Weltmeisterschaft 2026
05.12.2025 - 17:43 Uhr
05.12.2025 - 22:07 Uhr
England wird Weltmeister mit einem genauso schnörkellosen Fußball wie Frankreich 2018. Defensive stabilisieren, Team-Spirit ankurbeln, Räume für Individualisten schaffen. Mehr muss Tuchel nicht machen. Das hat ein so biederer Trainer wie Deschamps geschafft, das wird Tuchel auch schon hinbekommen. England ist nun fällig. Wenn es schon mit Southgate für zwei Endspiele gereicht hat, muss da jetzt kein Wunder-Trainer kommen, der den letzten Kick gibt.
Deutschland sehe ich im Viertelfinale. Wenn alles passt, Halbfinale. Das Team ist noch lange nicht so weit für was großes. Man muss es sich ein Stück weit erarbeiten Turnier für Turnier. Vielleicht klappts bei der EM 2028.
Deutschland sehe ich im Viertelfinale. Wenn alles passt, Halbfinale. Das Team ist noch lange nicht so weit für was großes. Man muss es sich ein Stück weit erarbeiten Turnier für Turnier. Vielleicht klappts bei der EM 2028.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Krachbumm-Ente am 05.12.2025 um 22:08 Uhr bearbeitet
05.12.2025 - 22:08 Uhr
Zitat von Sachse84
lass Trump doch den kleinen "Triumpf", den aus Norwegen wird er halt nie erhalten.
Zitat von mickeyzee
Hat jemand die groteske Fifa-Friedenspreis-Verleihung an Donald Trump gesehen? 😅 Der nächste Preisträger muss eigentlich Infantino-Spezl Putin sein.
Hat jemand die groteske Fifa-Friedenspreis-Verleihung an Donald Trump gesehen? 😅 Der nächste Preisträger muss eigentlich Infantino-Spezl Putin sein.
lass Trump doch den kleinen "Triumpf", den aus Norwegen wird er halt nie erhalten.
Welcher auch nicht mehr bedeutet
05.12.2025 - 22:14 Uhr
Diese Veranstaltung war wirklich reinster steriler scheiss. Blatter war übel, Infantino setzt noch einen drauf.
05.12.2025 - 22:15 Uhr
Also England, Kroatien und Panama. Ein Weiterkommen ist nicht unmöglich - dafür werden die Black Stars aber gegen England oder Kroatien überraschen müssen. Dazu ein Sieg über Panama und man könnte mit 4 oder gar 6 Punkten in die nächste Runde gehen. Ein WM-Lauf bis ins Achtel- oder Viertelfinale wäre nochmal schön früh Ghana.
05.12.2025 - 22:17 Uhr
Zitat von Caburus
Welcher auch nicht mehr bedeutet
Zitat von Sachse84
lass Trump doch den kleinen "Triumpf", den aus Norwegen wird er halt nie erhalten.
Zitat von mickeyzee
Hat jemand die groteske Fifa-Friedenspreis-Verleihung an Donald Trump gesehen? 😅 Der nächste Preisträger muss eigentlich Infantino-Spezl Putin sein.
Hat jemand die groteske Fifa-Friedenspreis-Verleihung an Donald Trump gesehen? 😅 Der nächste Preisträger muss eigentlich Infantino-Spezl Putin sein.
lass Trump doch den kleinen "Triumpf", den aus Norwegen wird er halt nie erhalten.
Welcher auch nicht mehr bedeutet
Aber dem Orange Man scheinbar wichtig ist 😅 Aber lassen wir das.
Show war peinlich as hell, jut das ich da noch Podcast im Ohr hatte 😂
05.12.2025 - 22:37 Uhr
**WM-Auslosung 2026: Wenn der Fußball kurz austreten ging**
Es gibt diese seltenen Momente im Leben, in denen man sich fragt: *Ist das noch Sport – oder bereits Außenpolitik, Satire und Kabarett in einem?* Die Veranstaltung zur Auslosung der WM-Gruppen 2026 in den USA, Mexiko und Kanada war genau so ein Moment. Ein Abend, der eigentlich dem Fußball gehört hätte, sich aber schnell als perfekter Schauplatz entpuppte für eine Mischung aus politischem Flirt, egomanischer Selbstbespiegelung und einer Preisverleihung, die selbst beim Eurovision Song Contest als „leicht übertrieben“ gegolten hätte.
**Der Fußball? Der stand draußen vor der Tür und wartete höflich.**
Während drinnen FIFA-Präsident Gianni Infantino und Donald Trump die Bühne betraten, kann man sich den Fußball gut vorstellen:
Trikot an, Schuhe geschnürt, bereit für den großen Moment – doch dann sagt ihm der Türsteher:
„Sorry, heute bist du nur Statist. Die Hauptrollen sind schon vergeben.“
Es war wie ein Kindergeburtstag, bei dem das Geburtstagskind nicht eingeladen wurde.
**Infantinos Friedenspreis – ein Geschenk, das keiner bestellt hat**
Gianni Infantino, stets bemüht, neue Grenzen der Fremdscham auszuloten, überreichte Donald Trump einen „Friedenspreis“ – eine Art goldene Peperoni für diplomatische Verdauungsstörungen.
Natürlich war es kein offizieller Preis. Kein Komitee, kein Gremium, keine Abstimmung. Im Prinzip also wie vieles in der Politik: Man macht es einfach, wenn die Kameras laufen.
Trump nahm das Teil entgegen, als wäre es der lang erwartete Beweis dafür, dass er endlich bekommt, was er schon seit Jahren für sein Geburtsrecht hält: den Nobelpreis.
Er lächelte in die Kameras und man konnte förmlich hören, wie sein innerer Monolog sagte:
„Seht ihr? Selbst der Typ vom Weltfußball weiß, dass ich der Friedensbringer bin. Norwegen? Schweden? Ihr schuldet mir was!“
**Die FIFA als diplomatischer Wanderzirkus**
Infantino wirkte während der Verleihung wie ein Animateur, der die Stimmung im Hotel-Ferienclub retten muss.
„Und jetzt, meine Damen und Herren, applaudieren wir bitte alle ganz laut für den Mann, der… äh … *viel getan hat.“*
Es fehlte nur noch, dass er Trump eine Urkunde bastelt mit bunten Filzstiften und Glitzer:
**„Für besondere Verdienste im Bereich der… irgendwas.“**
Der Mann, der die WM alle drei Jahre abhalten möchte, überreicht dem Mann, der glaubt, dass er Kriege verhindert, indem er keine Landkarten liest – es war ein Match made in Comedy Heaven.
**Vergleiche, die einem spontan einfallen
*
* Es wirkte, als würde der Direktor eines Zirkus dem Clown einen Doktortitel verleihen.
* Oder wie wenn Dieter Bohlen Helene Fischer den Orden für „zurückhaltende Bühnenpräsenz“ überreicht.
* Oder wie wenn Oliver Pocher Influencerin Cathy Hummels den „Preis für stabile Beziehungen“ übergeben würde.
Kurz gesagt: Es passte hinten und vorne nicht – und gerade deshalb passte es perfekt zur FIFA.
**Der Fußball durfte am Ende kurz winken**
Natürlich wurde irgendwann auch ausgelost.
Der Ball drehte sich, die Präsentatoren lächelten, und irgendwo auf der Welt versuchte ein Trainer herauszufinden, in welcher Zeitzone er seine Mannschaft überhaupt antreten lassen muss.
USA, Kanada, Mexiko – eine WM über ein ganzes halbes Erdgeschoss.
Aber diese Details gingen völlig unter, denn die Schlagzeilen des Abends waren längst geschrieben:
**Trump bekommt Friedenspreis – WM-Auslosung beiläufig mit abgehandelt.**
**Sport oder Politik? Die Antwort: Ja.**
Wenn man den Bericht einordnen will, landet man irgendwo zwischen den Kategorien Sport, Politik und Comedy.
Man könnte sogar eine neue Kategorie einführen:
**„Globale Selbstinszenierung mit Ballbeilage.“**
Denn eines ist klar:
Bei dieser Veranstaltung war der Fußball nur die Deko – so wie die Petersilie am Rand eines Schnitzels.
Niemand weiß, warum sie da liegt, aber anscheinend gehört sie dazu.
---
Wenn die WM 2026 so wird wie diese Auslosungsfeier, dann stehen uns spannende Wochen bevor:
Viel Show, wenig Inhalt, und der Fußball versucht tapfer, irgendwo zwischen den politischen Eitelkeiten nicht völlig unterzugehen.
Ich halte kurz fest:
Die WM-Auslosung 2026 war nicht der Moment, an dem der Fußball gestorben ist – aber ganz sicher einer, in dem er vergeblich an die Tür geklopft hat.
Vorsicht: Ironie
Es gibt diese seltenen Momente im Leben, in denen man sich fragt: *Ist das noch Sport – oder bereits Außenpolitik, Satire und Kabarett in einem?* Die Veranstaltung zur Auslosung der WM-Gruppen 2026 in den USA, Mexiko und Kanada war genau so ein Moment. Ein Abend, der eigentlich dem Fußball gehört hätte, sich aber schnell als perfekter Schauplatz entpuppte für eine Mischung aus politischem Flirt, egomanischer Selbstbespiegelung und einer Preisverleihung, die selbst beim Eurovision Song Contest als „leicht übertrieben“ gegolten hätte.
**Der Fußball? Der stand draußen vor der Tür und wartete höflich.**
Während drinnen FIFA-Präsident Gianni Infantino und Donald Trump die Bühne betraten, kann man sich den Fußball gut vorstellen:
Trikot an, Schuhe geschnürt, bereit für den großen Moment – doch dann sagt ihm der Türsteher:
„Sorry, heute bist du nur Statist. Die Hauptrollen sind schon vergeben.“
Es war wie ein Kindergeburtstag, bei dem das Geburtstagskind nicht eingeladen wurde.
**Infantinos Friedenspreis – ein Geschenk, das keiner bestellt hat**
Gianni Infantino, stets bemüht, neue Grenzen der Fremdscham auszuloten, überreichte Donald Trump einen „Friedenspreis“ – eine Art goldene Peperoni für diplomatische Verdauungsstörungen.
Natürlich war es kein offizieller Preis. Kein Komitee, kein Gremium, keine Abstimmung. Im Prinzip also wie vieles in der Politik: Man macht es einfach, wenn die Kameras laufen.
Trump nahm das Teil entgegen, als wäre es der lang erwartete Beweis dafür, dass er endlich bekommt, was er schon seit Jahren für sein Geburtsrecht hält: den Nobelpreis.
Er lächelte in die Kameras und man konnte förmlich hören, wie sein innerer Monolog sagte:
„Seht ihr? Selbst der Typ vom Weltfußball weiß, dass ich der Friedensbringer bin. Norwegen? Schweden? Ihr schuldet mir was!“
**Die FIFA als diplomatischer Wanderzirkus**
Infantino wirkte während der Verleihung wie ein Animateur, der die Stimmung im Hotel-Ferienclub retten muss.
„Und jetzt, meine Damen und Herren, applaudieren wir bitte alle ganz laut für den Mann, der… äh … *viel getan hat.“*
Es fehlte nur noch, dass er Trump eine Urkunde bastelt mit bunten Filzstiften und Glitzer:
**„Für besondere Verdienste im Bereich der… irgendwas.“**
Der Mann, der die WM alle drei Jahre abhalten möchte, überreicht dem Mann, der glaubt, dass er Kriege verhindert, indem er keine Landkarten liest – es war ein Match made in Comedy Heaven.
**Vergleiche, die einem spontan einfallen
* * Es wirkte, als würde der Direktor eines Zirkus dem Clown einen Doktortitel verleihen.
* Oder wie wenn Dieter Bohlen Helene Fischer den Orden für „zurückhaltende Bühnenpräsenz“ überreicht.
* Oder wie wenn Oliver Pocher Influencerin Cathy Hummels den „Preis für stabile Beziehungen“ übergeben würde.
Kurz gesagt: Es passte hinten und vorne nicht – und gerade deshalb passte es perfekt zur FIFA.
**Der Fußball durfte am Ende kurz winken**
Natürlich wurde irgendwann auch ausgelost.
Der Ball drehte sich, die Präsentatoren lächelten, und irgendwo auf der Welt versuchte ein Trainer herauszufinden, in welcher Zeitzone er seine Mannschaft überhaupt antreten lassen muss.
USA, Kanada, Mexiko – eine WM über ein ganzes halbes Erdgeschoss.
Aber diese Details gingen völlig unter, denn die Schlagzeilen des Abends waren längst geschrieben:
**Trump bekommt Friedenspreis – WM-Auslosung beiläufig mit abgehandelt.**
**Sport oder Politik? Die Antwort: Ja.**
Wenn man den Bericht einordnen will, landet man irgendwo zwischen den Kategorien Sport, Politik und Comedy.
Man könnte sogar eine neue Kategorie einführen:
**„Globale Selbstinszenierung mit Ballbeilage.“**
Denn eines ist klar:
Bei dieser Veranstaltung war der Fußball nur die Deko – so wie die Petersilie am Rand eines Schnitzels.
Niemand weiß, warum sie da liegt, aber anscheinend gehört sie dazu.
---
Wenn die WM 2026 so wird wie diese Auslosungsfeier, dann stehen uns spannende Wochen bevor:
Viel Show, wenig Inhalt, und der Fußball versucht tapfer, irgendwo zwischen den politischen Eitelkeiten nicht völlig unterzugehen.
Ich halte kurz fest:
Die WM-Auslosung 2026 war nicht der Moment, an dem der Fußball gestorben ist – aber ganz sicher einer, in dem er vergeblich an die Tür geklopft hat.
Vorsicht: Ironie
Dieser Beitrag wurde zuletzt von katsche28 am 05.12.2025 um 22:43 Uhr bearbeitet
05.12.2025 - 22:38 Uhr
Zitat von Ghana-Superstar
Also England, Kroatien und Panama. Ein Weiterkommen ist nicht unmöglich - dafür werden die Black Stars aber gegen England oder Kroatien überraschen müssen. Dazu ein Sieg über Panama und man könnte mit 4 oder gar 6 Punkten in die nächste Runde gehen. Ein WM-Lauf bis ins Achtel- oder Viertelfinale wäre nochmal schön früh Ghana.
Kroatien und England machen Platz 1 und 2 unter sich aus, das erste Spiel wird dahingehend schonmal vorentscheidend. Ein 3. Platz wäre auch gar nichtmal so schlecht in dieser Gruppe, denn als Zweiter wartet der Erste aus der Nebengruppe (Portugal/Kolumbien), beides ganz heisse Geheimfavoriten und absolut unangenehm. Also England, Kroatien und Panama. Ein Weiterkommen ist nicht unmöglich - dafür werden die Black Stars aber gegen England oder Kroatien überraschen müssen. Dazu ein Sieg über Panama und man könnte mit 4 oder gar 6 Punkten in die nächste Runde gehen. Ein WM-Lauf bis ins Achtel- oder Viertelfinale wäre nochmal schön früh Ghana.
05.12.2025 - 22:51 Uhr
Zitat von katsche28
**WM-Auslosung 2026: Wenn der Fußball kurz austreten ging**
Es gibt diese seltenen Momente im Leben, in denen man sich fragt: *Ist das noch Sport – oder bereits Außenpolitik, Satire und Kabarett in einem?* Die Veranstaltung zur Auslosung der WM-Gruppen 2026 in den USA, Mexiko und Kanada war genau so ein Moment. Ein Abend, der eigentlich dem Fußball gehört hätte, sich aber schnell als perfekter Schauplatz entpuppte für eine Mischung aus politischem Flirt, egomanischer Selbstbespiegelung und einer Preisverleihung, die selbst beim Eurovision Song Contest als „leicht übertrieben“ gegolten hätte.
**Der Fußball? Der stand draußen vor der Tür und wartete höflich.**
Während drinnen FIFA-Präsident Gianni Infantino und Donald Trump die Bühne betraten, kann man sich den Fußball gut vorstellen:
Trikot an, Schuhe geschnürt, bereit für den großen Moment – doch dann sagt ihm der Türsteher:
„Sorry, heute bist du nur Statist. Die Hauptrollen sind schon vergeben.“
Es war wie ein Kindergeburtstag, bei dem das Geburtstagskind nicht eingeladen wurde.
**Infantinos Friedenspreis – ein Geschenk, das keiner bestellt hat**
Gianni Infantino, stets bemüht, neue Grenzen der Fremdscham auszuloten, überreichte Donald Trump einen „Friedenspreis“ – eine Art goldene Peperoni für diplomatische Verdauungsstörungen.
Natürlich war es kein offizieller Preis. Kein Komitee, kein Gremium, keine Abstimmung. Im Prinzip also wie vieles in der Politik: Man macht es einfach, wenn die Kameras laufen.
Trump nahm das Teil entgegen, als wäre es der lang erwartete Beweis dafür, dass er endlich bekommt, was er schon seit Jahren für sein Geburtsrecht hält: den Nobelpreis.
Er lächelte in die Kameras und man konnte förmlich hören, wie sein innerer Monolog sagte:
„Seht ihr? Selbst der Typ vom Weltfußball weiß, dass ich der Friedensbringer bin. Norwegen? Schweden? Ihr schuldet mir was!“
**Die FIFA als diplomatischer Wanderzirkus**
Infantino wirkte während der Verleihung wie ein Animateur, der die Stimmung im Hotel-Ferienclub retten muss.
„Und jetzt, meine Damen und Herren, applaudieren wir bitte alle ganz laut für den Mann, der… äh … *viel getan hat.“*
Es fehlte nur noch, dass er Trump eine Urkunde bastelt mit bunten Filzstiften und Glitzer:
**„Für besondere Verdienste im Bereich der… irgendwas.“**
Der Mann, der die WM alle drei Jahre abhalten möchte, überreicht dem Mann, der glaubt, dass er Kriege verhindert, indem er keine Landkarten liest – es war ein Match made in Comedy Heaven.
**Vergleiche, die einem spontan einfallen
*
* Es wirkte, als würde der Direktor eines Zirkus dem Clown einen Doktortitel verleihen.
* Oder wie wenn Dieter Bohlen Helene Fischer den Orden für „zurückhaltende Bühnenpräsenz“ überreicht.
* Oder wie wenn Oliver Pocher Influencerin Cathy Hummels den „Preis für stabile Beziehungen“ übergeben würde.
Kurz gesagt: Es passte hinten und vorne nicht – und gerade deshalb passte es perfekt zur FIFA.
**Der Fußball durfte am Ende kurz winken**
Natürlich wurde irgendwann auch ausgelost.
Der Ball drehte sich, die Präsentatoren lächelten, und irgendwo auf der Welt versuchte ein Trainer herauszufinden, in welcher Zeitzone er seine Mannschaft überhaupt antreten lassen muss.
USA, Kanada, Mexiko – eine WM über ein ganzes halbes Erdgeschoss.
Aber diese Details gingen völlig unter, denn die Schlagzeilen des Abends waren längst geschrieben:
**Trump bekommt Friedenspreis – WM-Auslosung beiläufig mit abgehandelt.**
**Sport oder Politik? Die Antwort: Ja.**
Wenn man den Bericht einordnen will, landet man irgendwo zwischen den Kategorien Sport, Politik und Comedy.
Man könnte sogar eine neue Kategorie einführen:
**„Globale Selbstinszenierung mit Ballbeilage.“**
Denn eines ist klar:
Bei dieser Veranstaltung war der Fußball nur die Deko – so wie die Petersilie am Rand eines Schnitzels.
Niemand weiß, warum sie da liegt, aber anscheinend gehört sie dazu.
---
Wenn die WM 2026 so wird wie diese Auslosungsfeier, dann stehen uns spannende Wochen bevor:
Viel Show, wenig Inhalt, und der Fußball versucht tapfer, irgendwo zwischen den politischen Eitelkeiten nicht völlig unterzugehen.
Ich halte kurz fest:
Die WM-Auslosung 2026 war nicht der Moment, an dem der Fußball gestorben ist – aber ganz sicher einer, in dem er vergeblich an die Tür geklopft hat.
Vorsicht: Ironie
**WM-Auslosung 2026: Wenn der Fußball kurz austreten ging**
Es gibt diese seltenen Momente im Leben, in denen man sich fragt: *Ist das noch Sport – oder bereits Außenpolitik, Satire und Kabarett in einem?* Die Veranstaltung zur Auslosung der WM-Gruppen 2026 in den USA, Mexiko und Kanada war genau so ein Moment. Ein Abend, der eigentlich dem Fußball gehört hätte, sich aber schnell als perfekter Schauplatz entpuppte für eine Mischung aus politischem Flirt, egomanischer Selbstbespiegelung und einer Preisverleihung, die selbst beim Eurovision Song Contest als „leicht übertrieben“ gegolten hätte.
**Der Fußball? Der stand draußen vor der Tür und wartete höflich.**
Während drinnen FIFA-Präsident Gianni Infantino und Donald Trump die Bühne betraten, kann man sich den Fußball gut vorstellen:
Trikot an, Schuhe geschnürt, bereit für den großen Moment – doch dann sagt ihm der Türsteher:
„Sorry, heute bist du nur Statist. Die Hauptrollen sind schon vergeben.“
Es war wie ein Kindergeburtstag, bei dem das Geburtstagskind nicht eingeladen wurde.
**Infantinos Friedenspreis – ein Geschenk, das keiner bestellt hat**
Gianni Infantino, stets bemüht, neue Grenzen der Fremdscham auszuloten, überreichte Donald Trump einen „Friedenspreis“ – eine Art goldene Peperoni für diplomatische Verdauungsstörungen.
Natürlich war es kein offizieller Preis. Kein Komitee, kein Gremium, keine Abstimmung. Im Prinzip also wie vieles in der Politik: Man macht es einfach, wenn die Kameras laufen.
Trump nahm das Teil entgegen, als wäre es der lang erwartete Beweis dafür, dass er endlich bekommt, was er schon seit Jahren für sein Geburtsrecht hält: den Nobelpreis.
Er lächelte in die Kameras und man konnte förmlich hören, wie sein innerer Monolog sagte:
„Seht ihr? Selbst der Typ vom Weltfußball weiß, dass ich der Friedensbringer bin. Norwegen? Schweden? Ihr schuldet mir was!“
**Die FIFA als diplomatischer Wanderzirkus**
Infantino wirkte während der Verleihung wie ein Animateur, der die Stimmung im Hotel-Ferienclub retten muss.
„Und jetzt, meine Damen und Herren, applaudieren wir bitte alle ganz laut für den Mann, der… äh … *viel getan hat.“*
Es fehlte nur noch, dass er Trump eine Urkunde bastelt mit bunten Filzstiften und Glitzer:
**„Für besondere Verdienste im Bereich der… irgendwas.“**
Der Mann, der die WM alle drei Jahre abhalten möchte, überreicht dem Mann, der glaubt, dass er Kriege verhindert, indem er keine Landkarten liest – es war ein Match made in Comedy Heaven.
**Vergleiche, die einem spontan einfallen
* * Es wirkte, als würde der Direktor eines Zirkus dem Clown einen Doktortitel verleihen.
* Oder wie wenn Dieter Bohlen Helene Fischer den Orden für „zurückhaltende Bühnenpräsenz“ überreicht.
* Oder wie wenn Oliver Pocher Influencerin Cathy Hummels den „Preis für stabile Beziehungen“ übergeben würde.
Kurz gesagt: Es passte hinten und vorne nicht – und gerade deshalb passte es perfekt zur FIFA.
**Der Fußball durfte am Ende kurz winken**
Natürlich wurde irgendwann auch ausgelost.
Der Ball drehte sich, die Präsentatoren lächelten, und irgendwo auf der Welt versuchte ein Trainer herauszufinden, in welcher Zeitzone er seine Mannschaft überhaupt antreten lassen muss.
USA, Kanada, Mexiko – eine WM über ein ganzes halbes Erdgeschoss.
Aber diese Details gingen völlig unter, denn die Schlagzeilen des Abends waren längst geschrieben:
**Trump bekommt Friedenspreis – WM-Auslosung beiläufig mit abgehandelt.**
**Sport oder Politik? Die Antwort: Ja.**
Wenn man den Bericht einordnen will, landet man irgendwo zwischen den Kategorien Sport, Politik und Comedy.
Man könnte sogar eine neue Kategorie einführen:
**„Globale Selbstinszenierung mit Ballbeilage.“**
Denn eines ist klar:
Bei dieser Veranstaltung war der Fußball nur die Deko – so wie die Petersilie am Rand eines Schnitzels.
Niemand weiß, warum sie da liegt, aber anscheinend gehört sie dazu.
---
Wenn die WM 2026 so wird wie diese Auslosungsfeier, dann stehen uns spannende Wochen bevor:
Viel Show, wenig Inhalt, und der Fußball versucht tapfer, irgendwo zwischen den politischen Eitelkeiten nicht völlig unterzugehen.
Ich halte kurz fest:
Die WM-Auslosung 2026 war nicht der Moment, an dem der Fußball gestorben ist – aber ganz sicher einer, in dem er vergeblich an die Tür geklopft hat.
Vorsicht: Ironie
Klasse geschrieben
05.12.2025 - 23:02 Uhr
Diese WM wird richtig komisch.
Gefühlt beginnt sie erst mit dem Achtelfinale, vorher dürfen die Schwergewichte sich Abnutzungsschlachten gegen drittklassige Mannschaften wie Curaçao, Uzbekistan, Kap Verde, Jordanien oder Haiti gönnen, am besten in der Hitze der Südstaaten und Mexico. Eieiei. Dafür warten dann ab dem Achtelfinale auf Deutschland: Frankreich, die Niederlande, Spanien und im großen Finale Brasilien/England/Argentinien. Ein frühes Turnieraus ist wieder möglich. Alle Favoriten schaffen es normalerweise ins Achtelfinale, es gibt keine Todesgruppen mehr, dafür kommen 8 Gruppendritte weiter. Ein großer Unsinn ist das! Genauso, wie die EM mit 24 Mannschaften...
Gefühlt beginnt sie erst mit dem Achtelfinale, vorher dürfen die Schwergewichte sich Abnutzungsschlachten gegen drittklassige Mannschaften wie Curaçao, Uzbekistan, Kap Verde, Jordanien oder Haiti gönnen, am besten in der Hitze der Südstaaten und Mexico. Eieiei. Dafür warten dann ab dem Achtelfinale auf Deutschland: Frankreich, die Niederlande, Spanien und im großen Finale Brasilien/England/Argentinien. Ein frühes Turnieraus ist wieder möglich. Alle Favoriten schaffen es normalerweise ins Achtelfinale, es gibt keine Todesgruppen mehr, dafür kommen 8 Gruppendritte weiter. Ein großer Unsinn ist das! Genauso, wie die EM mit 24 Mannschaften...
05.12.2025 - 23:13 Uhr
Zitat von Appasionata
Ein großer Unsinn ist das! Genauso, wie die EM mit 24 Mannschaften...
Ein großer Unsinn ist das! Genauso, wie die EM mit 24 Mannschaften...
War die EM mit 24 Mannschaften denn wirklich so ein großer Flop? Ich habe gerade die Vorrundenspiele in guter Erinnerung garniert mit einigen Überraschungen. Österreich wird erster in der Gruppe mit Frankreich und Holland, Kroatien fliegt direkt in der Gruppenphase raus und in der Gruppe mit Rumänien und Belgien hat jeder 4 Punkte. Auch im Achtelfinale gab es Überraschungen. Die Schweizer kicken Italien aus dem Turnier, England kommt nur nach Verlängerung und vorigem Ausgleich in der Nachsspielzeit gegen die Slowakei weiter, Portugal gewinnt erst im Elfmeterschießen gegen Slowenien und die bis dato so guten Österreicher fliegen gegen die Türkei raus. Die Partien im Viertelfinale waren allesamt (!) knapp mit 2 Elferschießen und einer Verlängerung. Spielerisch war das eine maue EM. Keine Frage. Aber spannungstechnisch fand ich sie gut.
Mich würde nicht wundern, wenn es bei dieser WM deutlich enger zugeht als man sich das jetzt im Vorfeld ausmalt.
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