fallen sollte.
Warum ist das sowohl für euch, aber scheinbar auch für die Vereinsführung keine Option? Sind solche Profile in der benötigten Qualität schlicht zu teuer bzw. auf dem Markt nicht verfügbar? Oder scheut man sich vereinsseitig auch davor, sich damit taktisch komplett auf das System mit Dreierkette festzulegen?
Sorry, falls es zu offensichtich ist und hier schon häufig diskutiert wurde, aber mich würde da mal eine Einschätzung interessieren.
Wenn ich es verstehen würde, warum man nun schon konsequent auf Breitengeber verzichtet, obwohl das System und der präferierte Abschlussspieler eigentlich darauf angewiesen sind, würde ich versuchen es zu erklären. Ich bekomme diesen Widerspruch aber nicht aufgelöst. Ich bezweifel jedenfalls, dass es an der Bepreisung der Qualität liegt, geschweige denn an der Umsetzbarkeit. Es ist vielmehr eine Frage der Prioritäten und da hatte man auch diesen Sommer offensichtlich wieder andere.
Solange man zwischen den Systemen steht, da weder die 4er Kette noch die 3er Kette lückenlos besetzt sind, ist es zudem schwer darüber zu spekulieren, ob man sich davor scheut sich auf ein System festzulegen. Es scheint zwar möglich, aber auch nicht unbedingt nötig, da man sich effektiv ja auf kein System festgelegt hat und daher auch keinen klaren Push in irgendeine Richtung macht. Die Situation mit 4er Kette wäre jedenfalls identisch, nur mit anderer Ausprägung. Somit könnte man ja ebenso in diese Richtung die Frage stellen, ob man sich davor scheut vollständig darauf abzustellen?
Die Wahrscheinlichkeit, dass andere Gründe dahinterstecken, erscheint mir deutlich größer. Das kann im einfachsten Fall Pragmatismus sein, aber auch Zufriedenheit und Vertrauen ins System durch die Ergebnisse oder sogar durch den Glauben bedingt, dass eine solch spezielle Systembesetzung auf der Gegenseite auch spezielle Anpassungen erfordert, die eben auch atypisch sind, sodass man das zum Vorteil erklärt, der die eigentlichen taktischen Nachteile überlagert. Schwer zu sagen, was es ist. Kann auch noch etwas ganz anderes sein. Wie gesagt: spekulativ.
24.08.2026 - 09:44 Uhr
Zitat von Agraute
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
Zitat von Vampiro
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
Da geh ich grundsätzlich mit, allerdings war bei 2 von 3 schon lange vor der Saison klar, dass sie vermutlich bis Oktober nicht verfügbar sind.
Man wusste es und ist das Risiko eingegangen, dass es eng wird, falls sich noch jemand verletzt.
Vielleicht passiert ja noch was, falls Bense tatsächlich länger ausfällt.
Aber 2-3 Spiele kann man auch mit Mane und Reggiani überbrücken.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DasBo am 24.08.2026 um 09:47 Uhr bearbeitet
24.08.2026 - 09:58 Uhr
Zitat von BVBBC
Wenn ich es verstehen würde, warum man nun schon konsequent auf Breitengeber verzichtet, obwohl das System und der präferierte Abschlussspieler eigentlich darauf angewiesen sind, würde ich versuchen es zu erklären. Ich bekomme diesen Widerspruch aber nicht aufgelöst. Ich bezweifel jedenfalls, dass es an der Bepreisung der Qualität liegt, geschweige denn an der Umsetzbarkeit. Es ist vielmehr eine Frage der Prioritäten und da hatte man auch diesen Sommer offensichtlich wieder andere.
Solange man zwischen den Systemen steht, da weder die 4er Kette noch die 3er Kette lückenlos besetzt sind, ist es zudem schwer darüber zu spekulieren, ob man sich davor scheut sich auf ein System festzulegen. Es scheint zwar möglich, aber auch nicht unbedingt nötig, da man sich effektiv ja auf kein System festgelegt hat und daher auch keinen klaren Push in irgendeine Richtung macht. Die Situation mit 4er Kette wäre jedenfalls identisch, nur mit anderer Ausprägung. Somit könnte man ja ebenso in diese Richtung die Frage stellen, ob man sich davor scheut vollständig darauf abzustellen?
Die Wahrscheinlichkeit, dass andere Gründe dahinterstecken, erscheint mir deutlich größer. Das kann im einfachsten Fall Pragmatismus sein, aber auch Zufriedenheit und Vertrauen ins System durch die Ergebnisse oder sogar durch den Glauben bedingt, dass eine solch spezielle Systembesetzung auf der Gegenseite auch spezielle Anpassungen erfordert, die eben auch atypisch sind, sodass man das zum Vorteil erklärt, der die eigentlichen taktischen Nachteile überlagert. Schwer zu sagen, was es ist. Kann auch noch etwas ganz anderes sein. Wie gesagt: spekulativ.
Zitat von DAZAGADOU
Grundsätzlich bin ich bei euch und würde eine Viererkette ebenfalls bevorzugen. Allerdings scheint man sich ja doch recht klar auf Dreier-/Fünferkette festgelegt zu haben.
Was mich in eurer Diskussion daher interessieren würde: Warum scheint es eigentlich keine Option zu sein, dass man den Kader wirklich darauf ausrichtet und die Schienenpositionen passgenauer und hochkarätig zu besetzen? Vielleicht stelle ich mir das zu simpel vor, aber wenn man auf den Außenbahnen Spieler vom Typ Hakimi hätte (natürlich im Rahmen dessen, was für den BVB realistisch ist), also Schienenspieler, die konstant in der Lage sind, vorne zu hinterlaufen und an die Grundlinie durchzubrechen:
Erstens würde das das Spiel extrem breit machen und den enormen Pressingdruck auf unsere Zentrale (Bellingham/Nmecha/Veerman) spürbar reduzieren. Gerade für einen tiefen Spielgestalter wie Veerman müsste es doch eigentlich die absolute Paradedisziplin sein, genau solche durchstartenden Schienenspieler mit seinen Pässen in die Tiefe und auf den Flügel zu füttern.
Zweitens öffnen sich vorne ganz andere Möglichkeiten: Flanken auf Guirassy, der dadurch einen echten Grund hätte, tiefer in der Box gebunden zu bleiben, oder präzise Rückpässe auf einrückende Kreativspieler wie Karetsas (bzw. auf der Gegenseite Konstantelias/Inacio), die dann selbst abschließen oder den finalen Schnittstellenpass spielen können.
Das löst natürlich nicht die von euch beiden treffend beschriebenen Probleme in den isolierten Duellen unserer IVs mit schnellen Außenspielern des Gegners, macht uns aber offensiv zumindest (meiner Meinung nach) signifikant stärker, sodass diese defensive Schwäche durch mehr eigene Spielkontrolle und Torgefahr weniger ins Gewicht fallen sollte.
Warum ist das sowohl für euch, aber scheinbar auch für die Vereinsführung keine Option? Sind solche Profile in der benötigten Qualität schlicht zu teuer bzw. auf dem Markt nicht verfügbar? Oder scheut man sich vereinsseitig auch davor, sich damit taktisch komplett auf das System mit Dreierkette festzulegen?
Sorry, falls es zu offensichtich ist und hier schon häufig diskutiert wurde, aber mich würde da mal eine Einschätzung interessieren.
Grundsätzlich bin ich bei euch und würde eine Viererkette ebenfalls bevorzugen. Allerdings scheint man sich ja doch recht klar auf Dreier-/Fünferkette festgelegt zu haben.
Was mich in eurer Diskussion daher interessieren würde: Warum scheint es eigentlich keine Option zu sein, dass man den Kader wirklich darauf ausrichtet und die Schienenpositionen passgenauer und hochkarätig zu besetzen? Vielleicht stelle ich mir das zu simpel vor, aber wenn man auf den Außenbahnen Spieler vom Typ Hakimi hätte (natürlich im Rahmen dessen, was für den BVB realistisch ist), also Schienenspieler, die konstant in der Lage sind, vorne zu hinterlaufen und an die Grundlinie durchzubrechen:
Erstens würde das das Spiel extrem breit machen und den enormen Pressingdruck auf unsere Zentrale (Bellingham/Nmecha/Veerman) spürbar reduzieren. Gerade für einen tiefen Spielgestalter wie Veerman müsste es doch eigentlich die absolute Paradedisziplin sein, genau solche durchstartenden Schienenspieler mit seinen Pässen in die Tiefe und auf den Flügel zu füttern.
Zweitens öffnen sich vorne ganz andere Möglichkeiten: Flanken auf Guirassy, der dadurch einen echten Grund hätte, tiefer in der Box gebunden zu bleiben, oder präzise Rückpässe auf einrückende Kreativspieler wie Karetsas (bzw. auf der Gegenseite Konstantelias/Inacio), die dann selbst abschließen oder den finalen Schnittstellenpass spielen können.
Das löst natürlich nicht die von euch beiden treffend beschriebenen Probleme in den isolierten Duellen unserer IVs mit schnellen Außenspielern des Gegners, macht uns aber offensiv zumindest (meiner Meinung nach) signifikant stärker, sodass diese defensive Schwäche durch mehr eigene Spielkontrolle und Torgefahr weniger ins Gewicht fallen sollte.
Warum ist das sowohl für euch, aber scheinbar auch für die Vereinsführung keine Option? Sind solche Profile in der benötigten Qualität schlicht zu teuer bzw. auf dem Markt nicht verfügbar? Oder scheut man sich vereinsseitig auch davor, sich damit taktisch komplett auf das System mit Dreierkette festzulegen?
Sorry, falls es zu offensichtich ist und hier schon häufig diskutiert wurde, aber mich würde da mal eine Einschätzung interessieren.
Wenn ich es verstehen würde, warum man nun schon konsequent auf Breitengeber verzichtet, obwohl das System und der präferierte Abschlussspieler eigentlich darauf angewiesen sind, würde ich versuchen es zu erklären. Ich bekomme diesen Widerspruch aber nicht aufgelöst. Ich bezweifel jedenfalls, dass es an der Bepreisung der Qualität liegt, geschweige denn an der Umsetzbarkeit. Es ist vielmehr eine Frage der Prioritäten und da hatte man auch diesen Sommer offensichtlich wieder andere.
Solange man zwischen den Systemen steht, da weder die 4er Kette noch die 3er Kette lückenlos besetzt sind, ist es zudem schwer darüber zu spekulieren, ob man sich davor scheut sich auf ein System festzulegen. Es scheint zwar möglich, aber auch nicht unbedingt nötig, da man sich effektiv ja auf kein System festgelegt hat und daher auch keinen klaren Push in irgendeine Richtung macht. Die Situation mit 4er Kette wäre jedenfalls identisch, nur mit anderer Ausprägung. Somit könnte man ja ebenso in diese Richtung die Frage stellen, ob man sich davor scheut vollständig darauf abzustellen?
Die Wahrscheinlichkeit, dass andere Gründe dahinterstecken, erscheint mir deutlich größer. Das kann im einfachsten Fall Pragmatismus sein, aber auch Zufriedenheit und Vertrauen ins System durch die Ergebnisse oder sogar durch den Glauben bedingt, dass eine solch spezielle Systembesetzung auf der Gegenseite auch spezielle Anpassungen erfordert, die eben auch atypisch sind, sodass man das zum Vorteil erklärt, der die eigentlichen taktischen Nachteile überlagert. Schwer zu sagen, was es ist. Kann auch noch etwas ganz anderes sein. Wie gesagt: spekulativ.
Was ich mich bei eurer Diskussion frage. ist, ob ihr nicht zwei Dinge miteinander vermischen. Auf Breite wird in Kovacs System ja nicht grundsätzlich verzichtet, sie soll nur weitgehend über die Schienenspieler hergestellt werden. Die für mich viel interessantere Frage ist deshalb, ob man Ryerson, Svensson und möglicherweise Fort qualitativ für ausreichend hält, um diese Aufgabe gerade offensiv zu erfüllen. Wenn die Spieler hinter Guirassy überwiegend in den Halbräumen agieren, hängt schließlich enorm viel davon ab, dass über die Außenbahnen Tiefe, Durchbrüche und vernünftige Hereingaben entstehen. Genau deshalb kann ich die Diskussion darüber verstehen, ob dort nicht noch ein offensiveres Profil fehlt. Einen grundsätzlichen Widerspruch zwischen dem System und dem Verzicht auf klassische Flügelspieler sehe ich dagegen nicht, denn die Breite verschwindet dadurch ja nicht, sie wird lediglich anders erzeugt.
24.08.2026 - 10:01 Uhr
Zitat von DasBo
Da geh ich grundsätzlich mit, allerdings war bei 2 von 3 schon lange vor der Saison klar, dass sie vermutlich bis Oktober nicht verfügbar sind.
Man wusste es und ist das Risiko eingegangen, dass es eng wird, falls sich noch jemand verletzt.
Vielleicht passiert ja noch was, falls Bense tatsächlich länger ausfällt.
Aber 2-3 Spiele kann man auch mit Mane und Reggiani überbrücken.
Zitat von Agraute
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
Zitat von Vampiro
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
Da geh ich grundsätzlich mit, allerdings war bei 2 von 3 schon lange vor der Saison klar, dass sie vermutlich bis Oktober nicht verfügbar sind.
Man wusste es und ist das Risiko eingegangen, dass es eng wird, falls sich noch jemand verletzt.
Vielleicht passiert ja noch was, falls Bense tatsächlich länger ausfällt.
Aber 2-3 Spiele kann man auch mit Mane und Reggiani überbrücken.
Ja, was will man denn machen, Kurzzeitverträge für zwei Monate abschließen? Nur weil zwei Ausfälle schon vor Saisonbeginn absehbar waren, kann man den Kader doch nicht dauerhaft mit einem zusätzlichen Innenverteidiger aufblähen, den man ab Oktober womöglich überhaupt nicht mehr braucht. Genau für solche überschaubaren Phasen hat man Spieler wie Mané und Reggiani im Kader. Wegen zwei oder drei Wochen Engpass noch einen Spieler zu verpflichten wäre für mich eher schlechte als gute Kaderplanung.
In der allergrößten Not spielt man eben taktisch im absoluten Fiebertraum, mit Viererkette.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Coq-au-vin am 24.08.2026 um 10:02 Uhr bearbeitet
24.08.2026 - 11:02 Uhr
Wir driften aktuell etwas ab in eine Taktikdiskussion, aber ich könnte mir die Viererkette durchaus vorstellen.
--------------------------Kobel-----------------------------
Ryerson--------Gadou------Anton------Prates/Svensson
-----------------Veerman-------Nmecha----------------
----Beier----------------Karetsas---------------Inacio
-----------------------------Mr.X----------------------------
Der Vorteil wäre, dass man auf den Außenbahnen Pärchen hätte, die sich gegenseitig unterstützen könnten. Somit könnte Ryerson und Svensson sich wieder primär um die Defensivaufgaben kümmern, während Beier und Inacio die Offensive unterstützen. Dazu hätte man zentral 2 Innenverteidiger anstatt nur einen in der Rückwärtsbewegung. Wichtig ist jedoch, dass wenig Ballverluste gelingen, was im Bayern Spiel noch nicht perfekt funktioniert hat. Prates ist bspw. ein Spieler, der weder ein LM noch ein LIV ist, d.h. für ihn wäre die Viererkette deutlich besser geeignet. Auch wenn er unter Kovac bisher noch nicht stattfindet, traue ich ihm zu eine ähnliche Überraschung wie Dede zu werden.
Aber realistisch betrachtet wird Kovac noch lange an der Dreierkette festhalten und in der Bundesliga wird das auch problemlos funktionieren. Die Spiele, das relativ gut offenbart haben wie man die Dreierkette knacken kann, waren die Spiele gegen Tottenham und Bergamo, die im Vorjahr auch alles andere als souverän agiert haben. Anders formuliert: vor allem international muss man nun prüfen, ob die Dreierkette wirklich das perfekte System für Dortmund ist. Speziell Bensebaini ist immer wieder eine Schwachstelle.
Aber zurück zur Transferpolitik:
Durch die bisherigen Transfers hat man sich ohne Frage in ein taktisches Korsett gezwungen. Dennoch bin ich extrem glücklich mit den bisherigen Transfers.
Book hat wegen nicht nur darauf geachtet, dass man gute Einzelspieler hat, sondern Spieler verpflichtet, die sehr gut zusammenpassen. Karetsas und Konstantelias passt aus meiner Sicht sogar besser als El Mala und Karetsas. Karetsas und Veerman könnten genau die Spieler werden, der im BvB Mittelfeld gefehlt haben. Man darf nicht vergessen, dass Groß für Kovac ebenfalls ein sehr wichtiger Spieler in der ersten Saison gewesen ist, aber sich aufgrund seines Geschwindigkeitsdefizits nicht für die 6er Rolle geeignet hat.
Die einzige kleine Kritik für mich ist, dass man sich auf der RV/RM Position eine unnötige Baustelle geschaffen hat und weiterhin auf Guirassy/Silva setzt, aber hier kann man Book wenig vorwerfen, wenn einfach die Abnehmer für Guirassy fehlen.
Auch die LIV Position bleibt für mich eine Baustelle, falls Schlotterbeck ausfällt. Aber auch hier ist es logisch, dass man mit Bensebaini als Back-Up plant. Evtl. hat man mit Ritter sogar eine interne Lösung. Er hat definitiv ein gewisses Talent.
Mal sehen, was noch auf der Abgangsseite passieren wird. Aus meiner Sicht müsste man sich noch von Sabitzer, Chukwuemeka und einem Stürmer trennen. Wenn man dann im Gegenzug Tresoldi verpflichten würde, wäre das für mich eine der besten Transferperioden der letzten 30 Jahre.
Auch wenn davon kaum einer spricht und man sicherlich nicht zu früh in Euphorie verfallen sollte, aber mit Bjarki Gardarsson hat man im Nachwuchsbereich auch ein extrem interessantes Talent verpflichtet, der im im Gegensatz zu Rijkhoff, Brunner oder Moukoko auch die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, um ein Topstürmer im Profibereich zu werden.
--------------------------Kobel-----------------------------
Ryerson--------Gadou------Anton------Prates/Svensson
-----------------Veerman-------Nmecha----------------
----Beier----------------Karetsas---------------Inacio
-----------------------------Mr.X----------------------------
Der Vorteil wäre, dass man auf den Außenbahnen Pärchen hätte, die sich gegenseitig unterstützen könnten. Somit könnte Ryerson und Svensson sich wieder primär um die Defensivaufgaben kümmern, während Beier und Inacio die Offensive unterstützen. Dazu hätte man zentral 2 Innenverteidiger anstatt nur einen in der Rückwärtsbewegung. Wichtig ist jedoch, dass wenig Ballverluste gelingen, was im Bayern Spiel noch nicht perfekt funktioniert hat. Prates ist bspw. ein Spieler, der weder ein LM noch ein LIV ist, d.h. für ihn wäre die Viererkette deutlich besser geeignet. Auch wenn er unter Kovac bisher noch nicht stattfindet, traue ich ihm zu eine ähnliche Überraschung wie Dede zu werden.
Aber realistisch betrachtet wird Kovac noch lange an der Dreierkette festhalten und in der Bundesliga wird das auch problemlos funktionieren. Die Spiele, das relativ gut offenbart haben wie man die Dreierkette knacken kann, waren die Spiele gegen Tottenham und Bergamo, die im Vorjahr auch alles andere als souverän agiert haben. Anders formuliert: vor allem international muss man nun prüfen, ob die Dreierkette wirklich das perfekte System für Dortmund ist. Speziell Bensebaini ist immer wieder eine Schwachstelle.
Aber zurück zur Transferpolitik:
Durch die bisherigen Transfers hat man sich ohne Frage in ein taktisches Korsett gezwungen. Dennoch bin ich extrem glücklich mit den bisherigen Transfers.
Book hat wegen nicht nur darauf geachtet, dass man gute Einzelspieler hat, sondern Spieler verpflichtet, die sehr gut zusammenpassen. Karetsas und Konstantelias passt aus meiner Sicht sogar besser als El Mala und Karetsas. Karetsas und Veerman könnten genau die Spieler werden, der im BvB Mittelfeld gefehlt haben. Man darf nicht vergessen, dass Groß für Kovac ebenfalls ein sehr wichtiger Spieler in der ersten Saison gewesen ist, aber sich aufgrund seines Geschwindigkeitsdefizits nicht für die 6er Rolle geeignet hat.
Die einzige kleine Kritik für mich ist, dass man sich auf der RV/RM Position eine unnötige Baustelle geschaffen hat und weiterhin auf Guirassy/Silva setzt, aber hier kann man Book wenig vorwerfen, wenn einfach die Abnehmer für Guirassy fehlen.
Auch die LIV Position bleibt für mich eine Baustelle, falls Schlotterbeck ausfällt. Aber auch hier ist es logisch, dass man mit Bensebaini als Back-Up plant. Evtl. hat man mit Ritter sogar eine interne Lösung. Er hat definitiv ein gewisses Talent.
Mal sehen, was noch auf der Abgangsseite passieren wird. Aus meiner Sicht müsste man sich noch von Sabitzer, Chukwuemeka und einem Stürmer trennen. Wenn man dann im Gegenzug Tresoldi verpflichten würde, wäre das für mich eine der besten Transferperioden der letzten 30 Jahre.
Auch wenn davon kaum einer spricht und man sicherlich nicht zu früh in Euphorie verfallen sollte, aber mit Bjarki Gardarsson hat man im Nachwuchsbereich auch ein extrem interessantes Talent verpflichtet, der im im Gegensatz zu Rijkhoff, Brunner oder Moukoko auch die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, um ein Topstürmer im Profibereich zu werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Patty am 24.08.2026 um 11:07 Uhr bearbeitet
24.08.2026 - 11:16 Uhr
An den Håland 2.0 hab ich auch schon gedacht… aber der macht seine Packs nur in den unteren Ligen, und der muss mal bei den alten Herren😄 sich beweisen
24.08.2026 - 11:31 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
Ja, was will man denn machen, Kurzzeitverträge für zwei Monate abschließen? Nur weil zwei Ausfälle schon vor Saisonbeginn absehbar waren, kann man den Kader doch nicht dauerhaft mit einem zusätzlichen Innenverteidiger aufblähen, den man ab Oktober womöglich überhaupt nicht mehr braucht. Genau für solche überschaubaren Phasen hat man Spieler wie Mané und Reggiani im Kader. Wegen zwei oder drei Wochen Engpass noch einen Spieler zu verpflichten wäre für mich eher schlechte als gute Kaderplanung.
In der allergrößten Not spielt man eben taktisch im absoluten Fiebertraum, mit Viererkette.
Zitat von DasBo
Da geh ich grundsätzlich mit, allerdings war bei 2 von 3 schon lange vor der Saison klar, dass sie vermutlich bis Oktober nicht verfügbar sind.
Man wusste es und ist das Risiko eingegangen, dass es eng wird, falls sich noch jemand verletzt.
Vielleicht passiert ja noch was, falls Bense tatsächlich länger ausfällt.
Aber 2-3 Spiele kann man auch mit Mane und Reggiani überbrücken.
Zitat von Agraute
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
Zitat von Vampiro
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Falls Bensebaini jetzt ausfällt (Rippenbruch?) sehen wir gleich am ersten Spieltag, wie dünn wie in der IV aufgestellt sind bzw. die beiden jungen Kerls stehen gleich am 1. Spieltag unter Liederdruck statt herangeführt zu werden. Naja, Eisen wird im Feuer geschmiedet oder so. Gegen die Leihe eines erwiesenermaßen bundesligatauglichen IV hätte ich nichts. Oder auf Viererkette umstellen.
Das sehe ich anders. Bensebaini wäre nach Schlotterbeck und Can der dritte Ausfall in der IV. Nach drei Ausfällen von einer zu dünnen Besetzung zu sprechen halt ich für hanebüchen. Zumal ja nicht ein U23-Spieler wie beispielsweise Lührs vor einigen Jahren, sondern einer von zwei hochtalentierten italienischen A-Nationalspielern, denen eine rosige Zukunft prognostiziert wird, eingesetzt werden würde.
Statt auf eine dünne Kaderdecke zu verweisen, würde ich eher auf die tolle Zusammenstellung in der IV verweisen - wer hat nach drei Ausfällen schon immer noch zwei so starke Spieler zur Auswahl?
Da geh ich grundsätzlich mit, allerdings war bei 2 von 3 schon lange vor der Saison klar, dass sie vermutlich bis Oktober nicht verfügbar sind.
Man wusste es und ist das Risiko eingegangen, dass es eng wird, falls sich noch jemand verletzt.
Vielleicht passiert ja noch was, falls Bense tatsächlich länger ausfällt.
Aber 2-3 Spiele kann man auch mit Mane und Reggiani überbrücken.
Ja, was will man denn machen, Kurzzeitverträge für zwei Monate abschließen? Nur weil zwei Ausfälle schon vor Saisonbeginn absehbar waren, kann man den Kader doch nicht dauerhaft mit einem zusätzlichen Innenverteidiger aufblähen, den man ab Oktober womöglich überhaupt nicht mehr braucht. Genau für solche überschaubaren Phasen hat man Spieler wie Mané und Reggiani im Kader. Wegen zwei oder drei Wochen Engpass noch einen Spieler zu verpflichten wäre für mich eher schlechte als gute Kaderplanung.
In der allergrößten Not spielt man eben taktisch im absoluten Fiebertraum, mit Viererkette.
Man könnte noch jemanden leihen. Warum denn nicht?
Ich habe da keine Meinung zu, ich sage nur, dass man sich dieser Situation bewusst war und einplanen MUSSTE, dass sich zusätzlich zu den 2 bekannten Langzeit-Ausfällen noch jemand verletzen könnte. Das ist eine völlig andere Situation als wenn sich plötzlich 3 Spieler auf einmal verletzen.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
