☕ - Osteria VARgogna - Off Topic Diskussionsthread
10.06.2018 - 00:29 Uhr
15.08.2018 - 22:02 Uhr
Zitat von jasuzi
ist daniele capello der sohn von fabio capello?
er muss einer der überlebenden gewesen sein.
ist daniele capello der sohn von fabio capello?
er muss einer der überlebenden gewesen sein.
Ist er nicht. Der Name geht nur durch die Medien, weil er mal (Ersatz-)Torwart in der Serie A war.
16.08.2018 - 20:04 Uhr
17.08.2018 - 11:52 Uhr
Zitat von amala
Salvini in Feierlaune
https://www.blick.ch/news/ausland/shitstorm-gegen-italiens-innenminister-salvini-feiert-stunden-nach-dem-bruecken-horror-id8734030.html
Salvini in Feierlaune
https://www.blick.ch/news/ausland/shitstorm-gegen-italiens-innenminister-salvini-feiert-stunden-nach-dem-bruecken-horror-id8734030.html
Der Kerl ist genau das, was die Bürger mit ihrem Wahlverhalten verdient haben: Abschaum.
18.08.2018 - 18:44 Uhr
Bin seit gestern Abend aus dem Urlaub zurück. Habe heute erstmal lange geschlafen. Irgendwie finde ich fliegen anstrengender als lange Autofahrten, auch wenn es schneller geht. Hatte jetzt den Direktvergleich zwischen Hinfahrt mit dem Auto und Rückflug (da ich früher heim bin als die anderen).
Schön zu sehen, dass keine einzige Alarmmeldung im Postfach war. Entweder @Matteo hat sich darum gekümmert oder ihr wart tatsächlich brav. In beiden Fällen: Vielen Dank.
Auf der Hinfahrt nach Bologna haben wir den Rauch von der Explosion und die Noteinsatzhubschrauber sehen können. Von weitem sah es aus als könnten die Häuser in der Umgebung brennen. Habe erst hinterher erfahren was passiert ist.
Zum Glück hatten wir einen Zwischenstopp in Bologna und sind etwas später als geplant losgefahren, sonst hätten wir tatsächlich da mitten reingeraten können.
Brückeneinstürze sind extrem selten, kommen aber immer wieder vor. Das Problem in Italien sind die Umstände, unter denen diese Sachen passieren, da wird viel investiert, aber ein großer Teil des Geldes landet nicht im Projekt, sondern "verschwindet" unterwegs. Solche Großprojekte kosten in Deutschland am Ende oft mehr als ursprünglich kalkuliert. In Italien gibt man weit weniger aus als das zugesicherte Budget und es bleibt obskur was mit dem Rest des Geldes passiert.
Vor einigen Jahren wurde ja eine Brücke auf Sizilien fertiggebaut, eine Einweihungsparty gefeiert und die Brücke ist - glücklichweise noch bevor sie freigegeben worden ist - wenige Tage nach der Einweihung (oder sogar am Tag danach) eingestürzt. Sowas darf eben nicht passieren. Genauso wie eine so wichtige Brücke wie die Morandi nicht so vernachlässigt werden darf.
Deshalb sind Projekte wie der "Ponte sullo stretto" mit Vorsicht betrachten. Zumal jeder weiß, dass die Mafia gerade in der Baubranche besonders aktiv ist mit zahlreichen Scheinunternehmen.
Dennoch ist es schwierig festzustellen wer wirklich Schuld an ist an diesem Brückeneinsturz. Wichtiger ist sowieso die Frage wie man nun vorgeht. Eigentlich müsste die Brücke komplett abgerissen und neu aufgebaut werden. Einige Experten hatten das ohnehin schon längst empfohlen, weil die Instandhaltung der Brücke einfach viel zu teuer war.
Sämtliche Brücken in Italien müssten überarbeitet oder gänzlich abgerissen und neu gebaut werden. Ist eben in einem Land mit so unglaublich vielen Brücken und Tunnel sehr kostenspielig und dauerte Jahre.
Ich bin dieses Jahr auch weiter im Süden gewesen und muss sagen, dass zumindest die Salerno-Reggio Calabria absolut top ist und nicht mal kostenpflichtig. Allerdings ging auch hier viel, viel Geld flöten und der Bau hat Jahrzehnte gedauert.
Schön zu sehen, dass keine einzige Alarmmeldung im Postfach war. Entweder @Matteo hat sich darum gekümmert oder ihr wart tatsächlich brav. In beiden Fällen: Vielen Dank.
Zitat von bobo96
Nicht, dass ich wüsste. Jedenfalls habe ich scheinbar auf den Straßen, die ich entlang gefahren bin einen Fluch hinterlassen. Erst die Tankwagen-Explosion in Bologna, heute die Brücke in Genua...
Nicht, dass ich wüsste. Jedenfalls habe ich scheinbar auf den Straßen, die ich entlang gefahren bin einen Fluch hinterlassen. Erst die Tankwagen-Explosion in Bologna, heute die Brücke in Genua...
Auf der Hinfahrt nach Bologna haben wir den Rauch von der Explosion und die Noteinsatzhubschrauber sehen können. Von weitem sah es aus als könnten die Häuser in der Umgebung brennen. Habe erst hinterher erfahren was passiert ist.
Zum Glück hatten wir einen Zwischenstopp in Bologna und sind etwas später als geplant losgefahren, sonst hätten wir tatsächlich da mitten reingeraten können.
Zitat von Juve1897
Man könnte teilweise wirklich meinen Italien sei ein Drittweltland. So etwas würde man doch kaum im „reichen Westen“ erwarten. Wenn ich dann noch überlege was ich jeweils an Autobahn-Gebühren bezahle, um in die Abruzzen zu kommen ist es umso schlimmer dass so etwas passiert. Leider fliesst das Geld zu den falschen Leuten...
Man könnte teilweise wirklich meinen Italien sei ein Drittweltland. So etwas würde man doch kaum im „reichen Westen“ erwarten. Wenn ich dann noch überlege was ich jeweils an Autobahn-Gebühren bezahle, um in die Abruzzen zu kommen ist es umso schlimmer dass so etwas passiert. Leider fliesst das Geld zu den falschen Leuten...
Brückeneinstürze sind extrem selten, kommen aber immer wieder vor. Das Problem in Italien sind die Umstände, unter denen diese Sachen passieren, da wird viel investiert, aber ein großer Teil des Geldes landet nicht im Projekt, sondern "verschwindet" unterwegs. Solche Großprojekte kosten in Deutschland am Ende oft mehr als ursprünglich kalkuliert. In Italien gibt man weit weniger aus als das zugesicherte Budget und es bleibt obskur was mit dem Rest des Geldes passiert.
Vor einigen Jahren wurde ja eine Brücke auf Sizilien fertiggebaut, eine Einweihungsparty gefeiert und die Brücke ist - glücklichweise noch bevor sie freigegeben worden ist - wenige Tage nach der Einweihung (oder sogar am Tag danach) eingestürzt. Sowas darf eben nicht passieren. Genauso wie eine so wichtige Brücke wie die Morandi nicht so vernachlässigt werden darf.
Deshalb sind Projekte wie der "Ponte sullo stretto" mit Vorsicht betrachten. Zumal jeder weiß, dass die Mafia gerade in der Baubranche besonders aktiv ist mit zahlreichen Scheinunternehmen.
Dennoch ist es schwierig festzustellen wer wirklich Schuld an ist an diesem Brückeneinsturz. Wichtiger ist sowieso die Frage wie man nun vorgeht. Eigentlich müsste die Brücke komplett abgerissen und neu aufgebaut werden. Einige Experten hatten das ohnehin schon längst empfohlen, weil die Instandhaltung der Brücke einfach viel zu teuer war.
Sämtliche Brücken in Italien müssten überarbeitet oder gänzlich abgerissen und neu gebaut werden. Ist eben in einem Land mit so unglaublich vielen Brücken und Tunnel sehr kostenspielig und dauerte Jahre.
Ich bin dieses Jahr auch weiter im Süden gewesen und muss sagen, dass zumindest die Salerno-Reggio Calabria absolut top ist und nicht mal kostenpflichtig. Allerdings ging auch hier viel, viel Geld flöten und der Bau hat Jahrzehnte gedauert.
18.08.2018 - 18:45 Uhr
Ich sehe, das mit den Alarmmeldungen muss ich leider zurücknehmen
Ich habe sie nur nicht im Postfach.
Ich habe sie nur nicht im Postfach.
18.08.2018 - 20:07 Uhr
Zitat von Milanello93
Der Kerl ist genau das, was die Bürger mit ihrem Wahlverhalten verdient haben: Abschaum.
Zitat von amala
Salvini in Feierlaune
https://www.blick.ch/news/ausland/shitstorm-gegen-italiens-innenminister-salvini-feiert-stunden-nach-dem-bruecken-horror-id8734030.html
Salvini in Feierlaune
https://www.blick.ch/news/ausland/shitstorm-gegen-italiens-innenminister-salvini-feiert-stunden-nach-dem-bruecken-horror-id8734030.html
Der Kerl ist genau das, was die Bürger mit ihrem Wahlverhalten verdient haben: Abschaum.
Sehe ich ähnlich, unbefreiflich
30.08.2018 - 16:27 Uhr
Zitat von teamgeist
Hart und m.E. überzogen für sowas gesperrt zu werden, aber im religiösen Italien hört man sowas nicht gerne.
Was den lieben Gott betrifft, geb ich jetzt auch noch meinen Senf dazu.
Ich bin jemand der Religionen eher skeptisch begegnet, vor allem weil wir Menschen meinen, uns damit für jedes Unrecht auf der Welt rechtfertigen zu können. Gerade extreme Ansichten führen meines Erachtens selten zu Gutem.
Den Glauben an sich, halte ich aber für etwas sinnvolles. Egal an Gott, Allah, Buddha, das "Gute im Menschen" oder zumindest an eine ethische Grundordnung. Ich persönlich zweifle an der Existenz eines Gottes, nehme aber nicht für mich in Anspruch recht zu haben, geschweige dann andere dafür zu verurteilen. Nur weil für (meinen) äußerst begrenzten menschlichen Horizont etwas nicht greifbar ist, muss es nicht zwangläufige bedeuten, dass es per se nicht existent ist. Wer hätte uns vor 100 Jahren schon geglaubt was heute möglich ist.
Ich hege sogar eine gewisse Bewunderung für Menschen die an Gott glauben, zumindest dann wenn es zu glücklicheren Menschen macht. Dabei wäre dann nicht mal mehr entscheidend, ob es den lieben Gott tatsächlich gibt.
Religion und Wissenschaft können sicher im Konflikt miteinander stehen aber vielleicht auch unabhängig voneinander nebeneinander existieren, es kann durchaus zu einem Dialog oder gar wechselseitiger Integration kommen.
Jemanden für seinen Glauben zu verurteilen und ihn als "naiv und dumm" und nicht zeitgemäß darzustellen, halte ich für respektlos. Oft kommt das dann noch von denjenigen die sich weder inhaltlich noch thematisch mit dem Thema auseinandergesetzt haben, aber für sich die einzige richtige Wahrheit proklamieren. Aber dass z.B. Don (verzeih mir) von Zeit zu Zeit den Stereotypen eines Narzisten verkörpert, dürfte ob der Vielzahl seiner Posts auch kein Geheimnis mehr sein
Ich bin aber guter Hoffnung dass er´s manchmal gar nicht so meint.
Naja, meine Meinung. Sorry für OT.
Hart und m.E. überzogen für sowas gesperrt zu werden, aber im religiösen Italien hört man sowas nicht gerne.
Was den lieben Gott betrifft, geb ich jetzt auch noch meinen Senf dazu.
Ich bin jemand der Religionen eher skeptisch begegnet, vor allem weil wir Menschen meinen, uns damit für jedes Unrecht auf der Welt rechtfertigen zu können. Gerade extreme Ansichten führen meines Erachtens selten zu Gutem.
Den Glauben an sich, halte ich aber für etwas sinnvolles. Egal an Gott, Allah, Buddha, das "Gute im Menschen" oder zumindest an eine ethische Grundordnung. Ich persönlich zweifle an der Existenz eines Gottes, nehme aber nicht für mich in Anspruch recht zu haben, geschweige dann andere dafür zu verurteilen. Nur weil für (meinen) äußerst begrenzten menschlichen Horizont etwas nicht greifbar ist, muss es nicht zwangläufige bedeuten, dass es per se nicht existent ist. Wer hätte uns vor 100 Jahren schon geglaubt was heute möglich ist.
Ich hege sogar eine gewisse Bewunderung für Menschen die an Gott glauben, zumindest dann wenn es zu glücklicheren Menschen macht. Dabei wäre dann nicht mal mehr entscheidend, ob es den lieben Gott tatsächlich gibt.
Religion und Wissenschaft können sicher im Konflikt miteinander stehen aber vielleicht auch unabhängig voneinander nebeneinander existieren, es kann durchaus zu einem Dialog oder gar wechselseitiger Integration kommen.
Jemanden für seinen Glauben zu verurteilen und ihn als "naiv und dumm" und nicht zeitgemäß darzustellen, halte ich für respektlos. Oft kommt das dann noch von denjenigen die sich weder inhaltlich noch thematisch mit dem Thema auseinandergesetzt haben, aber für sich die einzige richtige Wahrheit proklamieren. Aber dass z.B. Don (verzeih mir) von Zeit zu Zeit den Stereotypen eines Narzisten verkörpert, dürfte ob der Vielzahl seiner Posts auch kein Geheimnis mehr sein
Ich bin aber guter Hoffnung dass er´s manchmal gar nicht so meint. Naja, meine Meinung. Sorry für OT.
Hier kann von mir aus weiterdiskutiert werden.
06.10.2018 - 13:35 Uhr
Laut La Rep. könnte Real hinter der ganzen Ronaldo-Geschichte stecken.
06.10.2018 - 18:06 Uhr
Wer denkt sich sowas aus....
Respekt vor dem möglichen Opfer sieht auch anders aus
09.10.2018 - 15:47 Uhr
inwiefern?
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