Andreas Biermann leidet an Depressionen
20.11.2009 - 15:49 Uhr
Fußball-Profi Andreas Biermann vom FC St. Pauli leidet an Depressionen und wollte sich vor vier Wochen das Leben nehmen. Das teilte der Abwehrspieler in einer Presseerklärung mit. Er wolle mit diesem öffentlichen Bekenntnis dazu beitragen, dass diese Erkrankung keine Tabuthema mehr sei. „Ich, Andreas Biermann, 29 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern, bin Profi-Fußballspieler beim FC St. Pauli und leide seit mehreren Jahren an Depressionen. Ich versuchte, mir am 20. Oktober2009 das Leben zu nehmen“, berichtete der Fußballspieler.
http://www.bild.de/BILD/sport/telegramm/sport-telegramm,rendertext=10531026.html
http://www.bild.de/BILD/sport/telegramm/sport-telegramm,rendertext=10531026.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von WuRst am 21.11.2009 um 00:38 Uhr bearbeitet
20.11.2009 - 16:00 Uhr
Das ist natürlich ganz ganz bitter.
Hoffen wir alle, daß sein Schritt in die Klinik rechtzeitig genug kam und er nun genügend Ruhe hat, um seine Krankheit zu überwinden.
Vielleicht sollten wir alle, ich nenne mich da anerster Stelle, etwas zurückhaltender mit Kritik in den Foren sein. Wir wissen halt auch nur oberflächliches und können mit der einen oder anderen Spitze unbewußt Situationen verschlimmern.
Ich werde mich bessern!
Forza!
Hoffen wir alle, daß sein Schritt in die Klinik rechtzeitig genug kam und er nun genügend Ruhe hat, um seine Krankheit zu überwinden.
Vielleicht sollten wir alle, ich nenne mich da anerster Stelle, etwas zurückhaltender mit Kritik in den Foren sein. Wir wissen halt auch nur oberflächliches und können mit der einen oder anderen Spitze unbewußt Situationen verschlimmern.
Ich werde mich bessern!
Forza!
20.11.2009 - 16:07 Uhr
musst du den bildtitel übernehmen?..
hier die presseerklärung:
http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=5613&type=2&menuid=57&topmenu=112
der richtige schritt. alles gute!
hier die presseerklärung:
http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=5613&type=2&menuid=57&topmenu=112
der richtige schritt. alles gute!
20.11.2009 - 16:49 Uhr
gute besserung un hoffentlich überwindest du die krankheit!
20.11.2009 - 17:11 Uhr
Es war der richtige Schritt
20.11.2009 - 17:12 Uhr
Denke auch, dass dieser mutige Schritt der richtige war
und wünsche ihm eine gute Genesung!
und wünsche ihm eine gute Genesung!
20.11.2009 - 17:57 Uhr
Titel wurde von mir bereits alarmiert.
YNWA!
YNWA!
20.11.2009 - 18:01 Uhr
Einfach nur alles gute!
20.11.2009 - 18:01 Uhr
Ich wünsche Andreas Biermann alles Gute und dass er vor allem wieder gesund wird.
Das war sicher kein leichter Schritt für ihn und seine Familie, damit an die Öffentlichkeit zu gehen.
Auch seiner Familie wünsche ich die Kraft, das alles durchzustehen.
Das war sicher kein leichter Schritt für ihn und seine Familie, damit an die Öffentlichkeit zu gehen.
Auch seiner Familie wünsche ich die Kraft, das alles durchzustehen.
20.11.2009 - 18:37 Uhr
Wünsche ihm und seiner Familie alles Gute und das sie zusammen diese Krankheit meistern!
Desweiteren wünsche ich mir das die einschlägige Presse sich zurückhält und ihn und seine Familie in Ruhe lässt!
Man muss nicht um jeden Preis seine Auflage nach oben treiben.
Hoffe Dich bald wieder im Trikot unseres FC St. Pauli zusehen.
YNWA
Desweiteren wünsche ich mir das die einschlägige Presse sich zurückhält und ihn und seine Familie in Ruhe lässt!
Man muss nicht um jeden Preis seine Auflage nach oben treiben.
Hoffe Dich bald wieder im Trikot unseres FC St. Pauli zusehen.
YNWA
20.11.2009 - 18:48 Uhr
Es ist schön wen einer wie Andi den Mut hat sich frei zu äussern.
Ich kann allerdings aus sicht eines nicht in der Öffentlichkeit stehenden, 37 Jährigen Mannes folgendes sagen:
Ich, Saalsdorfer genannt, leide seit Anfang 2000 unter Depressionen. Mal stark, mal leicht, mal nichts. derzeit haut es mich wieder mal um, das Gefühl der Antriebslosigkeit, das verzweifelnde, das "sich unnütz fühlen", die Lust keine Lust zu haben... Einfach alles ist "derzeit" schwer. Morgens, wenn ich denn überhaupt hochkomme, nehme ich auf Ärztliche Anweisung hin 20 mg Citalopram, ggf wird die Dosis demnächst verdoppelt. Am 26.10.09 bin ich mit meiner Freundin in den Urlaub geflogen, und wollte vorher noch ein gespräch mit meinem Cef und meinem direkten Vorgesetzten führen. Leider kam es aus einer Angstsituation nicht dazu. Ich habe 13 tage Urlaub damit vergeudet ein guter Schauspieler zu sein, und meiner Freundin den guten, lustigen, lebensfrohen vorzugaukeln.... und habe dabei meine Beziehung aufs Spiel gesetzt. Jetzt nach meinem Urlaub habe ich mich meinen beiden Chefs geöffnet (ich bin immer zuverlässig gewesen, nur leider in den letzten 4-6 Wochen vor meinem Urlaub nicht mehr) und ich bekomme zum 31.12.2009 meine Papiere, da die Firma mich nicht tragen kann.
Ich habe Freunde, nein Bekannte, die immer wenn es mir gut geht und Sie etwas von mir erwarten können sich mit mir im Erfolg sonnen, sobald es aber schlechter wird bin ich alleine. Ich will hier von niemanden Mitleid (Gott bewahre mich davor) niemand soll mir schreiben: Hey wenn was ist, meld dich bei mir!! (Ihr könnt von mir ca 150 Tel-Nr haben von Leuten die dann sagen: Hab grad Essen auf dem Herd, rufe Dich später mal zurück... das dort dann kein Anruf kommt ist auch klar)... Ich brauche auch niemanden mehr der sagt: Ich stehe hinter Dir (derjenige geht zur Seite wenn ich mich fallen lasse. Ich kann auch noch folgendes sagen: Ich denke nicht an SUIZID oder SELBSTTÖTUNG (ich hoffe nur das IHR den Begriff SELBSTMORD aus euren Gedanken streichen könnt!!!!!).
Ich will hier auch nicht den ganzen Fred vollschreiben, sondern nur noch eins sagen (und das folgendes kommt tatsächlich von mir)
Aus dem Tal des Nebels kommst Du nur wenn die Sonne Dir die Hand reicht.... Diese Sonne ist meine Freundin, für die stehe ich jeden Tag auf, zeige Ihr nicht nur ein lächeln, sondern auch mal tränen wenn sie mich überkommen. Die Frau, der ich derzeit leider nicht zeigen kann wie ich Sie liebe, gibt mir selbst soviel liebe und Anerkennung das es mir leichter fällt meine Krankheit zu akzeptieren.
Viele Freu.... nein bekannte haben mich in den letzten Tagen angerufen und gefragt ob ich wie Robert Enke denke, ich kann euch nur antworten: FICKT EUCH (sorry wenn ich gegen die netiquette verstoße, aber das musste raus).
Und Andi Biermann: Es ist leichter zu verstehen wenn man weiß das nicht immer nur die Sonne scheint, auch ein Regen hilft dem Leben....
Braun weiße Grüße,
dewr Saalsdorfer
Ich kann allerdings aus sicht eines nicht in der Öffentlichkeit stehenden, 37 Jährigen Mannes folgendes sagen:
Ich, Saalsdorfer genannt, leide seit Anfang 2000 unter Depressionen. Mal stark, mal leicht, mal nichts. derzeit haut es mich wieder mal um, das Gefühl der Antriebslosigkeit, das verzweifelnde, das "sich unnütz fühlen", die Lust keine Lust zu haben... Einfach alles ist "derzeit" schwer. Morgens, wenn ich denn überhaupt hochkomme, nehme ich auf Ärztliche Anweisung hin 20 mg Citalopram, ggf wird die Dosis demnächst verdoppelt. Am 26.10.09 bin ich mit meiner Freundin in den Urlaub geflogen, und wollte vorher noch ein gespräch mit meinem Cef und meinem direkten Vorgesetzten führen. Leider kam es aus einer Angstsituation nicht dazu. Ich habe 13 tage Urlaub damit vergeudet ein guter Schauspieler zu sein, und meiner Freundin den guten, lustigen, lebensfrohen vorzugaukeln.... und habe dabei meine Beziehung aufs Spiel gesetzt. Jetzt nach meinem Urlaub habe ich mich meinen beiden Chefs geöffnet (ich bin immer zuverlässig gewesen, nur leider in den letzten 4-6 Wochen vor meinem Urlaub nicht mehr) und ich bekomme zum 31.12.2009 meine Papiere, da die Firma mich nicht tragen kann.
Ich habe Freunde, nein Bekannte, die immer wenn es mir gut geht und Sie etwas von mir erwarten können sich mit mir im Erfolg sonnen, sobald es aber schlechter wird bin ich alleine. Ich will hier von niemanden Mitleid (Gott bewahre mich davor) niemand soll mir schreiben: Hey wenn was ist, meld dich bei mir!! (Ihr könnt von mir ca 150 Tel-Nr haben von Leuten die dann sagen: Hab grad Essen auf dem Herd, rufe Dich später mal zurück... das dort dann kein Anruf kommt ist auch klar)... Ich brauche auch niemanden mehr der sagt: Ich stehe hinter Dir (derjenige geht zur Seite wenn ich mich fallen lasse. Ich kann auch noch folgendes sagen: Ich denke nicht an SUIZID oder SELBSTTÖTUNG (ich hoffe nur das IHR den Begriff SELBSTMORD aus euren Gedanken streichen könnt!!!!!).
Ich will hier auch nicht den ganzen Fred vollschreiben, sondern nur noch eins sagen (und das folgendes kommt tatsächlich von mir)
Aus dem Tal des Nebels kommst Du nur wenn die Sonne Dir die Hand reicht.... Diese Sonne ist meine Freundin, für die stehe ich jeden Tag auf, zeige Ihr nicht nur ein lächeln, sondern auch mal tränen wenn sie mich überkommen. Die Frau, der ich derzeit leider nicht zeigen kann wie ich Sie liebe, gibt mir selbst soviel liebe und Anerkennung das es mir leichter fällt meine Krankheit zu akzeptieren.
Viele Freu.... nein bekannte haben mich in den letzten Tagen angerufen und gefragt ob ich wie Robert Enke denke, ich kann euch nur antworten: FICKT EUCH (sorry wenn ich gegen die netiquette verstoße, aber das musste raus).
Und Andi Biermann: Es ist leichter zu verstehen wenn man weiß das nicht immer nur die Sonne scheint, auch ein Regen hilft dem Leben....
Braun weiße Grüße,
dewr Saalsdorfer
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