Westfalenstadion
12.07.2008 - 18:21 Uhr
27.08.2026 - 17:48 Uhr
Zitat von -adi-
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Zitat von halbgott
Tausende britische und insbesondere englische Fußballfans reisen regelmäßig nach Dortmund, um die einzigartige Atmosphäre im Signal Iduna Park (dem traditionellen Westfalenstadion) und vor der legendären „Gelben Wand“ (Südtribüne) live zu erleben...
jahrelang zig Quellen dazu, die TIMES, Telegraf usw schrieben das schon vor 13 Jahren und danach immer und immer wieder.
ein neues Stadion würde ca eine Milliarde kosten, da es erst in Jahren stattfinden würde, sogar eher teurer. Das Geld ist eh nicht da, eine Diskussion pro und kontra braucht man sowieso nicht zu führen.
Nach Bau eines superteuren Stadions hätte Dortmund einen Kapitalismus Tempel, mit vielen Lounges für Milliardäre statt vieler billiger Stehplätze. Es macht von vorn bis hinten wenig Sinn, steht jahrelang sowieso nicht auf der Tagesordnung und das ist auch gut so.
Tausende britische und insbesondere englische Fußballfans reisen regelmäßig nach Dortmund, um die einzigartige Atmosphäre im Signal Iduna Park (dem traditionellen Westfalenstadion) und vor der legendären „Gelben Wand“ (Südtribüne) live zu erleben...
jahrelang zig Quellen dazu, die TIMES, Telegraf usw schrieben das schon vor 13 Jahren und danach immer und immer wieder.
ein neues Stadion würde ca eine Milliarde kosten, da es erst in Jahren stattfinden würde, sogar eher teurer. Das Geld ist eh nicht da, eine Diskussion pro und kontra braucht man sowieso nicht zu führen.
Nach Bau eines superteuren Stadions hätte Dortmund einen Kapitalismus Tempel, mit vielen Lounges für Milliardäre statt vieler billiger Stehplätze. Es macht von vorn bis hinten wenig Sinn, steht jahrelang sowieso nicht auf der Tagesordnung und das ist auch gut so.
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Ich liebe das Westfalenstadion. Nur sind es leider nicht 20 Millionen, die wir pro Jahr im Vergleich zu anderen Vereinen weniger einnehmen sondern eher 40 - 50 Millionen. Da muss man schon nachdenken. Und nicht jeder Stadionneubau ist ein Flop geworden (Allianz Arena, Metropolitano in Madrid) . Trotzdem wäre ich auch dafür alle Optionen am bisherigen Standort zu prüfen. Abriss und Neubau an derselben Stelle wird nicht klappen. Das kostet durch den Ausfall von mindestens drei Jahren (das können auch fünf werden) Spieltagseinnahmen, Kundenbindung und evtl. auch sportlich viele Punkte. Deshalb würde ich einen Neubau in unmittelbarer Nähe und nachfolgenden Abriss/Teilabriss mit Nachnutzung für die beste Option halten. Doch das wird nur auf den aktuell vom BVB genutzen Grundstücken nicht möglich sein. Da wird die Stadt ihrem größten Werbeträger und auch die umliegenden Anlieger schon helfen müssen.
27.08.2026 - 19:23 Uhr
Zitat von scorpiifornax
So ein moderner Kommerztempel mit der passenden Anzahl Logen und ungefähr gleicher Kapazität würde im Schnitt 1-3 Mio pro Spieltag mehr abwerfen....
Zitat von -adi-
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Zitat von halbgott
Tausende britische und insbesondere englische Fußballfans reisen regelmäßig nach Dortmund, um die einzigartige Atmosphäre im Signal Iduna Park (dem traditionellen Westfalenstadion) und vor der legendären „Gelben Wand“ (Südtribüne) live zu erleben...
jahrelang zig Quellen dazu, die TIMES, Telegraf usw schrieben das schon vor 13 Jahren und danach immer und immer wieder.
ein neues Stadion würde ca eine Milliarde kosten, da es erst in Jahren stattfinden würde, sogar eher teurer. Das Geld ist eh nicht da, eine Diskussion pro und kontra braucht man sowieso nicht zu führen.
Nach Bau eines superteuren Stadions hätte Dortmund einen Kapitalismus Tempel, mit vielen Lounges für Milliardäre statt vieler billiger Stehplätze. Es macht von vorn bis hinten wenig Sinn, steht jahrelang sowieso nicht auf der Tagesordnung und das ist auch gut so.
Tausende britische und insbesondere englische Fußballfans reisen regelmäßig nach Dortmund, um die einzigartige Atmosphäre im Signal Iduna Park (dem traditionellen Westfalenstadion) und vor der legendären „Gelben Wand“ (Südtribüne) live zu erleben...
jahrelang zig Quellen dazu, die TIMES, Telegraf usw schrieben das schon vor 13 Jahren und danach immer und immer wieder.
ein neues Stadion würde ca eine Milliarde kosten, da es erst in Jahren stattfinden würde, sogar eher teurer. Das Geld ist eh nicht da, eine Diskussion pro und kontra braucht man sowieso nicht zu führen.
Nach Bau eines superteuren Stadions hätte Dortmund einen Kapitalismus Tempel, mit vielen Lounges für Milliardäre statt vieler billiger Stehplätze. Es macht von vorn bis hinten wenig Sinn, steht jahrelang sowieso nicht auf der Tagesordnung und das ist auch gut so.
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
So ein moderner Kommerztempel mit der passenden Anzahl Logen und ungefähr gleicher Kapazität würde im Schnitt 1-3 Mio pro Spieltag mehr abwerfen....
Das finde ich schwer einzuschätzen. Wenn dem wirklich so ist, wäre es wirtschaftlich theoretisch stemmbar. Auch wenn es trotzdem eine hypothetische Diskussion bleibt.
Aber wir reden hier von Dortmund und nicht Hamburg, Frankfurt oder München. Die Mehreinnahmen hast du nur, wenn sie ganzen VIP-Logen auch dauerhaft gebucht sind.
Sowohl vom Einzugsgebiet als auch von der Struktur der Region sehe ich das, im Vergleich zu genannten Städten, nicht als Selbstläufer.
27.08.2026 - 20:21 Uhr
Zitat von -adi-
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Ich bin absolut pro aktuelles Westfalenstadion. Allerdings glaube ich, dass du bei der Rechnung etwas zu kurz greifst.
10 Mio. jährliche Instandhaltung dürften eher die Untergrenze sein und auch nur, wenn man sich auf das absolut Notwendige beschränkt. Dazu kommen Modernisierungen, höhere Personal- und Betriebskosten sowie der energetische Faktor. Ein Neubau wäre hier technisch und organisatorisch deutlich effizienter. Man sollte also nicht nur die reine Instandhaltung des alten Stadions gegen die Finanzierung eines Neubaus rechnen.
Auch bei den Einnahmen sehe ich deutlich mehr Potential als die von dir angesetzten 20 Mio. Laut dieser Quelle liegen zwischen Bayern und Dortmund allein bei den Spieltagseinnahmen rund 77 Mio. € pro Jahr... vor allem wegen der Logenausstattung (BVB: 18, Schalke zum Vergleich: 81). Bayern markiert dabei eher die Obergrenze, ein vorsichtigerer Vergleich mit Klubs wie Stuttgart oder Frankfurt liegt näher. Trotzdem halte ich 30 bis 40 Mio. € zusätzliche Spieltagseinnahmen langfristig nicht für unrealistisch. Dazu kommen bessere Vermarktung, ein potenziell höherer Namenssponsor, zusätzliche Hospitality-Angebote, Stadionführungen etc.
Und bei den 1 Mrd. € Baukosten müsste man ebenfalls wissen, was darin überhaupt enthalten ist. Sind Grundstücke berücksichtigt? Gibt es Fördermöglichkeiten von EU, Land oder Bund?
Deshalb würde ich nicht pauschal von „wirtschaftlichem Selbstmord" sprechen. Der kann langfristig genauso darin liegen, am bestehenden Stadion festzuhalten, immer wieder Geld hineinzustecken und gleichzeitig bei den Einnahmen gegenüber der Konkurrenz weiter zurückzufallen.
Die Lösung muss für mich ohnehin kein Extrem sein. Weder komplette Kommerzialisierung noch 109 % Tradition und auch nicht zwingend nur Neubau oder Status quo. Ein gezielter Ausbau, etwa der Logenkapazität, gehört für mich genauso auf den Tisch. Entscheidend wäre ein Mittelweg, der die Seele des Westfalenstadions erhält, aber wirtschaftlich deutlich mehr Möglichkeiten schafft.
28.08.2026 - 22:34 Uhr
Zitat von -adi-
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Zitat von halbgott
Tausende britische und insbesondere englische Fußballfans reisen regelmäßig nach Dortmund, um die einzigartige Atmosphäre im Signal Iduna Park (dem traditionellen Westfalenstadion) und vor der legendären „Gelben Wand“ (Südtribüne) live zu erleben...
jahrelang zig Quellen dazu, die TIMES, Telegraf usw schrieben das schon vor 13 Jahren und danach immer und immer wieder.
ein neues Stadion würde ca eine Milliarde kosten, da es erst in Jahren stattfinden würde, sogar eher teurer. Das Geld ist eh nicht da, eine Diskussion pro und kontra braucht man sowieso nicht zu führen.
Nach Bau eines superteuren Stadions hätte Dortmund einen Kapitalismus Tempel, mit vielen Lounges für Milliardäre statt vieler billiger Stehplätze. Es macht von vorn bis hinten wenig Sinn, steht jahrelang sowieso nicht auf der Tagesordnung und das ist auch gut so.
Tausende britische und insbesondere englische Fußballfans reisen regelmäßig nach Dortmund, um die einzigartige Atmosphäre im Signal Iduna Park (dem traditionellen Westfalenstadion) und vor der legendären „Gelben Wand“ (Südtribüne) live zu erleben...
jahrelang zig Quellen dazu, die TIMES, Telegraf usw schrieben das schon vor 13 Jahren und danach immer und immer wieder.
ein neues Stadion würde ca eine Milliarde kosten, da es erst in Jahren stattfinden würde, sogar eher teurer. Das Geld ist eh nicht da, eine Diskussion pro und kontra braucht man sowieso nicht zu führen.
Nach Bau eines superteuren Stadions hätte Dortmund einen Kapitalismus Tempel, mit vielen Lounges für Milliardäre statt vieler billiger Stehplätze. Es macht von vorn bis hinten wenig Sinn, steht jahrelang sowieso nicht auf der Tagesordnung und das ist auch gut so.
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Man müsste auch nicht glauben dass neue Stadien keine Instandhaltungskosten haben.
28.08.2026 - 22:40 Uhr
Zitat von BVBaer23
Ich liebe das Westfalenstadion. Nur sind es leider nicht 20 Millionen, die wir pro Jahr im Vergleich zu anderen Vereinen weniger einnehmen sondern eher 40 - 50 Millionen. Da muss man schon nachdenken. Und nicht jeder Stadionneubau ist ein Flop geworden (Allianz Arena, Metropolitano in Madrid) . Trotzdem wäre ich auch dafür alle Optionen am bisherigen Standort zu prüfen. Abriss und Neubau an derselben Stelle wird nicht klappen. Das kostet durch den Ausfall von mindestens drei Jahren (das können auch fünf werden) Spieltagseinnahmen, Kundenbindung und evtl. auch sportlich viele Punkte. Deshalb würde ich einen Neubau in unmittelbarer Nähe und nachfolgenden Abriss/Teilabriss mit Nachnutzung für die beste Option halten. Doch das wird nur auf den aktuell vom BVB genutzen Grundstücken nicht möglich sein. Da wird die Stadt ihrem größten Werbeträger und auch die umliegenden Anlieger schon helfen müssen.
Zitat von -adi-
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Zitat von halbgott
Tausende britische und insbesondere englische Fußballfans reisen regelmäßig nach Dortmund, um die einzigartige Atmosphäre im Signal Iduna Park (dem traditionellen Westfalenstadion) und vor der legendären „Gelben Wand“ (Südtribüne) live zu erleben...
jahrelang zig Quellen dazu, die TIMES, Telegraf usw schrieben das schon vor 13 Jahren und danach immer und immer wieder.
ein neues Stadion würde ca eine Milliarde kosten, da es erst in Jahren stattfinden würde, sogar eher teurer. Das Geld ist eh nicht da, eine Diskussion pro und kontra braucht man sowieso nicht zu führen.
Nach Bau eines superteuren Stadions hätte Dortmund einen Kapitalismus Tempel, mit vielen Lounges für Milliardäre statt vieler billiger Stehplätze. Es macht von vorn bis hinten wenig Sinn, steht jahrelang sowieso nicht auf der Tagesordnung und das ist auch gut so.
Tausende britische und insbesondere englische Fußballfans reisen regelmäßig nach Dortmund, um die einzigartige Atmosphäre im Signal Iduna Park (dem traditionellen Westfalenstadion) und vor der legendären „Gelben Wand“ (Südtribüne) live zu erleben...
jahrelang zig Quellen dazu, die TIMES, Telegraf usw schrieben das schon vor 13 Jahren und danach immer und immer wieder.
ein neues Stadion würde ca eine Milliarde kosten, da es erst in Jahren stattfinden würde, sogar eher teurer. Das Geld ist eh nicht da, eine Diskussion pro und kontra braucht man sowieso nicht zu führen.
Nach Bau eines superteuren Stadions hätte Dortmund einen Kapitalismus Tempel, mit vielen Lounges für Milliardäre statt vieler billiger Stehplätze. Es macht von vorn bis hinten wenig Sinn, steht jahrelang sowieso nicht auf der Tagesordnung und das ist auch gut so.
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Ich liebe das Westfalenstadion. Nur sind es leider nicht 20 Millionen, die wir pro Jahr im Vergleich zu anderen Vereinen weniger einnehmen sondern eher 40 - 50 Millionen. Da muss man schon nachdenken. Und nicht jeder Stadionneubau ist ein Flop geworden (Allianz Arena, Metropolitano in Madrid) . Trotzdem wäre ich auch dafür alle Optionen am bisherigen Standort zu prüfen. Abriss und Neubau an derselben Stelle wird nicht klappen. Das kostet durch den Ausfall von mindestens drei Jahren (das können auch fünf werden) Spieltagseinnahmen, Kundenbindung und evtl. auch sportlich viele Punkte. Deshalb würde ich einen Neubau in unmittelbarer Nähe und nachfolgenden Abriss/Teilabriss mit Nachnutzung für die beste Option halten. Doch das wird nur auf den aktuell vom BVB genutzen Grundstücken nicht möglich sein. Da wird die Stadt ihrem größten Werbeträger und auch die umliegenden Anlieger schon helfen müssen.
Und das bedeutet genau was? Die Diskussion gabs ja eigentlich schon oft genug hier. Umliegend ist kein Platz. Wenn es kein Neubau am selben Standort wird, dann ganz woanders. Wenn überhaupt.
28.08.2026 - 22:46 Uhr
Im aktuellen Artikel auf der TM-Seite über den flapsigen Spruch einer Erweiterung der Schalke-Arena wird in einem Nebensatz übrigens auch erwähnt, dass Man Utd. ein neues 100k-Zuschauer-Stadion plant und mit 2,5 Mrd. € rechnet. (Fertig sein soll das Ganze in ca 10 Jahren)
Nur, um nochmal die finanziellen Aufwendungen eines kompletten Neubaus aufzuzeigen. Natürlich würden wir keine 100k brauchen, und ob die Baupreise zwischen England und Deutschland vergleichbar sind kann ich ehrlicherweise auch nicht sagen.
Aber trotzdem kann man sich ungefähr vorstellen, in welchen Bereichen wir uns hier bewegen.
Nur, um nochmal die finanziellen Aufwendungen eines kompletten Neubaus aufzuzeigen. Natürlich würden wir keine 100k brauchen, und ob die Baupreise zwischen England und Deutschland vergleichbar sind kann ich ehrlicherweise auch nicht sagen.
Aber trotzdem kann man sich ungefähr vorstellen, in welchen Bereichen wir uns hier bewegen.
28.08.2026 - 23:50 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Ich bin absolut pro aktuelles Westfalenstadion. Allerdings glaube ich, dass du bei der Rechnung etwas zu kurz greifst.
10 Mio. jährliche Instandhaltung dürften eher die Untergrenze sein und auch nur, wenn man sich auf das absolut Notwendige beschränkt. Dazu kommen Modernisierungen, höhere Personal- und Betriebskosten sowie der energetische Faktor. Ein Neubau wäre hier technisch und organisatorisch deutlich effizienter. Man sollte also nicht nur die reine Instandhaltung des alten Stadions gegen die Finanzierung eines Neubaus rechnen.
Auch bei den Einnahmen sehe ich deutlich mehr Potential als die von dir angesetzten 20 Mio. Laut dieser Quelle liegen zwischen Bayern und Dortmund allein bei den Spieltagseinnahmen rund 77 Mio. € pro Jahr... vor allem wegen der Logenausstattung (BVB: 18, Schalke zum Vergleich: 81). Bayern markiert dabei eher die Obergrenze, ein vorsichtigerer Vergleich mit Klubs wie Stuttgart oder Frankfurt liegt näher. Trotzdem halte ich 30 bis 40 Mio. € zusätzliche Spieltagseinnahmen langfristig nicht für unrealistisch. Dazu kommen bessere Vermarktung, ein potenziell höherer Namenssponsor, zusätzliche Hospitality-Angebote, Stadionführungen etc.
Und bei den 1 Mrd. € Baukosten müsste man ebenfalls wissen, was darin überhaupt enthalten ist. Sind Grundstücke berücksichtigt? Gibt es Fördermöglichkeiten von EU, Land oder Bund?
Deshalb würde ich nicht pauschal von „wirtschaftlichem Selbstmord" sprechen. Der kann langfristig genauso darin liegen, am bestehenden Stadion festzuhalten, immer wieder Geld hineinzustecken und gleichzeitig bei den Einnahmen gegenüber der Konkurrenz weiter zurückzufallen.
Die Lösung muss für mich ohnehin kein Extrem sein. Weder komplette Kommerzialisierung noch 109 % Tradition und auch nicht zwingend nur Neubau oder Status quo. Ein gezielter Ausbau, etwa der Logenkapazität, gehört für mich genauso auf den Tisch. Entscheidend wäre ein Mittelweg, der die Seele des Westfalenstadions erhält, aber wirtschaftlich deutlich mehr Möglichkeiten schafft.
Zitat von -adi-
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Ich bin absolut pro aktuelles Westfalenstadion. Allerdings glaube ich, dass du bei der Rechnung etwas zu kurz greifst.
10 Mio. jährliche Instandhaltung dürften eher die Untergrenze sein und auch nur, wenn man sich auf das absolut Notwendige beschränkt. Dazu kommen Modernisierungen, höhere Personal- und Betriebskosten sowie der energetische Faktor. Ein Neubau wäre hier technisch und organisatorisch deutlich effizienter. Man sollte also nicht nur die reine Instandhaltung des alten Stadions gegen die Finanzierung eines Neubaus rechnen.
Auch bei den Einnahmen sehe ich deutlich mehr Potential als die von dir angesetzten 20 Mio. Laut dieser Quelle liegen zwischen Bayern und Dortmund allein bei den Spieltagseinnahmen rund 77 Mio. € pro Jahr... vor allem wegen der Logenausstattung (BVB: 18, Schalke zum Vergleich: 81). Bayern markiert dabei eher die Obergrenze, ein vorsichtigerer Vergleich mit Klubs wie Stuttgart oder Frankfurt liegt näher. Trotzdem halte ich 30 bis 40 Mio. € zusätzliche Spieltagseinnahmen langfristig nicht für unrealistisch. Dazu kommen bessere Vermarktung, ein potenziell höherer Namenssponsor, zusätzliche Hospitality-Angebote, Stadionführungen etc.
Und bei den 1 Mrd. € Baukosten müsste man ebenfalls wissen, was darin überhaupt enthalten ist. Sind Grundstücke berücksichtigt? Gibt es Fördermöglichkeiten von EU, Land oder Bund?
Deshalb würde ich nicht pauschal von „wirtschaftlichem Selbstmord" sprechen. Der kann langfristig genauso darin liegen, am bestehenden Stadion festzuhalten, immer wieder Geld hineinzustecken und gleichzeitig bei den Einnahmen gegenüber der Konkurrenz weiter zurückzufallen.
Die Lösung muss für mich ohnehin kein Extrem sein. Weder komplette Kommerzialisierung noch 109 % Tradition und auch nicht zwingend nur Neubau oder Status quo. Ein gezielter Ausbau, etwa der Logenkapazität, gehört für mich genauso auf den Tisch. Entscheidend wäre ein Mittelweg, der die Seele des Westfalenstadions erhält, aber wirtschaftlich deutlich mehr Möglichkeiten schafft.
Darf ich mal fragen wo du die ganzen Logen hinpacken möchtest ohne das Westfalenstadion de facto grundgelegend umbauen zu müssen?
29.08.2026 - 00:36 Uhr
Zitat von Besuchsleiter
Und das bedeutet genau was? Die Diskussion gabs ja eigentlich schon oft genug hier. Umliegend ist kein Platz. Wenn es kein Neubau am selben Standort wird, dann ganz woanders. Wenn überhaupt.
Zitat von BVBaer23
Ich liebe das Westfalenstadion. Nur sind es leider nicht 20 Millionen, die wir pro Jahr im Vergleich zu anderen Vereinen weniger einnehmen sondern eher 40 - 50 Millionen. Da muss man schon nachdenken. Und nicht jeder Stadionneubau ist ein Flop geworden (Allianz Arena, Metropolitano in Madrid) . Trotzdem wäre ich auch dafür alle Optionen am bisherigen Standort zu prüfen. Abriss und Neubau an derselben Stelle wird nicht klappen. Das kostet durch den Ausfall von mindestens drei Jahren (das können auch fünf werden) Spieltagseinnahmen, Kundenbindung und evtl. auch sportlich viele Punkte. Deshalb würde ich einen Neubau in unmittelbarer Nähe und nachfolgenden Abriss/Teilabriss mit Nachnutzung für die beste Option halten. Doch das wird nur auf den aktuell vom BVB genutzen Grundstücken nicht möglich sein. Da wird die Stadt ihrem größten Werbeträger und auch die umliegenden Anlieger schon helfen müssen.
Zitat von -adi-
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Zitat von halbgott
Tausende britische und insbesondere englische Fußballfans reisen regelmäßig nach Dortmund, um die einzigartige Atmosphäre im Signal Iduna Park (dem traditionellen Westfalenstadion) und vor der legendären „Gelben Wand“ (Südtribüne) live zu erleben...
jahrelang zig Quellen dazu, die TIMES, Telegraf usw schrieben das schon vor 13 Jahren und danach immer und immer wieder.
ein neues Stadion würde ca eine Milliarde kosten, da es erst in Jahren stattfinden würde, sogar eher teurer. Das Geld ist eh nicht da, eine Diskussion pro und kontra braucht man sowieso nicht zu führen.
Nach Bau eines superteuren Stadions hätte Dortmund einen Kapitalismus Tempel, mit vielen Lounges für Milliardäre statt vieler billiger Stehplätze. Es macht von vorn bis hinten wenig Sinn, steht jahrelang sowieso nicht auf der Tagesordnung und das ist auch gut so.
Tausende britische und insbesondere englische Fußballfans reisen regelmäßig nach Dortmund, um die einzigartige Atmosphäre im Signal Iduna Park (dem traditionellen Westfalenstadion) und vor der legendären „Gelben Wand“ (Südtribüne) live zu erleben...
jahrelang zig Quellen dazu, die TIMES, Telegraf usw schrieben das schon vor 13 Jahren und danach immer und immer wieder.
ein neues Stadion würde ca eine Milliarde kosten, da es erst in Jahren stattfinden würde, sogar eher teurer. Das Geld ist eh nicht da, eine Diskussion pro und kontra braucht man sowieso nicht zu führen.
Nach Bau eines superteuren Stadions hätte Dortmund einen Kapitalismus Tempel, mit vielen Lounges für Milliardäre statt vieler billiger Stehplätze. Es macht von vorn bis hinten wenig Sinn, steht jahrelang sowieso nicht auf der Tagesordnung und das ist auch gut so.
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Ich liebe das Westfalenstadion. Nur sind es leider nicht 20 Millionen, die wir pro Jahr im Vergleich zu anderen Vereinen weniger einnehmen sondern eher 40 - 50 Millionen. Da muss man schon nachdenken. Und nicht jeder Stadionneubau ist ein Flop geworden (Allianz Arena, Metropolitano in Madrid) . Trotzdem wäre ich auch dafür alle Optionen am bisherigen Standort zu prüfen. Abriss und Neubau an derselben Stelle wird nicht klappen. Das kostet durch den Ausfall von mindestens drei Jahren (das können auch fünf werden) Spieltagseinnahmen, Kundenbindung und evtl. auch sportlich viele Punkte. Deshalb würde ich einen Neubau in unmittelbarer Nähe und nachfolgenden Abriss/Teilabriss mit Nachnutzung für die beste Option halten. Doch das wird nur auf den aktuell vom BVB genutzen Grundstücken nicht möglich sein. Da wird die Stadt ihrem größten Werbeträger und auch die umliegenden Anlieger schon helfen müssen.
Und das bedeutet genau was? Die Diskussion gabs ja eigentlich schon oft genug hier. Umliegend ist kein Platz. Wenn es kein Neubau am selben Standort wird, dann ganz woanders. Wenn überhaupt.
Zwischen dem Westfalenstadion und dem TSC wäre evtl.genügend Platz (Rote Erde + Helmut Körnig Halle + Parkplatz C2 + Tennisclub Flora) und umliegendes Gelände. und mit Hilfe meine ich, dass die Stadt den Institutionen, die weichen müssten, neue Standorte zur Verfügung stellt. Wahrscheinlich wären die dort stehenden Gebäude weniger wert als der BVB bei einem temporären Umzug (nötig bei einem Abriss des Westfalenstadions und Neubau an gleicher Stelle) in zwei Saisons verlieren würde. Ob das möglich ist, weiß ich nicht, aber für mich ist ein Neubau neben dem Westfalenstadion die zukunftsfähigste weil wirtschaftlichste Vision. Und nicht jedes moderne Stadion ist ein Kommerztempel. Man kann das auch ganz anders sehen: Warum soll ich denen, die bereit sind für mehr Luxus richtig Geld zu bezahlen, dieses Geld nicht abnehmen, um damit die die Ertragslage zu verbessern und die familienfreundlichen Preise halten zu können?
29.08.2026 - 01:32 Uhr
Zitat von Freischuetzbvb
Darf ich mal fragen wo du die ganzen Logen hinpacken möchtest ohne das Westfalenstadion de facto grundgelegend umbauen zu müssen?
Zitat von TheKillingJoke
Ich bin absolut pro aktuelles Westfalenstadion. Allerdings glaube ich, dass du bei der Rechnung etwas zu kurz greifst.
10 Mio. jährliche Instandhaltung dürften eher die Untergrenze sein und auch nur, wenn man sich auf das absolut Notwendige beschränkt. Dazu kommen Modernisierungen, höhere Personal- und Betriebskosten sowie der energetische Faktor. Ein Neubau wäre hier technisch und organisatorisch deutlich effizienter. Man sollte also nicht nur die reine Instandhaltung des alten Stadions gegen die Finanzierung eines Neubaus rechnen.
Auch bei den Einnahmen sehe ich deutlich mehr Potential als die von dir angesetzten 20 Mio. Laut dieser Quelle liegen zwischen Bayern und Dortmund allein bei den Spieltagseinnahmen rund 77 Mio. € pro Jahr... vor allem wegen der Logenausstattung (BVB: 18, Schalke zum Vergleich: 81). Bayern markiert dabei eher die Obergrenze, ein vorsichtigerer Vergleich mit Klubs wie Stuttgart oder Frankfurt liegt näher. Trotzdem halte ich 30 bis 40 Mio. € zusätzliche Spieltagseinnahmen langfristig nicht für unrealistisch. Dazu kommen bessere Vermarktung, ein potenziell höherer Namenssponsor, zusätzliche Hospitality-Angebote, Stadionführungen etc.
Und bei den 1 Mrd. € Baukosten müsste man ebenfalls wissen, was darin überhaupt enthalten ist. Sind Grundstücke berücksichtigt? Gibt es Fördermöglichkeiten von EU, Land oder Bund?
Deshalb würde ich nicht pauschal von „wirtschaftlichem Selbstmord" sprechen. Der kann langfristig genauso darin liegen, am bestehenden Stadion festzuhalten, immer wieder Geld hineinzustecken und gleichzeitig bei den Einnahmen gegenüber der Konkurrenz weiter zurückzufallen.
Die Lösung muss für mich ohnehin kein Extrem sein. Weder komplette Kommerzialisierung noch 109 % Tradition und auch nicht zwingend nur Neubau oder Status quo. Ein gezielter Ausbau, etwa der Logenkapazität, gehört für mich genauso auf den Tisch. Entscheidend wäre ein Mittelweg, der die Seele des Westfalenstadions erhält, aber wirtschaftlich deutlich mehr Möglichkeiten schafft.
Zitat von -adi-
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Ich bin absolut pro aktuelles Westfalenstadion. Allerdings glaube ich, dass du bei der Rechnung etwas zu kurz greifst.
10 Mio. jährliche Instandhaltung dürften eher die Untergrenze sein und auch nur, wenn man sich auf das absolut Notwendige beschränkt. Dazu kommen Modernisierungen, höhere Personal- und Betriebskosten sowie der energetische Faktor. Ein Neubau wäre hier technisch und organisatorisch deutlich effizienter. Man sollte also nicht nur die reine Instandhaltung des alten Stadions gegen die Finanzierung eines Neubaus rechnen.
Auch bei den Einnahmen sehe ich deutlich mehr Potential als die von dir angesetzten 20 Mio. Laut dieser Quelle liegen zwischen Bayern und Dortmund allein bei den Spieltagseinnahmen rund 77 Mio. € pro Jahr... vor allem wegen der Logenausstattung (BVB: 18, Schalke zum Vergleich: 81). Bayern markiert dabei eher die Obergrenze, ein vorsichtigerer Vergleich mit Klubs wie Stuttgart oder Frankfurt liegt näher. Trotzdem halte ich 30 bis 40 Mio. € zusätzliche Spieltagseinnahmen langfristig nicht für unrealistisch. Dazu kommen bessere Vermarktung, ein potenziell höherer Namenssponsor, zusätzliche Hospitality-Angebote, Stadionführungen etc.
Und bei den 1 Mrd. € Baukosten müsste man ebenfalls wissen, was darin überhaupt enthalten ist. Sind Grundstücke berücksichtigt? Gibt es Fördermöglichkeiten von EU, Land oder Bund?
Deshalb würde ich nicht pauschal von „wirtschaftlichem Selbstmord" sprechen. Der kann langfristig genauso darin liegen, am bestehenden Stadion festzuhalten, immer wieder Geld hineinzustecken und gleichzeitig bei den Einnahmen gegenüber der Konkurrenz weiter zurückzufallen.
Die Lösung muss für mich ohnehin kein Extrem sein. Weder komplette Kommerzialisierung noch 109 % Tradition und auch nicht zwingend nur Neubau oder Status quo. Ein gezielter Ausbau, etwa der Logenkapazität, gehört für mich genauso auf den Tisch. Entscheidend wäre ein Mittelweg, der die Seele des Westfalenstadions erhält, aber wirtschaftlich deutlich mehr Möglichkeiten schafft.
Darf ich mal fragen wo du die ganzen Logen hinpacken möchtest ohne das Westfalenstadion de facto grundgelegend umbauen zu müssen?
In einem Bauwerk aus den 70ern nochmal eine substantielle Erhöhung der Logenkapazität zu fordern ist einfach nur absurd, wenn man sich auch nur ein kleines bisschen mit der Materie auskennt. Da steckt so viel dahinter, die baulichen Voraussetzungen sind hier der Anfang - und da bezweifle ich, dass es da gut aussieht - Thematiken wie Verstromung, Logistik, Brandschutz, Gast- und Fluchtwege, Gastronomieversorgung sind alle kaum sinnvoll lösbar.
Ich arbeite in einer Eventhallte und hier würde niemand auf die Idee kommen, anstatt der Ränge da eine neue Loge hinzupflastern.
Diese Idee kommt hier alle paar Wochen/Monate mal auf, gehört aber ins Reich der Fabeln. Diejenigen, die das als "einzig vorstellbare Lösung" oder dergleichen darstellen, sollten vielleicht erstmal kleinere Brötchen backen und mit ihrem ersten Beitrag hier erstmal fragen: "Kann es sinnvoll sein, das zu machen?" - oder am besten gleich die einschlägigen Beiträge in diesem Thread nachlesen, die sich damit schon mehrfach in ausgiebiger Länge befasst haben.
29.08.2026 - 01:42 Uhr
Zitat von -adi-
Das finde ich schwer einzuschätzen. Wenn dem wirklich so ist, wäre es wirtschaftlich theoretisch stemmbar. Auch wenn es trotzdem eine hypothetische Diskussion bleibt.
Aber wir reden hier von Dortmund und nicht Hamburg, Frankfurt oder München. Die Mehreinnahmen hast du nur, wenn sie ganzen VIP-Logen auch dauerhaft gebucht sind.
Sowohl vom Einzugsgebiet als auch von der Struktur der Region sehe ich das, im Vergleich zu genannten Städten, nicht als Selbstläufer.
Zitat von scorpiifornax
So ein moderner Kommerztempel mit der passenden Anzahl Logen und ungefähr gleicher Kapazität würde im Schnitt 1-3 Mio pro Spieltag mehr abwerfen....
Zitat von -adi-
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
Zitat von halbgott
Tausende britische und insbesondere englische Fußballfans reisen regelmäßig nach Dortmund, um die einzigartige Atmosphäre im Signal Iduna Park (dem traditionellen Westfalenstadion) und vor der legendären „Gelben Wand“ (Südtribüne) live zu erleben...
jahrelang zig Quellen dazu, die TIMES, Telegraf usw schrieben das schon vor 13 Jahren und danach immer und immer wieder.
ein neues Stadion würde ca eine Milliarde kosten, da es erst in Jahren stattfinden würde, sogar eher teurer. Das Geld ist eh nicht da, eine Diskussion pro und kontra braucht man sowieso nicht zu führen.
Nach Bau eines superteuren Stadions hätte Dortmund einen Kapitalismus Tempel, mit vielen Lounges für Milliardäre statt vieler billiger Stehplätze. Es macht von vorn bis hinten wenig Sinn, steht jahrelang sowieso nicht auf der Tagesordnung und das ist auch gut so.
Tausende britische und insbesondere englische Fußballfans reisen regelmäßig nach Dortmund, um die einzigartige Atmosphäre im Signal Iduna Park (dem traditionellen Westfalenstadion) und vor der legendären „Gelben Wand“ (Südtribüne) live zu erleben...
jahrelang zig Quellen dazu, die TIMES, Telegraf usw schrieben das schon vor 13 Jahren und danach immer und immer wieder.
ein neues Stadion würde ca eine Milliarde kosten, da es erst in Jahren stattfinden würde, sogar eher teurer. Das Geld ist eh nicht da, eine Diskussion pro und kontra braucht man sowieso nicht zu führen.
Nach Bau eines superteuren Stadions hätte Dortmund einen Kapitalismus Tempel, mit vielen Lounges für Milliardäre statt vieler billiger Stehplätze. Es macht von vorn bis hinten wenig Sinn, steht jahrelang sowieso nicht auf der Tagesordnung und das ist auch gut so.
Wirtschaftlich betrachtet macht es auch wenig Sinn. Von den emotionalen Komponenten ganz abgesehen.
Wenn ich eine Milliarde auf 30 Jahre aufnehme zu 5%, zahle ich fast 70 Mio. pro Jahr ab.
Ziehen wir davon gerundet 10 Mio. Instandhaltung pro Jahr für das Westfalenstadion und 20 Mio., die so ein Kommerztempel vielleicht pro Jahr mehr erwirtschaftet ab, verringert sich das Budget dadurch jährlich immer noch um 40 Mio..
Und damit wäre die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit die dauerhafte CL Qualifikation extrem gefährdet.
Natürlich könnte man noch nach kreativen Mitteln suchen, z.B. durch eine KE das Kreditvolumen reduzieren oder durch eine Fananleihe, analog zum Nachbarn, günstigere Zinssätze sichern.
Aber selbst dann ist das aus meiner Sicht wirtschaftlicher Selbstmord.
So ein moderner Kommerztempel mit der passenden Anzahl Logen und ungefähr gleicher Kapazität würde im Schnitt 1-3 Mio pro Spieltag mehr abwerfen....
Das finde ich schwer einzuschätzen. Wenn dem wirklich so ist, wäre es wirtschaftlich theoretisch stemmbar. Auch wenn es trotzdem eine hypothetische Diskussion bleibt.
Aber wir reden hier von Dortmund und nicht Hamburg, Frankfurt oder München. Die Mehreinnahmen hast du nur, wenn sie ganzen VIP-Logen auch dauerhaft gebucht sind.
Sowohl vom Einzugsgebiet als auch von der Struktur der Region sehe ich das, im Vergleich zu genannten Städten, nicht als Selbstläufer.
Der BVB ist ein absoluter Weltverein – natürlich wären die ausgebucht. Ihr macht euch immer so klein.
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