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Adler-Trainer-Team allgemein

05.07.2009 - 13:48 Uhr
Adler-Trainer-Team allgemein |#811
23.03.2017 - 16:56 Uhr
Kein Wunder dass Geld für Neuverpflichtungen knapp ist.
Allein die Entlassungen von Veh, den Konditions-Trainern und dem Medienchef haben viel Geld gekostet. Ob diese Personalwechsel alle nötig waren, nur weil Bobic „jeden Stein umdrehen wollte?“

Ich sehe da nur Geldverschwendung, oder warum braucht der Verein einen anderen Konditionstrainer?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von haburger am 23.03.2017 um 16:59 Uhr bearbeitet
Adler-Trainer-Team allgemein |#812
23.03.2017 - 17:09 Uhr
Weil man mit anderen Leuten zusammen arbeiten will bzw. wollte.

Das ist ein völlig normaler Vorgang, da ist per se überhaupt nichts gegen zu sagen finde ich.

Dass wir dieses Geld besser einsetzen hätten können ist ebenfalls sonnenklar.....
Adler-Trainer-Team allgemein |#813
23.03.2017 - 18:49 Uhr
Trotz alledem.... 300k€ für 5 Jahre ist in der Gehaltsklasse schon fürstlich.
Adler-Trainer-Team allgemein |#814
23.03.2017 - 20:53 Uhr
Sagen wir einfach mal so leicht daher.... wer weiß denn hier schon, was diese Funktionäre im Durchschnitt verdienen? Vielleicht sind diese Leute bei uns sogar schlechter bezahlt als im Durchschnitt....

Es wäre für uns ohne Vergleich nach allem, was ich mitbekommen habe, wohl deutlich teurer geworden....
Adler-Trainer-Team allgemein |#815
24.03.2017 - 13:05 Uhr
Wenn die Eintracht meint einen anderen Konditionstrainer haben zu müssen, muss man halt dem alten Konditionstrainer kündigen. Das blöde ist halt nur, dass Du arbeitsrechtlich vor Gericht eine solche Kündigung niemals so begründen könntest. Den Grund vorzubringen "Ich will nicht mehr mit dem arbeiten sondern mit einem anderen" ist für jeden Arbeitsrichter ein gefundenes Fressen.

Eine ordentliche Kündigung kann aus drei verschiedenen Gründen erfolgen.
- personenbedingt
- verhaltensbedingt-
- betriebsbedingt.

Eine betriebsbedingte oder verhaltensbedingte Kündigung schliesse ich mal an dieser Stelle aus.

Also könnte es sich um eine personenbedingte Kündigung gehandelt haben. Wobei auch hierbei verschiedene Voraussetzungen vorliegen müssen.

Seit 2011 war der Vertrag gültig, d.h. Zum Beendigungszeitpunkt 2016 waren 5 Jahre Betriebszugehörigkeit anzuerkennen sowie deren darausfolgenden Kündigungsfrist. Eine Freistellung von der Arbeistleistung soll ebenfalls erfolgt sein.

Bis der Termin bei Gericht anberaumt werden konnte verging wohl auch einige Zeit. Die bis dahin anzuerkennenden Ansprüche aus Lohn und Gehalt, möglichem Resturlaub aus dem Vorjahr, laufender nicht in Natura genommener und nicht abgegoltener Urlaub aus dem laufenden Jahr (Achtung Stichtag 30.06!!) möglicherweise entgangene Prämien, Boni usw. haben auch bei der Berechnung der Abfindungshöhe einen großen Einfluss.

Darüberhinaus ist bis zum 1. Kammertermin (da wird dann ein Urteil gefällt, sofern man sich in der Güteverhandlung nicht einigen konnte) Lohn und Gehalt weiter zu zahlen, sofern man den Prozess verliert.

Wenn am Ende sage und schreibe € 300.000 für den Konditionstrainer herausgekommen sein sollten, dann alle Achtung !!!

Die Faustformel kann bei dieser Summe keine Rolle gespielt haben. Vielmehr hatte der Konditionstrainer die "dickeren Eier" im Prozess und der Arbeitsrichter sah dies wohl nicht anders.

So kann man auf Eintracht Seite auch die Kohle verbrennen. Da jedoch Juristen bei der Eintracht beschäftigt werden, wusste man dies jedoch auch schon im Vorfeld der Kündigung.

Seit wann ist ein Konditionstrainer ein Funktionär???
Adler-Trainer-Team allgemein |#816
24.03.2017 - 13:48 Uhr
Gar nicht.... hab ich nicht mitbekommen, war die automatische Worterkennung..... Zwinkernd

Ich hatte eigentlich Funktionsteam geschrieben..... zwinker
Adler-Trainer-Team allgemein |#817
24.03.2017 - 14:33 Uhr
Zitat von sge62
Wenn die Eintracht meint einen anderen Konditionstrainer haben zu müssen, muss man halt dem alten Konditionstrainer kündigen. Das blöde ist halt nur, dass Du arbeitsrechtlich vor Gericht eine solche Kündigung niemals so begründen könntest. Den Grund vorzubringen "Ich will nicht mehr mit dem arbeiten sondern mit einem anderen" ist für jeden Arbeitsrichter ein gefundenes Fressen.

Eine ordentliche Kündigung kann aus drei verschiedenen Gründen erfolgen.
- personenbedingt
- verhaltensbedingt-
- betriebsbedingt.

Eine betriebsbedingte oder verhaltensbedingte Kündigung schliesse ich mal an dieser Stelle aus.

Also könnte es sich um eine personenbedingte Kündigung gehandelt haben. Wobei auch hierbei verschiedene Voraussetzungen vorliegen müssen.

Seit 2011 war der Vertrag gültig, d.h. Zum Beendigungszeitpunkt 2016 waren 5 Jahre Betriebszugehörigkeit anzuerkennen sowie deren darausfolgenden Kündigungsfrist. Eine Freistellung von der Arbeistleistung soll ebenfalls erfolgt sein.

Bis der Termin bei Gericht anberaumt werden konnte verging wohl auch einige Zeit. Die bis dahin anzuerkennenden Ansprüche aus Lohn und Gehalt, möglichem Resturlaub aus dem Vorjahr, laufender nicht in Natura genommener und nicht abgegoltener Urlaub aus dem laufenden Jahr (Achtung Stichtag 30.06!!) möglicherweise entgangene Prämien, Boni usw. haben auch bei der Berechnung der Abfindungshöhe einen großen Einfluss.

Darüberhinaus ist bis zum 1. Kammertermin (da wird dann ein Urteil gefällt, sofern man sich in der Güteverhandlung nicht einigen konnte) Lohn und Gehalt weiter zu zahlen, sofern man den Prozess verliert.

Wenn am Ende sage und schreibe € 300.000 für den Konditionstrainer herausgekommen sein sollten, dann alle Achtung !!!

Die Faustformel kann bei dieser Summe keine Rolle gespielt haben. Vielmehr hatte der Konditionstrainer die "dickeren Eier" im Prozess und der Arbeitsrichter sah dies wohl nicht anders.

So kann man auf Eintracht Seite auch die Kohle verbrennen. Da jedoch Juristen bei der Eintracht beschäftigt werden, wusste man dies jedoch auch schon im Vorfeld der Kündigung.

Seit wann ist ein Konditionstrainer ein Funktionär???


Es gab doch gar keine Verhandlung und damit hat auch kein Arbeitsrichter irgendwas zu dem Thema zu sagen gehabt. Dein Beitrag ist von den sonstigen Ausführungen her ja fachlich soweit richtig, aber es macht nicht so viel Sinn, über die verschiedenen Arten der Kündigung, der daran anschließenden "Timeline" und damit verbundener Gerichtstermine zu philosophieren, wenn es weder eine ordentliche Kündigung, noch irgendwelche Gerichtstermine gab.
Entsprechend ist auch die sonst übliche "Faustformel" bei Abfindungen (@Dr_Kunter die mWn eher bei 0,8 bis 1,5 liegt, als bei 0,5 bis 1,0) hier nicht anwendbar!

Was ist denn eigentlich passiert?
Bobic hat entschieden, wahrscheinlich in Abstimmung mit Kovac, dass sie gerne eine Neuausrichtung des Fitnesstrainings vornehmen wollen und deshalb einen neuen Fitnesstrainer (oder Athletiktrainer oder what ever..) anstellen wollen.
Da der bisherige Mann für diese Position einen unbefristeten Arbeitsvertrag hatte (bei einem Athletiktrainer fehlt der entsprechende Sachgrund um eine Befristung der Anstellung über 2 Jahre hinaus zu gewährleisten, also ist eine unbefristete Anstellung unumgänglich) und die Eintracht wiederum keinen ausreichenden Kündigungsgrund hatte, um Christian Kolodziej gesetzeskonform zu kündigen, hat sie ihn im letzten Sommer erstmal freigestellt. Freistellung heißt aber nur, dass er seine Tätigkeit nicht mehr ausüben musste (drufte), trotzdem war er weiter Angestellter von Eintracht Frankfurt und hat sein monatliches Gehalt bezogen.
Alles danach war dann nur noch Verhandlungssache. Aufgrund der fehlenden Kündigungsmöglichkeit ging es nur noch darum, den richtigen Betrag auszuhandeln, bei dem der Arbeitnehmer einer Aufhebungsvereinbarung zustimmt. Alternativ hätte die Eintracht nur noch die Möglichkeit gehabt, Christian Kolodziej bis zur Rente weiter zu bezahlen und ihm im Gegenzug eine andere Tätigkeit zuzuweisen. Als Assistent des Fitnesstrainers. Oder als Platzwart o.ä.
Allerdings wäre das wohl für beide Seiten nicht wirklich in Frage gekommen...

Von daher finde ich, wenn man ein Jahresgehalt im niedrigen 6-stelligen Bereich zu Grunde legt, eine Abfindungssumme in Höhe von 300 kEUR zwar nicht ganz billig, aber andererseits auch erwartbar.
Wie gesagt - Alternative wäre, ihn so lange weiter zu bezahlen bis er von selbst geht, weil er einen tollen anderen Job gefunden hat. Oder bis er in Rente geht..
Adler-Trainer-Team allgemein |#818
24.03.2017 - 15:26 Uhr
Zitat von RoyalTL

Zitat von sge62

Wenn die Eintracht meint einen anderen Konditionstrainer haben zu müssen, muss man halt dem alten Konditionstrainer kündigen. Das blöde ist halt nur, dass Du arbeitsrechtlich vor Gericht eine solche Kündigung niemals so begründen könntest. Den Grund vorzubringen "Ich will nicht mehr mit dem arbeiten sondern mit einem anderen" ist für jeden Arbeitsrichter ein gefundenes Fressen.

Eine ordentliche Kündigung kann aus drei verschiedenen Gründen erfolgen.
- personenbedingt
- verhaltensbedingt-
- betriebsbedingt.

Eine betriebsbedingte oder verhaltensbedingte Kündigung schliesse ich mal an dieser Stelle aus.

Also könnte es sich um eine personenbedingte Kündigung gehandelt haben. Wobei auch hierbei verschiedene Voraussetzungen vorliegen müssen.

Seit 2011 war der Vertrag gültig, d.h. Zum Beendigungszeitpunkt 2016 waren 5 Jahre Betriebszugehörigkeit anzuerkennen sowie deren darausfolgenden Kündigungsfrist. Eine Freistellung von der Arbeistleistung soll ebenfalls erfolgt sein.

Bis der Termin bei Gericht anberaumt werden konnte verging wohl auch einige Zeit. Die bis dahin anzuerkennenden Ansprüche aus Lohn und Gehalt, möglichem Resturlaub aus dem Vorjahr, laufender nicht in Natura genommener und nicht abgegoltener Urlaub aus dem laufenden Jahr (Achtung Stichtag 30.06!!) möglicherweise entgangene Prämien, Boni usw. haben auch bei der Berechnung der Abfindungshöhe einen großen Einfluss.

Darüberhinaus ist bis zum 1. Kammertermin (da wird dann ein Urteil gefällt, sofern man sich in der Güteverhandlung nicht einigen konnte) Lohn und Gehalt weiter zu zahlen, sofern man den Prozess verliert.

Wenn am Ende sage und schreibe € 300.000 für den Konditionstrainer herausgekommen sein sollten, dann alle Achtung !!!

Die Faustformel kann bei dieser Summe keine Rolle gespielt haben. Vielmehr hatte der Konditionstrainer die "dickeren Eier" im Prozess und der Arbeitsrichter sah dies wohl nicht anders.

So kann man auf Eintracht Seite auch die Kohle verbrennen. Da jedoch Juristen bei der Eintracht beschäftigt werden, wusste man dies jedoch auch schon im Vorfeld der Kündigung.

Seit wann ist ein Konditionstrainer ein Funktionär???


Es gab doch gar keine Verhandlung und damit hat auch kein Arbeitsrichter irgendwas zu dem Thema zu sagen gehabt. Dein Beitrag ist von den sonstigen Ausführungen her ja fachlich soweit richtig, aber es macht nicht so viel Sinn, über die verschiedenen Arten der Kündigung, der daran anschließenden "Timeline" und damit verbundener Gerichtstermine zu philosophieren, wenn es weder eine ordentliche Kündigung, noch irgendwelche Gerichtstermine gab. Entsprechend ist auch die sonst übliche "Faustformel" bei Abfindungen (@Dr_Kunter die mWn eher bei 0,8 bis 1,5 liegt, als bei 0,5 bis 1,0) hier nicht anwendbar!


achja.......es gab kein Gerichtstermin, es gab kein Wort eines Arbeitsrichters, es gab auch keine Kündigung.....soso rolleyes

Zitat von Presse

Im Januar standen sie noch vor dem Frankfurter Arbeitsgericht. Jetzt ist das Thema vom Tisch.

Vor gut zwei Wochen haben sich Eintracht und Christian Kolodziej (48) außergerichtlich geeinigt. Der Verein zahlt dem ehemaligen Athletik- und Fitnesstrainer eine Abfindung von rund 300 000 Euro.

Kolodziej wurde – trotz eines unbefristeten Vertrags – im vergangenen Sommer gekündigt, dagegen hatte er geklagt. Am 11. Januar war es zu einem ersten Gerichtstermin gekommen, der Streitwert wurde auf 300 000 Euro festgelegt.

Damals lehnte Kolodziej, der seit 2011 bei Eintracht arbeitete, den Vergleich noch ab, weil er seinen Job behalten wollte. Jetzt nahm er doch an. Auch, weil er keine Lust auf eine langwierige juristische Auseinandersetzung hatte.

Kolodziej: „Es ist mir wichtig, dass wir uns im Guten geeinigt haben. Schließlich habe ich hier fünf super Jahre gehabt und tolle Erfolge gefeiert, wie den Aufstieg und das Erreichen der Europa League. Beides steht für mich auf einer Stufe mit den Meisterschaften mit Dortmund und Stuttgart.“


augen-zuhalten
Dieser Beitrag wurde zuletzt von sge62 am 24.03.2017 um 15:27 Uhr bearbeitet
Adler-Trainer-Team allgemein |#819
24.03.2017 - 17:08 Uhr
Das mit dem 1/2 - 1 (Brutto)Gehalt pro Beschäftigungsjahr ist mal die Regel gewesen bei -betriebsbedingten- Kündigungen. Dabei gab es ein Nord-Süd Gefälle und später eine Steigerung je weiter man nach Osten kam. Mittlerweile ist es im Gesetz explizit erwähnt und zwar zur richterlich festzustellenden Auflösungsentscheidung. Man wendet es aber entsprechend (analog) auf die Abfindung an. Letztlich ist die Höhe der Abfindung immer ein Spiegel des Risiko´s für die Parteien. Je besser die Prozessaussichten für den Kläger (bei Kündigung i.d.R. Der Arbeitnehmer) je höher wird die Abfindung ausfallen.
Im Übrigen würde ich hier von einer betriebsbedingten Kündigung ausgehen. Die Entscheidung die Funktionsteams auszutauschen um neue Reize zu setzen (Zitat Bobic) ist eine unternehmerische Entscheidung die grundsätzlich zunächst zum Ausspruch von Kündigungen berechtigt. Dann muss man halt ins Detail gehen: Form, Frist, mögl. Sozialauswahl usw. Hierzu können wir nix sagen, da haben wir keine ausreichenden Infos.

•     •     •

Nur die SGE

#StandwithUkraine

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Falkenmayer am 24.03.2017 um 17:09 Uhr bearbeitet
Adler-Trainer-Team allgemein |#820
25.03.2017 - 12:53 Uhr
Trotzdem eine sehr gute Investition. Unter Veh kam ab der 70' regelmäßig der Einbruch.

Diese Saison ist die Fitness unsere Paradedisziplin.

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