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Axel Hellmann
Geburtsdatum 15.08.1971
Alter 55
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Vorstandsmitglied
Akt. Verein Eintracht Frankfurt

Axel Hellmann [Vorstandsmitglied]

21.07.2012 - 10:33 Uhr
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#671
02.04.2023 - 15:27 Uhr
Wenn das alles so harmlos wäre, hätte Hellmann sich schon längst geäußert. In den Medien wabern die Geschichten jetzt seit Wochen rum und nur Holzer äußert sich und bietet vorsorglich seinen Rücktritt an. Das würde keiner machen, wenn nicht die Kacke am dämpfen wäre im Stadtwald.
Irgendwas auf die reißerischen Schlagzeilen zu schieben, ist zu einfach. Die Verantwortlichen sind selbst schuld, wenn jedes Medium darüber berichtet, die Dinge überspitzt darstellt und vielleicht auch Unwahrheiten verbreitet.
Man könnte problemlos Ruhe reinbringen, macht man aber nicht. Vermutlich weil die Dinge problematischer sind, als sich einige eingestehen wollen.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#672
02.04.2023 - 16:46 Uhr
Ein verantwortungsvoller AR-Chef bietet seinen Rücktritt ja auch nicht wahllos an... der macht das, um klar zu machen, dass er (wenn er die betreffende Person wäre!) jederzeit im Sinne von Eintracht Frankfurt agieren würde und sein Amt auch zur Verfügung stellen würde, um die Wogen zu glätten.

Im Gespräch verneinte Hellmann ja selbst, dass er diesen Rücktritt wollen würde; ergo kann man von ausgehen, dass es gar keine solchen Verstimmungen per se gibt (sonst hätte Hellmann das angenommen und die Geschichte wäre schon durch den Rücktritt vorbei).

Es gibt (genau so war und ist es weiterhin bei Glasner und Krösche) schlichtweg verschiedene Gesichtspunkte und eigentlich auch nur bei einem einzigen Punkt - der Kapitalmaßnahme.

Diese Sache war mal relativ weit oben auf der Agenda und fing schon letzte Rückrunde an, als keiner wusste, dass wir die CL erreichen und da sogar die Vorrunde überstehen.

Da gab es von Orenstein ein wie ich weiterhin finde passendes Angebot für weitere Anteile zur Übernahme.

Aber Anfang 23 wurde die Eintracht von einer Bank neu bewertet (damals als CL-Achtelfinalist und mit einem sehr teuren Kolo Muani als "Wertobjekt") und dann deutlich höher als noch vor einem Jahr, als das eigentliche Angebot von Orenstein abgegeben wurde.

Seitdem wabern dann einige Vorwürfe von beiden Seiten (einige im Vorstand fanden das Angebot als "unfreundlich" wohl an und Orenstein hatte sich zum damaligen Zeitpunkt aber durchaus marktgerechten Preisen unterworfen bzw. angeboten; der dann durchaus verschnupft auch reagiert über solche Aussagen, was ich auch durchaus verstehen kann) hin und her; die man aber problemlos lösen kann.

Wenn dann aber auch noch gewisse "Karriere-Ziele" von Hellmann mit reinspielen (er hatte ja vor Jahren schon geäußert, dass er ggf. mal in die Politik wollte), dann sind das auf einmal einige Dinge in einer "Schnittmenge"; die aber rein individuell gesehen gar keine solchen großen Dinge eigentlich sind.

Ich zitiere mal Krösche von gestern abend und bin da der gleichen Meinung "da sind wir sehr entspannt".... ich bins auch.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#673
02.04.2023 - 17:34 Uhr
Danke @eagle 1978, so in etwa habe ich das aus
meiner entfernteren Sicht auch verstanden. Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege.
Die (möglichen) Vorkommnisse um die JHV, die wir im Detail wahrscheinlich alle nicht kennen, ist etwas anderes wie die aktuell gerüchtete Unternehmensbewertung, die wir auch nicht kennen. Und die nebenbei auch kein einfacher Dreisatz ist. Da kann man schon, völlig losgelöst von Eintracht Frankfurt, zu unterschiedlichen Meinungen und Ergebnissen kommen.
An offiziellen Aussagen in der gesamten Causa sind mir die damalige Anmerkungen zur temporären DFL-Funktion sowie die aktuelle Stellungnahme des AR bekannt.
Und da kommt nun leider auch die Presse- und Medienlandschaft ins Spiel, die sich hier nicht gerade nur mit Ruhm bekleckert. Da ist für mich auch, mal vorsichtig formuliert, einiges Halbwissen bzw. Spekulation dabei und sie entwickelt für mich, leider mal wieder, eine gewisse Eigendynamik.
Beispiel der Kollege Schellhorn im Heimspiel. Da rechnet er in der Vorstellung der beiden Protagonisten Hellmann den Erfolg der letzten 10 bis 15 Jahre zu und bezeichnet Holzer als ehemals sehr erfolgreichen Investmentbanker.
Ob es die Aufregung vor Publikum, Versprecher, schlechte Recherche oder eine Intention war. keine Ahnung.
Wenn es aber denn so wäre, müssten auf jeden Fall die Heribert-Kritiker mal ganz schnell in sich gehen und auch ein Herr Steubing wäre dann analog mit dem in der Öffentlichkeit des öfteren negativ belegten Begriff des Investmentbankers zu verorten. Nebenbei, Holzer war m.W. bis 2014 entsprechend tätig und in der Finanzmetropole Frankfurt ist so was nun nicht ganz verwunderlich.
Ähnlich die „pikanten Details“ nebst Konstruktion möglicher Interessenkonflikte vom Kollegen Michel. Das ganze Leben ist ein Interessenkonflikt. Die kann es bei Eintracht Frankfurt, auch woanders in Vorständen und Aufsichtsräten und sicherlich auch in der Zunft des Berichterstatters geben (Ich habe es zuerst geschrieben)
Wenn denn alles so schlimm wäre und die Verwerfungen schon länger bestehen würden, hätte Hellmann nie zur DFL gehen dürfen. Denn dann wäre die „Notsituation“ woanders.
Von daher bin ich bei Dir, Ball flach halten ist vielleicht eine bessere Idee als nun alles wild durcheinander zu werfen.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#674
02.04.2023 - 18:20 Uhr
Ich bin immer wieder erstaunt, wenn hier einige User der Meinung sind, sie kennen die ganze Wahrheit und das was in der Presse steht, sei erstunken, erlogen oder im besten Fall übertrieben dargestellt. Es mag sein, dass einige hier über 10 Ecken an Infos aus dem Eintracht Umfeld kommen, aber die Presseleute kriegen die Infos aus erster Hand, die werden ihnen bei Bedarf von Hellmann, Holzer, Steubing etc direkt zugesteckt.

Wäre die Gemengelage wirklich so harmlos, wie einige hier uns suggerieren wollen, hätte der Verein sich schon längst dazu geäußert. Hellmann ist aber untergetaucht und sonst deeskaliert niemand diese Posse außer Holzer.

Ich frage mich sowieso, warum der Vorstand sauer ist über ein womöglich unangemessenes Kaufangebot von Orenstein. Kein Anteilseigner ist gezwungen für einen schlechten Preis seine Anteile zu verkaufen. Weder der e.V. noch Steubing oder die anderen Aktionäre müssen an Orenstein abtreten.
Worüber regt man sich denn auf? Dass Orenstein nicht einfach so 40 Millionen überwiesen hat? Es steht dem e. V. frei sich einen anderen Investor zu suchen. Oder geht es eigentlich um was anderes? Geht es darum, dass Holzer sich ins operative Geschäft eingemischt hat?
Ich verstehe nicht wirklich, was das eigentliche Problem des Vereins bzw der AG ist und Hellmann jetzt die beleidigte Leber wurst spielt.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#675
02.04.2023 - 18:32 Uhr
@Vollhorst: Es ist nicht mein Fehler oder Problem, wenn Du nicht verstehst, was ich schreibe (oder nicht verstehen willst)!

Ich habe schon mehrfach klar und deutlich geschrieben, weder ICH noch DIE PRESSE kennt Details und konkrete Dinge!! Und keiner der Presse bekommt diese Infos von einem Hellmann oder Co, da kannste sicher sein! Die bekommen Infos von Leuten aus dem Hintergrund, die aber auch gut informiert sind, weil es immer Leute gibt ,die auch die ganzen Verträge und Dokumente erstellen bzw. verfassen, die diese Verträge verschicken, usw. usw. Die Infos, die man der Presse gerne zutraut, sind des öfteren keineswegs "bessere" als die Infos, die man aus dem Umfeld bekommen kann, wenn man da seit langem gewisse Leute kennt.

Der Unterschied ist, dass die solche Artikel eben veröffentlichen und damit Geld verdienen; ich hingegen nicht. Ich opfere wenn man so will meine Freizeit, um hier zu versuchen, die Dinge so darzustellen, wie ich sie mitbekomme (aus nicht ganz so schlechten Quellen) und diese auch allen anderen hier mitzuteilen. Nebenher gibts ja auch mitunter andere Posts dazu von anderen Usern, die auch das eine oder andere mitbekommen und die sich nicht wirklich (oder gar nicht!) von meinem Inhalt unterscheiden.

In der Hoffnung, dass dies zur finalen Meinungsfindung mindestens genau so viel beitragen kann ggf., wie diverse Berichte.

Die Wahrheit, die kennen nur alle intern und da wird dennoch keiner gegen die Interessen der Eintracht agieren, weil ALLE seit langen Jahren der Eintracht schon verdammt viel geholfen haben (grade auch der grade völlig zu Unrecht in meinen Augen kritisierte Orenstein; der gab sein Privatvermögen schon aus, als kein anderer und schon gar keine Bank mehr der Eintracht einen Cent gegeben hätten/hatten!!!).

Nach allem, was ich hier ebenfalls mitbekommen habe, stieß es intern sehr auf Unglauben und gab auch daher einige verwunderte Nachfragen, als klar war, dass sich eben Hellmann nicht klar und direkt zu uns bekannte (nachdem er dies schon Anfang des Jahres klar machte!).

Auch hier - warum gab es damals oder auch davor zu diesem ganzen Thema GAR KEINE Infos oder Debatten? Das Angebot von Orenstein damals ging bis Mitte/Ende September und dann lief das ab und das ist also ca. ein halbes Jahr schon her.

Die Bewertung der Bank war Anfang des Jahres....... und JETZT soll auf einmal das alles soooo ein riesen Ding sein?!?

Ich glaube weiterhin nicht da dran und lasse mir da auch von keiner Zeitung ein Bild des "Dramas" vermitteln.



@Gehfussballer:

Da haste auch Recht, das deckt sich mit dem, was ich meine bzw. mitbekommen habe.

Schellhorn war bei dem Auftritt im Heimspiel gewissermaßen "parteiisch" und hatte mir auch definitiv versucht, Holzer ins schlechte Licht zu rücken, warum auch immer.

Aber ein paar Tage später war es ja auch dieser Carsten Schellhorn, der als einer der wenigen Journalisten ja selbst sein Metier "bloß stellte" und kritisierte und unverblümt zugab, dass die Medien eben gerne übertreiben, damit man Clicks bekommt und damit auch Geld verdient.

Genau so isses auch und dass das auch mal endlich einer direkt bestätigt, war sehr angenehm.

Und zur Bewertung der Eintracht.... ich sags mal so; ich habe da auch keinerlei Erfahrungen oder könnte mit einer Expertise dienen.
Aber Orenstein durchaus, der kommt aus in etwa diesem Metier und kennt sich eben mit seinen Leuten aus.

Und ob die Eintracht wirklich so viel wert wie ist, wage auch ich ein wenig zu bezweifeln (so schön es ja wäre....)..... das war nach der erstmaligen und höchstwahrscheinlich einmaligen CL-Teilnahme mit Erreichen 1/8-Finale und einem Kolo Muani, der bald einen Transfer-Rekord aufstellen dürfte.

Wenn man das alles auch wieder "realistischer" einordnet (für mein Verständnis); dann haben wir uns sicherlich sehr gut entwickelt und auch eine enorme Wertsteigerung erfahren - aber in diesen Sphären sind wir, wenn überhaupt, nur kurz.....

Aber wie gesagt, da kenne ich mich nicht aus, aber die Erläuterungen von Orenstein dazu (was ja auch heute in der Bild stand....) klingen für mich alles andere als abwegig oder falsch.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von eagle1978 am 02.04.2023 um 18:50 Uhr bearbeitet
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#676
02.04.2023 - 19:10 Uhr
eagle1978: sehe ich ähnlich und was den „Wert“ der Eintracht betrifft, hilft vielleicht ein Blick an die Börse. Da ändert sich der Wert eines Unternehmens millisekündlich und auch unabhängige Analysten kommen nicht immer zu den gleichen Ergebnissen. Hab denn BvB da nicht so so auf dem Schirm. Meisterschaft oder Conference-League wird da schon einen Einfluss auf den Marktpreis haben. Im übrigen gibt es bei der Unternehmensbewertung auch unterschiedliche Verfahren. Ob und was hier angewendet wurde, wissen wir nicht. Ist für die eigentliche Causa m.E. aber auch egal
Und zur Frage, ob und wer hier was „durchsteckt“ gibts es im Aktienrecht m.W. die ein oder andere Vorschrift. Gilt auch für Organe und schon von daher ist diesbezügliche Vorsicht sicherlich nicht verkehrt.
Insgesamt muss ich allerdings sagen, dass das „Notfallmanagement“ der Eintracht in meiner Wahrnehmung Steigerungspotential hat.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#677
02.04.2023 - 19:15 Uhr
Das ist unwidersprochen so, aber das ist auch (das muss man sagen, sieht man ja bei den Schlagzeilen um Bayern und Matthäus und Nagelsmann auch heute) in den heutigen Zeiten, wo quasi alles medial aufbereitet wird und eben auch "dank" der sozialen Netzwerke, durchaus schwerer als noch vor einigen Jahren.

Bevor man als Verein ggf. ein Statement abgeben kann, stehen schon diverse Meldungen mit angeblichen "sicheren Infos" auf diversen Seiten....

Aber es stimmt schon, hier hat sich keiner mit Ruhm bekleckert, leider.
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#678
02.04.2023 - 19:27 Uhr
Zitat von eagle1978
@Vollhorst: Es ist nicht mein Fehler oder Problem, wenn Du nicht verstehst, was ich schreibe (oder nicht verstehen willst)!

Ich habe schon mehrfach klar und deutlich geschrieben, weder ICH noch DIE PRESSE kennt Details und konkrete Dinge!! Und keiner der Presse bekommt diese Infos von einem Hellmann oder Co, da kannste sicher sein! Die bekommen Infos von Leuten aus dem Hintergrund, die aber auch gut informiert sind, weil es immer Leute gibt ,die auch die ganzen Verträge und Dokumente erstellen bzw. verfassen, die diese Verträge verschicken, usw. usw. Die Infos, die man der Presse gerne zutraut, sind des öfteren keineswegs "bessere" als die Infos, die man aus dem Umfeld bekommen kann, wenn man da seit langem gewisse Leute kennt.

Der Unterschied ist, dass die solche Artikel eben veröffentlichen und damit Geld verdienen; ich hingegen nicht. Ich opfere wenn man so will meine Freizeit, um hier zu versuchen, die Dinge so darzustellen, wie ich sie mitbekomme (aus nicht ganz so schlechten Quellen) und diese auch allen anderen hier mitzuteilen. Nebenher gibts ja auch mitunter andere Posts dazu von anderen Usern, die auch das eine oder andere mitbekommen und die sich nicht wirklich (oder gar nicht!) von meinem Inhalt unterscheiden.

In der Hoffnung, dass dies zur finalen Meinungsfindung mindestens genau so viel beitragen kann ggf., wie diverse Berichte.

Die Wahrheit, die kennen nur alle intern und da wird dennoch keiner gegen die Interessen der Eintracht agieren, weil ALLE seit langen Jahren der Eintracht schon verdammt viel geholfen haben (grade auch der grade völlig zu Unrecht in meinen Augen kritisierte Orenstein; der gab sein Privatvermögen schon aus, als kein anderer und schon gar keine Bank mehr der Eintracht einen Cent gegeben hätten/hatten!!!).

Nach allem, was ich hier ebenfalls mitbekommen habe, stieß es intern sehr auf Unglauben und gab auch daher einige verwunderte Nachfragen, als klar war, dass sich eben Hellmann nicht klar und direkt zu uns bekannte (nachdem er dies schon Anfang des Jahres klar machte!).

Auch hier - warum gab es damals oder auch davor zu diesem ganzen Thema GAR KEINE Infos oder Debatten? Das Angebot von Orenstein damals ging bis Mitte/Ende September und dann lief das ab und das ist also ca. ein halbes Jahr schon her.

Die Bewertung der Bank war Anfang des Jahres....... und JETZT soll auf einmal das alles soooo ein riesen Ding sein?!?

Ich glaube weiterhin nicht da dran und lasse mir da auch von keiner Zeitung ein Bild des "Dramas" vermitteln.


Als der erste FAZ Artikel erschien, war die Reaktion vieler hier, dass das alles eine Lüge sei, um Unruhe zu stiften (wie so häufig, wenn einem eine Meldung nicht passt). Die eigenen Infos wären andere gewesen....
Wie wir aber wissen, hatte die FAZ ein Thema angesprochen, dass existiert und von dem kein hier ach so gut informierter User etwas wusste. Holzer sah sich sogar genötigt danach Interviews und Statements abzugeben, um sich etwas aus der Schusslinie zu nehmen. Den "Machtkampf" hat er aber gar nicht geleugnet. Im Gegenteil, er hat die Probleme eingeräumt und Hellmann öffentlich angeboten mit ihm die Friedenspfeife zu rauchen.

Dass die Presse gerne reißerisch berichtet, ist nichts neues aber sie sind nicht Schuld am "Drama". Das sind einzig und alleine die Verantwortungsträger der Eintracht. Dass der Vorstand jetzt eine Erklärung an den AR sendet und deren Verhalten kritisiert, lässt nicht darauf schließen, dass alles total harmlos wäre. Hellmann hin oder her, aber warum sollten Krösche, Reschke und Frankenbach das Schreiben mit unterzeichnen, wenn es nur um Hellmanns Karriereplanung geht? Wenn das denn alles nur Mediengebabbel wäre, hätte sich schon längst einer aus dem Vorstand dazu geäußert. Machen sie aber nicht und jeder kann sich denken warum das so ist....
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#679
02.04.2023 - 19:30 Uhr
Es gibt nur ein Problem - und das ist die Stelle, die all das nach außen hin leakt........ der AR sitzt nicht täglich im Stadion zusammen (hingegen der Vorstand natürlich schon); und das man dann gewisse Dinge per Brief oder Mail hin und her schickt, ist schon lange so und auch nichts Neues.

Und dass man nicht immer direkt auf jeden Bericht was gibt.... das ist auch nichts Neues, da sammelt man selbst erstmal Infos.... also ich für meinen Teil.

Richtig, jeder kann sich denken, was er will... und wie wir sehen, sind das auch weiterhin unterschiedliche Gedankengänge......
Axel Hellmann [Vorstandsmitglied] |#680
02.04.2023 - 19:44 Uhr
Okay, ich haue ja auch manchmal gerne auf die Presse drauf, aber in dem Fall sehe ich sie nicht federführend.

Das Problem ist hausgemacht und in den letzten Wochen mehrten sich sogar die Stimmen, dass Hellmann doch endlich Stellung beziehen solle - denn ansonsten Briefmarke drauf und ab dafür, es wird schon wieder ein geeigneter Nachfolger gefunden werden.....
Aber bei so einem Problem im Hintergrund, da kann man einfach auch nicht sagen, joa - ich mach den Job schon noch bis 2027, obwohl ich nicht mit dem vorliegenden Angebot zur Kapitalerhöhung einverstanden bin. Vielleicht ja auch nicht einverstanden, wie es zustande gekommen ist....?

Holzer hingegen wird in ein Licht gerückt und lässt es sich letzten Freitag auch noch einmal bestätigen - 'dass die Aufsichtsräte Holzer bescheinigen, sich im Rahmen der üblichen Governance eines Aufsichtsrates bewegt zu haben.' Ja, die Frage an Hellmann ob er seinen Vertrag erfüllt oder zur DFL wechseln möchte ist Kraft seines Amtes legitim, aber wer im Glashaus sitzt, sollte nicht unbedingt mit Steinen spielen!

Tatsache ist nämlich mMn, dass die neue Kapitalerhöhung von Holzer/Orenstein ganz schön im Dunkeln vorbereitet wurde. Bis heute ist nicht wirklich etwas an die Öffentlichkeit/die Mitglieder gedrungen. Wenn, wie in der Börsenzeitung berichtet ein 'Basisangebot sah auch die Ausgabe von „primary shares“ vor, also neuen Aktien, die den Anteil des Vereins verwässert hätten – bis auf maximal 60 % von 67,8 %. Orenstein hätte Anteile im Wert von 42 Mill. Euro zeichnen wollen (plus 2 Mill. Euro zur Stärkung des e. V.), mit dieser Offerte wurde die Bank auch bei den anderen Altaktionären vorstellig, nicht Orenstein selbst.', dann hat das schon auch größere Auswirkungen! Und weil die Mitglieder auch nur vom Hörensagen etwas mitbekommen haben, also auch nicht wussten wer und in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen der neue Investor hinzu kommen sollte, so wurde ja sicherheitshalber der Dringlichkeitsantrag gestellt. Und siehe da, lange Gesichter bei Holzer und Orenstein.

Tatsache ist auch, dass Holzer und Orenstein ein Angebot auf Grundlage der 2020'er Bewertung abgegeben haben. Jedoch lief doch bereits, im übrigen bei der gleichen Bank, bereits eine Neubewertung!
Und jetzt stellt sich natürlich der gesamte Vorstand(also nicht nur Hellmann, sondern alle 4 Personen im Vorstand(!)) zur Disposition, weil:
'die finanzielle Bewertung der Eintracht durch ein vom Vorstand in Auftrag gegebenes Gutachten vom Aufsichtsrat anscheinend teils in Zweifel gezogen wird. "Einzelne Mitglieder des Vorstandes sind wiederholt von verschiedenen Seiten in Kenntnis gesetzt worden, dass Mitglieder des Aufsichtsrats in persönlichen Gesprächen mit Dritten (...) Zweifel zum Ausdruck bringen an dem von Nomura (...) erarbeiteten Wertgutachten vom 13. Januar 2023, das einen Unternehmenswert der Eintracht Frankfurt Fußball AG in Höhe von 503 Millionen Euro ermittelt hat".'

Hellmann hat aber auch die Tage nicht einfach das Rücktrittsangebot von Holzer annehmen können, weil man ihm dann ein königliches/diktatorisches Verhalten nachgesagt hätte.

Ich meine, man hat sich gemeinsam (Vorstand und Beirat) dahingehend abgesprochen gehabt, dass man anscheinend noch mal eine aktualisierte Bewertung einholt und dann versucht jemand trotzdem, noch zu alten Konditionen ein Angebot abzugeben.....

Da wäre ich an Hellmanns Stelle auch derzeit maximal angepisst, zumal bei der Neubewertung ja auch tatsächlich heraus kam, dass der Unternehmenswert von ca. 350 auf 500 mio. angewachsen ist. Somit der Wert einer Aktie nicht mehr bei 100 €, sondern eben auch um 50% höher angesetzt werden müsste (= ca. 150 € pro Aktie). Unser Tafelsilber können wir nämlich auch nur 1x veräußern und das Thema primary shares wohl auch noch nicht hinreichend besprochen wurde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wetterauer_SGE am 02.04.2023 um 19:51 Uhr bearbeitet
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