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Daniel Thioune
Geburtsdatum 21.07.1974
Alter 52
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein SV Werder Bremen

Alles Gute, Daniel Thioune!

06.07.2020 - 14:35 Uhr
Alles Gute, Daniel Thioune! |#1771
05.05.2021 - 22:28 Uhr
Zitat von Rostein

Zitat von BallToGo

(...)
Vielleicht gelingt es dem Nachfolger, trotz ausbleibenden Erfolgs diesmal die Mannschaft bei der Stange zu halten. Dann könnte man es mal mit einem 2. Jahr versuchen. Die Chancen sähe ich eher besser an.
Noch besser wäre zweifellos der erfolgreiche Aufstieg, aber dazu fehlt mir der Glaube, eben weil zuviel Faktoren gleichzeitig einwirken.

Das 2. Jahr hätten wir ja auch gleich mit Thioune machen können oder?
Denn, wen ich Dich recht verstehe, würdest Du einem neuen Trainer zwei Jahre zugestehen... und das hieße, wir starten wie fast jede Saison bei 0 statt bei 1*... oder meinst du einen Last-Minute-Aufstieg diese Saison quasi auf dem Zahnfleisch?
Wenn ich mir die Namen in die Erinnerung rufe, die sich gegen Thioune (mit welcher Berechtigung auch immer, ob nun nur für sich oder das gesamte Team) stark gemacht haben, fällt auf, daß einer von Bord geht, einer kaum je spielen wird, einer kaum je mit einer positiven Leistung aufgefallen ist und für die nächste Saison ein absoluter Wackelkandidat wäre. Es bleiben als erwartbare (relative oder absolute) Leistungsträger Leistner und Leibold.


Ja, ich bin der Meinung, dass ein Aufstieg bei diesem Verein erst im 2. Jahr eines Trainers gelingen kann; Wunder, wie vielleicht heuer noch möglich, mal ausgenommen. Dabei ist es wurscht, wie der Trainer heisst. (Nur meine aus den Erfahrungen gebildete Meinung, die man nicht teilen muss.)
Und nein, mit Thioune hätte man angesichts des zerrüttetens Verhältnisses zu Mannschaft nicht weitermachen können. (Dass das Verhältnis zerrüttet war, unterstelle ich mal trotz der gegenteiligen Äußerungen von Wood und Thioune. Die Spielweise der Mannschaft stützt diese These.)

Dass du den "Nutzen" der Spieler, die auf den Vorstand zugegangen sind, ansprichst, halte ich für nicht relevant. Sie bilden den Mannschaftsrat. Wenn die Mannschaft sich mehrheitlich gegen den Trainer ausspricht, können sie doch gar nicht anders, als so zu handeln. Das heisst noch nicht einmal, dass sie diese Ansicht teilen.
Was ich von den Spielern insgesamt halte, schreibe ich jetzt nicht. Dazu nur soviel: der Kaderplaner ist gefordert!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BallToGo am 05.05.2021 um 22:40 Uhr bearbeitet
Alles Gute, Daniel Thioune! |#1772
05.05.2021 - 22:39 Uhr
Zitat von fanbeauftragter
Bei Thioune habe zuletzt „eine klare Führung gefehlt", kritisierte Boldt und „dass sich der Eindruck verfestigt habe, dass die Distanz zwischen Daniel Thioune und der Mannschaft zu groß geworden ist. Wir liefen Gefahr, die Saison auslaufen zu lassen und bei uns viel kaputtzumachen". Wenn man die letzten Spiele gesehen hat, schienen diese Einschätzungen durchaus zutreffend zu sein. Umso bemerkenswerter ist es wie sich Wood und Thioune heute zu diesen Vorwürfen direkt bzw. indirekt äußern. Hier zeigt sich doch recht deutlich eine Diskrepanz ohne sich jetzt im weiteren bewerten zu können bzw. zu wollen.

Zitat von Bobby Wood


Transfermarkt: Wie war die Stimmung innerhalb des Teams?

Wood: Ich würde sagen: Jeder war mit jedem gut. Es gab keine „ ***** “ in der Mannschaft. (schmunzelt) Wir hatten eine tolle Gruppe. Deswegen hat es schon ein bisschen wehgetan, als ich gegangen bin. Beim Abendessen haben wir immer in unterschiedlicher Zusammensetzung an den Tischen gesessen. Normalerweise gibt es immer Grüppchen, aber bei uns war das nicht so. Mit Aaron Hunt und auch Rick van Drongelen verstand ich mich besonders gut, weil wir lange in einem Team waren.

Transfermarkt: Der Abschied vom HSV verlief nicht ganz ohne Nebengeräusche. Sie sollen mit dem mittlerweile freigestellten Cheftrainer Daniel Thioune in der Kabine gestritten haben, weil Sie Ihrem Unmut angeblich freien Lauf ließen. Was ist vorgefallen?

Wood: Da war nichts. Es ist nichts vorgefallen, was nicht normal gewesen wäre. Gegen Darmstadt (1:2 am 9. April; d. Red.) haben wir eine verdammt bittere Niederlage kassiert. Wir waren alle, nicht nur ich, sondern die ganze Mannschaft und das Trainerteam, richtig enttäuscht. Nach dem Spiel sind viele Spieler in der Kabine laut geworden. Das ist nach Niederlagen aber nichts Ungewöhnliches. Fußball ist ein emotionaler Sport. Diese Situation war nicht der Grund für meine vorzeitige Vertragsauflösung. Und ich kann über Daniel nichts Schlechtes sagen.

https://www.transfermarkt.de/wood-uber-salt-lake-bdquo-bittersussen-ldquo-hsv-abschied-amp-aktien-bdquo-bereue-kein-bisschen-ldquo-/view/news/384588

Und Thioune:
Zitat von Daniel Thioune


(...). Natürlich kann man meinen Führungsstil unterschiedlich bewerten. Ich bin sicherlich jemand, der seinen eigenen Weg geht und werden diesen auch künftig nicht verlassen. Aber das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainerteam war intakt, und wenn es eine große Distanz gegeben hätte, dann wäre eine über weite Strecken gute Saison so nicht möglich gewesen. In letzten Wochen haben wir uns für einige Leistungen nicht belohnt und auch das Momentum war in einigen Spielen nicht gerade auf unserer Seite. (...). Wir haben über die ganze Saison, insbesondere auch in den Tagen vor dem Karlsruhe-Spiel, häufig, offen und ehrlich mit den Spielern gesprochen. Der Zusammenhalt von Mannschaft, Trainer- und Funktionsteam war bis zuletzt gut. Das Verhältnis intakt.

https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article232218597/hsv-thioune-interview-exklusiv-trainerwechsel-entlassung-persoenlich-getroffen-boldt-pk.html

Vermutlich ist die Aufarbeitung um die Spieler und die Entlassung noch nicht zu Ende. Insbesondere i.d.Z. die richtigen Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können, ist zumindest intern eine ehrliche Einschätzung unausweichlich.

Die Frage bleibt für mich, wie man davon sprechen kann, dass das Verhältnis zum Team intakt war, wenn die Spieler den Trainer mit ihren (Nicht-)Leistungen zuletzt so was von in den Ar... getreten haben augen-zuhalten . Vielleicht gibt es ja noch eine Antwort darauf.

Ich hätte auch gerne eine Antwort auf diese Frage.

Mich enttäuscht die gesamte Situation.
Ich hätte nie gedacht, dass sowas bei Thioune möglich ist.
Andererseits kam Boldt schon sehr ehrlich und glaubwürdig rüber.

Das einzige Positive ist, dass Hrubesch das Ding übernimmt.

Ich habe aber kaum Erwartungen für nächste Saison.
Am Ende sitzen wir trotzdem alle vor dem TV und fiebern mit.
Alles Gute, Daniel Thioune! |#1773
05.05.2021 - 22:59 Uhr
Zitat von BallToGo

(...)

Ja, ich bin der Meinung, dass ein Aufstieg bei diesem Verein erst im 2. Jahr eines Trainers gelingen kann; Wunder, wie vielleicht heuer noch möglich, mal ausgenommen.
Dann ist der HSV zu ewiger Zweitklassigkeit verdammt... Ich habe nochmal meine Erschütterung verstärken wollen - und es ist gelungen. Vor Pagelsdorf sind zwei vollständige Saisons gelungen: Benno Möhlmann. Ernst Happel. Branko Zebec. Kuno Klötzer. 5 Trainer in 48 Jahren. 20 von 48 Saisons.


Zitat von BallToGo

Und nein, mit Thioune hätte man angesichts des zerrütteten Verhältnisses zu Mannschaft nicht weitermachen können. (Dass das Verhältnis zerrüttet war, unterstelle ich mal trotz der gegenteiligen Äußerungen von Wood und Thioune. Die Spielweise der Mannschaft stützt diese These.)
Ja, das mag ein valides Indiz sein. Wobei die Frage wäre, ob es die Mannschaft oder Teile der Mannschaft waren.

Zitat von BallToGo

Dass du den "Nutzen" der Spieler, die auf den Vorstand zugegangen sind, ansprichst, halte ich für nicht relevant. Sie bilden den Mannschaftsrat. Wenn die Mannschaft sich mehrheitlich gegen den Trainer ausspricht, können sie doch gar nicht anders, als so zu handeln. Das heisst noch nicht einmal, dass sie diese Ansicht teilen.
Was ich von den Spielern insgesamt halte, schreibe ich jetzt nicht. Dazu nur soviel: der Kaderplaner ist gefordert!

Ich dachte eher dahin, daß der Mannschaftsrat ohne Rücksprache mit dem Gesamtkader die Gespräche geführt haben könnte... Wenn ich mir nun die soziale Dynamik der letzten Wochen anschaue und gar noch die spezifisch sportlichen Leistungen des Kaders, dann würde ich sagen, der bzw. die Kaderplaner sollten gefeuert werden. Keinesfalls sollte nach der Zusammenstellung von soviel sozialem Sprengstoff, wie er sich da aufgebaut zu haben scheint, der Mann nochmals mit derselben Aufgabe betraut werden (Dabei sehe ich noch von sportlich vollkommen inadäquaten Personalauswahlen ab). Ein Sportdirektor, an dem dramatische Entwicklungen in seinem unmittelbaren Umfeld wiederholt vorbeigehen, bis es zu spät ist (2020 schon ähnlich, 2019 aufgrund kurzer Amtszeit vielleicht noch mit "mildernden Umständen" zu verbrämen), sollte sich fragen, ob er die nötige Umsicht bei der Berufswahl hat walten lassen. Und ein Vorstand, der den einen wie den anderen im Amt lässt/ ließe , sollte sich auch nicht wundern, wenn das schmerzhaft auf die eigenen Füße fällt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rostein am 05.05.2021 um 23:08 Uhr bearbeitet
Alles Gute, Daniel Thioune! |#1774
05.05.2021 - 23:11 Uhr
Die Spieler sind über die Saison gesehen genau so verunsichert, wie wir wenn der HSV nach 80 Minuten mit einem Tor führt. Es herrscht eine gute Ausgangslage vor, und doch hat man die Hosen voll. Das sieht man uns vor dem Fernseher an, dass sieht man den Spielern an.

Vielleicht könnte ich bei der Arbeit auch nicht konstant meine beste Leistung liefern, wenn ich bei jeder Nachlässigkeit damit rechnen müsste, dass mein Chef gefeuert wird! Wie soll ich mich dann konzentrieren? Wo bleibt da der Raum für Entwicklung und die dazugehörigen Fehler?

So viel zum HSV. Aber die Medien tun ihr übriges dazu. Gewinnt der HSV mal 2-3 Spiele am Stück nicht ist es eine "Ergebniskrise". Sind es 4-5 ist es gar ne "Trainerkrise". Dann die Sache mit dem angeblichen Kabinenstreit mit Wood uvm. Was da alles geschrieben wird nur um Öl ins Feuer zu gießen ist schier unerträglich.

Naja, und dann lässt ein Trainer, der immer mit Feuer und Flamme dabei zu sein schien und zumindest etwas erahnen ließ in seinem ersten Amtsjahr während einer PK emotional zu tief blicken und darf dann seinen Posten räumen. Ich glaub mich trifft ein Pferd.

Klar, abschenken ist kacke. Aber in der Hitze des Gefechts... Und Hrubesch soll jetzt 9 Punkte holen oder wie? Und dann fangen wir nochmal bei 0 an oder was?
Alles Gute, Daniel Thioune! |#1775
05.05.2021 - 23:13 Uhr
Zitat von Rostein
Zitat von BallToGo

(...)

Ja, ich bin der Meinung, dass ein Aufstieg bei diesem Verein erst im 2. Jahr eines Trainers gelingen kann; Wunder, wie vielleicht heuer noch möglich, mal ausgenommen.
Dann ist der HSV zu ewiger Zweitklassigkeit verdammt... Ich habe nochmal meine Erschütterung verstärken wollen - und es ist gelungen. Vor Pagelsdorf sind zwei vollständige Saisons gelungen: Benno Möhlmann. Ernst Happel. Branko Zebec. Kuno Klötzer. 5 Trainer in 48 Jahren.


Zitat von BallToGo

Und nein, mit Thioune hätte man angesichts des zerrütteten Verhältnisses zu Mannschaft nicht weitermachen können. (Dass das Verhältnis zerrüttet war, unterstelle ich mal trotz der gegenteiligen Äußerungen von Wood und Thioune. Die Spielweise der Mannschaft stützt diese These.)
Ja, das mag ein valides Indiz sein. Wobei die Frage wäre, ob es die Mannschaft oder Teile der Mannschaft waren.

Zitat von BallToGo

Dass du den "Nutzen" der Spieler, die auf den Vorstand zugegangen sind, ansprichst, halte ich für nicht relevant. Sie bilden den Mannschaftsrat. Wenn die Mannschaft sich mehrheitlich gegen den Trainer ausspricht, können sie doch gar nicht anders, als so zu handeln. Das heisst noch nicht einmal, dass sie diese Ansicht teilen.
Was ich von den Spielern insgesamt halte, schreibe ich jetzt nicht. Dazu nur soviel: der Kaderplaner ist gefordert!

Ich dachte eher dahin, daß der Mannschaftsrat ohne Rücksprache mit dem Gesamtkader die Gespräche geführt haben könnte... Wenn ich mir nun die soziale Dynamik der letzten Wochen anschaue und gar noch die spezifisch sportlichen Leistungen des Kaders, dann würde ich sagen, der bzw. die Kaderplaner sollten gefeuert werden. Ein Sportdirektor, an dem dramatische Entwicklungen in seinem unmittelbaren Umfeld wiederholt vorbeigehen, bis es zu spät ist (2020 schon ähnlich, 2019 aufgrund kurzer Amtszeit vielleicht noch mit "mildernden Umständen" zu verbrämen), sollte sich fragen, ob er die nötige Umsicht bei der Berufswahl hat walten lassen. Und ein Vorstand, der den einen wie den anderen im Amt lässt/ ließe , sollte sich auch nicht wundern, wenn das schmerzhaft auf die eigenen Füße fällt.


Eigentlich wollte ich kein neues Fass aufmachen, aber die Kaderplanung ist seit langem ein Dorn in meinem Auge.
Ich kann aber absolut nicht beurteilen, welche Person dafür verantwortlich ist. Costa soll der Kaderplaner sein, ja. Aber was hat Mutzel damit am Hut? (Was für einen Verantwortungsbereich hat Mutzel überhaupt?) Letztlich gehört alles zu Boldts Bericht, auch ja.
Aber wer gehört jetzt zuerst kritisiert bzw. gefeuert, Costa als Kaderplaner oder Mutzel als teurer Frühstücksdirektor, der nur Hilfsarbeiten für Boldt erledigt?
Alles Gute, Daniel Thioune! |#1776
05.05.2021 - 23:27 Uhr
Zitat von BallToGo
(...)Eigentlich wollte ich kein neues Fass aufmachen, aber die Kaderplanung ist seit langem ein Dorn in meinem Auge.
Ich kann aber absolut nicht beurteilen, welche Person dafür verantwortlich ist. Costa soll der Kaderplaner sein, ja. Aber was hat Mutzel damit am Hut? (Was für einen Verantwortungsbereich hat Mutzel überhaupt?) Letztlich gehört alles zu Boldts Bericht, auch ja.
Aber wer gehört jetzt zuerst kritisiert bzw. gefeuert, Costa als Kaderplaner oder Mutzel als teurer Frühstücksdirektor, der nur Hilfsarbeiten für Boldt erledigt?

Ich gebe mal sehr vereinfacht mein eigenes Verständnis zum Besten: Coach und Kaderplaner sind hierarchisch gleichgeordnet. Die beiden tauschen sich aus, welche Positionen mit welchem Profil zu besetzen sind. Auf Empfehlung der Scouts wird eine Vorauswahl getroffen und dem Sportdirektor unterbreitet. Der klopft neben den sportlichen Qualifikationen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Verpflichtung (Gehälter und ggf. Ablösen) ab, stimmt sich dann mit Coach und Kaderplaner über die finale Auswahl ab und unterbreitet diese dann dem Vorstand. Nach Genehmigung rückt der Sportdirektor zur Vertragsunterzeichnung an...
Alles Gute, Daniel Thioune! |#1777
05.05.2021 - 23:43 Uhr
Zitat von Rostein
Zitat von BallToGo

(...)Eigentlich wollte ich kein neues Fass aufmachen, aber die Kaderplanung ist seit langem ein Dorn in meinem Auge.
Ich kann aber absolut nicht beurteilen, welche Person dafür verantwortlich ist. Costa soll der Kaderplaner sein, ja. Aber was hat Mutzel damit am Hut? (Was für einen Verantwortungsbereich hat Mutzel überhaupt?) Letztlich gehört alles zu Boldts Bericht, auch ja.
Aber wer gehört jetzt zuerst kritisiert bzw. gefeuert, Costa als Kaderplaner oder Mutzel als teurer Frühstücksdirektor, der nur Hilfsarbeiten für Boldt erledigt?

Ich gebe mal sehr vereinfacht mein eigenes Verständnis zum Besten: Coach und Kaderplaner sind hierarchisch gleichgeordnet. Die beiden tauschen sich aus, welche Positionen mit welchem Profil zu besetzen sind. Auf Empfehlung der Scouts wird eine Vorauswahl getroffen und dem Sportdirektor unterbreitet. Der klopft neben den sportlichen Qualifikationen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Verpflichtung (Gehälter und ggf. Ablösen) ab, stimmt sich dann mit Coach und Kaderplaner über die finale Auswahl ab und unterbreitet diese dann dem Vorstand. Nach Genehmigung rückt der Sportdirektor zur Vertragsunterzeichnung an...


Vielleicht. Aber wenn der "Direktor" nichts selbst entscheiden darf, könnte man ihn problemlos auf die gleiche Ebene wie Trainer und Kaderplaner zurückstufen. Letztere hätten dann nur etwas mehr Mitspracherecht.
Titel ist natürlich eine Sache, Gehalt eine andere. Wenn Mutzel zugunsten seines Titel weniger Geld bekommt als sonst, soll mir das recht sein und dem Verein auch.
Das geht jetzt aber wohl zu sehr ins OT.
Alles Gute, Daniel Thioune! |#1778
06.05.2021 - 06:46 Uhr
Zitat von Bild_interview
BILD: Fühlen Sie sich als gescheitert?

Thioune: „Ich empfinde mein Ausscheiden nicht als Scheitern. Mein Team und ich haben uns klare Ziele gesetzt, die wir bis Mitte 2022 erreichen wollten. Unerfüllte Mission trifft es also eher.“

BILD: Was war Ihr schönster HSV-Moment?

Thioune: „Das waren einige. Angefangen mit der Vertragsunterzeichnung. Für mich war es ein Privileg, HSV-Trainer zu sein. Ich habe viele schöne Momente mit der Mannschaft gehabt, nicht nur nach Siegen, sondern auch im Training.“

BILD: Wie sehen Sie das 270-Minuten-Finale für Horst Hrubesch?

Thioune: „Horst ist für mich ein wunderbarer Mensch, ein richtig guter Trainer. Unser Verhältnis ist von Vertrauen und Respekt geprägt. In den letzten Monaten war er für mich ein väterlicher Freund und er ist definitiv in der Lage, in den letzten 270 Minuten neun Punkte zu holen.“


Nur ein paar Fragen/Antworten aus dem Interview.

•     •     •

TW: Heuer-Fernandes, Tangvik, Dickes
IV: Capaldo, Bornauw, Torunarigha, Omari, Nandja, Elfadli, M. Vuskovic
LV: Muheim, Lemke
RV: Jatta
DM: Remberg, Amoako
ZM/OM: Lokonga, Vieira, Grønbæk, Adeline, Nadir
LA/RA: Philippe, Rössing-Lelesiit
MS: Poulsen, Stange, Daka
Alles Gute, Daniel Thioune! |#1779
06.05.2021 - 08:04 Uhr
Gibt es jetzt eigentlich eine Bestätigung, dass der Spielerrat an die Vereinsführung gegangen ist und den Rauswurf/eine Änderung gefordert hat?

Wenn ja, hört es sich so an, als wenn dieser nicht erst das Gespräch mit dem Trainer gesucht hat und gleich oben gepetzt hat. Weil für Thioune war ja anscheinend alles in takt und alle hatten sich lieb.

•     •     •

Mein Hamburg lieb ich sehr
Sind die Zeiten auch oft schwer,
Weiß ich doch, hier gehör ich her!
Hier, wo ich geboren bin,
Wo ich spielte schon als Kind,
In den Straßen die mein zuhause sind!
Alles Gute, Daniel Thioune! |#1780
06.05.2021 - 08:35 Uhr
Zitat von BallToGo
(...) Vielleicht. Aber wenn der "Direktor" nichts selbst entscheiden darf, könnte man ihn problemlos auf die gleiche Ebene wie Trainer und Kaderplaner zurückstufen. Letztere hätten dann nur etwas mehr Mitspracherecht. (...)

Eine relativ zu Umsatz/ Bilanzsumme geringe Eigenkompetenz (Entscheidungskompetenz) findest Du aber auch bei ähnlichen Strukturen in anderen Wirtschaftsbranchen. Im Unterschied zu Scouts und Kaderplanern hat der Sportdirektor eine Antrags- / Initiativkompetenz vis-á-vis dem Vorstand. die er ja auch gestaltend nutzt.
Um nun aber den Bogen zurück zu Thioune zu schlagen- den von Thioune genannten Plan-Zeitraum für die Ziel-Erreichung finde ich (auch vor dem Hintergrund Deiner Überlegungen wie auch dem der Säulenspielerverpflichtungen des Sommers 2020) ausgesprochen interessant.
Zitat von Bild_interview

BILD: Fühlen Sie sich als gescheitert?

Thioune: „Ich empfinde mein Ausscheiden nicht als Scheitern. Mein Team und ich haben uns klare Ziele gesetzt, die wir bis Mitte 2022 erreichen wollten. Unerfüllte Mission trifft es also eher.“
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