BUNDESTRAINER Jürgen Klopp
06.01.2006 - 16:12 Uhr
12.11.2006 - 11:41 Uhr
Vielleicht wird meine Meinung hier nicht gern gesehen, dennoch möchte ich sie äußern!
Als Lauternfan ist Mainz so ein Thema, habe mich damals über den Aufstieg von Mainz sehr gefreut, aber dann habt ihr mit euerem Verhalten vor allen Heidel und Strutz meine symphatien wieder verspielt! Heute ist mir egal ob ihr absteigt oder drin bleibt!
Aber zum eigentlichen Thema, euer Problem ist nicht Klopp euer Problem ist das Thurk weg ist, erst wie er damals in der Winterpause zurück kam, habt ihr noch den Klassenerhalt geschafft! Ohne ihn wärt ihr nämlich schon in der ersten Bundesligasaison abgestiegen, davon bin ich fest überzeugt! Thurk war der verlängerte Arm auf dem Platz, ich kann ihn zwar nicht leiden, aber er hat euere Mannschaft immer mitgerissen mit seinem ehrgeiz und seinem Siegeswillen! Und das fehlt euch in dieser Saison, jemand der die Spieler auf dem Spielfeld wach rüttelt! Und das mit dem Medienstar Klopp halte ich für das geringere problem schließlich war Klopp auch schon vor der WM bei den Medien ein gern gesehener Gast!!
Als Lauternfan ist Mainz so ein Thema, habe mich damals über den Aufstieg von Mainz sehr gefreut, aber dann habt ihr mit euerem Verhalten vor allen Heidel und Strutz meine symphatien wieder verspielt! Heute ist mir egal ob ihr absteigt oder drin bleibt!
Aber zum eigentlichen Thema, euer Problem ist nicht Klopp euer Problem ist das Thurk weg ist, erst wie er damals in der Winterpause zurück kam, habt ihr noch den Klassenerhalt geschafft! Ohne ihn wärt ihr nämlich schon in der ersten Bundesligasaison abgestiegen, davon bin ich fest überzeugt! Thurk war der verlängerte Arm auf dem Platz, ich kann ihn zwar nicht leiden, aber er hat euere Mannschaft immer mitgerissen mit seinem ehrgeiz und seinem Siegeswillen! Und das fehlt euch in dieser Saison, jemand der die Spieler auf dem Spielfeld wach rüttelt! Und das mit dem Medienstar Klopp halte ich für das geringere problem schließlich war Klopp auch schon vor der WM bei den Medien ein gern gesehener Gast!!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fck_Fan am 12.11.2006 um 11:43 Uhr bearbeitet
13.11.2006 - 13:10 Uhr
Zitat von zarathustra:
Zitat von Fck_Fan:
Vielleicht wird meine Meinung hier nicht gern gesehen, dennoch möchte ich sie äußern!
Als Lauternfan ist Mainz so ein Thema, habe mich damals über den Aufstieg von Mainz sehr gefreut, aber dann habt ihr mit euerem Verhalten vor allen Heidel und Strutz meine symphatien wieder verspielt! Heute ist mir egal ob ihr absteigt oder drin bleibt!
Aber zum eigentlichen Thema, euer Problem ist nicht Klopp euer Problem ist das Thurk weg ist, erst wie er damals in der Winterpause zurück kam, habt ihr noch den Klassenerhalt geschafft! Ohne ihn wärt ihr nämlich schon in der ersten Bundesligasaison abgestiegen, davon bin ich fest überzeugt! Thurk war der verlängerte Arm auf dem Platz, ich kann ihn zwar nicht leiden, aber er hat euere Mannschaft immer mitgerissen mit seinem ehrgeiz und seinem Siegeswillen! Und das fehlt euch in dieser Saison, jemand der die Spieler auf dem Spielfeld wach rüttelt! Und das mit dem Medienstar Klopp halte ich für das geringere problem schließlich war Klopp auch schon vor der WM bei den Medien ein gern gesehener Gast!!
Ich denke, du hast vom Grunde her recht. Nur verbinde ich nicht den Namen Thurk, sondern den Spielertyp mit dem Probelm, das wir in Mainz derzeit haben. Meckermichel ist ein Wühler und Wusseler, der kämpft und ackert, der beist und nie aufgibt. Trotzdem hat nicht Meckermichel den Abstieg verhindert sondern das Team als Kollektiv.
Heute fehlt so ein Typ. Zidan wäre eine Verstärkung, er wird aber nicht der Heilsbringer sein, den viele in ihm sehen.
J. K. muss jetzt die richtigen Worte an die Mannschaft finden, um das peinliche Spiel gegen S 04 abzuarbeiten. Das Managment muss dann das notwendige dazu tun und die katastrophalen Spielerkäufe der Sommerpause auszumerzen.
:(
Okay dann der Spielertyp!! Aber wie gesagt erst wie Thurk aus Cottbus zurück kam hat eurere Siegesserie angefangen und das nicht nur weil die Mannschaft ein Team sondern weil er sie wachgerüttelt hat und immer bis zur letzten Minute gekämpft hat!!
Zitat von Fck_Fan:
Vielleicht wird meine Meinung hier nicht gern gesehen, dennoch möchte ich sie äußern!
Als Lauternfan ist Mainz so ein Thema, habe mich damals über den Aufstieg von Mainz sehr gefreut, aber dann habt ihr mit euerem Verhalten vor allen Heidel und Strutz meine symphatien wieder verspielt! Heute ist mir egal ob ihr absteigt oder drin bleibt!
Aber zum eigentlichen Thema, euer Problem ist nicht Klopp euer Problem ist das Thurk weg ist, erst wie er damals in der Winterpause zurück kam, habt ihr noch den Klassenerhalt geschafft! Ohne ihn wärt ihr nämlich schon in der ersten Bundesligasaison abgestiegen, davon bin ich fest überzeugt! Thurk war der verlängerte Arm auf dem Platz, ich kann ihn zwar nicht leiden, aber er hat euere Mannschaft immer mitgerissen mit seinem ehrgeiz und seinem Siegeswillen! Und das fehlt euch in dieser Saison, jemand der die Spieler auf dem Spielfeld wach rüttelt! Und das mit dem Medienstar Klopp halte ich für das geringere problem schließlich war Klopp auch schon vor der WM bei den Medien ein gern gesehener Gast!!
Ich denke, du hast vom Grunde her recht. Nur verbinde ich nicht den Namen Thurk, sondern den Spielertyp mit dem Probelm, das wir in Mainz derzeit haben. Meckermichel ist ein Wühler und Wusseler, der kämpft und ackert, der beist und nie aufgibt. Trotzdem hat nicht Meckermichel den Abstieg verhindert sondern das Team als Kollektiv.
Heute fehlt so ein Typ. Zidan wäre eine Verstärkung, er wird aber nicht der Heilsbringer sein, den viele in ihm sehen.
J. K. muss jetzt die richtigen Worte an die Mannschaft finden, um das peinliche Spiel gegen S 04 abzuarbeiten. Das Managment muss dann das notwendige dazu tun und die katastrophalen Spielerkäufe der Sommerpause auszumerzen.
:(
Okay dann der Spielertyp!! Aber wie gesagt erst wie Thurk aus Cottbus zurück kam hat eurere Siegesserie angefangen und das nicht nur weil die Mannschaft ein Team sondern weil er sie wachgerüttelt hat und immer bis zur letzten Minute gekämpft hat!!
18.11.2006 - 02:56 Uhr
Zitat von HeinzSchenk:
Zitat von Trixer:
Aber das Klopp als Clown bezeichnet wird, verstehe ich nicht und ich finde ich auch ungerecht. Er lebt Fußball, er lebt mit seiner Mannschaft.
Und ob das ungerecht ist!!! Genau genommen ist Clown noch eine recht charmante Bezeichnung für jemanden, der selbst beim "Guten Tag"-Sagen noch zwanghaft originell zu sein versucht.
Kannst du nicht mal zu deinem eigenen Verein ins Forum und uns mit deiner Abwesenheit begeistern?
Zitat von Trixer:
Aber das Klopp als Clown bezeichnet wird, verstehe ich nicht und ich finde ich auch ungerecht. Er lebt Fußball, er lebt mit seiner Mannschaft.
Und ob das ungerecht ist!!! Genau genommen ist Clown noch eine recht charmante Bezeichnung für jemanden, der selbst beim "Guten Tag"-Sagen noch zwanghaft originell zu sein versucht.
Kannst du nicht mal zu deinem eigenen Verein ins Forum und uns mit deiner Abwesenheit begeistern?
14.01.2007 - 17:28 Uhr
14. Januar 2007
Schrift:
MAINZ-COACH KLOPP
"Wir haben eine tolle Ausgangsposition"
Sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz, der Klassenerhalt für Mainz 05 ist in weite Ferne gerückt. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht Trainer Jürgen Klopp über die Chancen der Elf, imaginäre Meisterschalen und seine Rolle als Nationalelf-Experte .
SPIEGEL ONLINE: Herr Klopp, vom umjubelten WM-Experten im vergangenen Sommer zum Trainer des Tabellenletzten der Bundesliga. Ein tiefer Fall...
Klopp: Nein, überhaupt nicht. Das sind zwei völlig getrennte Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Es war mir immer klar, dass wir mit Mainz 05 um den Klassenerhalt spielen.
SPIEGEL ONLINE: Sie werden aber nicht zufrieden sein mit der Hinrunde Ihres Teams. Sie haben mit elf Punkten schon sechs Zähler Rückstand zu einem Nichtabstiegsplatz.
Klopp: Natürlich hätte ich lieber ein paar Punkte mehr auf dem Konto. Aber wir kümmern uns nicht mehr um das, was war. Ich sehe die jetzige Lage als eine tolle Ausgangsposition: Niemand rechnet mehr mit uns, die Situation ist offensichtlich richtig schlecht. Umso größer ist aber doch auch der Reiz, das scheinbar Unmögliche zu schaffen. Umso größer ist die Chance etwas Einmaliges zu erreichen.
SPIEGEL ONLINE: Sie hätten es sich vermutlich einfacher machen können und schon lange einen Job bei einem etablierten Club annehmen können. Warum sind Sie noch Trainer in Mainz?
Klopp: Wir haben in Mainz sehr viel bewegt. Ich habe ein viel zu großes Verantwortungsgefühl in mir, als dass ich das so einfach hinter mir lassen könnte. Außerdem reizt mich diese Aufgabe. Wenn wir den Klassenerhalt schaffen, werde ich mir sicher zuhause etwas aufhängen, das mich ein Leben lang daran erinnert. Quasi eine imaginäre Meisterschale.
SPIEGEL ONLINE: Was macht denn den besonderen Reiz des Abstiegskampfs aus?
Klopp: Fußball ist doch ein Abbild des wahren Lebens, das gilt ganz besonders beim Kampf um den Klassenerhalt. Im Leben gibt es schlechte Tage, im Fußball gibt es auch ständig Unwägbarkeiten von Fehlern bis hin zu unglücklichen Niederlagen. Man muss ständig mit Problemen kämpfen. Wir können jetzt zeigen, wie man mit einer Leidenszeit umgeht und sich wieder aus der Lage befreit.
SPIEGEL ONLINE: Ihr Job in Mainz war und ist nicht in Gefahr, obwohl Ihr Team lediglich einmal gewonnen hat in 17 Spielen. Haben Sie denn mal an Ihrem Wirken gezweifelt?
Klopp: Nein. Man muss Phasen, in denen es nicht so gut läuft, akzeptieren. Ich habe festgestellt, dass die ein oder andere Maßnahme nicht gegriffen hat. Aber deshalb stelle ich mich nicht als Trainer in Frage. Ich weiß, wie das Spiel funktioniert, und ich habe eine genaue Vorstellung, wie ich eine Mannschaft darauf einstellen will. Dennoch ist der Job unglaublich schwierig, weil eben auch noch ein Gegner mitspielt.
SPIEGEL ONLINE: Wie viel Idealismus steckt hinter ihrer Zuneigung zu Mainz 05?
Klopp: Mainz 05 ist für mich Heimat. Ich kenne jede der handelnden Personen im Club. Deshalb ist mir extrem wichtig, dass nicht wirkungslos bleibt, was wir machen. Das neue Stadion, das gebaut wird, ist ein beispielsweise Lohn für unsere Arbeit.
SPIEGEL ONLINE: Sie freuen sich über einen Stadionneubau, andere Trainer wollen Titel.
Klopp: Erfolg ist immer relativ. Es mag Menschen geben, die es sich auch selbst nicht recht machen können, die immer unzufrieden sind mit dem, was sie erreicht haben. Ich bin mit dem, was wir hier machen, sehr einverstanden. Wir müssen am Limit agieren, um in der Bundesliga mithalten zu können. Das machen wir. In dieser Vorrunde hat das eben eindeutig für fünf oder sechs Punkte zu wenig gereicht. Damit bin ich natürlich nicht zufrieden.
SPIEGEL ONLINE: Mainz 05 stand zwei Jahre lang für den puren Fußball, der dank großer Leidenschaft im Konzert der Großen mithalten konnte. Scheitert auch dieser Traum an den Realitäten des Profigeschäfts?
Klopp: Mainz 05 wird auf absehbare Zeit nie eine Garantie auf Erstligafußball haben. In anderen Städten ist ein deutlich höheres Potenzial vorhanden. Das sind Tatsachen. Das Geile am Fußball ist aber, dass der Kleine den Großen besiegen kann. Dieser Reiz ist für mich unheimlich groß, der ist aber auch für alle Menschen das, was sie am Fußball fasziniert. Deshalb wetten so viele Menschen auf Ergebnisse mit hohen Quoten, weil sie auf Außenseitersiege hoffen.
SPIEGEL ONLINE: Bleiben Sie also wie Volker Finke eine Ewigkeit einem David treu im Kampf gegen die Goliathe der Liga?
Klopp: Nein. Ich will sicher irgendwann auch mal bei einem Club arbeiten, bei dem es für einen Sieg niedrigere Quoten gibt. Darüber denke ich aber derzeit nicht nach, weil mich nur Mainz 05 beschäftigt.
SPIEGEL ONLINE: Die Boulevard-Medien haben in den vergangenen Monaten die scheinbare Diskrepanz zwischen ihrem Status als Nationalmannschaftsexperte und Trainer des Tabellenletzten zur Polemik gegen Ihre Person genutzt. Haben Sie diese Attacken erwartet?
Klopp: Ich war mir der Gefahr bewusst, als ich den Job beim ZDF angenommen hatte. Ich kann damit auch sehr gut umgehen. Dubios fand ich nur, dass die Schlagzeilen vom Boulevard auch in den anderen Medien diskutiert wurden. Wenn die "Bild"-Zeitung plakativ gefragt hat, ob ich noch über die Nationalmannschaft reden dürfe als Trainer des Tabellenletzten, dann haben das die restlichen Medien auch erörtert. Dadurch wurde diese Scheindiskussion ohne jede Grundlage am Köcheln gehalten und ich musste ständig dazu Stellung beziehen.
SPIEGEL ONLINE: Würden Sie mit den Erfahrungen der letzten Monate noch einmal den Expertenjob annehmen?
Klopp: Ich konnte vorher nicht ahnen, was für eine unglaubliche öffentliche Wirkung das hat. Ich habe vor der WM nie darüber nachgedacht, dass mich danach fast jeder Mensch kennt. Ich wusste aber, dass ich nach der WM in meinem Job als Trainer vielleicht anders beurteilt werde. Insgesamt ist es mir die Sache definitiv wert, weil ich dafür bei der WM richtig nah dran war. Ich war im Hotel der Nationalmannschaft, wo ich sonst sicher niemals hinkommen würde.
Das Interview führte Daniel Meuren
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,459506,00.html
Schrift:
MAINZ-COACH KLOPP
"Wir haben eine tolle Ausgangsposition"
Sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz, der Klassenerhalt für Mainz 05 ist in weite Ferne gerückt. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht Trainer Jürgen Klopp über die Chancen der Elf, imaginäre Meisterschalen und seine Rolle als Nationalelf-Experte .
SPIEGEL ONLINE: Herr Klopp, vom umjubelten WM-Experten im vergangenen Sommer zum Trainer des Tabellenletzten der Bundesliga. Ein tiefer Fall...
Klopp: Nein, überhaupt nicht. Das sind zwei völlig getrennte Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Es war mir immer klar, dass wir mit Mainz 05 um den Klassenerhalt spielen.
SPIEGEL ONLINE: Sie werden aber nicht zufrieden sein mit der Hinrunde Ihres Teams. Sie haben mit elf Punkten schon sechs Zähler Rückstand zu einem Nichtabstiegsplatz.
Klopp: Natürlich hätte ich lieber ein paar Punkte mehr auf dem Konto. Aber wir kümmern uns nicht mehr um das, was war. Ich sehe die jetzige Lage als eine tolle Ausgangsposition: Niemand rechnet mehr mit uns, die Situation ist offensichtlich richtig schlecht. Umso größer ist aber doch auch der Reiz, das scheinbar Unmögliche zu schaffen. Umso größer ist die Chance etwas Einmaliges zu erreichen.
SPIEGEL ONLINE: Sie hätten es sich vermutlich einfacher machen können und schon lange einen Job bei einem etablierten Club annehmen können. Warum sind Sie noch Trainer in Mainz?
Klopp: Wir haben in Mainz sehr viel bewegt. Ich habe ein viel zu großes Verantwortungsgefühl in mir, als dass ich das so einfach hinter mir lassen könnte. Außerdem reizt mich diese Aufgabe. Wenn wir den Klassenerhalt schaffen, werde ich mir sicher zuhause etwas aufhängen, das mich ein Leben lang daran erinnert. Quasi eine imaginäre Meisterschale.
SPIEGEL ONLINE: Was macht denn den besonderen Reiz des Abstiegskampfs aus?
Klopp: Fußball ist doch ein Abbild des wahren Lebens, das gilt ganz besonders beim Kampf um den Klassenerhalt. Im Leben gibt es schlechte Tage, im Fußball gibt es auch ständig Unwägbarkeiten von Fehlern bis hin zu unglücklichen Niederlagen. Man muss ständig mit Problemen kämpfen. Wir können jetzt zeigen, wie man mit einer Leidenszeit umgeht und sich wieder aus der Lage befreit.
SPIEGEL ONLINE: Ihr Job in Mainz war und ist nicht in Gefahr, obwohl Ihr Team lediglich einmal gewonnen hat in 17 Spielen. Haben Sie denn mal an Ihrem Wirken gezweifelt?
Klopp: Nein. Man muss Phasen, in denen es nicht so gut läuft, akzeptieren. Ich habe festgestellt, dass die ein oder andere Maßnahme nicht gegriffen hat. Aber deshalb stelle ich mich nicht als Trainer in Frage. Ich weiß, wie das Spiel funktioniert, und ich habe eine genaue Vorstellung, wie ich eine Mannschaft darauf einstellen will. Dennoch ist der Job unglaublich schwierig, weil eben auch noch ein Gegner mitspielt.
SPIEGEL ONLINE: Wie viel Idealismus steckt hinter ihrer Zuneigung zu Mainz 05?
Klopp: Mainz 05 ist für mich Heimat. Ich kenne jede der handelnden Personen im Club. Deshalb ist mir extrem wichtig, dass nicht wirkungslos bleibt, was wir machen. Das neue Stadion, das gebaut wird, ist ein beispielsweise Lohn für unsere Arbeit.
SPIEGEL ONLINE: Sie freuen sich über einen Stadionneubau, andere Trainer wollen Titel.
Klopp: Erfolg ist immer relativ. Es mag Menschen geben, die es sich auch selbst nicht recht machen können, die immer unzufrieden sind mit dem, was sie erreicht haben. Ich bin mit dem, was wir hier machen, sehr einverstanden. Wir müssen am Limit agieren, um in der Bundesliga mithalten zu können. Das machen wir. In dieser Vorrunde hat das eben eindeutig für fünf oder sechs Punkte zu wenig gereicht. Damit bin ich natürlich nicht zufrieden.
SPIEGEL ONLINE: Mainz 05 stand zwei Jahre lang für den puren Fußball, der dank großer Leidenschaft im Konzert der Großen mithalten konnte. Scheitert auch dieser Traum an den Realitäten des Profigeschäfts?
Klopp: Mainz 05 wird auf absehbare Zeit nie eine Garantie auf Erstligafußball haben. In anderen Städten ist ein deutlich höheres Potenzial vorhanden. Das sind Tatsachen. Das Geile am Fußball ist aber, dass der Kleine den Großen besiegen kann. Dieser Reiz ist für mich unheimlich groß, der ist aber auch für alle Menschen das, was sie am Fußball fasziniert. Deshalb wetten so viele Menschen auf Ergebnisse mit hohen Quoten, weil sie auf Außenseitersiege hoffen.
SPIEGEL ONLINE: Bleiben Sie also wie Volker Finke eine Ewigkeit einem David treu im Kampf gegen die Goliathe der Liga?
Klopp: Nein. Ich will sicher irgendwann auch mal bei einem Club arbeiten, bei dem es für einen Sieg niedrigere Quoten gibt. Darüber denke ich aber derzeit nicht nach, weil mich nur Mainz 05 beschäftigt.
SPIEGEL ONLINE: Die Boulevard-Medien haben in den vergangenen Monaten die scheinbare Diskrepanz zwischen ihrem Status als Nationalmannschaftsexperte und Trainer des Tabellenletzten zur Polemik gegen Ihre Person genutzt. Haben Sie diese Attacken erwartet?
Klopp: Ich war mir der Gefahr bewusst, als ich den Job beim ZDF angenommen hatte. Ich kann damit auch sehr gut umgehen. Dubios fand ich nur, dass die Schlagzeilen vom Boulevard auch in den anderen Medien diskutiert wurden. Wenn die "Bild"-Zeitung plakativ gefragt hat, ob ich noch über die Nationalmannschaft reden dürfe als Trainer des Tabellenletzten, dann haben das die restlichen Medien auch erörtert. Dadurch wurde diese Scheindiskussion ohne jede Grundlage am Köcheln gehalten und ich musste ständig dazu Stellung beziehen.
SPIEGEL ONLINE: Würden Sie mit den Erfahrungen der letzten Monate noch einmal den Expertenjob annehmen?
Klopp: Ich konnte vorher nicht ahnen, was für eine unglaubliche öffentliche Wirkung das hat. Ich habe vor der WM nie darüber nachgedacht, dass mich danach fast jeder Mensch kennt. Ich wusste aber, dass ich nach der WM in meinem Job als Trainer vielleicht anders beurteilt werde. Insgesamt ist es mir die Sache definitiv wert, weil ich dafür bei der WM richtig nah dran war. Ich war im Hotel der Nationalmannschaft, wo ich sonst sicher niemals hinkommen würde.
Das Interview führte Daniel Meuren
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,459506,00.html
08.02.2007 - 16:28 Uhr
Irgendwann wird Jürgen Mainz mal verlassen und wird etwas anderes ausprobieren. Überzeugt bin ich aber, dass er bestimmt nicht zu den Bayern oder Lautern wechseln wird, sondern eher zum VFB Stuttgart oder ins Ruhrgebiet.
12.03.2007 - 22:46 Uhr
Ich als Borussen-Fan muss sagen das ich solch einen geilen Typen wie Kloppo gerne bei uns hätte aber bei Euch ist er viel besser aufgehoben und ich finde das Mainz das geilste Team (+Fans +Trainer) was je aufgestiegen ist und noch lange in Liga 1 bleibt. Ich freu mich auf unser Spiel bei Euch und wünsche mir nur eine große Nichtabstiegsparty von beiden Teams.
Weiter so Kloppo.
Weiter so Kloppo.
20.03.2007 - 22:01 Uhr
Ich als Werder Fan finde, dass es eine bodenlose Frechheit ist.
Ich hab das Spiel auf Arena verfolgt und die Szene deshalb auch mitbekommen. Ich dachte mir eigentlich nichts besonderes dabei, aber als ich dann die Sache mit dem Ermittlungsverfahren mitbekommen habe, dachte ich werd nich mehr. Natürlich war das nicht richtig den Schiri einen ***** en zu nennen, aber davon einen solchen Firlefanz zu machen kann ich echt nicht verstehen. Wenn sich alle so "persönlich angegriffen" fühlen würden wie der Schiri gäbs heute kein Fußball mehr.
Der DFB könnte dort auch mal ein wenig mehr feingefühl zeigen.......
Ich hab das Spiel auf Arena verfolgt und die Szene deshalb auch mitbekommen. Ich dachte mir eigentlich nichts besonderes dabei, aber als ich dann die Sache mit dem Ermittlungsverfahren mitbekommen habe, dachte ich werd nich mehr. Natürlich war das nicht richtig den Schiri einen ***** en zu nennen, aber davon einen solchen Firlefanz zu machen kann ich echt nicht verstehen. Wenn sich alle so "persönlich angegriffen" fühlen würden wie der Schiri gäbs heute kein Fußball mehr.
Der DFB könnte dort auch mal ein wenig mehr feingefühl zeigen.......
20.03.2007 - 23:19 Uhr
Ich sag es Dir: http://www.dfb.de/
23.03.2007 - 18:29 Uhr
Allright, godfather.
Nur sollte ein über allem stehender Pate dann auch mal die eigenen Schäfchen zur Sachlichkeit mahnen.
Ich darf zitieren:
Zitat von raiM05:
Man bedenke auch mal, dass letzte Saison ein gewisser Herr Wolf nach Lust und Laune gegen die Schiris gestänkert hat und ihnen sogar Absicht vorgeworfen hat. Und der kam gänzlich ohne Strafe davon. Und das war noch eine viel unsportlichere Aktion als die von Kloppo.
Da fragt man sich, wo denn da das Verhältnis ist...
Auch dies ist eine Provokation, und im übrigen nicht einmal eine Meinungsäußerung, sondern eine falsche Tatsachenbehauptung. Richtig ist, dass WW in der vergangenen Saison einmal ausrastete - nach dem 2:2 in Duisburg, wo Lautern ein Abseitstor und einen Schwalbenelfer kassierte, was die TV-Bilder zweifelsfrei belegten. Für sein Gebelfer - 20 Sekunden nach dem Abpfiff in ein premiere-Mikrofon - erhielt Wolf eine Geldstrafe.
Wohingegen: Wenn agreg fünf Spiele Sperre für Klopp fordert, ist das seine Meinung, die man in einem Diskussionsforum dulden sollte/müsste. Ich persönlich halte das allerdings auch für übertrieben.
Der Beitrag von toffelkicker ist in der Tat sehr gut, nur frage ich mich, ob er den selber geschrieben hat oder ob das ein hineinkopierter Zeitungsartikel ist - von der flockigen, aber dennoch kompetenten Schreibe her würde ich auf MRZ tippen. Sofern toffelkicker den Beitrag tatsächlich selbst verfasst hat, würde ich ihm empfehlen, es mal als Fußballberichterstatter zu versuchen.
Gruß,
Kohlmeyer
Nur sollte ein über allem stehender Pate dann auch mal die eigenen Schäfchen zur Sachlichkeit mahnen.
Ich darf zitieren:
Zitat von raiM05:
Man bedenke auch mal, dass letzte Saison ein gewisser Herr Wolf nach Lust und Laune gegen die Schiris gestänkert hat und ihnen sogar Absicht vorgeworfen hat. Und der kam gänzlich ohne Strafe davon. Und das war noch eine viel unsportlichere Aktion als die von Kloppo.
Da fragt man sich, wo denn da das Verhältnis ist...
Auch dies ist eine Provokation, und im übrigen nicht einmal eine Meinungsäußerung, sondern eine falsche Tatsachenbehauptung. Richtig ist, dass WW in der vergangenen Saison einmal ausrastete - nach dem 2:2 in Duisburg, wo Lautern ein Abseitstor und einen Schwalbenelfer kassierte, was die TV-Bilder zweifelsfrei belegten. Für sein Gebelfer - 20 Sekunden nach dem Abpfiff in ein premiere-Mikrofon - erhielt Wolf eine Geldstrafe.
Wohingegen: Wenn agreg fünf Spiele Sperre für Klopp fordert, ist das seine Meinung, die man in einem Diskussionsforum dulden sollte/müsste. Ich persönlich halte das allerdings auch für übertrieben.
Der Beitrag von toffelkicker ist in der Tat sehr gut, nur frage ich mich, ob er den selber geschrieben hat oder ob das ein hineinkopierter Zeitungsartikel ist - von der flockigen, aber dennoch kompetenten Schreibe her würde ich auf MRZ tippen. Sofern toffelkicker den Beitrag tatsächlich selbst verfasst hat, würde ich ihm empfehlen, es mal als Fußballberichterstatter zu versuchen.
Gruß,
Kohlmeyer
24.03.2007 - 07:43 Uhr
Moin,
und erst mal gähn,
was soll das? Am frühen Morgen üble Verdreher von einem, der mir so gerne vorwirft, ich würde verdrehen?
Ich habe toffelkickers Beitrag nicht "in den Dreck gezogen". Ich habe im Gegenteil geschrieben, dass er sehr gut ist. Nur bin ein wenig skeptisch, dass er ihn den selber verfasst hat. Für den Fall er es dennoch getan hat, habe ich sogar nochmal zusätzlich meinen ausdrücklichen Respekt gezollt.
WW hast durchaus einigermaßen richtig zitiert - Kompliment, das passiert dir selten. Nur mit dem genau lesen und verstehen meiner Posts hapert´s noch: raim05 hat geschrieben, WW wäre ungestraft davon gekommen. Dies ist unwahr, und dies habe ich geschrieben. Ob Wolfs Verhalten nun "unsportlicher" war als das, was JK gesagt hat, ist wiederum Ansichtssache.
Ich habe jetzt nicht nachgeschlagen, ob nun agreg oder jupp die fünf Spiele Sperre gefordert hat. Sollte ich sie verwechselt haben, Entschuldigung. In der Tat: Auch mir unterlaufen mal Fehler. Ich hoffe, dir beschert dieses Eingeständnis nun keine allzu heftige morgendliche Erektion.
Ich poste überall dort, wo ich es für richtig halte, es ist mir neu, dass angemeldete TM-User zu einem bestimmten Forum "gehören" und sonst überall nur "Gäste" sind, die nicht einmal auf Unwahrheiten hinweisen dürfen.
Manchmal poste ich tagelang nichts, in den Spiele-Threads sogar äußerst selten, weil die mir meist zu sehr in Polemik ausarten. Ich lese sie aber, daher weiß ich, dass gerade im Vergleich zu den Spiele-Threads das, was in eurem Stadion-Thread abging und zu diesem Maulkorberlass führte, äußerst harmlos war.
Was ich auf TM poste, habe ich eigentlich noch nie aus wikipedia bezogen. Beruflich und auch sonst nutze ich ich es in der Tat öfter. wikipedia ist eine tolle Sache. Gut, dass du hier ein wenig Reklame dafür machst - gerade die vielen noch jungen Mitleser im 05-Forum werden auf diese Weise vielleicht darauf aufmerksam. Gut so.
Gruß und Schönes Wochenende,
Kohlmeyer
P.S.: Am nächsten Samstag demonstriert ihr übrigens für euer neues Stadion. Ihr solltet dieses Forum nutzen, um dafür zu trommeln, damit ihr auf eine starke Teilnehmerzahl kommt. Eine schwach besuchte Demo könnte von der Politik als "Abstimmung mit den Füßen" gegen das Stadion interpretiert werden. Von daher solltest du deinen Maulkorberlass überdenken, oder einen neuen, eigenen Demo-Thread mit Beteiligungsaufruf aufmachen und festpinnen. Ich verspreche, darin nicht zu posten, es sei denn, ich werde, wie weiland im Stadion-Thread, von dir ausdrücklich aufgefordert ("Kohlmeyer, it´s your turn".)
und erst mal gähn,
was soll das? Am frühen Morgen üble Verdreher von einem, der mir so gerne vorwirft, ich würde verdrehen?
Ich habe toffelkickers Beitrag nicht "in den Dreck gezogen". Ich habe im Gegenteil geschrieben, dass er sehr gut ist. Nur bin ein wenig skeptisch, dass er ihn den selber verfasst hat. Für den Fall er es dennoch getan hat, habe ich sogar nochmal zusätzlich meinen ausdrücklichen Respekt gezollt.
WW hast durchaus einigermaßen richtig zitiert - Kompliment, das passiert dir selten. Nur mit dem genau lesen und verstehen meiner Posts hapert´s noch: raim05 hat geschrieben, WW wäre ungestraft davon gekommen. Dies ist unwahr, und dies habe ich geschrieben. Ob Wolfs Verhalten nun "unsportlicher" war als das, was JK gesagt hat, ist wiederum Ansichtssache.
Ich habe jetzt nicht nachgeschlagen, ob nun agreg oder jupp die fünf Spiele Sperre gefordert hat. Sollte ich sie verwechselt haben, Entschuldigung. In der Tat: Auch mir unterlaufen mal Fehler. Ich hoffe, dir beschert dieses Eingeständnis nun keine allzu heftige morgendliche Erektion.
Ich poste überall dort, wo ich es für richtig halte, es ist mir neu, dass angemeldete TM-User zu einem bestimmten Forum "gehören" und sonst überall nur "Gäste" sind, die nicht einmal auf Unwahrheiten hinweisen dürfen.
Manchmal poste ich tagelang nichts, in den Spiele-Threads sogar äußerst selten, weil die mir meist zu sehr in Polemik ausarten. Ich lese sie aber, daher weiß ich, dass gerade im Vergleich zu den Spiele-Threads das, was in eurem Stadion-Thread abging und zu diesem Maulkorberlass führte, äußerst harmlos war.
Was ich auf TM poste, habe ich eigentlich noch nie aus wikipedia bezogen. Beruflich und auch sonst nutze ich ich es in der Tat öfter. wikipedia ist eine tolle Sache. Gut, dass du hier ein wenig Reklame dafür machst - gerade die vielen noch jungen Mitleser im 05-Forum werden auf diese Weise vielleicht darauf aufmerksam. Gut so.
Gruß und Schönes Wochenende,
Kohlmeyer
P.S.: Am nächsten Samstag demonstriert ihr übrigens für euer neues Stadion. Ihr solltet dieses Forum nutzen, um dafür zu trommeln, damit ihr auf eine starke Teilnehmerzahl kommt. Eine schwach besuchte Demo könnte von der Politik als "Abstimmung mit den Füßen" gegen das Stadion interpretiert werden. Von daher solltest du deinen Maulkorberlass überdenken, oder einen neuen, eigenen Demo-Thread mit Beteiligungsaufruf aufmachen und festpinnen. Ich verspreche, darin nicht zu posten, es sei denn, ich werde, wie weiland im Stadion-Thread, von dir ausdrücklich aufgefordert ("Kohlmeyer, it´s your turn".)
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