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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#16731
25.11.2021 - 07:34 Uhr
Zitat von BvBSpencer
Junge Junge

Ich verstehe ja den Frust hier aber jetzt gleich wieder alles als Mist zu betiteln ist doch auch nicht Sinn der Sache.

Schulz war definitiv ein Fehlgriff mit Ansage und den kann man auch den Obrigkeiten anreisen ebenso wie auch Bürkis Verlängerung.
Can ist äquivalent einsetzbar und spielt in jeder Position nur den Feuerwehrmann. Ihm daraus einen Vorwurf zu machen fällt mir persönlich jetzt schwer. Er hat leider oft Aktionen drin, welche weniger mit seiner Position als mit seiner Art Zweikämpfe zu führen zu tun hat, die einem die Haare ausfallen lassen aber im Prinzip wollte man mit ihm doch genau das verpflichten - einen Aggressiv-Leader.
Gestern wurde er kräftig ver****** und ist zu unbeherrscht um darüber zu stehen. Der Ball war schon ne Woche weg ehe ihm der Portugiese von hinten in die Beine geht und dann selber den sterbenden Schwan spielt. Ich weiß nicht wie ich reagiert hätte aber vermutlich wäre ich den Rest meines Lebens gesperrt - spätestens nach der ***** ischen roten Karte und der Tätlichkeit am Schiri von mir.

Aber Meunier spielt immer besser und solider und mausert sich zum vernünftigen AV. Brandt ist zuletzt stets einer unserer Besten und Malen hat Potenzial und die letzten zwei Spiele wirkte er sicherer und zwar so dass man doch noch die Leistungssteigerung erhoffen kann, welche die 30 Mio. versprachen.

Man kann nur hoffen, dass Kehli aus den markanten Fehlern von Susi lernt und die richtigen Schlüsse zieht. Ich denke mit teils überschaubaren Aufwand kann man aus diesem Team in ein zwei Saisons wieder eine europäische Topfmannschaft formen.


Beim letzten Absatz bin ich komplett bei dir. Ich frage mich, ob Kehl das allein kann, oder ob Mislintat als Kaderplaner/Macher nicht der bessere Mann bei uns wäre.
Habe es eben schon geschrieben, es muss eine echter zweiter Stürmer her. Zwei schnelle echte Aussenspieler und ein dynamischer 6er. Damit würde es bei uns schon besser aussehen.

•     •     •

Es macht Spaß, aber es gibt wichtigeres.


10.11.2009 wir verlieren Robert Enke!

Mitglied seit: 07.06.2006
BVB - Transferpolitik |#16732
25.11.2021 - 07:49 Uhr
Zitat von BvBSpencer

Man kann nur hoffen, dass Kehli aus den markanten Fehlern von Susi lernt und die richtigen Schlüsse zieht. Ich denke mit teils überschaubaren Aufwand kann man aus diesem Team in ein zwei Saisons wieder eine europäische Topfmannschaft formen.


Ein frommer Wunsch, dem allerdings eines im Wege steht: Der ausbleibende Erfolg. Für deine Hoffnung ist Voraussetzung, dass die Leistungsträger über die kommenden Jahre bei uns bleiben und wir das gesamte Team weiterentwickeln können. Aber spätestens im Sommer heißt es wieder von Aki/Susi/Kehli, dass man erstmal die Abgänge kompensieren und dann wieder einspielen müsse. Das heißt es schon seit 2012. Um wirklich eine Topmannschaft zu haben, müssen die Leute auch mal für so einen Zeitraum bei uns bleiben. Und dafür braucht es eben auch die entsprechenden Argumente. Das Henne-Ei-Prinzip. Keine Leistungsträger mehr --> Kein zählbarer Erfolg, kein zählbarer Erfolg --> keine Leistungsträger mehr.

Und bitte: Als zählbarer Erfolg ist ein zweiter Platz in der Liga, alle Jubeljahre der Pokal oder hin und wieder die KO-Phase der CL nicht zu bezeichnen.

Irgendwann müssen wir uns die Frage stellen, ob unsere Investitionen tatsächlich einfach wirtschaftlich vernünftig oder vielleicht doch nur übervorsichtig waren. Wenn wir (Aki & Co.) in unserem Handeln und Denken nur die zweite/dritte Reihe anvisieren, dann dürfen wir grundsätzlich keinen Gedanken mehr an eine große Vision oder sonstige Ansprüche verschwenden, auch nicht für die kommenden 20 Jahre.

•     •     •

"Wir sind alle ein bisschen verknallt in diesen Verein." - JK
Borussia München: Komik ist Tragik in Spiegelschrift.

"Wer uns in unser'm Stolz verletzt, der macht das nur einmal..."

Die A2-Connection: Arminia und der BVB <3
BVB - Transferpolitik |#16733
25.11.2021 - 07:56 Uhr
Zitat von crosseo
Zitat von BvBSpencer

Man kann nur hoffen, dass Kehli aus den markanten Fehlern von Susi lernt und die richtigen Schlüsse zieht. Ich denke mit teils überschaubaren Aufwand kann man aus diesem Team in ein zwei Saisons wieder eine europäische Topfmannschaft formen.


Ein frommer Wunsch, dem allerdings eines im Wege steht: Der ausbleibende Erfolg. Für deine Hoffnung ist Voraussetzung, dass die Leistungsträger über die kommenden Jahre bei uns bleiben und wir das gesamte Team weiterentwickeln können. Aber spätestens im Sommer heißt es wieder von Aki/Susi/Kehli, dass man erstmal die Abgänge kompensieren und dann wieder einspielen müsse. Das heißt es schon seit 2012. Um wirklich eine Topmannschaft zu haben, müssen die Leute auch mal für so einen Zeitraum bei uns bleiben. Und dafür braucht es eben auch die entsprechenden Argumente. Das Henne-Ei-Prinzip. Keine Leistungsträger mehr --> Kein zählbarer Erfolg, kein zählbarer Erfolg --> keine Leistungsträger mehr.

Und bitte: Als zählbarer Erfolg ist ein zweiter Platz in der Liga, alle Jubeljahre der Pokal oder hin und wieder die KO-Phase der CL nicht zu bezeichnen.

Irgendwann müssen wir uns die Frage stellen, ob unsere Investitionen tatsächlich einfach wirtschaftlich vernünftig oder vielleicht doch nur übervorsichtig waren. Wenn wir (Aki & Co.) in unserem Handeln und Denken nur die zweite/dritte Reihe anvisieren, dann dürfen wir grundsätzlich keinen Gedanken mehr an eine große Vision oder sonstige Ansprüche verschwenden, auch nicht für die kommenden 20 Jahre.



Bei den Investitionen gebe ich dir Recht. Man muss gezielter einkaufen. Spitzenleute so bezahlen, Kaderergänzungen, als Kaderergänzungen bezahlen. Dann muss man eine Top Mannschaft auf den Rasen bekommen
Aber was an Erfolg dabei möglich ist? Da muss sehr vieles zusammenkommen.

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10.11.2009 wir verlieren Robert Enke!

Mitglied seit: 07.06.2006
BVB - Transferpolitik |#16734
25.11.2021 - 08:10 Uhr
Das war gestern extrem ernüchternd.
Die Gründe sind extrem vielschichtig:
Als allererstes muss man hier die Kaderplanung nennen.
Man muss einfach festhalten, dass der BVB aktuell einen extrem bescheiden zusammen gestellten Kader hat.
Auf den Außenbahnen drückt der Schuh gewaltig. Aktuell hat man keinen Spieler, der die Kriterien erfüllt ein echter Außenspieler zu sein. Am ehesten ist das noch Knauff. Das ist schlicht zu wenig. Die Gerüchte zum Ende des Transferfensters zeigen, dass man dieses Problem auch selbst erkannt hatte, aber Corona hat da wohl den Geldbeutel zurück gehalten.
Als 2. hat man einen neuen Trainer mit neuer Spielidee, der quasi gar nicht mit dem ganzen Kader arbeiten konnte und jetzt mit einem Berg verletzter Spieler und ohne Sinnvolle Vorbereitung versucht, irgendwie etwas zu reißen.
3. scheinen manche Spieler nicht mehr an Ihr Leistungsmaximum heran zu kommen. Witsel und Reus sollten als Stützen des BVB Spiels die Mannschaft führen. ihr Struktur geben. Beide kämpfen mit dem Alter und dem damit verbundenen Tempo-Verlust. Reus ist mittlerweile nicht mehr in der Lage ein 1g1 zu gewinnen und Witsel wird quasi im Minutentakt überlaufen.
Hummels wird nicht jünger und kämpft mit seiner Fitness.
4. schleppen wir Spieler durch, die einfach nicht die Qualität haben, der Mannschaft weiter zu helfen: Schulz, Passlack, Knauff, Reinier, Pongracic, etc. Haben einfach nicht die Qualität, der Mannschaft zu helfen.
Insgesamt kommt dann halt das Raus, was man jetzt vorfindet. Eine Mannschaft, die die Erwartungen nicht umsetzen kann.
Ich hoffe inständig, dass der BVB da im Winter reagiert.
Es müssen Außenspieler verpflichtet werden. Anders sehe ich keine Möglichkeit, dass der BVB die Saison irgendwie positiv zu Ende spielt. Ich gehe fest davon aus, dass der BVB in Wolfsburg nicht gewinnt und auch das Spiel gegen Bayern wird verloren. Wenn das eintrifft, dann geht man mit einer ernüchternden Bilanz in den Winter. Also wenn ich ehrlich bin, habe ich so meine Zweifel, dass das noch lange gut geht in dieser Gemengelage.
BVB - Transferpolitik |#16735
25.11.2021 - 09:00 Uhr
Zitat von alisander
Zitat von BvBSpencer

Man kann nur hoffen, dass Kehli aus den markanten Fehlern von Susi lernt und die richtigen Schlüsse zieht. Ich denke mit teils überschaubaren Aufwand kann man aus diesem Team in ein zwei Saisons wieder eine europäische Topfmannschaft formen.


Beim letzten Absatz bin ich komplett bei dir. Ich frage mich, ob Kehl das allein kann, oder ob Mislintat als Kaderplaner/Macher nicht der bessere Mann bei uns wäre.
Habe es eben schon geschrieben, es muss eine echter zweiter Stürmer her. Zwei schnelle echte Aussenspieler und ein dynamischer 6er. Damit würde es bei uns schon besser aussehen.


Genau da ist mMn. auch der Fehler, Mislintat wäre die Idealbesetzung für den Sportdirektor Posten gewesen. Das nun stattdessen Kehl diese Position ab Sommer übernimmt zeigt für eher dass man hier lieber nach Prinzip weiter so verfährt, den auch Kehl wird in die Transferaktivitäten bereits eingebunden gewesen sein.
BVB - Transferpolitik |#16736
25.11.2021 - 10:09 Uhr
Zitat von Snooks
Zitat von alisander

Zitat von BvBSpencer

Man kann nur hoffen, dass Kehli aus den markanten Fehlern von Susi lernt und die richtigen Schlüsse zieht. Ich denke mit teils überschaubaren Aufwand kann man aus diesem Team in ein zwei Saisons wieder eine europäische Topfmannschaft formen.


Beim letzten Absatz bin ich komplett bei dir. Ich frage mich, ob Kehl das allein kann, oder ob Mislintat als Kaderplaner/Macher nicht der bessere Mann bei uns wäre.
Habe es eben schon geschrieben, es muss eine echter zweiter Stürmer her. Zwei schnelle echte Aussenspieler und ein dynamischer 6er. Damit würde es bei uns schon besser aussehen.


Genau da ist mMn. auch der Fehler, Mislintat wäre die Idealbesetzung für den Sportdirektor Posten gewesen. Das nun stattdessen Kehl diese Position ab Sommer übernimmt zeigt für eher dass man hier lieber nach Prinzip weiter so verfährt, den auch Kehl wird in die Transferaktivitäten bereits eingebunden gewesen sein.


Man muss sich von dem Gedanken verabschieden, dass nur der Sportdirektor das Personal zur Verfügung stellt und die sportliche Leitung damit arbeiten muss. Beim BVB entscheiden nach meinem Kenntnisstand mehrere Personen darüber, ob ein Spieler verpflichtet wird. Die Scouts treffen mit Zorc/Kehl und evtl. Sammer eine Vorauswahl, dann wird der Coach einbezogen. Am Ende kommt mit Watzke die wirtschaftliche Komponente dazu. Wenn einer der Entscheider dagegen ist, wird wohl kein Spieler verpflichtet.

Nichts desto trotz sollte ein Klub die Spielphilosophie immer vorgeben und danach Spieler- und auch Lehrpersonal akquirieren. Das Non plus ultra in dieser Hinsicht ist für mich immer noch Ajax. Das steht ab der F-Jugend fest, dass im 433 gekickt wird. Dementsprechend werden die Spieler ausgebildet bzw. danach werden Neuzugänge und die Trainerteams gemessen.

Wenn sich der BVB beispielsweise ein "4-1-4-1 mit Pressingmaschinerie und schnellem, kontrollierten Umschaltspiel" auf die Fahnen geschrieben hat, sollte dies für alle Vorhaben die Vorgabe sein.

•     •     •

Was auch immer geschieht,
wir stehen dir bei,
bis in den Tod!
Wir sing für dich,
für dich Borussia,
Borussia BVB!
BVB - Transferpolitik |#16737
25.11.2021 - 11:25 Uhr
Zitat von Wutfried

Nichts desto trotz sollte ein Klub die Spielphilosophie immer vorgeben und danach Spieler- und auch Lehrpersonal akquirieren. Das Non plus ultra in dieser Hinsicht ist für mich immer noch Ajax. Das steht ab der F-Jugend fest, dass im 433 gekickt wird. Dementsprechend werden die Spieler ausgebildet bzw. danach werden Neuzugänge und die Trainerteams gemessen.

Wenn sich der BVB beispielsweise ein "4-1-4-1 mit Pressingmaschinerie und schnellem, kontrollierten Umschaltspiel" auf die Fahnen geschrieben hat, sollte dies für alle Vorhaben die Vorgabe sein.


Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Man hat mit Kloppo über Jahre einen Stil entwickelt, der sehr lange immer erfolgreicher wurde, bis hin zu zwei Meisterschaften, einem Pokaltitel und dem CL-Finale. Eine Saison hat es aus verschiedenen Gründen nicht mehr funktioniert. In erster Linie, weil diese Spielweise nicht weiterentwickelt wurde. Man war schlicht damit zufrieden, wie es lief und jeder Gegner hatte Zeit, ein Gegenmittel zu entwerfen.

Dann ging Klopp, Tuchel kam und es wurde eine komplett neue Spielphilosophie an den Tag gelegt. Nach Tuchel dann mit Bosz, Stöger, Favre, Terzic und nun Rose. Jeder dieser Trainer hatte eine (weitgehend) andere Spielweise vorgegeben, wobei Terzic dem BVB irgendwie noch das beste Gesicht verpasst hat. Rose möchte in eine ähnliche Kerbe schlagen. Das Problem: Wir haben noch heute Spieler, die für eine ganz andere Spielweise geholt wurden. Jetzt sollen diese Spieler, teils mit hoher Qualität, gleich die Spielweise des neuen Trainers beherrschen.

Du kannst Millionen und Abermillionen für einen komplett neuen Kader ausgeben, sobald ein Trainerwechsel ansteht, um irgendwie der neuen Spielweise gerecht zu werden, die sich aber auch wieder einspielen muss. Oder aber du holst die Trainer, die der Philosophie des Vereins entsprechen und baust den Kader über Jahre mit diesem einen Ziel auf. Dann kann es was werden. Das Vorhandene muss perfektioniert werden. Wenn das klappt, kannst du damit variieren und es weiter den neuen Gegebenheiten anpassen. Wir rennen aber immer nur neuen Philosophien und Buzzwords hinterher und wundern uns, warum wir im Mittelmaß versinken.

Immer wieder ein neues Modell anzugehen, hilft dem Verein auf die nächsten Jahre nicht weiter. Wir setzen uns selbst quasi jedes Mal in einen Anfänger- und Orientierungsmodus, dem weder Trainer noch Spieler gerecht werden können.

•     •     •

"Wir sind alle ein bisschen verknallt in diesen Verein." - JK
Borussia München: Komik ist Tragik in Spiegelschrift.

"Wer uns in unser'm Stolz verletzt, der macht das nur einmal..."

Die A2-Connection: Arminia und der BVB <3
BVB - Transferpolitik |#16738
25.11.2021 - 11:35 Uhr
Zitat von crosseo
Zitat von Wutfried

Nichts desto trotz sollte ein Klub die Spielphilosophie immer vorgeben und danach Spieler- und auch Lehrpersonal akquirieren. Das Non plus ultra in dieser Hinsicht ist für mich immer noch Ajax. Das steht ab der F-Jugend fest, dass im 433 gekickt wird. Dementsprechend werden die Spieler ausgebildet bzw. danach werden Neuzugänge und die Trainerteams gemessen.

Wenn sich der BVB beispielsweise ein "4-1-4-1 mit Pressingmaschinerie und schnellem, kontrollierten Umschaltspiel" auf die Fahnen geschrieben hat, sollte dies für alle Vorhaben die Vorgabe sein.


Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Man hat mit Kloppo über Jahre einen Stil entwickelt, der sehr lange immer erfolgreicher wurde, bis hin zu zwei Meisterschaften, einem Pokaltitel und dem CL-Finale. Eine Saison hat es aus verschiedenen Gründen nicht mehr funktioniert. In erster Linie, weil diese Spielweise nicht weiterentwickelt wurde. Man war schlicht damit zufrieden, wie es lief und jeder Gegner hatte Zeit, ein Gegenmittel zu entwerfen.

Dann ging Klopp, Tuchel kam und es wurde eine komplett neue Spielphilosophie an den Tag gelegt. Nach Tuchel dann mit Bosz, Stöger, Favre, Terzic und nun Rose. Jeder dieser Trainer hatte eine (weitgehend) andere Spielweise vorgegeben, wobei Terzic dem BVB irgendwie noch das beste Gesicht verpasst hat. Rose möchte in eine ähnliche Kerbe schlagen. Das Problem: Wir haben noch heute Spieler, die für eine ganz andere Spielweise geholt wurden. Jetzt sollen diese Spieler, teils mit hoher Qualität, gleich die Spielweise des neuen Trainers beherrschen.

Du kannst Millionen und Abermillionen für einen komplett neuen Kader ausgeben, sobald ein Trainerwechsel ansteht, um irgendwie der neuen Spielweise gerecht zu werden, die sich aber auch wieder einspielen muss. Oder aber du holst die Trainer, die der Philosophie des Vereins entsprechen und baust den Kader über Jahre mit diesem einen Ziel auf. Dann kann es was werden. Das Vorhandene muss perfektioniert werden. Wenn das klappt, kannst du damit variieren und es weiter den neuen Gegebenheiten anpassen. Wir rennen aber immer nur neuen Philosophien und Buzzwords hinterher und wundern uns, warum wir im Mittelmaß versinken.

Immer wieder ein neues Modell anzugehen, hilft dem Verein auf die nächsten Jahre nicht weiter. Wir setzen uns selbst quasi jedes Mal in einen Anfänger- und Orientierungsmodus, dem weder Trainer noch Spieler gerecht werden können.


Ich bin da absolut deiner Meinung. Man sollte sich nicht dem Trainer , sondern den Trainer der Mannschaft anpassen. So machen es fast alle großen Vereine.
Man müsste sich nur klar werden, welchen Fussball der BVB spielen möchte.
Mit dem aktuellen Kader kannst du nur auf Haaland hoffen.
Du hast keine Konterspieler, wenn du tief stehen möchtest. Du hast keine Tempodribbler, die in ein 1gg1 bei tiefstehenden Gegnern gehen können.
Der BVB kann wie gestern 65% Ballbesitz haben, ohne jedoch wirkliche Gefahr auszustrahlen. In unserem Kader findest du keinen Spieler a la Coman, Vinicius Jr., Sancho, Ansu Fati...
Seit Jahren fehlt mir beim BVB ein Konzept.
BVB - Transferpolitik |#16739
25.11.2021 - 11:44 Uhr
an dieser STelle muss man auch klipp und klar sagen, dass die Trasnferpolitik seit Mislinat extrem schelcht geworden ist. Von Sammer hört man gar nichts.

Der Kader ist einfach zu unausgwogen und auf manchen Positionen fehlt es einfach an Qualität. (Aussenbahnen). Egal ob defenisv oder offensiv. Da wurde einfach geschlafen die letzten Jahre!
BVB - Transferpolitik |#16740
25.11.2021 - 11:49 Uhr
Spieler im BVB-Kader, die man in meinen Augen loswerden sollte, da Gehalt und Leistung einfach nicht zusammenpasst:

- Bürki (klare Sache)
- Hummels (Preis/Leistung bei 10 Mio + pro Jahr nicht da)
- Pongracic (hat sich nicht aufgedrängt)
- Schulz (klare Sache, 6 Mio pro Jahr)
- Schmelzer (Vertragsende)
- Meunier (7-9 Mio pro Jahr für solche Leistungen; da findet man in Holland/Belgien ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis)
- Can (habe den Transfer hier nie verstanden; ein Mittelklassespieler, der viel verdient und uns einige Punkte gekostet hat)
- Witsel (Vertrag läuft aus; würde ihn zum Winter schon ablösefrei gehen lassen; dabei spart man 5 mio an Gehalt)
- Brandt (den muss man nur blöd angucken im Zweikampf)
- Wolf (5 Mio Gehalt für einen Back-up?!; da bekommt man für 2 Mio pro Jahr ähnliches Niveau)
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