#31 - Kucera, Radim
30.06.2005 - 22:27 Uhr
03.02.2006 - 11:25 Uhr
>
>>Wenn Kucera wieder fit ist, rechne ich mir zumindest für den
>>Dienstag in Mainz größere Siegchancen aus als mit Dammeier
>>(der wohl schon in Hamburg nicht mehr zur Startformation
>>gehören wird).
>
>hast du eine Quelle dafür ? Laut NW wollen sie mit der
>gleichen Elf wie gegen Bremen anfangen
ich kann es auch bestätigen, stand in der Printausgabe...
>>Wenn Kucera wieder fit ist, rechne ich mir zumindest für den
>>Dienstag in Mainz größere Siegchancen aus als mit Dammeier
>>(der wohl schon in Hamburg nicht mehr zur Startformation
>>gehören wird).
>
>hast du eine Quelle dafür ? Laut NW wollen sie mit der
>gleichen Elf wie gegen Bremen anfangen
ich kann es auch bestätigen, stand in der Printausgabe...
03.02.2006 - 12:25 Uhr
laut kicker ist Dammeier auch dabei .
03.02.2006 - 18:27 Uhr
>Die Meldung aus der NW heute war ein guter Start in den Tag.
>Freue mich richtig darauf Kucera wieder spielen zu sehen.
>Denke spätestens gegen Stuttgart wird er statt Dammeier
>spielen. Wie man in Mainz antritt hängt sicher etwas davon ab,
>wie es Samstag läuft.
Kuceras Rückkehr ist auf jeden Fall ein Gewinn für de Defensive, auch wenn man nicht sagen kann dass Dammeier ihn schlecht vertreten hat. Kucera ist vor allem auch mit seinen gezielten Offensivaktionen ein sehr wichtiger Spieler wenn er fit ist.
>Freue mich richtig darauf Kucera wieder spielen zu sehen.
>Denke spätestens gegen Stuttgart wird er statt Dammeier
>spielen. Wie man in Mainz antritt hängt sicher etwas davon ab,
>wie es Samstag läuft.
Kuceras Rückkehr ist auf jeden Fall ein Gewinn für de Defensive, auch wenn man nicht sagen kann dass Dammeier ihn schlecht vertreten hat. Kucera ist vor allem auch mit seinen gezielten Offensivaktionen ein sehr wichtiger Spieler wenn er fit ist.
03.02.2006 - 21:03 Uhr
>Vielleicht wäre es hier nunmal sinnvoll den Thread einfach
>nur in den Spielernamen umzuändern.
passt doch immer noch (fast)... ;-)
Wäre Klasse wenn er bald wieder dabei ist, mit ihm hatten wir ja den goldenen Oktober, hätte nichts gegen einen goldenen Februar einzuwenden.
>nur in den Spielernamen umzuändern.
passt doch immer noch (fast)... ;-)
Wäre Klasse wenn er bald wieder dabei ist, mit ihm hatten wir ja den goldenen Oktober, hätte nichts gegen einen goldenen Februar einzuwenden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bielefelder am 03.02.2006 um 21:04 Uhr bearbeitet
15.01.2007 - 07:30 Uhr
Den Thread habe ich von Seite 7 hochgeholt, das sagt alles über Kuceras öffentliche Wahrnehmung ;)
Ex-Kapitän auf der Kommandobrücke
Routinier Kucera gibt im Mittelfeld die strategischen Anweisungen
Huelva-Cartaya. Die Fans haben sich jüngst eindeutig für Artur Wichniarek als Spieler der Hinrunde entschieden. Der Stürmer nutzte die Verletzungen der Konkurrenz und blühte nach den ersten Torerfolgen auf. Nicht minder wichtig für den goldenen Herbst der Arminen war ein Spieler der in den Medien kaum Beachtung findet: Radim Kucera.
Als der Tscheche Mitte Oktober beim Auswärtsspiel in Nürnberg (1:1) die Position von Thorben Marx im defensiven Mittelfeld übernahm, folgten weitere sechs Spiele ohne Niederlage. "Eine tolle Zeit für mich und die Mannschaft", erinnert sich Kucera. Der 32-Jährige macht kein großes Aufhebens um seinen Beitrag an einer guten Hinrunde: "Es freut mich für das ganze Team, und ich bin natürlich auch zufrieden, dass ich spiele."
Zu Beginn der Saison stellte sich die Situation anders dar. Bei Sigma Olmütz war Kucera eine Institution. "Als Kapitän habe ich immer gespielt, ob in der Abwehr, im Angriff oder wie bei Arminia im Mittelfeld." In Tschechien wie in seiner Wahlheimat Deutschland zeichnet den kopfballstarken Allrounder seine Übersicht aus. "Kutsche ist ein Stratege in der Abwehr. Er und Rüdiger Kauf können das Spiel des Gegners lesen. Solche Leute brauchst du", sagt Trainer Thomas von Heesen. Nachdem Arminia zahlreiche Gegentore durch Standardsituationen gefangen hatte, opferte von Heesen ein paar Prozente Offensivqualität und brachte im Mittelfeld den abwehrstärkeren Kucera für Thorben Marx.
Die Rechnung ging auf. Neben der Umstellung von Mann- auf Raumdeckung bei Standardsituationen half Kuceras Präsenz, in der Schaltzentrale mehr Sicherheit zu bringen. "Es ist sensationell, wie Kucera fast alle Kopfbälle bekommt und wie er mit Kauf vor der Abwehrkette aufräumt", urteilte Innenverteidiger Heiko Westermann, als Arminia von Spieltag zu Spieltag immer höher kletterte. Die beiden Sechser schätzen sich gegenseitig. "Er hat schnell verstanden, wie unser Spiel laufen muss", sagt Rüdiger Kauf. "Er ist klein - und ich bin groß, so ergänzen wir uns gut", meint Kucera, dessen Deutsch immer besser wird. Anfänglich tat er sich schwer mit der neuen Sprache: "Da war ich froh, dass Petr Gabriel und David Kobylik mir geholfen haben."
Kuceras fühlen sich in Quelle wohl
Um jedoch mit seinen Kindern David (7) und Adela (5) in Schule und Kindergarten, sowie bei Fußball und Tennis mitreden zu können, bemühte sich der stolze Papa sehr, die sprachlichen Hürden zu überwinden und nahm eifrig Unterricht. Im Bielefelder Ortsteil Quelle fühlen sich Radim und seine Frau Pavla Kucera sehr wohl. Täglich telefoniert er im Trainingslager an der Costa de la Luz mit den Daheimgebliebenen. In dieser harten Zeit der Vorbereitung zählt der Bonus aus der Hinserie nicht mehr. Jeder muss sich neu behaupten.
"Die Konkurrenz ist groß bei Arminia. Größer als ich es in Tschechien erlebt habe. Ich muss alles geben, damit ich auch zum Rückrundenstart wieder in der ersten Elf stehe", sagt Kucera. Auch wenn er schon zu den älteren Spielern im Kader zählt, ist sein Ehrgeiz ungebrochen: "Als Mittelfeldspieler will ich mehr Vorlagen geben und Tore schießen." Zwei Mal traf Kucera in der Hinrunde. Gegen Aachen und gegen Hertha - im Vergleich mit der Konkurrenz eine gute Quote. Doch Kucera will mehr: "Fast jedes Spiel komme ich einmal nach vorn in eine aussichtsreiche Position. Da sollten ein paar Tore drin sein."
Vielleicht ja schon im Heimspiel gegen den HSV in zwei Wochen. Wenn "Kutsche" sich weiter während des Trainings vorbildlich verhält, wird es für die klubinterne Konkurrenz schwer, ihn aus der ersten Elf zu verdrängen. Und vielleicht wählen die Fans Kucera ja zum Spieler der Rückrunde.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
Ex-Kapitän auf der Kommandobrücke
Routinier Kucera gibt im Mittelfeld die strategischen Anweisungen
Huelva-Cartaya. Die Fans haben sich jüngst eindeutig für Artur Wichniarek als Spieler der Hinrunde entschieden. Der Stürmer nutzte die Verletzungen der Konkurrenz und blühte nach den ersten Torerfolgen auf. Nicht minder wichtig für den goldenen Herbst der Arminen war ein Spieler der in den Medien kaum Beachtung findet: Radim Kucera.
Als der Tscheche Mitte Oktober beim Auswärtsspiel in Nürnberg (1:1) die Position von Thorben Marx im defensiven Mittelfeld übernahm, folgten weitere sechs Spiele ohne Niederlage. "Eine tolle Zeit für mich und die Mannschaft", erinnert sich Kucera. Der 32-Jährige macht kein großes Aufhebens um seinen Beitrag an einer guten Hinrunde: "Es freut mich für das ganze Team, und ich bin natürlich auch zufrieden, dass ich spiele."
Zu Beginn der Saison stellte sich die Situation anders dar. Bei Sigma Olmütz war Kucera eine Institution. "Als Kapitän habe ich immer gespielt, ob in der Abwehr, im Angriff oder wie bei Arminia im Mittelfeld." In Tschechien wie in seiner Wahlheimat Deutschland zeichnet den kopfballstarken Allrounder seine Übersicht aus. "Kutsche ist ein Stratege in der Abwehr. Er und Rüdiger Kauf können das Spiel des Gegners lesen. Solche Leute brauchst du", sagt Trainer Thomas von Heesen. Nachdem Arminia zahlreiche Gegentore durch Standardsituationen gefangen hatte, opferte von Heesen ein paar Prozente Offensivqualität und brachte im Mittelfeld den abwehrstärkeren Kucera für Thorben Marx.
Die Rechnung ging auf. Neben der Umstellung von Mann- auf Raumdeckung bei Standardsituationen half Kuceras Präsenz, in der Schaltzentrale mehr Sicherheit zu bringen. "Es ist sensationell, wie Kucera fast alle Kopfbälle bekommt und wie er mit Kauf vor der Abwehrkette aufräumt", urteilte Innenverteidiger Heiko Westermann, als Arminia von Spieltag zu Spieltag immer höher kletterte. Die beiden Sechser schätzen sich gegenseitig. "Er hat schnell verstanden, wie unser Spiel laufen muss", sagt Rüdiger Kauf. "Er ist klein - und ich bin groß, so ergänzen wir uns gut", meint Kucera, dessen Deutsch immer besser wird. Anfänglich tat er sich schwer mit der neuen Sprache: "Da war ich froh, dass Petr Gabriel und David Kobylik mir geholfen haben."
Kuceras fühlen sich in Quelle wohl
Um jedoch mit seinen Kindern David (7) und Adela (5) in Schule und Kindergarten, sowie bei Fußball und Tennis mitreden zu können, bemühte sich der stolze Papa sehr, die sprachlichen Hürden zu überwinden und nahm eifrig Unterricht. Im Bielefelder Ortsteil Quelle fühlen sich Radim und seine Frau Pavla Kucera sehr wohl. Täglich telefoniert er im Trainingslager an der Costa de la Luz mit den Daheimgebliebenen. In dieser harten Zeit der Vorbereitung zählt der Bonus aus der Hinserie nicht mehr. Jeder muss sich neu behaupten.
"Die Konkurrenz ist groß bei Arminia. Größer als ich es in Tschechien erlebt habe. Ich muss alles geben, damit ich auch zum Rückrundenstart wieder in der ersten Elf stehe", sagt Kucera. Auch wenn er schon zu den älteren Spielern im Kader zählt, ist sein Ehrgeiz ungebrochen: "Als Mittelfeldspieler will ich mehr Vorlagen geben und Tore schießen." Zwei Mal traf Kucera in der Hinrunde. Gegen Aachen und gegen Hertha - im Vergleich mit der Konkurrenz eine gute Quote. Doch Kucera will mehr: "Fast jedes Spiel komme ich einmal nach vorn in eine aussichtsreiche Position. Da sollten ein paar Tore drin sein."
Vielleicht ja schon im Heimspiel gegen den HSV in zwei Wochen. Wenn "Kutsche" sich weiter während des Trainings vorbildlich verhält, wird es für die klubinterne Konkurrenz schwer, ihn aus der ersten Elf zu verdrängen. Und vielleicht wählen die Fans Kucera ja zum Spieler der Rückrunde.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/
07.02.2007 - 15:26 Uhr
Zitat von flashii:
hallo,
weiß jemand zufällig, wann kucera wieder spielt?
würde mich über eine schnelle antwort freuen, danke :)
Bis auf Radim Kucera, der nur gelaufen ist, und für Sonntag abwinkt ("An Zweikämpfe ist noch nicht zu denken"), meldeten sich alle Spieler fit zurück.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?cnt=1358629
hallo,
weiß jemand zufällig, wann kucera wieder spielt?
würde mich über eine schnelle antwort freuen, danke :)
Bis auf Radim Kucera, der nur gelaufen ist, und für Sonntag abwinkt ("An Zweikämpfe ist noch nicht zu denken"), meldeten sich alle Spieler fit zurück.
Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?cnt=1358629
21.02.2007 - 12:38 Uhr
Ein Königreich für Kucera
In diesen Tagen fällt es nicht immer leicht, nach positiven Ansätzen im Bielefelder Abstiegskampf zu suchen – und sie auch zu finden. Fakt ist, dass der Trend, zu dem nicht nur Uli Hoeneß ein freundschaftliches Verhältnis pflegt, derzeit eher gegen Arminia und für die Konkurrenz im dicht gedrängten Parterre der Bundesliga spricht. Manchmal aber muss man etwas genauer hinschauen, um zu erkennen, dass begründete Hoffnung auf Besserung besteht.
Bei der Beantwortung der Frage, wer oder was Arminia in der aktuellen Situation helfen könnte, dürfte nicht jedem sofort der Name Radim Kucera in den Sinn kommen. Doch während die Fans in der Winterpause den wiedererstarkten Goalgetter Artur Wichniarek zum DSC-Profi der Hinrunde kürten, galt vielen Experten der tschechische Routinier als heimlicher Gewinner der ersten Saisonhälfte.
Erinnern wir uns zurück: Nach lediglich vier Punkten im ersten Hinrundendrittel galt Arminia im Spätsommer 2006 als eingeschränkt bundesligatauglich. Vor allem die Schwäche bei gegnerischen Standards wurde den Blauen zum Verhängnis. Besserung stellte sich ein, als Radim Kucera im Herbst in Arminias Startelf rückte und die Spiele prompt am Stück gewonnen wurden. Damals beschrieb Heiko Westermann Kuceras Defensivarbeit, vor allem was die Kopfballstärke betraf, als „phänomenal“. Arminia mauserte sich mit dem Tschechen als Fels der Bielefelder Abwehr-Brandung zum Überraschungsteam der Liga.
Und in der Tat, mögen die Gegentore der ersten fünf Rückrundenspiele auch eng mit individuellen Patzern zusammenhängen, hätten vermutlich nicht wenige Arminia-Experten ein imaginäres Königreich für Kucera geopfert angesichts der Dramen in der DSC-Defensive. Zwar begann die Serie nicht gewonnener Spiele schon im alten Jahr. Im Gegensatz zur aktuellen Misere standen die Blauen allerdings trotz lahmenden Offensivspiels hinten kompakt und sicher. Eine Tugend, die vor allem jetzt, im neu entfachten Abstiegskampf, gefragt ist und zu deren Rückkehr Radim Kucera womöglich eine ganze Menge beitragen kann.
Der 1,88-Mann verletzte sich im ersten Rückrundenspiel gegen den HSV am Ellbogen und musste nach nur 23 Minuten das Feld verlassen. Da Kucera am Mittwoch wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen wird, kündigt sich gegen Cottbus die Rückkehr des Sicherheitsgaranten an, zumal Rüdiger Kauf nach seiner fünften gelben Karte ausfällt.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=781
In diesen Tagen fällt es nicht immer leicht, nach positiven Ansätzen im Bielefelder Abstiegskampf zu suchen – und sie auch zu finden. Fakt ist, dass der Trend, zu dem nicht nur Uli Hoeneß ein freundschaftliches Verhältnis pflegt, derzeit eher gegen Arminia und für die Konkurrenz im dicht gedrängten Parterre der Bundesliga spricht. Manchmal aber muss man etwas genauer hinschauen, um zu erkennen, dass begründete Hoffnung auf Besserung besteht.
Bei der Beantwortung der Frage, wer oder was Arminia in der aktuellen Situation helfen könnte, dürfte nicht jedem sofort der Name Radim Kucera in den Sinn kommen. Doch während die Fans in der Winterpause den wiedererstarkten Goalgetter Artur Wichniarek zum DSC-Profi der Hinrunde kürten, galt vielen Experten der tschechische Routinier als heimlicher Gewinner der ersten Saisonhälfte.
Erinnern wir uns zurück: Nach lediglich vier Punkten im ersten Hinrundendrittel galt Arminia im Spätsommer 2006 als eingeschränkt bundesligatauglich. Vor allem die Schwäche bei gegnerischen Standards wurde den Blauen zum Verhängnis. Besserung stellte sich ein, als Radim Kucera im Herbst in Arminias Startelf rückte und die Spiele prompt am Stück gewonnen wurden. Damals beschrieb Heiko Westermann Kuceras Defensivarbeit, vor allem was die Kopfballstärke betraf, als „phänomenal“. Arminia mauserte sich mit dem Tschechen als Fels der Bielefelder Abwehr-Brandung zum Überraschungsteam der Liga.
Und in der Tat, mögen die Gegentore der ersten fünf Rückrundenspiele auch eng mit individuellen Patzern zusammenhängen, hätten vermutlich nicht wenige Arminia-Experten ein imaginäres Königreich für Kucera geopfert angesichts der Dramen in der DSC-Defensive. Zwar begann die Serie nicht gewonnener Spiele schon im alten Jahr. Im Gegensatz zur aktuellen Misere standen die Blauen allerdings trotz lahmenden Offensivspiels hinten kompakt und sicher. Eine Tugend, die vor allem jetzt, im neu entfachten Abstiegskampf, gefragt ist und zu deren Rückkehr Radim Kucera womöglich eine ganze Menge beitragen kann.
Der 1,88-Mann verletzte sich im ersten Rückrundenspiel gegen den HSV am Ellbogen und musste nach nur 23 Minuten das Feld verlassen. Da Kucera am Mittwoch wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen wird, kündigt sich gegen Cottbus die Rückkehr des Sicherheitsgaranten an, zumal Rüdiger Kauf nach seiner fünften gelben Karte ausfällt.
Quelle: http://www.arminia-bielefeld.de/index.php?id=781
21.02.2007 - 17:25 Uhr
Der Artikel spiegelt recht genau meine Meinung wider. Kucera ist einer der wichtigsten Spieler des Teams und ergänzt sich gut mit Kauf (schade, dass Rübe gegen Cottbus gesperrt ausfällt).
Das Problem des Teams war es zuletzt ja immer, einem frühen Rückstand hinterherlaufen zu müssen, was Kraft und Moral kostete. Mit Kucera sollte die Defensive wieder stabiler werden.
Wenn in Cottbus dann die ersten Minuten ohne Gegentor überstanden werden und irgendwann vielleicht sogar der Führungstreffer gelingt, kann die Mannschft aufblühen und die Verunsicherung ablegen, wie es Bochum am Sonntag vorgemacht hat.
Denn der momentane Kader ist auf jeden Fall stark genug, die Klasse zu halten, wenn er aus dem mentalen Tief herauskommt und sein Potenzial abruft.
Fazit: Mit Kucera wird alles besser ;), zumindest ist seine Rückkehr seit dem Gladbachspiel meine große Hoffnung auf Besserung.
Das Problem des Teams war es zuletzt ja immer, einem frühen Rückstand hinterherlaufen zu müssen, was Kraft und Moral kostete. Mit Kucera sollte die Defensive wieder stabiler werden.
Wenn in Cottbus dann die ersten Minuten ohne Gegentor überstanden werden und irgendwann vielleicht sogar der Führungstreffer gelingt, kann die Mannschft aufblühen und die Verunsicherung ablegen, wie es Bochum am Sonntag vorgemacht hat.
Denn der momentane Kader ist auf jeden Fall stark genug, die Klasse zu halten, wenn er aus dem mentalen Tief herauskommt und sein Potenzial abruft.
Fazit: Mit Kucera wird alles besser ;), zumindest ist seine Rückkehr seit dem Gladbachspiel meine große Hoffnung auf Besserung.
22.02.2007 - 07:22 Uhr
Radim Kucera: Arminias Glück hat einen Namen
Von Hans Peter Tipp
Bielefeld (WB). Als Fan, aber auch als Spieler des DSC Arminia gehört das Verlieren zum Geschäft. Ein DSC-Profi hat in seiner Bielefelder Zeit jedoch häufiger gewonnen als verloren. Und am Samstag in Cottbus in Radim Kucera ist wieder dabei.
Mit seiner positiven Arminia-Bilanz genießt der fast 33 Jahre alte Tscheche eine Ausnahmestellung im aktuellen Fußball-Kader des neuen Cheftrainers Frank Geideck. Seit der 1,88 Meter große Mittelfeldstratege vor anderthalb Jahren von Sigma Olmütz nach Bielefeld kam, hat er sich nicht nur als dynamischer Arbeiter in Bielefelder Schaltzentrale, sondern auch als Talisman etabliert.
Ist Kucera am Ball, geht es Arminia gut. So war es jedenfalls in der Vergangenheit -und alle Bielefelder hoffen, dass die Glückskombination auch in Zukunft wirkt. Von bislang 31 Spielen, die Kucera für Arminia absolvierte, gewann der Erstligist beachtliche zwölf Begegnungen, nur neun Mal ging es schief mit »Kutschi«, wie er mit Spitznamen gerufen wird. Zehn Mal spielten die »Blauen« mit ihrem Mittelfeldstrategen unentschieden.
Eine solche Erfolgsbilanz kann kein Kollege im aktuellen Kader anführen - mit Ausnahme des Torwarts Marc Ziegler, der mit Arminia noch nie verloren, aber auch erst zwei Mal gespielt hat.
Am deutlichsten wird der Wert Kuceras, wenn man nur die Partien betrachtet, in denen er von der ersten bis zur 90. Minuten auf dem Platz stand: 18 Mal war dies der Fall - und von diesen Begegnungen gewann Arminia sogar nahezu die Hälfte: acht Spiele. Mit »100 Prozent Kucera« ging der DSC gerade in drei Spielen leer aus. Warum er so wichtig für das System ist, beschrieb Ex-Trainer Thomas von Heesen recht anschaulich: »Radim malocht genau so verrückt wie Rüdiger Kauf. Darum passen die beiden im Mittelfeld so gut zusammen.«
Nun fehlt ausgerechnet Kauf am Samstag im nächsten Spiel in Cottbus wegen der fünften gelben Karte. Da trifft es sich gut, dass der tschechische Turm heute bei den Übungseinheiten wieder mitmachen kann. Klar, dass sich alle Arminen freuen, dass ihr Glücksbringer nach überstandener Ellbogenverletzung am Samstag dabei sein dürfte. Aber aufs Glück und Kucera allein sollte sich niemand mehr verlassen.
Quelle: http://www.westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
Von Hans Peter Tipp
Bielefeld (WB). Als Fan, aber auch als Spieler des DSC Arminia gehört das Verlieren zum Geschäft. Ein DSC-Profi hat in seiner Bielefelder Zeit jedoch häufiger gewonnen als verloren. Und am Samstag in Cottbus in Radim Kucera ist wieder dabei.
Mit seiner positiven Arminia-Bilanz genießt der fast 33 Jahre alte Tscheche eine Ausnahmestellung im aktuellen Fußball-Kader des neuen Cheftrainers Frank Geideck. Seit der 1,88 Meter große Mittelfeldstratege vor anderthalb Jahren von Sigma Olmütz nach Bielefeld kam, hat er sich nicht nur als dynamischer Arbeiter in Bielefelder Schaltzentrale, sondern auch als Talisman etabliert.
Ist Kucera am Ball, geht es Arminia gut. So war es jedenfalls in der Vergangenheit -und alle Bielefelder hoffen, dass die Glückskombination auch in Zukunft wirkt. Von bislang 31 Spielen, die Kucera für Arminia absolvierte, gewann der Erstligist beachtliche zwölf Begegnungen, nur neun Mal ging es schief mit »Kutschi«, wie er mit Spitznamen gerufen wird. Zehn Mal spielten die »Blauen« mit ihrem Mittelfeldstrategen unentschieden.
Eine solche Erfolgsbilanz kann kein Kollege im aktuellen Kader anführen - mit Ausnahme des Torwarts Marc Ziegler, der mit Arminia noch nie verloren, aber auch erst zwei Mal gespielt hat.
Am deutlichsten wird der Wert Kuceras, wenn man nur die Partien betrachtet, in denen er von der ersten bis zur 90. Minuten auf dem Platz stand: 18 Mal war dies der Fall - und von diesen Begegnungen gewann Arminia sogar nahezu die Hälfte: acht Spiele. Mit »100 Prozent Kucera« ging der DSC gerade in drei Spielen leer aus. Warum er so wichtig für das System ist, beschrieb Ex-Trainer Thomas von Heesen recht anschaulich: »Radim malocht genau so verrückt wie Rüdiger Kauf. Darum passen die beiden im Mittelfeld so gut zusammen.«
Nun fehlt ausgerechnet Kauf am Samstag im nächsten Spiel in Cottbus wegen der fünften gelben Karte. Da trifft es sich gut, dass der tschechische Turm heute bei den Übungseinheiten wieder mitmachen kann. Klar, dass sich alle Arminen freuen, dass ihr Glücksbringer nach überstandener Ellbogenverletzung am Samstag dabei sein dürfte. Aber aufs Glück und Kucera allein sollte sich niemand mehr verlassen.
Quelle: http://www.westfalenblatt.de/nachrichten/ueberregional/arminia.php
09.07.2007 - 10:45 Uhr
Bielefeld: Differenzen bei Vertragsgesprächen
Kuceras Abgang droht 2008
Er gehört zu den Akteuren, die sich laut Trainer Ernst Middendorp vergangene Saison einen Bonus erspielten. Radim Kucera, der Defensiv-Allrounder, der 2005 von Sigma Olmütz kam.
In der abgelaufenen Spielzeit erwies sich der 33-Jährige als Leistungsträger. Zuvor meist im Mittelfeld eingesetzt, rückte Kucera unter Middendorp in die Innenverteidigung und überzeugte auch dort durch Kopfballstärke, Antizipationsfähigkeit und Zweikampfstärke. Seine Bilanz von 27 Einsätzen mit insgesamt sechs Treffern und einem Assist ist bemerkenswert. "Unsere Wertschätzung ist sehr hoch", sagt Sportdirektor Reinhard Saftig.
Kein Wunder, dass man schon jetzt den 2008 auslaufenden Vertrag des Tschechen (kicker-Notenschnitt 3,46) bis 2010 verlängern will. Kuceras Vertragsverlängerung wurde zum "Sonderthema" (Geschäftsführer Roland Kentsch) erklärt. Nicht zu Unrecht, scheint sie doch zum Problem zu werden.
Saftig bestätigt, dass die Vorstellungen stark differieren: "Da sind wir auseinander, das will ich nicht verhehlen." Während der Sportdirektor sagt, man habe "keinen Zeitdruck", könnte dieser schnell entstehen. Im Trainingslager am Walchsee wird Kuceras Berater zu Gesprächen erwartet. "Da setzen wir uns noch ein letztes Mal zusammen", sagt Thies Bliemeister. "Wir haben keine verrückten Forderungen. Wenn Radim eine so hohe Wertschätzung genießt, dann muss auch ein Angebot kommen, das angemessen ist." Von anderen Klubs sollen diese vorliegen. Ärger um Kucera?
Den gibt es wohl um Marcio Borges (34). Während Klaus Gerster, der Berater von Abdelaziz Ahanfouf, Saftig "freundschaftlich" überzeugen will, seinen Klienten mit ins Trainingslager nach Österreich zu nehmen, könnten im Fall Borges härtere Bandagen angelegt werden. Borges soll nach verspäteter Rückkehr aus Brasilien und Trainingsrückstand wie Ahanfouf unter Scout und Fußballlehrer Marc-Oliver Stricker in Bielefeld trainieren. Dass Middendorp dies am Sonntag als "definitiv" bezeichnete, will Berater Christoph Leutrum nicht akzeptieren und ein Gespräch mit dem Klub suchen. Selbst eine schnelle Vertragsauflösung inklusive Abfindung und Wechsel ist bei Borges, mit dem Middendorp nicht mehr plant, nicht ausge- chlossen.
Kuceras Abgang droht 2008
Er gehört zu den Akteuren, die sich laut Trainer Ernst Middendorp vergangene Saison einen Bonus erspielten. Radim Kucera, der Defensiv-Allrounder, der 2005 von Sigma Olmütz kam.
In der abgelaufenen Spielzeit erwies sich der 33-Jährige als Leistungsträger. Zuvor meist im Mittelfeld eingesetzt, rückte Kucera unter Middendorp in die Innenverteidigung und überzeugte auch dort durch Kopfballstärke, Antizipationsfähigkeit und Zweikampfstärke. Seine Bilanz von 27 Einsätzen mit insgesamt sechs Treffern und einem Assist ist bemerkenswert. "Unsere Wertschätzung ist sehr hoch", sagt Sportdirektor Reinhard Saftig.
Kein Wunder, dass man schon jetzt den 2008 auslaufenden Vertrag des Tschechen (kicker-Notenschnitt 3,46) bis 2010 verlängern will. Kuceras Vertragsverlängerung wurde zum "Sonderthema" (Geschäftsführer Roland Kentsch) erklärt. Nicht zu Unrecht, scheint sie doch zum Problem zu werden.
Saftig bestätigt, dass die Vorstellungen stark differieren: "Da sind wir auseinander, das will ich nicht verhehlen." Während der Sportdirektor sagt, man habe "keinen Zeitdruck", könnte dieser schnell entstehen. Im Trainingslager am Walchsee wird Kuceras Berater zu Gesprächen erwartet. "Da setzen wir uns noch ein letztes Mal zusammen", sagt Thies Bliemeister. "Wir haben keine verrückten Forderungen. Wenn Radim eine so hohe Wertschätzung genießt, dann muss auch ein Angebot kommen, das angemessen ist." Von anderen Klubs sollen diese vorliegen. Ärger um Kucera?
Den gibt es wohl um Marcio Borges (34). Während Klaus Gerster, der Berater von Abdelaziz Ahanfouf, Saftig "freundschaftlich" überzeugen will, seinen Klienten mit ins Trainingslager nach Österreich zu nehmen, könnten im Fall Borges härtere Bandagen angelegt werden. Borges soll nach verspäteter Rückkehr aus Brasilien und Trainingsrückstand wie Ahanfouf unter Scout und Fußballlehrer Marc-Oliver Stricker in Bielefeld trainieren. Dass Middendorp dies am Sonntag als "definitiv" bezeichnete, will Berater Christoph Leutrum nicht akzeptieren und ein Gespräch mit dem Klub suchen. Selbst eine schnelle Vertragsauflösung inklusive Abfindung und Wechsel ist bei Borges, mit dem Middendorp nicht mehr plant, nicht ausge- chlossen.
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