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Weitere Mitarbeiter des BVB

18.06.2013 - 12:23 Uhr
Weitere Mitarbeiter des BVB |#2911
20.02.2026 - 16:47 Uhr
Hatte Edin im Rose-Jahr nicht so eine Stellung schon bekleidet?
Hatte er damals nicht um Knauff gekümmert?🤔

•     •     •

Nichts war früher besser.
Aber es gab Dinge, die waren früher einfach gut.
Und das wären sie auch heute noch. Wenn man die Finger davon gelassen hätte.
© J. Malmsheimer
Weitere Mitarbeiter des BVB |#2912
23.03.2026 - 09:09 Uhr
Nachdem jetzt seit gestern wieder diese Führungskonstellation mit Ricken, Sammer, Kehl, Watzke, zwischenzeitlich Mislintat etc. präsent ist, die ich mittlerweile leider gefressen habe, muss man aber mal Carsten Cramer positiv herausnehmen, da er dem Verein wirklich Seriösität und Struktur gibt.

Auch wenn man jetzt nicht alles gutheißen kann, auch in der Vergangenheit, dass der schnelle Taler da oft über alles andere gestellt wurde. Dennoch merkt man, dass der Mann einfach wirklich Erfahrung mit der Führung und Weiterentwicklung des Clubs hat. Trotz sportlich überschaubareren Jahren ohne bedeutenden Trophäen, steht man finanziell wirklich gut da und auch Deals wie z.B Vodafone finde ich überragend.

Cramer steht für mich stellvertretend dafür, dass externe Expertise über allem stehen sollte und dieser Vetternwirtschaft ohne entsprechende Ausbildung endlich ein Ende gesetzt werden muss. Ich wünsche mir, dass er da zukünftig noch mehr Einfluss bekommt und auch Watzke mehr und mehr das Ruder aus der Hand nimmt. Hätte ich vor einiger Zeit nicht gedacht, aber ich bewerte seine Entwicklung echt positiv.

Ich war dieses Jahr in Saalfelden im Trainingslager und fand ihn da auch menschlich im Umgang super sympathisch. Stand da eine längere Zeit mal bei uns und war ein netter Plausch auf Augenhöhe.

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Die Zuschauerzahl wird präsentiert von der Stadtparfümerie Pieper. 6 Mal in Dortmund und 130 Mal in Deutschland. Borussia Dortmund bedankt sich bei 81.359 Zuschauern - ausverkauft!
Weitere Mitarbeiter des BVB |#2913
23.03.2026 - 09:35 Uhr
Zitat von 94barrios18_09

Nachdem jetzt seit gestern wieder diese Führungskonstellation mit Ricken, Sammer, Kehl, Watzke, zwischenzeitlich Mislintat etc. präsent ist, die ich mittlerweile leider gefressen habe, muss man aber mal Carsten Cramer positiv herausnehmen, da er dem Verein wirklich Seriösität und Struktur gibt.

Auch wenn man jetzt nicht alles gutheißen kann, auch in der Vergangenheit, dass der schnelle Taler da oft über alles andere gestellt wurde. Dennoch merkt man, dass der Mann einfach wirklich Erfahrung mit der Führung und Weiterentwicklung des Clubs hat. Trotz sportlich überschaubareren Jahren ohne bedeutenden Trophäen, steht man finanziell wirklich gut da und auch Deals wie z.B Vodafone finde ich überragend.

Cramer steht für mich stellvertretend dafür, dass externe Expertise über allem stehen sollte und dieser Vetternwirtschaft ohne entsprechende Ausbildung endlich ein Ende gesetzt werden muss. Ich wünsche mir, dass er da zukünftig noch mehr Einfluss bekommt und auch Watzke mehr und mehr das Ruder aus der Hand nimmt. Hätte ich vor einiger Zeit nicht gedacht, aber ich bewerte seine Entwicklung echt positiv.

Ich war dieses Jahr in Saalfelden im Trainingslager und fand ihn da auch menschlich im Umgang super sympathisch. Stand da eine längere Zeit mal bei uns und war ein netter Plausch auf Augenhöhe.


Bin froh darüber, dass du Cramer ansprichst.
Allerdings finde ich den Vorwurf der Vetternwirtschaft etwas heftig. Kann mann so sehen, ist mir persönlich viel zu extrem. Rolfes würde auch keiner als Vetternwirtschaft bezeichnen bzw. habe ich noch nie gelesen. Man hat es im Verein ein stückweit zu sehr übertrieben und oft (unter Watzke) verpasst, sich auch die Expertise von außen ins Boot zu holen (Sammer zähle ich dazu nicht). Das würde ich jedenfalls mitgehen.

Man muss einfach immer, den best möglichen Kandidaten auf den Markt verpflichten. Das sollte das Ziel sein und davon sind wir zu sehr abgewichen. Mit Broich hat man die Leitung des NLZ hervorragend besetzt, wenn es beim SpoDi ähnlich gelingt, dann scheint man zumindest zu lernen.


Mir ist Sammer noch zu sehr ein Dorn im Auge, dass ich dann feiern könnte. In meinen Augen ist er, ein großes Problem im Verein. Die ganze Abkehr vom spielerischen Ansatz, dafür mache ich ihn verantwortlich. Weil er öffentlich eben immer wieder andere Werte betont, die ich als Basics nachvollziehen kann aber nicht als Eckpfeiler einen Transferstrategie. Auch hier, hat man es übertrieben. Deswegen glaube ich noch nicht, dass Kehl hier das Hauptübel war und hoffe das der Nachfolger freie Hand bekommt und nicht Sammersche-Profile bedienen muss. Dann hätte uns der ganze Zirkus nichts gebracht.... ich hoffe natürlich, dass man hier zur Besinnung gekommen ist und Sammer geschwächt hervorgeht dafür Cramer gestärkt.

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HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P

Dieser Beitrag wurde zuletzt von TheKillingJoke am 23.03.2026 um 09:37 Uhr bearbeitet
Weitere Mitarbeiter des BVB |#2914
23.03.2026 - 09:47 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Zitat von 94barrios18_09

Nachdem jetzt seit gestern wieder diese Führungskonstellation mit Ricken, Sammer, Kehl, Watzke, zwischenzeitlich Mislintat etc. präsent ist, die ich mittlerweile leider gefressen habe, muss man aber mal Carsten Cramer positiv herausnehmen, da er dem Verein wirklich Seriösität und Struktur gibt.

Auch wenn man jetzt nicht alles gutheißen kann, auch in der Vergangenheit, dass der schnelle Taler da oft über alles andere gestellt wurde. Dennoch merkt man, dass der Mann einfach wirklich Erfahrung mit der Führung und Weiterentwicklung des Clubs hat. Trotz sportlich überschaubareren Jahren ohne bedeutenden Trophäen, steht man finanziell wirklich gut da und auch Deals wie z.B Vodafone finde ich überragend.

Cramer steht für mich stellvertretend dafür, dass externe Expertise über allem stehen sollte und dieser Vetternwirtschaft ohne entsprechende Ausbildung endlich ein Ende gesetzt werden muss. Ich wünsche mir, dass er da zukünftig noch mehr Einfluss bekommt und auch Watzke mehr und mehr das Ruder aus der Hand nimmt. Hätte ich vor einiger Zeit nicht gedacht, aber ich bewerte seine Entwicklung echt positiv.

Ich war dieses Jahr in Saalfelden im Trainingslager und fand ihn da auch menschlich im Umgang super sympathisch. Stand da eine längere Zeit mal bei uns und war ein netter Plausch auf Augenhöhe.


Bin froh darüber, dass du Cramer ansprichst.
Allerdings finde ich den Vorwurf der Vetternwirtschaft etwas heftig. Kann mann so sehen, ist mir persönlich viel zu extrem. Rolfes würde auch keiner als Vetternwirtschaft bezeichnen bzw. habe ich noch nie gelesen. Man hat es im Verein ein stückweit zu sehr übertrieben und oft (unter Watzke) verpasst, sich auch die Expertise von außen ins Boot zu holen (Sammer zähle ich dazu nicht). Das würde ich jedenfalls mitgehen.

Man muss einfach immer, den best möglichen Kandidaten auf den Markt verpflichten. Das sollte das Ziel sein und davon sind wir zu sehr abgewichen. Mit Broich hat man die Leitung des NLZ hervorragend besetzt, wenn es beim SpoDi ähnlich gelingt, dann scheint man zumindest zu lernen.


Mir ist Sammer noch zu sehr ein Dorn im Auge, dass ich dann feiern könnte. In meinen Augen ist er, ein großes Problem im Verein. Die ganze Abkehr vom spielerischen Ansatz, dafür mache ich ihn verantwortlich. Weil er öffentlich eben immer wieder andere Werte betont, die ich als Basics nachvollziehen kann aber nicht als Eckpfeiler einen Transferstrategie. Auch hier, hat man es übertrieben. Deswegen glaube ich noch nicht, dass Kehl hier das Hauptübel war und hoffe das der Nachfolger freie Hand bekommt und nicht Sammersche-Profile bedienen muss. Dann hätte uns der ganze Zirkus nichts gebracht.... ich hoffe natürlich, dass man hier zur Besinnung gekommen ist und Sammer geschwächt hervorgeht dafür Cramer gestärkt.


Naja, ich bin im Grunde genommen bei dir. Aber ich stehe auch zu dem Begriff der Vetternwirtschaft, was aber ja auch schon seit Jahren quasi hier in den Foren durchgekaut wird und was ich mit meinem Ursprungsbeitrag über Cramer auch gar nicht nochmal aufrollen wollte.

Dass man punktuell (wie du jetzt z.B Rolfes ansprichst) auf Vereinsidentifikation setzt, finde ich auch verständlich und richtig. Hat sich ja auch mit Expertise bewiesen und auch ein Michael Zorc war ja völlig zu Recht in dieser Position.

Nur hat das bei uns halt Überhand genommen. Im Leben war ein Nuri Sahin nicht für diese Position qualifiziert, die er eben nur durch seine Verbindungen inne hatte. Ein Trainer mit einer Hand voll Spielen in der türkischen Liga, der einen CL-Finalisten übernimmt? Come on. Und da würde ich behaupten, dass es fachlich bessere Kandidaten gibt als Ricken, Kehl oder Sahin, Piszczek etc.
Bayern zum Beispiel hatte das ja mal ähnlich mit Kahn und Salihamidzic gefahren, aber eben auch schnell verstanden, dass man auf solchen wichtigen Positionen keine Romantik, sondern Fachexpertise braucht.

Und beim Thema Fachexpertise sind wir dann auch wieder bei Cramer, dem dieser Beitrag galt 😇
Der in meinen Augen einfach ein sehr gutes Gegengewicht zu besagter Konstellation darstellt und ich mir zukünftig mehr Fachexpertise von extern ala Cramer wünschen würde.

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Die Zuschauerzahl wird präsentiert von der Stadtparfümerie Pieper. 6 Mal in Dortmund und 130 Mal in Deutschland. Borussia Dortmund bedankt sich bei 81.359 Zuschauern - ausverkauft!
Weitere Mitarbeiter des BVB |#2915
23.03.2026 - 15:57 Uhr
Kommt eben drauf an was man vorhat. Im Moment sehe ich das so, dass der BVB mehr Cash erwirtschaften will. Und dafür werden ständig junge Spieler benötigt, die man günstig an Board holt und dann 2-3 Jahre später zum x-fachen Betrag wieder transferiert. So bist du permanent im Umbruch, denn du willst ja dann dieser auf Hochtouren laufende Durchlauferhitzer sein. Das bläht deine Bilanz auf macht das Unternehmen attraktiv. Dafür suchst du dir externe Mitarbeiter, die keinen emotionalen Bezug zum "Unternehmen" haben.

Willst du eher ein Club sein, der sich Stück für Stück die passenden Puzzleteile zusammensucht, um irgendwann mal so eine BL-Saison zu spielen, wie wir sie gerade spielen, holst du dir Leute ins Boot, die zwar im Rahmen ihrer Möglichkeiten agieren, denen Verkäufe in der Zukunft und Bilanzsummen nicht wichtiger als der aktuelle sportliche Erfolg sind.

Könnte auch alles ganz anders sein. Aber so fühlt es sich derzeit ein bisschen an für mich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ronaldko am 23.03.2026 um 15:57 Uhr bearbeitet
Weitere Mitarbeiter des BVB |#2916
23.03.2026 - 16:04 Uhr
Zitat von ronaldko
Kommt eben drauf an was man vorhat. Im Moment sehe ich das so, dass der BVB mehr Cash erwirtschaften will. Und dafür werden ständig junge Spieler benötigt, die man günstig an Board holt und dann 2-3 Jahre später zum x-fachen Betrag wieder transferiert. So bist du permanent im Umbruch, denn du willst ja dann dieser auf Hochtouren laufende Durchlauferhitzer sein. Das bläht deine Bilanz auf macht das Unternehmen attraktiv. Dafür suchst du dir externe Mitarbeiter, die keinen emotionalen Bezug zum "Unternehmen" haben.

Willst du eher ein Club sein, der sich Stück für Stück die passenden Puzzleteile zusammensucht, um irgendwann mal so eine BL-Saison zu spielen, wie wir sie gerade spielen, holst du dir Leute ins Boot, die zwar im Rahmen ihrer Möglichkeiten agieren, denen Verkäufe in der Zukunft und Bilanzsummen nicht wichtiger als der aktuelle sportliche Erfolg sind.

Könnte auch alles ganz anders sein. Aber so fühlt es sich derzeit ein bisschen an für mich.


Man switcht gerade von Option 2, auf Option 1 um. Weil Option 2 die Fluktuation verringert hat, allerdings auch die Qualität in der Spitze. Während andere Vereine uns bei Option 1 kopiert haben. und aufschließen konnten (VfB, Lev, RBL).

Option 1 bedeutet genau das, was du geschrieben hast. Ich glaube viele die gerade dafür sprechen, sind sich gar nicht bewusst... das wir dadurch permanent um Umbruch sein würden. War aber bei Option auch gefühlt immer so, nicht weil man soviel Spieler verloren hat die Weltklasse wurden sondern weil so wenig Spieler verpflichten konnte, die zumindest in den Dunstkreis dieses Niveaus kamen.

So oder so, ist zu befürchten das man nun einen langen und evtl. schwankenden Weg vor sich hat. Falls nicht, umso besser... falls doch, sollte man das allerdings schon heute Einpreisen und nicht bei den ersten Problemen anfangen, wieder Köpfe zu fordern.

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HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
Weitere Mitarbeiter des BVB |#2917
23.03.2026 - 18:52 Uhr
Zitat von ronaldko
Kommt eben drauf an was man vorhat. Im Moment sehe ich das so, dass der BVB mehr Cash erwirtschaften will. Und dafür werden ständig junge Spieler benötigt, die man günstig an Board holt und dann 2-3 Jahre später zum x-fachen Betrag wieder transferiert. So bist du permanent im Umbruch, denn du willst ja dann dieser auf Hochtouren laufende Durchlauferhitzer sein. Das bläht deine Bilanz auf macht das Unternehmen attraktiv. Dafür suchst du dir externe Mitarbeiter, die keinen emotionalen Bezug zum "Unternehmen" haben.

Willst du eher ein Club sein, der sich Stück für Stück die passenden Puzzleteile zusammensucht, um irgendwann mal so eine BL-Saison zu spielen, wie wir sie gerade spielen, holst du dir Leute ins Boot, die zwar im Rahmen ihrer Möglichkeiten agieren, denen Verkäufe in der Zukunft und Bilanzsummen nicht wichtiger als der aktuelle sportliche Erfolg sind.

Könnte auch alles ganz anders sein. Aber so fühlt es sich derzeit ein bisschen an für mich.


Ich sehe es etwas anders. Natürlich hat Dortmund erkannt, dass der aktuelle Kader relativ wenig Unterschiedsspieler hat. Gleichzeitig kann man keine 100 Mio für einen Spieler wie Kane ausgeben, deshalb war es über viele Jahre das Erfolgsmodell junge, entwicklungsfähige Spieler zu verpflichten, die Dortmund sportlich extrem weiterhelfen, aber gleichzeitig früher oder später mit hohem Gewinn verkauft werden.

Allerdings ist es doch kein primäres Geschäftsmodell Spieler, die sich gut entwickelt haben, zu verkaufen. Kobel, Schlotterbeck und Nmecha sind das beste Beispiel, dass man auch eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben kann und will. Würde man nur auf den Cash-Flow achten, hätte man alle 3 Spieler in diesem Sommer verkauft. 2-3 Jahre ist sowieso extrem übertrieben. Bellingham und Haaland sehe ich als Ausnahme an, bei Haaland hat die Ausstiegsklausel zu dem frühzeitigen Abschied geführt, bei Bellingham das extrem gute Angebot von Real.

Zurück zum Thema:
Book kennt sich sehr gut im nationalen Markt aus, benötigt aber dringend ein starkes internationales Scouting Netzwerk. Kann jemand die Arbeit von Busser, Krug und Schulz einschätzen? Krug gilt als Entdecker von Bellingham und soll auch den Fokus wieder etwas mehr auf Südamerika gelenkt haben (Lerma, Prates, Gerüchte um Subiabre). Speziell bei Busser sehe ich jedoch einen sehr geringen Output und die Arbeit von Schulz kann ich überhaupt nicht einschätzen.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich würde mir wünschen, dass man dem international unerfahrenen Book einen 5-Sterne Scout / Chef-Scout zusätzlich an die Seite stellen würde. Ich denke, dass Busser hier meine erste Wahl für eine Entlassung wäre und Stein oder Frank (Frankfurt) ggf. zurückgeholt werden können, evtl. auch in der Rolle von Schulz.
Weitere Mitarbeiter des BVB |#2918
23.03.2026 - 19:07 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Zitat von ronaldko

Kommt eben drauf an was man vorhat. Im Moment sehe ich das so, dass der BVB mehr Cash erwirtschaften will. Und dafür werden ständig junge Spieler benötigt, die man günstig an Board holt und dann 2-3 Jahre später zum x-fachen Betrag wieder transferiert. So bist du permanent im Umbruch, denn du willst ja dann dieser auf Hochtouren laufende Durchlauferhitzer sein. Das bläht deine Bilanz auf macht das Unternehmen attraktiv. Dafür suchst du dir externe Mitarbeiter, die keinen emotionalen Bezug zum "Unternehmen" haben.

Willst du eher ein Club sein, der sich Stück für Stück die passenden Puzzleteile zusammensucht, um irgendwann mal so eine BL-Saison zu spielen, wie wir sie gerade spielen, holst du dir Leute ins Boot, die zwar im Rahmen ihrer Möglichkeiten agieren, denen Verkäufe in der Zukunft und Bilanzsummen nicht wichtiger als der aktuelle sportliche Erfolg sind.

Könnte auch alles ganz anders sein. Aber so fühlt es sich derzeit ein bisschen an für mich.


Man switcht gerade von Option 2, auf Option 1 um. Weil Option 2 die Fluktuation verringert hat, allerdings auch die Qualität in der Spitze. Während andere Vereine uns bei Option 1 kopiert haben. und aufschließen konnten (VfB, Lev, RBL).

Option 1 bedeutet genau das, was du geschrieben hast. Ich glaube viele die gerade dafür sprechen, sind sich gar nicht bewusst... das wir dadurch permanent um Umbruch sein würden. War aber bei Option auch gefühlt immer so, nicht weil man soviel Spieler verloren hat die Weltklasse wurden sondern weil so wenig Spieler verpflichten konnte, die zumindest in den Dunstkreis dieses Niveaus kamen.

So oder so, ist zu befürchten das man nun einen langen und evtl. schwankenden Weg vor sich hat. Falls nicht, umso besser... falls doch, sollte man das allerdings schon heute Einpreisen und nicht bei den ersten Problemen anfangen, wieder Köpfe zu fordern.

Gut zusammengefasst.
Ich würde noch ergänzen, dass wir uns damit zwar auf einen Weg (zurück-)begeben, den inzwischen auch andere BL-Teams nehmen; allerdings haben wir im Vergleich mit den genannten Teams noch die schlagkräftigeren Argumente, um Talenten, die im Ausland Begehrlichkeiten wecken, den Verbleib schmackhafter zu machen (Stadion/Fans, Finanzkraft, Image) und dadurch die Umbrüche abzumildern.
Weitere Mitarbeiter des BVB |#2919
23.03.2026 - 19:58 Uhr
Zitat von Patty

Allerdings ist es doch kein primäres Geschäftsmodell Spieler, die sich gut entwickelt haben, zu verkaufen. Kobel, Schlotterbeck und Nmecha sind das beste Beispiel, dass man auch eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben kann und will. Würde man nur auf den Cash-Flow achten, hätte man alle 3 Spieler in diesem Sommer verkauft. 2-3 Jahre ist sowieso extrem übertrieben. Bellingham und Haaland sehe ich als Ausnahme an, bei Haaland hat die Ausstiegsklausel zu dem frühzeitigen Abschied geführt, bei Bellingham das extrem gute Angebot von Real.


Ich weiß gar nicht, ob das wirklich so übertrieben ist. Spieler die relativ direkt einschlagen, wollen oft nicht länger als 2-3 Saisons bleiben. Bei Top-Spielern aus dem deutschsprachigen Raum hat man wahrscheinlich noch höhere Chancen sie länger zu halten (siehe Reus und Hummels).

Ein paar Beispiele:

- Kagawa | 2 Saison
- Lewandowski | 4 Saisons (wollte dringend nach 3 weg)
- Bellingham | 3 Saisons
- Sancho | 4 Saisons (wollte nach 3 weg)
- Dembele | 2 Saisons
- Haaland | 2,5 Saisons
- Mkhitaryan | 3 Saisons
- Götze | 3 Saisons Profi
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ronaldko am 23.03.2026 um 20:03 Uhr bearbeitet
Weitere Mitarbeiter des BVB |#2920
23.03.2026 - 20:07 Uhr
Zitat von ronaldko

- Dembele | 2 Saisons

- Götze | 3 Saisons Profi


Klugscheißermodus bzw. Ergänzung:
Dembele war nur eine Saison da. Aufgrund des Rumpelfußballs musste er da aber abliefern als hätte er zwei Saisons gespielt. 😉

Götze hatte sich eine AK in den Vertrag schreiben lassen (die bekanntlich gezogen wurde) und war damit wohl der Godfather der grassierenden AK-Angst die wir bis heute kennen.

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