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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#10461
26.01.2018 - 19:51 Uhr
Zitat von Harrison69
Wenn ich euch jetzt noch "erkläre", dass Transfers von Schürrle genau das Gegenteil von Geldverbrennung darstellen, weil sie "Kosten" sind, die zu gewissen Momenten einfach nötig sind um nicht vei der Steuer das Geld zu verbrennen, dann geht hier komplett das Licht aus.



Das fände ich spannend. Auf die Erklärung bin ich jedenfalls gespannt. smile
BVB - Transferpolitik |#10462
26.01.2018 - 20:55 Uhr
Zitat von bornius
Zitat von Harrison69

Wenn ich euch jetzt noch "erkläre", dass Transfers von Schürrle genau das Gegenteil von Geldverbrennung darstellen, weil sie "Kosten" sind, die zu gewissen Momenten einfach nötig sind um nicht vei der Steuer das Geld zu verbrennen, dann geht hier komplett das Licht aus.



Das fände ich spannend. Auf die Erklärung bin ich jedenfalls gespannt. smile


Ich auch... denn die Steuern für einen Überschuß zahlt man einmalig. Ein teurer Spieler hängt die im Worst Case Jahre auf der Tasche 0o

•     •     •

..alles eine Frage der Definition..
BVB - Transferpolitik |#10463
26.01.2018 - 21:20 Uhr
Ja na das der Spieler fast nur verletzt war, dafür kann die Kalkulation in Bezug auf die Bilanz natürlich im Vorfeld nichts. Was ist denn das für eine Begründung? Gar keine!

Und wenn mal im Ernst Leute, die Steuern weg sind (einmalig oder mehrmalig, die Summe ist doch entscheident), dann ist das doch schlechter als dafür einen Spieler zu haben. Und das Gehalt hast du bei anderen Spielern auch. Dieses ist ja auch nicht an die Höhe der Ablösesumme gekoppelt.

Und wir drehen uns im Kreis...

Viele Spieler die wir im Moment noch im Kader haben, werden schon als die absoluten Flops bezeichnet und zumindest in Bezug auf die Transferpolitik lässt sich noch gar nicht sagen wie es am Ende aussieht wenn sie wieder weg sind (finanziell)

Es ist doch offensichtlich, dass die Transferpolitik nicht stringent sein kann, nach 2 solchen Trainer wechseln und mutmaßlich vor dem 3. Wer soll denn da eine Linie rein bekommen??

Das festzustellen ist eine Sache (findet selten statt)

Es aber alles permanent zu kritisieren ohne zu reflektieren, dass geht nicht.
BVB - Transferpolitik |#10464
26.01.2018 - 21:41 Uhr
Zitat von Harrison69
Ja na das der Spieler fast nur verletzt war, dafür kann die Kalkulation in Bezug auf die Bilanz natürlich im Vorfeld nichts. Was ist denn das für eine Begründung? Gar keine!

Und wenn mal im Ernst Leute, die Steuern weg sind (einmalig oder mehrmalig, die Summe ist doch entscheident), dann ist das doch schlechter als dafür einen Spieler zu haben. Und das Gehalt hast du bei anderen Spielern auch. Dieses ist ja auch nicht an die Höhe der Ablösesumme gekoppelt.

Und wir drehen uns im Kreis...

Viele Spieler die wir im Moment noch im Kader haben, werden schon als die absoluten Flops bezeichnet und zumindest in Bezug auf die Transferpolitik lässt sich noch gar nicht sagen wie es am Ende aussieht wenn sie wieder weg sind (finanziell)

Es ist doch offensichtlich, dass die Transferpolitik nicht stringent sein kann, nach 2 solchen Trainer wechseln und mutmaßlich vor dem 3. Wer soll denn da eine Linie rein bekommen??

Das festzustellen ist eine Sache (findet selten statt)

Es aber alles permanent zu kritisieren ohne zu reflektieren, dass geht nicht.


Das ist ja das Problem. Fansein widerspricht doch schon per se einer Reflektion...dass aber so viele so undifferenziert gegen die eigenen Spieler schreiben, ist schon bezeichnend für deren Fansein...
BVB - Transferpolitik |#10465
27.01.2018 - 09:45 Uhr
Zitat von Harrison69


Und wenn mal im Ernst Leute, die Steuern weg sind (einmalig oder mehrmalig, die Summe ist doch entscheident), dann ist das doch schlechter als dafür einen Spieler zu haben. Und das Gehalt hast du bei anderen Spielern auch. Dieses ist ja auch nicht an die Höhe der Ablösesumme gekoppelt.



Kannst du dieses Steuersparmodell mal genauer erläutern? Hast ja schon vorher das ganze mal anklingen lassen, aber die Erklärung dafür steht ja auch noch aus.
BVB - Transferpolitik |#10466
27.01.2018 - 09:52 Uhr
Zitat von Nic
Zitat von Harrison69

Und wenn mal im Ernst Leute, die Steuern weg sind (einmalig oder mehrmalig, die Summe ist doch entscheident), dann ist das doch schlechter als dafür einen Spieler zu haben. Und das Gehalt hast du bei anderen Spielern auch. Dieses ist ja auch nicht an die Höhe der Ablösesumme gekoppelt.



Kannst du dieses Steuersparmodell mal genauer erläutern? Hast ja schon vorher das ganze mal anklingen lassen, aber die Erklärung dafür steht ja auch noch aus.

Bin selber nicht so in der Materie drinnen, aber wenn du den Gewinn der Mkhitaryan-, Hummels- und Gündogantransfers nicht komplett reinvestierst, musst du den übrig bleibenden Gewinn versteuern. Das ist ein sehr hoher Satz. Dann ist die Option quasi eine übrig bleibende Summe in Schürrlehöhe zu nutzen auch okay, da es ja durchaus Gründe gab warum er hätte zünden können (stabilere Mannschaft als Wolfsburg, Mentor Tuchel, Kumpelfraktion rund um Götze und Co usw), weil selbst wenn man ihn nach 2 Jahren für 15 Mio verkauft wäre das Geld was man ablösemäßig verbrannt hat kaum mehr / weniger als das was man in den Jahren als Gewinn hätte versteuern müssen. Und durch Schürrle lässt man Abrechnungsspielräume in den Büchern, wenn man dann Schürrle + paar der oft genannten Namen loswird könnte man dann finanziell sich auch 1-2 teurere Experimente leisten ohne mehr Verlust gemacht zu haben als die Steuern eh getan hätten (vom freiwerdenen Gehaltsbudget mal abgesehen).
Genaue Zahlen kann ich dir leider auch nicht geben, bei sowas lohnt sich ein Blick in den Finanzthread, die können was. smile
BVB - Transferpolitik |#10467
27.01.2018 - 10:29 Uhr
Zitat von LeFiete

Zitat von Nic

Zitat von Harrison69

Und wenn mal im Ernst Leute, die Steuern weg sind (einmalig oder mehrmalig, die Summe ist doch entscheident), dann ist das doch schlechter als dafür einen Spieler zu haben. Und das Gehalt hast du bei anderen Spielern auch. Dieses ist ja auch nicht an die Höhe der Ablösesumme gekoppelt.



Kannst du dieses Steuersparmodell mal genauer erläutern? Hast ja schon vorher das ganze mal anklingen lassen, aber die Erklärung dafür steht ja auch noch aus.

Bin selber nicht so in der Materie drinnen, aber wenn du den Gewinn der Mkhitaryan-, Hummels- und Gündogantransfers nicht komplett reinvestierst, musst du den übrig bleibenden Gewinn versteuern. Das ist ein sehr hoher Satz. Dann ist die Option quasi eine übrig bleibende Summe in Schürrlehöhe zu nutzen auch okay, da es ja durchaus Gründe gab warum er hätte zünden können (stabilere Mannschaft als Wolfsburg, Mentor Tuchel, Kumpelfraktion rund um Götze und Co usw), weil selbst wenn man ihn nach 2 Jahren für 15 Mio verkauft wäre das Geld was man ablösemäßig verbrannt hat kaum mehr / weniger als das was man in den Jahren als Gewinn hätte versteuern müssen. Und durch Schürrle lässt man Abrechnungsspielräume in den Büchern, wenn man dann Schürrle + paar der oft genannten Namen loswird könnte man dann finanziell sich auch 1-2 teurere Experimente leisten ohne mehr Verlust gemacht zu haben als die Steuern eh getan hätten (vom freiwerdenen Gehaltsbudget mal abgesehen).
Genaue Zahlen kann ich dir leider auch nicht geben, bei sowas lohnt sich ein Blick in den Finanzthread, die können was. smile



Genau. So ist es grundsätzlich schon mal.
Zur genaueren Betrachtung müsste man dann schauen, von wann bis wann der Abrechnungs-Zeitraum für die Steuern galt. Denn es ist so, dass man ja nicht zu jeder Zeit so hohe Ausgaben/Kosten einfach generieren kann. (Durch Transfers) Und wenn dann ein AS am Markt ist, dann passt das halt sehr gut.

Grundsätzlich gilt, der Kaufmann rechnet sich für die Bilanz immer so "arm" wie möglich. (Aber das steht wie mein Vorredner schon sagte im Finanz-Thread un Detail. Und da gehört es in dieser Ausführlichkeit auch hin)

Nur kann man es bei der Transferpolitik nicht einfach mal ausblenden. Im Gegenteil. Ohne diese Regeln kann Susi nicht arbeiten. Die Summen die am Ende immer bezahlt oder erhalten werden sind nicht losgelöst davon.

Das einzige, was mir spontan einfällt, was man in dieser Größenordnung noch alternativ machen könnte um Kosten zu erhöhen, ist das Stadion umbauen (geht natürlich nicht jedes halbe Jahr) Lächelnd
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Harrison69 am 27.01.2018 um 10:31 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#10468
27.01.2018 - 10:39 Uhr
Zitat von Harrison69
Zitat von LeFiete

Zitat von Nic

Zitat von Harrison69

Und wenn mal im Ernst Leute, die Steuern weg sind (einmalig oder mehrmalig, die Summe ist doch entscheident), dann ist das doch schlechter als dafür einen Spieler zu haben. Und das Gehalt hast du bei anderen Spielern auch. Dieses ist ja auch nicht an die Höhe der Ablösesumme gekoppelt.



Kannst du dieses Steuersparmodell mal genauer erläutern? Hast ja schon vorher das ganze mal anklingen lassen, aber die Erklärung dafür steht ja auch noch aus.

Bin selber nicht so in der Materie drinnen, aber wenn du den Gewinn der Mkhitaryan-, Hummels- und Gündogantransfers nicht komplett reinvestierst, musst du den übrig bleibenden Gewinn versteuern. Das ist ein sehr hoher Satz. Dann ist die Option quasi eine übrig bleibende Summe in Schürrlehöhe zu nutzen auch okay, da es ja durchaus Gründe gab warum er hätte zünden können (stabilere Mannschaft als Wolfsburg, Mentor Tuchel, Kumpelfraktion rund um Götze und Co usw), weil selbst wenn man ihn nach 2 Jahren für 15 Mio verkauft wäre das Geld was man ablösemäßig verbrannt hat kaum mehr / weniger als das was man in den Jahren als Gewinn hätte versteuern müssen. Und durch Schürrle lässt man Abrechnungsspielräume in den Büchern, wenn man dann Schürrle + paar der oft genannten Namen loswird könnte man dann finanziell sich auch 1-2 teurere Experimente leisten ohne mehr Verlust gemacht zu haben als die Steuern eh getan hätten (vom freiwerdenen Gehaltsbudget mal abgesehen).
Genaue Zahlen kann ich dir leider auch nicht geben, bei sowas lohnt sich ein Blick in den Finanzthread, die können was. smile



Genau. So ist es grundsätzlich schon mal.
Zur genaueren Betrachtung müsste man dann schauen, von wann bis wann der Abrechnungs-Zeitraum für die Steuern galt. Denn es ist so, dass man ja nicht zu jeder Zeit so hohe Ausgaben/Kosten einfach generieren kann. (Durch Transfers) Und wenn dann ein AS am Markt ist, dann passt das halt sehr gut.

Grundsätzlich gilt, der Kaufmann rechnet sich für die Bilanz immer so "arm" wie möglich. (Aber das steht wie mein Vorredner schon sagte im Finanz-Thread un Detail. Und da gehört es in dieser Ausführlichkeit auch hin)

Nur kann man es bei der Transferpolitik nicht einfach mal ausblenden. Im Gegenteil. Ohne diese Regeln kann Susi nicht arbeiten. Die Summen die am Ende immer bezahlt oder erhalten werden sind nicht losgelöst davon.

Das einzige, was mir spontan einfällt, was man in dieser Größenordnung noch alternativ machen könnte um Kosten zu erhöhen, ist das Stadion umbauen (geht natürlich nicht jedes halbe Jahr) Lächelnd


Das man das Geld notwendigerweise wieder in den Kader gesteckt hat, kritisiert ja keiner. Die Tatsache, dass man es eben für Schürrle aus dem Fenster geworfen hat, trifft bei sehr vielen halt nur auf wenig Verständnis. War ja nicht gerade überraschend, dass Schürrle floppt.

•     •     •

Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enizlen lseen, snodren Wröetr als Gnaezs.
BVB - Transferpolitik |#10469
27.01.2018 - 12:37 Uhr
Zitat von Harrison69

Zitat von LeFiete

Zitat von Nic

Zitat von Harrison69

Und wenn mal im Ernst Leute, die Steuern weg sind (einmalig oder mehrmalig, die Summe ist doch entscheident), dann ist das doch schlechter als dafür einen Spieler zu haben. Und das Gehalt hast du bei anderen Spielern auch. Dieses ist ja auch nicht an die Höhe der Ablösesumme gekoppelt.



Kannst du dieses Steuersparmodell mal genauer erläutern? Hast ja schon vorher das ganze mal anklingen lassen, aber die Erklärung dafür steht ja auch noch aus.

Bin selber nicht so in der Materie drinnen, aber wenn du den Gewinn der Mkhitaryan-, Hummels- und Gündogantransfers nicht komplett reinvestierst, musst du den übrig bleibenden Gewinn versteuern. Das ist ein sehr hoher Satz. Dann ist die Option quasi eine übrig bleibende Summe in Schürrlehöhe zu nutzen auch okay, da es ja durchaus Gründe gab warum er hätte zünden können (stabilere Mannschaft als Wolfsburg, Mentor Tuchel, Kumpelfraktion rund um Götze und Co usw), weil selbst wenn man ihn nach 2 Jahren für 15 Mio verkauft wäre das Geld was man ablösemäßig verbrannt hat kaum mehr / weniger als das was man in den Jahren als Gewinn hätte versteuern müssen. Und durch Schürrle lässt man Abrechnungsspielräume in den Büchern, wenn man dann Schürrle + paar der oft genannten Namen loswird könnte man dann finanziell sich auch 1-2 teurere Experimente leisten ohne mehr Verlust gemacht zu haben als die Steuern eh getan hätten (vom freiwerdenen Gehaltsbudget mal abgesehen).
Genaue Zahlen kann ich dir leider auch nicht geben, bei sowas lohnt sich ein Blick in den Finanzthread, die können was. smile



Genau. So ist es grundsätzlich schon mal.
Zur genaueren Betrachtung müsste man dann schauen, von wann bis wann der Abrechnungs-Zeitraum für die Steuern galt. Denn es ist so, dass man ja nicht zu jeder Zeit so hohe Ausgaben/Kosten einfach generieren kann. (Durch Transfers) Und wenn dann ein AS am Markt ist, dann passt das halt sehr gut.

Grundsätzlich gilt, der Kaufmann rechnet sich für die Bilanz immer so "arm" wie möglich. (Aber das steht wie mein Vorredner schon sagte im Finanz-Thread un Detail. Und da gehört es in dieser Ausführlichkeit auch hin)

Nur kann man es bei der Transferpolitik nicht einfach mal ausblenden. Im Gegenteil. Ohne diese Regeln kann Susi nicht arbeiten. Die Summen die am Ende immer bezahlt oder erhalten werden sind nicht losgelöst davon.

Das einzige, was mir spontan einfällt, was man in dieser Größenordnung noch alternativ machen könnte um Kosten zu erhöhen, ist das Stadion umbauen (geht natürlich nicht jedes halbe Jahr) Lächelnd


Zu allererst muss ich mich mal entschuldigen, meine Frage nach diesem Modell war nicht wirklich ernst gemeint. Viel mehr war ich schon amüsiert, dass man jetzt sogar schon die Steuerersparnis infolge der enormen Ausgaben als positiven Aspekt eines der größten Transferflops der Vereinsgeschichte heranziehen muss. Das spricht Bände.

Der BVB steuert seine Transferpolitik sicherlich nicht maßgeblich nach der Steuerquote .

Entsteht durch eine Investition (in unserem Fall in den Spieler Schürrle) ein wirtschaftlicher Verlust, so ist dies immer ein Problem. Dann kann ich auch durch die Ausgaben soviel Steuern sparen wie ich will, am Ende der Investition bin ich immer ärmer als davor.

Schauen wir uns doch mal das Beispiel Schürrle an: 30 Mio Ablöse, dazu 6 Mio Gehalt bei einem 5-Jahresvertrag. Im schlimmsten Fall bleibt er uns die vollen 5 Jahre erhalten und verlässt den Club dann ablösefrei.

Bilanziell würde es sich dann so darstellen, dass durch die Abschreibung der Ablösesumme über die Vertragslaufzeit jährlich 12 Mio an ergebnisreduzierendem Aufwand entstehen (6 Mio Abschreibung und 6 Mio Gehalt). Bei einer Steuerquote von ca. 30 % würde sich der BVB dann immerhin 3,6 Mio an Steuern pro Jahr sparen (diese Steuerersparnis benötigen wir im Übrigen auch für die cash flow Betrachtung der Investition). In Summe wirkt sich die Investition Schürrle auf das Jahresergebnis mit -8,4 Mio pro Jahr aus, und das jedes Jahr von den Geschäftsjahren 2016/17, 17/18, 18/19, 19/20 und 20/21. Unterm Strich ein Gesamtverlust von 42 Mio.

Betrachtet man nun die Auswirkungen auf den Cash Flow sieht es nicht besser aus. Es fliessen im Jahr des Zugangs (hier 2016) direkt mal 30 Mio ab (wird mal vereinfachend angenommen, ohne Raten, Boni etc.). Dazu jedes Jahr weitere 6 Mio an Gehalt. Macht in Summe einen Gesamtabfluss von 60 Mio. Gegenrechnen kann man nun eine mögliche Steuerersparnis, womit man ebenfalls wieder bei einem Gesamtmittelabfluss durch die Investition Schürrle von 42 Mio. landet.

Egal wie man es dreht oder wendet, hat man am Ende 42 Mio weniger als zuvor. Im Übrigen braucht man ganz zwingend überhauot erst Gewinne, um überhaupt so einen steuerlichen Effekt bei einem Verlustgeschäft wie Schürrle zu erzielen. Fallen die Gewinne nämlich niedriger aus oder erwirtschaftet der BVB ein Minus (beispielsweise weil Großverdiener wie Schürrle dauerhaft keine sportliche Leistung zeigen), habe ich den Effekt gar nicht erst und es wird schnell zappenduster.

Hier sollte man dann auch noch anmerken, dass gerade im Sportbereich überhaupt nur ein Bruchteil der Clubs nachhaltig Gewinne erwirtschaftet. Die meisten Vereine drehen sich um die mal schwarze, mal rote Null oder sind sogar ständig auf externe Mittelgeber angewiesen um wirtschaftlich zu überleben.

Im Übrigen hat der BVB auch steuerliche Verlustvorträge in mittlerer zweistelliger Mio. Höhe. Womit der Ersparniseffekt aus diesem super Steuersparmodell noch weiter reduziert wird.

Das nur mal von der Seite beleuchtet. Zieht man jetzt noch unsere ohnehin vorhandenen Probleme im cash flow Bereich noch mit hinzu, wird die Idee Schürrle als positiv zu sehen, weil er ja Steuern spart, immer abstruser. Es kommt ohnehin zu wenig Geld rein, dann investiere ich mal 30 Mio um dann die Steuerzahlung um 3,6 (und die sind der nicht existente modelltheoretische Optimalfall) zu reduzieren? Finde den Fehler kann ich da nur sagen.

Fazit: Investition muss sich zu allererst immer wirtschaftlich lohnen, dann kann man über steuerliche Themen nachdenken. Wer was anderes glaubt kann ja mal nach den Keywords "Ost-Immobilien" und "Boris Becker" googeln, da wurden auch mit Steuersparmodellen sagenhafte wirtschaftliche Ergebnisse erzielt...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nic am 27.01.2018 um 12:39 Uhr bearbeitet
BVB - Transferpolitik |#10470
27.01.2018 - 19:53 Uhr
Wir werden im Sommer nicht um einen sehr großen Umbruch herumkommen. Leverkusen hat es im Sommer vorgemacht, meiner Meinung nach sollten wir es nachmachen und wieder auf hungrige Spieler setzen und nicht davor scheuen den Kader ordentlich auszumisten.

In der Abwehr wird Bartra den Verein vermutlich noch verlassen, was sportlich zu begrüßen ist, da er sportlich hinten ansteht und wir zu viele Verteidiger haben. Im Sommer gehe ich von einem Abgang von Papa aus und ich denke auch, dass wir dringend neue Impulse in der Abwehr benötigen, weshalb ich auch den Abgang begrüßen würde. In der Zentrale haben wir dann noch Toprak, der mir zuletzt sehr stark gefällt, Akanji und Zagadu. Auf den Außen werden Schmelzer und Piszczek bleiben, da brauchen wir uns nichts vormachen. Guerreiro wird denke ich wie Papa auch den Verein verlassen wollen. Bisher hat er auf LV auch nicht den gewünschten Mehrwert erbracht, kann mir da einen Abgang auch sehr gut vorstellen. Durm sollte sich auch einen neuen Verein suchen. Mit ihm kann und sollte man nicht planen. Ein neuer AV wäre auf jeden Fall noch nötig neben Toljan, Schmelzer und Piszczek. Für die Zentrale ist Tah im Gespräch, wobei ich mich frage, warum er aktuell von Leverkusen nach Dortmund wechsel sollte.

Im Mittelfeld sollten Castro und Rode sich neue Vereine suchen. Beide haben denke ich keine Zukunft mehr beim BVB. Bei aller Liebe sollte das Gleiche für Nuri gelten, der den Ansprüchen einfach nicht mehr genügt, davon können auch die guten Einsätze alle par Spiele nichts ändern, da er in seiner Leistung viel zu unkonstant ist. Dahoud traue ich weiterhin viel zu, Götze, Kagawa und Weigl sollten bleiben.

Und dann die Offensive. Auba wird hoffentlich bald weg sein, Schürrle und Yarmolenko würde ich auch direkt wieder abgeben. Der Ukrainer ist die letzten Wochen eine Katastrophe und hat sich seinen Auslandsaufenthalt sicherlich auch anders vorgestellt, hier sollte man auch überlegen, ob es nicht besser wäre sich wieder zu trennen. Sancho ist bisher sehr erfrischend, Philipp kommt hoffentlich wieder stark aus seiner Verletzungspause zurück.

Bleiben übrig Bürki, Schmelzer, Piszczek, Toljan, Toprak, Akanji, Zagadou, Weigl, Götze, Kagawa, Dahoud, Philipp, Sancho, Pulisic, Isak und Reus. Wären insgesamt 15 Feldspieler plus Larsen und Burnic. Die Kasse sollte durch die ganzen Abgänge gefüllt sein um sich gezielt zu verstärken und den Kader endlich mal wieder kleiner zu gestalten. Wir sind damit in den letzten Jahren bedeutend besser gefahren. Ich hoffe, dass wir von diesem 30 Mann Kader wegkommen und uns eher wieder in einem Bereich um die 22 Feldspieler einpendeln.

•     •     •

Borussia Dortmund - Für immer Deutscher Meister

Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokal: 1965, 1989, 2012, 2017, 2021
Deutscher Supercup: 1989, 1995, 1996, 2008, 2013, 2014, 2019
Pokal der Pokalsieger: 1966
UEFA Champions League: 1997
Weltpokal: 1997

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