BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
21.08.2026 - 17:30 Uhr
Zitat von chef2303
Keine Ahnung, wer diesem Beitrag eine Wertung gegeben hat, aber es werden so viele Begriffe in falschen Kontext gesetzt. Und den ersten Block kann man, nein muss man komplett verbrennen!
Danach braucht man nicht weiterlesen.
Das EK ist eine Residualgröße in der Bilanz.
Zitat von novacane
Ganz simpel und vereinfacht:
- Eigenkapital kriegst Du über zwei Wege: (1) Ein Investor zahlt es ein oder (2) Du hast Gewinn gemacht
- Das Eigenkapital verringert sich über zwei Wege: (1) Es wird in Form von Dividenden an die Investoren ausgeschüttet oder (2) Es wird ein Verlust gemacht
- Normalerweise geht eine Firma in die Insolvenz rüber wenn das Eigenkapital ins Negative rutscht (es gibt viele Ausnahmen wenn man nachweisen kann, dass man die Firma operativ und wirtschaftlich solide weiterführen kann, etc.)
- Eine Firma besteht aus Eigenkapital und Fremdkapital (Schulden) - beides zusammen ergibt die Bilanzsumme
Wenn wir 300 Millionen Euro Eigenkapital haben ist das alles Puffer den man theoretisch noch verbrennen könnte wenn man wollte bevor man auf Null oder ins Minus kommt. Unsere Bilanzsumme lag bei €580 Mio. Aktuell ist das Eigenkapital bei uns im Verhältnis zur Bilanz bei rund 51,5% (€298,5 Mio. EK durch €580 Mio. Bilanzsumme). Man könnte problemlos auch auf 30% EK-Quote oder 20% EK-Quote runtergehen, wir könnten also mehrere hundert Millionen Schulden in der Bilanz aufnehmen - einziges Problem ist dann natürlich, dass man dann auch jedes Jahr Zinsen zahlen muss und die wieder den Gewinn verringern (womit sich das Eigenkapital verringert).
Das Eigenkapital ist einfach ein Weg zu zeigen, dass wir sehr viel Substanz noch haben. Wie ich oben gesagt habe, man könnte denselben Verlust noch 14 weitere Jahre machen bevor die Substanz aufgebraucht ist.
Der Verlust ist trotzdem blöd weil man keine Dividende auszahlen kann. Eine Dividende verbessert den Aktienkurs und ein besserer Aktienkurs ist für uns wieder besser wenn man mal Geld braucht, weil man dann neue Aktien ausgeben kann und bei einem hohen Kurs gibt man weniger Prozente an der eigenen Firma ab für das gleiche Geld (stark vereinfacht). Das war dieses Jahr nicht möglich wegen dem Verlust und weil man die €300 Mio. Substanz nicht anfassen will.
Noch eine Sache die wichtig ist: Wenn wir Spieler kaufen, dann ist der Kaufpreis kein Verlust in der Bilanz sondern der Kaufpreis wird dann über die Jahre der Vertragslaufzeit abgeschrieben. Ein Spieler für €80 Mio. und 4 Jahre Vertrag = €20 Mio. Abschreibungen pro Jahr.
Zitat von Faxenmann
Bin ein kompletter Finanz-Noob. Kann mir jemand einfach erklären, warum der Verlust zwar nicht gut ist, aber der Verweis auf 300 Millionen Euro Eigenkapital wichtig? Was bedeutet Eigenkapital?
Danke vorab und LG
Bin ein kompletter Finanz-Noob. Kann mir jemand einfach erklären, warum der Verlust zwar nicht gut ist, aber der Verweis auf 300 Millionen Euro Eigenkapital wichtig? Was bedeutet Eigenkapital?
Danke vorab und LG
Ganz simpel und vereinfacht:
- Eigenkapital kriegst Du über zwei Wege: (1) Ein Investor zahlt es ein oder (2) Du hast Gewinn gemacht
- Das Eigenkapital verringert sich über zwei Wege: (1) Es wird in Form von Dividenden an die Investoren ausgeschüttet oder (2) Es wird ein Verlust gemacht
- Normalerweise geht eine Firma in die Insolvenz rüber wenn das Eigenkapital ins Negative rutscht (es gibt viele Ausnahmen wenn man nachweisen kann, dass man die Firma operativ und wirtschaftlich solide weiterführen kann, etc.)
- Eine Firma besteht aus Eigenkapital und Fremdkapital (Schulden) - beides zusammen ergibt die Bilanzsumme
Wenn wir 300 Millionen Euro Eigenkapital haben ist das alles Puffer den man theoretisch noch verbrennen könnte wenn man wollte bevor man auf Null oder ins Minus kommt. Unsere Bilanzsumme lag bei €580 Mio. Aktuell ist das Eigenkapital bei uns im Verhältnis zur Bilanz bei rund 51,5% (€298,5 Mio. EK durch €580 Mio. Bilanzsumme). Man könnte problemlos auch auf 30% EK-Quote oder 20% EK-Quote runtergehen, wir könnten also mehrere hundert Millionen Schulden in der Bilanz aufnehmen - einziges Problem ist dann natürlich, dass man dann auch jedes Jahr Zinsen zahlen muss und die wieder den Gewinn verringern (womit sich das Eigenkapital verringert).
Das Eigenkapital ist einfach ein Weg zu zeigen, dass wir sehr viel Substanz noch haben. Wie ich oben gesagt habe, man könnte denselben Verlust noch 14 weitere Jahre machen bevor die Substanz aufgebraucht ist.
Der Verlust ist trotzdem blöd weil man keine Dividende auszahlen kann. Eine Dividende verbessert den Aktienkurs und ein besserer Aktienkurs ist für uns wieder besser wenn man mal Geld braucht, weil man dann neue Aktien ausgeben kann und bei einem hohen Kurs gibt man weniger Prozente an der eigenen Firma ab für das gleiche Geld (stark vereinfacht). Das war dieses Jahr nicht möglich wegen dem Verlust und weil man die €300 Mio. Substanz nicht anfassen will.
Noch eine Sache die wichtig ist: Wenn wir Spieler kaufen, dann ist der Kaufpreis kein Verlust in der Bilanz sondern der Kaufpreis wird dann über die Jahre der Vertragslaufzeit abgeschrieben. Ein Spieler für €80 Mio. und 4 Jahre Vertrag = €20 Mio. Abschreibungen pro Jahr.
Keine Ahnung, wer diesem Beitrag eine Wertung gegeben hat, aber es werden so viele Begriffe in falschen Kontext gesetzt. Und den ersten Block kann man, nein muss man komplett verbrennen!
Danach braucht man nicht weiterlesen.
Das EK ist eine Residualgröße in der Bilanz.
Genau wegen Leuten wie Dir steht "ganz simpel und vereinfacht" oben drüber.
21.08.2026 - 17:33 Uhr
Zitat von GonzoFronzo
Brandt, Süle, Özcan, Couto, Adeyemi, Duranvile - ca. 35 Mio - 40 Mio Gehalt. (Süle soll sogar 14 Mio verschlungen haben)
Can Gehaltsreduzierung - ca. 40-45 Mio Gehaltseinsparung insgesamt.
Also 20- 25 Mio Gehalt ca. für Neuzugänge. Ist jetzt bei hauptsächlich sehr jungen Spielern nur aus Belgien, den Niederlanden, Südamerika und Griechenland jetzt nicht unbedingt die große Kunst.
Also einfach normal, weil man keine Spieler geholt hat, die schon internationale Klasse in einer Topliga nachgewiesen haben, keine Spieler von Chelsea und Co. .
Das reicht dann schon, finde ich nicht besonders beeindruckend, wäre ja mit El Mala wahrscheinlich noch weniger geworden.
Also man muss jetzt nicht immer alles von Book gleich überbewerten. Es gab dieses Jahr halt einfach keinen "richtigen" Königstransfer und es wurden halt nicht Spieler wie Chuk oder Silva dazugeholt, die grundsätzlich höher beim Gehalt ansetzen, als eben Konstantelias und Co. .
Zitat von novacane
So logisch finde ich das gar nicht sondern sogar sehr beachtlich was Ole Book da geschafft hat, da wir ja eine Reihe sehr talentierter junger Spieler mit Marktwert geholt haben und für diese viel Geld bezahlt haben aber dem Kader trotzdem in Summe €20 Mio. weniger bezahlen müssen. Das finde ich eine echt starke Leistung!
Aber wir müssen auch erstmal sehen ob die Spieler dann auch einschlagen werden.
Zitat von jost224
Dortmund hat außerdem bereits wichtige Schritte unternommen. Ein Vorredner führte richtig aus: Dortmund senkt die Personalkosten im kommenden Jahr um knapp 20 Mio (auch logisch, wenn ein Süle alleine 12 verdient hat).
Dortmund hat außerdem bereits wichtige Schritte unternommen. Ein Vorredner führte richtig aus: Dortmund senkt die Personalkosten im kommenden Jahr um knapp 20 Mio (auch logisch, wenn ein Süle alleine 12 verdient hat).
So logisch finde ich das gar nicht sondern sogar sehr beachtlich was Ole Book da geschafft hat, da wir ja eine Reihe sehr talentierter junger Spieler mit Marktwert geholt haben und für diese viel Geld bezahlt haben aber dem Kader trotzdem in Summe €20 Mio. weniger bezahlen müssen. Das finde ich eine echt starke Leistung!
Aber wir müssen auch erstmal sehen ob die Spieler dann auch einschlagen werden.
Brandt, Süle, Özcan, Couto, Adeyemi, Duranvile - ca. 35 Mio - 40 Mio Gehalt. (Süle soll sogar 14 Mio verschlungen haben)
Can Gehaltsreduzierung - ca. 40-45 Mio Gehaltseinsparung insgesamt.
Also 20- 25 Mio Gehalt ca. für Neuzugänge. Ist jetzt bei hauptsächlich sehr jungen Spielern nur aus Belgien, den Niederlanden, Südamerika und Griechenland jetzt nicht unbedingt die große Kunst.
Also einfach normal, weil man keine Spieler geholt hat, die schon internationale Klasse in einer Topliga nachgewiesen haben, keine Spieler von Chelsea und Co. .
Das reicht dann schon, finde ich nicht besonders beeindruckend, wäre ja mit El Mala wahrscheinlich noch weniger geworden.
Also man muss jetzt nicht immer alles von Book gleich überbewerten. Es gab dieses Jahr halt einfach keinen "richtigen" Königstransfer und es wurden halt nicht Spieler wie Chuk oder Silva dazugeholt, die grundsätzlich höher beim Gehalt ansetzen, als eben Konstantelias und Co. .
In der Rechnung vergisst du aber die VVLs von Schlotti und Nmecha in Richtung Topgehälter, Anton und Ryerson sollen auch neue Kontrakte angeboten werden.
Soviel Ersparnis bleibt in meinen Augen nicht über.
Finde persönlich, dass wir diese Saison schon ersichtlich höheres Risiko fahren, das können wir nicht immer so machen.
Insbesondere finde ich die Zahlen auch hinterfragenswert, weil in das GJ auch die Einmaleffekte der Klub WM hineinlaufen.
21.08.2026 - 17:38 Uhr
Zitat von Domsi
In der Rechnung vergisst du aber die VVLs von Schlotti und Nmecha in Richtung Topgehälter, Anton und Ryerson sollen auch neue Kontrakte angeboten werden.
Soviel Ersparnis bleibt in meinen Augen nicht über.
Finde persönlich, dass wir diese Saison schon ersichtlich höheres Risiko fahren, das können wir nicht immer so machen.
Insbesondere finde ich die Zahlen auch hinterfragenswert, weil in das GJ auch die Einmaleffekte der Klub WM hineinlaufen.
Zitat von GonzoFronzo
Brandt, Süle, Özcan, Couto, Adeyemi, Duranvile - ca. 35 Mio - 40 Mio Gehalt. (Süle soll sogar 14 Mio verschlungen haben)
Can Gehaltsreduzierung - ca. 40-45 Mio Gehaltseinsparung insgesamt.
Also 20- 25 Mio Gehalt ca. für Neuzugänge. Ist jetzt bei hauptsächlich sehr jungen Spielern nur aus Belgien, den Niederlanden, Südamerika und Griechenland jetzt nicht unbedingt die große Kunst.
Also einfach normal, weil man keine Spieler geholt hat, die schon internationale Klasse in einer Topliga nachgewiesen haben, keine Spieler von Chelsea und Co. .
Das reicht dann schon, finde ich nicht besonders beeindruckend, wäre ja mit El Mala wahrscheinlich noch weniger geworden.
Also man muss jetzt nicht immer alles von Book gleich überbewerten. Es gab dieses Jahr halt einfach keinen "richtigen" Königstransfer und es wurden halt nicht Spieler wie Chuk oder Silva dazugeholt, die grundsätzlich höher beim Gehalt ansetzen, als eben Konstantelias und Co. .
Zitat von novacane
So logisch finde ich das gar nicht sondern sogar sehr beachtlich was Ole Book da geschafft hat, da wir ja eine Reihe sehr talentierter junger Spieler mit Marktwert geholt haben und für diese viel Geld bezahlt haben aber dem Kader trotzdem in Summe €20 Mio. weniger bezahlen müssen. Das finde ich eine echt starke Leistung!
Aber wir müssen auch erstmal sehen ob die Spieler dann auch einschlagen werden.
Zitat von jost224
Dortmund hat außerdem bereits wichtige Schritte unternommen. Ein Vorredner führte richtig aus: Dortmund senkt die Personalkosten im kommenden Jahr um knapp 20 Mio (auch logisch, wenn ein Süle alleine 12 verdient hat).
Dortmund hat außerdem bereits wichtige Schritte unternommen. Ein Vorredner führte richtig aus: Dortmund senkt die Personalkosten im kommenden Jahr um knapp 20 Mio (auch logisch, wenn ein Süle alleine 12 verdient hat).
So logisch finde ich das gar nicht sondern sogar sehr beachtlich was Ole Book da geschafft hat, da wir ja eine Reihe sehr talentierter junger Spieler mit Marktwert geholt haben und für diese viel Geld bezahlt haben aber dem Kader trotzdem in Summe €20 Mio. weniger bezahlen müssen. Das finde ich eine echt starke Leistung!
Aber wir müssen auch erstmal sehen ob die Spieler dann auch einschlagen werden.
Brandt, Süle, Özcan, Couto, Adeyemi, Duranvile - ca. 35 Mio - 40 Mio Gehalt. (Süle soll sogar 14 Mio verschlungen haben)
Can Gehaltsreduzierung - ca. 40-45 Mio Gehaltseinsparung insgesamt.
Also 20- 25 Mio Gehalt ca. für Neuzugänge. Ist jetzt bei hauptsächlich sehr jungen Spielern nur aus Belgien, den Niederlanden, Südamerika und Griechenland jetzt nicht unbedingt die große Kunst.
Also einfach normal, weil man keine Spieler geholt hat, die schon internationale Klasse in einer Topliga nachgewiesen haben, keine Spieler von Chelsea und Co. .
Das reicht dann schon, finde ich nicht besonders beeindruckend, wäre ja mit El Mala wahrscheinlich noch weniger geworden.
Also man muss jetzt nicht immer alles von Book gleich überbewerten. Es gab dieses Jahr halt einfach keinen "richtigen" Königstransfer und es wurden halt nicht Spieler wie Chuk oder Silva dazugeholt, die grundsätzlich höher beim Gehalt ansetzen, als eben Konstantelias und Co. .
In der Rechnung vergisst du aber die VVLs von Schlotti und Nmecha in Richtung Topgehälter, Anton und Ryerson sollen auch neue Kontrakte angeboten werden.
Soviel Ersparnis bleibt in meinen Augen nicht über.
Finde persönlich, dass wir diese Saison schon ersichtlich höheres Risiko fahren, das können wir nicht immer so machen.
Insbesondere finde ich die Zahlen auch hinterfragenswert, weil in das GJ auch die Einmaleffekte der Klub WM hineinlaufen.
Richtig, wir hatten noch Verlängerungen und bis ins letzte Jahr haben wir ja eben nicht auf diese Potenzial-Spieler mit günstigeren Verträgen und Kaderkosten gesetzt, sondern dann die etablierten Spieler geholt die deutlich teurer waren. Das finde ich schon positiv. Offen ist natürlich, dass die Spieler auch einschlagen sonst war es für die Katz, oder Spieler wie Sabitzer, Süle, Brandt, Groß etc., hatten dann anscheinend doch einen Wert der sich gerechtfertigterweise in höherem Gehalt niederschlägt - wird man sehen!
21.08.2026 - 17:56 Uhr
Zitat von GonzoFronzo
Das reicht dann schon, finde ich nicht besonders beeindruckend, wäre ja mit El Mala wahrscheinlich noch weniger geworden.
Also man muss jetzt nicht immer alles von Book gleich überbewerten.
Das reicht dann schon, finde ich nicht besonders beeindruckend, wäre ja mit El Mala wahrscheinlich noch weniger geworden.
Also man muss jetzt nicht immer alles von Book gleich überbewerten.
Ja das stimmt. Beeindruckend wird das erst, wenn der Kader der 20 Mio. weniger kostet. Voll mit Potentialen ist, bessere Leistung bringt als die Kader der letzten Jahre. Zum einen bei den Ergebnissen, zum anderen in der B-Note. Das ist dann alles andere als selbstverständlich. Aber soweit sind wir noch nicht.
21.08.2026 - 18:20 Uhr
Zitat von Domsi
In der Rechnung vergisst du aber die VVLs von Schlotti und Nmecha in Richtung Topgehälter, Anton und Ryerson sollen auch neue Kontrakte angeboten werden.
Soviel Ersparnis bleibt in meinen Augen nicht über.
Finde persönlich, dass wir diese Saison schon ersichtlich höheres Risiko fahren, das können wir nicht immer so machen.
Insbesondere finde ich die Zahlen auch hinterfragenswert, weil in das GJ auch die Einmaleffekte der Klub WM hineinlaufen.
In der Rechnung vergisst du aber die VVLs von Schlotti und Nmecha in Richtung Topgehälter, Anton und Ryerson sollen auch neue Kontrakte angeboten werden.
Soviel Ersparnis bleibt in meinen Augen nicht über.
Finde persönlich, dass wir diese Saison schon ersichtlich höheres Risiko fahren, das können wir nicht immer so machen.
Insbesondere finde ich die Zahlen auch hinterfragenswert, weil in das GJ auch die Einmaleffekte der Klub WM hineinlaufen.
Einmaleffekte Klub WM wurden im wesentlichen im Geschäftsjahr 2024/25 erfasst und spielen in 25/26 kaum eine Rolle. BVB erwartet in der laufenden Saison 26/27 ohne Klub WM einen um 25-35 Mio höheren Umsatz als 25/26
Daß die Kaderkosten sehr deutlich sinken werden, ist durch sehr viele, teilweise detaillierte Quellen belegt und wurde jetzt bei der Bilanzpressekonferenz ausdrücklich bestätigt!!
Im April hat Watzke es ausdrücklich angemahnt, extrem viele Quellen, ein Beispiel:
https://www.sport1.de/news/fussball/bundesliga/2026/04/watzke-kuendigt-bvb-sparkurs-an?utm_source=chatgpt.com
Bild+ hat 20 Mio geringere Kaderkosten jährlich genannt, Welt bringt das sehr detailliert (definitiv mit Insiderkenntnissen) ohne PayWall:
https://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/borussia-dortmund/article6a731356cc46967c04caf738/bvb-dortmunds-wohl-kalkulierter-100-millionen-angriff-auf-den-fc-bayern.html?utm_source=chatgpt.com
bei der Pressekonferenz zum Supercup sprach Ricken von deutlich zweistelligen Einsparungen beim Kader
Bilanzpressekonferenz zwar nicht so detailliert, aber deutlich genug, höhere Umsätze, geringere Kader- und Sachkosten
https://www.bvb.de/de/de/aktuelles/news/news.html/2026/8/21/Bilanzpressekonferenz-2026-BVB-kerngesund-kostenoptimiert-und-wachstumsstark.html?utm_source=chatgpt.com
Wichtig ist der Punkt, daß diesmal die Prognosen für 26/27 auf vorsichtigeren sportl Kalkulationen beruhen als noch 25/26!!!
Bundesliga Platz 3, CL Achtelfinale, Pokalachtelfinale
letzte Saison hatte man ein Pokalviertelfinale eingeplant
wenn die sportl Kalkulation letzte Saison aufgegangen wäre, wären die Prognosen leicht übertroffen worden, also besser als -5 bis + 5Mio beim Nettoergebnis und besser als 475 Mio Umsatz. Oder zumindest am oberen Ende der Erwartungen. BVB prognostiziert immer sehr konservativ, Knackpunkt ist aber die sportl Kalkulation.
Wenn BVB in dieser Saison genauso schwach abschneiden sollte wie letzte Saison, wird der Umsatz dennoch steigen, ohne Klub WM. Wenn die diesmal niedrigeren sportl Erwartungen erfüllt werden, wird es 35 Mio mehr Umsatz geben als letzte Saison, wenn Pokalviertelfinale erreicht wird, wird die Prognose übertroffen.
Bei alldem ist entscheidend, daß BVB das CL Achtelfinale erreicht.
Alles in allem gilt festzuhalten, das finanzielle Risiko ist gemindert. Ob man mit diesem Kader aber auch sportl besteht, ist eine andere Frage.
.
21.08.2026 - 18:25 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Ja das stimmt. Beeindruckend wird das erst, wenn der Kader der 20 Mio. weniger kostet. Voll mit Potentialen ist, bessere Leistung bringt als die Kader der letzten Jahre. Zum einen bei den Ergebnissen, zum anderen in der B-Note. Das ist dann alles andere als selbstverständlich. Aber soweit sind wir noch nicht.
Ja das stimmt. Beeindruckend wird das erst, wenn der Kader der 20 Mio. weniger kostet. Voll mit Potentialen ist, bessere Leistung bringt als die Kader der letzten Jahre. Zum einen bei den Ergebnissen, zum anderen in der B-Note. Das ist dann alles andere als selbstverständlich. Aber soweit sind wir noch nicht.
wenn der Kader aber nicht besser ist, wäre er trotzdem finanziell vorteilhafter, nicht nur im laufendem Spielbetrieb, sondern auch im Laufe der Jahre. Wenn Schürrle, Süle und viele andere enttäuschten, waren sie wg des extrem hohen Gehalts quasi unvermittelbar. Bei sehr jungen Spielern mit Gehalt unter 4 Mio wird man sich ggf trennen können, auch wenn es sportl nicht gefunzt hat.
Emre Mor war ein totaler Flop. Hatte aber ein winziges Gehalt und war sehr jung und so konnte man das Missverständnis trotzdem mit Gewinn beenden.
21.08.2026 - 18:28 Uhr
Zitat von chef2303
Keine Ahnung, wer diesem Beitrag eine Wertung gegeben hat, aber es werden so viele Begriffe in falschen Kontext gesetzt. Und den ersten Block kann man, nein muss man komplett verbrennen!
Danach braucht man nicht weiterlesen.
Das EK ist eine Residualgröße in der Bilanz.
Zitat von novacane
Ganz simpel und vereinfacht:
- Eigenkapital kriegst Du über zwei Wege: (1) Ein Investor zahlt es ein oder (2) Du hast Gewinn gemacht
- Das Eigenkapital verringert sich über zwei Wege: (1) Es wird in Form von Dividenden an die Investoren ausgeschüttet oder (2) Es wird ein Verlust gemacht
- Normalerweise geht eine Firma in die Insolvenz rüber wenn das Eigenkapital ins Negative rutscht (es gibt viele Ausnahmen wenn man nachweisen kann, dass man die Firma operativ und wirtschaftlich solide weiterführen kann, etc.)
- Eine Firma besteht aus Eigenkapital und Fremdkapital (Schulden) - beides zusammen ergibt die Bilanzsumme
Wenn wir 300 Millionen Euro Eigenkapital haben ist das alles Puffer den man theoretisch noch verbrennen könnte wenn man wollte bevor man auf Null oder ins Minus kommt. Unsere Bilanzsumme lag bei €580 Mio. Aktuell ist das Eigenkapital bei uns im Verhältnis zur Bilanz bei rund 51,5% (€298,5 Mio. EK durch €580 Mio. Bilanzsumme). Man könnte problemlos auch auf 30% EK-Quote oder 20% EK-Quote runtergehen, wir könnten also mehrere hundert Millionen Schulden in der Bilanz aufnehmen - einziges Problem ist dann natürlich, dass man dann auch jedes Jahr Zinsen zahlen muss und die wieder den Gewinn verringern (womit sich das Eigenkapital verringert).
Das Eigenkapital ist einfach ein Weg zu zeigen, dass wir sehr viel Substanz noch haben. Wie ich oben gesagt habe, man könnte denselben Verlust noch 14 weitere Jahre machen bevor die Substanz aufgebraucht ist.
Der Verlust ist trotzdem blöd weil man keine Dividende auszahlen kann. Eine Dividende verbessert den Aktienkurs und ein besserer Aktienkurs ist für uns wieder besser wenn man mal Geld braucht, weil man dann neue Aktien ausgeben kann und bei einem hohen Kurs gibt man weniger Prozente an der eigenen Firma ab für das gleiche Geld (stark vereinfacht). Das war dieses Jahr nicht möglich wegen dem Verlust und weil man die €300 Mio. Substanz nicht anfassen will.
Noch eine Sache die wichtig ist: Wenn wir Spieler kaufen, dann ist der Kaufpreis kein Verlust in der Bilanz sondern der Kaufpreis wird dann über die Jahre der Vertragslaufzeit abgeschrieben. Ein Spieler für €80 Mio. und 4 Jahre Vertrag = €20 Mio. Abschreibungen pro Jahr.
Zitat von Faxenmann
Bin ein kompletter Finanz-Noob. Kann mir jemand einfach erklären, warum der Verlust zwar nicht gut ist, aber der Verweis auf 300 Millionen Euro Eigenkapital wichtig? Was bedeutet Eigenkapital?
Danke vorab und LG
Bin ein kompletter Finanz-Noob. Kann mir jemand einfach erklären, warum der Verlust zwar nicht gut ist, aber der Verweis auf 300 Millionen Euro Eigenkapital wichtig? Was bedeutet Eigenkapital?
Danke vorab und LG
Ganz simpel und vereinfacht:
- Eigenkapital kriegst Du über zwei Wege: (1) Ein Investor zahlt es ein oder (2) Du hast Gewinn gemacht
- Das Eigenkapital verringert sich über zwei Wege: (1) Es wird in Form von Dividenden an die Investoren ausgeschüttet oder (2) Es wird ein Verlust gemacht
- Normalerweise geht eine Firma in die Insolvenz rüber wenn das Eigenkapital ins Negative rutscht (es gibt viele Ausnahmen wenn man nachweisen kann, dass man die Firma operativ und wirtschaftlich solide weiterführen kann, etc.)
- Eine Firma besteht aus Eigenkapital und Fremdkapital (Schulden) - beides zusammen ergibt die Bilanzsumme
Wenn wir 300 Millionen Euro Eigenkapital haben ist das alles Puffer den man theoretisch noch verbrennen könnte wenn man wollte bevor man auf Null oder ins Minus kommt. Unsere Bilanzsumme lag bei €580 Mio. Aktuell ist das Eigenkapital bei uns im Verhältnis zur Bilanz bei rund 51,5% (€298,5 Mio. EK durch €580 Mio. Bilanzsumme). Man könnte problemlos auch auf 30% EK-Quote oder 20% EK-Quote runtergehen, wir könnten also mehrere hundert Millionen Schulden in der Bilanz aufnehmen - einziges Problem ist dann natürlich, dass man dann auch jedes Jahr Zinsen zahlen muss und die wieder den Gewinn verringern (womit sich das Eigenkapital verringert).
Das Eigenkapital ist einfach ein Weg zu zeigen, dass wir sehr viel Substanz noch haben. Wie ich oben gesagt habe, man könnte denselben Verlust noch 14 weitere Jahre machen bevor die Substanz aufgebraucht ist.
Der Verlust ist trotzdem blöd weil man keine Dividende auszahlen kann. Eine Dividende verbessert den Aktienkurs und ein besserer Aktienkurs ist für uns wieder besser wenn man mal Geld braucht, weil man dann neue Aktien ausgeben kann und bei einem hohen Kurs gibt man weniger Prozente an der eigenen Firma ab für das gleiche Geld (stark vereinfacht). Das war dieses Jahr nicht möglich wegen dem Verlust und weil man die €300 Mio. Substanz nicht anfassen will.
Noch eine Sache die wichtig ist: Wenn wir Spieler kaufen, dann ist der Kaufpreis kein Verlust in der Bilanz sondern der Kaufpreis wird dann über die Jahre der Vertragslaufzeit abgeschrieben. Ein Spieler für €80 Mio. und 4 Jahre Vertrag = €20 Mio. Abschreibungen pro Jahr.
Keine Ahnung, wer diesem Beitrag eine Wertung gegeben hat, aber es werden so viele Begriffe in falschen Kontext gesetzt. Und den ersten Block kann man, nein muss man komplett verbrennen!
Danach braucht man nicht weiterlesen.
Das EK ist eine Residualgröße in der Bilanz.
Glaubst du wirklich "Das EK ist eine Residualgröße in der Bilanz" hilft dem Nutzer, der sich selbst als Finanz-Noob bezeichnet, weiter? Nein tut es nicht. Die Erklärung kann man sicherlich kritisieren, aber es ist kein guter Look wenn man es selbst im nächsten Satz noch schlechter macht.
21.08.2026 - 18:51 Uhr
Vereinfacht hätte gereicht:
Unser Eigenkapital = unser Gesamtvermögen minus unser Fremdkapital (Verbindlichkeiten/"Schulden")
Vereinfachtes Beispiel anhand von Autokauf:
- 5.000 € Bar-Anzahlung
- 10.000 € Kredit
ergibt 15.000 € Gesamtvermögen (in Bezug aufs Auto), jedoch nur 5.000 € Eigenkapital (in Bezug aufs Auto), Eigenkapitalquote i.H.v. ~ 33 %.
21.08.2026 - 18:56 Uhr
Danke an Alle für die Erklärung ❤️
Und bitte nicht zanken 🫶
Und bitte nicht zanken 🫶
21.08.2026 - 19:20 Uhr
Zitat von halbgott
wenn der Kader aber nicht besser ist, wäre er trotzdem finanziell vorteilhafter, nicht nur im laufendem Spielbetrieb, sondern auch im Laufe der Jahre. Wenn Schürrle, Süle und viele andere enttäuschten, waren sie wg des extrem hohen Gehalts quasi unvermittelbar. Bei sehr jungen Spielern mit Gehalt unter 4 Mio wird man sich ggf trennen können, auch wenn es sportl nicht gefunzt hat.
Emre Mor war ein totaler Flop. Hatte aber ein winziges Gehalt und war sehr jung und so konnte man das Missverständnis trotzdem mit Gewinn beenden.
Zitat von TheKillingJoke
Ja das stimmt. Beeindruckend wird das erst, wenn der Kader der 20 Mio. weniger kostet. Voll mit Potentialen ist, bessere Leistung bringt als die Kader der letzten Jahre. Zum einen bei den Ergebnissen, zum anderen in der B-Note. Das ist dann alles andere als selbstverständlich. Aber soweit sind wir noch nicht.
Ja das stimmt. Beeindruckend wird das erst, wenn der Kader der 20 Mio. weniger kostet. Voll mit Potentialen ist, bessere Leistung bringt als die Kader der letzten Jahre. Zum einen bei den Ergebnissen, zum anderen in der B-Note. Das ist dann alles andere als selbstverständlich. Aber soweit sind wir noch nicht.
wenn der Kader aber nicht besser ist, wäre er trotzdem finanziell vorteilhafter, nicht nur im laufendem Spielbetrieb, sondern auch im Laufe der Jahre. Wenn Schürrle, Süle und viele andere enttäuschten, waren sie wg des extrem hohen Gehalts quasi unvermittelbar. Bei sehr jungen Spielern mit Gehalt unter 4 Mio wird man sich ggf trennen können, auch wenn es sportl nicht gefunzt hat.
Emre Mor war ein totaler Flop. Hatte aber ein winziges Gehalt und war sehr jung und so konnte man das Missverständnis trotzdem mit Gewinn beenden.
Ein Flop ist der Spieler ja nur wegen der Korrelation aus Ablöse und Erwartungshaltung. Vergessen darf man nicht das Spieler wie Schürrle oder Süle den BVB auf allerhöchstem Niveau verholfen haben die Ziele zu erreichen. Solche Spieler kosten immer viel Geld, garantieren dir aber eben auch ein Mindestniveau, welches ein Mor oder Moukoko eben vielleicht irgendwann einmal erreichen, aber im Talentstatus niemals garantieren können.
Man kauft sich also Garanten um die Mindestziele zu erreichen. Im besten Fall zahlen sie es zurück, im schlechtesten Fall sind sie zu oft bei Burger King. Und dennoch bestreitet die Qualität ja niemand, und diese Qualität braucht ein Borussia Dortmund um Jahr für Jahr in die CL einzuziehen. Das Grundgerüst kostet auf dem Niveau eben entsprechend. Oder wie Oma immer sagte, wer billig kauft, kauft zweimal.
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