Warta Posen

Betclic 1 Liga
Betclic 1 Liga Ligahöhe: Polen2.Liga Tabellenplatz: 8 In Liga seit: 1 Jahr
Warta Posen
  • Kadergröße: 29
  • Durchschnittsalter: 23,6
  • Legionäre: 2  6,9 %
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Kader Warta Posen

Saison auswählen
#SpielerGeb./AlterNat.Marktwert
42
Leo Przybylak
Torwart
28.05.2004 (22)Polen
33
Warta Posen II
Bartosz Piechowiak
Torwart
10.01.2008 (18)Polen
18
Motor Lublin
Arkadiusz Najemski
Innenverteidiger
12.01.1996 (30)Polen
3
Polonia Bytom
Oleksandr Azatskyi
Innenverteidiger
13.01.1994 (32)Ukraine
2
Kacper Lepczyński
Innenverteidiger
18.07.2001 (25)Polen
4
Tomasz Wojcinowicz
Innenverteidiger
12.04.1996 (30)Polen
35
Filip Jakubowski
Innenverteidiger
14.09.2004 (21)Polen
24
Dmytro Avdeev
Innenverteidiger
26.02.2002 (24)Ukraine
22
Stal Rzeszow
Karol Łysiak
Defensives Mittelfeld
25.02.2004 (22)Polen
8
Kamil Kumoch
Defensives Mittelfeld
10.11.2000 (25)Polen
6
Podhale Nowy Targ
Bartosz Lelito
Defensives Mittelfeld
10.11.2004 (21)Polen
13
Jan Niedzielski
Defensives Mittelfeld
26.05.2005 (21)Polen
7
Polonia Bytom
Jakub Apolinarski
Rechtes Mittelfeld
04.05.1999 (27)Polen
47
Warta Sieradz
Igor Stańczak
Rechtes Mittelfeld
17.10.2006 (19)Polen
29
Kacper Rychert
Rechtes Mittelfeld
29.09.2004 (21)Polen
10
LKS Lodz
Antoni Młynarczyk
Linkes Mittelfeld
03.05.2005 (21)Polen
16
Igor Kornobis
Linkes Mittelfeld
11.12.2004 (21)Polen
17
Marcel Stefaniak
Linkes Mittelfeld
22.02.2000 (26)Polen
74
Szymon Zalewski
Linkes Mittelfeld
17.04.2000 (26)Polen
11
Slask Wroclaw II
Aleksander Wołczek
Offensives Mittelfeld
31.05.2005 (21)Polen
21
Marcel Zylla
Offensives Mittelfeld
14.01.2000 (26)Polen
Deutschland
23
Zaglebie Lubin
Patryk Kusztal
Offensives Mittelfeld
28.03.2003 (23)Polen
71
Sebastian Steblecki
Offensives Mittelfeld
16.01.1992 (34)Polen
16
Warta Posen U19
Kacper Wybieralski
Offensives Mittelfeld
14.06.2009 (17)Polen
19
Podlasie Biala Podlaska
Adrian Wnuk
Offensives Mittelfeld
24.04.2006 (20)Polen
77
Stal Stalowa Wola
Jakub Kendzia
Offensives Mittelfeld
13.07.2006 (20)Polen
9
Mateusz Stanek
Mittelstürmer
02.03.2005 (21)Polen
80
Iwo Wojciechowski
Mittelstürmer
28.07.2008 (18)Polen
99
Michał Smoczyński
Mittelstürmer
07.07.2007 (19)Polen
Der Kader im Detail
Transfermarkt Videos

Tabellenausschnitt Betclic 1 Liga 26/27

# Verein Spiele +/- Pkt.
5 Miedz Legnica 4 4 7
6 Polonia Warschau 4 2 7
7 LKS Lodz 4 1 7
8 Warta Posen 4 1 6
9 Bruk-Bet Termalica Nieciecza 4 1 6
10 Odra Opole 4 0 6
11 Pogon Siedlce 4 0 5
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Transferbilanz

Zu-/Abgänge Ablöse
Einnahmen 13 0
Ausgaben 14 0
Gesamtbilanz +-0
Alle Transfers

Daten & Fakten

Offizieller Vereinsname: Warta Poznań S.A. Anschrift:
Droga Dębińska 12
61-555 Poznań
Polen
Tel: +48 512 482 203 Fax: +48 61 833-07-71 Homepage: Gründung: 15.06.1912
Der Verein wurde im Jahr 1912, als Posen noch zu Preußen gehörte, unter seinem heutigen Namen gegründet und ist somit zehn Jahre älter als der in den vergangenen Jahrzehnten sportlich erfolgreichere Lokalrivale Lech Posen. Der Clubname hat mehrere Bedeutung: Er bezieht sich einerseits auf die Warthe (polnisch: Warta), an der Posen liegt, andererseits bedeutet er auf deutsch "Wache". Gemeint war damit nach dem Selbstverständnis der Vereinsgründer die Sorge um das Polentum. So trug der Verein regelmäßig Partien gegen andere polnische Vereine aus, darunter gegen Wisła in Krakau, das bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zu Österreich-Ungarn gehörte. Der Verein gehörte 1927 zu den Gründungsmitglieder der Fußball-Liga, der höchsten polnischen Spielklasse. 1929 errang er erstmals den Meistertitel. Dieser Titel war allerdings überaus umstritten, denn die Entscheidung darüber war nicht auf dem Sportplatz gefallen, sondern erst nach dem Ende der Saison am grünen Tisch: Im Nachhinein wurde ein verlorenes Spiel gegen Touring Lodz als Sieg für Warta gewertet, da die Lodzer einen Spieler ohne Lizenz eingesetzt hatten. So rückte Warta auf den ersten Platz der Liga vor, der neue Meister hatte lediglich einen Punkt Vorsprung vor Garbarnia Krakau, gegen die er kurz zuvor 1:5 verloren hatte. Hinter dem Verein standen nationalpatriotisch ausgerichtete Gruppierungen, allerdings spielten in ihm auch Angehörige der deutschen Minderheit, darunter der Torjäger Friedrich Scherfke und der Mittelfeldspieler Alexander Schreier, der wiederholt zu Lehrgängen der Nationalelf eingeladen wurde, aber letztlich nicht zum Einsatz kam. 1937 forderte der Warta-Vorstand den Ausschluss jüdischer Vereine von der Meisterschaft. Nach dem deutschen Einmarsch in Polen und dem Wiederanschluss Posens an das Deutsche Reich im Oktober 1939 wurde der Verein aufgelöst. Scherfke und Schreier traten nun für den neugegründeten 1. FC Posen an, dem nur Deutsche angehören durften. Den Polen war dagegen jeder organisierte Sport verboten. Mehrere Warta-Spieler sollten zur Zwangsarbeit in das "Altreich" deportiert werden, doch gelang es Scherfke, der 1940 vorübergehend das "Fachamt für Fußball" in der neuen deutschen Sportverwaltung leitete, sie von den Deportationslisten streichen zu lassen, darunter die früheren Nationalspieler Marian Fontowicz und Bolesław Gendera. Auch warnte er ehemalige Clubkameraden, die dem polnischen Widerstand angehörten, vor Aktionen der SS. Einige der Spitzenspieler von Warta nahmen während der deutschen Besatzung an der inoffiziellen Stadtmeisterschaft teil, die konspirativ auf Sportplätzen am Stadtrand und im Umland ausgetragen wurde. Mehrere Warta-Spieler kamen in deutsche Konzentrationslager. Im KZ Auschwitz fanden die früheren Nationalspieler Marian Einbacher und Adam Knioła den Tod. Nach dem Abzug der Wehrmacht wurde der Club im Februar 1945 neu gegründet. 1947 gewann Warta zum zweiten und vorerst letzten Mal den Meistertitel. Zur Erfolgsbilanz gehören auch die Vizemeisterschaften der Jahre 1922, 1925, 1928, 1938 und 1946. 1950 stieg sie aus der höchsten polnischen Spielklasse ab. Im selben Jahr wurde Warta, die in den Augen der neuen kommunistische Führung der Club des politischen Gegners der Vorkriegszeit war, mit dem Betriebsclub des Maschinenbaukombinats HCP zwangsvereinigt, der neue Club hieß Stal Poznań. Nach dem kurzen politischen Tauwetter des Jahres 1956 wurde der alte Name wieder eingeführt, doch war der Club weiter auf die Finanzierung durch HCP angewiesen. Die regionale politische Führung favorisierte allerdings den Lokalrivalen Lech. Einen vorübergehenden Aufschwung nahm Warta erst Anfang der neunziger Jahre. 1993 gelang der Aufstieg in die Ekstraklasa. 1995 stieg man jedoch wieder ab und spielte danach nur noch in der zweiten und dritten Liga. 2007 gelang der Aufstieg aus der dritten Liga. Seit September 2010 trägt der Verein neben Lech Posen seine Heimspiele im neuen "Städtischen Stadion" (Stadion Miejski) aus. Im Januar 2011 geriet der Verein in die Schlagzeilen der Presse, als das Fotomodell und frühere polnische "Playmate des Jahres" Izabella Łukomska-Pyżalska zur Clubpräsidentin gewählt wurde.
Zum Vereinsportrait

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