BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
19.10.2021 - 17:14 Uhr
Zitat von BVBBC
Das ist meines Erachtens keine Schwarzmalerei, sondern berücksichtigt viel eher die aktuelle Lage sowie deren Risiken, durch die man sehr schnell in eine Situation kommen kann, die der der Blauen nicht unähnlich ist. Der BVB ist 2019 bereits ins Risiko, das sich sportlich nicht ausgezahlt hat. Wenn man so will, könnte man hier ja sogar schon behaupten, dass man seine sportlichen Ziele nicht erreicht hat, indem man sehr laut über das M Wort sprach und angreifen wollte, um mehr als einen Pokaltitel abzugreifen. Man ist durch die damit eingeläutete Transferoffensive dem Ziel aber kein Stück näher gekommen, weswegen man durchaus von Zielverfehlung sprechen könnte, auch wenn das gerne ignoriert wird, weil man zumindest die Minimalziele immer erreicht hat - mitunter auch knapp. Deswegen ist das mit dem Risiko und der Zielerreichung auch immer eine gefährlich explosive Mischung, die man nicht unterschätzen sollte, gerade wenn man das Risiko, was man damals ging, immer noch in weiten Teilen im Etat drin stehen hat und Corona noch oben drauf kam. Daher ist es auch auch gar nicht mehr so einfach zu definieren, was denn nun noch leichtes Risiko ist und womit schon ein erhebliches Risiko einhergeht.
Der Quervergleich zu den Blauen ist ansonsten natürlich nur eine Drohkulisse, allerdings gibt es durchaus bekannte und vergleichbare Parameter. Risikoverhalten war einer davon. Der andere betrifft auslaufende Verträge, in der Hoffnung, dass man das über den Nachwuchs bzw. günstige Talententwicklung kompensieren kann, da der laufende Betrieb selbst bei Zielerreichung absehbar wenig Investitionspotenzial ohne Verschuldung eröffnet. Stand heute laufen bis 2023 die Verträge von 5 Stammspielern aus - davon 3, die vielleicht sogar ihre Karriere beenden - , die meines Erachtens zu 80% nicht intern ersetzt werden könnten, wenn sie gehen sollten und von 5 BU, von denen auch nochmal mindestens 3 zwingend zu ersetzen sind, weil sie entsprechende Minuten sehen und nicht zwingend ein Nachwuchsspieler nachkommt. Dabei sind dann die ebenfalls auslaufenden Verträge von Moukoko und Knauff noch gar nicht berücksichtigt. Gerade das ist doch aber das Problem, was man langsam aber sicher bereits als "leichtes" Risiko betrachten muss: auslaufende Verträge, die nicht ganz einfach ohne Geld zu ersetzen sind und daher zusätzlich zu den schon bestehenden Baustellen zu betrachten sind. Auf den BVB kommen sowieso schon massive Invesitionen zu, die eigentlich nur zum Erhalt der Leistungsfähigkeit dienen. Selbst im Best-Case, dass man wichtige Verlängerungen hinbekommt, die allerdings auch in all diesen Fällen teurer zu erwarten sind als der Status quo, trotz Corona.
Darüber hinaus wird es nicht dermaßen viel Spielraum geben, außer man trifft halt immer wieder die richtigen Entscheidungen, was günstige Nachwuchsspieler betrifft. Ansonsten ist man gezwungen, dass man in die Situation kommt seine besten Talente früh zu Geld zu machen, selbst wenn im Einzelfall durchaus die Möglichkeit bestehen könnte eine längere gemeinsame Zukunft anzustreben. Auch das ist doch aber ein Risiko, das die Blauen extrem zu spüren bekommen haben, weil sie sich in die Lage versetzt hatten, in der sie das als Auffangnetz nutzten, solange es ging. Bis eben irgendwann die Draxlers und Sanes kein Geld mehr brachten, weil die Spieler ablösefrei gingen, ohne dass man intern auf die Nachfolge vorbereitet war. Je mehr Risiko man geht, desto schneller landet man in genau solchen Modellen, ohne finanziell nachhelfen zu können, dass das Talent auch tatsächlich die Qualität hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leistungsniveau in der ersten Mannschaft aufrecht erhalten kann, zum nötigen Zeitpunkt.
Daher ist diese Drohkulisse mit den Blauen durchaus ernstzunehmen, weil man aus deren Fehlern, was "leichtes" Risiko bedeutet, lernen kann! Wie eben auch aus dem Risiko, das man bereits 2019 genommen hat, was meines Erachtens intern auch zu Lerneffekten geführt hat, weil man gemerkt hat, wie problematisch es dann spätestens mit Corona wurde die Schäden zu bereinigen. Schäden, die noch bereinigbar sind. Das ist im Moment auch der Unterschied zu den Blauen, die sich selbst in einer Abwärtsspirale gefangen hielten und irgendwann nur noch Passagier waren ...
Zitat von Vintage09
Für mich zu sehr Schwarzmalerei, hast nicht komplett Unrecht aber der Schalke Vergleich hinkt hier schon ein wenig, da wir unsere sportlichen Ziele erreichen. Solang wir diese erreichen würde ich auch leicht ins Risiko gehen um diese zukünftig weiter zu erreichen.
Zitat von WalterFroschsErbe
Wir befinden uns allerdings schon auf der falschen Seite der Balance und müssen abwarten, dass die Zeit--auslaufende Verträge und heranreifende Toptalente--wieder für einen Ausgleich sorgt. Dass wir ausgerechnet in den zwei Transferphasen unmittelbar vor der Pandemie die Investitionen hochgeschraubt haben, ist Pech, ändert aber nichts daran, dass wir Schulz, Meunier (und den haben wir während der Pandemie verpflichtet) Hummels, Brandt, Can, Bürki und Wolf massiv, zu weiten Teilen transferierbar, über Marktwert bezahlen.
Wir haben schon drei Transferphasen erlebt, in denen wir extrem beschränkt handlungsfähig wahren, und insgesamt aktiv, also ohne auf Abgänge zu reagieren, nur 3 Spieler verpflichtet haben, obwohl der sportliche Bedarf auf einigen Positionen offenkundig ist. Neben Kobel mit Bellingham und Meunier zwei Spieler, bei deren Verpflichtung die Annahmen zum Pandemieverlauf deutlich rosiger gewesen sein dürften.
Wir sind gezwungen, auf Schulz, Meunier und Can zu setzen, weil wir bis 2024 insgesamt 70-75 Mio. € an diese drei Spieler überweisen werden. Wir geraten unter Druck bzgl. Guerreiro und Akanji, weil wir sie offenbar weder leicht verlängern können, noch gut ersetzen können. Im Sommer heißt es dann Witzablöse, oder 2023 ablösefrei ziehen lassen--und auf den Positionen von ganz unten aufbauen.
Der Schalke-Vergleich ist nicht aus der Luft gegriffen, sind es doch genau diese Dominosteine, die sie in die Handlungsunfähigkeit getrieben haben. Der BVB ist noch lange, lange nicht da. Ein von hier aus erhöhtes Risiko, weil man schon großzügig künftige Einnahmen verplant, bringt ihn aber gutes Stück näher.
Zitat von KalleRiedle11
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
Wir befinden uns allerdings schon auf der falschen Seite der Balance und müssen abwarten, dass die Zeit--auslaufende Verträge und heranreifende Toptalente--wieder für einen Ausgleich sorgt. Dass wir ausgerechnet in den zwei Transferphasen unmittelbar vor der Pandemie die Investitionen hochgeschraubt haben, ist Pech, ändert aber nichts daran, dass wir Schulz, Meunier (und den haben wir während der Pandemie verpflichtet) Hummels, Brandt, Can, Bürki und Wolf massiv, zu weiten Teilen transferierbar, über Marktwert bezahlen.
Wir haben schon drei Transferphasen erlebt, in denen wir extrem beschränkt handlungsfähig wahren, und insgesamt aktiv, also ohne auf Abgänge zu reagieren, nur 3 Spieler verpflichtet haben, obwohl der sportliche Bedarf auf einigen Positionen offenkundig ist. Neben Kobel mit Bellingham und Meunier zwei Spieler, bei deren Verpflichtung die Annahmen zum Pandemieverlauf deutlich rosiger gewesen sein dürften.
Wir sind gezwungen, auf Schulz, Meunier und Can zu setzen, weil wir bis 2024 insgesamt 70-75 Mio. € an diese drei Spieler überweisen werden. Wir geraten unter Druck bzgl. Guerreiro und Akanji, weil wir sie offenbar weder leicht verlängern können, noch gut ersetzen können. Im Sommer heißt es dann Witzablöse, oder 2023 ablösefrei ziehen lassen--und auf den Positionen von ganz unten aufbauen.
Der Schalke-Vergleich ist nicht aus der Luft gegriffen, sind es doch genau diese Dominosteine, die sie in die Handlungsunfähigkeit getrieben haben. Der BVB ist noch lange, lange nicht da. Ein von hier aus erhöhtes Risiko, weil man schon großzügig künftige Einnahmen verplant, bringt ihn aber gutes Stück näher.
Für mich zu sehr Schwarzmalerei, hast nicht komplett Unrecht aber der Schalke Vergleich hinkt hier schon ein wenig, da wir unsere sportlichen Ziele erreichen. Solang wir diese erreichen würde ich auch leicht ins Risiko gehen um diese zukünftig weiter zu erreichen.
Das ist meines Erachtens keine Schwarzmalerei, sondern berücksichtigt viel eher die aktuelle Lage sowie deren Risiken, durch die man sehr schnell in eine Situation kommen kann, die der der Blauen nicht unähnlich ist. Der BVB ist 2019 bereits ins Risiko, das sich sportlich nicht ausgezahlt hat. Wenn man so will, könnte man hier ja sogar schon behaupten, dass man seine sportlichen Ziele nicht erreicht hat, indem man sehr laut über das M Wort sprach und angreifen wollte, um mehr als einen Pokaltitel abzugreifen. Man ist durch die damit eingeläutete Transferoffensive dem Ziel aber kein Stück näher gekommen, weswegen man durchaus von Zielverfehlung sprechen könnte, auch wenn das gerne ignoriert wird, weil man zumindest die Minimalziele immer erreicht hat - mitunter auch knapp. Deswegen ist das mit dem Risiko und der Zielerreichung auch immer eine gefährlich explosive Mischung, die man nicht unterschätzen sollte, gerade wenn man das Risiko, was man damals ging, immer noch in weiten Teilen im Etat drin stehen hat und Corona noch oben drauf kam. Daher ist es auch auch gar nicht mehr so einfach zu definieren, was denn nun noch leichtes Risiko ist und womit schon ein erhebliches Risiko einhergeht.
Der Quervergleich zu den Blauen ist ansonsten natürlich nur eine Drohkulisse, allerdings gibt es durchaus bekannte und vergleichbare Parameter. Risikoverhalten war einer davon. Der andere betrifft auslaufende Verträge, in der Hoffnung, dass man das über den Nachwuchs bzw. günstige Talententwicklung kompensieren kann, da der laufende Betrieb selbst bei Zielerreichung absehbar wenig Investitionspotenzial ohne Verschuldung eröffnet. Stand heute laufen bis 2023 die Verträge von 5 Stammspielern aus - davon 3, die vielleicht sogar ihre Karriere beenden - , die meines Erachtens zu 80% nicht intern ersetzt werden könnten, wenn sie gehen sollten und von 5 BU, von denen auch nochmal mindestens 3 zwingend zu ersetzen sind, weil sie entsprechende Minuten sehen und nicht zwingend ein Nachwuchsspieler nachkommt. Dabei sind dann die ebenfalls auslaufenden Verträge von Moukoko und Knauff noch gar nicht berücksichtigt. Gerade das ist doch aber das Problem, was man langsam aber sicher bereits als "leichtes" Risiko betrachten muss: auslaufende Verträge, die nicht ganz einfach ohne Geld zu ersetzen sind und daher zusätzlich zu den schon bestehenden Baustellen zu betrachten sind. Auf den BVB kommen sowieso schon massive Invesitionen zu, die eigentlich nur zum Erhalt der Leistungsfähigkeit dienen. Selbst im Best-Case, dass man wichtige Verlängerungen hinbekommt, die allerdings auch in all diesen Fällen teurer zu erwarten sind als der Status quo, trotz Corona.
Darüber hinaus wird es nicht dermaßen viel Spielraum geben, außer man trifft halt immer wieder die richtigen Entscheidungen, was günstige Nachwuchsspieler betrifft. Ansonsten ist man gezwungen, dass man in die Situation kommt seine besten Talente früh zu Geld zu machen, selbst wenn im Einzelfall durchaus die Möglichkeit bestehen könnte eine längere gemeinsame Zukunft anzustreben. Auch das ist doch aber ein Risiko, das die Blauen extrem zu spüren bekommen haben, weil sie sich in die Lage versetzt hatten, in der sie das als Auffangnetz nutzten, solange es ging. Bis eben irgendwann die Draxlers und Sanes kein Geld mehr brachten, weil die Spieler ablösefrei gingen, ohne dass man intern auf die Nachfolge vorbereitet war. Je mehr Risiko man geht, desto schneller landet man in genau solchen Modellen, ohne finanziell nachhelfen zu können, dass das Talent auch tatsächlich die Qualität hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leistungsniveau in der ersten Mannschaft aufrecht erhalten kann, zum nötigen Zeitpunkt.
Daher ist diese Drohkulisse mit den Blauen durchaus ernstzunehmen, weil man aus deren Fehlern, was "leichtes" Risiko bedeutet, lernen kann! Wie eben auch aus dem Risiko, das man bereits 2019 genommen hat, was meines Erachtens intern auch zu Lerneffekten geführt hat, weil man gemerkt hat, wie problematisch es dann spätestens mit Corona wurde die Schäden zu bereinigen. Schäden, die noch bereinigbar sind. Das ist im Moment auch der Unterschied zu den Blauen, die sich selbst in einer Abwärtsspirale gefangen hielten und irgendwann nur noch Passagier waren ...
Es gibt da durchaus einen Unterschied, denn bei uns sitzt Supersparer Aki Watzke, bei dem man sich ganz sicher sein kann, dass so etwas hier nicht passieren wird, solange er am Ruder sitzt.
19.10.2021 - 17:17 Uhr
Zitat von barcaberlin
Glaube nicht dass hier irgend jemand Can/Meunier/Schulz/Bürki/Wolf etc. für komplett unfähig hält, sondern es geht um das Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Emre Can bspw. soll um die 9 Mio verdienen, da ist es dann halt etwas wenig wenn er damit "erste bis zweite Option für die Defensive" ist. Einmal natürlich bringt es die Mannschaft nicht entsprechend weiter und man hätte die Mittel wahrscheinlich sinnvoller einsetzen können, aber was meiner Meinung nach viel schlimmer ist, ist dass man sich damit enormen Handlungsspielraum nimmt. Man sieht es ja jetzt schon bei Spielern wie Bürki, Wolf und Schulz, dass man die Spieler vielleicht gerne loswerden wöllte (zumindest laut Medien hatte sie alle eine Freigabe), aber sich eben keine Vereine finden, die auch nur annährend bereit sind solche Gehälter zu bieten. Dann hast du eben wenn du nicht willst das deine Kaderkosten explodieren auf einmal keine Chance als mit Wolf und Schulz in die Saison zu gehen, weil die sich eben auf ihre Verträge berufen. Natürlich könnte man trotzdem jemand verpflichten, aber das frisst natürlich weitere finanzielle Ressourcen und zerstört die Marktwerte der Spieler komplett, so dass du dir dann fast sicher sein kannst bis zum Vertragsende auf ihnen sitzen zu bleiben. Teilweise geht es ja dann wie bei Schürrle soweit, dass durch Abstandszahlungen versucht das Thema zu beenden.
Auch einen Mario Götze hätte man damals wahrscheinlich recht gerne wieder abgegeben wenn man das Preis-Leistungsverhältnis betrachtete. Letztendlich hat uns der Transfer dann 22 Mio Ablöse plus 40 Mio Gehalt gekostet also im Schnitt 15,5 Mio pro Jahr für einen Spieler, der jetzt bei PSV für 3 Mio Gehalt (plus ein wenig Handgeld) spielt. Auch hier geht es nicht darum, dass Götze die absolute Nulpe war und überhaupt keinen Mehrwert brachte, sondern dass der Mehrwert mmn in keiner Relation zum Preis stand.
Die Abwärtsspirale, die auch BVBBC hier in einem der Post anspricht bezieht sich meiner Meinung nach genau darauf und wie schnell man in dieser Dynamik festsitzen kann, sollte man nicht unterschätzen, weil es schon einige der grösseren Klubs (HSV, Schalke, Stuttgart, Hertha) gezeigt haben, wie schnell man trotz vorhandener finanzieller Stärke dann in einen Abwärtssog gerät, weil man beim Überbezahlen dann auf einmal die Spieler, die man loswerden wollen würde, nicht mehr losbekommt, was dazu führt, dass man noch mehr der Leistungsträger abgeben muss um liquide zu bleiben und dann eben in einem Teufelskreis landet.
Ich bin da auf jedenfall eher bei den Mahnern dass man da in naher Zukunft sehr vorsichtig sein sollte, dass man durch Abgänge von Leistungsträgern ohne Gegenwert (Vertragsende, Karriereende) da nicht in eine fiese Dynamik gerät.
Zitat von Ladiv
Meunier und Can sehe ich überhaupt nicht als Last oder als "nicht verwendbar". Meunier hat sich mittlerweile deutlich stabilisiert und wird auf jeden Fall noch eine Weile einer von zwei RVs sein, zunächst auch weiterhin als Stammspieler. Und Can ist so flexibel, dass man ihn immer als erste bis zweite Option für die Defensive, ob Abwehr oder Mittelfeld, in Betracht ziehen kann. So einen Spieler braucht man. Zudem ist er ein Leader, der sich nicht vor Verantwortung scheut und auch junge Spieler mitreißen kann.
Einzig Schulz sehe ich als nicht wirklich verwendbar. Selbst als Back-up für Guerreiro sehe ich ihn zu schwach. Aber damit ist er m.E. auch der einzige Spieler im Kader. Selbst einen Wolf halte ich neben Can für einen guten, flexiblen Back-up, der immer mal ins kalte Wasser geworfen werden und in den Schlussminuten einer Partie wichtig sein kann. Auch in Spielen gegen kleinere Gegner kann er mal von Beginn an starten, um andere Spieler zu schonen.
Alles in allem sehe ich nur mit Bürki und Schulz zwei Spieler, von denen man sich unbedingt trennen sollte. Auf der anderen Seite sehe ich akut nur Bedarf für einen LV Back-up und einen 6er, da Witsel deutlich abgebaut hat und m.E. kein Stammspieler mehr sein sollte.
Weiterer Bedarf entsteht nur, wenn uns Spieler (Haaland?) verlassen sollte.
Pongracic würde ich für diese doch recht günstige Kaufoption fest verpflichten, mit Akanji und Guerreiro verlängern. Das sollte aber möglich sein, wenn man außer für einen neuen 6er nicht viel Geld in die Hand nehmen muss und in die CL kommen sollte.
Meunier und Can sehe ich überhaupt nicht als Last oder als "nicht verwendbar". Meunier hat sich mittlerweile deutlich stabilisiert und wird auf jeden Fall noch eine Weile einer von zwei RVs sein, zunächst auch weiterhin als Stammspieler. Und Can ist so flexibel, dass man ihn immer als erste bis zweite Option für die Defensive, ob Abwehr oder Mittelfeld, in Betracht ziehen kann. So einen Spieler braucht man. Zudem ist er ein Leader, der sich nicht vor Verantwortung scheut und auch junge Spieler mitreißen kann.
Einzig Schulz sehe ich als nicht wirklich verwendbar. Selbst als Back-up für Guerreiro sehe ich ihn zu schwach. Aber damit ist er m.E. auch der einzige Spieler im Kader. Selbst einen Wolf halte ich neben Can für einen guten, flexiblen Back-up, der immer mal ins kalte Wasser geworfen werden und in den Schlussminuten einer Partie wichtig sein kann. Auch in Spielen gegen kleinere Gegner kann er mal von Beginn an starten, um andere Spieler zu schonen.
Alles in allem sehe ich nur mit Bürki und Schulz zwei Spieler, von denen man sich unbedingt trennen sollte. Auf der anderen Seite sehe ich akut nur Bedarf für einen LV Back-up und einen 6er, da Witsel deutlich abgebaut hat und m.E. kein Stammspieler mehr sein sollte.
Weiterer Bedarf entsteht nur, wenn uns Spieler (Haaland?) verlassen sollte.
Pongracic würde ich für diese doch recht günstige Kaufoption fest verpflichten, mit Akanji und Guerreiro verlängern. Das sollte aber möglich sein, wenn man außer für einen neuen 6er nicht viel Geld in die Hand nehmen muss und in die CL kommen sollte.
Glaube nicht dass hier irgend jemand Can/Meunier/Schulz/Bürki/Wolf etc. für komplett unfähig hält, sondern es geht um das Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Emre Can bspw. soll um die 9 Mio verdienen, da ist es dann halt etwas wenig wenn er damit "erste bis zweite Option für die Defensive" ist. Einmal natürlich bringt es die Mannschaft nicht entsprechend weiter und man hätte die Mittel wahrscheinlich sinnvoller einsetzen können, aber was meiner Meinung nach viel schlimmer ist, ist dass man sich damit enormen Handlungsspielraum nimmt. Man sieht es ja jetzt schon bei Spielern wie Bürki, Wolf und Schulz, dass man die Spieler vielleicht gerne loswerden wöllte (zumindest laut Medien hatte sie alle eine Freigabe), aber sich eben keine Vereine finden, die auch nur annährend bereit sind solche Gehälter zu bieten. Dann hast du eben wenn du nicht willst das deine Kaderkosten explodieren auf einmal keine Chance als mit Wolf und Schulz in die Saison zu gehen, weil die sich eben auf ihre Verträge berufen. Natürlich könnte man trotzdem jemand verpflichten, aber das frisst natürlich weitere finanzielle Ressourcen und zerstört die Marktwerte der Spieler komplett, so dass du dir dann fast sicher sein kannst bis zum Vertragsende auf ihnen sitzen zu bleiben. Teilweise geht es ja dann wie bei Schürrle soweit, dass durch Abstandszahlungen versucht das Thema zu beenden.
Auch einen Mario Götze hätte man damals wahrscheinlich recht gerne wieder abgegeben wenn man das Preis-Leistungsverhältnis betrachtete. Letztendlich hat uns der Transfer dann 22 Mio Ablöse plus 40 Mio Gehalt gekostet also im Schnitt 15,5 Mio pro Jahr für einen Spieler, der jetzt bei PSV für 3 Mio Gehalt (plus ein wenig Handgeld) spielt. Auch hier geht es nicht darum, dass Götze die absolute Nulpe war und überhaupt keinen Mehrwert brachte, sondern dass der Mehrwert mmn in keiner Relation zum Preis stand.
Die Abwärtsspirale, die auch BVBBC hier in einem der Post anspricht bezieht sich meiner Meinung nach genau darauf und wie schnell man in dieser Dynamik festsitzen kann, sollte man nicht unterschätzen, weil es schon einige der grösseren Klubs (HSV, Schalke, Stuttgart, Hertha) gezeigt haben, wie schnell man trotz vorhandener finanzieller Stärke dann in einen Abwärtssog gerät, weil man beim Überbezahlen dann auf einmal die Spieler, die man loswerden wollen würde, nicht mehr losbekommt, was dazu führt, dass man noch mehr der Leistungsträger abgeben muss um liquide zu bleiben und dann eben in einem Teufelskreis landet.
Ich bin da auf jedenfall eher bei den Mahnern dass man da in naher Zukunft sehr vorsichtig sein sollte, dass man durch Abgänge von Leistungsträgern ohne Gegenwert (Vertragsende, Karriereende) da nicht in eine fiese Dynamik gerät.
Es gibt aber einen großen Unterschied zwischen „mahnen“ und eine realistisch erwartbares Budget zu verplanen um konkurrenzfähig zu bleiben und die sportliche Substanz aufrecht zu erhalten. Das ständige Mahnen und auf die Vergangenheit schauen ist ja schon und gut und bringt wahrscheinlich auch viele Wertungen ein. Ich denke aber schon dass den Verantwortlichen bewusst es, dass man solche Verpflichtungen in Zukunft nicht tätigt (der Marke Schulz etc), man finanziell post Corona insgesamt kleine Brötchen backen muss und trotzdem sportlich nicht abfallen darf (siehe KE und den zu erwartenden Haaland-Einnahmen).
Da bringt es mMn nach wenig zurückzublicken und den blauen Teufel an die Wand zu malen. Wichtig ist, dass wir uns finanziell nicht übernehmen und daran glaube ich ganz sicher, dass wir das nicht mehr tun werden. Es ging in der Debatte lediglich darum, was man dann mit dem zur Verfügung stehenden Budget (nach Betrachtung aller Risikofaktoren und finanziellen Hürden) angestellt werden kann. Das hat recht wenig mit mahnen zu tun, das ist ein Thema für sich und kann natürlich gerne separat ausdiskutiert werden, passt mMn nach aber nicht in diesen Kontext.
19.10.2021 - 17:17 Uhr
Zitat von Dunkelheit
Es gibt da durchaus einen Unterschied, denn bei uns sitzt Supersparer Aki Watzke, bei dem man sich ganz sicher sein kann, dass so etwas hier nicht passieren wird, solange er am Ruder sitzt.
Zitat von BVBBC
Das ist meines Erachtens keine Schwarzmalerei, sondern berücksichtigt viel eher die aktuelle Lage sowie deren Risiken, durch die man sehr schnell in eine Situation kommen kann, die der der Blauen nicht unähnlich ist. Der BVB ist 2019 bereits ins Risiko, das sich sportlich nicht ausgezahlt hat. Wenn man so will, könnte man hier ja sogar schon behaupten, dass man seine sportlichen Ziele nicht erreicht hat, indem man sehr laut über das M Wort sprach und angreifen wollte, um mehr als einen Pokaltitel abzugreifen. Man ist durch die damit eingeläutete Transferoffensive dem Ziel aber kein Stück näher gekommen, weswegen man durchaus von Zielverfehlung sprechen könnte, auch wenn das gerne ignoriert wird, weil man zumindest die Minimalziele immer erreicht hat - mitunter auch knapp. Deswegen ist das mit dem Risiko und der Zielerreichung auch immer eine gefährlich explosive Mischung, die man nicht unterschätzen sollte, gerade wenn man das Risiko, was man damals ging, immer noch in weiten Teilen im Etat drin stehen hat und Corona noch oben drauf kam. Daher ist es auch auch gar nicht mehr so einfach zu definieren, was denn nun noch leichtes Risiko ist und womit schon ein erhebliches Risiko einhergeht.
Der Quervergleich zu den Blauen ist ansonsten natürlich nur eine Drohkulisse, allerdings gibt es durchaus bekannte und vergleichbare Parameter. Risikoverhalten war einer davon. Der andere betrifft auslaufende Verträge, in der Hoffnung, dass man das über den Nachwuchs bzw. günstige Talententwicklung kompensieren kann, da der laufende Betrieb selbst bei Zielerreichung absehbar wenig Investitionspotenzial ohne Verschuldung eröffnet. Stand heute laufen bis 2023 die Verträge von 5 Stammspielern aus - davon 3, die vielleicht sogar ihre Karriere beenden - , die meines Erachtens zu 80% nicht intern ersetzt werden könnten, wenn sie gehen sollten und von 5 BU, von denen auch nochmal mindestens 3 zwingend zu ersetzen sind, weil sie entsprechende Minuten sehen und nicht zwingend ein Nachwuchsspieler nachkommt. Dabei sind dann die ebenfalls auslaufenden Verträge von Moukoko und Knauff noch gar nicht berücksichtigt. Gerade das ist doch aber das Problem, was man langsam aber sicher bereits als "leichtes" Risiko betrachten muss: auslaufende Verträge, die nicht ganz einfach ohne Geld zu ersetzen sind und daher zusätzlich zu den schon bestehenden Baustellen zu betrachten sind. Auf den BVB kommen sowieso schon massive Invesitionen zu, die eigentlich nur zum Erhalt der Leistungsfähigkeit dienen. Selbst im Best-Case, dass man wichtige Verlängerungen hinbekommt, die allerdings auch in all diesen Fällen teurer zu erwarten sind als der Status quo, trotz Corona.
Darüber hinaus wird es nicht dermaßen viel Spielraum geben, außer man trifft halt immer wieder die richtigen Entscheidungen, was günstige Nachwuchsspieler betrifft. Ansonsten ist man gezwungen, dass man in die Situation kommt seine besten Talente früh zu Geld zu machen, selbst wenn im Einzelfall durchaus die Möglichkeit bestehen könnte eine längere gemeinsame Zukunft anzustreben. Auch das ist doch aber ein Risiko, das die Blauen extrem zu spüren bekommen haben, weil sie sich in die Lage versetzt hatten, in der sie das als Auffangnetz nutzten, solange es ging. Bis eben irgendwann die Draxlers und Sanes kein Geld mehr brachten, weil die Spieler ablösefrei gingen, ohne dass man intern auf die Nachfolge vorbereitet war. Je mehr Risiko man geht, desto schneller landet man in genau solchen Modellen, ohne finanziell nachhelfen zu können, dass das Talent auch tatsächlich die Qualität hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leistungsniveau in der ersten Mannschaft aufrecht erhalten kann, zum nötigen Zeitpunkt.
Daher ist diese Drohkulisse mit den Blauen durchaus ernstzunehmen, weil man aus deren Fehlern, was "leichtes" Risiko bedeutet, lernen kann! Wie eben auch aus dem Risiko, das man bereits 2019 genommen hat, was meines Erachtens intern auch zu Lerneffekten geführt hat, weil man gemerkt hat, wie problematisch es dann spätestens mit Corona wurde die Schäden zu bereinigen. Schäden, die noch bereinigbar sind. Das ist im Moment auch der Unterschied zu den Blauen, die sich selbst in einer Abwärtsspirale gefangen hielten und irgendwann nur noch Passagier waren ...
Zitat von Vintage09
Für mich zu sehr Schwarzmalerei, hast nicht komplett Unrecht aber der Schalke Vergleich hinkt hier schon ein wenig, da wir unsere sportlichen Ziele erreichen. Solang wir diese erreichen würde ich auch leicht ins Risiko gehen um diese zukünftig weiter zu erreichen.
Zitat von WalterFroschsErbe
Wir befinden uns allerdings schon auf der falschen Seite der Balance und müssen abwarten, dass die Zeit--auslaufende Verträge und heranreifende Toptalente--wieder für einen Ausgleich sorgt. Dass wir ausgerechnet in den zwei Transferphasen unmittelbar vor der Pandemie die Investitionen hochgeschraubt haben, ist Pech, ändert aber nichts daran, dass wir Schulz, Meunier (und den haben wir während der Pandemie verpflichtet) Hummels, Brandt, Can, Bürki und Wolf massiv, zu weiten Teilen transferierbar, über Marktwert bezahlen.
Wir haben schon drei Transferphasen erlebt, in denen wir extrem beschränkt handlungsfähig wahren, und insgesamt aktiv, also ohne auf Abgänge zu reagieren, nur 3 Spieler verpflichtet haben, obwohl der sportliche Bedarf auf einigen Positionen offenkundig ist. Neben Kobel mit Bellingham und Meunier zwei Spieler, bei deren Verpflichtung die Annahmen zum Pandemieverlauf deutlich rosiger gewesen sein dürften.
Wir sind gezwungen, auf Schulz, Meunier und Can zu setzen, weil wir bis 2024 insgesamt 70-75 Mio. € an diese drei Spieler überweisen werden. Wir geraten unter Druck bzgl. Guerreiro und Akanji, weil wir sie offenbar weder leicht verlängern können, noch gut ersetzen können. Im Sommer heißt es dann Witzablöse, oder 2023 ablösefrei ziehen lassen--und auf den Positionen von ganz unten aufbauen.
Der Schalke-Vergleich ist nicht aus der Luft gegriffen, sind es doch genau diese Dominosteine, die sie in die Handlungsunfähigkeit getrieben haben. Der BVB ist noch lange, lange nicht da. Ein von hier aus erhöhtes Risiko, weil man schon großzügig künftige Einnahmen verplant, bringt ihn aber gutes Stück näher.
Zitat von KalleRiedle11
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
Wir befinden uns allerdings schon auf der falschen Seite der Balance und müssen abwarten, dass die Zeit--auslaufende Verträge und heranreifende Toptalente--wieder für einen Ausgleich sorgt. Dass wir ausgerechnet in den zwei Transferphasen unmittelbar vor der Pandemie die Investitionen hochgeschraubt haben, ist Pech, ändert aber nichts daran, dass wir Schulz, Meunier (und den haben wir während der Pandemie verpflichtet) Hummels, Brandt, Can, Bürki und Wolf massiv, zu weiten Teilen transferierbar, über Marktwert bezahlen.
Wir haben schon drei Transferphasen erlebt, in denen wir extrem beschränkt handlungsfähig wahren, und insgesamt aktiv, also ohne auf Abgänge zu reagieren, nur 3 Spieler verpflichtet haben, obwohl der sportliche Bedarf auf einigen Positionen offenkundig ist. Neben Kobel mit Bellingham und Meunier zwei Spieler, bei deren Verpflichtung die Annahmen zum Pandemieverlauf deutlich rosiger gewesen sein dürften.
Wir sind gezwungen, auf Schulz, Meunier und Can zu setzen, weil wir bis 2024 insgesamt 70-75 Mio. € an diese drei Spieler überweisen werden. Wir geraten unter Druck bzgl. Guerreiro und Akanji, weil wir sie offenbar weder leicht verlängern können, noch gut ersetzen können. Im Sommer heißt es dann Witzablöse, oder 2023 ablösefrei ziehen lassen--und auf den Positionen von ganz unten aufbauen.
Der Schalke-Vergleich ist nicht aus der Luft gegriffen, sind es doch genau diese Dominosteine, die sie in die Handlungsunfähigkeit getrieben haben. Der BVB ist noch lange, lange nicht da. Ein von hier aus erhöhtes Risiko, weil man schon großzügig künftige Einnahmen verplant, bringt ihn aber gutes Stück näher.
Für mich zu sehr Schwarzmalerei, hast nicht komplett Unrecht aber der Schalke Vergleich hinkt hier schon ein wenig, da wir unsere sportlichen Ziele erreichen. Solang wir diese erreichen würde ich auch leicht ins Risiko gehen um diese zukünftig weiter zu erreichen.
Das ist meines Erachtens keine Schwarzmalerei, sondern berücksichtigt viel eher die aktuelle Lage sowie deren Risiken, durch die man sehr schnell in eine Situation kommen kann, die der der Blauen nicht unähnlich ist. Der BVB ist 2019 bereits ins Risiko, das sich sportlich nicht ausgezahlt hat. Wenn man so will, könnte man hier ja sogar schon behaupten, dass man seine sportlichen Ziele nicht erreicht hat, indem man sehr laut über das M Wort sprach und angreifen wollte, um mehr als einen Pokaltitel abzugreifen. Man ist durch die damit eingeläutete Transferoffensive dem Ziel aber kein Stück näher gekommen, weswegen man durchaus von Zielverfehlung sprechen könnte, auch wenn das gerne ignoriert wird, weil man zumindest die Minimalziele immer erreicht hat - mitunter auch knapp. Deswegen ist das mit dem Risiko und der Zielerreichung auch immer eine gefährlich explosive Mischung, die man nicht unterschätzen sollte, gerade wenn man das Risiko, was man damals ging, immer noch in weiten Teilen im Etat drin stehen hat und Corona noch oben drauf kam. Daher ist es auch auch gar nicht mehr so einfach zu definieren, was denn nun noch leichtes Risiko ist und womit schon ein erhebliches Risiko einhergeht.
Der Quervergleich zu den Blauen ist ansonsten natürlich nur eine Drohkulisse, allerdings gibt es durchaus bekannte und vergleichbare Parameter. Risikoverhalten war einer davon. Der andere betrifft auslaufende Verträge, in der Hoffnung, dass man das über den Nachwuchs bzw. günstige Talententwicklung kompensieren kann, da der laufende Betrieb selbst bei Zielerreichung absehbar wenig Investitionspotenzial ohne Verschuldung eröffnet. Stand heute laufen bis 2023 die Verträge von 5 Stammspielern aus - davon 3, die vielleicht sogar ihre Karriere beenden - , die meines Erachtens zu 80% nicht intern ersetzt werden könnten, wenn sie gehen sollten und von 5 BU, von denen auch nochmal mindestens 3 zwingend zu ersetzen sind, weil sie entsprechende Minuten sehen und nicht zwingend ein Nachwuchsspieler nachkommt. Dabei sind dann die ebenfalls auslaufenden Verträge von Moukoko und Knauff noch gar nicht berücksichtigt. Gerade das ist doch aber das Problem, was man langsam aber sicher bereits als "leichtes" Risiko betrachten muss: auslaufende Verträge, die nicht ganz einfach ohne Geld zu ersetzen sind und daher zusätzlich zu den schon bestehenden Baustellen zu betrachten sind. Auf den BVB kommen sowieso schon massive Invesitionen zu, die eigentlich nur zum Erhalt der Leistungsfähigkeit dienen. Selbst im Best-Case, dass man wichtige Verlängerungen hinbekommt, die allerdings auch in all diesen Fällen teurer zu erwarten sind als der Status quo, trotz Corona.
Darüber hinaus wird es nicht dermaßen viel Spielraum geben, außer man trifft halt immer wieder die richtigen Entscheidungen, was günstige Nachwuchsspieler betrifft. Ansonsten ist man gezwungen, dass man in die Situation kommt seine besten Talente früh zu Geld zu machen, selbst wenn im Einzelfall durchaus die Möglichkeit bestehen könnte eine längere gemeinsame Zukunft anzustreben. Auch das ist doch aber ein Risiko, das die Blauen extrem zu spüren bekommen haben, weil sie sich in die Lage versetzt hatten, in der sie das als Auffangnetz nutzten, solange es ging. Bis eben irgendwann die Draxlers und Sanes kein Geld mehr brachten, weil die Spieler ablösefrei gingen, ohne dass man intern auf die Nachfolge vorbereitet war. Je mehr Risiko man geht, desto schneller landet man in genau solchen Modellen, ohne finanziell nachhelfen zu können, dass das Talent auch tatsächlich die Qualität hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leistungsniveau in der ersten Mannschaft aufrecht erhalten kann, zum nötigen Zeitpunkt.
Daher ist diese Drohkulisse mit den Blauen durchaus ernstzunehmen, weil man aus deren Fehlern, was "leichtes" Risiko bedeutet, lernen kann! Wie eben auch aus dem Risiko, das man bereits 2019 genommen hat, was meines Erachtens intern auch zu Lerneffekten geführt hat, weil man gemerkt hat, wie problematisch es dann spätestens mit Corona wurde die Schäden zu bereinigen. Schäden, die noch bereinigbar sind. Das ist im Moment auch der Unterschied zu den Blauen, die sich selbst in einer Abwärtsspirale gefangen hielten und irgendwann nur noch Passagier waren ...
Es gibt da durchaus einen Unterschied, denn bei uns sitzt Supersparer Aki Watzke, bei dem man sich ganz sicher sein kann, dass so etwas hier nicht passieren wird, solange er am Ruder sitzt.
Ganz genau so ist es.
19.10.2021 - 17:22 Uhr
Zitat von Vintage09
Mir fehlt auf Eurer To Do Liste ganz klar ein 1a Lv, für mich nach der Haaland Nachfolge ganz klar auf Prio.
Prio 1 - Haaland Nachfolge
Hier reicht mir persönlich nicht nur 1 Transfer, da mir schon jetzt teilweise die Durchschlagskraft fehlt. Hier ist aber nicht allein die Offensive Schuld, sondern auch der fehlenden Qualität auf den Av und dem kreativen Zentrum (oft zu schlampig Spieler wie Reus, Brandt, Reyna und Dahoud im Passspiel) geschuldet.
Wunsch
Grossgewachsener mitspielender St
Haller/Onuachu/ Hlozek
Weiterer schneller Abschlussspieler (Alternativ außen)
Adeyemi/Madueke
Prio 2 - Stammlinksverteidiger
Ein Spieler der zu der Idee Rose passt, uns die nötige Breite verschafft um weiterhin mit 2 Spitzen zu spielen.
Spielerisch aber nicht so limitiert wie Schulz, den ich auch nächste Saison in der Backup Rolle sehe mit dem Vertrag.
Wunsch
Bensebaini (Vertrag 2023) kennt Rose & die Liga, hinter Schulz dann hoffen das Rothe den nächsten Step macht.
Prio 3 - weiterer Rechtsverteidiger
Meunier wird eben so schwierig loszubekommen sein mit dem Vertrag, also am Besten ein Spieler verpflichten der Ihm Dampf macht und vll noch als Talent unter dem Radar fliegt. Meunier kann ich noch eine weitere Saison gut mit leben, obwohl ich ihn defensiv und im Kopfballspiel nicht ideal finde, auch im Passspiel ist auch er limitiert. Für die einfachen Sachen reicht es und er ist nicht so Verletzungsanfällig wie Schulz.
Wunsch
Mazraoui (ablösefrei), kein Spieler der unter dem Radar fliegt und auch teuer im Unterhalt werden würde wegen der Vertragssituation.
Vagnoman Alternativ, aber auch häufiger verletzt. Bringt für mich aber viel mit für die Position auch gerade unter Rose.
Prio 4
Akanji Vertragsverlängerung müssen wir irgendwie unter Dach und Fach bringen. Nur auf Prio 4 gesetzt, da ich denke dass man in der Iv weniger Probleme hat wie auf anderen Positionen, aber gefühlt wäre Akanji mehr als eine Prio 4 einzuordnen.
Pongracic sehe ich ähnlich für die Ko keine schlechte Lösung als Iv Nr. 3. Zum Einen können sich Collins und Coulibaly in Ruhe dahinter entwickeln und zum Anderen hoffe ich, dass wir Zaga langfristig halten können und Ihm 1 Jahr Leihe schmackhaft machen können. Er muss kontinuierlich spielen um die Mats Nachfolge antreten zu können.
Prio 5 Zm/Dm
Eine Alternative zu Witsel finden und uns noch ein ticken breiter aufstellen um den intensiven Rose Fussball Tribut zu zollen.
Wunsch
Zakaria würde schon sehr gut ins Raster fallen, obwohl mir auch ein Kamara (Marseille) ziemlich gut gefallen würde.
Mit Jungs wie Can, Jude, Zakaria und Mo hätte man schon tierisch Qualität zum rotieren um den Offensivleuten den Rücken freizuhalten.
Prio 6 - Reus Alternative
Hoffe wir bekommen diese intern irgendwie hin, vll überraschen Spieler wie Knauff oder auch ein Bamba. Vll zieht man ein St eine Position zurück oder ein Zm eine Position vor? Denke hier steckt schon Potential im Kader.
In wie weit das Ganze stemmbar wäre, kann ich nicht beurteilen aber würde für mich die Tranferaktivitäten abrunden und man sollte auch mal nicht aus der Not Verkaufen um das Budget auch ein wenig nach oben zu schrauben. Spieler wie Hazard, Rapha und Brandt wären für mich solche Kandidaten.
Zitat von KalleRiedle11
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
Mir fehlt auf Eurer To Do Liste ganz klar ein 1a Lv, für mich nach der Haaland Nachfolge ganz klar auf Prio.
Prio 1 - Haaland Nachfolge
Hier reicht mir persönlich nicht nur 1 Transfer, da mir schon jetzt teilweise die Durchschlagskraft fehlt. Hier ist aber nicht allein die Offensive Schuld, sondern auch der fehlenden Qualität auf den Av und dem kreativen Zentrum (oft zu schlampig Spieler wie Reus, Brandt, Reyna und Dahoud im Passspiel) geschuldet.
Wunsch
Grossgewachsener mitspielender St
Haller/Onuachu/ Hlozek
Weiterer schneller Abschlussspieler (Alternativ außen)
Adeyemi/Madueke
Prio 2 - Stammlinksverteidiger
Ein Spieler der zu der Idee Rose passt, uns die nötige Breite verschafft um weiterhin mit 2 Spitzen zu spielen.
Spielerisch aber nicht so limitiert wie Schulz, den ich auch nächste Saison in der Backup Rolle sehe mit dem Vertrag.
Wunsch
Bensebaini (Vertrag 2023) kennt Rose & die Liga, hinter Schulz dann hoffen das Rothe den nächsten Step macht.
Prio 3 - weiterer Rechtsverteidiger
Meunier wird eben so schwierig loszubekommen sein mit dem Vertrag, also am Besten ein Spieler verpflichten der Ihm Dampf macht und vll noch als Talent unter dem Radar fliegt. Meunier kann ich noch eine weitere Saison gut mit leben, obwohl ich ihn defensiv und im Kopfballspiel nicht ideal finde, auch im Passspiel ist auch er limitiert. Für die einfachen Sachen reicht es und er ist nicht so Verletzungsanfällig wie Schulz.
Wunsch
Mazraoui (ablösefrei), kein Spieler der unter dem Radar fliegt und auch teuer im Unterhalt werden würde wegen der Vertragssituation.
Vagnoman Alternativ, aber auch häufiger verletzt. Bringt für mich aber viel mit für die Position auch gerade unter Rose.
Prio 4
Akanji Vertragsverlängerung müssen wir irgendwie unter Dach und Fach bringen. Nur auf Prio 4 gesetzt, da ich denke dass man in der Iv weniger Probleme hat wie auf anderen Positionen, aber gefühlt wäre Akanji mehr als eine Prio 4 einzuordnen.
Pongracic sehe ich ähnlich für die Ko keine schlechte Lösung als Iv Nr. 3. Zum Einen können sich Collins und Coulibaly in Ruhe dahinter entwickeln und zum Anderen hoffe ich, dass wir Zaga langfristig halten können und Ihm 1 Jahr Leihe schmackhaft machen können. Er muss kontinuierlich spielen um die Mats Nachfolge antreten zu können.
Prio 5 Zm/Dm
Eine Alternative zu Witsel finden und uns noch ein ticken breiter aufstellen um den intensiven Rose Fussball Tribut zu zollen.
Wunsch
Zakaria würde schon sehr gut ins Raster fallen, obwohl mir auch ein Kamara (Marseille) ziemlich gut gefallen würde.
Mit Jungs wie Can, Jude, Zakaria und Mo hätte man schon tierisch Qualität zum rotieren um den Offensivleuten den Rücken freizuhalten.
Prio 6 - Reus Alternative
Hoffe wir bekommen diese intern irgendwie hin, vll überraschen Spieler wie Knauff oder auch ein Bamba. Vll zieht man ein St eine Position zurück oder ein Zm eine Position vor? Denke hier steckt schon Potential im Kader.
In wie weit das Ganze stemmbar wäre, kann ich nicht beurteilen aber würde für mich die Tranferaktivitäten abrunden und man sollte auch mal nicht aus der Not Verkaufen um das Budget auch ein wenig nach oben zu schrauben. Spieler wie Hazard, Rapha und Brandt wären für mich solche Kandidaten.
@ KalleRiedle11 erzähl mir mal lieber wieso kein Lv auf Eurer To Do Liste steht?
Gerade auf Hinblick das Rose Trainer bleibt und wir weiterhin mit 2 Spitzen agieren wollen.
19.10.2021 - 17:30 Uhr
Zitat von Vintage09
@ KalleRiedle11 erzähl mir mal lieber wieso kein Lv auf Eurer To Do Liste steht?
Gerade auf Hinblick das Rose Trainer bleibt und wir weiterhin mit 2 Spitzen agieren wollen.
Zitat von Vintage09
Mir fehlt auf Eurer To Do Liste ganz klar ein 1a Lv, für mich nach der Haaland Nachfolge ganz klar auf Prio.
Prio 1 - Haaland Nachfolge
Hier reicht mir persönlich nicht nur 1 Transfer, da mir schon jetzt teilweise die Durchschlagskraft fehlt. Hier ist aber nicht allein die Offensive Schuld, sondern auch der fehlenden Qualität auf den Av und dem kreativen Zentrum (oft zu schlampig Spieler wie Reus, Brandt, Reyna und Dahoud im Passspiel) geschuldet.
Wunsch
Grossgewachsener mitspielender St
Haller/Onuachu/ Hlozek
Weiterer schneller Abschlussspieler (Alternativ außen)
Adeyemi/Madueke
Prio 2 - Stammlinksverteidiger
Ein Spieler der zu der Idee Rose passt, uns die nötige Breite verschafft um weiterhin mit 2 Spitzen zu spielen.
Spielerisch aber nicht so limitiert wie Schulz, den ich auch nächste Saison in der Backup Rolle sehe mit dem Vertrag.
Wunsch
Bensebaini (Vertrag 2023) kennt Rose & die Liga, hinter Schulz dann hoffen das Rothe den nächsten Step macht.
Prio 3 - weiterer Rechtsverteidiger
Meunier wird eben so schwierig loszubekommen sein mit dem Vertrag, also am Besten ein Spieler verpflichten der Ihm Dampf macht und vll noch als Talent unter dem Radar fliegt. Meunier kann ich noch eine weitere Saison gut mit leben, obwohl ich ihn defensiv und im Kopfballspiel nicht ideal finde, auch im Passspiel ist auch er limitiert. Für die einfachen Sachen reicht es und er ist nicht so Verletzungsanfällig wie Schulz.
Wunsch
Mazraoui (ablösefrei), kein Spieler der unter dem Radar fliegt und auch teuer im Unterhalt werden würde wegen der Vertragssituation.
Vagnoman Alternativ, aber auch häufiger verletzt. Bringt für mich aber viel mit für die Position auch gerade unter Rose.
Prio 4
Akanji Vertragsverlängerung müssen wir irgendwie unter Dach und Fach bringen. Nur auf Prio 4 gesetzt, da ich denke dass man in der Iv weniger Probleme hat wie auf anderen Positionen, aber gefühlt wäre Akanji mehr als eine Prio 4 einzuordnen.
Pongracic sehe ich ähnlich für die Ko keine schlechte Lösung als Iv Nr. 3. Zum Einen können sich Collins und Coulibaly in Ruhe dahinter entwickeln und zum Anderen hoffe ich, dass wir Zaga langfristig halten können und Ihm 1 Jahr Leihe schmackhaft machen können. Er muss kontinuierlich spielen um die Mats Nachfolge antreten zu können.
Prio 5 Zm/Dm
Eine Alternative zu Witsel finden und uns noch ein ticken breiter aufstellen um den intensiven Rose Fussball Tribut zu zollen.
Wunsch
Zakaria würde schon sehr gut ins Raster fallen, obwohl mir auch ein Kamara (Marseille) ziemlich gut gefallen würde.
Mit Jungs wie Can, Jude, Zakaria und Mo hätte man schon tierisch Qualität zum rotieren um den Offensivleuten den Rücken freizuhalten.
Prio 6 - Reus Alternative
Hoffe wir bekommen diese intern irgendwie hin, vll überraschen Spieler wie Knauff oder auch ein Bamba. Vll zieht man ein St eine Position zurück oder ein Zm eine Position vor? Denke hier steckt schon Potential im Kader.
In wie weit das Ganze stemmbar wäre, kann ich nicht beurteilen aber würde für mich die Tranferaktivitäten abrunden und man sollte auch mal nicht aus der Not Verkaufen um das Budget auch ein wenig nach oben zu schrauben. Spieler wie Hazard, Rapha und Brandt wären für mich solche Kandidaten.
Zitat von KalleRiedle11
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
Mir fehlt auf Eurer To Do Liste ganz klar ein 1a Lv, für mich nach der Haaland Nachfolge ganz klar auf Prio.
Prio 1 - Haaland Nachfolge
Hier reicht mir persönlich nicht nur 1 Transfer, da mir schon jetzt teilweise die Durchschlagskraft fehlt. Hier ist aber nicht allein die Offensive Schuld, sondern auch der fehlenden Qualität auf den Av und dem kreativen Zentrum (oft zu schlampig Spieler wie Reus, Brandt, Reyna und Dahoud im Passspiel) geschuldet.
Wunsch
Grossgewachsener mitspielender St
Haller/Onuachu/ Hlozek
Weiterer schneller Abschlussspieler (Alternativ außen)
Adeyemi/Madueke
Prio 2 - Stammlinksverteidiger
Ein Spieler der zu der Idee Rose passt, uns die nötige Breite verschafft um weiterhin mit 2 Spitzen zu spielen.
Spielerisch aber nicht so limitiert wie Schulz, den ich auch nächste Saison in der Backup Rolle sehe mit dem Vertrag.
Wunsch
Bensebaini (Vertrag 2023) kennt Rose & die Liga, hinter Schulz dann hoffen das Rothe den nächsten Step macht.
Prio 3 - weiterer Rechtsverteidiger
Meunier wird eben so schwierig loszubekommen sein mit dem Vertrag, also am Besten ein Spieler verpflichten der Ihm Dampf macht und vll noch als Talent unter dem Radar fliegt. Meunier kann ich noch eine weitere Saison gut mit leben, obwohl ich ihn defensiv und im Kopfballspiel nicht ideal finde, auch im Passspiel ist auch er limitiert. Für die einfachen Sachen reicht es und er ist nicht so Verletzungsanfällig wie Schulz.
Wunsch
Mazraoui (ablösefrei), kein Spieler der unter dem Radar fliegt und auch teuer im Unterhalt werden würde wegen der Vertragssituation.
Vagnoman Alternativ, aber auch häufiger verletzt. Bringt für mich aber viel mit für die Position auch gerade unter Rose.
Prio 4
Akanji Vertragsverlängerung müssen wir irgendwie unter Dach und Fach bringen. Nur auf Prio 4 gesetzt, da ich denke dass man in der Iv weniger Probleme hat wie auf anderen Positionen, aber gefühlt wäre Akanji mehr als eine Prio 4 einzuordnen.
Pongracic sehe ich ähnlich für die Ko keine schlechte Lösung als Iv Nr. 3. Zum Einen können sich Collins und Coulibaly in Ruhe dahinter entwickeln und zum Anderen hoffe ich, dass wir Zaga langfristig halten können und Ihm 1 Jahr Leihe schmackhaft machen können. Er muss kontinuierlich spielen um die Mats Nachfolge antreten zu können.
Prio 5 Zm/Dm
Eine Alternative zu Witsel finden und uns noch ein ticken breiter aufstellen um den intensiven Rose Fussball Tribut zu zollen.
Wunsch
Zakaria würde schon sehr gut ins Raster fallen, obwohl mir auch ein Kamara (Marseille) ziemlich gut gefallen würde.
Mit Jungs wie Can, Jude, Zakaria und Mo hätte man schon tierisch Qualität zum rotieren um den Offensivleuten den Rücken freizuhalten.
Prio 6 - Reus Alternative
Hoffe wir bekommen diese intern irgendwie hin, vll überraschen Spieler wie Knauff oder auch ein Bamba. Vll zieht man ein St eine Position zurück oder ein Zm eine Position vor? Denke hier steckt schon Potential im Kader.
In wie weit das Ganze stemmbar wäre, kann ich nicht beurteilen aber würde für mich die Tranferaktivitäten abrunden und man sollte auch mal nicht aus der Not Verkaufen um das Budget auch ein wenig nach oben zu schrauben. Spieler wie Hazard, Rapha und Brandt wären für mich solche Kandidaten.
@ KalleRiedle11 erzähl mir mal lieber wieso kein Lv auf Eurer To Do Liste steht?
Gerade auf Hinblick das Rose Trainer bleibt und wir weiterhin mit 2 Spitzen agieren wollen.
Warum der Emoji? Möchtest du uns etwas sagen?
Ich denke dass grundsätzlich bei Schulz Abgang auch ein LV auf der Liste stehen dürfte. Allerdings hängt das eben vom Verbleib Schulz ab und selbst dann ist es schwer, einen geeigneten Kandidaten ausfindig zu machen, der verhältnismäßig günstig ist und dennoch schon weiterhilft.
Bensebaini zum Beispiel hat im Sommer nur noch ein Jahr Restvertrag und dürfte zumindest als Hummels-Fit gut passen, ist aber finanziell unter Berücksichtigung der anderen Baustellen eher unwahrscheinlich und selbst dann noch zu teuer. Zusätzlich auch eher nicht Roses eigentlich präferierter Linienläufer, der neben Rapha noch ganz gut tun würde.
Ein Kandidat der vielleicht im Winter schon möglich wäre, ist George Bello aus den USA. Hab da jetzt kürzlich mal 2-3 Videos zu angeschaut und finde seine Anlagen grundsätzlich schon mal ganz spannend. Bin insgesamt aber dennoch unschlüssig, inwieweit er hier auf dem Niveau zurecht kommt. Wenn man ihm das Halbjahr als Akklimatisierung geben könnte, wäre das vielleicht eine sinnvolle Planung, aber kenne den Spieler wie gesagt zu wenig. Ablösefrei wäre er nebenbei im Winter bereits und hat auch kürzlich den Sprung in die amerikanische Nationalmannschaft geschafft. Ist aber mehr was für den Ohne-Quelle Thread.
19.10.2021 - 17:45 Uhr
Zitat von KalleRiedle11
Warum der Emoji? Möchtest du uns etwas sagen?
Ich denke dass grundsätzlich bei Schulz Abgang auch ein LV auf der Liste stehen dürfte. Allerdings hängt das eben vom Verbleib Schulz ab und selbst dann ist es schwer, einen geeigneten Kandidaten ausfindig zu machen, der verhältnismäßig günstig ist und dennoch schon weiterhilft.
Bensebaini zum Beispiel hat im Sommer nur noch ein Jahr Restvertrag und dürfte zumindest als Hummels-Fit gut passen, ist aber finanziell unter Berücksichtigung der anderen Baustellen eher unwahrscheinlich und selbst dann noch zu teuer. Zusätzlich auch eher nicht Roses eigentlich präferierter Linienläufer, der neben Rapha noch ganz gut tun würde.
Ein Kandidat der vielleicht im Winter schon möglich wäre, ist George Bello aus den USA. Hab da jetzt kürzlich mal 2-3 Videos zu angeschaut und finde seine Anlagen grundsätzlich schon mal ganz spannend. Bin insgesamt aber dennoch unschlüssig, inwieweit er hier auf dem Niveau zurecht kommt. Wenn man ihm das Halbjahr als Akklimatisierung geben könnte, wäre das vielleicht eine sinnvolle Planung, aber kenne den Spieler wie gesagt zu wenig. Ablösefrei wäre er nebenbei im Winter bereits und hat auch kürzlich den Sprung in die amerikanische Nationalmannschaft geschafft. Ist aber mehr was für den Ohne-Quelle Thread.
Zitat von Vintage09
@ KalleRiedle11 erzähl mir mal lieber wieso kein Lv auf Eurer To Do Liste steht?
Gerade auf Hinblick das Rose Trainer bleibt und wir weiterhin mit 2 Spitzen agieren wollen.
Zitat von Vintage09
Mir fehlt auf Eurer To Do Liste ganz klar ein 1a Lv, für mich nach der Haaland Nachfolge ganz klar auf Prio.
Prio 1 - Haaland Nachfolge
Hier reicht mir persönlich nicht nur 1 Transfer, da mir schon jetzt teilweise die Durchschlagskraft fehlt. Hier ist aber nicht allein die Offensive Schuld, sondern auch der fehlenden Qualität auf den Av und dem kreativen Zentrum (oft zu schlampig Spieler wie Reus, Brandt, Reyna und Dahoud im Passspiel) geschuldet.
Wunsch
Grossgewachsener mitspielender St
Haller/Onuachu/ Hlozek
Weiterer schneller Abschlussspieler (Alternativ außen)
Adeyemi/Madueke
Prio 2 - Stammlinksverteidiger
Ein Spieler der zu der Idee Rose passt, uns die nötige Breite verschafft um weiterhin mit 2 Spitzen zu spielen.
Spielerisch aber nicht so limitiert wie Schulz, den ich auch nächste Saison in der Backup Rolle sehe mit dem Vertrag.
Wunsch
Bensebaini (Vertrag 2023) kennt Rose & die Liga, hinter Schulz dann hoffen das Rothe den nächsten Step macht.
Prio 3 - weiterer Rechtsverteidiger
Meunier wird eben so schwierig loszubekommen sein mit dem Vertrag, also am Besten ein Spieler verpflichten der Ihm Dampf macht und vll noch als Talent unter dem Radar fliegt. Meunier kann ich noch eine weitere Saison gut mit leben, obwohl ich ihn defensiv und im Kopfballspiel nicht ideal finde, auch im Passspiel ist auch er limitiert. Für die einfachen Sachen reicht es und er ist nicht so Verletzungsanfällig wie Schulz.
Wunsch
Mazraoui (ablösefrei), kein Spieler der unter dem Radar fliegt und auch teuer im Unterhalt werden würde wegen der Vertragssituation.
Vagnoman Alternativ, aber auch häufiger verletzt. Bringt für mich aber viel mit für die Position auch gerade unter Rose.
Prio 4
Akanji Vertragsverlängerung müssen wir irgendwie unter Dach und Fach bringen. Nur auf Prio 4 gesetzt, da ich denke dass man in der Iv weniger Probleme hat wie auf anderen Positionen, aber gefühlt wäre Akanji mehr als eine Prio 4 einzuordnen.
Pongracic sehe ich ähnlich für die Ko keine schlechte Lösung als Iv Nr. 3. Zum Einen können sich Collins und Coulibaly in Ruhe dahinter entwickeln und zum Anderen hoffe ich, dass wir Zaga langfristig halten können und Ihm 1 Jahr Leihe schmackhaft machen können. Er muss kontinuierlich spielen um die Mats Nachfolge antreten zu können.
Prio 5 Zm/Dm
Eine Alternative zu Witsel finden und uns noch ein ticken breiter aufstellen um den intensiven Rose Fussball Tribut zu zollen.
Wunsch
Zakaria würde schon sehr gut ins Raster fallen, obwohl mir auch ein Kamara (Marseille) ziemlich gut gefallen würde.
Mit Jungs wie Can, Jude, Zakaria und Mo hätte man schon tierisch Qualität zum rotieren um den Offensivleuten den Rücken freizuhalten.
Prio 6 - Reus Alternative
Hoffe wir bekommen diese intern irgendwie hin, vll überraschen Spieler wie Knauff oder auch ein Bamba. Vll zieht man ein St eine Position zurück oder ein Zm eine Position vor? Denke hier steckt schon Potential im Kader.
In wie weit das Ganze stemmbar wäre, kann ich nicht beurteilen aber würde für mich die Tranferaktivitäten abrunden und man sollte auch mal nicht aus der Not Verkaufen um das Budget auch ein wenig nach oben zu schrauben. Spieler wie Hazard, Rapha und Brandt wären für mich solche Kandidaten.
Zitat von KalleRiedle11
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
Mir fehlt auf Eurer To Do Liste ganz klar ein 1a Lv, für mich nach der Haaland Nachfolge ganz klar auf Prio.
Prio 1 - Haaland Nachfolge
Hier reicht mir persönlich nicht nur 1 Transfer, da mir schon jetzt teilweise die Durchschlagskraft fehlt. Hier ist aber nicht allein die Offensive Schuld, sondern auch der fehlenden Qualität auf den Av und dem kreativen Zentrum (oft zu schlampig Spieler wie Reus, Brandt, Reyna und Dahoud im Passspiel) geschuldet.
Wunsch
Grossgewachsener mitspielender St
Haller/Onuachu/ Hlozek
Weiterer schneller Abschlussspieler (Alternativ außen)
Adeyemi/Madueke
Prio 2 - Stammlinksverteidiger
Ein Spieler der zu der Idee Rose passt, uns die nötige Breite verschafft um weiterhin mit 2 Spitzen zu spielen.
Spielerisch aber nicht so limitiert wie Schulz, den ich auch nächste Saison in der Backup Rolle sehe mit dem Vertrag.
Wunsch
Bensebaini (Vertrag 2023) kennt Rose & die Liga, hinter Schulz dann hoffen das Rothe den nächsten Step macht.
Prio 3 - weiterer Rechtsverteidiger
Meunier wird eben so schwierig loszubekommen sein mit dem Vertrag, also am Besten ein Spieler verpflichten der Ihm Dampf macht und vll noch als Talent unter dem Radar fliegt. Meunier kann ich noch eine weitere Saison gut mit leben, obwohl ich ihn defensiv und im Kopfballspiel nicht ideal finde, auch im Passspiel ist auch er limitiert. Für die einfachen Sachen reicht es und er ist nicht so Verletzungsanfällig wie Schulz.
Wunsch
Mazraoui (ablösefrei), kein Spieler der unter dem Radar fliegt und auch teuer im Unterhalt werden würde wegen der Vertragssituation.
Vagnoman Alternativ, aber auch häufiger verletzt. Bringt für mich aber viel mit für die Position auch gerade unter Rose.
Prio 4
Akanji Vertragsverlängerung müssen wir irgendwie unter Dach und Fach bringen. Nur auf Prio 4 gesetzt, da ich denke dass man in der Iv weniger Probleme hat wie auf anderen Positionen, aber gefühlt wäre Akanji mehr als eine Prio 4 einzuordnen.
Pongracic sehe ich ähnlich für die Ko keine schlechte Lösung als Iv Nr. 3. Zum Einen können sich Collins und Coulibaly in Ruhe dahinter entwickeln und zum Anderen hoffe ich, dass wir Zaga langfristig halten können und Ihm 1 Jahr Leihe schmackhaft machen können. Er muss kontinuierlich spielen um die Mats Nachfolge antreten zu können.
Prio 5 Zm/Dm
Eine Alternative zu Witsel finden und uns noch ein ticken breiter aufstellen um den intensiven Rose Fussball Tribut zu zollen.
Wunsch
Zakaria würde schon sehr gut ins Raster fallen, obwohl mir auch ein Kamara (Marseille) ziemlich gut gefallen würde.
Mit Jungs wie Can, Jude, Zakaria und Mo hätte man schon tierisch Qualität zum rotieren um den Offensivleuten den Rücken freizuhalten.
Prio 6 - Reus Alternative
Hoffe wir bekommen diese intern irgendwie hin, vll überraschen Spieler wie Knauff oder auch ein Bamba. Vll zieht man ein St eine Position zurück oder ein Zm eine Position vor? Denke hier steckt schon Potential im Kader.
In wie weit das Ganze stemmbar wäre, kann ich nicht beurteilen aber würde für mich die Tranferaktivitäten abrunden und man sollte auch mal nicht aus der Not Verkaufen um das Budget auch ein wenig nach oben zu schrauben. Spieler wie Hazard, Rapha und Brandt wären für mich solche Kandidaten.
@ KalleRiedle11 erzähl mir mal lieber wieso kein Lv auf Eurer To Do Liste steht?
Gerade auf Hinblick das Rose Trainer bleibt und wir weiterhin mit 2 Spitzen agieren wollen.
Warum der Emoji? Möchtest du uns etwas sagen?
Ich denke dass grundsätzlich bei Schulz Abgang auch ein LV auf der Liste stehen dürfte. Allerdings hängt das eben vom Verbleib Schulz ab und selbst dann ist es schwer, einen geeigneten Kandidaten ausfindig zu machen, der verhältnismäßig günstig ist und dennoch schon weiterhilft.
Bensebaini zum Beispiel hat im Sommer nur noch ein Jahr Restvertrag und dürfte zumindest als Hummels-Fit gut passen, ist aber finanziell unter Berücksichtigung der anderen Baustellen eher unwahrscheinlich und selbst dann noch zu teuer. Zusätzlich auch eher nicht Roses eigentlich präferierter Linienläufer, der neben Rapha noch ganz gut tun würde.
Ein Kandidat der vielleicht im Winter schon möglich wäre, ist George Bello aus den USA. Hab da jetzt kürzlich mal 2-3 Videos zu angeschaut und finde seine Anlagen grundsätzlich schon mal ganz spannend. Bin insgesamt aber dennoch unschlüssig, inwieweit er hier auf dem Niveau zurecht kommt. Wenn man ihm das Halbjahr als Akklimatisierung geben könnte, wäre das vielleicht eine sinnvolle Planung, aber kenne den Spieler wie gesagt zu wenig. Ablösefrei wäre er nebenbei im Winter bereits und hat auch kürzlich den Sprung in die amerikanische Nationalmannschaft geschafft. Ist aber mehr was für den Ohne-Quelle Thread.
Nene weil ich auch finde dass es hier ausgeufert ist und mir alles zu negativ dargestellt wird.
Ok, also planst du mit Rapha als Stammlinksverteidiger weiterhin.
Rapha sollte man zu Geld machen wenn ein Angebot größer 20 Mio reinflattert oder er nimmt Brandt seine Rolle ein, dann müsste dieser eben verkauft werden.
Schulz bekommst du nicht verkauft mit dem Vertag und muss sagen dass es erfrischend ist ihn als Linksverteidiger zu sehen anstatt Rapha, obwohl er mir am Ball auch zu limitiert ist. Als Backup unter Rose geht dass für mich schon in Ordnung.
19.10.2021 - 18:02 Uhr
Zitat von KalleRiedle11
Ganz genau so ist es.
Zitat von Dunkelheit
Es gibt da durchaus einen Unterschied, denn bei uns sitzt Supersparer Aki Watzke, bei dem man sich ganz sicher sein kann, dass so etwas hier nicht passieren wird, solange er am Ruder sitzt.
Zitat von BVBBC
Das ist meines Erachtens keine Schwarzmalerei, sondern berücksichtigt viel eher die aktuelle Lage sowie deren Risiken, durch die man sehr schnell in eine Situation kommen kann, die der der Blauen nicht unähnlich ist. Der BVB ist 2019 bereits ins Risiko, das sich sportlich nicht ausgezahlt hat. Wenn man so will, könnte man hier ja sogar schon behaupten, dass man seine sportlichen Ziele nicht erreicht hat, indem man sehr laut über das M Wort sprach und angreifen wollte, um mehr als einen Pokaltitel abzugreifen. Man ist durch die damit eingeläutete Transferoffensive dem Ziel aber kein Stück näher gekommen, weswegen man durchaus von Zielverfehlung sprechen könnte, auch wenn das gerne ignoriert wird, weil man zumindest die Minimalziele immer erreicht hat - mitunter auch knapp. Deswegen ist das mit dem Risiko und der Zielerreichung auch immer eine gefährlich explosive Mischung, die man nicht unterschätzen sollte, gerade wenn man das Risiko, was man damals ging, immer noch in weiten Teilen im Etat drin stehen hat und Corona noch oben drauf kam. Daher ist es auch auch gar nicht mehr so einfach zu definieren, was denn nun noch leichtes Risiko ist und womit schon ein erhebliches Risiko einhergeht.
Der Quervergleich zu den Blauen ist ansonsten natürlich nur eine Drohkulisse, allerdings gibt es durchaus bekannte und vergleichbare Parameter. Risikoverhalten war einer davon. Der andere betrifft auslaufende Verträge, in der Hoffnung, dass man das über den Nachwuchs bzw. günstige Talententwicklung kompensieren kann, da der laufende Betrieb selbst bei Zielerreichung absehbar wenig Investitionspotenzial ohne Verschuldung eröffnet. Stand heute laufen bis 2023 die Verträge von 5 Stammspielern aus - davon 3, die vielleicht sogar ihre Karriere beenden - , die meines Erachtens zu 80% nicht intern ersetzt werden könnten, wenn sie gehen sollten und von 5 BU, von denen auch nochmal mindestens 3 zwingend zu ersetzen sind, weil sie entsprechende Minuten sehen und nicht zwingend ein Nachwuchsspieler nachkommt. Dabei sind dann die ebenfalls auslaufenden Verträge von Moukoko und Knauff noch gar nicht berücksichtigt. Gerade das ist doch aber das Problem, was man langsam aber sicher bereits als "leichtes" Risiko betrachten muss: auslaufende Verträge, die nicht ganz einfach ohne Geld zu ersetzen sind und daher zusätzlich zu den schon bestehenden Baustellen zu betrachten sind. Auf den BVB kommen sowieso schon massive Invesitionen zu, die eigentlich nur zum Erhalt der Leistungsfähigkeit dienen. Selbst im Best-Case, dass man wichtige Verlängerungen hinbekommt, die allerdings auch in all diesen Fällen teurer zu erwarten sind als der Status quo, trotz Corona.
Darüber hinaus wird es nicht dermaßen viel Spielraum geben, außer man trifft halt immer wieder die richtigen Entscheidungen, was günstige Nachwuchsspieler betrifft. Ansonsten ist man gezwungen, dass man in die Situation kommt seine besten Talente früh zu Geld zu machen, selbst wenn im Einzelfall durchaus die Möglichkeit bestehen könnte eine längere gemeinsame Zukunft anzustreben. Auch das ist doch aber ein Risiko, das die Blauen extrem zu spüren bekommen haben, weil sie sich in die Lage versetzt hatten, in der sie das als Auffangnetz nutzten, solange es ging. Bis eben irgendwann die Draxlers und Sanes kein Geld mehr brachten, weil die Spieler ablösefrei gingen, ohne dass man intern auf die Nachfolge vorbereitet war. Je mehr Risiko man geht, desto schneller landet man in genau solchen Modellen, ohne finanziell nachhelfen zu können, dass das Talent auch tatsächlich die Qualität hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leistungsniveau in der ersten Mannschaft aufrecht erhalten kann, zum nötigen Zeitpunkt.
Daher ist diese Drohkulisse mit den Blauen durchaus ernstzunehmen, weil man aus deren Fehlern, was "leichtes" Risiko bedeutet, lernen kann! Wie eben auch aus dem Risiko, das man bereits 2019 genommen hat, was meines Erachtens intern auch zu Lerneffekten geführt hat, weil man gemerkt hat, wie problematisch es dann spätestens mit Corona wurde die Schäden zu bereinigen. Schäden, die noch bereinigbar sind. Das ist im Moment auch der Unterschied zu den Blauen, die sich selbst in einer Abwärtsspirale gefangen hielten und irgendwann nur noch Passagier waren ...
Zitat von Vintage09
Für mich zu sehr Schwarzmalerei, hast nicht komplett Unrecht aber der Schalke Vergleich hinkt hier schon ein wenig, da wir unsere sportlichen Ziele erreichen. Solang wir diese erreichen würde ich auch leicht ins Risiko gehen um diese zukünftig weiter zu erreichen.
Zitat von WalterFroschsErbe
Wir befinden uns allerdings schon auf der falschen Seite der Balance und müssen abwarten, dass die Zeit--auslaufende Verträge und heranreifende Toptalente--wieder für einen Ausgleich sorgt. Dass wir ausgerechnet in den zwei Transferphasen unmittelbar vor der Pandemie die Investitionen hochgeschraubt haben, ist Pech, ändert aber nichts daran, dass wir Schulz, Meunier (und den haben wir während der Pandemie verpflichtet) Hummels, Brandt, Can, Bürki und Wolf massiv, zu weiten Teilen transferierbar, über Marktwert bezahlen.
Wir haben schon drei Transferphasen erlebt, in denen wir extrem beschränkt handlungsfähig wahren, und insgesamt aktiv, also ohne auf Abgänge zu reagieren, nur 3 Spieler verpflichtet haben, obwohl der sportliche Bedarf auf einigen Positionen offenkundig ist. Neben Kobel mit Bellingham und Meunier zwei Spieler, bei deren Verpflichtung die Annahmen zum Pandemieverlauf deutlich rosiger gewesen sein dürften.
Wir sind gezwungen, auf Schulz, Meunier und Can zu setzen, weil wir bis 2024 insgesamt 70-75 Mio. € an diese drei Spieler überweisen werden. Wir geraten unter Druck bzgl. Guerreiro und Akanji, weil wir sie offenbar weder leicht verlängern können, noch gut ersetzen können. Im Sommer heißt es dann Witzablöse, oder 2023 ablösefrei ziehen lassen--und auf den Positionen von ganz unten aufbauen.
Der Schalke-Vergleich ist nicht aus der Luft gegriffen, sind es doch genau diese Dominosteine, die sie in die Handlungsunfähigkeit getrieben haben. Der BVB ist noch lange, lange nicht da. Ein von hier aus erhöhtes Risiko, weil man schon großzügig künftige Einnahmen verplant, bringt ihn aber gutes Stück näher.
Zitat von KalleRiedle11
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
Wir befinden uns allerdings schon auf der falschen Seite der Balance und müssen abwarten, dass die Zeit--auslaufende Verträge und heranreifende Toptalente--wieder für einen Ausgleich sorgt. Dass wir ausgerechnet in den zwei Transferphasen unmittelbar vor der Pandemie die Investitionen hochgeschraubt haben, ist Pech, ändert aber nichts daran, dass wir Schulz, Meunier (und den haben wir während der Pandemie verpflichtet) Hummels, Brandt, Can, Bürki und Wolf massiv, zu weiten Teilen transferierbar, über Marktwert bezahlen.
Wir haben schon drei Transferphasen erlebt, in denen wir extrem beschränkt handlungsfähig wahren, und insgesamt aktiv, also ohne auf Abgänge zu reagieren, nur 3 Spieler verpflichtet haben, obwohl der sportliche Bedarf auf einigen Positionen offenkundig ist. Neben Kobel mit Bellingham und Meunier zwei Spieler, bei deren Verpflichtung die Annahmen zum Pandemieverlauf deutlich rosiger gewesen sein dürften.
Wir sind gezwungen, auf Schulz, Meunier und Can zu setzen, weil wir bis 2024 insgesamt 70-75 Mio. € an diese drei Spieler überweisen werden. Wir geraten unter Druck bzgl. Guerreiro und Akanji, weil wir sie offenbar weder leicht verlängern können, noch gut ersetzen können. Im Sommer heißt es dann Witzablöse, oder 2023 ablösefrei ziehen lassen--und auf den Positionen von ganz unten aufbauen.
Der Schalke-Vergleich ist nicht aus der Luft gegriffen, sind es doch genau diese Dominosteine, die sie in die Handlungsunfähigkeit getrieben haben. Der BVB ist noch lange, lange nicht da. Ein von hier aus erhöhtes Risiko, weil man schon großzügig künftige Einnahmen verplant, bringt ihn aber gutes Stück näher.
Für mich zu sehr Schwarzmalerei, hast nicht komplett Unrecht aber der Schalke Vergleich hinkt hier schon ein wenig, da wir unsere sportlichen Ziele erreichen. Solang wir diese erreichen würde ich auch leicht ins Risiko gehen um diese zukünftig weiter zu erreichen.
Das ist meines Erachtens keine Schwarzmalerei, sondern berücksichtigt viel eher die aktuelle Lage sowie deren Risiken, durch die man sehr schnell in eine Situation kommen kann, die der der Blauen nicht unähnlich ist. Der BVB ist 2019 bereits ins Risiko, das sich sportlich nicht ausgezahlt hat. Wenn man so will, könnte man hier ja sogar schon behaupten, dass man seine sportlichen Ziele nicht erreicht hat, indem man sehr laut über das M Wort sprach und angreifen wollte, um mehr als einen Pokaltitel abzugreifen. Man ist durch die damit eingeläutete Transferoffensive dem Ziel aber kein Stück näher gekommen, weswegen man durchaus von Zielverfehlung sprechen könnte, auch wenn das gerne ignoriert wird, weil man zumindest die Minimalziele immer erreicht hat - mitunter auch knapp. Deswegen ist das mit dem Risiko und der Zielerreichung auch immer eine gefährlich explosive Mischung, die man nicht unterschätzen sollte, gerade wenn man das Risiko, was man damals ging, immer noch in weiten Teilen im Etat drin stehen hat und Corona noch oben drauf kam. Daher ist es auch auch gar nicht mehr so einfach zu definieren, was denn nun noch leichtes Risiko ist und womit schon ein erhebliches Risiko einhergeht.
Der Quervergleich zu den Blauen ist ansonsten natürlich nur eine Drohkulisse, allerdings gibt es durchaus bekannte und vergleichbare Parameter. Risikoverhalten war einer davon. Der andere betrifft auslaufende Verträge, in der Hoffnung, dass man das über den Nachwuchs bzw. günstige Talententwicklung kompensieren kann, da der laufende Betrieb selbst bei Zielerreichung absehbar wenig Investitionspotenzial ohne Verschuldung eröffnet. Stand heute laufen bis 2023 die Verträge von 5 Stammspielern aus - davon 3, die vielleicht sogar ihre Karriere beenden - , die meines Erachtens zu 80% nicht intern ersetzt werden könnten, wenn sie gehen sollten und von 5 BU, von denen auch nochmal mindestens 3 zwingend zu ersetzen sind, weil sie entsprechende Minuten sehen und nicht zwingend ein Nachwuchsspieler nachkommt. Dabei sind dann die ebenfalls auslaufenden Verträge von Moukoko und Knauff noch gar nicht berücksichtigt. Gerade das ist doch aber das Problem, was man langsam aber sicher bereits als "leichtes" Risiko betrachten muss: auslaufende Verträge, die nicht ganz einfach ohne Geld zu ersetzen sind und daher zusätzlich zu den schon bestehenden Baustellen zu betrachten sind. Auf den BVB kommen sowieso schon massive Invesitionen zu, die eigentlich nur zum Erhalt der Leistungsfähigkeit dienen. Selbst im Best-Case, dass man wichtige Verlängerungen hinbekommt, die allerdings auch in all diesen Fällen teurer zu erwarten sind als der Status quo, trotz Corona.
Darüber hinaus wird es nicht dermaßen viel Spielraum geben, außer man trifft halt immer wieder die richtigen Entscheidungen, was günstige Nachwuchsspieler betrifft. Ansonsten ist man gezwungen, dass man in die Situation kommt seine besten Talente früh zu Geld zu machen, selbst wenn im Einzelfall durchaus die Möglichkeit bestehen könnte eine längere gemeinsame Zukunft anzustreben. Auch das ist doch aber ein Risiko, das die Blauen extrem zu spüren bekommen haben, weil sie sich in die Lage versetzt hatten, in der sie das als Auffangnetz nutzten, solange es ging. Bis eben irgendwann die Draxlers und Sanes kein Geld mehr brachten, weil die Spieler ablösefrei gingen, ohne dass man intern auf die Nachfolge vorbereitet war. Je mehr Risiko man geht, desto schneller landet man in genau solchen Modellen, ohne finanziell nachhelfen zu können, dass das Talent auch tatsächlich die Qualität hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leistungsniveau in der ersten Mannschaft aufrecht erhalten kann, zum nötigen Zeitpunkt.
Daher ist diese Drohkulisse mit den Blauen durchaus ernstzunehmen, weil man aus deren Fehlern, was "leichtes" Risiko bedeutet, lernen kann! Wie eben auch aus dem Risiko, das man bereits 2019 genommen hat, was meines Erachtens intern auch zu Lerneffekten geführt hat, weil man gemerkt hat, wie problematisch es dann spätestens mit Corona wurde die Schäden zu bereinigen. Schäden, die noch bereinigbar sind. Das ist im Moment auch der Unterschied zu den Blauen, die sich selbst in einer Abwärtsspirale gefangen hielten und irgendwann nur noch Passagier waren ...
Es gibt da durchaus einen Unterschied, denn bei uns sitzt Supersparer Aki Watzke, bei dem man sich ganz sicher sein kann, dass so etwas hier nicht passieren wird, solange er am Ruder sitzt.
Ganz genau so ist es.
Sie sind aber passiert mehrfach schon passiert und da haben wir nicht die Transferoffensive 19/20 komplett eingeschlossen.
19.10.2021 - 19:41 Uhr
Zitat von KalleRiedle11
Ganz genau so ist es.
Zitat von Dunkelheit
Es gibt da durchaus einen Unterschied, denn bei uns sitzt Supersparer Aki Watzke, bei dem man sich ganz sicher sein kann, dass so etwas hier nicht passieren wird, solange er am Ruder sitzt.
Zitat von BVBBC
Das ist meines Erachtens keine Schwarzmalerei, sondern berücksichtigt viel eher die aktuelle Lage sowie deren Risiken, durch die man sehr schnell in eine Situation kommen kann, die der der Blauen nicht unähnlich ist. Der BVB ist 2019 bereits ins Risiko, das sich sportlich nicht ausgezahlt hat. Wenn man so will, könnte man hier ja sogar schon behaupten, dass man seine sportlichen Ziele nicht erreicht hat, indem man sehr laut über das M Wort sprach und angreifen wollte, um mehr als einen Pokaltitel abzugreifen. Man ist durch die damit eingeläutete Transferoffensive dem Ziel aber kein Stück näher gekommen, weswegen man durchaus von Zielverfehlung sprechen könnte, auch wenn das gerne ignoriert wird, weil man zumindest die Minimalziele immer erreicht hat - mitunter auch knapp. Deswegen ist das mit dem Risiko und der Zielerreichung auch immer eine gefährlich explosive Mischung, die man nicht unterschätzen sollte, gerade wenn man das Risiko, was man damals ging, immer noch in weiten Teilen im Etat drin stehen hat und Corona noch oben drauf kam. Daher ist es auch auch gar nicht mehr so einfach zu definieren, was denn nun noch leichtes Risiko ist und womit schon ein erhebliches Risiko einhergeht.
Der Quervergleich zu den Blauen ist ansonsten natürlich nur eine Drohkulisse, allerdings gibt es durchaus bekannte und vergleichbare Parameter. Risikoverhalten war einer davon. Der andere betrifft auslaufende Verträge, in der Hoffnung, dass man das über den Nachwuchs bzw. günstige Talententwicklung kompensieren kann, da der laufende Betrieb selbst bei Zielerreichung absehbar wenig Investitionspotenzial ohne Verschuldung eröffnet. Stand heute laufen bis 2023 die Verträge von 5 Stammspielern aus - davon 3, die vielleicht sogar ihre Karriere beenden - , die meines Erachtens zu 80% nicht intern ersetzt werden könnten, wenn sie gehen sollten und von 5 BU, von denen auch nochmal mindestens 3 zwingend zu ersetzen sind, weil sie entsprechende Minuten sehen und nicht zwingend ein Nachwuchsspieler nachkommt. Dabei sind dann die ebenfalls auslaufenden Verträge von Moukoko und Knauff noch gar nicht berücksichtigt. Gerade das ist doch aber das Problem, was man langsam aber sicher bereits als "leichtes" Risiko betrachten muss: auslaufende Verträge, die nicht ganz einfach ohne Geld zu ersetzen sind und daher zusätzlich zu den schon bestehenden Baustellen zu betrachten sind. Auf den BVB kommen sowieso schon massive Invesitionen zu, die eigentlich nur zum Erhalt der Leistungsfähigkeit dienen. Selbst im Best-Case, dass man wichtige Verlängerungen hinbekommt, die allerdings auch in all diesen Fällen teurer zu erwarten sind als der Status quo, trotz Corona.
Darüber hinaus wird es nicht dermaßen viel Spielraum geben, außer man trifft halt immer wieder die richtigen Entscheidungen, was günstige Nachwuchsspieler betrifft. Ansonsten ist man gezwungen, dass man in die Situation kommt seine besten Talente früh zu Geld zu machen, selbst wenn im Einzelfall durchaus die Möglichkeit bestehen könnte eine längere gemeinsame Zukunft anzustreben. Auch das ist doch aber ein Risiko, das die Blauen extrem zu spüren bekommen haben, weil sie sich in die Lage versetzt hatten, in der sie das als Auffangnetz nutzten, solange es ging. Bis eben irgendwann die Draxlers und Sanes kein Geld mehr brachten, weil die Spieler ablösefrei gingen, ohne dass man intern auf die Nachfolge vorbereitet war. Je mehr Risiko man geht, desto schneller landet man in genau solchen Modellen, ohne finanziell nachhelfen zu können, dass das Talent auch tatsächlich die Qualität hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leistungsniveau in der ersten Mannschaft aufrecht erhalten kann, zum nötigen Zeitpunkt.
Daher ist diese Drohkulisse mit den Blauen durchaus ernstzunehmen, weil man aus deren Fehlern, was "leichtes" Risiko bedeutet, lernen kann! Wie eben auch aus dem Risiko, das man bereits 2019 genommen hat, was meines Erachtens intern auch zu Lerneffekten geführt hat, weil man gemerkt hat, wie problematisch es dann spätestens mit Corona wurde die Schäden zu bereinigen. Schäden, die noch bereinigbar sind. Das ist im Moment auch der Unterschied zu den Blauen, die sich selbst in einer Abwärtsspirale gefangen hielten und irgendwann nur noch Passagier waren ...
Zitat von Vintage09
Für mich zu sehr Schwarzmalerei, hast nicht komplett Unrecht aber der Schalke Vergleich hinkt hier schon ein wenig, da wir unsere sportlichen Ziele erreichen. Solang wir diese erreichen würde ich auch leicht ins Risiko gehen um diese zukünftig weiter zu erreichen.
Zitat von WalterFroschsErbe
Wir befinden uns allerdings schon auf der falschen Seite der Balance und müssen abwarten, dass die Zeit--auslaufende Verträge und heranreifende Toptalente--wieder für einen Ausgleich sorgt. Dass wir ausgerechnet in den zwei Transferphasen unmittelbar vor der Pandemie die Investitionen hochgeschraubt haben, ist Pech, ändert aber nichts daran, dass wir Schulz, Meunier (und den haben wir während der Pandemie verpflichtet) Hummels, Brandt, Can, Bürki und Wolf massiv, zu weiten Teilen transferierbar, über Marktwert bezahlen.
Wir haben schon drei Transferphasen erlebt, in denen wir extrem beschränkt handlungsfähig wahren, und insgesamt aktiv, also ohne auf Abgänge zu reagieren, nur 3 Spieler verpflichtet haben, obwohl der sportliche Bedarf auf einigen Positionen offenkundig ist. Neben Kobel mit Bellingham und Meunier zwei Spieler, bei deren Verpflichtung die Annahmen zum Pandemieverlauf deutlich rosiger gewesen sein dürften.
Wir sind gezwungen, auf Schulz, Meunier und Can zu setzen, weil wir bis 2024 insgesamt 70-75 Mio. € an diese drei Spieler überweisen werden. Wir geraten unter Druck bzgl. Guerreiro und Akanji, weil wir sie offenbar weder leicht verlängern können, noch gut ersetzen können. Im Sommer heißt es dann Witzablöse, oder 2023 ablösefrei ziehen lassen--und auf den Positionen von ganz unten aufbauen.
Der Schalke-Vergleich ist nicht aus der Luft gegriffen, sind es doch genau diese Dominosteine, die sie in die Handlungsunfähigkeit getrieben haben. Der BVB ist noch lange, lange nicht da. Ein von hier aus erhöhtes Risiko, weil man schon großzügig künftige Einnahmen verplant, bringt ihn aber gutes Stück näher.
Zitat von KalleRiedle11
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
Wir befinden uns allerdings schon auf der falschen Seite der Balance und müssen abwarten, dass die Zeit--auslaufende Verträge und heranreifende Toptalente--wieder für einen Ausgleich sorgt. Dass wir ausgerechnet in den zwei Transferphasen unmittelbar vor der Pandemie die Investitionen hochgeschraubt haben, ist Pech, ändert aber nichts daran, dass wir Schulz, Meunier (und den haben wir während der Pandemie verpflichtet) Hummels, Brandt, Can, Bürki und Wolf massiv, zu weiten Teilen transferierbar, über Marktwert bezahlen.
Wir haben schon drei Transferphasen erlebt, in denen wir extrem beschränkt handlungsfähig wahren, und insgesamt aktiv, also ohne auf Abgänge zu reagieren, nur 3 Spieler verpflichtet haben, obwohl der sportliche Bedarf auf einigen Positionen offenkundig ist. Neben Kobel mit Bellingham und Meunier zwei Spieler, bei deren Verpflichtung die Annahmen zum Pandemieverlauf deutlich rosiger gewesen sein dürften.
Wir sind gezwungen, auf Schulz, Meunier und Can zu setzen, weil wir bis 2024 insgesamt 70-75 Mio. € an diese drei Spieler überweisen werden. Wir geraten unter Druck bzgl. Guerreiro und Akanji, weil wir sie offenbar weder leicht verlängern können, noch gut ersetzen können. Im Sommer heißt es dann Witzablöse, oder 2023 ablösefrei ziehen lassen--und auf den Positionen von ganz unten aufbauen.
Der Schalke-Vergleich ist nicht aus der Luft gegriffen, sind es doch genau diese Dominosteine, die sie in die Handlungsunfähigkeit getrieben haben. Der BVB ist noch lange, lange nicht da. Ein von hier aus erhöhtes Risiko, weil man schon großzügig künftige Einnahmen verplant, bringt ihn aber gutes Stück näher.
Für mich zu sehr Schwarzmalerei, hast nicht komplett Unrecht aber der Schalke Vergleich hinkt hier schon ein wenig, da wir unsere sportlichen Ziele erreichen. Solang wir diese erreichen würde ich auch leicht ins Risiko gehen um diese zukünftig weiter zu erreichen.
Das ist meines Erachtens keine Schwarzmalerei, sondern berücksichtigt viel eher die aktuelle Lage sowie deren Risiken, durch die man sehr schnell in eine Situation kommen kann, die der der Blauen nicht unähnlich ist. Der BVB ist 2019 bereits ins Risiko, das sich sportlich nicht ausgezahlt hat. Wenn man so will, könnte man hier ja sogar schon behaupten, dass man seine sportlichen Ziele nicht erreicht hat, indem man sehr laut über das M Wort sprach und angreifen wollte, um mehr als einen Pokaltitel abzugreifen. Man ist durch die damit eingeläutete Transferoffensive dem Ziel aber kein Stück näher gekommen, weswegen man durchaus von Zielverfehlung sprechen könnte, auch wenn das gerne ignoriert wird, weil man zumindest die Minimalziele immer erreicht hat - mitunter auch knapp. Deswegen ist das mit dem Risiko und der Zielerreichung auch immer eine gefährlich explosive Mischung, die man nicht unterschätzen sollte, gerade wenn man das Risiko, was man damals ging, immer noch in weiten Teilen im Etat drin stehen hat und Corona noch oben drauf kam. Daher ist es auch auch gar nicht mehr so einfach zu definieren, was denn nun noch leichtes Risiko ist und womit schon ein erhebliches Risiko einhergeht.
Der Quervergleich zu den Blauen ist ansonsten natürlich nur eine Drohkulisse, allerdings gibt es durchaus bekannte und vergleichbare Parameter. Risikoverhalten war einer davon. Der andere betrifft auslaufende Verträge, in der Hoffnung, dass man das über den Nachwuchs bzw. günstige Talententwicklung kompensieren kann, da der laufende Betrieb selbst bei Zielerreichung absehbar wenig Investitionspotenzial ohne Verschuldung eröffnet. Stand heute laufen bis 2023 die Verträge von 5 Stammspielern aus - davon 3, die vielleicht sogar ihre Karriere beenden - , die meines Erachtens zu 80% nicht intern ersetzt werden könnten, wenn sie gehen sollten und von 5 BU, von denen auch nochmal mindestens 3 zwingend zu ersetzen sind, weil sie entsprechende Minuten sehen und nicht zwingend ein Nachwuchsspieler nachkommt. Dabei sind dann die ebenfalls auslaufenden Verträge von Moukoko und Knauff noch gar nicht berücksichtigt. Gerade das ist doch aber das Problem, was man langsam aber sicher bereits als "leichtes" Risiko betrachten muss: auslaufende Verträge, die nicht ganz einfach ohne Geld zu ersetzen sind und daher zusätzlich zu den schon bestehenden Baustellen zu betrachten sind. Auf den BVB kommen sowieso schon massive Invesitionen zu, die eigentlich nur zum Erhalt der Leistungsfähigkeit dienen. Selbst im Best-Case, dass man wichtige Verlängerungen hinbekommt, die allerdings auch in all diesen Fällen teurer zu erwarten sind als der Status quo, trotz Corona.
Darüber hinaus wird es nicht dermaßen viel Spielraum geben, außer man trifft halt immer wieder die richtigen Entscheidungen, was günstige Nachwuchsspieler betrifft. Ansonsten ist man gezwungen, dass man in die Situation kommt seine besten Talente früh zu Geld zu machen, selbst wenn im Einzelfall durchaus die Möglichkeit bestehen könnte eine längere gemeinsame Zukunft anzustreben. Auch das ist doch aber ein Risiko, das die Blauen extrem zu spüren bekommen haben, weil sie sich in die Lage versetzt hatten, in der sie das als Auffangnetz nutzten, solange es ging. Bis eben irgendwann die Draxlers und Sanes kein Geld mehr brachten, weil die Spieler ablösefrei gingen, ohne dass man intern auf die Nachfolge vorbereitet war. Je mehr Risiko man geht, desto schneller landet man in genau solchen Modellen, ohne finanziell nachhelfen zu können, dass das Talent auch tatsächlich die Qualität hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leistungsniveau in der ersten Mannschaft aufrecht erhalten kann, zum nötigen Zeitpunkt.
Daher ist diese Drohkulisse mit den Blauen durchaus ernstzunehmen, weil man aus deren Fehlern, was "leichtes" Risiko bedeutet, lernen kann! Wie eben auch aus dem Risiko, das man bereits 2019 genommen hat, was meines Erachtens intern auch zu Lerneffekten geführt hat, weil man gemerkt hat, wie problematisch es dann spätestens mit Corona wurde die Schäden zu bereinigen. Schäden, die noch bereinigbar sind. Das ist im Moment auch der Unterschied zu den Blauen, die sich selbst in einer Abwärtsspirale gefangen hielten und irgendwann nur noch Passagier waren ...
Es gibt da durchaus einen Unterschied, denn bei uns sitzt Supersparer Aki Watzke, bei dem man sich ganz sicher sein kann, dass so etwas hier nicht passieren wird, solange er am Ruder sitzt.
Ganz genau so ist es.
Man muss nicht in die Vergangenheit schauen und mahnen. Man muss nur ins Jahr 2021 schauen.
LV-Bedarf: Halstenberg wurde nicht umgesetzt (konnte aus finanziellen Gründen/oder der Verletzung nicht umgesetzt werden) und es lag nicht an Leipzig. Kein Ersatz.
RV-Bedarf: Nur eine Leihe war in greifbaren Bereich, United hat Dalot nicht freigegben. Kein Ersatz.
OA-Bedarf: Nur eine Leihe war im greifbaren Bereich, Chelsea hat Hudson-Odoi nicht freigegeben. Kein Ersatz.
Wir verkaufen einen unser zwei Weltklasse-Spieler, taxiert bei 100 Mio.+, erzielen 85 Mio. von denen gerade 65% ergebniswirksam sind. Warum sollte man eine bessere Quote beim Haaland-Abgang erwarten, bei dessen Verpflichtung die Klubs aus Manchester wegen der finanziellen Rahmenbedingungen ausgestiegen sind?
Wir sind 2019 in die absolut Vollen gegangen, weil unserer Führung eine Meisterschaft greifbar schien.
Jetzt hatten wir gerade eine Kapitalerhöhung, die 85 Mio. gebracht hat, wovon über 70 Mio. nur zur Tilgung von Krediten zur Liquiditätssicherung aus den letzten 18 Monaten dienten. Wir haben noch nahezu nichts im Etat gerade gerückt und laufen in diesem Bereich stark defizitär. Wir haben in den letzten Jahren vieles gemacht, aber nicht gespart. Und die bestehenden Verträge erlauben uns auch nicht selbst zu entscheiden, wann wir mit dem sparen anfangen.
Pongracic für 12 Mio. und mit einem bestenfalls 15 Mio. Paket an Gehalt für einen Vierjahresvertrag mal so dazu nehmen, ist das, was wir uns absolut nicht mehr als Risiko leisten können. Wenn er neuer Stamminnenverteidiger wird, klar. Kein Problem. Schon als Nr. 3 ist das aber eine nicht so klare Sache, sondern deutlich davon abhängig, wie, und zu welchen Kosten, Hummels nachbesetzt werden soll. Genauso aber auch, wie es mit Akanji weiter gehen wird.
Es geht nicht darum, dass so eine negative Dynamik auf die Spitze getrieben wird (wie bei Schalke), sondern darum, dass man als Klub leicht in Schieflage geraten kann, und weiter hineinrutscht, wenn man nur auf die kommende Saison schaut. Die realisierbaren Ablösen werden kleiner, die zu deckenden Bedarfe größer.
2023 müssen nach aktuellem Stand Haaland, Reus, Hummels, Guerreiro und Akanji ersetzt werden/ersetzt sein. Und diesen Ersatz aus dem frei gewordenen Budget und den Ablösegelder zu finanzieren, wird eine große Herausforderung.
19.10.2021 - 20:43 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe
Man muss nicht in die Vergangenheit schauen und mahnen. Man muss nur ins Jahr 2021 schauen.
LV-Bedarf: Halstenberg wurde nicht umgesetzt (konnte aus finanziellen Gründen/oder der Verletzung nicht umgesetzt werden) und es lag nicht an Leipzig. Kein Ersatz.
RV-Bedarf: Nur eine Leihe war in greifbaren Bereich, United hat Dalot nicht freigegben. Kein Ersatz.
OA-Bedarf: Nur eine Leihe war im greifbaren Bereich, Chelsea hat Hudson-Odoi nicht freigegeben. Kein Ersatz.
Wir verkaufen einen unser zwei Weltklasse-Spieler, taxiert bei 100 Mio.+, erzielen 85 Mio. von denen gerade 65% ergebniswirksam sind. Warum sollte man eine bessere Quote beim Haaland-Abgang erwarten, bei dessen Verpflichtung die Klubs aus Manchester wegen der finanziellen Rahmenbedingungen ausgestiegen sind?
Wir sind 2019 in die absolut Vollen gegangen, weil unserer Führung eine Meisterschaft greifbar schien.
Jetzt hatten wir gerade eine Kapitalerhöhung, die 85 Mio. gebracht hat, wovon über 70 Mio. nur zur Tilgung von Krediten zur Liquiditätssicherung aus den letzten 18 Monaten dienten. Wir haben noch nahezu nichts im Etat gerade gerückt und laufen in diesem Bereich stark defizitär. Wir haben in den letzten Jahren vieles gemacht, aber nicht gespart. Und die bestehenden Verträge erlauben uns auch nicht selbst zu entscheiden, wann wir mit dem sparen anfangen.
Pongracic für 12 Mio. und mit einem bestenfalls 15 Mio. Paket an Gehalt für einen Vierjahresvertrag mal so dazu nehmen, ist das, was wir uns absolut nicht mehr als Risiko leisten können. Wenn er neuer Stamminnenverteidiger wird, klar. Kein Problem. Schon als Nr. 3 ist das aber eine nicht so klare Sache, sondern deutlich davon abhängig, wie, und zu welchen Kosten, Hummels nachbesetzt werden soll. Genauso aber auch, wie es mit Akanji weiter gehen wird.
Es geht nicht darum, dass so eine negative Dynamik auf die Spitze getrieben wird (wie bei Schalke), sondern darum, dass man als Klub leicht in Schieflage geraten kann, und weiter hineinrutscht, wenn man nur auf die kommende Saison schaut. Die realisierbaren Ablösen werden kleiner, die zu deckenden Bedarfe größer.
2023 müssen nach aktuellem Stand Haaland, Reus, Hummels, Guerreiro und Akanji ersetzt werden/ersetzt sein. Und diesen Ersatz aus dem frei gewordenen Budget und den Ablösegelder zu finanzieren, wird eine große Herausforderung.
Zitat von KalleRiedle11
Ganz genau so ist es.
Zitat von Dunkelheit
Es gibt da durchaus einen Unterschied, denn bei uns sitzt Supersparer Aki Watzke, bei dem man sich ganz sicher sein kann, dass so etwas hier nicht passieren wird, solange er am Ruder sitzt.
Zitat von BVBBC
Das ist meines Erachtens keine Schwarzmalerei, sondern berücksichtigt viel eher die aktuelle Lage sowie deren Risiken, durch die man sehr schnell in eine Situation kommen kann, die der der Blauen nicht unähnlich ist. Der BVB ist 2019 bereits ins Risiko, das sich sportlich nicht ausgezahlt hat. Wenn man so will, könnte man hier ja sogar schon behaupten, dass man seine sportlichen Ziele nicht erreicht hat, indem man sehr laut über das M Wort sprach und angreifen wollte, um mehr als einen Pokaltitel abzugreifen. Man ist durch die damit eingeläutete Transferoffensive dem Ziel aber kein Stück näher gekommen, weswegen man durchaus von Zielverfehlung sprechen könnte, auch wenn das gerne ignoriert wird, weil man zumindest die Minimalziele immer erreicht hat - mitunter auch knapp. Deswegen ist das mit dem Risiko und der Zielerreichung auch immer eine gefährlich explosive Mischung, die man nicht unterschätzen sollte, gerade wenn man das Risiko, was man damals ging, immer noch in weiten Teilen im Etat drin stehen hat und Corona noch oben drauf kam. Daher ist es auch auch gar nicht mehr so einfach zu definieren, was denn nun noch leichtes Risiko ist und womit schon ein erhebliches Risiko einhergeht.
Der Quervergleich zu den Blauen ist ansonsten natürlich nur eine Drohkulisse, allerdings gibt es durchaus bekannte und vergleichbare Parameter. Risikoverhalten war einer davon. Der andere betrifft auslaufende Verträge, in der Hoffnung, dass man das über den Nachwuchs bzw. günstige Talententwicklung kompensieren kann, da der laufende Betrieb selbst bei Zielerreichung absehbar wenig Investitionspotenzial ohne Verschuldung eröffnet. Stand heute laufen bis 2023 die Verträge von 5 Stammspielern aus - davon 3, die vielleicht sogar ihre Karriere beenden - , die meines Erachtens zu 80% nicht intern ersetzt werden könnten, wenn sie gehen sollten und von 5 BU, von denen auch nochmal mindestens 3 zwingend zu ersetzen sind, weil sie entsprechende Minuten sehen und nicht zwingend ein Nachwuchsspieler nachkommt. Dabei sind dann die ebenfalls auslaufenden Verträge von Moukoko und Knauff noch gar nicht berücksichtigt. Gerade das ist doch aber das Problem, was man langsam aber sicher bereits als "leichtes" Risiko betrachten muss: auslaufende Verträge, die nicht ganz einfach ohne Geld zu ersetzen sind und daher zusätzlich zu den schon bestehenden Baustellen zu betrachten sind. Auf den BVB kommen sowieso schon massive Invesitionen zu, die eigentlich nur zum Erhalt der Leistungsfähigkeit dienen. Selbst im Best-Case, dass man wichtige Verlängerungen hinbekommt, die allerdings auch in all diesen Fällen teurer zu erwarten sind als der Status quo, trotz Corona.
Darüber hinaus wird es nicht dermaßen viel Spielraum geben, außer man trifft halt immer wieder die richtigen Entscheidungen, was günstige Nachwuchsspieler betrifft. Ansonsten ist man gezwungen, dass man in die Situation kommt seine besten Talente früh zu Geld zu machen, selbst wenn im Einzelfall durchaus die Möglichkeit bestehen könnte eine längere gemeinsame Zukunft anzustreben. Auch das ist doch aber ein Risiko, das die Blauen extrem zu spüren bekommen haben, weil sie sich in die Lage versetzt hatten, in der sie das als Auffangnetz nutzten, solange es ging. Bis eben irgendwann die Draxlers und Sanes kein Geld mehr brachten, weil die Spieler ablösefrei gingen, ohne dass man intern auf die Nachfolge vorbereitet war. Je mehr Risiko man geht, desto schneller landet man in genau solchen Modellen, ohne finanziell nachhelfen zu können, dass das Talent auch tatsächlich die Qualität hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leistungsniveau in der ersten Mannschaft aufrecht erhalten kann, zum nötigen Zeitpunkt.
Daher ist diese Drohkulisse mit den Blauen durchaus ernstzunehmen, weil man aus deren Fehlern, was "leichtes" Risiko bedeutet, lernen kann! Wie eben auch aus dem Risiko, das man bereits 2019 genommen hat, was meines Erachtens intern auch zu Lerneffekten geführt hat, weil man gemerkt hat, wie problematisch es dann spätestens mit Corona wurde die Schäden zu bereinigen. Schäden, die noch bereinigbar sind. Das ist im Moment auch der Unterschied zu den Blauen, die sich selbst in einer Abwärtsspirale gefangen hielten und irgendwann nur noch Passagier waren ...
Zitat von Vintage09
Für mich zu sehr Schwarzmalerei, hast nicht komplett Unrecht aber der Schalke Vergleich hinkt hier schon ein wenig, da wir unsere sportlichen Ziele erreichen. Solang wir diese erreichen würde ich auch leicht ins Risiko gehen um diese zukünftig weiter zu erreichen.
Zitat von WalterFroschsErbe
Wir befinden uns allerdings schon auf der falschen Seite der Balance und müssen abwarten, dass die Zeit--auslaufende Verträge und heranreifende Toptalente--wieder für einen Ausgleich sorgt. Dass wir ausgerechnet in den zwei Transferphasen unmittelbar vor der Pandemie die Investitionen hochgeschraubt haben, ist Pech, ändert aber nichts daran, dass wir Schulz, Meunier (und den haben wir während der Pandemie verpflichtet) Hummels, Brandt, Can, Bürki und Wolf massiv, zu weiten Teilen transferierbar, über Marktwert bezahlen.
Wir haben schon drei Transferphasen erlebt, in denen wir extrem beschränkt handlungsfähig wahren, und insgesamt aktiv, also ohne auf Abgänge zu reagieren, nur 3 Spieler verpflichtet haben, obwohl der sportliche Bedarf auf einigen Positionen offenkundig ist. Neben Kobel mit Bellingham und Meunier zwei Spieler, bei deren Verpflichtung die Annahmen zum Pandemieverlauf deutlich rosiger gewesen sein dürften.
Wir sind gezwungen, auf Schulz, Meunier und Can zu setzen, weil wir bis 2024 insgesamt 70-75 Mio. € an diese drei Spieler überweisen werden. Wir geraten unter Druck bzgl. Guerreiro und Akanji, weil wir sie offenbar weder leicht verlängern können, noch gut ersetzen können. Im Sommer heißt es dann Witzablöse, oder 2023 ablösefrei ziehen lassen--und auf den Positionen von ganz unten aufbauen.
Der Schalke-Vergleich ist nicht aus der Luft gegriffen, sind es doch genau diese Dominosteine, die sie in die Handlungsunfähigkeit getrieben haben. Der BVB ist noch lange, lange nicht da. Ein von hier aus erhöhtes Risiko, weil man schon großzügig künftige Einnahmen verplant, bringt ihn aber gutes Stück näher.
Zitat von KalleRiedle11
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
@Nic
RV, Haaland-Ersatz, DM - nichts anderes sag ich, außer dass bei mir noch Pongracic noch dazukommt, was meiner Ansicht nach auch möglich sein wird mit dem Budget
Also liegen wir da eigentlich sehr dicht beieinander, so viel Textt wäre da gar nicht nötig gewesen, was nicht despektierlich gemeint ist.
Nur der Abschnitt zum Schalke-Vergleich verbitte ich mir natürlich. Ein wenig mehr Risiko zu gehen, wohlgemerkt ein wenig mehr, wo wir doch auf der Zugangsseite fast alles identisch sehen, bedeutet nicht automatisch den Schalke-Weg zu gehen/gehen zu wollen. Der Satz ist absolut fehl am Platz und wirkt schon arg populistisch. Das Budget muss mit Seriosität und Weitsicht verplant werden, allerdings darf man den Punkt der Substanz, die wir verlieren, nicht außer acht lassen. Man muss da einen guten Mittelweg finden.
Wir befinden uns allerdings schon auf der falschen Seite der Balance und müssen abwarten, dass die Zeit--auslaufende Verträge und heranreifende Toptalente--wieder für einen Ausgleich sorgt. Dass wir ausgerechnet in den zwei Transferphasen unmittelbar vor der Pandemie die Investitionen hochgeschraubt haben, ist Pech, ändert aber nichts daran, dass wir Schulz, Meunier (und den haben wir während der Pandemie verpflichtet) Hummels, Brandt, Can, Bürki und Wolf massiv, zu weiten Teilen transferierbar, über Marktwert bezahlen.
Wir haben schon drei Transferphasen erlebt, in denen wir extrem beschränkt handlungsfähig wahren, und insgesamt aktiv, also ohne auf Abgänge zu reagieren, nur 3 Spieler verpflichtet haben, obwohl der sportliche Bedarf auf einigen Positionen offenkundig ist. Neben Kobel mit Bellingham und Meunier zwei Spieler, bei deren Verpflichtung die Annahmen zum Pandemieverlauf deutlich rosiger gewesen sein dürften.
Wir sind gezwungen, auf Schulz, Meunier und Can zu setzen, weil wir bis 2024 insgesamt 70-75 Mio. € an diese drei Spieler überweisen werden. Wir geraten unter Druck bzgl. Guerreiro und Akanji, weil wir sie offenbar weder leicht verlängern können, noch gut ersetzen können. Im Sommer heißt es dann Witzablöse, oder 2023 ablösefrei ziehen lassen--und auf den Positionen von ganz unten aufbauen.
Der Schalke-Vergleich ist nicht aus der Luft gegriffen, sind es doch genau diese Dominosteine, die sie in die Handlungsunfähigkeit getrieben haben. Der BVB ist noch lange, lange nicht da. Ein von hier aus erhöhtes Risiko, weil man schon großzügig künftige Einnahmen verplant, bringt ihn aber gutes Stück näher.
Für mich zu sehr Schwarzmalerei, hast nicht komplett Unrecht aber der Schalke Vergleich hinkt hier schon ein wenig, da wir unsere sportlichen Ziele erreichen. Solang wir diese erreichen würde ich auch leicht ins Risiko gehen um diese zukünftig weiter zu erreichen.
Das ist meines Erachtens keine Schwarzmalerei, sondern berücksichtigt viel eher die aktuelle Lage sowie deren Risiken, durch die man sehr schnell in eine Situation kommen kann, die der der Blauen nicht unähnlich ist. Der BVB ist 2019 bereits ins Risiko, das sich sportlich nicht ausgezahlt hat. Wenn man so will, könnte man hier ja sogar schon behaupten, dass man seine sportlichen Ziele nicht erreicht hat, indem man sehr laut über das M Wort sprach und angreifen wollte, um mehr als einen Pokaltitel abzugreifen. Man ist durch die damit eingeläutete Transferoffensive dem Ziel aber kein Stück näher gekommen, weswegen man durchaus von Zielverfehlung sprechen könnte, auch wenn das gerne ignoriert wird, weil man zumindest die Minimalziele immer erreicht hat - mitunter auch knapp. Deswegen ist das mit dem Risiko und der Zielerreichung auch immer eine gefährlich explosive Mischung, die man nicht unterschätzen sollte, gerade wenn man das Risiko, was man damals ging, immer noch in weiten Teilen im Etat drin stehen hat und Corona noch oben drauf kam. Daher ist es auch auch gar nicht mehr so einfach zu definieren, was denn nun noch leichtes Risiko ist und womit schon ein erhebliches Risiko einhergeht.
Der Quervergleich zu den Blauen ist ansonsten natürlich nur eine Drohkulisse, allerdings gibt es durchaus bekannte und vergleichbare Parameter. Risikoverhalten war einer davon. Der andere betrifft auslaufende Verträge, in der Hoffnung, dass man das über den Nachwuchs bzw. günstige Talententwicklung kompensieren kann, da der laufende Betrieb selbst bei Zielerreichung absehbar wenig Investitionspotenzial ohne Verschuldung eröffnet. Stand heute laufen bis 2023 die Verträge von 5 Stammspielern aus - davon 3, die vielleicht sogar ihre Karriere beenden - , die meines Erachtens zu 80% nicht intern ersetzt werden könnten, wenn sie gehen sollten und von 5 BU, von denen auch nochmal mindestens 3 zwingend zu ersetzen sind, weil sie entsprechende Minuten sehen und nicht zwingend ein Nachwuchsspieler nachkommt. Dabei sind dann die ebenfalls auslaufenden Verträge von Moukoko und Knauff noch gar nicht berücksichtigt. Gerade das ist doch aber das Problem, was man langsam aber sicher bereits als "leichtes" Risiko betrachten muss: auslaufende Verträge, die nicht ganz einfach ohne Geld zu ersetzen sind und daher zusätzlich zu den schon bestehenden Baustellen zu betrachten sind. Auf den BVB kommen sowieso schon massive Invesitionen zu, die eigentlich nur zum Erhalt der Leistungsfähigkeit dienen. Selbst im Best-Case, dass man wichtige Verlängerungen hinbekommt, die allerdings auch in all diesen Fällen teurer zu erwarten sind als der Status quo, trotz Corona.
Darüber hinaus wird es nicht dermaßen viel Spielraum geben, außer man trifft halt immer wieder die richtigen Entscheidungen, was günstige Nachwuchsspieler betrifft. Ansonsten ist man gezwungen, dass man in die Situation kommt seine besten Talente früh zu Geld zu machen, selbst wenn im Einzelfall durchaus die Möglichkeit bestehen könnte eine längere gemeinsame Zukunft anzustreben. Auch das ist doch aber ein Risiko, das die Blauen extrem zu spüren bekommen haben, weil sie sich in die Lage versetzt hatten, in der sie das als Auffangnetz nutzten, solange es ging. Bis eben irgendwann die Draxlers und Sanes kein Geld mehr brachten, weil die Spieler ablösefrei gingen, ohne dass man intern auf die Nachfolge vorbereitet war. Je mehr Risiko man geht, desto schneller landet man in genau solchen Modellen, ohne finanziell nachhelfen zu können, dass das Talent auch tatsächlich die Qualität hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leistungsniveau in der ersten Mannschaft aufrecht erhalten kann, zum nötigen Zeitpunkt.
Daher ist diese Drohkulisse mit den Blauen durchaus ernstzunehmen, weil man aus deren Fehlern, was "leichtes" Risiko bedeutet, lernen kann! Wie eben auch aus dem Risiko, das man bereits 2019 genommen hat, was meines Erachtens intern auch zu Lerneffekten geführt hat, weil man gemerkt hat, wie problematisch es dann spätestens mit Corona wurde die Schäden zu bereinigen. Schäden, die noch bereinigbar sind. Das ist im Moment auch der Unterschied zu den Blauen, die sich selbst in einer Abwärtsspirale gefangen hielten und irgendwann nur noch Passagier waren ...
Es gibt da durchaus einen Unterschied, denn bei uns sitzt Supersparer Aki Watzke, bei dem man sich ganz sicher sein kann, dass so etwas hier nicht passieren wird, solange er am Ruder sitzt.
Ganz genau so ist es.
Man muss nicht in die Vergangenheit schauen und mahnen. Man muss nur ins Jahr 2021 schauen.
LV-Bedarf: Halstenberg wurde nicht umgesetzt (konnte aus finanziellen Gründen/oder der Verletzung nicht umgesetzt werden) und es lag nicht an Leipzig. Kein Ersatz.
RV-Bedarf: Nur eine Leihe war in greifbaren Bereich, United hat Dalot nicht freigegben. Kein Ersatz.
OA-Bedarf: Nur eine Leihe war im greifbaren Bereich, Chelsea hat Hudson-Odoi nicht freigegeben. Kein Ersatz.
Wir verkaufen einen unser zwei Weltklasse-Spieler, taxiert bei 100 Mio.+, erzielen 85 Mio. von denen gerade 65% ergebniswirksam sind. Warum sollte man eine bessere Quote beim Haaland-Abgang erwarten, bei dessen Verpflichtung die Klubs aus Manchester wegen der finanziellen Rahmenbedingungen ausgestiegen sind?
Wir sind 2019 in die absolut Vollen gegangen, weil unserer Führung eine Meisterschaft greifbar schien.
Jetzt hatten wir gerade eine Kapitalerhöhung, die 85 Mio. gebracht hat, wovon über 70 Mio. nur zur Tilgung von Krediten zur Liquiditätssicherung aus den letzten 18 Monaten dienten. Wir haben noch nahezu nichts im Etat gerade gerückt und laufen in diesem Bereich stark defizitär. Wir haben in den letzten Jahren vieles gemacht, aber nicht gespart. Und die bestehenden Verträge erlauben uns auch nicht selbst zu entscheiden, wann wir mit dem sparen anfangen.
Pongracic für 12 Mio. und mit einem bestenfalls 15 Mio. Paket an Gehalt für einen Vierjahresvertrag mal so dazu nehmen, ist das, was wir uns absolut nicht mehr als Risiko leisten können. Wenn er neuer Stamminnenverteidiger wird, klar. Kein Problem. Schon als Nr. 3 ist das aber eine nicht so klare Sache, sondern deutlich davon abhängig, wie, und zu welchen Kosten, Hummels nachbesetzt werden soll. Genauso aber auch, wie es mit Akanji weiter gehen wird.
Es geht nicht darum, dass so eine negative Dynamik auf die Spitze getrieben wird (wie bei Schalke), sondern darum, dass man als Klub leicht in Schieflage geraten kann, und weiter hineinrutscht, wenn man nur auf die kommende Saison schaut. Die realisierbaren Ablösen werden kleiner, die zu deckenden Bedarfe größer.
2023 müssen nach aktuellem Stand Haaland, Reus, Hummels, Guerreiro und Akanji ersetzt werden/ersetzt sein. Und diesen Ersatz aus dem frei gewordenen Budget und den Ablösegelder zu finanzieren, wird eine große Herausforderung.
Und dennoch, trotz Wertungen, ist das dennoch noch deutlich zu negativ gesehen.
Alleine der letzte Absatz ist wird doch in der Realität niemals so eintreffen, selbst wenn man es mit „Stand jetzt“ tituliert. Haaland wird nämlich schon höchstwahrscheinlich nächsten Sommer gehen und nicht erst 2023, bei Reus und auch Hummels (Sinn unabhängig, sondern dass was die Verantwortlichen und Spieler planen) kann man sich auch locker eine VVL bis 2024 vorstellen, da sehe ich noch längst kein Karriereende oder Abgang und Rapha und/oder Akanji werden entweder verlängern oder 2022 verkauft, wofür man dann noch eine gute Ablöse bekommt, wenngleich man anders noch mehr bekommen würde.
Alleine der Absatz zeigt doch, dass man nicht nur nicht Schalke als Drohkulisse aufbauen muss, sondern auch die Realität nicht unnötig verzerren muss, weil man gar nicht weiss, wie sich alles entwickelt. Vielleicht nagen wir auch 2026 am Hungertuch, das weiss niemand. Dennoch darf die sportliche Substanz nicht vergessen werden und entsprechend werden wir das verfügbare Budget auch ausschöpfen, ohne unnötig Risiko zu gehen.
20.10.2021 - 09:58 Uhr
Bevor ich die Dortmunder Transferpolitik kritisiere, ein kleiner Vergleich. Aus meiner Sicht hat man im Vergleich mit den Bayern nicht schlechter eingekauft. Die Bayern leben die letzten Jahre von ihren Schlüsselspielern, Lewandowski, Müller, Kimmich und Neuer. Die bringen einfach eine Qualität und Mentalität mit, die man in Dortmund derzeit vermisst. Ansonsten ist da teilweise auch viel Geld verbrannt worden (Hernandez, Sane, Sarr, Süle, Tolisso).
Nun zur Dortmunder Transferpolitik. In einem anderen Thread ist es treffend angesprochen worden, die Transfers im Bereich zwischen 20 und 30 Millionen zünden zu selten. Als Beispiele zu nennen sind Malen, Schulz, Hazard, Brandt, Can, Yarmolenko,.. dazu dann ein Meunier, der zwar ablösefrei kam, sich jedoch unter den Topverdienern wiederfindet. Da wurde so viel Geld verbrannt, das man sich zuvor mit der Entwicklung junger Talente hart verdient hat.
Ich glaube der BVB sollte sich auf die Entwicklung junger Spieler konzentrieren, die bei PSG, City und Co. einfach nicht die Möglichkeit besitzen, auf Einsatzzeiten zu kommen. Dazu würde ich mich sehr darüber freuen, selbst solche Spieler aus der eigenen Jugend nach oben zu ziehen. Vielleicht kann man sich hier ja etwas abschauen von beispielsweise PSG, die reihenweise hochveranlagte Spieler aus ihren U-Bereichen hervorbrachten. Das scheint aber derzeit kein deutscher Verein hinzubekommen, die Bayern auch nicht. Ergänzen würde ich diese Spieler mit erfahrenen Mentalitätsspielern und vielleicht einem Toptransfer, wie möglicherweise Adeyemi, der einfach herausragt.
Ajax hat derart viele Abgänge hinnehmen müssen die letzten Jahre, aber kontinuierlich zu jeder neuen Saison die Lücken mit anderen Talenten geschlossen.
Dazu ist aus meiner Sicht das derzeitige Spielsystem teilweise einfach zu lahm. Es fehlt an Lauffreude und schnellem Kombinationsspiel, dazu wünsche ich mit seit Jahren einen zweiten Mittelstürmer, einfach einen, der im Strafraum präsent und kopfballstark Ist, Mouki kann hier derzeit nicht die Lösung sein, das dürfte inzwischen doch jedem aufgefallen sein, sonst ist er schneller verschlissen als man schauen kann. Zu oft habe ich den Eindruck, dass man als einzigen Matchplan einfach nur einen weiten Ball auf Haaland spielen möchte, um diesen in Szene zu setzen. Und in der Defensive, zu weit weg, zu viel Laufbegleitung, teilweise zu viele individuelle Aufbaufehler...
Nun zur Dortmunder Transferpolitik. In einem anderen Thread ist es treffend angesprochen worden, die Transfers im Bereich zwischen 20 und 30 Millionen zünden zu selten. Als Beispiele zu nennen sind Malen, Schulz, Hazard, Brandt, Can, Yarmolenko,.. dazu dann ein Meunier, der zwar ablösefrei kam, sich jedoch unter den Topverdienern wiederfindet. Da wurde so viel Geld verbrannt, das man sich zuvor mit der Entwicklung junger Talente hart verdient hat.
Ich glaube der BVB sollte sich auf die Entwicklung junger Spieler konzentrieren, die bei PSG, City und Co. einfach nicht die Möglichkeit besitzen, auf Einsatzzeiten zu kommen. Dazu würde ich mich sehr darüber freuen, selbst solche Spieler aus der eigenen Jugend nach oben zu ziehen. Vielleicht kann man sich hier ja etwas abschauen von beispielsweise PSG, die reihenweise hochveranlagte Spieler aus ihren U-Bereichen hervorbrachten. Das scheint aber derzeit kein deutscher Verein hinzubekommen, die Bayern auch nicht. Ergänzen würde ich diese Spieler mit erfahrenen Mentalitätsspielern und vielleicht einem Toptransfer, wie möglicherweise Adeyemi, der einfach herausragt.
Ajax hat derart viele Abgänge hinnehmen müssen die letzten Jahre, aber kontinuierlich zu jeder neuen Saison die Lücken mit anderen Talenten geschlossen.
Dazu ist aus meiner Sicht das derzeitige Spielsystem teilweise einfach zu lahm. Es fehlt an Lauffreude und schnellem Kombinationsspiel, dazu wünsche ich mit seit Jahren einen zweiten Mittelstürmer, einfach einen, der im Strafraum präsent und kopfballstark Ist, Mouki kann hier derzeit nicht die Lösung sein, das dürfte inzwischen doch jedem aufgefallen sein, sonst ist er schneller verschlissen als man schauen kann. Zu oft habe ich den Eindruck, dass man als einzigen Matchplan einfach nur einen weiten Ball auf Haaland spielen möchte, um diesen in Szene zu setzen. Und in der Defensive, zu weit weg, zu viel Laufbegleitung, teilweise zu viele individuelle Aufbaufehler...
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.


