BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
22.08.2026 - 13:42 Uhr
Wir hatten letztes Jahr weniger Erfolg als in den Jahren zuvor und deshalb gab es ziemlich sicher auch weniger Prämien der Sponsoren. Das wir die Einnahmen im Sponsoring trotzdem steigern konnten, ist doch ein sehr gutes Zeichen. Wäre hier der gleiche Erfolg eingetreten wie in den Vorjahren, wäre hier auch ein deutlicherer Anstieg zu sehen gewesen. Also läuft das alles in eine sehr gute Richtung.
Insgesamt bin ich ja eigentlich immer optimistisch, aber wie nächste Saison Gewinn gemacht werden soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Wir haben dieses Jahr ein Transferminus von 70 Mio, letztes Jahr eins von 20 Mio. Selbst wenn wir von Einsparungen von Gehaltskosten von 20 Mio ausgehen (was ich als zu hoch ansehe, da es ja auch Vertragsverlängerungen gab), Wegfall von Abfindungskosten und vielleicht 10 Mio EInsparungen in der Verwaltung (was ich auch als hoch ansehe) sind wir da bei weitem nicht in der Gewinnzone.
Amateur-Beispielrechnung:
20 Mio Verlust + 50 Mio Transfersaldo Mehrausgaben - 20 Mio Gehaltseinsparungen - 10 Mio Abfindungen - 10 Mio Verwaltungskosten = 30 Mio Verlust
Ich bin jetzt ja kein Bilanzexperte, aber ich denke, dass die Spieler als Werte in die Bilanz aufgenommen werden, sodass die Bilanz sich dann in RIchtung ausgeglichen bewegt - aber für mein Verständinis machen wir bei gleichem sportlichen Verlauf 30 Mio Verlust (was noch optimistisch ist). Und damit meine ich nicht bilanztechnisch sondern zahlungswirksam (also das was auf unser Girokonto kommt und was davon abgebucht wird
)
Deshalb verstehe ich diese doch sehr entspannte Haltung hier nicht. Das sah hier schonmal ganz anders aus. Und zwar zu Zeiten, wo da nicht 20 Mio Minus sondern 30 Mio plus stand.
Insgesamt bin ich ja eigentlich immer optimistisch, aber wie nächste Saison Gewinn gemacht werden soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Wir haben dieses Jahr ein Transferminus von 70 Mio, letztes Jahr eins von 20 Mio. Selbst wenn wir von Einsparungen von Gehaltskosten von 20 Mio ausgehen (was ich als zu hoch ansehe, da es ja auch Vertragsverlängerungen gab), Wegfall von Abfindungskosten und vielleicht 10 Mio EInsparungen in der Verwaltung (was ich auch als hoch ansehe) sind wir da bei weitem nicht in der Gewinnzone.
Amateur-Beispielrechnung:
20 Mio Verlust + 50 Mio Transfersaldo Mehrausgaben - 20 Mio Gehaltseinsparungen - 10 Mio Abfindungen - 10 Mio Verwaltungskosten = 30 Mio Verlust
Ich bin jetzt ja kein Bilanzexperte, aber ich denke, dass die Spieler als Werte in die Bilanz aufgenommen werden, sodass die Bilanz sich dann in RIchtung ausgeglichen bewegt - aber für mein Verständinis machen wir bei gleichem sportlichen Verlauf 30 Mio Verlust (was noch optimistisch ist). Und damit meine ich nicht bilanztechnisch sondern zahlungswirksam (also das was auf unser Girokonto kommt und was davon abgebucht wird
) Deshalb verstehe ich diese doch sehr entspannte Haltung hier nicht. Das sah hier schonmal ganz anders aus. Und zwar zu Zeiten, wo da nicht 20 Mio Minus sondern 30 Mio plus stand.
22.08.2026 - 13:54 Uhr
Zitat von Circial
Wenn die neuen Zahlen von Deloitte rauskommen wird man das denke ich gut sehen können das die Bayern hier klaren abstand gewinnen konnten. Sowohl prozentual als auch nominal.
Wenn die neuen Zahlen von Deloitte rauskommen wird man das denke ich gut sehen können das die Bayern hier klaren abstand gewinnen konnten. Sowohl prozentual als auch nominal.
2025/26 war wegen CL Play off Ausscheiden und frühem Pokalaus kein erfolgreiches Jahr. So etwas passiert aber selten, 2017/18 war in der CL regelrecht debakulös, 2014/15 hat man die erneute CL Qualifikation verpasst.
Es bringt nichts, einzelne negative Jahre herauszustellen, ebensowenig einzelne positive.
Deswegen nimmt man längere Zeitabschnitte, hier sind positive wie negative Dinge enthalten.
So haben sich die Umsätze Deloitte ggü den Bayern bis zur jüngsten aktuellen Deloitte Liste entwickeln können
seit erstem Nach-Coronajahr 2022/23
BVB +26,5 % Bayern +15,7 %
seit letzter Saison vor Coroa 2018/19
BVB +40,9% Bayern +30,4%
seit letztem Klopp Jahr 2014/15
BVB +89,3% Bayern +81,6%
seit letztem Jahr vor den Erfolgen Meisterschaften oder CL Teilnahmen 2009/10
BVB +413,3% Bayern +166,4%
2025/26 wird richtig schlecht, es könnte aber eine Ausnahme sein!
Für 2026/27 prognostiziert BVB 485-495 Mio Umsatz
Allerdings bei vorsichtigeren sportl Kalkulationen!!! Wenn die zugrunde liegenden sportl Kalkulationen aufgegangen sind, wurde die Prognose recht zuverlässig übertroffen. Man kann also vorsichtig davon ausgehen, daß es eher 495-500 Mio Umsatz werden.
Das ist ggü dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung von +35-40 Mio unter der Bedingung, daß man im Pokal Achtelfinale vorzeitig die Segel streicht.
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22.08.2026 - 14:08 Uhr
Zitat von yellowpanther
Insgesamt bin ich ja eigentlich immer optimistisch, aber wie nächste Saison Gewinn gemacht werden soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Wir haben dieses Jahr ein Transferminus von 70 Mio, letztes Jahr eins von 20 Mio. Selbst wenn wir von Einsparungen von Gehaltskosten von 20 Mio ausgehen (was ich als zu hoch ansehe, da es ja auch Vertragsverlängerungen gab), Wegfall von Abfindungskosten und vielleicht 10 Mio EInsparungen in der Verwaltung (was ich auch als hoch ansehe) sind wir da bei weitem nicht in der Gewinnzone.
Amateur-Beispielrechnung:
20 Mio Verlust + 50 Mio Transfersaldo Mehrausgaben - 20 Mio Gehaltseinsparungen - 10 Mio Abfindungen - 10 Mio Verwaltungskosten = 30 Mio Verlust
Insgesamt bin ich ja eigentlich immer optimistisch, aber wie nächste Saison Gewinn gemacht werden soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Wir haben dieses Jahr ein Transferminus von 70 Mio, letztes Jahr eins von 20 Mio. Selbst wenn wir von Einsparungen von Gehaltskosten von 20 Mio ausgehen (was ich als zu hoch ansehe, da es ja auch Vertragsverlängerungen gab), Wegfall von Abfindungskosten und vielleicht 10 Mio EInsparungen in der Verwaltung (was ich auch als hoch ansehe) sind wir da bei weitem nicht in der Gewinnzone.
Amateur-Beispielrechnung:
20 Mio Verlust + 50 Mio Transfersaldo Mehrausgaben - 20 Mio Gehaltseinsparungen - 10 Mio Abfindungen - 10 Mio Verwaltungskosten = 30 Mio Verlust
Den Prognosen von Borussia Dortmund kannst Du vertrauen. BVB Prognosen wurden nur verfehlt, wenn die zugrunde liegende sportl Kalkulation nicht aufging.
In Deiner obigen Rechnung fehlt ein extrem wichtiger Aspekt, nämlich die Einnahmesteigerungen. Wenn der Umsatz Ex-Transfer tatsächlich um 35-40 Mio steigen sollte, ist die Verhältnismäßigkeit zu den Ausgaben direkt eine sehr andere. Gleichzeitig ist zu bedenken, daß man für diese Prognose mit weniger sportl Erfolg rechnet als sonst.
Bei der Bilanzpressekonferenz wurde zudem auch auf die Kosten für Entlassungen hingewiesen. Wenn niemand entlassen werden sollte, hast Du direkt eine andere Kostenbilanz:
"Es soll endlich bei den Abfindungen gespart werden. In den vergangenen zwei Jahren zahlte der Klub deutlich mehr als zehn Millionen Euro an geschasste Mitarbeiter. Trainer Nuri Sahin und dessen Trainerstab. Kaderplaner Sven Mislintat. Sportdirektor Sebastian Kehl und dessen Assistenten. Mehrere Scouts. Geld, das in Zukunft in die Mannschaft fließen soll."
https://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/borussia-dortmund/article6a731356cc46967c04caf738/bvb-dortmunds-wohl-kalkulierter-100-millionen-angriff-auf-den-fc-bayern.html?
22.08.2026 - 15:00 Uhr
Zitat von halbgott
Den Prognosen von Borussia Dortmund kannst Du vertrauen. BVB Prognosen wurden nur verfehlt, wenn die zugrunde liegende sportl Kalkulation nicht aufging.
In Deiner obigen Rechnung fehlt ein extrem wichtiger Aspekt, nämlich die Einnahmesteigerungen. Wenn der Umsatz Ex-Transfer tatsächlich um 35-40 Mio steigen sollte, ist die Verhältnismäßigkeit zu den Ausgaben direkt eine sehr andere. Gleichzeitig ist zu bedenken, daß man für diese Prognose mit weniger sportl Erfolg rechnet als sonst.
Bei der Bilanzpressekonferenz wurde zudem auch auf die Kosten für Entlassungen hingewiesen. Wenn niemand entlassen werden sollte, hast Du direkt eine andere Kostenbilanz:
"Es soll endlich bei den Abfindungen gespart werden. In den vergangenen zwei Jahren zahlte der Klub deutlich mehr als zehn Millionen Euro an geschasste Mitarbeiter. Trainer Nuri Sahin und dessen Trainerstab. Kaderplaner Sven Mislintat. Sportdirektor Sebastian Kehl und dessen Assistenten. Mehrere Scouts. Geld, das in Zukunft in die Mannschaft fließen soll."
https://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/borussia-dortmund/article6a731356cc46967c04caf738/bvb-dortmunds-wohl-kalkulierter-100-millionen-angriff-auf-den-fc-bayern.html?
Zitat von yellowpanther
Insgesamt bin ich ja eigentlich immer optimistisch, aber wie nächste Saison Gewinn gemacht werden soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Wir haben dieses Jahr ein Transferminus von 70 Mio, letztes Jahr eins von 20 Mio. Selbst wenn wir von Einsparungen von Gehaltskosten von 20 Mio ausgehen (was ich als zu hoch ansehe, da es ja auch Vertragsverlängerungen gab), Wegfall von Abfindungskosten und vielleicht 10 Mio EInsparungen in der Verwaltung (was ich auch als hoch ansehe) sind wir da bei weitem nicht in der Gewinnzone.
Amateur-Beispielrechnung:
20 Mio Verlust + 50 Mio Transfersaldo Mehrausgaben - 20 Mio Gehaltseinsparungen - 10 Mio Abfindungen - 10 Mio Verwaltungskosten = 30 Mio Verlust
Insgesamt bin ich ja eigentlich immer optimistisch, aber wie nächste Saison Gewinn gemacht werden soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Wir haben dieses Jahr ein Transferminus von 70 Mio, letztes Jahr eins von 20 Mio. Selbst wenn wir von Einsparungen von Gehaltskosten von 20 Mio ausgehen (was ich als zu hoch ansehe, da es ja auch Vertragsverlängerungen gab), Wegfall von Abfindungskosten und vielleicht 10 Mio EInsparungen in der Verwaltung (was ich auch als hoch ansehe) sind wir da bei weitem nicht in der Gewinnzone.
Amateur-Beispielrechnung:
20 Mio Verlust + 50 Mio Transfersaldo Mehrausgaben - 20 Mio Gehaltseinsparungen - 10 Mio Abfindungen - 10 Mio Verwaltungskosten = 30 Mio Verlust
Den Prognosen von Borussia Dortmund kannst Du vertrauen. BVB Prognosen wurden nur verfehlt, wenn die zugrunde liegende sportl Kalkulation nicht aufging.
In Deiner obigen Rechnung fehlt ein extrem wichtiger Aspekt, nämlich die Einnahmesteigerungen. Wenn der Umsatz Ex-Transfer tatsächlich um 35-40 Mio steigen sollte, ist die Verhältnismäßigkeit zu den Ausgaben direkt eine sehr andere. Gleichzeitig ist zu bedenken, daß man für diese Prognose mit weniger sportl Erfolg rechnet als sonst.
Bei der Bilanzpressekonferenz wurde zudem auch auf die Kosten für Entlassungen hingewiesen. Wenn niemand entlassen werden sollte, hast Du direkt eine andere Kostenbilanz:
"Es soll endlich bei den Abfindungen gespart werden. In den vergangenen zwei Jahren zahlte der Klub deutlich mehr als zehn Millionen Euro an geschasste Mitarbeiter. Trainer Nuri Sahin und dessen Trainerstab. Kaderplaner Sven Mislintat. Sportdirektor Sebastian Kehl und dessen Assistenten. Mehrere Scouts. Geld, das in Zukunft in die Mannschaft fließen soll."
https://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/borussia-dortmund/article6a731356cc46967c04caf738/bvb-dortmunds-wohl-kalkulierter-100-millionen-angriff-auf-den-fc-bayern.html?
Wie soll sich denn der Umsatz um 35-40 Mio steigern, wenn man vom CL Achtelfinale ausgeht? Das würde mich mal interessieren.
22.08.2026 - 15:52 Uhr
Zitat von yellowpanther
Wir hatten letztes Jahr weniger Erfolg als in den Jahren zuvor und deshalb gab es ziemlich sicher auch weniger Prämien der Sponsoren. Das wir die Einnahmen im Sponsoring trotzdem steigern konnten, ist doch ein sehr gutes Zeichen. Wäre hier der gleiche Erfolg eingetreten wie in den Vorjahren, wäre hier auch ein deutlicherer Anstieg zu sehen gewesen. Also läuft das alles in eine sehr gute Richtung.
Insgesamt bin ich ja eigentlich immer optimistisch, aber wie nächste Saison Gewinn gemacht werden soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Wir haben dieses Jahr ein Transferminus von 70 Mio, letztes Jahr eins von 20 Mio. Selbst wenn wir von Einsparungen von Gehaltskosten von 20 Mio ausgehen (was ich als zu hoch ansehe, da es ja auch Vertragsverlängerungen gab), Wegfall von Abfindungskosten und vielleicht 10 Mio EInsparungen in der Verwaltung (was ich auch als hoch ansehe) sind wir da bei weitem nicht in der Gewinnzone.
Amateur-Beispielrechnung:
20 Mio Verlust + 50 Mio Transfersaldo Mehrausgaben - 20 Mio Gehaltseinsparungen - 10 Mio Abfindungen - 10 Mio Verwaltungskosten = 30 Mio Verlust
Ich bin jetzt ja kein Bilanzexperte, aber ich denke, dass die Spieler als Werte in die Bilanz aufgenommen werden, sodass die Bilanz sich dann in RIchtung ausgeglichen bewegt - aber für mein Verständinis machen wir bei gleichem sportlichen Verlauf 30 Mio Verlust (was noch optimistisch ist). Und damit meine ich nicht bilanztechnisch sondern zahlungswirksam (also das was auf unser Girokonto kommt und was davon abgebucht wird
)
Deshalb verstehe ich diese doch sehr entspannte Haltung hier nicht. Das sah hier schonmal ganz anders aus. Und zwar zu Zeiten, wo da nicht 20 Mio Minus sondern 30 Mio plus stand.
Wir hatten letztes Jahr weniger Erfolg als in den Jahren zuvor und deshalb gab es ziemlich sicher auch weniger Prämien der Sponsoren. Das wir die Einnahmen im Sponsoring trotzdem steigern konnten, ist doch ein sehr gutes Zeichen. Wäre hier der gleiche Erfolg eingetreten wie in den Vorjahren, wäre hier auch ein deutlicherer Anstieg zu sehen gewesen. Also läuft das alles in eine sehr gute Richtung.
Insgesamt bin ich ja eigentlich immer optimistisch, aber wie nächste Saison Gewinn gemacht werden soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Wir haben dieses Jahr ein Transferminus von 70 Mio, letztes Jahr eins von 20 Mio. Selbst wenn wir von Einsparungen von Gehaltskosten von 20 Mio ausgehen (was ich als zu hoch ansehe, da es ja auch Vertragsverlängerungen gab), Wegfall von Abfindungskosten und vielleicht 10 Mio EInsparungen in der Verwaltung (was ich auch als hoch ansehe) sind wir da bei weitem nicht in der Gewinnzone.
Amateur-Beispielrechnung:
20 Mio Verlust + 50 Mio Transfersaldo Mehrausgaben - 20 Mio Gehaltseinsparungen - 10 Mio Abfindungen - 10 Mio Verwaltungskosten = 30 Mio Verlust
Ich bin jetzt ja kein Bilanzexperte, aber ich denke, dass die Spieler als Werte in die Bilanz aufgenommen werden, sodass die Bilanz sich dann in RIchtung ausgeglichen bewegt - aber für mein Verständinis machen wir bei gleichem sportlichen Verlauf 30 Mio Verlust (was noch optimistisch ist). Und damit meine ich nicht bilanztechnisch sondern zahlungswirksam (also das was auf unser Girokonto kommt und was davon abgebucht wird
) Deshalb verstehe ich diese doch sehr entspannte Haltung hier nicht. Das sah hier schonmal ganz anders aus. Und zwar zu Zeiten, wo da nicht 20 Mio Minus sondern 30 Mio plus stand.
„Ich bin ja kein Bilanzexperte.“
Was du nicht sagst. Du hast schon einen gewaltigen Denkfehler weil du einen Transfersaldo in die GuV bastelst.
Wesentlich sind die Abschreibungen. Und wenn die um 20 Mio. steigen (bei Ablösen von 100 Millionen) aber die Personalkosten um 20 sinken, machst du dadurch effektiv erstmal gar keinen Verlust.
22.08.2026 - 15:54 Uhr
Zitat von Circial
Wenn die neuen Zahlen von Deloitte rauskommen wird man das denke ich gut sehen können das die Bayern hier klaren abstand gewinnen konnten. Sowohl prozentual als auch nominal.
Das man dort ein anderes Wachstum verbuchen kann sieht man doch beim Hauptsponsor Telekom der von 50 auf 65 Millionen erhöht hat. Gleichzeitig ist der neue Hauptsponsor Vodafone etwas unter den Zahlen von 1&1 und Evonik.
Zitat von Tremonia_Alex
Wie haben sich die Werbeeinnahmen des FC Bayern denn in den letzten Jahren so entwickelt?
Ich finde unter den Voraussetzungen die aktuell in Deutschland und auf der Welt herrschen, machen wir im Bereich Werbung einen sehr guten Job, ohne dabei unsere Wurzeln komplett zu vergessen.
Klar, manche Deals können kritisch gesehen werden, aber insgesamt haben wir schon tolle Sponsoren…
Zitat von Circial
Wenn das "Wachstum" ungefähr dem Inflationsniveau entspricht sollte man es nicht falsch kategorisieren.
Zitat von Tremonia_Alex
Im Bereich Werbung von 153,6 auf 157,9 Mio.
Was meinst du in dem Bereich genau mit „nicht wachsen konnte?“
Zitat von Circial
Naja, das man nur auf ~460 Millionen Umsatz kommt ist sicherlich schon enttäuschend. Grade in der Champions League fehlt ja nicht nur die Achtelfinalprämie sondern auch Preisgelder in hohen einstelliger Millionenhöhe aus der Gruppenphase. Gewinnt man eine der Niederlagen reden wir vermutlich von etwa 5 Millionen zusätzlichen Einnahmen.
Ich denke das schmerzhafteste ist das man bei den Sponsoreneinnahmen einfach nicht wachsen konnte. Umso größer ist der Schlag ins Gesicht wenn man dann wieder liest das der nächste große Sponsor der Münchener seine Bezüge erhöht hat. Dazu die schwache Verkaufsseite und naja. Grade wenn ich sehe welche Summen die Premier League in den Rachen von City oder Chelsea für gescheiterte Spieler steckt finde ich es schade wie man keine seiner Spieler ordentlich verkauft bekommt. Von der katastrophalen Loan Army mal ganz zu schweigen.
Das mit dem großen Rückgang bei den Kaderkosten stimmt tatsächlich und ich bin davon überzeugt das Ricken/Cramer hier keine falschen Aussagen treffen würden. Capology zeigt es ganz gut, weil neben etwa 20M Grundgehalt auch nochmal einiges an Bonuszahlungen hinzukommt. Veerman und Konstantelias bekommen wohl beide zusammen das gleiche Grundgehalt wie Jule Brandt und selbst wenn jetzt noch ein Hector Fort dazu kommt wird dieser vermutlich nicht mehr als einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag verdienen.
Strukturell möchte man auch die kosten reduzieren was ich ja bereits vor über einem Jahr als unausweichlich empfunden habe, weil die nicht-sportlichen Kostenstellen einige Jahr am stück schneller als der Umsatz gewachsen sind. Vielleicht ist der Verlust dabei nicht das schlechteste Ereignis und kann als interner Weckruf verstanden werden mal zu hinterfragen ob jeder ausgegebene Euro sich tatsächlich rechnet.
Naja, das man nur auf ~460 Millionen Umsatz kommt ist sicherlich schon enttäuschend. Grade in der Champions League fehlt ja nicht nur die Achtelfinalprämie sondern auch Preisgelder in hohen einstelliger Millionenhöhe aus der Gruppenphase. Gewinnt man eine der Niederlagen reden wir vermutlich von etwa 5 Millionen zusätzlichen Einnahmen.
Ich denke das schmerzhafteste ist das man bei den Sponsoreneinnahmen einfach nicht wachsen konnte. Umso größer ist der Schlag ins Gesicht wenn man dann wieder liest das der nächste große Sponsor der Münchener seine Bezüge erhöht hat. Dazu die schwache Verkaufsseite und naja. Grade wenn ich sehe welche Summen die Premier League in den Rachen von City oder Chelsea für gescheiterte Spieler steckt finde ich es schade wie man keine seiner Spieler ordentlich verkauft bekommt. Von der katastrophalen Loan Army mal ganz zu schweigen.
Das mit dem großen Rückgang bei den Kaderkosten stimmt tatsächlich und ich bin davon überzeugt das Ricken/Cramer hier keine falschen Aussagen treffen würden. Capology zeigt es ganz gut, weil neben etwa 20M Grundgehalt auch nochmal einiges an Bonuszahlungen hinzukommt. Veerman und Konstantelias bekommen wohl beide zusammen das gleiche Grundgehalt wie Jule Brandt und selbst wenn jetzt noch ein Hector Fort dazu kommt wird dieser vermutlich nicht mehr als einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag verdienen.
Strukturell möchte man auch die kosten reduzieren was ich ja bereits vor über einem Jahr als unausweichlich empfunden habe, weil die nicht-sportlichen Kostenstellen einige Jahr am stück schneller als der Umsatz gewachsen sind. Vielleicht ist der Verlust dabei nicht das schlechteste Ereignis und kann als interner Weckruf verstanden werden mal zu hinterfragen ob jeder ausgegebene Euro sich tatsächlich rechnet.
Im Bereich Werbung von 153,6 auf 157,9 Mio.
Was meinst du in dem Bereich genau mit „nicht wachsen konnte?“
Wenn das "Wachstum" ungefähr dem Inflationsniveau entspricht sollte man es nicht falsch kategorisieren.
Wie haben sich die Werbeeinnahmen des FC Bayern denn in den letzten Jahren so entwickelt?
Ich finde unter den Voraussetzungen die aktuell in Deutschland und auf der Welt herrschen, machen wir im Bereich Werbung einen sehr guten Job, ohne dabei unsere Wurzeln komplett zu vergessen.
Klar, manche Deals können kritisch gesehen werden, aber insgesamt haben wir schon tolle Sponsoren…
Wenn die neuen Zahlen von Deloitte rauskommen wird man das denke ich gut sehen können das die Bayern hier klaren abstand gewinnen konnten. Sowohl prozentual als auch nominal.
Das man dort ein anderes Wachstum verbuchen kann sieht man doch beim Hauptsponsor Telekom der von 50 auf 65 Millionen erhöht hat. Gleichzeitig ist der neue Hauptsponsor Vodafone etwas unter den Zahlen von 1&1 und Evonik.
Ja Bayern ist viel interessanter für Sponsoren, das wird sich auch nie ändern. Auch werden die immer im Umsatz weit vor uns sein.
22.08.2026 - 17:16 Uhr
Zitat von Mairon
Es bleibt dabei: ohne Gittens' Verkauf, hätte man im zurückliegenden Kalenderjahr erheblich höheren Verlust angehäuft und hätte auch bei Erreichen der sportlichen Ziele deutlich rote Zahlen geschrieben.
Es bleibt dabei: ohne Gittens' Verkauf, hätte man im zurückliegenden Kalenderjahr erheblich höheren Verlust angehäuft und hätte auch bei Erreichen der sportlichen Ziele deutlich rote Zahlen geschrieben.
Die Prämisse "Verkauf weg, Rest bleibt gleich" ist nicht haltbar. Richtig ist umgekehrt: Verkauf weg = Ausgaben zwangsläufig niedriger, und der Fehlbetrag wäre nicht in beliebiger Höhe explodiert, sondern hätte das Budget entsprechend gedeckelt. Dazu kommt noch, dass geringere Transferaktivität auch geringe Transfernebenkosten bedeutet (Beraterhonorare, Handgelder etc.). Wodurch die Ausgaben noch mal etwas niedriger wären. Ich finde, dass kannst du so nicht behaupten. Dafür müsste man wissen, wie man ohne einen Gittens-Verkauf gehandelt hätte (weniger Transfers, günstigere Transfer, mehr leihen usw.).
Zitat von Mairon
Ricken, Cramer und co. haben das erkannt und wollen sich von diesem misslichen Zustand wegbewegen, was grundsätzlich sehr positiv ist - hoffen, wir, dass man mit dieser Form von Strategiewechsel erfolgreich ist.
Ricken, Cramer und co. haben das erkannt und wollen sich von diesem misslichen Zustand wegbewegen, was grundsätzlich sehr positiv ist - hoffen, wir, dass man mit dieser Form von Strategiewechsel erfolgreich ist.
Zumindest haben sie erkannt, dass man strukturell etwas verändern kann/sollte. Da gebe ich dir Recht. "Misslichen Zustand" finde ich aber etwas überzogen als Bewertung der Lage. Eigenkapitalquote über 50 %, ~300 Mio. Eigenkapital, keine neuen Schulden, kein Kontokorrent gezogen. Das ist etwas anderes als "misslicher Zustand" in meiner Welt. Kannst du aber gerne anders sehen.
22.08.2026 - 18:46 Uhr
Zitat von MrStatistik
Wie soll sich denn der Umsatz um 35-40 Mio steigern, wenn man vom CL Achtelfinale ausgeht? Das würde mich mal interessieren.
Wie soll sich denn der Umsatz um 35-40 Mio steigern, wenn man vom CL Achtelfinale ausgeht? Das würde mich mal interessieren.
Der Umsatz steigt generell immer, das sind nicht nur sicher wiederkehrende Umsätze, sondern weitgehend überwiegend sicher steigende, völlig unabhängig von irgendwelchen sportl Erfolgen. Der Umsatz steigt also auch, wenn man sportl genauso schlecht abschneiden sollte wie letzte Saison. Kannst Dir ggf die Umsatzentwicklung vom HSV in der zweiten Liga anschauen.
Ticketpreise steigen zum Beispiel jedes Jahr. Jetzt ist Pokal, die Einnahmen steigen dort jedes Jahr, heute Abend ist Supercup, auch diese Einnahmen steigen ständig.
Erstes Supercupspiel Bayern-BVB war 1989
gesamte Einnahmen Prämien, geteilte Spieltagseinnahmen, Catering, Merchandising, Sponsoring
1989 waren die Ticketpreise extrem niedriger, das Interesse viel geringer, es kamen 16.000 Zuschauer
Einnahmen BVB Supercup
1989 gesamte Einnahmen: 452.000 €
2026 gesamte Einnahmen, sollten sie verlieren: 5,8 Mio
Steigerung +1.866 %
Inflation +112%
Das Wachstum in der Fussballbranche ist übergeordnet viel größer als in anderen Branchen und natürlich auch stärker als die Inflation. Wachstum im Frauenfussball wird mehrere hundert Prozent betragen (natürlich von einem niedrigem Ausgangswert), von Jugendfussball bis zweite Mannschaft, bis Frauenfussball und vielen weiteren kleinerern Erlösquellen, Abstellung für Nationalspieler, Pokal, Supercup, Testspiele usw
Die Prognose von Borussia Dortmund wird sehr sicher getroffen, wenn die sportl Annahmen hinhauen, wahrscheinlich aber sogar übertroffen. 22/23 hat man in keinem einzigen Wettbewerb besser als kalkuliert abgeschnitten, das Nettoergebnis war doppelt so gut wie prognostiziert und der Umsatz war 24 Mio höher.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 22.08.2026 um 18:49 Uhr bearbeitet
22.08.2026 - 19:50 Uhr
Zitat von halbgott
Der Umsatz steigt generell immer, das sind nicht nur sicher wiederkehrende Umsätze, sondern weitgehend überwiegend sicher steigende, völlig unabhängig von irgendwelchen sportl Erfolgen. Der Umsatz steigt also auch, wenn man sportl genauso schlecht abschneiden sollte wie letzte Saison. Kannst Dir ggf die Umsatzentwicklung vom HSV in der zweiten Liga anschauen.
Ticketpreise steigen zum Beispiel jedes Jahr. Jetzt ist Pokal, die Einnahmen steigen dort jedes Jahr, heute Abend ist Supercup, auch diese Einnahmen steigen ständig.
Erstes Supercupspiel Bayern-BVB war 1989
gesamte Einnahmen Prämien, geteilte Spieltagseinnahmen, Catering, Merchandising, Sponsoring
1989 waren die Ticketpreise extrem niedriger, das Interesse viel geringer, es kamen 16.000 Zuschauer
Einnahmen BVB Supercup
1989 gesamte Einnahmen: 452.000 €
2026 gesamte Einnahmen, sollten sie verlieren: 5,8 Mio
Steigerung +1.866 %
Inflation +112%
Das Wachstum in der Fussballbranche ist übergeordnet viel größer als in anderen Branchen und natürlich auch stärker als die Inflation. Wachstum im Frauenfussball wird mehrere hundert Prozent betragen (natürlich von einem niedrigem Ausgangswert), von Jugendfussball bis zweite Mannschaft, bis Frauenfussball und vielen weiteren kleinerern Erlösquellen, Abstellung für Nationalspieler, Pokal, Supercup, Testspiele usw
Die Prognose von Borussia Dortmund wird sehr sicher getroffen, wenn die sportl Annahmen hinhauen, wahrscheinlich aber sogar übertroffen. 22/23 hat man in keinem einzigen Wettbewerb besser als kalkuliert abgeschnitten, das Nettoergebnis war doppelt so gut wie prognostiziert und der Umsatz war 24 Mio höher.
Zitat von MrStatistik
Wie soll sich denn der Umsatz um 35-40 Mio steigern, wenn man vom CL Achtelfinale ausgeht? Das würde mich mal interessieren.
Wie soll sich denn der Umsatz um 35-40 Mio steigern, wenn man vom CL Achtelfinale ausgeht? Das würde mich mal interessieren.
Der Umsatz steigt generell immer, das sind nicht nur sicher wiederkehrende Umsätze, sondern weitgehend überwiegend sicher steigende, völlig unabhängig von irgendwelchen sportl Erfolgen. Der Umsatz steigt also auch, wenn man sportl genauso schlecht abschneiden sollte wie letzte Saison. Kannst Dir ggf die Umsatzentwicklung vom HSV in der zweiten Liga anschauen.
Ticketpreise steigen zum Beispiel jedes Jahr. Jetzt ist Pokal, die Einnahmen steigen dort jedes Jahr, heute Abend ist Supercup, auch diese Einnahmen steigen ständig.
Erstes Supercupspiel Bayern-BVB war 1989
gesamte Einnahmen Prämien, geteilte Spieltagseinnahmen, Catering, Merchandising, Sponsoring
1989 waren die Ticketpreise extrem niedriger, das Interesse viel geringer, es kamen 16.000 Zuschauer
Einnahmen BVB Supercup
1989 gesamte Einnahmen: 452.000 €
2026 gesamte Einnahmen, sollten sie verlieren: 5,8 Mio
Steigerung +1.866 %
Inflation +112%
Das Wachstum in der Fussballbranche ist übergeordnet viel größer als in anderen Branchen und natürlich auch stärker als die Inflation. Wachstum im Frauenfussball wird mehrere hundert Prozent betragen (natürlich von einem niedrigem Ausgangswert), von Jugendfussball bis zweite Mannschaft, bis Frauenfussball und vielen weiteren kleinerern Erlösquellen, Abstellung für Nationalspieler, Pokal, Supercup, Testspiele usw
Die Prognose von Borussia Dortmund wird sehr sicher getroffen, wenn die sportl Annahmen hinhauen, wahrscheinlich aber sogar übertroffen. 22/23 hat man in keinem einzigen Wettbewerb besser als kalkuliert abgeschnitten, das Nettoergebnis war doppelt so gut wie prognostiziert und der Umsatz war 24 Mio höher.
Ein wenig Geschichte ist zwar ganz nett, aber dein Beitrag beantwortet in keinster Weise, wie man 35-40 Mio mehr man umsetzen möchte, vor allem, wenn ca. 1/3 der Klub-WM Einnahmen wegfallen?!
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