Regionalliga Südwest

TuS Koblenz 1911

14.06.2012 - 12:11 Uhr
TuS Koblenz 1911 |#1391
16.04.2018 - 23:38 Uhr
Der Punkt in Hoffenheim ist in Ordnung, bringt aber nur was, wenn man daheim gegen Steinbach siegt. Trotz Oberwerth-Blockade, ein Heimsieg in der ganzen Spielzeit bisher. So kann es eigentlich nix werden mit dem Erhalt der Regio. -

Zur allgemeinen Lage: die Zweite im Sinkflug seit Wochen, dort scheint es eine ähnliche Problematik zu geben wie in der Ersten am Ende der Sanderzeit, ohne Input kein Output, das war schon immer so, und in der Folge könnte womöglich der seit Jahren erfolgreiche Leiter der Zweiten, auch Vorstand Sport, Konsequenzen ziehen. Diese TuS 2018 ist ein sehr fragiles Gebilde geworden: zuviel zum sterben, zu wenig zum leben, auch stehen schon erste Abgänge fest, das selbe Jahr für Jahr.

Immerhin steht man im Verbandspokal-Endspiel, aber trotz der bravourösen Aufholjagd, ganz allein das überraschende Werk von Anel Dzaka, fällt es schwer, daran zu glauben, daß es am Ende reicht; das untere Drittel punktet regelmäßig, der TuS fällt ihre Heimschwäche vor allem gegen die direkten Konkurrenten voll auf die Füsse, Ausgang ungewiß, es müßten eben mal beide Südwestler in Liga 3 aufsteigen. Aber auch dann würde sich an der strukturellen Schwäche der TuS kaum was bessern, es fehlt generell am wirtschaftlichen Input.
TuS Koblenz 1911 |#1392
17.04.2018 - 12:46 Uhr
Ich erinnere mich an jüngste vollmundige Sprüche über "schlafende Riesen" und "goldene Zeiten"...und an totgewürgte Diskussionen über die tatsächlichen Ursachen.....Die Uhr tickt weiter und irgendwann erwischt es sogar den HSV
TuS Koblenz 1911 |#1393
17.04.2018 - 14:03 Uhr
Ja, vollmundige Sprecher hat man im Fußballgeschäft viele gehabt, man hat sie und es wird sie auch in Zukunft geben; die Versuchung ist für manchen Gewerbetreibenden groß, mittels der großen Publizität, die der Sport über die Medien genießt, auf sich selbst und sein Unternehmen aufmerksam zu machen.

Natürlich ist gerade im Amateurbereich jede Form von vereins-externer Unterstützung gut und willkommen, doch kann man durch überzogene, unrealistische Formulierungen auch Frust erzeugen. Das ist der Fall, wenn "Vision" und derzeitige Realität sich allzu sehr im Widerspruch befinden, so wie es bei der TuS 2018 der Fall ist.

Jeden, der es mit der TuS hält, wird es gruseln vor der Möglichkeit des folgenden Horrorszenarios: man steigt in die OL ab und verliert im heimischen Oberwerth - vor dem TV-Publikum der ARD - gegen Oberligist Rotweiß Koblenz das Endspiel um den Verbandspokal Rheinland; anschließend gehen große Teile beider Seniorenmannschaften von Bord, der Verein müßte in der Folge womöglich gar an Inso denken. Auch eine solche Katastrophe ist nicht ausgeschlossen, hoffen wir, daß die "goldenen Zeiten" doch noch aufziehen, aus welcher Himmelsrichtung auch immer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von vasari am 17.04.2018 um 14:07 Uhr bearbeitet
TuS Koblenz 1911 |#1394
21.04.2018 - 22:03 Uhr
Heute mal wieder TuS-Heimspiel-Grusel im Oberwerth - 0:1 verloren gegen Steinbach, einen Marktflecken irgendwo im Hessischen mit 900 Einwohnern, früher hätte man gesagt: hundert Herdstellen. Ein von dort stammender Mittelständler hält sich just for localpatriotic fun eine relativ teure Truppe, die wahrscheinlich in spätestens fünf, sechs Jahren in der CL spielen soll. Für Steinbach only. Wäre im "modernen" Fußball fast schon normal. Der Opa verkauft Bremsen in alle Welt.

Bei der TuS Koblenz geht man weder aufs Gas, noch auf die Bremse, man geht demnächst in die Oberliga RH-Pfalz/Saar, wo man vor zwei Jahren herkam, nachdem man unter Miesepeter Sander zum zweiten Mal abgestiegen war; nun hat Interimsmann Anel Dzaka, ein früherer TuS-Spieler unter Milan Sasic, den dritten Sander-Abstieg einigermassen respektabel abgewickelt, in vier Wochen ist es vorbei.

Der durch das Desinteresse der Lokalpolitik, die ebenfalls desinteressierte Wirtschaft der Region und viele Führungsfehler der Vergangenheit notorisch klamme und immer mal wieder von Insolvenz bedrohte Verein ist gezwungen, sich in die Niederungen des örtlichen Amateurligen-Fußballs runter zu sparen, was derzeit besonders schmerzlich ist, weil ein Stadt-Rivale auf den Plan getreten ist: Rot-Weiß Koblenz, ein Vielspartenclub, der neuerdings auch im Fußball Erfolg hat und im Handumdrehen zur Oberliga-Konkurrenz auf Augenhöhe geworden ist. Gegen ihn wird die TuS Ende Mai 2018 das TV-Endspiel um den Verbandspokal Rheinland auszutragen haben.

Nicht auszuschließen, daß man nach dem Abpfiff dieses Spiels dastehen könnte - ohne Regio, ohne Mannschaft, ohne Kohle, ohne Pokal, aber mit nicht unbeträchtlichen, Jahr für Jahr mitgeschleppten Verbindlichkeiten, die in der Oberliga am wenigsten abzutragen sind.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von vasari am 21.04.2018 um 22:05 Uhr bearbeitet
TuS Koblenz 1911 |#1395
22.04.2018 - 22:39 Uhr
Für mich liegt die Misere der TuS in der Unfähigkeit der handelnden Personen im Präsidium und den denjenigen, die in der Administration tätig sind.
Es ist schon ein Trauerspiel, wie innerhalb weniger Jahre unsere TuS heruntergewirtschaftet wurde. Und dies gar von Personen, die der TuS seit Jahren "dienen". Hecker hat den Absprung in Kenntnis der Umstände noch rechtzeitig geschafft.
Die finanzielle Lage der TuS von Jahr zu Jahr weiter zu verschlechtern kann nicht nur auf das Koblenzer Umfeld, die Wirtschaft und die Politik geschoben werden. Nein, es ist Zeugnis der Unfähigkeit von handelnden Personen, Streitigkeiten im Vorstand und vollkommener Fehleinschätzung der Lage.
Auch die sicherlich stimmige Auffassung, man könne froh sein, überhaupt jemanden zu finden (z. B. Gelhard oder Remo), der sich dies "anzutun" bereit war, ist weder zielführend noch ein Renommee für diesen Traditionsverein, denn auch dies ist Beleg für die Unfähigkeit des derzeitigen Präsidiums.
Jetzt komm mir aber keiner mit dem Spruch: "Dann mach es doch besser!"
Ich kritisiere auch schlechte Filme, bin aber kein Regisseur oder Schauspieler.
Ich kritisiere auch schlechte Musik, spiele aber kein Instrument und singe nicht.
Ich kritisiere auch politische Entscheidungen, bin aber kein Politiker.

•     •     •

Et hätt noch immer jot jejange
TuS Koblenz 1911 |#1396
28.04.2018 - 16:31 Uhr
4:1 Sieg in Ulm! Damit springt die TuS vorbei an den Stuttgarter Kickers auf Platz 16. Durch den Sieg von Hessen Kassel gegen Walldorf verpasst man leider den Sprung auf Platz 15. Nächste Woche hat man gegen Kassel aber die Chance diese im direkten Duell am Oberwerth zu überholen. Nächste Woche ein Sieg, dann sollte man zumindest Platz 16 halten können, vielleicht lässt man am Ende sogar die Kickers und Kassel hinter sich und landet auf Platz 15.

Wie ist der Abstieg denn genau geregelt? Da es keinen Absteiger aus der 3. Liga geben wird, dürfte es am Ende nur vier Absteiger in die Oberliga geben, oder? Wenn Saarbrücken und Mannheim die Relegation gewinnen, würde auch der 16. in der Liga bleiben?

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Borussia Dortmund - Für immer Deutscher Meister

Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokal: 1965, 1989, 2012, 2017, 2021
Deutscher Supercup: 1989, 1995, 1996, 2008, 2013, 2014, 2019
Pokal der Pokalsieger: 1966
UEFA Champions League: 1997
Weltpokal: 1997

Es gibt nie nie nie einen anderen Verein
TuS Koblenz 1911 |#1397
28.04.2018 - 18:12 Uhr
Es gibt 4 Aufsteiger aus den Oberligen.
Es wird keinen Absteiger aus der 3. Liga geben.
Es wird von 19 auf 18 Mannschaften reduziert.

Somit würden die 5 letztplazierten Vereine absteigen.
Die Zahl reduziert sich falls 1 oder 2 Vereine in die 3. Liga aufsteigen.

Sicher ist somit nur Platz 14 ... leider ...
TuS Koblenz 1911 |#1398
28.04.2018 - 22:21 Uhr
Durch die gute Tordifferenz ist sogar Platz 13 drin, wenn man 6 Punkte holt und es einigermassen nach Plan läuft. Aber durch die elende Heimschwäche wird es wohl auch gegen Kassel allenfalls ein 0:0 werden.
TuS Koblenz 1911 |#1399
05.05.2018 - 16:01 Uhr
Heimsieg daumen-hoch
TuS Koblenz 1911 |#1400
05.05.2018 - 22:38 Uhr
Sehr wichtiger Sieg heute. Wenn man die Klasse halten möchte, wird man aber wohl auch noch in Elversberg gewinnen müssen. Ich glaube nicht, dass beide Mannschaften die Relegation gewinnen und ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass keine aufsteigen wird, wodurch man dann ja sogar Platz 14 brauchen würde, um die Liga zu halten.

Zumindest ist der direkte Abstieg jetzt aber vom Tisch. In Elversberg ein Sieg und man würde zumindest Platz 15 halten.

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Borussia Dortmund - Für immer Deutscher Meister

Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokal: 1965, 1989, 2012, 2017, 2021
Deutscher Supercup: 1989, 1995, 1996, 2008, 2013, 2014, 2019
Pokal der Pokalsieger: 1966
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