Diskussionsrunde

Was hat man von FAN-sein?

27.02.2011 - 21:56 Uhr
Was hat man von FAN-sein? |#11
27.02.2011 - 23:17 Uhr
Man hatt Gemeinschaft davon. Ich zb. lebe den HSV! Ich laufe jeden Tag mit meiner HSV-Kappe durch die Gegend, egal ob wir verloren haben oder nicht. Ein jeder soll mit einen kurzen Blick auf mich wissen, das ich den HSV lebe. Ich identifiziere mich mit meinen Verein.

Man hat einfach ein geiles feeling davon, wenn man gewinnt. Man ist deprimiert wenn man verliert. Man braucht diese ganze Basis einfach.

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"Wenn Guardiola rülpst, riecht es nach Erbsen!"
Ich im Suff, auf mein Alkohlkonsum angesprochen
Was hat man von FAN-sein? |#12
27.02.2011 - 23:25 Uhr
Gemeinschaft ist ein gutes Stichwort.
Das war auch in meinen Überlegungen ein ganz großer Punkt.


Laufe auch immer mit meinem BVB-Schal rum, wobei es für mich derzeit mehr als nur zu lachen gibt :D

Wie gesagt, diese Emotionen, dieses Wir-Gefühl, das ist einfach einzigartig.

Obwohl es auch Dinge gibt, über die man sich ärgern muss.

Die hohen Ticketpreise zum Beispiel.


Andere Frage:
Glaubt ihr, wir Fans sind für die Vereine genauso wichtig wie die Vereine für uns?

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Aki, Susi, Jürgen, Reinhard, Kehli-DANKE!

OLE DEDE! #17

Derbysieger 08.11.15-do you remember?
Was hat man von FAN-sein? |#13
27.02.2011 - 23:27 Uhr
Zitat von Gerd-Rubenbauer:
Was hab ich davon??? Im Moment als S04 Fan nicht viel zu lachen, am Mittwoch fahr ich nach München und das Einzige was ich davon hab, ist ne hohe Hotelrechnung und teure Zugtickets...

Aber wenigstens gibts da immer was zu lachen, bei dieser Schickeria... ;)


Wie wieder an diesem Wochenende :D :D

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Aki, Susi, Jürgen, Reinhard, Kehli-DANKE!

OLE DEDE! #17

Derbysieger 08.11.15-do you remember?
Was hat man von FAN-sein? |#14
27.02.2011 - 23:33 Uhr
Zitat von DortmundUndDerBvB:



Andere Frage:
Glaubt ihr, wir Fans sind für die Vereine genauso wichtig wie die Vereine für uns?

Keine Fans - kein Verein.

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iHala Madrid!

REYES DE EUROPA


Was hat man von FAN-sein? |#15
28.02.2011 - 00:17 Uhr
Zitat von Castellano:
Zitat von DortmundUndDerBvB:



Andere Frage:
Glaubt ihr, wir Fans sind für die Vereine genauso wichtig wie die Vereine für uns?

Keine Fans - kein Verein.


http://transfermarkt.de/de/welchen-stellenwert-haben-die-fans-fuer-die-vereine-heute-noch-/topic/ansicht_6_692369_seite1.html

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Ohne jegliche Angaben von Gründen Dauerhaft gesperrt.
Transfermarkt ist Paten Willkür

Hallo Laserda,
Dein Account wurde gesperrt.
Gruß
PS: Allgemeines zu Sanktionen und wie sie verhängt werden, findest Du hier:
http://www.transfermarkt.de/intern/faq

fuck you god father
Was hat man von FAN-sein? |#16
28.02.2011 - 00:39 Uhr
Ein sehr gutes Thema, daran hatte ich vor kurzem auch zu denken. Weiterbringen tuht es mich nicht wirklich. Für mich ist es ein Hobby, ein Gefühl, eine Liebe, ein Gefühl der Gemeinschaft und eine Diskussionsgrundlage, da der Austausch, wie z.B. hier im Forum ziemlichen Spaß macht. Es ist der Glaube an etwas, bei man Wochenende für Wochenende für einen Sieg hofft und dabei das Adrenalin durch den Körper schießt. Wie es schon ein user beschrieb, denke ich, dass es ein Gefühl des verliebt sein ist. Gleichzeitig aber auch ein Ausgleich vom Alltag. Nach einer harten Woche freut man sich einfach nur auf das Spiel und wird ganz verrückt. Es ist einfach eine schöne Sache, die einem sondlich weiterhilft, aber ein gutes Gefühl gibt.

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"Liebe sich wer kann!"


Was hat man von FAN-sein? |#17
28.02.2011 - 01:00 Uhr
Allerdings eine gute Frage. Und ich glaube, es kann sehr viel mehr als nur ein Hobby sein. Das Zusammengehörigkeitsgefühl hat ja nicht nur was Verbindendes, sondern auch was Vorzeigliches. Im Profi-Fußball bedeutet das: Guckt euch die Jungs in ihrem besten Alter an, wie vorbildlich die für ihren Sport leben, an welcher unerschöpflichen Grenze des Geldverdienens die angelangt sind. Was den Amateur-Fußball betrifft, so spielt da eher die soziale Bindung eine Rolle und der Hintergrund zum Verein. Kein Norddeutscher oder besser Ausländer kann irgendwo tatsächlicher Fan vom KSV Baunatal sein (willkürlich ausgesucht). Davon ab, dass Amateurvereine in diesem Zusammenhang natürlich unterrepräsentiert sind und niemand, der zu Baunatal keine Verbindung hegt, Fan werden kann - für den unterstützungswilligen Menschen ergibt sich einfach kein Mehrwert: Die Bewunderung für mittelmäßige Sportler wird sich in Grenzen halten, menschlich liegt zu viel im Verborgenen und für viele wird es kein "sportlicher Traum" sein, Oberliga oder so zu spielen, obwohl das ja schon einem gehobenen Niveau entspricht.

Kommt also durchaus darauf an, worauf man getrimmt ist: sozialer Fortschritt oder Unterhaltung, sprich: Bewunderung - wenn auch überspitzt formuliert jetzt. Doch ich denke, in diese zwei Kategorien lässt sich das grob zusammenfassen. (Und Fans, die wirklich bitter-böse überrascht, toooodunglücklich über einen Misserfolg ihrer Mannschaft sind, am besten über einen Misserfolg der nachweislich durch kontinuierliche, negative Lesitungen zustandegekommen ist, sprich: Abstieg, halte ich dem Ursprung des Begriffs "Fan" tatsächlich wirklich für nahestehend: Nämlich fanatisch. So ist Sport, die drei schlechtesten Teams steigen ab. Das ist manchmal enttäuschend, aber sicher kein Grund für eine Staatstrauer. Damit sollte man rechnen, zumal, wenn es sich ankündigt - ermöglicht eben auch nachrückenden Mannschaften Chancen und irgendwo hat jeder davon schon mal profitiert, auf die Vereine jetzt übertragen.)

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"Längst vergessene Fußballspieler" - Teil einhundertsiebzehn, heute:

Markus Wuckel (*05.04.1967)

• 125 × DDR-Oberliga/48 Tore
• 43 × 2. Bundesliga/7 Tore

Geburtsort: Blankenburg + Stationen (u.a.): Stahl Brandenburg (bis 1985) + 1.FC Magdeburg (85-91) + 1.SC Göttingen 05 (91/92) + VfB Oldenburg (92/93) + Arminia Bielefeld (93-95) + Rot-Weiß Essen (95/96) + VfB Leipzig (96/97) + 1.FC Saarbrücken (97/98) + 4 Länderspiele für die DDR + Aktuell: Trainer Arminia Bielefeld (Frauen)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kuchenblock am 28.02.2011 um 01:04 Uhr bearbeitet
Was hat man von FAN-sein? |#18
28.02.2011 - 02:55 Uhr
Ich hab vom Fan-sein jedes Wochenende nen Ruhepuls von 190. Egal wie mein Verein spielt ist es immer anstrengend zuzuschauen. Ausserdem hat man das ganze Wochenende Gesprächsstoff wenn man mit seinen Freunen Diskussionen mit aufgesetzter Vereinsbrille führt.

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Viva Romeo

Erstes Spiel: 20.08.1996 Hamburger SV - SC Freiburg 5:1

Und sofort war es klar.
Was hat man von FAN-sein? |#19
28.02.2011 - 11:34 Uhr
Zitat von Jochen:
Zitat von Kuchenblock:
Allerdings eine gute Frage. Und ich glaube, es kann sehr viel mehr als nur ein Hobby sein. Das Zusammengehörigkeitsgefühl hat ja nicht nur was Verbindendes, sondern auch was Vorzeigliches. Im Profi-Fußball bedeutet das: Guckt euch die Jungs in ihrem besten Alter an, wie vorbildlich die für ihren Sport leben, an welcher unerschöpflichen Grenze des Geldverdienens die angelangt sind. Was den Amateur-Fußball betrifft, so spielt da eher die soziale Bindung eine Rolle und der Hintergrund zum Verein. Kein Norddeutscher oder besser Ausländer kann irgendwo tatsächlicher Fan vom KSV Baunatal sein (willkürlich ausgesucht). Davon ab, dass Amateurvereine in diesem Zusammenhang natürlich unterrepräsentiert sind und niemand, der zu Baunatal keine Verbindung hegt, Fan werden kann - für den unterstützungswilligen Menschen ergibt sich einfach kein Mehrwert: Die Bewunderung für mittelmäßige Sportler wird sich in Grenzen halten, menschlich liegt zu viel im Verborgenen und für viele wird es kein "sportlicher Traum" sein, Oberliga oder so zu spielen, obwohl das ja schon einem gehobenen Niveau entspricht.

Kommt also durchaus darauf an, worauf man getrimmt ist: sozialer Fortschritt oder Unterhaltung, sprich: Bewunderung - wenn auch überspitzt formuliert jetzt. Doch ich denke, in diese zwei Kategorien lässt sich das grob zusammenfassen. (Und Fans, die wirklich bitter-böse überrascht, toooodunglücklich über einen Misserfolg ihrer Mannschaft sind, am besten über einen Misserfolg der nachweislich durch kontinuierliche, negative Lesitungen zustandegekommen ist, sprich: Abstieg, halte ich dem Ursprung des Begriffs "Fan" tatsächlich wirklich für nahestehend: Nämlich fanatisch. So ist Sport, die drei schlechtesten Teams steigen ab. Das ist manchmal enttäuschend, aber sicher kein Grund für eine Staatstrauer. Damit sollte man rechnen, zumal, wenn es sich ankündigt - ermöglicht eben auch nachrückenden Mannschaften Chancen und irgendwo hat jeder davon schon mal profitiert, auf die Vereine jetzt übertragen.)





Ich glaube dass jeder für sich selbst einfach schauen muss wie er sein Verhältnis zum Verein sieht. Sozial gesehen kann es zudem hilfreich sein den Status eines Fans zu haben, es kann aber auch Nachteile bringen.

Hilfreich ist es immer für Spieler, wenn sie früher selbst in der Kurve standen - siehe Manuel Neuer.


Wenn man sich die Glaubwürdigkeit erst erarbeiten muss, z.B. als Nachwuchsschiri, Nachwuchsmanager, Reporter oder Berater dann kann eine Verbundenheit sogar negativ gewertet werden. Teilweise werden da auch unterschiedliche Maßstäbe angelegt.
Wenn z.B. relativ unbekannte Sky-Kommentatoren parteiisch kommentieren würden, wäre der Aufschrei groß. Aber bei Reporter "Ikonen" wie Werner Hansch, Günther Pohl oder Günther Koch (jaja, die Günthers....) findet man so etwas auf einmal wieder "kultig".


Auch wenn man im "normalen Berufsleben" eine wichtige Position hat muss man sich fragen was für einen selbst angemessen ist. Der Chef der Sparkasse Mönchengladbach kann sich z.B. nur sehr schwer als Obermacker der Gladbacher Ultras aufspielen und den Spielern den nackten Hintern zeigen. ;)

Ein Spielerberater muss auch mit seiner "Bewunderung" aufpassen, denn er will ja eigentlich auf gleicher Ebene mit den Spielern agieren, bzw sogar Respektsperson sein. Trotzdem wird ja wohl niemand abstreiten, dass auch Berater Lieblingsvereine haben.

Das sind jetzt extreme Beispiele. Es gibt dazwischen auch Grauzonen, z.b. ganz normale Leute, die zwar mit ihrem Verein fiebern, aber halt lieber in Anzug und Krawatte einen Logenplatz mieten oder einen immer noch relativ teuren Sitzplatz für 35 Euro nehmen anstatt in den Stehplatzbereich zu gehen. Manche schauen auch nur in den Videotext und fiebern trotzdem mit. Sind das jetzt keine Fans?


Ich finde den Begriff Fan allein schon sehr schwierig zu definieren. Zielt man auf das innere Erleben ab, dann wäre auch ein Schiri Fan sobald er während eines Spiels doch mit einer Mannschaft zittert. Geht man nach dem äußeren Auftreten, dann wäre besagter Schiri niemals ein Fan. Ist ein Berater auch gleichzeitig ein Fan, wenn er z.b. die halbe Mannschaft von Bayern berät und daher den Bayern nur das Beste wünscht? ;)

Von daher ist das eine sehr schwierige Thematik und man sollte den Begriff nicht zu engstirnig sehen, zumal auch Fußball zu einem Riesen Geschäftsballon geworden ist und z.T. auch zu einer Riesen-Community, in der die Rivalitäten nicht mehr so krass gelebt werden wie früher. Da muss man sich ja nur mal anschauen, wieviele User bei Facebook mit Profis befreundet sind, die gar nicht für die eigene Mannschaft spielen sondern beim direkten Konkurrenten. :)


Die Fan Verbundheit kann man auch anders ausdrücken, als zum Beispiel in der Kurve zu stehen.
Ob ich jetzt ein Sitzer oder ein Steher bin, ändert überhaupt nichts an meinem Verhältnis zum Verein.

Am Anfang entscheidet, das hört sich jetzt kitschig an, das Herz für welchen Verein man ist.
Das kann auch ganz ohne Bezug zur Region enstehen.

Es ist einfach der Wahnsinn, dieses Gefühl Woche für Woche zu erleben.

Ich denke es gibt in dem Sinne auch keine Erklärung oder keinen Sinn, warum man Fan ist.
Man ist es einfach.Und man ist es unheimlich gerne.

Auch wenn durch den Fussball-Fan auch viel Geld gewonnen wird und der Fussball mittlerweile ein großes Geschäft ist, so ist er bei den meisten Fans und Klubs auch eine große Leidenschaft.

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Aki, Susi, Jürgen, Reinhard, Kehli-DANKE!

OLE DEDE! #17

Derbysieger 08.11.15-do you remember?
Was hat man von FAN-sein? |#20
28.02.2011 - 13:14 Uhr
Alle, die hierzu etwas geschrieben haben, haben - so finde ich - etwas richtiges gesagt. Aber um auf die Ursache des Fan-seins zu kommen und was man davon hat, mache ich einen großen Schritt zurück und schaue mir unser Treiben aus der Ferne an:

Wir sind Menschen und stammen bekanntlich von den Tieren ab. Also werden auch wir von Urinstinkten geprägt und gesteuert. Als unsere Vorfahren noch als kleine Nagetiere unter der Erde lebten, waren auch Spinnen unsere direkten Feinde. Darum haben die Meisten noch heute Angst vor ihnen!

Eine weitere Eigenschaft von uns ist, uns Zugehörigkeit oder ein Territorium zu suchen. Früher war das für den Menschen der einzige Garant, um zu überleben. Ohne die Gruppe bist du nichts! Eine Gruppe kann die Familie, ein Land, eine Clique oder eben ein Fußball-Team oder natürlich alles zusammen sein. Dieses muss natürlich mit allen Mitteln gemeinsam verteidigt werden (Darum führt der Mensch ja auch so gerne grausame Kriege). Da wir Menschen (außer in den USA) meist keine Waffen mit uns tragen, um einen Hausputzkrieg mit dem Nachbarn spontan zu entscheiden, suchen wir uns "Ersatzkriege".

Also etwa so: Ich bin Fan des VfL Wolfsburg und jeder, der was gegen mich oder meinen Verein sagt, ist mein Feind. Ich tue mich mit den anderen, die genauso denken wie ich, zusammen, damit wir mehr Stärke zeigen können. Wir teilen auch gemeinsam die immensen Glücksgefühle bei einem Sieg. Wir gehören zusammen, das ist alles, was zählt.

ICH KANN ES GAR NICHT ERWARTEN, BIS WIEDER WOCHENENDE IST, DENN ICH BIN FAST SÜCHTIG NACH SIEGEN UND GLÜCKSHORMONEN.

Also, was hat man vom Fan-sein? ALLES und NICHTS!
Man fühlt sich zugehörig, hat Freunde mit gleichen Interessen, hat Feinde, kann also damit alles ausleben, was unsere Urinstinkte uns vorschreiben. Wer noch mehr will, muss wohl zur Fremdenlegion gehen... :p
Wir alle wissen aber: Die eigentlich wichtigen Dinge im Leben sind neben dem Platz... ;)

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"Das Schlechteste am heutigen Spiel ist, dass ich nichts zu meckern habe." (Felix Magath)
"Felix Magath ist der letzte Diktator Europas." (Bachirou Salou)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Orakel-Paul am 28.02.2011 um 13:22 Uhr bearbeitet
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