Zwanziger fordert Umdenken
13.11.2009 - 21:34 Uhr
14.11.2009 - 12:50 Uhr
Das ist doch nicht nur im Sport so. Ich war selbst 4 Jahre lang schwer depressiv und hatte, nachdem ich alles mehr oder weniger im Griff hatte, eine extrem schwere Zeit. Ich wurde so behandelt, als wär ich der größte Faulenzer der Welt, der 4 Jahre lang nichts machen wollte (Ich lag 4 Jahre lang fast nur im Bett und habe in der Zeit 24 Kilo verloren). Hatte extreme Schwierigkeiten einen Job zu finden und mich weiterzubilden, weil Atteste von 3 (!!) Psychologen einfach nicht anerkannt worden und man sich jemanden wie mich nicht in die Firma holen wollte. Erst als ich mich bei meiner jetzigen Firma, nach 1 1/2 Jahren Suche, im Alter von 20 (!!) Jahren beworben hatte (nicht, dass jemand denkt, dass das Altersbedingt war), bin ich auf offene Ohren gestoßen.
Der Grund: Der Sohn vom Chef ist selbst depressiv und macht gerade etwas ähnliches durch wie ich damals. Deswegen hat er sich sehr für meine Geschichte interessiert und wollte mir ne Chance geben. So hat sich dann noch alles zum Guten gewandt und ich konnte arbeiten und nebenbei mein Abitur nachholen.
In dieser Gesellschaft ist kein Platz für Leute wie Enke und das merkt man als Betroffener sehr schnell. In Kombination mit den Schicksalsschlägen, die er hinnehmen musste, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man oft auf dumme Gedanken kommt und irgendwann keinen Ausweg mehr sieht. Habe mir damals auch mehr als 1 mal gesagt, dass eh alles für die Katz ist und ich es lieber selbst beenden soll.
Der Grund: Der Sohn vom Chef ist selbst depressiv und macht gerade etwas ähnliches durch wie ich damals. Deswegen hat er sich sehr für meine Geschichte interessiert und wollte mir ne Chance geben. So hat sich dann noch alles zum Guten gewandt und ich konnte arbeiten und nebenbei mein Abitur nachholen.
In dieser Gesellschaft ist kein Platz für Leute wie Enke und das merkt man als Betroffener sehr schnell. In Kombination mit den Schicksalsschlägen, die er hinnehmen musste, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man oft auf dumme Gedanken kommt und irgendwann keinen Ausweg mehr sieht. Habe mir damals auch mehr als 1 mal gesagt, dass eh alles für die Katz ist und ich es lieber selbst beenden soll.
14.11.2009 - 13:00 Uhr
Zitat von patryksg:
Zitat von Cologne81:
Gar nix, denn das ist Diskriminierung wie sie im Buche steht und erinnert mich an die Zeiten als sich Schwarze in Amerika im Bus nicht neben einen Weißen setzen durfte. :D :D :D
Das ist so typisch hetero, weiss und Deutsch. Da wird sofort das schlimmste angenommen, regt sich im Namen der "Betroffenen" auf, und man wirft sich in den Kampf für die Minderheit. Herrlich!
Schon mal daran gedacht, dass diese Ligen freiwillig wären, und keine Schwulen/Lesben davon abhalten würden in den normalen Ligen zu spielen? Eventuell würden sie sich da wohler fühlen, da sie so garkeine Diskriminierungsprobleme zu befürchten hätten? Da du dich doch so gut in den USA auskennt, müsstest du doch wissen, dass dort schwule Ligen gang und gebe sind.
http://www.ngbaus.com/ Die schwule Basketball Liga, zum Beisspiel.
http://www.gfsnleague.co.uk/ Die schwule Fussball Liga, in England. Verdammte Diskriminierung, wa?
Du musst übrigens bald auf die Barrikaden gehen. In Köln werden die "Schwulen Spiele 2010" abgehalten. Zu was diese armen, armen Menschen doch gezwungen werden!
Bääm! Der Bash des Tages! Vielen Dank dass es endlich mal einer sagt! Schei.ß rumgeheule immer, anstatt mal nachzudenken!
On Topic:
Ich glaube nicht, dass wir im Fußball anfangen müssen, depressive zu akzeptieren. Ich glaube, dass uns das in der gesamten Gesellschaft fehlt. Sobald man das als Krankheit akzeptiert, und durch Enke sind wir da auf einem guten Weg, löst sich zumindest das Problem von selbst.
Zitat von Cologne81:
Gar nix, denn das ist Diskriminierung wie sie im Buche steht und erinnert mich an die Zeiten als sich Schwarze in Amerika im Bus nicht neben einen Weißen setzen durfte. :D :D :D
Das ist so typisch hetero, weiss und Deutsch. Da wird sofort das schlimmste angenommen, regt sich im Namen der "Betroffenen" auf, und man wirft sich in den Kampf für die Minderheit. Herrlich!
Schon mal daran gedacht, dass diese Ligen freiwillig wären, und keine Schwulen/Lesben davon abhalten würden in den normalen Ligen zu spielen? Eventuell würden sie sich da wohler fühlen, da sie so garkeine Diskriminierungsprobleme zu befürchten hätten? Da du dich doch so gut in den USA auskennt, müsstest du doch wissen, dass dort schwule Ligen gang und gebe sind.
http://www.ngbaus.com/ Die schwule Basketball Liga, zum Beisspiel.
http://www.gfsnleague.co.uk/ Die schwule Fussball Liga, in England. Verdammte Diskriminierung, wa?
Du musst übrigens bald auf die Barrikaden gehen. In Köln werden die "Schwulen Spiele 2010" abgehalten. Zu was diese armen, armen Menschen doch gezwungen werden!
Bääm! Der Bash des Tages! Vielen Dank dass es endlich mal einer sagt! Schei.ß rumgeheule immer, anstatt mal nachzudenken!
On Topic:
Ich glaube nicht, dass wir im Fußball anfangen müssen, depressive zu akzeptieren. Ich glaube, dass uns das in der gesamten Gesellschaft fehlt. Sobald man das als Krankheit akzeptiert, und durch Enke sind wir da auf einem guten Weg, löst sich zumindest das Problem von selbst.
14.11.2009 - 13:25 Uhr
Zitat von Schlienz:
On Topic:
Ich glaube nicht, dass wir im Fußball anfangen müssen, depressive zu akzeptieren. Ich glaube, dass uns das in der gesamten Gesellschaft fehlt. Sobald man das als Krankheit akzeptiert, und durch Enke sind wir da auf einem guten Weg, löst sich zumindest das Problem von selbst.
Ganz deiner Meinung. Leider wollen die Menschen nur Stärke sehen. Schwäche ist etwas, dass die meisten Menschen - ich kann es nicht anders sagen - anwidert. Wer Schwäche zeigt, wird sofort ins Abseits geschoben. Dieses Phänomen habe ich aber nicht nur in Deutschland beobachtet, sondern auch in anderen Ländern.
On Topic:
Ich glaube nicht, dass wir im Fußball anfangen müssen, depressive zu akzeptieren. Ich glaube, dass uns das in der gesamten Gesellschaft fehlt. Sobald man das als Krankheit akzeptiert, und durch Enke sind wir da auf einem guten Weg, löst sich zumindest das Problem von selbst.
Ganz deiner Meinung. Leider wollen die Menschen nur Stärke sehen. Schwäche ist etwas, dass die meisten Menschen - ich kann es nicht anders sagen - anwidert. Wer Schwäche zeigt, wird sofort ins Abseits geschoben. Dieses Phänomen habe ich aber nicht nur in Deutschland beobachtet, sondern auch in anderen Ländern.
14.11.2009 - 14:34 Uhr
Ich glaube, dass man sich einfach zu mehr Transparenz bekennen muss. Profi-Fußball lebt allein von seinem öffentlichen Interesse. Es wird eine Show betrieben, die nur funktionieren kann, wenn alles und jeder in dieser Struktur dafür fehlerfrei bestimmt ist. Dass das nicht dauerhaft klappt, liegt auf der Hand.
Als bestes Beispiel dient mir immer wieder die Tabellenkonstellation: 33. Spieltag/1.Platz (u.U. 2 Punkte Vorsprung), verbunden mit der Aussage (Bayern lauert dahinter): "Wir wollen gar kein Meister werden!". Diese Aussagen werden getätigt, um den Ball so flach wie möglich zu halten, überhaupt geringstes Risiko einzugehen. Das geschieht auch, damit man von der Presse anschließend nicht durch den Fleischwolf gezogen wird.
Hier wird der Weg des geringsten Widerstands gewählt. Gleiches lässt sich über die stereotypen Statements der Spieler vor den Mikrofonen sagen. Es ist doch einfach ungeheuerlich, wie die Bayern-Riege auf Lahms Zeitungsaussagen reagiert. Kritik von der einen wie der anderen Seite ist sehr wohl erlaubt. Aber Lahm mit der "höchsten Geldstrafe aller Zeiten" zu belegen, damit setzt man doch ein ganz schlechtes Signal. Ähnliches zeigt sich bei Friedrichs zufällig festgehaltener Aussage bzgl. Patrick Ebert.
Sicherlich habe ich Verständnis für den Verein, der da sagt: Es kann nicht angehen, dass sich die Spieler gegenseitig die Augen aushacken. Doch das ganze Thema ist für meine Begriffe über die Maßen sensibilisiert worden. Wie eingangs erwähnt, zehrt der professionelle Fußball von seinem Publikum, das hier größtenteils für dumm verkauft wird. Und ich kann mir vorstellen, dass es einige auf Dauer in die Enge treibt, da "draußen" den traumwandlerischen Diplomaten zu geben, während "drinnen" ein ganz anderer Wind weht.
Vereine, Spieler, Medien und Gesellschaft sollten ein ganz anderes Gehör dafür entwickeln. Eben dass es nicht nur eine Richtung gibt, die das Risiko so klein wie möglich hält. Mit etwaigen Risiko verbundene Misserfolge müssen genauso sachlich und offen thematisiert werden. Sie gehören ebenso dazu, wie das andere Ende des Spektrums. Allerorts wird ein Bogen darum gemacht. Die Richtung gibt - wie gesagt - der Verein vor. Geheimniskrämerei und "Zugeknöpftheit" sind dort seit langer Zeit oberstes Gebot. Das kann einfach nicht funktionieren, sobald der stetige Doppelpass mit der Öffentlichkeit praktiziert wird.
Im Übrigen glaube ich gar nicht, dass Depressionen in Deutschland so ein derartiges Tabuthema sind. Das Beispiel Deisler zeigt da doch einiges auf. Selbst die Reaktionen des von mir gerügten Bayern-Vorstands (;)) waren vorbildlich, die ihm keine Türen zuschlugen. In Medien und Gesellschaft - so wie ich das wahrnehmen konnte - akzeptierte man Deislers Entscheidung. Natürlich ist das ungewohnt, denn "technisch" scheint diesem Spieler ja im ersten Augeblick nichts abzugehen. Heißt: er verfügt weder über ein vermaledeites Knie (ok, Deislers Krankenakte lass ich mal außen vor, das ist jetzt eher verallgemeinert zu verstehen) noch verhunztes Sprunggelenk; könnte also theoretisch immer noch traumhafte Freistöße in die Winkel der Republik zirkeln. Das verstärkt das Bedauern auf eine ganz eigene Weise.
Ich glaube, zunächst einmal müssen wir dieser Krankheit den Nährboden im Fußballgeschäft entziehen. Denn es kann nicht angehen, dass es Menschen gibt, die so eine fatale Richtung einschlagen, weil sie keine Möglichkeit sehen sich öffentlich adäquat aus der "Affäre zu ziehen", um indirekt der Anhängerschaft, den Medien und dem engsten Kreis gerecht zu werden. Und genau das ist bei Robert Enke ja passiert.
Als bestes Beispiel dient mir immer wieder die Tabellenkonstellation: 33. Spieltag/1.Platz (u.U. 2 Punkte Vorsprung), verbunden mit der Aussage (Bayern lauert dahinter): "Wir wollen gar kein Meister werden!". Diese Aussagen werden getätigt, um den Ball so flach wie möglich zu halten, überhaupt geringstes Risiko einzugehen. Das geschieht auch, damit man von der Presse anschließend nicht durch den Fleischwolf gezogen wird.
Hier wird der Weg des geringsten Widerstands gewählt. Gleiches lässt sich über die stereotypen Statements der Spieler vor den Mikrofonen sagen. Es ist doch einfach ungeheuerlich, wie die Bayern-Riege auf Lahms Zeitungsaussagen reagiert. Kritik von der einen wie der anderen Seite ist sehr wohl erlaubt. Aber Lahm mit der "höchsten Geldstrafe aller Zeiten" zu belegen, damit setzt man doch ein ganz schlechtes Signal. Ähnliches zeigt sich bei Friedrichs zufällig festgehaltener Aussage bzgl. Patrick Ebert.
Sicherlich habe ich Verständnis für den Verein, der da sagt: Es kann nicht angehen, dass sich die Spieler gegenseitig die Augen aushacken. Doch das ganze Thema ist für meine Begriffe über die Maßen sensibilisiert worden. Wie eingangs erwähnt, zehrt der professionelle Fußball von seinem Publikum, das hier größtenteils für dumm verkauft wird. Und ich kann mir vorstellen, dass es einige auf Dauer in die Enge treibt, da "draußen" den traumwandlerischen Diplomaten zu geben, während "drinnen" ein ganz anderer Wind weht.
Vereine, Spieler, Medien und Gesellschaft sollten ein ganz anderes Gehör dafür entwickeln. Eben dass es nicht nur eine Richtung gibt, die das Risiko so klein wie möglich hält. Mit etwaigen Risiko verbundene Misserfolge müssen genauso sachlich und offen thematisiert werden. Sie gehören ebenso dazu, wie das andere Ende des Spektrums. Allerorts wird ein Bogen darum gemacht. Die Richtung gibt - wie gesagt - der Verein vor. Geheimniskrämerei und "Zugeknöpftheit" sind dort seit langer Zeit oberstes Gebot. Das kann einfach nicht funktionieren, sobald der stetige Doppelpass mit der Öffentlichkeit praktiziert wird.
Im Übrigen glaube ich gar nicht, dass Depressionen in Deutschland so ein derartiges Tabuthema sind. Das Beispiel Deisler zeigt da doch einiges auf. Selbst die Reaktionen des von mir gerügten Bayern-Vorstands (;)) waren vorbildlich, die ihm keine Türen zuschlugen. In Medien und Gesellschaft - so wie ich das wahrnehmen konnte - akzeptierte man Deislers Entscheidung. Natürlich ist das ungewohnt, denn "technisch" scheint diesem Spieler ja im ersten Augeblick nichts abzugehen. Heißt: er verfügt weder über ein vermaledeites Knie (ok, Deislers Krankenakte lass ich mal außen vor, das ist jetzt eher verallgemeinert zu verstehen) noch verhunztes Sprunggelenk; könnte also theoretisch immer noch traumhafte Freistöße in die Winkel der Republik zirkeln. Das verstärkt das Bedauern auf eine ganz eigene Weise.
Ich glaube, zunächst einmal müssen wir dieser Krankheit den Nährboden im Fußballgeschäft entziehen. Denn es kann nicht angehen, dass es Menschen gibt, die so eine fatale Richtung einschlagen, weil sie keine Möglichkeit sehen sich öffentlich adäquat aus der "Affäre zu ziehen", um indirekt der Anhängerschaft, den Medien und dem engsten Kreis gerecht zu werden. Und genau das ist bei Robert Enke ja passiert.
14.11.2009 - 14:49 Uhr
Ich weiß nicht ob dieser Artikel schon gepostet wurde, aber er passt m.E. ziemlich gut zu diesem Thema.
http://www.echo-online.de/sport/fussball/nationalteams/art2512,185639
http://www.echo-online.de/sport/fussball/nationalteams/art2512,185639
14.11.2009 - 16:52 Uhr
Ich finde es widerlich, wie hier mit dem Privatleben anderer Leute umgegangen wird. Wie zum Beispiel der Todesfall Enke bis aufs letzte medial ausgeschlachtet wird, nur damit irgendwelche privaten und öffentlichen Sender möglichst viele Einschaltsquoten und Geld bekommen. Die hier sogenannten Tabus, sind tabus weil sie PRIVAT sind, das heißt sie sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Hier wird verlangt, dass man seine Probleme frei herausspricht, aber wenn ihr mal selber drüber nachdenkt, IHR würdet es auch nicht tun. Jeder Mensch sollte so etwas mit seiner Familie teilen, aber mit Sicherheit nicht mit dem DFB oder den Medien!
14.11.2009 - 16:59 Uhr
Heute wurde in der Westdeutschen Zeitung (WZ) ein interessantes Interview mit einem Berliner Philosophen bezüglich des Todes von Enke sowie der allgemeinen Situation von "Helden und Versagern" im Fußball veröffentlicht.
Ich werd später Ausschnitte daraus posten.
Natürlich bin ich auch für den Tabubruch. Der Fußball ist zwar ein hartes Geschäft, Menschlichkeit und Verständnis füreinander sollten trotzdem möglich sein.
Ich werd später Ausschnitte daraus posten.
Natürlich bin ich auch für den Tabubruch. Der Fußball ist zwar ein hartes Geschäft, Menschlichkeit und Verständnis füreinander sollten trotzdem möglich sein.
14.11.2009 - 23:11 Uhr
Zitat von HSVlerxxxProAthen:
Hier 2 Links zur Homophobie in der NBA.
http://www.spiegel.de/sport/ussports/0,1518,471756,00.html
http://www.lesbian.or.at/news/1171557565
Naja, dieser ***** hätte sich so äussern sollen, als er noch Profi war. Dann hätte er mit Sicherheit nicht mehr mit einem schwulen die Kabine teilen müssen. Dann wäre er nämlich nicht mehr lange Teil der NBA gewesen. Die hätten ihn achtkant rausgeschmissen, nicht nur wegen des Anstands, sondern aus Angst vor Klagen.
Aber genau wegen solcher Ignoranten leben Schwule und Lesben im Sport ein Doppelleben. Egal ob's nun die in der Kabine, oder die in den Kurven sind.
Würde gerne wissen, ob er schonmal Opfer von Rassismus wurde, denn im Endefekt ist es mehr oder weniger das Gleiche.
Hier 2 Links zur Homophobie in der NBA.
http://www.spiegel.de/sport/ussports/0,1518,471756,00.html
http://www.lesbian.or.at/news/1171557565
Naja, dieser ***** hätte sich so äussern sollen, als er noch Profi war. Dann hätte er mit Sicherheit nicht mehr mit einem schwulen die Kabine teilen müssen. Dann wäre er nämlich nicht mehr lange Teil der NBA gewesen. Die hätten ihn achtkant rausgeschmissen, nicht nur wegen des Anstands, sondern aus Angst vor Klagen.
Aber genau wegen solcher Ignoranten leben Schwule und Lesben im Sport ein Doppelleben. Egal ob's nun die in der Kabine, oder die in den Kurven sind.
Würde gerne wissen, ob er schonmal Opfer von Rassismus wurde, denn im Endefekt ist es mehr oder weniger das Gleiche.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von patryksg am 14.11.2009 um 23:14 Uhr bearbeitet
14.11.2009 - 23:31 Uhr
Zitat von HSVlerxxxProAthen:
Zitat von VfBammerd:
Ich finde es widerlich, wie hier mit dem Privatleben anderer Leute umgegangen wird. Wie zum Beispiel der Todesfall Enke bis aufs letzte medial ausgeschlachtet wird, nur damit irgendwelche privaten und öffentlichen Sender möglichst viele Einschaltsquoten und Geld bekommen. Die hier sogenannten Tabus, sind tabus weil sie PRIVAT sind, das heißt sie sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Hier wird verlangt, dass man seine Probleme frei herausspricht, aber wenn ihr mal selber drüber nachdenkt, IHR würdet es auch nicht tun. Jeder Mensch sollte so etwas mit seiner Familie teilen, aber mit Sicherheit nicht mit dem DFB oder den Medien!
Einerseits hast du Recht, es ist eine private Angelegenheit. Aber glaubst du nicht auch, dass eine Akzeptanz besser ist, als ständig zu befürchten, dass die Bild einen outet.
Wieso hat zum Beispiel Wowereit sich geoutet?
Meiner Meinung nach, weil er dachte, dass er danach seine Ruhe hat.
Es gab 2-3 Tage eine Berichterstattung darüber, aber wen interessiert heute noch sein sexueller Geschmack?
Die einzigen negativen Kommentare über seine Sexualität lese ich heute noch bei Leserkommentaren bekannter Springer-zeitungen.
Aber die Medien selbst haben es akzeptiert und er kann mit seinem Freund öffentlich auftreten, ohne dass die Medien einen Aufriss machen.
Ich denke jetzt lebt er befreiter, als wenn es nur seine Freunde-Familie wüssten und er ständig Angst vor einer Veröffentlichung hätte.
Ist meine Meinung und andere können es anders sehen.
P.S.: Gibt ja auch andere Outer in der Politik.
Natürlich aber diese haben es aus freien Stücken getan, ich habe mich jetzt lediglich auf Depressionen bezogen, ich denke Homosexualität ist damit überhaupt nicht vergleichbar. Ich denke nicht, dass sein Bekenntnis zum Beispiel einem Deisler geholfen hat. Um auf den eigenen Willen zurückzukommen, hier wird nach Tabubrüchen GEFORDERT, dabei ist es doch viel wichtiger, dass eine Akzeptanz geschaffen wird und nicht, dass einfach nur die Tabus gebrochen werden, dass man sowas nicht erzählt, weil es "unschicklich" ist. Nichts desto trotz, jedem ist es selbst belassen sich zu outen und niemand sollte ihn dazu bewegen, wa shier eindeutig getan wird, es ist ein privates Thema und jeder hat das Recht darüber zu entscheiden, wie es einem selbst beliebt, dabei geht es mir ums Prinzip, wobei ich die Formulierung die hier stattfindet, mit dem Wort "Tabubruch" auch für vollkommen falsch halte, aus oben genannten Gründen.
Zitat von VfBammerd:
Ich finde es widerlich, wie hier mit dem Privatleben anderer Leute umgegangen wird. Wie zum Beispiel der Todesfall Enke bis aufs letzte medial ausgeschlachtet wird, nur damit irgendwelche privaten und öffentlichen Sender möglichst viele Einschaltsquoten und Geld bekommen. Die hier sogenannten Tabus, sind tabus weil sie PRIVAT sind, das heißt sie sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Hier wird verlangt, dass man seine Probleme frei herausspricht, aber wenn ihr mal selber drüber nachdenkt, IHR würdet es auch nicht tun. Jeder Mensch sollte so etwas mit seiner Familie teilen, aber mit Sicherheit nicht mit dem DFB oder den Medien!
Einerseits hast du Recht, es ist eine private Angelegenheit. Aber glaubst du nicht auch, dass eine Akzeptanz besser ist, als ständig zu befürchten, dass die Bild einen outet.
Wieso hat zum Beispiel Wowereit sich geoutet?
Meiner Meinung nach, weil er dachte, dass er danach seine Ruhe hat.
Es gab 2-3 Tage eine Berichterstattung darüber, aber wen interessiert heute noch sein sexueller Geschmack?
Die einzigen negativen Kommentare über seine Sexualität lese ich heute noch bei Leserkommentaren bekannter Springer-zeitungen.
Aber die Medien selbst haben es akzeptiert und er kann mit seinem Freund öffentlich auftreten, ohne dass die Medien einen Aufriss machen.
Ich denke jetzt lebt er befreiter, als wenn es nur seine Freunde-Familie wüssten und er ständig Angst vor einer Veröffentlichung hätte.
Ist meine Meinung und andere können es anders sehen.
P.S.: Gibt ja auch andere Outer in der Politik.
Natürlich aber diese haben es aus freien Stücken getan, ich habe mich jetzt lediglich auf Depressionen bezogen, ich denke Homosexualität ist damit überhaupt nicht vergleichbar. Ich denke nicht, dass sein Bekenntnis zum Beispiel einem Deisler geholfen hat. Um auf den eigenen Willen zurückzukommen, hier wird nach Tabubrüchen GEFORDERT, dabei ist es doch viel wichtiger, dass eine Akzeptanz geschaffen wird und nicht, dass einfach nur die Tabus gebrochen werden, dass man sowas nicht erzählt, weil es "unschicklich" ist. Nichts desto trotz, jedem ist es selbst belassen sich zu outen und niemand sollte ihn dazu bewegen, wa shier eindeutig getan wird, es ist ein privates Thema und jeder hat das Recht darüber zu entscheiden, wie es einem selbst beliebt, dabei geht es mir ums Prinzip, wobei ich die Formulierung die hier stattfindet, mit dem Wort "Tabubruch" auch für vollkommen falsch halte, aus oben genannten Gründen.
15.11.2009 - 00:42 Uhr
In ein paar Wochen ist eh wieder alles vergessen. Man nimmt sich was vor aber dann ändert sich doch nichts. Wie immer hier in Deutschland :rolleyes
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