BVB - Transferpolitik
14.02.2015 - 15:43 Uhr
06.06.2018 - 00:59 Uhr
Es ist echt lustig wie hier auf einmal jeder Finanzguru ist und versucht, die Transfer-Erwartungen auf ein Minimum zu reduzieren und dies mit irgendwelchen Pseudo-Mechanismen untermauert, von denen man selbst nur grob gelesen hat und kaum Ahnung hat.
Schauen wir uns doch mal an, wie die Transferbilanz von uns und der Konkurrenz in den letzten Jahren aussah (Quelle: tm.de):
Dortmund:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 65,2 20 121,1 108,3
Einnahmen: 4,5 38,5 110,5 247,8
Bilanz: -60,7 +18,5 -10,6 +139,4 +86,6
Leverkusen:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 35,1 58 57,1 56
Einnahmen: 17,9 62,5 21,7 88,1
Bilanz: -17,2 +4,5 -35,4 +32,1 -16
Schalke:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 4,4 35,7 38,8 48,5
Einnahmen: 7,2 57,2 59,8 1,6
Bilanz: +2,8 +21,5 + 21 -47 -1,7
Gladbach:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 11,3 37 38,3 37,3
Einnahmen: 17,8 14,5 45,1 31
Bilanz: +6,5 -22,5 +6,9 -6,3 -15,4
Erkenntnisse:
1. Das höchste Transferdefizit aller 4 Vereine in den letzten 4 Jahren lag abgesehen von unserem letzten Jahr bei +32,1 (also fast einem Fünftel von unserem letztjährigen).
2. Die obigen Vereine hatten in den letzten 4 Jahren so gut wie immer eine ausgeglichene Transferbilanz und nie exorbitant höhere Einnahmen als Ausgaben. Häufiger sogar weit höhere Ausgaben als Einnahmen.
3. Die Transferbilanz über alle 4 Jahre ist bei allen Konkurrenten negativ. Glaubt man einigen hier, müsse die Transferbilanz immer positiv ausfallen, da man ja Steuern, Beraterkosten, Handgelder usw. zahlt. Sollten wir dieses Jahr knapp 40 Mio. netto ausgeben, würde dies in einer immer noch positiven Transferbilanz über die letzten dann 5 Jahre von 46,6 Mio. resultieren. Wir wären also als mit Abstand wirtschaftlich stärkster Club der obigen vier, der mit der mit Abstand konservativsten Transferpolitik.
Dass Beraterkosten, Steuern und Handgelder nicht erst seit diesem Jahr existieren wird gekonnt ignoriert. Doof nur, dass obige Statistik trotz all dieser, auch in den vergangenen Jahren und auch bei der Konkurrenz geltenden Kosten zustande kommt. Auch komisch, dass bspw. Leverkusen gerade mit Tah und Brandt verlängert hat, was wohl auch riesige Handgelder verschlungen hat und trotzdem wieder netto investieren wird dieses Jahr (ohne CL). Genauso wie Schalke, die aller Voraussicht nach auch netto investieren werden.
Dies alles basiert sicherlich nicht auf hundertprozentig echten und genauen Zahlen und verzichtet bewusst auf finanztechnische Erklärungsversuche. Es ist ein rein logischer Ansatz der mit Blick auf die letzten Jahre aufzeigen soll, wie sehr ein solcher Transfersommer mit nur 40 Mio. Nettoinvestitionen dem Trend Wiedersprechen würde. Außerdem sollen damit endlich die Pseudoargumente wie Steuern, Handgelder, Beraterkosten usw. aufhören, die eben wie erwähnt auch in den vergangen Jahren nicht dazu geführt haben, dass die Transferbilanzen stets positiv sein müssen.
Schauen wir uns doch mal an, wie die Transferbilanz von uns und der Konkurrenz in den letzten Jahren aussah (Quelle: tm.de):
Dortmund:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 65,2 20 121,1 108,3
Einnahmen: 4,5 38,5 110,5 247,8
Bilanz: -60,7 +18,5 -10,6 +139,4 +86,6
Leverkusen:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 35,1 58 57,1 56
Einnahmen: 17,9 62,5 21,7 88,1
Bilanz: -17,2 +4,5 -35,4 +32,1 -16
Schalke:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 4,4 35,7 38,8 48,5
Einnahmen: 7,2 57,2 59,8 1,6
Bilanz: +2,8 +21,5 + 21 -47 -1,7
Gladbach:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 11,3 37 38,3 37,3
Einnahmen: 17,8 14,5 45,1 31
Bilanz: +6,5 -22,5 +6,9 -6,3 -15,4
Erkenntnisse:
1. Das höchste Transferdefizit aller 4 Vereine in den letzten 4 Jahren lag abgesehen von unserem letzten Jahr bei +32,1 (also fast einem Fünftel von unserem letztjährigen).
2. Die obigen Vereine hatten in den letzten 4 Jahren so gut wie immer eine ausgeglichene Transferbilanz und nie exorbitant höhere Einnahmen als Ausgaben. Häufiger sogar weit höhere Ausgaben als Einnahmen.
3. Die Transferbilanz über alle 4 Jahre ist bei allen Konkurrenten negativ. Glaubt man einigen hier, müsse die Transferbilanz immer positiv ausfallen, da man ja Steuern, Beraterkosten, Handgelder usw. zahlt. Sollten wir dieses Jahr knapp 40 Mio. netto ausgeben, würde dies in einer immer noch positiven Transferbilanz über die letzten dann 5 Jahre von 46,6 Mio. resultieren. Wir wären also als mit Abstand wirtschaftlich stärkster Club der obigen vier, der mit der mit Abstand konservativsten Transferpolitik.
Dass Beraterkosten, Steuern und Handgelder nicht erst seit diesem Jahr existieren wird gekonnt ignoriert. Doof nur, dass obige Statistik trotz all dieser, auch in den vergangenen Jahren und auch bei der Konkurrenz geltenden Kosten zustande kommt. Auch komisch, dass bspw. Leverkusen gerade mit Tah und Brandt verlängert hat, was wohl auch riesige Handgelder verschlungen hat und trotzdem wieder netto investieren wird dieses Jahr (ohne CL). Genauso wie Schalke, die aller Voraussicht nach auch netto investieren werden.
Dies alles basiert sicherlich nicht auf hundertprozentig echten und genauen Zahlen und verzichtet bewusst auf finanztechnische Erklärungsversuche. Es ist ein rein logischer Ansatz der mit Blick auf die letzten Jahre aufzeigen soll, wie sehr ein solcher Transfersommer mit nur 40 Mio. Nettoinvestitionen dem Trend Wiedersprechen würde. Außerdem sollen damit endlich die Pseudoargumente wie Steuern, Handgelder, Beraterkosten usw. aufhören, die eben wie erwähnt auch in den vergangen Jahren nicht dazu geführt haben, dass die Transferbilanzen stets positiv sein müssen.
06.06.2018 - 02:57 Uhr
Zitat von Allusion09
Dies alles basiert sicherlich nicht auf hundertprozentig echten und genauen Zahlen und verzichtet bewusst auf finanztechnische Erklärungsversuche. Es ist ein rein logischer Ansatz der mit Blick auf die letzten Jahre aufzeigen soll, wie sehr ein solcher Transfersommer mit nur 40 Mio. Nettoinvestitionen dem Trend Wiedersprechen würde. Außerdem sollen damit endlich die Pseudoargumente wie Steuern, Handgelder, Beraterkosten usw. aufhören, die eben wie erwähnt auch in den vergangen Jahren nicht dazu geführt haben, dass die Transferbilanzen stets positiv sein müssen.
Dies alles basiert sicherlich nicht auf hundertprozentig echten und genauen Zahlen und verzichtet bewusst auf finanztechnische Erklärungsversuche. Es ist ein rein logischer Ansatz der mit Blick auf die letzten Jahre aufzeigen soll, wie sehr ein solcher Transfersommer mit nur 40 Mio. Nettoinvestitionen dem Trend Wiedersprechen würde. Außerdem sollen damit endlich die Pseudoargumente wie Steuern, Handgelder, Beraterkosten usw. aufhören, die eben wie erwähnt auch in den vergangen Jahren nicht dazu geführt haben, dass die Transferbilanzen stets positiv sein müssen.
Du bist ja ein Scherzkeks!
Pseudoargumente wie Steuern, Beraterkosten und Handgelder...
Ja ok, das sind einfach nur Fantasien, aber mal zum eigentlichen Punkt, deine ganze Aufrechnung basiert auf der Quelle von TM.de, das bedeutet allein die Tatsache das dort nicht deklariert ist dass ein Dembele Transfer z.B. in zwei Raten bezahlt wurde, jetzt rein auf den BvB bezogen schon deine Rechnung ad absurdum führen würde! xD
Am besten nochmal hinsetzen und ein wenig Mathe üben bevor du hier mit "kräftigen" Worten wie "Pseudoargumente" um dich wirfst, wobei Mathe das falsche Fach wäre sondern tatsächlich BWL im Detail zu empfehlen wäre, was aber Mathe halt grundvorraussetzt.
Falls du es nicht blickst! Bei TM.de steht 110 Millionen Zugang an Ablöse für Dembele! Effektiv war es aber nur die Hälfte. Du versuchst aber anhand deiner falschen Rechnung aufzuzeigen dass das mit den Steuern gar nicht so sehr ins Gewicht fällt, dann widersprichst du Held allerdings unserem Chef, der vor laufender Kamera erklärt hat, dass allein von den Auba 60 Millionen, direkt nur noch 40 Millionen zum reinvestieren zur Verfügung stehen, allein nur wegen Steuern und da Beraterkosten usw. für einen möglichen Ersatz noch nicht mal inbegriffen sind!
Wenn du dann noch schaffst einfach mal weiter zu überlegen, dass wenn wir einen neuen Spieler kaufen wollen, in aller Regel natürlich auch über Marktwert bezahlen müssen aber z.B. aus einem Auba Deal eben nur noch 40 anstatt 60 Millionen zur Verfügung haben, für einen neuen Spieler aber 30 Millionen zahlen der evt. nur einen Marktwert von 20 Millionen hat, muss ich dir jetzt nicht vorrechnen was das bedeutet oder?!
Dies aber nur so btw und im übrigen relativiert hier niemand dass wir nicht investieren können, ja nicht mal dass wir nicht sogar größere Beträge 50 Millionen und aufwärts auf den Tisch legen könnten, es geht in aller Regel darum ob das überhaupt Sinn macht, ich spar mir jetzt auch den Wiki Link zu BWL, dein Wort mit Pseudoargumenten gegen das von Watzke vor laufender Kamera, zumindest mal in Bezug auf Steuern.
Aber hey, die Steuer gab es nur bei Auba, war eine Sondersteuer, kann man nicht auf andere Transfereinnahmen übertragen, zumindest so rudimentär.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von BvB_4_ever am 06.06.2018 um 03:03 Uhr bearbeitet
06.06.2018 - 07:54 Uhr
Zitat von Allusion09
Es ist echt lustig wie hier auf einmal jeder Finanzguru ist und versucht, die Transfer-Erwartungen auf ein Minimum zu reduzieren und dies mit irgendwelchen Pseudo-Mechanismen untermauert, von denen man selbst nur grob gelesen hat und kaum Ahnung hat.
Schauen wir uns doch mal an, wie die Transferbilanz von uns und der Konkurrenz in den letzten Jahren aussah (Quelle: tm.de):
Dortmund:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 65,2 20 121,1 108,3
Einnahmen: 4,5 38,5 110,5 247,8
Bilanz: -60,7 +18,5 -10,6 +139,4 +86,6
Leverkusen:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 35,1 58 57,1 56
Einnahmen: 17,9 62,5 21,7 88,1
Bilanz: -17,2 +4,5 -35,4 +32,1 -16
Schalke:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 4,4 35,7 38,8 48,5
Einnahmen: 7,2 57,2 59,8 1,6
Bilanz: +2,8 +21,5 + 21 -47 -1,7
Gladbach:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 11,3 37 38,3 37,3
Einnahmen: 17,8 14,5 45,1 31
Bilanz: +6,5 -22,5 +6,9 -6,3 -15,4
Erkenntnisse:
1. Das höchste Transferdefizit aller 4 Vereine in den letzten 4 Jahren lag abgesehen von unserem letzten Jahr bei +32,1 (also fast einem Fünftel von unserem letztjährigen).
2. Die obigen Vereine hatten in den letzten 4 Jahren so gut wie immer eine ausgeglichene Transferbilanz und nie exorbitant höhere Einnahmen als Ausgaben. Häufiger sogar weit höhere Ausgaben als Einnahmen.
3. Die Transferbilanz über alle 4 Jahre ist bei allen Konkurrenten negativ. Glaubt man einigen hier, müsse die Transferbilanz immer positiv ausfallen, da man ja Steuern, Beraterkosten, Handgelder usw. zahlt. Sollten wir dieses Jahr knapp 40 Mio. netto ausgeben, würde dies in einer immer noch positiven Transferbilanz über die letzten dann 5 Jahre von 46,6 Mio. resultieren. Wir wären also als mit Abstand wirtschaftlich stärkster Club der obigen vier, der mit der mit Abstand konservativsten Transferpolitik.
Dass Beraterkosten, Steuern und Handgelder nicht erst seit diesem Jahr existieren wird gekonnt ignoriert. Doof nur, dass obige Statistik trotz all dieser, auch in den vergangenen Jahren und auch bei der Konkurrenz geltenden Kosten zustande kommt. Auch komisch, dass bspw. Leverkusen gerade mit Tah und Brandt verlängert hat, was wohl auch riesige Handgelder verschlungen hat und trotzdem wieder netto investieren wird dieses Jahr (ohne CL). Genauso wie Schalke, die aller Voraussicht nach auch netto investieren werden.
Dies alles basiert sicherlich nicht auf hundertprozentig echten und genauen Zahlen und verzichtet bewusst auf finanztechnische Erklärungsversuche. Es ist ein rein logischer Ansatz der mit Blick auf die letzten Jahre aufzeigen soll, wie sehr ein solcher Transfersommer mit nur 40 Mio. Nettoinvestitionen dem Trend Wiedersprechen würde. Außerdem sollen damit endlich die Pseudoargumente wie Steuern, Handgelder, Beraterkosten usw. aufhören, die eben wie erwähnt auch in den vergangen Jahren nicht dazu geführt haben, dass die Transferbilanzen stets positiv sein müssen.
Es ist echt lustig wie hier auf einmal jeder Finanzguru ist und versucht, die Transfer-Erwartungen auf ein Minimum zu reduzieren und dies mit irgendwelchen Pseudo-Mechanismen untermauert, von denen man selbst nur grob gelesen hat und kaum Ahnung hat.
Schauen wir uns doch mal an, wie die Transferbilanz von uns und der Konkurrenz in den letzten Jahren aussah (Quelle: tm.de):
Dortmund:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 65,2 20 121,1 108,3
Einnahmen: 4,5 38,5 110,5 247,8
Bilanz: -60,7 +18,5 -10,6 +139,4 +86,6
Leverkusen:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 35,1 58 57,1 56
Einnahmen: 17,9 62,5 21,7 88,1
Bilanz: -17,2 +4,5 -35,4 +32,1 -16
Schalke:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 4,4 35,7 38,8 48,5
Einnahmen: 7,2 57,2 59,8 1,6
Bilanz: +2,8 +21,5 + 21 -47 -1,7
Gladbach:
14/15 15/16 16/17 17/18 Ges.
Ausgaben: 11,3 37 38,3 37,3
Einnahmen: 17,8 14,5 45,1 31
Bilanz: +6,5 -22,5 +6,9 -6,3 -15,4
Erkenntnisse:
1. Das höchste Transferdefizit aller 4 Vereine in den letzten 4 Jahren lag abgesehen von unserem letzten Jahr bei +32,1 (also fast einem Fünftel von unserem letztjährigen).
2. Die obigen Vereine hatten in den letzten 4 Jahren so gut wie immer eine ausgeglichene Transferbilanz und nie exorbitant höhere Einnahmen als Ausgaben. Häufiger sogar weit höhere Ausgaben als Einnahmen.
3. Die Transferbilanz über alle 4 Jahre ist bei allen Konkurrenten negativ. Glaubt man einigen hier, müsse die Transferbilanz immer positiv ausfallen, da man ja Steuern, Beraterkosten, Handgelder usw. zahlt. Sollten wir dieses Jahr knapp 40 Mio. netto ausgeben, würde dies in einer immer noch positiven Transferbilanz über die letzten dann 5 Jahre von 46,6 Mio. resultieren. Wir wären also als mit Abstand wirtschaftlich stärkster Club der obigen vier, der mit der mit Abstand konservativsten Transferpolitik.
Dass Beraterkosten, Steuern und Handgelder nicht erst seit diesem Jahr existieren wird gekonnt ignoriert. Doof nur, dass obige Statistik trotz all dieser, auch in den vergangenen Jahren und auch bei der Konkurrenz geltenden Kosten zustande kommt. Auch komisch, dass bspw. Leverkusen gerade mit Tah und Brandt verlängert hat, was wohl auch riesige Handgelder verschlungen hat und trotzdem wieder netto investieren wird dieses Jahr (ohne CL). Genauso wie Schalke, die aller Voraussicht nach auch netto investieren werden.
Dies alles basiert sicherlich nicht auf hundertprozentig echten und genauen Zahlen und verzichtet bewusst auf finanztechnische Erklärungsversuche. Es ist ein rein logischer Ansatz der mit Blick auf die letzten Jahre aufzeigen soll, wie sehr ein solcher Transfersommer mit nur 40 Mio. Nettoinvestitionen dem Trend Wiedersprechen würde. Außerdem sollen damit endlich die Pseudoargumente wie Steuern, Handgelder, Beraterkosten usw. aufhören, die eben wie erwähnt auch in den vergangen Jahren nicht dazu geführt haben, dass die Transferbilanzen stets positiv sein müssen.
Du bringst ja schon selbst das Gegenargument:
Su schreibst, dies sei unsere Transferbilanz:
Bilanz: -60,7 +18,5 -10,6 +139,4 +86,6
Erstens zeigt das, dass der Trend beim BVB nicht ist, massive Nettoinvestitionen in den Kader vorzunehmen, sondern, im Gegenteil, enorme Überschpüsse zu generieren. Und gehts Du weiter in die Vergangenheit, wirdst Du ebendas erneut feststellen.
Soviel zum Thema, sich mit Logik dem Thema zu nähern: Die Logik legt nahe, dass der BVB in den letzten 5 Jahren 170 Mio. Euro verdient und nicht reinvestiert hätte allein durch Transfers. Entweder will man nicht, oder man kann nicht.
Und nun zum bilanziellen Argument, warum "kann nicht" die wahrscheinlichere Antwort ist: Zeig mir doch mal, wo der Kassenbastand + die Differenz aus Forderungen und Verbindlichkeiten seitdem um 170 Mio. Euro gestiegen ist. Oder zumindest um einen ausrecheichend erklecklichen Betrag der in diese Richtung geht.
Die meisten die sich mit den Finanzen beschäftigen, schätzen dass 40-50 Mio. Nettoinvestitionen, sofern Gelder aus der CL eingeplant werden können (was sie beim BVB inzwischen ja standardmäßig werden) als Obergrenze denkbar sind. Dazu kommen noch freie Euronen aus Verkäufen.
Und zuletzt ein Autoritätsargument: Watzke sagt,von Transfereinnahmen bleiben ca. 60% zum reinvestieren.
Setzen wir also mal die Miclhmädchenrechnung fort, das was mit der Transferbilanz machen würde:
-62 / +5,5 / -54,5 / +41 - in Summe ca. -70 in vier Jahren bzw. -17 durchschnittlich pro Jahr.
erstaunlich wie gut das zu den Prognosen passt und wie wenig zu feuchten Träumen von 80,90 oder noch mehr Nettoinvestition.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von gelbschreib am 06.06.2018 um 07:56 Uhr bearbeitet
06.06.2018 - 08:20 Uhr
Ich denke das der bvb das nötige Geld für den neuaufbau des kaders in die hand nehmen wird. Wir haben ein festgeldkonto, verfügen über einnahmen aus den letzten jahren und werden auch dieses jahr wieder gute transfererlöse generieren. Mit bartra, auba und Sokratis hat man da doch bereits angefangen.
Mit akanji und wolf und hitz bereits 3 spieler geholt die zusammen 30 mio kosten die deutlich gedeckt sein sollten.
Das man nicht 100 mio netto in den kader investiert sollte jedem klar sein, so reich ist man auch nicht und das wäre harakiri. Das man aber 100 mio ausgibt und gleichzeitig gute 60-70 mio an transfereinnahmen generiert sollte nicht abwegig sein, wenn uns noch der ein oder andere verlassen sollte.
Von daher denke ich das wir dem entspannt entgegen sehen können. Watzke sagte er will investieren um den neuaufbau in gang zu setzen. Daran wird er sich messen lassen müssen und ich denke auch das er wort halten wird.
Mit sammer, kehl und favre sind 3 helle köpfe dazu gekommen die wissen sollten was sie tun und vor allem brauchen.
Einen MS für 40 mio, einen polyvalenten IV für 20 und einen ZM für 30 halte ich da schon für realistisch. Und das ohne das man an sein Tafelsilber ( pulisic und weigl ) geht.
Mit akanji und wolf und hitz bereits 3 spieler geholt die zusammen 30 mio kosten die deutlich gedeckt sein sollten.
Das man nicht 100 mio netto in den kader investiert sollte jedem klar sein, so reich ist man auch nicht und das wäre harakiri. Das man aber 100 mio ausgibt und gleichzeitig gute 60-70 mio an transfereinnahmen generiert sollte nicht abwegig sein, wenn uns noch der ein oder andere verlassen sollte.
Von daher denke ich das wir dem entspannt entgegen sehen können. Watzke sagte er will investieren um den neuaufbau in gang zu setzen. Daran wird er sich messen lassen müssen und ich denke auch das er wort halten wird.
Mit sammer, kehl und favre sind 3 helle köpfe dazu gekommen die wissen sollten was sie tun und vor allem brauchen.
Einen MS für 40 mio, einen polyvalenten IV für 20 und einen ZM für 30 halte ich da schon für realistisch. Und das ohne das man an sein Tafelsilber ( pulisic und weigl ) geht.
06.06.2018 - 08:34 Uhr
Zitat von bavarianhunt
zu 3.: Von den Spielereinkäufen 2016 sind nur noch Götze, Schürrle, Rode und Guerreiro da. Die mit Abstand größten Gehaltskosten verschlingen Götze und Schürrle. Die sportliche Leistung dieser Spieler ist im Vergleich dazu weniger als ausreichend, d.h. mangelhaft.
zu 3.: Von den Spielereinkäufen 2016 sind nur noch Götze, Schürrle, Rode und Guerreiro da. Die mit Abstand größten Gehaltskosten verschlingen Götze und Schürrle. Die sportliche Leistung dieser Spieler ist im Vergleich dazu weniger als ausreichend, d.h. mangelhaft.
Hier möchte ich mal einhaken und nachfragen, wie es bei dir - und anderen - in der causa Götze aussieht. Schürrle, Rode und Guerreiro sehe ich, wie weiter oben aufgeführt, als wünschenswerte Abgänge, Schürrle ist für mich ein einziges Fiasko.
Bei Götze sehe ich das ehrlich gesagt nicht so. Vor allem seine Passqualitäten und die Befähigung zum Zusammenspiel könnten unter Favre schön zur Geltung kommen. Problematisch ist, dass mit Kagawa ein Spieler im Kader ist, der wie eine Art Double wirkt, gleichzeitig Reus die Position auch bespielen kann.
06.06.2018 - 08:38 Uhr
Zitat von Grabunhold
Hier möchte ich mal einhaken und nachfragen, wie es bei dir - und anderen - in der causa Götze aussieht. Schürrle, Rode und Guerreiro sehe ich, wie weiter oben aufgeführt, als wünschenswerte Abgänge, Schürrle ist für mich ein einziges Fiasko.
Bei Götze sehe ich das ehrlich gesagt nicht so. Vor allem seine Passqualitäten und die Befähigung zum Zusammenspiel könnten unter Favre schön zur Geltung kommen. Problematisch ist, dass mit Kagawa ein Spieler im Kader ist, der wie eine Art Double wirkt, gleichzeitig Reus die Position auch bespielen kann.
Zitat von bavarianhunt
zu 3.: Von den Spielereinkäufen 2016 sind nur noch Götze, Schürrle, Rode und Guerreiro da. Die mit Abstand größten Gehaltskosten verschlingen Götze und Schürrle. Die sportliche Leistung dieser Spieler ist im Vergleich dazu weniger als ausreichend, d.h. mangelhaft.
zu 3.: Von den Spielereinkäufen 2016 sind nur noch Götze, Schürrle, Rode und Guerreiro da. Die mit Abstand größten Gehaltskosten verschlingen Götze und Schürrle. Die sportliche Leistung dieser Spieler ist im Vergleich dazu weniger als ausreichend, d.h. mangelhaft.
Hier möchte ich mal einhaken und nachfragen, wie es bei dir - und anderen - in der causa Götze aussieht. Schürrle, Rode und Guerreiro sehe ich, wie weiter oben aufgeführt, als wünschenswerte Abgänge, Schürrle ist für mich ein einziges Fiasko.
Bei Götze sehe ich das ehrlich gesagt nicht so. Vor allem seine Passqualitäten und die Befähigung zum Zusammenspiel könnten unter Favre schön zur Geltung kommen. Problematisch ist, dass mit Kagawa ein Spieler im Kader ist, der wie eine Art Double wirkt, gleichzeitig Reus die Position auch bespielen kann.
Da würd ich doch eher auf Kagawa bauen, wenn eine „Art Double“ ist der die hälfte verdient und wesentlich spritziger ist.
06.06.2018 - 09:05 Uhr
Zitat von Grabunhold
Hier möchte ich mal einhaken und nachfragen, wie es bei dir - und anderen - in der causa Götze aussieht. Schürrle, Rode und Guerreiro sehe ich, wie weiter oben aufgeführt, als wünschenswerte Abgänge, Schürrle ist für mich ein einziges Fiasko.
Bei Götze sehe ich das ehrlich gesagt nicht so. Vor allem seine Passqualitäten und die Befähigung zum Zusammenspiel könnten unter Favre schön zur Geltung kommen. Problematisch ist, dass mit Kagawa ein Spieler im Kader ist, der wie eine Art Double wirkt, gleichzeitig Reus die Position auch bespielen kann.
Zitat von bavarianhunt
zu 3.: Von den Spielereinkäufen 2016 sind nur noch Götze, Schürrle, Rode und Guerreiro da. Die mit Abstand größten Gehaltskosten verschlingen Götze und Schürrle. Die sportliche Leistung dieser Spieler ist im Vergleich dazu weniger als ausreichend, d.h. mangelhaft.
zu 3.: Von den Spielereinkäufen 2016 sind nur noch Götze, Schürrle, Rode und Guerreiro da. Die mit Abstand größten Gehaltskosten verschlingen Götze und Schürrle. Die sportliche Leistung dieser Spieler ist im Vergleich dazu weniger als ausreichend, d.h. mangelhaft.
Hier möchte ich mal einhaken und nachfragen, wie es bei dir - und anderen - in der causa Götze aussieht. Schürrle, Rode und Guerreiro sehe ich, wie weiter oben aufgeführt, als wünschenswerte Abgänge, Schürrle ist für mich ein einziges Fiasko.
Bei Götze sehe ich das ehrlich gesagt nicht so. Vor allem seine Passqualitäten und die Befähigung zum Zusammenspiel könnten unter Favre schön zur Geltung kommen. Problematisch ist, dass mit Kagawa ein Spieler im Kader ist, der wie eine Art Double wirkt, gleichzeitig Reus die Position auch bespielen kann.
Erst hieß es, dass Götze mit seiner Passicherheit genau der Spieler für Tuchels Ballbesitzsystem ist. Dann war er der richtige Spieler für Bosz, weil dessen Spielidee mit extremem Pressing und Umschaltspiel der unter Klopp nicht unähnlich ist. Der Pragmatiger Stöger wird schon eine Position für Götze finden, hieß es dann, und jetzt redet man sich Götze mit dem nächsten Trainer schön.
Vielleicht sollte man so langsam akzeptieren, dass Götzes Glanzzeiten vorbei sind. Löw hat das schon erkannt und mit Kagawa haben wir einen sehr ähnlichen Spielertypen im Kader. Nur in billiger und besser.
Unter Favre sehe ich eigentlich keine geeignete Position für ihn und für mich wäre er einer der ersten Verkaufskandidaten.
Sollte, wie erwartet, mit zwei Spitzen gespielt werden, dürften sich, nach jetzigem Stand, um die Position der HS Reus, Phillip und Kagawa streiten. Götze ist dafür mitlerweile viel zu undynamisch, ebenso wie für die Außenpositionen.
Für das DM sucht man gerade einen zweikampfstarken Abräumer, neben dem sich Dahoud, Weigl und Castro (evtl. sogar Sahin) um die Position streiten dürften. Vielleicht kommt sogar noch ein ZM.
06.06.2018 - 09:31 Uhr
Es bringt ja nichts, wenn wir uns darüber streiten, wie viel Geld für Neuzugänge zur Verfügung steht. Mir kannst du unseren Geschäftsbericht vorlegen und ich werde genauso schlau sein, wie wenn du mir meine Blutwerte nennst. Da sollen sich die Experten mit auseinandersetzten, dafür gibt's einen eigenen Thread und dort kommt man ja zu recht eindeutigen Ergebnissen.
Gleichwohl muss ich auch zugeben, dass ich ob dieser Ergebnisse doch enttäuscht bin, dass der BVB nach all den Jahren Wachstum nicht in der Lage sein soll, deutlich mehr für Spieler auszugeben als andere Bundesligavereine. Die Zielsetzung, einen zweiten Leuchtturm in Deutschland darzustellen, wäre damit aus meiner Sicht klar verfehlt. Was nützten die schönsten Umsatzzahlen, wenn sich diese nicht in Qualität auf dem Platz wiederspiegeln? Der BVB verkauft sich ja immer noch in erster Linie als Fußballmannschaft.
Richtig ist, dass der Verein durch Spielerverkäufe sehr viel Geld eingenommen hat und sich fragen lassen muss, ob dieses Geld sinnvoll reinvestiert wurde, sprich, ob die Transferpolitik in letzter Zeit richtig ausgerichtet war. Trotz einiger abweichender Meinungen lese ich aus der Gesamtzahl der Beiträge heraus, dass dies eher kritisch zu sehen ist. Dem schließe ich mich auch an. Gleichwohl halte ich die Situation derzeit für sehr schwierig:
1. "Krachertransfers"
Soweit einige "Krachertransfers" fordern, so muss ich zugeben, dass ich mir bis vor kurzem auch ein ähnliches Zeichen an die Konkurrenz gewünscht hätte. Ja, ein Martial etc. wäre grundsätzlich schon was großartiges beim BVB. Allerdings hat sich meine Meinung mittlerweile geändert:
Zum einen hat Dortmund mit Transfers wie die von Götze, Schürrle, Yarmonlenko bereits derartige Zeichen gesetzt, die allerdings infolge der jeweilig vorausgegangenen Abgänge nicht als solche aufgefasst wurden. Gleichwohl haben diese Transfers nicht den gewünschten Effekt gehabt.
Zum anderen bin ich sehr skeptisch, ob sich das mit einem Martial, einem Bakayoko etc. ändern würde. Diese Spieler haben sich nicht nur nicht bei anderen Vereinen durchsetzen können (und ich sehe noch Kommentare vor mir wie: "wir kaufen nur die Ersatzspieler der großen Vereine", "hat sich schon bei xy nicht durchgesetzt, Flop mit Ansage"), sondern ich frage mich, mit welcher Einstellung diese Spieler nach Dortmund kämen. Wahrscheinlich können sie nicht einmal 3 Spieler des aktuellen Kaders aufzählen. Der BVB hat nun einmal nicht die Strahlkraft wie die ganz großen Vereine. Käme ein solcher Spieler nach Dortmund, muss er folglich mit anderen Argumenten überzeugt werden. Hier wäre das Argument CL-Teilnahme, aber eben auch Geld. Letztlich führt eine vermehrte Anzahl solcher Transfers dazu, dass eine Söldnermentaliät entsteht und wie wenig man eine solche gebrauchen kann, können uns die Kollegen aus Wolfsburg gerne erzählen. Folglich braucht ein Verein immer die Spieler, die auch zu einem passen. Daher sehe ich solche Namen nicht beim BVB.
2. Der Weg mit jungen Talenten
Häufig wird auf den erfolgreichen Weg in der Vergangenheit verwiesen, also dass junge Spieler aufgebaut wurden. Was mir bei dieser Argumentation fehlt ist, dass wir mittlerweile sehen können, dass wir einen Trainer hatten, der weit mehr aus Spielern herausgeholt hat, als andere Trainer es schaffen. Nicht umsonst stand Kloppo jetzt zum zweiten Mal mit einem Underdog im Finale der CL. Für den Weg mit Talenten brauchst du also einen Trainer, der diese Talente aufbaut. Den hatten wir aber in letzter Zeit weniger. Tuchel hat noch Dembele geformt und uns damit einen Batzen Geld verschafft. Aber die übrigen Talente haben sich, abgesehen von Sancho, kaum weiterentwickelt. Auch kommt aus der Jugend nicht mir die Qualität Götze / Pulisic nach. Zwar sind die Jugendmannschaften gut vorne mit dabei, allerdings hat es den Anschein, als fehlen die großen Individualisten. Auch ist die Vereinssituation völlig anders als in den Klopp-Jahren, wir können Talenten nicht mehr so viele Fehler zugestehen, wie sie eigentlich machen dürfen müssen. Ein Söyüncü mit seinen Fehlpässen hätte bei uns kaum ein paar Spiele gemacht und wäre längst abgesägt. Ähnliche Probleme haben die Bayern ja auch. Zudem brauchen junge Spieler immer auch "Mentoren", du kannst keine Jugendtruppe in die Bundesliga schicken.
3. Bundesligadurchschnitt
Ist vermutlich das, was die wenigsten wollen und kann meiner Meinung nach auch nicht als langfristige Perspektive gesehen werden. Was mir aber bei der Bewertung häufig zu kurz kommt, ist das individuelle Potenzial der Spieler. Ich selbst durfte erleben, was es mit einem Spieler macht, der aus seiner Liga in eine deutlich höhere Liga wechselt: Man passt sich dem Niveau an (natürlich ist irgendwann Schluss), das ist bei Profis nicht anders. Es sind nicht immer die 17-jährigen Riesentalente oder die 50-Mio-Stars, die eine Mannschaft besser machen. Frankfurt hat mit Boateng einen Spieler, der, wenn er oder ein ähnlicher Typus in Dortmund gelandet wäre, hier direkt von vielen vom Hof gejagt würde. Ein anderes Beispiel ist Naldo: "Viel zu alt", "kein Widerverkaufswert" etc. Der Widerverkaufswert wird mit manchmal etwas zu hoch gehängt, denn wenn ein Spieler gut performt, kann er seine Ablöse auch auf diesem Weg wieder einspielen. Solche Spieler können eine Mannschaft stützen und noch einmal eine Entwicklung nehmen. Doch das ist zugegebenermaßen sehr schwer vorherzusagen. Es fällt meiner Meinung nach in den Bereich des Scoutings, so etwas vorherzusehen und zu erkennen und hier sehe ich auch einen deutlich Nachholbedarf.
4. Fazit
Aus alledem hätte ich mir gewünscht, dass die Transfers so ausgerichtet sind, dass jedes Jahr nur wenige Spieler geholt werden, die die Stammformation gezielt verstärken, statt das in die Breite investiert wird. Wer in die Spitze investiert, stärkt automatisch auch die Breite. Leider wurde dies versäumt bzw. war angesichts der Abgänge auch schwer möglich.
Wenn hier aber von einem großen Umbruch geträumt wird, so halte ich das für beinahe ausgeschlossen. Erstens deuten die ersten Transfers nicht auf eine Verstärkung in der Spitze, sondern erneut auf die Breite hin. Zweitens bekommen wir einen neuen Trainer mit einer vermutlich völlig neuen Philosophie, mit der zB für einen Götze die Hoffnung besteht, dass er seine aktuellen Stärken deutlich besser einsetzten kann. Auch wenn Watzke Veränderungen ankündigte, so sind schon durch die Finanzen Grenzen gesetzt. Es wäre auch wenig sinnvoll, jetzt eine völlig neue Truppe zusammen zu kaufen (es wird ja quasi für alle Positionen außer auf den offensiven Außen akuter Handlungsbedarf gesehen), fragt doch mal beim AC Mailand nach. Das funktioniert nicht, eine Mannschaft muss immer wachsen. Vielmehr gilt es an der Mentalität zu arbeiten (das ist ja auch Klopps Ansatz: Nur weil er den Verein trainiert bekommen die Spieler ja nicht gleich mehr Talent) und die Stammformation sinnvoll mit Spielern zu verstärken, die sich mit dem Verein identifizieren können, die die jeweilige Position verstärken und die die gesamte Mannschaft so besser machen.
Und eines noch: Lasst uns aufhören, in unserer Bewertung dermaßen in Extreme zu verfallen. Wenn unser DM so dermaßen schlecht ist, dass es nur BuLi-Durchschnitt ist, dann kann es ja nicht sein, dass nur ein 50-Mio-Transfer hilft! Wenn alle LV der BuLi besser sind als Schmelle, dann ging schon bei Hector das Gejammere los, dass der auch nicht gut genug sei. Also bitte: So schlecht kann Schmelzer dann ja auch nicht sein (und nein, ich fordere keinen lebenslänglichen Stammplatz für ihn!). Diese Saison war schlecht, das hatte aber viele Gründe, die analysiert werden müssen. Wir sollten uns aber auch nicht negativ blenden lassen und alles verdammen. Wie groß die Veränderungen dann tatsächlich sein müssen, kann ich aber nicht sagen, dafür bin ich viel zu weit weg von der Mannschaft.
Gleichwohl muss ich auch zugeben, dass ich ob dieser Ergebnisse doch enttäuscht bin, dass der BVB nach all den Jahren Wachstum nicht in der Lage sein soll, deutlich mehr für Spieler auszugeben als andere Bundesligavereine. Die Zielsetzung, einen zweiten Leuchtturm in Deutschland darzustellen, wäre damit aus meiner Sicht klar verfehlt. Was nützten die schönsten Umsatzzahlen, wenn sich diese nicht in Qualität auf dem Platz wiederspiegeln? Der BVB verkauft sich ja immer noch in erster Linie als Fußballmannschaft.
Richtig ist, dass der Verein durch Spielerverkäufe sehr viel Geld eingenommen hat und sich fragen lassen muss, ob dieses Geld sinnvoll reinvestiert wurde, sprich, ob die Transferpolitik in letzter Zeit richtig ausgerichtet war. Trotz einiger abweichender Meinungen lese ich aus der Gesamtzahl der Beiträge heraus, dass dies eher kritisch zu sehen ist. Dem schließe ich mich auch an. Gleichwohl halte ich die Situation derzeit für sehr schwierig:
1. "Krachertransfers"
Soweit einige "Krachertransfers" fordern, so muss ich zugeben, dass ich mir bis vor kurzem auch ein ähnliches Zeichen an die Konkurrenz gewünscht hätte. Ja, ein Martial etc. wäre grundsätzlich schon was großartiges beim BVB. Allerdings hat sich meine Meinung mittlerweile geändert:
Zum einen hat Dortmund mit Transfers wie die von Götze, Schürrle, Yarmonlenko bereits derartige Zeichen gesetzt, die allerdings infolge der jeweilig vorausgegangenen Abgänge nicht als solche aufgefasst wurden. Gleichwohl haben diese Transfers nicht den gewünschten Effekt gehabt.
Zum anderen bin ich sehr skeptisch, ob sich das mit einem Martial, einem Bakayoko etc. ändern würde. Diese Spieler haben sich nicht nur nicht bei anderen Vereinen durchsetzen können (und ich sehe noch Kommentare vor mir wie: "wir kaufen nur die Ersatzspieler der großen Vereine", "hat sich schon bei xy nicht durchgesetzt, Flop mit Ansage"), sondern ich frage mich, mit welcher Einstellung diese Spieler nach Dortmund kämen. Wahrscheinlich können sie nicht einmal 3 Spieler des aktuellen Kaders aufzählen. Der BVB hat nun einmal nicht die Strahlkraft wie die ganz großen Vereine. Käme ein solcher Spieler nach Dortmund, muss er folglich mit anderen Argumenten überzeugt werden. Hier wäre das Argument CL-Teilnahme, aber eben auch Geld. Letztlich führt eine vermehrte Anzahl solcher Transfers dazu, dass eine Söldnermentaliät entsteht und wie wenig man eine solche gebrauchen kann, können uns die Kollegen aus Wolfsburg gerne erzählen. Folglich braucht ein Verein immer die Spieler, die auch zu einem passen. Daher sehe ich solche Namen nicht beim BVB.
2. Der Weg mit jungen Talenten
Häufig wird auf den erfolgreichen Weg in der Vergangenheit verwiesen, also dass junge Spieler aufgebaut wurden. Was mir bei dieser Argumentation fehlt ist, dass wir mittlerweile sehen können, dass wir einen Trainer hatten, der weit mehr aus Spielern herausgeholt hat, als andere Trainer es schaffen. Nicht umsonst stand Kloppo jetzt zum zweiten Mal mit einem Underdog im Finale der CL. Für den Weg mit Talenten brauchst du also einen Trainer, der diese Talente aufbaut. Den hatten wir aber in letzter Zeit weniger. Tuchel hat noch Dembele geformt und uns damit einen Batzen Geld verschafft. Aber die übrigen Talente haben sich, abgesehen von Sancho, kaum weiterentwickelt. Auch kommt aus der Jugend nicht mir die Qualität Götze / Pulisic nach. Zwar sind die Jugendmannschaften gut vorne mit dabei, allerdings hat es den Anschein, als fehlen die großen Individualisten. Auch ist die Vereinssituation völlig anders als in den Klopp-Jahren, wir können Talenten nicht mehr so viele Fehler zugestehen, wie sie eigentlich machen dürfen müssen. Ein Söyüncü mit seinen Fehlpässen hätte bei uns kaum ein paar Spiele gemacht und wäre längst abgesägt. Ähnliche Probleme haben die Bayern ja auch. Zudem brauchen junge Spieler immer auch "Mentoren", du kannst keine Jugendtruppe in die Bundesliga schicken.
3. Bundesligadurchschnitt
Ist vermutlich das, was die wenigsten wollen und kann meiner Meinung nach auch nicht als langfristige Perspektive gesehen werden. Was mir aber bei der Bewertung häufig zu kurz kommt, ist das individuelle Potenzial der Spieler. Ich selbst durfte erleben, was es mit einem Spieler macht, der aus seiner Liga in eine deutlich höhere Liga wechselt: Man passt sich dem Niveau an (natürlich ist irgendwann Schluss), das ist bei Profis nicht anders. Es sind nicht immer die 17-jährigen Riesentalente oder die 50-Mio-Stars, die eine Mannschaft besser machen. Frankfurt hat mit Boateng einen Spieler, der, wenn er oder ein ähnlicher Typus in Dortmund gelandet wäre, hier direkt von vielen vom Hof gejagt würde. Ein anderes Beispiel ist Naldo: "Viel zu alt", "kein Widerverkaufswert" etc. Der Widerverkaufswert wird mit manchmal etwas zu hoch gehängt, denn wenn ein Spieler gut performt, kann er seine Ablöse auch auf diesem Weg wieder einspielen. Solche Spieler können eine Mannschaft stützen und noch einmal eine Entwicklung nehmen. Doch das ist zugegebenermaßen sehr schwer vorherzusagen. Es fällt meiner Meinung nach in den Bereich des Scoutings, so etwas vorherzusehen und zu erkennen und hier sehe ich auch einen deutlich Nachholbedarf.
4. Fazit
Aus alledem hätte ich mir gewünscht, dass die Transfers so ausgerichtet sind, dass jedes Jahr nur wenige Spieler geholt werden, die die Stammformation gezielt verstärken, statt das in die Breite investiert wird. Wer in die Spitze investiert, stärkt automatisch auch die Breite. Leider wurde dies versäumt bzw. war angesichts der Abgänge auch schwer möglich.
Wenn hier aber von einem großen Umbruch geträumt wird, so halte ich das für beinahe ausgeschlossen. Erstens deuten die ersten Transfers nicht auf eine Verstärkung in der Spitze, sondern erneut auf die Breite hin. Zweitens bekommen wir einen neuen Trainer mit einer vermutlich völlig neuen Philosophie, mit der zB für einen Götze die Hoffnung besteht, dass er seine aktuellen Stärken deutlich besser einsetzten kann. Auch wenn Watzke Veränderungen ankündigte, so sind schon durch die Finanzen Grenzen gesetzt. Es wäre auch wenig sinnvoll, jetzt eine völlig neue Truppe zusammen zu kaufen (es wird ja quasi für alle Positionen außer auf den offensiven Außen akuter Handlungsbedarf gesehen), fragt doch mal beim AC Mailand nach. Das funktioniert nicht, eine Mannschaft muss immer wachsen. Vielmehr gilt es an der Mentalität zu arbeiten (das ist ja auch Klopps Ansatz: Nur weil er den Verein trainiert bekommen die Spieler ja nicht gleich mehr Talent) und die Stammformation sinnvoll mit Spielern zu verstärken, die sich mit dem Verein identifizieren können, die die jeweilige Position verstärken und die die gesamte Mannschaft so besser machen.
Und eines noch: Lasst uns aufhören, in unserer Bewertung dermaßen in Extreme zu verfallen. Wenn unser DM so dermaßen schlecht ist, dass es nur BuLi-Durchschnitt ist, dann kann es ja nicht sein, dass nur ein 50-Mio-Transfer hilft! Wenn alle LV der BuLi besser sind als Schmelle, dann ging schon bei Hector das Gejammere los, dass der auch nicht gut genug sei. Also bitte: So schlecht kann Schmelzer dann ja auch nicht sein (und nein, ich fordere keinen lebenslänglichen Stammplatz für ihn!). Diese Saison war schlecht, das hatte aber viele Gründe, die analysiert werden müssen. Wir sollten uns aber auch nicht negativ blenden lassen und alles verdammen. Wie groß die Veränderungen dann tatsächlich sein müssen, kann ich aber nicht sagen, dafür bin ich viel zu weit weg von der Mannschaft.
06.06.2018 - 09:41 Uhr
Zitat von -adi-
Erst hieß es, dass Götze mit seiner Passicherheit genau der Spieler für Tuchels Ballbesitzsystem ist. Dann war er der richtige Spieler für Bosz, weil dessen Spielidee mit extremem Pressing und Umschaltspiel der unter Klopp nicht unähnlich ist. Der Pragmatiger Stöger wird schon eine Position für Götze finden, hieß es dann, und jetzt redet man sich Götze mit dem nächsten Trainer schön.
Vielleicht sollte man so langsam akzeptieren, dass Götzes Glanzzeiten vorbei sind. Löw hat das schon erkannt und mit Kagawa haben wir einen sehr ähnlichen Spielertypen im Kader. Nur in billiger und besser.
Unter Favre sehe ich eigentlich keine geeignete Position für ihn und für mich wäre er einer der ersten Verkaufskandidaten.
Sollte, wie erwartet, mit zwei Spitzen gespielt werden, dürften sich, nach jetzigem Stand, um die Position der HS Reus, Phillip und Kagawa streiten. Götze ist dafür mitlerweile viel zu undynamisch, ebenso wie für die Außenpositionen.
Für das DM sucht man gerade einen zweikampfstarken Abräumer, neben dem sich Dahoud, Weigl und Castro (evtl. sogar Sahin) um die Position streiten dürften. Vielleicht kommt sogar noch ein ZM.
Zitat von Grabunhold
Hier möchte ich mal einhaken und nachfragen, wie es bei dir - und anderen - in der causa Götze aussieht. Schürrle, Rode und Guerreiro sehe ich, wie weiter oben aufgeführt, als wünschenswerte Abgänge, Schürrle ist für mich ein einziges Fiasko.
Bei Götze sehe ich das ehrlich gesagt nicht so. Vor allem seine Passqualitäten und die Befähigung zum Zusammenspiel könnten unter Favre schön zur Geltung kommen. Problematisch ist, dass mit Kagawa ein Spieler im Kader ist, der wie eine Art Double wirkt, gleichzeitig Reus die Position auch bespielen kann.
Zitat von bavarianhunt
zu 3.: Von den Spielereinkäufen 2016 sind nur noch Götze, Schürrle, Rode und Guerreiro da. Die mit Abstand größten Gehaltskosten verschlingen Götze und Schürrle. Die sportliche Leistung dieser Spieler ist im Vergleich dazu weniger als ausreichend, d.h. mangelhaft.
zu 3.: Von den Spielereinkäufen 2016 sind nur noch Götze, Schürrle, Rode und Guerreiro da. Die mit Abstand größten Gehaltskosten verschlingen Götze und Schürrle. Die sportliche Leistung dieser Spieler ist im Vergleich dazu weniger als ausreichend, d.h. mangelhaft.
Hier möchte ich mal einhaken und nachfragen, wie es bei dir - und anderen - in der causa Götze aussieht. Schürrle, Rode und Guerreiro sehe ich, wie weiter oben aufgeführt, als wünschenswerte Abgänge, Schürrle ist für mich ein einziges Fiasko.
Bei Götze sehe ich das ehrlich gesagt nicht so. Vor allem seine Passqualitäten und die Befähigung zum Zusammenspiel könnten unter Favre schön zur Geltung kommen. Problematisch ist, dass mit Kagawa ein Spieler im Kader ist, der wie eine Art Double wirkt, gleichzeitig Reus die Position auch bespielen kann.
Erst hieß es, dass Götze mit seiner Passicherheit genau der Spieler für Tuchels Ballbesitzsystem ist. Dann war er der richtige Spieler für Bosz, weil dessen Spielidee mit extremem Pressing und Umschaltspiel der unter Klopp nicht unähnlich ist. Der Pragmatiger Stöger wird schon eine Position für Götze finden, hieß es dann, und jetzt redet man sich Götze mit dem nächsten Trainer schön.
Vielleicht sollte man so langsam akzeptieren, dass Götzes Glanzzeiten vorbei sind. Löw hat das schon erkannt und mit Kagawa haben wir einen sehr ähnlichen Spielertypen im Kader. Nur in billiger und besser.
Unter Favre sehe ich eigentlich keine geeignete Position für ihn und für mich wäre er einer der ersten Verkaufskandidaten.
Sollte, wie erwartet, mit zwei Spitzen gespielt werden, dürften sich, nach jetzigem Stand, um die Position der HS Reus, Phillip und Kagawa streiten. Götze ist dafür mitlerweile viel zu undynamisch, ebenso wie für die Außenpositionen.
Für das DM sucht man gerade einen zweikampfstarken Abräumer, neben dem sich Dahoud, Weigl und Castro (evtl. sogar Sahin) um die Position streiten dürften. Vielleicht kommt sogar noch ein ZM.
Bei Götze ist es ja auch so, dass wir alle wissen, welche Qualität in ihm steckt. Das er diese nicht abrufen kann, hat sicherlich zum einen mit seiner Krankheit zu tun, aber eben auch mit dem Verlauf seiner Karriere: Pep hat ihm nicht gut getan. Alles, was den jungen Götze ausmachte, ist tatsächlich weg. Wenn ich Mario sehe, dann muss ich zugeben, dass ich wirklich Angst um ihn habe, er wirkt auf mich fast depressiv. Ich glaube, dass er ein Spieler ist, der gar nicht so auf ein System beschränkt werden darf. Viel wichtiger ist für ihn der Trainer und das Vertrauen des Trainers und des gesamten Umfeldes in ihn. Von Tuchel hörte man, dass es ihm an "Menschlichkeit" gefehlt habe, Bosz sei zu wenig emotional gewesen und Stöger verkörperte ja eine Alles-ist-egal-Haltung-solange-ich-Platz-3-hole. Alle diese Trainer waren für ein Sensibelchen wie Götze wohl nicht passend (zB braucht Miki ja auch erst Tuchel, bevor er wieder aufblühte. Dass es bei Götze nicht klappte, liegt einfach daran, dass Menschen unterschiedlich sind).
Ich gebe dir aber recht, dass es positionstechnisch schwierig wird, denn die Defizite in der Dynamik sehe ich auch. Vielleicht muss er mittlerweile sogar noch weiter hinten eingesetzt werden (Modell Max Meyer)?
06.06.2018 - 10:16 Uhr
Zitat von BvB_4_ever
Du bist ja ein Scherzkeks!
Pseudoargumente wie Steuern, Beraterkosten und Handgelder...
Ja ok, das sind einfach nur Fantasien, aber mal zum eigentlichen Punkt, deine ganze Aufrechnung basiert auf der Quelle von TM.de, das bedeutet allein die Tatsache das dort nicht deklariert ist dass ein Dembele Transfer z.B. in zwei Raten bezahlt wurde, jetzt rein auf den BvB bezogen schon deine Rechnung ad absurdum führen würde! xD
Am besten nochmal hinsetzen und ein wenig Mathe üben bevor du hier mit "kräftigen" Worten wie "Pseudoargumente" um dich wirfst, wobei Mathe das falsche Fach wäre sondern tatsächlich BWL im Detail zu empfehlen wäre, was aber Mathe halt grundvorraussetzt.
Falls du es nicht blickst! Bei TM.de steht 110 Millionen Zugang an Ablöse für Dembele! Effektiv war es aber nur die Hälfte. Du versuchst aber anhand deiner falschen Rechnung aufzuzeigen dass das mit den Steuern gar nicht so sehr ins Gewicht fällt, dann widersprichst du Held allerdings unserem Chef, der vor laufender Kamera erklärt hat, dass allein von den Auba 60 Millionen, direkt nur noch 40 Millionen zum reinvestieren zur Verfügung stehen, allein nur wegen Steuern und da Beraterkosten usw. für einen möglichen Ersatz noch nicht mal inbegriffen sind!
Wenn du dann noch schaffst einfach mal weiter zu überlegen, dass wenn wir einen neuen Spieler kaufen wollen, in aller Regel natürlich auch über Marktwert bezahlen müssen aber z.B. aus einem Auba Deal eben nur noch 40 anstatt 60 Millionen zur Verfügung haben, für einen neuen Spieler aber 30 Millionen zahlen der evt. nur einen Marktwert von 20 Millionen hat, muss ich dir jetzt nicht vorrechnen was das bedeutet oder?!
Dies aber nur so btw und im übrigen relativiert hier niemand dass wir nicht investieren können, ja nicht mal dass wir nicht sogar größere Beträge 50 Millionen und aufwärts auf den Tisch legen könnten, es geht in aller Regel darum ob das überhaupt Sinn macht, ich spar mir jetzt auch den Wiki Link zu BWL, dein Wort mit Pseudoargumenten gegen das von Watzke vor laufender Kamera, zumindest mal in Bezug auf Steuern.
Aber hey, die Steuer gab es nur bei Auba, war eine Sondersteuer, kann man nicht auf andere Transfereinnahmen übertragen, zumindest so rudimentär.
Zitat von Allusion09
Dies alles basiert sicherlich nicht auf hundertprozentig echten und genauen Zahlen und verzichtet bewusst auf finanztechnische Erklärungsversuche. Es ist ein rein logischer Ansatz der mit Blick auf die letzten Jahre aufzeigen soll, wie sehr ein solcher Transfersommer mit nur 40 Mio. Nettoinvestitionen dem Trend Wiedersprechen würde. Außerdem sollen damit endlich die Pseudoargumente wie Steuern, Handgelder, Beraterkosten usw. aufhören, die eben wie erwähnt auch in den vergangen Jahren nicht dazu geführt haben, dass die Transferbilanzen stets positiv sein müssen.
Dies alles basiert sicherlich nicht auf hundertprozentig echten und genauen Zahlen und verzichtet bewusst auf finanztechnische Erklärungsversuche. Es ist ein rein logischer Ansatz der mit Blick auf die letzten Jahre aufzeigen soll, wie sehr ein solcher Transfersommer mit nur 40 Mio. Nettoinvestitionen dem Trend Wiedersprechen würde. Außerdem sollen damit endlich die Pseudoargumente wie Steuern, Handgelder, Beraterkosten usw. aufhören, die eben wie erwähnt auch in den vergangen Jahren nicht dazu geführt haben, dass die Transferbilanzen stets positiv sein müssen.
Du bist ja ein Scherzkeks!
Pseudoargumente wie Steuern, Beraterkosten und Handgelder...
Ja ok, das sind einfach nur Fantasien, aber mal zum eigentlichen Punkt, deine ganze Aufrechnung basiert auf der Quelle von TM.de, das bedeutet allein die Tatsache das dort nicht deklariert ist dass ein Dembele Transfer z.B. in zwei Raten bezahlt wurde, jetzt rein auf den BvB bezogen schon deine Rechnung ad absurdum führen würde! xD
Am besten nochmal hinsetzen und ein wenig Mathe üben bevor du hier mit "kräftigen" Worten wie "Pseudoargumente" um dich wirfst, wobei Mathe das falsche Fach wäre sondern tatsächlich BWL im Detail zu empfehlen wäre, was aber Mathe halt grundvorraussetzt.
Falls du es nicht blickst! Bei TM.de steht 110 Millionen Zugang an Ablöse für Dembele! Effektiv war es aber nur die Hälfte. Du versuchst aber anhand deiner falschen Rechnung aufzuzeigen dass das mit den Steuern gar nicht so sehr ins Gewicht fällt, dann widersprichst du Held allerdings unserem Chef, der vor laufender Kamera erklärt hat, dass allein von den Auba 60 Millionen, direkt nur noch 40 Millionen zum reinvestieren zur Verfügung stehen, allein nur wegen Steuern und da Beraterkosten usw. für einen möglichen Ersatz noch nicht mal inbegriffen sind!
Wenn du dann noch schaffst einfach mal weiter zu überlegen, dass wenn wir einen neuen Spieler kaufen wollen, in aller Regel natürlich auch über Marktwert bezahlen müssen aber z.B. aus einem Auba Deal eben nur noch 40 anstatt 60 Millionen zur Verfügung haben, für einen neuen Spieler aber 30 Millionen zahlen der evt. nur einen Marktwert von 20 Millionen hat, muss ich dir jetzt nicht vorrechnen was das bedeutet oder?!
Dies aber nur so btw und im übrigen relativiert hier niemand dass wir nicht investieren können, ja nicht mal dass wir nicht sogar größere Beträge 50 Millionen und aufwärts auf den Tisch legen könnten, es geht in aller Regel darum ob das überhaupt Sinn macht, ich spar mir jetzt auch den Wiki Link zu BWL, dein Wort mit Pseudoargumenten gegen das von Watzke vor laufender Kamera, zumindest mal in Bezug auf Steuern.
Aber hey, die Steuer gab es nur bei Auba, war eine Sondersteuer, kann man nicht auf andere Transfereinnahmen übertragen, zumindest so rudimentär.

Nicht schlecht: du schaffst es in über 20 Zeilen kaum Inhalt zu liefern, sondern fast nur zu beleidigen. Hättest du genau gelesen, hättest du verstanden, dass ich mit Pseudoargumenten natürlich nicht meinte, dass es diese Faktoren wie Steuern etc. nicht gibt, sondern dass hier so getan wird, als wenn es diese erst seit diesem Jahr gibt und man deshalb immer weniger investieren kann, als man eingenommen hat. Ja, Watzke hat gesagt, dass man nur 2/3 der Einnahmen reinvestieren kann (hätte er aber nicht, da dies eh klar ist) und ja es fallen auch noch andere Kosten an. Aber die Zahlen die ich präsentiert habe und damit fast durchgängig ausgeglichene Transferbilanzen kamen auch mit diesen Regeln zustande. Wo ist dann die Logik, für diese Saison zu sagen, von 140 Mio. Transferüberschuss (lass es 90 Mio sein, wenn die 2. Rate von Dembele noch nicht gezahlt wurde/ ist diese nicht diesen Sommer eh fällig?) bleiben 40 Mio. übrig und das dann mit Steuern zu begründen.
Was war denn 16/17? Wir nahmen 121 Mio. ein und gaben 111 Mio. wieder aus. Laut der ganzen Steuer- Handgelder-, etc. Diskussion hätten es doch maximal 50 sein dürfen?
EIn Verein hat, wie du hoffentlich weißt auch noch Ticketeinnahmen, Merchandising, TV-Gelder, Cl-Einnahmen, also ist diese Rechnung: Verkauf abzgl. Steuern abzgl. Handgelder eh Schwachsinn, weil man dort etliche weitere Einnahmen einfach ignoriert. Würdest du übrigens BWL studieren, hättest du gelernt, dass man Bilanzen sehr leicht schönigen kann. Es gibt Jobs, die nur darauf ausgelegt sind.
Daher nochmal: Vielleicht geben wir am Ende tatsächlich weniger aus, es gibt sicherlich auch Argumente warum wir nicht so stark investieren können, wie bspw. in 16/17, da unsere Personalkosten einfach unglaublich gestiegen sind. Aber wenn hier Leute vorrechnen, dass wir nach Sokratis Verkauf 40 Mio. netto investieren und das dann mit solchen, nennen wir es nicht "Pseudo-" sondern "Halbwahrheits-Argumenten" untermauern, dann muss man wirklich mal ein paar Dinge relativieren.
Fazit: Ja, selbstverständlich würde man bei der Rechnung Transfereinnahmen-Steuern-Handgelder-Widerverkaufsbeteiligungen zu dem Schluss kommen, dass wir nur einen Bruchteil reinvestieren können (in unsrem Fall wohl tatsächlich nur 40). Man ließe dabei aber die sonstige Wirtschaftlichkeit eines Vereins komplett außer Acht. Mit Bezug auf die tm.de Bilanzen (die natürlich nicht genau sind, aber doch eine grobe Übersicht darstellen) habe ich versucht aufzuzeigen, dass es andere Faktoren geben muss, die es am Ende erstaunlich oft möglich machen, eine einigermaßen ausgeglichene Bilanz zu haben.
Am Ende kannst auch du nicht sagen, wieviel es sein werden, da hier nur die wenigsten eine Bilanz wirklich verstehen und noch weniger wissen, wie diese für die Zwecke des BVB genutzt wurde - auch die meisten BWLer nicht (ich habe den Scheiss selbst 5 Jahre studiert - danke für den Wikipedia Verweis).
Fazit des Fazits:
Transfereinnahmen = Ausgaben durch reine Reinvestition c. p. = Schwachsinn
Transfereinnahmen/3 weil Handgelder,Steuern,Provisionen, etc. = Transferausgaben c.p. = genauso Schwachsinn
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Allusion09 am 06.06.2018 um 10:44 Uhr bearbeitet
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