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BVB - Aktie

07.04.2016 - 09:41 Uhr
BVB - Aktie |#381
09.02.2017 - 18:03 Uhr
Zitat von halbgott


Ich habe natürlich Watzke nicht durch den Dreck gezogen, sondern nur in dieser Sache eine sehr klare Kritik formuliert.



Naja alleine die Frequenz in der du deine Kritik quasi wortgleich durch verschiedene Threads gestreut hast kann man schon als Kampagne formulieren.

Du hast ja nicht einmal eine Kritik formuliert, sondern über Tage immer und immer wieder die Posts verfasst. Das musst du dir mMn schon ankreiden lassen, denn das bin ich so auch nicht von dir gewohnt und fand es sehr befremdlich.
BVB - Aktie |#382
13.02.2017 - 07:39 Uhr
Wenn Borussia Dortmund den Sanktionen zustimmt, entsteht ein finanzieller Schaden von weniger als einer Million Euro. So etwas dürfte eigentlich auf den Aktienkurs keinen Einfluss haben. Fakt ist aber, daß der Aktienkurs zeitweilig fast 20 Cent nachgeben hat, das entspricht einem Rückgang der Börsenkapitalisierung von ca. 18 Millionen, sehe ich als klare Übertreibung, zumal die Märkte sich sehr robust präsentierten.

- Pokal
Das Weiterkommen im Pokal mit sehr leichter Auslosung macht ein Halbfinale möglich. Diese zwei möglichen weiteren Runden im Pokal bringen durch Sponsoren- und DFB Prämien, sowie Zuschauereinnahmen zweistellige Mio Mehreinnahmen. Sämtliche Analysten haben natürlich nicht ein Pokalhalbfinale einkalkuliert, daher müssen die Prognosen allesamt nach oben angepasst werden.

- Bundesliga
In der Bundesliga hat sich trotz der Niederlage gegen Darmstadt nichts an den Aussichten geändert. Allerdings hatte man jetzt nach der Winterpause drei Auswärtsspiele, bei nur einem Heimspiel. Das weitere Programm bringt 8 Heimspiele und 6 Auswärtsspiele. Da außerdem die Dreifachbelastung in der Rückrunde klar geringer wird, es sei denn man erreicht das CL Finale, wird der BVB vermutlich am Ende mindestens auf Platz 4 stehen, wahrscheinlicher auf Platz 3.

- Champions League
sämtliche Analysten und Borussia Dortmund selbst hatten ein CL Achtelfinale einkalkuliert. Die Prognosen wurden bereits allesamt übertroffen, da man natürlich nicht mit 14 Pkt. in der Gruppenphase gerechnet hatte

- Transfereinnahmen
Ramos Transfers bringt nach Abzug der Steuern und Abschreibungen etwas weniger als 5 Mio mehr Gewinn, dieser Gewinn wird nach Aussage von CFO Treß im laufenden Geschäftsjahr verbucht: http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Artikel-Borussia_Dortmund_Aktie_Kommt_internationaler_Sponsor_Aktienanalyse-7711884
(Die Analysten hatten keine weiteren Transfereinnahmen einkalkuliert)

- Personalkostenstruktur
Die Ausleihe von Subotic spart das Gehalt von ihm, des weiteren wurde eine Leihgebühr von 0,5 Mio vereinbart, das Gehalt von Ramos wird auch eingespart. Demgegenüber stehen die neuen Abschreibungen, Gehalt und Spielerberatungskosten vom Neuzugang Alexander Isak. Insgesamt keinerlei nennenswerten Efekte

- Kaderwert
Der Kader wurde bei transfermarkt.de um 20 Mio aufgewertet. Bankhaus Lampe bezieht sich auf diesen von transfermarkt.de genannten Kaderwert. Buchwert + stille Reserven in Form eines werthaltigen Kaders = Kursziel. Da Lampe für die nächste Saison satte 67 Mio weniger Umsatz schätzt als Seydler, gehen sie wohl von einem Verpassen der CL und der EL aus und dafür geben sie ein Kursziel von 7 Euro.


Meine Umsatzschätzung beläuft sich auf 385 Mio Umsatz unter der Bedingung, daß man in der Bundesliga Platz 4 hält, im CL Achtelfinale und Pokalhalbfinale ausscheidet, sowie keine nennenswerten Transfereinnahmen haben wird. Nettogewinn schätze ich auf allermindestens 15 Millionen. Diese Schätzungen sind sehr konservativ. Die Konsensschätzungen der Analysten und von Borussia Dortmund selbst werden in jedem Fall haushoch übertroffen.
BVB - Aktie |#383
13.02.2017 - 09:53 Uhr
"Der Aktionär" mit einem Fanboy Artikel:

http://www.deraktionaer.de/aktie/borussia-dortmund--das-war-gar-nichts---dienstag-gilt-s--301470.htm

"Die Niederlage beim Tabellenletzten Darmstadt 98 ist eine herber Rückschlag für den BVB. Zumal die Konkurrenz patzte."

Nach der Logik wäre die Niederlage also verschmerzbar gewesen, wenn die Konkurrenz gepunktet hätte, LOL

Daß man in den letzten 7 Spielen 5 Auswärtsspiele hatte und sich die Situation in der Tabelle dadurch sogar verbessert hatte, eben weil man nun nicht mehr auf Platz 6 steht, dafür aber bei den verbleibenden Spielen zwei Heimspiele mehr hat, sollte selbst denjenigen klar sein, die fanboymäßig argumentieren.

Natürlich hätte die Konkurrenz punkten müssen, damit sich die Situation für den BVB verschlechtern hätte können. Dann sollte man von einem professionellem Anlegermagazin erwarten können, was es denn konkret bedeuten würde, wenn man die CL tatsächlich verpasst.

BVB Analyst Oddo Seydler nennt eine faire Bewertung bei einem Aktienkurs von 9,91. Sollte man die CL verpassen, könnte diese faire Bewertung auf 9,50 o.ä. sinken, ich wage das aber zu bezweifeln. ManUtd hat 2x die CL verpasst und steht momentan noch nicht mal auf einem EL Platz, deren Marktkapitalisierung ist aber nie unter 2,4 Milliarden gesunken. Analyst Gabelli sieht stattdessen dort gar ein Kurspotential von weiteren 47%

BVB Analyst Bankhaus Lampe schätzt für nächste Saison 67 Mio weniger Umsatz als Seydler, sie prognostizieren also sowohl ein Verpassen der CL als auch EL und nennen dafür ein Kursziel von 7 Euro. Sie bezogen sich u.a. auf den von transfermarkt.de genannten Kaderwert, dieser ist vor ein paar Tagen um weitere 20 Mio gestiegen und wird weiter steigen, auch wenn man in der Bundesliga nur auf Platz 6 landen würde.

Dembele und Pulisic sind mindestens doppelt so wertvoll, eventuelle Kaderabwertungen bei anderen Spielern könnten das nicht kompensieren. Was der Ramos Deal in konkreten Zahlen für die Schätzungen bedeutet, benennt "Der Aktionär" nicht, was das Pokalweiterkommen bedeutet, auch nicht. Das ist aber reichlich absurd, denn hier sind faktische Dinge geschaffen wurden, während das Bundesligaabschneiden am Ende der Saison spekulativ bleibt.
BVB - Aktie |#384
13.02.2017 - 10:44 Uhr
Beim Lesen dieses Threads kriege ich teilweise ehrlich gesagt ein bischen Bauchschmerzen aufgrund des gefährlichen Halbwissens. Ich beziehe mich insbesondere die Posts von halbgott. Der Reihe nach:

1) Die gesamten Aktien- und Unternehmensbewertungen scheinen sehr stark auf buchhalterische Zahlen abgestellt zu sein. Maßgeblich zu nennen sind hier der Umsatz und der Nettogewinn. Die Verwendung solcher Zahlen ist schlicht und ergreifend falsch. Relevant sind die Zahlungsflüsse. Zum Hintergrund: Buchhalterische Größen sind sehr stark abhängig vom verwendeten Rechnungslegungsstandard. Allein die Unterschiede zwischen HGB und IFRS sind sehr groß. Eine Verwendung von buchhalterischen Zahlen kann somit, in Abhängigkeit des gewählten Rechnungslegungsstandard, zu unterschiedlichen Unternehmensbewertungen führen. Das darf nicht sein. Als Ausnahme sei hier das Lücke-Theorem genannt. Dieses ist aber hier nicht anwendbar. Als Beleg hierfür empfehle ich die Lektüre der "Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen" (IDW S1 i.d.F. 2008) des Instituts der Wirtschaftsprüfer. Die dort dargestellten Methoden stellen sämtlich auf Zahlungsflüsse ab.

2) Aus veränderten Umsätzen kann pauschal kein veränderter Unternehmenswert abgeleitet werden. Zum einen ist ein Umsatz nicht zwingend eine Einzahlung. Zum anderen werden Auszahlungen in Verbindung mit dem Umsatz vollkommen außer Acht gelassen. Darüber hinaus ist bei stets zu hinterfragen, wie nachhaltig Umsätze/Zahlungsflüsse erzielt werden können. Hintergrund: Der Unternehmenswert basiert auf den Zahlungsflüssen ALLER zukünftigen Perioden. Ein Zahlungsfluss in einer Periode hat somit kaum einen Einfluss.

3) Ich vermisse komplett eine Diskussion der Kapitalkosten von Borussia Dortmund. In der Regel wird jedem Studierenden der Betriebswirtschaftslehre bereits im ersten Semester das Konzept des Barwertes / Kapitalwertes beigebracht. Die Wissenschaft ist übrigens mittlerweile zu der Erkenntnis gelangt, dass Aktienkursschwankungen weniger aufgrund Schwankungen der damit verbundenen Zahlungsflüsse (Dividenden) auftreten sondern hauptsächlich aufgrund Schwankungen der Kapitalkosten. Ein sehr wichtiger Punkt also, der hier ignoriert wird.

4) Die von halbgott propagierte Überperformance in der Sommerpause existiert NICHT. Das von halbgott gewählte Startdatum der Analyse ist vollkommen zufällig und sehr günstig für seine Behauptung gewählt. Analysiert man die Daten der Aktie seit Börsengang im Oktober 2000 kommt man zu folgendem Ergebnis: in 9 von 16 Sommerpausen ist der Kurs der BVB Aktie gesunken. In 7 Fällen gestiegen. Auch eine Argumentation, dass die positiven Ergebniss der letzten Jahre ein Trend seien: Nein. Wer das behauptet, hat höchstwahrscheinlich eine etwas falsche Vorstellung vom Zufall. Das ist durchaus typisch beim Menschen. Es kommt ja auch durchaus mal vor, dass man eine Münze wirft und 5 mal hintereinander Kopf hat. Oder das Familien fünf Söhne bzw. 5 Töchter haben. Sieht hier jemand einen Trend? Wahrscheinlich nicht. Darüber hinaus: Fragt man Menschen, ob sie eine zufällige Serie von Ergebnissen eines Münzwurfs (also z. B. Kopf-Zahl-Kopf-Kopf usw.) notieren können und vergleicht diese mit tatsächlichen Ergebnissen eines Münzwurfs, lässt sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das ausgedachte Ergebnis identifizieren. Die vom Menschen aufgeschriebene Reihenfolge ist meist "zu zufällig".

5) An einer regelmäßigen positiven Entwicklung der BVB Aktie im Winter könnte etwas dran sein. Das ist allerdings dann weniger BVB spezifisch als allgemeingültig für kleine Unternehmen. Stichwort: January effect. Die Existenz dieses Effektes ist unter Wissenschaftlichern jedoch umstritten. Also: Vorsicht!

6) Insgesamt lassen sich nach herrschender Meinung der Wissenschaft KEINE zukünftigen Kursentwicklungen auf Basis vergangener Kursentwicklungen ableiten. Das wäre eine Verletzung der schwachen Markteffizienzhypothese. Oft liest man auch Artikel, welche Empfehlungen auf Basis der sogenannten technischen Analyse aussprechen. Diese Analysen halten in der Regel keiner ernst zu nehmenden Untersuchung stand.

7) Ich vermisse ebenfalls eine Berücksichtigung von Wahrscheinlichkeiten und die Bildung von Erwartungswerten. Die gezeigten Analysen scheinen sich auf sehr einfache Annahmen zu berufen á la: BVB erreicht Achtelfinale in der Champions League. Korrekt wäre folgender Ansatz: Mit der Wahrscheinlichkeit x % erreicht der BVB das Achtelfinale, mit Wahrscheinlichkeit y % das Viertelfinale, mit Wahrscheinlichkeit z % Tabellenplatz xxx. Aus diesen Wahrscheinlichkeiten und den damit verbundenen Zahlungsflüssen wären dann Erwartungswerte zu bilden.
BVB - Aktie |#385
13.02.2017 - 11:58 Uhr
Zitat von Hicksie
Beim Lesen dieses Threads kriege ich teilweise ehrlich gesagt ein bischen Bauchschmerzen aufgrund des gefährlichen Halbwissens. Ich beziehe mich insbesondere die Posts von halbgott.


Mit Verlaub, du meldest Dich hier extra neu an, dies ist Dein erstes posting und gleich Dein erster Satz ist komplett respektlos. So startet man also eine gute Diskussionskultur?
BVB - Aktie |#386
13.02.2017 - 12:12 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Hicksie

Beim Lesen dieses Threads kriege ich teilweise ehrlich gesagt ein bischen Bauchschmerzen aufgrund des gefährlichen Halbwissens. Ich beziehe mich insbesondere die Posts von halbgott.


Mit Verlaub, du meldest Dich hier extra neu an, dies ist Dein erstes posting und gleich Dein erster Satz ist komplett respektlos. So startet man also eine gute Diskussionskultur?

Man muss ihm aber zugestehen, dass er scheinbar sehr viel Ahnung von der Materie hat. Wenn jemand wirklich Experte auf dem Gebiet der Wirtschaft ist dann wirkt dieser Thread auf diese Leute manchmal eben etwas laienhaft.
BVB - Aktie |#387
13.02.2017 - 12:16 Uhr
Zitat von Hicksie
1) Die gesamten Aktien- und Unternehmensbewertungen scheinen sehr stark auf buchhalterische Zahlen abgestellt zu sein. Maßgeblich zu nennen sind hier der Umsatz und der Nettogewinn. Die Verwendung solcher Zahlen ist schlicht und ergreifend falsch. Relevant sind die Zahlungsflüsse.


Klingt sehr stark nach Yoni aus dem ariva Forum. Lachend aber egal

"schlicht und ergreifend" ist schon mal falsch. Die massgeblichen Kriterien für die Ermittlung der fairen Börsenbewertung liegen eben nicht bei einem einzigen Kriterium, sondern bei zahlreichen. Eine schuldenfreie Pommesbude mit 0,08 Mio Umsatz und 0 Gewinn ist weniger wert als ein schuldenfreies Fussballunternehmen mit 400 Mio und 0 Gewinn.

Der Umsatz ist bei jeder Aktie relevant, für den einen weniger relevant und für den anderen eben mehr. Das Gleiche gilt für den Nettogewinn. Wenn dieser komplett ausfällt und man mal ein Jahr rote Zahlen schreiben würde, könnte man das negativ interpretieren, da es aber nur ein Kriterium unter vielen ist, würde sich an der fairen Bewertung nur unwesentlich etwas ändern. Beim Cash Flow verhält es sich ganz genauso, diesen als einzig wahre entscheidende Kenngröße zu bezeichnen, ist hanebüchen.

Zudem ist die Kernthese aller Diskutantten, die eine Unterbewertung unterstellen, eben nicht durch Zahlen aus dem operativen Geschäft gestützt, sondern nur allein aus der Substanzbewertung heraus. Die übrigen Thesen kämen dann noch hinzu.

Die These "halbgott" wird hier irgendwelches Halbwissen verbreiten, müsstest du auf folgende Personen oder Institutionen ausweiten:

- CFO Thomas Treß nennt eine faire Bewertung bei 750 Mio, Watzke äußert sich ähnlich. Die Äußerungen wurden bei der Jahreshauptverammlung gemacht, ähnlich Äußerungen von denen gab es vorher zahlreiche.

- Forbes nennt einen Wert bei 750 Mio
- KPMG nennt einen Wert bei 830 Mio
http://bvbaktie.blogspot.de/2016/05/die-bewertung-bei-forbes-und-kpmg.html

- Oddo Seydler nennt eine faire Bewertung bei über 900 Mio

- Bankhaus Lampe nennt eine faire Bewertung bei 644 Mio

Börsenkapitalisierung liegt derzeit bei 480 Mio. Für eine faire Bewertung fehlen also hunderte Millionen. Ich selber fasse hier im wesentlich aufgrund der Faktenlage die Quellen zusammen.
BVB - Aktie |#388
13.02.2017 - 12:18 Uhr
Zitat von gabrielinc

Man muss ihm aber zugestehen, dass er scheinbar sehr viel Ahnung von der Materie hat. Wenn jemand wirklich Experte auf dem Gebiet der Wirtschaft ist dann wirkt dieser Thread auf diese Leute manchmal eben etwas laienhaft.


Sich als Experte aufführen wird niemals eine Rechtfertigung für Respektlosigkeit sein. Wenn ich mit CFO Thomas Treß telefoniere, redet keiner respektlos, das verbietet sich von selbst.
BVB - Aktie |#389
13.02.2017 - 12:45 Uhr
Zitat von Hicksie


2) Aus veränderten Umsätzen kann pauschal kein veränderter Unternehmenswert abgeleitet werden. Zum einen ist ein Umsatz nicht zwingend eine Einzahlung. Darüber hinaus ist bei stets zu hinterfragen, wie nachhaltig Umsätze/Zahlungsflüsse erzielt werden können. Hintergrund: Der Unternehmenswert basiert auf den Zahlungsflüssen ALLER zukünftigen Perioden. Ein Zahlungsfluss in einer Periode hat somit kaum einen Einfluss.


Stark steigende Umsätze werden immer eine gewisse Relevanz haben. Die Umsatzentwicklung ist auf jeden Fall nachhaltig, völlig unabhängig von Einmaleffekten wie Transfererlösen oder sportlichen Erfolgen.

Der Ex-Transferumsatz ist 7 Jahre in Folge sehr deutlich gestiegen, unabhängig davon ob man Double Sieger wurde oder zwischenzeitlich gegen den Abstieg kämpfte oder ob man das CL Finale erreichte oder enttäuschend im EL Viertelfinale ausschied.

Wer unterstellen will, diese stark gestiegenen Umsätze wären nichts wert, da nicht nachhaltig oder nicht vorhersehbar nachhaltig, dem halte ich folgendes Originalzitat von Watzke entgegen:

"Wir würden als Borussia Dortmund in der Zweite Liga immer noch zu den acht bis zehn umsatzstärksten Klubs in Deutschland gehören. Minimum."
http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2015/02/watzke-ohne-champions-league-fehlen-dem-bvb-15-millionen-euro

Genau das wird ja von außen immer kritisiert, Vereine wie Bayern München oder Borussia Dortmund können von HSV, Werder Bremen nicht mehr eingeholt werden, weil deren Vorsprung gigantisch ist, selbst wenn es mal sportlich nicht so gut läuft.

Die Umsatzsteigerungen an sich sind präzise vorhersagbar. Die TV Verträge haben Staffelverträge, selbst bei sportlich schwachen Abschneiden, wird das ganze durch die 5 Jahreswertung erheblich abgemildert. Bei Platz 7 sind die Umsätze in 2014/15 dennoch klar gestiegen und in der Folgesaison auch. Das wusste man schon vorher:
EL + neue TV Auslandsvermarktung waren mehr wert, als die davorige CL Teilnahme.

Würde man nächste Saison "nur" EL spielen, hätte man wiederum einen höheren Ex-Transferumsatz, weil der neue TV Vertrag + EL mehr bringt als die jetzige CL Saison.
BVB - Aktie |#390
13.02.2017 - 12:52 Uhr
Zitat von Hicksie

Zum anderen werden Auszahlungen in Verbindung mit dem Umsatz vollkommen außer Acht gelassen.

3) Ich vermisse komplett eine Diskussion der Kapitalkosten von Borussia Dortmund. In der Regel wird jedem Studierenden der Betriebswirtschaftslehre bereits im ersten Semester das Konzept des Barwertes / Kapitalwertes beigebracht. Die Wissenschaft ist übrigens mittlerweile zu der Erkenntnis gelangt, dass Aktienkursschwankungen weniger aufgrund Schwankungen der damit verbundenen Zahlungsflüsse (Dividenden) auftreten sondern hauptsächlich aufgrund Schwankungen der Kapitalkosten. Ein sehr wichtiger Punkt also, der hier ignoriert wird.


Es wird keineswegs außer Acht gelassen. Es wird nur nicht jeden Tag wiederholt, das wäre pushen.

Alle Analysten sind sich darüber einig, daß die nächste Saison mit den deutlich höheren Einnahmen aufgrund des TV Vertrages einen ganz gewaltigen Effekt auf die Gewinnsituation haben wird. Denn der Kaderumbruch ist bereits erfolgt, es kommen keine wesentlichen neuen Abschreibungen, Gehälter oder Spielerberatungskosten hinzu.

Folglich werden von allen zweistellige Mio Gewinne prognostiziert, es könnte das erfolgreichste Geschäftsjahr werden, was Ex-Transfergewinne angeht, unabhängig von sportlichen Erfolgen.

Falls die Abschreibungen und Gehälter dennoch klar ansteigen, dann nur, weil im Sommer Aubameyang o.ä. verkauft wird. Dann hätte man aber möglicherweise im laufenden Geschäftsjahr sogar fast dreistellige Mio Gewinne, lässt sich nicht vermeiden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von halbgott am 13.02.2017 um 12:53 Uhr bearbeitet
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