| Geburtsdatum | 18.07.1988 |
|---|---|
| Alter | 38 |
| Nat. |
Tunesien |
| Größe | 1,83m |
| Vertrag bis | 30.06.2026 |
| Position | Rechtsaußen |
| Fuß | beidfüßig |
| Akt. Verein | Hertha BSC II |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 1 | - | - | ||
![]() | Regionalliga Nordost | 1 | - | - | |
Änis Ben-Hatira [28]
22.08.2016 - 01:35 Uhr
24.01.2017 - 11:58 Uhr
Bedenkt auch immer, dass unser Präsi Wirtschaftsanwalt mit Fokus aufs Arbeitsrecht ist, denkt nicht das er hier bei dieser Personalie Hilfe und Tipps braucht
Jetzt gebe ich trotzdem nochmal meinen Senf dazu, denn im Grunde und nach längerem Nachdenken bin ich wirklich hin und her gerissen wie man mit Änis umgehen sollte.
Ich habe mir seinen offenen Brief sehr genau durchgelesen und komme für mich zu dem Schluss, dass ich ihm hinsichtlich seiner Motive Glauben schenke.
Die Umsetzung ist hier das eigentliche Problem gepaart mit der Tatsache, dass er dies scheinbar nicht selbst erkennt oder aufgrund eigener Erfahrungen nicht akzeptieren will.
Ich würde ihm auch nicht unterstellen wollen, dass er in irgendeiner Hinsicht die Öffentlichkeit belügt. Ich denke eher, dass er aus seiner eigenen Wahrnehmung heraus alles richtig macht, weil er bisher selbst noch keine widersprüchlichen Erfahrungen mit dem Verein gemacht hat.
Dies allerdings würde ich von Ansaar als wohl kalkuliert und gesteuert betrachten und hierbei lassen sich leicht Vergleiche mit anderen extremen Gruppierungen, wie beispielsweise Sekten, herstellen.
Denn im Grunde geht es immer erst um das Umgarnen neuer Mitstreiter, um nachhaltig Vertrauen zu schaffen. Danach folgt schrittweise eine immer stärkerer Einbindung in die Organisation bei gleichzeitige Abschottung von alten sozialen Kontakten, oder aber auch von der Öffentlichkeit. Dies kann durch Druck von Innen, leichter aber noch durch Druck von Außen forciert werden, bspw. durch das was von den Medien auf ihn einschlägt.
Ist eine uralte Masche.
Gefühlt ist er gerade in der Phase angekommen, in der er sich immer mehr von seinem eigentlichen sozialen Umfeld entfernt und hier ist man (die Öffentlichkeit, der Verein, ...) nun an dem Punkt an dem entschieden werden muss, wie man mit ihm weiter umgeht.
Hilft man ihm irgendwie aus der Nummer raus zu kommen, oder lässt man ihn sich weiter in die Scheiße reiten?
Ich würde für ersteres plädieren, auch wenn dies höchstwahrscheinlich unglaublich schwierig sein wird ...
Jetzt gebe ich trotzdem nochmal meinen Senf dazu, denn im Grunde und nach längerem Nachdenken bin ich wirklich hin und her gerissen wie man mit Änis umgehen sollte.
Ich habe mir seinen offenen Brief sehr genau durchgelesen und komme für mich zu dem Schluss, dass ich ihm hinsichtlich seiner Motive Glauben schenke.
Die Umsetzung ist hier das eigentliche Problem gepaart mit der Tatsache, dass er dies scheinbar nicht selbst erkennt oder aufgrund eigener Erfahrungen nicht akzeptieren will.
Ich würde ihm auch nicht unterstellen wollen, dass er in irgendeiner Hinsicht die Öffentlichkeit belügt. Ich denke eher, dass er aus seiner eigenen Wahrnehmung heraus alles richtig macht, weil er bisher selbst noch keine widersprüchlichen Erfahrungen mit dem Verein gemacht hat.
Dies allerdings würde ich von Ansaar als wohl kalkuliert und gesteuert betrachten und hierbei lassen sich leicht Vergleiche mit anderen extremen Gruppierungen, wie beispielsweise Sekten, herstellen.
Denn im Grunde geht es immer erst um das Umgarnen neuer Mitstreiter, um nachhaltig Vertrauen zu schaffen. Danach folgt schrittweise eine immer stärkerer Einbindung in die Organisation bei gleichzeitige Abschottung von alten sozialen Kontakten, oder aber auch von der Öffentlichkeit. Dies kann durch Druck von Innen, leichter aber noch durch Druck von Außen forciert werden, bspw. durch das was von den Medien auf ihn einschlägt.
Ist eine uralte Masche.
Gefühlt ist er gerade in der Phase angekommen, in der er sich immer mehr von seinem eigentlichen sozialen Umfeld entfernt und hier ist man (die Öffentlichkeit, der Verein, ...) nun an dem Punkt an dem entschieden werden muss, wie man mit ihm weiter umgeht.
Hilft man ihm irgendwie aus der Nummer raus zu kommen, oder lässt man ihn sich weiter in die Scheiße reiten?
Ich würde für ersteres plädieren, auch wenn dies höchstwahrscheinlich unglaublich schwierig sein wird ...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kallinski am 24.01.2017 um 12:00 Uhr bearbeitet
24.01.2017 - 12:04 Uhr
So Freunde der Sonne,
ich habe mich hier lange zurück gehalten und wollt erstmal sehen, wie sich die Diskussion entwickelt. Und daher erstmal ein großes Lob an die Veranwortlichen, die das Thema jetzt auch auf Darmstädter Fanseite auf die Tagesordnung gebracht haben.
Denn eins zeigt sich hier sehr deutlich: Fans sind nicht nur zum anfeuern da, sondern auch manchmal dazu, Fehlentwicklungen im Verein aufzuzeigen.
Leider ist der Verein in einer schwierigen Situation: einfach kündigen wird schwer, da der Verein offensichtlichst salafistisch ist, aber die Haltung allein in Deutschland nicht verboten ist. Allerdings ist es sicher möglich, ihn einfach nicht mehr einzusetzen. Und das wäre wohl auch die richtige Reaktion.
Alternativ: das Transferfenster ist noch 7 Tage offen...
Was allerdings erschreckend ist - und das weniger hier als insbesondere auf FB - ist die Ablehnung einiger User jeglicher deutscher Presse, der Geheimdienste und der Regierung.
Als gute Quellen werden dann die Organisation selbst (!), Ben-Hatira selbst oder ähnlich dubiose Seiten herangeführt.
Von da aus gehts dann leider schnell Richtung Israel-Bashing, "Lügenpresse"-Vorwürfen und dem absurden Versuch, das ganze als Rufmordkampagne gegen Ben-Hatira und Darmstadt darzustellen. Dazu gesellen sich teilweise offene Angriffe gegen die westliche Lebensweise.
Man kann dann dort lesen, dass man den Recherchen der Presse, den Geheimdienstenm, der Regierung nicht traut und jeder der was andres sagt, einfach rechts ist und was gegen Muslime hat.
Das ist einfach unsäglicher Unsinn.
Ben-Hatira hat oft genug den Hinweis bekommen, mit dem er da zusammenarbeitet. Ihm muss (!) inzwischen bekannt sein, was für Prediger dort auftreten. Sein Verhalten ist daher zumindest naiv, denn ich persönlich halte ihn nicht für einen radikalen Salafisten oder Islamisten.
Ein Wort noch zu "Ansaar ist ja nicht verboten": das ist die AfD auch nicht und die NPD ebensowenig. Trotzdem stelle ich mich gerne hin und benenne auch diese Gruppen als das, was sie sind. Selbes Vorgehen gilt für Ansaar International.
ich habe mich hier lange zurück gehalten und wollt erstmal sehen, wie sich die Diskussion entwickelt. Und daher erstmal ein großes Lob an die Veranwortlichen, die das Thema jetzt auch auf Darmstädter Fanseite auf die Tagesordnung gebracht haben.
Denn eins zeigt sich hier sehr deutlich: Fans sind nicht nur zum anfeuern da, sondern auch manchmal dazu, Fehlentwicklungen im Verein aufzuzeigen.
Leider ist der Verein in einer schwierigen Situation: einfach kündigen wird schwer, da der Verein offensichtlichst salafistisch ist, aber die Haltung allein in Deutschland nicht verboten ist. Allerdings ist es sicher möglich, ihn einfach nicht mehr einzusetzen. Und das wäre wohl auch die richtige Reaktion.
Alternativ: das Transferfenster ist noch 7 Tage offen...
Was allerdings erschreckend ist - und das weniger hier als insbesondere auf FB - ist die Ablehnung einiger User jeglicher deutscher Presse, der Geheimdienste und der Regierung.
Als gute Quellen werden dann die Organisation selbst (!), Ben-Hatira selbst oder ähnlich dubiose Seiten herangeführt.
Von da aus gehts dann leider schnell Richtung Israel-Bashing, "Lügenpresse"-Vorwürfen und dem absurden Versuch, das ganze als Rufmordkampagne gegen Ben-Hatira und Darmstadt darzustellen. Dazu gesellen sich teilweise offene Angriffe gegen die westliche Lebensweise.
Man kann dann dort lesen, dass man den Recherchen der Presse, den Geheimdienstenm, der Regierung nicht traut und jeder der was andres sagt, einfach rechts ist und was gegen Muslime hat.
Das ist einfach unsäglicher Unsinn.
Ben-Hatira hat oft genug den Hinweis bekommen, mit dem er da zusammenarbeitet. Ihm muss (!) inzwischen bekannt sein, was für Prediger dort auftreten. Sein Verhalten ist daher zumindest naiv, denn ich persönlich halte ihn nicht für einen radikalen Salafisten oder Islamisten.
Ein Wort noch zu "Ansaar ist ja nicht verboten": das ist die AfD auch nicht und die NPD ebensowenig. Trotzdem stelle ich mich gerne hin und benenne auch diese Gruppen als das, was sie sind. Selbes Vorgehen gilt für Ansaar International.
24.01.2017 - 15:26 Uhr
@revier301: Ich glaube, hier werden einfach zu viele Themen vermischt. Ich glaube niemand hier hat behauptet, das der Verein KEINE Hilfsprojekte auf die Beine gestellt hat. Desweiteren hat auch niemand behauptet, das der Verein Gelder in die Terrorismusfinanzierung fliessen läßt. Mir war das bis zu dem Zeitpunkt egal, an dem diese dämlichen Likes auf FB aufgetaucht sind und ÄHB von der "Sabotage seiner Karriere" geredet hat. Wenn er nicht aktiv Werbung für diesen Verein gemacht hätte, würde da auch kein Hahn danach krähen. Nach der Lektüre diverser Quellen bin ich aber zu dem Schluss gekommen, das der Verein Extremisten eine Plattform bietet und das kann ich im Zusammenhang mit dem SV98 nicht gut heissen. Meine Reaktion wäre die gleiche, wenn ein Spieler des SV98 bei Pegida vorne weg marschieren würde... entweder distanzieren oder tschüss...
24.01.2017 - 15:38 Uhr
Zitat von Georges-Leekens
"Lilienfans gegen Muslime" bringt es eher auf den Punkt!
Zitat von Heiner81
"lilienfans gegen rechts" = Rassisten?
Immer wenn man denkt, die Menschheit muss sich doch irgenwie weiterentwickelt haben...
"lilienfans gegen rechts" = Rassisten?
Immer wenn man denkt, die Menschheit muss sich doch irgenwie weiterentwickelt haben...
"Lilienfans gegen Muslime" bringt es eher auf den Punkt!
Was denkst du eigentlich wer du bist?!
Revier hat versucht seine Meinung zu verduetlichen. Es gibt Leute die versucht haben mit ihm zu diskutieren (Auf eine Antwort zu meinem Beitrag warte ich allerdings noch).
Aber was du hier abziehst ist unterste Schublade. Du wirfst hier den Leuten Rassismus, rechte Gesinnung und Ahnungslosigkeit vor und gehst sogar soweit uns zu beschuldigen gegen Moslems zu sein.
Verrate mir mal bitte eins: Wenn diese Organisation, wie die Genannte, oder "Lies" oder "die wahre Religion" (der Name sagt schon alles über das Gedankengut aus) oder einige mehr so "unschuldig" sein sollen, weswegen haben dann so viele gemäßigte Moslems so einen Hass auf sie? Richtig, weil sie durch eben solche Einrichtungen in Veruf geraten! Jeder einzelne gemäßigte Moslem den ich kenne (ob sie moslimisch leben oder nicht) sagt, dass diese Organisationen das wahre Problem des Islam in Deutschland sind und sie die mehr als kritischen Meinungen der Deutschen verstehen können.
Willst du etwa bestreiten, dass aus der Salafistenszene überpropotional viele Menschen nach Syrien sind?
Hier hat KEIN Einziger gesagt, dass der Islam in irgendeiner weise schlecht wäre. Dann könnte ich deinen Frust verstehen. Aber wir reden hier über eine extremistisch (angehauchte) Szene, die nicht zu tollerieren ist. Genau so wenig wie Links/Rechtsextremismus.
Ich weiß nicht wo du ursprünglich herkommst und es ist mir auch egal. Aber hinterfrag dich mal bitte wie es dort aufgenommen werden würde wenn erzkonservative Katholiken auf der Straße Bibeln verteilen würden, auf Land und Kultur spucken würden. Und um den ganzen noch die Krone aufzusetzen einen Glaubenskrieg von Christen gegen andersdenkende zu unterstützen. Vielleicht bist du dazu fähig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kuchenbesuchen am 24.01.2017 um 15:42 Uhr bearbeitet
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