VfL - Finanzen
22.04.2012 - 01:57 Uhr
20.01.2014 - 18:27 Uhr
Zitat von Frisbee:
Zitat von handycap:
Aber eine Frage noch zu Bayern, ich dachte bis dato das 81,8 % FC Bayern München e. V.
sowie 9,1 % Adidas AG und 9,1 % Audi hält. Hast du da andere Quellen?
Nein, ich denke hier nur an die Zukunft. Es hieß ja seitens U. Hoeneß vor kurzem noch, dass noch ein 3. Unternehmen (Allianz???) Anteile in gleicher Größenordnung kaufen könnte. So hieß es zumindest kurz vor der Steuergeschichte, möglicherweise ist deshalb seit einiger Zeit nichts mehr passiert. - Nach dem 3. 9,09% Anteil kommt jedenfalls der 4., danach der 5. und so weiter. Die 9,09 % die bei den Unternehmen liegen ist für mich ein mathematisches Indiz auf 11 Anteile zu gleichen Größen. Die damals geplant wurden, als das erste Paket verkauft wurde.
Wobei dies ja auch gegen die 50+1 Regel verstoßen würde. Als übliche AG darf Bayern bei aktuellem Regelwerk maximal knapp die Hälfte seiner Anteile veräußern, denn mehr als die Hälfte müsste der Bayern e.V. behalten, um die Stimmenmehrheit zu wahren.
Angenommen die Bayern würden 10x 9,09% ihrer Anteile veräußern und selbst nur 9,09% behalten, so könnten einige Investoren durch Zusammenschluss auf über 50% kommen und so die Stimmenmehrheit erobern.
Wie du vorhin richtig ausgeführt hast, kann Hoffenheim 96% seiner Kapitalanteile veräußern und dennoch die Stimmenmehrheit innehaben (was ja so auch der Fall ist). Genauso beim BvB, der selbst weniger als 10% seiner Anteile besitzt, aber da es eine Kommanditgesellschaft auf Aktien ist dennoch die Stimmenmehrheit hat.
Wie kommst du also darauf, dass Bayern langfristig 10x 9,09% seiner Anteile jeweils an einen Investor veräußern will? Oder gehst du vom Kippen der 50+1 Regel aus?
Zitat von handycap:
Aber eine Frage noch zu Bayern, ich dachte bis dato das 81,8 % FC Bayern München e. V.
sowie 9,1 % Adidas AG und 9,1 % Audi hält. Hast du da andere Quellen?
Nein, ich denke hier nur an die Zukunft. Es hieß ja seitens U. Hoeneß vor kurzem noch, dass noch ein 3. Unternehmen (Allianz???) Anteile in gleicher Größenordnung kaufen könnte. So hieß es zumindest kurz vor der Steuergeschichte, möglicherweise ist deshalb seit einiger Zeit nichts mehr passiert. - Nach dem 3. 9,09% Anteil kommt jedenfalls der 4., danach der 5. und so weiter. Die 9,09 % die bei den Unternehmen liegen ist für mich ein mathematisches Indiz auf 11 Anteile zu gleichen Größen. Die damals geplant wurden, als das erste Paket verkauft wurde.
Wobei dies ja auch gegen die 50+1 Regel verstoßen würde. Als übliche AG darf Bayern bei aktuellem Regelwerk maximal knapp die Hälfte seiner Anteile veräußern, denn mehr als die Hälfte müsste der Bayern e.V. behalten, um die Stimmenmehrheit zu wahren.
Angenommen die Bayern würden 10x 9,09% ihrer Anteile veräußern und selbst nur 9,09% behalten, so könnten einige Investoren durch Zusammenschluss auf über 50% kommen und so die Stimmenmehrheit erobern.
Wie du vorhin richtig ausgeführt hast, kann Hoffenheim 96% seiner Kapitalanteile veräußern und dennoch die Stimmenmehrheit innehaben (was ja so auch der Fall ist). Genauso beim BvB, der selbst weniger als 10% seiner Anteile besitzt, aber da es eine Kommanditgesellschaft auf Aktien ist dennoch die Stimmenmehrheit hat.
Wie kommst du also darauf, dass Bayern langfristig 10x 9,09% seiner Anteile jeweils an einen Investor veräußern will? Oder gehst du vom Kippen der 50+1 Regel aus?
20.01.2014 - 18:39 Uhr
Zitat von El_Bronx:
Zitat von Frisbee:
Zitat von handycap:
Aber eine Frage noch zu Bayern, ich dachte bis dato das 81,8 % FC Bayern München e. V.
sowie 9,1 % Adidas AG und 9,1 % Audi hält. Hast du da andere Quellen?
Nein, ich denke hier nur an die Zukunft. Es hieß ja seitens U. Hoeneß vor kurzem noch, dass noch ein 3. Unternehmen (Allianz???) Anteile in gleicher Größenordnung kaufen könnte. So hieß es zumindest kurz vor der Steuergeschichte, möglicherweise ist deshalb seit einiger Zeit nichts mehr passiert. - Nach dem 3. 9,09% Anteil kommt jedenfalls der 4., danach der 5. und so weiter. Die 9,09 % die bei den Unternehmen liegen ist für mich ein mathematisches Indiz auf 11 Anteile zu gleichen Größen. Die damals geplant wurden, als das erste Paket verkauft wurde.
Wobei dies ja auch gegen die 50+1 Regel verstoßen würde. Als übliche AG darf Bayern bei aktuellem Regelwerk maximal knapp die Hälfte seiner Anteile veräußern, denn mehr als die Hälfte müsste der Bayern e.V. behalten, um die Stimmenmehrheit zu wahren.
Angenommen die Bayern würden 10x 9,09% ihrer Anteile veräußern und selbst nur 9,09% behalten, so könnten einige Investoren durch Zusammenschluss auf über 50% kommen und so die Stimmenmehrheit erobern.
Wie du vorhin richtig ausgeführt hast, kann Hoffenheim 96% seiner Kapitalanteile veräußern und dennoch die Stimmenmehrheit innehaben (was ja so auch der Fall ist). Genauso beim BvB, der selbst weniger als 10% seiner Anteile besitzt, aber da es eine Kommanditgesellschaft auf Aktien ist dennoch die Stimmenmehrheit hat.
Wie kommst du also darauf, dass Bayern langfristig 10x 9,09% seiner Anteile jeweils an einen Investor veräußern will? Oder gehst du vom Kippen der 50+1 Regel aus?
11 x 9,09%. Warum das so ist, liegt in der Mathematik begründet, es hätten auch 9,1% sein können oder 9%, aber es sind 9,09% und das ist rein mathematisch doch höchst auffällig. Da wurde meiner Spekulation nach eine strategische Entscheidung im Jahr 2002 gefällt, als Adidas 9,09% der Anteile verkauft wurden, 2010 dann 9,09% an Audi und 2013 sollte wohl die Allianz mit 9,09% verfolgen. Das ist doch eindeutig, welcher Plan dahinter steckt. Und wenn Anteil Nummer 6 ansteht, gibts die 50+1 Regel wahrscheinlich gar nicht mehr.
Zitat von Frisbee:
Zitat von handycap:
Aber eine Frage noch zu Bayern, ich dachte bis dato das 81,8 % FC Bayern München e. V.
sowie 9,1 % Adidas AG und 9,1 % Audi hält. Hast du da andere Quellen?
Nein, ich denke hier nur an die Zukunft. Es hieß ja seitens U. Hoeneß vor kurzem noch, dass noch ein 3. Unternehmen (Allianz???) Anteile in gleicher Größenordnung kaufen könnte. So hieß es zumindest kurz vor der Steuergeschichte, möglicherweise ist deshalb seit einiger Zeit nichts mehr passiert. - Nach dem 3. 9,09% Anteil kommt jedenfalls der 4., danach der 5. und so weiter. Die 9,09 % die bei den Unternehmen liegen ist für mich ein mathematisches Indiz auf 11 Anteile zu gleichen Größen. Die damals geplant wurden, als das erste Paket verkauft wurde.
Wobei dies ja auch gegen die 50+1 Regel verstoßen würde. Als übliche AG darf Bayern bei aktuellem Regelwerk maximal knapp die Hälfte seiner Anteile veräußern, denn mehr als die Hälfte müsste der Bayern e.V. behalten, um die Stimmenmehrheit zu wahren.
Angenommen die Bayern würden 10x 9,09% ihrer Anteile veräußern und selbst nur 9,09% behalten, so könnten einige Investoren durch Zusammenschluss auf über 50% kommen und so die Stimmenmehrheit erobern.
Wie du vorhin richtig ausgeführt hast, kann Hoffenheim 96% seiner Kapitalanteile veräußern und dennoch die Stimmenmehrheit innehaben (was ja so auch der Fall ist). Genauso beim BvB, der selbst weniger als 10% seiner Anteile besitzt, aber da es eine Kommanditgesellschaft auf Aktien ist dennoch die Stimmenmehrheit hat.
Wie kommst du also darauf, dass Bayern langfristig 10x 9,09% seiner Anteile jeweils an einen Investor veräußern will? Oder gehst du vom Kippen der 50+1 Regel aus?
11 x 9,09%. Warum das so ist, liegt in der Mathematik begründet, es hätten auch 9,1% sein können oder 9%, aber es sind 9,09% und das ist rein mathematisch doch höchst auffällig. Da wurde meiner Spekulation nach eine strategische Entscheidung im Jahr 2002 gefällt, als Adidas 9,09% der Anteile verkauft wurden, 2010 dann 9,09% an Audi und 2013 sollte wohl die Allianz mit 9,09% verfolgen. Das ist doch eindeutig, welcher Plan dahinter steckt. Und wenn Anteil Nummer 6 ansteht, gibts die 50+1 Regel wahrscheinlich gar nicht mehr.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Frisbee am 20.01.2014 um 18:40 Uhr bearbeitet
20.01.2014 - 18:51 Uhr
Zitat von Frisbee:
Zitat von El_Bronx:
Wie kommst du also darauf, dass Bayern langfristig 10x 9,09% seiner Anteile jeweils an einen Investor veräußern will? Oder gehst du vom Kippen der 50+1 Regel aus?
11 x 9,09%. Warum das so ist, liegt in der Mathematik begründet, es hätten auch 9,1% sein können oder 9%, aber es sind 9,09% und das ist rein mathematisch doch höchst auffällig. Da wurde meiner Spekulation nach eine strategische Entscheidung im Jahr 2002 gefällt, als Adidas 9,09% der Anteile verkauft wurden, 2010 dann 9,09% an Audi und 2013 sollte wohl die Allianz mit 9,09% verfolgen. Das ist doch eindeutig, welcher Plan dahinter steckt. Und wenn Anteil Nummer 6 ansteht, gibts die 50+1 Regel wahrscheinlich gar nicht mehr.
Ich bin zunächst davon ausgegangen du meintest 10x 9,09% abgeben und selbst 9,09 behalten.
Also du meinst der FCB will die 50+1 Regel kippen, damit er mehr als 5x, also konkret 11x 9,09% seiner Anteile an Investoren ausgeben kann und schließlich nur noch 0,01% im Besitz des FC Bayern e.V. bleibt. Interessant. Nur würde der FC Bayern damit zum Spielball seiner Investoren. Glaubst du wirklich, dass der FCB seine Entscheidungsmacht tatsächlich verkaufen würde?
Zitat von El_Bronx:
Wie kommst du also darauf, dass Bayern langfristig 10x 9,09% seiner Anteile jeweils an einen Investor veräußern will? Oder gehst du vom Kippen der 50+1 Regel aus?
11 x 9,09%. Warum das so ist, liegt in der Mathematik begründet, es hätten auch 9,1% sein können oder 9%, aber es sind 9,09% und das ist rein mathematisch doch höchst auffällig. Da wurde meiner Spekulation nach eine strategische Entscheidung im Jahr 2002 gefällt, als Adidas 9,09% der Anteile verkauft wurden, 2010 dann 9,09% an Audi und 2013 sollte wohl die Allianz mit 9,09% verfolgen. Das ist doch eindeutig, welcher Plan dahinter steckt. Und wenn Anteil Nummer 6 ansteht, gibts die 50+1 Regel wahrscheinlich gar nicht mehr.
Ich bin zunächst davon ausgegangen du meintest 10x 9,09% abgeben und selbst 9,09 behalten.
Also du meinst der FCB will die 50+1 Regel kippen, damit er mehr als 5x, also konkret 11x 9,09% seiner Anteile an Investoren ausgeben kann und schließlich nur noch 0,01% im Besitz des FC Bayern e.V. bleibt. Interessant. Nur würde der FC Bayern damit zum Spielball seiner Investoren. Glaubst du wirklich, dass der FCB seine Entscheidungsmacht tatsächlich verkaufen würde?
20.01.2014 - 18:55 Uhr
Zitat von El_Bronx:
Zitat von Frisbee:
Zitat von El_Bronx:
Wie kommst du also darauf, dass Bayern langfristig 10x 9,09% seiner Anteile jeweils an einen Investor veräußern will? Oder gehst du vom Kippen der 50+1 Regel aus?
11 x 9,09%. Warum das so ist, liegt in der Mathematik begründet, es hätten auch 9,1% sein können oder 9%, aber es sind 9,09% und das ist rein mathematisch doch höchst auffällig. Da wurde meiner Spekulation nach eine strategische Entscheidung im Jahr 2002 gefällt, als Adidas 9,09% der Anteile verkauft wurden, 2010 dann 9,09% an Audi und 2013 sollte wohl die Allianz mit 9,09% verfolgen. Das ist doch eindeutig, welcher Plan dahinter steckt. Und wenn Anteil Nummer 6 ansteht, gibts die 50+1 Regel wahrscheinlich gar nicht mehr.
Ich bin zunächst davon ausgegangen du meintest 10x 9,09% abgeben und selbst 9,09 behalten.
Also du meinst der FCB will die 50+1 Regel kippen, damit er mehr als 5x, also konkret 11x 9,09% seiner Anteile an Investoren ausgeben kann und schließlich nur noch 0,01% im Besitz des FC Bayern e.V. bleibt. Interessant. Nur würde der FC Bayern damit zum Spielball seiner Investoren. Glaubst du wirklich, dass der FCB seine Entscheidungsmacht tatsächlich verkaufen würde?
Und? Der VfL hat auch 100% der Stimmanteile verkauft, Bayer hat 100% seiner Stimmanteile verkauft, in der BPL ist es völlig normal.
Die Gesellschafter, also die Unternehmen mit den 9,09% Anteilen, bestellen den/die Geschäftsführer und diese(e) werden den Verein nach besten Wissen und Gewissen so erfolgreich wie möglich führen.
Die Unternehmen werden schon aus Eigeninteresse den Ligenbetrieb des Vereins nicht einstellen. ;)
Das Gesellschafter hinter einem Unternehmen stehen ist ein völlig normaler Vorgang in der Wirtschaft und i.d.R. wollen alle das bestmögliche für das Unternehmen.
Zitat von Frisbee:
Zitat von El_Bronx:
Wie kommst du also darauf, dass Bayern langfristig 10x 9,09% seiner Anteile jeweils an einen Investor veräußern will? Oder gehst du vom Kippen der 50+1 Regel aus?
11 x 9,09%. Warum das so ist, liegt in der Mathematik begründet, es hätten auch 9,1% sein können oder 9%, aber es sind 9,09% und das ist rein mathematisch doch höchst auffällig. Da wurde meiner Spekulation nach eine strategische Entscheidung im Jahr 2002 gefällt, als Adidas 9,09% der Anteile verkauft wurden, 2010 dann 9,09% an Audi und 2013 sollte wohl die Allianz mit 9,09% verfolgen. Das ist doch eindeutig, welcher Plan dahinter steckt. Und wenn Anteil Nummer 6 ansteht, gibts die 50+1 Regel wahrscheinlich gar nicht mehr.
Ich bin zunächst davon ausgegangen du meintest 10x 9,09% abgeben und selbst 9,09 behalten.
Also du meinst der FCB will die 50+1 Regel kippen, damit er mehr als 5x, also konkret 11x 9,09% seiner Anteile an Investoren ausgeben kann und schließlich nur noch 0,01% im Besitz des FC Bayern e.V. bleibt. Interessant. Nur würde der FC Bayern damit zum Spielball seiner Investoren. Glaubst du wirklich, dass der FCB seine Entscheidungsmacht tatsächlich verkaufen würde?
Und? Der VfL hat auch 100% der Stimmanteile verkauft, Bayer hat 100% seiner Stimmanteile verkauft, in der BPL ist es völlig normal.
Die Gesellschafter, also die Unternehmen mit den 9,09% Anteilen, bestellen den/die Geschäftsführer und diese(e) werden den Verein nach besten Wissen und Gewissen so erfolgreich wie möglich führen.
Die Unternehmen werden schon aus Eigeninteresse den Ligenbetrieb des Vereins nicht einstellen. ;)
Das Gesellschafter hinter einem Unternehmen stehen ist ein völlig normaler Vorgang in der Wirtschaft und i.d.R. wollen alle das bestmögliche für das Unternehmen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Frisbee am 20.01.2014 um 19:00 Uhr bearbeitet
20.01.2014 - 19:17 Uhr
Zitat von Frisbee:
Zitat von El_Bronx:
Also du meinst der FCB will die 50+1 Regel kippen, damit er mehr als 5x, also konkret 11x 9,09% seiner Anteile an Investoren ausgeben kann und schließlich nur noch 0,01% im Besitz des FC Bayern e.V. bleibt. Interessant. Nur würde der FC Bayern damit zum Spielball seiner Investoren. Glaubst du wirklich, dass der FCB seine Entscheidungsmacht tatsächlich verkaufen würde?
Und? Der VfL hat auch 100% der Stimmanteile verkauft, Bayer hat 100% seiner Stimmanteile verkauft, in der BPL ist es völlig normal.
Die Gesellschafter, also die Unternehmen mit den 9,09% Anteilen, bestellen den/die Geschäftsführer und diese(e) werden den Verein nach besten Wissen und Gewissen so erfolgreich wie möglich führen.
Die Unternehmen werden schon aus Eigeninteresse den Ligenbetrieb des Vereins nicht einstellen. ;)
Das Gesellschafter hinter einem Unternehmen stehen ist ein völlig normaler Vorgang in der Wirtschaft und i.d.R. wollen alle das bestmögliche für das Unternehmen.
Wie du schon richtig schreibst wollen die Investoren natürlich IN DER REGEL nur das Bestmögliche für den Verein.
Nur impliziert der Ausdruck "i.d.R." eben auch, dass es auch Ausnahmen gibt. Wenn es wie beim VfL nur einen Investor gibt, der die Richtung vorgibt, schließt das schon mal Streitpotentiale aus. Doch gerade bei 11 verschiedenen Gesellschaftern sind die Interessenlagen durchaus mal unterschiedlich, mitunter kommt es sogar zum Machtkampf der Investoren, wie das in der BPL auch schon geschehen ist. Darunter hat dann der Verein zu leiden, der dann keinen klaren Kurs verfolgen kann. Aber selbst bei einem Investor kommt es vor, dass bestimmte Konzerninteressen vor denen des Vereins stehen. So könnte bspw. das Marketing für die Investoren den sportlichen Erfolg in den Hintergrund drängen. Bei "meinem" Arsenal FC wurden im Sommer z.B. Stimmen laut, es würde nur deshalb weniger in Neuzugänge investiert, damit die Gewinne und damit die Dividenden höher ausfallen. Denn die wichtige Werbeplattform Championsleague würde auch mit bestehendem Personal erreicht. Zum Glück kam am Ende dann doch noch Özil, aber wie du siehst, haben Investoren nicht immer das Beste für den sportlichen Erfolg des Clubs im Sinn.
Zitat von El_Bronx:
Also du meinst der FCB will die 50+1 Regel kippen, damit er mehr als 5x, also konkret 11x 9,09% seiner Anteile an Investoren ausgeben kann und schließlich nur noch 0,01% im Besitz des FC Bayern e.V. bleibt. Interessant. Nur würde der FC Bayern damit zum Spielball seiner Investoren. Glaubst du wirklich, dass der FCB seine Entscheidungsmacht tatsächlich verkaufen würde?
Und? Der VfL hat auch 100% der Stimmanteile verkauft, Bayer hat 100% seiner Stimmanteile verkauft, in der BPL ist es völlig normal.
Die Gesellschafter, also die Unternehmen mit den 9,09% Anteilen, bestellen den/die Geschäftsführer und diese(e) werden den Verein nach besten Wissen und Gewissen so erfolgreich wie möglich führen.
Die Unternehmen werden schon aus Eigeninteresse den Ligenbetrieb des Vereins nicht einstellen. ;)
Das Gesellschafter hinter einem Unternehmen stehen ist ein völlig normaler Vorgang in der Wirtschaft und i.d.R. wollen alle das bestmögliche für das Unternehmen.
Wie du schon richtig schreibst wollen die Investoren natürlich IN DER REGEL nur das Bestmögliche für den Verein.
Nur impliziert der Ausdruck "i.d.R." eben auch, dass es auch Ausnahmen gibt. Wenn es wie beim VfL nur einen Investor gibt, der die Richtung vorgibt, schließt das schon mal Streitpotentiale aus. Doch gerade bei 11 verschiedenen Gesellschaftern sind die Interessenlagen durchaus mal unterschiedlich, mitunter kommt es sogar zum Machtkampf der Investoren, wie das in der BPL auch schon geschehen ist. Darunter hat dann der Verein zu leiden, der dann keinen klaren Kurs verfolgen kann. Aber selbst bei einem Investor kommt es vor, dass bestimmte Konzerninteressen vor denen des Vereins stehen. So könnte bspw. das Marketing für die Investoren den sportlichen Erfolg in den Hintergrund drängen. Bei "meinem" Arsenal FC wurden im Sommer z.B. Stimmen laut, es würde nur deshalb weniger in Neuzugänge investiert, damit die Gewinne und damit die Dividenden höher ausfallen. Denn die wichtige Werbeplattform Championsleague würde auch mit bestehendem Personal erreicht. Zum Glück kam am Ende dann doch noch Özil, aber wie du siehst, haben Investoren nicht immer das Beste für den sportlichen Erfolg des Clubs im Sinn.
20.01.2014 - 19:33 Uhr
Zitat von El_Bronx:
Zitat von Frisbee:
Zitat von El_Bronx:
Also du meinst der FCB will die 50+1 Regel kippen, damit er mehr als 5x, also konkret 11x 9,09% seiner Anteile an Investoren ausgeben kann und schließlich nur noch 0,01% im Besitz des FC Bayern e.V. bleibt. Interessant. Nur würde der FC Bayern damit zum Spielball seiner Investoren. Glaubst du wirklich, dass der FCB seine Entscheidungsmacht tatsächlich verkaufen würde?
Und? Der VfL hat auch 100% der Stimmanteile verkauft, Bayer hat 100% seiner Stimmanteile verkauft, in der BPL ist es völlig normal.
Die Gesellschafter, also die Unternehmen mit den 9,09% Anteilen, bestellen den/die Geschäftsführer und diese(e) werden den Verein nach besten Wissen und Gewissen so erfolgreich wie möglich führen.
Die Unternehmen werden schon aus Eigeninteresse den Ligenbetrieb des Vereins nicht einstellen. ;)
Das Gesellschafter hinter einem Unternehmen stehen ist ein völlig normaler Vorgang in der Wirtschaft und i.d.R. wollen alle das bestmögliche für das Unternehmen.
Wie du schon richtig schreibst wollen die Investoren natürlich IN DER REGEL nur das Bestmögliche für den Verein.
Nur impliziert der Ausdruck "i.d.R." eben auch, dass es auch Ausnahmen gibt. Wenn es wie beim VfL nur einen Investor gibt, der die Richtung vorgibt, schließt das schon mal Streitpotentiale aus. Doch gerade bei 11 verschiedenen Gesellschaftern sind die Interessenlagen durchaus mal unterschiedlich, mitunter kommt es sogar zum Machtkampf der Investoren, wie das in der BPL auch schon geschehen ist. Darunter hat dann der Verein zu leiden, der dann keinen klaren Kurs verfolgen kann. Aber selbst bei einem Investor kommt es vor, dass bestimmte Konzerninteressen vor denen des Vereins stehen. So könnte bspw. das Marketing für die Investoren den sportlichen Erfolg in den Hintergrund drängen. Bei "meinem" Arsenal FC wurden im Sommer z.B. Stimmen laut, es würde nur deshalb weniger in Neuzugänge investiert, damit die Gewinne und damit die Dividenden höher ausfallen. Denn die wichtige Werbeplattform Championsleague würde auch mit bestehendem Personal erreicht. Zum Glück kam am Ende dann doch noch Özil, aber wie du siehst, haben Investoren nicht immer das Beste für den sportlichen Erfolg des Clubs im Sinn.
Es sind aber 11 Investoren und keine 10, zu einem Patt wird es nicht kommen, Entscheidungen können also immer getroffen werden, deshalb ja auch die 9,09% und nicht 10 o.ä. - und wenn 1, 2 Unternehmen gerne höhere Dividenden wollen, dann gibt es immer noch 9 Unternehmen die sie überstimmen können. In meinen Augen dürfte das keine Probleme geben. Nicht zu vergessen ist Audi und adidas eben seit einigen Jahren im AR vertreten, die werden die schon Stück für Stück auf Linie bringen.
Zitat von Frisbee:
Zitat von El_Bronx:
Also du meinst der FCB will die 50+1 Regel kippen, damit er mehr als 5x, also konkret 11x 9,09% seiner Anteile an Investoren ausgeben kann und schließlich nur noch 0,01% im Besitz des FC Bayern e.V. bleibt. Interessant. Nur würde der FC Bayern damit zum Spielball seiner Investoren. Glaubst du wirklich, dass der FCB seine Entscheidungsmacht tatsächlich verkaufen würde?
Und? Der VfL hat auch 100% der Stimmanteile verkauft, Bayer hat 100% seiner Stimmanteile verkauft, in der BPL ist es völlig normal.
Die Gesellschafter, also die Unternehmen mit den 9,09% Anteilen, bestellen den/die Geschäftsführer und diese(e) werden den Verein nach besten Wissen und Gewissen so erfolgreich wie möglich führen.
Die Unternehmen werden schon aus Eigeninteresse den Ligenbetrieb des Vereins nicht einstellen. ;)
Das Gesellschafter hinter einem Unternehmen stehen ist ein völlig normaler Vorgang in der Wirtschaft und i.d.R. wollen alle das bestmögliche für das Unternehmen.
Wie du schon richtig schreibst wollen die Investoren natürlich IN DER REGEL nur das Bestmögliche für den Verein.
Nur impliziert der Ausdruck "i.d.R." eben auch, dass es auch Ausnahmen gibt. Wenn es wie beim VfL nur einen Investor gibt, der die Richtung vorgibt, schließt das schon mal Streitpotentiale aus. Doch gerade bei 11 verschiedenen Gesellschaftern sind die Interessenlagen durchaus mal unterschiedlich, mitunter kommt es sogar zum Machtkampf der Investoren, wie das in der BPL auch schon geschehen ist. Darunter hat dann der Verein zu leiden, der dann keinen klaren Kurs verfolgen kann. Aber selbst bei einem Investor kommt es vor, dass bestimmte Konzerninteressen vor denen des Vereins stehen. So könnte bspw. das Marketing für die Investoren den sportlichen Erfolg in den Hintergrund drängen. Bei "meinem" Arsenal FC wurden im Sommer z.B. Stimmen laut, es würde nur deshalb weniger in Neuzugänge investiert, damit die Gewinne und damit die Dividenden höher ausfallen. Denn die wichtige Werbeplattform Championsleague würde auch mit bestehendem Personal erreicht. Zum Glück kam am Ende dann doch noch Özil, aber wie du siehst, haben Investoren nicht immer das Beste für den sportlichen Erfolg des Clubs im Sinn.
Es sind aber 11 Investoren und keine 10, zu einem Patt wird es nicht kommen, Entscheidungen können also immer getroffen werden, deshalb ja auch die 9,09% und nicht 10 o.ä. - und wenn 1, 2 Unternehmen gerne höhere Dividenden wollen, dann gibt es immer noch 9 Unternehmen die sie überstimmen können. In meinen Augen dürfte das keine Probleme geben. Nicht zu vergessen ist Audi und adidas eben seit einigen Jahren im AR vertreten, die werden die schon Stück für Stück auf Linie bringen.
20.01.2014 - 19:54 Uhr
Zitat von Frisbee:
Zitat von El_Bronx:
Zitat von Frisbee:
Zitat von El_Bronx:
Also du meinst der FCB will die 50+1 Regel kippen, damit er mehr als 5x, also konkret 11x 9,09% seiner Anteile an Investoren ausgeben kann und schließlich nur noch 0,01% im Besitz des FC Bayern e.V. bleibt. Interessant. Nur würde der FC Bayern damit zum Spielball seiner Investoren. Glaubst du wirklich, dass der FCB seine Entscheidungsmacht tatsächlich verkaufen würde?
Und? Der VfL hat auch 100% der Stimmanteile verkauft, Bayer hat 100% seiner Stimmanteile verkauft, in der BPL ist es völlig normal.
Die Gesellschafter, also die Unternehmen mit den 9,09% Anteilen, bestellen den/die Geschäftsführer und diese(e) werden den Verein nach besten Wissen und Gewissen so erfolgreich wie möglich führen.
Die Unternehmen werden schon aus Eigeninteresse den Ligenbetrieb des Vereins nicht einstellen. ;)
Das Gesellschafter hinter einem Unternehmen stehen ist ein völlig normaler Vorgang in der Wirtschaft und i.d.R. wollen alle das bestmögliche für das Unternehmen.
Wie du schon richtig schreibst wollen die Investoren natürlich IN DER REGEL nur das Bestmögliche für den Verein.
Nur impliziert der Ausdruck "i.d.R." eben auch, dass es auch Ausnahmen gibt. Wenn es wie beim VfL nur einen Investor gibt, der die Richtung vorgibt, schließt das schon mal Streitpotentiale aus. Doch gerade bei 11 verschiedenen Gesellschaftern sind die Interessenlagen durchaus mal unterschiedlich, mitunter kommt es sogar zum Machtkampf der Investoren, wie das in der BPL auch schon geschehen ist. Darunter hat dann der Verein zu leiden, der dann keinen klaren Kurs verfolgen kann. Aber selbst bei einem Investor kommt es vor, dass bestimmte Konzerninteressen vor denen des Vereins stehen. So könnte bspw. das Marketing für die Investoren den sportlichen Erfolg in den Hintergrund drängen. Bei "meinem" Arsenal FC wurden im Sommer z.B. Stimmen laut, es würde nur deshalb weniger in Neuzugänge investiert, damit die Gewinne und damit die Dividenden höher ausfallen. Denn die wichtige Werbeplattform Championsleague würde auch mit bestehendem Personal erreicht. Zum Glück kam am Ende dann doch noch Özil, aber wie du siehst, haben Investoren nicht immer das Beste für den sportlichen Erfolg des Clubs im Sinn.
Es sind aber 11 Investoren und keine 10, zu einem Patt wird es nicht kommen, Entscheidungen können also immer getroffen werden, deshalb ja auch die 9,09% und nicht 10 o.ä. - und wenn 1, 2 Unternehmen gerne höhere Dividenden wollen, dann gibt es immer noch 9 Unternehmen die sie überstimmen können. In meinen Augen dürfte das keine Probleme geben. Nicht zu vergessen ist Audi und adidas eben seit einigen Jahren im AR vertreten, die werden die schon Stück für Stück auf Linie bringen.
Naja es können auch 5 dafür sein, 5 dagegen und einer enthält sich. Oder bei 2 einigermaßen zusammenhängenden Abstimmungen stimmen zunächst 6 dafür, bei der 2. Abstimmung aber einer von denen, die beim ersten Votum dafür waren, dann dagegen, weil er womöglich durch andere beeinflusst wurde (Geld, Macht, Absprachen a la "ich unterstütze dich bei der nächsten Abstimmung" etc.). Es gibt viele Szenarien wie das dem Verein nicht zuträglich sein kann. Ich bin selbst Aktionär und kenne auch einige Großaktionäre aus Aufsichtsräten, die mir schon etliche solcher Geschichten über Machtkämpfe, Absprachen usw. erzählt haben. Ich als FC Bayern e.V. würde deshalb über 50% der AG-Anteile für mich behalten. Aber da gehen die Meinungen wohl auseinander.
Zitat von El_Bronx:
Zitat von Frisbee:
Zitat von El_Bronx:
Also du meinst der FCB will die 50+1 Regel kippen, damit er mehr als 5x, also konkret 11x 9,09% seiner Anteile an Investoren ausgeben kann und schließlich nur noch 0,01% im Besitz des FC Bayern e.V. bleibt. Interessant. Nur würde der FC Bayern damit zum Spielball seiner Investoren. Glaubst du wirklich, dass der FCB seine Entscheidungsmacht tatsächlich verkaufen würde?
Und? Der VfL hat auch 100% der Stimmanteile verkauft, Bayer hat 100% seiner Stimmanteile verkauft, in der BPL ist es völlig normal.
Die Gesellschafter, also die Unternehmen mit den 9,09% Anteilen, bestellen den/die Geschäftsführer und diese(e) werden den Verein nach besten Wissen und Gewissen so erfolgreich wie möglich führen.
Die Unternehmen werden schon aus Eigeninteresse den Ligenbetrieb des Vereins nicht einstellen. ;)
Das Gesellschafter hinter einem Unternehmen stehen ist ein völlig normaler Vorgang in der Wirtschaft und i.d.R. wollen alle das bestmögliche für das Unternehmen.
Wie du schon richtig schreibst wollen die Investoren natürlich IN DER REGEL nur das Bestmögliche für den Verein.
Nur impliziert der Ausdruck "i.d.R." eben auch, dass es auch Ausnahmen gibt. Wenn es wie beim VfL nur einen Investor gibt, der die Richtung vorgibt, schließt das schon mal Streitpotentiale aus. Doch gerade bei 11 verschiedenen Gesellschaftern sind die Interessenlagen durchaus mal unterschiedlich, mitunter kommt es sogar zum Machtkampf der Investoren, wie das in der BPL auch schon geschehen ist. Darunter hat dann der Verein zu leiden, der dann keinen klaren Kurs verfolgen kann. Aber selbst bei einem Investor kommt es vor, dass bestimmte Konzerninteressen vor denen des Vereins stehen. So könnte bspw. das Marketing für die Investoren den sportlichen Erfolg in den Hintergrund drängen. Bei "meinem" Arsenal FC wurden im Sommer z.B. Stimmen laut, es würde nur deshalb weniger in Neuzugänge investiert, damit die Gewinne und damit die Dividenden höher ausfallen. Denn die wichtige Werbeplattform Championsleague würde auch mit bestehendem Personal erreicht. Zum Glück kam am Ende dann doch noch Özil, aber wie du siehst, haben Investoren nicht immer das Beste für den sportlichen Erfolg des Clubs im Sinn.
Es sind aber 11 Investoren und keine 10, zu einem Patt wird es nicht kommen, Entscheidungen können also immer getroffen werden, deshalb ja auch die 9,09% und nicht 10 o.ä. - und wenn 1, 2 Unternehmen gerne höhere Dividenden wollen, dann gibt es immer noch 9 Unternehmen die sie überstimmen können. In meinen Augen dürfte das keine Probleme geben. Nicht zu vergessen ist Audi und adidas eben seit einigen Jahren im AR vertreten, die werden die schon Stück für Stück auf Linie bringen.
Naja es können auch 5 dafür sein, 5 dagegen und einer enthält sich. Oder bei 2 einigermaßen zusammenhängenden Abstimmungen stimmen zunächst 6 dafür, bei der 2. Abstimmung aber einer von denen, die beim ersten Votum dafür waren, dann dagegen, weil er womöglich durch andere beeinflusst wurde (Geld, Macht, Absprachen a la "ich unterstütze dich bei der nächsten Abstimmung" etc.). Es gibt viele Szenarien wie das dem Verein nicht zuträglich sein kann. Ich bin selbst Aktionär und kenne auch einige Großaktionäre aus Aufsichtsräten, die mir schon etliche solcher Geschichten über Machtkämpfe, Absprachen usw. erzählt haben. Ich als FC Bayern e.V. würde deshalb über 50% der AG-Anteile für mich behalten. Aber da gehen die Meinungen wohl auseinander.
20.01.2014 - 20:24 Uhr
Zitat von El_Bronx:
Zitat von Frisbee:
Zitat von El_Bronx:
Zitat von Frisbee:
Zitat von El_Bronx:
Also du meinst der FCB will die 50+1 Regel kippen, damit er mehr als 5x, also konkret 11x 9,09% seiner Anteile an Investoren ausgeben kann und schließlich nur noch 0,01% im Besitz des FC Bayern e.V. bleibt. Interessant. Nur würde der FC Bayern damit zum Spielball seiner Investoren. Glaubst du wirklich, dass der FCB seine Entscheidungsmacht tatsächlich verkaufen würde?
Und? Der VfL hat auch 100% der Stimmanteile verkauft, Bayer hat 100% seiner Stimmanteile verkauft, in der BPL ist es völlig normal.
Die Gesellschafter, also die Unternehmen mit den 9,09% Anteilen, bestellen den/die Geschäftsführer und diese(e) werden den Verein nach besten Wissen und Gewissen so erfolgreich wie möglich führen.
Die Unternehmen werden schon aus Eigeninteresse den Ligenbetrieb des Vereins nicht einstellen. ;)
Das Gesellschafter hinter einem Unternehmen stehen ist ein völlig normaler Vorgang in der Wirtschaft und i.d.R. wollen alle das bestmögliche für das Unternehmen.
Wie du schon richtig schreibst wollen die Investoren natürlich IN DER REGEL nur das Bestmögliche für den Verein.
Nur impliziert der Ausdruck "i.d.R." eben auch, dass es auch Ausnahmen gibt. Wenn es wie beim VfL nur einen Investor gibt, der die Richtung vorgibt, schließt das schon mal Streitpotentiale aus. Doch gerade bei 11 verschiedenen Gesellschaftern sind die Interessenlagen durchaus mal unterschiedlich, mitunter kommt es sogar zum Machtkampf der Investoren, wie das in der BPL auch schon geschehen ist. Darunter hat dann der Verein zu leiden, der dann keinen klaren Kurs verfolgen kann. Aber selbst bei einem Investor kommt es vor, dass bestimmte Konzerninteressen vor denen des Vereins stehen. So könnte bspw. das Marketing für die Investoren den sportlichen Erfolg in den Hintergrund drängen. Bei "meinem" Arsenal FC wurden im Sommer z.B. Stimmen laut, es würde nur deshalb weniger in Neuzugänge investiert, damit die Gewinne und damit die Dividenden höher ausfallen. Denn die wichtige Werbeplattform Championsleague würde auch mit bestehendem Personal erreicht. Zum Glück kam am Ende dann doch noch Özil, aber wie du siehst, haben Investoren nicht immer das Beste für den sportlichen Erfolg des Clubs im Sinn.
Es sind aber 11 Investoren und keine 10, zu einem Patt wird es nicht kommen, Entscheidungen können also immer getroffen werden, deshalb ja auch die 9,09% und nicht 10 o.ä. - und wenn 1, 2 Unternehmen gerne höhere Dividenden wollen, dann gibt es immer noch 9 Unternehmen die sie überstimmen können. In meinen Augen dürfte das keine Probleme geben. Nicht zu vergessen ist Audi und adidas eben seit einigen Jahren im AR vertreten, die werden die schon Stück für Stück auf Linie bringen.
Naja es können auch 5 dafür sein, 5 dagegen und einer enthält sich. Oder bei 2 einigermaßen zusammenhängenden Abstimmungen stimmen zunächst 6 dafür, bei der 2. Abstimmung aber einer von denen, die beim ersten Votum dafür waren, dann dagegen, weil er womöglich durch andere beeinflusst wurde (Geld, Macht, Absprachen a la "ich unterstütze dich bei der nächsten Abstimmung" etc.). Es gibt viele Szenarien wie das dem Verein nicht zuträglich sein kann. Ich bin selbst Aktionär und kenne auch einige Großaktionäre aus Aufsichtsräten, die mir schon etliche solcher Geschichten über Machtkämpfe, Absprachen usw. erzählt haben. Ich als FC Bayern e.V. würde deshalb über 50% der AG-Anteile für mich behalten. Aber da gehen die Meinungen wohl auseinander.
Ganz so einfach ist es nicht für den Vorstand und Aufsichtsrat des FCB mehr als 50% der Anteile der AG in 9,09%-Stücken der AG, da dies der Zustimmung der Mitgliederversammlung bedürfte (mit Dreiviertelmehrheit).
Im Moment können nur noch einmal 9,09 Prozent ohne Zustimmung der Mitglieder veräußert werden, da sich der FCB intern sogar die 70/30-Regel auferlegt hat.
Will der Vorstand darüber hinaus weitere Anteile verkaufen müssen die Vereinsmitglieder zustimmen, wozu es natürlich nicht kommen wird.
Zitat von Frisbee:
Zitat von El_Bronx:
Zitat von Frisbee:
Zitat von El_Bronx:
Also du meinst der FCB will die 50+1 Regel kippen, damit er mehr als 5x, also konkret 11x 9,09% seiner Anteile an Investoren ausgeben kann und schließlich nur noch 0,01% im Besitz des FC Bayern e.V. bleibt. Interessant. Nur würde der FC Bayern damit zum Spielball seiner Investoren. Glaubst du wirklich, dass der FCB seine Entscheidungsmacht tatsächlich verkaufen würde?
Und? Der VfL hat auch 100% der Stimmanteile verkauft, Bayer hat 100% seiner Stimmanteile verkauft, in der BPL ist es völlig normal.
Die Gesellschafter, also die Unternehmen mit den 9,09% Anteilen, bestellen den/die Geschäftsführer und diese(e) werden den Verein nach besten Wissen und Gewissen so erfolgreich wie möglich führen.
Die Unternehmen werden schon aus Eigeninteresse den Ligenbetrieb des Vereins nicht einstellen. ;)
Das Gesellschafter hinter einem Unternehmen stehen ist ein völlig normaler Vorgang in der Wirtschaft und i.d.R. wollen alle das bestmögliche für das Unternehmen.
Wie du schon richtig schreibst wollen die Investoren natürlich IN DER REGEL nur das Bestmögliche für den Verein.
Nur impliziert der Ausdruck "i.d.R." eben auch, dass es auch Ausnahmen gibt. Wenn es wie beim VfL nur einen Investor gibt, der die Richtung vorgibt, schließt das schon mal Streitpotentiale aus. Doch gerade bei 11 verschiedenen Gesellschaftern sind die Interessenlagen durchaus mal unterschiedlich, mitunter kommt es sogar zum Machtkampf der Investoren, wie das in der BPL auch schon geschehen ist. Darunter hat dann der Verein zu leiden, der dann keinen klaren Kurs verfolgen kann. Aber selbst bei einem Investor kommt es vor, dass bestimmte Konzerninteressen vor denen des Vereins stehen. So könnte bspw. das Marketing für die Investoren den sportlichen Erfolg in den Hintergrund drängen. Bei "meinem" Arsenal FC wurden im Sommer z.B. Stimmen laut, es würde nur deshalb weniger in Neuzugänge investiert, damit die Gewinne und damit die Dividenden höher ausfallen. Denn die wichtige Werbeplattform Championsleague würde auch mit bestehendem Personal erreicht. Zum Glück kam am Ende dann doch noch Özil, aber wie du siehst, haben Investoren nicht immer das Beste für den sportlichen Erfolg des Clubs im Sinn.
Es sind aber 11 Investoren und keine 10, zu einem Patt wird es nicht kommen, Entscheidungen können also immer getroffen werden, deshalb ja auch die 9,09% und nicht 10 o.ä. - und wenn 1, 2 Unternehmen gerne höhere Dividenden wollen, dann gibt es immer noch 9 Unternehmen die sie überstimmen können. In meinen Augen dürfte das keine Probleme geben. Nicht zu vergessen ist Audi und adidas eben seit einigen Jahren im AR vertreten, die werden die schon Stück für Stück auf Linie bringen.
Naja es können auch 5 dafür sein, 5 dagegen und einer enthält sich. Oder bei 2 einigermaßen zusammenhängenden Abstimmungen stimmen zunächst 6 dafür, bei der 2. Abstimmung aber einer von denen, die beim ersten Votum dafür waren, dann dagegen, weil er womöglich durch andere beeinflusst wurde (Geld, Macht, Absprachen a la "ich unterstütze dich bei der nächsten Abstimmung" etc.). Es gibt viele Szenarien wie das dem Verein nicht zuträglich sein kann. Ich bin selbst Aktionär und kenne auch einige Großaktionäre aus Aufsichtsräten, die mir schon etliche solcher Geschichten über Machtkämpfe, Absprachen usw. erzählt haben. Ich als FC Bayern e.V. würde deshalb über 50% der AG-Anteile für mich behalten. Aber da gehen die Meinungen wohl auseinander.
Ganz so einfach ist es nicht für den Vorstand und Aufsichtsrat des FCB mehr als 50% der Anteile der AG in 9,09%-Stücken der AG, da dies der Zustimmung der Mitgliederversammlung bedürfte (mit Dreiviertelmehrheit).
Im Moment können nur noch einmal 9,09 Prozent ohne Zustimmung der Mitglieder veräußert werden, da sich der FCB intern sogar die 70/30-Regel auferlegt hat.
Will der Vorstand darüber hinaus weitere Anteile verkaufen müssen die Vereinsmitglieder zustimmen, wozu es natürlich nicht kommen wird.
21.01.2014 - 13:32 Uhr
Ganz ehrlich...
Kann man den Thread hier nicht mal ne zeit dicht machen? Muss man sich jetzt bei jedem größeren Transfer hier die Aussagen von fans anderer durchlesen, dass sie es unfair finden etc.? Wirklich zum THEMA tragen diese Aussagen hier jedenfalls nicht bei, wie ich finde.
Da bin ich eher für die Einrichtung eines JAMMER-Threads, wo sich jeder Fan anderer Vereine auslassen kann, wie doof der VfL doch ist...
Kann man den Thread hier nicht mal ne zeit dicht machen? Muss man sich jetzt bei jedem größeren Transfer hier die Aussagen von fans anderer durchlesen, dass sie es unfair finden etc.? Wirklich zum THEMA tragen diese Aussagen hier jedenfalls nicht bei, wie ich finde.
Da bin ich eher für die Einrichtung eines JAMMER-Threads, wo sich jeder Fan anderer Vereine auslassen kann, wie doof der VfL doch ist...
21.01.2014 - 13:46 Uhr
Zitat von Gavin_WOB:
Da bin ich eher für die Einrichtung eines JAMMER-Threads, wo sich jeder Fan anderer Vereine auslassen kann, wie doof der VfL doch ist...
Sowas wäre auch nicht schlecht - könnte aber ausarten ... :p So wie gestern mit dem "Bayernfan" der auch per PN noch beleidigen musste, weil er den Transfer nicht einsah. :cool :p
Da bin ich eher für die Einrichtung eines JAMMER-Threads, wo sich jeder Fan anderer Vereine auslassen kann, wie doof der VfL doch ist...
Sowas wäre auch nicht schlecht - könnte aber ausarten ... :p So wie gestern mit dem "Bayernfan" der auch per PN noch beleidigen musste, weil er den Transfer nicht einsah. :cool :p
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