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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#16341
20.07.2021 - 07:47 Uhr
Man hat mit Reyna und Pulisic 2 junge US Amerikaner geholt. Man hat Balerdi aus Argentinien verpflichtet und Reinier (mit einem kleinen Umweg) aus Brasilien. Dazu war man nachweislich an Macias aus Mexiko dran.
Also gescoutet wird überall. Die Südamerika Transfers sind aber immer teuer und risikoreich. Bei Reinier dürften inzwischen die meisten froh sein, dass Real das Risiko genommen hat und nicht wir.
BVB - Transferpolitik |#16342
20.07.2021 - 09:25 Uhr
Zugegeben ist es für die Kritik noch ein wenig früh, aber nach den letzten Jahren frage ich mich langsam - was macht unsere Scouting-Abteilung so den ganzen Tag?

Nimmt man meinetwegen mit Abstrichen Hakimi, Bellingham und Coulibaly (und Jugendbereich) mal aus haben wir die letzten Jahre ehrlich gesagt immer weniger Spieler geholt, die entsprechend verheißungsvoll, günstig und bereit für den nächsten Schritt sind, aber noch nicht im ganz großen "Schaufenster".

Im Gegenzug haben wir vor allem aus der Bundesliga "gestandene" und teure Spieler geholt - und mit wenigen Ausnahmen mit welchem Ergebnis? Auch die Gerüchte um Spieler wie Malen, Sabitzer, Halstenberg, St. Juste ... deuten wieder auf das gleiche Vorgehen hin. Sorry, dafür brauch ich keine Scoutingabteilung. Zu teuer oder nichts halbes und nicht ganzes, erst Recht nichts nachhaltiges.

In meinen Augen müssen wir echt wieder mehr dahin kommen so Spieler wie St. Juste, Thuram & Co. früher und direkt zu verpflichten. Das hat uns erfolgreich gemacht. Gerade in einer Situation wie jetzt mit neuem Trainer und Kaderumbau. Da verzeihe ich ehrlich gesagt lieber einem etwas unbekannteren, jüngeren Spieler auch mal einen Fehler als das ich wieder Geld verbrenne für einen Endzwanziger.

Auf uns kommen mit dem Vertrags-/Karriereende von Hummels, Reus, Witsel, ... schon genug Positionen alsbald zu, bei denen wir vermutlich ziemlich netto nachrüsten müssen. Würde mir wirklich wieder mehr Kreativiät bei unserem Transfergebahren wünschen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cyanno am 20.07.2021 um 09:27 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#16343
20.07.2021 - 09:29 Uhr
Zitat von Cyanno
Zugegeben ist es für die Kritik noch ein wenig früh, aber nach den letzten Jahren frage ich mich langsam - was macht unsere Scouting-Abteilung so den ganzen Tag?

Nimmt man meinetwegen mit Abstrichen Hakimi, Bellingham und Coulibaly (und Jugendbereich) mal aus haben wir die letzten Jahre ehrlich gesagt immer weniger Spieler geholt, die entsprechend verheißungsvoll, günstig und bereit für den nächsten Schritt sind, aber noch nicht im ganz großen "Schaufenster".

Im Gegenzug haben wir vor allem aus der Bundesliga "gestandene" und teure Spieler geholt - und mit wenigen Ausnahmen mit welchem Ergebnis? Auch die Gerüchte um Spieler wie Malen, Sabitzer, Halstenberg, St. Juste ... deuten wieder auf das gleiche Vorgehen hin. Sorry, dafür brauch ich keine Scoutingabteilung. Zu teuer oder nichts halbes und nicht ganzes, erst Recht nichts nachhaltiges.

In meinen Augen müssen wir echt wieder mehr dahin kommen so Spieler wie St. Juste, Thuram & Co. früher und direkt zu verpflichten. Das hat uns erfolgreich gemacht. Gerade in einer Situation wie jetzt mit neuem Trainer und Kaderumbau. Da verzeihe ich ehrlich gesagt lieber einem etwas unbekannteren, jüngeren Spieler auch mal einen Fehler als das ich wieder Geld verbrenne für einen Endzwanziger.

Auf uns kommen mit dem Vertrags-/Karriereende von Hummels, Reus, Witsel, ... schon genug Positionen alsbald zu, bei denen wir vermutlich ziemlich netto nachrüsten müssen. Würde mir wirklich wieder mehr Kreativiät bei unserem Transfergebahren wünschen.


Genau, streichen wir einfach mal 3 junge Talente plus den Jugendbereich mit Reyna, Moukoko und Co raus haben wir quasi kaum Talente geholt.

Klassischer Fall von "traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast".
BVB - Transferpolitik |#16344
20.07.2021 - 09:43 Uhr
Zitat von DerMoe
Zitat von Cyanno

Zugegeben ist es für die Kritik noch ein wenig früh, aber nach den letzten Jahren frage ich mich langsam - was macht unsere Scouting-Abteilung so den ganzen Tag?

Nimmt man meinetwegen mit Abstrichen Hakimi, Bellingham und Coulibaly (und Jugendbereich) mal aus haben wir die letzten Jahre ehrlich gesagt immer weniger Spieler geholt, die entsprechend verheißungsvoll, günstig und bereit für den nächsten Schritt sind, aber noch nicht im ganz großen "Schaufenster".

Im Gegenzug haben wir vor allem aus der Bundesliga "gestandene" und teure Spieler geholt - und mit wenigen Ausnahmen mit welchem Ergebnis? Auch die Gerüchte um Spieler wie Malen, Sabitzer, Halstenberg, St. Juste ... deuten wieder auf das gleiche Vorgehen hin. Sorry, dafür brauch ich keine Scoutingabteilung. Zu teuer oder nichts halbes und nicht ganzes, erst Recht nichts nachhaltiges.

In meinen Augen müssen wir echt wieder mehr dahin kommen so Spieler wie St. Juste, Thuram & Co. früher und direkt zu verpflichten. Das hat uns erfolgreich gemacht. Gerade in einer Situation wie jetzt mit neuem Trainer und Kaderumbau. Da verzeihe ich ehrlich gesagt lieber einem etwas unbekannteren, jüngeren Spieler auch mal einen Fehler als das ich wieder Geld verbrenne für einen Endzwanziger.

Auf uns kommen mit dem Vertrags-/Karriereende von Hummels, Reus, Witsel, ... schon genug Positionen alsbald zu, bei denen wir vermutlich ziemlich netto nachrüsten müssen. Würde mir wirklich wieder mehr Kreativiät bei unserem Transfergebahren wünschen.


Genau, streichen wir einfach mal 3 junge Talente plus den Jugendbereich mit Reyna, Moukoko und Co raus haben wir quasi kaum Talente geholt.

Klassischer Fall von "traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast".

Zumal beim BVB der Leistungsdruck hoch ist und die Talente, die kommen, mindestens das Potenzial haben müssen, durchschnittliche bis gute Buli Spieler zu werden.
Mainz hat bspw dahingehend weniger Druck und dann ab und an mal ein rihhtig gutes Talent dabei.
Ich fand aber alleine den Sancho- und den Bellingham-Transfer absolut überraschend mit unglaublichen Impact auf unseren Kader. Reyna, Pulisic und Moukoko wurden auch frühzeitig gescoutet. Sehe da aktuell kein Problem.

•     •     •

€cht€ £i€b€
BVB - Transferpolitik |#16345
20.07.2021 - 10:00 Uhr
Zitat von DerMoe
Zitat von Cyanno

Zugegeben ist es für die Kritik noch ein wenig früh, aber nach den letzten Jahren frage ich mich langsam - was macht unsere Scouting-Abteilung so den ganzen Tag?

Nimmt man meinetwegen mit Abstrichen Hakimi, Bellingham und Coulibaly (und Jugendbereich) mal aus haben wir die letzten Jahre ehrlich gesagt immer weniger Spieler geholt, die entsprechend verheißungsvoll, günstig und bereit für den nächsten Schritt sind, aber noch nicht im ganz großen "Schaufenster".

Im Gegenzug haben wir vor allem aus der Bundesliga "gestandene" und teure Spieler geholt - und mit wenigen Ausnahmen mit welchem Ergebnis? Auch die Gerüchte um Spieler wie Malen, Sabitzer, Halstenberg, St. Juste ... deuten wieder auf das gleiche Vorgehen hin. Sorry, dafür brauch ich keine Scoutingabteilung. Zu teuer oder nichts halbes und nicht ganzes, erst Recht nichts nachhaltiges.

In meinen Augen müssen wir echt wieder mehr dahin kommen so Spieler wie St. Juste, Thuram & Co. früher und direkt zu verpflichten. Das hat uns erfolgreich gemacht. Gerade in einer Situation wie jetzt mit neuem Trainer und Kaderumbau. Da verzeihe ich ehrlich gesagt lieber einem etwas unbekannteren, jüngeren Spieler auch mal einen Fehler als das ich wieder Geld verbrenne für einen Endzwanziger.

Auf uns kommen mit dem Vertrags-/Karriereende von Hummels, Reus, Witsel, ... schon genug Positionen alsbald zu, bei denen wir vermutlich ziemlich netto nachrüsten müssen. Würde mir wirklich wieder mehr Kreativiät bei unserem Transfergebahren wünschen.


Genau, streichen wir einfach mal 3 junge Talente plus den Jugendbereich mit Reyna, Moukoko und Co raus haben wir quasi kaum Talente geholt.

Klassischer Fall von "traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast".


Glaube Du hast meine Intention nicht ganz verstanden. Mir ging es um den Trend der letzten Saisons, insbesondere auch beim Blick auf die Gerüchte bislang.

Den Jugendbereich habe ich bewusst ausgeklammert, da machen wir einen guten Job.

Willst Du in Abrede stellen, dass wir mit Can (25), Brandt (25), Schulz (25,5), Meunier (?) nicht eine Menge Geld aufs falsche Pferd gesetzt haben?

Welche 3 Talente meinst Du? (Coulibaly habe ich genannt, das Vorgehen bei Haaland war ja spitze)
BVB - Transferpolitik |#16346
20.07.2021 - 10:22 Uhr
Zitat von Cyanno
Zitat von DerMoe

Zitat von Cyanno

Zugegeben ist es für die Kritik noch ein wenig früh, aber nach den letzten Jahren frage ich mich langsam - was macht unsere Scouting-Abteilung so den ganzen Tag?

Nimmt man meinetwegen mit Abstrichen Hakimi, Bellingham und Coulibaly (und Jugendbereich) mal aus haben wir die letzten Jahre ehrlich gesagt immer weniger Spieler geholt, die entsprechend verheißungsvoll, günstig und bereit für den nächsten Schritt sind, aber noch nicht im ganz großen "Schaufenster".

Im Gegenzug haben wir vor allem aus der Bundesliga "gestandene" und teure Spieler geholt - und mit wenigen Ausnahmen mit welchem Ergebnis? Auch die Gerüchte um Spieler wie Malen, Sabitzer, Halstenberg, St. Juste ... deuten wieder auf das gleiche Vorgehen hin. Sorry, dafür brauch ich keine Scoutingabteilung. Zu teuer oder nichts halbes und nicht ganzes, erst Recht nichts nachhaltiges.

In meinen Augen müssen wir echt wieder mehr dahin kommen so Spieler wie St. Juste, Thuram & Co. früher und direkt zu verpflichten. Das hat uns erfolgreich gemacht. Gerade in einer Situation wie jetzt mit neuem Trainer und Kaderumbau. Da verzeihe ich ehrlich gesagt lieber einem etwas unbekannteren, jüngeren Spieler auch mal einen Fehler als das ich wieder Geld verbrenne für einen Endzwanziger.

Auf uns kommen mit dem Vertrags-/Karriereende von Hummels, Reus, Witsel, ... schon genug Positionen alsbald zu, bei denen wir vermutlich ziemlich netto nachrüsten müssen. Würde mir wirklich wieder mehr Kreativiät bei unserem Transfergebahren wünschen.


Genau, streichen wir einfach mal 3 junge Talente plus den Jugendbereich mit Reyna, Moukoko und Co raus haben wir quasi kaum Talente geholt.

Klassischer Fall von "traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast".


Glaube Du hast meine Intention nicht ganz verstanden. Mir ging es um den Trend der letzten Saisons, insbesondere auch beim Blick auf die Gerüchte bislang.

Den Jugendbereich habe ich bewusst ausgeklammert, da machen wir einen guten Job.

Willst Du in Abrede stellen, dass wir mit Can (25), Brandt (25), Schulz (25,5), Meunier (?) nicht eine Menge Geld aufs falsche Pferd gesetzt haben?

Welche 3 Talente meinst Du? (Coulibaly habe ich genannt, das Vorgehen bei Haaland war ja spitze)


Trennen wir mal die beiden Aspekte.

1. Jugend -> Gibt es da wirklich einen Tren? Nehmen wir mal die letzten 5 Jahre:
17/18: Bruun Larsen, Zagadou, Gomez, Sancho,
18/19: Balerdi, Hakimi
19/20: Haaland, Morey, Reyna
20/21: Bellingham, Reinier, Moukoko
21/22: Coulibaly, Knauff, ???

Eigentlich holen wir jede Saison extern oder intern 2-4 Talente hoch. Die Quote derer, die sich durchsetzen ist dabei erfreulich hoch. Mit Coulibaly und Knauff sind bereits wieder 2 Youngster in dieser noch sehr jungen Transferperiode dabei. Moukoko steigt eigentlich auch erst diese Saison so richtig ein.
Und vorbei ist die Transferperiode auch noch lange nicht.

Also nein, ich sehe da keinen Trend. Ich sehe sogar eine sehr erfeuliche Verlagerung dahin, dass die Talente nicht nur von extern kommen, sondern auch schon ein paar Jahre im Verein sind, wie Reyna, Moukoko und Knauff. Kobel ist mit 23 Jahren als Torwart eigentlich auch noch als Talent zu zählen. Collins rückt wohl ebenfalls öfter in den Profikader und trainiert mit den Profis.

Also ich sehe da gar keinen Trend.

Punkt 2.
Gestandene Profis. Ist ne uralte Diskussion hier im Forum. Gerade die Bundesligaspieler sind da immer viel unter Beschuss. Wobei ich bei Can z.B. nicht sehe, dass der hier komplett gefloppt wäre. Klar hat er seine Patzer gehabt, aber seine Glanzmomente ebenso.
Brandt würde ich noch nicht abschreiben.

Und für mich betreibst du da halt auch Rosinenpicken, wenn du dir nur die raussuchst die du als Flop empfindest. Reus kam auch mal als teurer BuLi Transfer. Hummels wurde sogar als Rekordtransfer geholt und ich finde immer noch, dass sich das gelohnt hat. Auch bei Hazard bereue ich das Geld nicht, auch wenn die Verletzungen ihn zurückgeworfen haben. Delaney und Witsel waren hier lange ganz wichtige Spieler.

Bei jedem Verein und bei allen Transfers ist immer Licht und Schatten dabei. Ob heutzutage alles besser wäre, wenn wir anstatt den gestandenen Spielern weitere Talente geholt und uns dann mit 8-10 Talenten pro Saison verstärkt hätten? Ich bezweifel das ernsthaft. Monaco hat sowas mal versucht als Mbappe ging. Im Winter sind sie dann völlig eskaliert und haben gestandene Spieler geholt, soviel sie konnten um den Abstieg zu vermeiden.

Wegen mir darf gerne noch ein Talent geholt werden in dieser Transferperiode. Aber man muss auch mal sagen, dass eine Offensive aus Haaland, Reyna, Moukoko, Brandt, Reus und Dahoud jetzt auch alles andere als ein Altersproblem hat.
BVB - Transferpolitik |#16347
20.07.2021 - 10:57 Uhr
Zitat von DerMoe
Punkt 2.
Gestandene Profis. Ist ne uralte Diskussion hier im Forum. Gerade die Bundesligaspieler sind da immer viel unter Beschuss. Wobei ich bei Can z.B. nicht sehe, dass der hier komplett gefloppt wäre. Klar hat er seine Patzer gehabt, aber seine Glanzmomente ebenso.
Brandt würde ich noch nicht abschreiben.

Und für mich betreibst du da halt auch Rosinenpicken, wenn du dir nur die raussuchst die du als Flop empfindest. Reus kam auch mal als teurer BuLi Transfer. Hummels wurde sogar als Rekordtransfer geholt und ich finde immer noch, dass sich das gelohnt hat. Auch bei Hazard bereue ich das Geld nicht, auch wenn die Verletzungen ihn zurückgeworfen haben. Delaney und Witsel waren hier lange ganz wichtige Spieler.

Bei jedem Verein und bei allen Transfers ist immer Licht und Schatten dabei. Ob heutzutage alles besser wäre, wenn wir anstatt den gestandenen Spielern weitere Talente geholt und uns dann mit 8-10 Talenten pro Saison verstärkt hätten? Ich bezweifel das ernsthaft. Monaco hat sowas mal versucht als Mbappe ging. Im Winter sind sie dann völlig eskaliert und haben gestandene Spieler geholt, soviel sie konnten um den Abstieg zu vermeiden.

Wegen mir darf gerne noch ein Talent geholt werden in dieser Transferperiode. Aber man muss auch mal sagen, dass eine Offensive aus Haaland, Reyna, Moukoko, Brandt, Reus und Dahoud jetzt auch alles andere als ein Altersproblem hat.


Danke für die Antwort - zu Punkt 1 kein Widerspruch, da sind wir einer Meinung.

Zu Punkt 2 - ich weiß, dass es diese Diskussion hinsichtlich "gestandener" Bundesligaspieler alle 3 Jahre mindestens gibt. Hab mir nur heute bewusst die letzten Sommerperioden nochmals angesehen und war wieder erschrocken, wie wenig fit wir uns insgesamt für viel Geld dazu geholt haben.

Bei Can und Brandt sind wir wohl unterschiedlicher Meinung. Schulz wohl nicht. Die anderen genannten kann ich nachvollziehen, sind aber keine nachhaltigen Transfers.

Ich finde seit dem Abgang von Démbelé - mit Ausnahme der Volltreffer Sancho, Haaland und Bellingham - wurde extrem viel Geld in das positionelle Notstopfen gesteckt, ohne das ich eine Gesamtstrategie erkennen kann. Und mit jeder Transferperiode wurde er Kader nicht ausgewogener. Und wenn ich sehe das Spieler wie Halstenberg, Sabitzer, St. Juste & Co. gehandelt werden erscheint es mir genau so weiterzugehen.

Aber ich lass mich gerne überraschen, Transferperiode ist noch lang.
BVB - Transferpolitik |#16348
20.07.2021 - 11:02 Uhr
Zitat von Cyanno
Zitat von DerMoe

Punkt 2.
Gestandene Profis. Ist ne uralte Diskussion hier im Forum. Gerade die Bundesligaspieler sind da immer viel unter Beschuss. Wobei ich bei Can z.B. nicht sehe, dass der hier komplett gefloppt wäre. Klar hat er seine Patzer gehabt, aber seine Glanzmomente ebenso.
Brandt würde ich noch nicht abschreiben.

Und für mich betreibst du da halt auch Rosinenpicken, wenn du dir nur die raussuchst die du als Flop empfindest. Reus kam auch mal als teurer BuLi Transfer. Hummels wurde sogar als Rekordtransfer geholt und ich finde immer noch, dass sich das gelohnt hat. Auch bei Hazard bereue ich das Geld nicht, auch wenn die Verletzungen ihn zurückgeworfen haben. Delaney und Witsel waren hier lange ganz wichtige Spieler.

Bei jedem Verein und bei allen Transfers ist immer Licht und Schatten dabei. Ob heutzutage alles besser wäre, wenn wir anstatt den gestandenen Spielern weitere Talente geholt und uns dann mit 8-10 Talenten pro Saison verstärkt hätten? Ich bezweifel das ernsthaft. Monaco hat sowas mal versucht als Mbappe ging. Im Winter sind sie dann völlig eskaliert und haben gestandene Spieler geholt, soviel sie konnten um den Abstieg zu vermeiden.

Wegen mir darf gerne noch ein Talent geholt werden in dieser Transferperiode. Aber man muss auch mal sagen, dass eine Offensive aus Haaland, Reyna, Moukoko, Brandt, Reus und Dahoud jetzt auch alles andere als ein Altersproblem hat.


Danke für die Antwort - zu Punkt 1 kein Widerspruch, da sind wir einer Meinung.

Zu Punkt 2 - ich weiß, dass es diese Diskussion hinsichtlich "gestandener" Bundesligaspieler alle 3 Jahre mindestens gibt. Hab mir nur heute bewusst die letzten Sommerperioden nochmals angesehen und war wieder erschrocken, wie wenig fit wir uns insgesamt für viel Geld dazu geholt haben.

Bei Can und Brandt sind wir wohl unterschiedlicher Meinung. Schulz wohl nicht. Die anderen genannten kann ich nachvollziehen, sind aber keine nachhaltigen Transfers.

Ich finde seit dem Abgang von Démbelé - mit Ausnahme der Volltreffer Sancho, Haaland und Bellingham - wurde extrem viel Geld in das positionelle Notstopfen gesteckt, ohne das ich eine Gesamtstrategie erkennen kann. Und mit jeder Transferperiode wurde er Kader nicht ausgewogener. Und wenn ich sehe das Spieler wie Halstenberg, Sabitzer, St. Juste & Co. gehandelt werden erscheint es mir genau so weiterzugehen.

Aber ich lass mich gerne überraschen, Transferperiode ist noch lang.


und während wir schreiben verpflichtet der BVB den nächsten 16 jährigen aus Paris, wie passend Cool
BVB - Transferpolitik |#16349
20.07.2021 - 11:19 Uhr
Ich meine alleine in den letzten Wochen/Monaten holte man mit Kamara, Coulibaly und Rijkhoff super interessante Talente und gerade die beiden Franzosen auf Positionen wo wir mittelfristig Ersatz brauchen (Witsel, Hummels). Letztes Jahr kamen Gittens und Bellingham dazu. Ganz zu schweigen davon, das wir momentan ne super interessante Jugend haben und wir deutschlandweit da ja auch sehr aktiv sind und Moukoko und Knauff bereits an die Profis angeklopft haben. Gürpüz und Collins trainieren bei den Profis.

Wir sind in dem Bereich doch sehr aktiv und verpflichten viel Talent neben auch Erfahrung. Mit nur Talenten geht es eben nicht. Da lief nicht alles perfekt, bestimmt.

•     •     •

Und wir werden immer Borussen sein, es gibt nie nie einen anderen Verein!

Forza Napoli sempre!
BVB - Transferpolitik |#16350
20.07.2021 - 11:27 Uhr
Zitat von Cyanno


Danke für die Antwort - zu Punkt 1 kein Widerspruch, da sind wir einer Meinung.

Zu Punkt 2 - ich weiß, dass es diese Diskussion hinsichtlich "gestandener" Bundesligaspieler alle 3 Jahre mindestens gibt. Hab mir nur heute bewusst die letzten Sommerperioden nochmals angesehen und war wieder erschrocken, wie wenig fit wir uns insgesamt für viel Geld dazu geholt haben.

Bei Can und Brandt sind wir wohl unterschiedlicher Meinung. Schulz wohl nicht. Die anderen genannten kann ich nachvollziehen, sind aber keine nachhaltigen Transfers.

Ich finde seit dem Abgang von Démbelé - mit Ausnahme der Volltreffer Sancho, Haaland und Bellingham - wurde extrem viel Geld in das positionelle Notstopfen gesteckt, ohne das ich eine Gesamtstrategie erkennen kann. Und mit jeder Transferperiode wurde er Kader nicht ausgewogener. Und wenn ich sehe das Spieler wie Halstenberg, Sabitzer, St. Juste & Co. gehandelt werden erscheint es mir genau so weiterzugehen.

Aber ich lass mich gerne überraschen, Transferperiode ist noch lang.


Warum würdest Du sagen, dass es keine nachhaltigen Transfers sind?

Wegen des Alters? Die beiden Spieler die kann über bzw. unter 30 waren als sie gekommen sind waren Hummels und Witsel. Und Witsel kam nach der Katastrophensaison, wo wir sogar gegen den Abstieg gespielt haben, und hat unglaubliche Stabilität in unser SPiel gebracht und uns wieder in die CL gebracht. Und Himmels hatte die 30 knapp gerissen als er kam und er ist in den Top3 der IVs in der Liga- zusätzlich zu seinen Führungsqualitäten die wir im Vorfeld des Transfers dringend gebraucht haben. Und als IV ist man mit 30 nicht unbedingt alt.

Und Can wird hier ein wenig unterschätzt. Natürlich hatte er Böcke drin, aber er ist ein überdurchschnittlicher Spieler im DM, in der IV und als RV - und diese Vielseitigkeit ist Gold wert, wen man unsere derzeitige Situation in der Abwehr anschaut.
Hazard war auch völlig in Ordnung in seiner ersten Saison, Brandt war ebenfalls ordentlich. Hazard wegen seiner Verletzung und Brandt vielleicht wegen des nicht passenden System hatten eine durchwachsene letzte Saison, aber ich sehe keinen Grund, warum die beiden nicht wieder auftrumpfen können.

Natürlich hatten wir diese zwei Jahre, als Schürrle, Götze, Rode, Yarmolenko, Phillip, Toljan, Dahoud und Toprak kamen, die allesamt nicht gepasst haben (vielleicht wird es ja doch ich was mit Dahoud..). Aber was man nicht vergessen sollte, in diesen beiden Jahren kamen auch Dembele, Guerrero, Zagadou, Sancho und Akanji.... zwei 100 Mio Spieler in zwei Jahren, das nenn ich mal eine Quote....

Und nach diesen beiden Jahren mit den Fehlgriffen war die Trefferquote eigentlich ganz gut. Wenn jedes Jahr 50% der Zugänge Stammspieler werden bin ich echt zufrieden - und da ist unsere Quote besser....
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