Armin Veh [Trainer]
23.05.2009 - 20:22 Uhr
02.01.2010 - 10:15 Uhr
Zitat von Frisbee:
Zitat
Veh: „Weil wir zu viele Gegentore kriegen. Das liegt aber nicht an Ausrichtung oder Taktik, sondern am Zweikampfverhalten. Wir fangen die meisten Tore, wenn wir selbst in Überzahl sind. Der eine darf sich nicht immer nur auf den anderen verlassen.“
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/wolfsburg/2010/01/02/armin-veh/dieter-hoeness-redet-mir-nicht-rein.html
Bei so einer Aussage ist offenbar keine Besserung in Sicht ... :rolleyes
Armin hat den Vehler nicht erkannt ...
Dass Veh sich hinstellt und in aller Öffentlichkeit zugibt, dass er (vermeintliche) Fehler gemacht hat, kann man glaube ich auch nicht erwarten/verlangen.
Die Bandbreite der Fehler ist sicherlich auch größer und meiner Meinung nach nicht nur einem Umstand geschuldet.
Ich nehme mal an, dass wenn viele Leute sich in der Winterpause hinsetzen und sich die Fehler noch mal anschauen, dass dann dabei auch sinnvolle Lösungen rauskommen. Schließlich haben wir ja auch erfahrene Co-Trainer.
Auch ein Hoeneß wird sicherlich ein paar Meinungen haben.
Es kommt halt immer darauf an, wie so etwas verpackt wird. In einer konstruktiven Diskussion sind Fehler leichter als Analyse zu "tarnen".
Natürlich wird niemand hergehen und sagen: Herr Veh, da und da waren die Fehler. Bitte ändern sie das. Das ist bei seiner Position auch nicht vorstellbar.
Ich messe also den Worten Vehs gegenüber der Presse jetzt keine sonderlich große Bedeutung bei.
Wichtig ist nur das Abstellen der Fehler intern - egal wer sie gemacht hat und wo die Probleme liegen.
Dass Veh sich das Leben oft selber schwer macht, weil er sich häufig nicht besonders clever gegenüber der Presse äußert, hatte ich schon mehrfach geschrieben...
Aber da kann ihn ja nun endlich derr Hoeneß ein wenig entlasten... :)
Zitat
Veh: „Weil wir zu viele Gegentore kriegen. Das liegt aber nicht an Ausrichtung oder Taktik, sondern am Zweikampfverhalten. Wir fangen die meisten Tore, wenn wir selbst in Überzahl sind. Der eine darf sich nicht immer nur auf den anderen verlassen.“
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/wolfsburg/2010/01/02/armin-veh/dieter-hoeness-redet-mir-nicht-rein.html
Bei so einer Aussage ist offenbar keine Besserung in Sicht ... :rolleyes
Armin hat den Vehler nicht erkannt ...
Dass Veh sich hinstellt und in aller Öffentlichkeit zugibt, dass er (vermeintliche) Fehler gemacht hat, kann man glaube ich auch nicht erwarten/verlangen.
Die Bandbreite der Fehler ist sicherlich auch größer und meiner Meinung nach nicht nur einem Umstand geschuldet.
Ich nehme mal an, dass wenn viele Leute sich in der Winterpause hinsetzen und sich die Fehler noch mal anschauen, dass dann dabei auch sinnvolle Lösungen rauskommen. Schließlich haben wir ja auch erfahrene Co-Trainer.
Auch ein Hoeneß wird sicherlich ein paar Meinungen haben.
Es kommt halt immer darauf an, wie so etwas verpackt wird. In einer konstruktiven Diskussion sind Fehler leichter als Analyse zu "tarnen".
Natürlich wird niemand hergehen und sagen: Herr Veh, da und da waren die Fehler. Bitte ändern sie das. Das ist bei seiner Position auch nicht vorstellbar.
Ich messe also den Worten Vehs gegenüber der Presse jetzt keine sonderlich große Bedeutung bei.
Wichtig ist nur das Abstellen der Fehler intern - egal wer sie gemacht hat und wo die Probleme liegen.
Dass Veh sich das Leben oft selber schwer macht, weil er sich häufig nicht besonders clever gegenüber der Presse äußert, hatte ich schon mehrfach geschrieben...
Aber da kann ihn ja nun endlich derr Hoeneß ein wenig entlasten... :)
03.01.2010 - 11:10 Uhr
Zitat
Veh: „Weil wir zu viele Gegentore kriegen. Das liegt aber nicht an Ausrichtung oder Taktik, sondern am Zweikampfverhalten. Wir fangen die meisten Tore, wenn wir selbst in Überzahl sind. Der eine darf sich nicht immer nur auf den anderen verlassen.“
Ich finde, dass er damit aber absolut Recht hat. Jedenfalls habe ich das auch bei 3/4 unserer Gegentore gedacht.
Lest ihr euch Vehs Aussagen eigentlich auch noch durch, oder untersucht ihr sie nur noch darauf, ob er sich irgendwelche Fehler zugesteht? Was erwartet ihr denn von ihm?
Veh: „Weil wir zu viele Gegentore kriegen. Das liegt aber nicht an Ausrichtung oder Taktik, sondern am Zweikampfverhalten. Wir fangen die meisten Tore, wenn wir selbst in Überzahl sind. Der eine darf sich nicht immer nur auf den anderen verlassen.“
Ich finde, dass er damit aber absolut Recht hat. Jedenfalls habe ich das auch bei 3/4 unserer Gegentore gedacht.
Lest ihr euch Vehs Aussagen eigentlich auch noch durch, oder untersucht ihr sie nur noch darauf, ob er sich irgendwelche Fehler zugesteht? Was erwartet ihr denn von ihm?
03.01.2010 - 11:53 Uhr
Zitat von NeonGolden:
Zitat
Veh: „Weil wir zu viele Gegentore kriegen. Das liegt aber nicht an Ausrichtung oder Taktik, sondern am Zweikampfverhalten. Wir fangen die meisten Tore, wenn wir selbst in Überzahl sind. Der eine darf sich nicht immer nur auf den anderen verlassen.“
Ich finde, dass er damit aber absolut Recht hat. Jedenfalls habe ich das auch bei 3/4 unserer Gegentore gedacht.
Lest ihr euch Vehs Aussagen eigentlich auch noch durch, oder untersucht ihr sie nur noch darauf, ob er sich irgendwelche Fehler zugesteht? Was erwartet ihr denn von ihm?
2 der 3 Gegentore gegen Dortmund sind auf die Löcher zwischen Mittelfeld und Angriff zurück zu führen.
Beim 0:1 steht das Mittelfeld aufgerückt, Schmelzer spielt auf Barrios, in dessen Rücken steht Costa der Barrios bis zur Mittellinie verfolgt, der auf Sahin und der spielt den langen Ball auf Zidan.
Das Wolfsburger Mittelfeld rückt nur eher missmutig und langsam nach und Costa der erst noch 1-2 Meter hinter Barrios stand, trabt diesen gemächlich hinterher, während Barrios los startet.
Nach 4 Sekunden, nachdem Costa ursprünglich näher zum Tor stand, hat nun Barrios gut 10-15 Meter Boden auf Costa gut gemacht.
Costa merkt es, zieht an - zu spät Barrios kann alleine einschieben.
Aber nicht nur Costa verhielt sich so ... zum Zeitpunkt als Barrios durchstartete, stand er mit Josue, Misimovic, Kahlenberg und Gentner ca. auf einer Höhe - lediglich Hasebe stand etwas höher ... alle hätten Barrios einholen können, aber keiner Tat es ... jeder trabte alibimäßig hinterher.
Wenn man dann auch noch den Laufweg von Großkreutz beobachtet ist es erstaunlich wie der Kerl es schafft, so schnell in den Strafraum zu kommen, während die anderen zuschauen ... der hätte auch einschieben können, war vollkommen unbedrängt.
Oberflächlich betrachtet könnte man jetzt sagen - wenn man der kicker ist oder sonst ein 0815 Sportmagazin oder irgendein Fan. - Barzagli und Schäfer haben den Zweikampf gegen Zidan verloren.
Ich sage, Barzagli hat Zidan wunderbar aus der Gefahrenzone nach Außen gedrängt. Schäfer stellte sich dazwischen und verhunzte die Defensivarbeit von Barzagli etwas, aber insgesamt wurde das gut gemacht. Der Pass in die Mitte muss dann eben aufgrund einer Überzahlsituation abgefangen werden, einer Überzahlsituation die eben an den entscheidenden Positionen nicht gegeben war.
Beim 0:2 stehen Kahlenberg, Gentner und Schäfer auf einer Höhe mit Kuba - ca. 20 Meter hinter der Mittellinie. Nach 2 Sekuden hat Kuba bereits die Mittellinie erreicht und 10 Meter auf das Trio gewonnen.
Dann sprintet er noch Josue an vorbei, der ursprünglich 15 Meter vor Kuba stand und das Mittelfeld ist vollkommen außer Sichtweite.
Barzagli muss raus, weil Schäfer fehlt, kommt aber bei der Flanke zu spät. In der Mitte steht nur noch Costa bei Barrios und Zidan hat im Umkreis von 15 Metern keinen Gegenspieler, weil kein Mittelfeldspieler es für nötig hält nach zu rücken.
Diesen Freiraum nutzt Zidan, Costa geht auf ihn - zu spät, so dass Barrios auch keinen Gegenspieler mehr hat und wieder einschieben kann.
Wenn man dann noch sieht wie putzig Riether in den Strafraum trabt ... ein Bild für die Götter. - Erst steht Riether noch neben Barrios - dann aber läuft er aus und bleibt vorm 5-Meter-Raum stehen während Barrios bereits an der Torlinie ist und einschieben kann.
Das 0:3 war ne Standard, sollten eigentlich immer individuelle Fehler sein ... aber auch hier geht niemand nach hinten mit, alle 10 Wolfsburger unterschätzen den Ball. Sage und schreibe 4 Dortmunder stehen am Ende vollkommen frei und ungedeckt bei der Standard. Sowas sollte man trainieren dürfen, dann passiert das nicht ... kann man aber im Gegensatz zu den ersten beiden Gegentoren nicht Armin Veh´s Defensivarbeit zuschulden lassen.
Wie du siehst, oberflächlich betrachtet hat unsere Innenverteidigung vllt. Fehler gemacht, als Costa bei beiden Gegentoren am Ende der Kette Barrios aus den Augen verlor'. Da Armin Veh offensichtlich alles oberflächlich betrachtet, nahm er auch Costa im nächsten Spiel raus.
Insgesamt aber, wären die Gegentore nie so entstanden, wenn Armin Veh es nach ca. 20 Spielen endlich geschafft hätte eine vernünftige Defensivbewegung im Mittelfeld zu installieren.
Um also zu seinem anfänglichen Satz zu kommen: "Weil wir zu viele Gegentore kriegen. Das liegt aber nicht an Ausrichtung oder Taktik, sondern am Zweikampfverhalten."
Es ist vollkommener Schwachsinn! Es liegt zu 0% am Zweikampfverhalten und zu 100% an der Ausrichtung und der Taktik. Und das bei 90% der Gegentore in dieser Saison. Da liegt es nicht daran, dass wir in Überzahl sind, wenn die Raumaufteilung einfach nicht passt.
Wenn ich schon höre - wir sind in Überzahl also passt alles ... sicher war man beim 0:1 und 0:2 in Überzahl, also wird es Veh auf´s Zweikampfverhalten schieben, aber wenn man sich anschaut wie sich die Überzahl darstellte wird einem schlecht, dazu gibt der "Überzahlspruch" dem Mittelfeld ein Alibi nicht nach hinten zu arbeiten ...
Zitat
Veh: „Weil wir zu viele Gegentore kriegen. Das liegt aber nicht an Ausrichtung oder Taktik, sondern am Zweikampfverhalten. Wir fangen die meisten Tore, wenn wir selbst in Überzahl sind. Der eine darf sich nicht immer nur auf den anderen verlassen.“
Ich finde, dass er damit aber absolut Recht hat. Jedenfalls habe ich das auch bei 3/4 unserer Gegentore gedacht.
Lest ihr euch Vehs Aussagen eigentlich auch noch durch, oder untersucht ihr sie nur noch darauf, ob er sich irgendwelche Fehler zugesteht? Was erwartet ihr denn von ihm?
2 der 3 Gegentore gegen Dortmund sind auf die Löcher zwischen Mittelfeld und Angriff zurück zu führen.
Beim 0:1 steht das Mittelfeld aufgerückt, Schmelzer spielt auf Barrios, in dessen Rücken steht Costa der Barrios bis zur Mittellinie verfolgt, der auf Sahin und der spielt den langen Ball auf Zidan.
Das Wolfsburger Mittelfeld rückt nur eher missmutig und langsam nach und Costa der erst noch 1-2 Meter hinter Barrios stand, trabt diesen gemächlich hinterher, während Barrios los startet.
Nach 4 Sekunden, nachdem Costa ursprünglich näher zum Tor stand, hat nun Barrios gut 10-15 Meter Boden auf Costa gut gemacht.
Costa merkt es, zieht an - zu spät Barrios kann alleine einschieben.
Aber nicht nur Costa verhielt sich so ... zum Zeitpunkt als Barrios durchstartete, stand er mit Josue, Misimovic, Kahlenberg und Gentner ca. auf einer Höhe - lediglich Hasebe stand etwas höher ... alle hätten Barrios einholen können, aber keiner Tat es ... jeder trabte alibimäßig hinterher.
Wenn man dann auch noch den Laufweg von Großkreutz beobachtet ist es erstaunlich wie der Kerl es schafft, so schnell in den Strafraum zu kommen, während die anderen zuschauen ... der hätte auch einschieben können, war vollkommen unbedrängt.
Oberflächlich betrachtet könnte man jetzt sagen - wenn man der kicker ist oder sonst ein 0815 Sportmagazin oder irgendein Fan. - Barzagli und Schäfer haben den Zweikampf gegen Zidan verloren.
Ich sage, Barzagli hat Zidan wunderbar aus der Gefahrenzone nach Außen gedrängt. Schäfer stellte sich dazwischen und verhunzte die Defensivarbeit von Barzagli etwas, aber insgesamt wurde das gut gemacht. Der Pass in die Mitte muss dann eben aufgrund einer Überzahlsituation abgefangen werden, einer Überzahlsituation die eben an den entscheidenden Positionen nicht gegeben war.
Beim 0:2 stehen Kahlenberg, Gentner und Schäfer auf einer Höhe mit Kuba - ca. 20 Meter hinter der Mittellinie. Nach 2 Sekuden hat Kuba bereits die Mittellinie erreicht und 10 Meter auf das Trio gewonnen.
Dann sprintet er noch Josue an vorbei, der ursprünglich 15 Meter vor Kuba stand und das Mittelfeld ist vollkommen außer Sichtweite.
Barzagli muss raus, weil Schäfer fehlt, kommt aber bei der Flanke zu spät. In der Mitte steht nur noch Costa bei Barrios und Zidan hat im Umkreis von 15 Metern keinen Gegenspieler, weil kein Mittelfeldspieler es für nötig hält nach zu rücken.
Diesen Freiraum nutzt Zidan, Costa geht auf ihn - zu spät, so dass Barrios auch keinen Gegenspieler mehr hat und wieder einschieben kann.
Wenn man dann noch sieht wie putzig Riether in den Strafraum trabt ... ein Bild für die Götter. - Erst steht Riether noch neben Barrios - dann aber läuft er aus und bleibt vorm 5-Meter-Raum stehen während Barrios bereits an der Torlinie ist und einschieben kann.
Das 0:3 war ne Standard, sollten eigentlich immer individuelle Fehler sein ... aber auch hier geht niemand nach hinten mit, alle 10 Wolfsburger unterschätzen den Ball. Sage und schreibe 4 Dortmunder stehen am Ende vollkommen frei und ungedeckt bei der Standard. Sowas sollte man trainieren dürfen, dann passiert das nicht ... kann man aber im Gegensatz zu den ersten beiden Gegentoren nicht Armin Veh´s Defensivarbeit zuschulden lassen.
Wie du siehst, oberflächlich betrachtet hat unsere Innenverteidigung vllt. Fehler gemacht, als Costa bei beiden Gegentoren am Ende der Kette Barrios aus den Augen verlor'. Da Armin Veh offensichtlich alles oberflächlich betrachtet, nahm er auch Costa im nächsten Spiel raus.
Insgesamt aber, wären die Gegentore nie so entstanden, wenn Armin Veh es nach ca. 20 Spielen endlich geschafft hätte eine vernünftige Defensivbewegung im Mittelfeld zu installieren.
Um also zu seinem anfänglichen Satz zu kommen: "Weil wir zu viele Gegentore kriegen. Das liegt aber nicht an Ausrichtung oder Taktik, sondern am Zweikampfverhalten."
Es ist vollkommener Schwachsinn! Es liegt zu 0% am Zweikampfverhalten und zu 100% an der Ausrichtung und der Taktik. Und das bei 90% der Gegentore in dieser Saison. Da liegt es nicht daran, dass wir in Überzahl sind, wenn die Raumaufteilung einfach nicht passt.
Wenn ich schon höre - wir sind in Überzahl also passt alles ... sicher war man beim 0:1 und 0:2 in Überzahl, also wird es Veh auf´s Zweikampfverhalten schieben, aber wenn man sich anschaut wie sich die Überzahl darstellte wird einem schlecht, dazu gibt der "Überzahlspruch" dem Mittelfeld ein Alibi nicht nach hinten zu arbeiten ...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Frisbee am 03.01.2010 um 11:56 Uhr bearbeitet
03.01.2010 - 14:10 Uhr
@Frisbee
Schöne Analyse, Veh kommt zu anderen Ergebnissen.
Und das hat folgenden Grund, liegt es am Zweikampfverhalten, sind die Spieler schuld, liegt es an der Taktik, der Trainer....
Durch seine Interpretation entlastet er sich und schiebt der Mannschaft den schwarzen Peter zu, ganz einfach.
Die Wahrheit liegt, wie meist, in der Mitte.
Meiner Meinung nach ist es sowohl so, dass die Taktik nicht stimmig war, es zu große Lücken gab u.s.w., aber auch, dass die Spieler dies nicht erkannten, im Spiel. Das jedoch kann man von einem gestandenen IV, wie Costa, wohl erwarten. Das mindeste ist dann, das man versucht, in die Zweikämpfe zu kommen, nah am Mann zu sein, Einsatz zu zeigen und die Sache auszubügeln.
Hat die Mannschaft sowohl taktische Defizite und stimmt darüberhinaus die Einstellung bei einigen nicht, wird es natürlich komisch.....
:/:
Schöne Analyse, Veh kommt zu anderen Ergebnissen.
Und das hat folgenden Grund, liegt es am Zweikampfverhalten, sind die Spieler schuld, liegt es an der Taktik, der Trainer....
Durch seine Interpretation entlastet er sich und schiebt der Mannschaft den schwarzen Peter zu, ganz einfach.
Die Wahrheit liegt, wie meist, in der Mitte.
Meiner Meinung nach ist es sowohl so, dass die Taktik nicht stimmig war, es zu große Lücken gab u.s.w., aber auch, dass die Spieler dies nicht erkannten, im Spiel. Das jedoch kann man von einem gestandenen IV, wie Costa, wohl erwarten. Das mindeste ist dann, das man versucht, in die Zweikämpfe zu kommen, nah am Mann zu sein, Einsatz zu zeigen und die Sache auszubügeln.
Hat die Mannschaft sowohl taktische Defizite und stimmt darüberhinaus die Einstellung bei einigen nicht, wird es natürlich komisch.....
:/:
03.01.2010 - 15:29 Uhr
Zitat von FFuchs:
Ich sehe das ganz nüchtern so...
Die Taktik, die Veh vorgibt, kann funtionieren (andere Klubs spielten und spielen auch ähnlich)! Dass es also grundsätzlich an der Taktik hapere, sehe ich nicht so! Und demnach stimme ich Veh in diesem Punkt zu.
Aber: Situationsbezogen liegt's bei uns natürlich auch an der Taktik! Auch wenn ich der Meinung bin, dass wir genug Spieler haben, denen Vehs Philosophie sogar entgegenkommen müsste, bekommen es unsere Jungs offensichtlich nicht hin! Und da ist der Trainer gefordert, sich etwas auszudenken! Aus diueser Perspektive widerspreche ich Veh also durchaus.
Dennoch widerspreche ich ihm nicht, wenn er feststellt, dass wir zu viele entscheidene Zeikämpfe verlieren und in Überzahl völlig unnötig zu oft in Bedrängnis geraten. Damit trifft er nämlich unabhängig von der Taktik zumindest einen Nagel auf den Kopf! Und das sind nunmal Sachen, die man sich bei einer anderen taktischen Ausrichtung genauso wenig leisten darf. In diesem Punkt hat er Recht, wenn er sagt: es liegt nicht an System oder Taktik.
Ringo hat natürlich vollkommen recht, wenn er sagt, dass "die Wahrheit in der Mitte liegt". Natürlich ist auch die veränderte Spielausrichtung für unsere Misere verantwortlich!!! Aber nicht nur. Und wir können nur mutmaßen, ob es unter Magaths Spielausrichtung viel besser gelaufen wäre...
Ich glaube, dass die "Magath-Taktik" leichter zu spielen ist.
Man musste "nur" kompakt und tief stehen, verschieben, die Räume eng machen und nach Balleroberung schnell mit einigen Leuten, einstudiert, umschalten und den Ball mit wenigen Stationen nach vorne tragen und unsere Stürmer waren qualitativ in der Rückrunde im Stande, viele der Tormöglichkeiten zu nutzen.
Auch diese Taktik, funktioniert nur, wenn sich alle sehr diszipliniert verhalten und zwar unabhängig von dem System.
Was Veh macht, wohl als Zugeständnis an die "Meisterrolle", ist, das er meiner Meinung nach deutlich offensiver spielen läßt, da man viel offener steht, die Außnbahnen frei läßt und ähnliches. Dadurch soll das Kombinationsspiel, also Doppelpässe, Dreiecksspiel hieß es früher, erleichtert werden.
Es ist aber meiner Meinung nach nicht umsonst so, dass man diese Taktik eigentlich gerne mit einem 4-4-2 verbindet, siehe Spanien, siehe Barca, siehe Leverkusen oder andere....
Das hat meiner Meinung nach den Vorteil, dass man eben den Raum vor der Viererkette beherrscht.
Ich glaube, dass Josue etwas überfordert ist, diesen Raum alleine zu beherrwschen, da er eben "größer" wurde.
Wir haben in der Hinrunde auch schon mit Doppelsechs gespielt und gut gestanden....
;)
Ich sehe das ganz nüchtern so...
Die Taktik, die Veh vorgibt, kann funtionieren (andere Klubs spielten und spielen auch ähnlich)! Dass es also grundsätzlich an der Taktik hapere, sehe ich nicht so! Und demnach stimme ich Veh in diesem Punkt zu.
Aber: Situationsbezogen liegt's bei uns natürlich auch an der Taktik! Auch wenn ich der Meinung bin, dass wir genug Spieler haben, denen Vehs Philosophie sogar entgegenkommen müsste, bekommen es unsere Jungs offensichtlich nicht hin! Und da ist der Trainer gefordert, sich etwas auszudenken! Aus diueser Perspektive widerspreche ich Veh also durchaus.
Dennoch widerspreche ich ihm nicht, wenn er feststellt, dass wir zu viele entscheidene Zeikämpfe verlieren und in Überzahl völlig unnötig zu oft in Bedrängnis geraten. Damit trifft er nämlich unabhängig von der Taktik zumindest einen Nagel auf den Kopf! Und das sind nunmal Sachen, die man sich bei einer anderen taktischen Ausrichtung genauso wenig leisten darf. In diesem Punkt hat er Recht, wenn er sagt: es liegt nicht an System oder Taktik.
Ringo hat natürlich vollkommen recht, wenn er sagt, dass "die Wahrheit in der Mitte liegt". Natürlich ist auch die veränderte Spielausrichtung für unsere Misere verantwortlich!!! Aber nicht nur. Und wir können nur mutmaßen, ob es unter Magaths Spielausrichtung viel besser gelaufen wäre...
Ich glaube, dass die "Magath-Taktik" leichter zu spielen ist.
Man musste "nur" kompakt und tief stehen, verschieben, die Räume eng machen und nach Balleroberung schnell mit einigen Leuten, einstudiert, umschalten und den Ball mit wenigen Stationen nach vorne tragen und unsere Stürmer waren qualitativ in der Rückrunde im Stande, viele der Tormöglichkeiten zu nutzen.
Auch diese Taktik, funktioniert nur, wenn sich alle sehr diszipliniert verhalten und zwar unabhängig von dem System.
Was Veh macht, wohl als Zugeständnis an die "Meisterrolle", ist, das er meiner Meinung nach deutlich offensiver spielen läßt, da man viel offener steht, die Außnbahnen frei läßt und ähnliches. Dadurch soll das Kombinationsspiel, also Doppelpässe, Dreiecksspiel hieß es früher, erleichtert werden.
Es ist aber meiner Meinung nach nicht umsonst so, dass man diese Taktik eigentlich gerne mit einem 4-4-2 verbindet, siehe Spanien, siehe Barca, siehe Leverkusen oder andere....
Das hat meiner Meinung nach den Vorteil, dass man eben den Raum vor der Viererkette beherrscht.
Ich glaube, dass Josue etwas überfordert ist, diesen Raum alleine zu beherrwschen, da er eben "größer" wurde.
Wir haben in der Hinrunde auch schon mit Doppelsechs gespielt und gut gestanden....
;)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ringo am 03.01.2010 um 15:42 Uhr bearbeitet
03.01.2010 - 16:38 Uhr
Zitat von Alte Herren:
Ich will dem mal weitestgehend zustimmen.
Bis auf einen Tatbestand:
Der VfL stand letzte Saison NICHT tiefer!
Er stand eher höher und dort wesentlich kompakter!
Die Defensiv-Positionen waren klar und wurden schnell bezogen.
Der riesige Abstand zwischen den beiden 4er-Linien ist in der ersten Halbserie signifikant. Dadurch zog sich die Abwehr stets -hilflos- bis an den eigenen 16er zurück. Die Gegner konnten somit mit Laufspiel und Rochaden Vorteile erreichen und diese allzu oft in Tore umwandeln.
Das zu sehen und dagegen Mittel zu entwickeln ist doch gleich wessen Aufgabe?
Es stimmt, wir standen nicht unbedingt tiefer, aber kompakter, da hast Du recht.
Tja dies zu erkennen und abzustellen, wessen Aufgabe war das noch gleich.
Ich hoffe nicht unsere.
Jedenfalls denke ich, dass Veh gerne mit Doppelsechs spielen lassen würde, es gab ja mal Überlegungen diesbezüglich, wenn ich mich recht erinnere. Nur war es dann laut Medien wohl so, dass Josue angab, den Platz zu brauchen. Außerdem hätten auch alle geschrien, wenn Misi auf eine Halbposition gerückt wäre und das mit recht, da er eben ein klassischer Zehner ist.
Das mag sein, das er sich wohler fühlt, steht er alleine in diesem Raum, aber auch er muss erkennen, wenn er ständig überlaufen wird, dass etwas nicht stimmt. Mag auch sein, dass Misi hinter die Spitzen gehört und ungerne Defensivaufgaben versieht.
Außerdem sollte ein Trainer wohl auf die Führungsspieler eingehen, aber nur soweit es auch erfolgreich ist.
Ist das nicht so, wäre es an ihm, die Jungs zum Gespräch zu bitten und seine Änderungen zu erklären und dann aber auch hart durchzuziehen.....
Ich glaube ja, das Misi das größte Problem hätte bei einem 4-4-2.
Für die Halbpositinen ist ein sehr laufstarker Spieler gefragt, der durchaus auch Defensivqualität benötigt, gerne Zweikämpfe führt und trotzdem beim Umschalten weite Wege geht und sich mit einschaltet nach vorne.
Das liegt einem Zehner überhaubt nicht. Der sieht sich als verkappte Dritte Spitze und bleibt dann lieber mal stehen, nach Ballverlust. Ich verweise auf Simak, der sich auch nur in Systemen mit Raute voll entfaltet.
Das hat sich Veh nicht getraut, sein System auch voll durchzuziehen und nicht nur halb.
Josue hätte sich arangiert, wenn es erfolgreich gewesen wäre, da bin ich sicher.
Ich will dem mal weitestgehend zustimmen.
Bis auf einen Tatbestand:
Der VfL stand letzte Saison NICHT tiefer!
Er stand eher höher und dort wesentlich kompakter!
Die Defensiv-Positionen waren klar und wurden schnell bezogen.
Der riesige Abstand zwischen den beiden 4er-Linien ist in der ersten Halbserie signifikant. Dadurch zog sich die Abwehr stets -hilflos- bis an den eigenen 16er zurück. Die Gegner konnten somit mit Laufspiel und Rochaden Vorteile erreichen und diese allzu oft in Tore umwandeln.
Das zu sehen und dagegen Mittel zu entwickeln ist doch gleich wessen Aufgabe?
Es stimmt, wir standen nicht unbedingt tiefer, aber kompakter, da hast Du recht.
Tja dies zu erkennen und abzustellen, wessen Aufgabe war das noch gleich.
Ich hoffe nicht unsere.
Jedenfalls denke ich, dass Veh gerne mit Doppelsechs spielen lassen würde, es gab ja mal Überlegungen diesbezüglich, wenn ich mich recht erinnere. Nur war es dann laut Medien wohl so, dass Josue angab, den Platz zu brauchen. Außerdem hätten auch alle geschrien, wenn Misi auf eine Halbposition gerückt wäre und das mit recht, da er eben ein klassischer Zehner ist.
Das mag sein, das er sich wohler fühlt, steht er alleine in diesem Raum, aber auch er muss erkennen, wenn er ständig überlaufen wird, dass etwas nicht stimmt. Mag auch sein, dass Misi hinter die Spitzen gehört und ungerne Defensivaufgaben versieht.
Außerdem sollte ein Trainer wohl auf die Führungsspieler eingehen, aber nur soweit es auch erfolgreich ist.
Ist das nicht so, wäre es an ihm, die Jungs zum Gespräch zu bitten und seine Änderungen zu erklären und dann aber auch hart durchzuziehen.....
Ich glaube ja, das Misi das größte Problem hätte bei einem 4-4-2.
Für die Halbpositinen ist ein sehr laufstarker Spieler gefragt, der durchaus auch Defensivqualität benötigt, gerne Zweikämpfe führt und trotzdem beim Umschalten weite Wege geht und sich mit einschaltet nach vorne.
Das liegt einem Zehner überhaubt nicht. Der sieht sich als verkappte Dritte Spitze und bleibt dann lieber mal stehen, nach Ballverlust. Ich verweise auf Simak, der sich auch nur in Systemen mit Raute voll entfaltet.
Das hat sich Veh nicht getraut, sein System auch voll durchzuziehen und nicht nur halb.
Josue hätte sich arangiert, wenn es erfolgreich gewesen wäre, da bin ich sicher.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ringo am 03.01.2010 um 16:42 Uhr bearbeitet
04.01.2010 - 11:24 Uhr
@Frisbee: Wirklich schöne und nachvollziehbare Analyse, auch wenn ich mich mit "unseren Gegentoren" gar nicht auf den BVB beziehen wollte, sondern eher die Gegentore der VFL-Hinrunde meinte. Ich seh mich also durchaus auch als Wob-Anhänger. ;)
Klar sind die von dir genannten Beispiele Tore, die man auf die Taktik zurückführen kann. Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Gegentoren, die tatsächlich aufgrund von schwachem Zweikampfverhalten gefallen sind.
Ich zitiere mal fluchs aus dem Kicker, hab nämlich nicht son dolles Gedächtnis wie Frisbee:
Zitat
Wie aus dem Nichts fiel dann der Treffer auf der Gegenseite. Caligiuri tankte sich in den Strafraum, gleich fünf Wolfsburger ließen ihn dabei gewähren, zudem lief Hasebe auf Riether auf, so dass der Ball plötzlich bei Idrissou landete. Der Kameruner netzte dann aus 13 Metern ein (19.)
In der Situation konnte man sich nur an den Kopf fassen und das war wirklich nicht die einzige. Das Zweikampfverhalten war immer das erste, was mir negativ auffiel, auch gegen den BVB. Zu oft hatte man in der Hinrunde das Gefühl, dass die Spieler das Spiel nicht ernst nehmen und nicht um jeden Ball kämpfen.
Klar sind die von dir genannten Beispiele Tore, die man auf die Taktik zurückführen kann. Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Gegentoren, die tatsächlich aufgrund von schwachem Zweikampfverhalten gefallen sind.
Ich zitiere mal fluchs aus dem Kicker, hab nämlich nicht son dolles Gedächtnis wie Frisbee:
Zitat
Wie aus dem Nichts fiel dann der Treffer auf der Gegenseite. Caligiuri tankte sich in den Strafraum, gleich fünf Wolfsburger ließen ihn dabei gewähren, zudem lief Hasebe auf Riether auf, so dass der Ball plötzlich bei Idrissou landete. Der Kameruner netzte dann aus 13 Metern ein (19.)
In der Situation konnte man sich nur an den Kopf fassen und das war wirklich nicht die einzige. Das Zweikampfverhalten war immer das erste, was mir negativ auffiel, auch gegen den BVB. Zu oft hatte man in der Hinrunde das Gefühl, dass die Spieler das Spiel nicht ernst nehmen und nicht um jeden Ball kämpfen.
04.01.2010 - 11:41 Uhr
Zitat von NeonGolden:
@Frisbee: Wirklich schöne und nachvollziehbare Analyse, auch wenn ich mich mit "unseren Gegentoren" gar nicht auf den BVB beziehen wollte, sondern eher die Gegentore der VFL-Hinrunde meinte. Ich seh mich also durchaus auch als Wob-Anhänger. ;)
Klar sind die von dir genannten Beispiele Tore, die man auf die Taktik zurückführen kann. Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Gegentoren, die tatsächlich aufgrund von schwachem Zweikampfverhalten gefallen sind.
Ich zitiere mal fluchs aus dem Kicker, hab nämlich nicht son dolles Gedächtnis wie Frisbee:
Zitat
Wie aus dem Nichts fiel dann der Treffer auf der Gegenseite. Caligiuri tankte sich in den Strafraum, gleich fünf Wolfsburger ließen ihn dabei gewähren, zudem lief Hasebe auf Riether auf, so dass der Ball plötzlich bei Idrissou landete. Der Kameruner netzte dann aus 13 Metern ein (19.)
In der Situation konnte man sich nur an den Kopf fassen und das war wirklich nicht die einzige. Das Zweikampfverhalten war immer das erste, was mir negativ auffiel, auch gegen den BVB. Zu oft hatte man in der Hinrunde das Gefühl, dass die Spieler das Spiel nicht ernst nehmen und nicht um jeden Ball kämpfen.
Es ist unmöglich, bei einem Tor nachträglich zu sagen, genau daran lag es. Es ist immer eine Summe von Fehlern , wenn dann noch der Gegner den Angriff gut ausspielt, wird es manchmal ein Tor.
Sich nachträglich hinzustellen und zu sagen, es lag da oder daran ist immer schwer und das traut sich auch nur der Journalist, um es dann zu verwenden.
Genau so gut könnte man sagen, sie kamen in Deiner beschriebenen Situation nicht in die Zweikämpfe, weil sie falsch standen, was dann wieder an der Taktik liegen kann.
Weißt Du, wie ich es meine, ist nachträglich schwer.... ;) ;)
@Frisbee: Wirklich schöne und nachvollziehbare Analyse, auch wenn ich mich mit "unseren Gegentoren" gar nicht auf den BVB beziehen wollte, sondern eher die Gegentore der VFL-Hinrunde meinte. Ich seh mich also durchaus auch als Wob-Anhänger. ;)
Klar sind die von dir genannten Beispiele Tore, die man auf die Taktik zurückführen kann. Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Gegentoren, die tatsächlich aufgrund von schwachem Zweikampfverhalten gefallen sind.
Ich zitiere mal fluchs aus dem Kicker, hab nämlich nicht son dolles Gedächtnis wie Frisbee:
Zitat
Wie aus dem Nichts fiel dann der Treffer auf der Gegenseite. Caligiuri tankte sich in den Strafraum, gleich fünf Wolfsburger ließen ihn dabei gewähren, zudem lief Hasebe auf Riether auf, so dass der Ball plötzlich bei Idrissou landete. Der Kameruner netzte dann aus 13 Metern ein (19.)
In der Situation konnte man sich nur an den Kopf fassen und das war wirklich nicht die einzige. Das Zweikampfverhalten war immer das erste, was mir negativ auffiel, auch gegen den BVB. Zu oft hatte man in der Hinrunde das Gefühl, dass die Spieler das Spiel nicht ernst nehmen und nicht um jeden Ball kämpfen.
Es ist unmöglich, bei einem Tor nachträglich zu sagen, genau daran lag es. Es ist immer eine Summe von Fehlern , wenn dann noch der Gegner den Angriff gut ausspielt, wird es manchmal ein Tor.
Sich nachträglich hinzustellen und zu sagen, es lag da oder daran ist immer schwer und das traut sich auch nur der Journalist, um es dann zu verwenden.
Genau so gut könnte man sagen, sie kamen in Deiner beschriebenen Situation nicht in die Zweikämpfe, weil sie falsch standen, was dann wieder an der Taktik liegen kann.
Weißt Du, wie ich es meine, ist nachträglich schwer.... ;) ;)
04.01.2010 - 11:52 Uhr
Zitat von NeonGolden:
@Frisbee: Wirklich schöne und nachvollziehbare Analyse, auch wenn ich mich mit "unseren Gegentoren" gar nicht auf den BVB beziehen wollte, sondern eher die Gegentore der VFL-Hinrunde meinte. Ich seh mich also durchaus auch als Wob-Anhänger. ;)
Klar sind die von dir genannten Beispiele Tore, die man auf die Taktik zurückführen kann. Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Gegentoren, die tatsächlich aufgrund von schwachem Zweikampfverhalten gefallen sind.
Ich zitiere mal fluchs aus dem Kicker, hab nämlich nicht son dolles Gedächtnis wie Frisbee:
Zitat
Wie aus dem Nichts fiel dann der Treffer auf der Gegenseite. Caligiuri tankte sich in den Strafraum, gleich fünf Wolfsburger ließen ihn dabei gewähren, zudem lief Hasebe auf Riether auf, so dass der Ball plötzlich bei Idrissou landete. Der Kameruner netzte dann aus 13 Metern ein (19.)
In der Situation konnte man sich nur an den Kopf fassen und das war wirklich nicht die einzige. Das Zweikampfverhalten war immer das erste, was mir negativ auffiel, auch gegen den BVB. Zu oft hatte man in der Hinrunde das Gefühl, dass die Spieler das Spiel nicht ernst nehmen und nicht um jeden Ball kämpfen.
Hallo,
so gut ist mein Gedächtnis nicht, aber ich habe die meisten Spieler auf DVD, kann vor und zurück spulen hin und her schauen, wer läuft wie, habe zig Kameraeinstellungen, etc.
Und da fällt es auf ... da ich gerade auf Arbeit bin, kann ich das bei der von dir beschriebenen Szene leider nicht machen.
An was ich mich aber auch hier erinnere - gähnende Leere zwischen der 4er Kette und Hasebe bis zum Mittelfeld ... ob es so war, kann ich erst anhand der Bilder überprüfen ... müsste aber so gewesen sein.
Insgesamt wurde die Szene gut gelöst ... wieder muss man auch in der Szene Barzagli loben (wie ich es so oft mache - für mich bleibt er DER Innenverteidiger der Liga, egal was Veh und co glauben zu meinen), der sich schnell von Idrissou löst und ihn so ins Abseits stellt, der Schubser von Caliguri und der daraus resultierende Stolperer von Riether war unglücklich ...
Letztendlich waren es zwei irreguläre Aktionen der Freiburger ... erst der Schubser - für einen kleineren Schubser gab es gegen den VfL einen Elfmeter und die klare Abseitsstellung, die ich aus ca. 80 Metern Entfernung und seitlich sitzend sofort erkennen konnte, im Gegensatz zu dem Linienrichter ...
Wie gesagt, taktisch wurde diese Szene von Barzagli hervorragend gelöst, dass das Tor fällt würde ich hier dem Pech ankreiden.
@Frisbee: Wirklich schöne und nachvollziehbare Analyse, auch wenn ich mich mit "unseren Gegentoren" gar nicht auf den BVB beziehen wollte, sondern eher die Gegentore der VFL-Hinrunde meinte. Ich seh mich also durchaus auch als Wob-Anhänger. ;)
Klar sind die von dir genannten Beispiele Tore, die man auf die Taktik zurückführen kann. Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Gegentoren, die tatsächlich aufgrund von schwachem Zweikampfverhalten gefallen sind.
Ich zitiere mal fluchs aus dem Kicker, hab nämlich nicht son dolles Gedächtnis wie Frisbee:
Zitat
Wie aus dem Nichts fiel dann der Treffer auf der Gegenseite. Caligiuri tankte sich in den Strafraum, gleich fünf Wolfsburger ließen ihn dabei gewähren, zudem lief Hasebe auf Riether auf, so dass der Ball plötzlich bei Idrissou landete. Der Kameruner netzte dann aus 13 Metern ein (19.)
In der Situation konnte man sich nur an den Kopf fassen und das war wirklich nicht die einzige. Das Zweikampfverhalten war immer das erste, was mir negativ auffiel, auch gegen den BVB. Zu oft hatte man in der Hinrunde das Gefühl, dass die Spieler das Spiel nicht ernst nehmen und nicht um jeden Ball kämpfen.
Hallo,
so gut ist mein Gedächtnis nicht, aber ich habe die meisten Spieler auf DVD, kann vor und zurück spulen hin und her schauen, wer läuft wie, habe zig Kameraeinstellungen, etc.
Und da fällt es auf ... da ich gerade auf Arbeit bin, kann ich das bei der von dir beschriebenen Szene leider nicht machen.
An was ich mich aber auch hier erinnere - gähnende Leere zwischen der 4er Kette und Hasebe bis zum Mittelfeld ... ob es so war, kann ich erst anhand der Bilder überprüfen ... müsste aber so gewesen sein.
Insgesamt wurde die Szene gut gelöst ... wieder muss man auch in der Szene Barzagli loben (wie ich es so oft mache - für mich bleibt er DER Innenverteidiger der Liga, egal was Veh und co glauben zu meinen), der sich schnell von Idrissou löst und ihn so ins Abseits stellt, der Schubser von Caliguri und der daraus resultierende Stolperer von Riether war unglücklich ...
Letztendlich waren es zwei irreguläre Aktionen der Freiburger ... erst der Schubser - für einen kleineren Schubser gab es gegen den VfL einen Elfmeter und die klare Abseitsstellung, die ich aus ca. 80 Metern Entfernung und seitlich sitzend sofort erkennen konnte, im Gegensatz zu dem Linienrichter ...
Wie gesagt, taktisch wurde diese Szene von Barzagli hervorragend gelöst, dass das Tor fällt würde ich hier dem Pech ankreiden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Frisbee am 04.01.2010 um 11:54 Uhr bearbeitet
05.01.2010 - 09:52 Uhr
- WAZ -
Zitat
Reizpunkt Abwehr: Der VfL-Trainer wiederholte: „Wir haben in der Hinrunde zu viele Gegentore bekommen, darauf müssen wir das Hauptaugenmerk legen.“ Die vielen Gegentore – alles eine Sache der Konzentration, sagt er. Dabei hat Veh in der Innenverteidigung verschiedene Pärchen probiert, aber richtig besser wurde es nicht. Wie will der Coach das jetzt in den Griff kriegen? Der Trainer: „Andrea Barzagli ist unser Abwehrchef, da habe ich mich jetzt nach sechs Monaten endgültig festgelegt. Jan Simunek, Alex Madlung und Ricardo Costa kämpfen um den einen Platz.“
Zitat
Reizpunkt System: In der Hinrunde ließ Veh im Mittelfeld mit Raute spielen, jetzt denkt er über eine Variante mit zwei Sechsern nach. Heißt: Spielmacher Zvjezdan Misimovic müsste auf die Außenbahn ausweichen. Der Coach: „Wir probieren das jetzt einfach mal aus.“
Quelle: http://www.waz-online.de/Wolfsburg/WAZ-Sport/VfL-Wolfsburg/Veh-legt-sich-fest-Barzagli-bleibt-der-Abwehr-Chef
Also plant also ein 4-2-2-2 mit Zwetschge als Außenbahnspieler!
------------Dzeko/Martins-------Grafite-------------
--Ziani/Zwetschge---------------Zwetschge/Ziani--
----------------Gentner----Josue------------------
----Johnson---Barzagli---Miranda---Riether----
----------------------Benaglio---------------------
Mit dieser Elf rechne ich momentan!
----------Dzeko/Martins-------Grafite-------------
--Gentner-------------------------Zwetschge/Ziani--
----------------Hasebe----Josue------------------
----Johnson---Barzagli---Miranda---Riether----
----------------------Benaglio---------------------
Im Test gegen die Swallows stand ab Hälfte zwei Hasebe im DM, deshalb könnte ich mir auch diese Variante vorstellen!Johnson ist für mich eindeutig vor Schäfer! Im Test hat er auch wieder überzeugt! Er scheint bei Veh auszublühen :)
Zitat
Reizpunkt Abwehr: Der VfL-Trainer wiederholte: „Wir haben in der Hinrunde zu viele Gegentore bekommen, darauf müssen wir das Hauptaugenmerk legen.“ Die vielen Gegentore – alles eine Sache der Konzentration, sagt er. Dabei hat Veh in der Innenverteidigung verschiedene Pärchen probiert, aber richtig besser wurde es nicht. Wie will der Coach das jetzt in den Griff kriegen? Der Trainer: „Andrea Barzagli ist unser Abwehrchef, da habe ich mich jetzt nach sechs Monaten endgültig festgelegt. Jan Simunek, Alex Madlung und Ricardo Costa kämpfen um den einen Platz.“
Zitat
Reizpunkt System: In der Hinrunde ließ Veh im Mittelfeld mit Raute spielen, jetzt denkt er über eine Variante mit zwei Sechsern nach. Heißt: Spielmacher Zvjezdan Misimovic müsste auf die Außenbahn ausweichen. Der Coach: „Wir probieren das jetzt einfach mal aus.“
Quelle: http://www.waz-online.de/Wolfsburg/WAZ-Sport/VfL-Wolfsburg/Veh-legt-sich-fest-Barzagli-bleibt-der-Abwehr-Chef
Also plant also ein 4-2-2-2 mit Zwetschge als Außenbahnspieler!
------------Dzeko/Martins-------Grafite-------------
--Ziani/Zwetschge---------------Zwetschge/Ziani--
----------------Gentner----Josue------------------
----Johnson---Barzagli---Miranda---Riether----
----------------------Benaglio---------------------
Mit dieser Elf rechne ich momentan!
----------Dzeko/Martins-------Grafite-------------
--Gentner-------------------------Zwetschge/Ziani--
----------------Hasebe----Josue------------------
----Johnson---Barzagli---Miranda---Riether----
----------------------Benaglio---------------------
Im Test gegen die Swallows stand ab Hälfte zwei Hasebe im DM, deshalb könnte ich mir auch diese Variante vorstellen!Johnson ist für mich eindeutig vor Schäfer! Im Test hat er auch wieder überzeugt! Er scheint bei Veh auszublühen :)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Splashiii am 05.01.2010 um 10:00 Uhr bearbeitet
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